Tesla Model S – Der Kleine fällt weg

Tesla wird sein erst vor einem Jahr eingeführtes Basismodell 60 der Baureihe Model S wieder vom Markt nehmen. Die Einstiegsversion ist noch bis zum 16. April 2017 bestellbar. Laut Tesla haben sich Kunden in der Mehrzahl für die reichweitenstärkere Version 75 entschieden. Nunmehr wolle man den Bestellprozess für die Kunden vereinfachen. Der besondere Clou beim 60er-Modell war ein Nettopreis vo…

Tesla Model X 100 D – Sport-Van für Hollywood

Eines muss man Tesla lassen – sie haben die Branche aufgemischt und Lösungen zu Problemen gefunden, die vorher niemanden kümmerten. Das Thema Schnellladestationen an Autobahnen beispielsweise wäre ohne Teslas privates Engagement samt Verschenken des Stroms gar keins, weil es eben keine Säulen gäbe. Wir haben probiert, wie sich das Tesla Model X im winterlichen Alltag schlägt. Model X, das is…

Tesla beendet kostenloses Laden – „Für immer“ ist zum Jahreswechsel vorbei

Es hatte von Beginn an etwas Fabelhaftes: Ein Autohersteller stellt seinen Kunden kostenlos Antriebsenergie zur Verfügung und sorgt auch noch selbst für den Ausbau der Infrastruktur. Seit 2012 können Tesla-Käufer an den vom amerikanischen E-Auto-Hersteller selbst aufgestellten Schnellladestationen kostenlos Strom tanken, Ende 2013 wurden die ersten so genannten Supercharger in Deutschland eingerichtet. Nun hat Tesla angekündigt, die kostenlose Ladeoption zumindes…

Fiskers neue Flunder – Comeback mit Tesla-Fighter

Obwohl der Auto-Designer Henrik Fisker mit seinem Projekt Fisker Karma im Jahr 2013 wirtschaftlichen Schiffbruch erleiden musste, ist der Däne in Sachen Autobau umtriebiger denn je. Neben seinem Engagement bei VLF Automotive arbeitet der Erschaffer von BMW Z8 und Aston Martin DB9 unter dem Namen Fisker Inc. an einem E-Mobil, das neue Maßstäbe setzen soll. Erste Bilder zeigen einen flac…

Autonomes Fahren – Tesla rüstet auf

Tesla macht seine Autos fit für das fahrerlose Fahren. Alle Neuwagen der Elektroautomarke erhalten ab sofort die notwendige Hardware für volle Automatisierung, die passende Software soll stufenweise nachgereicht werden. Die nun von Firmenchef Elon Musk angekündigte Technik geht weit über das hinaus, was der zuletzt hart kritisierte „Autopilot“ der Marke leisten kann. Wichtigste Neuerung: Beobachtete zuletzt lediglich eine Kamera di…

Tesla Model S als Leichenwagen – Emissionsfrei ans Grab

Ein Leichenwagen mit wild bollerndem Ferrari-V12? Ein unvorstellbarer Gedanke, denn der Totentransport ist eben doch ein äußerst diskretes Geschäft. Insofern scheint es nur konsequent, wenn sich ein Bestattungsfahrzeug rein elektrisch und also nahezu geräuschlos bewegt. Die holländischen Stretch-Limo-Experten von Remetzcar sind den eigentlich logischen Schritt gegangen und haben einen Tesla Model S zum Leichenwagen mit Glaskasten-Kombiheck umgebaut. Das Resultat kan…

Tesla überarbeitet Autopilot – Mehr Macht für den Radar

Nach dem tödlichen Unfall mit einem autonom fahrenden Model S hat Tesla nun ein Software-Update für seinen Autopiloten angekündigt. Die Überarbeitung stärkt die Rolle des Radarsensors bei der Umfeld-Erkennung. Bislang verlassen sich der Fahrzeuge des E-Auto-Pioniers dabei in erster Linie auf eine Kamera. Die neue Software soll in einigen Wochen kabellos aufgespielt werden. Bedacht werden alle seit Oktober 2014 gebaute…

Tesla Model S und X P100D – Schnell macht teuer

152.000 Euro verlangt Tesla Deutschland für das Model S P100D. Damit ist das neue Flaggschiff über 20.000 Euro teurer als das bisherige Topmodell P90D, das weiterhin für rund 130.000 Euro angeboten wird. Im Vergleich zum P90D bietet die Version P100D dank der größeren Batterie eine Steigerung der Reichweite von 509 auf 613 Kilometer und eine Verkürzung der Sprintzeit um 0,…

#TESLAGATE? Tödlicher Autounfall während der Nutzung des Autopiloten

Es ist vermutlich der erste Unfall mit Todesfolge, der sich während der Nutzung von TESLA Autopilot-Funktion ereignet. Ein tragischer Verlust für Freunde und Familie des TESLA-Fahrers. Und der Beginn einer Diskussion über die Sicherheit von "selbstfahrenden Autos"? 

