Porsche-Motor selbst bauen! So schafft man es pünktlich bis Weihnachten.

„Möchten Sie nicht einen Porsche Sechszylinder-Boxermo…?“ 

Der Satz war kaum ausgesprochen, da war die Antwort schon klar: Ja, ich will. Überzeugend wie vor dem Standesamt mit der Traumfrau. Ja, ich will einen Porsche Sechszylinder-Boxermotor. In jeder Größe. Und so kam das gute Stück ein paar Tage später mit der Post.

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290 Teile für lange Winterabende

Im Maßstab 1:4, den eigenen Porsche-Boxermotor zusammenbauen. Mit 290 Bauteilen wird der Bausatz zu einer spannenden Beschäftigung für lange Winterabend. Okay, wir haben den Motor zusammen in knapp 2.5 Stunden zusammengebaut, aber – man hätte sich auch mehr Zeit lassen können.

Ein transparentes Modell mit Sound und Licht-Effekten, mit sich bewegenden Kolben und Ventilen. Ein funktionierender Zündverteiler schickt virtuelle Zündfunken in den Brennraum, die Kolben bewegen sich innerhalb ihrer Buchsen, dazu ertönt der legendäre Sound des luftgekühlten Boxermotors.

Der Nachbau verkörperter einen 2-Liter Sechszylinder aus dem Jahr 1966 und erklärt während des Zusammenbau zugleich spielerisch die Grundfunktionen eines Motors.

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Video-Reportage zum Bastelabend

Motoren Workshop :::: Wir bauen einen SechszylinderHaben klassische Motoren eine Zukunft? Ausblick und Rückblick auf die Motorentechnik.

Zusammen mit Fabian Mechtel von Asphaltfrage.de, habe ich den Bau des Boxermotors in einer Live-Schaltung auf Facebook übertragen. Wer sich also anschauen will, wie der Aufbau ablief, der sollte sich das Video anschauen. Leider hat nach rund 90 Minuten die Technik kurz gestreikt, so das ein Teil II und III notwendig wurden.

Wer sich die Videos anschaut, der stellt schnell fest: Es ist genau das richtige Geschenk für Petrolheads und Nerds. Ja, ein wenig mehr Feinschliff darf man beim Zusammenbau walten lassen, und auch wenn „eigentlich“ kein zusätzliches Werkzeug notwendig ist – ich empfehle wenigstens einen Seitenschneider und eine kleine Feile zur Hand zu nehmen.

 

Das Handbuch, ein Highlight!

Ein Höhepunkt des Bausatzes ist nicht nur der Betrieb, sobald montiert, sondern das liebevoll bebilderte und ausführliche Handbuch. Man erfährt viel über die Geschichte des 911 Porsche und auch über die Menschen, hinter dem Boxermotor. Es ist ein tolles Weihnachtsgeschenk, punkt!

Das Modell wurde mir kostenfrei von FRANZIS zur Verfügung gestellt. Das Live-Video und der Artikel sind frei und ohne Beeinflussung durch den VERLAG entstanden und nicht bezahlt! Das Modell ist wirklich cool! 

Wer kratzt so spät durch Eis und Wind?

ANZEIGE – KUNGS ist nicht nur seit einigen Jahren unser Partner im Bereich von Eiskratzer und Winter-Fahrtipps, nein KUNGS ist auch skandinavischer Marktführer von Winter-Autozubehör. KUNGS gehört zu dem finnischen Sinituote-Konzern, einem der führenden Hersteller von Heim- und Autopflegeprodukten.

Wir möchten euch heute drei tolle Produkte von KUNGS vorstellen und euch ganz nebenbei noch ein paar Tipps & Tricks für die Winterzeit mit auf dem Weg geben.

Autofahrer, die in diesem Winter den neuen Star-IS an Bord haben, brauchen sich zukünftig keine Sorgen mehr über einen plötzlichen Wintereinbruch und unvorhergesehene Schnee- und Eisüberraschungen zu machen. Denn die neue, innovative Schneebesen-Eiskratzer-Kombination mit der integrierten Gummilippe vereint gleich mehrere, praktische Funktionen in einem Gerät und rückt Schnee, Eis und sogar Nässe kräftig zu Leibe. Man könnte hier von der Eierlegenden-Wollmilchsau sprechen, die Universal-Lösung für alle Fälle.

Was macht den KUNGS Star-IS so besonders? Der spezielle (Bürsten-)Kopf mit einer integrierten Gummilippe! Dieser Kopf präsentiert sich flexibel und drehbar zugleich. Je nach Schneelage und Kratzlaune des Nutzers lässt sich der Kopf ganz leicht in zwei verschiedene Stellungen bringen: senkrecht oder T-förmig!


Ganz neu ist der integrierte Gummiabzieher, der locker aufliegenden Schnee, eine Schneedecke oder aber auch Nässerückstände leicht entfernen kann.
Dank der stabilen und vor allem stufenlos einstellbaren Teleskopstange wird der KUNGS Star-IS Eiskratzer zusätzlich in beiden Einstellungen mit seiner extrem langen Reichweite von 82-114 cm in der T-Form und 93 -125 cm in der senkrechten Position überzeugen. Vor allem Autobesitzer größerer Fahrzeuge wie SUVs, Hochdachkombis oder aber Vans werden die Länge definitiv zu schätzen wissen.

Eine gute Sicht ist im Winter noch wichtiger!

Geübte Fahrer werden nun schmunzeln, aber dennoch macht es Sinn das erlernte hin und wieder mal wieder aufzufrischen. Ein vorsichtiger und rücksichtsvoller Fahrstil gehört zur Grundausbildung jedes Führerscheinbesitzers. In der eisigen Winterzeit braucht es allerdings eine Extraportion an Geduld und Feingefühl. Kommt der Wagen aufgrund mangelnder Bodenhaftung ins Schleudern, ist es für gezielte Korrekturen bereits zu spät. Der Bremsweg verlängert sich beim Autofahren im Winter ungemein und zu allem Überfluss verlässt das Gefährt mit etwas Pech noch seine Spur. Beim Bremsvorgang helfen die meisten Assistenzsysteme auch nicht mehr, die vorher noch für einen zügigen Vortrieb verantwortlich waren. Rutscht das Fahrzeug, ist es in der Regel zu spät.

Nicht selten liegen vermeidbare Unfälle an fehlendem Bewusstsein für eine mögliche Gefahrenlage. Daher gilt: Immer auf den Wetterbericht achten, die Temperaturen im Blick haben und Glatteiswarnungen rechtzeitig zur Kenntnis nehmen. Auch ohne heftigen Wintereinbruch genügt kalter Nachtfrost oder eine eisige Böe tagsüber, um feuchten Boden in ein gefährliches Pflaster zu verwandeln. Das passiert vor allem in Bereich von Wäldern, Wiesen oder auch Brücken. Für das Auge ist diese Gefahr nicht immer zu erkennen. Vor allem Regen zur Mittagszeit bei Temperaturen nahe am Gefrierpunkt ist ein deutlicher Vorbote von glatten Straßen in den kommenden Abendstunden. Noch vor der Anfahrt kann eine Inspektion der Bodenbeschaffenheit helfen, Risiken einzuschätzen. Auch ein vorsichtiges Bremsmanöver vor der Haustür liefert wichtige Hinweise.

Im aktiven Verkehr muss ein deutlich vergrößerter Abstand zum Vordermann auf den Straßen eingehalten werden. Stark zusammengepresster Schnee sorgt für eine ähnliche Gefahrenlage wie Glatteis.

Nehmt Gas raus! Ein all zu großer Zeitdruck auf winterlichem Asphalt stellt eines der größten Unfallursachen im Straßenverkehr überhaupt dar. Damit man alles gut im Blick hat muss man die Scheiben natürlich gut freikratzen und auch von Schnee befreien. Dafür bietet der Star-IS von Kungs den flexiblen Bürstenkopf welcher das Fahrzeug effektiv und lackschonend von allen Schneearten befreien dürfte.

Und natürlich befindet sich auf der anderen Seite der typische KUNGS Eiskratzer mit den scharfen Eiszähnen und der drehbaren Schaberklinge aus hartem Polycarbonat.

Der ist wirklich gut, wir haben diesen schon seit über drei Jahren in der Benutzung. Den Star-IS Eiskratzer von Kungs gibt es für 21,90 Euro im gut sortierten Fachhandel.

Ihr braucht keine Teleskop-Stange? Dann ist der neue MONSTER-IS eventuell etwas für euch. Mit diesem extrem robusten Eiskratzer kann man auch die stärksten Eisflächen von der Scheibe schaben. Die Handhabung ist einfach: der ergonomisch geformte Griff (T-förmiges Ende) wird mit beiden Händen umfasst. Das ist Zeit- und Kraftsparend.

29 cm lang, nicht übersehbar und „Monster-Stark“ gegen Eis und schlechte Sicht. Der UVP liegt bei 5,90 Euro und die sollte man wohl mindestens für eine gute Sicht investieren.
Gucklöcher sind verboten!

Bei zugefrorenen Fensterscheiben gibt es keine Ausreden. Diese müssen komplett freigekratzt werden. Spezielle Abdeckungen für die Windschutzscheibe beugen der Eisbildung über Nacht vor, doch auch die Seitenscheiben und die Heckscheibe müssen gründlich von Eis und Schnee befreit werden.

Wichtig: Kleine Sichtlöcher genügen nicht den Ansprüchen der Verkehrssicherheit. Ein kleiner Strafzettel kann obendrein winken, falls man sich mit nur ungenügend enteisten Fenstern von der Polizei erwischen lässt. Wir empfehlen euch neben dem kleinen Eiskratzer dennoch zusätzlich ein Modell mit Besen zu besorgen, denn auch die Schneemassen vom Dach und von der Motorhaube solltet ihr entfernen. Diese können sich ansonsten nämlich verselbstständigen und einem die Sicht nehmen bzw. andere Verkehrsteilnehmer irritieren.

Ein idealer Kompromiss? Der TELE-IS!

Nicht zu kurz und nicht zu lang! Der TELE-IS von KUNGS kombiniert Schneebesen und Eiskratzer und bietet ebenfalls eine ausziehbare Teleskopstange. Mit einem einfachen Handgriff kann der 77 Zentimeter lange Teleskopstiel bis auf 105 Zentimeter ausgezogen werden. Der TELE-IS Eiskrazter verfügt ebenfalls über eine zehn Zentimeter breite Schaberklinge, die man je nach Gusto drehen kann. Der UVP liegt bei 16,90 Euro und auch diesen Eiskratzer gibt es im gut sortierten Fachhandel, dort gibt es noch viele weitere Produkte von KUNGS, die man sich durchaus mal ansehen kann.

Übrigens: Alle, die sich bis 31.12.2017 ein KUNGS Produkt zulegen, sollten den Kassenbon unbedingt aufbewahren und hier hochladen: http://www.kungsgewinnspiel.de! Unter allen Teilnehmern verlost KUNGS eine Reise für zwei Personen nach Lappland, eine Erfahrung die man unbedingt mal machen sollte. Lappland ist wundervoll! Kommt gut durch den Winter, mit mein-auto-blog und KUNGS!

Fahren im Winter – Quer einsteigen bei Walter Röhrl

„Vorne ist eine Welle – aufpassen, könnte das Auto instabil machen. Aber innen liegt mehr Schnee, das bedeutet besseren Grip. Nach vorn schauen, am Ende der Geraden ist eine scharfe Kurve. Jetzt die Nase vom Auto dahin steuern, die Kurve macht zu, Auto umsetzen, jetzt vorsichtig Gas geben, an den Schlupf denken, innen bleiben – dort, wo die Reifen Haftung haben. Nicht zu viel lenken. Jetzt wieder nah an die Schneemauer, da liegt etwas Schnee auf der Bahn. Vorsicht, da vorne sind mehrere Querrillen, da könnten wir bei dem Tempo Grip verlieren.“ Das ist ein kurzer Ausschnitt aus dem inneren Dialog zwischen Mensch Walter Röhrl und Fahrmaschine Porsche 911 Turbo, während sie sich gemeinsam einen kurvenreichen Handlingkurs vornehmen. Aber selbst wenn sich das 540 PS-Geschoss eigenmächtig gegen die Befehle aus dem Cockpit widersetzen wollte, der schlaksige, nicht mehr ganz junge Herr am Steuer wäre ihm immer mindestens eine Taktik voraus.

Röhrls Erfahrung mit vier angetriebenen Rädern reicht zurück in die Anfangszeit der Audi Quattros

Es dämmert auf dem riesigen Areal bei Levi in der finnischen Arktis, dass auf einem Gebiet so groß wie 80 Fußballfelder bei der alljährlichen Porsche Driving Experience auf Eis und Schnee viele Gelegenheiten bietet, hübsche Pirouetten zu drehen und sich nach einem missglückten Drift um eine Kurve in eine weiche Schneemauer zu bohren. Die einbrechende Dunkelheit stört Walter Röhrl nicht weiter. Der zweifache Rallyeweltmeister hat im Lauf seiner Karriere in den siebziger und achtziger Jahren auch viermal die Rallye Monte Carlo mit ihren berüchtigten nächtlichen Blindflügen gewonnen. Auf vier verschiedenen Marken. „Ich wollte beweisen, dass es auf den Fahrer ankommt. Das ist heute leider anders.“ Dass sich der Turbo trotz hohem Tempo und abgeschalteten Regelsystemen im Eisslalom geradezu lammfromm gibt, ist eine Demonstration meisterlich entspannter Beherrschung. Schmunzelnd hat „der Lange“ zugestimmt, einmal laut zu sprechen, was bei seinen Fahrten sonst nur stumm geschieht. Der Mann, der Skandinaviern auf ihrem ureigenen Terrain das Fürchten lehrte, freut sich auf die Aufgabe. Er absolviert auch heute noch jede Privatfahrt – und sei es die Rückkehr vom Skigebiet nach Hause – mit höchster Konzentration.

Als ginge es um die Bestzeit, steuert Röhrl den 911 mit kleinem, zeitsparendem Drift um die Kurven

Er hat immer noch diese legendäre Röhrl-Sensorik, die wie ein biologischer Scanner in Sekundenbruchteilen alles um ihn herum aufsaugt und sich durch nichts ablenken lässt. „Ich höre zum Beispiel auf den Schnee unter den Reifen. Der klingt oben in den Bergen wieder ganz anders als unten im Tal: Von knirschend zu matschig und seifig durch das Streusalz. Die Kraftübertragung ist vermindert. Da musst du weicher als sonst fahren. Hängt die Straße nach innen oder außen? Und immer wieder mal bremsen, um Informationen über die Straßenverhältnisse zu sammeln.“ Quasi wie ein Straßenflüsterer spürt Röhrl mit den Fingerkuppen am Lenkrad wie sich die Reibverhältnisse ändern. Er schüttelt den Kopf über alltäglich Beobachtetes. „Die Tätigkeit des Autofahrens wird dauernd unterschätzt. Man darf nicht vor sich hin träumen und sich dann aufs ABS verlassen.“ Selbst Frau Röhrl als Beifahrerin muss auf ein Gespräch verzichten. Beim zukünftigen autonomen Fahren gerät für Walter Röhrl die Übergabe zwischen Maschine und Mensch zur Krux – das muss der Fahrer in brenzligen Situationen aber sofort fokussiert sein.“

Walter Röhrl ist eine Legende hinter dem Lenkrad

Walter Röhrl, der anderen Champions als der kompletteste Fahrer aller Zeiten gilt, feiert in wenigen Wochen seinen 70. Geburtstag. Sein Gegner auf einer Rallye war nicht wie auf dem Rundkurs die direkte Konkurrenz, sondern die Zeit; sein Ziel die Perfektion. Und die machte ihn dann schneller als die anderen. „Auf Schnee und Eis zu fahren, erfordert hohes Können, kein brachiales Wollen. Damals haben die Skandinavier übrigens die seitlichen Schneebänke touchiert, um die Richtung zu korrigieren. Dieses Anlehnen zählte für mich persönlich schon als Unfall.“ Im Lichtkegel des Turbos tauchen geisterhaft weiße Wände auf, die vom Perfektionisten millimetergenau ohne Kontakt passiert werden.

