VLN 2018: Jung, dynamisch, erfolgreich

Die nächste Generation VLN-Piloten steht in den Startlöchern: Wenn am 24. März mit der 64. ADAC Westfalenfahrt die Saison 2018 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring beginnt, mischen etliche junge Wilde die populäre Breitensportserie auf. Der Nachwuchs sitzt den etablierten Motorsportlern auf der legendären Nordschleife im Nacken. Fahrer wie Marek Böckmann, Finn Unteroberdörster, Leonard Weiss, Nico Otto oder Lars Peucker wollen aus dem Windschatten von Uwe Alzen, Frank Stippler und Co. treten. Jung, dynamisch, erfolgreich. Die VLN läutet die Zeitenwende ein.

„Früher habe ich mich immer dagegen gesträubt. Aber, dann habe ich überlegt, wie ich als junger Fahrer war. Ich war ein richtiger Wilder. Ich habe aber trotzdem nichts kaputt gemacht. Jetzt bin ich froh, dass ich wirklich mal nur jüngere Piloten habe. Die sollen ihre Chance bekommen“, begründet Urgestein Johannes Scheid seine Fahrerauswahl in diesem Jahr. Für den Kult-Teamchef starten neben Tobias Müller (20 Jahre) die Neulinge Nico Otto (18) und Lars Peucker (22) im Eifelblitz. In die Fußstapfen seines Vaters tritt Finn Unteroberdörster. Auch der 19-Jährige geht zum ersten Mal in der VLN an den Start. Zusammen mit Janis Waldow wechselt er sich am Steuer des Renault Mégane RS des Teams Waldow Performance in der Klasse VT- ab2. Papa Uwe (40 Klassensiege) war zusammen mit Jens Lührsen im Jahr 2000 Meister in der VLN mit einem Suzuki Swift.

Die Herausforderung „Königsklasse“ nehmen Leonard Weiss und Marek Böckmann an. Leonard, der Sohn von Georg Weiss, pilotiert für das Wochenspiegel Team Monschau einen Ferrari 488 GT3 in der Klasse SP9. Betreut wird das zweite Cavallino rampante von Rinaldi Racing. Mit Christian Menzel bekommt der 19-Jährige einen echten Nordschleifen-Kenner an die Seite gestellt. Marek Böckmann steigt ebenfalls in Europas bekanntester Langstreckenmeisterschaft in die GT3-Klasse auf. Der 21-Jährige bestreitet die Saison mit Steve Jans auf einem Porsche 911 GT3 R von GetSpeed Performance.

Wie in jedem Jahr werden sich die ambitionierten Amateure wieder mit den professionellen Assen auf dem Eifelkurs messen. Und Stars wie DTM-Meister René Rast geben sich in der Boxengasse publikumsnah. Dieser Mix macht die Faszination Motorsport in der VLN aus. Die VLN bietet aber nicht nur ein breites Spektrum an Fahrern, sondern räumt auch allen Fahrzeugklassen den gebührenden Raum ein, egal ob kleiner Flitzer oder großes Flaggschiff. Die Palette reicht vom Ford Fiesta über Opel Astra und Seat Cupra bis hin zum Porsche 911 GT3 R, Lamborghini Huracán oder einem Ferrari 488 GT3.

Mittendrin statt nur dabei ist bei der VLN nicht nur eine Floskel. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt sogar frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 15 Euro zu haben. Diese bieten den Zugang zum Fahrerlager. Beim Pitwalk kann man den Teams bei der Arbeit über die Schulter schauen. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop (www.nuerburgring.de) sowie vor Ort im info°center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich.

VLN-Termine 2018
24.03. – 64. ADAC Westfalenfahrt
07.04. – 43. DMV 4-Stunden-Rennen
23.06. – 60. ADAC ACAS H&R-Cup
07.07. – 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
18.08. – ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
01.09. – 41. RCM DMV Grenzlandrennen
22.09. – 58. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
06.10. – 50. ADAC Barbarossapreis
20.10. – 43. DMV Münsterlandpokal

Musterzeitplan
08:30-10:00 Uhr, Zeittraining
10:30-11:30 Uhr, Pitwalk
11:10 Uhr, Startaufstellung
11:40 Uhr, Start Einführungsrunde
12:00 Uhr, Start Rennen
16:00 / 18:00 Uhr, Ziel Rennen*
16:15 Uhr / 18:15 Uhr, Siegerehrung*
17:30 Uhr / 19:30 Uhr, Ehrung der Klassensieger*

*abhängig von der Renndistanz

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