Porsche-Motor selbst bauen! So schafft man es pünktlich bis Weihnachten.

„Möchten Sie nicht einen Porsche Sechszylinder-Boxermo…?“ 

Der Satz war kaum ausgesprochen, da war die Antwort schon klar: Ja, ich will. Überzeugend wie vor dem Standesamt mit der Traumfrau. Ja, ich will einen Porsche Sechszylinder-Boxermotor. In jeder Größe. Und so kam das gute Stück ein paar Tage später mit der Post.

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290 Teile für lange Winterabende

Im Maßstab 1:4, den eigenen Porsche-Boxermotor zusammenbauen. Mit 290 Bauteilen wird der Bausatz zu einer spannenden Beschäftigung für lange Winterabend. Okay, wir haben den Motor zusammen in knapp 2.5 Stunden zusammengebaut, aber – man hätte sich auch mehr Zeit lassen können.

Ein transparentes Modell mit Sound und Licht-Effekten, mit sich bewegenden Kolben und Ventilen. Ein funktionierender Zündverteiler schickt virtuelle Zündfunken in den Brennraum, die Kolben bewegen sich innerhalb ihrer Buchsen, dazu ertönt der legendäre Sound des luftgekühlten Boxermotors.

Der Nachbau verkörperter einen 2-Liter Sechszylinder aus dem Jahr 1966 und erklärt während des Zusammenbau zugleich spielerisch die Grundfunktionen eines Motors.

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Video-Reportage zum Bastelabend

Motoren Workshop :::: Wir bauen einen SechszylinderHaben klassische Motoren eine Zukunft? Ausblick und Rückblick auf die Motorentechnik.

Zusammen mit Fabian Mechtel von Asphaltfrage.de, habe ich den Bau des Boxermotors in einer Live-Schaltung auf Facebook übertragen. Wer sich also anschauen will, wie der Aufbau ablief, der sollte sich das Video anschauen. Leider hat nach rund 90 Minuten die Technik kurz gestreikt, so das ein Teil II und III notwendig wurden.

Wer sich die Videos anschaut, der stellt schnell fest: Es ist genau das richtige Geschenk für Petrolheads und Nerds. Ja, ein wenig mehr Feinschliff darf man beim Zusammenbau walten lassen, und auch wenn „eigentlich“ kein zusätzliches Werkzeug notwendig ist – ich empfehle wenigstens einen Seitenschneider und eine kleine Feile zur Hand zu nehmen.

 

Das Handbuch, ein Highlight!

Ein Höhepunkt des Bausatzes ist nicht nur der Betrieb, sobald montiert, sondern das liebevoll bebilderte und ausführliche Handbuch. Man erfährt viel über die Geschichte des 911 Porsche und auch über die Menschen, hinter dem Boxermotor. Es ist ein tolles Weihnachtsgeschenk, punkt!

Das Modell wurde mir kostenfrei von FRANZIS zur Verfügung gestellt. Das Live-Video und der Artikel sind frei und ohne Beeinflussung durch den VERLAG entstanden und nicht bezahlt! Das Modell ist wirklich cool! 

Mercedes E-Klasse: Ab 2016 Erste Klasse!

Nummer 5 lebt. Die fünfte Generation „Intelligence & Safety“

Einblicke in die Technik der nächsten E-Klasse

Es ist der Traum vom „autonomen“, der Traum vom „unfallfreien“ Autofahren. Im Prinzip träumen immer mehr Autofahrer davon. Je öfter man im Stau steht, desto öfter wünscht man sich den „Computer-Chauffeur“. Das geht den Stuttgartern nicht anders.

Bereits mit dem Facelift 2013 wurde die E-Klasse mit einer ganzen Armada an Sicherheits- und Assistenzsystemen ausgerüstet. „Intelligence & Safety“ nennen die Stuttgarter ihr umfassendes Sicherheits-Paket.

In Detroit 2016 wird die neue E-Klasse enthüllt, mit der jüngsten Generation werden die Stuttgarter den Luxus und die Sicherheit der „ersten Liga“,der S-Klasse, nach unten demokratisieren. Und erneut ausbauen. Mit der Präsentation der neuen E-Klasse wird man in Stuttgart den „Safety-Turbo“ zünden und die obere Mittelklasse mit dem großen E an die Spitze des Segments wuchten. Nichts geringer als die Benchmark will man darstellen. mein-auto-blog hatte in diesen Tagen die Gelegenheit, die ersten neuen Features direkt zu erleben.

