Anzeige: Mit ZF auf der Straße zur „Vision Zero“

Im Driving Camp Pachfurth bei Wien konnten Bjoern, Jan von Ausfahrt TV und Jens von rad-ab.com einmal sehen, woran ZF gerade arbeitet. Der Friedrichshafener Automobilzulieferer hat Pressevertreter aus der ganzen Welt eingeladen um an seiner Vision teilzuhaben: „On the road to Vision Zero“. Dieser Leitspruch steht für null Unfälle und null Emissionen – und das bis Zum Jahr 2025. Dabei hat sich Bjoern auf die Experten von ZF Friedrichshafen gestürzt, um ihnen ihr Wissen zu entlocken, während Jens die Technik beim Fahren erleben durfte. Und Jan? Der musste moderieren.

On the Road to Vision Zero

ZF Friedrichshafen hat bei seinem Weg zur „Vision Zero“ sogar ein eigenes Auto entwickelt. Was zunächst aussieht wie ein handelsüblicher Volkswagen Touran, verhüllt bestens, dass unter dem Blech eigententwickelte Technik steckt. So verfügt der Technologieträger über eine aktive Vorder- und Hinterachslenkung, über einen Elektroantrieb und Assistenzsysteme noch und „nöcher“. Dabei hat Jens die Möglichkeit das Vision Zero Vehicle auszuprobieren.

Los geht es mit der Imitation eines Falschfahrers. Jens kann es nicht lassen: Schilder warnen zwar mit „STOPP, FALSCH! Einfahrt verboten!“, aber er muss einfach mit Vollgas in die falsche Richtung brettern. Doch das Auto, das mit einem riesigen Touchscreen à la Tesla, ausgestattet ist, bremst selbsttätig herunter und hält an. Und das, obwohl Jens voll auf dem Gas steht. So geht es nur noch rückwärts heraus – ein echter Sicherheitsgewinnt. Bei Bedarf lässt sich das System aber auch ausschalten. Ein weiterer Test: Bodenschwellen. Nähert man sich fiesen Verwerfungen, erkennt das Vision Zero Vehicle diese und strafft die Gurte, und verhindert damit, dass man das Lenkrad verreißt.

Wenn man nicht ganz bei der Sache ist

Eine weitere große Gefahr beim Fahren ist ein abgelenkter Fahrer. Jens kann das bestens simulieren und schaut für längere Zeit auf das große Infotainment. Das Fahrzeug erkennt dies, gleichzeitig aber auch, dass eine Kurve vorausliegt. Also passt es die Geschwindigkeit automatisch an, obwohl Jens mal wieder Vollgas gibt. Das Vision Zero Vehicle wird langsamer, lenkt optimal ein und beschleunigt am Ende der Kurve wieder. Und Jens? Der ist schon wieder beim nächsten Highlight: Den integrierten Kindersitzen. Zwar keine Neuheit, doch wurden diese um eine sehr sinnvolle Erfindung ergänzt – ein höhenverstellbares Gurtschloss. Oftmals ist es, gerade bei sperrigen Kindersitzen, zu tief angebracht. Doch hier reicht ein kurzes Einknicken des Sitzes und das Schloss fährt automatisch hoch.

Das Heck lenkt mit: Die ZF Hinterachslenkung

Eines der Highlight für Bjoern, das ZF Friedrichshafen entwickelt hat, ist die aktive Hinterachslenkung. Als bekennender Pick-Up-Fan freut er sich besonders über dieses Gimmick. So schlagen die Hinterräder des 5,80 m langen Ford F150 um bis zu 12 Grad ein. Das sieht zunächst so aus, als wäre die Hinterachse gebrochen, erhöht die Agilität des Goliaths aber immens. Als Test-Fahrer durfte Jens ans Steuer und einen Parcours absolvieren: Hier verhielt sich der riesige Ford 150 eher wie ein Kompakt-Auto, denn wie ein LKW. Frank Berger, Experte in diesem Thema, erklärt, dass dafür der Hub vergrößert wurde, was die Kunden in Zukunft integrieren würden. D.h. dass das Radhaus vergrößert und Platz freigehalten werden muss. Kunden sind dabei aber keineswegs die Endverbraucher wie Max Mustermann oder Otto Normal, sondern Automobilhersteller. ZF spielt also im Pool der ganz Großen mit!

