News: Brabus C63 S – Der Business Express

Die Leistungdaten lesen sich wie die eines flachen Supersportwagen:  650 PS, 820 Nm und 320 km/h Topspeed – das klingt verdächtig nach Ferrari, Lamborghini und Co. Weit gefehlt, wir sprechen hier von einer viertürigen Mittelklasse-Limousine. Die Rede ist aber nicht von irgendeiner Limousine, sondern vom Brabus C63 S. Wer die Bottroper Edelschmiede kennt, weiß, dass die Mercedes, die Bodo Buschmanns heilige Hallen verlassen, alles andere als langsame Massenware sind. Wir sehen uns den Boliden mal genauer an.

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Sicherheitstechnik erklärt: Aktive Sicherheitssysteme am Beispiel Mercedes-Benz

Es soll Automobil-Hersteller geben, die besser sind als andere. Oder sie glauben es. Dabei kochen alle Hersteller mit Wasser. Und zwar mit dem gleichen Wasser. Am Ende wird das Wasser eingefärbt, bekommt einen Geschmack und ein Label und wird als Auto verkauft. Wenn also Tesla einen „Autopiloten“ freischaltet, dann ist man damit nicht der Vorreiter in Sachen Sicherheit, sondern nur der Mutigste. Oder der Verantwortungsloseste. Denn – alle kochen mit Wasser – die Systeme auf die man bei TESLA vertraut um ein Auto „selbst fahren zu lassen“, besitzen auch andere Hersteller.
Im Falle des TESLA und dem Autopiloten ist es im Prinzip genau das Package an Komponenten, mit denen Mercedes-Benz eine S-Klasse sicherer machen. Der Unterschied? Bei Mercedes-Benz nutzt man die elektronischen Systeme und deren Sensoren erst einmal nur, um das Auto fahren sicherer zu machen.

Das Rundum-Radar | Die Stereo-Kamera | Ultraschall-Sensoren

Aktive Sicherheit am Beispiel von Mercedes-Benz erklärt
Im sechsten Teil seiner Videoreihe spricht Jens von rad-ab.com (im Namen der R+V 24-Versicherungen) mit einem Sicherheits-Experten von Mercedes-Benz über die Bedeutung und Funktion der aktiven Sicherheitssysteme.

Das kurzweilige Video ist 5:55 Minuten lang und beleuchtet die verschiedenen Aspekte und das Zusammenspiel der einzelnen Sicherheits-Bausteine. Nach dem Video versteht man vermutlich auch, weswegen ich persönlich das Vorgehen von TESLA eher kritisch sehe. Denn auch wenn die aktuellen Systeme den Fahrer entlasten können. Also eine direkte und aktive Unterstützung beim Auto fahren leisten, an dem Punkt an dem man von einer „autonomen Fahrt“ sprechen kann, sind wir noch nicht.

Aktive Sicherheitssysteme

Was genau mal sich darunter vorstellen kann? Schaut Euch das Video an 😉

In den bislang fünf Teilen zur Sicherheit im Automobilbau haben wir bislang über Crashtest-Dummies gesprochen, über den Unterschied zwischen aktiver- und passiver Sicherheit, wir haben besprochen welche Aufgaben Fahrsimulatoren erfüllen, welche Rolle Licht spielt und ich bin mir sicher, Jens hat für uns noch ein paar Videos mehr parat! Dran bleiben!

Die wertvollsten Marken: Nissan macht einen großen Sprung!

Jährlich stellt das Beratungsunternehmen „Interbrand“ eine Rangliste der „Best Global Brands“ auf. Ganz vorne in der Liste die üblichen Verdächtigen. Zwei Tech-Konzerne: Apple auf 1 und Google auf 2. Der erste Automobil-Hersteller ist Toyota mit einem „Wert“ von 49 Milliarden US-Doller und einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 16%. Den größten Sprung unter den Automobil-Herstellern hat jedoch NISSAN getan. Um 19% ging es gegenüber dem Vorjahr voran, auf nun 9.1 Milliarden US-Dollar.  Von den 15 in den Top 100 vertretenen Automobil-Herstellern ging es nur für Volkswagen mit einem Minus aus. 9% Rückgang und damit 12.54 Milliarden US-Dollar werden von Interbrand vermerkt!

Mit den 170 Milliarden US-Dollar Markenwert übersteigt der Tech-Konzern Apple die Markenwerte von BMW, Mercedes und Audi – selbst zusammen addiert, um noch immer 100 Millionen US-Dollar!

interbrand automobil marken wert

 

 

bjoern-mein-auto-blog

Fünf Thesen zum „Automobilmarkt der Zukunft“

Vor ein paar Tagen habe ich in der Huffington Post einen Artikel von Benjamin Prüfer gelesen. Er hatte 5 Thesen zum Automobilmarkt der „Zukunft“ aufgestellt. Und er hat sich vom „Statussymbol Auto“ verabschiedet!

Fünf Thesen zum Automobilmarkt der Zukunft

Tschüss Statussymbol?

Erst wollte ich schreiben: Alles Bullshit-Bingo. Alles nur Panik. Das übliche Listen-Posting, über das man auf Medien wie der HuffPo einfach ständig stolpert. Die 10 tollsten Titten der Welt. Die 10 besten Burger-Bestecke der Welt. Die 5 geilsten Jojo-Tricks der bartlosen Hippster. Die 10 besten Wählscheiben-Sounds der Vergangenheit. Aber dann fiel mir ein Denkfehler in meinen angedachten Rant auf:

„Benjamin spricht über die Zukunft – aber er sagt nicht, über welche!“

Morgen? In drei Jahren? In fünf? Fünfzehn? Fünfhundert?

Benjamin macht es sich in seinem Artikel sehr leicht. Am Ende steht nicht nur „mit Material der DPA“, auch im Artikel selbst bezieht er sich so gut wie nur auf Aussagen anderer. Auf Studien, auf Befragungen, auf vorgefasstes Material. Die eigenen Gedanken zum Automobilmarkt der Zukunft scheinen begrenzt – dennoch (oder deshalb?) – will ich seine fünf Punkte zum Anlass nehmen und meine eigenen Gedanken hierzu verbloggen.

1.) Selbstfahrende Autos werden sich durchsetzen

Völlig richtig. Wenn auch seine These: „Bis 2025 könnten 25% aller Neuwagen alleine fahren“, nur wenig konkret erscheint. In 10 Jahren? Ganz sicher werden wir in 10 Jahren einen Markt haben, der „selbstfahrende“ Autos anbietet. Mercedes-Benz arbeitet mit Hochdruck an diesem Thema und wenn in Detroit im Januar 2016 die neue E-Klasse vorgestellt wird, dann werden wir in diesem Fahrzeug bereits die ersten „teilautonomen“ Assistenten erfahren können. Die Zukunft ist schneller akut, als wir uns das Stand heute vorstellen können.

Dabei dürfen wir nicht vergessen: Die Techniken zum autonomen Fahren kommen nicht von den Automobil-Herstellern, sie kommen von den Zulieferern. Automobil-Hersteller sind nur diejenigen, die der Technik eine schicke Hülle verpassen.

Das autonome Automobil ist keine „Frage der Zukunft“ – das autonome Mobil ist bereits heute faktisch machbar. Es ist der „Markt“, der es akzeptieren muss.

2.) Apple und Google drängen in den Automarkt

Ich glaube eher an eine Zulieferer-Rolle von Apple und ganz sicher bei Google. Einen guten Grund liefert der Autor im übrigen in „These 4“ und verdreht dabei Ursache und Wirkung. Apple und Google werden „Machbarkeits-Studien“ zur „mobilen Autonomie“ liefern. Beide Hersteller sehen das Automobil als „Werkzeug“ an, nicht als Produkt.

Wie der Autor in These 4 anmerkt, sind sowohl Google als auch Apple mit Produkten vertraut, die eine gänzlich andere Marge versprechen. Beide Unternehmen sind in erster Linie Software-Produzenten, Hardware überlassen beide anderen. Daran wird sich auch beim Mobilitäts-Thema eher nichts ändern.

Die These müsste daher lauten: Apple und Google wollen Software für die Mobilität der Zukunft anbieten.

3.) Autos werden zu Smartphones auf Rädern

Autos werden nicht zu smartphones. Autos werden Mobilität mit sozialer Interaktion im virtuellen Raum verknüpfen. Sie werden Arbeitsplätze und „second home“ werden. Im F015 hat Mercedes-Benz eine sehr prägnante Vision vom „Automobil der Zukunft“ präsentiert. Allerdings sollte man in dieser „Vorhersage“, bei dieser These, auch mal die Eier haben und sich auf einen Zeitraum festlegen.  Bis wir uns dem „autonomen Fahren“ vollständig hingeben und Konzepte im Innenraum akzeptieren, wie diese zum Beispiel im F015 gezeigt werden, vergehen locker 25 weitere Jahre. Es wird eine ganze Generation überdauern, bis aus smartphone-Usern smart-mobile User werden.

Und hier sehe ich auch den Markt der Zukunft für Apple und Google. Über alle „smart devices“ hinweg wird man Nutzern Angebote machen wollen. Google wie auch Apple suchen den Weg in das Automobil, weil dieses bislang das letzte Refugium für Offliner ist.

Die Automobil-Industrie zeigt derweil eine massive Unfähigkeit, die eigenen Entwicklungszyklen derart zu beschleunigen, dass man das „smarte automobil“ auch ohne die beiden Silicon Valley-Größen umsetzen kann. Eine Kooperation wird daher unausweichlich werden.

4.) Die traditionellen Autohersteller werden zu Zulieferern der Software-Unternehmen.

Der Satz ergibt alleine unter der Betrachtung der Strukturen in der Automobil-Industrie schon keinen Sinn. Die „autonome Zukunft auf Rädern“ , die derzeit – wohl vermutlich – sowohl bei Apple als auch bei Google untersucht und realisiert wird, kommt nicht ohne die klassischen Zulieferer der Automobil-Industrie aus.

In seiner These widerlegt der Autor seine Vermutung jedoch gleich wieder. Automobil-Hersteller wie Mercedes-Benz oder BMW besitzen einen enormen Vorsprung bei der Entwicklung von Automobilen. Und sie verfügen über die Produktionsstätten. Anders als bei „Mobil-Telefonen“ lässt sich diese Infrastruktur nicht „mal so eben“ errichten. Und auch für „Bargeld-Giganten“ wie Google und Apple stellt eine solche Infrastruktur eine Investitionsgröße dar, die man sich mehrfach überlegen wird.

Die „traditionelle Autohersteller“ werden die Kooperationen suchen. Man wird sich für Software- und eventuell Mobilitäts-Lösungen (Infrastruktur auf Basis von Userdaten) verständigen. Das Auto der Zukunft wird auch in – und jetzt lege ich mich fest – 50 Jahren kein Logo von Apple oder Google tragen. Es werden Global-Player vom Schlage GM, Ford, Toyota, Mercedes-Benz oder Volkswagen sein.

5. Autos werden keine Statussymbole, sondern reine Fortbewegungsmittel sein

Vermutlich. Ja. So in 100 Jahren. Oder mehr. Doch bis dahin ist es Generationen von Autofahrern durchaus immer noch wichtig, welches Auto man fährt. In seiner These verweist der Autor des Artikels auf der HuffPo nur auf weitere Studien. Eigene Gedanken, wie man diese in einer These vertreten sollte, findet man leider auch bei diesem durchaus kontrovers zu diskutierenden Punkt nicht.

Seit bald 5 Jahren geistert diese „Studie“ von den „jungen Menschen, denen das smartphone wichtiger ist als das eigene Auto“ durch die Medien. Und immer wieder wird vergessen, dass wir nicht der Nabel der Welt sind. In Wachstums-Märkten wie China besitzt das Auto einen extrem hohen Stellenwert als Statussymbol.

Selbst in US-Großstädten ist die Frage nach der Mobilität ungebrochen. Denn neben den Mega-Citys sind es „Urbane-Flächen“, in denen „gependelt“ werden muss. Und da bleibt die individuelle Mobilität auch ein „Stil-Faktor“. Was denkt der Nachbar? Was meine Arbeitskollegen? Der Status des eigenen Autos ist noch lange nicht in Gefahr.

Am Ende bleibt die Frage offen. Über welche Zukunft spricht der Autor? Denn wenn er das „ganz große Bild“ sieht, ja – dann – aber auch nur dann, sind einige der Thesen vermutlich stimmig. Bezieht sich der Kollege auf die Zukunft in 150 Jahren? Dann ist mein Rant vergebens – denn dann erinnert sich a) niemand mehr an seine Thesen und b) wäre mein Rant nicht sinnig. 

Warten wir es ab … 

 

 

 

 

Digitalisierung als Chance!

„Die größte Hürde ist wie immer der Mensch“

Für den „bitkom trendkongress“ habe ich ein paar Fragen zum Thema „Digitalisierung in der Automobilbranche“ beantwortet.

Darunter die Frage:

Wer stellt durch disruptive Neuentwicklung die größte Konkurrenz für die deutsche Automobilindustrie dar?

Die Frage ist nachvollziehbar und zielt ganz klar auf den aktuellen Trend ab, ein Angst-Szenario zwischen Automobil-Industrie und den beiden Silicon-Valley Giganten Apple und Google zu schaffen – doch ich glaube nicht an dieses Angst-Szenario.

Meine Antwort war:
Man mag denken, Google oder Apple stellen die Gefahr einer disruptiven Entwicklung für die Automobil-Industrie da. Sehe ich jedoch nicht. Die deutsche Automobil-Industrie ist üblicherweise zwei Schritte weiter, als man das bewusst wahrnimmt. Oft wird aber nach dem Grundsatz gehandelt, nur soviel man muss, zu zeigen. Autos sind keine Smartphones und der Wunsch nach Mobilität auch 20 Jahre nach der Erfindung des Webs nicht erlahmt – disruptive Entwicklungen sehe ich derzeit eher in der Frage des Besitzverhältnisses.  

Also – kaufen wir in der Zukunft unsere Autos noch? Oder teilen wir nur noch?

Weder Google, noch Apple, werden ein Auto auf den Markt bringen, ohne den Einsatz der „Old-School“ Unternehmen. Das müssen nicht zwingend die deutschen Premium-Hersteller sein – aber es wird ein Automobil-Hersteller beteiligt sein. Und ist einer beteiligt, sind es, aufgrund der Struktur über Entwicklungen, Komponenten-Lieferung und Forschung, dank der Zulieferer, auch die anderen. Die Frage lässt sich meiner Meinung nur so beantworten: Die Automobil-Industrie als solches ist derart homogen, Disruption käme von „innen“ – nicht von außen!

Das gesamte Interview kann man dort nachlesen.

Sicherheit beim Auto fahren? Einer muss den Kopf hinhalten!

