Nissan Qashqai – Bald auch teilautonom unterwegs

Mit aufgefrischtem Design geht der Nissan Qashqai im Juli in seine zweite Lebenshälfte. Premiere feiert das geliftete Kompakt-SUV auf dem Genfer Salon (bis 19. März). Neben einer modifizierten Frontgestaltung mit neuem Kühlergrill, besserer Geräuschdämmung und optimiertem Fahrwerk hält auch Technik für das autonome Fahren Einzug – allerdings wohl erst im kommenden Jahr. Spätestens im März 2018 soll der Crossover auf der Autobahn zeitweise selbstständig die Spur halten, bremsen und Gas geben können. Ähnliche Systeme bieten bislang nur wenige Hersteller an, die meisten davon sind im Premiumsegment zu finden.

Unter andere verspricht Nissan bessere Geräuschdämmung und ein komfortableres Fahrverhalten

Unverändert bleibt die Motorenpalette. Als Basistriebwerk fungiert ein 1,2-Liter-Vierzylinderbenziner mit 85 kW/115 PS, darüber rangiert ein 120 kW/163 PS starker 1,6-Liter-Vierzylinder. Auf Dieselseite stehen zwei Motoren mit 1,5 und 1,6 Litern Hubraum sowie 81 kW/110 PS beziehungsweise 96 kW/130 PS zur Wahl. Letzterer wird wohl wieder mit Allradantrieb zu haben sein. Preise nennt der Hersteller noch nicht. Aktuell startet die Preisliste bei 20.000 Euro. Für Anfang 2019 wird bereits die dritte Generation von Nissans Erfolgsmodell erwartet.
(Holger Holzer/SP-X)

Auch der Innenraum wurde aufgewertet

VW Arteon – Edel-Ableger ab 35.000 Euro

Für den gerade auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) vorgestellten VW Arteon hat der Verkauf begonnen. Bestellbar sind die beiden Topmotorisierungen. Das Basismodell, der 34.475 Euro teure 1.5 TSI mit 110 kW/150 PS, kommt erst im Sommer in den Handel.

Aktuell hat man die Wahl zwischen dem 2.0 TSI mit 206 kW/280 PS sowie dem 2.0 TDI mit 176 kW/240 PS. Beide Motorisierungen werden serienmäßig mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe bestückt. Die Preise starten ab 49.325 beziehungsweise 51.600 Euro. Die Basisausstattung steht für die beiden Topmotorisierung nicht zur Wahl. Vorläufig kann sich Kunde deshalb nur zwischen den Ausstattungslinien Elegance und der sportlich akzentuierten R-Line (rund 600 Euro Aufpreis) entscheiden. Zudem ist der coupéhafte Passat-Ableger unter anderem noch mit Massagesitzen, Lenkradheizung, Panorama-Ausstell-/Schiebedach oder Drei-Zonen-Klima aufwertbar. (Mario Hommen/SP-X)

Toyota i-Tril Concept – Neigung zu Kleinstadt-Müttern

Nicht viel breiter als ein Motorroller, aber geräumig wie ein Kleinstwagen: Das elektrische Mini-Mobil i-Tril könnte in Zukunft den Innenstadtverkehr revolutionieren. Zumindest, wenn es nach Autohersteller Toyota geht, der das schmale Vierrad als Studie zum Verkehr der Zukunft auf dem Genfer Autosalon (bis 19. März) vorgestellt hat.

Das Micromobil ist mit 2,83 Metern von Bug bis Heck nur wenig länger als der Zweisitzer Smart Fortwo – allerdings deutlich schmaler. Vorne misst die Spurbreite 1,20 Meter, so dass zwischen den Rädern immerhin Platz für den Fahrer und zwei seitlich dahinter versetzte Passagiere ist. Alle drei steigen durch zwei große seitliche Flügeltüren ein. Die Hinterachse kommt mit der halben Länge aus. Damit das schmale und hohe Vierrad nicht umkippt, legt es sich dank eines aktiven Fahrwerks wie ein Motorrad in die Kurve.

Gesteuert wird das nur 600 Kilogramm schwere Fahrzeug mit einer Art Joystick. Lenkrad und Pedale gibt es nicht. Am Steuer sieht Toyota eine recht konkrete Zielgruppe: die technik-affine Frau zwischen 30 und 50, wohnhaft in einer kleinen bis mittelgroßen Stadt, gerne alleinerziehend. Sie soll das kleine Auto nutzen können, um die Kinder zur Schule zu bringen, Restaurants zu besuchen und Freunde zu treffen. (Holger Holzer/SP-X)

Subaru XV – Ganz neu. Wirklich

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) den neuen Subaru XV links liegen lassen, denn erst auf dem zweiten Blick offenbart sich, dass hier eine Neuauflage steht. Die kommt im November mit einem Strauß an Innovationen auch zu uns.

Wie bisher handelt es sich beim Subura XV um einen hochbeinigen Kompakten mit Robustheit suggerierender Plastikbeplankung

Optisch bleibt der neue XV dem Stil des 2012 gestarteten Vorgängers treu. Vor allem in der Seitenansicht bietet die zweite Generation die gleichen Proportionen, die gleiche Fenstergrafik und die gleiche Kunststoffbeplankung. Allerdings wurden derNeuauflage ein paar schwungvolle Charakterlinien in die Flanken gestanzt. Auch an Front und Heck wirkt das Crossover-Modell frischer. Die Frontschürze ist jetzt dreidimensionaler, die Scheinwerfer haben integrierte Tagfahrleuchten und die fette Chromspange im Kühlergrill wurde durch eine filigranere Variante ersetzt.

Neu sind die Scheinwerfer des Subaru XV, die ein schickes LED-Tagfahrlicht integrieren

Die Neuerungen im Innenraum sind augenscheinlicher. So gibt es ein neues Lenkrad, neu angeordnete Belüftungsdüsen, ein plastischer geformtes Armaturenbrett und eine aufgeräumte Mittelkonsole, die dank einer elektronischen Feststellbremse auf einen Bremshebel verzichtet. Auch das Infotainmentsystem mit Acht-Zoll-Touchscreen ist neu. Es erlaubt künftig auch die Einbindung von Smartphones. Zudem wird der XV das Assistenzpaket Eyesight verfügen, welches unter anderem Abstandstempomat, Kollisionsverhinderer und Spurhalteassistent umfasst.

Der Innenraum des Subaru XV wurde deutlich überarbeitet. Dank einer elektronischen Feststellbremse konnte auf einen Bremshebel in der Mittelkonsole verzichtet werden

Der kommende XV setzt auf Subarus neuer Global-Plattform auf, die nach Aussage der Japaner besseres Handling und höheren Fahrkomfort garantiert. Für ein agileres Fahrverhalten sollen außerdem eine direktere Lenkung sowie das serienmäßige Allradsystem mit dynamischer Momentenverteilung zwischen den Achsen sorgen.

Wie bisher bietet der Subaru XV einen familientauglichen, variablen Innenraum

Wie bisher setzt Subaru auch beim neuen XV auf einen Boxermotor, der umfangreich modernisiert wurde und künftig mehr Leistung mit weniger Verbrauch in Einklang bringen soll. Auch das stufenlose CVT-Getriebe Lineartronic wurde überarbeitet. Eine neue Übersetzung soll sich positiv auf Beschleunigung und Wirtschaftlichkeit auswirken.