Remote Parking, Car-t-X und Multibeam LED

Das Handy wird dank NFC-Funktechnik zum Fahrzeugschlüssel und eingeparkt wird darüber auch. Bei Mercedes-Benz will man das „Remote Parking“ für den Alltag einsetzen. Enge Parklücken, angeschrammte Türen und Baucheinziehen beim Ein- und Aussteigen sollen damit Geschichte sein. Basierend auf den Sensoren der Park-Distance-Control in Verbindung mit dem 360° Rundumblick lassen sich in der Zukunft die E-Klassen mit Automatikgetriebe und „Keyless-Go“ per optionalem  „Remote Park-Pilot“ per Handy einparken. Ganz im Ernst.

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Car-to-X

Ein anderer Punkt ist die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen. Nicht erst dann, wenn die Fahrzeuge autonom unterwegs sind, ist die direkte Verständigung von PKW zu PKW sinnvoll und nützlich. Stau auf der Autobahn? Unfall? Pannenfahrzeuge auf der Straße? Sobald das erste Fahrzeug via Radar-, Kamera oder Ultraschallsensoren ein Problem, ein Hindernis, schlicht eine Gefahrenstelle erkennt, kann es diese an das „Backend“ im Internet weitermelden. Von dort werden diese Informationen wiederum an die anderen Fahrzeuge, vorausgesetzt, es sind „neue E-Klassen“, weitergeleitet. Denn Mercedes-Benz wird mit dieser Technik eine Technologie-Führerschaft einnehmen. Die neue E-Klasse wird das erste Fahrzeug, bei dem diese Technik integrierbar ist.

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Multibeam LED

84 LED-Chips auf einer Platine. Das ist die Grundlage für das neue Multibeam LED-Licht der Stuttgarter. Keine Lasertechnik mit sehr schmalen Einsatzszenarien, sondern Funktionen für den Alltag. Das ist der Denkansatz „beim Daimler“. Während die aktuelle CLS-Generation noch mit 24 LED-Modulen auskommen musste, wird Mercedes-Benz für die neue E-Klassen-Generation mit dem großen Werkzeugkasten ankommen.

Individuelle, intelligente und bedarfsgerechte Ausleuchtungen der Straße sind das Ziel der Daimler-Techniker.

Mit der Pixelzahl in LED-Scheinwerfern verhält es sich dabei wie mit der Anzahl der Pixel auf Bildschirmen: Je mehr einzeln ansteuerbare Bildpunkte, desto höher die Auflösung und umso feiner kann das Bild dargestellt werden. Zugleich ermöglicht eine hohe Pixelzahl eine größere Dynamik in der Darstellung. In der Wahrnehmung führt dies zu einer deutlichen Steigerung von Präzision und Brillanz.

 

Die jüngste Multi-Beam LED Generation von Mercedes wird mehrere Objekte "aussparen" und den Rest mit "Dauer-Fernlicht" beleuchten können.
Die jüngste Multi-Beam LED Generation von Mercedes wird mehrere Objekte „aussparen“ und den Rest mit „Dauer-Fernlicht“ beleuchten können.

Pre-Safe Sound

Wussten Sie das schon? Es gibt einen natürlichen Reflex im Mittelohr des Menschen. Der Stapedius-Muskel ist für den „Stapedius-Reflex“ zuständig. Bei plötzlichen lauten Geräuschen sorgt dieser Reflex für eine Abkopplung des Trommelfells. Diese Trennung schützt das Innenohr des Menschen vor einer Schädigung durch Lärm. Mercedes-Benz wird diesen Reflex nutzen, um via „PRE-SAFE Sound“ das Innenohr vor dem Auslösen des Airbags zu warnen. Erkennt das Pre-SAFE System eine unvermeidbare Kollision, wird über die Lautsprecher des Fahrzeuges ein Schall-Impuls gesendet, dieser soll wiederum bei den Insassen den Stapedius-Reflex auslösen. Unfassbar und klingt irgendwie nach Science-Fiction.

Im Falle des Pre-Safe-Paketes geht es jedoch nur um „Science“ und nicht um „Fiction“. Beruhigend.