Safety First für relaxtes Fahren

Ganz groß sehen die Friedrichshafener auch die Verkehrssicherheit: 1,25 Millionen Verkehrstote gibt es jährlich zu beklagen – weltweit versteht sich. Insgesamt 50 Prozent aller Unfälle in Deutschland würden durch den Fahrer verursacht. Und um diese recht hohe Zahl zu senken gebe es nur eine Möglichkeit – der Fahrer als Gefahrenquelle muss eliminiert werden. Bjoern sprach dazu mit dem Experten Dr. Gumpoltsberger, der erklärte, was für die „Abschaffung des Fahrers“ innen und außen am Fahrzeug verändert werden müsse. Zum einen seien neue Sensoriken für automatisiertes Fahren nötig. Nur so können Unfälle rechtzeitig erkannt werden. Zum anderen müssen neue Airbagsysteme erfunden werden. Darüber hinaus bräuchte es immer bessere Innenraumkameras zur Erkennung des Fahrers und dessen Handelns – wie Jens im Test eindrucksvoll gezeigt hat. Wenn diese Systeme flächendeckend etabliert und ausgereift seien, könne man das autonome Fahren dafür nutzen, um im Auto komplett zu relaxen. Der Ansatz von ZF für die Zukunft ist, dass der Fahrer schlafen, arbeiten, oder einen Film schauen kann, während das Auto fährt. Und egal in welcher Position er sich befindet – es besteht immer Schutz im Falle des Unfalls.

Neben diesen Themen befasst sich ZF Friedrichshafen mit der E-Mobilität und zeigt Plug-In Fahrzeuge sowie zahlreiche neue Exponate. Dazu zählt etwa das Porsche PDK mit Elektromotor, wie es im Porsche Panamera e-Hybrid arbeitet. Hier arbeitet die E-Mobilität als Boost und macht Spaß. Die Kraft des E-Motors ist stark spürbar. Betrachtet man das Schnittbild des 8-Gang-PDK, entdeckt man diesen E-Motor und ist erstaunt, wie klein er eigentlich ausfällt. Michael Wetzel von ZF erklärt, dass dieses E-Aggregat 100 kW / 136 PS an Leistung bringt. Ein großer, ausgestellter E-Motor schafft es auf 150 kW. Der Größenunterschied liegt im System selbst erklärt: Der kleine Motor ist für Hybride geeignet. Der große Antrieb hingegen für reine Stromer und ist damit auf eine höhere Dauerleistung ausgelegt. Diese entspricht 150 kW, die Kurzleistung liegt hingegen bei 75 kW.

See, Think, Act mit ZF Friedrichshafen

All diese höchst-spannenden Themen stehen unter einem Motto: „See, Think, Act“. Das Auto soll in Zukunft Infos aufnehmen, auswerten und daraus Handlungen erfolgen lassen. Ein Beispiel für das Sehen: Die Kamera-Technologie. Einst begannen Kameras mit einem Blickwinkel von 52 Grad, während man heute bei rund 100 Grad angekommen ist. Das funktioniert mit Hilfe der Three-Cam. Für das „Think“ könne man das gläserne Steuergerät heranziehen, das alle Informationen verarbeite. Hier entwickelt NVidia stark mit – ein Hersteller, der Vielen von Grafikchips bekannt sein dürfte. Beim Thema „Act“ können die Hinterachslenkung, Servopumpen oder viele andere Teile, die wir so oder in ähnlicher Form bereits aus dem Fahrzeug kennen, herangezogen werden. Sie führen die Tätigkeiten des „See“ und vor allem des „Think“ aus.

Eine große Menge an Neuerungen und Erfindungen. Was gefällt Euch am besten? Welche Innovationen interessieren Euch am meisten? Lasst es uns wissen und lasst einen Kommentar da. Wir freuen uns auf regen Informationsaustausch!