Über Motorleistung, Fahrwerte, Verbrauch und Preise macht Subaru noch keine Angaben. Derzeit kostet das Einstiegsmodell rund 20.000 Euro.
(Mario Hommen/SP-X)

Ssangyong Korando Facelift – Öfter mal was Neues

Nach einem Facelift im Jahr 2013 hat der Ssangyong Korando jetzt ein nochmaliges Update bekommen. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) wird das aufgefrischte SUV erstmalig vorgestellt, die ersten Fahrzeuge werden Ende des zweiten Quartals in Deutschland in den Handel kommen.

Mit seinem veränderten Frontdesign wirkt der Ssangyong Korando robuster als bisher

Vor allem die Facelift-Maßnahmen in der Front des Korando fallen auf. Die modifizierten Scheinwerfer integrieren jetzt ein markantes Tagfahrlicht aus 11 LED mit jeweils eigenen Linsen. Der leicht gewachsene Kühlergrill bildet mit den Scheinwerfern eine optische Einheit. Das zentrale Markenlogo steht nicht mehr frei, sondern wird von zwei geschwungenen Chromleisten getragen. In der unteren Frontschürze gibt es statt kleiner runder nun große sichelförmige Nebelleuchten.

Neu ist unter anderem ein in die Scheinwerfer integriertes Tagfahrlicht, das sich aus 11 LED-Punkten zusammensetzt

Der Innenraum des Korando wurde nur leicht überarbeitet. Neu ist ein ergonomischer geformtes Lenkrad mit neuer Bedientasten-Architektur. Außerdem hat SssangYong das Kombiinstrument überarbeitet. Statt der zwei kleinen Displays mittig in den beiden Rundinstrumenten gibt es jetzt ein großes Infodisplay zwischen Tacho und Drehzahlmesser. Außerdem ist es ein neues Infotainmentsystem mit Tomtom-Navi und Smartphone-Einbindung verfügbar. Auf dem Sieben-Zoll-Display werden auch die Bilder des neuen Kamera-Duos für Front- und Rückansicht angezeigt.

Im Innenraum des gelifteten Ssangyong Korando gibt es ein neues Lenkrad

Bei den Motoren hat der Kunde weiterhin die Wahl zwischen einem 2,2-Liter-Vierzylinderdiesel mit 131 kW/178 PS und einem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 110 kW/149 PS. Beide Aggregate sind wahlweise mit Front- oder Allradantrieb sowie mit sechsgängigen Hand- oder Automatikgetrieben kombinierbar. Preislich wird sich der geliftete Korando am Vorgänger orientieren. Derzeit kostet das Basismodell rund 20.000 Euro. (Mario Hommen/SP-X)

Renault Zoe E-Sport Concept – Der E-Mobilitäts-Beschleuniger

Mit 400 Kilometern elektrischer Reichweite hat der überarbeitete Renault Zoe kürzlich gegenüber der E-Auto-Konkurrenz ein Ausrufezeichen gesetzt. Was mit emissionsfreien Antrieben sonst noch möglich ist, zeigen die Franzosen auf dem Genfer Salon (bis 19. März) mit der Studie Zoe E-Sport Concept.

Renault zeigt die Studie einer Rennversion des Zoe

Das Schaustück ohne Chancen auf eine Serienumsetzung wird von zwei Elektromotoren mit zusammen 340 kW/462 PS angetrieben, die den über die Vorder- und Hinterräder angetriebenen Kleinwagen in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 katapultieren können. Maximal sollen 210 km/h möglich sein, erreicht werden diese bereits nach zehn Sekunden.

Das Viereck-Lenkrad kennt man aus der Formel E

Um das Gewicht gering zu halten, wurde die Karosserie aus Karbon gefertigt. Darunter steckt ein Rohrrahmen-Chassis aus dem Rennsport. Trotzdem bringt der Kleinwagen noch 1.400 Kilogramm auf die Waage, rund ein Drittel davon entfällt allein auf die beiden Batterien mit einer Kapazität von 40 kWh. Zur Reichweite macht der Hersteller keine Angaben, die immense Motorleistung dürfte den Stromvorrat aber deutlich vor den 400 Kilometern des Straßenmodells leergesaugt haben.

Entwickelt wurde die Zoe-Studie gemeinsam mit Renaults Motorsportabteilung

Auch wenn das E-Concept technisch nur wenig mit dem normalen Zoe zu tun hat, orientiert es sich äußerlich deutlich an dem Kleinwagen. Die Karosserie ist blaumatt lackiert und wird von gelben Details an Frontschürze und Spiegeln geschmückt. Den Kontakt stellen 20-Zoll-Räder mit Slick-Reifen her. Innen entfernt sich die Studie stärker von der Serie, unter anderem gibt es ein eckiges Lenkrad im Formel-E-Stil.
(Holger Holzer/SP-X)

Aston Martin in Genf – Top-Versionen und Todesengel

Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) gibt sich Aston Martin sportlicher denn je. Mit der Präsentation zweier Extrem-Varianten vom Rapide und Vantage führen die Briten das neue Sportlabel AMR ein. Außerdem hat das für 2019 geplante Hypercar AM-RB001 einen richtigen Namen bekommen.

Mit AMR nimmt Aston Martin ab sofort eine Submarke für künftige Performance-Modelle ins Programm. Fahrzeuge mit AMR-Kürzel markieren das leistungstechnisch obere Ende einer jeden Baureihe. Darüber hinaus gibt es das Label AMR Pro. Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich um extrem ausgelegte Varianten allein für den Rennstreckeneinsatz.

Das für 2019 angekündigte Hypercar von Aston Martin wird Valkyrie heißen

Beim ersten straßenzugelassenen Modell mit AMR-Kennung handelt es sich um den Viertürer Rapide. Sein 6,0-Liter-V12-Motor soll 441 kW/600 PS leisten und eine Höchstgeschwindigkeit von 338 km/h erlauben. Nach Aussage von Aston Martin handelt es sich damit um den schnellsten Viertürer der Welt. Zu den äußeren Erkennungsmerkmalen gehören unter anderem einige Farbakzente in Limettengrün, 21-Zoll-Räder, Frontsplitter, Heckdiffusor, eine Auspuffanlage mit vier Endrohren, Carbonapplikationen und eine kleine Spoilerlippe am Heckdeckel. Im Innenraum gibt es unter anderem Carbon-Sitze, schwarzes Alcantara sowie Akzente in Limettengrün. Vom Rapide AMR sollen 210 Fahrzeuge gebaut werden.

Parallel zeigt Aston Martin in Genf das erste AMR-Pro-Modell: einen Vantage, der für den Rennstreckeneinsatz optimiert wurde. Der Zweitürer trägt ein dramatisch wirkendes Aerodynamikkleid mit vielen Carbon-Anbauteilen. Auf auffälligsten ist der mächtige Heckflügel. Der Wagen steht auf 19-Zoll-Zentralverschlussrädern. Zudem ist das Fahrwerk mit einstellbarer Federung für den Rennstreckeneinsatz optimiert. Unter der stark geschlitzten Motorhaube arbeitet ein 373 kW/507 PS starker V8-Rennmotor, den Aston bereits im Rennfahrzeug GT4 einsetzt. Vom Vantage AMR Pro sollen maximal sieben Fahrzeuge entstehen.