TESLA: Unfall mit Todesfolge während der Fahrt mit Autopilot

"A tragic loss" überschreibt das Unternehmen TESLA den Unfall mit Todesfolge eines TESLA Model …

Erste Fahrt: Tesla Model X P90D

Eine neue Welt

Tesla Model X P90D im ersten Test

Der erste Voll-Elektro SUV der Welt. Das erste E-Auto mit Allradantrieb, bis zu sieben Sitzplätzen, bis knapp zu 500 Kilometern Reichweite und mit einem Türkonzept, das einen einlädt, sich mit einem Klappstuhl davor zu setzen und nur den Türen beim Öffnen und Schließen zuzuschauen. Eine Show. Wie die ganze Firm…

Tesla Model X – Ziemlich abgehoben

Deutsche Tesla-Jünger haben ein neues Spielzeug: Der amerikanische E-Auto-Hersteller hat den Konfigurator seines SUV Model X auf seiner Webseite für Europa freigeschaltet und dabei neue Basispreise veröffentlicht. So verfügt der Flügeltürer über ein neues Batterie-Paket mit 75 kWh Kapazität statt 70 kWh. Damit starten die Preise des Elektro-SUV jetzt bei 96.100 Euro, zuvor hatte die Preis-Ankündigung noch einige tausend Euro darunter gelegen.

Das große, tabletartige Infotainmentsystem ist natürlich auch serienmäßig
Das große, tabletartige Infotainmentsystem ist natürlich auch serienmäßig

Die Batterie speichert laut Tesla Strom für 417 Kilometer Reichweite. Man wolle, das die Kunden auch mit den Basis-Modellen stets genügen Reichweite zur Verfügung hätten, heißt es von Tesla. Da das Model X ein größeres und schwereres Auto sei, habe man die größere Batterie eingeführt. Die Limousine Model S fährt in der Basisversion mit einer 70 kWh-Batterie maximal 455 Kilometer weit und kostet mindestens 82.700 Euro.

Optional ist das regulär fünfsitzige Model X auch als Sechs- oder Siebensitzer (Foto) erhältlich
Optional ist das regulär fünfsitzige Model X auch als Sechs- oder Siebensitzer (Foto) erhältlich

Front- und Heckmotor des Model X 75D leisten je 190kW/259 PS, damit fährt das Elektro-SUV immer mit Allradantrieb und beschleunigt in 6,3 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Schnellladefunktion, LED-Scheinwerfer und Navigationssystem sind serienmäßig. Optional ist das regulär fünfsitzige Model X auch als Sechs- oder Siebensitzer erhältlich. Die Performance-Version P90D (Front: 259 PS, Heck: 503 PS), die in 4,0 Sekunden auf 100 km/h schnellt, kostet mindestens 131.300 Euro. Die Produktion des 75 kWh Model X startet diesen Monat, als Auslieferungsdatum gibt Tesla auf der Homepage Ende 2016 an.

Das Model X kommt immer mit Allradantrieb, der das SUV in der Basisversion in 6,3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h
Das Model X kommt immer mit Allradantrieb, der das SUV in der Basisversion in 6,3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h

Lifting für Tesla Model S – Weg mit dem Kühlergrill

Tesla spendiert dem Model S ein Facelift. Die elektrisch angetriebene Oberklasselimousine trägt ab Juni eine neue Front mit kleinerem Kühlergrill und LED-Leuchten im Stil des Model X. Auch das Heck wird leicht modifiziert. Dank der verbesserten Aerodynamik steigt die theoretische Reichweite bei einzelnen Modellversionen leicht an.

Neu auf der Optionsliste findet sich das ebenfalls vom Model X bekannte Hochstrom-Ladegerät. Dank einer Leistung von 16,5 kW soll es rund 50 Prozent schneller laden als das Standard-Ladegerät mit 11 kW. Der Aufpreis beträgt 1.700 Euro. Darüber hinaus ist nun eine Klimaanlage mit Luftkohlefilter und „Biowaffen-Schutzmodus“ bestellbar. Sie kommt im Pakete mit LED-Blinkern, elektrischer Heckklappe und Nappaleder-Armaturenbrett für 3.300 Euro.

Parallel zur Überarbeitung steigen die Preise. Kostete das Einstiegsmodell S 70 mit Hinterradantrieb bislang 78.000 Euro, sind es nun 82.700 Euro. Das Topmodell P90D startet bei 124.300 Euro.

Tesla ruft Model X zurück – Leichter Dämpfer für die Wunderkinder

Wegen Problemen mit den Sitzen der dritten Reihe ruft Tesla sein Model X zurück. Laut „Wall Street Journal“ sind 2.700 Exemplare betroffen, ausschließlich in den USA. Die Produktion läuft seit Ende März mit wöchentlich 750 Einheiten. Die Auslieferung des Elektro-SUV nach Europa hat noch nicht begonnen. Bei den zurückgerufenen Fahrzeugen können sich die Sitze bei einem Unfall ungewollt zusammenfalten, wie Tesla dem Bericht zufolge bei internen Tests herausgefunden hat. Verletzte habe es bislang nicht gegeben.

Der Rückruf kommt für Tesla zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Erst Anfang April hatte das kalifornische Unternehmen sein neues Model 3 vorgestellt, mit dem Tesla nach dem Luxus- auch den Massenmarkt erobern will. Die Qualitätsprobleme beim Model X könnten nun weitere Zweifel sähen, ob das Unternehmen in der Lage ist, in großem Stil und mit der dann nötigen Sorgfalt zu produzieren.

