BMW 740e iPerformance – Sparen ohne Verzicht

…gut ok, von Sparen kann aufgrund eines Basispreises von rund 92.000 nicht die Rede sein. Dennoch gibt sich der neue BMW 740e iPerformance zurückhaltend – zumindest, was seinen Antrieb anbelangt. So werkeln unter seiner gewölbten Haube nun vier Zylinder, die eine Kooperation mit einem E-Motor eingehen. Das Ergebnis sind aber gar nicht so sparsame 326 PS, was den Verzicht wieder erträglich erscheinen lässt. Hier kommen ein paar Details zum Einstiegs-Hybriden in die bayerische Oberklasse. Read more

Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid – PHEV

Hat Mitsubishi jetzt den innovativsten Plug-in-Hybriden? In Form eines praktischen SUV?

Die Antwort muss wohl „ja“ lauten, denn was Mitsubishi mit dem Outlander PHEV vorstellt, das übertrifft alle anderen bisher bekannten Lösungen um Längen. Der neue Outlander PHEV ist nicht einfach nur ein SUV der mit einem Hybridantrieb ausgerüstet wurde. Er ist auch kein Hybrid-SUV der nachträglich mit der Plugin-Technik ausgerüstet wurde. Bereits bei der Konstruktion des Outlanders hat Mitsubishi darauf wert gelegt, den neuen Outlander so zu konstruieren, dass er in einer späteren Ausbaustufe als voll integrierter Plug-in Hybrid auf den Markt kommt. Er ist von Geburt an ein PHEV-SUV.

Vorstellung: Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid (PHEV)

Die Technik im Detail

Outlander SchaubildWeil der neue Outlander von Anfang an als Plugin-Hybrid konstruiert wurde, verliert die PHEV-Variante gegenüber ihren Brüdern mit Diesel- oder Benzinmotoren keine Talente. Die Bodenfreiheit bleibt weiterhin bei knapp 20 Zentimetern. Der Kofferraum wird nicht wirklich kleiner (-14 Liter)  und auch die Optik wird nur marginal angepasst. Und dies auch nur um den technischen Fortschritt zu zeigen. Der PHEV rollt auf 18 Zoll großen Leichtmetallrädern und trägt die spezielle Lackfarbe „Aqua-Silber metallic“. Der Kühlergrill wurde verchromt und in seiner Optik verändert. Ansonsten künden nur die PHEV-Embleme und die zweite Tankklappe von den massiven Veränderungen unterhalb des Blechs.

Und auch als PHEV besitzt der Outlander die Allradkompetenz der Marke Mitsubishi.

Die Kombination von Allrad-SUV und Elektro-Fahrzeug

Mitsubishi hat mit dem i-MiEV den ersten in Großserie hergestellten Elektro-Kleinwagen in die Händler-Showrooms gestellt. Damit gehört Mitsubishi zu den Wegbereitern der Elektrotechnik im Auto. Mit dem Outlander kombinieren sie nun die traditionelle Kompetenz der Marke Mitsubishi mit der neuen grünen Technik. Allrad, Elektro, Hybrid, Plugin – neue Reichweitenrekorde und eine Mischung aus serieller- und paralleler Hybridtechnik, all dies steckt im neuen Outlander PHEV.

Unter der Motorhaube haben ein Benzinmotor mit zwei Liter Hubraum, ein Elektromotor mit 82 PS und ein Stromgenerator ihren Platz gefunden. An der Hinterachse hat ein weiterer 82 PS Elektromotor seinen Platz gefunden. In der Mitte des Fahrzeuges, im Unterboden versteckt, liegen die 80 Zellen des 300 Volt Lithium-Ionen Pakets. 12 kWh stark. Neben dem Elektrospeicher, der klassische Benzintank mit 45 Liter Volumen.

Rein elektrisch anfahren? Kein Problem. Bis 120 km/h und bis zu 52 Kilometer weit. Der Outlander besitzt kein klassisches Getriebe um den Benzinmotor für den Antrieb zu nutzen. Auch keine stufenlose Automatik und auch kein Planetenradgetriebe wie dies bei den Hybridmodellen von Toyota und Lexus Verwendung findet. Stattdessen wird der Benzinmotor mit einer Kupplung vom Antriebsstrang getrennt und kommt nur in einem eingeschränkten Geschwindigkeitsbereich zum Einsatz. In dieser Variante arbeiten Elektromotoren und Benzinmotor als Parallel-Hybriden und können – rein theoretisch – eine Systemleistung von bis zu 209 kw abliefern. Das bleibt jedoch Theorie. Der Alltag des Outlander PHEV sieht anders aus.

Fahren im PHEV Outlander

Mit einem vorläufigen NEFZ-Wert von 1.9 Litern auf 100 Kilometern kann man angeben. Oder lieber nicht darüber reden. Denn der Normverbrauchswert dürfte für den Alltag der zukünftigen Outlander PHEV-Besitzer keine Bedeutung haben.