Der Aston Martin Rapide AMR leistet 600 PS und ist auf 210 Exemplare limitiert. Der Vantage AMR Pro ist ein reines Rennfahrzeug, von dem maximal 7 Fahrzeuge gebaut werden sollen

Außerdem hat Aston Martin in Genf den Namen seines mit Red Bull Advanced Technologies entwickelten Supersportlers verraten, der bisher unter dem Codenamen AM-RB001 firmierte. Valkyrie heißt der Exremsportler. Der Name kommt aus der nordischen Mythologie und steht für eine Art Todesengel. Angestrebt wird bei dem auf 150 Exemplare limitierten und angeblich bereits ausverkauften Flachmann ein Gewicht von 900 Kilogramm. Entsprechend leichtes Spiel wird der voraussichtlich 900 PS starke 6,5-Liter-V12-Motor haben, der zudem über ein Energierückgewinnungssystem verfügen soll. (Mario Hommen/SP-X)

Airbus-Studie Pop.up auf dem Genfer Auto Salon – Flieg, Auto, flieg!

Dass sie sich mit der Zukunft auskennt, hat die italienische Kreativ-Agentur Italdesign schon Anfang der 80er bewiesen: Aus Giugiaros Feder stammte der DeLorean DMC-12, der bekanntlich durch die Zeit reisen konnte. Zugegeben, der Flux-Kompensator hat es bislang nicht in die Serie geschafft, und wird wohl auch noch lange auf seine Erfindung warten müssen. Das heißt aber nicht, dass die Design-Schmiede nicht weiter an neuen Formen der Mobilität arbeitet. Zusammen mit Airbus hat die Audi-Tochter auf dem Genfer Auto Salon jetzt ein Flugauto vorgestellt.

Stärker könnte der Kontrast nicht sein: Auf der linken Seite des Italdesign-Stands feiern die Italiener die Weltpremiere des Zerouno, einem extrovertierten Sportwagen auf Lamborghini-Huracán-Basis, der nur fünf Mal gebaut werden soll und stellvertretend für die „alte Welt“ stehen könnte, in der Giugiaro Schönheiten wie den BMW M1, den Maserati Quattroporte oder VW Scirocco aus den 70ern entwarf. Rechts daneben steht die Zukunft: der Pop.up, der mit bisherigen Autos nicht mehr viel gemein hat. „Wenn man das städtische Fahrzeug der Zukunft entwickeln möchte, kann das herkömmliche Auto nicht mehr die alleinige Lösung für Metropolen sein“, erklärt Italdesign-Chef Jörg Astalosch.

Herzstück des neuen Mobilitätskonzepts ist eine Passagierkapsel, die optisch irgendwo zwischen Smart, Renault Twizzy und BMW i3 einzuordnen ist und Platz für zwei Reisegäste hat. Prinzipiell sitzt die rundum verglaste Kapsel auf einem Bodenmodul mit vier Rädern und Elektroantrieb, und rollt über die Straße. Allerdings ohne Lenkrad oder Pedale – das per App bestellte Fahrzeug holt seine Gäste alleine ab und bringt sie völlig autonom ans Ziel. Um dort möglichst schnell hinzukommen, bedient sich Pop.up aber nicht nur der Straße, sondern auch der dritten Dimension.

Heißt konkret: Wenn der Computer feststellt, dass der Weg durch die Luft die bessere Wahl ist – zum Beispiel, weil auf der Strecke ein Stau zu erwarten ist – ruft er eine überdimensionierte Drohne mit acht gegenläufigen Rotoren. Die aus Kohlefasern gefertigte Kapsel wird von der Bodeneinheit gelöst, an die Drohne angedockt und schon geht die Reise in einigen Metern Höhe weiter, natürlich auch hier völlig selbstpilotiert. Die beiden Fahr-Flug-Gäste können sich zurücklehnen, den Ausblick genießen oder sich auf der Windschutzscheibe Informationen zur Reiseroute und mehr einblenden lassen.

Boden- und Luftmodule, die ihre Arbeit verrichtet haben, kehren automatisch zurück zu einer Basisstation, wo sie ihre Akkus wieder aufladen, und auch die Kapseln werden, wenn die Passagiere ausgestiegen sind, wieder aufgeräumt. Denn: Selber besitzen wird zukünftig wohl kaum mehr jemand so ein Pop.up. Das Fahr-Flug-Mobil wird einfach bei Bedarf angefordert. Bei der Bestellung können gleich Sonderwünsche angegeben werden, wie zum Beispiel ein zusätzlicher Stopp zur Bildung einer Fahrgemeinschaft – der Computer berechnet stets die beste Route und entscheidet selbstständig, ob Pop.up den Weg über die Straße oder durch die Luft nehmen soll.

Ganz neu ist die Idee, dem Stau durch Ausnutzung der dritten Dimension zu entgehen, natürlich nicht. Schon seit den 80er Jahren basteln verschiedene Tüftler an einem Flugauto, Taxi-Konkurrent Uber hatte vor einiger Zeit, wenn auch nur auf dem Papier, ähnliche Ideen präsentiert und auch Google-Gründer Larry Page findet die Vorstellung, einfach abzuheben, ziemlich spannend. Zumindest investierte er 100 Millionen Dollar in ein Projekt, dass an so einer Boden-Luft-Lösung arbeitet. Mit Airbus und der Audi-Tochter Italdesign greifen nun allerdings keine Start-ups an, sondern zwei gestandene Unternehmen, die sich in der Mobilitätsbranche bestens auskennen. Und sie zeigen sich selbstsicher: Schon in sieben bis zehn Jahren könnte Pop.up auf die Straße gebracht werden – beziehungsweise in die Luft.
(Michael Gebhardt/SP-X)

VW Arteon –  mehr als nur ein Passat Coupé

Weltpremiere in Genf: Der VW Arteon. Die Wolfsburger bringen einen fünftürigen Gran Turismo mit in die Schweiz, der oberhalb des Passat angesiedelt wird. Der Fünfsitzer soll Designelemente eines Sportwagens mit der Eleganz und dem Raum eines Fastbacks – also einem Fließheck – vereinen. Mit seinen serienmäßigen LED-Scheinwerfern und weiteren neuen Elementen ergibt sich eine völlig neue Frontpartie. Damit es im Inneren luftig zugeht, bietet der Wolfsburger einen langen Radstand sowie eine große Heckklappe, hinter der sich mindestens 563 Liter Kofferraumvolumen verbergen. Wir schauen uns den neuen VW Arteon genauer an. Read more

Renault Zoe R400 – Rüsselsheim aufgepasst

Erst kürzlich haben die Bayern von BMW den i3 mit einer Reichweite von 300 km vorgestellt – ein Schritt in die richtige Richtung. Aber erst mit dem Opel Ampera-E kann man auf den Gedanken kommen, ein E-Fahrzeuge als vollwertiges Substitut für einen Verbrenner anzusehen. Warum? Er bietet 400 km Reichweite und ist damit weitaus flexibler in seinem Einsatzbereich, als die bisherigen Stromer. Mittlerweile haben die Rüsselsheimer sogar auf 500 km hoch-korrigiert – was man so hört. Dementsprechend wollen die Franzosen natürlich mitziehen und präsentieren in Paris nun den Renault Zoe R400 mit 400 km Reichweite. Opel darf sich also auf einen deutsch-französischen Schlagabtausch gefasst machen. Read more

BMW Concept X2 – Nischenbesetzung

Die Bayern zeigen mal wieder etwas Neues: Diesmal – oh Wunder – ein Kompakt-SUV. Klar, schließlich boomt das Segment, wie kein zweites. Und da diese Nische scheinbar noch nicht gut genug besetzt ist, zeigt BMW auf dem Pariser Autosalon das BMW Concept X2. Es will mit eigenständigem Design gefallen und soll sich von den anderen X-Modellen differenzieren. Das Mittel: Anleihen an die Coupé Historie von BMW, womit  im Ergebnis ein sportliches, urbanes und kompaktes Konzept entstand. Hier kommen die Details. Read more

Mitsubishi Ground Tourer Concept

Viel ist es nicht, das uns Mitsubishi an Informationen gönnt. Nur, dass die Japaner auf der Paris Motor Show ein weiteres SUV vorstellen wollen. Das klingt vernünftig, schließlich boomen die hochbeinigen Fahrzeuge derzeit enorm. Kaum ein Hersteller, der kein SUV im Portfolio hat. Doch Mitsubishi will nicht irgendein SUV zeigen, sondern ein SUV-Coupé! Ob solch ein Konzept Aussicht auf Erfolg hat?

