Vorsicht Wildwechsel

Auf den ersten Blick sind wir eine  ganz normale Familie: Papa, Mama, zwei pubertierende Jungs, ein kleiner Hund. Wir leben auf dem Land in Schleswig-Holstein, fahren eine geräumige Familienkutsche: Den Fiat Doblo Maxi. Das hat ausschließlich pragmatische Gründe: In dieses Auto passt die ganze Familie samt BMX- und anderer Fahrräder und Crossmaschine bequem rein, einfach so, Klappe auf, alles rein, Klappe zu, und los. Der Doblo ist unser Eselchen, ein ehrliches von A-nach-B-Auto, zuverlässiges, unaufgeregtes Lastentier mit Grundausstattung, weil er so gerade im Autohaus rumgestanden hatte und wir ihn gleich mitnehmen konnten.

Auf den zweiten Blick fährt die Mama dieser ganz normalen Familie immer mal wieder so richtig abgefahrene vollausgestattete State-of-The-Art-High-Tech-Premium-Karren, weil sie als Journalistin und Bloggerin über sie schreibt und sie fotografiert. Und so kennt sie jeweils das Beste aus zwei Welten.

Die Mama, das bin ich, Sandra Schink. Und Mitsubishi hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Bis dieses Reh meinen Weg kreuzte.

Vorsicht, Wildwechsel

Fünf Tage bevor ich mit Freundin, Jungs und Hund in den Urlaub starten wollte, gab es diesen Augenblick auf der Landstraße, in dem in der Dämmerung im Lichtkegel vor mir dieses Reh auftauchte. Und nach dieser unendlich dauernden Schrecksekunde mit einem dumpfen “BONG” und einem Ruck wieder aus dem Sichtfeld verschwand. Kennen Sie diese unendlich dauernden Schrecksekunden? Diese ewigen Momente in denen Sie genau wissen, was Furchtbares passieren wird. Und diese gnadenlose Gewissheit, dass sie rein gar nichts mehr dagegen tun können? Diese Momente, die vor dem inneren Auge in messerscharfer Zeitlupe in 3D und HD und Oweh ablaufen. Die in der Außenwelt aber bereits geschehen sind? Genau. So eine Schrecksekunde war das.

In den nächsten Sekunden aktiviert man die Warnblinker, fährt rechts ran, checkt Sohn auf dem Beifahrersitz und Hund auf dem Rücksitz auf Unversehrtheit. Und dann öffnet man die Fahrertür – und hört das zweite vernehmliche “BONG.” Und in dem Moment weiß man zwar, dass zumindest keiner verletzt ist. Das Auto aber Schrott ist. Kotflügel nach hinten verschoben, Fahrertür verkeilt und kaum zu öffnen. Mehr war vom schwarzen Auto auf der unbeleuchteten Landstraße nicht zu erkennen.

Zwei Stunden später, nach fachgerechter “Entsorgung” des bedauernswerten Rehbocks durch die unaufgeregten Jäger des Reviers (“Jo. Da ham se uns ja Munition gespart, nech. Den hatten wir schon länger im Visier.”), stehe ich mit der Familie vor dem demolierten Auto vor unserer Tür und uns wird klar: Damit fahren wir maximal noch zur Werkstatt. Aber sicher nicht mehr in den Urlaub. Außer Kotflügel und Fahrertür, auf die der sterbende Bock noch im Flug seine Losung hinterlassen hatte, hatte es Motorhaube, Scheinwerfer, Kühlergrill und evtl. den Rahmen erwischt. Das würde ein Gutachter klären müssen. Ich setzte meine ganze Hoffnung auf einen Ersatzwagen.

Die starb mit einem morgendlichen Telefonat. “Ja, wir können Ihnen gern einen Ersatzwagen anbieten.” erklärte uns die Dame von der Reparaturwerkstatt. “Wir haben gerade noch einen Smart da.” Und damit hatte sich der Urlaub erledigt. So dachte ich.

Power of Network: Kampf um einen Testwagen

Doch “With a little help from my friends” werden Wunder gemacht. Das gut vernetzte Autobloggernetzwerk, allen voran Robert Basic, aktivierte seine Pressekontakte um mir noch einen Testwagen in passender Größe aufzutreiben – und den Urlaub so möglich zu machen. Mir wurde sehr warm ums Herz, ich fand das toll. Wenn ich auch ehrlich gesagt wenig Hoffnung hatte. Die Testwagenplaner der Autohersteller brauchen in der Regel viel mehr Vorlauf und so mal eben spontan innerhalb von drei Tagen einen Testwagen in passender Größe UND einen Fahrer für die Überführung bereitzustellen, das ist fast unmöglich. Noch dazu für eine Bloggerin, die dem Unternehmen bisher vielleicht noch gar nicht bekannt ist.

Doch Robert kennt Bjoern und Bjoern kennt Stefan und Ulf von Mitsubishi und Stefan und Ulf von Mitsubishi haben es tatsächlich ganz fix möglich gemacht: Sie haben mir superkurzfristig, unkompliziert und unbürokratisch einen Outlander 2.2 Di-D 4WD Cleartec MT Top als Testwagen zur Verfügung gestellt. In karmin-rot! Und damit gewinnt Mitsubishi für mich schon mal den Sympathiepreis 2017.

Hey, Ihr habt uns gerettet! Unseren Urlaub, unser Abenteuer, unsere Sonnenzeit! DANKE!

Tetris im Outlander

Donnerstag kam der Outlander in Hamburg an, das Gepäck meiner Freundin Caro sammelte ich gleich nach der Übergabe ein, und dann ging es zurück aufs Land, um auch das restliche Gepäck für die Fahrt am nächsten Morgen zu verstauen.

