Neuer Volvo XC40 ist Women’s World Car of the Year 2018

 

Der neue Volvo XC40 ist das Women‘s Worlds Car of the Year 2018. Der fünftürige kleine Premium SUV aus Schweden konnte sich nach zwei geheimen Abstimmungsrunden gegen den BMW X2, den Jaguar E-Pace, den Jaguar I-Pace, den Peugeot 508 und den Porsche Cayenne durchsetzen.

Die rein weibliche Jury, besetzt mit 34 Motorjournalistinnen aus 27 Ländern, unter ihnen Solveig Grewe, freie Journalistin für Auto, Reise und Lifestyle und Autorin für autohub.de, entschied sich unter dem Vorsitz von Sandy Myrhe aus Neuseeland letztendlich für den XC40, weil er in Sachen Sicherheit, Konnektivität und cleveren Gestaltungskonzepten im Innenraum neue Standards in seiner Klasse setzt.

Neben den Modellen aus den einzelnen Fahrzeugkategorien kürte die Jury zudem als ihr ganz persönliches Traumauto den Aston Martin Vantage. Das zweisitzige Coupé widerlegt das Vorurteil, dass Frauen keine Sportwagen bevorzugen. Erstmals vergab die Jury einen Preis, der sich an eine besonders erwähnenswerte Frau in der Automobilbranche richtet. Er gebührt in diesem Jahr Fiona Pargeter von Jaguar Land Rover, die aktiv Werbung für mehr weibliche Mitarbeiterinnen in der Branche macht und weltweit für den PR-Bereich von Jaguar Land Rover verantwortlich zeichnet.

Text : Solveig Grewe

Fotos: Hersteller

 

 

Volvo XC40 – Kleiner SUV mit Stil

Die Partitur für die Automobilbranche wird gerade neu geschrieben. Alternative Antriebe sowie vernetzte und digitalisierte Fahrzeuge sollen helfen, umweltschonender, effizienter und sicherer ans Ziel zu kommen. Der schwedische Automobilhersteller Volvo dirigiert schon jetzt in die richtige Richtung und will künftig nur noch Autos anbieten, die zumindest auch mit Elektroantrieb ausgestattet sind. So startet der neue Volvo XC 40 jetzt zwar noch mit Verbrennungsmotoren, soll aber ab 2019 zunächst mit einem 48-Volt-Mild-Hybrid-Antrieb, danach als Plug-in-Hybrid und spätestens ab 2020 als erster rein elektrischer Volvo unterwegs sein.

Erster Kreuzungs-Bremsassistent in dieser Fahrzeugklasse 

Der neue CMA (Compact Modular Architecture) – Baukasten, auf dem der kleinste SUV von Volvo aufbaut, macht den Weg frei für den Einbau zahlreicher Infotainment-, Fahrerassistenz- und Sicherheits-Systeme aus den größeren Baureihen. So zählen zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung des XC 40 hilfreiche Assistenten, die bei drohenden Zusammenstößen mit entgegen kommendem Verkehr eingreifen, ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrbahn durch Lenk- und Bremseingriffe verhindern und Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, Menschen und Wildtieren vermeiden helfen sollen. Erstmals in dieser Fahrzeugklasse kommt in dem kleinen Fünftürer ein Kreuzungs-Bremsassistent zum Einsatz, der Kollisionen beim Linksabbiegen an Kreuzungen abwenden soll. Neuland betritt Volvo bei seinem kleinsten SUV mit dem Pilot Assistent System, das teilautonomes Fahren bis 130 km/h ermöglicht.

Der „kleine“ Schwede wirkt bulliger als seine Brüder

Optisch interpretiert der XC 40, der 26 Zentimeter kürzer ist als der XC 60, die aktuelle Designsprache der Schweden auf seine eigene Art. Der markante Grill ist erstmals bei Volvo nach innen gewölbt. Er wirkt groß und steht steil, die Voll-LED Scheinwerfer mit dem vielfach besungenen „Thors Hammer“ Motiv ragen weit in die Kotflügel hinein. Der Kleine wirkt bulliger als die großen Brüder und steht auf großem Fuß: Er startet in den Ausstattungslinien Momentum und R-Design auf 18-Zoll-Rädern. Sogar 20 Zoll sind möglich. Wer mag, setzt mit einem in einer Kontrastfarbe lackierten Dach in Weiß oder Schwarz und dazu passenden Außenspiegeln auf Individualität und Auffälligkeit.

Die kleine Schwedenfahne lugt aus dem Motorhauben-Spalt

Einen ähnlichen Effekt hat die kleine Schwedenflagge aus Gummi, die aus dem Motorhauben-Spalt heraus wie ein Markenzeichen aus einem Damenslip blinkt und zum Dranziehen lockt. Innen erinnert viel an den XC 60 oder den XC 90, allerdings mit weniger hochwertigen Materialien. Dem Preis geschuldet, setzen die Schweden anstelle auf edle Hölzer auf Kunststoff. Der gewohnte Neunzoll-Touchscreen ist aber ebenso serienmäßig an Bord wie das 12,3-Zoll-Display für die Instrumente. Vor dem Schalthebel, der ohne geschliffene Glaszierde auskommen muss, lädt das Smartphone induktiv. Platz für die Passagiere gibt es ausreichend, ihr Gepäck passt auf 460 bis 1336 Litern Volumen locker hinter die elektrisch auf – und zu schwingende Heckklappe.

Der Dreizylinder mit Frontantrieb wird mit verträglichen 31. 350 Euro starten

An den Start in Deutschland geht Volvo gleich mit den Top-Modellen, dem T5 AWD (247 PS) und dem D4 AWD (190), beide mit der butterweichen und schnell sortierenden Achtgang-Automatik, reichlich Drehmoment und dem ausgeklügelten Allrad ausgestattet. Die Preise sind mit 46.100 Euro für den T5 und 44.800 Euro für den D4 ambitioniert. Mit dem 154-PS-Dreizylinder-Benziner, Schaltgetriebe und Frontantrieb geht es bei verträglicheren 31.350 Euro los. Der könnte dann die erste Geige spielen, wenn man die Finger von zu viel Extras lässt.

Text und Fotos : Solveig Grewe ( Innenaufnahme Hersteller)

Volvo XC60 – Von wegen alter Schwede

Zwar war der Volvo XC60 bislang klar als Volvo zu erkennen und auch immer noch attraktiv, doch sah man ihm mittlerweile an, dass er nicht mehr recht ins Design passt. Die mittlerweile typischen Proportionen und Design-Elemente fehlten ihm. Doch nun zeigen die Schweden die zweite Generation des Bestsellers in Genf und schlagen damit voll ein. Wir schauen uns an, ob der neue Volvo XC60 auch das Potential hat, zum Bestseller zu werden, wie es die erste Generation vorgemacht hat.

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Die sieben wichtigsten SUV-Neuheiten – Der Boom boomt

Die TV-Werbung bringt die schöne heile Welt ins Wohnzimmer. Glückliche Familien cruisen im neuen SUV über leere Küstenstraßen, strahlende Kinderaugen entdecken vom Rücksitz aus die üppige Natur, verliebte Pärchen finden romantisch verschwiegene Plätzchen. Und wenn Papa der Hafer sticht, biegt er ins Gelände ab und zieht eine lange Staubfahne hinter sich her. So ein SUV, perfekte Mixtur aus Kombi und Geländewagen, bringt eben Freiheit, Abenteuer und Wohlbefinden. Sagen jedenfalls die Werber.

Der neue XC 60 macht schon äußerlich viel her, versprüht trotz optischer Verwandtschaft zum XC 90 genügend Eigenständigkeit

Die Fernsehspots für die wichtigsten Genf-Neuheiten sind sicher längst abgedreht. Kein Problem bei der Neuauflage des nicht nur in Deutschland meistverkauften Volvo-Modells. Der XC 60 macht schon äußerlich viel her, versprüht trotz optischer Verwandtschaft zum XC 90 genügend Eigenständigkeit. So darf er schon heute die Neugestaltung von Instrumenten und Infotainment präsentieren, auf die das größere Flaggschiff noch warten muss. Auch die ohnehin schon beeindruckende Fülle von Assistenzsystemen wurde noch erweitert. Erkennt der Bordrechner einen drohenden Unfall, gibt er den Befehl zum automatischen Ausweichen. Das funktioniert zwischen 50 bis 100 km/h. Zum Marktstart kann aus vier Motoren gewählt werden, zwei Diesel und zwei Benziner. Leistungsdaten zwischen 140 kW/190 PS und 236 kW/320 PS, das Topmodell mit Plug-In-Hybrid kommt sogar auf 299 kW/407 PS. Die Preise des nordischen Allradlers starten bei 48.050 Euro.

Mit dem neuen Velar schließt Land Rover die Lücke zwischen dem Verkaufsschlager Evoque und dem großen Range Rover Sport

Keinen Vorgänger hat der Range Rover Velar, das nunmehr vierte Familienmitglied der britischen Ikonenmarke. Er schließt die Lücke zwischen dem Verkaufsschlager Evoque und dem großen Range Rover Sport. Technisch stand sich beim Velar der Jaguar F-Pace Pate. Die Highlights: Alu-Karosse, bewusst schlichtes Design, futuristische Gestaltung des Cockpits, hohe Leistungsfähigkeit im Gelände. Im Motorenangebot gleich drei Diesel (132-221 kW/180 – 300 PS). Die beiden Benziner schicken 184 – 280 kW/250-380 PS an alle vier Räder. Der Einstieg in den Briten beginnt bei stolzen 56.400 Euro. Die limitierte Erstausgabe lässt sich Landrover sogar mit fast 110.000 Euro bezahlen. Marktstart ist im Sommer.

Der neue Opel-Besitzer PSA setzte bei seiner jungen Edelmarke DS bislang auf Veredelung bestehender Citroen-Modelle. Mit dem DS7 Crossback kommt jetzt das erste speziell für DS entwickelte Modell. Mit knapp 4,57 Metern Länge tritt das französische SUV gegen etablierte Rivalen wie den Audi Q5 oder den BMW X3 an. Was schon zeigt, in welche Richtung der Neuling düsen will – Premium a la France. Dazu ist der DS7 besonders feinfühlig ausgestattet, bietet viel Leder und sorgsam gestaltete Schalter. Technisch überrascht das erste Nachtsichtsystem in dieser Klasse oder eine Kameratechnik, die die Straße vor dem DS7 im Visier hat und das Fahrwerk frühzeitig auf Bodenwellen oder Löcher vorbereitet. Das hat bislang nur die Mercedes S-Klasse zu bieten. Drei Benziner und zwei Diesel sind im Angebot, die Leistungsspanne reicht von 96 kW/130 PS bis 169 kW/230 PS. Marktstart ist Anfang nächsten Jahres, die Preise beginnen wohl bei etwa 30.000 Euro.