Reportage: ZF – Der Technologiekonzern

Drei Videos – drei Mal so gut 😉

Zusammen mit den Kollegen Jan und Jens habe ich für AUTOHUB eine Reportage gedreht. In der Hauptrolle der Technologiekonzern ZF aus Friedrichshafen. Jan für ausfahrt.tv, Jens für voice-over-cars und ich für unseren Youtube-Kanal: AUTOHUB!  Herausgekommen ist ein unterhaltsamer Drei-Teiler, der sich sowohl mit der Vergangenheit als auch der Gegenwart und Zukunft von ZF beschäftigt. 

„Vision Zero“ heißt: Null Unfälle, null Emissionen. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, bedarf es intelligent vernetzter, automatischer Systeme.

Akzeptanz für die Elektromobilität lässt sich auf vielerlei Weise schaffen. Deshalb ergänzt ZF seine langjährige Kernkompetenz bei der E-Maschine durch neue Produktideen und Kooperationen. Zusammen mit Partnern entwickelte ZF das „Car eWallet“, das auf der Blockchain-Technologie basiert: Damit bezahlen Fahrzeuge automatisch den Strom an der Ladestation, die Parkgebühren oder eine Maut. Ein weiteres Beispiel für ein neues Geschäftsmodell: Apps und Algorithmen können die Sicherheit im Straßenverkehr weiter erhöhen – vor allem für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. So warnt der intelligente Algorithmus „X2Safe“ seinen Benutzer vor einer drohenden Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer. An alle Player im Mobilitätsmarkt richtet sich das Konzept des Intelligent Rolling Chassis (IRC), einer fahrbereiten Plattform für rein elektrisch angetriebene Stadtfahrzeuge. Der vollständig ebene Boden zwischen Vorder- und Hinterachse erlaubt nahezu beliebige Aufbauten und neue Innenraumkonzepte. Das Intelligent Rolling Chassis eignet sich etwa als Basis für Kompaktwagen, Limousine, FunCabrio, Lieferwagen und selbst für autonom fahrende Liefercontainer. Die intelligent vernetzten mechatronischen Systeme von ZF sind inklusive. Für Car-Sharing-Dienstleister, Taxi-Unternehmen und Autovermietungen interessant ist die App „Dashboard“ von Openmatics. Mit dieser Anwendung steuern sie ihren Fuhrpark wirtschaftlich. Openmatics hatte ZF bereits im Jahr 2011 als erste herstellerunabhängige Telematik-Plattform gegründet. Heute spielt das System bei vielen Zukunftsideen des Konzerns eine wichtige Rolle – und das für Pkw, Lkw sowie für Industrieanwendung.

Lösungen von ZF für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Seit der Übernahme von TRW Automotive im Jahr 2015 verfügt der ZF-Konzern über das umfassendste Portfolio aktiver und passiver Sicherheitstechnologien in der Zulieferbranche. Ständige Innovationen tragen dazu bei, Unfälle zu verhindern und Fahrzeuginsassen sowie andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

ZF verfügt über ein spezifisches Wissen, mit dem sich intelligente Sicherheitssysteme entwickeln lassen. Schließlich sind intelligentere Autos auch sicherere Autos. Mithilfe hochentwickelter Elektronikarchitekturen und innovativer Algorithmen kann der Konzern seinen Kunden integrierte Lösungen anbieten, die weit mehr sind als nur die Summe ihrer einzelnen Teile.

..aber das ist alles nur Text 🙂 – schaut Euch doch lieber die drei Videos an 😉

Als ich einmal fast die Bodensee-Klassik gewann. Oder so.

Der Opel Kadett C Coupé als GT/E war ein Bubentraum für viele, damals. Und natürlich nur so richtig original in der „gelb-weißen“ Original Lackierung der 1000-Serie von ’77-’79. Schlanke Karosserie und Heckantrieb. Der Endgegner für die Golf GTI-Fraktion. Entweder Volkswagen oder Opel GT/E. Zwei Liter Hubraum, der Motor längs montiert und dank Bosch L-Jetronic 115 PS stark. Wer damals den Oberlippenbart pflegte und VoKuHiLa trug, der stand auch auf das knackige Sportler-Coupé der Rüsselsheimer. Heute ein gesuchter Kult-Youngtimer. Auf dem Weg zum Oldie. Der Serien GT/E hatte nicht nur den bekannten 2.0 Liter 115 PS Einspritzer, sondern auch ein Sperr-Differential und ein knackig kurzes Fünfgang-Sportgetriebe von ZF verpasst bekommen. Das Leergewicht des Coupés ? Für heutige Verhältnisse eine Besonderheit. Easy unter 1.000 Kilogramm! So konditioniert, war das Kadett Coupé natürlich prädestiniert für den Motorsport. Der Einstiegspreis damals lag im übrigen bei 16.900 D-Mark! Kein Schnäppchen, aber für Sportfahrer ein erreichbarer Fixpunkt!