In Folge 1 der Serie: „Sicherheit im Automobilbau“ ging es um die Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen aktiver und passiver Sicherheit. Der Artikel lässt sich (klick) hier nachlesen. 

In Zusammenarbeit mit der R+V Versicherung hat der Kollege Jens Stratmann eine weitere Folge zum Thema Sicherheit online gestellt. Dieses Mal geht es um die Crash-Test Dummies. Denn: Einer muss ja den Kopf hinhalten!

Crash-Test Dummies erklärt

Und welch ein Zufall. Kollege Stratmann hat bei Mercedes-Benz jemanden gefunden, der sich mit den Dummies so richtig gut auskennt. Helmut Ruoff ist bei Daimler in der Prüfung „passiver Sicherheit“ tätig. Und der „Vater der Crashtest Dummies“. Wie wir im ersten Teil gelernt haben, passive Sicherheit ist wichtig, sobald es zum Unfall kommt. Wenn der Crash nicht mehr zu vermeiden war.

Bei Mercedes-Benz verfügt man über einen eigenen Crash-Tunnel. Eine Strecke, in der man Autos an die Wand fahren, gegeneinander und ineinander fahren lassen kann. Während man in den frühen Jahren der Crash-Forschung durchaus Unfälle mit geringer Geschwindigkeit mit echten Menschen durchführte – um so zum Beispiel die Wirkung des Gurts zu prüfen – übernehmen heute „Crashtest-Dummies“ die Aufgabe des „Versuchskaninchens“.

Crashtest-Dummiest im Detail

Zugegeben, diese Dummies sehen ein wenig spooky aus – aber sie sind echte Cleverle und unverzichtbar in der Unfall- und Crashtest-Forschung. Ausgerüstet mit Sensoren und im Gewicht nahe am echten Menschen, lassen diese Dummies Rückschlüsse auf die Funktion der Rückhalte- und Sicherungssysteme im Auto zu. Hierfür gibt es mittlerweile sogar „Baby-Dummies“ und spezielle Dummies für Crashtests von der Seite. So ein Dummy wiegt gut und gerne 80 kg und wird mit einer Hebe-Vorrichtung in das Fahrzeug gebracht. Nach dem Crash-Test werden die unerschütterlichen Kollegen aus dem Fahrzeug gehoben und deren Systeme und Mess-Instrumente ausgelesen.  Aber all diese Details, die kann Euch der Hr. Helmut Ruoff viel besser erklären – also, Film ab!

 

 

Video

Die IAA 2015 – Eine Challenge, nicht nur für Automobil-Hersteller

So eine „Internationale Automobil-Ausstellung“ ist ganz schön fordernd. Nicht nur für die Damen und Herren die den ganzen Tag freundlich an den Autos stehen müssen. Auch für die Besucher. Die Automobilmesse in Frankfurt überwältigt einen jedes Jahr wieder. So viele Aussteller. So viel zu sehen. 

Dumm nur, wenn man eigentlich gar nicht dazu kommt, sich die Messe mal in Ruhe anzuschauen. So ist es mir in diesem Jahr passiert. Mit der Kollegin Jana von MotorDialog wollte ich eigentlich nur mal „locker“ über die Messe schlendern.

Doch dann durchquerte die „Redaktion“ unsere Pläne. Plötzlich hatten wir eine Aufgabe. Und gleich die erste Aufgabe hatte es so richtig in sich!

IAA 2015 – Eine ganz besondere Challenge

In Zusammenarbeit mit CARGLASS

Ernsthaft. Bereits bei Teil 1 der Aufgaben hatte ich nach nur wenigen Minuten den Kanal voll. Ich bin 40 Jahre alt. Verheiratet. Ein Kind. Ich habe wirklich keine Ahnung wie man Hostessen auf der Messe nach ihren Rufnummern fragt – aber gut. Aufgabe ist Aufgabe. 

Drei Aufgaben haben auf uns gewartet

Es wäre nicht klug Euch allzu viel gleich zu Beginn zu erzählen. Die acht Clips sind in einer Playlist, ihr könnt Euch die also ganz simpel nacheinander anschauen. Ich verspreche Euch auch, jeder einzelne Clip ist kurz – und kurzweilig.

 

Und? Wart ihr eigentlich schon auf der IAA? Wenn ja, dann schreibt mir doch, was Eure größte Herausforderung war, was Euer Highlight war und wovon Ihr Euch so ernährt habt 😉

 

Genf 2015: NSFW! Der Glickenhaus SCG 003

Es gibt einen Grund mehr nach Genf zu fahren. Den Glickenhaus SCG 003. 

Reinstes „Automobil-Pron“ hat der US-Milliardär Glickenhaus mit dem zweiten eigenen Auto auf die Beine gestellt. Die Basis für den SCG 003 ist ein Ferrari Enzo, das Ergebnis ist unfassbar attraktiv.

SCG 003 – Der Glickenhaus-Ferrari

Anstelle des V12 hat der US-Motorsport-Fan einen 3.5 Liter V6-Bi-Turbo unter der Haube. Das Aggregat soll seine Wurzeln beim japanischen Automobil-Hersteller Honda haben. Damit wäre einzig der neue NSX als Aggregate-Spender möglich. Die Fragen, ob der Glickenhaus auch gleich das gesamte Hybrid-System des neuen NSX trägt, was am Ende eigentlich vom Ferrari Enzo geblieben ist, nachdem er die gesamte Karosse neu gestaltet hat und der Antriebsstrang mit dem sequentiellen Getriebe und dem V6-Turbo auch nicht aus Modena kommt – bleibt eine Antwort schuldig.

Wir bringen hoffentlich ein paar neue Erkenntnisse aus Genf mit!

Die Zukunft des Automobils, made in Stuttgart

Keynotes vom Daimler-Chef sind einfach gut. Wenn es unterhaltsam, sympathisch und locker zugehen soll, dann stellt die Daimler AG ihren höchsten Repräsentanten auf die Bühne. Und in Las Vegas durfte Dr. Z, wie er in den Staaten noch immer gerne genannt wird, nicht viel weniger präsentieren als die Stuttgarter Variante der automobilen Zukunft.

Die Zukunft des Automobils, oder?

Und Sympathie tat not, zumindest, wenn man Benzin im Blut hat. Was Dr. Z auf seiner CES-Keynote präsentierte, treibt Motorkulturisten die Angstperlen und Fragezeichen auf die Stirn.  Da will man uns das Lenkrad wegnehmen und schon in fünf Jahren soll es Alltag sein, in Vorbereitung auf das vollautonome Fahren auf der Autobahn das Lenkrad an den Kollegen Computer zu übergeben. Was für hart gesottene Automobilisten nach Hochverrat klingt, erscheint auf den zweiten Blick aber einfach nur logisch. Die Dinge werden sich verändern, das bleibt nicht aus. Schaut man sich die letzten 100 Jahre des Autos an, dann stehen wir in den nächsten 20 Jahren vermutlich vor der größten Veränderung, die man dem Autofahrer zumuten kann. Denn aus dem „Selbstfahrer“ wird der „vom Computer Chauffierte“. Und wenn es darum geht, die Zukunft neu zu denken, dann könnte man beim Erfinder des Automobils durchaus einen Moment lang zuhören und kurz reflektieren. Auch wenn ich – so muss ich gestehen – das Design des F 015 so wenig attraktiv finde wie auf einer Modenschau Leggings in Übergrößen. Aber gut. Manchmal ist der eigene Horizont eventuell so simpel auf kurze Ziele fokussiert, dass man sich verständlicherweise schwer tun mit Visionen. Aber genau das soll der F015 sein, eine Vision.

Das Auto der Zukunft, wie man es sich beim Erfinder des Automobils vorstellt

5.23 Meter lang. Das ist Oberklassen-Größe. Ja, es ist sogar S-Klassen-Größe! Über 2 Meter breit, das ist heutzutage schon fast normal. Mit vier Lounge-Sesseln für eine chillige Fahrt zu viert ausgerüstet. Die beiden vorderen Sitze lassen sich um 180° drehen. Sodass aus dem profanen Transportmittel die Kommunikations-Hütte, die neue Heimat auf vier Rädern wird. Mercedes packt dabei tief in die Wunschliste der CES-Jünger. Mit simplen Monitoren oder gar einer eigenen Tablet-Generation hält man sich erst gar nicht auf. Mercedes stellt einen Raum mit virtuellen Grenzen vor. Die innere Hülle des Innenraums ist zugleich eine Projektionsfläche und mit Gesten steuert man durch Menüs. Es erinnert durchaus ein wenig an Minority-Report, wenn Prof. Dr. Weber mit Gesten der Hand während des Gesprächs die dargestellten Inhalte ändert. Im Stau den immer gleichen Blechwurm durch die Fensterscheiben beobachten? Oder doch lieber einen japanischen Zen-Garten als Raum für die eigene Arbeit wählen?

im gespräch weber ces 2015

Das Auto der Zukunft wird für den Nutzer mehr sein als Erfüllungsgehilfe für den Transport von A nach B. Zugleich wird es genau diese Aufgabe übernehmen. Wenn es der Fahrer denn will.

Schon auf dem Messestand der CES in Las Vegas ist es ein merkwürdiges Gefühl, als Fahrer den eigenen Stuhl um 180° zu drehen und das Lenkrad im Rücken zu haben. Wie sich das im Straßenverkehr einen Milliarden-Metropole anfühlt und ob es wirklich richtig sein wird, dort mit mehr als 5-Meter langen Limousinen zu fahren – warten wir es ab!

Forschungsfahrzeug F 015

Das Design mag man mögen oder auch nicht. Es ist nur eine Hülle für die Vision. Und Hüllen sind austauschbar. Viele Ideen, viele Facts zum „Show-Car“ sind unterhaltsam, lustig oder einfach zum Stirn runzeln. So lange man sich lieber 100 Oktan durch die Venen pumpen will. Man muss sich selbst bremsen, innehalten, reflektieren. Neu denken. Wie damals. Heute nutzen wir auch keine Kutschen mehr. Wir haben keine schnelleren Pferde bekommen. Innovative Vordenker haben systemische Prozesse angetriggert, deren Veränderungen für Zuschauer zu langfristig sind. Prof. Dr. Weber bestätigt im Gespräch, wie wichtig der PR-Vorstoß von Google und deren Google-Car war. Mit der plakativen PR hat Google eine Aufmerksamkeit erzeugt, die von einem einzelnen Automobil-Hersteller vermutlich nicht hätte erzeugt werden können. Von einem Vorstand für Forschung wird so etwas natürlich begrüßt. Da lassen sich neue Ideen doch gleich viel freier diskutieren.

Mit dem silbernen Alu-Wal, der am gleichen Abend sogar noch eine Runde über den Las Vegas – Strip schwimmen durfte, will Mercedes-Benz eben genau diese drei Schritte auf einmal zeigen. Nicht die Schritte an sich, nein, gleich das Ergebnis. Für Petrolheads ist das ein Problem.

Im Gespräch mit Prof. Dr. Weber wurde dann auch klargestellt, so ein Auto der Zukunft, das fährt elektrisch und das auch über 1.000 km weit. Da haben wir lokal keine Emissionen mehr. Das muss das Ziel sein. Der Weg dorthin? Ein langer, ein komplizierter. Ein Weg, der nur schwer vorher mit unumstößlicher Sicherheit vorhergesagt werden kann. Das Forschungsfahrzeug F015 ist auf der CES ein Knaller. Der Stand von Mercedes-Benz ständig übervölkert. Eben weil man, anders als bei BMW oder VW, nicht einfach nur einen kleinen, einen halben Schritt präsentiert. Nein – für die Nerds in der Wüste von Nevada hat man die große Stuttgarter Keule ausgepackt.

Virtueller Zebrastreifen – Ein Versuch der Erklärung

Als Mercedes-Benz im letzten Jahr eine S-Klasse völlig autonom die original-Route von Bertha-Benz nachfahren ließ, da traf man auf Probleme, die einem vorher nicht bewusst waren. Als Mitglied der Gattung Petrolhead und dazu zähle ich mich , wäre man auf dieses Problem auch nicht gekommen. Vermutlich.

Aber: An einem Zebra-Streifen erkannte die autonom fahrende S-Klasse einen Menschen. Also blieb das Fahrzeug, den Logiken und Programmierungen des Systems folgend, stehen. Die alte Dame aber, die kannte diese Erfahrung scheinbar nicht mehr. Ein Auto, das nicht mal eben „noch schnell“ über den Zebrastreifen dübelt? Oder es war ihr unangenehm. Mag ja sein, sie konnte nur schlecht laufen und wollte den Autofahrer nicht länger als notwendig aufhalten. Auf jeden Fall blieb die Dame am Zebrastreifen stehen. Die autonom fahrende S-Klasse aber auch. Was nun? Schauen wir uns die Raum-Konzepte für die automobile Zukunft an, dann bekommen die Insassen von dieser Situation eventuell erst einmal nichts mit. In den Monitoren schaut man sich seinen social stream an, man führt einen Google-Hangout oder nutzt Apples Face-Time und mal eben Handzeichen geben ist dann nicht vorgesehen. Wenn das Auto selbst fährt, dann kommen also auf einmal ganz neue Probleme auf. Verändert man im System des Automobils nur einen Stein, dann rollt unter Umständen ein ganzer Hang an neuen Themen auf einen zu.

Und dann stellt man sich die Frage, wie löst man das? Der F015 will per Laser-Projektor und LED-Technik im Kühlergrill die Kommunikation übernehmen. Ein virtuell auf den Asphalt gezeichneter Zebrastreifen zeigt den Fußgängern an:Ok, ich habe dich gesehen. Ein Wischen der LED-Beleuchtung im Kühlergrill übernimmt die freundliche Geste des Fahrer, die in diesem Fall eigentlich weitergeholfen hätte.

Die Idee klingt albern. Ja – aber sie zeigt eine Lösung auf. Das muss am Ende nicht der Königsweg sein, aber für die Show bei den IT-Nerds am Strip war es perfekt vorgedacht.