Der Mitsubishi Eclipse Cross tritt in der Klasse der kompakten SUV an, reiht sich zwischen den bekannten Modellen ASX und Outlander ein

Zwei japanische Marken zeigen, dass es auch Bodenständiger geht. Der Mitsubishi Eclipse Cross tritt in der Klasse der kompakten SUV an, reiht sich zwischen den bekannten Modellen ASX und Outlander ein. Der Name ist eine Hommage an ein gleichnamiges Sportcoupé, dessen Produktion vor fünf Jahren eingestellt wurde. Das „Cross“ deutet an, dass sich der neue Eclipse im Gegensatz zu seinem Namensgeber auch außerhalb fester Straßen bewegen kann. Eigenwillig ist die Gestaltung der Heckpartie mit stark geneigter Scheibe, die zudem von einer Karosseriestrebe geteilt wird. Künftige Kunden können sich zwischen je einem Diesel und Benziner entscheiden. Daten und Preise des Allradlers sind noch nicht bekannt. Der „Sonnenfinsternis“ (deutsch für Eclipse) findet in Deutschland ab Ende des Jahres statt.

Die zweite Generation des Subaru XV steht zwar auf einer neuen Plattform, optisch sind die Ähnlichkeiten zum Vorgänger allerdings sehr groß

Schräg gegenüber auf dem Subaru-Stand zelebriert der Allrad-Spezialist die zweite Generation des ebenfalls kompakten Modells XV. Obwohl die jetzt auf einer neuen Plattform steht, hat sich das Blechkleid nur wenig geändert. Die wesentlichen Neuerungen sind in der Technik versteckt. Motor, stufenloses Automatikgetriebe und Allradsystem wurden gründlich renoviert. Zentrale Bedienfunktionen werden jetzt auf einem acht Zoll großen Touchscreen-Monitor erledigt. Preise und Leistungsdaten soll es rechtzeitig zur Markteinführung im November geben.

Der Opel Crossland X verbindet wesentliche Technikteile von Peugeot mit Opel-Design und -Innenraum

Der Zeitpunkt war günstig. Einen Tag nach der Verkündung der Opel-Übernahme durch PSA feierte die erste deutsch-französische Gemeinschaftsarbeit ihren Messestart. Der Opel Crossland X verbindet wesentliche Technikteile von Peugeot mit Opel-Design und –Innenraum. Der 4,21 Meter kurze Neuling ersetzt den Mikro-Van Meriva und zielt als kleiner Bruder des Mokka auf den SUV-Hype auch in dieser Klasse. Dabei ist der Crossland X nicht fürs Gelände gedacht, auch wenn eine Art Unterfahrschutz das vermuten lässt. Allradantrieb ist nicht bestellbar, dafür aber eine reiche Auswahl an Triebwerken: Drei Dreizylinder-Benziner und zwei Diesel bieten zwischen 60kW/81 PS und 88kW/120 PS. Preise hat Opel noch nicht verraten.

Der einstige Familienvan mit der Nummernfolge 5008 wurde zum SUV umgestaltet, bietet aber auch in neuer Form das gewohnt üppige Platzangebot für bis zu sieben Insassen

Apropos Peugeot: Auch bei der neuen Mutter musste ein vertrautes Modell dem SUV-Trend weichen. Der einstige Familienvan mit der Nummernfolge 5008 wurde zum SUV umgestaltet, bietet aber auch in neuer Form das gewohnt üppige Platzangebot für bis zu sieben Insassen. Selbst ganz hinten sitzt man zumindest für kürzere Strecke recht passabel. Da die Neuauflage gleich um 19 Zentimeter länger ist, passen jetzt bis zu 2.150 Liter in den 5008. Die Gestaltung des Innenraums erinnert an den kleineren 3008. Weitgehend bekannt auch das Motorenangebot (96-133 kW/130-180 PS). Die Preise beginnen bei 24.650 Euro.

(Peter Maahn/SP-X)

Neue Volvo-Assistenten – Hilfe beim Ausweichen

Wenn das Bremsen nicht mehr ausreicht, helfen Volvo-Pkw ihrem Fahrer künftig auch beim Ausweichen vor Hindernissen. Die sogenannte Lenkunterstützung wird zunächst in der neuen Generation des Mittelklasse-SUV XC60 eingeführt, die auf dem Genfer Automobilsalon (9. bis 19. März) Premiere feiert und im Laufe des Jahres auf den Markt kommt.

Droht die Kollision mit anderen Fahrzeugen, Fußgängern, Radfahrern oder Wildtieren, leitet Volvos City Safety System zunächst wie gehabt eine Notbremsung ein. Reicht das nicht aus, um das Fahrzeug rechtzeitig zu stoppen, wird dem Fahrer per Lenkimpuls beim Umfahren des Hindernisses geholfen. Die Technik ist im Geschwindigkeitsbereich von 50 bis 100 km/h aktiv. Der aktive Lenkeingriff kann aber auch in anderen Situationen erfolgen. Etwa, wenn das Auto versehentlich auf die Gegenfahrbahn gelangt oder wenn der Fahrer trotz Anschlagen des Totwinkelwarners zum Spurwechsel ansetzt.

Ähnliche Fahrerassistenten sind auch in der Mercedes E-Klasse und dem BMW 5er zu haben. Allerdings ist der Funktionsumfang dort weniger umfassend. Mercedes etwa beschränkt den Ausweichhelfer aktuell auf das Verhindern von Fußgängerunfällen. (Holger Holzer/SP-X)

Volvo erweitert Software-Umfang – Telko am Steuer

Volvo erweitert das Software-Angebot an Bord seiner Modelle um die Telefonkonferenz-App „Skype for Business“. Der Microsoft-Dienst wird im Laufe des Jahres zunächst für die Modelle der 90er-Baureihe angeboten, bereits ausgelieferte Fahrzeuge können per Online-Update nachgerüstet werden. Die Bedienung der App ist in das Infotainment-System an Bord eingebunden und erfolgt über den zentralen Touchscreen.

„Skype for Business“, früher unter dem Namen Lynk angeboten, ist eine kostenpflichtige Erweiterung des bekannten Internet-Telefonie-Dienstes und wird vor allem für Online-Konferenzen genutzt. In den Volvo-Fahrzeugen ist zunächst nur das Sprechen und Hören möglich, die Funktion Videotelefonie und das Verfolgen von Präsentationen sind nicht freigeschaltet. (Holger Holzer/SP-X)

Pkw-Markt – Premiumhersteller im Aufwind

Die Premiummarken zählen zu den großen Gewinnern des bisherigen Autojahres. Die heimischen und ausländischen Hersteller haben laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei den Neuzulassungen in Deutschland teils zweistellig zugelegt.

Bei Jaguar etwa steht für den November ein Plus von 115 Prozent in der Bilanz, vor allem getrieben vom neuen SUV-Modell F-Pace. Insgesamt bleibt die Marke mit 734 Neuzulassungen aber klein, auch wenn im Jahresverlauf bereits knapp 8.200 Fahrzeuge neu zugelassen wurden (plus 76 Prozent). Auch bei der Schwestermarke Land Rover läuft es: Die Geländewagenspezialisten kamen im November auf 1.900 Neuzulassungen (plus 9,8 Prozent), im bisherigen Jahr auf 20.800 Einheiten (plus 25 Prozent) – und das ohne neue Volumenmodelle.

Auch von Neuheiten getrieben verläuft das Wachstum bei Volvo. Dank der neuen 90er-Baureihe legten die Schweden im November um 20 Prozent zu (3.600 Einheiten), seit Januar um acht Prozent (35.000 Einheiten). Dauerpatient Alfa Romeo kommt dank des neuen Mittelklassemodells Guilia auf 403 Neuzulassungen im November (plus 80 Prozent) und 3.800 im Jahresverlauf (plus 48 Prozent).

Auch die großen deutschen Hersteller sind im Plus, auch wenn das aufgrund des höheren Basisniveaus weniger deutlich ausfällt. Mercedes legte im November auf 28.500 Fahrzeuge zu (plus 10 Prozent), die Gesamtjahresbilanz fällt mit einem Plus von 8,6 Prozent ähnlich positiv aus. Bei Audi gab es im November zwar einen Knick um 5,9 Prozent auf 20.500 Neuwagen, das Jahresergebnis liegt mit 271.000 Fahrzeuge um 7,4 Prozent im Plus. Bei BMW lauten die Zahlen für November 22.300 Einheiten und plus 7,9 Prozent, für die ersten elf Monate 2016 239.000 Einheiten und plus sechs Prozent. Porsche legte im November um 24 Prozent auf 2.400 Fahrzeuge zu, seit Januar sind die Stuttgarter um 2,1 Prozent im Plus (27.800 Einheiten).

Insgesamt wurden in Deutschland im November 276.567 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten fanden 3,095 Millionen Neuwagen einen Käufer, 4,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015. (Holger Holzer/SP-X)

Volvo Trucks zeigt den „Flying Passenger“

Die Schweden von Volvo zeigen einen weiteren Live Test – und der hat sich wahrlich gewaschen. Beim „The Flying Passanger“, der nicht mit Iggy Pops Kult-Song “The Passenger” zu verwechseln ist, geht es um einen spektakulären Paragliding-Stunt, der in dieser Form noch nie dagewesen ist. Das Erfolgsrezept dahinter: Der einzigartige Antriebsstrang des Volvo FH mit I-Shift-Doppelkupplungsgetriebe. Es sorgt für den nachdrücklichen Schub den der Gleitschirmflieger braucht. 

Zum ersten Mal überhaupt zieht ein LKW einen Gleitschirmflieger hinter sich hier. Als Zugmaschine dient kein anderer Truck als ein Volvo FH. Mit ihm wollen die Schweden zeigen welches Potential in ihrem einzigartigen Doppelkupplungsgetriebe steckt. Dennoch könnte man sich an dieser Stelle fragen, was an der Aktion so spannend ist. Ein LKW zieht einen Gleitschirm, was ist daran spektakulär? Diese Frage ist schnell beantwortet: Die Umgebung.