Larte Design: Der Tesla für die Tankstelle

Willkommen in einer neuen Ausgabe unserer beliebten Freizeitshow „Wortsinnverdrehen“. Heute die Ausgabe „Tuning für den Chip-Wagen“ anstatt „Chip Tuning wagen“.

Ein Tesla Model S ist wahrhaft schnell genug. Wir alle kennen die Videos, bei denen es neben Beifahrerkleidungsstücken und Telefonen auch fast den Saugnapf der Actionkamera von der Windschutzscheibe reißt, so vehement schnalzt die Elektroauto nach vorne, vor allem, wenn am Heck die Zahl 85 oder gar die 90 prangt. Chefblogger Bjoern konnte den Spaß bereits am eigenen Leib erleben.

Weil das Auto eben schon unfassbar agil ist und die komplexe Technik nicht unbedingt zum herumbasteln einlädt, versuchen sich die Tuner eben an der Optik. Und genau so, wie Tesla seine Autos regelmäßig mit einem Update versieht, gibt es jetzt von US-Tuner Larte ein Facelift seines Model S- Tuningkits. Dezente Änderungen, zum Beispiel im Bereich der Nebelscheinwerfer, und neue Möglichkeiten der Materialmischung für die Anbauteile (Verbundstoff, Basaltfasern oder Karbon – wer´s braucht!) sollen für einen Neuheitenwert sorgen. Wenn das nicht reicht, kommt auch noch ein Name mit dazu: Elizabeta nennt Larte „sein“ Model S nun, das interessanterweise auf den serienmäßigen Alufelgen steht. Im Vampirdress des Foto-Model-S (wer checkt den?) wird aber dennoch Hand an die Räder gelegt, eine schmale rote Linie sorgt für das Tüpfelchen auf dem i – zumindest so lange, bis Schmutz und Staub die Sicht verhindern. Zur Tankstelle muss man mit dem Larte-Tesla also doch noch: Und zwar für die Autowäsche. Mit Felgenprogramm.

Larte fasst nur die Optik des Model S an.
Larte fasst nur die Optik des Model S an.

One more thing: TESLA Model 3 – Weltpremiere

Der Messias ist zurück, herabgestiegen von seiner Wolke, um uns die Zukunft zu bringen. Nicht bloß ein paar wenigen Auserwählten, sondern: allen.

In all seiner schillernden Persönlichkeit hat Elon Musk nun endlich sein Model 3 vorgestellt. Ein Auto, über das wir folgendes wissen: 345 km Reichweite mindestens, 0-100 in unter 6 Sekunden, Kofferraum vorne und hinten, fünf Sitzplätze, Assistenzsysteme für semi-autonomes Fahren serienmäßig, supercharge-fähig und fünf Sterne in allen Crashtest-Disziplinen. Ach ja, einen Preis gibt es auch: 35.000 Dollar.

Das war es.

Keine Details über die Batterien, keine Daten zum Motor (einer, zwei, vorne, hinten, mittig), nix. Und warum? Weil es keiner braucht. Weil all das Daten sind, die niemanden mehr interessieren in Zukunft. Das Ding muss an der Ampel gescheit wegstarten, ausreichend lange fahren und das war’s. Der Rest ist Unterhaltung. Groß genug ist der Monitor ja.

135.000.000 Dollar hat Tesla bisher mit dem Model 3 schon verdient, schließlich haben sie seit gestern 135.000 Vorbestellungen à 1000 Dollar Anzahlung eingesäckelt. Wenn alle Vorbesteller wirklich kaufen, dann sind das 4.725.000.000 Dollar Umsatz an einem Tag. Das ist selbst nach Elon Musk-Maßstäben nett.

Allerdings darf man davon ausgehen, dass es noch weit mehr Kohle werden wird, schließlich gibt es für die 35 Kilo nur die nackte Basis – und das will ja niemand. Es muss dann schon ein Model 3 mit großem Akku und in der Dual Performance Variante sein. Dazu Mattlack, Felgen mit Carbon-Elementen, HiFi und Co. Sind dann sicher 60 Mille, was die Buben in Kalifornien nur freuen wird.

Problem an der Sache: das Stühlchen kommt erst Ende 2017 auf den Markt. Wenn, denn. Das große Problem ist die Verfügbarkeit der Akkus. Zwar hat man mit der Gigafactory, dem größten Gebäude der Welt übrigens, ordentlich Kapazität – 500.000 Fahrzeuge pro Jahr will man zu beliefern schaffen – doch das wäre mal eben mehr (!) die gesamte Menge bisher auf der Welt (!!) produzierter Lithium-Ionen-Akkus. So einfach wird da nicht mal ein Musk von null auf 500.000 starten können.

Bisher waren es gerade einmal 50.000 Tesla pro Jahr. Es dürfte also ein bisserl dauern, bis die Model 3 tatsächlich auf die Straße kommen. Eher Ende 2018 wohl. Und wer gestern nicht schon in der Schlange vorm Händler stand, bei dem wird es sicher 2019. Oder 2020.

