Mercedes-Benz S-Klasse – Das Spezial!

Sternbild: Stuttgarter Luxus

S65 amg von hinten burg

Das Beste oder nichts. Der Werbeslogan der Stuttgarter setzt die Automobilbauer im Ländle mächtig unter Druck. Und wenn es ein Auto gibt, auf das der Slogan zutreffen muss, dann ist es die S-Klasse. Die S-Klasse ist das Synonym für die Verschmelzung des Premium-Anspruchs mit deutscher Ingenieurskunst. Die S-Klasse von Mercedes-Benz steht wie keine andere Limousine in diesem Segment für ausgeprägten Langstrecken-Komfort, für begeisternde Technik und im Falle der aktuellen Baureihe, auch für extrem gutes Design.  Seit der Präsentation der neuen S-Klasse im letzten Frühjahr in Hamburg, haben die Stuttgarter das Motorenangebot für ihr Flaggschiff stetig ausgebaut. Für meinen Blog konnte in der Zwischenzeit fast alle verfügbaren Motorisierungen erfahren.

Bevor wir bald eine neue Steigerungsform des „großen S“ erleben, wird es Zeit die wichtigsten Artikel zur neuen S-Klasse in einem „S-Special“ zusammenzufassen! 

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Vorstellung S500

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Die Ingenieure bei Mercedes-Benz hatten es nicht leicht. Der Markel-Claim vom “Besten oder nichts” dürfte die Verantwortlichen noch einmal unter mehr Druck gesetzt haben, als dies bei der Entwicklung einer neuen S-Klasse von Anfang an üblich ist. Doch, nur unter Einsatz von Druck und Hitze entstehen Diamanten. | Fahrbericht S500

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Vorstellung S300 BlueTEC Hybrid

500 Nm schon bei 1.600 Umdrehungen, 240 km/h Höchstgeschwindigkeit, dennoch Effizienzklasse A+.  | Fahrbericht S300 BlueTEC Hybrid

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Fahrbericht: Mercedes S400 Hybrid

s-klasse s400 hybrid fahrbericht

Kurz rein elektrisch aus der Parklücke, dann springt der Benziner an, zieht am S400 und gemeinsam drücken E-Motor und Benziner die S-Klasse in den Berufsverkehr hinaus. Das klappt erst einmal sehr gut.  | Der S400 Hybrid im Test

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Impressionen: S65 AMG

S65 aMG fahrbericht

Mit dem S65 AMG in die profane Welt des Alltags abzutauchen, beim Getränkehändler die Bierkiste zu kaufen, vor dem Supermarkt einen passenden Parkplatz zu finden oder nur mal schnell zur Post-Filiale zu fahren, fühlt sich an, als würde man mit einem Blau-Wal als Haustier zur Gassi-Runde aufbrechen. Es ist immer ein wenig too much. Aber nur äußerlich.  

Eindrücke vom Häuptling der S-Klassen!

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Fahrbericht: Mercedes-Benz S63 AMG

mercedes-benz S63 AMG 07 S-Klasse 2014

Mit allen Feinheiten, mit allen Annehmlichkeiten und natürlich auch mit reichlich Kraft. 455 PS, ein V8 Biturbo mit 900 Nm sorgt für reichlich Dampf und ist der zweitstärkste Vertreter seiner Gilde. Für den Fahrbericht hat sich Ralf die Berge angeschaut. Die flogen mit 250 km/h an ihm vorbei. Oder so.

Sport-S mit trotzigem V8 & Mehr zur Technik des S63 AMG

 

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Neu: Mercedes-Benz S500 Plug-In Hybrid

mercedes-benz49 s500 plug-in hybrid iridiumsilber

Zeitenwandel: Auch in der S-Klasse von Mercedes-Benz wird nun ein Plug-In Hybride angeboten. Mercedes-Benz bietet mit diesem Plug-In Hybriden im Segment der Luxuslimousinen eine echte Alternative an. Gute 30 Kilometer rein elektrisch? Das könnte reichen um vom Bankenviertel zum Flughafen zu kommen.  | Fahrbericht S500 Plug-In Hybrid

 

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S wie sicher – Sicherheitstechnik I.

S-Klasse Rücksitzbank beide Plätze

Ein Blick in Richtung Belt-Bag, dem Airbag im Gurt.  | Der Airbag im Gurt, einfach sicher!

S-Klasse Beltbag

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S wie sicher – Sicherheitstechnik II.

Mercedes-Benz 53 S-Klasse 2014

Alles klar? Alles LED! Ein Blick auf die Lichttechnik der neuen S-Klasse.

S-Klasse Lichttechnik

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Magic Body Control erklärt

magic body control vs goodtobebad

Die Mercedes-Benz S-Klasse kann etwas, was andere Luxus-Automobile nicht können: Sehen!

Magic Body Control erklärt

 

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Sternbild Luxus

S-Klasse Luxus Sitze

Insgesamt sind es über 100 elektrische Helferlein, die den Insassen der neuen S-Klasse das Leben besonders angenehm machen wollen.

Mehr zu den elektrischen Helfern in der neuen S-Klasse

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Kann die S-Klasse alleine fahren?

TecDay Intelligent Drive

Noch sind viele rechtliche Fragen ungeklärt – die Technik aber, ist vorhanden. Mercedes-Benz hat dies kurz vor der IAA in Frankfurt bewiesen und ein Video online gestellt.

Zum Video

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Eine S-Klasse als T-Modell?

Mercedes-Benz 04 Neue S-Klasse

S-Klasse T-Modell – Warum nicht?

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Keine Kritik an der S-Klasse?

Mercedes-Benz 71 S-Klasse 2014

Bereits vor der Weltpremiere der neuen S-Klasse hatte Mercedes zu einem ersten Test des neuen Comand-Systems eingeladen. Nach diesem Termin war ich nicht überzeugt. | Kritik am Comand-System

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S-Klasse Bildergalerie

Mercedes-Benz 17 S-Klasse 2014

168 Fotos von der neuen S-Klasse. Das große S-Klasse Foto-Archiv.

Hier klicken

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Die neue S-Klasse W222 – Der Erfolg gibt Mercedes-Benz recht:

monatliche zulassungen mercedes s-klasse w222 vergleich bmw audi

Auto-Tests, Fahrberichte, Meinungen – ganz egal was Motor-Journalisten und Auto-Blogger über ein Auto schreiben. Ob wir es gut finden, oder nicht. Der Erfolg eines Autos lässt sich relativ leicht überprüfen. Man schaut sich den Markt an. In der Grafik sieht man die Verkaufszahlen der S-Klasse, des Siebeners von BMW und dem Audi A8. Man erkennt gut den Einbruch der S-Klasse bei den Zulassungen im Juni 2013. Dann kam das neue Modell zu den Kunden.  Im August 2014 verkaufte Mercedes-Benz 6.5 mal mehr S-Klassen als BMW vom eigenen Top-Modell. Und auch der erst vor einigen Monaten aufgefrischte A8 von Audi ist weit abgeschlagen.

Die Baureihe W222 ist bereits jetzt eine Erfolgsgeschichte. Und die wachsende Palette an Motorisierungen hat der Luxus-Baureihe einen zusätzlichen Schwung verliehen. Ganz egal ob sparsamer Diesel, moderner Hybrid oder maximale Power – die S-Klasse überzeugt.

 

Mercedes-Benz S-Klasse Erfahrungen und Erlebnisse in den Online-Medien:

 


				

Fahrbericht: Mercedes-Benz S400 Hybrid

Elektrisch los surren. Das geht. Vorsichtig und mit gedämpftem Elan. Aber es geht. Weil eine S-Klasse aber an sich schon ein sehr leises Auto ist, ist der Verzicht auf den Einsatz des Benziners im S400 Hybrid irgendwie nicht ganz so faszinierend wie in anderen Hybrid-Automobilen. Das ist dann einfach die Last eines bereits mehr als komfortablen Autos. Da wird e…

Mercedes-Benz packt den Hammer aus: S65 AMG

Mit einem Achtzylinder-Turbo im Mercedes-Benz S63 konnte man meine Kollegen schon nachhaltig beeindrucken. Der Fahrbericht von Autor Ralf Bernert lässt klar erkennen, wie überzeugend 585 PS in der neuen S-Klasse antreten. Doch die Krönung des Automobilbaus ist und bleibt der Zwölfzylinder-Motor und weil die S-Klasse nun einmal nicht weniger als „das Beste Automobil der Welt“ sein soll, muss der Zwölfzylinder im Bug des stärksten S aller Zeiten stecken.

630 PS im Mercedes-Benz S65 AMG

Mit Rücksicht auf das Automatikgetriebe sind die Grenzen für Serien-Mercedes derzeit bei 1.000 Nm Kraft gesetzt. Die Leistung des 6.0 V12 Bi-Turbo beträgt 630 PS. Souverän dürfte da eine Untertreibung im Bezug auf die Fahrleistungen sein. Ebenfalls neu und eine Premiere in der S-Klasse wird das Head-Up-Display und ein Touchpad für die Bedienung des Comand-Systems sein. Noch bevor beide Feature im nächsten Jahr in der neuen C-Klasse (W205) zum Serieneinsatz kommen, präsentiert Mercedes beide Highlights in der S-Klasse. Damit bleibt man in Stuttgart dann auch der Idee treu, dass eine S-Klasse immer auch „DER“ Technologieführer im Konzern sein muss. Sportlich um jede Ecke Auch der S65 wird in Serie über das „Magic Body Control“ Fahrwerk verfügen. Bereits im Test mit der neuen S-Klasse als S500 konnte dieses „sehende Fahrwerk“ vollends überzeugen.

Leistungsdaten:

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PS

630

bei 4.800 bis 5.400 U/min [/one_third] [one_third last=“no“]

Drehmoment

1.000

bei 2.300 bis 4.300 U/min [/one_third][one_third last=“yes“]

0 – 100 km/h

4,3

Sekunden [/one_third] Die Weltpremiere feiert der S65 AMG im November auf der L.A. AutoShow und der Tokyo MotorShow. Bis das Top-Modell der S-Baureihe bei den Händlern steht, wird man indes bis März 2014 warten müssen. Der Grundpreis beträgt 232.050 €.

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Neue S-Klasse als T-Modell

Im Rest der Welt sind Pampers-Bomber, Estates, Avants, T-Modell und wie auch immer die praktischen Kombiversionen genannt werden, nicht so beliebt wie bei uns.