Zur Erinnerung: Meine Jungs sind die Dimensionen des Fiat Doblo Maxi gewöhnt: 1050l Kofferraumvolumen zum Vollstopfen bis zum Dach. Der Outlander hat mit 591l (bei 5 Sitzen) gerade etwas mehr als die Hälfte. Und so kam es, wie es kommen musste: Der Monster-Koffer von Sohn 2.0 war zu groß, wenn noch drei andere Leute etwas Gepäck mitnehmen wollten. Nach einem Blick in diesen Monsterkoffer ließ sich das Problem allerdings leicht lösen, der war nämlich nur halb voll gepackt und das Zeug konnte in kleinere und leichter verstaubare Taschen umgepackt werden. Merke: Auch Platz ist reiner Luxus, und wer über ausreichende Tetris-Skills verfügt, kann eine Menge davon sparen 😉

Schlussendlich waren Koffer- und alle Zentimeter verfügbarer Fußraum zwar voll gepackt, verzichten mussten wir mit vier ausgewachsenen Menschen und einem kleinen Hund allerdings auf nichts. Zumal auch unter den Vordersitzen, unter einer kleinen Klappe vorne im Kofferraumboden und in den Seitentaschen wirklich noch viel Stauplatz für weiches, kleines und formbares Gepäck vorhanden ist und weidlich von uns genutzt wurde.

Infotainment im Retro-Look

Freitag morgen ging es dann los. Südlich von Berlin, auf dem Krüpelsee im Dahme-Spree-Revier, wartete ein Bungalowboot auf uns. Eine Woche auf dem Wasser und Indian-Summer-Feeling lagen vor uns, und gut gelaunt starteten wir in den Tag. Doch halt, erst mal die Zieladresse ins Navi eingeben. Äh, ja.

Vermutlich ist es nur Gewöhnungssache, aber das Navi im Mitsubishi, das auf den Here-Dienst zugreift, bedient sich so vollständig anders, als die Google Maps auf dem Smartphone oder zum Beispiel in Audi-Navis, dass wir doch erst mal ein wenig suchen und probieren mussten, bis die Adresse endlich eingegeben war. Und auch die Darstellung war irgendwie verwirrend und wenn man mal rauszoomen will, kommt man nur schwer wieder zur Fahransicht zurück.

Überhaupt hat das gesamte Mitsubishi-Infotainment, das sich über Touchscreen und Buttons bedienen lässt, die Anmutung von Windows 98 und ist ein wenig unübersichtlich. Aber auch daran gewöhnt man sich natürlich.

Einfacher wäre es vermutlich gewesen, sich vor der Fahrt mal mit dem Bordbuch vertraut zu machen, aber hey, ich mag Autos, in die ich mich reinsetzen und losfahren kann, ohne vorher ein IT-Studium abgeschlossen oder einen 2.000-Seiten-Wälzer gelesen zu haben. Das wird bei neuen Fahrzeugen zunehmend schwerer dank der vielen neu eingeführten Fahrassistenzsysteme, die uns letztendlich das Leben erleichtern und sichern sollen, und die bei jedem Hersteller anders zu bedienen sind. Aber normalerweise entscheidet man sich auch für EIN Fahrzeug und man weiß dann auch schnell, wie es tickt.

Der Outlander und der Snob

Ich jammere also auf hohem Niveau. Aber es gibt immer noch einen, der noch höher jammern kann. “Mama, hat der Massagesitze? Sitzkühlung? WLAN?” fragt der 15jährige Auskenner vom Rücksitz. Da kommt einem das erste Mal der Gedanke, dass es für die eigene Brut pädagogisch vielleicht gar nicht mal so wertvoll ist, immer wieder Premium-Fahrzeuge zu testen.

“Äh, nein. Der hier kostet aber auch nur rund ein Drittel von dem, was der letzte vollausgestattete Superduper-Oberklasse-SUV-Hybrid-Testwagen gekostet hat…” “Oh, echt jetzt?” “Ja, echt!” “Dafür ist der hier aber echt okay.”

Na, wie beruhigend.

Okay, das ist er wirklich. Als ich den mit vier Personen und Gepäck voll beladenen 1,6-Tonner auf unserer Landstraßennebenstrecke an einem Trecker vorbeilotsen und dafür mit den beiden rechten Rädern durch wadentiefen Modder manövrieren musste, zuckte nicht mal die Lenkung. Kein Durchdrehen, kein Rutschen, keine unerwarteten Schlenker.

Okay, ich hatte den Vierradantrieb sicherheitshalber von Eco auf locked gestellt. Das geht fix mit einem Taster hinter der Handbremse und hat mir in der Testzeit oft geholfen. Vielleicht wars auch nur fürs Gefühl wichtig, dieses locken. Ob er das in der Eco4WD-Einstellung auch so selbstverständlich gemacht hätte, habe ich gar nicht erst getestet.

Danach ging es auf die Autobahn und mit 150 PS im Turbodiesel gen Berlin. Die A24 ist eine unaufgeregte Strecke mit wenig Tempolimit, und bis 180km/h fühlte ich mich trotz Beladung wohl am Steuer. Leider habe ich nicht gecheckt, wie ich den Tempomat einstellen kann (und hab stattdessen den Limiter aktiviert…), und ja, ich weiß, das ist ganz schön blöd, und ja, ich weiß: RTFM.

Umsteigen von Dickschiff zu Dickschiff

Nach drei Stunden kamen wir entspannt an unserem Hausboot an, luden um und starteten in unser Abenteuer. Und ein bisschen bedauerte ich schon, dass mir nach unserer Reise nur wenige Tage zum Fahren des Outlanders bleiben würden.

Unsere Hausboottour wurde fantastisch: Wir hatten das denkbar beste Wetter, milde Temperaturen, Sonnenschein, eine coole Crew, einen verrückten See-Hund und erlebten eine Woche Indian Summer mitten in Brandenburg.

Als wir nach einer Woche zurück kehrten, wartete das rote Dickschiff auf uns, und wir nutzten das Herbstlicht für ein bisschen Auto-Posing am Wasser. 

… Story wird fortgesetzt … 

Mit dem Plug-In Hybrid Outlander in den Urlaub!

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Sonne, Urlaub, gute Laune

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Der Outlander packt auch als Plug-In Hybrid ordentlich was weg! Dieser Artikel ist jetzt sehr persönlich. Wer zeigt schon gerne den Inhalt seines Gepäckraums? Niemand. Abe…

Familien-SUV im Urlaub: Der Outlander Plug-In Hybrid

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Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Teil 3: Der Outlander packt auch als Plug-In Hybrid ordentlich was weg! Dieser Artikel ist jetzt sehr persönlich. Wer zeigt schon gerne den Inhalt seines Gepäckraums? Niemand…

Reifen: Der richtige Luftdruck entscheidet!