1.100 km Reichweite ohne Benzin

Ein Plug-In Hybrid mit Brennstoffzelle. Da stellt sich erst einmal die Frage: Wofür braucht ein Elektroauto eine Brennstoffzelle? Am Stecker laden und dennoch Wasserstoff bunkern? Im Falle des F015 spricht Mercedes von zwei 100 kW starken Elektromotoren, die den Antrieb an der Hinterachse übernehmen. Die Batterie-Kapazität hat Mercedes-Benz im Forschungsfahrzeug F015 mit 29 kWh festgelegt und nimmt hierfür die bestehenden Systeme aus dem smart ED. Rein batterieelektrisch soll der F015 so eine Reichweite von rund 200 km ermöglichen. Und sobald die per Stecker aufgeladene Power erschöpft ist, springt die von Daimler entwickelte Brennstoffzelle ein. Mit einer Dauerleistung von 120 kW produziert diese exakt so viel Leistung, wie die E-Motoren auf Dauer nutzen. Die je 100 kW und rund 200 Nm stellt sich Mercedes als Maximalleistung vor. Abrufbar bei Überholvorgängen oder starker Beschleunigung. Da die Akkus – Stand smart ED heute -jedoch maximal 80 kW leisten, springt die Brennstoffzelle bei starker Beschleunigung und maximalem Leistungsabruf als Zusatz-Kraftquelle ein. Der Drucktank für den benötigten Wasserstoff umfasst 5.4 Liter. Nach aktuellen NEFZ-Normen sollen so insgesamt 1.100 Kilometer Reichweite möglich sein. Ohne Emissionen.

Mit diesem System realisiert Mercedes-Benz ein Plug-In Elektrofahrzeug mit einer Brennstoffzelle als „Range-Extender“. Was zuerst ein wenig komisch klingt: Elektroauto mit Wasserstoff und Strom-Stecker, leuchtet am Ende als clevere Kombination von Zukunftstechnologien ein.

Mercedes-Benz CES092 zukunft des automobils f015
copyright: http://teymurvisuals.com/

 

Und so bleibt nach einem langen Abend in Vegas die Erkenntnis: 

Ganz egal, wie wenig einem das Design der Alu-Presswurst alias F015 gefällt, Mercedes-Benz hat in diesem Forschungsfahrzeug nicht einen Schritt weiter gedacht, sondern drei. Und das muss man erst einmal verarbeiten. Auch wenn die News ganz locker rüber kamen…

Links aus dem Artikel:

  • http://autohub.de/keynote-dr-zetsche-live-von-der-ces-2015/
  • https://asphaltfrage.wordpress.com/2015/01/06/was-genau-mercedes-benz-f-015/
  • http://www.basicthinking.de/blog/2012/05/22/the-leap-gestensteuerung-lasst-tom-cruise-in-minority-report-alt-aussehen/
  • http://autohub.de/das-google-auto-jetzt-wird-es-ernst-52490/
  • http://youtu.be/cdgQpa1pUUE
  • http://autohub.de/kutsche-ohne-kutscher-mercedes-benz-autonomes-fahren/
  • http://autohub.de/fahrbericht-smart-ed-electric-drive-new-york/
  • http://teymurvisuals.com/

Genf 2014: Nano Flowcell Quant

Das Design? Ein moderner Supersportwagen, natürlich mit Flügeltüren. Die Leistung? Massive 925 PS aus vier E-Motoren. Die Technik? Laut Papier, revolutionär.

Nano Flowcell Quant e

In Genf habe ich das Konzeptfahrzeug nur mit wenig Aufmerksamkeit bedacht. Wie es sich aber nun herausstellt, hätte ich mir mehr Zeit nehmen sollen. Das Design des Quant e hat mich nicht besonders berührt, ein Supersportwagen-Design, lange Motorhaube, knackiges Heck und eine riesige Flügeltür. Und damit nichts, was man nicht auf jeder Automesse dutzendfach als die Zukunft der Sportwagen präsentiert bekommt.

Interessant ist allerdings die Technik. Nicht weil der Quant e mit e-Motoren angetrieben wird, deren Leistung beeindruckende 925 PS betragen soll. Nein. Auch nicht wegen der angestrebten Höchstgeschwindigkeit von 380 km/h oder der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 2.8 Sekunden. Fabelwerte und Höchstleistungen gehören zu Konzeptstudien, wie das Käsefondue zur Schweiz. Anders als der reichhaltige Nähwert des Schweizer-Nationalgerichts, sind Konzeptstudien oftmals nicht besonders erfolgreich beim Sprung in die Serie und so bleiben Fabelwerte eben Fabelwerte.

Interessant ist die Idee der Kraftgewinnung. Der Quant e wird von Elektromotoren mit massiven Stromhunger angetrieben. Da ist die reine Batterietechnik keine Alternative. Bleibt die Brennstoffzelle oder eben „Flowcell“.

Flowcell – die Technik

Und hier verlasse ich mein Themengebiet und helfe mir mit Wikipedia aus:

Die (Redox-)Flussbatterie oder Redox-Flow-Zelle (Red für Reduktion = Elektronenaufnahme, Ox für Oxidation = Elektronenabgabe) – allgemeiner auch Flüssigbatterie oder Nasszelle genannt – ist eine Ausführungsform einesAkkumulators. Sie speichert elektrische Energie in chemischen Verbindungen, wobei die Reaktionspartner in einem Lösungsmittel in gelöster Form vorliegen. Die zwei energiespeichernden Elektrolyte zirkulieren dabei in zwei getrennten Kreisläufen, zwischen denen in der Zelle mittels einer Membran der Ionenaustausch erfolgt.

Schema einer Redox-Flusszelle (Redox Flow Cell) mit den dazugehörigen Elektrolytbehältern. In der eigentlichen elektrochemischen Zelle werden gelöste Stoffe reduziert bzw. oxidiert; die chemische Umwandlung in der Zelle ist durch den Farbverlauf angedeutet. Die Lösungen werden in Tanks gespeichert, die deutlich größer sein können als die elektrochemischen Zelle.

Aufgrund der im Vergleich zu einer einfachen Batterie aufwendigen Konstruktion, die mindestens zwei Pumpen für die Umwälzung der Elektrolyte benötigt, eignen sich Flussbatterien nicht für die Stromspeicherung für kleine Verbraucher, d.h. nicht für mobile Elektronik und nicht für den Heimgebrauch. Für größere Speicheranlagen, z.B. in Verbindung mit einem Windpark, sind sie aber vermutlich besser geeignet als z.B. Lithium-Ionen-Batterien, die immer teure organische Elektrolyte enthalten, während Flusszellen mit preiswerten wässrigen Lösungen konstruiert werden können. Die Eignung der Redox-Flow-Batterie für die Elektromobilität wird noch erforscht; der Vorteil daran wäre, dass ein Auftanken der Batterie mit flüssigem Elektrolyten möglich wäre, ähnlich dem heutigen Tanken von Kraftstoffen. Allerdings ist die Energiedichte solcher Systeme für Elektroautos bisher noch nicht hoch genug, so dass sie allenfalls für Busflotten geeignet wären. Der bisher am häufigsten eingesetzte und daher wichtigste Typ der Flusszelle ist der Vanadium-Redox-Akkumulator.

Die Redox-Flow-Zelle ist grundsätzlich mit der Brennstoffzelle, aber auch mit den Akkumulatoren verwandt (elektrochemische Reversibilität). Die Zellenspannung ist durch die Nernst-Gleichunggegeben und liegt bei praktischen Systemen zwischen 1,0 und 2,2 V.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Redox-Flow-Zelle

 

Das klingt alles unfassbar spannend. Ein E-Mobil mit einer Reichweite von 600 km, im Falle des Quant e auch noch mit Kraft bis zum abwinken. Und aufladen lassen soll es sich an Zapfsäulen, die den Inhalt der Elektrolyt-Behälter austauschen.  Der größte Nachteil des Konzeptes bislang? Damit genug Kapazität vorhanden ist, trägt der Quant e zwei je 200 Liter große Tanks mit sich herum und kommt so – dank ebenso mächtig schweren e-Motoren, auf ein Leergewicht von 2.3 Tonnen.

 

Ist Flowcell die Zukunft der e-Mobilität?

Ich habe keine Ahnung. Die Technik wurde wohl damals von der NASA entwickelt, aber bislang gibt es nur stationäre Einsatzmöglichkeiten für diese Technik. Und auch wenn die Flowcell-Technik die Batterietechnik der Elektrofahrzeuge alt aussehen lässt, so muss auch hier erst einmal eine Infrastruktur aufgebaut werden. Und damit ist das ganze Konzept erst einmal nicht mehr als eine – zugegeben – sehr interessante Fingerübung des Schweizer Erfinders und Künstlers Nunzio La Vecchia. Doch der ist bislang eher durch weniger nachhaltige Projekte in Erinnerung geblieben.

So wird der Quant e wohl bleiben was er ist: Ein Konzeptfahrzeug.

 

 

Danke an Fabian, er hat mir vom Quant e erzählt!

Automobilsalon Genf 2014 – Ausblick

In Genf findet vom 6.3. bis zum 16.3. der 84. Internationale Auto-Salon statt. Die wichtigsten Informationen für den Besuch in Genf, die Premieren und alles was man zum Auto-Salon wissen muss – in diesem Artikel!

84. Auto Salon in Genf

Die wichtigsten Informationen im Überblick:

Öffnungszeiten
Montag – Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr
Samstag – Sonntag 09.00 bis 19.00 Uhr

EINTRITTSPREISE & ONLINE TICKETING

PREISE FÜR DEN BESUCH DES SALONS

Erwachsene: CHF 16.-
Kinder von 6 bis 16 Jahren und AHV-Bezüger: CHF 9.-
Gruppen (mehr als 20 Personen mit Begleitung ): CHF 11.- /Pers.

Ab 16.00 Uhr gibt es 50 % Rabatt auf alle Eintrittskarten des gleichen Tages. Hier geht es zum Vorverkauf [klick]

Wer seine Anreise nach Genf plant, der sollte die Webseite des Auto-Salon um Rat fragen. [klick]

Die Aussteller in Genf und wo man sie findet:

aussteller 84 auto salon genf

 

Die Top-Premieren in Genf 2014 im Überblick:

(Liste wird ständig aktualisiert)

 

 

 

 

 

Nissan

Nissan (jap. 日産自動車株式会社, Nissan Jidōsha Kabushiki kaisha, dt. Nissan Automobil AG) ist ein japanischer Automobilhersteller, in dem Datsun und Prince aufgegangen sind.

Nissan ist im Nikkei 225 gelistet und ist am Börsenwert gemessen der drittgrößte Fahrzeughersteller weltweit.

Im Jahr 1999 bildete Renault mit Nissan die Allianz Renault-Nissan und hält seitdem 43,5 Prozent der Nissan-Anteile. Im Jahr 2010 ging die Daimler AG eine strategische Partnerschaft mit Renault-Nissan ein und beteiligt sich mit 3,1 Prozent an Nissan. Die restlichen Anteile befinden sich im Streubesitz.

Quelle: Wikipedia

NISSAN Fahrberichte

Alle Nissan-Fahrberichte in meinem Blog im Überblick. Bereits seit gut 2 Jahren gehört Nissan zu den Automobil-Herstellern die eine Zusammenarbeit mit Automobil-Bloggern pflegen. Mein erster Testwagen war ein Nissan 370Z und direkt darauf ein Nissan Juke mit 1.6 Liter Turbomotor. Alle Artikel zum Hersteller Nissan sind hier gelistet – einen Überblick über die Fahrberichte gibt die folgende Aufstellung:

Nissan 15 370Z Fahrbericht

Nissan 370Z

Das sportliche zweisitzige Coupé mit dem kraftvollen 328 PS V6 war bereits mehrfach im Blog ein Thema. Hier im jüngsten Fahrbericht [klick], in diesem Artikel ging es um die Nismo-Version [klick] und dieser Artikel ist ursprünglich von der „Testfahrer-Seite“ und wurde 2012 von mir erneut veröffentlicht [klick].

 

Nissan Note neu von hinten

 

Nissan Note

Der neue Nissan Note basiert auf der aktuellen Nissan-Renault B-Plattform und kam in diesem Jahr völlig neu auf den Markt. Meinen Fahrbericht von der Presse-Vorstellung findet man hinter diesem Link [klick]. Gefahren habe ich sowohl den 1.2 Benziner als auch den 1.5 dCi Diesel.

 

Nissan Juke nismo Fahrbericht Titelbild

Nissan Juke

Der ungewöhnlich gezeichnete kompakte SUV war bereits mehrfach Thema in meinem Blog. Zuletzt bin ich die NISMO-Variante des Juke gefahren [klick]. Da beim Juke-Nismo viele Blogger vor Ort waren, gab es von mir auch eine entsprechende Blogger-Rundschau [klick], wer sich also nach vielen Meinungen zum NISMO-Juke umschauen will, der sollte diesen Beitrag auf jeden Fall anklicken. In diesem Artikel gibt es einen Rückblick auf den ersten Juke-Fahrbericht von mir.   „Flink und durstig“ – das war die Überschrift über meinem ersten Nissan Juke Fahrbericht [klick].

Eine besonders eindrucksvolle Vorstellung lieferte der Nissan Juke-R mit seinen 480 PS ab. In Deutschland konnten nur wenige Journalisten mit dem Zwitter aus Nissan GT-R und Juke zu einer Testfahrt aufbrechen. Als es für mich so weit war, regnete es leider Bindfäden – so dass in erster Linie die Traktion des schwarzen Kubus in Erinnerung blieb.

 

Leaf nismo RC Testfahrt

Leaf Nismo RC

Mit der Elektrifizierung des Automobils wird sich vieles ändern. Schon bald wird es eine Formel-Serie der FIA für Elektrofahrzeuge geben. Einen Eindruck von einem Elektro-Rennwagen konnte ich mir bei einer Fahrt mit dem Leaf Nismo RC auf der Rennstrecke verschaffen [klick].

 

Micra

Der kleine Micra gehört zu den Frauenverstehern im Nissan-Programm. Meinen Fahrbericht über den Micra DIG-S kann man hier nachlesen [klick]. Auch beim Kulleraugen Micra habe ich gerne auf die Erfahrungen eines anderen Bloggers verlinkt [klick].

 

Nissan Pathfinder Fahrbericht Offroad Blog

Pathfinder

Vom kleinen Micra zum großen Pathfinder. Mit dem kantig gezeichneten Pathfinder hat Nissan einen echten 4×4-Helden im Programm. Mein eigener Fahrbericht wurde ein wenig eingeschränkt, weil bereits nach wenigen Tagen ein Reh vor das Fahrzeug lief. Das Ergebnis war klar. Der Pathfinder musste jedoch zurück zu Nissan und bekam dort eine neue Stoßstange.

 

Nissan Qashqai Weinberge

Qashqai

Nissan kann auch einen erfolgreichen Vertreter in der Klasse der kompakten SUV vorzeigen. Der Qashqai kam mit seinem 150 PS Diesel und Allradantrieb zum Test. Der Fahrbericht ist hier zu finden [klick].

 

Nissan GT-R GT3 08 24h-2013

Motorsport

Nissan ist im Motorsport sehr aktiv. Und so gibt es in meinem Blog auch einige Artikel über die Motorsport-Aktivitäten der Japaner. Hier zum Beispiel zum „24h-Rennen 2012„.  Aber natürlich auch vom Rennen in 2013.

Viele weitere Artikel zum japanischen Automobil-Hersteller NISSAN findet man hinter diesem Link [klick].