Ob man da dann doch nicht besser Chevy Bolt fahren sollte? Oder Faraday, oder Techrules? Oder überhaupt nicht mehr Auto fahren?

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So ein bisschen hinter vorgehaltener Hand: lässig sieht das Ding aus. Das Interieur ist eine Ohrfeige für alle großen Hersteller – so kann das schon aussehen. Dagegen sieht sogar das Model S richtig billig aus. Auch das große (und scheinbar serienmäßige) Glasdach ist nett. Das Ding ist gut, für den Preis allemal. Wenn die Energiewirtschaft nun endlich den CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde in den Griff bekommt, dann kann man tatsächlich überlegen, ob so ein Elektromoped es nicht wirklich tut.

Update! 10 Fakten zum TESLA Model 3

Eine Party zum Produkt-Launch? Menschen in Abendkleidern, Jackets und guter Laune? Gut. Das alleine scheint nicht ungewöhnlich. Schlangen vor „Autohäusern“ um 1.000 $ Reservierungsgebühr zu hinterlegen? Das ist schon eher ungewöhnlich.

Franz von Holzhausen, der Tesla-Designer, eröffnet an diesem europäischen Morgen – einem spannenden Abend in Süd-Kalifornien, sichtlich nervös eine Weltpremiere des neuen TESLA-Model um nach wenigen Sekunden an den charismatischen Elon Musk zu übergeben.

Vom Roadster, zur großen Limousine, um SUV – jetzt will Elon Musk mit TESLA die Mittelschicht der Automobilfahrer erobern. Während einer knackig kurzen Presse-Konferenz hat der CEO von Tesla und Visionär Elon Musk das neue Modell 3 der Welt-Öffentlichkeit präsentiert.

10 Fakten zum neuen TESLA Model 3

Der „Secret Masterplan“ von Elon Musk führt zum CO2-freien Individualverkehr. Das neue Model 3 bringt „TESLA-ish  E-Autos“ in ein neues Segment und erfüllt damit den „Secret Masterplan“! mein-auto-blog hat die 10 wichtigsten Fakten zum neuen Model 3 zusammengefasst.

  1. 5-Sterne Sicherheit

  2. Weniger als 6 Sekunden auf 100 – auch für das Basis-Model 3

  3. Mindestens 346 km Reichweite – auch für das Basis-Model 3 (EPA)

  4. Autopilot in der Grundausstattung

  5. Platz für 5 Erwachsene

  6. Glasdach für ein excellentes Raumgefühl

  7. Zugang zu 7.200 Supercharger bis Ende 2017 und 15.000 Destination Chargers – Supercharger „ready“

  8. Modell 3 wird 2017 ausgeliefert

  9. 35.000 $ Basispreis

  10. No Options? Still perfect!

TESLA Model 3 – Alle Fakten

Keine Abstriche bei der Sicherheit. Auch das Model 3 wird alle Crash-Tests mit einer 5-Sterne Wertung abschließen. Für den Firmengründer Elon Musk hat die Sicherheit des „Massen-Elektrofahrzeuges“ oberste Priorität. Und dennoch darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Für den Fahrspaß hat TESLA bereits dem Basismodell eine Leistungsfähigkeit eingepflanzt, die vielen Mitbewerbern mit klassischen Benzinmotoren die Angst-Perlen auf die Stirn treiben wird. Maximal 6 Sekunden für den Stammtisch-Sprint von 0 auf 100 km/h. Das ist ein Wort. Mit einer Mindest-Reichweite von 346 Kilometern ist zudem bereits das Basismodell des neuen Model 3 ein „Reichweiten-King“ in der E-Mobilität. Update: Natürlich sind die Reichweiten auf den EPA-Zyklus bezogen. (Aber hey, womit sonst soll man die Daten vergleichen?)

Auch wenn das Model 3 kleiner ausfällt als die Limousine „Model S“ und das SUV „Model X“, für fünf Erwachsene soll der Platz in der neuen E-Limousine ausreichend sein. Ein Cab-Forward-Design des Greenhouse hilft dabei ebenso, wie das flüssig geschwungene Dach mit ausreichend Kopffreiheit. Zudem ist das Dach des Model 3 aus Flas gefertigt und bringt somit viel Licht in das Fahrzeuginnere. Ein luftiges Raumgefühl soll so garantiert werden.

Wer die E-Mobilität vom „Hochpreis-Segment“ in den Limousinen-Markt für „jedermann“ bringt, der muss sich Gedanken machen, wie man diese Fahrzeuge mit Energie versorgt. Bislang ist TESLA bereits allen anderen Automobil-Herstellern voraus. Ein eigene Lade-Infrastruktur bietet TESLA-Kunden Vorteile die andere Kunden auch gegen „Aufpreis“ nicht erhalten. Bis Ende 2017 wird man bei TESLA das weltweite Ladenetz nahezu verdoppeln. Mit über 7.200 Superchargern wird man das „elektrische reisen“ auf allen Kontinenten ermöglichen. 15.000 „Destination-Charger“ sollen für das auftanken am Zielort verantwortlich sein.