Warum nicht? Schauen wir doch einmal zu Range Rover rüber. Den Evoque gibt es nicht nur als Coupé, sondern sogar als Cabriolet. Warum sollten die Japaner als nicht auch ihr Glück mit einem dreitürigen SUV probieren? Gezeigt wird die Studie auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst und soll vorfühlen, wie die Stimmen der Besucher dazu klingen. Doch vermutlich wird es eher ein fünftüriges Coupé, auch das gibt es.

Mitsubishi will mit dem Ground Tourer Concept die Weiterentwicklung seines Designs zeigen, das drei Kernelemente verbinden möchte. Zum einen wäre da die funktionale Eleganz eines klassischen Coupés, die die Japaner adaptieren möchten. Zum anderen gesellt sich die solide Kraft eines Geländewagens hinzu – die Kernkompetenz von Mitsubishi. Zu guter Letzt soll zudem das japanische Kunsthandwerk symbolisiert werden. Aber wie könnte das besser geschehen, als mit einem Hybrid-Antrieb?

So kommt es nicht von ungefähr, dass das Ground Tourer Concept mit einem richtungweisenden Plug-In-Hybrid nach Paris gefahren kommt. Ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor sollen ermüdungsfreies Cruisen auf und abseits der Piste ermöglichen, gleichzeitig aber den Komfort nicht vernachlässigen. Damit reiht sich das SUV-Coupé nahtlos in die Riege der SUV-Studien ein, die 2015 starteten. Zunächst mit dem „Concept XR PHEV II“ in Genf und anschließend mit dem „eXConcept“ in Tokyo. Jetzt fragt sich nur noch, wann der Mitsubishi Ground Tourer tatsächlich auf unsere Straßen rollt. Und ob überhaupt…

 

News: Jaguar F-Type SVR – Die Raubkatze im Detail

Das Bessere ist des Guten Feind, das war schon immer so. Und da der Mensch immer mehr möchte, frei nach dem Motto „höher, schneller, weiter“, setzt Jaguar auch noch eins drauf und krönt die Spitze der F-Type-Varianten mit dem SVR. Alle Details, alle Leistungsdaten und die wichtigesten Features des sportlichen Coupés liegen nicht mehr im Verborgenen und wollen preisgegeben werden. Die Details zeigen die nächsten Zeilen. Read more

News: Audi Q2 – Klein, aber oho

SUV erfreuen sich riesiger Beliebtheit – das wissen die Ingolstädter. Nicht umsonst ist die Palette durchaus reichhaltig bestückt. Der Q7 bedient das Oberklasse-Segment, der Q5 die gehobene Mittelklasse, der Q3 die Kompaktklasse und der Q2 nun das Segment der kleinen SUV. Natürlich vergisst Audi sein Premium-Image nicht und gestaltet den kleinen Kraxler entsprechend nobel. Irgendwie muss sich der Audi Q2 schließlich vom Opel Mokka und dem Skoda Yeti abheben. Read more

News: Brabus C63 S – Der Business Express

Die Leistungdaten lesen sich wie die eines flachen Supersportwagen:  650 PS, 820 Nm und 320 km/h Topspeed – das klingt verdächtig nach Ferrari, Lamborghini und Co. Weit gefehlt, wir sprechen hier von einer viertürigen Mittelklasse-Limousine. Die Rede ist aber nicht von irgendeiner Limousine, sondern vom Brabus C63 S. Wer die Bottroper Edelschmiede kennt, weiß, dass die Mercedes, die Bodo Buschmanns heilige Hallen verlassen, alles andere als langsame Massenware sind. Wir sehen uns den Boliden mal genauer an.

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News: Skoda Vision S – Erste Details

Bislang zeigten uns die Tschechen nur ein paar digitale Entwürfe, denen man ungefähr entnehmen konnte, in welche Richtung es mit dem Skoda Vision S gehen soll. Jetzt aber gibt es detailliertere Aufnahmen vom SUV oberhalb des Yeti. Zudem liefert die Volkswagentochter einige technische Details  zur Studie, die in Genf gezeigt wird. Die wollen wir natürlich keinem Vorenthalten. Read more

Paris 2014: Neue Wege mit dem VW Golf Alltrack

Derzeit geht es bei allen Autoherstellern scheinbar um Offroad, oder wenigstens darum, Autos so aussehen zu lassen, als könnten diese auch „Off th road“ bestehen. Auch im VW-Konzern geht es darum neue Wege zu ergründen, Fahrspaß neu zu definieren. Mit dem Audi A6 Allroad und dem Skoda Octavia Scout als Vorbilder, zieht nun auch der Golf nach. Auf dem Pariser Autosalon zeigten die Wolfsburger den neuen Volkswagen Golf Alltrack, der auf Basis des Variant gebaut wurde. Mit serienmäßigem Allradantrieb 4Motion und zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit, ebnen dem Kombi seinen Weg in die Offroad-Rige des Wolfsburger Konzerns. Der neue Allrounder kommt in vier Motorisierungen: einem 1,8-Liter-TSI mit 180 PS, einem 1,6-Liter-TDI mit 110 PS, einem 2,0-Liter-TDI mit 150 PS und dem bislang stärksten Golf-Motor, einem 2,0-Liter-TDI der lockere 184 PS auf die Räder bringt. Damit eröffnen sich jede Menge neue Wege abseits der Straßen, oder?

 

Paris 2014: Hyundai i20 zeigt sich von seiner europäischen Seite

Auch der koreanische Autohersteller nutzt den Autosalon in Paris um seinen neuen i20 vorzustellen. Bezeichnet wird die neue Generation des Kleinwagens als „durch und durch europäisch“. Davon konnten sich die Franzosen und die internationalen Messebesucher direkt überzeugen. Der neue Hyundai i20 wurde im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim gezeichnet und entwickelt. Gebaut wurde er allerdings in der Türkei. Mit einem verbesserten Fahrverhalten und einem großzügigeren Raumangebot wird der kleine City-Flitzer auf den Markt geworfen. Auch sein „Herz“ wurde neu entwickelt. Ein 1,4-Liter-Benzinmotor treibt den kleinen Koreaner an. Im Laufe nächsten Jahres soll noch ein 1,0-Liter-Turbo die Motorenpalette erweitern. Das Aggregat leistet bis zu 120 PS und ist der erste einer neuen Generation von Downsizing-Triebwerken. In Deutschland wird der kleine Korea-Flitzer bereits ab Dezember diesen Jahres zu haben sein.