Hochwertige Reifen sind wichtig – doch wenn der Luftdruck zu niedrig ist, kommen selbst Testsieger schnell an ihre Grenzen. „Durch die erhöhte Walkarbeit steigen Rollwiderstand und Spritverbrauch. Da der Reifen dabei auch heißer wird, kommt es zudem zu einer extremen Materialbeanspruchung und das Risiko einer Reifenpanne wächst“! Deshalb: Mindestens einmal im Monat den „Luftdruck“ prüfen – selbst dann, wenn das Fahrzeug über ein automatisches Reifendruckkontrollsystem (RDKS) verfügt, wie es bei Neuwagen mittlerweile Vorschrift ist. Denn besonders die indirekt messenden Geräte zeigen den Fülldruck nicht an und warnen nur im Notfall.

Wer den Luftdruck seiner Reifen mit einem eigenen Messegerät oder an der Tankstelle nachprüft, sollte einige wenige Punkte beachten, um korrekte Werte zu ermitteln. So sollten die Pneus möglichst kalt sein, da sich warme Luft ausdehnt und somit einen zu hohen Fülldruck vorgaukelt. Das Auto sollte also vor der Messung weder längere Strecken zurückgelegt, noch in der Sonne gestanden haben. „Gerade im Sommer sind Messungen am frühen Morgen, die entweder zu Hause oder gleich bei der Tankstelle ums Eck durchgeführt werden, ideal“ – „Stand das Auto längere Zeit in einer kühlen Tiefgarage, begünstigt dies an heißen Tagen ebenfalls die Messung.“ Bei öffentlichen Prüfgeräten sollte stets auch ein Blick auf den Eichstempel geworfen werden – ist dieser bereits „abgelaufen“, sind im Extremfall Messtoleranzen von bis zu 30 % zu befürchten.

Sinkt der Luftdruck in einzelnen Reifen immer wieder ungewöhnlich rasch ab, kann das natürlich zum Beispiel an einem Nagel im Profil o.ä. liegen. Häufig ist aber auch nur das Ventil verschmutzt oder aus Altersgründen verschlissen und wird somit undicht. Als Soforthilfe empfiehlt es sich, den kleinen Metallstift im Ventileinsatz mit einem Kugelschreiber herunterzudrücken, sodass dieser von der austretenden Luft freigeblasen wird. Um eine Neuverschmutzung zu vermeiden, sollten fehlende oder beschädigte Ventilkappen umgehend ersetzt werden. Beim Neureifenkauf sollte man zudem auf der Verwendung neuer Ventile bestehen.

Doch welcher Luftdruck ist überhaupt der richtige für mein Auto und meine Rad-Reifen-Kombination? Entsprechende Empfehlungen finden sich in der Regel in der Betriebsanleitung oder auf einem Aufkleber, der entweder auf der Innenseite des Tankdeckels oder in einem der vorderen Türeinstiege befestigt ist. Sollte dies nicht der Fall sein oder wird eine abweichende Rad-Reifen-Kombination verwendet, sollte man sich an einen Reifen-Fachparter wenden. Eine umfangreiche Liste von Reifen-Händler findet sich auf der Homepage von Goodyear.

Jede Menge weitere News von Goodyear sowie viele weitere spannende Themen werden regelmäßig auf der deutschen Facebook-Seite des Reifenherstellers veröffentlicht: https://www.facebook.com/goodyear.deutschland 

Auf großer Urlaubsfahrt im Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid [PHEV]

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Sonne, Urlaub, gute Laune

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Vierteiliger Blog-Beitrag zum großen Dauertest des praktischen Familien-SUV Outlander.  Der August ist auch für einen Automobil-Blogger der richtige Zeitpunkt, um ein paar Tage Ferien zu machen…

Service: Reifen-Check vor dem Urlaub nicht vergessen!

Reifen-Service: Sicherheitscheck vor der Urlaubsfahrt nicht vergessen

Jedes Jahr fahren rund 19 Millionen Deutsche mit dem Auto in den Urlaub – ein Sicherheitscheck im Vorfeld der Fahrt sorgt für ein gutes Gefühl. Dazu gehören auch die Reifen: Ein Rad, also eine Felge mit Reifen, ist gerade einmal so schwer wie ein Grundschulkind und trägt mit den übrigen drei Reifen einen Kombi oder einen SUV. Pro Rad kommen da schnell 500 Kilogramm an Gewicht zusammen. Für den einzigen Kontakt zwischen Automobil und Straße bedeutet das eine echte Höchstleistung. Jeder Autofahrer sollte sich vor der Urlaubsfahrt mit seinen Reifen beschäftigen, wenigstens kurz! Auch Premium-Reifen sollten kurz geprüft werden!

Grundsatz 1: Sommerreifen im Sommer

Haben Sie im Sommer auch Moonboots an? – Wahrscheinlich nicht. Deswegen sollten Sie jetzt auch mit Sommerreifen und nicht mit Winterreifen unterwegs sein. Sommerreifen sind auf die hohen Temperaturen abgestimmt und sind in ihrer Beschaffenheit, also der Gummi-Mischung, speziell auf hohe Sommertemperaturen abgestimmt. Mit Sommerreifen ist der Bremsweg im Sommer deutlich kürzer als mit „weichen“ Winterreifen.

Grundsatz 2: Luftdruck anpassen

Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße und übertragen Antriebs-, Lenk- und Bremskräfte auf die Fahrbahn. Sie dämpfen Schläge und Stöße bei der Fahrt über schlechte Straßen ab und federn das Auto. Damit der Reifen diese Aufgaben optimal und sicher erledigen kann, ist es nötig, den Luftdruck entsprechend anzupassen. Der Luftdruck eines Reifen ist durchaus mit dem Blutdruck eines Menschen vergleichbar. Ist er zu niedrig, fühlt man sich schlapp und träge, ist er zu hoch, wird der gesamte Kreislauf stark belastet. Auf den Reifendruck übertragen heißt das: Zu niedriger Luftdruck führt zu schnellerem Verschleiß, weil der Reifen stärker beansprucht wird, bei zu hohem Luftdruck verringert sich die Kontaktfläche zur Straße, womit der Bremsweg länger wird. Der vom Automobil-Hersteller empfohlenen Luftdruck findet man in der Betriebsanleitung, im Tankdeckel oder am Türholm. Neben einem Sicherheitsgewinn und mehr Komfort sorgt der optimale Luftdruck übrigens auch für weniger Spritverbrauch und schont so den Geldbeutel. Bei erhöhter Fahrzeugbeladung wird der Reifendruck üblicherweise um 0.2 bis 0.6 bar angehoben. Genaue Informationen liefert Ihnen das Handbuch des Fahrzeugs.