Fazit:

Es klingt nur einleuchtend, wenn der Erfinder des Automobils auch der Erfinder des autonomen Fahrens sein wird. Die Techniken der neuen E-Klasse lassen einen ersten Einblick in die Zukunft zu und wieder einmal hat man das Gefühl, die Umsetzung von echter Sicherheitstechnik wird vor allem in Stuttgart unter dem Symbol des Sterns vorangetrieben.

Techniken wie „Pre-Safe Sound“ sind völlig neue Ansätze. Nicht nur, um Unfälle zu vermeiden, sondern eben auch die scheinbar unvermeidbaren Nebenfolgen von Sicherheitssystemen (Airbag-Knall) zu mildern.  Dass man im gleichen Ansatz auch das PR-trächtige Laserlicht auslässt und anstelle dessen lieber in die Umsetzung perfekter LED-Techniken investiert, wundert nicht.

Mit der E-Klasse wird Mercedes-Benz eine Zeitrechnung im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit beginnen – davon sind wir überzeugt.

Sensoren in der Mercedes E-Klasse ab 2016
Sensoren in der Mercedes E-Klasse ab 2016.
Fotos im Artikel und Titelbild: Stefan Beckmann |Autoren: Stefan Beckmann, Bjoern Habegger, mit Material von Mercedes-Benz

10 Tipps für das perfekte Auto-Foto

Jeder der mit Autos zu tun hat, will das „perfekte“ Autofoto knipsen. Auch ich, aber es ist ein langer Weg zum perfekten Foto!

In diesem Artikel soll es nur um ein paar Basics gehen. Ich selbst kenne einige der Basics, bin aber weit davon entfernt, ein Foto-Profi zu sein!

Foto Canon EOS 600D EFS10-22 - Peugeot RCZ
Foto Canon EOS 600D EFS10-22 – Peugeot RCZ
  • Foto-Objekt: Peugeot RZC
  • Kamera: Canon EOS 600D
  • Objektiv: Canon EF-S 10-22
  • Fotodaten: F/4.5, 1/250 Sek, 10mm, ISO100

Wenn um das fotografieren geht, dann spielen einige Punkte eine wichtige Rolle. Das Auto ist lustigerweise eher uninteressant. Wer sich hinter der Kamera prüfen will, der kann dies auch mit dem 10 Jahre alten Ford seiner Mutter tun.

Meine 10 Tipps sind nicht viel mehr als ein Basic-Werkzeugkasten, der einem hilfreich zu Seite stehen kann. Das Werkzeug richtig benutzen, dies muss man leider erst erlernen. Also gebt nicht mir die Schuld, wenn Eure Fotos trotz Top-Kamera scheiße sind. Denn auch das gibt es. Auch eine extrem gute Kamera garantiert keine guten Fotos, wenn hinter der Linse ein Vollhonk am werkeln ist.

Viel Erfolg 😉

10.) Recherche

mbshooutout - Foto by fuenfkommasechs.de
mbshooutout – Foto by fuenfkommasechs.de

Augen offen halten und fragen
Das Talent für gute Fotos ist vielen Menschen gegeben. Wer das Netz durchsucht, der findet immer wieder neue Talente. Das o.g. Foto stammt zum Beispiel vom Mercedes-Benz Instagram-Kanal und wurde während des mb!Shootout vom Nutzer fünfkommasechs aufgenommen.

Wer nun die Geschichte hinter dem Foto erfahren will, der kontaktiert den Fotografen. Normalerweise sind die Menschen immer bereit, die Geschichten hinter einem Foto zu erzählen. Also – klickt raus in die Welt und sucht Euch Eure Vorbilder. Ein paar Vorschläge habe ich bereits am Ende des Artikels zusammen gefasst.

9.) Vernünftiges Equipment

Fotorucksack
Lowepro Pro Roller X 200 SLR-Kamerakoffer

Eine der ersten Anschaffungen war dieser Foto-Trolley von Lowepro. Ein geniales Teil. Genug Platz für bis zu zwei DSLR und zusätzliche Objektive. Ich packe auch immer noch eine Menge andere Gadgets in diesen Trolley. Besonders clever: Der Fotorucksack steckt in einem Koffer-Trolley-Frame. Nimmt man diesen heraus, hat man im Prinzip zwei Taschen. Einen Rucksack und einen Trolley. Zudem ist die Verarbeitung des ganzen Koffers einfach nur perfekt. Hier der Amazon-Link. [Das sind Affiliate-Links, wenn Du darüber zu Amazon gelangst und dort den Koffer bestellst, kassiere ich eine Provision. Soviel zur Transparenz. Und nein, einen Blog kann man auf diese Art nicht finanzieren!]