Dabei ist ein Kombi immer die praktischere Variante. Vermutlich weil Pragmatismus nicht sexy ist und wir Deutschen ja eh als Pragmatiker bekannt sind, deswegen sind Kombis nur bei uns beliebt. Mercedes hatte mit dem T-Modell des W123 den ersten durchschlagenden T-Modell-Kombi Erfolg und denke ich an den W124, dann war die Kombiversion nicht nur die praktischere Version, sondern auch eine besonders elegante Formvariante.

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S-Klasse T-Modell – Warum nicht?

Nur in der S-Klasse hat sich Mercedes bislang nicht zu einem Kombi (T-Modell) durchringen können. Aber warum eigentlich nicht? Wenn ich mir die Fotos von Theophiluschin anschaue, dann wäre ein W222 (V222, bzw. ein S222) Kombi –pardon – ein S222 eine extrem elegante Erscheinung.

Endlich könnte man zusammen mit seinen Freunden in den Golf-Club fahren und neben den vier Golf-Bags würde sogar der Hund noch Platz im Kofferraum finden.

Wie findet ihr den W222 T? (S222)

Auf jeden Fall hübscher als dieser Tuning-Unfall der neuen S-Klasse…[klick]..

Mercedes-Benz S63: Fortsetzung in schnell

Mit Björn habe ich den S 500 in Toronto erlebt. Meist auf dem Rücksitz, häufig fast flach auf dem Rücken. Ich wurde massiert, mit einem heissen Stein gewärmt und lauschte den zarten Klängen einer R&B-Sängerin, die in den Lautsprecher-Boxen der Marke Burmester ein Konzert gab. Ich habe aus der Loge meinen Chauffeur beobachtet, er hob die Hände als wäre er ein Dirigent. Der Mercedes fuhr ohne Eingriffe des Herrn Habegger und der hatte seine Freude daran.

Mercedes-Benz S63 AMG im Fahrbericht

Die Fortsetzung der S-Story, in schnell

mercedes-benz S63 AMG 04 S-Klasse 2014

Nun sitze ich im S 63 und zwar vorn links. Das Steuer in der Hand und anstelle eines R&B-Sounds lausche ich den Tönen eines sehr kräftigen V8-Motors, der mir das Lied von 585-PS singt. Im Geiste sitzt Björn schräg hinter mir, er platziert seine vier Buchstaben auf exklusivem Leder, er schaut zu, wie die Landschaft rund um Salzburg an den Seitenscheiben vorbei fliegt, er bemerkt den sportlichen Antritt des AMG und er würde gern vorn sitzen. Aber das geht jetzt nicht. Ich sitze vorn.

Natürlich wird eine Frage gestellt und später auch beantwortet. Weshalb S 63 und nicht S 500? In Kanada fuhren wir den S 500. Mit allen Feinheiten, mit allen Annehmlichkeiten und natürlich auch mit reichlich Kraft. 455 PS, ein V8 Biturbo sorgt für reichlich Dampf. Und nun 130 PS mehr, 200 Newtometer mehr Drehmoment. Der Preis für diese Unterscheide liegt bei mehr als 40.000,00 Euro. Die Antwort klingt einfach und folgt doch einem klaren Schema: Image.

mercedes-benz S63 AMG 01 S-Klasse 2014

In 4.4 Sekunden auf 100 km/h

Dass der S 63 um eine halbe Sekunde eher die Marke 100 km/h schafft ist spürbar aber nicht immer relevant. Auf der Autobahn, der S 63 auf der linken Spur, dahinter der S 500. Der Schnellere kann in den Rückspiegel lächeln. Umgekehrte Situation. Der Blinker blinkt rechts. Meist sind es Gedankenspiele. „Mein neuer Dienstwagen ist der S 500. Und Deiner? Der S 63. Whow.“ Die Antwort auf die Frage nach dem Unterschied kann aus einer Silbe bestehen: Whow.

Auf Österreichs Autobahnen werden AMGs eingebremst. Vielleicht will man den Passagieren des S 63 die Ruhe und Unaufgeregtheit der Landschaft schmackhaft machen, vielleicht will man auch die Talente der S-Klasse von AMG in entspannter Atmosphäre präsentieren. Das gefällt mir nur in kleinen Dosen. Zu gerne hätte ich den V8 beim Wort genommen. Ihm bei seinem Antritt zugehört, die Newtonmeter bei fast 4.000 Touren gespürt und hätte dabei zugesehen, wie die Berge links und rechts mit 250 km/h an mir vorbei fliegen. Ich hätte das Seitenfenster geöffnet und mir angehört, was der Motor da vorn zu sagen hat. Aber leider geht das nicht, zu teuer, zu nervig, zu unprofessionell. Journalisten halten sich an Regeln, sind Vorbilder, haben immer eine Hand voll Hirn am Gasfuß.

mercedes-benz S63 AMG 07 S-Klasse 2014

Volle Kraft voraus

Nach dem kurzen Intermezzo auf dem Alpen-Highway nun die einspurige Tour. Landstrasse, Dorfstrasse und so viele wunderbare LKW vor der Nase. Ich habe keinen Schimmer ob das Bodenwellen-Radar den 40-Tonner als Mutation einer Unebenheit betrachtet, Fakt ist, hier kann der S 63 gleich mal zur Sache gehen oder besser fahren. Man spricht jetzt von Durchzug, von Elastizität oder von der Beschleunigung aus dem laufenden Betrieb, zum Beispiel wenn ein LKW mit 70 km/h die Sicht versperrt und weiter vorn die Straße so lang und gerade läuft wie ein Band ohne jede Falte. Dann schlägt der Moment des S63. Man nimmt Maß, hält ein wenig Abstand, damit man am Hindernis vorbei schauen kann, wenn nichts außer Mücken und Luft auf der Gegenseite zu sehen ist, werden Gasfuß und Pedal in einer Sekunde eins. Der V8 nimmt das Kommando, „volle Kraft voraus“ entgegen und arbeitet mit Hochdruck. Das Ergebnis mündet mit sehr vielen Umdrehungen, einer sehr eindringlichen Geräuschkulisse und dem immer kleiner werdenden LKW im Rückspiegel. Dass dabei die Insassen des S 63 zunächst hoch konzentriert der Leistungsentfaltung zusehen, dann schnell merken, dass da gerade Physik in konzentrierter Form verabreicht wird und zudem die Sicht da vorn wieder frei ist, macht die S-Klasse von AMG zu einem Auto, das man mit einer Silbe beschreiben kann: Whow.

mercedes-benz S63 AMG 09 S-Klasse 2014

Eine ganz andere Geschichte. Allradantrieb im S 63. Das ist neu und muss getestet werden. Jetzt wissen wir alle, dass es  schon seit Jahren Allrad und AMG als Gemeinschaft gibt. Der G zum Beispiel kann das. Nun also das S. Der schwarze Allradler muss von der Straße, auf weniger festen Boden, aber nicht zu doll mit dem Gelände treiben. Bei der S-Klasse sollte man grundsätzlich nicht über Wattiefe, Böschungswinkel und Rampen sprechen. Wenn AMG die Finger im Spiel hatte, werden schon hohe Bordsteine zum Thema. Allrad und AMG sind eher als Optimierung zur Straßenlage gedacht, mehr Haltung in schnellen Kurven. Trotzdem haben wir den Ernstfall geprobt. Ab in den Wald, rauf auf´s Unterholz. Mit Standardantrieb wäre hier schon Schluss, der S müsste ohne fremde Hilfe Überwintern. Auf allen Vieren jedoch befreit sich der 2-Tonner recht locker und lässig. Ein wenig schütteln, ein wenig lenken und der Viertürer strahlt wieder. Auf der Landstraße haben wir später ein paar Kurven mit Schmackes durchfahren. Der 4Matic gab sich auch keine Blöse. Er lief satt, sauber und sehr stabil über den Asphalt.

Unser Kommentar: „Whow.“

mercedes-benz S63 AMG 08 S-Klasse 2014

Technische Daten:

Hersteller: Mercedes-Benz
Modellname: S63 AMG
Karosserievariante: Limousine Viertürig
Motor: v8 Biturbo-Direkteinspritzer
Getriebe: Siebengang-Speedshift-Wandlerautomatik
Antrieb: 4matic Allradantrieb
Hubraum: 5.461 ccm
Leistung: 585 PS bei 5.500 U/min
Drehmoment: 900Nm von 2.250 bis 3.750 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 4.4 Sekunden
Höchstgeschw.: 250 km/h / geg. Aufpreis: 300 km/h
Verbrauch nach Norm: 10.1 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 237 g/km
Testverbrauch:
Räder: VA: 255/45-19  HA: 285/40-19
Leergewicht: 1.970 kg
Länge, Breite, Höhe: 5.157 / 1915 / 1.501 mm
Lustfaktor / max 10 Punkte:  9 von 10
Preis: ab 149.880,50 EUR

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Sternbild: Luxus. Die Helferlein in der neuen S-Klasse

Wer sein Auto nur benötigt um von A nach B zu kommen, der wird die Faszination nicht verstehen, die von einem so komplexen und intelligenten Fahrzeug wie der neue S-Klasse ausgeht. Als „Automobil-Nerd“ versuche ich immer mal wieder eine Brücke zu schlagen, zwischen den Produkten die mich so faszinieren und dem, was andere einfach nur als „Auto“ bezeichnen. Die neue S-Klasse zum Beispiel. Ein Automobil das man als unnötigen Luxus abtun kann. Oder man sieht es mit meinen Augen und lässt sich faszinieren von den besonderen Lösungen die in der Technik des Fahrzeuges umgesetzt wurden.  Frei nach Oskar Wilde will ich nur ein paar Details heraus picken:

„Man versehe mich mit Luxus. Auf alles Notwendige kann ich verzichten.“

Oskar Wilde

21 Stellmotoren für das perfekte Klima

Wir haben uns lange schon daran gewöhnt. Klimaanlagen versorgen uns mit kalter Luft an heißen Tagen und wenn es draußen kalt wird, dann machen wir die Heizung an. Ein dreh am Regler und die Temperatur stimmt. Moderne Klimaanlagen sind wahre Wunderwerke und haben nichts mehr mit den Heizbirnen eines VW-Käfers gemeinsam.  Um in der neuen S-Klasse für Fahrer und Beifahrer die Temperatur getrennt zu regeln und zusätzlich einen Unterschied für den jeweiligen Fußraum machen zu können, arbeiten mehrere Motoren zusammen um die Luftströmung durch vier Luftmischräume zu steuern. Die Füße wärmer, den Kopf kühler, beim Beifahrer andersherum und für die Rücksitzbank noch mehr Wärme als für die Passagiere vorne? Alles machbar in der neuen S-Klasse. Dank 21 unterschiedlicher Stellmotoren bekommt jeder Sitzplatz genau das Klima, dass er sich wünscht.