Grundatz 3: Profiltiefe prüfen

Schwimmen gehört zu einem Sommerurlaub wie Sonnencreme – aber bitte nicht auf der Straße. Wenn es einmal heftig regnet, ist es wichtig, dass das Auto nicht auf der Straße aufschwimmt. Der Fachmann spricht dann von Aquaplaning. Der Effekt ist der vollständige Verlust des Kontaktes zwischen Reifen und Fahrbahn. Weder Lenk- noch Bremskräfte können dann übertragen werden. Deshalb prüfen Sie vor Fahrtantritt unbedingt die Profiltiefe. Auch im Sommer-Urlaub kann es zu heftigen Regengüssen kommen. Experten empfehlen mindestens 3 mm Restprofil bei Sommerreifen, damit die Reifen das Wasser auf der Fahrbahn ableiten können. Zudem sollten Sie das Reifenlabel beim Kauf zur Hilfe ziehen, Premium-Reifen bieten generell mehr Sicherheits-Reserven als „Billig-Importe“.

Andere Sicherheitsfaktoren nicht vergessen

Neben Reifen und Bremsen gehören noch mehr Bauteile zu einem Urlaubscheck: Funktioniert die Lichtanlage reibungslos? Sind alle Flüssigkeiten in ausreichender Menge vorhanden, vom Öl bis zum Kühlwasser? Ist die Abgasanlage intakt? Ist die Klimaanlage funktionstüchtig und sorgt in heißen Gefilden für einen kühlen Kopf und damit eine sichere Fahrt? – All das sollte vor dem Start in den Urlaub überprüft sein.

So gewappnet steht der sicheren Fahrt in den Urlaub nichts mehr entgegen! 

Service: Checkliste für die Urlaubsfahrt mit Kindern

Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern auf Reisen

Das Auto ist ein beliebtes Reisegefährt, wenn es innerhalb Deutschlands oder in die benachbarten Länder in den Urlaub gehen soll. Viele Familien mit Kindern nutzen das eigene Auto, da es Vorteile bietet, die man bei Zug oder Flugzeug nicht hat. Gerade wenn Kinder mit an Bord sind, muss besonders auf die Sicherheit geachtet werden.

Verkehrssicherheit ist bei allen Teilnehmern das wichtigste beim Autofahren. Noch wichtiger ist es, dass man als Erwachsener die Verantwortung für mitreisende Kinder übernimmt. Alleine in Deutschland starben fast 1.600 Menschen im ersten Halbjahr 2014 auf den Straßen. Zwar werden Autos immer sicherer, aber vor allem im Innenraum des Wagens können Sie bereits vor Antritt der Reise einige Sicherheitsmaßnahmen vornehmen.

Mit dem Auto in den Urlaub

Viele Familien bevorzugen das eigene Auto, wenn es in den Urlaub gehen soll. Man kann sich die Reisezeit flexibel und eigenständig einteilen und ist auch am Urlaubsort beweglicher und nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Außerdem kann man gerade bei kleinen Kindern alles im Auto transportieren, was im Urlaub benötigt wird.

Bevor die große Reise gestartet wird, sollte das Auto erst einmal auf Herz und Nieren überprüft werden. Dazu gehört zum einen die Funktion des Lichts, ausreichende Kühler- und Scheibenwischerflüssigkeiten sowie der richtige Luftdruck für die Reifen. Im Winter sind die richtigen Winterreifen ein absolutes Muss. Wenn die Route Richtung Süden geht, kann es schnell heiß im Auto werden, wenn die Sonne ins Auto scheint. Daher sollten die Fenster der Kinder auf jeden Fall mit Sonnenblenden versehen werden. Damit der Sonnenschutz nicht den ganzen Fahrraum abdunkelt und das Kind trotzdem gerne Richtung Fenster schaut, kann man sich zum Beispiel bei Posterjack individuelle Motive auf das Sonnenschutzgitter drucken lassen. Mit einem Foto von der Lieblingscomicfigur, vom Haustier oder auch vom letzten gemeinsamen Urlaub – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und die Kinder wird es freuen. Bevor das Auto dann bis oben hin vollgepackt wird und die Kinder im Reisefieber sind, steht an erster Stelle natürlich die Sicherheit.

Urlaubsfahrt mit Kindern Kindersitz

Die richtigen Kindersitze

Kinder, die größer als 150 cm und älter als zwölf Jahre sind, dürfen angeschnallt, aber ohne spezielle Kindersitze im Auto mitfahren. Gerade der Kauf von Kindersitzen ist eine wichtige Entscheidung, die die Sicherheit des Kindes bestimmt. Die europäische Sicherheitsnorm für Kindersitze bietet eine gute Orientierungshilfe. Es gibt je nach Körpergewichtsklassen verschiedene Kindersitzgruppen, die nach 0, 0+, I, II und III angeordnet sind. Entgegen der Annahmen richtet sich die Entscheidung beim Kauf nicht nach Alter und Körpergröße des Kindes, sondern nach Gewicht.

  • Sogenannte Babyschalen werden immer entgegen der Fahrtrichtung eingebaut und in der Gewichtsgruppe 0 bis 10 kg und in der Gruppe 0+ bis 13 kg Körpergewicht verwendet. Gerade Kleinkinder sind mit diesen Sitzen sehr sicher und sollen erst dann ausgetauscht werden, wenn die Kopfoberkante des Kindes nicht mehr fest in der Schale liegt.
  • Bei Kindern bis circa 4 Jahre und mit einem Gewicht von 9 bis 18 kg werden Systeme mit Hosenträgergurt oder Fangkörper empfohlen. Beim Fangkörpersystem wird das Kind durch einen Tisch vor dem Bauch gesichert. Beim Hosenträgergurt sollte man darauf achten, dass die Gurte straff am Körper des Kindes liegen, aber nicht einschnüren. Wie auch beim Fankörpersystem muss der Sitz fest im Fahrzeug fixiert werden.
  • Kindersitze mit der Klassifizierung I, II und III sollten ganz individuell auf das Kind zugeschnitten werden, da gerade in dem langen Altersbereich die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind. Die Kombinationssitze können zum Beispiel Sitzerhöher mit oder ohne Rückenlehne sein, oder auch Sitze mit spezieller Gurtführung für mehr Halt.