Auch das Basismodell erhält den Autopiloten den man aus dem Model S kennt. Der Basispreis liegt bei 35.000$ und selbst, wer das Model 3 ohne Sonderausstattung bestellt, soll ein besonderes Fahrzeug erhalten – ohne Abstreiche bei Komfort oder dem „Tesla-Feeling“, so verspricht es Elon Musk. Ausgeliefert wird das Model 3 2017. Genaue Termine hat TESLA noch nicht genannt. Ebenso stehen die Preise in Euro, die Leistungsdaten und der Serien-Umfang der Ausstattung noch in den Sternen.

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So sieht das Modell 3 aus

Das Modell 3 sieht aus, wie ein kleines Modell S. Es besitzt eine Dachlinie die an das SUV Modell X erinnert, einen riesigen Flatscreen im Cockpit, dieses Mal jedoch im Standard Widescreen-Format, nicht in der Pivot-Platzierung wie im Modell S.

Das sagen die Kunden

115.000 Vorbestellungen binnen 24 Stunden! Mit Warteschlangen vor Autohäusern haben andere Marken eher selten ein Problem. TESLA hat das Apple-Feeling in die Automobil-Industrie gebracht und motiviert Kunden dazu, noch vor der offiziellen Weltpremiere eine „Vorbestellung“ zu platzieren. Binnen 24 Stunden wurden weltweit 115.000 Fahrzeuge vorbestellt. Blind. Gegen 1.000 $ Reservierungsgebühr. Wenn man bedenkt wann die Fahrzeuge ausgeliefert werden, auch eine spannende Form der Produktions-Vor-Finanzierung.

Das passiert sonst noch so, bei TESLA

Von 215 Stores heute, zu 441 Tesla-Stores bis Ende 2017

Mit einer Produktion-Kapazität von 500.000 Fahrzeugen jährlich, gehörte TESLA bislang zu den absoluten Nischen-Herstellern. Das wird man ändern, auf fixe Zahlen hat sich Elon Musk während seiner Keynote nicht festgelegt. Klar ist: Ohne eine eigene Batterie-Produktion (Giga-Factory) wird das nicht funktionieren. TESLA hat hierfür die größte Lithium-Ionen-Batterie Fabrik der Welt gebaut. In der Wüste Nevadas steht die Giga-Factory und diese wird schon in Kürze mehr Lithium-Batterien produzieren, als alle anderen Batterie-Produktionen weltweit kombiniert.

Hello, My name is Model 3.

Posted by Tesla Auto News on Donnerstag, 31. März 2016

Offene Fragen
Noch sind viele Punkte zum neuen TESLA Model 3 offen, wir halten Sie mit einem aktualisierten Blog-Beitrag jedoch auf dem laufenden!

Tesla Model 3: In unter 4 Sekunden auf 100 und 480 km Reichweite?

Tesla ist der einzige Automobil-Hersteller, der es geschafft hat, um seine Fahrzeuge einen ähnlichen Hype aufzubauen, wie der Tech-Gigant Apple. Lustigerweise sitzen beide Firmen im Silicon Valley, fast nebeneinander. Nicht ganz unschuldig am Hype sind natürlich auch die Medien, die gerne aus jedem Gerücht eine exklusive Eilmeldung machen. (Öhm)

Exklusive Eilmeldung: Schafft das TESLA Model 3 bis zu 480 km Reichweite im Alltag?

Unter 4 Sekunden auf Tempo 100? US-Medien berichten…

Auf Basis von Blog-Beiträgen aus den USA und Gerüchten wird nun auch dieser Beitrag geformt. Die Weltpremiere des neuen Model 3 von TESLA erfolgt nach Europäischer CET morgen in aller Frühe, umso wichtiger bereits heute alle Fakten, Gerüchte und Meinungen in einen Artikel zu packen.

TESLA Model 3: 480 km Reichweite?

300 Meilen, oder eben umgerechnet 480 Kilometer, soll das neue Model 3 von TESLA schaffen. Und hier sprechen viele Quellen von Alltagsfahrleistungen, nicht von einer speziellen Schonfahrt (Hypermiling). Eine derart sinnvolle Reichweite wäre für das Thema E-Mobilität ein Game-Changer. Klar ist: Hierfür wird das TESLA Model 3 zwei Dinge vereinen müssen: Eine große Batterie: Wenigstens 80 kWh und einen guten cW-Wert.

TESLA Model 3: 0-100 km/h in unter 4 Sekunden?

Übereinstimmend, weil vermutlich einer vom anderen abschreibt, berichten derzeit viele Quellen von einer Beschleunigung von unter 4 Sekunden für den klassischen Stammtisch-Spurt von 0 auf 60 Meilen. 60 Meilen sind 98 km/h, wir lassen den Wert für die wirkungsvolle Headline einfach mal auf 100 gelten. Klar ist: Auch hier kann TESLA nicht zaubern, aber die ansatzlose Power von E-Motoren könnte das bewerkstelligen. Vermutlich gilt dieser Wert jedoch nicht für ein Model 3 Basismodell. Wahrscheinlicher ist die optionale Aufrüstung des Model 3 nach Model S-Vorbild: Allradantrieb, große Batterien ect.

TESLA Model 3: Ein Aerodynamik-King?