54 Stellmotoren in den Sitzen

Für den perfekten Sitzkomfort sind sogar noch mehr elektrische Helferlein notwendig. Alleine für die elektrische Verstellung der Sitz in der ersten Reihe werden 18 elektrische Antriebe benötigt. Dazu kommen die Motoren für die Ventilation der Sitze und bei Sitzen mit Massagefunktion sind 14 über Magnetventile gesteuerte pneumatische Druckkammern vorhanden. Und natürlich wird auch das Lenkrad per Elektromotor in die richtige Position gebracht.  In Summe arbeiten also alleine 54 elektrische Helferchen in der ersten Reihe.

Alle elektrisch

Der erste Wagen mit elektrischen Fensterhebern war 1941 ein Lincoln in den USA. Seitdem haben wir uns daran gewöhnt, die Scheiben nicht mehr Hand herunter zu kurbeln. Der Luxus einer S-Klasse umfasst daher viel mehr als nur elektrische Fensterheber. Die Türen werden per Elektromotor nahezu lautlos in das Schloss gezogen und verriegelt. Die Heckklappe öffnet und schließt elektrisch und ebenso leise. Die Außenspiegel klappen elektrisch an und selbst der Gurt wird per Elektromotor an die Insassen (Rücksitzbank) heran geführt. Elektrische Sonnenrollos in den Seitenscheiben und der Rückscheibe bewegen sich auf Knopfdruck. Und selbst das 24 Lautsprecher umfassende Burmester-High-End Soundsystem besitzt Elektromotoren um die Hochtöner in den Spiegeldreiecken zu bewegen.

Insgesamt sind es über 100 elektrische Helferlein, die den Insassen der neuen S-Klasse das Leben besonders angenehm machen wollen.

Notwendig ist das nicht, aber frei nach Oscar Wilde: Auf das notwendige kann ich verzichten, auf den Luxus aber nicht.

 

 

 

Neue S-Klasse S 300 Bluetec Hybrid

500 Nm schon bei 1.600 Umdrehungen, 240 km/h Höchstgeschwindigkeit und dennoch Effizienzklasse A+. Mercedes-Benz zeigt mit der neuen S-Klasse was machbar ist, wenn man einen sparsamen kleinen Dieselmotor und einen Elektromotor zusammen in die luxuriöse neue S-Klasse setzt.

Geiziger Schwabe – der S 300 Bluetec Hybrid im Fahrbericht

Mercedes gibt einen kombinierten Verbrauch von 4.4 Liter Diesel auf 100 Kilometer an, was allerdings  noch wesentlich beeindruckender ist, zumal es anders als der Verbrauch sofort zu erleben ist, ist die Stille beim los fahren. Nun ist die neue S-Klasse auch als 500 nicht laut, aber ganz egal wie gut ein Motor gedämmt ist – es sind immer Geräusche und minimale Vibrationen vorhanden. Anders beim anfahren mit einem Elektromotor.

Es dauert allerdings nicht lange und dann eilt der 2.1 Liter große Vierzylinder-Diesel dem 20 kW starken E-Motor zur Hilfe. Auch wenn der E-Motor vom Fleck weg mit 250 Nm Kraft glänzen kann, sobald der Fahrer den Wunsch nach Beschleunigung verstärkt, es bergauf oder der Energiespeicher zu Ende geht – kommt der bekannte 204 PS Dieselmotor zu seinem Einsatz.

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Faszinierend am gesamten Paket ist in erster Linie nicht die Laufruhe mit der nun auch ein Vierzylinder-Diesel in der S-Klasse glänzt, es ist diese nahtlose Zusammenarbeit von beiden Prinzipien. Diesel an, Diesel aus, segeln, mächtig schieben, rekuperieren, gleiten per E-Motor  – alle diese einzelnen Funktionen gehen für den Fahrer fast unbemerkt Hand in Hand. Und alles was man tun muss, ist wie bisher per Gaspedal und Bremse die Befehle an das Auto zu geben, die man für notwendig erachtet.

S 300 bluetec Hybrid energy flow

Von der ganzen technischen Raffinesse unter dem Blech bekommt man als Fahrer kaum etwas mit, sicher – wenn sich die S-Klasse im Elektromodus in Bewegung setzt, oder wenn man auf einem Parkplatz rein elektrisch rangiert, dann kommt man nicht umhin sich immer mal wieder zu wundern, wie leise das alles von statten geht. Aber sobald man in Fahrt ist, die Geräusche von der Straße die Oberhand gewonnen haben, hört man auch in der V8-Variante der S-Klasse nichts vom Motor. Der Hybrid unterscheidet sich hier nicht von seinem großen Bruder. Ob der 500 Nm starke Diesel gerade läuft oder nicht, das erkennt man im Reisetempo nur noch an der Anzeige im Display.

S 300 bluetec travelling reise

In 7.4 Sekunden auf 100 km/h ist möglich – doch der große Reiz des S 300 Bluetec Hybrid ist der Balanceakt am Gaspedal. Sobald man einen Hybrid fährt, erwacht der innere Ehrgeiz den Verbrauch durch möglichst viel elektrische Fahrt zu minimieren.

Auf meiner Testrunde in Kanada waren es 4.4 Liter (Schnitt)  auf einer 25 Kilometer langen Testrunde über Landstraßen, Highway und einer kleinen Stadtdurchfahrt. Da der Tag extrem sonnig und heiß war, hielt sich der Ehrgeiz in Grenzen und anders als der Journalist der am Vortag bei Regen und bewölktem Himmel ohne Klimaanlage fuhr – war bei meiner Runde die Klimaanlage mächtig am arbeiten. Dazu die Sitzlüftung (excellente Kühlung!). Das Radio und die Massage-Funktion der Sitze – ohne diese zusätzlichen Verbraucher hatte der Kollege am Vortag sogar 3.5 Liter als Schnitt heraus gefahren.

Im Alltag dürften die Verbrauchswerte um die 6 Liter liegen, auch wenn das 1.6 Liter über dem Normverbrauchswert von 4.4 Liter liegt, ein mehr als beeindruckender Wert.

Und doch – es gibt auch einen Mangel am S 300 Bluetec Hybrid: Derzeit gibt es das neue „Magic Body Control“ Fahrwerk nicht für diese Motorisierung. Selbst wenn die Airmatic perfekt arbeitet, dieses neue „sehende Fahrwerk“ ist einfach genial.

Derzeit ist der S 300 Bluetec Hybrid, der mit seinen 4.4 Liter im Normverbrauch glänzt und eine A+ Einstufung in der Effizienzklasse bietet, noch nicht im Konfigurator für Neuwagen gelistet. Sein größerer Bruder, der S 400 Hybrid, der den E-Motor mit einem 306 PS V6-Benziner kombiniert steht für 85.204 € in der Preisliste.

S 500 Plugin Hybrid unter 3 liter

Mit besonderer Spannung erwarte ich den S 500 Plug In Hybrid, der auf der IAA 2013 seine Premiere feiern wird. Anders als sein S 500 Namensvetter wird der S 500 Plugin Hybrid jedoch keinen V8-Benzinmotor erhalten, sondern einen V6-Benziner der mit einem kräftigen Elektromotor (~72PS) kombiniert wird und dank größeren Batterien deutlich länger rein elektrisch (~30 Kilometer).  Im NEFZ-Verbrauchsmodus wird das die erste Luxuslimousine mit einem 3 vor dem Komma sein. Schöne neue Welt!

S 500 plugin Hybrid Ladestation

 

 

 

Mercedes-Benz S63 AMG

Wenn genug noch nicht ausreichend ist. Wenn ein mehr an Platz, Leistung und Fahrspaß noch nicht reichlich ist – dann hat man auch nicht auf die neue S-Klasse als S500 gewartet (das Modell, welches ich in Kanada bereits fahren konnte). Dann hat man auf den neuen S63 AMG gewartet.

Der neue Mercedes-Benz S 63 AMG

Aus dem bekannten 5.5 Liter großen V8-Motor mit Bi-Turbo-Aufladung strömen 585 PS. Mit 900 Nm Drehmoment wird der Motor des neuen S63 AMG der stärkste Vertreter der aktuellen Mercedes-Motorenfamilie.

Kraft ist nicht alles. Auch wenn die neue S-Klasse in sich ein großes Auto mit unfassbarer Raumfülle ist, der S 63 AMG wurde bis zu 100 Kilogramm leichter als sein direkter Vorgänger. Abgespeckt rennt es sich eben leichter.

Völlig neu – wird es erstmalig auch eine AMG S-Klasse mit Allradantrieb geben. Der S 63 AMG 4matic bietet ein mehr an Traktion und ebenso mehr Fahrdynamik in allen Bereichen.  Nicht nur auf feuchtem Geläuf wird die neue S-Klasse damit eine maximale Ausbeute an Dynamik anbieten.

Diät-Assistenten

Dank spezieller Leichtmetallräder (geschmiedet), einer Batterie in Lithium-Ionen Technik (-20 kg) und einer Ersatzradmulde aus Carbon, sank das Gewicht des neuen S63 um bis zu 100 Kilogramm gegenüber dem Vorgänger.  Das Leistungsgewicht der neuen sportlichen Spitze innerhalb der S-Klasse beträgt gerade einmal: 3.49 kg je PS!

Mit dem Mercedes-Allradantrieb 4MATIC sprintet die neue S(port)-Klasse in 4.0 Sekunden von Null auf 100 km/h.

Markteinführung der neuen sportlichen Speerspitze im Hause Mercedes-Benz ist im September 2013. Die Preise für die beiden Modelle liegen bei 149.880,50 € für den S 63 AMG mit kurzem Radstand und 152.617,50 € für den S 63 AMG mit langem Radstand und 4MATIC.