 

 

IAA 2013 – Die automobilste Show der Welt

Vom 12. bis 22. September ist Frankfurt wieder der Nabel der Automobil-Welt. Wenn die Tore der IAA für die Besucher geöffnet werden, dann pocht das Herz des Automobil-Fortschrittes in Frankfurt am Main.

IAA 2013

In den kommenden vier Wochen werde ich die zu erwartenden Highlights der größten Automobil-Ausstellung der Welt präsentieren und Euch Tipps und Hinweise für den Besuch in Frankfurt geben.

Das normale Tagesticket für den einmaligen Besuch der IAA kostet 13 € – wer aber das IAA-Geschenkticket auswählt, der bekommt zwei Tage für 18 €. Ein klarer Tipp für jeden der nicht nur an einem Tag auf der IAA sein will, sondern sich die Zeit nimmt, die riesige Messe in Ruhe und an zwei Tagen zu besuchen.

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zwei Tage auf der IAA – der automobilsten Show der Welt.  

Auch wenn nicht alles Neuheiten bekannt sind, so kann ich bereits heute eine kleine Liste an sicheren, möglichen und wahrscheinlichen Premieren zusammen stellen.

Auf jeden Fall vor Ort wird die Serienvariante des Mercedes GLA sein, der A-Klasse im SUV-Kleid und auch ein Mercedes mit nur zwei Türen – die Coupe-Version der neuen S-Klasse. Als Studie vermute ich auch ein großes Cabrio von Mercedes. Ganz sicher vor Ort ist der BMW i3 und das neue BMW 4er Coupé. Ganz sicher vor Ort wird der neue Stern am Sportwagen-Himmel sein: Der neue Porsche 918 Spyder und eventuell auch der Macan, aber hier bin ich mir nicht sicher. Audi will den neuen Quattro zeigen und das A3 Cabrio.   Skoda wird den neuen Yeti zeigen, Nissan den neuen Qashqai und Peugeot den 308.  Bei Mazda wird der Mazda 3 der Star am Stand sein und bei Skoda der Octavia RS und der Rapid Spaceback.  Bei Lamborghini steht der Nachfolger für den Gallardo in den Startlöchern. Auch hier vermute ich die Präsentation in Frankfurt.

Aber eines ist ganz sicher: Alle wichtigen Neuheiten der Frankfurter Automobilmesse werden in meinem Blog zu finden sein!

Öffnungszeiten

Fachbesuchertage:
Donnerstag, 12. September und Freitag, 13. September 2013

Publikumstage:
Samstag, 14. September – Sonntag, 22. September 2013

Öffnungszeiten:
09.00 – 19.00 Uhr

Anschrift:

Veranstaltungsort:
Messegelände, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main

 

So läuft’s: Europas größtes Autoterminal

Autos soweit das Auge sehen kann. Der Horizont wird gebildet aus bunt zusammen gewürfelten Silhouetten bekannter Automodelle. Kommt man den Fahrzeugen näher dann wirken viele Modelle merkwürdig maskiert. Folien, Hauben, Puffer und Radkappen aus durchsichtigem Kunststoff rund um die Autos. Das haben beide Varianten gemeinsam, egal ob für den Import oder den Export – wenn Automobile auf die weite Schiffsreise geht, dann schützen die Hersteller ihre Neufahrzeuge zum Teil sehr aufwendig vor möglichen Transportschäden.

Bremerhaven – Nabel der Automobil-Exporte

Es ist das größte Europäische Autoterminal. In Bremerhaven kümmern sich jeden Tag tausende von Mitarbeitern um dem reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen des Neuwagen-Geschäfts.  Organisiert und betrieben wird das emsige Treiben vom Unternehmen BLG Logistics. Mit weltweit fast 16.000 Mitarbeitern gehört BLG zu den Großen im Logistik-Geschäft. Alleine auf der 2.4 Millionen m² großen Fläche rund um den See-Hafen von Bremerhaven arbeiten jeden Tag hunderte von Menschen an nur einer Aufgabe:

Neuwagen von den Schiffen fahren, Neuwagen auf die Schiffe fahren

Die gelben Zafiras sind die "BLG-Taxen" mit denen die mehrere hunder Mann starke Truppe der BLG-Fahrer die Schiffe mit Neuwagen be- und entlädt.
Die gelben Zafiras sind die „BLG-Taxen“ mit denen die mehrere hundert Mann starke Truppe der BLG-Fahrer die Schiffe mit Neuwagen be- und entlädt.

Der günstigste Transportweg in die USA oder nach Asien ist das Schiff. Die Neu-Fahrzeuge der deutschen Premium-Hersteller verschlägt es von Bremerhaven in die ganze Welt. Und aus der ganzen Welt kommen die Import-Modelle von Herstellern wie Hyundai, Kia oder Suzuki nach Bremerhaven und von dort gelangen Sie zu den Automobil-Händlern in Deutschland und Europa.

BLG Logistics wurde 1877 – einer Zeit in der es noch keine Autos gab, von Bremer Kaufleuten gegründet und bewegt heute die stolze Summe von 6.8 Millionen Fahrzeugen. War es am Anfang das Kerngeschäft die Fahrzeuge auf die teilweise bis zu 6.000 Fahrzeuge fassenden Autotransport-Schiffe zu verladen und zu löschen (entladen), umfasst die Arbeit am Standort in Bremerhaven heute viel mehr Aufgaben.

Am Ende des Waschbandes wartet die erste Qualitätskontrolle.
Am Ende des Waschbandes wartet die erste Qualitätskontrolle.

Die Qualitätskontrolle

Während die Export-Modelle aus deutscher Automobil-Fertigung binnen weniger Tage den Weg von der Bahnschiene (z.Bsp.: Mercedes-Benz liefert täglich frische A- und B-Klassen aus dem Werk in Rastatt und Bremen, per Zug nach Bremerhaven), über den Hof der BLG und in den Bauch der oftmals locker 240 Meter langen Frachtschiffe finden, bleibt zum Beispiel bei den aus Japan importierten Fahrzeugen oft mehr Zeit, aber auch Arbeit über.

Entladen, parken, putzen, kontrollieren, ausliefern. So der eigentliche und noch übersichtliche Verlauf von Fahrzeugen aus japanischer oder koreanischer Produktion. BLG bietet jedoch mittlerweile mehr an, als nur die Aufbereitung der importieren Modelle und der Lagerung bis zur Auslieferung an die Händler.

Bremerhaven

Längst ist der Logistik-Experte zum Automobil-Experten geworden. 

Der japanische Automobil-Hersteller Suzuki vertraut zum Beispiel auf die umfangreichen Dienstleistungen der BLG.  Das abziehen der Transport-Schutzfolien und anschließende säubern der Fahrzeuge in einer der 5 Waschstraßen am Standort Bremerhaven ist, nach der langen Reise, für viele Modelle des japanischen Kleinwagen-Experten nur der erste Schritt.

Bremerhaven

Die erste Fahrzeugwäsche

Exemplarisch ein Blick auf das 4×4-Erfolgsmodell aus dem Hause Suzuki, den kleinen Jimny. Nachdem die neu angelieferten Jimnys im Gänsemarsch von den großen Transportschiffen entladen wurden, wartet im ersten Schritt eine „Entfolierung“ auf sie. Hauben und andere große Flächen müssen von den Kunststoffschutz-Folie befreit werden die zum Schutz des Lacks aufgeklebt wurden. Danach geht es zur ersten Wäsche des Autoleben in die Waschanlage.

Kontrolliert wird der Prozess des entladens, parken und der Aufbereitung bis hin zur Verladung auf Sattelzüge, sobald die neuen Jimnys zu den Händlern gehen, per Barcode-Aufkleber an den Fahrzeugen und einem EDV-System. So wissen immer alle – die BLG, der Händler und der Hersteller, wo, welcher Jimny, zu welcher Zeit steht.

Noch auf dem Band nach der Waschanlage bekommen die Modelle die richtigen Handbücher und Service-Sticker verpasst. Strenge Blicke prüfen den dann im Neuwagen-Glanz erstrahlenden Jimny (gilt für alle Fahrzeuge in Bremerhaven) auf Macken und Mängel.

Bremerhaven Bremerhaven

Wachs drunter

Suzuki-Modelle für den deutschen Markt bereitet die BLG-Werkstatt noch einmal besonders auf. Hier gehört eine umfangreiche Behandlung mit Schutzwachsen für den Unterboden, die Hohlräume und auch den Motorraum dazu.  Am Standort in Bremerhaven betreibt die BLG fast 300 Mitarbeiter in vier Technikzentren. Dort wurden 2012 233.000 Fahrzeuge bearbeitet. Von der Beule im Blech, über Kratzer im Lack, bis hin zu Sondermodelle ist auf der 28.000m² Technikfläche vieles möglich. Zum Beispiel Sondermodelle:

Jimny Ranger BLG Bremerhaven

Der Jimny wird zum Förster

Auf der deutschen Seite von Suzuki ist der „souveräne Begleiter für Jäger“ zu finden, er trägt dort den Namen „Ranger“. Der Jimny Ranger ist jedoch eine Erfindung des deutschen Suzuki-Importeurs. Einen speziell für „Jäger“ vorbereiteten Jimny, das hatte man in Japan nicht vorgesehen. Damit dennoch niemand vom Jägerglück verlassen wird, baut BLG (auf Wunsch von Suzuki) in einer ihrer Technik-Hallen den Jimny zum „Jimny Ranger“ um. Dazu gehört die Montage der Anhängerkupplung, ein Trenngitter im Innenraum, eine Schweißwanne und andere Details.

Bremerhaven

Der Weg zum Kunden

Vom Schiff, zur Aufbereitung, durch die Qualitätskontrolle und mit angepasster Ausstattung auf den Parkplatz. Sobald die in Bremerhaven eingereisten Import-Modelle, der größte Importeur ist im übrigen BMW mit seinen Modellen aus den US-Fertigung, ihren Weg gefunden haben, geht es schon wieder auf einen der großen Parkplätze.

Von dort führt dann die letzte Etappe auf dem Weg zum Kunden üblicherweise auf die Ladefläche einer der 510 BLG-Autotransporter.

Wenn der Wagen diesen Transport verlässt, irgendwo in Deutschland, dann ist das im Falle des Jimny das Ende einer mehr als 7.000 Kilometer langen Reise – der Tacho des Neuwagen ist dank Schiff und LKW aber noch immer jungfräulich.

 

 

 

 

 

Hinweis: Neu im Blog die Kategorie: "So läuft's".  Eine Art "Sendung mit der Maus für Erwachsene und natürlich nur rund um die Themen, die direkt oder indirekt mit dem Automobil zusammen hängen.Wenn Sie ein Thema haben für diese Kategorie, oder eine Frage - schreiben Sie mir! Kontakt: info@autohub.de

Pressemeldung: Mercedes-Benz S-Klasse W222

Das Beste, oder nichts. Der Anspruch ist klar definiert!
Bevor ich meinen eigenen Artikel über die Premiere der neuen S-Klasse, „dem Flaggschiff, dem Untertürkheimer Sternenkreuzer, Dr. Zetsches Notboot“ und wie auch immer die etablierte den W222 genannt hat, veröffentliche – die ungekürzte und unfassbar lange Pressemeldung von Mercedes-Benz zur neuen S-Klasse im unveränderten Wortlaut:

Der Anspruch: Das beste Automobil der Welt

Mit den drei Entwicklungsschwerpunkten „Intelligent Drive“, „Efficient Technology“ und „Essence of Luxury“ erweitert die neue S-Klasse die Grenzen der Technik auf vielen Ebenen. Die S-Klasse ist nicht nur die technologische Speerspitze von Mercedes-Benz, sondern der automobilen Entwicklung schlechthin.

Wie bei jeder Generation zuvor erwarten die Kunden, dass die neue S-Klasse in jedem Bereich Maßstäbe setzt – und sich so den Beinamen „Das beste Automobil der Welt“ aufs Neue erarbeitet. Dr. Dieter Zetsche,
Vorstandsvorsitzender Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars:
„Die Aufgabenstellung war nicht Sicherheit oder Ästhetik, Leistung oder Effizienz, Komfort oder Dynamik. Sondern in jeder Dimension war unser Anspruch: Das Beste oder nichts. Kein anderes Auto steht so für das
Markenversprechen von Mercedes-Benz wie die S-Klasse.“

Durch Perfektion bis ins Detail entsteht „The Essence of Luxury“. Erlebbar wird das Streben nach dem Besten beispielsweise im Innenraum: Ob Sitze oder Klimatisierung, ob Bedienung oder Design, ob Infotainment oder Komfort und Sicherheit im Fond – neue Ideen, ihre akribische Umsetzung und höchste
Wertanmutung untermauern den Anspruch der Ingenieure an das Spitzenmodell von Mercedes-Benz – und an sich selbst.

Das gilt auch für die Sicherheit: Was mit PRE-SAFE® vor zehn Jahren begann und mit DISTRONIC PLUS seine Fortsetzung fand, führt heute zu einer neuen Dimension des Autofahrens: Komfort und Sicherheit verschmelzen miteinander. Mercedes-Benz nennt dies „Intelligent Drive“. Eine Vielzahl neuer Systeme macht die neue S-Klasse noch komfortabler und noch sicherer.

Fast utopisch klingt die Effizienz, mit der die S-Klasse fährt: Innerhalb von zehn Jahren hat Mercedes-Benz durch die Umsetzung von „Efficient Technology“ beispielsweise den Verbrauch in der 150-kW-Leistungsklasse auf 4,4 Liter pro 100 Kilometer nahezu halbiert. Der Luftwiderstandsbeiwert konnte bei der S-Klasse im Vergleich zum Vorgänger nochmals deutlich verbessert werden und ist mit cw=0,24 neuer Maßstab in ihrem Segment.

Der S 300 BlueTEC HYBRID wird durch weitere aerodynamische Detailoptimierungen diese Werte nochmals toppen und einen cw-Bestwert von 0,23 erreichen. Das neue Modell ist aber zum Beispiel auch das erste Auto weltweit, in dem es keine Glühlampen mehr gibt – nur noch LED. Auch das
zeigt den Weg in die Zukunft.

Das Design: Moderner Status und sinnliche Formen
Jedes Kind auf der Welt erkennt sofort: Hier kommt ein Mercedes-Benz. Wie ein roter Faden zieht sich das Mercedes-typische Gesicht durch die Geschichte der Marke. „Schon immer war das moderne Design der S-Klasse Ausdruck von Luxus und automobiler Erhabenheit ihrer Epoche und auch unsere neue S-Klasse setzt diese Tradition fort. Mit ihrer klassischen Architektur und der fließenden Silhouette verkörpert sie in moderner Weise sinnliche Klarheit.