Der sicherste Platz im Auto

Grundsätzlich ist auf jeder Fahrt im Auto der sicherste Platz für Kinder auf den Rücksitzen. Besonders sinnvoll ist es auch, das Kind so zu platzieren, dass man am Straßenrand ungehindert zum Fußweg aus- und einsteigen kann. Das heißt, dass am besten der Platz hinten rechts oder hinten in der Mitte ausgewählt werden sollte. Bei Autos mit Airbags sollte auch darauf geachtet werden, wo sich diese befinden, und das Kind dementsprechend platzieren.

Wie werden Kinder in Wohnmobilen gesichert?

Auch für das Wohnmobil gilt, dass Kinder mit Sicherheitsgurten und geeigneten Kindersitzen gesichert werden müssen. Das heißt, Kinder dürfen nur auf den Plätzen sitzen, bei denen der jeweilige Gurt für die Befestigung des Kindersitzes zugelassen ist. Generell dürfen nicht mehr Personen im Wohnmobil befördert werden als Sicherheitsgurte vorhanden sind. Kinder dürfen zudem unter keinen Umständen während der Fahrt im Schlafbereich von Wohnmobilen liegen oder während der Fahrt spielen.

Familienurlaub Fahrt in den Urlaub

Checkliste: Was man bei einer langen Autofahrt unbedingt dabei haben muss

Damit die mehrstündige Reise im Auto nicht zur nervenaufreibenden Fahrt wird, kann man im Vorfeld einige Sachen einpacken, damit die Autoreise zum entspannten Vergnügen wird und Sie voller Freude am Urlaubsort ankommen können:

ausreichend Reiseproviant

  kleine Reiseapotheke, vor allem gegen Reiseübelkeit

Picknick für eine Pause zwischendurch

Sonnenschutz für die Fensterscheibe

Hörbücher und Bücher gegen die Langweile

Ratespiele für den Stau

gemütliche Kissen für ein Nickerchen

Decke, falls es kühler wird

Feuchttücher, Servietten und Abfalltüten
Zum ausdrucken und daran denken!
 

 

 

 

Bilder:
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 3. © istock.com/Kontrec

Vorgestellt: Der neue Marco Polo von Mercedes-Benz

Als Marco Polo, der Sohn venezianischer Händler um 1271 aufbrach um zusammen mit seinem Vater und seinem Onkel von Venedig nach China zu reisen, war er gerade einmal 17 Jahre alt. Eine Reise die Vater und Onkel bereits zwei Jahre zuvor unternahmen und für 9 Jahre von zu Hause fern hielt. Vor knapp 750 Jahren war die Reise von Italien nach China eben noch keine Sache von wenigen Flug-Stunden. Jahre brachten die Handelsleute auf ihren Routen zu. Kein Reiseplan zur Hand und Pauschal-Urlaub war damals auch noch nicht erfunden.

Wer auch heute noch ohne Pauschal-Urlaub und mit weniger Reiseplanung unterwegs sein will, der wählt den Trip im eigenen Mobil. Auf eigener Achse unterwegs zu sein, ein echtes Hobby von vielen Deutschen Urlaubsreisenden. Doch nicht immer muss es das große Wohnmobil sein. Manchmal reicht ein „umgebauter Bus“. Vor allem wenn es nicht für 9 Jahre auf die Entdeckung der Seidenstraße gehen soll, sondern nur für ein langes Wochenende in die Toskana, an den Gardasee, die Bretagne oder in Richtung Jakobsweg.

Mercedes-Benz präsentiert den neuen Marco Polo

Die V-Klasse für das Erlebnis-Wochenende

Auf Basis der neuen V-Klasse stellte Mercedes-Benz die Tage in Düsseldorf den neuen Marco Polo vor. Der Name des bekannten venezianischen Welten-Reisenden und Händlers passt derweil ideal zum neuen Reisemobil. Vom edlen Yacht-Holz, bis hin zu den cleveren Details für eine multifunktionale Reise auf kleinsten Raum, es wurde an nahezu alles gedacht.

marco polo neue v-klasse innenraum

Die Aufgabe ist keine ganz leichte. Auf 5.14 Meter Länge und einer Breite von nur 1.93 Metern mussten die Experten von Mercedes-Benz die Möglichkeit schaffen, Feriengefühle zu erleben. Das bedeutet neben einer Kochecke, einer Art Kühlbox und einem Tisch für vier, musste man auch ein Bett verstecken.

Das Geheimnis liegt im Boden der praktischen V-Klasse.  Der variable Innenraum wird über Schienen in den Boden zu einem multifunktionalen Mehrzweck-Zimmer. Eben noch Sitzbank für die Fahrgäste, im nächsten Augenblick die erste Reihe am Büffet. Und kurz darauf, die Unterlage für das Doppelbett.

Doppelbett in der V Klasse Marco Polo

Eben noch Hotelbett mit Stern, kurz darauf Wonzimmer mit 200 km/h Top-Speed

Es macht Sinn einen „Van“ wie die neue V-Klasse als Basis für ein Reisemobil zu nehmen. Wer zu zweit reist, wird damit gut zurecht kommen. Selbst wenn mehr Schlafplätze vorhanden sind, theoretisch könnten fünf Menschen mit dem neuen Marco Polo auf Tour gehen. Doch dann dürfte es – trotz gelungenen Layouts des Marco Polo ein wenig eng werden.

Zwei Aktiv-Urlauber dürften sich indes über die Wendigkeit, die mehr als Langstreckentaugliche Höchstgeschwindigkeit und die Chance auch in Tiefgaragen parken zu können freuen. Der Marco Polo hat mit eingeklappten Dach eine Höhe von 1.98 Metern und ist damit nicht nur Tiefgaragen geeignet, auch in normalen Waschanlagen zur allgemeinen Fahrzeugpflege gern gesehen.

