Video: Skoda Octavia Facelift – Der E-Klasse aus dem Gesicht geschnitten

Video: Skoda Octavia Facelift – Der E-Klasse aus dem Gesicht geschnitten

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Skoda gönnt dem Octavia zur zweiten Hälfte seines Lebenszyklus eine Typänderung. Der kompakte Kombi und die Limousine fahren mit stark geliftetem Gesicht vor. Und auch bei der Technik gibt es Neues.

SP-X/Porto. Skoda hat seinen Bestseller Octavia gründlich überarbeitet. Mit neuem Gesicht, überarbeitetem Fahrwerk und aktualisiertem Infotainment-System steht der Kompakte als Limousine und Kombi ab dem Frühjahr für mindestens 17.450 Euro in den Schauräumen.

Auffälligste Änderung sind die neuen, zweigeteilten Frontleuchten, die auf Wunsch in Voll-LED-Technik ausgeführt sind. Die Schürzen sind nun bulliger und auch die um drei Zentimeter verbreiterte Spur hinten zeigt Wirkung. Musste Skoda früher oftmals erst die abgelegte Technik der Konzernmutter Volkswagen auftragen, dürfen sich die Tschechen mittlerweile nach Herzenslust im Regal bedienen. Das sieht man auch im Cockpit: Statt klassischer Schalter und Tasten wird nunmehr auf einer edel wirkenden iPad-ähnlichen Glasplatte gedrückt. Die Technik arbeitet flink und ohne Verzögerung, die Bedienung ist einfach, die Auflösung gestochen scharf und natürlich kann der Octavia auf Wunsch immer ins Internet und sich neben Google-Streetview-Daten zum Beispiel auch aktuelle Tankstellenpreise ziehen.

Nachgerüstet hat Skoda auch bei den Fahrassistenten. Jetzt überwacht der Octavia auch den Querverkehr, vermeidet beim Rangieren Parkrempler und ein Lenkassistent hilft beim Rückwärtsfahren mit Gespann.

Nicht nur in Sachen Infotainment- und Sicherheitstechnik fährt Skoda nun im Konzern ganz vorne mit, sondern darf sich schon aber der zweiten Jahreshälfte auch den neuen 1.5 TSI mit 110 kW/150 PS schnappen. Bis es soweit ist, stehen die altbekannten Aggregate zur Wahl: Vier Diesel von 66 kW/90 PS bis 135 kW/184 PS und genauso viele Benziner, die zwischen 63 kW/86 PS und 132 kW/180 PS leisten; obendrauf kommt noch das 230 PS starke RS-Top-Modell und eine Erdgas-Variante mit 81 kW/110 PS. Je nach Motor gibt es ein präzises Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe, für die meisten Antriebe steht auch ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs oder sieben Stufen zu Wahl. Die stärkeren Aggregate fahren auf Wunsch sogar mit Allrad vor. Kassenschlager dürfte weiterhin der 110 kW/150 PS starke 2.0 TDI sein, der ab 26.250 Euro erhältlich ist. (Michael Gebhardt/SP-X)

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