Wer auf der Langstrecke mit Reichweiten-Rekorden aufwarten will, der muss bei der Reisegeschwindigkeit mit Top-Aerodynamikwerten aufwarten. Das Model 3 soll eine neue Benchmark im „Drag-Coefficient“ darstellen. Gerüchte im Internetz sagen: Dafür soll es sogar spezielle Abdeckungen für die Hinterräder gegen Aufpreis geben. Das glauben wir derzeit erst einmal nicht.

TESLA Model 3: 35.000 Euro teuer?

Der Basispreis des Model 3 wird immer wieder mit 35.000  $ kolportiert. Da TESLA hier wie APPLE verfährt, der Wechselkurs des Euro eh im Keller ist, dürften auch 35.000 € als Einstiegspreis für das Model 3 gelten. Wobei es hier vermutlich weder die 4 Sekunden für den Stammtisch-Spurt geben wird, noch die knapp 500 Kilometer Reichweite.

TESLA Model 3: 1000 Euro Reservierungsgebühr


Wer zu den ersten Model 3-Kunden zählen wollte, der sollte sich bereits jetzt einen Platz in der Schlange vor einem Apple Tesla-Store sichern und 1.000 € Reservierungsgebühr mitbringen. Aufgrund des Kaufpreises von ~35 iPhones sind die erwarteten Schlangen vor den Stores von TESLA jedoch vermutlich übersichtlicher. Allerdings gibt es bereits erste Fotos von TESLA-Kaufwütigen, die sich in der Schlange vor einem TESLA-Store befinden.

TESLA Model 3: Mit Autopilot?

Wir gehen davon aus, dass TESLA den Autopiloten des Model S auch im Model 3 anbieten wird. Wenn nicht sofort, dann in Kürze per Over-the-air Update.

TESLA Model 3: Auch mit Allradantrieb?

Auch davon gehen wir aus. Baukasten-Systeme sind die Allheilmittel in der Automobil-Industrie und auch TESLA kocht nur mit Wasser. Man wird dort das Model 3 ganz sicher in einer „Dual“ Variante anbieten und vermutlich ist es dieses „erste“ Top-Modell der Baureihe 3, für das man die 4 Sekunden auf 100 km/h proklamiert.

Elon Musk, ein Rockstar?

Hölle, jawohl!  Elon Musk hat es verstanden, aus dem staubtrockenen Auto-Business ein sexy Thema nach Apple-Vorbild zu formen.  Das verdient Anerkennung!

 

 So fährt sich das TESLA Model S P90D

 

TESLA Model 3: Enthüllung am Freitag, 1. April 2016 um 5:30 (Livestream hier)

Source/Quellen: electrek.coTwitter - german autobild - teslamag - shz.de - manager-magazin.de

 

 

 

 

 

 

Test: Tesla Model S P90D

"Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie sich schnellere Pferde gewünscht." Soll Henry Ford einmal gesagt haben. Und er erklärte damit den Wandel, den Fortschritt, die Produktion des Model T und wie er damit alles anders machte als zuvor. Elon Musk hat keinen Studien-Abschluss. Elon Musk hat auch niemanden gefragt, was er anders machen soll. Elo…

News: Tesla Model X – Elektrisches SUV ab 93.000 Euro

Elektroautobauer Tesla hat die europäischen Preise für sein neues SUV bekanntgegeben: Das Model X, das ab dem Sommer ausgeliefert wird, kostet in der kleinsten Ausführung mit 70-kWh-Batterie und 400 Kilometer Reichweite in Deutschland mindestens 93.000 Euro. Eine umfassende Ausstattung, Allradantrieb sowie die auffälligen Flügeltüren sind dann bereits inklusive.

In 3,4 Sekunden beschleunigt das knapp 2,5 Tonnen schwere SUV aus dem Stand auf 100 km/h, maximal wird es 250 km/h schnell.
In 3,4 Sekunden beschleunigt das knapp 2,5 Tonnen schwere SUV aus dem Stand auf 100 km/h, maximal wird es 250 km/h schnell.

Die Systemleistung gibt Tesla für die Performance-Version P90D an: 391 kW/532 PS und 967 Newtonmeter Drehmoment leisten die beiden Elektromotoren gemeinsam, die an der Vorderachse (190 kW/259 PS) und Hinterachse (370 kW/503 PS) sitzen. In 3,4 Sekunden beschleunigt das knapp 2,5 Tonnen schwere SUV aus dem Stand auf 100 km/h, maximal wird es 250 km/h schnell. Hier ist die 90-kWh-Batterie an Bord, die im Topmodell eine Reichweite von 450 Kilometern ermöglichen soll. Der Preis: 131.000 Euro. Ohne das Leistungsupgrade, also als regulärer 90D, kommt das SUV mit der 90-kWh-Batterie in 5,0 Sekunden auf 100 km/h und maximal 470 Kilometer Reichweite. Es kostet dann 109.000 Euro.

Ein besonderes Merkmal sind die Flügeltüren, sogenannte „Falcon Wings“.
Ein besonderes Merkmal sind die Flügeltüren, sogenannte „Falcon Wings“.