Sicher reisen – Safety first

Die moderne V-Klasse als Basis für den Marco Polo ist gut gewählt, denn so bekommt man die aktuellen Assistenzsysteme auch für das Reisemobil in Serie. Vom Seitenwind-Assistenten bis hin zum Collision-Prevent-Assist ist im Marco Polo vieles an Sicherheits-Systemen möglich. Basierend auf moderner Radar-, Kamera- und Ultraschallsensoren will der Marco Polo den Insassen das Maximum an Sicherheit und Reisekomfort bieten. Als Lichtquelle lassen sich LED-Lichtsysteme an der Front ordern. Damit wird dann auch im „hinteren Orient“ das Land der aufgehenden Sonne gefunden. Eigentlich ist der Name Marco Polo gänzlich falsch gewählt, denn deren Reise war eine Reise voller Unwägbarkeiten. Hier ist der Name „Captain Future“ oder „Buck Rogers“ wesentlich eher angebracht.

Preiswert reisen

Ähm, eher nein. Urlaub war noch nie billig, auch nicht wenn man ihn selbst organisiert. Oder genau dann nicht? Der neue Marco Polo kostet ab 54.835 €. Da ist man dann jedoch noch nicht in der Klasse des großen 250 Diesel und dem Allradantrieb 4matic angekommen. (Mehr Preise gibt es bei den Kollegen von mb-Passion)

 

Alternative: Marco Polo Activity

Wer nicht die ganze Welt des Reisemobil-Luxus in die V-Klasse packen will, sondern nur eine Alternative für den Kurzurlaub sucht – ein Zelt auf Rädern sozusagen – für den hat Mercedes-Benz den Marco Polo Activity im Programm. Hier fehlen die Küchenzeile und der umfangreiche Ausbau des Marco Polo. Der Partner für den Innenausbau des Reisemobils ist im übrigen Westfalia.

Preiswerter reisen

Während es den Marco Polo nur als Heckantriebs-, oder Allrads-Version gibt, startet der Marco Polo Activity preislich bei 38.960 €, dann als 88 PS Diesel mit Frontantrieb.

Die Weltpremiere beider Modelle feiert Mercedes-Benz auf dem Caravan-Salon (30.08.2014 bis 07.09.2014, Messe Düsseldorf). 

 

Galerie zu den Detail-Lösungen des neuen Marco Polo:

 

 

Autonews – Der Wochenrückblick KW 27

1. Sportlimousine Hyundai Genesis ab August

Das Flaggschiff des koreanischen Herstellers kommt im August nach Deutschland. Hyundai führt die Sportlimousine mit einem 3,8-Liter V6-Motor und stolzen 315 PS und 397 Newtonmeter Drehmoment bei uns ein. Ein Achtgang-Automatikgetriebe leitet die Räder an den Allradantrieb weiter. An Board werden nur hochwertige Materialen wie Nappaleder, Echtholz und gebürstetes Aluminium verarbeitet. Intelligente Assistenzsysteme wie ein Head-Up Display sowie Totwinkel-, Fernlicht- und Spurhalteassistenten helfen dem Fahrer dabei, sicher von A nach B zu kommen. Zusätzlich wartet der schicke Sportler mit einem Around-View-System auf und dem weltweit ersten CO2-Sensor auf, der die Frischluftzufuhr im Fahrzeuginneren kontrolliert und einer potenziellen Übermüdung des Fahrers vorbeugt. Das nennt man sportliche Sicherheit!

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2. Suzuki bringt kleinsten Flitzer im November

Der kleinste Cityflitzer kommt dieses Jahr im November von Suzuki. Der Celerio misst gerade mal 3,60 Meter in der Länge, 1,60 Meter in der Breite und nur 1,53 Meter in der Höhe. Trotz seiner recht kompakten Maße bietet der Suzuki Celerio aber einen erstaunlich großen Kofferraum. Mit 254 Liter Volumen zeigt er im A-Segment wahre Größe. Ein 1,0-Liter- Dreizylinder Motor kommt mit 68 PS und 90 Newtonmeter Drehmoment in der Stadt richtig auf Touren. In der Variante K10C belaufen sich die Emissionen dabei maximal auf 85 Gramm pro Kilometer. Die Umwelt dürfte es erfreuen, genauso wie den Geldbeutel.

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3. Neue Motoren bei Opel liefern neuen Schub

Opels neue Diesel- und Benzinmotoren liefern mehr Leistung und Drehmoment ohne dabei mit Hubraum zu protzen. Besonderes Augenmerk legten die Rüsselsheimer darauf, den Verbrauch und die Kohlendioxidemissionen zu senken. Downsizing in jeglicher Hinsicht. Der neue 1,6-Liter-Turbodieselmotor, liebevoll Flüsterdiesel genannt, kommt in mehreren Leistungsstufen: 100 kW / 136 PS, 81 kW / 110 PS und 70 kW / 95 PS. Sie werden die bisherigen 1,7-Liter und 2,0-Liter Selbstzünder ersetzen. Bei den Benzinern bringt der Generationswechsel neue Triebwerke mit den Leistungsstufen 125 kW / 170 PS und 147 kW / 200 PS. Auch sie konnten im Vergleich zu den Vorgängerversionen den Verbrauch und CO2-Ausstoß verringern.

Opel Meriva

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4. Enthüllung des neuen Mazda MX-5

Mazda liefert im September eine kleine Sensation. Nach 25 Jahren und drei Modelljahreswechseln bringt der japanische Autohersteller die vierte Generation des MX-5 raus. Das neue Modell soll sich designtechnisch von seinen eher klassisch gehaltenen Vorgängermodellen unterscheiden. Gleichzeitig bildet das Modell die Basis für einen neuen Spider von Alfa Romeo. Zeitgleich feiert Mazda damit ein 25-jähriges Jubiläum und den Rekord für das meistverkaufte zweisitzige Sportauto überhaupt. In den vergangenen 25 Jahren produzierten die Japaner nämlich knapp 945.000 Einheiten des sportlichen Roadsters. Eine wahre Erfolgsgeschichte.