Mit Feingefühl: Die Fahrerin Louise Mariott

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Vorteil des Paragliders: Der ungefilterte Genuss der traumhaften Kulisse Kroatiens

Der Volvo FH, pilotiert von der Neuseeländerin Louise Marriott, fährt nicht etwa eine lange Gerade entlang, sondern schlängelt sich durch gewundene Pass- und Bergstraßen im malerischen Kroatien. Und jeder, der schon einmal durch eine bergige Region gefahren ist, wird sich an die LKW erinnern, die sich mühsam und mit den letzten Kraftreserven die Steigungen hinaufschleppen. Dementsprechend bedarf es schon eines besonderen Gefährts, wie dem Volvo FH mit I-Shift-Getriebe, um diese Aufgabe zu meistern. Schließlich hat der französische Gleitschirmflieger Guillaume Galvani nur wenig Lust auf Bodenkontakt.

Welche Präzision bei der Stunt-Fahrt nötig ist, zeigt eine besondere Passage: Die Durchfahrt unter einer Hängebrücke. Die Fahrerin muss nicht nur die hohe Reisegeschwindigkeit beibehalten, damit der Paraglider auf Zug und in der Luft bleibt, sondern ihr Tempo auch so anpassen, dass Galvani durch die schmale Öffnung der Hängebrücke hindurchgleiten kann. Ein Stunt, der seinesgleichen sucht. Und jener hätte wohl kaum geklappt, wäre die Zugmaschine nicht mit einem starken Aggregat mit I-Shift-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstet.

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Der Paraglider hat mehr als nur eine Handbreit Luft unter den Füßen dank I-Shift-Getriebe

Mit I-Shift immer auf Zug

Und da es beim „Flying Passenger“ um die Unversehrtheit des Gleitschirmfleigers geht, gibt es keinen Spielraum für Fehler. Hilfreich ist beim Fahren natürlich das I-Shift-Doppelkupplungsgetriebe. Mit ihm kann die Leistung des 13 Liter großen D13 Diesel-Motor aufrechterhalten werden. Dabei ist es fast gleich, welche Steigung sich dem großvolumigen Selbstzünder in den Weg stellt. Die Kombination aus starker Motorleistung und einem Getriebe, das jederzeit ein präzises und kraftvolles Fahren ermöglicht, ist für diesen Stunt optimal. Und Leistung hat der Volvo FH reichlich. Los geht es bei 420 PS. Erhältlich ist der schwedische LKW aber auch mit 460, 500 oder 560 PS. Der Clou an der Kombination aus Motor und I-Shift ist jedoch, dass nicht nur die Leistung und ihre Abgabe im Fokus stehen, sondern zusätzlich die Umwelt. So ermöglicht der Antriebsstrang niedrige Verbräuche und die Einstufung nach der strengen Euro-6-Abgasnorm.

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Eine atemberaubende Kulisse für einen höchst spannenden Stunt

Geballte Power aus 13 Litern Hubraum

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Abschleppen mal anders beim Stunt „The Flying Passenger“

Was aber passiert bei den steilen Bergpassagen im Getriebe? Dank vollautomatisierter Gangwechsel wird das Drehmoment beibehalten, da Zugkraftunterbrechungen der Vergangenheit angehören. Hier geht bei herkömmlichen Getrieben viel Kraft verloren, sodass der Gleitschirm nicht gezogen werden könnte. Besonders smart ist am Doppelkupplungsgetriebe zudem, dass die Gangwechselstrategie an die Umgebungsbedingungen angepasst werden. Und sollte der Fahrer einmal die Lust verspüren selbst Hand anzulegen, kann er manuell eingreifen. Von Vorteil ist außerdem das geringe Gewicht des I-Shift-Getriebes. Dank seiner kompakten Bauweise und dem Alu-Gehäuse fällt es recht leicht aus. Vorteil: Der Motor hat weniger Masse zu ziehen und verbraucht weniger. Beim „Flying Passanger“ zählte das aber weniger. Viel eindrucksvoller war hier, wie leichtfüßig sich der Volvo FH die kroatischen Berge hinauf schob. Besonders zur Freude des Gleitschirmfliegers.

Mit Volvo Trucks dem Himmel so nah

Nur Fliegen ist schöner, besagt ein altbekannter Spruch. Was das mit Volvo Trucks zu tun hat? Nun soweit eigentlich nicht viel, schließlich gelten die LKW der Schweden als zuverlässige Zugpferde und bringen wichtige Güter über die Versorgungsaorten dieser Welt. Doch Volvo Trucks will zeigen, dass ihre LKW nicht nur Power haben, sondern auch technisch ausgereift sind. Dafür nehmen sie einen Gleitschirmflieger an den Haken eines Volvo FH und lassen ihn in die Höhe steigen. Der Clou: Der LKW fährt nicht etwa über eine ewig lange Gerade, sondern über eine anspruchsvolle Bergstraße mit Kurven und Windungen. Es ist der erste Stunt der Welt mit einem LKW und einem Gleitschirmflieger. Read more

Neue Volvo-Assistenten – Autos warnen sich gegenseitig vor Glatteis

Volvo-Pkw können ab dem Winter miteinander kommunizieren. Der schwedische Hersteller führt dann zunächst in Schweden und Norwegen die sogenannte Car-to-Car-Kommunikation ein. Die Technik ermöglicht es, zwischen zwei oder mehr dafür geeigneten Fahrzeugen Informationen auszutauschen. Volvos Modelle können sich zunächst gegenseitig vor glatten Straßen oder Hindernissen warnen; als Indiz für letzteres nutzt das System das Einschalten der Warnblinkanlage. Für die Datenübermittlung nutzen die Schweden eine Cloud, so dass keine direkte Verbindung zwischen den Fahrzeugen nötig ist.

Verfügbar sind die „Slippery Road Alert“ und „Hazard Light Alert“ genannten Assistenten in den Business-Class-Modellen V90 und S90 sowie im SUV XC90. In Deutschland wird die Technik zunächst nicht angeboten. Vor allem wohl, weil sie ihre Vorteile hier wegen des geringen Volvo-Marktanteils kaum ausspielen könnte.

Die Car-to-Car-Communication gilt als wichtiger Schritt in Richtung autonomes Fahren. Neben Volvo setzt bereits Mercedes eine vergleichbare Technik ein, andere Autohersteller arbeiten ebenfalls an der Kommunikation ihrer Fahrzeuge untereinander. Langfristiges Ziel ist jedoch, dass alle Autos auf der Straße die gleiche Sprache sprechen. (Holger Holzer/SP-X)

20 Jahre Volvo C70 – Kiste weg, Spieltrieb an

Schwedische Autos der 90er Jahre: Kantig, solide, sicher. Aber auch langweilig, unsportlich und etwas einfallslos. Dieses Klischee mag zwar stimmen, schließlich kommen solche Ansichten nicht von ungefähr. Doch es gibt ein Modell, das überhaupt nicht in diese Sparte passt: Der Volvo C70. Wie dieses eine kleine gallische Dorf widersetzt sich das Coupé bzw. Cabrio dem Scheuklappen-Denken und verknüpft die typisch schwedischen Tugenden mit einer sportlich-eleganten Linienführung. Der hübsche Viersitzer ist so etwas wie der Designer-Anzug unter den solide-grauen Einreihern. Read more

Volvo Trucks und der schnellste Reifen, eine Rekord-Kombination

Weltrekord für Durchschnittsgeschwindigkeit über 500 und 1000 Meter

Nutzfahrzeugreifen von Goodyear setzen neue Maßstäbe: Der LKW „The Iron Knight“ von Volvo Trucks konnte mithilfe speziell entwickelter Pneus des internationalen Reifenherstellers Goodyear zwei neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Auf der 1.000-Meter-Distanz erreichte der 4,5 Tonnen schwere Truck eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 169,09 km/h und legte die Strecke aus dem Stand in 21,29 Sekunden zurück. Über 500 Meter beeindruckte der „The Iron Knight“ mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 131,29 km/h und 13,71 Sekunden, ebenfalls mit einem Start aus dem Stand. Der neue Weltrekordler bringt 2.400 PS auf die Straße und erreichte damit auf seinen Rekordfahrten eine Höchstgeschwindigkeit von 276 km/h.

Speziell entwickelte High-Tech-Reifen von Goodyear verhelfen „The Iron Knight“ zu neuen Geschwindigkeitsrekorden über 500 Meter und 1.000 Meter.
Speziell entwickelte High-Tech-Reifen von Goodyear verhelfen „The Iron Knight“ zu neuen Geschwindigkeitsrekorden über 500 Meter und 1.000 Meter.

„Nur ein High-Tech-Produkt kann in diesem extremen Leistungs- und Drehmomentbereich zuverlässig dafür sorgen, dass ein 4,5-Tonnen-LKW bei fast 280 km/h einen optimalen Grip auf der Straße hat“, kommentiert Christian Fischer, Director Marketing Commercial Tires D-A-CH bei Goodyear. Die speziell für „The Iron Knight“ entwickelten LKW-Reifen seien ein Ergebnis der kontinuierlichen Zusammenarbeit und starken Partnerschaft von Goodyear mit dem führenden Nutzfahrzeughersteller Volvo Trucks, so Fischer weiter. „Dass mit unseren Reifen neue Weltrekorde aufgestellt werden, unterstreicht ein weiteres Mal unsere Technologieführerschaft in diesem Bereich. Auch unsere Standardreifen für LKW sind extrem leistungsstark und helfen unseren Kunden dabei, ihre Gesamtbetriebskosten zu senken.“

Die Voderachsreifen des „The Iron Knight“ haben die Größe 315/70R22.5 und basieren auf den LKW-Rennreifen von Goodyear, die alle Fahrzeuge bei der Truck-Racing-Europameisterschaft der FIA (Federation Internationale de l’Automobile) verwenden. Die Hinterreifen des Heckantriebs-LKW und neuen Weltrekordlers haben die Größe 495/45R22.5 und übertragen zuverlässig das extrem hohe Drehmoment, das der Truck bei der Beschleunigung entwickelt. Beide Reifentypen sind auf gängigen Nutzfahrzeugkarkassen von Goodyear gebaut und verfügen über speziell entwickelte Laufflächenmischungen und Profile. Der Schriftzug „The Iron Knight“ schmückt gut sichtbar die Seitenwand der Rekordreifen.

Gefahren wurde der Truck von der Rennlegende Boije Ovebrink auf einer hierfür abgesperrten Teststrecke in Nordschweden. Ovebrink verfügt über mehr als 30 Jahre Rennerfahrung sowohl mit Autos als auch mit Trucks und hat bereits fünf Geschwindigkeitsrekorde gebrochen. Zurzeit werden die jüngsten Weltbestleistungen des Rekordjägers vom internationalen Motorsportverband FIA geprüft.

