Wer das Eigentum anderer beschädigt, der haftet dafür. Ein ganz simpler Sachverhalt, oder? Leider gibt es gerade im Automobil-Bereich immer wieder Situationen, in denen sich die Verursacher eines Schadens aus dem Staub machen.

Am vergangenen Sonntag passierte mir genau das. Zurück bleibt ein beschädigtes Auto, lange Gesichter und ein Verursacher der sich einfach mal verpisst hat. Toll. Nicht. 

Vom Parkplatz-Kratzer zur Fahrerflucht

Der SUBARU Forester XT ist ein Testwagen von SUBARU Deutschland und mit dem Parkplatz-Kratzer trifft es nun zum zweiten Mal in Folge, einen Testwagen des japanischen Allrad-Spezialisten.  Was war passiert?

Am vergangenen Wochenende (18.6.-22.6.) ging sonntags um 16 Uhr das aufregende 24h-Rennen am Nürburgring zu Ende.  Weit nach Rennende verließ ich das Presse-Zentrum und stapfte in Richtung Presse-Parkplatz (A6) davon. Der Forester stand bereits seit Freitagabend auf diesem Parkplatz und hatte einiges an Staub abbekommen. Der A6 ist nicht geteert, der Schotter-Untergrund sorgt für dicke Staubfahnen hinter den fahrenden Fahrzeugen und feisten Staubschichten auf den Fahrzeugen.  Geparkt hatte ich relativ weit hinten, rechts in den Parkbuchten. Schräg vor mir standen ein paar 7.49 Tonner, andere Presse-Fahrzeuge und ein Teambus.  Weil der Forester mit der Front in Richtung „weg vom Ring“ zeigte und ich mich ihm von hinten näherte, fiel mir der Schaden nicht sofort auf. Erst später, beim Einladen des Gepäcks, vor dem Hotel, sah ich die tolle Überraschung.

Irgendein Arschloch ist beim rangieren, beim rein- oder ausfahren aus den Nachbar-Parklücken (zweireihig) am Testwagen hängen geblieben. Und? Hat er eine Nachricht hinterlassen? War ein Zettel am Auto? Oder wurde eventuell die Polizei informiert? Nein. Diese dumme Sau hat sich einfach aus dem Staub gemacht.

Verdammte Kacke! Ich hasse es, wenn so etwas passiert. Ich stehe für den Testwagen ein. Und nachdem man bereits in Nizza in den Test-WRX STi einbrach um Ausrüstung zu klauen, trifft es nun wieder einen SUBARU.

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall eine Strafe vor, die von Punkten in Flensburg, Bußgeldern bis hin zu einer Haftstrafe führen kann. Diese Form der Unfallflucht ist keine Bagatelle. Es ist eine Straftat.  Dabei ist jedes Auto mit einer Haftpflicht-Versicherung ausgerüstet, diese ist die Grundlage für die Anmeldung. Ohne Versicherung für Haftpflichtschäden, darf kein Fahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen. Der Verursacher hätte sich melden können, die Polizei informieren oder auch über die Halterauskunft der Versicherer direkt bei SUBARU eine Meldung machen können. Aber nichts. Das schaffen echt nur Arschlöcher!

Parkplatz-Schaden mit Fahrerflucht am Nürburgring

Daher nun auch hier mein öffentlicher Aufruf: Zwischen Freitag dem 20.06.2014 und Sonntag den 22.06.2014 ~18h, wurde auf dem Parkplatz A6 am Nürburgring ein blauer SUBARU Forester angefahren. Ich glaube nicht, dass man diesen Schaden nicht gemerkt hat. Wem ist etwas aufgefallen? Für Hinweise bin ich dankbar!

 

 

 

 

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