Die Basisversion 70D hat die 70-kWh-Batterie und 400 Kilometer Reichweite. „D“ steht für das „Dual-Motor“-Konzept, Allradantrieb durch einen E-Motor an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Ausgehend vom Antrieb des Model S dürfte die Leistung hier bei deutlich über 300 PS liegen. Den Standardsprint absolviert das SUV in 6,2 Sekunden, 225 km/h wird es maximal schnell.

Innen funktioniert fast die komplette Bedienung wie bisher beim Model S über den großen Touchscreen.
Innen funktioniert fast die komplette Bedienung wie bisher beim Model S über den großen Touchscreen.

Ein besonderes Merkmal sind die Flügeltüren, sogenannte „Falcon Wings“. Jede Tür ist mit Sensoren ausgestattet, die die Umgebung erkennt und so ungewünschten Kontakt vermeidet – beispielsweise mit anderen Autos in einer schmalen Parklücke. Das Model X ist in sechs- oder siebensitziger Ausführung lieferbar, das Kofferraumvolumen beträgt 2.180 Liter. Innen funktioniert fast die komplette Bedienung wie bisher beim Model S über den großen Touchscreen. Wichtige Funktionen werden in das Instrumentenpanel gespiegelt.
Kamera-, Radar- und Sonar-Sensoren sind serienmäßig, Assistenzsysteme wie Spurhalte- oder Notbremsassistent ebenfalls. Der Autobahnpilot, der autonome Fahrfunktionen bietet, kostet 2.600 Euro Aufpreis. Wie schon beim Model S gibt Tesla eine achtjährige Garantie auf Batterie und Antriebseinheit, unabhängig von Kilometerleistung und Inspektionen.

Tesla: Wenn das Auto vegan sein soll – Kunstleder statt gegerbte Tierhaut

Die vegane Welle rollt. Die verschärfte Form des Vegetarismus verzichtet bekanntlich nicht nur auf den Verzehr von Fleisch und Fisch. Sie versteht sich vielmehr als eine Lebenseinstellung, die jegliche Nahrungsmittel tierischen Ursprungs meidet, in ihrer konsequentesten Ausprägung aber auch im täglichen Leben sämtliche Produkte ablehnt, die auf die Nutzung von Tieren und Tierversuchen zurückzuführen sind. Und wie sieht das bei den Autos aus?

Wie groß der Bedarf wirklich ist, weiß keiner. Aber in den USA hat die Tierrechteorganisation PETA offensichtlich erfolgreich mit Elektro-Pionier Tesla verhandelt und dessen Geschäftsführer und Gründer Elon Musk davon überzeugt, das im September 2015 eingeführte Model X in einer veganen Variante anzubieten. In dem rein elektrisch fahrenden SUV werden Lenkrad, Schalthebel und Sitzbezüge auf veganen Wunsch mit einem Kunstleder ausgeführt. Diese neue Synthetik-Lederausstattung ist vorerst allerdings nur in „Ultra White“ erhältlich.

Tesla kann sich damit der Unterstützung der Tierschützer sicher sein. „Mit seinem 100 Prozent lederfreien Auto können wir Tesla Motors als Anbieter von erstklassigen Fahrzeugen empfehlen, die nicht nur mit umweltfreundlichen Motoren überzeugen, sondern auch mit tierleidfreien Sitzpolstern punkten“, schwärmt Harald Ullmann, der 2. Vorsitzende von PETA Deutschland, regelrecht. Für das aktuelle Model S gibt es als vegane Alternative allerdings weiterhin nur Stoffbezüge.

So selten sind vegane Autos übrigens gar nicht. Da für die Konstruktion von Motor, Fahrwerk und Karosserie keinerlei Tierversuche notwendig sind – nein, der Elchtest zählt hier nicht – und die Materialien auch nicht tierischen Ursprungs sind, geht es also ausschließlich um die Innenausstattung. Und da in den Kleinst- und Kleinwagen allein schon aus Kostengründen selten echtes Leder verbaut wird, sollte der vegane Kunde hier durchaus fündig werden. Auch wenn er sich weitestgehend mit den Basis-Versionen der jeweiligen Modelle zufrieden geben muss, die ausschließlich Stoff und synthetische Materialien im Innenraum einsetzen. So findet er beispielsweise auf der Website „mag-mobil.de“ eine Liste der veganen Typen von Audi, Dacia, Fiat, Hyundai, Jeep, Kia, Mazda, Peugeot, Renault, Seat, Skoda, Subaru, Suzuki, Toyota, Volvo und Volkswagen, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

In dem rein elektrisch fahrenden SUV werden Lenkrad, Schalthebel und Sitzbezüge auf veganen Wunsch mit einem Kunstleder ausgeführt.
In dem rein elektrisch fahrenden SUV werden Lenkrad, Schalthebel und Sitzbezüge auf veganen Wunsch mit einem Kunstleder ausgeführt.

Von der Kompaktklasse an aufwärts gestaltet sich die Suche nach veganen Autos freilich immer schwieriger, vor allem weil in den besseren Ausstattungen ein Lederlenkrad oft Standard ist und je weiter man sich der Oberklasse nähert, die gegerbte Tierhaut auch an Schalt- und Wählhebeln, im Armaturenbrett oder in der Innenverkleidung fast schon alternativlos verbaut wird. Von Ledersitzen ganz zu schweigen. „In den kleineren Baureihen bis hin zum A4, lässt sich ein Fahrzeug ausschließlich mit synthetischen Materialien konfigurieren. Ab A6 ist das kaum noch möglich“, gibt Audi-Sprecher Josef Schloßmacher zu.