Der Reifenspezialist Goodyear und Volvo Trucks können auch in Sachen Geschwindigkeitsrekorde auf eine erfolgreiche gemeinsame Geschichte zurückblicken. So fuhr Boije Ovebrink bereits 2012 auf speziell entwickelten Nutzfahrzeugreifen von Goodyear den Truck „The Mean Green“ zum weltschnellsten Hybrid-LKW und stellte zwei neue Weltbestleistungen auf.

Blick hinter die Kulissen gefällig? Bitte schön:

Volvo S90: Schwedische Business Class

Business Class? Also das Mittel zwischen Economy und First? Das heißt, dass noch Luft nach oben besteht, also auf First-Class-Niveau? Mal langsam: Ich bin den Volvo S90 T6 gefahren und war ziemlich angetan von der schwedischen Limousine. Volvo ist zurück und könnte mit dem S90 – mehr aber noch mit dem V90 – ein echtes Pfund in der oberen Mittelklasse darstellen. So zumindest nannte sich das Segment, als Crossover und verschwimmende Klassen noch nicht an der Tagesordnung waren.

Business Class: Das klingt nach gehobenem Niveau, dezentem Luxus und Komfort. Das passt. Der Volvo S90 kann genau mit diesen drei Tugenden beschrieben werden. Den Rest kann man sich denken. Ende. Fahrbericht erledigt. .. aber Spaß beiseite: Diese drei Attribute treffen zwar sehr auf den Volvo S90 zu, doch dienen sie mehr als Überschriften. Legen wir also los!

Bullige Frontpartie: Der Volvo S90 fällt mit Stattlichkeit auf
Bullige Frontpartie: Der Volvo S90 fällt mit Stattlichkeit auf

Gehobenes Niveau

Sein Äußeres kann man tatsächlich unter dem gehobenen Niveau verzeichnen. Man sieht ihm auf den ersten Blick an, dass sich die Designer hier viel Mühe gegeben haben, das Fahrzeug nicht überschwänglich daherkommen zu lassen. Schwedisches Understatement pur mit einer Prise Fitnessstudio. So wirkt die Front beispielsweise sehr breit und stattlich. Steil steht der aufrechte, selbstbewusste Kühlergrill im Fahrtwind und zeigt nun eine Ausformung nach innen. Das erinnert ein wenig an einen aufgerissenen Hai-Schlund. Und zusammen mit dem Tagfahrlicht im Design von „Thors Hammer“ entsteht ein Überholprestige, das in der Klasse der Business-Limousinen nicht unwichtig ist.

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Auf großem Fuß: 20-Zoll-Leichtmetallfelgen am Volvo S90 T6

Seitlich zeigt sich schließlich das Ausmaß des Volvo S90: Mit 4,96m gibt sich der Volvo S90 sehr gestreckt. Damit ist er nur einen Zentimeter länger als das SUV XC90. Ein Zufall? Nicht ganz. Zwar basieren beide Modell auf derselben Plattform, die auf den Namen SPA hört. Das Kürzel steht für skalierbare Produktarchitektur und meint, dass fast alle Komponenten – also etwa die Länge oder der Radstand – variabel sind. Doch einzig der Abstand zwischen Vorderrad und A-Säule bleibt bei allen gleich und ist fix. Für den S90 bedeutet das, dass er nicht zwingend  die Maße des SUVs annehmen muss. Mit seinem gestreckten Radstand wirkt er außerdem nicht so kompakt wie der XC90, sondern eleganter und gestreckter. Gut nur, dass das Räderwert beim Testwagen 20 Zoll fasste: Alles darunter wirkt in den geradezu riesigen Radkästen fast verloren. Optional sind sogar 21-Zoll-Räder erhältlich.

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Am zerklüfteten Heck der Business-Limousine scheiden sich die Geister

Hinten scheiden sich schließlich die Geister beim Volvo S90. Klar, Deutschland ist Kombi-Land und nicht so stark auf Limousinen ausgerichtet, wie das Ausland. Doch hier verließ die schwedische Zurückhaltung die Pinsel des Design-Teams. Die rückwärtige Ansicht wirkt zerklüftet und überzeichnet. Die Rückleuchten, die wie zwei umgefallene „Us“ wirken, passen noch zum modischen Charakter. Die vielen Sicken und Kanten sind aber etwas zu viel des Guten. Eines vorab: Der Kombi kann das wesentlich besser. Er ist ein wahrer Schönling, der… hier nicht Thema ist.

Dezenter Luxus

Damit lässt ich das Interieur ebenfalls bestens beschreiben. Hier baut sich keine Prunklandschaft auf, die vor Pomp nur so strotz, sondern ein geschmackvoll eingerichtetes Designer-Loft. Allerdings geht ihm die Kälte, die man dann und wann damit verbindet, verloren – sehr angenehm. Nichts wirkt übertrieben, überzeichnet oder effekthaschend, sondern solide, nobel und hochwertig. Sehr passend also, dass alle Materialien, nicht nur so tun als wären sie eines hochwertigen Ursprungs, sondern es auch sind. Holz ist Holz, Aluminium ist Aluminium und Leder ist Leder.

New Volvo S90 & V90 interior
Wellnesstempel: Im Interieur des Volvo S90 fühlt man sich auf Anhieb wohl

Schön auch, dass die Verarbeitung auf einem hohen Niveau liegt. Kein Plappern oder Zirpen, alles sitzt gut eingepasst an Ort und Stelle. Nur die Bedienung erfordert etwas Eingewöhnung. Über den schier riesigen Touchscreen in der Mittelkonsole lässt sich eigentlich alles steuern. Doch die Verschachtelung ist beim Fahren etwas überfordernd. Die Bedienung der Klimaanlage etwa erfolgt auch über den Bildschirm, was etwas mühselig ist – besonders auf Marterstrecken, wenn man auf dem Touchscreen hin und her rutscht und stattdessen die Ansicht der Navigationskarte verschiebt. Doch das Geheimnis liegt in der Herangehensweise. Man muss das gesamte Infotainment verstehen wie ein Smartphone. Damit gehen wir schließlich auch jeden Tag um und beherrschen es nahezu blind. Wer mit dem Knöpfchen-Verstand vergangener Automobil-Modelle an die Sache herangeht, wird scheitern, sich mühen oder ärgern. Also lieber die Wischgesten des Smartphones auf das Fahrzeug übertragen und glücklich werden. Zumal sich so ein schön cleaner Look im Innenraum ergibt.

New Volvo S90 & V90 interior
Komfort wird im Volvo S90 groß geschrieben

Der wird auch durch die Großzügigkeit geschaffen. Vorn sind die Platzverhältnisse über jeden Zweifel erhaben. Man hat Platz sich auszustrecken und selbst Großgewachsene geraten nicht mit dem Dachhimmel in Berührung – aber das erwartet man auch von der Business-Class. Im Flieger kann man sich in der Business-Class schließlich auch etwas ausstrecken. Das ist im Fond des Volvo S90 allerdings etwas eingeschränkt der Fall. Auch hier steht grundsätzlich genügend Raum für die Passagiere bereit. Der Kopf muss auch in Reihe zwei nicht eingezogen werden, obwohl die Dachlinie Coupé-artig abfällt. Auch die Knie können sich entfalten, nur die Füße haben es etwas enger. Besonders, wenn die vorderen Sitze in der untersten Position justiert sind. Aber das macht die deutsche Premium-Konkurrenz auch nicht besser.

Komfort

Kommen wir von Innenraum aber endlich zu den Fahreindrücken. Wie eingangs erwähnt, durfte der Volvo S90 T6 für die Ausfahrt antreten. 320 PS leistet das Aggregat, was schon eine Ansage ist. BMW lieferte ein 550i der Baureihe E60 etwa mit einem 367 PS starken Achtzylinder als Topmotor – neben dem M5 – an. Hier aber spart Volvo beim S90: Die Schweden verkneifen sich sechs oder gar acht Zylinder und vertrauen auf einen aufgeladenen Vierzylinder-Turbo mit 2.0 Litern Hubraum. Umso beeindruckender ist die Leistung, die das Aggregat entwickelt.

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Länge läuft: Mit fast fünf Metern fällt die Limousine stattlich aus

Das gilt aber vorwiegend der Papierform. Die 320 PS werden per Allradantrieb auf alle Viere geleitet, machen aber nicht so viel Eindruck, wie man es die Stammtischwerte vermuten lassen. Für den Standard-Sprint soll die Business-Limousine gerade einmal 5,9 Sekunden brauchen – und das trotz rund zwei Tonnen Gewicht. Ende ist bei politisch korrekten 250 km/h. Doch die Kraftentfaltung ist ziemlich unaufgeregt und spiegelt den Gesamteindruck des Fahrzeugs wider. Der S90 kann jederzeit beherzt nach vorne stürmen, in der Regel will er das aber nicht unbedingt. So macht der Schwede zwar einen schnellen, nicht aber sportlichen Eindruck.

Warum auch? Schließlich gibt es mit dem Audi A6, BMW 5er oder Jaguar XF – um nur einige zu nennen – genug dynamische Vertreter in dieser Klasse. Sogar die neue Mercedes-Benz E-Klasse verlässt ihre angestammte Heimat des überbordenden Komforts und gibt sich der Dynamik hin. Gut, dass der Volvo S90 das nicht als sein Hauptkredo sieht. Mit seiner stoischen Ruhe wirkt er geradezu entschleunigend. Mit ihm möchte man Langstrecken zurücklegen, wie mit sonst kaum einem anderen Fahrzeug dieses Segements.

sdr
T6: Der vorläufige Topmotor. Der T8 soll folgen

Das zeigt sich an verschiedenen Stellen. Das Fahrwerk etwa: Es filtert Bodenwellen so geschickt heraus, dass man fast glauben könnte, die Straßen hätten sich schlagartige verbessert. Unebenheiten und Schlaglöcher kommen kaum merklich durch und belästigen die Insassen nicht. Nur wenn man wirklich darauf achtet – oder darauf achten will – spürt man das Feedback der Feder-Dämpfer-Elemente. Lässt man es dann aber doch mal zügig angehen – etwa auf der Landstraße – zeigt der Allradler einen enorm hohen mechanischen Grip. Übertreibt man es mit seinem sportlichen Vorhaben, greifen die Regelsysteme sehr sachte nach der großen Limousine. Dabei gibt sich die Lenkung schön sämig und zeigt einen gelungenen Mix aus Servounterstützung und Zielgenauigkeit. Nervosität oder überschäumende Präzision sucht man indes vergebens. Deshalb stellt sich auch die Frage, ob man die Fahrmodus-Wahl überhaupt benötigt. Dynamic, Comfort und Eco stehen zur Wahl, beeinflussen die Charakteristik des Schweden aber nicht sehr stark. Aber stört das irgendjemanden?