 

Technische Daten – Neue S-Klasse von Mercedes-Benz

Zum aktuellen Fahrbericht der neuen S-Klasse, hier lang [klick]

S 350 BlueTEC lang S 500  lang S 400 Hybrid lang
Verkaufsstart: 2013  2013  2013
Motortyp: Sechszylinder V-Motor 72°, Common-Rail, Dieseldirekteinspritzung,Abgasturbolader,

DOHC, Aluminium Motorblock

Achtzylinder V-Motor 90°, Benzindirekteinspritzung,BiTurboAufladung, Wasser-Ladeluft-Kühlung, Aluminium Motorblock, DOHC, Aluminium Zylinderköpfe, Silitec-Laufbuchsen V6-Benzinmotor 60°, PiezoDirekteinspritzung,BiTurbo-Aufladung, WasserLadeluftkühlung, Magerschichtbetrieb
Hubraum in ccm³: 2.987  4.663  3.498
max. Leistung bei min-1: 190 kW / 258  PS – 3.600 U/min  335 kW / 455 PS bei 5.250 – 5.500 U/min 225 kW / 306 PS bei 6.500 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 620 Nm bei 1.600 bis 2.400 U/min  700 Nm bei 1.800 bis 3.500 U/min 370 Nm bei 3.500 bis 5.250 U/min
Elektro-Motor kW  –  20 kW
Elektro-Motor Nm  –  250 Nm
Antriebsart, serienmäßig: Heckantrieb  Heckantrieb  Heckantrieb
Antriebsart, optional:  –  –
Getriebeart, serienmäßig: 7-Gang Wandler  7-Gang Wandler  7-Gang Wandler
Getriebeart, optional:  –  –
Leergewicht: 1.975 kg  2.015 kg  1.945 kg
maximale Zuladung: 715 kg  715 kg  685 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 6,8 Sek  4,8 Sek  6,8 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 250 km/h abgeregelt  250 km/h abgeregelt  250 km/h abgeregelt
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:  –  –
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 6.0 l / 100 km Diesel  9,1 l / 100 km Super 6,8 l / 100 km Super
CO2-Emission, kombiniert: 158 g/km  213 g/km  159 g/km
Abgasnorm EU 6  EU 6  EU 6
Effizienzklasse:  A  D  A
cW-Wert:  0,24  0,27  0,26
Stirnfläche:  –  –  –
Testverbrauch: min nicht ermittelt  nicht ermittelt  nicht ermittelt
Testverbrauch: max nicht ermittelt  nicht ermittelt  nicht ermittelt
Testverbrauch: Schnitt nicht ermittelt  nicht ermittelt  nicht ermittelt
Tankinhalt:  70l – 8l Reserve  80l – 8l Reserve  70l – 8l Reserve
Bereifung: Basis: 245/55-17  245/45 VA – 275/40 HA 19 Zoll  Basis: 245/55-17
Garantie: 2 Jahre Garantie  2 Jahre Garantie  2 Jahre Garantie
Basispreis: 85.323,00 €  107.635,50  104.601,00 €

 

S500 Heck - Leuchten design_2

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Neue S-Klasse – Fahrbericht

Der Gedanke, sich bei 30° Außentemperatur eine Hot-Stone-Massage auf dem Fahrersitz der neuen S-Klasse zu gönnen, ist in der Tat ausgefallen.  Dabei spielen die 30° Außentemperatur in der Welt der wohl umsorgten Passagiere der neuen S-Klasse sowieso keine Rolle mehr. Also rein in das Menü, Sitzkomfort, Massage, Hotstone — während ich mich eigentlich um meinen Rücken kümmern wollte, fällt mir im Augenwinkel das besorgniserregende schaukeln das vorausfahrenden Fahrzeugs auf. Ein Kleinwagen rumpelt gerade über die bedrohlich wirkenden Verwerfungen eines Bahnüberganges, nur wenige Meter vor uns. Kurzer Blick auf den Tacho: Bremsen? Nein – denn wer bei dieser Geschwindigkeit nun bremst, der lässt den Wagen vorne eintauchen und der Federweg für diese fiese Stolperfalle wäre nochmals verkürzt. Also innerlich auf den heftigen Rumpler einstellen – Kopf zwischen die Schultern packen – Augen zugekniffen.

Aber   – nichts passiert.  Die neue S-Klasse bügelt diese fiese Form der Asphalt-Verwerfungen einfach weg.  Was uns die Ingenieure später auf einer speziell präparierten Teststrecke zeigen wollten, konnte ich ungewollt, selbst erfahren.

Vorstellung Mercedes-Benz S500

Arbeitsplatz oder Wellness-Oase?

S-Klasse Testfahrt Hofeinfahrt

Magic Body Control haben die Schwaben dieses Wunderwerk der Fahrwerkstechnik genannt. Vermutlich ist die exzessive Nutzung der Anglizismen („Magic Body Control“ ist nur eine von vielen feschen englischen Wortschöpfungen in der Aufpreisliste) das kleinere Übel, ich mag mir nicht vorstellen, wie das „magische Karosserie-Steuerungssystem“ wohl auf schwäbisch klingen würde. Magic Body Control sorgt also dafür, dass man von den übelsten Straßen dieser Welt, kaum mehr mitbekommt, als die heftigen Karosseriebewegungen der Fahrzeuge um einen herum.

S-Klasse neu in fahrt von schräg hinten

Die Straße mit anderen Augen sehen

Mercedes-Benz hat dem Fahrwerk Augen mit auf den Weg gegeben. Nun  können die Dämpfer-Elemente etwas, was bislang einzigartig ist. Nicht nur in der Luxusklasse. Sondern im Fahrzeugbau ganz generell. Oberhalb des Innenspiegels sitzt eine Stereokamera die ständig die nächsten 15 Meter vor dem Fahrzeug im Blick hat und ganz genau erkennt, was an Schlaglöchern und Bodenwellen auf das Fahrzeug zukommt. Und aus dem was diese Kamera sieht, den aktuellen Daten über Fahrzustand, Beladung, ect., errechnet das System die optimale Taktik für die Feder-Dämpfer-Elemente. So kann es bewusst ein Rad belasten oder entlasten oder für den Bruchteil einer Sekunde die Dämpfung extrem weich einstellen, so dass die folgenden Asphaltverwerfungen einfach geschluckt werden. Das Ergebnis dieser Technik ist schlicht sensationell.

S-Klasse am See

Hot-Stone – Massage für die Prinzessin auf der Erbse

Nachdem sich meine erste Faszination für das Fahrwerk gelegt hatte, war klar – jetzt muss ich diese Hot-Stone Massage ausprobieren. Meine Erfahrung mit Massage-Systemen im Auto war bisher eher durchwachsen. Frei nach dem Motto: „Da bewegt sich etwas am Rücken, aber eine Massage ist etwas anderes“.  Insgesamt vierzehn (14!) einzeln gesteuerte Luftkissen und eine speziell ausgelegte Sitzheizung sorgen für eine Massage, wie ich diese nie zuvor in einem Auto erleben durfte. Und überhaupt diese Sitze. Während man gutes Sitzgestühl in vielen Autos findet, ist das, was Mercedes-Benz in der neuen S-Klasse anbietet, einfach nur die Krönung im Automobilbau. Zusammen mit dem gegen Aufpreis (und diese Aufpreisliste ist lang!) erhältlichen Sitzkomfort-Paket für Fahrer und Beifahrer wird aus der S-Klasse eine rollende Oase die selbst verwöhnten Zeitgenossen ein fürstliches Angebot zuteil werden lässt.

S-Klasse Chaffeurssitze

Der Testwagen:

Modellbezeichnung: Mercedes-Benz S500
Fahrzeugklasse: Luxus-Limousine
Verkaufsstart: Ab 20.Juli
Leistung: 455 PS

Basispreis:

107k € 

 

S-Klasse Rücksitze Chaffeurssitze

Auf dem Weg zum autonomen fahren

Schmerzlich aber fakt: Der deutsche Markt ist für die neue S-Klasse nicht der wichtigste. Auch wenn das Flaggschiff der Stuttgarter mit dem Herzen deutscher Ingenieurskunst gezeichnet wird, gekauft wird die neue S-Klasse vor allem in Nord-Amerika und Asien.

S-Klasse Rückansicht

Selbst fahren – oder fahren lassen? 

Die S-Klasse kann nicht nur diese zwei, sondern drei (!) Disziplinen. Aktives selbst fahren, gerne auch über lange Strecken – dabei ermüdungsfrei durch die Unterstützung von vielen Helferlein. Entspanntes „fahren lassen“ auf dem optionalen Chaffeurs-Sitz hinten rechts mit einer fast waagrechten Sitzposition und ausgestreckten Beinen. Oder das teil autonome fahren im Umfeld urbaner Ballungsräume.

Neu in der S-Klasse ist zum Beispiel die „Distronic Plus mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot„. Im Stau orientiert sich dieses System am Vordermann und ermöglicht ein Teil-Autonomes fahren. So dass man auch als Freund des selbst fahren in diesen nervigen Situationen von einem Assistenten entlastet wird. Was sich erst einmal geisterhaft anhört und nach Entmündigung riecht, stellt sich schnell als echter Gewinn im Bereich Komfort und Sicherheit heraus.

S-Klasse Rücksitzbank beide Plätze

Assistenzsysteme und passive Sicherheit

Überhaupt ist diese neue S-Klasse vollgestopft mit elektronischen Helfern und Insassen-Schutzsystemen. Einige der Assistenz-Systeme hatte ich vor einiger Zeit bereits vorgestellt. [klick]

Besonders gespannt war ich auf den Gurt-Airbag für die zweite Reihe. Ein Gurt der sich aufbläst und so mit mehr Kraft auf den Oberkörper einwirken kann, oder – andersherum gesagt: Je breiter der Gurt, desto geringer sind die Kräfte die auf die Stellen des Körpers einwirken, sobald es zu einem Unfall kommt. Also zum Beispiel die Rippen und der Thorax. Der „Beltbag“ bläst sich auf die bis zu dreifache Breite des herkömmlichen Gurts auf und vermindert dadurch die Risiken von schweren Verletzungen. Damit der Gurt perfekt sitzt und man das anschnallen auch in der zweiten Reihe nicht „vergisst“ – fahren zudem die Gurtschlösser ein paar Zentimeter heraus und sobald der Gurt darin steckt, wieder zurück.

S-Klasse S500 V8 Motor

Man sitzt perfekt – man wird perfekt umhütet und im Falle eines Knalles, sorgen clevere Lösungen für den maximalen Schutz.

Was fehlt? Ganz klar – der Sound.  Der gefahrene S500 mit seinem 455 PS starken V8-Motor ist akustisch nicht als Verbrennungsmotor wahr zu nehmen. So lange man nicht brachial die gesamte Leistung vom Start weg abruft, säuselt der 4.7 Liter große Achtender einfach nur dezent und für die Passagieren unhörbar vor sich hin.