Und warum gehört ein Koffer zum Thema vernünftiges Equipment?

Weil ein guter Koffer wie ein guter Assistent ist. Er hebt die Dinge sicher für dich auf, er hilft Dir beim Transport des ganzen Geraffels und er schützt deine Ausrüstung vor Verschmutzung und Defekten. Also. Nicht sparen am Koffer.

Zu den Kameras

Samsung NX1100
Samsung NX1100

Für instagram mag es viele Situationen geben, bei denen ein iPhone oder ein anderes Smartphone völlig ausreicht. Und es gibt wirklich ein paar echte iPhone-Foto-Talente. Zum Beispiel Heike von koeln-format. Auf ihrem instagram-Kanal wimmelt es nur so von echt guten iPhone-Bildern.

Für die „geile Scheiße“ braucht es dann aber auch doch ein wenig mehr Technik. Und ich habe hier mal aufgeführt womit ich mich derzeit herumschlage.

  • EOS 1Dx
  • EOS 600D
  • Samsung NX1100

Samsung NX 100 Digitalkamera

Die kleine Samsung NX1100 ist meine „on the road again“ Knipse geworden. Ich war es einfach leid, immer einen großen Koffer mitzunehmen, nur um das ganze Equipment dabei zu haben. Wenn ich also heute auf eine Neu-Vorstellung eines Autos reise, dann ist die NX1100 mit dabei. Und die Fotos sind nicht so schlecht, wie dieses hier zeigt:

Ford Tourneo 18 Connect Van 2014

Foto: Fahrvorstellung Ford Tourneo | Ford Tourneo 05 Connect Van 2014

Aber auch dieses vom vom neuen Peugeot RCZ-R stammt aus der Welt der kleinen Systemkamera von Samsung:

Peugeot sport 02 RCZ R 2014

Foto: Fahrvorstellung Peugeot RCZ-R | Der Peugeot RCZ-R in den See-Alpen

Bei Amazon kostet diese Systemkamera derzeit um die 265 € – und wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, wird damit bestimmt glücklich. Für den Anfang.

Für die Systemkamera sprechen die Größe, das Gewicht, das leichte Handling und im Falle der Samsung NX auch die Möglichkeit, die Fotos per WiFi direkt auf das Handy zu schicken.

Die EOS 600D

Die 18 Megapixel-Kamera war meine zweite DSLR. Jetzt vor Weihnachten ist der Preis von 649 €auf 455 € gefallen (Amazon). Ich habe vor knapp zwei Jahren noch ein wenig mehr dafür bezahlt. Entschieden hatte ich mich für die 600D, wegen der Kombination aus handlicher Größe (für eine DSLR), den 19 Megapixel-Auflösung und vor allem auch, wegen dem schwenkbaren Display.

Canon Eos 600D

Wer sich als Videofilmer versuchen will, der kann die 600D auch zum filmen einsetzen. Im Gegensatz zu der noch folgenden Canon EOS 1Dx, ist die 600D für „Anfänger“ geeignet. Dank einem „Scene intelligent Auto Modus“ fertigt die 600D in der Mehrzahl der Aufnahmesituationen ein ansprechendes Ergebnis.

SAMSUNG CSC

Heute verwende ich die 600D vor allem zusammen mit dem 10-22 mm Superweitwinkel-Objektiv von Canon. Damit lassen sich die Innenräume von Autos in der vollständigen Breite ablichten, so wie in diesem Beispiel-Foto:

EOS 600D Superweitwinkel

Das Canon EF-S 10-22mm

Canon EF s10-22

ProTipp: Genau schauen auf welche Wartezeit der Selbstauslöser gestellt ist, dann bekommt ihr auch ein Foto ohne die eigene Visage hin!

Das dicke Ding – EOS 1Dx

Mit der EOS 1Dx bin ich erst seit kurzem im Geschäft. Die große Canon richtet sich an Profi-Fotografen die unterhalb der Preisklasse von Hasselblad und Co. arbeiten wollen. Als ich die Tage im Fotostudio von Mercedes-Benz diese Aufnahmen gemacht habe, stand dort bereits eine 1Dx vom Daimler’ischen Haus- und Hof-Fotografen auf einem Stativ. Das sollte eigentlich Aussage genug sein. Mein Foto von der neuen C-Klasse entstand auch mit der 1Dx.