Das Design schlägt den Bogen zwischen der modernen progressiven Formensprache und der klassischen Eleganz unserer Fahrzeuge aus den 1930er Jahren – Intelligenz wird emotional erlebbar. Stilvolle Sportlichkeit und sinnliche Formen in Synthese mit zeitloser Klarheit und Souveränität machen
die S-Klasse zu einer wahren Design-Ikone“, sagt Designchef Gorden Wagener.

Um die Souveränität und den Führungsanspruch der neuen S-Klasse zu unterstreichen, ist der Kühlergrill größer als bisher, aufrecht stehend und betont dreidimensional gestaltet. Mit ihrer langen Motorhaube, der fließenden, kuppelförmig gespannten Dachlinie und dem leicht abfallenden Heck besitzt die neue S-Klasse klassische Limousinen-Proportionen. Gezielt wurde der Größen- und Raumanspruch so umgesetzt, dass die neue S-Klasse repräsentativ wirkt und die schwungvolle Dachlinie auch dem sportlichcoupéhaften
Anspruch gerecht wird.

Eine dezent von vorne nach hinten abfallende Charakterlinie  markentypische „Dropping Line“ – strukturiert die Seitenwand auf elegante Weise und schafft bereits im Stand zusätzliche Dynamik. Durch die fein gezeichnete konvex-konkave Bewegung der gesamten Flanke entsteht ein sehr kraftvoller und gestreckter Wagenkörper, der zugleich Spannung und Gelassenheit demonstriert. Durch die ausgeprägte Schulter über dem Hinterrad wird der athletische Charakter des Fahrzeugs besonders betont.

Die positiv überspannten Flächen und Linien der Seitenwand der neuen S-Klasse fließen mit spannungsvollem Einzug in das Heck. Die leicht abfallende Form sorgt nicht nur für Eleganz, sondern ist auch aerodynamisch von Vorteil. Horizontale Linien, vom Heckdeckel bis zum Stoßfänger, betonen die Breite des Fahrzeugs in der Heckansicht. Die typische Handschrift der Mercedes-Benz Designer findet sich auch in der Heckscheibe, die die C-Säule anschneidet. Die Scheibe ist im oberen Bereich gerundet, wodurch sie einen coupéhaften Charakter bekommt. Den krönenden Abschluss bilden die neuartigen Heckleuchten: Sie sind komplett vom Wagenkörper eingefasst und runden durch diese solitär integrierte Machart und ihr liebevoll gezeichnetes Innenleben den Gestaltungsanspruch bis ins Detail ab.

LED-Technologie: Das erste Auto ganz ohne Glühlampe

Rund 100 Jahre nach Einführung der elektrischen Fahrzeugbeleuchtung stellt Mercedes-Benz jetzt komplett auf LED-Technologie um: Als weltweit erstes Fahrzeug kommt die neue S-Klasse serienmäßig ganz ohne Glühlampen in Interieur und Exterieur aus. Mercedes-Benz baut so seine Vorreiterrolle auf
dem Lichtsektor weiter aus Eine Weltpremiere stellt auch die so genannte Mehrpegelfunktionalität dar: Rücksichtsvoll gegenüber nachfolgenden Verkehrsteilnehmern wird das Bremslicht bei Nacht oder beim Warten an einer roten Ampel zurückgeregelt. Fast 500 LED übernehmen die Beleuchtung von Straße, Fahrzeug, Innen- und Kofferraum.

Dies sind, je nach Ausstattung, im Einzelnen:

  • Scheinwerfer: Je bis zu 56 LED
  • Rückleuchte: Je 35 LED (plus 4 für die Nebelschlussleuchte)
  • Innenraum (inklusive Ambientebeleuchtung): ca. 300 LED.

Zu besserer Sicht tragen zwei wesentlich verbesserte Assistenzsysteme bei – der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus und der Nachtsicht-Assistent Plus. Dank einer neuen Stereokamera und mehrstufigen Radarsensoren hat die S-Klasse einen 360-Grad-Rundumblick und erkennt Gefahrenpotenzial im
Straßenverkehr besser.

Der Antrieb:

In jeder Leistungsklasse führend in der Effizienz Mit S 400 HYBRID, S 500, S 350 BlueTEC und S 300 BlueTEC HYBRID stehen im ersten Jahr der neuen S-Klasse zwei Hybride und ein Benziner sowie ein Diesel zur Wahl. Alle Modelle sind in ihren Klassen führend bei der Effizienz – gegenüber dem Vorgänger konnte der Verbrauch um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Sämtliche Motoren erreichen bereits heute die Grenzwerte der Euro-6-Abgasnorm. S 400 HYBRID und S 350 BlueTEC erfüllen zudem die strengen Kriterien der Effizienzklasse A, der S 300 BlueTEC HYBRID ist sogar in die Klasse A+ eingestuft.

„Die neue S-Klasse erreicht Verbrauchs- und Emissionswerte, die vor wenigen Jahren selbst in der Mittelklasse utopisch schienen“, so Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Und das ist erst der Anfang unserer ‚Green Leadership‘- Offensive: Schon bald folgt mit dem S 500 Plug-In HYBRID die erste S-Klasse, die beim Verbrauch eine Drei vor dem Komma tragen wird.“ Somit umfasst das Modellprogramm der S-Klasse erstmals das komplette Spektrum von Benziner und Dieselmodellen sowie Benzin-, Diesel- und Plug-In-Hybriden.
Das Fahrwerk: Das erste sehende Fahrwerk der Welt

Als erstes Auto der Welt kann die neue S-Klasse Bodenwellen im Voraus erkennen. Stellt ROAD SURFACE SCAN derartige Unebenheiten mit Hilfe der Stereokamera fest, regelt MAGIC BODY CONTROL das Fahrwerk blitzschnell auf diese neue Situation ein. Dieses innovative Fahrwerkssystem ist auf Wunsch für die Achtzylindermodelle erhältlich. Serienmäßig besitzt die neue S-Klasse das kontinuierlich arbeitende Adaptive Dämpfungssystem ADS PLUS und die volltragende Luftfederung AIRMATIC, die weiterentwickelt wurde.

Das Interieur: Optische Weite und formale Ruhe

Das Innenraum-Design der neuen S-Klasse verkörpert mit seiner klaren Architektur eine klassische, souveräne und zugleich hochmoderne Limousine. Der Raum erhält seinen Ausdruck durch einen einzigartig fließenden, sinnlich eleganten Stil. Dabei schaffen horizontale Elemente und Linien ein Ambiente,
das sich durch optische Weite und formale Ruhe auszeichnet. Hochwertigkeit

Klarheit und Funktionalität:

Das S-Klasse Interieurkonzept vereint Fahr-, Raum- und Bedienkomfort auf höchstem Niveau. Das perfekt abgestimmte Material- und Farbkonzept zeigt einen exklusiven Innenraum wie aus einem Guss. Holz findet insbesondere in der Instrumententafel und der Mittelkonsole großzügige Verwendung. Ein besonderes Element der Hochwertigkeit sind metallisierte Schalteroberflächen mit Perleffekt-Lacken in drei Farbtönen passend zur Innenraumfarbe. Auch die Fondpassagiere sitzen in der ersten Reihe – Konzeption und Exklusivität der Sitzanlage, der Türbeläge und aller Bedienelemente stehen dem Frontpart in nichts nach. Eine zusätzliche Individualisierung des Fondraumes bietet die Ausstattung „First Class Fond“. Diese Business- Mittelkonsole verbindet Privatsphäre und Nutzkomfort (Integration von Telefonhörer, weitere Staufächer, Ablagetisch etc.) miteinander.

Das Konzept: Das Beste für zwei Welten

Zum ersten Mal in der Geschichte der S-Klasse stand die Limousine mit langem Radstand im Fokus der Entwicklung. Anders als früher wurde davon die Version mit kurzem Radstand abgeleitet. Denn nicht nur in den großen Übersee-Märkten wie USA, China oder Japan ist die S-Klasse eindeutig als Repräsentationslimousine positioniert.

Während in Europa und Nordamerika der Besitzer einer S-Klasse häufig selbst hinter dem Steuer sitzt, ist das Flaggschiff des Mercedes-Benz Pkw-Programms in Asien ganz klar ein Chauffeurfahrzeug. Logische Folge ist die Zahl der Neuerungen, die speziell den Komfort und die Sicherheit hinten betreffen – in der S-Klasse sitzen auch die Passagiere im Fond ganz ohne Zweifel in der ersten Reihe.

Von der moderat gestiegenen Fahrzeuggröße1 der neuen S-Klasse profitieren die Passagiere durch in allen Dimensionen verbesserte Innenraummaße: So stehen 12 Millimeter mehr maximaler Kopfraum für den Fahrer, 14 Millimeter mehr Schulterraum und 10 Millimeter mehr Ellbogenbreite vorne zur Verfügung. Durch die größere Kniefreiheit in der zweiten Sitzreihe von 14 Millimetern wird das Reisen ebenso für die Mitfahrer im Fond nochmals angenehmer. Der Schulterraum hinten verbesserte sich um bis zu neun Millimeter. Das Anzeige- und Bedienkonzept: Elegante neue Kommandozentrale Zwei hochauflösende TFT-Farbdisplays im Format 8:3 und mit einer Bildschirmdiagonale von 30,7 cm (12,3 Zoll) bilden die neue Informationszentrale der S-Klasse. Der linke Bildschirm übernimmt die Funktion des bisherigen Kombiinstruments und bietet alle für den Fahrer relevanten Informationen. Der rechte Bildschirm dient zur komfortablen Steuerung von Infotainment- und Komfortfunktionen. Die ständig wachsenden Ansprüche bei der Integration zusätzlicher Funktionen in das Automobil haben für die neue S-Klasse zu einer Weiterentwicklung der gesamten Bedienlogik geführt. Dabei standen besonders die Themenfelder Ergonomie, Bedienkomfort und Sicherheit sowie Attraktivität und Ästhetik im Vordergrund.

Ziel bei der Gestaltung der Bedien- und Anzeigeelemente war das formal und inhaltlich schlüssige Zusammenfassen von Bedienelementen und Anzeigefunktionen im Fahrzeug. Neben den neuen Displays kommen die metallisierten Schalteroberflächen und Echt-Alu-Bedienelemente hierbei besonders hochwertig zur Geltung. Durch feine Strukturen auf der Metalloberfläche strahlt jedes einzelne Bedienelement im Fahrzeug jene Haptik, Akustik und Liebe zum Detail aus, die einen Mercedes-Benz zu
etwas ganz Besonderem macht.

Zu den neuen Bedienelementen gehören eine berührungssensitive Telefontastatur und ein erweitertes Favoriten-Konzept mit zwölf frei belegbaren Favoriten-Funktionen. Hauptbedienelement bleibt der zentrale
Dreh-Drück-Steller, hinzu kommen wie gewohnt Einsprungtasten in der Mittelkonsole für die wichtigsten Funktionen sowie eine Bedienleiste für die Fahrassistenzsysteme.

Die Spracheingabe der LINGUATRONIC via Speech Dialog System ermöglicht beispielsweise das Sprechen vollständiger Adressen in einem Zug (One-Shot-Eingabe). Sprachgesteuert lassen sich auch Telefon und Audiosysteme bedienen. Neu ist die Möglichkeit, sich Textnachrichten (SMS) oder Emails
vorlesen zu lassen.

2014-Mercedes-Benz-S-Class-Brochure-Carscoops21[2]

Die Klimatisierung: Viele Neuheiten für ein behagliches Klima

Das besondere Augenmerk bei der konsequenten Weiterentwicklung des gesamten Klimasystems lag auf den Entwicklungszielen Leistungsfähigkeit, Luftqualität, Regelgüte, Geräuschniveau und Effizienz. Neu ist das AIR-BALANCE Paket mit den Bestandteilen Beduftung, Ionisierung und einer im Vergleich zum Grundfahrzeug noch leistungsfähigeren Filtration. Die Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC im Fond bietet zwei zusätzliche Zonen zur Erhöhung des thermischen Komforts. Ganz neu ist die elektrische
Armlehnenheizung.

Als Weltneuheit erhält die neue S-Klasse Limousine eine „aktive Beduftung“ im Rahmen des AIR-BALANCE Pakets. Aktiv bedeutet, dass man die Beduftung ein- und ausschalten und die Intensität selbst einstellen kann. Mit der Beduftung wird das Geruchsfeld des Innenraums individualisiert. Der Innenraumgeruch wird weder dauerhaft verändert, noch lagern sich die Duftmoleküle auf textilen Oberflächen des Fahrzeugs oder auf der Kleidung ab.

Der Dufteindruck ist dezent, tritt sanft auf und klingt schnell wieder ab.

Die Sitze: Rollendes Büro und Wellness-Oase

Mit zahlreichen Weltneuheiten wie der ENERGIZING Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip oder der aktiven Sitzbelüftung mit reversierenden Lüftern hebt Mercedes-Benz den Sitz- und Klimakomfort in der S-Klasse auf ein neues Niveau. Dem Fond haben die Sitzentwickler dabei besonderes Augenmerk geschenkt. Fünf verschiedene Fondsitz-Varianten inklusive eines Executive Sitzes mit bis zu 43,5 Grad Lehnenneigung stehen zur Wahl und erlauben an Bord konzentriertes Arbeiten oder ungestörtes Entspannen.

Die ENERGIZING Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip ist eine Weltneuheit. Die Sitzexperten von Mercedes-Benz haben eine einzigartige Massage mit 14 separat ansteuerbaren Luftkissen in der Lehne und
integrierter Wärmefunktionalität entwickelt. Insgesamt stehen sechs Massage- Programme zur Wahl, zwei davon arbeiten mit Wärmeunterstützung. Die Funktion ist auch für die Fondsitze erhältlich. Erstmals werden bei der aktiven Sitzbelüftung so genannte reversierende Lüfter eingesetzt. Zunächst wird beim Lüftungsstart kühlere Umgebungsluft auf die Sitzoberfläche gesaugt. Dadurch kann die Oberflächentemperatur eines aufgeheizten Sitzes deutlich schneller als bei bisherigen aktiv kühlenden Systemen reduziert werden. Nach vier Minuten werden die Lüfter automatisch auf blasenden Betrieb umgestellt, um Zugerscheinungen zu reduzieren. Zwei Fondsitz-Varianten (statische Bank oder Einzelsitze mit 37 Grad Verstellung) stehen bei der S-Klasse mit normalem Radstand zur Wahl, bei der Variante mit längerem Radstand sind es sogar fünf. Bei den Komfort- und Liegesitzvarianten wurde die Verstellkinematik geändert. Anders als beim sonst üblichen Schlepplehnen-Konzept wird die Lehne separat verstellt, wodurch Fußraum und Sitzreferenzpunkt unverändert bleiben. In der kombinierten Neigungs- und Horizontalverstellung kann das Sitzkissen separat verstellt werden. Die maximale Lehnenneigung des Executive Sitzes (Liegesitz) auf der Beifahrerseite im Fond wurde von 37 auf 43,5 Grad erhöht und bietet damit die größte Lehnenneigung im Oberklasse-Segment. Der Liegesitz verfügt über eine Wadenauflage, die in der Länge und im Schwenkbereich frei eingestellt werden kann. In der Kombination mit der Fersenauflage des umklappbaren Chauffeursitzes vorn und einem zusätzlichen Komfortkissen kann eine Liegestellung erreicht werden, die in puncto Schlaf- und Ruhekomfort neue Maßstäbe im Automobilsektor setzt.