S-Klasse Fahrer dürften aus dem gröbsten heraus sein und üblicherweise wird die große Limousine sowie so geleast, so spielt die Anschaffung der teuersten Option in der Aufpreisliste auch nur eine untergeordnete Rolle:

S-Klasse burmester Lautsprecher Türe vorn

7.497 € extra,  für den reisenden Konzertsaal

Vergleicht man zudem die Anschaffungskosten der Burmester High-End 3D-Soundanlage mit dem Portfolio des Herstellers für den Einsatz zu Hause, so entspricht das aus 24 Lautsprechern, 24-Verstärkerkanälen und einer gesamt Leistung von 1.540 Watt antretende System eh einem Super-Schnapper. Und auch wenn ich kein audiophiler Freund mit besonderen Talenten bin, was da an Klang heraus kommt, wenn Alicia Keys schreit: „This Girl is on Fire“. Das ist pures Gänsehaut-Feeling.  Oder wenn Satchmo sein „I’m in Heaven“ kehlig durch die 24 Lautsprecher jagt, dann ist Konzert-Feeling pur angesagt.

„Man, if you still have to ask, what #sclass means, shame on you!“

Konzertfeeling, Sitzkomfort weit oberhalb jeder Business-Class die man sonst so findet. Ein säuselnder Motor der sich, gestützt durch die Kraft die er in jeder Lebenslage bietet, charmant zurück hält.  Und ein Fahrkomfort der seines gleichen sucht.

Die Ingenieure bei Mercedes-Benz hatten es nicht leicht. Der Markel-Claim vom „Besten oder nichts“ dürfte die Verantwortlichen noch einmal unter mehr Druck gesetzt haben, als dies bei der Entwicklung einer neuen S-Klasse von Anfang an üblich ist. Doch, nur unter Einsatz von Druck und Hitze entstehen Diamanten.

 

Technische Daten & Detailfotos

Mehr zu den effizienten S-Klasse-Modellen, in Form der S-Klasse Hybrid, dann in den kommenden Tagen!

S 500 Plugin Hybrid Zukunftsmusik

 

 

 

 

* = folgt in kürze  -  Text & Foto: Bjoern Habegger 2013

 

 

 

S-Klassig. Die Premiere der neuen Mercedes-Benz S-Klasse

Es war vermutlich die größte und aufwendigste Präsentation eines neuen Automobils in den letzten Jahren. Die Premiere der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz in Hamburg.

Die Location war gut gewählt. Die Übergabe-Halle der Airbus-Werft in Hamburg ist es doch gewohnt, die ganz großen „Kisten“ an die neuen Eigentümer zu übergeben. In diesem Fall wurden jedoch nicht die Eigentümer mit ihrem neuen Flugzeug zusammen gebracht, sondern die Medien und die neue S-Klasse miteinander bekannt gemacht.

Mercedes-Benz die neue S-Klasse

S-Klassige Show!

Eine Abordnung der Hamburger Philharmoniker sorgte für den melodisch akustischen Rahmen und eine blonde TV-Moderatorin führte durch das Vorgeplänkel der Präsentation. Der Vorstand sprach stolz über die neue Benchmark und vergleichte den Luxusvogel der Lüfte, die A380 gerne und mehrfach mit dem neuen Sternen-Baby in 3XL. Nicht vergessen sollte man dabei: Airbus ist ein Unternehmen der EADS und an dieser wiederum, ist auch der Daimlerkonzern beteiligt. Es war demnach schon fast eine Cross-Promotion 😉

Mich faszinieren Flugzeuge fast noch mehr als Autos und würde ich Testflugzeuge fliegen können, ich würde vermutlich ein „Flight-Blog“ eröffnen. Doch zurück zur Show. Der Höhepunkt war noch nicht erreicht, als die Rückwand der Halle verschwand, den Blick auf einen A380 freigab der sogleich zur Kulisse für eine Art Mercedes-Benz Ballett wurde. Ein dramatisch dunkler Himmel verlieh der gesamten Show-Dramaturgie diese Extra-Portion Hollywood und eigentlich hätte Hans Zimmer für den Auftritt der neuen S-Klasse ein musikalisches Epos komponieren müssen.

Mercedes Benz die S-Klasse Hamburg

Der Höhepunkt der Show – Alicia Keys

Anstelle der Hamburger Philharmoniker und dem vermutlichen „Best Practice“ an Audiophiler Untermalung wanderte die US-Pop-Queen an den Flügel und lies zwei wundervolle Songs vom Stapel. Sorry – Mercedes, aber alleine für dieses  „Girl on Fire“ hatte sich die Reise nach Hamburg bereits gelohnt. Die S-Klasse rückte da für mich fast in den Hintergrund.

Die Show also war „S-Klassig“.

S-Klassiges Automobil?

Ob der W222 in die – es sind einfach enorm große – Fußstapfen seiner Vorgänger treten kann? Ich bin mir noch nicht sicher – mein endgültiges Urteil werde ich erst fällen können, wenn ich die neue S-Klasse gefahren bin.

Es gibt Bereiche, da stellt diese neue S-Klasse die Benchmarks. In anderen Punkten wie zum Beispiel der systemischen Abneigung gegen Touch-Screens im Konzern, habe ich meine Kritik bereits formuliert.  Dafür gibt es wieder andere Themen, die mich zutiefst beeindrucken.

  • Ein cW-Wert von 0,23 für den kommenden S300 BlueTEC Hybrid und 0,24 für aktuelle Modelle
  • Der vollständige Verzicht auf Glühbirnchen. LED only
  • Das enorme Paket an Sicherheits- und Assistenzsystemen
  • Der Konzertsaal auf Rädern, sobald die Burmester-Anlage an Board ist

Das Design mögen einige als zu präsent an der Front und zu dünn im Bereich des Heck empfinden- mir jedoch gefüllt dieser breite Kühlergrill und die flach verlaufende Schulterlinie. Vor allem von schräg hinten hat die neue S-Klasse eine präsente Eleganz zu bieten.

S-Klasse der neuer Stern aus Stuttgart

S-Klassige Zukunft?

Noch fehlt der Plugin-Hybrid und vor allem eine Ablösung für das altertümlich wirkende Siebengang-Automatikgetriebe. Hier muss der Konzern dringend nachlegen.

Bevor ich aber meine Meinung festlege – will ich die neue S-Klasse erst einmal fahren, zu viel Kritik zu diesem Zeitpunkt wäre kurzsichtig, zu viel Lob aber auch heuchlerisch!

Stimmen von Kollegen zur neuen S-Klasse von Mercedes-Benz: Euphorisch, kritisch, distanziert und auch mal nüchtern.

Die neue S-Klasse – die Galerie:

 

 

 

 

 

 

Pressemeldung: Mercedes-Benz S-Klasse W222

Das Beste, oder nichts. Der Anspruch ist klar definiert!
Bevor ich meinen eigenen Artikel über die Premiere der neuen S-Klasse, „dem Flaggschiff, dem Untertürkheimer Sternenkreuzer, Dr. Zetsches Notboot“ und wie auch immer die etablierte den W222 genannt hat, veröffentliche – die ungekürzte und unfassbar lange Pressemeldung von Mercedes-Benz zur neuen S-Klasse im unveränderten Wortlaut:

Der Anspruch: Das beste Automobil der Welt

Mit den drei Entwicklungsschwerpunkten „Intelligent Drive“, „Efficient Technology“ und „Essence of Luxury“ erweitert die neue S-Klasse die Grenzen der Technik auf vielen Ebenen. Die S-Klasse ist nicht nur die technologische Speerspitze von Mercedes-Benz, sondern der automobilen Entwicklung schlechthin.

Wie bei jeder Generation zuvor erwarten die Kunden, dass die neue S-Klasse in jedem Bereich Maßstäbe setzt – und sich so den Beinamen „Das beste Automobil der Welt“ aufs Neue erarbeitet. Dr. Dieter Zetsche,
Vorstandsvorsitzender Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars:
„Die Aufgabenstellung war nicht Sicherheit oder Ästhetik, Leistung oder Effizienz, Komfort oder Dynamik. Sondern in jeder Dimension war unser Anspruch: Das Beste oder nichts. Kein anderes Auto steht so für das
Markenversprechen von Mercedes-Benz wie die S-Klasse.“

Durch Perfektion bis ins Detail entsteht „The Essence of Luxury“. Erlebbar wird das Streben nach dem Besten beispielsweise im Innenraum: Ob Sitze oder Klimatisierung, ob Bedienung oder Design, ob Infotainment oder Komfort und Sicherheit im Fond – neue Ideen, ihre akribische Umsetzung und höchste
Wertanmutung untermauern den Anspruch der Ingenieure an das Spitzenmodell von Mercedes-Benz – und an sich selbst.

Das gilt auch für die Sicherheit: Was mit PRE-SAFE® vor zehn Jahren begann und mit DISTRONIC PLUS seine Fortsetzung fand, führt heute zu einer neuen Dimension des Autofahrens: Komfort und Sicherheit verschmelzen miteinander. Mercedes-Benz nennt dies „Intelligent Drive“. Eine Vielzahl neuer Systeme macht die neue S-Klasse noch komfortabler und noch sicherer.

Fast utopisch klingt die Effizienz, mit der die S-Klasse fährt: Innerhalb von zehn Jahren hat Mercedes-Benz durch die Umsetzung von „Efficient Technology“ beispielsweise den Verbrauch in der 150-kW-Leistungsklasse auf 4,4 Liter pro 100 Kilometer nahezu halbiert. Der Luftwiderstandsbeiwert konnte bei der S-Klasse im Vergleich zum Vorgänger nochmals deutlich verbessert werden und ist mit cw=0,24 neuer Maßstab in ihrem Segment.

Der S 300 BlueTEC HYBRID wird durch weitere aerodynamische Detailoptimierungen diese Werte nochmals toppen und einen cw-Bestwert von 0,23 erreichen. Das neue Modell ist aber zum Beispiel auch das erste Auto weltweit, in dem es keine Glühlampen mehr gibt – nur noch LED. Auch das
zeigt den Weg in die Zukunft.

Das Design: Moderner Status und sinnliche Formen
Jedes Kind auf der Welt erkennt sofort: Hier kommt ein Mercedes-Benz. Wie ein roter Faden zieht sich das Mercedes-typische Gesicht durch die Geschichte der Marke. „Schon immer war das moderne Design der S-Klasse Ausdruck von Luxus und automobiler Erhabenheit ihrer Epoche und auch unsere neue S-Klasse setzt diese Tradition fort. Mit ihrer klassischen Architektur und der fließenden Silhouette verkörpert sie in moderner Weise sinnliche Klarheit.