Paris 2014: Der Audi TT als Fünftürer

Fünf Türen und dennoch sportlich? Audi streckt den TT und interpretiert ihn als TT Sportback Concept völlig neu. Mit seiner neuen, gestreckten Skulptur ist er nicht mehr bloß ein schneller Sportwagen mit vier Sitzen, sondern eine neue Powermaschine auf vier Rädern. 400 geballte PS, die aus dem Herzen des 2,0 TFSI-Motor über eine Siebengang S tronic auf den permanenten Allradantrieb quattro strömen, treiben den Sportler an. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist damit in 3,9 Sekunden erledigt. Zahlreiche leichte Aluminium-Komponenten senken das Leergewicht sorgen so für ein dynamisches Handling. Im Inneren dominiert das Audi virtual cockpit mit einem 12,3-Zoll-Bildschirm, das die herkömmlichen Instrumente ersetzt. In der Länge übertrifft der fünftürige Audi TT Sportback concept den Serien-TT mit seiner von 4,47 Meter Länge um 29 Zentimeter. Starkes Design für ein starkes Fahrzeug. Das könnte der Anfang einer neuen TT-Familie werden. Man darf also gespannt ein, wie es hier weitergeht.

Paris 2014: Der neue Jaguar XE und Land Rover Discovery Sport

Eine Insel dreht auf

Die Produktoffensive geht bei den Briten in die nächste Runde. Jaguar Land Rover präsentiert in Paris die neue Sportlimousine Jaguar XE und dem (fast) kompakten SUV Land Rover Discovery Sport. Der Jaguar XE, die neue sportliche Limousine im Mittelklasse-Segment, ist das erste Modell, in dem die neuen Motoren der Ingenium-Baureihe zum Einsatz kommen. Diese sollen besonders schadstoffarm sein. Die Einführung des neuen Land Rover Discovery Sport ist der erste Schritt der Jaguar Land Rover Strategie, in den kommenden fünf Jahren 50 neue Modelle oder Modell-Erneuerungen einzuführen. Beide Varianten sollen wegweisende Entwicklungen für Jaguar Land Rover sein. Mit den Einstiegspreisen von 36.450 Euro für den XE und 32.250 Euro für den Discovery Sport sollen die beiden Briten neue Marktsegmente und erschließen neue Kundengruppen eröffnen. Der Land Rover Discovery Sport wird im Werk Halewood, Merseyside in Liverpool produziert, welches erst vor kurzem modernisiert wurde.

 

Paris 2014: Der Neue Fiat 500X Crossover

Neuer Fiat 500X Crossover in Paris.

Sein Debüt in Paris wurde mit Freuden erwartet. Das kompakte Crossover-Highlight aus der 500er Familie zeigt die fortschrittliche Entwicklung der Marke in Sachen Technik und Design. Das innovative Fahrzeug erweitert das Konzept des 500 und lotet neue Möglichkeiten aus. Mit einem extravaganten, reiferen, italienischen Lifestyle veredelt dieses Auto den Alltag. Es ist außerdem komfortabel, vielseitig und leistungsstark. Der Fiat 500X Crossover kommt in zwei Varianten: einen für die Stadt und einen für das Gelände inklusive effizienter Diesel- und Benzinmotoren. Hier stehen ein manuelles Schaltgetriebe, eine 9-Gang-Automatik sowie eine 6-Gang-Automatik zur Verfügung. Außerdem ist das Fahrzeug wahlweise mit Frontantrieb oder Frontantrieb optional mit Traction Plus Kontrolle erhältlich. Mit dem Startschuss für den Fiat 500X wird es mit der neuen „500 Ron Arad Edition“, ebenso wie die „500 Comics“, „500 Camouflage“ und „500 Jeans“ mehr Individualisierungsmöglichkeiten geben. Andere Highlights der 500 Familie auf der Mondialauto sind der 500L Trekking, 500L Beats EditionTM und 500 MY 2014 Cult Modelle, die die Vielseitigkeit der kultigen Fiat 500 aufzeigen.

Paris 2014: Der neue Opel Corsa und Claudia Schiffer

Vorhang auf für den Pariser Automobilsalon und den neuen Opel Corsa.

Die Rüsselsheimer lassen sich nicht lumpen und fahren zur Weltpremiere des neuen Corsa Großes auf. Mit Claudia Schiffer bekommt die fünfte Corsa-Generation einen Spritzer Glamour und zeigt sich auf einem Messestand, der einem Laufsteg gleicht. Fahrspaß pur ab 11.980 Euro soll der kleine Cityflitzer mit sich bringen. Beste Lenkpräzision, erstklassiger Komfort, dazu komplett neue, drehmomentstarke Turbomotoren kommen zusätzlich dazu. Höchste Qualität im Interieur und ein perfekt vernetztes Infotainement-System in die gängigen Handywelten werden mitgeliefert. Neben der neuen Corsa-Generation präsentierte Opel in Paris auch den sportlichen ADAM S, der ab November mit 150 PS zu haben sein wird. Der Bestseller Opel Mokka bekommt den 100 kW/136 PS starken Flüsterdiesel aus dem Astra und wird als 1.6 CDTI im kombinierten Zyklus lediglich 4,1 Liter Diesel verbrauchen.

Paris 2014: Weltpremiere des neuen Suzuki Vitara

Neuer Lifestyle für den neuen Suzuki Vitara

Der neue Vitara zeigt sich in einem frischen, authentischen Lifestyle. Mit ALLGRIP Allradantrieb, fortschrittlichen Sicherheitssystemen, Individualisierungsmöglichkeiten am Exterieur sowie im Innenraum und vorbildlich geringen Emissionszielwerten von lediglich 106 g/km präsentiert der Allradspezialist Suzuki seinen Debütanten. Zur aktiven Sicherheitsausstattung des neuen Vitara zählt das Radar-Brake-Support-System (RBS, radargestützte aktive Bremsunterstützung), welches permanent den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeugen überwacht und im Notfall selbständig eine Notbremsung einleitet. Zur Markteinführung des Vitara stehen ein 1,6-Liter-Benziner und ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit jeweils 120 PS zur Verfügung. Für den Vitara stehen drei neue Farben zur Auswahl: Atlantis Turquoise Pearl Metallic, Horizon Orange Metallic und Savannah Ivory Metallic so kann man insgesamt aus verschiedenen Wagenfarben inklusive mehrerer zweifarbiger Kombinationen wählen. Produktionsstart des im ungarischen Werk in Esztergom produzierten Vitara wird Anfang 2015 sein, anschließend wird er auf dem europäischen Markt eingeführt.

Autonews – Der Wochenrückblick KW 39

1. Toyota bringt Crossover-Studie nach Paris

Toyota zeigt mit seinem C-HR Concept auf dem Autosalon in Paris erste Hinweise auf ein neues Crossover-Modell in der Kompaktklasse. Die prägnantesten Stilelemente der Studie sind stark herausgearbeitete Flächen und Radhäuser, die besonders betont werden. Klare Schulterlinien und charakteristische Rückleuchten runden das auffällige Design, welches die zukünftige Designausrichtung des japanischen Autoherstellers aufzeigen soll, ab. Neue Stylingmerkmale werden auch an der Frontpartie des C-HR Concept deutlich, die sich eventuell auch an künftigen Toyota Modell wiederfinden könnten.