Es dämmert auf dem riesigen Areal bei Levi in der finnischen Arktis

Als ginge es um die Bestzeit, steuert Röhrl den 911 mit kleinem, zeitsparendem Drift um die Kurven. Natürlich belegt diese Virtuosität Jahrzehnte der Erfahrung. Aber dennoch: Wie eine Feder liegt anscheinend der Fuß auf dem Gaspedal. „Eigentlich ist ein Saugmotor leichter zu fahren als ein Turbo, weil man nicht mit dieser leichten Verzögerung zu rechnen hat. Also löse ich das mit einem kurzen, feinen Gasschub.“ Fast unmerkliche Steuermanöver geben diesem nächtlichen Tanz formale Eleganz. Röhrl hat eine Anekdote parat: „Zu meinem Copiloten Geistdörfer haben die anderen immer gesagt: Wenn dein Fahrer so wenig lenkt, sollte auch das Preisgeld geringer ausfallen.“

Für etwas mehr Adrenalin sorgten die heckgetriebenen Modelle wie der 718 Cayman mit quirligem Mittelmotor

Für die finnischen Eiskapaden hatte Porsche Feines aus der Garage aufgeboten: Allradmodelle wie den Carrera 4, den Turbo und den neuen Panamera, der mit seinem deutlich längeren Radstand geradezu majestätisch um Kurven driftet. Für etwas mehr Adrenalin sorgten die heckgetriebenen Modelle wie der 718 Cayman mit quirligem Mittelmotor, der Carrera 2 und als Über-Porsche der GT3 RS, der den Wechsel vom Asphalt-Habitat zum ungriffigen Eis wie ein nervös tänzelndes Rentier absolviert. Der Turbo dagegen schnurrt über die kurze Gerade wie ein zufriedenes Raubtier. „Das Hauptproblem bei den Winterrennen war immer die Traktion. Mit einem Zweirad, bei dem die Räder durchdrehen, kämpfst du, dass es vorwärts geht. Mit dem Allrad dagegen kannst du schnell sein, vor der Kurve lenkst du die Schnauze dahin, wo du hin willst – ohne Tempoverlust.“

Röhrl vor seinem Porsche

Röhrls Erfahrung mit vier angetriebenen Rädern reicht zurück in die Anfangszeit der Audi Quattros. Die alte Schule, hat, wie er weiß, auch Nerven gekostet. „Die Geraden waren natürlich viel schneller zu bewältigen, aber ich habe vor jeder Kurve gebetet, dass es beim Bremsen nicht weiter geradeaus geht.“ Doch die Technologie hat sich in rund vierzig Jahren so weit entwickelt, dass der Mann, der auch half, den allrad-getriebenen Porsche 918 Spyder für die Straße zu bändigen, restlos begeistert ist. „Das Heck einfangen zu können, ist natürlich hohe Schule. Aber heute ist ein Auto ohne Allrad nur mehr eine Notlösung für die normale Sicherheit. Man besitzt damit nicht den optimalen Kraftschluss mit der Straße.“

Das Gespräch mit Röhrl war möglich, weil es auf der präparierten Rundstrecke natürlich keinen Gegenverkehr gab. „Warum ich immer predige, dass man vorausschauend fahren sollte? Mein erstes Auto mit 18 war ein Mercedes 200 D. Da habe ich so lange für den Schwung zum Überholen gebraucht, dass ich mich weit nach vorne absichern musste. Das prägt.“ (Alexandra Felts/SP-X)

TOTAL Kraftstoffe – Fragen? Antworten!

Anzeige // Bjoern und Jens von rad-ab.com haben sich mit kürzlich mit Dr. Ralf Stöckl, Advisor New Energies / Sustainable Development, und Wolfgang Leder, dem Leiter Network Fuel Produktion Management, getroffen, um Eure Fragen zum Thema Kraftstoff zu klären. Ihr hattet die Gelegenheit, Eure Fragen als Kommentar zu stellen und sie von den Experten beantworten zu lassen. Die interessantesten Punkte haben Bjoern und Jens herausgesucht und sind in die TOTAL Zentrale nach Berlin gereist, um Euch die versprochenen Antworten liefern zu können.

Das Thema „Kraftstoff“ ist ein wirklich spannendes und vor allem heiß diskutiertes, schließlich fährt ein Großteil der Kraftfahrzeuge auf unseren Straßen mit Benzin und Diesel. Oftmals kümmern wir uns gar nicht darum, was wir unserem Auto in den Tank pumpen. Dabei ist dieses Thema wirklich interessant und umfasst Faktoren, die einem häufig gar nicht klar sind. Eure Unklarheiten haben Bjoern und Jens nach Berlin mitgenommen und sie den Experten von TOTAL vorgelegt.

Benzin ist Benzin – oder?

Da wäre etwa die Frage, ob die Kraftstoffzusammensetzung und dessen Qualität immer gleich seien, schließlich würde der Basis-Kraftstoff – regional abhängig – von unterschiedlichen Raffinerien stammen.
Das wusste Dr. Ralf Stöckl ganz klar mit einem „nein“ zu beantworten. Hier komme es darauf an, aus welchem Erdöl der Kraftstoff produziert und in welcher Raffinerie jener hergestellt würde. Diese Faktoren würden Schwankungen hervorrufen, die aber normal und natürlich wären. Letztendlich komme es aber darauf an, dass TOTAL ein Additiv hinzugibt, sodass man an allen TOTAL Tankstellen immer die gleiche, hohe Qualität bekommt.

Eure Fragen und die Antworten der TOTAL Experten seht ihr auch im Video:

Auch Kraftstoff kann frieren

Eine weitere Frage befasste sich mit der Kälteempfindlichkeit des Kraftstoffs. Hier schreibt die Norm eine Unempfindlichkeit bis zu Temperaturen von -20 Grad Celsius vor – und die leisten die Kraftstoffe von TOTAL natürlich auch. Es geht sogar noch weiter: Die Standard-Kraftstoffe sind bis zu -22 Grad Celsius widerstandsfähig, der TOTAL Excellium Diesel sogar bis -30 Grad Celsius. Wenn ihr also eine Fahrt nach Sibirien unternehmen wollt, ist Excellium die richtige Wahl. Natürlich werden die sogenannten Winterkraftstoffe aber nicht über das gesamte Jahr angeboten, sondern nur dann, wenn sie auch gebraucht werden. Das ist in der Regel von November bis Februar oder März der Fall – je nachdem, wie lange es wirklich kalt bleibt. Im Fall eines sehr langen Winters gäbe es zudem Reserven.

Premium lohnt sich

Eine weitere Frage bezog sich auf den Nutzen von Premium-Kraftstoffen. Braucht man sie wirklich oder sind sie nur für besonders sportliche Fahrzeuge nötig?
Grundsätzlich kann der Kraftstoff, den man dem lieben Blech einschenkt, gar nicht gut genug sein. Warum das so ist? Weil die Premium-Kraftstoffe dabei helfen, den Motor sauber zu halten. Es kann vorkommen, gerade bei der Verbrennung von weniger hochwertigen Kraftstoffen, dass sich Rückstände im Motor bilden und dort hängen bleiben. Die Folge sind ein rauer Motorlauf, Leistungsverlust, erhöhter Verbrauch und weitaus mehr, als man sich vorstellen kann. Gerade am Übergang zwischen den Zylindern und dem Zylinderkopf können diese Rückstände hängen bleiben. Additive, die in den Premium-Kraftstoffen enthalten sind, bewirken hingegen ein Auflösen von Ablagerungen und verhindern, dass sich Ablagerungen überhaupt bilden können. Man tut seinem Aggregat also nur Gutes mit hochwertigen Kraftstoffen von TOTAL.

Premium-Kraftstoffe schonen den Motor.

Alles Synthetik, oder was?

Die letzte Eurer Fragen blickte in die Zukunft und behandelte das Thema der synthetischen Kraftstoffe: Wie stark werden sich synthetische Kraftstoffe in den nächsten fünf bis zehn Jahren am Markt bemerkbar machen?
Im Bereich der nächsten fünf Jahre seien die synthetischen Kraftstoffe zu vernachlässigen, wissen die TOTAL Experten Leder und Stöckl. Dennoch dürfe man sich sicher sein, dass ihr Anteil langfristig stärker ansteigen werde. Allerdings müsse man sich im Klaren sein, dass nur Komponenten des Kraftstoffs synthetischer Natur sein könnten und vollsynthetische nicht möglich wären.

Was Bjoern und Jens aus Berlin mitnehmen, sind vor allem zwei Erkenntnisse: Zum einen, dass hinter Benzin und Diesel mehr steckt, als nur einfaches Rohöl, sondern tiefgreifende chemische Prozesse. Zum anderen die Empfehlung, dass der Premium-Treibstoff TOTAL Excellium keine Augenwischerei ist, sondern den Motor pflegt und reinigt. Und das ist im Zweifel die wesentlich günstigere Variante als ein defekter Antrieb, oder?

 

Richtig parken im Winter – Vor dem Abstellen nach oben blicken

Bei Eis und Schnee ist nicht nur das Autofahren schwierig, sondern auch das Parken. Bei der Suche nach einem geeigneten Platz sollte man einige jahreszeitliche Besonderheiten beachten.

Zum Parken empfiehlt sich bei Frost eine ebene Fläche. Da sich über Nacht Eis bilden kann, wird das morgendliche Losfahren möglicherweise zur Rutschpartie. Und die ist am Hang deutlich gefährlicher. Zudem sollte möglichst nicht unter schneebedeckten Dächern geparkt werden, denn dort drohen Lawinen. Vor allem in eher schneearmen Gebieten fehlen häufig Warnungen und Sicherungen auf dem Dach. Und gerade dort kann es für Autofahrer teurer werden, denn nicht immer übernimmt die Versicherung des Hauseigentümers den vollen Schaden.

Grundsätzlich darf ein parkendes Auto Streufahrzeuge nicht behindern. Zudem sollte nicht in tiefem Schnee geparkt werden. Wer etwa einfach in einen Schneehaufen hinein fährt, riskiert, dass sich am warmen Motor Schmelzwasser bildet, das später gefriert und das Triebwerk beschädigt. Zudem könnte sich das Auto beim Ausparken im tiefen Weiß festfahren. Der tiefe Schnee verbirgt zudem unter Umständen Hindernisse wie Poller oder Bordsteine. Und dann kann es teuer werden.

Wer bei starkem Schneefall parkt, tut gut daran, sich den Standort seines Autos genau zu merken. Liegt erst mal eine dicke Schneedecke über Fahrzeugen, sehen diese fast alle gleich aus. Wer über mehrere Tage bei starkem Niederschlag parkt, sollte sein Auto von Zeit zu Zeit freischaufeln, um es später besser wiederzufinden und leichter losfahren zu können. Generell sollten Handfeger und Schaufel griffbereit sein. (Holger Holzer/SP-X)

Video

Fahrsicherheits-Tipps im Winter

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Eigentlich wollten Jens und ich ja nur nach Berlin, damit wir uns dort bei TOTAL DEUTSCHLAND ein paar Fragen zum Thema Kraftstoffe und Qualität von Winterdiesel beantworten lassen. Eigentlich. Und dann fing es während der Fahrt so heftig zu schneien an, plötzlich war der Winter da. Schnee über Deutschland. Rutschige Straßen und aus Schneematsch wurde eine geschlossene Schneedecke auf der Autobahn.

Jens und Habby über „sicheres Fahren im Winter“

Auf dem Weg zu TOTAL Deutschland hat uns also der Wintereinbruch überrascht. Dabei gilt ja sowieso, dass nicht jeder Winter gleich ist. In der Regel zeigt er sich oben beim Jens (der wohnt in Bielefeld) eher von seiner milden Seite, stellt somit keine großen Anforderungen an Sicherheit und Fahrzeugführer. In Bayern kann es dann aber schon ganz anders aussehen und vor allem kann sich das Wetter ja auch schnell ändern. Aus dem Grund gibt es nun wissenswerte Tipps, die euch helfen sollen, auch in rauen Wintermonaten mit eurem Auto gefahrlos unterwegs zu sein.

Ein vorsichtiger und rücksichtsvoller Fahrstil gehört ohnehin zur Grundausbildung jedes Führerscheinbesitzers. Im Winter empfehlen wir noch mehr Geduld, Feingefühl und Vorraussicht. Der Bremsweg verlängert sich beim Autofahren im Winter ungemein, vor allem auf Schnee und Eis und man sollte immer etwas auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten, bzw. für diejenigen mitdenken, die ggf. gerade überfordert sind.

Auch ohne heftigen Wintereinbruch genügen überfrierende Nässe oder eine eisige Böe tagsüber, um den feuchten Boden in eine Rutschfläche zu verwandeln. Auf den ersten Blick ist diese Gefahr nicht immer zu erkennen. Vor allem in Kurven, auf Brücken und im Wald sollte man noch vorsichtiger unterwegs sein und vor allem den Abstand zum Vordermann vergrößern.

Winterreifen bzw. für den Winter taugliche Reifen sind gesetzlich vorgeschrieben. Wir empfehlen mindestens vier Millimeter Restprofil, darüber hinaus sollte man sich vorher darum kümmern, dass das Auto winterfest ist: Scheibenreinungsflüssigkeit, Frostschutz, Batterie überprüfen. Türen mit Talkum einschmieren und alle Beleuchtungsmittel kontrollieren.

Abrupte Bremsmanöver sind im Winter (auf Schnee und Eis) tabu, es sei denn, es handelt sich um eine Notbremsung. Dann bleibt das Fahrzeug dank ABS und ESP lenkbar. Abrupte Lenkbewegungen sollte man allerdings versuchen zu vermeiden.

Im Winter sollte also das Taktgefühl und das großzügiges Timing unseren Alltag bestimmen, lieber ein paar Minuten eher aufstehen und das Fahrzeug startklar machen. Neben der kompletten Enteisung der Scheiben und Scheinwerfer sollte man auch den Schnee vom Dach fegen und sich Gedanken machen, wie man im Fahrzeug sitzt.

Ganz klar: Dicke Winterjacken müssen während der Autofahrt ausgezogen werden, da diese die Funktion des Sicherheitsgurtes beeinträchtigen können.

Das Fahrzeug ist im Winter ganz schwierigen Bedingungen ausgesetzt. Frost, Eis, Schnee, Salz und dann auch noch der Kaltstart.

Dennoch: Motor nicht warmlaufen lassen, sondern direkt mit niedrigen Drehzahlen losfahren. Das Fahrzeug selbst parkt man am besten in einer Garage oder unter einem Carport, ein direkter Parkplatz an der Straße oder unter Bäumen kann man nicht empfehlen, da es hier beschädigt werden könnte.