Das Design schlägt den Bogen zwischen der modernen progressiven Formensprache und der klassischen Eleganz unserer Fahrzeuge aus den 1930er Jahren – Intelligenz wird emotional erlebbar. Stilvolle Sportlichkeit und sinnliche Formen in Synthese mit zeitloser Klarheit und Souveränität machen
die S-Klasse zu einer wahren Design-Ikone“, sagt Designchef Gorden Wagener.

Um die Souveränität und den Führungsanspruch der neuen S-Klasse zu unterstreichen, ist der Kühlergrill größer als bisher, aufrecht stehend und betont dreidimensional gestaltet. Mit ihrer langen Motorhaube, der fließenden, kuppelförmig gespannten Dachlinie und dem leicht abfallenden Heck besitzt die neue S-Klasse klassische Limousinen-Proportionen. Gezielt wurde der Größen- und Raumanspruch so umgesetzt, dass die neue S-Klasse repräsentativ wirkt und die schwungvolle Dachlinie auch dem sportlichcoupéhaften
Anspruch gerecht wird.

Eine dezent von vorne nach hinten abfallende Charakterlinie  markentypische „Dropping Line“ – strukturiert die Seitenwand auf elegante Weise und schafft bereits im Stand zusätzliche Dynamik. Durch die fein gezeichnete konvex-konkave Bewegung der gesamten Flanke entsteht ein sehr kraftvoller und gestreckter Wagenkörper, der zugleich Spannung und Gelassenheit demonstriert. Durch die ausgeprägte Schulter über dem Hinterrad wird der athletische Charakter des Fahrzeugs besonders betont.

Die positiv überspannten Flächen und Linien der Seitenwand der neuen S-Klasse fließen mit spannungsvollem Einzug in das Heck. Die leicht abfallende Form sorgt nicht nur für Eleganz, sondern ist auch aerodynamisch von Vorteil. Horizontale Linien, vom Heckdeckel bis zum Stoßfänger, betonen die Breite des Fahrzeugs in der Heckansicht. Die typische Handschrift der Mercedes-Benz Designer findet sich auch in der Heckscheibe, die die C-Säule anschneidet. Die Scheibe ist im oberen Bereich gerundet, wodurch sie einen coupéhaften Charakter bekommt. Den krönenden Abschluss bilden die neuartigen Heckleuchten: Sie sind komplett vom Wagenkörper eingefasst und runden durch diese solitär integrierte Machart und ihr liebevoll gezeichnetes Innenleben den Gestaltungsanspruch bis ins Detail ab.

LED-Technologie: Das erste Auto ganz ohne Glühlampe

Rund 100 Jahre nach Einführung der elektrischen Fahrzeugbeleuchtung stellt Mercedes-Benz jetzt komplett auf LED-Technologie um: Als weltweit erstes Fahrzeug kommt die neue S-Klasse serienmäßig ganz ohne Glühlampen in Interieur und Exterieur aus. Mercedes-Benz baut so seine Vorreiterrolle auf
dem Lichtsektor weiter aus Eine Weltpremiere stellt auch die so genannte Mehrpegelfunktionalität dar: Rücksichtsvoll gegenüber nachfolgenden Verkehrsteilnehmern wird das Bremslicht bei Nacht oder beim Warten an einer roten Ampel zurückgeregelt. Fast 500 LED übernehmen die Beleuchtung von Straße, Fahrzeug, Innen- und Kofferraum.

Dies sind, je nach Ausstattung, im Einzelnen:

  • Scheinwerfer: Je bis zu 56 LED
  • Rückleuchte: Je 35 LED (plus 4 für die Nebelschlussleuchte)
  • Innenraum (inklusive Ambientebeleuchtung): ca. 300 LED.

Zu besserer Sicht tragen zwei wesentlich verbesserte Assistenzsysteme bei – der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus und der Nachtsicht-Assistent Plus. Dank einer neuen Stereokamera und mehrstufigen Radarsensoren hat die S-Klasse einen 360-Grad-Rundumblick und erkennt Gefahrenpotenzial im
Straßenverkehr besser.

Der Antrieb:

In jeder Leistungsklasse führend in der Effizienz Mit S 400 HYBRID, S 500, S 350 BlueTEC und S 300 BlueTEC HYBRID stehen im ersten Jahr der neuen S-Klasse zwei Hybride und ein Benziner sowie ein Diesel zur Wahl. Alle Modelle sind in ihren Klassen führend bei der Effizienz – gegenüber dem Vorgänger konnte der Verbrauch um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Sämtliche Motoren erreichen bereits heute die Grenzwerte der Euro-6-Abgasnorm. S 400 HYBRID und S 350 BlueTEC erfüllen zudem die strengen Kriterien der Effizienzklasse A, der S 300 BlueTEC HYBRID ist sogar in die Klasse A+ eingestuft.

„Die neue S-Klasse erreicht Verbrauchs- und Emissionswerte, die vor wenigen Jahren selbst in der Mittelklasse utopisch schienen“, so Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Und das ist erst der Anfang unserer ‚Green Leadership‘- Offensive: Schon bald folgt mit dem S 500 Plug-In HYBRID die erste S-Klasse, die beim Verbrauch eine Drei vor dem Komma tragen wird.“ Somit umfasst das Modellprogramm der S-Klasse erstmals das komplette Spektrum von Benziner und Dieselmodellen sowie Benzin-, Diesel- und Plug-In-Hybriden.
Das Fahrwerk: Das erste sehende Fahrwerk der Welt

Als erstes Auto der Welt kann die neue S-Klasse Bodenwellen im Voraus erkennen. Stellt ROAD SURFACE SCAN derartige Unebenheiten mit Hilfe der Stereokamera fest, regelt MAGIC BODY CONTROL das Fahrwerk blitzschnell auf diese neue Situation ein. Dieses innovative Fahrwerkssystem ist auf Wunsch für die Achtzylindermodelle erhältlich. Serienmäßig besitzt die neue S-Klasse das kontinuierlich arbeitende Adaptive Dämpfungssystem ADS PLUS und die volltragende Luftfederung AIRMATIC, die weiterentwickelt wurde.

Das Interieur: Optische Weite und formale Ruhe

Das Innenraum-Design der neuen S-Klasse verkörpert mit seiner klaren Architektur eine klassische, souveräne und zugleich hochmoderne Limousine. Der Raum erhält seinen Ausdruck durch einen einzigartig fließenden, sinnlich eleganten Stil. Dabei schaffen horizontale Elemente und Linien ein Ambiente,
das sich durch optische Weite und formale Ruhe auszeichnet. Hochwertigkeit

Klarheit und Funktionalität:

Das S-Klasse Interieurkonzept vereint Fahr-, Raum- und Bedienkomfort auf höchstem Niveau. Das perfekt abgestimmte Material- und Farbkonzept zeigt einen exklusiven Innenraum wie aus einem Guss. Holz findet insbesondere in der Instrumententafel und der Mittelkonsole großzügige Verwendung. Ein besonderes Element der Hochwertigkeit sind metallisierte Schalteroberflächen mit Perleffekt-Lacken in drei Farbtönen passend zur Innenraumfarbe. Auch die Fondpassagiere sitzen in der ersten Reihe – Konzeption und Exklusivität der Sitzanlage, der Türbeläge und aller Bedienelemente stehen dem Frontpart in nichts nach. Eine zusätzliche Individualisierung des Fondraumes bietet die Ausstattung „First Class Fond“. Diese Business- Mittelkonsole verbindet Privatsphäre und Nutzkomfort (Integration von Telefonhörer, weitere Staufächer, Ablagetisch etc.) miteinander.

Das Konzept: Das Beste für zwei Welten

Zum ersten Mal in der Geschichte der S-Klasse stand die Limousine mit langem Radstand im Fokus der Entwicklung. Anders als früher wurde davon die Version mit kurzem Radstand abgeleitet. Denn nicht nur in den großen Übersee-Märkten wie USA, China oder Japan ist die S-Klasse eindeutig als Repräsentationslimousine positioniert.

Während in Europa und Nordamerika der Besitzer einer S-Klasse häufig selbst hinter dem Steuer sitzt, ist das Flaggschiff des Mercedes-Benz Pkw-Programms in Asien ganz klar ein Chauffeurfahrzeug. Logische Folge ist die Zahl der Neuerungen, die speziell den Komfort und die Sicherheit hinten betreffen – in der S-Klasse sitzen auch die Passagiere im Fond ganz ohne Zweifel in der ersten Reihe.

Von der moderat gestiegenen Fahrzeuggröße1 der neuen S-Klasse profitieren die Passagiere durch in allen Dimensionen verbesserte Innenraummaße: So stehen 12 Millimeter mehr maximaler Kopfraum für den Fahrer, 14 Millimeter mehr Schulterraum und 10 Millimeter mehr Ellbogenbreite vorne zur Verfügung. Durch die größere Kniefreiheit in der zweiten Sitzreihe von 14 Millimetern wird das Reisen ebenso für die Mitfahrer im Fond nochmals angenehmer. Der Schulterraum hinten verbesserte sich um bis zu neun Millimeter. Das Anzeige- und Bedienkonzept: Elegante neue Kommandozentrale Zwei hochauflösende TFT-Farbdisplays im Format 8:3 und mit einer Bildschirmdiagonale von 30,7 cm (12,3 Zoll) bilden die neue Informationszentrale der S-Klasse. Der linke Bildschirm übernimmt die Funktion des bisherigen Kombiinstruments und bietet alle für den Fahrer relevanten Informationen. Der rechte Bildschirm dient zur komfortablen Steuerung von Infotainment- und Komfortfunktionen. Die ständig wachsenden Ansprüche bei der Integration zusätzlicher Funktionen in das Automobil haben für die neue S-Klasse zu einer Weiterentwicklung der gesamten Bedienlogik geführt. Dabei standen besonders die Themenfelder Ergonomie, Bedienkomfort und Sicherheit sowie Attraktivität und Ästhetik im Vordergrund.

Ziel bei der Gestaltung der Bedien- und Anzeigeelemente war das formal und inhaltlich schlüssige Zusammenfassen von Bedienelementen und Anzeigefunktionen im Fahrzeug. Neben den neuen Displays kommen die metallisierten Schalteroberflächen und Echt-Alu-Bedienelemente hierbei besonders hochwertig zur Geltung. Durch feine Strukturen auf der Metalloberfläche strahlt jedes einzelne Bedienelement im Fahrzeug jene Haptik, Akustik und Liebe zum Detail aus, die einen Mercedes-Benz zu
etwas ganz Besonderem macht.