Mit dem Herzen eines Rallye-Helden zur Bodensee-Klassik 2017

Dann kann auch Gesamtplatz 47 ein Sieg sein!

Die Bodensee-Klassik ist eine Veranstaltung für Menschen mit Benzin im Blut. Umgeben vom wundervollen Panorama des Allgäus, der Alpen und des Bodensees lässt sich der Autofahrer-Alltag mit der Hilfe von „altem Blech“ und knackigen Touren vergessen. Zurück in eine Zeit, in der das Autofahren primär eine Lust war.

Damit der sportliche Ehrgeiz nicht durch übereifrige Polizisten mit Laserpistolen und absurden Strafsummen für klitzekleines Überschreiten des Tempolimits ausgebremst wird – ist die Prämisse der Ausfahrt: „Reisen statt rasen“ und der sportliche Wettkampf wird in „Wertungsprüfungen“ auf Parkplätzen abgehalten. Aber auch hier geht es dann nicht um „Rekordrundenzeiten“, sondern um Präzision – um das 1/100 bei der Einhaltung von Zeitvorgaben. Festgehalten im Roadbook, stellen sich die Teams den Aufgaben. Der Beifahrer gibt vor, der Fahrer reagiert. 100 Meter in 16 Sekunden die Ansage und der Fahrer muss genau dies einhalten. Es ist ein Teamsport. Und nicht selten sind Teams an diesen Aufgaben zerbrochen.

Lämmle und Habby in der Startnummer 32

Die Rollen im Cockpit waren fix verteilt. Meine Co-Pilotin sollte Sarah Elsser sein, eine Moderatorin, bekannt aus dem TV. Und diese Frau würde mir sagen, wo es lang geht. Das liest sich, als wäre der Chauvi am Steuer nicht wegzudiskutieren. Klassische Geschlechterrollen während der Rallye? Nein. Aber Habby ist ein Autoblogger und ein miserabler Beifahrer. Umso wichtiger zudem die Rolle des Co: Die Richtung und die Zeiten ansagen. Während der obligatorischen Rallye-Schulung war sich ein älteres Paar eine Sitzreihe hinter uns dann auch einig: „Was Lämmle sagt, wird gemacht.“ Oder so ähnlich der Wortlaut des Paares in den 60-70zigern. Lämmle von nun an der Rufname der Co-Piloten Sarah, und was Lämmle sagt, wird Habby tun. Da links abbiegen? Und wenn alle vor einem rechts fahren? Dann wird dennoch links abgebogen. Lämmle hat das Kommando. So klassisch chauvinistisch war die Aufgabenteilung also nicht.

Der Papiertiger

Das Rallye-Fahrzeug von Achim Warmbold sollten wir fahren. Eine Rallye-Variante des Opel Kadett C Coupe GT/E. 160 PS stark, mit kurzem Getriebe und Sperrdiffferential ausgerüstet. Verstärkte Dämpfer, kürzere Federn und ein Überrolbügel vervollständigen das Setup. Ein erstes Anlassen: Oh, der läuft ja rau. Die ersten Meter: Oh, der hat sicher keine 160 PS. So ist das mit den Presse-Fahrzeugen. Nicht alles, was nach Rallye aussieht, fährt auch wie „Rallye“. Unsere Startnummer 32 hatte die „35“ von Achim Warmbold 1978 auf Platz 2 in der Deutschen Rallyemeisterschaft getrieben. Aber leider nur die Optik des Ex-Werkswagens und die Startnummer – die Leistung entsprach dem Serien GT/E und vermutlich auch das nur mit viel Liebe.