Die Kraftstoffe, die man im Winter an der Tankstelle bekommen kann, sind winterfest. Bei Benzin oder bei Super ist das sowieso kein Problem, beim Diesel gibt es zunächst einen Übergangs-Diesel und ab dem 16. November dann den Winterdiesel. Während der normale Diesel von TOTAL über eine Kältetauglichkeit von bis -22° verfügt, wird dieser vom TOTAL Excellium Diesel übertroffen. TOTAL Excellium funktioniert dank weiterer Additive und einer anderen Formulierung bis -30° und bietet darüber noch eine Motor reinigende Wirkung.

Weitere Tipps und Tricks zum Fahren im Winter gibt es oben im Video, da klären wir zum Beispiel nachfolgende Fragen: Wo parkt man im Winter? Wie lenkt man? Was gibt es zu beachten, wenn man im Winter unterwegs ist?  Wir hoffen, es hilft dem ein oder anderen. Habt ihr weitere Fragen zum Fahren im Winter?

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Die 3 Heizungs-Vorteile des Plug-in Hybrid Outlander im Winter

Unser Mitsubishi Outlander PHEV-Dauertester spielt jetzt in der kalten Jahreszeit alle seine Vorteile glanzvoll aus. Ein beheizbares Lenkrad, beheizbare Sitze und eine elektrische Standheizung. So gerüstet, sind -10° plötzlich völlig in Ordnung. Aber der Reihe nach.

Kuschelige Wärme im Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

Wir haben nun den dritten Winter mit dem Plug-in Hybrid Outlander und ehrlich gesagt, es gibt kaum mehr eine bessere Lösung für die „frierende Familie“. Dass der PHEV zudem einen permanenten Allradantrieb hat, nun, das freut den Nachwuchs auf dem Weg zu den Schlittenstrecken bei uns im Spessart. Wir können mittlerweile sehr gute Vergleiche zu den reinen E-Fahrzeugen ziehen, auch hier haben wir bereits einige Modelle getestet. 3 heiße Vorteile sind es jedoch, die für den Plug-in Hybrid Outlander sprechen.

Wärmstens zu empfehlen: Der Plug-in Hybrid Outlander

Vorteil 1: Das Vorheizen

Im Winter heizen wir den PHEV im vor. Da wir üblicherweise immer zu den selben Uhrzeiten losfahren, lässt sich das bequem über den Timer lösen. Ansonsten nutzen wir die WLAN-Verbindung zum Outlander, um die Heizung zu starten. Bei Minusgraden haben sich „20 Minuten“ als guter Wert für die Dauer erwiesen. Viele Leser kritisieren die Verbindung per Handy-App über WLAN. Wir finden auch: Beim nächsten Modell muss eine nicht stationäre Lösung implementiert werden.

Wer seinen PHEV konsequent vorheizt, der kann bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes ohne Motorstart auf die rein elektrische Fahrt gehen. Viele Leser bevorzugen dies und deaktivieren die Klimaanlage (Heizung) des PHEV auch für die kurzen Strecken. So fordert Leser Henry S. zum Beispiel einen reinen E-Kurzstreckenmode, bei dem der PHEV gezwungen wird, kurze Strecken rein elektrisch fahren zu müssen.

Die Idee mit dem „pure EV-Mode“ finden wir gut. Und warten sehnsüchtig auf das Modelljahr 2017, um diese neue Funktion testen zu können.

Vorteil 2: Während der Fahrt

18.5° empfinden wir im Winter als angenehm im Fahrzeug. Zumal man üblicherweise wärmer angezogen ist und kräftigeres Schuhwerk trägt. Auch 18° sind da vollkommen erträglich. Wir lassen die Heizung jedoch mittlerweile eingeschaltet. Auch wenn deswegen der Motor anspringt. Das hat zwei Gründe: Zum einen braucht die elektrische Heizung bis zu 5 kW Strom – der PHEV entscheidet sich also zu recht für einen „gemischten Betrieb“, zum anderen erhöht eine deaktivierte Heizung und damit ein deaktivierter „Lufttrockner“ im Kreislauf der Klimaanlage die Luftfeuchtigkeit im Fahrzeug. Die Gefahr von beschlagenden Scheiben steigt. Zudem ist das passende Klima im Fahrzeug ein Sicherheitsaspekt. Man könnte im reinen E-Modus fahren, die Heizung auslassen und die Fenster öffnen, damit die Scheiben nicht beschlagen, wenn man Handschuhe und Wollmützen trägt. Aber das widerspricht allen Regeln des Autofahrens. Bequem und wohl sollte man sich hinter dem Steuer fühlen.

Dank Sitzheizung und Lenkradheizung sind auch die 18.5° im Fahrzeug nicht unangenehm. Kalte Finger und ein kalter Hintern? Nicht im Plug-in Hybrid Outlander. Das hilft dem eigenen Wohlbefinden sehr!

Vorteil 3: Die Klimaanlage

Eine Klimaanlage arbeitet üblicherweise bis zu einer Frostgrenze von rund 3-4°. Darunter schaltet sich der Klimakompressor aus. Zum Kreis einer Klimaanlage gehört ein „Lufttrockner“, dieser entzieht der Luft Feuchtigkeit und das verhindert ein Beschlagen der Scheiben im Winter. Der automatische Betrieb des Klimakompressors (oberhalb 3-4°) pflegt zudem das gesamte System und schützt vor Schäden aus der Nichtbenutzung.

Wir empfehlen deswegen einen sinnvollen Umgang mit dem Heizungssystem des Mitsubishi Outlanders PHEV. Und das ist die Lösung von „Klima an“ und Heizungssystem an.

Einmal in Fahrt, erzeugt die Abwärme des Benzinmotors genug Wärme, um die elektrische Heizung des PHEV zu unterstützen. Das wiederum steigert die reine E-Reichweite des Akkus, denn, wir erinnern uns: Bis zu 5 kW kann die Standheizung ziehen. Die Hybrid-Systemsteuerung des Outlanders PHEV wurde über Jahre entwickelt und getestet.  Wir gehen also davon aus: Den klügsten Kompromiss zwischen: „Nicht frieren, nicht zu viel Luftfeuchtigkeit, genug E-Reichweite und Pflege des Benziners“ – kann der Outlander PHEV im Automatikmodus mit aktivierter Klimaanlage selber finden.

Senken sie die Raumtemperatur auf ein noch angenehmes Maß, wärmen Sie den Outlander PHEV vor und dann starten Sie locker und entspannt auf ihre Fahrt. Dank Sitzheizung und Lenkradheizung friert man nicht und fühlt sich nicht unwohl!

Abarth 124 Spider – Im Winter kaufen, im Sommer zahlen

Mit speziellen Finanzierungskonditionen will Fiat im Winter den Verkauf des Roadster Abarth 124 ankurbeln. Bis Ende Januar gibt es den Zweisitzer mit Stoffverdeck ohne Anzahlung und mit sechs Monaten Ratenfreiheit. Der effektive Jahreszins beträgt knapp fünf Prozent, die erste Rate liegt bei 630 Euro, anschließend werden 40 Mal 600 Euro fällig. Wer sein Altauto in Zahlung gibt, erhält außerdem einen Rabatt in Höhe von 2.250 Euro. Der Listenpreis für den Abarth 124 – der Sportversion des Fiat 124 – startet bei 40.000 Euro. Für den Antrieb sorgt ein 125 kW/170 PS starker 1,4-Liter-Turbomotor. (Holger Holzer/SP-X)

Den Winter elektrisch meistern – Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Dauertest

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen – wir schauen ganz genau hin! [/notification]

Es ist der dritte Winter den wir mit dem Plug-in Hybrid Outlander erleben werden. Während im Sommer der Benziner wirklich oft schweigt, der Alltag ist zu 90% mittlerweile für den Plug-in Hybrid Outlander ein rein elektrischer, verändert sich das in den kalten Monaten. Ist das gut oder schlecht?

Wie fährt man im Winter elektrisch und wann macht es keinen Sinn mehr?

Der Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid mit seiner Kombination aus einem 121 PS starken Benzinmotor und den zwei 82 PS E-Motoren könnte genau die richtige Lösung für den rein elektrischen Winterbetrieb sein, wenn, ja wenn der Benziner auch im Winter ausbleibt. Aber sobald es kalt wird, startet der Plug-in Hybrid Outlander seinen Benzinmotor früher und öfter. Und dafür gibt es einen guten Grund.

19-21 ° ist die normale durchschnittliche Temperatur im Innenraum für viele Autofahrer. Da fühlt man sich wohl, braucht keine Winterstiefel, keine dicken Jacken und Schal und Handschuhe können auch außen vor bleiben. Um diese 19-20° zu erreichen, muss jedoch ordentlich geheizt werden. Und hier kommen wir an den Punkt der Betriebslogik die man dem PHEV-Outlander beigebracht hat, die dafür sorgt, dass im Winter der Benzinmotor auch anspringt, wenn die Akkus eigentlich noch voll sind.

7 kW würde die Heizung ziehen – wenn man nicht die Abwärme des Benziners nutzt. 7 kW für warme Füße und Hände. 7 kW die dem Vortrieb fehlen. Und: Es ist ein Betriebsschutz für den Motor. Ein erster Start des Motors sorgt für eine Durchwärmung des Motoröls. Ein Verschleißschutz für den Winterbetrieb. Das Szenario ist eindeutig: Mit kalten Motor (Frost?) los fahren, rein elektrisch bis zur Autobahn und dann Kick-Down zum beschleunigen? Das mag man machen können, sinnvoller ist es jedoch, dem Motor die Möglichkeit zu geben, sich zu zu temperieren. Und genau diese beiden Vorgänge erledigt die Betriebsstrategie des PHEV-Outlanders bei niedrigen Temperaturen. Der Motor erzeugt mehr als genug Abwärme um den Innenraum zu wärmen und zugleich temperiert sich die Peripherie des Motors. Wasser- und Ölkreislauf. Sobald dann Last gefordert wird, muss der Motor nicht aus dem Kälteschock heraus die Leistung abliefern.

Das Modelljahr 2017 wird eine Veränderung in der Strategie bringen. Ein „pure EV“ Button wird hinzukommen. Ob das auch den Betrieb im Winter verändert? Das werden wir testen müssen, hierzu gibt es noch keine Aussagen.  Wer dennoch maximal elektrisch fahren will, weil er zum Beispiel auch weiß: Er braucht keine Volllast und wird den Benzinmotor auch nicht aus seinem Winterschlaf wecken, der muss bei den Modellen 2013-2016 folgendes beachten:

So fährt der Mitsubishi Outlander PHEV auch im Winter erst einmal rein elektrisch:

Methode 1: Heizung, Klimaanlage vollständig aus. Wer sein Fahrzeug im Winter in einer Garage parkt, der wird mit dieser Methode leben können. Solange die Heizung und die gesamte Klimaanlage ausbleibt, fährt der Outlander PHEV rein elektrisch. Die Sitzheizung sorgt hierbei für ein wenig Wärme. Allerdings ist diese Lösung nicht ideal. Je nachdem, wie warm man selbst eingepackt ist, je nach Wetter beschlagen die Scheiben recht schnell.

Methode 2: Wesentlich lieber ist mir Methode 2 und die wurde von uns auch so angewandt. Die Standheizung arbeitet elektrisch. Mit dem Update der Software im Winter 2015  wurde die Vorwärmzeit für den Innenraum von 10 Minuten auf 20 und optional 30 Minuten erhöht. Mit einer 30 minütigen Vorwärmzeit haben wir auch im strengsten Winter das Fahrzeug vollkommen eisfrei bekommen, den Innenraum ordentlich vorgewärmt und je nach Temperaturenlage die Klimaanlage laufen lassen können. Ist der Innenraum genug vorgewärmt, springt der Motor auch bei eingeschalteter Klimaanlage nicht an. Denn es war die Heizung, die mit der Abwärme des Benzinmotors die Kabine aufwärmen wollte.

Mit der nun möglichen Vorwärmzeit von bis zu 30 Minuten entfällt diese Reaktion, der Mitsubishi Outlander PHEV lässt sich auch im Winter rein elektrisch bewegen. Die absolute Minimalstrecke lag hierbei, bei Nutzung von Licht und Heizung und auf Schnee bedeckter Straße bei 19 Kilometern.

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Automobile Todsünden im Winter – Sicher durch Schnee und Eis

Der Winter steht in Deutschland vor der Tür. Und vermutlich wird er auch dieses Mal wieder für Schnee und Glatteis auf unseren Straßen sorgen. Autofahrer müssen sich dann in besonderer Weise an die Herausforderungen der kalten Jahreszeit anpassen. Dabei werden jedoch immer wieder einige Todsünden begangen, die es unbedingt zu vermeiden gilt.

Freie Sicht: Besonders wichtig im Winter ist gute Sicht, den oft allerdings der Scheibenfrost verhindert. Sind die Fenster vereist oder mit Schnee bedeckt, sollte man sie vor Fahrantritt unbedingt freikratzen. Ein Handfeger und ein Eiskratzer sollten deshalb stets im Auto griffbereit liegen und auch eingesetzt werden. Das Fahrzeug im Stand warmlaufen lassen, ist jedenfalls keine gute Idee. Hier geht viel Zeit verloren und wird die Umwelt in besonderer Weise belastet. Optimal ist eine programmierbare Standheizung, die einen eisfreien Start ohne Warmlaufphase erlaubt. Eine sehr schlechte Idee: Heißes Wasser zum Schnellentfrosten über die Scheiben gießen. Die großen Temperaturunterschiede können zu Spannungen und Rissen im Glas führen.

Abstand: Sind die Straßen glatt, sollte man mit dem Auto einen deutlich größeren Abstand zum Vordermann wahren als bei trockenen Straßenverhältnissen. Der Bremsweg kann sich bei Glätte um ein Vielfaches verlängern. Besonders tückisch: Unter einer Schneedecke versteckte, unsichtbare Eisschichten, die selbst Autos mit guten Winterreifen zum Verhängnis werden können. Kommt das Auto auf Eis ins Rutschen, hat der Fahrer die Kontrolle übers Fahrzeug verloren. Oft muss man dann hilflos zusehen, wie das Auto unaufhaltsam gegen ein Hindernis rutscht. Um gefährliche Schlitterpartien zu vermeiden, empfehlen sich möglichst kontrollierte und sanfte Bremsmanöver. Je impulsiver gebremst wird, desto leichter gerät das Fahrzeug ins Rutschen.

Frostschutz: Im Winter sollte das Auto unbedingt mit Frostschutzmitteln versorgt werden. Neben dem Behälter fürs Wischwasser muss vor allem auch die Kühlflüssigkeit davor geschützt sein, einzufrieren. Kommt es zur Eisbildung im Kühlwassersystem, kann das fatale Folgen für den Motor haben.

Dichtungen fetten: Im Winter kann es leicht passieren, dass sich Feuchtigkeit zwischen Türen und Dichtungen ansammelt. Sollte diese Nässe frieren, kann man nicht nur Probleme beim Öffnen einer Tür bekommen, sondern möglicherweise auch dabei die Dichtungen beschädigen. Beim Öffnen können nämlich Teile der angefrorenen Gummis abreißen. Werden Türdichtungen hingegen mit Hirschtalg oder ähnlichen Fettsubstanzen gepflegt, lassen sich die Türen trotz Frost und Feuchtigkeit meist problemlos öffnen. Zudem bleiben gefettete Dichtungen langfristig geschmeidig und intakt. Apropos Feuchtigkeit: Vor dem Einsteigen ins Fahrzeug sollte man Schnee von der Kleidung abschütteln, damit nicht zu viel Nässe ins Fahrzeug gelangt. Andernfalls beschlagen die Scheiben von innen leichter, zudem kann Wasser im Innenraum für Schimmelbildung sorgen.