Bei der Ausstattung „First Class Fond“ (Mittelkonsole hinten) setzt sich die vordere Konsole auf dem Kardantunnel optisch fort. Sie ist mit neuartigen Thermocupholdern ausgerüstet, die mit Hilfe von Peltierelementen das Kühlen oder Wärmen von Getränken über einen längeren Zeitraum ermöglichen.

Auf Wunsch beherbergt die Mittelkonsole ähnlich einem Flugzeugsitz zwei Tische, die mit einer Hand leicht ein- und ausgeklappt werden können.

2014-Mercedes-Benz-S-Class-Brochure-Carscoops18[2]

Das Multimedia-Angebot: Mobiler Konzertsaal

Eine völlig neue Multimedia-Generation mit intuitiver Bedienung und besonderer Erlebbarkeit der Funktionen durch Visualisierung und Animationen debütiert in der S-Klasse. Zu den weiteren Innovationen zählt das Mehrplatz-System, bei dem von jedem der Sitzplätze unabhängig voneinander auf die Quellen des Entertainment-Systems zugegriffen werden kann.

Gemeinsames Merkmal aller Audio-Anlagen ist das innovative, von Mercedes-Benz entwickelte und bei der S-Klasse erstmals in einer Limousine eingesetzte Frontbass-System: Dabei sind die Basslautsprecher in der Stirnwand montiert und nutzen das fast 40 Liter große Volumen des Quer- und Längsträgers als Resonanzraum. Konventionelle Bass-Lautsprecher in den Türen können entfallen. Die Mitteltöner in den Türen wandern weiter nach oben. Dies verbessert das Klangbild und ermöglicht zusätzlichen Stauraum in den Türen.

Alternativ zum serienmäßigen Soundsystem mit zehn Lautsprechern stehen gleich zwei besonders hochwertige, in Zusammenarbeit mit dem High-End Audio-Spezialisten Burmester entwickelte Audiosysteme zur Wahl: das Burmester® Surround-Soundsystem und das Burmester® High-End
3D-Surround-Soundsystem.

Neu bei der Navigation ist vor allem die interaktive Aufbereitung der Inhalte.
Zu den neuen Navitainment-Funktionen zählen unter anderem der animierte Kompass, die „DriveShow“ mit Informationen für die Passagiere wie im Flugzeug sowie die Anzeige von Google Maps auf der Headunit und im Fond. Informationen zur Verkehrssituation werden mit schraffierten Linien (statt wie bisher mit Fahrzeugsilhouetten) dargestellt. Mit dem neuen Dienst „Live Traffic Information“ werden die Verkehrsdaten in Echtzeit übertragen.  Dadurch ist das Navigationssystem noch besser informiert über die Lage auf den Straßen.

Die Karosserie: Höchste Stabilität und beste Leichtbaugüte

Hohe Crashsicherheit, überragende Steifigkeit für ein hervorragendes Fahrverhalten bei gleichzeitig bestem Geräusch- und Schwingungskomfort – das waren die Entwicklungsziele beim Rohbau der neuen S-Klasse. Sie besitzt den Aluminium-Hybrid-Rohbau der dritten Generation. Die Leichtbaugüte – die Torsionssteifigkeit im Verhältnis zu Gewicht und Fahrzeuggröße – wurde gegenüber dem Vorgänger um 50 Prozent verbessert. Seit der Entwicklung der BR 220 in den 1990er Jahren wurde der hybride Leichtbau mit einem optimal abgestimmten Materialmix zum Aluminium- Hybrid-Rohbau weiter entwickelt. In dieser Zeit stieg der Aluminiumanteil auf über 50 Prozent. Unter anderem deshalb konnte das Gewicht der Karosse seit 20 Jahren trotz erheblich gestiegener Sicherheits- und Komfortansprüche und zusätzlicher Funktionen gehalten bzw. sogar leicht gesenkt werden. Zusätzlich kommen in der neuen Baureihe punktuell in Knotenbereichen wirkende Strukturschäume zum Einsatz. Die komplette Außenhaut der S-Klasse einschließlich des Dachs sowie der Karosserie-Vorbau bestehen aus Aluminium. Der hohe Aluminiumanteil wurde durch Nutzung der kompletten Halbzeugpalette (Guss, Strangpress, Blech) möglich. Die Sicherheits-Fahrgastzelle zeichnet sich durch die intensive Verwendung von höchstfesten
Stählen aus.

Dieser Material- und Formleichtbau mit hoher Komplexität in der Fügetechnik führt dazu, dass die neue S-Klasse den Maßstab im anspruchsvollen Segment der Luxus-Limousinen nach oben verschiebt – und das ohne Mehrgewicht. Mit einer Verwindungssteifigkeit von 40,5 kN/Grad (Vorgänger: 27,5 kN/Grad) erreicht die S-Klasse einen neuen Bestwert in ihrem Segment.

Erweiterter PRE-SAFE® Schutz: Vorbeugen ist besser als heilen
Vor zehn Jahren hat Mercedes-Benz mit dem präventiven Insassenschutzsystem PRE-SAFE® in der S-Klasse ein wegweisendes Konzept der Sicherheitstechnologie vorgestellt, das seither kontinuierlich weiter entwickelt wird. Jetzt baut der Sicherheitspionier den Schutz abermals aus.

  • Die neuen PRE-SAFE® Funktionen können dazu beitragen, Fußgänger- und  Auffahrunfälle im Stadtverkehr zu vermeiden, Gefahrensituationen durch Folgeverkehr zu entschärfen und erweitern die Schutzfunktion des Sicherheitsgurts.
  • PRE-SAFE® Bremse kann auch Fußgänger erkennen und bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h die Kollision durch eine autonome Bremsung vermeiden.
  • PRE-SAFE® PLUS kann eine drohende Heckkollision erkennen und den Folgeverkehr durch Aktivierung der hinteren Warnblinklichter in hoher Frequenz warnen. Bei anhaltender Kollisionsgefahr kann das System das stehende Fahrzeug vor einer Heckkollision festbremsen und damit das Risiko eines Schleudertraumas durch Reduzierung des aufprallbedingten Vorwärtsrucks minimieren. So kann außerdem die Gefahr von Sekundärunfällen vermindert werden. Unmittelbar vor dem Aufprall werden die PRE-SAFE® Insassenschutzmaßnahmen, insbesondere die reversiblen Gurtstraffer, ausgelöst.
  • Bei PRE-SAFE® Impuls bewegt der Sicherheitsgurt Fahrer und Beifahrer in einer frühen Crashphase noch vor dem Anstieg der aufprallbedingten Insassenverzögerung entgegen der Aufprallrichtung. Dadurch können das Verletzungsrisiko und die Verletzungsschwere bei Frontalcrashs erheblich reduziert werden.

Maßstab für Sicherheit im Fond: Neuheiten in der S-Klasse

Mit dem Gurtschlossbringer, dem Beltbag sowie dem Cushionbag baut Mercedes-Benz das Sicherheitssystem für Fondpassagiere weiter aus. Die beiden erstgenannten Entwicklungen sind in dem „PRE-SAFE® Paket Fond“ zusammengefasst. Beim beleuchteten Gurtschlossbringer bewegt ein Elektromotor das Gurtschloss automatisch nach oben und unten. So kann die Gurtlose im Becken- und Thoraxbereich reduziert werden, die Passagiere sind seitlich und längs besser fixiert. Der Beltbag ist ein aufblasbares Gurtband, das das Verletzungsrisiko von Fondpassagieren beim Frontalaufprall reduzieren kann, indem es die Belastung auf den Brustkorb verringert. Der Liegesitz ist serienmäßig mit einem Cushionbag unter dem Polster der Sitzfläche ausgerüstet. Er verhindert Seite 15 in Liegeposition des Sitzes, dass der Passagier bei einem Unfall unter dem Gurt durchrutscht (so genanntes Submarining). So konnte Mercedes-Benz einen komfortablen Liegesitz konstruieren, der bei einem Unfall aber ein höheres Sicherheitsniveau als ein Sitz mit Schlepplehne bietet.

Intelligent Drive: Vernetzt mit allen Sinnen
Unfälle vermeiden und Unfallfolgen mindern: Das ist der ganzheitliche Ansatz der Mercedes-Benz Unfallforschung, die das Unternehmen unter dem Begriff „Real Life Safety“ zusammenfasst. Mit zahlreichen neuen Assistenzsystemen und wesentlich erweiterten Funktionen setzt Mercedes-Benz bei der S-Klasse diese Strategie konsequent fort. Komfort und Sicherheit werden gleichzeitig erhöht. Mercedes-Benz nennt dies „Intelligent Drive“. Die neuen Funktionen nutzen dabei die gleiche Sensorik – eine neue Stereokamera und mehrstufige Radarsensoren.

„Intelligente Assistenzsysteme analysieren komplexe Situationen und erkennen dank verbesserter Umfeldsensorik Gefahrenpotenzial im Straßenverkehr besser“, erläutert Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Bildlich gesprochen: Die neue S-Klasse hat nicht mehr nur vorne Augen, sondern einen 360-Grad-Rundumblick.“ Entscheidend ist die Vernetzung aller Systeme – „Sensor-Fusion“ nennen dies die Sicherheitsexperten. Ziel ist Rundumschutz
nicht nur für die Insassen eines Mercedes-Benz Modells, sondern auch für alle anderen Partner im Straßenverkehr.

Das Spektrum der Unterstützung reicht von der Entlastung und somit Komfortsteigerung über die optische, akustische und/oder haptische Warnung bis zur Verstärkung der Fahrerreaktion. Einige Systeme können im Notfall auch korrigierend eingreifen, etwa durch autonome Bremsmanöver, um einen Unfall zu vermeiden oder die Unfallschwere zu reduzieren.

Hier ein Überblick über die neuen und in ihren Funktionen wesentlich erweiterten Assistenzsysteme:

  • Die DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot entlastet den Fahrer bei der Spurführung und beherrscht teilautonomes Staufolgefahren.
  • Der Bremsassistent BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent kann dank der Stereokamera bei Markierung mit unterbrochenen Linien eine belegte Nachbarspur, insbesondere durch Gegenverkehr, erkennenund durch einseitige Bremsung die Gefahr mindern, dass die Spur unbeabsichtigt verlassen wird.
  • Der Aktive Spurhalte-Assistent kann Gegenverkehr und eine belegte Nachbarspur erkennen und durch einseitige Bremsung die Gefahr mindern, dass die Spur unbeabsichtigt verlassen wird.
  • Der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus ermöglicht blendfreies Dauerfernlicht durch Ausblenden anderer Fahrzeuge im Fernlichtkegel.
  •  Der Nachtsicht-Assistent Plus wurde weiterentwickelt und um eine Wärmebildkamera ergänzt. Der Nachtsicht-Assistent Plus kann bei Gefahr durch Fußgänger oder Tiere in unbeleuchteter Umgebung vor dem Fahrzeug durch automatische Umschaltung von Tachoanzeige auf ein brillantes Nachtsichtbild und Markierung der Gefahrenquellen warnen. Erkannte Fußgänger können darüber hinaus mit einer Spotlight Funktion angeblinkt werden. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit des Fahrers auf die Gefahr gelenkt; gleichzeitig wird die Person am Fahrbahnrand gewarnt.
  • ATTENTION ASSIST kann in einem erweiterten Geschwindigkeitsbereich vor Unaufmerksamkeit und Müdigkeit warnen, den Fahrer über seinen Ermüdungszustand und die Fahrtdauer seit der letzten Pause informieren, bietet eine einstellbare Empfindlichkeitsstufe und weist bei Auslösung der Warnung in der COMAND-Navigation auf Raststätten hin.

tl:dr? – Ganz klar – über 3.000 Wörter für das neue Modell der Schwaben mit dem Stern und eigentlich soll die Aussage nur sein: „Hoppla – hier kommt das Beste Auto der Welt“. Das war im übrigen die „kurze“ Variante des Presse-Artikels – 17 Din A4 Seiten. 102 weitere folgen für den „langen“ Vorstellungstext – ich erspare uns das und werde mir in Ruhe jede Seite durchlesen und dann, nachdem ich meine Eindrücke von einer tollen Premieren-Feier verdaut habe, dann schreibe ich Euch meine Meinung zur neuen S-Klasse.

VW Golf - souverän

Neuwagen-Frühling – Was geht da noch am Preis?

Der Winter scheint nun endgültig seinen windigen und kalten Abschied zu nehmen, an diesem Wochenende soll es zum ersten Mal sonnig und warm werden.  Ein guter Zeitpunkt um sich auch vom eigenen Auto zu trennen. Mit den Sonnenstrahlen erwacht bei vielen Menschen auch die Lust an einem neuen Fahrzeug.

Der Automobil-Autohaus im Internet, Carneoo.de hat die Top Ten der Besten Neuwagenangebote zusammengestellt:

.. auf Platz 10

AUDI A1

Audi A1 Carneoo 16 prozent-rabatt

Der Audi A1 im Fahrbericht, unter anderem bei meinem Kollegen von passiondriving.de

.. auf Platz 9

Volkswagen Golf 7

VW Golf Carneoo NeuwagenRabatt

 

Einen Fahrbericht zum neuen Golf 7 findet man auch bei mir im Blog oder bei meinen Kollegen vom radical-mag aus der Schweiz!

.. auf Platz 8

Skoda Citigo

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Auch über den Skoda Citigo hatte ich in meinem Blog bereits einen Fahrbericht.

.. auf Platz 7

Opel Adam

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Der Opel Adam erlebte seine Premiere auch in diesem Blog – den Fahrbericht liest man nach diesem Klick.

.. auf Platz 6

Peugeot 107

Peugeot 107 Rabatt Neuwagenkauf

.. auf Platz 5

Chevrolet Spark

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.. auf Platz 4

Seat Ibiza

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.. auf Platz 3

Hyundai i10

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.. auf Platz 2

Citroen C1

DCIM100GOPRO

Der Kollege Stratmann von rad-ab.com ist den C1 gefahren, seine Meinung kann man auf rad-ab.com nachlesen.