Berg-Etappen wurden so zur Berg-Prüfung für das ZF-Getriebe. Unter 2.500 Umdrehungen lief unser Kadett nicht wirklich rund und wollte kein Gas annehmen, ab 3.5 zog er – bei 4 ging ihm die Luft aus und auf 4.5 wurde er vor allem lauter – aber nicht mehr schneller. Fleißiges Rühren im knackigen Sport-Getriebe. Der erste Gang hinten links, zwei vorne und so weiter. Das kann in der Hektik einer Zeitprüfung schon mal irritieren – war das jetzt der zweite, der dritte, oder doch der vierte Gang? Unser Kadett nahm es mit herzlichen Reaktionen auf. Immerhin die Optik stimmte und so strahlten nicht selten die Herzen von älteren Männern am Straßenrand. Bei einem Tankstopp lächelte die kastanienrot gefärbte Kassiererin milde und setze einen verträumten Blick auf: „So einen hatte mein Mann auch mal“. Ich denke – die Episode zwischen ihr und ihrem Mann hatte durchaus Höhepunkte im Kadett GT/E.

Klassensiege und schmerzliche Niederlagen

Man könnte die Bodensee-Klassik nicht so lieben, würde sie nicht von einem Profi-Team organisiert werden. Nach dem ersten Wertungstag war die Stimmung im Team „Lämmle und Habby“ großartig. Lämmle hatte die Beschilderung durch Chinesen-Zeichen sofort verstanden und Habby den rechten Weg gewiesen. Und auch die ersten Wertungsprüfungen verliefen extrem erfolgreich. Für so ein junges Team. Für Lämmle war es immerhin die erste Klassik-Rallye. Platz 29 von 173 Teilnehmern. Da darf man schon ein wenig stolz sein. Mit diesem Stolz startete der Freitag der Rallye. Zwei Etappen, mehrere Wertungsprüfungen und am Abend sollten wir festgestellt haben, wenn die Tankuhr „leer“ anzeigt, dann ist der Kadett auch wirklich leer. Komplett leer. Zum Glück ging uns der Sprit erst kurz vor einer Tankstelle aus. So durfte Lämmle ans Steuer und Habby freute sch über das gute Leistungsgewicht des Rallye-Optik-GT/E. Ein wenig Sport konnte dem guten Gefühl keinen Dämpfer verpassen. Ein katastrophales Ergebnis schon.

Platz 65 am zweiten Tag – eine herbe Enttäuschung. Was war passiert?

Eine doppelt versteckte Durchfahrtsprüfung übersehen – und zweimal bei einer Wertungsprüfung in den Himmel geschaut. Das reichte, um im knappen Feld der Top-Leute eine rote Laterne zu kassieren. Jede 1/100 Sekunde Abweichung ein Strafpunkt, eine verpasste Durchfahrtskontrolle, 300 Strafpunkte und am Abend von Tag zwei standen 1323 Punkte auf dem Konto. Am Vortag waren es noch 814 und die Spitzen-Teams bleiben unter 400 pro Tag. 🙁 Das muss Motorsport sein. Dieses Gefühl. Eigentlich geht es ja um nichts. Aber auf der anderen Seite eben doch um alles. Team Lämmle und Habby unter Druck.

Tag 3 – ein versöhnliches Ende

Der dritte Tag belohnte die Teilnehmer mit grandiosen Strecken. Enge und verwinkelte Berg-Passagen, der GT/E röhrt zwischen dem dritten und zweiten Gang und 3 bis 4.000 Umdrehungen hin- und her. So langsam bildet sich Hornhaut an der rechten Hand. Ungewöhnlich harsch der Druck, mit dem die Schaltung geführt werden will, wenig schmeichelnd in der Hand der Schaltknauf. Die Ohren haben sich derweil an den mit wenig Dämmung versehenen Rallye-Advokaten gewöhnt. Es ist halt laut im GT/E.