Wer den Plugin-Hybrid zu Hause an der Steckdose lädt – und vorheizt, wichtig im Winter – der schafft bis zu 52 Kilometer im rein elektrischen Modus. Bei einer Pendlerstrecke von 45 Kilometern ist dies die halbe Miete. Für die Rückfahrt wird der Benzinmotor zum Einsatz kommen. Das kann je nach Fahrprofil im Parallelen- oder im Seriellen-Hybridmodus erfolgen. Parallel bedeutet: Der E-Motor gibt seine Kraft direkt über das Getriebe zum Vortrieb ab (eingeschränkter Geschwindigkeitsbereich) und seriell bedeutet, der Benzinmotor treibt den Stromgenerator unter der Motorhaube an und produziert so genug Strom um den Antrieb der beiden Elektromotoren zu gewährleisten.  Möglich ist auch eine Ladung der Batterie über den Verbrennungsmotor. 80 % der Kapazität sind nach 40 Minuten erreicht. Das ist sinnvoll, wenn der PHEV während der Fahrt die Akkus maximal laden soll, um am Zielort – E-Autos only (London City z.Bsp.) – als reiner Elektro-Outlander zu fahren.

Der Outlander PHEV ist derzeit der Hybrid-SUV mit der interessantesten Technik-Lösung. Mit einer Anhängelast von 1.500 Kilogramm und einem Allradantrieb der seine Kraft voll variabel verteilen kann, ist der PHEV noch immer ein SUV mit den notwendigen Eigenschaften um ernst genommen zu werden. Auf der anderen Seite ist der Outlander in der Lage – einfache Wegstrecken rein elektrisch zurück zu legen. Wer jedoch die große Reise plant, der muss sich nicht auf einen Ladesäulen-Trip begeben. Der 45 Liter Benzin-Tank ermöglicht eine Reichweite von bis zu 824 Kilometern.

Der PHEV-Sprinter

Vergleicht man den PHEV-Outlander mit seinen Benzin- und Dieselbrüdern, so fällt auf – der Spurt von 0 auf 100 km/h wird in 11 Sekunden erledigt und damit 0.7 Sekunden schneller als dies der 2.2 Diesel mit Automatik kann und sogar 1.6 Sekunden schneller als der Outlander mit Benzinmotor und stufenloser Automatik.

Die größte Einschränkung ist vermutlich das Maximal-Tempo von 170 km/h. Aber hier muss man zum Realist werden. Auch der PHEV Outlander ist nicht als Vertreter-Reisefahrzeug gedacht. Die Reichweite von über 800 km mag hier etwas anderes suggerieren, aber die Kombination der beiden Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse, der Benzinmotor und der Stromgenerator, das ist für den Alltag im urbanen Verkehr optimiert. Pendeln? Kein Thema. Die Kinder in die Schule fahren, dabei hoch sitzen, die fünf Sterne Euro-NCAP-Sicherheit nutzen und dennoch für den Alltag gerüstet sein? Kein Thema. Der Outlander PHEV ist genau die hippe Lösung die sich Fahrer von SUVs üblicherweise wünschen. Alle Vorteile eines Plugin-Hybriden mit dem „Habenwill-Faktor“ eines SUV gemischt.

Eigentlich kann der Outlander PHEV nur ein Erfolg werden. 

Der Startpreis von 41.990 € sollte ihm dabei nicht im Weg stehen – viel größer ist das Problem der Marke. Wäre dieser PHEV in Ingolstadt zuhause, die Wartezeiten wären bereits unerträglich lange. Doch Mitsubishi hadert derzeit noch mit dem richtigen Markenbild.  Dabei gibt es keine Argumente gegen den neuen Outlander PHEV!

Der Outlander PHEV steht ab dem 17. Mai bei den deutschen Mitsubishi-Händlern.

..zu den technischen Daten Outlander PHEV

 

Mitsubishi Outlander Plugin Hybrid PHEV – Technische Daten

Update: Zum Fahrbericht bitte hier klicken!

Update II: Die technischen Daten wurden aktualisiert.

old: Der Mitsubishi Outlander mit dem Plugin Hybrid Antrieb wird auf der IAA seine Premiere feiern, die wichtigsten Informationen sind im Artikel aufgeführt – hier die technischen Details im Überblick:
PHEV-Fahrzeug Mitsubishi Outlander PHEV
Markteinführung 2014 Ab Mai bei den Händlern.
Motortyp 1: 2.0 Liter Vierzylinder Benzinmotor MIVEC
Hubraum in ccm³: 1.998
max. Leistung bei min-1: 89 kW / 121 PS bei x.000 U/min
Motortyp 2: Elektromotor VA 60 kW / 82 PS – 137 Nm
Motortyp 3: Elektromótor HA 60 kW / 82 PS – 195 Nm
Systemleistung: wird nicht angegeben
Antriebsart: Seriell, Parallel, rein elektrisch
Akku: 300 V – 12 kWh – 80 Zellen Li-Ionen
Fahrzeuglänge: 4.655 mm
Fahrzeugbreite: 1.800 mm
Fahrzeughöhe: 1.680 mm
Radstand: 2.670 mm
Leergewicht: 1.885 kg
cW Wert: 0.33
Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
Tankvolumen – offen
Reichweite elektrisch:  52 km
Reichweite kombiniert:  827 km
Co² Emissionen Norm: 44 g/km
Kraftstoffverbrauch Mix / Norm: 1.9l / 100 km
 –
Ladezeit:  230V – Normalladung: 4 Stunden
Ladezeit:  Schnelllader – 80 % – 30 Minuten
Bereifung: 225/55-18
Garantie: 5 Jahre
Basispreis: 39.900 €