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5. Ab in den Urlaub mit Skoda

Bald fangen die großen Sommerferien an und Skoda bietet genau dafür das perfekte Zubehör, das die Reise erleichtert. Eine 15 Liter fassende Kühlbox, die mit einer 12-Volt-Steckdose betrieben werden und mit dem mittleren Sicherheitsgurt befestigt werden kann, verstaut Getränke und Obst sicher auf der Rückbank. Ein Sonnenschutz für die hinteren Scheiben sorgt für mehr Komfort auf langen Fahrten. Passgenaue Wannen halten das Gepäck im Kofferraum an Ort und Stelle und schützen diesen vor Schmutz nach der Wanderung oder dem Strandbesuch. Zusätzliche Gepäcknetze sichern die Ladung zusätzlich. Da kann der Urlaub doch beginnen.

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6. Renault senkt Preis für Twingo

Renault senkt den Preis für den gemeinsam mit Smart entwickelten Twingo. In der Basisversion wird es den Kleinstwagen in Zukunft für Runde 400 Euro weniger zu kaufen geben. Der französische Automobilhersteller will den Fünftürer mit Heckmotor ab 9.590 Euro auf den Markt bringen. Den kleinen Cityflitzer soll es dazu in drei Ausstattungslinien geben mit zwei Drei-Zylinder-Motoren mit bis zu 90 PS beim Turboaggregat. Jede Menge Fahrspaß zum günstigeren Preis, was will man mehr? Die Markteinführung wird im September sein, das Fahrzeug kann aber schon jetzt bestellt werden.

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7. Mini: Kleine Änderungen erhalten die Freundschaft

Auf den ersten Blick sieht man beim neuen Mini Countryman keine wirklichen Veränderungen. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass der stylische Flitzer ein Gesichtsliftig erhalten hat. Ein neu gestalteter Grill, Unterfahrschutzelemente vorn, neue Außenfarben, auf Wunsch eine Kontrastlackierung des Dachs, neue Räder und die Option auf klavierschwarze Oberflächen. Auch im Inneren wurden nur Details überarbeitet wie die Graphik der Rundinstrumente und Chromapplikationen für die Lüftungs-Bedienregler. Sein Fangemeinde dürfte der Mini deswegen nicht verlieren. Ganz im Gegenteil, denn der Mini ist nach wie vor das geblieben was er war: ein stylischer, kompakter Fünftürer für alle und seinen speziellen Charakter einfach lieben.

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Fotonachweis: Hersteller

Mietwagen: In diesen Ländern kracht es häufiger

Mietwagen sind für den Urlaub unter der Sonne eine gute Wahl um auch während der schönsten Tage des Jahres unabhängig und flexibel zu bleiben.

Dabei empfiehlt sich bei der Buchung von Mietwagen stets eine Vollkasko-Versicherung, denn Unfälle oder Schäden können immer passieren. Und nur so ist man im Schadensfall abgesichert. Der Autovermieter CarDelMar hat anhand von eigenen Buchungen untersucht, in welchen Ländern die meisten Schadensfälle vorkommen. Dabei sind sie besonders darauf eingegangen, welche Schäden häufig vorkommen, um welche Kosten es dabei geht und welche Länder die Schadensstatistik eigentlich anführen.

Mietwagen – Der Crash unter der Sonne und die Folgen

Dabei kam heraus, dass es besonders zwei beliebte Reiseziele gibt, die in der Schadensstatistik die Führung übernommen haben. Zum einen Australien. Dort kam es 2013 bei 6% aller Mietwagenbuchungen zu einem Schaden, bei dem CarDelMar die Kosten erstattet hat. Dicht gefolgt von Südafrika mit 4,9% Schäden. Island und Neuseeland folgen mit 4,1% und Irland und Großbritannien stehen mit 3,9% und 3,5% an fünfter und sechster Stelle in der Statistik. In den europäischen Ländern gibt es ganz unterschiedliche Ergebnisse.

Lieblingsziele der deutschen Urlauber

Auf der Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, und auch auf den anderen Baleareninseln kommt es entgegen aller Meinungen mit nur 1% vergleichsweise seltener zu Schäden an den Mietfahrzeugen. Auf dem Festland sieht es dagegen wieder anders aus. Dort zeigt die Statistik 1,2% Schäden an und auf den Kanaren sogar 1,4%. Die Urlauber in Italien und Portugal scheinen weniger glimpflich mit ihren Mietwagen umzugehen. Mit 2,7% und 2,9% Schäden an ihren Mietwagen führen sie die Tabelle im europäischen Reiseraum an.

Infografik-Schaeden-am-Mietwagen

Das sind die typischen Mietwagen-Schäden

Doch worin bestehen die Schäden eigentlich? Rund 80% belaufen sich auf typische Schäden wie Blech-, Reifen, und Karosserieschäden. Das reicht von Kratzer und kleinen Beulen, besonders an der Stoßstange, bis hin zu beschädigte Türschlösser aufgrund von versuchten Einbruchsversuchen. In Südafrika sind besonders Reifenschäden ein häufiger Fall. Die meisten Schäden sind natürlich unverschuldet und werden von dem Mietwagen-Dienstleister übernommen.

Jedoch fallen die Kosten, die im Rahmen der Selbstbeteiligung anfallen und erstattet werden, sehr unterschiedlich aus. Sie rangieren meistens zwischen sechs Euro und 4.000 Euro, so CarDelMar. Die meisten Kosten liegen erfreulicherweise im niedrigen Bereich, doch natürlich gibt es auch immer wieder Fälle, bei denen die Kosten steigen. 2013 habe es den höchsten Maximalwert in Island mit knapp 5.000 Euro. Auch in Irland wurde es mit 2.700 Euro relativ teuer. Australien und Portugal folgen mit jeweils rund 2.500 Euro. Das beliebte Urlaubsland Italien folgt mit einem erstatteten Schaden von ca. 2.400 Euro und auf den Balearen sowie dem spanischen Festland gab es ein Schadensfall von 1.500 Euro. Bei allen Fällen hatten die Kunden das entsprechende Leistungspaket vorab gebucht mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung im Schadensfall.

Grob fahrlässig gehandelt?