Die richtigen Reifen: Weiterhin gibt es keine generelle, sondern lediglich eine situative Winterreifenpflicht in Deutschland. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ist laut StVO die Fahrt auf Sommerreifen verboten. Wer auf glatten Straßen mit Sommerpneus erwischt wird, riskiert Bußgelder und sogar einen Flensburg-Punkt. Wem der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen zu umständlich oder kostspielig ist, sollte sich eventuell für Ganzjahresreifen entscheiden. (Mario Hommen/SP-X)

Mit Sommerreifen bei Winterwetter – Gefährdeter Versicherungsschutz

Wer bei Winterwetter mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur Bußgeld und Punkte in Flensburg, sondern auch seinen Versicherungsschutz, darauf weisen die Verkehrsexperten der Huk-Coburg-Versicherung hin. Insbesondere, wenn Schneematsch schon länger für Behinderungen auf den Straßen gesorgt hat.

Dabei reguliert die Kfz-Haftpflicht eines Unfallverursachers natürlich den Schaden des Opfers. Allerdings kann sie den Versicherten, der ohne Winterreifen einen Unfall verschuldet hat, im Nachgang mit bis zu 5.000 Euro in Regress nehmen. Und auch beim Unfallopfer kann falsche Bereifung zum Problem werden: Lässt sich nachweisen, dass dessen fehlende Winterausrüstung ursächlich für den Unfall war – weil sich zum Beispiel der Bremsweg drastisch verlängert hat – muss das Unfallopfer mit einer Mithaftung rechnen. Dann zahlt die Haftflicht-Versicherung des Verursachers den Schaden nicht mehr komplett, sondern nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz. Aber auch Kaskoversicherten, die ohne Winterreifen losfahren und ihren eigenen Wagen beschädigen, kann es passieren, dass sie nur einen Teil des Schadens ersetzt bekommen.

In Deutschland herrscht situative Winterreifenpflicht, bei winterlichen Straßenverhältnissen – Eisglätte, Schnee etc. – müssen die Pneus aufgezogen sein. Wer die Regel missachtet, riskiert einen Punkt und ein Bußgeld von mindestens 60 Euro, wenn er von der Polizei angehalten wird. Kommt es zum Unfall oder wird der Verkehr durch die Falschbereifung behindert kann das Bußgeld auf bis zu 120 Euro steigen. (Hanne Schweitzer/SP-X)

Standheizung nachrüsten – Nie mehr kalte Finger

Laternenparker müssen in den kommenden Monaten noch häufig die Autoscheibe von Eis befreien und sich auf den ersten Kilometern hinter dem Steuer warm bibbern. Es sei denn, sie haben vorgesorgt.

Nahezu jedes Auto – ob Pkw oder Transporter – lässt sich nachträglich mit einer Standheizung ausrüsten. Generell kann der Kunde zwischen zwei Systemen wählen. Die günstige Alternative ab rund 100 Euro ist die Luftheizung. Sie wird im Innenraum montiert, wo sie elektrisch oder mittels Brennstoff Luft erwärmt und per Gebläse zirkulieren lässt. Sie braucht keinen großen zeitlichen Vorlauf, sondern liefert fast sofort angenehme Wärme. Allerdings ist der Platzbedarf für das Gehäuse relativ hoch, so dass sie sich vor allem für Kleinbusse und Wohnmobile eignet. Bei strombetriebenen Geräten ist auch eine nahe Steckdose nötig. Zudem erwärmt die Luftheizung nur die Innenraumluft, nicht den Motor. Dem bleibt der Kaltstart somit nicht erspart.

Die etwas aufwendigere und teure Wasserheizung bringt gleich auch den Motor auf Temperatur. Sie wird im Motorraum montiert und erwärmt mit einem kraftstoffbetriebenen Brenner das Wasser im Kühlkreislauf. Über das Heizungsgebläse gelangt die Wärme dann in den Innenraum. Das dauert deutlich länger als bei der Luftheizung, was bei vorausschauender Programmierung aber kein Problem ist. Der zusätzliche Kraftstoffverbrauch fällt nicht ins Gewicht, da er durch die höhere Effizienz des Warmstarts ausgeglichen wird. Dafür fallen rund 1.000 Euro Kosten ohne Montage an.

Gesteuert werden Standheizungen je nach Ausführung über eine Zeitschaltuhr im Fahrzeug oder per Funkfernbedienung. Neue Modelle lassen sich auch über das Handy aktivieren. Die maximale Betriebszeit ist begrenzt, da auch kraftstoffbetriebene Heizungen Strom aus der Autobatterie benötigen, etwa für das Gebläse. Als Faustformel gilt: Die Heizzeit sollte nicht länger sein als die Fahrtzeit. Übrigens sollte die Standheizung auch im Sommer von Zeit zu Zeit angeworfen werden. Wer sie alle zwei Monate kurz laufen lässt, verhindert ein Verharzen der Kraftstoff- und Wasserpumpen.
(Hanne Schweitzer/SP-X)

Auszeichnungen für Reifen von Michelin und Kleber

ANZEIGEWir wollen uns heute einmal drei Reifen ansehen, die für den Winter besonders prädestiniert scheinen. Zum einen der Michelin Alpin 5 – ein Winterreifen allererster Güte. Zum anderen den Kleber Quadraxer 2, ein Ganzjahresreifen, der ein etwas preissensitiveres Segment bedient, und zu guter Letzt noch der Michelin CrossClimate. Dieser eignet sich für alle Wetterverhältnisse, ist aber kein klassischer Ganzjahresreifen, sondern eher ein Sommerreifen, der auch winterlichen Verhältnissen gewachsen ist. Was dahinter steckt? Und vor allem: Was haben alle drei Pneus gemein?

Wir wollen das Rätsel gleich zu Beginn auflösen: Alle drei Reifen, also sowohl der Michelin Alpin 5, als auch der Michelin CrossClimate und der Kleber Quadraxer 2 wurden von der Auto Bild ausgezeichnet. Dennoch decken die drei Pneus unterschiedliche Anforderungen ab.

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Kleber Quadraxer 2 – Das Multitalent

Der Kleber Quadraxer 2 ist ein klassischer Ganzjahresreifen und bietet eine hohe Qualität zum attraktiven Preis. Im Vergleich zu seinem Vorgänger wurden viele sicherheitsrelevante Details verbessert, sodass ihm das Automobil-Magazin hervorragende Handling- und Bremseigenschaften auf verschneiter Fahrbahn attestieren konnte. Und auch auf trockener Fahrbahn bot er in den Tests gute Werte. Doch der Kleber Quadraxer 2 zeigt sich nicht nur in seinen Fahreigenschaften über das gesamte Jahr sehr ausgewogen, sondern auch im Kostenkapitel. Er bietet eine hohe Laufleistung, die mit einem attraktiven Kaufpreis kombiniert wird. Zudem entfällt bei ihm der halbjährliche Reifenwechsel, sowie das damit eventuell einhergehende Wuchten.

Ein Allwetter-Reifen allererster Güte: Der Kleber Qaudraxer 2

Erhältlich ist der Ganzjahresreifen in 30 verschiedenen Größen von 15 bis 18 Zoll. Zum Test stand er im Format 205/55 R16 bereit – also im typischen Kompaktklasse-Format. Dank seiner Allrounder-Talente bei gleichzeitig günstigen Kosten, bekam er das Siegel „Auto Bild Eco Meister 2016“. Das bedeutet, dass er beste Wirtschaftlichkeit mit guter Wintertauglichkeit, kurzen Bremswegen auf nasser und trockener Fahrbahn und einer guten Langlebigkeit vereint.

Michelin Alpin 5 – Der Premium-Winterreifen

Während Ganzjahresreifen eher in der Stadt oder auf dem flachen Land zum Einsatz kommen,  ist der Michelin Alpin 5 als Winterreifen im Bergigen mit häufigem Schneefall die richtige Wahl. Das sah auch das Hamburger Auto-Magazin so und fällte ein Urteil, das wenig überrascht: Vorbildlich. Bei den Tests zeigte sich mal wieder, dass der Alpin 5 einer der besten Winterreifen auf dem Markt ist – ein echter Premium-Winterpneu eben. Dabei ist das Mitbewerber-Umfeld nicht gerade klein. Insgesamt 50 Winterreifen wurden getestet.

Der Michelin Alpin 5 – Premium-Winterreifen mit Premium-Fahreigenschaften. Keiner ist besser

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Doch 30 Reifen schieden bereits in der Vorrunde aus – zu gering waren ihre Qualität und vor allem ihre Fahreigenschaften. Im Detail bedeutet dies, dass ihr Bremsweg schlicht zu lang war. Unter den verbleibenden 20 Reifen im Format 205/55 R16 kristallisierte sich der Alpin 5 als Winterspezialist mit besten Schneeeigenschaften heraus. Sein einzigartiges Laufflächenprofil verzahnt sich besonders effizient mit dem Schnee und bietet somit einen überragenden Grip. Die Basis bilden seine speziell geformten Profilblöcke des laufrichtungsgebundenen Profils. Sie bieten eine hohe Anzahl an Gripkanten und damit große Haftung und hohe Sicherheitsreserven. Zudem leiten die seitlichen Wasserkanäle das von der Straße aufgenommene Wasser optimal ab und verringern so die Aquaplaning-Gefahr.

Auch um die Traktion des Michelin Alpin 5 ist es bestens bestellt. Seiner hohen Lamellendichte ist es zu verdanken, dass man auf Schnee satt vorankommt. Außerdem findet die StabiliGrip Technologie bei ihm Verwendung, die bewirkt, dass nicht nur die Traktion und die Haftung bei widrigen Verhältnissen optimiert werden, sondern auch das Handling. Im Vergleich zu seinen Mitbewerbern zählt der Alpin 5 damit zu den bestbewerteten Reifen. Bei diesem großen Plus hinsichtlich der Fahreigenschaften gibt er sich aber auch in anderen Kriterien keine Blöße. So rollte er beispielsweise besonders leise ab – ein Attribut, das man spätestens auf einer Langstrecken-Fahrt sehr zu schätzen lernen wird.

Michelin CrossClimate – Das Talent der Ausgewogenheit

Nur ein weiterer All-Wetter-Reifen? Weit gefehlt! Der Michelin CrossClimate ist ein Sommerreifen, der auch im Winter gefahren werden kann. Hierbei könnte man aber glauben, dass man trotzdem große Abstriche bei winter- oder herbstlichen Bedingungen hinnehmen muss. Doch auch hier gilt: Fehlanzeige. Das Allroundtalent bietet gute Eigenschaften, egal in welcher Jahreszeit.

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So erfüllt auch er den Wunsch vieler Autofahrer, sich den saisonalen Reifenwechsel ersparen zu können – und das bei optimaler Abstimmung auf das mitteleuropäische Klima. Das zeigt sich etwa darin, dass er besonders kurze Bremswege auf trockener Fahrbahn aufweist, sein Bremsverhalten aber auch bei Nässe als optimal zu beurteilen ist. Das demonstriert allein schon seine Einstufung mit dem „A“ der europäischen Reifenlabel. Und wen das noch nicht von seinen Wintereigenschaften überzeugt, dem sollte das 3PMSF-Symbol reichen. Das bekommt nur ein Reifen, der  seine Wintertauglichkeit in einem genormten Test unter Beweis gestellt hat.

Ganz gleich ob Schnee oder Asphalt, ob Trockenheit oder Nässe: Der Michelin CrossClimate überzeugt

Hinzu kommt, dass der Michelin CrossClimate eine hohe Laufleistung und gute Energieeffizienz bietet. Nicht umsonst wurde auch er mit dem Prädikat „Eco Meister 2016“ von der Auto Bild ausgezeichnet. Und der Haken? Keiner! Sogar sein Komfort überzeugte die Tester. Und das bei überschaubar höheren Kosten gegenüber einem Winterreifen. Rund acht Euro mehr kostet der Michelin CrossClimate, was angesichts der Ersparnis zum Kauf von Sommer- UND Winterreifen ein sehr moderates Plus darstellt. Erhältlich ist er in 43 verschiedenen Dimensionen von 15 bis 19 Zoll. Damit sollte also für jeden etwas dabei sein, oder?

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10 Tipps zum Autofahren im Winter – Vom richtigen Heizen bis zum passenden Reifen

Wie befreit man sein Auto aus einer Schneewehe? Wie kommt man den vereisten Hang hoch? Und wie kratze ich eigentlich richtig Eis von der Scheibe? Zehn Antworten auf die wichtigsten Autofahrerfragen im Winter.

Brauche ich unbedingt Winterreifen?
In Deutschland gilt eine „situative Winterreifenpflicht“. Einsatzkriterium für die Saisonpneus ist also nicht die Zeit, sondern der Straßenzustand. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Reif- oder Eisglätte müssen spezielle Winterreifen oder Ganzjahresreifen aufgezogen sein. Wann es soweit ist, ist von Region zu Region unterschiedlich. Zur zeitlichen Orientierung wird jedoch meist die „O-bis-O“-Regel genannt, nach der Winterreifen von Oktober bis Ostern ans Auto gehören. Dieses Jahr war der Oktober sehr mild, so dass wohl viele Autofahrer jetzt erst wechseln.

Welchen Vorteil hat ein Allradauto?
Allradantrieb kann im Winter ein großer Vorteil sein. Vor allem bei schneebedeckter Fahrbahn und hügeligen Strecken bietet er deutliche Traktionsvorteile gegenüber Front- oder Hinterradantrieb. Aber auch Allradautos geraten bei Schnee an ihre Grenzen. Noch viel wichtiger ist, dass beim Bremsen der Allradvorteil überhaupt nichts zählt. Egal wie viele Räder angetrieben werden – Autos bremsen immer alle vier Räder ab.

Wie fahre ich auf Schnee an?
Generell ist auf glatter Fahrbahn Gefühl beim Anfahren und Gasgeben gefragt. Am besten wird im zweiten Gang gestartet und dann frühzeitig hochgeschaltet, um durchdrehende Reifen zu vermeiden. Bei den meisten Automatikgetrieben gibt es ein oder zwei feste Fahrstufen, die eigentlich die Motorbremse im Anhängerbetrieb aktivieren, aber auch für das Anfahren auf Schnee geeignet sind. Neuere Autos verfügen teilweise zudem über einen Schnee-Modus, bei dem die Raddrehzahl gesenkt und teilweise der ESP-Eingriff optimiert wird. Gerade bei SUV-Modellen, für die kein Allradantrieb im Angebot ist, hat sich dieser Ansatz in den vergangenen Jahren durchgesetzt.

Wie befreie ich mich aus einer Schneewehe?
Steckt man – etwa nach starkem nächtlichen Schneefall – im weißen Pulver fest, hilft die Schaukelmethode. Dabei wird vorsichtig im Vorwärtsgang gefahren, bis die Räder durchdrehen. Dann sofort auskuppeln und das Fahrzeug zurückrollen lassen, während der Rückwärtsgang eingelegt und vorsichtig angefahren wird. Das ganze wiederholt man, bis der Wagen frei ist – allerdings möglichst vorsichtig, sonst kann die Kupplung Schaden nehmen. Wer Sand oder Split dabei hat, streut diesen für eine bessere Traktion neben den Rädern der angetriebenen Achse aus. Auch Katzenstreu tut gute Dienste. Keine gute Idee ist hingegen, Fußmatten oder ähnliches als Grip-Hilfe zu nutzen. Im ungünstigsten Fall schleudern diese bei Kontakt mit den Rädern unkontrolliert durch die Gegend oder verheddern sich in den Radhäusern.