Nein, sicherlich nicht. Schließlich ist eine Business-Limousine dafür gedacht, lange Etappen möglichst stressfrei mit hohen Reisetempi zu überwinden. Und dafür ist der S90 bestens geeignet. Geschwindigkeiten von rund 180 km/h stellen sich auf der Autobahn fast von allein ein und fallen kaum auf. Dementsprechend ist der Schwede der neue Komfort-König im Business-Segment. Mit Charakter, Hochwertigkeit und Eigenständigkeit. Waren das nicht irgendwann mal stuttgarter Domänen?

Volvo Polestar – Ausgewogenheit als Trumpf

Volvo ist in der Premium-Riege angekommen – und das nicht erst seit es die neuen Modelle der oberen Mittelklasse, den Volvo S90 und Volvo V90 gibt. Sie bilden die Nachfolger der beliebten, aber mittlerweile etwas angestaubten S80 und V70. Doch mit ihren Vierzylinder-Dieseln fehlt ihnen etwas Power und vor allem Prestige zum Establishment. Ob die moderate Leistungssteigerung von Volvo Polestar daran etwas ändert? Read more

Volvo und der Klubb90 – Kleine Tour statt IAA

Volvo geht neue Wege. Das gilt nicht nur für die technische Neuausrichtung in der Oberklasse, sondern auch für die Vermarktung der Premium-Produkte. Begnügten die Schweden sich bei der Einführung des XC90 noch mit einem Sneak Preview für aktuelle Volvo-Besitzer, so werden die S90-Limousine und der dazugehörige Kombi-Ableger V90 gerade in einer Klubb90 genannten Tour mit neuartigem Konzept präsentiert. Und zwar lange vor dem Verkaufsstart Ende Juli (S90) beziehungsweise Ende September (V90).

„Die Resonanz ist großartig“, zieht Marketing-Manager Patrick Wendt nach sechs von zehn Veranstaltungen in deutschen Städten eine überaus zufriedene Zwischenbilanz. „Ohne spezielle Werbemaßnahmen rechnen wir insgesamt mit mehr als 5.000 Gästen bei den zehn Events.“ Neben geladenen Volvo-Kunden konnten sich diesmal auch markenfremde Neugierige über die Volvo-Website anmelden. Bis zu zwei Dritteln der rund 500 abendlichen Besucher hätten dabei angegeben, ein Fahrzeug „einer Premium-Marke aus dem Süden Deutschlands zu fahren“, wie es Wendt formuliert.

Genau das sei schließlich Sinn und Zweck der aufwendigen Aktion. Um mit dem S90 und V90 die geplanten Stückzahlen zu erreichen, müsse Volvo zwingend auf Eroberungstour gehen. Die bisherige Kundschaft zu überzeugen, sei kein Problem. Allerdings wurde ein S80 zuletzt eher in homöopathischen Dosen abgesetzt, und viele Interessenten müsse man noch immer überzeugen, dass die schwedische Marke keine kantigen Kastenwagen mehr baut. „Und da passt dieses Konzept hervorragend“, ist Wendt überzeugt. „Das Geld, das wir einsparen, weil wir nicht mehr auf jeder Automesse antreten, können wir hier viel sinnvoller einsetzen.“ Dass die Schweden auf der vergangenen IAA als einzige große Automarke nicht vertreten waren, dürfte ihnen immerhin geschätzte Kosten in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro erspart haben.

Bei Drinks und Schnittchen lässt sich hervorragend über den nächsten Neuwagen nachdenken
Bei Drinks und Schnittchen lässt sich hervorragend über den nächsten Neuwagen nachdenken

Clou der neuartigen Event-Präsentation ist neben einem ersten Probesitzen in den neuen Autos und den vier Erlebnisinseln zu den Themen Design, Plug-in-Hybridantrieb im T8-Modell, Infotainment sowie die Intelli-Safe-Sicherheitssysteme vor allem der erstmalige Einsatz der „Augmented-Reality-Brille“ (erweiterte Realität) in Deutschland. Die 2015 beschlossene Kooperation mit Microsoft, die auch die Entwicklung neuer Automobiltechniken beinhaltet sowie autonome Fahrsysteme und die Nutzung von Daten vernetzter Fahrzeuge voran bringen soll, macht’s möglich.

Diese „HoloLens“ genannte Brille vermischt Animationen mit der Realität. Sie hilft dem Träger, ein Fahrzeug exakt nach den eigenen Vorstellungen zusammenzustel-len und es virtuell in einem „realen Umfeld“ zu betrachten, Farben und Felgen zu vergleichen sowie besondere Eigenschaften, Services und Optionen kennenzuler-nen. Auch wie Assistenzsysteme funktionieren oder wie später einmal vernetzte Fahrzeuge miteinander kommunizieren werden, gewährt der Blick auf den virtuellen Volvo S90. Eine Testfahrt in der digitalen Kunstwelt hinter dem Steuer der Limousine war im Klubb90 allerdings noch nicht möglich. Das hätte auch zeitlich den Rahmen gesprengt und die Geduld der anstehenden Gäste in den Warteschlangen noch mehr strapaziert. (Michael Lennartz)

Autonomes Fahren – Feldversuch in London

Wie Familien mit dem selbstfahrenden Auto im Alltag klar kommen, darin will der schwedische Autohersteller Volvo nun auch in Großbritannien Erfahrung sammeln. In einem Feldversuch werden ab Anfang 2017 Familien in teilautonomen Volvos rund um London auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Ein Jahr später wird der „Drive me London“ genannte Praxistest um bis zu 100 vollautonom fahrende Autos erweitert.

Der Hersteller sammelt Daten der privaten Testpersonen, um seine Fahrzeuge entsprechend besser auf alltägliche Bedingungen anpassen zu können. Auch in der schwedischen Heimat Göteborg gibt es ein „Drive me“-Projekt, bei dem Familien ab 2017 mit teilautonomen Volvos fahren. Geplant ist zudem ein weiterer Feldversuch in einer chinesischen Stadt.

Das autonome Fahren ist für den schwedischen Hersteller Bestandteil auf dem Weg zum selbstgesteckten Ziel „Vision 2020“: Ende des Jahrzehnts soll niemand mehr in einem neuen Volvo ernsthaft verletzt oder getötet werden. Da ein Großteil aller Unfälle auf Fehler oder Ablenkung des Fahrers zurückgeht, erhoffen sich Unfallforscher weltweit eine Verbesserung der Unfallzahlen durch autonome Fahrzeuge. Weil sie gleichmäßiger unterwegs sind, sollen sie sich auch auf den Verkehrsfluss und die CO2-Emissionen positiv auswirken.

Volvo setzt auf Elektrifizierung – Zwei Hybride in jeder Baureihe

Volvo bekräftigt seine Elektro-Pläne. Bis 2025 wollen die Schweden rund eine Million elektrifizierte Fahrzeuge weltweit verkauft haben. Helfen soll dabei auch eine Hybrid-Offensive: In Zukunft will man in jeder Baureihe mindestens zwei entsprechende Modelle im Programm haben. Aktuell bietet Volvo das Oberklasse-SUV XC90 als Plug-in-Hybriden auf Benzinerbasis an, außerdem gibt es den V60 mit Diesel-Plug-in-Hybridantrieb. Darüber hinaus soll wie bereits angekündigt 2019 ein reines Elektroauto auf den Markt kommen.

Volvo stoppt Diesel-Plug-in-Hybrid – Spart viel, verkauft sich wenig

Volvo streicht seine Plug-in-Hybrid-Diesel. In der für 2018 erwarteten nächsten Generation der Mittelklassemodelle V60 und S60 wird die Spritspartechnik laut einem Bericht von „Auto Motor und Sport“ nicht mehr angeboten. Grund ist offenbar eine zu geringe Nachfrage; in Deutschland gab es 2015 gerade einmal knapp 400 Neuzulassungen. Stattdessen wollen sich die Schweden bei Plug-in-Hybriden auf die Kombination von Elektro- und Ottomotoren konzentrieren. Ein entsprechendes Modell hat die Marke mit dem Luxus-SUV XC90 T8 Twin Engine bereits im Programm.

Volvo setzte 2012 mit dem V60 Plug-in-Hybrid neue Spritsparmaßstäbe. Die Kombination aus einem 158 kW/215 PS starken Fünfzylinderdiesel und einem Elektromotor mit 50 kW/68 PS verbraucht offiziell nur 1,8 Liter auf 100 Kilometern und stößt 48 Gramm CO2 aus. Mit knapp 60.000 Euro ist der an der Steckdose betankbare Mittelklassekombi allerdings rund 10.000 Euro teurer als das vergleichbare konventionelle Modell.

Generell scheint der Diesel-Hybrid – ob als Plug-in-Modell oder ohne Steckdosenanschluss – in einer Sackgasse angekommen zu sein. Denn er verbindet nicht nur die Effizienzvorteile beider Antriebe, sondern auch die hohen Kosten. Künftig werden die strengeren Emissionsvorgaben zudem wohl für weiter steigenden technischen und finanziellen Aufwand bei der Abgasreinigung sorgen. Wettbewerber Mercedes hat aus diesem Grund bereits 2015 seine Diesel-Hybridversion der E-Klasse vom europäischen Markt genommen. Aktuell hält zumindest der PSA-Konzern noch an der Verbindung von E-Motor und Selbstzünder fest; der Antrieb ist in Modellen wie dem Peugeot 508 oder dem Citroen DS5 zu haben.

Volvo Trucks – 750 Tonnen aus dem Ärmel geschüttelt

WERBUNG: Was haben der stärkste Mann der Welt, ein erfahrener LKW-Journalist und ein Truck der schwedischen Traditionsmarke Volvo gemeinsam? Ein Ziel: Sie wollen 750 Tonnen Masse mit nur einem einzigen LKW ziehen. Dabei sitzen der Strongman Magnus Samuelsson und der Journalist Brian Weatherly im Führerhaus und versuchen dem neuen I-Shift-Getriebe die letzten Reserven zu entlocken, um die enorme Last zu bewegen. Und die ist nicht von schlechten Eltern: 300 Meter lang, aus 20 Anhängern bestehend, die doppelstöckig beladen wurden, und eine Gesamtmasse von 750 Tonnen. Ob das gelingen konnte?

