Zwischenbilanz Elektro-Auto-Prämie — BMW dominiert weiter schwache Nachfrage

Zwischenbilanz Elektro-Auto-Prämie — BMW dominiert weiter schwache Nachfrage

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zum 31. Mai 2017 eine weitere Zwischenbilanz zur Elektroautoprämie gezogen. Bislang wurde die Förderung erst 20.627 mal beantragt.

Der große Run auf die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle ist auch nach drei Quartalen ausgeblieben. Seit Beginn des Förderprogramms am 2. Juli 2016 sind erst 20.627 Anträge für den Umweltbonus bei der Bafa eingegangen. Eine von vielen befürchtetes „Elektromobilitätschaos“ wird es bei der Bafa nicht geben, so Bafa-Präsident Arnold Wallraff.

Für reine Elektroautos, die mit 4.000 Euro gefördert werden, wurden 11.652 Anträge gestellt. Auf Plug-in-Hybrid-Modelle, für die es 3.000 Euro Prämie gibt, entfallen bislang 8.972 Anträge. Dazu gibt es 3 Anträge für Brennstoffzellenfahrzeuge. Die meisten Anträge wurden aus den Bundesländern Bayern (4.627), Baden-Württemberg (4.095) und Nordrhein-Westfalen (3.856) eingereicht. 9.158 aller Anträge entfallen auf Privatpersonen, 10.070 auf Unternehmen, der Rest auf Vereine, Körperschaften und Kommunalbetriebe.

Renault Zoe mit höchster Nachfrage

Betrachtet nach Herstellern liegt in den Top 10 derzeit BMW (5.457) vor Renault (3.331) und Audi (2.743). Auf den weiteren Rängen folgen VW (2.110), Mitsubishi (1.431), , Mercedes (885), Smart (828), Nissan (825), Tesla (655) und Hyundai (576). Die meisten Anträge für die Prämie wurden für den Renault Zoe gestellt. Auf den Plätzen folgen der BMW i3 sowie der Audi A3 E-Tron.

Einen Überblick über die Zahl der Förderanträge je Modell finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/zwischenbilanz-elektro-auto-praemie-11494800.html

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