Konzentration bei Lämmle, Konzentration bei Habby. Noch einmal das gute Ergebnis vom Freitag wiederholen. Zeigen, dass der Freitag kein Glücksgriff war, sondern Ergebnis von guter Teamarbeit. Und prompt geht die erste Wertungsprüfung des Tages in die Hose. Doch Lämmle baut den frustrierten Habby wieder auf. Dank der Gesangseinlagen der Co-Pilotin kann die Stimmung im ’79 VoKuHiLa-Traumwagen nicht schlecht bleiben. Und mit 377 Strafpunkten am Samstag steigern wir uns sogar. Platz 17 im Starterfeld und damit noch einmal ordentlich Land gut gemacht.  Und mit einer 0.00 in der allerletzten Wertungsprüfung haben wir sogar eine Wertungsprüfung gewonnen. Doch dieser Sieg bleibt unbelohnt, denn wir sitzen in einem Fahrzeug des Sponsors. ZF ist Partner der Bodensee-Klassik und unser Fahrzeug wurde von ZF zur Teilnahme angemeldet. Wie gewonnen, so – glücklich. Punkt. Doch wir blieben das beste ZF-Team und der Drittbeste Opel – man muss sie nur finden, die Gründe zum feiern!

Am Ende fühlt sich diese Bodensee-Klassik an, als hätten wir sie gewonnen. Danke an „Lämmle“, du warst eine tolle Co-Pilotin! 

 

 

 

Mehr Verkehrssicherheit mit ZF X2Safe

Zugegeben: X2Safe klingt nicht gerade nach einer selbsterklärenden Lösung. Doch das System ist so logisch wie es smart ist. Pardon: Intelligent ist das Wort der Stunde. ZF hat für X2Safe einen intelligenten Algorithmus entwickelt, der die Verkehrssicherheit revolutionieren soll. Als Systemanbieter sieht ZF schlicht nicht nur eine Verbindung zwischen Autofahrern, sondern zwischen allen Verkehrsteilnehmer und vernetzt sie über eine Cloud. So sollen Kollisionen bereits im Entstehen vermeiden werden, womit ein weiterer Schritt in Richtung autonomem Fahren gemacht wäre. Read more

Einblicke in die Zukunft der Trucks – ZF Innovation Truck

Wie zeigt man, was man im Alltag nicht sehen kann? Wie erklärt man, was automatisch abläuft? Wie demonstriert man die Kompetenz, wenn die eigenen Produkte immer unter dem Label der großen Marken bekannt werden? So wie es ZF auf der Nutzfahrzeug-Messe 2016 in Hannover getan hat. Mit einem Truck aus Acryl-Glas.

Der ZF Innovation Truck, der Sicherheit unter das Blechkleid geschaut

ZF hat eine Vision. Die „Vision Zero„. Und damit 100% Sicherheit. Die Vision des unfallfreien Fahrens. Aber ZF baut doch gar keine Autos? Stimmt. Die Fahrzeuge kommen von den großen Marken, aber ohne die großen Zulieferer gäbe es keinen Fortschritt. Und ZF ist einer der Schrittmacher für diesen Fortschritt. Man forscht, man entwickelt und dann bietet man komplette Systemlösungen an. Die Automobil-Hersteller bedienen sich an diesen Baukästen.

Global Press Event ZF TRW 002 Truck LKW Sicherheit

SEE. THINK. ACT.

Es sind die Systeme von ZF, die Fahrzeugen dabei helfen, die Umgebung zu erfassen, Situationen zu beurteilen und dann entsprechend zu reagieren. Vom Radarsystem über Kamera-Einheiten bis zur aktiven Hinterachslenkung und den integrierten Bremssystemen. Es ist Know-how aus Deutschland, Know-how von ZF, mit dem Autos seit Jahren sicherer und intelligenter werden. Für den Konzern ZF, groß und bekannt geworden durch aufwendige Mechanik, Präzision und die Expertisen bei der Getriebe-Herstellung, ist der Wandel in der Automobil-Industrie eine spannende Herausforderung. Den Veränderungen trägt man Rechnung. Weg von der reinen Mechanik, hin zu einem Konzern, der alle Disziplinen des modernen Fahrzeugbaus kombiniert. Das Streben nach Effizienz und dem Absenken von Emissionen führt zu elektrischen Antrieben. Die Elektrifizierung steht vor dem Durchbruch. Und gleichzeitig werden unsere Autos immer intelligenter. Clevere Büchsen auf Rädern, die uns schon bald autonom von A nach B bringen werden. Und ZF sieht sich an der vordersten Front in der Entwicklung der Zukunftstechniken.