Wie komme ich einen rutschigen Hang hinauf?
Ist der Schleuderschutz ESP an Bord, sollte dieser deaktiviert werden, da sich die durchdrehenden Räder sonst automatisch abbremsen. Das gilt auch für das Fahren an rutschigen Steigungen. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass das Auto ausbricht. Also nur wenig Gas geben, Abstand zu Hindernissen halten und den Assistenten oben auf dem Berg wieder anschalten. Wer an der Steigung hängenbleibt, sollte zudem die Gewichtsverteilung in Richtung Antriebsachse verschieben. Bei Fahrzeugen mit Hinterradantrieb wird dazu der Kofferraum möglichst schwer beladen – zur Not mit dem Beifahrer. Bei Autos mit Frontantrieb sollte das Heck möglichst leicht sein. Eventuelle Fondpassagiere müssen dann kurz aussteigen.

Wie bremse ich richtig auf rutschiger Straße?
Am besten ist es natürlich, die Notwendigkeit für Bremsungen von Anfang an so gering wie mögliche zu halten. Das heißt: die Geschwindigkeit reduzieren, vorausschauend fahren und ausreichende Entfernung zum Vordermann einhalten. Verkehrsexperten empfehlen einen dreimal größeren Abstand als normalerweise. Bei schlechter Sicht und spätestens bei Schneefall muss unbedingt das Licht eingeschaltet werden – lieber früher als zu spät. Um ein Ausbrechen oder Rutschen des Wagens zu verhindern, ist bei glatter oder schneebedeckter Fahrbahn ein behutsamer Umgang mit der Bremse wichtig. Gleiches gilt fürs Gasgeben und Lenken. Wer unsicher ist, ob es gerade glatt ist, der tippt das Bremspedal – soweit es der Verkehr zulässt – vorsichtig kurz an. Die Reaktion des Wagens liefert Rückschlüsse auf die Griffigkeit der Oberfläche.

Wie sorge ich schnell für Wohlfühlklima in einem kalten Auto?
Heizung und Gebläse auf Anschlag – das ist nicht immer eine kluge Lösung. Vor allem bei älteren und leistungsschwachen Autos zieht das zu viel Motorwärme in den Innenraum, so dass das Triebwerk selbst nicht auf Touren kommt. Häufig gibt der Autohersteller im Handbuch Hinweise zum richtigen Einheizen. Helfen kann auch eine Sitzheizung oder eine nachrüstbare Heizmatte. Diese sollte aber exakt auf den Sitz passen und nicht verrutschen. Keine gute Idee beim Kampf gegen das Bibbern am Steuer ist warme, dicke Kleidung. Sie kann die Beweglichkeit einschränken und außerdem die Wirkung des Sicherheitsgurtes beeinträchtigen. Wer auf die wattierte Daunenjacke nicht ganz verzichten will, sollte sie spätestens ausziehen, wenn der Wagen durchgeheizt ist.

Gibt es Alternativen zum Eiskratzen?
Auch wer weder Garage noch Standheizung hat, muss nicht mit vereisten Scheiben leben. Eine Folie oder ein Karton unter den Scheibenwischern beispielsweise bewahren morgens vor dem nervigen Kratzen. Eine Alternative ist eine Wärmflasche auf dem Armaturenbrett. Die abgegebene Wärme sollte zumindest bei niedrigen Minusgraden ausreichen, ein Vereisen zu verhindern. Den Motor im Stand warmlaufen zu lassen, um so den Frost von den Scheiben zu schmelzen, sollte man sich aber besser verkneifen. Denn die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass bei der Nutzung von Fahrzeugen unnötiger Lärm und vermeidbare Abgasbelastungen verboten sind. Außerdem wird der Motor im Stand deutlich langsamer warm als während der Fahrt. Und das erhöht sowohl den Verschleiß als auch den Kraftstoffverbrauch. Auch, dass man heißes Wasser nicht zum Enteisen der Scheiben nehmen sollte, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Durch den Temperaturschock können die Scheiben Risse bekommen.

Wie kratze ich richtig Eis?
Wisch und weg – so einfach klappt es mit dem Eiskratzen meist nicht. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist es Schwerstarbeit, die Kruste von der Scheibe zu bekommen. Und zwar alle Scheiben und diese möglichst vollständig. Denn wer sich nur Zeit für ein kleines Guckloch nimmt, riskiert ein Bußgeld. Richtiges Werkzeug ist also unverzichtbar. Der Eiskratzer sollte aus stabilem Kunststoff bestehen und über eine glatte Kante für dünne Eisschichten, eine Sägezahnkante für dickere Schichten sowie eine Gummilippe für den eventuell entstehenden Wasserfilm verfügen. Viel Kraft einsetzten muss man nicht. Wer beim Eiskratzen zu hastig agiert oder viel Druck ausübt, verursacht Macken und Kratzer im Glas.

Wann benötige ich Schneeketten?
Bei schneebedeckter Straße und Steigung sind Schneeketten unverzichtbar. Eine örtliche Schneekettenpflicht wird durch ein rundes blaues Schild mit einem Bild der Traktionshilfe vorgeschrieben. Die Vorschriften sind europaweit unterschiedlich, man sollte sich daher im Vorfeld einer Urlaubsreise darüber informieren, etwa bei einem Automobilclub. Wer Schneeketten angelegt hat, muss langsam fahren. In Deutschland ist die Geschwindigkeit auf maximal 50 km/h beschränkt. Sobald die Schneeketten nicht mehr erforderlich sind, sollten sie wieder abmontiert werden, sonst verschleißen sie zu schnell. Das kann unter Umständen schon nach wenigen hundert Metern der Fall sein. Später sollten die Ketten mit Wasser gereinigt, abgetrocknet und zum Schutz vor Korrosion etwas eingeölt werden. So sind sie im Schneefall wieder schnell einsatzbereit. (Holger Holzer/SP-X)

Kungs Zubehör – Dem Winter nachhaltig an den Kragen

Kungs? Sind das nicht diese dänischen Lakritz-Leckereien? Ganz Falsch, neuer Versuch. Ok, dann vielleicht eine neue Kampfsportart? Auch nicht. Nein, Kungs ist ein finnischer Hersteller von nachhaltigem Autozubehör, das speziell auf den Winter ausgerichtet ist. Aber Winter in Deutschland? Ganz recht: In diesem Jahr sollten wir damit rechnen. Beweis? Heute ist in der Eifel Schnee gefallen! Und selbst wenn der Winter andernorts noch auf sich warten lässt – besser man ist gerüstet, als dass man unvorbereitet wie der Ochs vorm Walde steht. Denn eine alte CD-Hülle ist das falsche Equipment. Read more

Michelin – Ohne Winterreifen, ohne mich!

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„Winterreifen sind nur bei Schnee nötig“, eine alte Mär, die sich hartnäckig in den Köpfen festgebrannt hat. Dennoch ist es gut zu wissen, dass diese Gedanken langsam abflauen und die Zahl derer, die ihr Fahrzeug mit Winterrädern ausrüsten, stetig steigt. Ganz zu schweigen davon, dass in Deutschland eine Winterreifenpflicht besteht. Nur damit ist man von O bis O sicher und komfortabel unterwegs. Was aber bedeutet O bis O überhaupt?

Ein kurzer Bremsweg kann auf Schnee nur mit guten Winterreifen gewährleistet werden. Dazu zählt etwa der Michelin Alpin 5

Viele werden es wissen: Die beiden Os stehen für Oktober und Ostern. Im Intervall vom Herbst bis zum Frühjahr sollte man Winter-Pneus aufgezogen haben, damit das Jahr nicht als Rutschpartie endet. Außerdem sind entsprechend gekennzeichnete Reifen in vielen Ländern Vorschrift, nicht nur in Deutschland. Bereits bei Temperaturen von konstant unter zehn Grad Celsius – und das ist in unseren Breitengeraden an durchschnittlich 185 Tagen im Jahr der Fall – bieten die Pneus einen großen Sicherheitsgewinn und reduzieren in diesen sechs Monaten des Jahres deutlich das Unfallrisiko.

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Sicherer Bremsweg VS. Crash

Woran das liegt? Winterreifen bestehen aus einer speziellen, kältetauglichen Gummimischung, deren hoher Anteil an Silica- und Naturkautschukanteilen die Reifen bei niedrigen Temperaturen geschmeidig hält. Damit kann sich der Pneu wesentlich besser mit der Straßenoberfläche verzahnen, als ein härterer Sommerreifen. Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass bei Schnee und Glätte selbst die modernsten Assistenten keine Chance haben – erst recht nicht mit einem Sommerreifen. Das zeigt sich besonders beim Bremsen: Auf geschlossener Schneedecke benötigt ein Fahrzeug aus 50 km/h rund 35 Meter für eine Bremsung bis zum Stillstand. Und das auch nur mit guten Reifen, wie etwa dem Michelin Alpin 5. Das sollte schon erschreckend genug sein und zu entsprechend zurückhaltender Fahrweise veranlassen. Schließlich braucht ein modernes Auto auf trockener Fahrbahn und bei sommerlichen Temperaturen denselben Bremsweg – allerdings aus der doppelten Geschwindigkeit. Ein weiterer Vergleich: Ein Auto, das mit Sommerreifen ausgerüstet ist, benötigt auf geschlossener Schneedecke mindestens 43 Meter bis zum Stillstand. Klingt nach einem geringen Unterschied? Zur Verdeutlichung: Während man mit dem Winterreifen schon steht, ist man mit dem Sommerreifen noch 22 km/h schnell. Das können entscheidende Meter sein, wenn man auf einen LKW am Stauende oder einen Baum zufährt.

Der Winter steht vor der Tür! An alles gedacht?

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Allradler brauchen keine Winterreifen?

Oftmals glauben auch SUV-Fahrer, dass sie durch ihren Allradantrieb vor allen Wettereinflüssen gefeit sind. Klar, durch die vier angetriebenen Räder kommt man besser voran, als etwa ein Fahrzeug mit Front- oder gar Heckantrieb. Dennoch drehen ohne Winterreifen die Räder leichter durch – und zwar alle vier. Das ist aber noch gar nicht so schlimm, bedenken viele nicht, dass sie zwar gut vorankommen können, der Allradantrieb aber beim Bremsen überhaupt nicht hilft. Wenn man rutscht, dann rutscht man – egal welche Räder angetrieben werden.

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Woran erkennt man einen Winterreifen?

Das ist eigentlich ganz leicht. Dennoch gibt es Unterschiede. Winterreifen, sind durch das M+S-Symbol gekennzeichnet, das vom Gesetzgeber anerkannt wird. M+S steht dabei für Matsch und Schnee und zeichnet Reifen aus, die für hiesige Verhältnisse gut gerüstet sind – also vorwiegend Nässe und Matsch. Zusätzlich gibt es aber auch noch das Schneeflockensymbol, das seit 1996 zusätzlich abgebildet sein kann, aber nicht muss. Es ist umgeben von einem Berg mit drei Gipfeln und nennt sich „Three Peak Mountain Snow Flake“. Was es damit auf sich hat? Es findet nur auf Reifen Verwendung, die eine genormte Prüfung mit definierten Kriterien absolviert haben. Dabei müssen diese Reifen mindestens sieben Prozent mehr Performance liefern, als ein Vergleichsreifen mit M+S-Kennzeichnung. Sonst bleibt das Schneeflockensymbol verwehrt.

Gute Winterreifen kommen von Michelin. Bei Bedarf sollte man auf Schneeketten aber trotzdem nicht verzichten

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Was hat es mit der Winterreifenpflicht auf sich?

Ganz gleich, ob man nun einen Pneu mit M+S-Kennzeichnung aufgezogen hat oder einen, der zusätzlich noch mit einer Schneeflocke gekennzeichnet ist: Die deutsche Gesetzgebung verlangt seit Dezember 2010 Winterreifen. Doch ganz einfach ist die Vorschrift nicht. Einen vorgeschriebenen Zeitraum gibt es für Winterreifen nämlich nicht. Winterräder sind bei winterlichen Verhältnissen vorgeschrieben, also bei Glatteis, Schneeglätte, Eis- und Reifglätte. Da diese Zustände aber vorwiegend in der Zeit von Oktober bis Ostern vorherrschen, sind entsprechende Pneus empfehlenswert. Ein guter Reifen, wie etwa der Michelin Alpin 5 oder der Michelin CrossClimate – der für unsere Klimaverhältnisse während des gesamten Jahres abgestimmt ist – sollteVorrang haben.

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Gute Sicht ist immer wichtig. Deshalb benötig man gerade im Winter entsprechendes Zubehör, wie das von Michelin

Was aber passiert, wenn man doch mit einem Sommerreifen bei winterlichen Verhältnissen erwischt wird? Zunächst sollte man sich freuen, dass nichts passiert ist. Zum anderen erwartet einen mindestens ein Bußgeld. 60 Euro und einen Punkt bekommt man mindestens und sollte diese vermeintliche „Strafe“ als Gedankenanstoß verstehen. Wird der Straßenverkehr durch ein Fahrzeug mit falscher Bereifung behindert, fallen sogar 80 Euro an. Für eine Verkehrsgefährdung kommen nochmals 20 Euro dazu. Verursacht man einen Unfall kommen 120 Euro zum ganzen Schlamassel hinzu. Hat man Winterreifen, unterschreiten diese aber die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm, kommen weitere 50 Euro hinzu. Das gilt im Übrigen auch für Dienst- und Mietwagen: Man sollte also immer gut auf den Reifen achten, wenn man ein Auto im Winter mietet. Warum? Nun, die Kaskoversicherung kann sich eine Zahlung im Falle eines Schadens vorbehalten – ganz gleich wie die Schuldfrage aussieht. Und vor allem geht es um Ihre Sicherheit.

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Was sollte man noch beachten?

Winterreifen allein reichen natürlich nicht aus. Die Pneus, am besten Markenreifen wie die von Michelin, sollten vom Fachmann ausgewuchtet und montiert worden sein. Außerdem ist jeder Millimeter Restprofil wichtig, verbessert sich damit doch die Wintertauglichkeit. Nicht zu vergessen ist auch der korrekte Luftdruck – auch beim Ersatzrad, sofern noch vorhanden. Ohnehin empfiehlt sich ein, dann und wann kostenlos angebotener, Wintercheck. Hier wird etwa die Bremsflüssigkeit überprüft, gecheckt, ob alle Beleuchtungseinrichtungen ordnungsgemäß funktionieren und wie es um den Zustand der Batterie bestellt ist. Ich habe es schon erlebt, dass mich meine Autobatterie bei besonders niedrigen Temperaturen verlassen hat. Ein Spaß ist es nicht, wenn man das Auto nach einem winterlichen Spaziergang auf dem Feld, am Rande jeglicher Zivilisation, nicht mehr gestartet bekommt.

Nicht nur Reifen: Michelin bietet neben Top-Pneus auch hochwertiges Winter-Zubehör an

Selbst überprüfen kann man aber auch einiges. Etwa den Kühlerfrostschutz kontrollieren und nachfüllen oder den Frostschutz für die Scheibenwaschanlage prüfen und nachfüllen. Außerdem sollten die Scheibenwischerblätter sauber sein und keine Schlieren hinterlassen. Gegebenenfalls sollte man sie also austauschen, bevor man entscheidende Meter im Blindflug zurücklegt. Außerdem sollte entsprechendes Zubehör immer griffbereit liegen. Dazu zählen etwa ein Eiskratzer, ein Handfeger und ein Antibeschlagtuch. Darüber hinaus sollte man die Türdichtungen fetten, damit sie bei Minusgraden nicht reißen. Und sollte man im Stau stehen, helfen bei langen Fahrten eine Wolldecke und eine Thermoskanne. Für die Fahrt in die Berge sollte man zudem Schneeketten parat haben, am besten griffbereit und nicht unter gesamten Reisegepäck vergraben. Doch das Wichtigste am Winter ist wie immer eine vorsichtige und zurückhaltende Fahrweise. Nur so kommt man sicher an sein Ziel.