.. auf Platz 1

Ford Fiesta

ford fiesta Neuwagenkauf carneoo

Den normalen Fiesta konnten wir bei die-testfahrer.de bislang nicht fahren, wohl aber den Fiesta ST! Den Fahrbericht findet man nach diesem Link!

#nyias13 #Test

Live aus New York http://instagram.com/p/XNaVf9rrqY/ International Automobilshow New York – USA – 2013

Genf 2013: Audi RS Q3 Premiere!

Weltpremiere für den ersten RS in der Q-Baureihe: Der Audi RS Q3 ist ein 310 PS starker kompakter SUV – der mächtig beeindruckt. auf nur 4,41 Meter steht ein 1.730 Kilogramm schwerer Sport-SUV mit kompakten Maßen:

 

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Faszination Automobil für 5 Millionen Besucher

Am heutigen Freitag feierte das Mercedes-Benz Museum ein eindrucksvolles Jubiläum. Geschäftsführer Michael Bock begrüßte die fünfmillionste Besucherin persönlich: Angelika Hummel mit Ehemann Wolfgang Hummel aus Winnenden.

Für die 55-Jährige, die das Museum mit ihrem Ehemann besuchte, war die Überraschung groß, als Michael Bock, Geschäftsführer des Mercedes-Benz Museums und Leiter Mercedes-Benz Classic, das Paar persönlich begrüßte und zum Museumsbesuch einlud. Als besondere Wertschätzung überreichte er beiden außerdem einen Gutschein für die Mercedes-Benz Sternennächte sowie den neuen Comic über das Leben von Carl Benz. Für das Ehepaar war es der krönende Abschluss ihrer Urlaubswoche zu Hause.

 

„Wir freuen uns sehr, nach dem positiven Jahresabschluss 2012 schon heute die nächste erfolgreiche Meldung zu unseren Besucherzahlen geben zu können“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Dass wir in kaum acht Jahren fünf Millionen Besucher im Mercedes-Benz Museum empfangen konnten, übertrifft unsere Erwartungen bei weitem. Dieser Zuspruch zeigt, dass unser Ausstellungskonzept in Verbindung mit Sonderschauen und Veranstaltungen aufgeht. Als nächstes stehen die kulinarische Veranstaltungsreihe Sternennächte und die Lange Nacht der Museen auf dem Programm.“

 

Die Besucherstatistik der vergangenen Jahre zeigt die positive Entwicklung: Fünf Monate nach Eröffnung waren 500.000 Besucher, im Juni 2007 eine Million, im September 2008 zwei Millionen und im April 2010 drei Millionen Gäste im Mercedes-Benz Museum. Die viermillionste Besucherin wurde im Oktober 2011 empfangen und bis zum Jahresende 2012 hatte das Museum rund 4,9 Millionen Gäste.

 

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 07 11/17 30 000, per E-Mail unter classic@daimler.com oder online www.mercedes-benz-classic.com/museum.

Carl Benz – Ein Leben für das Automobil

Automobilhistorie als Comic

„Carl Benz – Ein Leben für das Automobil“ heißt der erste Comic von Mercedes-Benz, der die Erfindung des Automobils und die faszinierende Lebensgeschichte seines Schöpfers, Carl Benz, in bunten Bildern erzählt. Im Beisein des belgischen Zeichners Willy Harold Williamson und des Autors Martin Grünewald wird der Comic am 9. Februar 2013 mit einer besonderen Veranstaltung im Mercedes-Benz Museum präsentiert.

„Kurzweiliger kann man die Geschichte des Automobils und die Wurzeln unseres Unternehmens kaum darstellen“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Die erstklassigen Zeichnungen bestechen durch ihre historische Genauigkeit und die Sprechblasen bringen die Geschichte auf den Punkt. Beim Patent-Motorwagen stimmt wirklich jedes technische Detail und Carl und Bertha erkennt man sofort wieder“.

Der Comic illustriert auf 52 Seiten die wichtigsten Meilensteine aus dem Leben von Carl Benz, beginnend mit seiner Geburt am 25. November 1844. In einprägsamen Bildern erzählt der Comic den hürdenreichen, von Schicksalsschlägen begleiteten Lebensweg von Carl Benz, der mit der Patentanmeldung seines dreirädrigen Motorwagens am 29. Januar 1886 den Geburtstag des Automobils definierte. An seiner Seite: Ehefrau Bertha Benz. Deren legendäre erste Fernreise vor 125 Jahren von Mannheim nach Pforzheim, gemeinsam mit den Söhnen Eugen und Richard, schildert der Comic sehr eindrücklich. Thematisiert werden auch die zeitgleichen Erfindungen und Entwicklungen der beiden anderen Automobilpioniere, Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach in Cannstatt.

Der Comic basiert auf belegbaren Fakten. Die Archive von Mercedes-Benz Classic unterstützten den international renommierten Comic-Zeichner Willy Harold Williamson und den Autor Martin Grünewald bei ihren detaillierten Recherchen. Sämtliche historische Szenen orientieren sich in Text und Bild so weit wie möglich an dokumentierten Tatsachen. Dieser Anspruch gilt sogar für die im Comic enthaltenen Dialoge, auch wenn sie in ihren Einzelheiten nicht überliefert sind.

Um eine Tiefenwirkung mit dreidimensionalem Effekt zu erzielen, wurde die farbliche Gestaltung jeder einzelnen Zeichnung von einem erfahrenen Koloristen in drei unterschiedlichen Ebenen ausgeführt. Diese sehr aufwendige Form der Illustration lässt den Leser die Handlung des Comics noch intensiver erleben. Der hochwertige Hardcoverband ist im Sadifa Media Verlag erschienen, zu dessen Programm seit mehr als 25 Jahren historische Comics zählen.

Am Samstag, 9. Februar 2013, findet von 14 bis 16 Uhr die Präsentation des Comics im Mercedes-Benz Museum statt. Am Benz Patent-Motorwagen auf Ebene 0 geben der Autor Martin Grünewald und der Zeichner Willy Harold Williamson Einblicke in Ihre Arbeit. Interessierte Besucher können ihren Comic mit individueller Widmung und persönlicher Zeichnung versehen lassen. Eine besondere Bertha-Benz-Führung durch das Mercedes-Benz Museum findet um 14.30 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 4 Euro, eine Anmeldung ist am Veranstaltungstag vor Ort möglich.

Der Comic „Carl Benz – Ein Leben für das Automobil“ ist als Sonderedition Mercedes-Benz Classic mit besonderem Einband ab 9. Februar 2013 exklusiv im Shop des Mercedes-Benz Museums erhältlich. Die Innenseite des Schutzumschlags ist mit einer Zeichnung aus dem Comic bedruckt und kann als Poster verwendet werden.

Die Sonderedition zum Preis von 19,80 Euro gibt es in vier Sprachen: deutsch, englisch, französisch und chinesisch. Online kann der Comic im Classic Store unterwww.mercedes-benz-classic-store.com bestellt werden. Im weiteren Jahresverlauf kommt der Comic bundesweit mit einem anderen Cover in den Buchhandel.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anmeldung, Reservierung und aktuelle  Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 07 11/17 30 000, per E-Mail unter classic@daimler.com oder online www.mercedes-benz-classic.com/museum.

 

quelle: mercedes-benz presse

Kurzstrecke: Der Chevrolet Volt im Fahrbericht. Spannend?

Als Kind der 80-Jahre habe ich eine Zeit erlebt, in der wir im TV nur kaum mehr als 3 Programme hatten. Okay – das hat man damals auch nicht realisiert, die Filme die man schauen wollte, kamen eher immer zu Zeiten, zu denen man bereits im Bett sein musste. Aber ich erinnere mich an verschiedene TV-Serien die ich mir immer gerne angeschaut habe. Eine davon: Captain Future.

Und was hat nun das:  „Elektrofahrzeug ohne Reichweitenangst„,  damit zu tun?

Captain Future hat einen neuen Dienstwagen

„wuuuusch“ macht es, jedesmal wenn man die „Zündung“ einschaltet, oder ausschaltet. Zündung? Natürlich ist es keine Zündung mehr, wie mal angedacht, es ist der „Start-Button“, der Launch-Knopf, die Brücke in die E-Mobilität oder wie auch immer man zu dem blau leuchtenden Knopf in der Mittelkonsole sagen möchte.

Von diesem „Captain Future wuuuuusch“ einmal abgesehen erwachen die beiden großen Monitore zum leben und ansonsten passiert nichts. Die E-Auto typische Ruhe bleibt bestehen – das kann schon, oder nein – es verwirrt noch immer. Kein Motorengeräusch – dass ist zugleich merkwürdig wie auch angenehm.  Den Fuß auf die Bremse, den Getriebhebel Fahrwählhebel auf D und gespenstisch leise – lediglich untermalt von einem kaum wahrnehmbaren surren – geht es los.

Ja – das macht mir Spaß. Mir, der doch aus dem Chevrolet Fundus eher einen Camaro 6.2 oder eine Corvette wählen würde. E-Mobilität macht Spaß – aber auf eine andere Art!

Chevrolet Volt Testwagen

Zeit für neue Blickwinkel?

Veränderungen benötigen Zeit und sie benötigen immer jemanden der mutig genug ist, diese Veränderungen auch anzugehen. Es ist nicht leicht, 120 Jahre Automobil-Geschichte, die zum größten Teil durch Verbrennungsmotoren geschrieben wurde, umzuschreiben. Wir haben uns an unsere aktuellen Techniken gewöhnt, wir haben unsere Infrastruktur nach den Bedürfnissen der aktuellen Technik ausgerichtet – wir können fast beliebig flüssige Kraftstoffe tanken und wir wissen, bevor wir tanken müssen – fahren wir im Schnitt locker 500 Kilometer. Danach ist unser Leben ausgerichtet. Ich als passionierter Autofahrer, erlebe dies zumindest so.  Doch was passiert, wenn wir keine flüssigen Kraftstoffe mehr haben, oder der Preis der Mobilität den für die Allgemeinheit finanzierbaren Gipfelpunkt überschritten hat?

Chevrolet Volt Motorraum

Zeit für den Chevrolet Volt?

Mit dem 4,5 Meter langen Chevrolet Volt will der US-Konzerne GM zwei Probleme auf einmal lösen. Das ist ambitioniert und bedeutet eine große Herausforderung. Die Frage nach der Reichweite von Elektromobilen will man durch die Integration eines Fahrzeug eigenen Stromgenerators beantworten und die Frage nach den Kosten der Mobilität durch die mögliche Verwendung als lokal Emissions freies E-Auto beantworten. Geht das gut? Gibt es eine Eierlegende Wollmilchsau mit der in Zukunft alle Probleme gelöst werden?

Volt Schriftzug im Bild

Klare Antwort: Nein.

Mit dem Volt (und dem von Opel angebotenen baugleichen Ampera) bietet der GM-Konzern maximal eine Brücke in die Zukunft an. Was ich gefahren bin, ist nicht die Zukunft – es ist der Versuch die Zukunft neu zu gestalten. Ob es bei einem Versuch bleibt, sollte der einwöchige Alltagstest zeigen:

Chevrolet Volt an der Tankstelle

Der Alltag mit dem Chevrolet Volt:

An die stille gewöhnt man sich erschreckend schnell. Es ist erholsam wenn man per E-Motor unterwegs ist und die Angst man könne im Verkehr zum Hindernis werden, löst sich dank des 111 kW starken E-Motors schnell in Wohlgefallen auf. Speziell auf Landstraßen macht das überholen von LKW und Traktoren enorm Spaß, da der Gummiband-Effekt in der Beschleunigungsphase als beinah lustvoll empfunden wird. Geschuldet ist dieser Umstand der vollständigen Abwesenheit von Gangwechsel  und dem jederzeit mit dem Maximum an Kraft antretenden E-Motor. Prinzipiell ist so ein E-Motor also eine geniale Antriebsquelle.

Um den E-Motor mit Strom zu versorgen, wurde eine 16 kWh-Battery-Pack verbaut. Da man sich u.a. aus Gründen der Dauerhaltbarkeit dafür entschieden hatte, 60% der Batterieleistung nicht zu nutzen um so der Alterung der Lithiom-Ionen-Batterien vorzuplanen – bleibt eine nutzbare Akku-Leistung von etwa 10 kWh und diese sollte ausreichen um bis zu 80 Kilometer rein elektrisch zurück legen zu können. In der Planung des Volt ist man von der US-Amerikanischen durchschnittlichen Pendlerstrecke von 60 Kilometer ausgegangen und in der Theorie wäre man damit in der Lage, den Volt rein elektrisch zu bewegen.

Chevrolet Volt Anzeigen
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Die Praxis sieht anders aus:

Im Winter und auf Deutschen Autobahnen ist die Realität dann eine andere. Um möglichst nah an der grundlegenden Idee des Volz-Einsatzszenarios zu bleiben, habe ich ihn als „Pendlerfahrzeug“ getestet und zusätzlich ein typisches Familien-Wochenende unternommen: Der Ausflug in den etwas weiter entfernten Tierpark, oder der Besuch bei der Oma.   Übernommen habe ich den Testwagen mit 6292 Kilometer (im übrigen einer der ersten Volt Testwagen, während der Zeit bei mir, ist er ein Jahr alt geworden!) und als der Wagen zurück zu Chevrolet ging, waren 457,6 Kilometer hinzugekommen. Ich denke – das entspricht  einem durchschnittlichen Pendler-Auto. ( 23.000 Kilometer im Jahr)

Getankt an der Tankstelle habe ich: Gar nicht. Über Nacht an die Steckdose gehängt aufgeladen habe ich den Wagen indes vier Mal.

Verbrauchter Strom: 53,68 kWh – genutzter Strom: 41 kWh. Die Differenz zwischen der aus dem Stromnetz entnommenen Stromleistung und der vom Volt verbrauchten Stromleistung ist dem Ladeverlust zuzurechnen. Ich bin kein Elektriker – aber soweit mir bekannt ist, liegt dieser vollkommen im Rahmen der Toleranzen. Gemessen habe ich das im übrigen mit einem billigen Steckdosen-Zwischenstecker mit simpler Digitalanzeige. 

Zu den knapp 54 kWh kommen weitere 22,7 Liter Kraftstoff aus dem Tank des Volt – somit ergibt sich ein Durchschnittsverbrauch von 6.3 Liter auf 100 Kilometer.