Zu den neuen Bedienelementen gehören eine berührungssensitive Telefontastatur und ein erweitertes Favoriten-Konzept mit zwölf frei belegbaren Favoriten-Funktionen. Hauptbedienelement bleibt der zentrale
Dreh-Drück-Steller, hinzu kommen wie gewohnt Einsprungtasten in der Mittelkonsole für die wichtigsten Funktionen sowie eine Bedienleiste für die Fahrassistenzsysteme.

Die Spracheingabe der LINGUATRONIC via Speech Dialog System ermöglicht beispielsweise das Sprechen vollständiger Adressen in einem Zug (One-Shot-Eingabe). Sprachgesteuert lassen sich auch Telefon und Audiosysteme bedienen. Neu ist die Möglichkeit, sich Textnachrichten (SMS) oder Emails
vorlesen zu lassen.

2014-Mercedes-Benz-S-Class-Brochure-Carscoops21[2]

Die Klimatisierung: Viele Neuheiten für ein behagliches Klima

Das besondere Augenmerk bei der konsequenten Weiterentwicklung des gesamten Klimasystems lag auf den Entwicklungszielen Leistungsfähigkeit, Luftqualität, Regelgüte, Geräuschniveau und Effizienz. Neu ist das AIR-BALANCE Paket mit den Bestandteilen Beduftung, Ionisierung und einer im Vergleich zum Grundfahrzeug noch leistungsfähigeren Filtration. Die Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC im Fond bietet zwei zusätzliche Zonen zur Erhöhung des thermischen Komforts. Ganz neu ist die elektrische
Armlehnenheizung.

Als Weltneuheit erhält die neue S-Klasse Limousine eine „aktive Beduftung“ im Rahmen des AIR-BALANCE Pakets. Aktiv bedeutet, dass man die Beduftung ein- und ausschalten und die Intensität selbst einstellen kann. Mit der Beduftung wird das Geruchsfeld des Innenraums individualisiert. Der Innenraumgeruch wird weder dauerhaft verändert, noch lagern sich die Duftmoleküle auf textilen Oberflächen des Fahrzeugs oder auf der Kleidung ab.

Der Dufteindruck ist dezent, tritt sanft auf und klingt schnell wieder ab.

Die Sitze: Rollendes Büro und Wellness-Oase

Mit zahlreichen Weltneuheiten wie der ENERGIZING Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip oder der aktiven Sitzbelüftung mit reversierenden Lüftern hebt Mercedes-Benz den Sitz- und Klimakomfort in der S-Klasse auf ein neues Niveau. Dem Fond haben die Sitzentwickler dabei besonderes Augenmerk geschenkt. Fünf verschiedene Fondsitz-Varianten inklusive eines Executive Sitzes mit bis zu 43,5 Grad Lehnenneigung stehen zur Wahl und erlauben an Bord konzentriertes Arbeiten oder ungestörtes Entspannen.

Die ENERGIZING Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip ist eine Weltneuheit. Die Sitzexperten von Mercedes-Benz haben eine einzigartige Massage mit 14 separat ansteuerbaren Luftkissen in der Lehne und
integrierter Wärmefunktionalität entwickelt. Insgesamt stehen sechs Massage- Programme zur Wahl, zwei davon arbeiten mit Wärmeunterstützung. Die Funktion ist auch für die Fondsitze erhältlich. Erstmals werden bei der aktiven Sitzbelüftung so genannte reversierende Lüfter eingesetzt. Zunächst wird beim Lüftungsstart kühlere Umgebungsluft auf die Sitzoberfläche gesaugt. Dadurch kann die Oberflächentemperatur eines aufgeheizten Sitzes deutlich schneller als bei bisherigen aktiv kühlenden Systemen reduziert werden. Nach vier Minuten werden die Lüfter automatisch auf blasenden Betrieb umgestellt, um Zugerscheinungen zu reduzieren. Zwei Fondsitz-Varianten (statische Bank oder Einzelsitze mit 37 Grad Verstellung) stehen bei der S-Klasse mit normalem Radstand zur Wahl, bei der Variante mit längerem Radstand sind es sogar fünf. Bei den Komfort- und Liegesitzvarianten wurde die Verstellkinematik geändert. Anders als beim sonst üblichen Schlepplehnen-Konzept wird die Lehne separat verstellt, wodurch Fußraum und Sitzreferenzpunkt unverändert bleiben. In der kombinierten Neigungs- und Horizontalverstellung kann das Sitzkissen separat verstellt werden. Die maximale Lehnenneigung des Executive Sitzes (Liegesitz) auf der Beifahrerseite im Fond wurde von 37 auf 43,5 Grad erhöht und bietet damit die größte Lehnenneigung im Oberklasse-Segment. Der Liegesitz verfügt über eine Wadenauflage, die in der Länge und im Schwenkbereich frei eingestellt werden kann. In der Kombination mit der Fersenauflage des umklappbaren Chauffeursitzes vorn und einem zusätzlichen Komfortkissen kann eine Liegestellung erreicht werden, die in puncto Schlaf- und Ruhekomfort neue Maßstäbe im Automobilsektor setzt.

Bei der Ausstattung „First Class Fond“ (Mittelkonsole hinten) setzt sich die vordere Konsole auf dem Kardantunnel optisch fort. Sie ist mit neuartigen Thermocupholdern ausgerüstet, die mit Hilfe von Peltierelementen das Kühlen oder Wärmen von Getränken über einen längeren Zeitraum ermöglichen.

Auf Wunsch beherbergt die Mittelkonsole ähnlich einem Flugzeugsitz zwei Tische, die mit einer Hand leicht ein- und ausgeklappt werden können.

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Das Multimedia-Angebot: Mobiler Konzertsaal

Eine völlig neue Multimedia-Generation mit intuitiver Bedienung und besonderer Erlebbarkeit der Funktionen durch Visualisierung und Animationen debütiert in der S-Klasse. Zu den weiteren Innovationen zählt das Mehrplatz-System, bei dem von jedem der Sitzplätze unabhängig voneinander auf die Quellen des Entertainment-Systems zugegriffen werden kann.

Gemeinsames Merkmal aller Audio-Anlagen ist das innovative, von Mercedes-Benz entwickelte und bei der S-Klasse erstmals in einer Limousine eingesetzte Frontbass-System: Dabei sind die Basslautsprecher in der Stirnwand montiert und nutzen das fast 40 Liter große Volumen des Quer- und Längsträgers als Resonanzraum. Konventionelle Bass-Lautsprecher in den Türen können entfallen. Die Mitteltöner in den Türen wandern weiter nach oben. Dies verbessert das Klangbild und ermöglicht zusätzlichen Stauraum in den Türen.

Alternativ zum serienmäßigen Soundsystem mit zehn Lautsprechern stehen gleich zwei besonders hochwertige, in Zusammenarbeit mit dem High-End Audio-Spezialisten Burmester entwickelte Audiosysteme zur Wahl: das Burmester® Surround-Soundsystem und das Burmester® High-End
3D-Surround-Soundsystem.

Neu bei der Navigation ist vor allem die interaktive Aufbereitung der Inhalte.
Zu den neuen Navitainment-Funktionen zählen unter anderem der animierte Kompass, die „DriveShow“ mit Informationen für die Passagiere wie im Flugzeug sowie die Anzeige von Google Maps auf der Headunit und im Fond. Informationen zur Verkehrssituation werden mit schraffierten Linien (statt wie bisher mit Fahrzeugsilhouetten) dargestellt. Mit dem neuen Dienst „Live Traffic Information“ werden die Verkehrsdaten in Echtzeit übertragen.  Dadurch ist das Navigationssystem noch besser informiert über die Lage auf den Straßen.

Die Karosserie: Höchste Stabilität und beste Leichtbaugüte

Hohe Crashsicherheit, überragende Steifigkeit für ein hervorragendes Fahrverhalten bei gleichzeitig bestem Geräusch- und Schwingungskomfort – das waren die Entwicklungsziele beim Rohbau der neuen S-Klasse. Sie besitzt den Aluminium-Hybrid-Rohbau der dritten Generation. Die Leichtbaugüte – die Torsionssteifigkeit im Verhältnis zu Gewicht und Fahrzeuggröße – wurde gegenüber dem Vorgänger um 50 Prozent verbessert. Seit der Entwicklung der BR 220 in den 1990er Jahren wurde der hybride Leichtbau mit einem optimal abgestimmten Materialmix zum Aluminium- Hybrid-Rohbau weiter entwickelt. In dieser Zeit stieg der Aluminiumanteil auf über 50 Prozent. Unter anderem deshalb konnte das Gewicht der Karosse seit 20 Jahren trotz erheblich gestiegener Sicherheits- und Komfortansprüche und zusätzlicher Funktionen gehalten bzw. sogar leicht gesenkt werden. Zusätzlich kommen in der neuen Baureihe punktuell in Knotenbereichen wirkende Strukturschäume zum Einsatz. Die komplette Außenhaut der S-Klasse einschließlich des Dachs sowie der Karosserie-Vorbau bestehen aus Aluminium. Der hohe Aluminiumanteil wurde durch Nutzung der kompletten Halbzeugpalette (Guss, Strangpress, Blech) möglich. Die Sicherheits-Fahrgastzelle zeichnet sich durch die intensive Verwendung von höchstfesten
Stählen aus.

Dieser Material- und Formleichtbau mit hoher Komplexität in der Fügetechnik führt dazu, dass die neue S-Klasse den Maßstab im anspruchsvollen Segment der Luxus-Limousinen nach oben verschiebt – und das ohne Mehrgewicht. Mit einer Verwindungssteifigkeit von 40,5 kN/Grad (Vorgänger: 27,5 kN/Grad) erreicht die S-Klasse einen neuen Bestwert in ihrem Segment.

Erweiterter PRE-SAFE® Schutz: Vorbeugen ist besser als heilen
Vor zehn Jahren hat Mercedes-Benz mit dem präventiven Insassenschutzsystem PRE-SAFE® in der S-Klasse ein wegweisendes Konzept der Sicherheitstechnologie vorgestellt, das seither kontinuierlich weiter entwickelt wird. Jetzt baut der Sicherheitspionier den Schutz abermals aus.