Volvo-Trucks-FH-16-750-Tonnen (2)Die Masse sollte nicht nur bewegt werden, sondern auch über eine Distanz von mindestens 100 Metern gezogen werden. Normalerweise können Volvo-Trucks etwa 325 Tonnen ziehen, aber die Mission sieht mehr als das Doppelte vor. Für den Test kam also nur ein Fahrzeug in Frage: ein Volvo FH 16 mit dem neuen I-Shift-Getriebe. Es soll eine Traktion bieten, die man so noch nicht auf dem Markt gesehen hat. Verantwortlich dafür sind die neuen Kriechgänge. Mit ihnen soll man extrem schwere Lasten ziehen können und dabei extrem niedrige Geschwindigkeiten von bis zu 0,5 km/h realisieren. Ungewöhnlich hierbei ist, dass für solch schwere Lasten auch enorm schwere Zugfahrzeuge zum Zuge kommen – nicht so aber mit dem Volvo FH 16, der dank des I-Shift-Getriebes gut ausgerüstet sein sollte. Oder ist der doch zu klein und schmächtig? Schließlich kommt der Test-LKW direkt aus dem Werk und hat nichts mit einem Schwerlast-LKW gemein.

Zur Verdeutlichung: Die Masse von 750 Tonnen entspricht dem sechzehnfachen Eigengewicht des Volvo FH 16. Ein weiterer Vergleich: 350 Volvo XC 90 kommen auf dieses Gesamtgewicht – also ein ganzer Supermarkt-Parkplatz vollgestopft mit dem nicht gerade kleinen SUV. Damit dieser Rucksack keinen Schaden anrichtet, durfte das Zugfahrzeug mit den stärksten Achsen ausgestattet werden, die das Werk zu bieten hat. Aber nicht nur das ist besonders stark, sondern auch der Fahrer des Volvo FH 750. Kein geringerer, also Magnus Samuelsson, der ehemalige Gewinner des Titels „World´s Strongest Man“. Im Hafen von Göteborg stellte sich der Hüne der Aufgabe, obwohl er gar kein hauptberuflicher LKW-Fahrer ist. Doch er sei auf einem Bauernhof aufgewachsen, auf dem es allerlei Zugmaschinen gab. Damit hätte er viele Erfahrungen gesammelt, sodass er alles fahren könne, was ein Lenkrad besäße, gibt sich der Schwede bescheiden.

Volvo-Trucks-FH-16-750-Tonnen (3)

Der LKW Journalist Brian Weatherly kann bei solchen Aussagen nur die Augenbrauen verdutzt hochziehen, schließlich hat er in seinen dreißig Jahren Erfahrung schon einige Projekte scheitern sehen. Und so kommt es zunächst nicht unerwartet, dass die Masse sich beim ersten Versuch keinen Millimeter bewegt. Problematisch waren vor allem die Wetterverhältnisse, da es nachts geregnet hatte. Bei einem weiteren Versuch setzte Schneefall ein, der den Lauf zusätzlich erschwerte. Aber auch technisch traten große Herausforderungen auf: Die Bremsanlage von LKW und Aufliegern arbeitet mit Luftdruck, der über 300 Meter aufrecht gehalten werden will. Auch die Wahl des entsprechenden Gangs will gewusst sein. So trat Strongman Samuelsson beherzt auf das Gaspedals des Volvo FH 16 und stieg so mit dem gesamten Zugfahrzeug beängstigend in die Höhe, womit die hervorragende Traktion des Truck eindrucksvoll demonstriert wurde.

Letztendlich schaffte es der ehemals stärkste Man der Welt aber die lange Kolonne von Aufliegern zu bewegen. 750 PS und die Wahl des richtigen Gangs brachten das Riesengewicht schlussendlich ins Rollen und konnten über die geforderten 100 Meter geschleppt werden. Damit konnte eindrucksvoll gezeigt werden, wozu moderne LKW heutzutage im Stande sind. Kein Wunder, immerhin ist der Volvo FH 16 der stärkste Truck der Welt, sodass sich Samuelsson in guter Gesellschaft befand.

Volvo S60 und V60 Polestar – Schnelle Schweden

Polestar ist eigentlich als Haus- und Hoftuner von Volvo bekannt. Seit der schwedische Hersteller den Veredler aber schluckte, nimmt Polestar die Rolle der Quattro-GmbH oder von AMG ein und ist für die besonders sportlichen Modelle abgestellt. Zudem ist Polestar für das Rennteam von Volvo verantwortlich und will die Rennsporterfahrung nun in die Topmodelle von Volvo S60 und V60 einfließen lassen. Dank Allrad sind diese sogar das ganze Jahr über einsetzbar. Read more

Volvo: Polestar Performance Parts – Tuning ab Werk

Polestar? Ist das eine neue Casting-Show? Mitnichten! Das Unternehmen, das bislang als Veredler von Volvos galt, wurde vergangenen Sommer vom schwedischen Autobauer übernommen und bietet nun In-House-Optimierungen an. So können die Modelle Volvo V40, S60/V60 und XC60 mit Gesamtpaketen bestückt werden, die nicht nur die Optik aufwerten, sondern auch der Motorleistung auf die Sprünge helfen. Wie immer gilt dabei: Was schön ist und Spaß macht, ist entweder teuer, bereits ausverkauft oder macht dick. Letzteres kommt bei einem Polestar-Volvo wohl kaum in Frage.

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Tuning-Pakete bei Volvo – Polestar macht V60 und Co. schick

Volvos Haustuner Polestar hat neue Zubehör-Pakete für die Modelle V40, V60 und XC60 geschnürt. Zum Umfang zählen zum einen optische Aufwertungen in Form von Spoiler, Diffusor und speziellen Felgen. Zum anderen sind modellabhängig Sportfahrwerk und eine neue Abgasanlage dabei. Das Paket kostet für das Kompaktmodell V40 6.849 Euro, beim Mittelklassekombi V60 7.490 Euro und beim Mittelklasse-SUV XC60 8.650 Euro – jeweils zuzüglich Einbaukosten. Alle Komponenten sind beim Volvo-Händler zu haben.

News: Volvo S60 und V60 in der „Linje Svart“

Die Zeiten, in denen ein Volvo nur eines war, nämlich praktisch – sind vorbei. Natürlich kann man in die Kombis immer noch genügend einladen, aber die schnöden Lademeister, die aus schwerem „Schwedenstahl“ gebaut sind und außer dem Nutzwert nur noch Sicherheit zu bieten haben, sind überholt. Volvo ist zur Lifestyle-Marke mutiert und tut gut daran. Nun soll die „Linje Svart“ die Mittelklasse-Modelle S60 und V60 weiterhin attraktiv halten. Ein Überblick. Read more

News: Genfer Automobilsalon 2016 – Die Neuheiten von A bis Z

Alfa Romeo:
Auf der IAA in Frankfurt zog die potente Version der Giulia das Publikum an, in Genf präsentiert Alfa nun die zivileren Varianten der Mittelklasse und die überarbeiteten Mito und Giulietta.

Audi:
Die Ingolstädter zeigen ihr neues City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Da die Technik aus dem modularen Querbaukasten stammt, dürften die Motorisierungen etwa zwischen 100 und 180 PS liegen, eine Sportversion darüber, und mit Front- und Allradantrieb kombinierbar sein. Darüber hinaus präsentiert Audi in der Schweiz den RS Q3 performance.

Bentley:
Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne. Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter. Beide Längenvarianten verfügen über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank. Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger.

BMW:
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt: Neben dem Topmodell der Reihe, M760Li xDrive, debütiert der Plug-in-Hybrid-7er in drei Varianten. Der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbobenziner im M760Li xDrive leistet 441 kW/600 PS und beschleunigt die Langversion in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal auf 250 km/h mit M Driver’s Package ist erst bei 305 km/h Schluss.
Als Plug-in-Hybrid 740e iPerformance feiert der 7er auch in Langversion und Allrad-Modell 740Le in Genf Premiere. Angetrieben werden die Steckdosen-Hybride von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner (190 kW/258 PS) und Elektromotor (83 kW/113 PS). Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. Mit vollgeladenem Akku verbraucht die Oberklasse-Limousine 2,1 Liter auf den ersten 100 km.

Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid

Darüber hinaus zeigen die Münchner den Hybrid-Sportwagen i8 in limitierter Auflage. Die i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Sondermodellen. Es unterscheidet sich durch rote Lackierung mit grauen Akzente, spezielle Leichtmetallräder, Sitze und Seitenverkleidungen mit roten Ziernähten und Carbon-Details von den Standard-Modellen.

Borgward:
Der kürzlich wiederbelebte Autohersteller will ein weiteres Modell präsentieren: Nach der Vorstellung des Prototypen des Mittelklasse-SUV BX7 auf der letztjährigen IAA soll es sich nun nach Medienberichten um ein kleineres SUV handeln.

Bugatti:
Als Nachfolger des Veyron stellt Bugatti in Genf den Über-Sportler Chiron vor, laut Bugatti der „leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste und exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt“. Der nach einem erfolgreichen Bugatti-Rennfahrer benannte Wagen soll seinen luxuriösen und am Ende 1.200 PS starken Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen. Berichten zufolge leistet der 16-Zylindermotor nun 1.500 PS und beschleunigt den Chiron damit auf Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 400 km/h beschleunigen. Ganz im Zeitgeist soll es den – auf unter 500 Einheiten limitierten – Chiron auch mit Hybridsystem geben. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor.

Citroen:
Aus dem Citroen Jumpy Multispace wird der Spacetourer, mit moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Ambiente soll der Kleinbus nun auch Familien ansprechen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot und Toyota. In der Studie Hyphen gibt sich der Spacetourer in der Konzeptfahrzeug-Variante als Abenteuermobil mit robuster Beplankung und Nachrüst-Allradantrieb. Auch ein Sondermodell des C4 Cactus in Zusammenarbeit mit der Surfmarke Rip Curl feiert in Genf Premiere.

Ferrari:
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung. Das Design wird nur leicht überarbeitet, unter der langen Haube des Viersitzers bleibt es beim V12-Sauger mit 6,3 Litern Hubraum, der nun aber 507 kW/690 PS leistet, das maximale Drehmoment liegt bei 697 Newtonmetern. So beschleunigt der GTC4Lusso in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, maximal wird er 335 km/h schnell. Der weiterentwickelte Allradantrieb und Hinterradlenkung soll den Shooting Brake zusammen mit elektronisch gesteuerten Dämpfern noch dynamischer machen. Im neu gestalteten Cockpit kommt zum ersten Mal der zehn Zoll große Touchscreen zum Einsatz.

Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung

Fiat:
Mit dem Fiat Tipo will Fiat den Kompaktklasse-Markt von unten aufrollen. Nach dem Stufenheck kommt nun die in für Europa gebaute Fließheck-Version. Auch hier dürfte der günstige Preis – die Limousine kostet ab 13.990 Euro – ein wesentliches Verkaufsargument sein.