Das richtige Anbringen ist entscheidend. Deshalb: Vor der Montage die Anleitung genau studieren

 

 

Mit der TOTAL Autowäsche optimal durch die kalte Jahreszeit

Der Herbst: Nass, grau und schmutzig. Was uns selbst missfällt, mögen auch unsere Autos nicht. Die Reifen wirbeln Feuchtigkeit von der Straße hoch und befördern so Schmutzpartikel direkt auf Lack und Scheiben des Fahrzeugs. Dabei ist gerade in dieser Jahreszeit, in der es immer früher dunkel wird, ein guter Durchblick extrem wichtig. So empfiehlt es sich auch in der kühleren Jahreshälfte immer wieder das geliebte Blech zu waschen. Am besten bei TOTAL Wash.

Es regnet, Laub klebt auf dem Auto und der Straßenschmutz befindet sich tendenziell eher auf dem Auto als auf dem Fahrbahnbelag – herzlich willkommen im Herbst. Scheint dann wieder die Sonne, ist das Ergebnis ein nicht sehr ansehnlicher Anblick: Der Lack ist oft stumpf und im wahrsten Wortsinn verwittert. Dazu bilden sich Schlieren auf den Scheiben, die zu einer echten Sicherheitsgefährdung werden können.

Damit es aber gar nicht erst zu einer Gefahr kommt, empfiehlt sich eine Wäsche von TOTAL. An einer der rund 600 TOTAL Tankstellen mit Waschanlage gibt es bundesweit die Möglichkeit, sein Lieblingsfahrzeug richtig zu verwöhnen und zu neuem Glanz zu verhelfen. Je nach Verschmutzung haben Autofahrer die Wahl zwischen Schonwäsche, die sich für leichtere Wetterspuren eignet, oder der Glanzpflege. Hier wird zusätzlich noch eine Wachspflege aufgetragen, die längeren Schutz vor Verschmutzungen bietet. Noch länger anhaltenden Schutz bietet aber die TOTAL Lotuswäsche 2.0.

Zum einen wird die Oberfläche hier besonders gründlich gereinigt, was dem natürlichen Lotusextrakt zu verdanken ist. Zum anderen wird der Lack auf natürliche Weise geglättet: das bietet Schutz und allen anderen Bedrohungen damit kaum eine Chance, haften zu bleiben. Das Resultat: Hier perlt einfach alles ab, sodass der Lack länger sauber bleibt. Für feine Nasen bietet die TOTAL Lotuswäsche zudem noch ein weiteres Highlight: Der Duftstoff der Lotuspflanze ergibt einen angenehmen, frischen Geruch.

TOTAL setzt auf schonende Textilwaschanlagen

Wie der Lotuseffekt genau funktioniert? Eigentlich ganz einfach. Der Lack auf Ihrem Auto – egal wie glatt er auch wirken mag – hat mikroskopisch kleine Vertiefungen. Sie werden mit der Zeit tiefer sodass sich der Widerstand gegen Beanspruchungen verringert und der Glanz abnimmt. Die Lotuspflege von TOTAL verschließt diese Vertiefungen, härtet nach und verbleibt auf dem Lack. Der Effekt: Die Oberfläche des Lacks wird aufgefrischt und der Glanzgrad enorm gesteigert. Kleiner Trick: Je häufiger die Lotuspflege angewendet wird, umso stärker erhöht sich der Glanzgrad und das Abperlverhalten wird nochmals gesteigert.

Spielen und gewinnen: 100 Waschkarten mit 100 Euro Guthaben warten auf einen Gewinner
Spielen und gewinnen: 100 Waschkarten mit jeweils 100 Euro Guthaben warten auf die Gewinner

Wer jetzt Bedenken hat, dass eine Waschstraße ihre Spuren im Lack hinterlässt, kann beruhigt sein. TOTAL setzt bei seinen Waschanlagen nicht auf gewöhnliche Borsten, sondern bietet moderne Textilwaschanlagenpflege. Diese sind nicht nur schonend für die Außenhaut des Autos, sondern auch gründlich, schnell und effektiv. Alle Teile des Autos werden erreicht, ohne aber schabende Bürsten einsetzen zu müssen. So werden die Scheiben und der Lack optimal vom Schmutz befreit. Sogar Rückständen von Insekten wird der Garaus gemacht.

Wie wichtig das Waschen zu jeder Jahreszeit ist, zeigt ein Mini-Game von TOTAL. Mit einem Space Shuttle fliegt man bei „Space Travellers: The Mission“ durch die vier Jahreszeiten und muss unterschiedlichen, saisonalen Bedingungen ausweichen. Zusätzlich kann man Waschkarten einsammeln, die die Verschmutzung des Raumschiffs verringern. Lotus-Blätter, die ebenfalls eingesammelt werden können, bilden eine Art Schutzschild. Aktiviert man schließlich die Lotus-Blüte, perlt der Schmutz der verschiedenen Jahreszeiten einfach ab.

Aber nicht nur der Spaß am Spiel steht hier im Vordergrund. Zum einen will TOTAL klarmachen, welchen Widrigkeiten Autos in jeder Jahreszeit ausgesetzt sind. Zum anderen gibt es ein Gewinnspiel zum Spiel: Alle Spieler von „Space Travllers: The Mission“ haben die Möglichkeit sich zu registrieren. Als Gewinn locken 100 wiederaufladbare TOTAL Waschkarten. Highlight: Sie wurden im limitierten Space Travellers-Design gestaltet. Aufgeladen sind sie mit 100 Euro, sodass man das liebe Blech gut über die dunkle Jahreszeit bringen kann.

Für den krönenden Abschluss bietet TOTAL schließlich noch spezielle Pflegeprodukte an. Sie sorgen für faszinierenden Glanz und ein perfektes Finish. So können Regen, Schmutz, Laub und Schnee der Außenhaut nichts mehr anhaben. Mit TOTAL kommen Sie also immer gut durch das Schmuddelwetter!

 

Link zum Spiel: https://www.totaltankstelle.de/spacetravellers-mission/game/

Michelin Alpin 5 – Mit allen Wassern gewaschen

Bald ist es wieder soweit: Das Aufziehen der Winterreifen steht an. Von O bis O, also Oktober bis Ostern, sollten die Pneus aufgezogen sein, um allzeit sicher durch die kalte, nasse Jahreszeit zu kommen. Der Anteil der Autofahrer, die auf Winterreifen verzichten, wird zwar immer kleiner, dennoch gibt es immer wieder Verweigerer. Der Irrglaube, dass es in den meisten Ländern Europas ja nicht schneie und man deshalb keine Winterreifen brauche, hält sich hart. Dabei ist es gar nicht unbedingt der Schnee, der ein Risiko darstellt. 

Nässe, Matsch, Schnee: Das sind die drei Feinde eines Autofahrers in der kalten Jahreszeit. Und selbst, wenn der kommende Winter trocken ausfallen sollte, bieten Winterreifen bei niedrigen Temperaturen einen besseren Grip als ihre Sommer-Pendants. Nicht zu vergessen: In Deutschland herrscht eine Winterreifen-Pflicht. Das heißt, dass bei winterlichen Verhältnissen Pneus mit einer entsprechenden Kennzeichnung auf dem Fahrzeug montiert sein müssen. Darunter fällt beispielsweise auch der Michelin CrossClimate. Dieser Sommerreifen verfügt über eine Winterkennzeichnung und vereint die Vorteile von Sommer- und Winterreifen.
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Doch heute geht es um den Michelin Alpin 5 – den Premium-Winterreifen für die Kompakt- und Mittelklasse. Er vereint hohe Sicherheit und exzellenten Grip bei allen winterlichen Bedingungen. Verantwortlich dafür sind unter anderem sein spezielles Laufflächenprofil und seine Profilblöcke. Die hohe Anzahl an Gripkanten sorgt für satte Haftung und bietet damit wichtige Sicherheitsreserven. Zudem führen die seitlichen Kanäle das aufgenommene Wasser ab und verringern damit das Aquaplaning-Risiko.

Was aber geschieht bei der Reifen-Entwicklung? Michelin beschreitet einen ganzheitlichen Ansatz, die „Michelin Total Performance“, dabei arbeitet der Reifenhersteller kontinuierlich daran, alle Leistungsmerkmale gleichzeitig in jedem Reifen zu verbessern. So investieren die Franzosen rund 620 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung und führen rund 75.000 Tests pro Jahr durch. Einbezogen werden aber nicht nur die Forschung und Entwicklung in den eigenen Technologiezentren, sondern auch Erkenntnisse namhafter Institutionen wie Universitäten oder Forschungsinstitute.

Zwei innovative Entwicklungen der Franzosen betreffen zum einen die Laufflächen und zum anderen die Gummimischung. Das laufrichtungsgebundene Profil bietet speziell gestaltete Profilblöcke mit einem hohen Negativanteil, der eine optimale Verzahnung mit dem Schnee gewährleistet – sofern er im Winter vorhanden ist. In unseren Breitengeraden ist zumeist Nässe ein permanenter Gast der kalten, dunklen Jahreszeit, weshalb die seitlichen Kanäle besonders wichtig sind, da sie das Wasser seitlich abführen.

Die Grip-Moderatoren fühlen dem Michelin Alpin 5 auf den Zahn

Trotz dieser positiven Attribute sehen sich die Entwickler bei einem Winterreifen immer einem Zielkonflikt ausgesetzt: Gute und sichere Fahreigenschaften bei einem trotzdem sportlichen und fahraktiven Trockenhandling. Die hohe Lamellendichte mit vielen Gripkanten gewährleisten eine überragende Traktion im Nassen. Hinzu kommt die StabiliGrip-Technologie von Michelin, die eine hohe Lenkpräzision gewährleistet. Hier kommen dreidimensionale, selbstblockierende Lamellen für eine präzise Steifigkeit ins Spiel. Darüber hinaus stehen die Lamellen in unterschiedlichen Winkeln, sodass sich – je nach Lenkeinschlag – unterschiedliche Abschnitte der Aufstandsfläche besser verzahnen können. Gleichzeitig bricht das steife Profil aber die Wasserschicht auf und erhöht so die Sicherheit bei Nässe.

Nicht unwichtig ist zudem die Laufflächen-Mischung der Michelin Alpin 5 Winterreifen. Die Helio Compound Technologie mit Sonnenblumenöl ermöglicht bei besonders niedrigen Temperaturen eine homogene Mischung. Dadurch bietet der Reifen bei Nässe und Schnee eine optimale Haftung

Erhältlich ist der Premium-Winterreifen in 15 bis 20 Zoll. Dabei stehen verschiedene Breiten und Querschnitte zur Verfügung, die die gängigen Maße der Kompakt- und Mittelklasse abdecken. So wie beispielsweise beim BMW 1er, den Matthias Malmedie und Helge Thomsen zum Test nutzen. Die beiden Grip-Moderatoren haben auf ihrem Roadtrip bereits viel Abenteuerliches erlebt, wie zuletzt den Bremstest in einer auf -11 Grad Celsius heruntergekühlten Halle im finnischen Ivalo.

In derselben Halle testen die beiden nicht nur die Bremsfähigkeit des Michelin Alpin 5, sondern auch seine Handling-Eigenschaften. Und wie sollte das besser gehen, als bei einem Wettrennen gegen die Zeit. Ein 350 Meter langer Parcours soll zeigen, wie stabil der Testwagen auf dem verschneiten Untergrund fahrbar ist. Zunächst startet Helge Thomsen zum Test und legt eine ordentliche Zeit hin – und das trotz des Heckantriebs, der bei diesen Bedingungen nicht gerade die optimale Antriebsart darstellt. Das kann sich Matthias Malmedie natürlich nicht bieten lassen und versucht Helge wichtige Sekunden abzuringen.

Wie das Rennen ausgegangen ist? Das seht ihr am besten selbst im Clip. Klar ist aber, dass der Wetteinsatz ein hoher ist. Schließlich muss der Verlierer der Challenge in einem Kostüm kopfüber in einen finnischen See springen. Und die haben in dieser Jahreszeit nur selten mehr als fünf Grad Celsius.

 

 

 

Wie das Rennen ausgegangen ist? Das seht ihr am besten selbst im Clip. Klar ist aber, dass der Wetteinsatz ein hoher ist. Schließlich muss der Verlierer der Challenge in einem Kostüm kopfüber in einen finnischen See springen. Und die haben in dieser Jahreszeit nur selten mehr als fünf Grad Celsius.

 

Dunlop Winter Sport Reifen – Schwer in Fahrt

Alle Autobesitzer brauchen Winterreifen. Ob nun für den Kleinwagen, die Mittelklasse-Limousine, den Familienvan, das SUV oder den Sportwagen. Doch immer häufiger kann man die Kategorie des Fahrzeugs nicht mehr klar festlegen – eine Herausforderung für die Reifenhersteller. So sind SUV nicht mehr rein für das Gelände geeignet, sondern bieten auch hohe sportliche Fähigkeiten. Und das zeigt Dunlop nun auf besonders spektakuläre Art und Weise.

SUV sind groß, verbrauchen viel Benzin und sind vollkommen unsportlich. Die ersten beiden Aspekte mögen vielleicht stimmen, aber unsportlich sind sie beileibe nicht mehr. Ein Paradebeispiel dafür liefert Porsche mit dem Macan. Das SUV vereint Dynamik mit Komfort und Prestige, wie kein zweites. Umso wichtiger ist es auch, dass die Pneus dazu passen – und an dieser Stelle kommen die Dunlop Winter Sport Reifen ins Spiel.

Um nun zu demonstrieren, wie gut diese Reifen für den Winter geeignet sind, hat sich der Reifenhersteller etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Zur Demonstration des Potentials der Dunlop Winter Sport Reifen wurde eine Ski-Halle gemietet. Mit ihrem weichen, fluffigen Schnee, entsprechender Kälte, konstanten Bedingungen und nicht zu unterschätzenden Steigungen wie Gefällen, ist die Herausforderung für einen Winterreifen nicht zu unterschätzen. Und eines kommt noch erschwerend hinzu: Der Porsche fährt nicht einfach nur einen abgesteckten Parcours ab, sondern ist Teil eines ganz besonderen Stunts.

Dunlop Winter Sport Reifen: Volle Kraft voraus!

An der Front des SUV ist eine Half-Pipe installiert, auf der ein Skifahrer ein Kabinettstückchen vollführen soll. Doch nicht einfach im Stand – das wäre zu einfach – sondern während der Porsche auf ihn zueilt. Der Sportler fährt bergab, während das SUV bergauf auf ihn zu schnellt. Die Dunlop Winter Sport Reifen verzahnen sich dabei fest mit dem Schnee, als wäre er gar nicht vorhanden, sodass der Macan stetig an Speed zugewinnt. Und so kommt es, wie es kommen muss: Der Ski-Fahrer und das Fahrzeug treffen aufeinander. Wie dieses Spektakel ausgegangen ist, seht ihr im Video oben. Noch bevor Ihr das Geschehen aber bestaunt habt, lasst Euch eines gesagt sein: So etwas habt Ihr noch nicht gesehen.