  • Die neuen PRE-SAFE® Funktionen können dazu beitragen, Fußgänger- und  Auffahrunfälle im Stadtverkehr zu vermeiden, Gefahrensituationen durch Folgeverkehr zu entschärfen und erweitern die Schutzfunktion des Sicherheitsgurts.
  • PRE-SAFE® Bremse kann auch Fußgänger erkennen und bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h die Kollision durch eine autonome Bremsung vermeiden.
  • PRE-SAFE® PLUS kann eine drohende Heckkollision erkennen und den Folgeverkehr durch Aktivierung der hinteren Warnblinklichter in hoher Frequenz warnen. Bei anhaltender Kollisionsgefahr kann das System das stehende Fahrzeug vor einer Heckkollision festbremsen und damit das Risiko eines Schleudertraumas durch Reduzierung des aufprallbedingten Vorwärtsrucks minimieren. So kann außerdem die Gefahr von Sekundärunfällen vermindert werden. Unmittelbar vor dem Aufprall werden die PRE-SAFE® Insassenschutzmaßnahmen, insbesondere die reversiblen Gurtstraffer, ausgelöst.
  • Bei PRE-SAFE® Impuls bewegt der Sicherheitsgurt Fahrer und Beifahrer in einer frühen Crashphase noch vor dem Anstieg der aufprallbedingten Insassenverzögerung entgegen der Aufprallrichtung. Dadurch können das Verletzungsrisiko und die Verletzungsschwere bei Frontalcrashs erheblich reduziert werden.

Maßstab für Sicherheit im Fond: Neuheiten in der S-Klasse

Mit dem Gurtschlossbringer, dem Beltbag sowie dem Cushionbag baut Mercedes-Benz das Sicherheitssystem für Fondpassagiere weiter aus. Die beiden erstgenannten Entwicklungen sind in dem „PRE-SAFE® Paket Fond“ zusammengefasst. Beim beleuchteten Gurtschlossbringer bewegt ein Elektromotor das Gurtschloss automatisch nach oben und unten. So kann die Gurtlose im Becken- und Thoraxbereich reduziert werden, die Passagiere sind seitlich und längs besser fixiert. Der Beltbag ist ein aufblasbares Gurtband, das das Verletzungsrisiko von Fondpassagieren beim Frontalaufprall reduzieren kann, indem es die Belastung auf den Brustkorb verringert. Der Liegesitz ist serienmäßig mit einem Cushionbag unter dem Polster der Sitzfläche ausgerüstet. Er verhindert Seite 15 in Liegeposition des Sitzes, dass der Passagier bei einem Unfall unter dem Gurt durchrutscht (so genanntes Submarining). So konnte Mercedes-Benz einen komfortablen Liegesitz konstruieren, der bei einem Unfall aber ein höheres Sicherheitsniveau als ein Sitz mit Schlepplehne bietet.

Intelligent Drive: Vernetzt mit allen Sinnen
Unfälle vermeiden und Unfallfolgen mindern: Das ist der ganzheitliche Ansatz der Mercedes-Benz Unfallforschung, die das Unternehmen unter dem Begriff „Real Life Safety“ zusammenfasst. Mit zahlreichen neuen Assistenzsystemen und wesentlich erweiterten Funktionen setzt Mercedes-Benz bei der S-Klasse diese Strategie konsequent fort. Komfort und Sicherheit werden gleichzeitig erhöht. Mercedes-Benz nennt dies „Intelligent Drive“. Die neuen Funktionen nutzen dabei die gleiche Sensorik – eine neue Stereokamera und mehrstufige Radarsensoren.

„Intelligente Assistenzsysteme analysieren komplexe Situationen und erkennen dank verbesserter Umfeldsensorik Gefahrenpotenzial im Straßenverkehr besser“, erläutert Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Bildlich gesprochen: Die neue S-Klasse hat nicht mehr nur vorne Augen, sondern einen 360-Grad-Rundumblick.“ Entscheidend ist die Vernetzung aller Systeme – „Sensor-Fusion“ nennen dies die Sicherheitsexperten. Ziel ist Rundumschutz
nicht nur für die Insassen eines Mercedes-Benz Modells, sondern auch für alle anderen Partner im Straßenverkehr.

Das Spektrum der Unterstützung reicht von der Entlastung und somit Komfortsteigerung über die optische, akustische und/oder haptische Warnung bis zur Verstärkung der Fahrerreaktion. Einige Systeme können im Notfall auch korrigierend eingreifen, etwa durch autonome Bremsmanöver, um einen Unfall zu vermeiden oder die Unfallschwere zu reduzieren.

Hier ein Überblick über die neuen und in ihren Funktionen wesentlich erweiterten Assistenzsysteme:

  • Die DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot entlastet den Fahrer bei der Spurführung und beherrscht teilautonomes Staufolgefahren.
  • Der Bremsassistent BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent kann dank der Stereokamera bei Markierung mit unterbrochenen Linien eine belegte Nachbarspur, insbesondere durch Gegenverkehr, erkennenund durch einseitige Bremsung die Gefahr mindern, dass die Spur unbeabsichtigt verlassen wird.
  • Der Aktive Spurhalte-Assistent kann Gegenverkehr und eine belegte Nachbarspur erkennen und durch einseitige Bremsung die Gefahr mindern, dass die Spur unbeabsichtigt verlassen wird.
  • Der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus ermöglicht blendfreies Dauerfernlicht durch Ausblenden anderer Fahrzeuge im Fernlichtkegel.
  •  Der Nachtsicht-Assistent Plus wurde weiterentwickelt und um eine Wärmebildkamera ergänzt. Der Nachtsicht-Assistent Plus kann bei Gefahr durch Fußgänger oder Tiere in unbeleuchteter Umgebung vor dem Fahrzeug durch automatische Umschaltung von Tachoanzeige auf ein brillantes Nachtsichtbild und Markierung der Gefahrenquellen warnen. Erkannte Fußgänger können darüber hinaus mit einer Spotlight Funktion angeblinkt werden. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit des Fahrers auf die Gefahr gelenkt; gleichzeitig wird die Person am Fahrbahnrand gewarnt.
  • ATTENTION ASSIST kann in einem erweiterten Geschwindigkeitsbereich vor Unaufmerksamkeit und Müdigkeit warnen, den Fahrer über seinen Ermüdungszustand und die Fahrtdauer seit der letzten Pause informieren, bietet eine einstellbare Empfindlichkeitsstufe und weist bei Auslösung der Warnung in der COMAND-Navigation auf Raststätten hin.

tl:dr? – Ganz klar – über 3.000 Wörter für das neue Modell der Schwaben mit dem Stern und eigentlich soll die Aussage nur sein: „Hoppla – hier kommt das Beste Auto der Welt“. Das war im übrigen die „kurze“ Variante des Presse-Artikels – 17 Din A4 Seiten. 102 weitere folgen für den „langen“ Vorstellungstext – ich erspare uns das und werde mir in Ruhe jede Seite durchlesen und dann, nachdem ich meine Eindrücke von einer tollen Premieren-Feier verdaut habe, dann schreibe ich Euch meine Meinung zur neuen S-Klasse.

W222 – die neue S-Klasse – Galerie – Prospektfotos

Die neue S-Klasse feiert heute ihre Weltpremiere in Hamburg. Der Termin für die einzelnen Phasen der Präsentation sind fein durchgetaktet und ich darf auf Einladung von Mercedes-Benz vor Ort sein.

Die Prospekt-Fotos der neuen S-Klasse sind bereits seit dem 10. Mai im Internet auf carscoosp verfügbar – ich persönlich finde aber die Inszenierung dieser Präsentation dem neuen Modell entsprechend und würdig, deswegen habe ich mich entschieden, die Prospekt-Fotos erst heute zu veröffentlichen – während ich gerade auf der Präsentation bin.

Mercedes-Benz S-Klasse W222 – Prospektfotos

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Mercedes-Benz – Das Beste oder nichts – Die neue S-Klasse 2013

In dieser Woche ist es soweit – am Mittwoch feiert die neue S-Klasse ihre Weltprämiere und so langsam lüftet Mercedes-Benz den Schleier.

Das erste offizielle Foto hatte ich bereits verlinkt:  „Link“ zu mb passion

Nun hat Mercedes-Benz selbst angefangen die Hüllen fallen zu lassen und neben dem passenden Foto – noch sieht man nicht viel von den Konturen – gibt es auch einen Youtube-Clip:

Wer es bis zum Mittwoch nicht mehr aushält, der sollte sich die beiden Artikel die ich bereits zur neuen S-Klasse geschrieben habe noch einmal durchlesen.

Wohlbefinden schreibt man jetzt mit „S“

S wie sicher – die neue S-Klasse

Der W222 hat von mir aber bereits auch Kritik erhalten und das noch bevor ich das gesamte Kunstwerk begutachten konnte. Grund ist das neue Command-System in der S-Klasse und die in meinen Augen falsche Entscheidung „gegen“ Touchscreens, vor allem gegen diese „grundsätzliche“ Haltung. Es wäre dem gehobenen Anspruch eines Mercedes eher würdig, würde man dem Kunden die Entscheidung überlassen.

Kritik am Comand-System

Ich bin sehr gespannt, denn der eigene Anspruch der Marke mit dem Stern ist klar. Das Beste oder nichts. Und wir reden hier nicht über den peinlichen CITAN, sondern über das Top-Modell. Alles andere als „State of the Art“ wäre eine Enttäuschung.

Wer nichts verpassen will, der sollte sich sicher sein, dass er meinen Blog per eMail abonniert hat und mir auf Instagram und Twitter folgt. Denn diese Woche wird wirklich heiß!

 

Linktipp:

rad-ab.com > Die neue Mercedes-Benz S-Klasse – Vorfreude ist die schönste Freude? > Preis neue S-Klasse, neue S-Klasse Blog, S-Klasse 2013, W222, W222 Blog, neue s-klasse, neue Mercedes-Benz S-Klasse, Marc Christiansen Mercedes, Markus Jordan Mercedes, Mercedes-Benz S-Klasse W222, neue Mercedes S-Klasse, Jan Gleitsmann Mercedes, Die, Autobloggerhttp://www.rad-ab.com/2013/05/11/die-neue-mercedes-benz-s-klasse-vorfreude-ist-die-schoenste-freude/Ich bin bei der Präsentation der neuen S-Klasse dabei, nächste Woche ist es endlich soweit. Doch neben mir gibt es es noch viele weitere Seiten im Netz, die dann darüber…