Nach seinem Debüt bei der Autoshow in Los Angeles zeigt sich der Fiat 124 Spider nun erstmals in Europa, bevor er im Juni zu den Händlern rollt. Zudem dürfte eine Abarth-Version des offenen Sportlers in der Schweiz gezeigt werden.

Ford:
Die Kölner zeigen den gründlich überarbeiteten Kuga. Und unter anderem feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Honda:
Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich in der Schweiz an, wo der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers debütiert. Die Neuauflage wird optisch weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV

Hyundai Ionic:
Mit dem Ioniq bringen die Koreaner ihr erstes dezidiertes Öko-Modell und das gleich in drei Varianten: als Hybrid, Plug-In-Hybrid und Elektroauto. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Jaguar:
Mit 322 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt der Jaguar F-Type SVR eine Duftmarke unter den Sportcoupés. Schon als R-Version leistet der 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner 405 kW/550 PS und ist 300 km/h schnell. Die höhere Geschwindigkeit erreichen die Spezialisten durch weiter gesenktes Gewicht und nochmals angehobene Leistung. Der V8 soll nun auf 575 PS kommen und Coupé wie Cabrio in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Kia:
Kia bringt mit dem Optima das erste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Marke mit zur Frühjahrsmesse nach Genf. Das Mittelklasse-Modell fährt dank größerer Batterie 54 Kilometer elektrisch. Für den Antrieb sorgen ein Zweiliter-Benziner mit 113 kW/154 PS und ein 50 kW/67 PS starker Elektromotor. Zusammen schicken sie 149 kW/202 PS an die Vorderräder. Den Verbrauch gibt Kia mit 1,6 Litern (37 g CO2/km) an.

Daneben feiert auch der Optima Kombi Premiere. Während die Limousine bereits seit Januar in Deutschland erhältlich ist, wird die praktischere Variante der koreanischen Mittelklasse erst im September zu den Händlern kommen. Hinter der großen Heckklappe des 4,86 Meter langen Optima verbirgt sich ein Kofferraum mit 553 Litern Volumen.

Zudem zeigt Kia den für Mitte 2016 erwarteten kleinen Hybrid-Crossover Niro. Das Design des 4,36 Meter langen Hybridmodells verrät eine enge Verwandtschaft zum größeren Kompakt-SUV Sportage. Angetrieben wird der Niro von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) und einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor, der Crossover soll rund 3,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Lexus:
Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der Hybridversion. Für den 500h nutzen die Japaner auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse.

Um das Jahr 2020 will Lexus eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. Das Konzeptauto, das auf der Tokio Motor Show im Oktober debütierte, zeigt die noble Toyota-Tochter nun auch in Genf. Der 5,30 Meter lange, mit Allrad ausgestattete LF-FC gibt darüber hinaus einen Ausblick auf die nächste Generation der Oberklasse-Limousine Lexus LS.

Mazda:
Die Japaner bringen ihren Wankelmotor-Sportwagen RX-Vision mit, der im Oktober in Tokio Premiere feierte. Darüber hinaus bekommt der Bestseller Mazda3 einen neuen, 1,5-Liter-Dieselmotor, der 3,8 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Maserati:
Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke kommt ab Mai zu den Händlern. Der Levante trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist. Zweigeteilte Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.

McLaren:
In der Liga der Supersportler spielt der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 496 kW/675 PS und 700 PS Drehmoment die Herzen der Fans erwärmt. Bis Tempo 100 benötigt der McLaren 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 326 km/h.

Mit dem 570GT präsentieren die Briten zudem das dritte Modell der Einstiegsbaureihe Sport Series und gleichzeitig die praktischte Variante. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Sportwagen einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mercedes:
Die Stuttgarter leisten ihren Beitrag zum Traumwagen-Portfolio der Messe: Für Normalsterbliche fährt das viersitzige Cabrio der C-Klasse vor. Das Design der Frischluft-Variante mit Softtop lehnt sich natürlich an das des Coupés an, von dem die offene Variante auch die Motoren übernimmt. Mercedes verspicht im geschlossenen Zustand eine Geräuschkulisse auf dem Niveau des Coupés. Die Luftfederung soll Komfort weit über Klassendurchschnitt garantieren. Daneben debütiert auch das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet 270 kW/367 PS, die über die neue Neungang-Automatik hecklastig auf alle vier Räder verteilt werden.

Mitsubishi:
Einen ersten Ausblick auf das Facelift des Kompakt-SUV ASX zeigt der Hersteller am Genfer See mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen.

Nissan:
Auf dem Stand der Japaner gibt die Studie „IDS“ (Intelligent Driving System) einen Ausblick darauf, wie sich Nissan das autonome Fahren vorstellt. Aktiviert der Fahrer den Autopiloten, verschwindet das Lenkrad, das Kombiinstrument weicht einem großen Touchscreen und die Sitze drehen sich zueinander – aus dem Cockpit wird so eine gemütliche Lounge, in der (nicht nur) der Fahrer entspannen kann, während die Technik sich um das Fahren kümmert. Zudem zeigt wie künftige Individualisierungen von Qashqai und X-Trail aussehen könnten – mit mattschwarzer Karbonfaser, Details in goldigem Kupferton und Goldperlen-Lederpaspeln.

Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT

Opel:
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT. Der kleine, leichte Frontmittelmotor-Flitzer steht gleich in mehrfacher Hinsicht in der Tradition der gleichnamigen Ikone aus dem Jahr 1968. Eine entzückende, nicht übermotorisierte Spaßmaschine in bezahlbarem Preisrahmen wie der Ur-GT könnte daraus entstehen, aber nur vielleicht. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner basiert auf den Triebwerken aus Adam, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestattete Hinterachse geschickt. Weil der Zweisitzer weniger als 1.000 Kilo auf die Waage bringt, genügt ihm die Leistung um in weniger als acht Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.

Mit etwas eleganterer Optik, LED-Scheinwerfern, der neuesten Infotainment-Generation und einem aktuellen Motor aus dem Astra wappnet Opel den Mokka, nun mit dem Namenszusatz „X“ versehen, für die zweite Lebenshälfte. Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert das Antriebsportfolio des Mini-SUV als 110 kW/150 PS starke Variante.

Porsche
Offizielle Messepremiere feiert der 718 Boxster. Auch der Einstiegs-Roadster erhält im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren und wird dabei zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark. Außerdem präsentieren die Zuffenhausener den 911 R, als sehr sportliche Sonderedition ohne Turbo.

Peugeot:
Mit bis zu neun Sitzen, moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Innenraum soll der neue Peugeot Traveller nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Familien überzeugen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Citroen und Toyota. Eine Studie des Travellers präsentiert sich als Genf zudem als rollendes Hightech-Büro. Darüber hinaus feiert auch das Facelift des Peugeot 2008 Premiere.

Renault:
Die Grandtour genannte Kombivariante des Renault Mégane kommt im Sommer auf den Markt. Zum Debüt gibt es zunächst die Top-Ausführung GT zu sehen, die mit sportlichem Design, Allradlenkung und 151 kW/205 PS unter anderem gegen Seat Leon ST Cupra und Ford Focus ST Turnier antritt.
Mit der vierten Generation des Scénic feiert ein weiteres Kompaktmodell Premiere. Der Van verabschiedet sich vom nutzwertgetriebene Familienlaster-Design und übernimmt Merkmale des Mini-SUV Captur sowie des Crossover-Vans Espace. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit und geringere Karosserieüberhänge. Auf den Markt kommt der Scénic in der zweiten Jahreshälfte.

Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen

Seat:
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen. Der Ateca ist 4,36 Meter lang, beim Radstand von 2,64 Metern sitzen auch Erwachsene hinten kommod, der Kofferraum fasst 510 Liter. Viel Technik stammt aus dem VW-Konzernregal. Einstiegsmotorisierung ist der 1,0-Liter-Dreizylinder aus dem Konzern mit 115 PS. Das knackige Kleid hingegen könnte spanischer gar nicht sein, erinnert in der Linienführung an den Leon.

Skoda:
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Smart:
Mit dem Marktstart des neuen Smart Fortwo Cabrio debütiert in der Schweiz das limitierte Sondermodell „BRABUS edition“.

Ssangyong:
In Genf präsentieren die Koreaner die Langversion des Mini-SUV Tivoli: Der XLV ist gut 20 Zentimeter länger, misst 4,40 Meter. Bei unveränderten Radstand kommt der Zuwachs komplett dem Kofferraumvolumen zugute, das auf beachtliche 720 Liter wächst. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl.

Darüber hinaus zeigt die Marke einen neuen 48-Volt-Hybrid-Antriebsstrang: Das Konzeptfahrzeug SIV-2 – das das Design des Kompakt-SUV Korando vorweg nimmt – wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist.

Subaru:
Wie das kompakte SUV XV künftig aussehen könnte, zeigen die Japaner auf ihrem Stand. Das „XV Concept“ kennzeichnet eine markante Frontpartie, ausgestellte Radkästen und ein Unterfahrschutz betonen den robusten Charakter des Konzeptfahrzeugs. Flankiert wird die Studie von der aktuellen Subaru-Modellpalette, unter anderem dem aktuellen XV in optisch aufgefrischte Version.

Suzuki:
Mit dem Baleno bringt Suzuki ein bisschen Bodenhaftung ins teilweise recht abgehobene Segment der Kleinwagen. Was nicht zwingend Verzicht bedeutet: Als erster Suzuki fährt der Baleno mit automatischer Abstandsregelung und Notbremsfunktion. Eine Touchscreen-Navigation samt iPhone-Integration mit Apple CarPlay ist auf Wunsch an Bord.

Toyota:
Die Serienversion des auf der IAA als Konzept gezeigten Hybrid-SUV C-HR hat am Genfer See ihren ersten Auftritt. Optisch und technisch orientiert sich der kleine Crossover an der IAA-Studie CH-R Concept. Auch deren Hybridantrieb dürfte in die Serie einfließen, alternativ wird es einen Turbobenziner geben. Zudem sollen die steife Struktur und der niedrige Schwerpunkt der neuen Toyota-Plattform TNGA für gute Handling-Eigenschaften sorgen.