Ratgeber: Autofahren bei Schnee und Glatteis

Die kalte Jahreszeit mit Schneefall und Blitzeis hat nicht nur unfalltechnisch gefährliche Tücken. Auch rechtlich kann es einen Autofahrer kalt erwischen – wenn er nicht vorsichtig genug ist.

Wenn die gewohnte Umgebung von einer dicken Schicht Schnee bedeckt ist, sind viele Autofahrer verunsichert. Dabei genügt es eigentlich, auf den gesunden Menschenverstand zu vertrauen und sich möglichst vorsichtig zu verhalten. So ist man auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Ist das eigene Auto zugeschneit, sollte man nicht losfahren, ehe man den Wagen von Schnee und Eis befreit hat. Sowohl die Front- wie auch die Seitenscheiben müssen freigekratzt sein – kleine „Gucklöcher“ genügen nicht. Das gilt auch für die Spiegel. Zudem muss eine dicke Schneekapuze auf dem Dach weggefegt werden, da sie während der Fahrt herunterrutschen oder –wehen kann und so die eigene Verkehrssicherheit oder die der anderen gefährdet. Auch das Kennzeichen muss von Schnee befreit werden. Wird man von der Polizei erwischt, droht in allen Fällen ein Bußgeld zwischen fünf und 25 Euro.

Bei winterlichem Wetter muss der Fahrer seine Fahrweise so anpassen, dass er jederzeit gefahrlos lenken und rechtzeitig anhalten kann. Generell wird Mitschuld an einem Glatteis-Unfall immer dann angenommen, wenn das Fahrzeug aufgrund des Eises ins Rutschen geraten ist. Verliert ein Autofahrer bei Glatteis die Kontrolle über seinen Wagen, spricht nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein ein Anscheinsbeweis dafür, dass er nicht mit angepasster Geschwindigkeit gefahren ist oder ein Fahrmanöver gestartet hat, das den Witterungsverhältnissen nicht angemessen war. Das gilt auch für Blitzeis – hier handelt es sich nicht um höhere Gewalt, die eine Haftung des Autofahrers entfallen ließe.

Zur nötigen Sorgfalt gehört auch, sich an die Winterreifenpflicht zu halten. Von der Polizei bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerpneus erwischt, drohen sonst ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bei einem Unfall sind die Strafen höher, zudem ist eine Mitschuld wahrscheinlich.

Ein übliches Szenario bei starkem Schneefall ist auch das zugeschneite Verkehrsschild. Grundsätzlich sind Schilder mit Tempolimits oder Parkverboten nur dann gültig, wenn der Autofahrer sie auch auf den ersten Blick wahrnehmen kann. Das ist aber kein Freibrief: Wer sich darauf beruft, ein Schild nicht gesehen und nicht gekannt zu haben, muss das im Zweifel nachweisen.
Dabei könnte zwar ein Autofahrer, der ein verschneites Zone-30-Schild in einer fremden Stadt übersehen hat, gute Karten haben. Nicht aber jemand, der tagtäglich auf dem Weg zur Arbeit an dem Verkehrszeichen vorbeikommt. Außerdem setzt die Straßenverkehrsordnung nach Angaben des Anwaltvereins ein gewisses Mitdenken des Autofahrers voraus: Zum Beispiel, dass man sich vor dem Parken nach möglichen (zugeschneiten) Verbotsschildern umsieht. Aber auch, dass man bestimmte Schilder an ihrer Form erkennen kann, so zum Beispiel das achteckige Stoppschild.

 

 

Text: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Fünf Dinge, die Sie im Winter an Bord haben sollten!

In zwei Monaten ist Weihnachten schon wieder vorbei! Es wird also Zeit, sich auf den Winter einzustellen, denn der Winter kommt. Manchmal einfach so über Nacht! Und bevor es soweit ist, sollte man sich vorbereitet haben! mein-auto-blog hat fünf Dinge aufgelistet, die jetzt – in der kalten Jahreszeit – in das Auto gehören!

Der Winter kommt, jetzt die Auto-Ausrüstung überprüfen!

Diese fünf Dinge gehören im Winter in jedes Auto!

1.) Scheibenfrostschutz fünf Liter Konzentrat

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Scheibenfrostschutz-Konzentrat oder ein Scheibenfrostschutz-Fertigmix. Eines von beidem sollte immer im Kofferraum sein. Ich persönlich tendiere zum Konzentrat, denn bei Tankstopps prüfe ich im Winter eh immer die Füllstände und fülle dann gleich wieder auf. Der Fertigmix ist natürlich hilfreich, wenn man unterwegs ist, kein Wasser zur Verfügung hat, aber dringend die Wischwasser-Vorräte auffüllen muss. Gerade bei Schneematsch und Schneeregen ist die Wischwasser-Anlage im Dauerbetrieb. Bei Fertigmix sollte man nur darauf achten, keine zu geringe Frostschutz-Dosierung zu haben. Nicht, dass einem der „Vorrat“ im Kofferraum einfriert, dann hilft das auch wieder nix ;).

 

2.) Scheiben-Enteiserspray

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Ich bin ein fauler Hund. Ich gebe das unumwunden zu. Für mich sind diese Scheibenenteisersprays erfunden worden. Eiskratzen? Morgens? Mit kalten Fingern dann auf die Fahrt gehen? Nein. Okay, unser Dauertester, der Mitsubishi Outlander PHEV, hat eh eine Standheizung, aber, für die anderen Autos habe ich immer eine Sprühflasche „Scheibenenteiser“ griffbereit! Im übrigen sind diese Pumpsprays wesentlich besser als die Sprühdosen! Denn durch das Wirkprinzip der Spraydose kühlt diese bei der Benutzung weiter ab – und man hat wieder kalte Finger. Also gleich zum Pumpspray greifen!

 

3.) Überbrückungskabel

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Wenn im Winter irgendwas einfach so den Geist aufgibt, dann ist es die Auto-Batterie. Nach drei bis fünf Jahren ist so eine Auto-Batterie üblicherweise hinüber. Und das passiert immer dann, wenn man es eilig hat. Ein Nachbar mit einem laufenden Auto ist vermutlich schnell gefunden. Nur wie überbrücken? Dazu braucht man ein Überbrückungskabel und das muss zur Hand sein. Also, im Winter immer an das Überbrückungskabel im Kofferraum denken!

4.) Abschleppseil

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Das Abschleppseil ist eigentlich nicht nur für den Winter als „Grundausrüstung“ im Auto gedacht. So ein Abschleppseil, auf die Qualität achten(!), sollte eigentlich immer im Auto liegen. Im Winter könnte es jedoch vor allem dann zum Einsatz kommen, wenn sich jemand festgefahren hat.

5.) Notfall-Decke

decke auto notfall

Eine ganz simple Decke. Gehört im Winter immer mit in den Kofferraum. Der nächste Stau kommt bestimmt, oder eine Panne. Wer dann auf Hilfe wartet, der kann eventuell den Motor nicht die ganze Zeit laufen lassen. Dann hilft eine Decke.

 

 

Winterreifen-Tipp: Dunlop Winter Sport 5

Kein modernes Auto kommt ohne die elektrischen Helferlein a la ABS, ESP, Traktionskontrolle und so weiter aus! Dennoch, der einzige Kontakt zur Straße ist noch immer der über den Reifen. Wenn es kalt wird, der Winter einzieht und die Straßenverhältnisse besonders oft zwischen Schnee, Eis, Schneematsch, Regen, überfrierende Nässe und trockener Straßen wechseln – dann ist ein Reifen in besonderer Verantwortung.

Wenn die Reibwerte sinken, sind gute Winterreifen besonders wichtigt!

Dunlop Winter Sport 5

Die „auto, motor und sport“ urteilt mit: „sehr empfehlenswert“!

Damit man auch bei diesen wechselnden Straßenverhältnissen sicher unterwegs ist, besitzt der DUNLOP Winter Sport 5 eine besondere Lamellenstruktur. Dunlop spricht von Hybridlamellen. Diese wurden so entwickelt, dass sich die Profilblöcke kontrolliert verformen, um beispielsweise beim Bremsen auf trockener und nasser Straße die nötige Stabilität zu besitzen, damit hervorragende Brems- und Handling-Eigenschaften umgesetzt werden. Auf Schnee jedoch sind die Lamellen flexibel genug, um in den Untergrund zu greifen und um sich mit ihren Griffkanten regelrecht in den Schnee zu krallen.

Um ein hervorragendes Handling und Grip auf allen winterlichen Straßen zu erreichen, verfügt der Dunlop-Reifen über eine hohe Anzahl schräg angeordneter Lamellen. Die parallel zu den Blockkanten verlaufenden Lamellen ermöglichen mehr Griffkanten in Querrichtung. Das wirkt den Zentrifugalkräften bei Kurvenfahrten entgegen und sorgt für mehr Seitenführung und Kontrolle in Kurven und Spurstabilität bei Geradeausfahrt auf Schnee, Eis und nasser Fahrbahn.

Tiefe Profilrillen ermöglichen zudem eine gute Wasserableitung. Die stabile Laufflächenmitte mit einem breiten, mittleren Block sorgt für die notwendige Steifigkeit des Reifens für dynamisch-sportliche Fahreigenschaften.

In ihrem aktuellen Heft (21/2015) urteilt die „ams“ mit dem Test-Urteil: „Sehr empfehlenswert“ über diesen Reifen. Getestet wurden 10 Reifen der Größe 225/50-17, der Dunlop Winter Sport 5 ist nach dem Goodyear Ultra Grip Performance der zweitbeste Reifen im Test!

Dunlop bietet den Winter Sport 5 in verschiedenen Reifengrößen von 15 bis 19 Zoll an.

Winterreifen-Empfehlung: Goodyear Ultra Grip Performance

Ein modernes Auto hat ABS, ESP, Traktionskontrolle und, und, und, – dennoch, der einzige Kontakt zur Straße ist der über den Reifen. Im Winter spielt dieser Kontakt eine besondere Rolle. Schnee, Eis, Schneematsch, Regen, überfrierende Nässe, tiefer Schnee, wenig Schnee, trockene Straßen und so weiter. Im Winter sind die Straßenverhältnisse teilweise sehr extrem und lange Nächte lassen uns oftmals darüber im unklaren, wie die Straße vor uns direkt aussieht. Kurz um: Im Winter sind die richtigen Reifen besonders wichtig.

Wenn die Reibwerte sinken, sind gute Winterreifen besonders wichtigt!

Goodyear Ultra Grip Performance

Die „auto, motor und sport“ urteilt mit: „sehr empfehlenswert“!

Um auf den rutschigen, nassen und glatten Straßen, ein hohes Maß an Haftung aufzuweisen, verfügt der Goodyear UltraGrip Performance über so genannte Blockaktivatoren.

Damit sind die Profilblöcke des Reifens gemeint, die in der Mitte weich und in der Schulter flexibel gestaltet sind. Das versetzt die Lamellen in die Lage, ihre Greifkanten optimal auszubilden und sorgt so für eine exzellente Traktions- und Bremseigenschaft auf verschneiten, vereisten und nassen Straßen.

Außerdem wurde beim UltraGrip Performance im Vergleich zum Vorgänger die Reifen-Aufstandsfläche vergrößert. Dadurch konnten mehr Lamellen angeordnet werden, was die Leistungsfähigkeit des Reifens auf Schnee und Eis nochmals verbessert.

Goodyear spricht beim Profil des „Ultra Grip Performance“ von „Hybridlamellen“ die eine Kombination aus 3D und 2D-Lamellen darstellen. Das bringt dem Reifen ein Plus an Stabilität und Flexibilität, sowohl im Schnee, als auch bei der Nass- und Trockenhaftung!

In ihrem aktuellen Heft (21/2015) urteilt die „ams“ mit dem Test-Urteil: „Sehr empfehlenswert“ über diesen Reifen. Getestet wurden 10 Reifen der Größe 225/50-17, der Goodyear Ultra Grip Performance bekommt die beste Bewertung aller 10 Reifen!

Goodyear bietet den Ultra Grip Performance in verschiedenen Reifengrößen von 15 bis 19 Zoll an.

 

7 Tipps für ein winterfestes Auto

Von O bis O – also von Oktober bis Ostern – lautet eine altbekannte Regel zum richtigen Einsatzzeitraum von Winterreifen. Doch damit ist es nicht getan, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Sieben Schritte, wie man sein Auto winterfest macht – am besten schon jetzt.

Tipp 1: Reifen

Ganz oben auf der Checkliste für ein winterfestes Auto stehen Winterreifen, denn sie weisen aufgrund kältetauglicher Gummimischungen und Lamellen einen besseren Grip bei Schnee und Eis auf. Man sollte nicht erst wechseln, wenn der erste Wintereinbruch da ist, denn die Pneus sind schon im Spätherbst bei Temperaturen unter sieben Grad auf trockener und nasser Fahrbahn ein echter Sicherheitsgewinn. Zudem entstehen beim ersten Glatteis oder Schnee meist lange Wartezeiten für Termine in Werkstätten und bei Reifendiensten. mein-auto-blog rät zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern, auch wenn gesetzlich nur 1,6 Millimeter vorgeschrieben sind, denn sonst gehen wichtige Eigenschaften wie die Verzahnungsfunktion der Lamellen mit dem Untergrund verloren. Zusätzlich gilt eine situative Winterreifenpflicht in Deutschland – und zwar bei Glatteis, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte.

 

Tipp 2: Licht

In der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, gut zu sehen und gesehen zu werden. Beim Licht-Test kann man im Oktober in teilnehmenden Werkstätten kostenlos die Beleuchtung des Fahrzeugs überprüfen lassen. Hier wird auch darauf geachtet, ob die Scheinwerfer von innen trocken, die Reflektoren klar und die Scheinwerfer richtig eingestellt sind. Wie wichtig die Aktion ist, zeigt die Bilanz von 2014: Hier wies jedes dritte Fahrzeug (32,9 Prozent) Mängel an der Beleuchtungsanlage auf.

 

Tipp 3: Batterie

Die häufigsten Probleme an kalten Wintertagen entstehen nach Erfahrung der Pannendienste aufgrund schwächelnder Autobatterien, sodass die Fahrer schon vor dem Losfahren auf einen Pannen-Helfer angewiesen sind. Nach 3 Jahren im Fahrzeug sollte man Batterien deshalb prüfen lassen und rechtzeitig auswechseln. Zur Sicherheit hilft es außerdem, ein passendes Starthilfekabel im Auto zu haben.

 

Tipp 4: Kühlmittel

Reicht der Frostschutz im Kühler bis –25 Grad Celsius? Wenn nicht, sollte man unbedingt ein Frostschutzmittel nachfüllen, denn friert der Kühler ein, kann es zu einem Motorschaden kommen und es können teure Reparaturen fällig werden. Kontrollieren kann man den Frostschutz mit einem Prüfgerät an der Tankstelle oder in der Werkstatt.

 

Tipp 5: Scheibenwaschanlage und -wischer

Auch um einen ausreichenden Frostschutz in der Scheibenwaschanlage muss man sich rechtzeitig kümmern. Winter-Scheibenreiniger bis –20 Grad Celsius verhindert, dass Spritzwasser bei Temperaturen im Minusbereich gefriert. Nach dem Auffüllen unbedingt die Anlage so lange betätigen, bis sich die Mischung bis zu den Düsen verteilt hat, damit die Leitungen nicht zufrieren. Schmieren die Scheibenwischer, reinigt man die Gummilippen mit Alkohol. Hilft das nicht, muss man sie austauschen. Damit man den Durchblick behält, sollte man außerdem die Scheiben von innen säubern und den oft unterschätzten Sommerschmutz entfernen.