Chevrolet volt Innenraum

Das Fahrzeug an sich:

Für einen 4,5 Meter langen Stummelheck-Kompakten bietet der Volt nur wenig Platz. Fahrer und Beifahrer sitzen intim integriert zwischen dem großen Mitteltunnel und der hohen Seitenlinie. Die Fenster sind schmal gehalten und die Windschutzscheibe verläuft im steilen Winkel von der Motorhaube in das Dach. Die Rundumsicht ist eher bescheiden und wird vor allem durch die massive A-Säule und das wenig übersichtliche Heck beschnitten.  Zudem macht die Verarbeitung im Testwagen einen durchwachsenen Eindruck.Chevroet Volt Verarbeitung

Die im Innenraum verwendeten Materialien empfand ich hingegen als sehr angenehm und auch die Gestaltung der beiden Digital-Displays ist gelungen. Weniger gelungen, die im Testwagen weiß lackierte Mittelkonsole mit der Vielzahl von kleinen Knöpfchen, die zudem bei Dämmerlicht kaum abzulesen sind.

Der Kofferraum bietet begrenzte 310 Liter Volumen und liegt damit 70 Liter unter dem Volumen des VW Golf. Zudem ist die Ladekante unerfreulich hoch und die Hürde die man nehmen muss, um Kästen in den Kofferraum zu heben, wenig praxis- und Rückenfreundlich.

Ladekante des Kofferraum Volt

Die Technik des Chevrolet Volt:

Chevrolet spricht von einem Elektrofahrzeug mit Reichweiten-Verlängerer. Den Begriff Hybrid nimmt man bei GM für die beiden Baugleichen-Versionen Volt und Ampera nicht in den Mund, dabei wäre „Paralleler-Plugin-Hybrid“ die richtige Bezeichnung.  Denn der 1.4 Liter Ecotec-Motor mit seinen 86 PS dient nicht nur als „Generator“, nein – beim abrufen der gesamten Leistung und auf höheren Geschwindigkeiten, unterstützt der Benzimotor den E-Motor direkt beim Antrieb der Vorderachse.

Abrisskante Chevrolet Volt

Fazit:

Die Diskussion darüber wie man die Technik nun nennt, wird dem Wesen des Volt jedoch in keiner Weise gerecht. Und auch das mäkeln an den Details im Innenraum lenkt ab, vom Kern des Volt.

Und nein, der Chevrolet Volt ist auch ganz sicher keine „Eierlegende Wollmilchsau“  – und er wird auch nie der Dienstwagen von Captain Future werden, denn die Geschichte von diesem Helden spielt Millionen Jahre vor dem Beginn unserer Zeitrechnung – aber ganz sicher ist der Volt eines:

Ein mutiger Schritt, in eine interessante automobile Zukunft!

MBRT13 – Mercedes-Benz Classic Center Californien

Kalifornien, zwei drei Mal hintereinander gesagt und man hat welches Lied im Kopf? Genau. Und weil es in Kalifornien ja niemals regnet, sind die Autos dort auch viel besser in ihrer Substanz, Schneematsch-Winter und Salz-Attacken bleiben auch außen vor und das Blech auf die Dauer heile.  Und wenn dann doch einmal das liebste Kind in die Blech-Krise gerät, dann hilft am Besten ein Profi. Für die Mercedes-Benz-Modelle ist das zum Beispiel das:

Mercedes-Benz Classic Center Californien

Es ist der ideale Ort für Eigentümer von klassischen und legendären Mercedes-Benz Modellen, ein Platz für Sammler und Enthusiasten der schwäbischen Marke mit dem Stern auf der Haube.

In Irvine Californien besitzt Mercedes-Benz eine besondere Fachwerkstatt in der man für die klassischen Modelle Gutachten anfertigt, Restaurationen durchführt und auch restaurierte Modelle wieder zurück in Kunden verkauft.

Mehr als 120 Jahre Automobilgeschichte finden einen wert schätzenden Rahmen in diesem Classic Center und es war mir persönlich eine große Freude, die erste Etappe unseres mbrt13-Roadtrips im Prinzip mit dem Besuch des Classic-Center anzugehen.  Für den Besuch des Classic-Center sind wir extra eine Runde früher aufgestanden, auch wenn das nicht leicht war – der Besuch vor Ort und die vielen schönen Bilder, es gibt auch einige drüben bei Jens, waren es auf jeden Fall wert!

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Motorshow Essen085 Foto Galerie

Motorshow Essen: Rat Cars und Rostende Lieblinge

Während der durchschnittliche deutsche Autofahrer sein Fahrzeug am liebsten jeden Samstag durch die Waschanlage fährt, gibt es auch eine kleine Gruppe von Automobilen-Nerds die eine vollständig andere Vorstellung vom „Hobby Automobil“ haben.

Rat Cars

Auf der Motorshow in Essen standen einige wirklich geniale Fahrzeugvarianten die unter diese Kategorie der „Rat Cars“ fallen. Für mich persönlich wäre ein solches Fahrzeug nichts – ich stehe ja mehr darauf, dass man sein Hobby auch im Alltag fahren kann 🙂

Aber wunderbar geile Ausstellungsstücke bei denen man auch erkennt, mit wie viel Liebe vor allem der Stand rund um das Fahrzeug dekoriert wurde!

Die Berichterstattung über die Motorshow in Essen erfolgt in Zusammenarbeit mit: BILSTEIN

Ford Ideenwettbewerb

Ford sucht Deine Ideen!

In diesem Jahr bin ich um die 45 unterschiedliche Fahrzeuge gefahren und immer wieder stelle eines fest: Es gibt nicht das Fahrzeug, dass alles gute Ideen vereint. Bei jedem Hersteller finde ich gute und weniger gute Details – aber noch nie konnte ich sagen: „Jawohl – hier passt alles, es fehlt nix und alles wurde genial umgesetzt“.

Nun kann man natürlich überlegen ob es an mir liegt 🙂 – oder ob es einfach die gewollten Differenzierungs-Unterschiede zwischen den Herstellern sind. Als Beispiel dient hier die ehedem komfortablere Fahrwerksauslegung bei Mercedes-Benz, gegenüber einer sportlicheren Abstimmung bei BMW. Oder während die einen Kurvenlicht immer dynamisch auslegen, also so das es während der Kurvenfahrt mitschwenkt – nutzen andere Hersteller nur ein Abbiegelicht für die Stadt.

Irgendwas ist immer und manchmal frage ich mich sogar, warum es Dinge noch gar nicht im Auto gibt. Eine solche Sache wäre zum Beispiel eine Entertainment-Navi-Lösung die direkt auf mein Smartphone aufsetzt. Sprich im Auto ist nur noch ein Display – Rechenleistung, Telefonanschluss, Internetanbidung, Musik und Navigation kommt direkt vom Handy.  Im Prinzip ziemlich simpel umzusetzen.

Alles was man als Hersteller tun müsste, ist eine Schnittstelle zu schaffen. Zum Beispiel einen Slot in den ich das Smartphone einschiebe und danach die restliche Bedienung über ein großes Display im Fahrzeug nutze. Der Hersteller würde mit Apps zu seinen Modellen dafür sorgen, dass man die richtige Verbindung zwischen Smartphone und dem eigenen Fahrzeug-Modell bekommt.

So etwas fehlt mir. Und was mir bis eben auch gefehlt hat, war jemand der mir dabei zuhört. Doch das Problem hat sich ja nun auch geklärt 😉

FORD will meine Idee kennen lernen!

Und dafür hat man bei FORD ein eine Webseite online gestellt. Man nennt es den „Ford-Ideenwettbewerb“ und nach einer Registrierung kann man seine Idee beschreiben.  Ford unterscheidet hierbei nach verschiedenen Kategorien für die man seine Idee einreichen kann. Zum Beispiel für den Bereich „Kombiinstrumente, Displays, Lenkrad, Schalter, Sitze, Kofferraum usw“.

Ich persönlich werde meine Idee nun auch dort einstellen – denn ich glaube, manchmal brauchen auch die Entwickler bei den Automobil-Herstellern frische Ideen 😉 Und manchmal kommen die „Besten Ideen“ von extern.

Weil man sich doch ein wenig damit beschäftigen muss, registrieren, anmelden und dann die Idee beschreiben – hat FORD daraus auch ein Gewinnspiel gemacht! Insgesamt winken Preise im Wert von 5.250 €!

Mir persönlich ist das nicht der wichtigste Anreiz – mir ist viel wichtiger, dass sich jemand für meine Idee interessiert und wenn ich Glück habe, dann kann ich ja schon bald auf ein „Entertainment-System“ bei dem das Handy die Rechenzentrale und der Bordcomputer zugleich ist, zurück greifen! 😉

Was meint ihr – was fehlt im Auto – welche Ideen habt ihr?

 

 

Ford 142 Entwicklungszentrum

Ford – Automobilentwicklung mit Herzblut

Nicht am Hauptsitz in Köln, sondern in Aachen und eng umschlungen von der RWTH Aachen sitzt das einzige Ford-Forschungszentrum außerhalb der USA.  Mit mehr als 250 Technikern, Ingenieuren und Spezialisten aus allen Entwicklungsbereichen ist der Standort in Aachen einer der wichtigsten im gesamten FORD-Konzern.

Was in Aachen erforscht wird, findet leicht den Zugang zur Fahrzeug-Entwicklung im Konzern und am Ende in die Serienfahrzeug-Konstruktion. So hat man in Aachen nicht nur eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des neuen Ecoboost-Dreizylinders mit nur einem Liter Hubraum gespielt – sondern trägt die Verantwortung für viele andere Forschungsbereiche.

Ein guter Grund sich das Forschungszentrum in Aachen mal genauer anzuschauen.

Mit Herzblut bei der Entwicklung – Der EKG-Fahrersitz

Eigentlich sollten wir uns alle um Herzen mehr bemühen als es uns der Alltag zulässt und wäre es nicht praktisch wenn wir die Zeit im Auto nutzen könnten, um wenigstens einen Teilaspekt der eigenen Gesundheit zu berücksichtigen? So öder ähnlich müssen wohl die Forscher bei Ford in Aachen auch gedacht haben und zusammen mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen (RWTH) hat man einen Fahrersitz entwickelt der die Herzströme des Fahrers während der Fahrt erfasst.

Ford 012 Entwicklungszentrum

EKG im Auto

Ohne den Aufwand der eigentlich notwendigen Verkabelung und angezogen im Auto sitzend, bei jeder Fahrt – in der Lage sein, die Herzströme zu messen.

Man kann sich gut vorstellen, welchen Sicherheitsgewinn ein solcher Fahrersitz für Menschen darstellen könnte, die an einer Herzrhytmusstörung leiden. Dank der steten Kontrolle des Herzschlages würde man Unregelmässigkeiten schnell erkenne und könnte sogar die morgendliche Fahrt auf die Arbeit nutzen, um ein EKG zu erstellen und an den Arzt senden zu können.

Im Falles eines Notfalles wäre man auch in der Lage, einen expliziten Notruf abzusetzen und so der Sicherheit und der Gesundheit des Fahrers und anderer Verkehrsteilnehmer einen großen Dienst zu leisten.

Ich selbst saß nicht im Demonstrationssitz, aber mein Kollege Jens Stratmann hat sich in den EKG-Sitz bemüht und uns seine Herzschläge offenbart.

Ford 014 Entwicklungszentrum

Derzeit sind die 6 Metall-Sensoren noch offen zu sehen – für einen Serieneinsatz wäre es jedoch auch möglich diese „Kontakte“ unter dem Stoffbezug des Sitzes zu verstecken.

Ich finde:

Eine tolle Entwicklung und ein gutes Beispiel für die Integration von Hochschulen und den Entwicklungszentren der Automobil-Hersteller.

 

Weiterlesen: Natürlich gab es mehr zu sehen, als „nur“ den EKG-Sitz. So hat Robert Basic den Altersanzug ausprobiert und konnte erleben, wie es sich anfühlt, binnen weniger Minuten um 30 Jahre gealtert zu sein. Warum es sinnvoll sein kann, wenn unsere Autos untereinander besonders geschwätzig werden, auch das konnte ich erfahren. Und dann habe ich noch die Gelegenheit bekommen, einen tollen Produkt-Namen zu finden – nämlich während man mir den Ford-Stauassistenten präsentiert hat.

 

 

 

testfahrer-newsletter

In eigener Sache – 2013 – Die Testfahrer

Am ersten Januar 2013 werde ich zusammen mit einem großartigen Redaktions-Team das ehemalige Blog: „die-Testfahrer.de“ als Automobiles Online-Magazin starten.

Die Testfahrer,

wird zum unabhängigen Automotive-Test Online-Magazin

die-testfahrer.de hatte ich 2010 als Automobil-Blog gestartet, dann aber bald gemerkt, dass die damalige Idee eines Blogs mit mehreren Bloggern nicht die Erwartungen erfüllte, die ich an das Projekt stellte.

Als Ergebnis habe ich 2011 den deutlich stärker personalisierten Automobil-Blog: „autohub.de“ gegründet und bin bis heute sehr zufrieden mit den aktuellen Entwicklungen.  Doch meine Idee von damals, gemeinsam mit guten Köpfen aus der Szene, mit Petrol-Heads und echten Automobil-Freaks ein Automotive-Web-Projekt umzusetzen, diese Idee hat keine Ruhe gegeben.

Am 1. Januar 2013 ist es dann soweit – unter http://die-testfahrer.de wird es einen relaunch der Idee geben und ich lade jeden Besucher herzlich ein, nicht nur meinen Blog weiterhin zu verfolgen, sondern auch zum Stammleser auf http://die-testfahrer.de zu werden.

Besonders glücklich bin ich über das Team an echten Automobil-Experten, das ich für dieses Projekt gewinnen konnte:

  • Axel Griesinger
  • Enno Reddies
  • Fabian Mechtel
  • Mario-Roman Lambrecht
  • Ralf Bernert
  • Sebastian Bauer
  • Thomas Gigold
  • Tom Schwede
  • Synonym: Ralf Tuba

Jeder einzelne von Ihnen hat bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass er mit Automobilem Knowhow und sehr guter Schreibe gesegnet ist.

Wenn es also eine Frage des Teams ist – dann kann aus „die-Testfahrer.de“ nur eine Erfolgsnummer werden!

Der klare Fokus liegt auf Automobil-Tests sowie unterhaltsamen Fahrberichten. Zusammen mit den wichtigsten deutschen Automobil-Bloggern im Netzwerk*, wird das Online-Magazin zu einem Web-Angebot mit starker social media Verbindung aufblühen.

Redaktionell unabhängig – Verlagsfrei – betont anspruchsvoll in der Berichterstattung und mit der richtigen Mischung an SuperPlus-Kraftstoff im Blut aller Beteiligten. 

 

 

*Wer die wichtigsten deutschen Automobil-Blogger sind? Na das ist doch einfach: Jens Stratmann, Jan Gleitsmann, Can Struck, Fabian Meßner, Lisa Schwarz, Moritz Nolte, Matthias Lehming und Mario Lehmann. Ebenso mit im erfolgreichen Netzwerk der erfolgreichen „Nicht-Nur-Auto-Blogger“: Kim-Christopher-Granz, Teymur, Milos Willing und Heike Kaufhold.

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