Volvo:
Der Nachfolger des großen Kombis V70 heißt nun V90 und kommt im Spätsommer auf den Markt. Optisch orientiert sich der Kombi bis zur B-Säule direkt an der kürzlich vorgestellten Limousinen-Variante S90, dahinter schließt sich ein geräumig wirkendes Gepäckabteil mit einer nur sanft abfallenden Dachlinie an. Als Abschluss am Heck gibt es eine relativ schräge Klappe. Das Antriebsprogramm dürfte weitgehend dem der Limousine und dem technisch ebenfalls verwandten Luxus-SUV XC90 entsprechen, die mit Vierzylindermotoren zwischen 140 kW/190 PS und 235 kW/320 PS zu haben sind. Dazu kommt ein 300 kW/407 PS starkes Plug-in-Hybridmodell mit einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern. Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da soll auch der große Kombi keine Ausnahme machen. Darüber hinaus zeigen die Schweden das Facelift des Kompakten V40, das sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country.

VW:
Nachdem das in der Planung schon recht weit fortgeschrittene Mini-SUV Taigun nun doch nicht gebaut wird, zeigen die Wolfsburger nun in Genf andere Pläne: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan soll dort Premiere feiern. Daneben wird das Facelift des Kleinstwagens Up zu sehen sein, das unter anderem mit den neusten Konnektivitäts-Merkmalen ausgestattet ist. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot.

News: Smartphone-App ersetzt Autoschlüssel – Volvo öffnet sich für’s Handy

Volvo will 2017 die ersten komplett schlüssellosen Autos einführen. Das Öffnen der Türen und das Starten des Motors ermöglicht dann stattdessen das Smartphone. Dieses ist mit einer speziellen App ausgerüstet, die über Bluetooth Funk-Signale an das Auto geben kann. Als Vorteil der Technik nennt Volvo unter anderem den schnellen und problemlosen Austausch des digitalen Schlüssels unter mehreren Fahrzeugnutzern. Erprobt wird das System daher zunächst ab dem Frühjahr in Zusammenarbeit mit einem Carsharing-Anbieter am Flughafen Göteborg.

Weiterer positiver Nebeneffekt für den Hersteller: Der Fahrer wird an das kostenpflichtige Online-Dienstleistungsangebot der Marke herangeführt. Unter dem Namen „On Call“ bietet Volvo unter anderem Pannenhilfe, Fernüberwachung und Diebstahlalarm an. Ganz auf den Schlüssel verzichten braucht der Volvo-Kunde jedoch nicht; auf Wunsch bekäme man ihn natürlich weiterhin, betont das Unternehmen.

Aber nicht nur Volvo denkt aktuell über den Autoschlüssel nach. BMW etwa geht in dieser Hinsicht den umgekehrten Weg: Statt den Schlüssel durch das Handy zu ersetzt, bauen die Münchner den Schlüssel zum Kleincomputer aus. Bei der neuen Generation der Oberklasselimousine 7er beispielsweise verfügt er über ein eigenes Display, auf dem sich unter anderem Bordcomputer-Informationen anzeigen lassen. Zudem dient er als eine Art Fernbedienung beim vollautomatischen Einparken.

News: Volvo – Fahren ohne Schlüssel

Das Auto aufschließen – ein tägliches Manöver. Knöpfchen gedrückt und schon öffnet sich das Fahrzeug. Moderner sind da schon die aktuellen schlüssellosen Start- bzw. Zugangssyteme: Man braucht den Schlüssel nur in der Hosentasche mit sich führen und das Fahrzeug erkennt den Fahrer. Das Knöpfchengedrücke entfällt, da man mit einem einfachen Zug am Türgriff Zugang bekommt und dann mit dem Start-Button das Triebwerk anschmeißt. Aber die Schweden finden das auch etwas umständlich: Da man das Smartphone ohnehin immer bei sich trägt, kann es doch auch gleich als Schlüssel genutzt werden und als Keyless-System fungieren. Chance oder Risiko?

Ab 2017 soll es soweit sein: Volvo, will als weltweit erster Hersteller wirklich schlüssellose Fahrzeuge vorstellen, bei denen man nur das Smartphone bei sich haben muss, um die Türen zu öffnen oder zu schließen und den Motor zu starten. Vorgestellt wird das Konzept in Barcelona auf dem Mobile World Congress, zwischen dem 22. und 25. Februar. Hier soll gezeigt werden, dass es für den Zugang und das Fahren nur noch eine App braucht. Über die Bluetooth-Funktion des Smartphones wird der Kontakt zum Volvo hergestellt, um das entsprechende Mobiltelefon zu erkennen. Praktischerweise sind mehrere Schlüssel hinterlegbar, so dass sich verschiedene Volvo-Fahrzeuge auf der ganzen Welt nutzen lassen.

Das kann ganz praktisch sein, wenn man etwa einen Mietwagen buchen und nutzen möchte. Bei der Ankunft an der Mietstation ist der digitale Schlüssel bereits im System hinterlegt. Die App weist dem Mieter zusätzlich den Weg zum Auto via GPS. Damit sind Wartezeiten am Mietwagen-Schalter passé, der Personalaufwand vor Ort wird zudem reduziert. Nützlich ist das System darüber hinaus, wenn man das Auto mit Freunden, der Familie oder mit Kollegen teilen möchte, da man den Zugangang über das Smartphone einfach übertragen kann.

„Statt den ganzen Tag auf einem Parkplatz herumzustehen, können Autos zum Beispiel öfter und einfacher von anderen Personen genutzt werden, wenn der Besitzer dies wünscht“,

sagt Henrik Green, Vice President Product Strategy & Vehicle Line Management bei Volvo.

Erste Tests starten im Frühjahr diesen Jahres in Zusammenarbeit mit dem Carsharing-Unternehmen „Sunfleet“ mit Sitz nahe des Flughafens Göteborg. Ab 2017 sollen dann erste Flottenfahrzeuge mit dem System ausgestattet werden. Im Endeffekt ist diese neue Technik nur eine logische Weiterentwicklung. Carsharing-Plattformen haben bis dato schon Apps genutzt, nur mussten die Fahrzeuge dann aus der Ferne entriegelt werden. So wird aber das schöne neue Internetzeitalter endlich sinnvoll genutzt.

Genau das ist jedoch die Frage: Ist das System wirklich so sinnvoll. Smartphones sind attakierbar und den Angriffen von Hackern ausgesetzt. Wie schnell kann sich ein mehr oder weniger findiger Autodieb also Zugang zum Auto verschaffen. Aber so weit muss man gar nicht gehen. Wie schnell ist ein Handy gestohlen? So hat der Dieb nicht nur Zugang zu den persönlichen Emails, Fotos und Kontakten, sondern nun auch noch ein Auto frei Haus mit dabei. Den Weg zum Fahrzeug zeigt die App ja ohnehin. Da bleibt nur zu hoffen, dass das System durchdacht ist. Für all diejenigen, die sich damit noch nicht anfreunden können, bietet Volvo aber trotzdem einen konventionellen Schlüssel an, der ja vom Gefühl her irgendwie zum Auto dazugehört. Und wer mal wieder mit einem alten Auto fährt, das vielleicht sogar ohne eine Zentralverriegelung auskommt, der wird das pure, ungefiltere Fahrvergnügen und das Erlebnis am Fahren wieder zu schätzen wissen.

4 Jährige fährt 18-Tonner zu Schrott | Spektakuläres Video von VOLVO

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4-Jährige fährt 18-Tonner LKW zu Schrott

Diese Headline musste sein. Dabei stimmt die Aussage ja gleich zweimal nicht. Zum einen fährt die 4-Jährige den Truck nicht selbst und zum anderen zeigt das Video von VOLVO, wie robust der Truck wirklich ist.

Aber das alles kümmert uns Blogger ja nicht, Hauptsache, die Klickzahlen stimmen ;). Ne. Im ernst. Das Video ist ein Werbeclip für den Volvo Truck der FMX-Baureihe. Und wie könnte man einen LKW besser auf Herz & Nieren testen, als die Verantwortung einer 4-jährigen in die Hand zu drücken. In diesem Fall sitzt die sympathische Hauptfigur jedoch nicht im Truck, sondern steht auf einem Turm und lenkt den Truck mit einer Fernbedienung.

Für den Stunt wurde der 18-Tonner FMX mit einer Fernbedienung ausgerüstet. Lenkrad und Gaspedal lassen sich nun wie bei einem funkferngesteuerten Spielzeugauto per Fernbedienung steuern. Während der Truck zuerst einmal eine schwingende Box trifft, sich später per 360° einen Abhang hinab rollt und ganz nebenbei noch einen 306°-Drift hinlegt, steht die junge Dame in sicherer Entfernung auf einem Turm. Und schaut man ihr dabei zu, dann scheint die ganze Sache auch noch einen Riesenspaß zu machen.

VOLVO FMX-Truck – Der Stunt hat aber auch eine Botschaft

Beim nächsten Mal stellt sich der Autor gerne für den Test zur Verfügung, dann würde ich die Talente, um die es ging, schnell vor der Kamera abarbeiten und man müsste den TRUCK nicht so leiden lassen. Denn was VOLVO mit dem Video demonstrieren wollte, war zum einen natürlich, wie robust der TRUCK ist. Unter anderem kommen an der Front 3 mm hochfeste Stähle als Rammschutz in der Stoßstange unter. Die Motorschutzplatte wurde so konstruiert, dass sie dem Druck von 5-Tonnen standhält. Die Fahrgastzelle schützt den Fahrer auch bei einem seitlichen „Abrollen“ und ganz nebenbei sind 30 Zentimeter Bodenfreiheit ein echtes Pfund im harten Baustellenverkehr. Dass der FMX-Truck zudem „wasserdicht“ ist, wollte man mit der Riesen-Pfütze demonstrieren.

Die junge Dame hatte ordentlich Spaß bei der „Testfahrt“ mit dem FMX (8×6 mit über 500 PS!!)  – verdammt, den Spaß hätte ich mir auch angetan! Wie seht ihr das? Ist das ein cooles Werbevideo?

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Die jungt Stunt-Pilotin hatte wohl mächtig Spaß 😉
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Das nennen wir mal einen RC-Spielplatz!
Volvo-Trucks 002 FMX Stunt
LKW-Fahren wird zum Kinderspiel.

Leak: Volvo S90 – Der schwedische Audi

autoblog.nl hat die ersten Fotos vom neuen Volvo S90 zu bieten. Und das, wo die Limousine doch erst heute Abend vorgestellt werden sollte.

Der Audi aus Schweden – Volvo S90

Das Design des Volvo erinnert an die dt. VW-Tochter Audi, die Plattform teilt sich der S90 mit seinem SUV-Bruder XC90. Das bedeutet auch: Vierzylindermotoren müssen für den S90 ausreichen. Erst einmal.

Eine große Limousine, klare Linien, eine elegante Dachfom. Alles am neuen Volvo S90 wirkt wie aus einem Guss. Elegant, dynamisch und dennoch massiv und nach der absoluten Oberklasse schielend.

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