 

Tipp 6: Türdichtungen

Damit man gar nicht erst vor zugefrorenen Türen und Kofferräumen stehen muss, sollte man schon jetzt vorbeugen, indem man Gummidichtungen mit speziellen Pflegesubstanzen auf Silikon- oder Hirschtalgbasis behandelt.

 

Tipp 7: Zubehör

Mit dem passenden Equipment im Fahrzeug ist man gut für den Winter gerüstet: Ein Eiskratzer befreit zugefrorene Scheiben von Eis, ein Handfeger das Fahrzeug von Schnee. In diesen Fällen ist man auch froh, wenn man Handschuhe an Bord hat und sich so keine kalten Finger holt. Sie sind auch bei einem unvorhergesehenen Stau hilfreich, genauso wie eine warme Decke. Eine Abdeckfolie nützt, wenn man das Auto draußen parken muss. In schneereichen Regionen ist es außerdem empfehlenswert, Schneeketten und eine Schneeschaufel dabei zu haben. Für zugefrorene Schlösser ist es sinnvoll, ein Enteisungsspray parat zu haben – im Gegensatz zum restlichen Zubehör sollte man das natürlich nicht im Fahrzeuginnenraum verstauen!

Ratgeber: Jetzt die Reifen wechseln

Trotz vielfach noch milder Temperaturen rät der ADAC Autofahrern, jetzt die Reifen zu wechseln, um bei jedem Wetter sicher auf den Straßen unterwegs zu sein. Wer früh von Sommer- auf Winterbereifung umstellt, spart sich zudem bei einem plötzlichen Wintereinbruch lange Wartezeiten in den Werkstätten. Als Richtschnur gilt: Von Oktober bis Ostern sollten Autos mit Winterreifen ausgestattet sein.

Hier zu Lande gilt die situative Winterreifenpflicht, das heißt, entsprechende Pneus sind nicht grundsätzlich vorgeschrieben, aber bei entsprechender Witterung. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen wie etwa Schnee, Schneematsch oder Eisglätte ohne Winterreifen unterwegs ist, muss in Deutschland mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei Behinderung im Straßenverkehr drohen 80 Euro und ein Punkt. Bei einem Unfall aufgrund falscher Bereifung kann dies bei grober Fahrlässigkeit zu einer erheblichen Leistungskürzung durch die Kaskoversicherung führen. Außerdem droht dem Autofahrer, der mit Sommerreifen unterwegs ist, bei der Regulierung eines Schadens mit der Haftpflichtversicherung der Gegenseite eine Mithaftung. Wer mit dem Auto ins Ausland reist, sollte sich vorab über die Winterreifenpflicht in dem jeweiligen Land informieren, da diese in Europa nicht einheitlich geregelt ist.

In Deutschland fordert der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern bei der Bereifung. Der ADAC empfiehlt, aus Sicherheitsgründen Winterreifen bereits ab einer Profiltiefe von vier Millimetern auszutauschen.

Wer die Winterreifen aufgezogen hat, sollte die Sommerreifen bis zur nächsten Saison richtig einlagern. Durch Kennzeichnung der Räder mit Kreide (zum Beispiel „vr“ für vorne rechts) wird die Montage nach dem Winter erleichtert. Kompletträder (Reifen auf Felgen) sollten mit erhöhtem Luftdruck (0,5 bar höher als die Herstellervorgabe) liegend übereinander gelagert werden. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht auf einem trockenen Boden stehen und sollten alle paar Wochen gedreht werden.

 

 

(Quelle: ampnet/jri   -  Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC)

Rein elektrisch durch den Winter? Mitsubishi Outlander PHEV

[notification type=“notification_info“ ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen – wir schauen ganz genau hin! [/notification]

Es ist das erste Herbstwochenende in Deutschland, der Sommer scheint erst einmal beendet zu sein. Da trudeln auch die ersten Fragen zum Thema Winter wieder ein. Wobei, Leser Gellermann hatte seine Frage schon zu Beginn des August gestellt – mitten in der Sommerhitze, doch Leser Gellermann hat eben weitergedacht. Im Sommer ist das rein elektrische Fahren mit dem PHEV kein Problem, doch was passiert im Winter?

Winterkälte und elektrische Fahrten im Outlander PHEV?

Leser Gellermann gehört zu den vielen Lesern von mein-auto-blog, die sich mit ungeklärten Fragen vor dem Kauf eines Mitsubishi Outlander PHEV beschäftigen. Er schildert sein Interesse und erzählt vom Nutzungsszenario. Mehrmals am Tag nur für wenige km rein elektrisch fahren. Wie er richtig ausführt, Benziner werden auf diesen Ultra-Kurzstrecken nicht warm. Verschleiß und Schadstoffausstoß daher weit über Norm.

Der Mitsubishi Outlander PHEV mit seiner Kombination aus 121 PS Benziner und zwei 82 PS E-Motoren könnte genau die richtige Lösung sein. Wenn, ja wenn der Benziner auch im Winter ausbleibt.

So fährt der Mitsubishi Outlander PHEV auch im Winter erst einmal rein elektrisch:

Methode 1: Heizung, Klimaanlage vollständig aus. Wer sein Fahrzeug im Winter in einer Garage parkt, der wird mit dieser Methode leben können. Solange die Heizung und die gesamte Klimaanlage ausbleibt, fährt der Outlander PHEV rein elektrisch. Die Sitzheizung sorgt hierbei für ein wenig Wärme. Allerdings ist diese Lösung nicht ideal. Je nachdem, wie warm man selbst eingepackt ist, je nach Wetter beschlagen die Scheiben recht schnell.

Methode 2: Wesentlich lieber ist mir Methode 2 und die wurde von uns auch so angewandt. Die Standheizung arbeitet elektrisch. Mit dem Update der Software im letzten Winter wurde die Vorwärmzeit für den Innenraum von 10 Minuten auf 20 und optional 30 Minuten erhöht. Mit einer 30 minütigen Vorwärmzeit haben wir auch im strengsten Winter das Fahrzeug vollkommen eisfrei bekommen, den Innenraum ordentlich vorgewärmt und je nach Temperaturenlage die Klimaanlage laufen lassen können. Ist der Innenraum genug vorgewärmt, springt der Motor auch bei eingeschalteter Klimaanlage nicht an. Denn es war die Heizung, die mit der Abwärme des Benzinmotors die Kabine aufwärmen wollte.

Mit der nun möglichen Vorwärmzeit von bis zu 30 Minuten entfällt diese Reaktion, der Mitsubishi Outlander PHEV lässt sich auch im Winter rein elektrisch bewegen. Die absolute Minimalstrecke lag hierbei, bei Nutzung von Licht und Heizung und auf Schnee bedeckter Straße bei 19 Kilometern.

[notification type=“notification_info“ ]Haben Sie Fragen? Anmerkungen oder Wünsche zu unserem Dauertest-Fahrzeug? Schreiben Sie uns! [/notification]

 

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid: Winter, Eis und die Heizung

Winter, Eis und Schnee stellen den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid vor eine neue Herausforderung. Und immer wieder erreichen uns eMails von Outlander-Fahrern oder Interessenten, die wissen wollen, welche Erfahrungen wir mit dem Outlander Plug-In Hybrid gemacht haben, jetzt, wo es so kalt ist.

Warm durch den Winter im Outlander Plug-In Hybrid

Ich bin kein Freund von Handschuhen und Schal im Auto. Eine dicke Jacke, festes oder gar grobes Schuhwerk dazu und man fühlt sich wie ein Schneemann hinter dem Lenkrad. Ich persönlich bevorzuge sportliche Schuhe und fahre am liebsten ohne Jacke Auto. Da ist die Bewegungsfreiheit weniger eingeschränkt. Im Winter braucht ein Familien-Auto bei uns auf jeden Fall eine Sitzheizung, besser noch, zusätzlich eine Standheizung. Der Outlander Plug-In Hybrid besitzt eine solche elektrische Standheizung (und die Sitzheizung!). Seitdem es kalt geworden ist, haben wir diese programmiert, täglich zur gleichen Zeit wärmt sich der Outlander vor, taut dabei die Scheiben ab und nimmt der bevorstehenden Autofahrt so den frostigen Schrecken.

Allerdings – und hier gab es eine Leser eMail mit einer ganz ähnlichen Frage – scheint die Vorwärmezeit des Outlander Plug-In Hybrid nicht besonders lang zu sein. Wenn viel Schnee fiel, dann kann es trotz Standheizung mal notwendig sein, eine zweite Heizphase zu aktivieren.

Heizleistung der Standheizung

Die Standheizung zieht 2.2 kW an Leistung aus der Steckdose und das für zehn Minuten. Danach schaltet sie sich von alleine aus.  Auch Leser Hiersemann fragte vor kurzem, ob es wirklich nur 10 Minuten sind, die man per Standheizung vorwärmen kann.

Ja. Nach zehn Minuten schaltet sich die elektrische Heizung aus. Ein erneutes Einschalten ist dann nicht sofort möglich. Erst nach weiteren 10 Minuten lässt sie sich erneut aktivieren. Das wäre alles nicht so dramatisch, wäre die App zur Fernsteuerung des Outlander Plug-In Hybrid nicht so langsam und umständlich zu bedienen. Dazu kommt die bekannte Problematik mit der Verbindung via WLAN. Sprich, einfach mal vom Badezimmer aus oder besser noch aus dem Schlafzimmer heraus mit dem Outlander in Verbindung zu treten, klappt eher nicht. Hier wäre ein weiterer Ausbau der Konnektivität des Outlander Plug-In Hybrid wünschenswert. Entweder er verbindet sich direkt mit dem WLAN von uns zu Hause, das würde ausreichen, oder Mitsubishi würde eine Konnektivität per Mobilfunk anbieten. Dann würde man die Verbindung zum eigenen Plug-In Outlander auch aus der Ferne vornehmen können. Aber zurück zum Winter, zurück zur Standheizung.

outlander phev winter

Unter 7° benötigt die Heizung (Klimaautomatik) einen Heizofen, der ihr die Wärme zuliefert, die von den Insassen gefordert wird. Beim Outlander Plug-In Hybrid arbeitet zwar eine elektrische Heizung für den Wasserkreislauf für die Standheizung, sobald man in Fahrt ist, muss die Abwärme jedoch vom Motor geleistet werden. Nun fragte Leser Hiersemann nach meiner ganz persönlichen Einstellung für die Heizung, wie ich möglichst wenig per Benzinmotor fahre und was ich mache, damit ich mit dem Outlander PHEV sowohl mit warmen Füßen als auch maximal effizient unterwegs bin.

Nun – das ist ganz einfach:

Bevor ich friere, die Scheiben anlaufen oder die Luft im Auto stickig wird, lasse ich den Benziner des Outlander Plug-In Hybrid also lieber mitlaufen! 

Mir sind warme Füße wichtiger als der letzte Tropfen Benzin-Effizienz. Frei nach dem Motto: Die Technik soll dem Menschen dienen, nicht andersherum. Vermutlich wäre es toll, wenn der Outlander Plug-In Hybrid mit einem 20kW-Akku anstelle eines 12 kW-Akku ausgerüstet wäre. Es wäre auch toll, würde der Outlander Plug-In Hybrid dann wie ein E-Auto über eine Wärmpepumpe arbeiten. Für die Klimaanlage und für die Heizung und dann noch einen wirksamen Luftentfeuchter verwenden. Ja, super wäre das. Und anstelle eines 2.0 Liter Benziners ohne Aufladung würde ich mir dann einen 1.5 Liter Dreizylinder Turbo-Benziner mit Gas-Antrieb wünschen (CNG).

Aber so funktioniert das leider nicht. Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid wird auf der ganzen Welt angeboten. Deutschland wiederum gehört zu den Ländern, in denen auf der Autobahn freie Fahrt gilt, Diesel aber billiger als Benzin ist. Zudem wird bei uns weniger gependelt, und wenn, dann eine längere Strecke. Es ist nicht einfach, den richtigen Kompromiss für alle Autofahrer zu finden. Genau deswegen differenziert sich das Angebot an Antriebsmöglichkeiten ja weiterhin. Benzinmotor, Dieselmotor, Elektromotor, Gas-Antriebe, Hybride, Seriell, Parallel, Plug-In und Plug-In mit Diesel, mal mit Benzin. Einen Königsweg gibt es derzeit einfach nicht.  Erst recht nicht für so kleine Märkte wie Deutschland, in denen Plug-In Techniken derzeit noch zu wenig nachgefragt werden.

Mit der steigenden Auswahl wird die Beratung und die Analyse der eigenen Fahrgewohnheiten immer wichtiger, denn nur so findet man die sinnvollste Lösung für die eigenen Bedürfnisse. Und genau das muss beim Autokauf zuvor stattfinden. 

Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid bietet in meinen Augen eine extrem intelligente Brücken-Technik aus vernünftig dimensionierter Batterie (größer wäre schwerer und teurer) und lässt sich dennoch über die Langstrecke fahren, ohne Ladesäulen-Ängste haben zu müssen. Dass man dann dennoch Kompromisse eingehen muss, das akzeptieren wir.

Als Familienauto hängt der Outlander Plug-In Hybrid den größten Teil des Tages vor dem Haus an der Steckdose und ist aufgeladen, wann immer wir ihn nutzen möchten. Dennoch muss ich mir keine Gedanken über die Reichweite machen, sobald wir den Akku-Betrieb verlassen. Der Benzinmotor arbeitet dank der Rekuperation der Bewegungsenergie und dem ständigen Gleichgewicht aus Batterieleistung und Schwungkraft  ausreichend effizient.

Deswegen mache ich mir auch keine Gedanken um die Maximierung des Akku-Betriebes. Mir ist es wichtiger, mit einem gut klimatisierten Auto zu fahren. Daher verzichte ich vollständig auf die ECO-Taste, schalte die Klima auf 19.5°, nutze die Standheizung so viel es geht und freue mich über das clevere Zusammenspiel der drei E-Motoren und des Benziners.

5.42 Liter im Schnitt auf 100 Kilometer

Unseren Strom beziehen wir zu 100 % aus regenerativen Energiequellen. Da bin ich dann großzügig, was die Vorheizung des Outlanders Plug-In Hybrid angeht. Und bei den 5.42 Litern im realen Verbrauch – der Outlander Plug-In Hybrid spielt hier die Rolle eines Familien-SUV – spare ich mir auch jede Kritik! Der Plug-In Hybrid ist derzeit der einzige Plug-In Hybrid SUV, der sich in einem vernünftigen finanziellen Rahmen bewegt.  Und Mitsubishi hat sich da weit nach vorne gewagt. Dass sich am Outlander Plug-In Hybrid noch einiges ändern, will ich nicht ausschließen. Vermutlich wird auch einiges per Software machbar sein.

Software-Update für die Remote Control

Kaum tippt man diesen Blog-Artikel, schon erinnert einen das Handy an ein fälliges Update für die „Remote Control App“. Mit Software-Stand 1.3.7 lässt sich die Vorheizdauer der Standheizung einstellen. 10 Minuten, 20 Minuten oder 30 Minuten.  Um das Update zu übernehmen, muss man die App die Verbindung zum Auto aufbauen lassen. Dann das Auto in den Update-Modus bringen (Zündung an, ohne die Bremse zu treten, dann 5x per Fernbedienung Auf / Zu im Wechsel drücken (insgesamt also 10 mal!) und dann das Update der App durchführen.

Gerade ausprobiert: Jetzt läuft die Standheizung für 20 Minuten. Das sollte derzeit ausreichen, um die Scheiben zu entfrosten und den Innenraum vorzuwärmen 😉