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2. Holländischer Vencer Sarthe

Als neuer Sportwagenhersteller will der niederländische Autohersteller Vencer zeigen, dass die Holländer nicht nur Käse und Tulpen können. Nach vier Jahren und verschiedenen Prototypen ist die Produktionsversion des Sarthe fertig. Ein leichtes Chrom-Molybdän Chassis und eine Kohlefaser-Karosserie bilden die Basis. Ein 6,3-Liter-V8-Kompressormotor mit 622 PS und einem Drehmoment von 838 Newtonmetern Drehmoment treibt den Sportler an. Die Höchstgeschwindigkeit des 1,4 Tonnen schweren Flitzers liegt bei 338 km/h und für den Sprint von null auf 100 km/h soll er angeblich nur 3,6 Sekunden benötigen. Der holländische Hersteller will ein Auto pro Monat bauen. Das Interieur mit Karbon und Leder kann nach individuellen Wünschen gestaltet werden. Preislich liegt er bei 279.880 Euro.

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3. Volkswagen zeigt T5-Nachfolger

Volkswagen zeigt mit seiner Studie auf der IAA für Nutzfahrzeuge die nächste Transportergeneration. Die extrem wendige und geländetaugliche Studie Tristar ist mit einem kurzen Radstand und permanentem Allradantrieb ausgestattet. Im Design lehnt sich die Studie an die bekannten Volkswagen-Linien an. Scharfe Linien, LED-Scheinwerfer und eine veränderte Architektur der Front lassen das Fahrzeug kraftvoll und breit aussehen. Die Ladung kann auf zwei getrennten Ebenen verteilt werden und im Innenraum befindet sich genug Stauraum sowie ein dreh- und verschiebbarer Fahrer- und Beifahrersitz, ein 20-Zoll-Tablettisch und modernste Videokonferenz- und Soundsystem von Dynaudio. Wann der neue Tristar T6 seine Weltpremiere feiern wird, ist noch unklar. Denkbar wäre aber zum nächsten Autosalon in Genf.

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4. Vier Weltpremieren von Opel

Auf dem Pariser Automobilsalon zeigen die Rüsselsheimer gleich vier Weltpremieren. Debütieren werden der neue Corsa, der neue Adam S, der subkompakte SUV Mokka mit dem neuen 1,6 CDTI und der neue 2,0 CDTI-Motor für den Insignia und den Zafira Tourer. Der Corsa kommt inklusive gut vernetzter Infotainment-Technologie und hochmoderne Assistenten wie die Opel-Frontkamera der zweiten Generation mit Verkehrsschild-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Der 1.0 Ecotec Direct Injection Turbo, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, glänzt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie hohem Komfort. Das Vollaluminium-Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen mit 90 PS und mit 115 PS erhältlich. Fließende Formen und präzise gestaltete Details führen in die neue Opel-Designphilosophie. Unter der Haube des Adam S arbeitet ein 150 PS starker 1.4 Turbo Ecotec-Motor. Die Spitzengeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Seine Sportlergene sind ihm deutlich anzusehen Auch der Adam S bietet das Intelli-Link-Infotainment-System mit seinen Vernetzungsmöglichkeiten und Apps. Es ist sowohl mit Android- als auch Apple iOS-Geräten kompatibel. Ab Anfang 2015 fährt der Mokka mit dem neuen, 136 PS starken 1.6 CDTI Turbodiesel vom Band. Über 190 km/h Spitze sind möglich und das in Verbindung mit serienmäßigem Start/Stop-System. Alle neuen Opel werden Ende 2014 bzw. Anfang 2015 erhältlich sein.

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5. Skoda zeigt neuen Fabia in Paris

Skoda zeigt den komplett neu entwickelten Fabia als Kurzheck oder Kombi, dessen Kofferraum mit einem Volumen von 330 Litern einen neuen Spitzenwert im Segment aufweist. Marktstart soll für den Kleinwagen bereits der November sein. Dem Fabia wurden expressivere und emotionalere Designformen verpasst, die Elemente aus dem Motorsport erkennen lassen. Fabia und Fabia Combi werden zudem 90 mm breiter sowie 31 mm flacher als die Vorgängermodelle. Dank neuer Motoren, die vier Benziner und drei Diesel beinhalten, gezielter Gewichtsreduzierung auf 980 Kilogramm sowie verbesserter Aerodynamik sinken Verbrauch und Emissionen des Fabia um bis zu 17 Prozent. Sparsamster Fabia wird der Fabia Green-Line mit einem 1,4 TDI und 75 PS. Er kommt auf einen Dieselverbrauch von 3,1 l/100 km, das entspricht einer CO2-Emission von 82 g/km.

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6. Neuer Honda Civic in Paris

Endlich sind erste Details zum Civic für den Modelljahrgang 2015 bekannt. Der japanische Autohersteller kündigt auch die Markteinführung des neuen Civic Sport an. Sowohl der Civic Fünftürer als auch der Civic Tourer erhalten eine sportlichere Frontpartie. Diese verfügten über neue Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie neue Stoßfänger hinten als auch vorn. Der City-Notbremsassistent (CTBA) kommt sowohl im Civic Fünftürer also auch im Civic Tourer des Modelljahrgangs 2015 ab Ausstattungsvariante Comfort serienmäßig zum Einsatz. Ab 2015 kommt auch die besonders sportliche Modellvariante Civic Sport dazu. Ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit 120 PS oder einem 1,8-Liter-Benzinmotor mit 142 PS kommen darin zum Einsatz. Exklusiv mit Wabengrill-Stoßfänger, schwarzen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einem in Wagenfarbe lackierten Heckspoiler sowie schwarzem Dachhimmel zeigt sich das neueste Familienmitglied von seiner sportlichsten Seite.

Peter - Germany

7. Weltpremiere des Vivaro Combi

Auf der IAA für Nutzfahrzeuge feiert der Opel Vivaro als Kombi-Version seine Weltpremiere. Die zweite Generation des Kastenwagens bietet deutlich mehr Platz und zusätzliches Ladevolumen. Darüber hinaus kommt der praktische Wagen auch mit Doppelkabine und Plattform-Fahrgestell. Kastenwagen, Combi und die Doppelkabinen-Variante sind in jeweils zwei Karosserielängen, 4998 oder 5398 mm, als auch in zwei Höhen, 1971 oder 2465 mm, erhältlich. Im Vergleich zum Vorgänger verfügt der neue Vivaro bis zu 100 Millimeter zusätzliche Laderaumlänge. Auch die Fahrerkabine ist in der Länge um 116 Millimeter gewachsen. Der Laderaum fasst bis zu 8,6 Kubikmeter und ist ab 23.590 Euro zu haben.

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Bilder: Hersteller

Autonews – Der Wochenrückblick KW 38

1. Peugeot Quartz mit 500 PS

Peugeot zeigt mit seinem Concept Car Quartz auf dem Pariser Autosalon eine Crossover-Hybridstudie mit zwei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 500PS. 23-Zoll-Räder wurden dem futuristischen Fahrzeug verpasst und seine Verglasung aus Polycarbonat entwickelt. Eine Luftfederung sorgt für eine enorme Bodenfreiheit zwischen 300 und 350 Millimetern. Weltweit erstmals werden hier mit einem digitalen Webverfahren hergestellte Textilien verwendet, mit dem sich großflächige, komplexe und sofort verwendbare Teile herstellen lassen. Unter der Motorhaube verbirgt sich der von Peugeot Sport entwickelte 1,6 l THP 270 mit einer Sechs-Gang-Automatik. Zusätzlich wird die Vorderachse direkt von einem 116 PS starken und die Hinterachse von einem 85-kW Elektromotor angetrieben. Im reinen E-Betrieb soll der Peugeot Quartz bis zu 50 Kilometer zurücklegen können.