Immerhin bietet Mercedes in der gehobenen Mittelklasse auch die gerade neu vorgestellte E-Klasse mit dem Material Artico an, ein Kunstleder, das besonders im Taxi-Gewerbe stark nachgefragt wird – allerdings nicht wegen der Rücksichtnahme auf die Ess- und Lebensgewohnheiten der Fahrer und Fahrgäste, sondern wegen der hohen Strapazierfähigkeit.

Bei den High-End-Luxus-Limousinen vereinfacht sich möglicherweise die ganze Sache wieder, weil in einem Rolls-Royce oder Bentley ohnehin fast alles Handarbeit ist und der Wunsch des Kunden mit dem entsprechenden Obolus als Gegenleistung quasi Befehl ist. Auch wenn man sich geruchsneutrales Lederimitat im edlen Innenraumambiente einer Nobelkarosse gar nicht richtig vorstellen mag.

Allerdings können sich nicht-vegane Stoffe auch im Fahrzeug an Stellen verstecken, an denen man es nicht vermutet. In Stoffbezügen kann beispielsweise Wolle beigemischt sein, selbst in Schmierstoffen findet man unter Umständen tierische Fette. Da hilft dann wirklich nur investigatives Forschen bei den Zulieferern. Veganer haben’s wahrlich nicht leicht.

Tesla rudert beim „Autopiloten“ zurück!

Ist der Fahrer zu doof oder ist es die Technik?

Es war ein abenteuerlicher Schritt, als TESLA die Funktion eines „Autopiloten“ per Software-Update auf sein Model S schickte. Denn wer sich mit der Hardware beschäftigt, die TESLA im Model S verwendet, mit den Sensoren und der Architektur des US-Elektrofahrzeuges, der kommt nicht umhin zu bemerken: Kein anderer Automobil-Hersteller der Welt geht das Risiko ein, eine Software-Version für die verwendeten Sensoren zu schreiben, die eine Autopilot-Funktion ermöglichen. Bei Mercedes-Benz hat man mit der „teil-autonomen“ Fahrt bis zur Premiere der neuen E-Klasse gewartet. Mit dieser wurde eine völlig neue Generation an Technik eingeführt und erst jetzt ist man in Stuttgart überzeugt, die „teil-autonome“ Fahrt anbieten zu können.

Zwei Schritte zurück, einer vor

Nach dem nun durchgeführten Software-Update ist es laut „WSJ“ nun nicht mehr möglich, innerorts oder auf Straßen ohne Mittelstreifen autonom zu fahren. Zudem kann man das geltende Tempolimit nur noch um 8 km/h überschreiten, wenn das Auto selbstständig fährt.

Damit geht TESLA zwei Schritte zurück und nimmt erst einmal Abstand von der „teil-autonomen“ Fahrt des TESLA Model S. Doch liegt es an der Technik oder ist der Mensch einfach nicht so weit?

Hintergrund ist nach Informationen des „Wall Street Journal“, dass zu viele Tesla-Fahrer Unsinn mit den autonomen Fahrfunktionen getrieben hatten. So luden einige beispielsweise Videos hoch, in denen sie auf den Rücksitz kletterten oder ein Buch lasen, während das Model S autonom unterwegs war. Dabei muss der Fahrer nach geltender Rechtslage jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen können. Nun kann man denken: Okay, die aktuelle Generation von Autofahrern ist eben einfach noch nicht reif, autonom zu fahren. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Die andere Seite ist: TESLA hat es versäumt, die Funktion des „autonomen Fahrens“, den Autopiloten, gegen Missbrauch abzusichern.

7.1 – neue Funktionen – aber kein Autopilot auf der Autobahn!

Neu eingeführt wurde mit der Software-Version 7.1 das autonome Parken ohne Fahrer am Steuer. Zu Hause angekommen, steigt der Fahrer aus, das Model S öffnet automatisch die Garage, rollt hinein und verschließt das Tor wieder. Auch in enge Parkbuchten soll sich die Limousine von nun an alleine quetschen. Vorsichtshalber empfiehlt Tesla, die Funktionen zunächst auf dem Privatgrundstück auszuprobieren. Derzeit kann sich das Auto knapp 12 Meter weit entfernen. Künftig könne man sich vorstellen, dass der Tesla alleine durch das ganze Land fährt, um seinen Fahrer abzuholen, heißt es in einer Mitteilung.

Auch andere Fahrzeuge der oberen Mittelklasse und Oberklasse können teil autonom fahren und parken. So parken beispielsweise BMW 7er und die neue Mercedes E-Klasse ohne den Fahrer ein.

Allerdings ist es in der Welt der „alten Automobil-Hersteller“ nicht vorstellbar, dass eine Funktion eingeführt wird mit dem Kommentar: „Üben Sie diese Funktion bitte erst einmal zu Hause“. Entweder funktioniert der Park-Assistent oder nicht.

 

 

 

(Mit Material von SP-X)