Und auch bei solchen Schäden gibt es immer mal wieder Fälle, bei denen trotz umfassendem Leistungspaket nichts erstattet wird. Bei grob fahrlässigem Fahren oder bei nicht beachten der Mietbedingungen, muss der Kunde immer in die eigene Tasche greifen. Wenn es ganz schlecht läuft, muss der Kunde den Neuwagenwert ersetzen. CarDelMar berichtet da von einem Fall in Südafrika, bei dem Kunden mit einem der Mietwagen auf einer unbefestigten Straße fuhren. Das war laut Mietbedingungen nicht erlaubt und deutlich vermerkt. Es passierte, was passieren musste. Durch einen auf die Straße gerollten Felsen, kamen sie ab und überschlugen sich mit dem Wagen. Totalschaden. Durch die nicht eingehaltenen Versicherungsbedingungen, wollte die Hauptversicherung den Schaden nicht übernehmen. Dem Kunden wurde somit der Neuwagenwert von ca. 10.000 Euro in Rechnung gestellt. Das sollte man sich zweimal überlegen, ob man die Offroad-Strecke nimmt.

Vorsicht vor Einbruch und Diebstahl

Dann gibt es immer wieder Fälle, bei denen aufgrund von offen liegenden Gegenständen Einbruchsversuche erfolgen. Diese sind generell auch nicht von der Versicherung abgedeckt. Trotzdem sollte man idealerweise bei jeder Mietwagenbuchung das allumfassendes Leistungspaket mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung wählen. Im Idealfall enthält dieses auch noch eine Absicherung gegen Glas- und Reifenschäden. Hier heißt die Devise: AGB gründlich lesen und die lokalen Mietbedingungen zur Kenntnis nehmen. Wer sich dann noch an das korrekte Fahrverhalten hält, nicht im Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, nur befestigte Straßen wählt und auch nichts offen im Wagen herumliegen lässt, was Diebe anziehen könnte, sollte eigentlich keine Schwierigkeiten bekommen. So spart man sich Ärger und kann seinen Urlaub genießen.

 

 

 

MORELO mit neuer Modellreihe

Luxus zu einem Preis, der den Einstieg in die Oberklasse der Reisemobile leichter macht – dies ist auf einen Nenner gebracht das Konzept des neuen MORELO Home. Nach Palace, Palace Alkoven, Manor und Loft bringt der First Class Reisemobilbauer aus Schlüsselfeld mit dem Home nun seine fünfte Modellreihe an den Start.

Das Fahrgestell des Home basiert auf dem Fiat Ducato mit Tiefrahmen. Dies erlaubt eine insgesamt flachere, dynamische und schnittige Silhouette, die MORELO mit einer neu gestalteten, kompakteren Front verbindet. Die gewohnt großzügigen Grundrisse der MORELO Modellreihen mit Raumbädern und separaten Duschen finden sich auch beim Home. Bei der Innengestaltung zeigt der Home mit einem komplett neuen Möbeldesign Eigenständigkeit.

Bei der Konstruktion des Aufbaus setzt MORELO auf bewährte Materialien wie bei der Loft-Baureihe, mit Aluminium außen und innen sowie Dämmung mit RTM-Schaum. Dach und Boden sind aus witterungsbeständigem GfK.

HOME Seite

Die Home Modellreihe wird erstmals auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf Ende August mit vier Modellvarianten präsentiert. Mit einem Preis ab 105.000 Euro verwirklicht der zweiachsige 74 HX mit komfortablem Raumdesign und Querbett im Heck den Traum vom günstigen Einstieg in die Luxusklasse. Das Flaggschiff der neuen Baureihe, der Home 83 MX mit Doppelachse, zeigt mit 8,30 Meter Länge und Queensbett überzeugend Größe. Dazwischen rangieren die Modelle 79 LX und 83 LBX – auch beim Home zeigt MORELO individuelle Vielfalt als First Class Qualitätsmerkmal.

Unterwegs in Namibia - mit dem Yeti.

Namibia Galerie

Mit dem Škoda Yeti durch Namibia, was sich im ersten Augenblick wie eine Spinnerei für Auto-Freaks anhört – war am Ende des Tages eine wunderbare Erfahrung. Den kleinen Wüstenläufer „Yeti“ hatte ich bereits kurz vorgestellt.

Jetzt folgt die versprochene Galerie. Es war nicht leicht die richtigen Fotos auszuwählen. Zurück gekommen bin ich mit 1.612 Fotos. Die 99 schönsten Fotos zeige ich hier im Blog.  Heute 33, morgen 33 und übermorgen noch einmal 33 Fotos vom Road-Trip durch Namibia.

Lust auf ein ähnliches Abenteuer? Zufälligerweise verlost Škoda gerade eine Reise nach Namibia! [klick mich]

Der Audi A3 - gefahren von Jens Stratmann - Bild ist vom Jens-sein-Blog-woll!

Teutonen-Grill

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn Audi den neuen Audi A3 auf der Urlaubs-Insel Nummer 1 präsentiert.

Gerade Audi, die Marke mit dem großen prägnanten Kühlergrill. Foto gefällig? Bitte:

Der Audi A3 - gefahren von Jens Stratmann - Bild ist vom Jens-sein-Blog-woll!
Der Audi A3 - gefahren von Jens Stratmann - Bild ist vom Jens-sein-Blog-woll!

 

Dort wo die Deutschen im Sommer am Strand liegen und sich grillen lassen, präsentiert Audi den jüngsten Vertreter seiner Kühlergrill-Design-Reihe. Irgendwie lustig ..

 

Erst blasen, dann rasen.

In Frankreich werden jetzt neue Gesetze eingeführt um im Kampf gegen Alkohol am Steuer effektiv vorgehen zu können.

Als Ergebnis wurde ein Gesetz erlassen, das es den Autofahrern ab dem 1. Juli vorschreibt, zu jederzeit einen funktionsfähigen Atem-Alkohol-Tester mitzuführen. Das ist kein Witz.  Mit diesem Gesetz will man die Autofahrer dazu anhalten, nach dem Konsum von Alkohol sich nicht mehr ans Steuer zu setzen und im Zweifelsfall erst einmal eine Selbstkontrolle durchführen zu können.

Bis zum 1. November 2012 gibt es noch eine Schonfrist in der keine Strafgebühren fällig – jedoch gilt dieses  Gesetzt auch für ausländische Autofahrer. Wer nach dem ersten November in eine Verkehrskontrolle gerät und kein Alkoholtester mitführt, wird an Ort und Stelle mit 11 Euro zur Kasse gebeten.

Einfache Einmal-Atemalkohol-Testgerät gibt es unter anderem an Französischen Tankstellen zu einem Preis ab 1€