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2. Bentley Mulsanne bekommt mehr Power

Bentley stellt mit einer modifizierten Version des 6,75-Liter-V8 sein neues Vorzeigemodell auf dem Autosalon Paris vor. In nur 4,9 Sekunden beschleunigt der 2,7 Tonnen schwere Luxus-Liner von null auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 305 km/h. Trotz der enormen Leistungssteigerung setzt Bentley alles auf Sparsamkeit. Ein Normalverbrauch von 14,6 Litern auf 100 Kilometer sind noch immer kein Pappenstil bedeuten aber immerhin eine 13 Prozent höhere Effizienz. Der Mulsanne Speed verfügt über einen speziellen Sport-Modus für Dämpfung und Lenkung. Bezüglich des Innenraums hat man die Wahl zwischen 24 verschiedenen Lederfarben, die man in sechs unterschiedlichen Farbkompositionen kombinieren kann.

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3. Frische Optik für den Peugeot 508

Zum neuen Modelljahr wird der Peugeot 508 neu aufgelegt und deutlich aufgewertet. Neben einem neuen, charakteristischen Kühlergrill bekommt das der 508 aktuelle Technologien wie Touchscreen, eine Rückfahrkamera und einen Toten-Winkel-Assistenten. Die Motorenpalette wird auf Euro 6 und noch höhere Effizienz getrimmt und neu ins Programm kommt die Sechs-Gang-Automatik EAT6. Front- und Heckschürze wurden überarbeitet und di Schutzwirkung verbessert. Bei den Benzinern kommt im neuen Peugeot 508 mit dem 1,6 l THP 165 mit Stop & Start-System erstmals ein neuer Euro-6-Motor zum Einsatz. Dieser gibt eine neun PS erhöhte Leistung von 165 PS ab und senkt die CO2-Emissionen auf bis zu 129 Gramm pro Kilometer.

Update: Fahrbericht zum neuen Peugeot 508! 

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4. Ford schraubt seinen Mustang Europatauglich

Lang hat es gedauert aber nun ist es soweit: Ford bringt seinen US-Boliden endlich auf den europäischen Markt. Als EcoBoost mit einem 2,3-Liter-Vierzylinder-Turbo und als GT mit dem klassischen 5,0-Liter-V8. In den USA gibt es auch noch einen 3,7-Liter-V6, der günstiger als der Vierzylinder-Turbo ist, allerdings aber nicht nach Europa kommt. Durchgestylter und weitaus hochwertiger wirkt das Fließheck-Coupé, das immer noch als Mustang zu erkennen ist. Ein paar Spielereien wie Einstiegsleuchten, die ein Mustang-Logo auf den Boden projizieren, zeigen die Detailverliebtheit von Ford. Für Europa gibt es noch keine offiziellen Fahrleistungsdaten, jedoch geht man davon aus, dass der GT in rund 4,5 Sekunden den Sprint von null auf 100 km/h schafft. Der EcoBoost soll nur eine Sekunde länger benötigen. Die Preise sollen erst in ein paar Monaten bekanntgegeben werden. Gerüchten zu folge soll auch ein Cabriolet in Planung sein.

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5. Renault Eolab trinkt wenig

Renault präsentiert mit dem Eolab ein Auto, dass mit einen Normverbrauch von einem Liter Superbenzin pro 100 Kilometer kommt. Der Flitzer Clio-Format wird von einem 78 PS starken Dreizylinder-Benzinmotor mit 1,0 Liter Hubraum sowie einem Elektromotor mit 54 PS Leistung und 200 Nm Drehmoment angetrieben. Der Elektromotor bezieht seine Energie aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit 6,7 kWh Energie dessen Stromspeicher rein elektrisches Fahren bis zu 60 Kilometer Reichweite und bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erlaubt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein komplett neu entwickeltes Drei-Stufen-Getriebe. Die Räder der Studie sind zudem lediglich 145 Millimeter breit und unterstützen eine ganze Reihe gewichtsreduzierender und aerodynamischer Maßnahmen.

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6. Honda zeig Jazz Prototyp

Auf dem Autosalon in Paris wird Honda den Prototypen seines neuen Jazz präsentieren. In der dritten Modellgeneration zeigt der japanische Hersteller fließendere Linien und mehr Radstand an ihrem kleinen City-Flitzer. Das sorgt in Verbindung mit der Kleinwagenplattform für mehr Platz im Innenraum, des sowieso schon sehr geräumigen kleinen Japaners. Ein neuer 1,3-Liter-Benzinmotor ist wahlweise mit Sechs-Gang- oder stufenlosem Automatikgetriebe erhältlich. Markteinführung ist für Sommer 2015 geplant. Ob er in seinem Segment für Furore sorgen wird, wird sich spätestens aber schon im Oktober diesen Jahres zeigen.

Honda Jazz conceptPhotograph: James Lipman +44 7803 885275

7. Lexus im Doppelpack

Auch der Luxus-Ableger von Toyota, Lexus, wird auf dem Pariser Autosalon den neuen NX mit gleich zwei verschiedenen Antrieben präsentieren. Zum einen als Vollhybrid NX 300h und zum anderen als NX 200t mit einem komplett neu entwickelten 2,0-Liter Turbobenziner und einer Sechs-Stufen-Automatik. Beide Varianten sind wahlweise mit Front- oder Allradantrieb bestellbar. Auch das Sportcoupé RC F mit dem stärksten V8 in einem Serienfahrzeug der Marke wird in Paris zu sehen sein. Das neue 5,0-Liter-Triebwerk leistet 477 PS und wird in Europa Endes des Jahres auf den Markt kommen.

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Jaguar F-TYPE: Glanzvolle Weltpremiere in Paris

Jaguar hat im Pariser Musée Rodin vor über 500 geladenen Gästen den komplett neu entwickelten Jaguar F-TYPE präsentiert. Starsängerin  Lana del Rey („Video Games“) zog das Tuch von einem Sportwagen, der ab Mitte 2013 zunächst als zweisitziger Roadster in den Verkauf geht.

Dank einer komplett aus Aluminium gefertigten Karosserie wiegt der mit einem hochwertigen Stoffverdeck ausgestattete Jaguar F-TYPE in der Basisversion unter 1.600 Kilogramm; zusammen mit Heckantrieb und einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung ist so überragender Fahrspaß garantiert. Ein ausfahrbarer Heckspoiler und versenkte Türgriffe bestimmen ein von wenigen Linien geprägtes, gleichwohl puristisches wie verführerisches Design. Neben dem per Kompressor beatmeten 5.0 Liter V8 mit 364 kW (495 PS)*** stehen zwei ebenfalls aufgeladene 3.0 Liter V6 mit 250 kW (340 PS)* und 279 kW (380 PS)** zur Wahl.  Das neben dem Jaguar Intelligent Stop/Start-System serienmäßige Achtstufen-Quickshift-Automatikgetriebe erlaubt eine manuelle Bedienung über einen zentralen Wählhebel oder Lenkrad-Schaltwippen. Ein „aktives“ Auspuffsystem mit Klappensteuerung für die S-Modelle liefert authentischen Rennsportsound, das adaptive und stufenlos regelnde Dämpfersystem Adaptive Dynamics sorgt für souveränes Handling unter allen Bedingungen. Die Preise reichen von 73.400 Euro für den Einstiegs-V6 bis zu 99.900 Euro für den Jaguar F-TYPE V8 S.
Sinnliche und muskulöse Einfachheit – mit diesem Design Primat setzt der neue Jaguar      F-TYPE die Tradition aller großen Sportwagen des britischen Premium Herstellers fort. Seine aus nur einem Stück gepresste Motorhaube aus Aluminium öffnet wie einst beim legendären Jaguar E-TYPE nach vorn und greift seitlich bis in die Kotflügel über. Die von kurzen Überhängen geprägte Karosserie wird von nur zwei „Herzlinien“ bestimmt. Die erste führt von den wie „Haifischkiemen“ geformten Lufteinlässen zu beiden Seiten des Grills bis zur Oberkante der Kotflügel. Vertikale Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht zeichnen die Linie nach, ehe sie in die Tür weiter- und danach elegant ausläuft.
Die zweite Linie formt die kräftigen hinteren Hüften, um danach bogenförmig um das Heck herum zu waagerechten LED-Heckleuchten und zum versteckt angebrachten Heckspoiler zu ziehen. Der Flügel fährt erst ab knapp 100 km/h aus und reduziert dann den Auftrieb um 120 Kilogramm. Die Designer zogen die Heckleuchten bis an die hinteren Radkästen, was das Heckantriebskonzept und den kräftigen Stand des Fahrzeugs optisch geschickt unterstreicht.