Mercedes C-Klasse Eos 1DX
Mercedes C-Klasse Eos 1DX

Blende: F16 | Belichtung: 1/30 Sek | Iso: 100 | Brennweite: 24mm | Mehrfeldmessung

Welcome, Baby:

Canon EOS 1Dx Canon EOS 1Dx auf Stativ montiert

Canon 1Dx

Vor Ort war ich froh über den Profi-Fotografen, denn er wusste blind wie man die Camera korrekt einstellt. Ich selbst kämpfe derzeit noch mit der 1Dx und taste mich nur langsam an die Möglichkeiten heran. So richtig verstanden habe ich bislang nur: Dieses Biest ist noch weit oberhalb meiner eigenen Foto-Talente angesiedelt. Rohe Fakten? Iso bis 51.200. 14 Bilder die Sekunde im Highspeed-Modus. 61 Messfelder für den Autofokus. 2 CF-Card Slots. Magnesiumgehäuse. 1,34 Kilogramm Gewicht.

Wer sich als Anfänger nicht brutal frustrieren will, der sollte bei der Wahl der Kamera einige Klassen tiefer einsteigen.

Mein Tipp:

Die Canon EOS 6D

Foto: Amazon-Webseite
Foto: Amazon-Webseite

Die 6D ist eine DSLR mit 20.2 Megapixel und einem Vollformat-Sensor. (Vorteil eines Vollformat-Sensors bitte hier nachlesen.) Und im Gegensatz zur Canon EOS 1Dx besitzt die 6D noch „automatische Programme“ – sprich Hilfsmittel für den weniger geübten Fotografen. Die Möglichkeit für unterschiedliche Situationen ganz automatisch die richtigen Einstellungen für „beste Fotos“ nutzen zu können. Bei der 1Dx ist der Fotograf am Auslöser das Hilfsmittel. Und ich kann Euch sagen – wer nicht von Berufswegen fotografiert, der ist mit dem ganz dicken Ding erst einmal völlig überfordert.

Da wird aus Foto-Lust, schnell Foto-Frust. Also – „klein“ anfangen.

Zu den Objektiven komme ich in einem anderen Teil noch einmal gesondert. Zudem wird es schon bald ein „Das hat der Autoblogger im Koffer“-Spezial geben. Mal schauen ob ich nicht nur mir in den Equipment-Koffer schauen kann, sondern auch anderen Bloggern.

8.) Die „Drittel-Regel“

Eine der größten Hilfen für eine schöne Foto-Wirkung ist die „Drittel-Regel“. Hierbei teilt man das Foto in 9 Bereiche auf. Vertikal und Horizontal sollte dies immer einem Drittel der Gesamtlänge entsprechen.

Drittel-Regel-Foto-Beispiel-perfektes Bild

Die „Drittel-Regel“ besagt: Das fotografierte Objekt und damit das Thema des Fotos sollte mittig an einem der vier Schnittpunkte liegen. Wie man sieht, mein Foto der des CLA 45 AMG richtet sich mehr schlecht als recht nach dieser Regel. Der sportliche Schwabe befindet sich zu nah am Rand. Sowohl rechts, als auch am unteren Bildrand. Wie gesagt, üben, üben, üben.

7.) Bildsprache – „Welche Sprache?“

Welche Brennweite? Welcher Ausschnitt? Was soll scharf sein? Was unscharf? Was soll das Bild am Ende aussagen? Passt der Hintergrund? Verschwimmt das Auto vor dem Hintergrund? Oder machst Du das 100.000 Foto eines Autos in den Weinbergen? Was genau willst Du zeigen?

Fiat Panda 10 Tipps für das perfekte autofoto

In diesem Bild parkt ein Fiat Panda im Wald. Wäre es ein normaler Fiat Panda, es wäre gänzlich unpassend. Ist der Fiat Panda doch ein Stadt-Mobil. Aber, es geht hier um einen 4×4-Panda. Die Allradversion und die gehört in die Wälder.  Die „Drittel-Regel“ habe ich mal wieder völlig vergessen. Ich wollte in diesem Bild statt dessen, möglichst tief, über den belaubten und matschigen Waldboden fotografieren. So erscheint der Panda „größer“ und das Bild sollte aussagen: „Schau, hier im Wald – auf Matsch und Morast – gehöre ich zu den Großen„.