Vom PKW zum LKW

mein-auto-blog ist als reines Autoblog gestartet, die Welt der Trucks war außen vor. Doch in dieser Welt tut sich noch viel mehr als bei den PKW. Es ist also an der Zeit, sich dort ein wenig mehr umzuschauen! Die berühmte „letzte Meile“, der Stadtlieferverkehr – er nimmt weiter zu und wird immer wichtiger. Gleichzeitig ist die Globalisierung ohne Fernlastverkehr nicht mehr vorstellbar.

Sicherheit im professionellen Lastverkehr? Ein wenig beachtetes Thema. In die Schlagzeilen gerät es nur, wenn wieder einmal ein LKW in ein Stauende fährt. Dass sich beim Thema Sicherheit bei den LKW aber ebenso viel tut, zeigt ZF mit seinem „Innovation-Truck“.

Sicherheit für Brummi-Fahrer

Zusammen mit den Kollegen von rad-ab.com und ausfahrt.tv hat sich mein-auto-blog auf der Nutzfahrzeug-IAA auf dem Stand von ZF umgeschaut. Und ZF hat sich ein besonderes Schaustück einfallen lassen. Einen Truck vollständig aus Acrylglas. An diesem Truck wird einem dann erstmalig bewusst, wo überall ZF drinsteckt. Am besten, ihr schaut Euch das VIDEO an!

Wer mehr zum Thema Sicherheit und Zukunft erfahren möchte, der sollte sich das ZF -Magazin „drive“ herunterladen (klick).

 

 

Zu Besuch bei ZF: So werden LKW sicherer und intelligenter

Für eine Video-Reportage war ich zu Besuch bei ZF. Habe mir das Global Press Event der Technologie-Experten angeschaut und bin – quasi nebenbei – völlig geflashed nach Hause gekommen. Eine Fahrt in einem 70 Tonnen Kran, mit LKW und Bussen – das erlebt man eben nicht jeden Tag. 

Es war ein tragischer Unfall. Vor einigen Wochen ist auf der A6 ein LKW an einem Stau-Ende auf das Fahrzeug einer Familie aufgefahren. Drei Kinder und die junge Mutter sind sofort tot, der Vater wird hinter dem Lenkrad eingeklemmt. Es ist – ich bin selbst Vater einer kleinen Tochter – ein Schicksalsschlag, bei dem einem alle Worte fehlen. Diese Situationen nehmen zu. Der Verkehr nimmt zu und der Transport von Gütern über Autobahnen ist nicht anders zu lösen. Die Gefahr bleibt. Doch wie bei allen Gefahren gibt es Menschen, die darüber nachdenken, wie man sich schützen kann. Lösungen suchen. Blickt man in den Automobilbau, dann sind es die Zulieferer, die mit Erfindungen wie ABS, Airbags und ESP den Alltag auf den Straßen sicherer und die Risiken von Unfällen minimiert haben.

Bereits heute ist es eine EU-Verordnung, dass keine neuen LKW zugelassen werden können, die nicht über ABS und ESP verfügen. Für die Zukunft hat der Automobil-Zulieferer ZF eine weitere Lösung im Portfolio. Über diesen „Ausweich-Assistenten“ und viele andere „gewichtige Themen“, mehr im Video!

 

ZF demonstriert: LKW werden sicherer!

Es war ein tragischer Unfall. Vor einigen Wochen ist auf der A6 ein LKW an einem Stau-Ende auf das Fahrzeug einer Familie aufgefahren. Drei Kinder und die junge Mutter sind sofort tot, der Vater wird hinter dem Lenkrad eingeklemmt. Es ist – ich bin selbst Vater einer kleinen Tochter – ein Schicksalsschlag für den einem alle Worte fehlen. Diese Situationen nehmen zu. Der Verkehr nimmt zu und der Transport von Gütern über Autobahnen ist nicht anders zu lösen. Die Gefahr bleibt. Doch wie bei allen Gefahren gibt es Menschen die darüber nachdenken, wie man sich schützen kann. Lösungen suchen. Blickt man in den Automobilbau, dann sind es die Zulieferer die mit Erfindungen wie ABS, Airbags und ESP, den Alltag auf den Straßen sicherer und die Risiken von Unfällen minimiert haben.