Bestens zum puristischen Design passen die Türgriffe. Solange sie nicht per drahtloser Fernbedienung oder durch leichten Druck auf eine berührungssensitive Zone am Griff selbst aktiviert werden, bleiben sie versteckt und sind bündig mit der Tür. Beim automatischen Ausschwenken stellen sie einen mechanischen „Handschlag“ her und laden zum Einsteigen ein. Ist der Jaguar F-TYPE in Fahrt, fahren die mit einem Jaguar Schriftzug verzierten Griffe automatisch zurück und hinterlassen eine aerodynamisch günstige, weil glatte Oberfläche.
Im Interieur herrscht eine klare Trennung zwischen Fahrer- und Beifahrerraum – visuell verdeutlicht durch den von oben herabziehenden Haltegriff. Ähnlich wie bei Kampfjets sind alle Kontroll- und Steuerregler nach Funktionen geordnet gruppiert. Auch der wie ein Joystick geformte Wählhebel (SportShift) der Achtstufen-Automatik erinnert an Vorderbilder aus der Luftfahrt.
Der neue Jaguar F-TYPE profitiert maßgeblich von der großen Expertise des Unternehmens beim Einsatz von Aluminium im Karosseriebau. In Schlüsselzonen ist er im Vergleich zu anderen Jaguar Chassis nochmals um bis zu 30 Prozent steifer; in seiner Basisausführung startet er mit einem Gewicht von 1.597 Kilogramm. Mehr als die Hälfte des aufzuwendenden Aluminiums besteht aus recyceltem Material; weil zugleich Vernieten und Verkleben als Fügetechnik angewandt werden, entsteht in der Produktion 80 Prozent weniger CO2 als bei einer geschweißten Stahlkonstruktion.
Drei Varianten sind zum Marktstart im Frühsommer 2013 verfügbar: F-TYPE, F-TYPE S und                F-TYPE V8 S. Jedes Modell stützt sich auf einen per Kompressor aufgeladenen V6- oder V8-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung und das Jaguar Intelligent Stop/Start-System.
Den V6 Modellen voran stellt Jaguar ein neues Mitglied der V8 Motorenfamilie. Mit 364 kW (495 PS) und 625 Nm Drehmoment ermöglicht es einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,3 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Der vom 5.0 Liter V8 abgeleitete neue 3.0 Liter V6 ist in Leistungsstufen mit 250 kW (340 PS) und 279 kW (380 PS) erhältlich. Der F-TYPE S ist in 4,9 Sekunden auf 100 km/h und wird bei 275 km/h elektronisch eingebremst; seine CO2-Emissionen liegen bei 213 g/km. Mit 260 km/h ist der F-TYPE kaum langsamer. Auf 100 km/h sprintet er in 5,3 Sekunden; der CO2-Ausstoß sinkt auf 209 g/km.
Das eng abgestufte Achtgang-Quickshift-Automatikgetriebe kann auf Wunsch mit Lenkrad-Schaltwippen bedient werden; ein Dynamic-Launch-Modus erlaubt im Jaguar F-TYPE S ohne Zutun des Fahrers extrem schnelles Beschleunigen aus dem Stand.

Ein aktives Auspuffsystem – Standard im F-TYPE S und F-TYPE V8 S – erweitert das Gesamterlebnis Jaguar F-TYPE um eine audiophile Dimension: Oberhalb von 3.000 U/min öffnen Ventile im Auspuffstrang, woraufhin ein prickelndes Crescendo ertönt.

Zitate:
„Jaguar hat das Sportwagensegment mitbegründet und blickt im Bau faszinierender Zweisitzer auf eine über 75-jährige Geschichte zurück. Mit dem F-TYPE setzen wir diese Tradition nun fort. Er setzt sich deutlich von seinen Mitbewerbern ab, ist stark, sinnlich und vor allem sehr lebendig.“
Adrian Hallmark, Global Brand Director, Jaguar Cars

„Die Definition eines Sportwagendesigns besteht für mich darin, die Insassen und die Mechanik mit der aufregendsten, schönsten und sinnlichsten Form zu umhüllen – ohne überflüssigen Zierrat. Jede Linie des F-TYPE hat einen Ausgangspunkt, eine Richtung und einen Abschluss. Wenn man jede für sich betrachtet, sie ästhetisch so korrekt wie möglich ausführt und auch die Proportionen stimmen, wird das Design den Test der Zeit bestehen.“
Ian Callum, Designdirektor, Jaguar Cars

 

Bild / Text: Jaguar Deutschland 2012
Porsche Panamera Hybrid

Panamera Plugin Hybrid auf dem Pariser Autosalon?

Für das neue Modelljahr 2013 arbeitet Porsche bereits mit Hochdruck an einer Überarbeitung des Porsche Panamera. Derzeit ist der Panamera im Porsche Programm das Modell mit der längsten Laufzeit ohne Facelift.

Als sicher dürfte der neue 313PS Bi-Turbo Diesel aus dem Audi-Regal, als Ersatz für den 250PS Diesel Panamera sein. Auch sicher dürfte eine Überarbeitung der Frontmaske mit veränderter Formensprache der Lichtelemente sein.

Noch als Spekulation geht ein „Plug-In Hybrid“ für den Panamera durch.  Wobei es sinnvoll wäre dem Hybrid-Panamera eine größere Batterie und eine externe Lademöglichkeit zu ermöglichen, damit man auch im Porsche für eine längere Wegstrecke fast lautlos mit dem Elektromotor unterwegs sein kann. Im übrigen würde diese Variante den Flottenverbrauch der Marke weiter senken.  In Verbindung mit dem 3l V6 Benzinmotor und der 8-Gang Automatik könnte der Hybrid-Porsche in einer Plugin Variante für eine Reichweite von um die 40km gut sein – bevor der Benzinmotor den Elektromotor ablöst.

Ein möglicher Termin für eine Präsentation des Plugin-Hybrid Panamera könnte der Autosalon in Paris im Herbst des Jahres sein.

 

Edit: Wie aus Porsche-Kreisen zu erfahren war, wird dieses Fahrzeug vermutlich erst im kommenden Jahr vorgestellt. Wir bleiben am Ball!

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