Du wirst nicht immer eine Bild-Idee finden, die Du so umsetzen kannst, dass sie jeder versteht 😉 – ich arbeite auch noch daran.

6.) Keine Autos in Parkplatz-Buchten fotografieren

Es gibt gute Schnappschüsse. Sicher. Aber hinter den richtig guten Fotos steckt oft eine Menge Arbeit. Ein gutes Autofoto entsteht nur selten im vorbeigehen, nachdem man das Auto in einer Parkbucht abgestellt hat. Suche bewusst nach Foto-Locations. Überlege Dir, wie das Licht dort sein muss. Wann der beste Zeitpunkt ist.

G-Klasse Foto Tipps

Und wähle den „Rahmen“ für Dein Foto! So wie in diesem Fall. Die unscharfe Steinmauer bildet den Rahmen und den Kontrast für die G-Klasse von Mercedes.

5.) Nutze ein Stativ

Stativ verwenden beim Fotografieren

Ein Stativ gehört zur Grundausrüstung beim Fotografieren. Nimm nicht das billigste, Du wirst dich nur ärgern, wenn Du es wirklich brauchst. Egal ob es sich um eine Langzeitbelichtung handelt, oder für die richtige Platzierung beim verwenden des Selbstauslösers. Ein vernünftiges Stativ ist wichtig.  Amazon-Tipp [klick]

4.) Probiere die Langzeitbelichtung

Sobald Du ein Stativ besitzt, solltest Du mit Langzeitbelichtungen herumspielen. Ohne zusätzliche Lichtquellen und Blitz-Anlagen, wirst Du bei schlechten Lichtverhältnissen die Belichtungszeiten hoch drehen müssen. Ob aus Zwang, oder aus „künstlerischer“ Freiheit.

3.) Spiele mit externen Lichtquellen

G63 externe Lichtquelle

Der Schriftzug der Mercedes G-Klasse stand bei diesem Foto im Mittelpunkt. Die Foto-Location war eine Tiefgarage und die Seitenlinie des G-Modells wird bereits mit externen Spots ausgeleuchtet. Damit der Schriftzug nicht völlig im Schatten untergeht, habe ich ihn mit einem LED-Spot angeleuchtet. Zusätzlich reflektiert die Chrom-Abdeckung des Ersatzrades die Lichtquelle und erzeugt einen zusätzlichen Reflex.  Das war mein erster Versuch mit „externen“ Lichtquellen. Einen LED-Akku-Spot bekommt man bei AMAZON für kleines Geld. Eine externe Blitz-Anlage mit genug Leistung ist dagegen deutlich teurer. Für den Anfänger und zum „spielen“ tut es so ein LED-Spot.

2.) Bring Bewegung in Deine Fotos

VLN 6 Std Manthey Porsche Nase oben

Das Foto vom „hüpfenden“ Manthey-Porsche während eines VLN-Rennens stammt aus der EOS600D. Die Blende stand auf F/8, die ISO bei 100 und die Belichtungszeit ist 1/125 Sekunde.

Häufig liest man, die Belichtungszeit soll das doppelte der Geschwindigkeit des bewegenden Objekts sein und die Blende irgendwo zwischen F/11 und F/16. Meine bisherige Erfahrung sagt nur: Nutze ein verdammt gutes Objektiv, stehe sicher, aber frei und drehe dich ruckfrei mit dem Objekt.

1.) Sei besonders erfinderisch und nicht faul!

Foto Top 10 Tipps

Für das perfekte Foto musst Du viel üben. Du musst neue Blickwinkel finden, neue Ideen entwickeln und Dir überlegen, was Dein Bild eigentlich aussagen soll? Das sind am Anfang alles sehr theoretische Fragen – aber mit jedem Tag und mit jedem Foto steigt Deine Erfahrung.
Zusammengefasst bedeutet das:

Üben, üben, üben und immer mal wieder bei Menschen über die Schultern schauen, die wirklich gute Fotos machen – meine Tipps sind:

[Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links, wenn Du darüber zu Amazon gelangst und dort den jeweiligen Artikel bestellst, kassiere ich eine Provision. Soviel zur Transparenz. Und nein, einen Blog kann man auf diese Art nicht finanzieren!]