Bereits heute ist es eine EU-Verordnung, das keine neuen LKW zugelassen werden können, die nicht über ABS und ESP verfügen. Für die Zukunft hat der Automobil-Zulieferer ZF eine weitere Lösung im Portfolio.

Premiere des „Evasive Maneuver Assist“ (EMA)

Vernetzung und Automatisierung als Schlüsselfunktionen

Es ist der richtige Schritt für mehr Sicherheit. Die Vernetzung von Assistenzsystemen und die Integration von Assistenzsystemen die man bereits aus dem PKW-Bereich kennt. Der Automobil-Zulieferer ZF TRW hat mit dem „EMA“ getauften System, „Ausweich-Assistenten“ ein System geschaffen, mit dem das Assistenzsystem die Kontrolle über den Truck übernehmen kann, wenn ein „abbremsen“ vor dem Hindernis, zum Beispiel einem Stau-Ende, nicht mehr möglich ist. Den Impuls für das ausweichen gibt der Fahrer, das Assistenzsystem übernimmt danach die Kontrolle über den Truck und seinen Anhänger. Die ebenso von ZF gelieferte elektrohydraulische Servolenkung ist Teil des Systems. Der Lenkimpuls des Fahrers, dieser wäre derzeit – noch ist das System in einer Erprobungsphase – auf jeden Fall notwendig, da die Gesetzgebung keine „autonome Fahrt“ erlaubt, kooperiert dann mit dem „Highway Driving Assist“ System und lenkt den LKW auf die freie Spur und leitet gleichzeitig eine Vollbremsung ein.

ZF Innovation Truck 2016

EMA und HDA wurden jetzt erstmalig der Fachpresse vorgeführt. Präsentiert wurden die Sicherheits-Bausteine in einem modernen LKW den ZF schlicht den „Innovation Truck 2016“ genannt hat.

Global Press Event ZF TRW 008 Truck LKW Sicherheit

Der „Evasive Maneuver Assist“ ist das Ergebnis aus der Kombination von Sicherheits-Innovationen made by ZF und WABCO. Das elektronische Bremssystem des Trucks stammt vom Belgischen Zulieferer für Brems- und Fahrwerkssystemen.

Ein plötzliches „Verreißen“ des Lenkrads wird vom „OnGoard-Bremsassistent“ des Zulieferes WABCO als Triggermoment verstanden, den „Ausweich-Assistenten“ zu starten. Während des automatischen Steuerns berechnet die Funktionssoftware die optimale Ausweichbahnkurve laufend neu voraus und justiert den Lenkwinkel entsprechend. Die integrierte Überrollschutz-Funktion des EMA wurde für derart extreme Fahrsituationen angepasst. Der ZF Innovation Truck setzt diese Vernetzung von Stabilitäts-, Bremssystemen und Lenksystemen erstmalig um.

Spurhalten für LKW

Was im PKW-Segment bereits völlig normal ist, ein aktiver Spurhalte-Assistent, verwirklicht ZF nun mit dem „Highway Driving Assist“ erstmalig auch im LKW.  Das System warnt den Fahrer nicht nur vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Bahn, sondern hält den Sattelzug auch selbständig und aktiv in der Spur. Zugleich überwacht es über alle Tempobereiche hinweg, automatisch den Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden, was in diesem Fall sogar Anhalten und Wiederanfahren miteinschließt.

ZF demonstriert mit dem „Innovation Truck 2016“ was möglich ist, wenn ein Konzern mit aller Macht am Fortschritt arbeitet. Mehr Sicherheit ist das Ergebnis. Auf das tragische Unfälle der Vergangenheit angehören!

Global Press Event ZF TRW 004 Truck LKW Sicherheit

[notification type=“notification_info“ ]Start zu unserer Reihe über Lastkraftwagen, Berufskraftfahrer, Vernetzung und Zukunft der Urbanen Mobilität im B2B-Segment.[/notification]