Vorgestellt: Lexus IS 300h

Es gibt Premium-Marken in Deutschland, die verlieren gerade das Vertrauen ihrer Fans in die Kernkompetenzen der Marke. Wie immer im Leben ist aber sofort ein Mitbewerber zur Stelle, der diese frei werdenden Fahrspaß-Ansprüche übernimmt.  In diesem Fall sind die Ähnlichkeiten zwischen den Philosophien der Marken-Kompetenz beider Hersteller auch für weniger involvierte Autofans deutlich sichtbar.

Klassisches Limousinen-Design mit sportlicher Linienführung. Betont dynamische Auslegung eines klassischen Antriebslayouts mit dem Motor vorne längs und dem Antrieb über die Hinterachse. Wo der Münchner Kandidat derzeit auf die Suche geht nach einer völlig neuen Nachhaltigkeit, hat der andere das Kapitel „Effizienz“ und Wahrung der Ressourcen bereits seit vielen Jahren für sich belegt.

Lexus IS 300h Fahrbericht

Vorstellung LEXUS IS 300h

Die Premium-Marke des größten Automobil-Herstellers der Welt (nach Absatz-Zahlen) ist in Deutschland nicht so präsent wie man es angesichts der Modellvielfalt erwarten könnte. Vor allem die IS-Baureihe, ein direkter Mitbewerber zu BMW 3er, Mercedes C-Klasse und Audi A4 ist in Deutschland zuletzt nur noch in homöopathischen Dosen verkauft worden. Nicht weiter schlimm sagt man sich bei Lexus Deutschland. Lexus wird immer eine kleine, aber feine Alternative zu den großen Marken sein.

Ich bin mir da, nach einer ersten Testfahrt im neuen IS 300h, gar nicht so sicher. Die Qualitäten des neuen IS sind beeindruckend. Der Fahrspaß, das Handling, der Federungskomfort, der erste Eindruck vom Innenraum und die Möglichkeit einen Hybriden in dieser Klasse zu kaufen, dass alles sind gute Argumente für die frische IS-Baureihe und auch für einen steigenden Absatz.

Der Testwagen:

Modellbezeichnung: Lexus IS300h F Sport
Fahrzeugklasse: Premium-Limousine Mittelklasse
Verkaufsstart: Ab 29.Juni
Leistung: 223 PS

Basispreis:

45.9k € 

Lexus IS 300 h schräg hinten

Was mir auffiel

Mein Testwagen war ein Lexus IS 300h der Ausstattungsvariante F-Sport und zu diesem Modell gehört eine nochmals geschärfte Formensprache an der Front. Den einprägsamen Kühlergrill nennt Lexus „Diabolo“ und beim „F Sport“ wird eine Gitternetz-Optik anstelle der Lamellen verbaut. Zudem schärft eine ausgeprägte Chromspange um den Grill herum das Design weiter an.

Neben dem Grill besticht die Stoßstange mit imposanten Kühlluftöffnungen und bereits im Stand ist die Aussage des „F Sport“ klar: „Platz für den Dynamiker im Lexus-Sortiment!

Das Heck des IS wird geprägt durch die Rückleuchten, die spitz zulaufend in die Seitenline eintauchen und im Bereich des Heckdeckels schmaler werden. Der Rücken des IS wirk dadurch sportlich und durchtrainiert. Auch hier spricht das Design der neuen IS-Baureihe (vor allem als F Sport) eine klare Sprache: Dynamisch und durchtrainiert.

Lexus IS 300h Motorraum

Hybrid in der Mittelklasse

Mit dem IS 300h ist Lexus nun der erste Automobil-Hersteller (weltweit!) der in jeder Baureihe ein Modell mit Hybridantrieb anbietet. Im Falles des 300h kombiniert Lexus einen längs eingebauten Vierzylindermotor mit einem Elektromotor und dem stufenlosen Antrieb über ein verzweigtes Planetenradgetriebe. Mit einer Systemleistung von 223 PS steht der 300h zu Recht in einer „F Sport Variante“ in der Preisliste.

Leistung Benziner:

181  PS

Leistung E-Motor:

143  PS

Sprint 0-100 km/h:

8.3 sek.

Nur im Alltag da versagt der Anspruch an die Längs-Dynamik des Fahrzeuges vollkommen.

Lexus IS300h Typenschild

Was nicht geht

Hybridantrieb und sportliches, sprich dynamisches fahren. Das bleibt auch in der Hülle des betont progressiv gezeichneten IS (F-Sport) ein Widerspruch. Der Hybridantrieb mag im Alltag die cleverste Lösung sein. Sobald ich jedoch im „F Sport“ den Schalter von ECO auf Sport oder Sport+ drehe, erwarte ich mehr als das vermutlich beste Fahrwerk seiner Klasse. Ich erwarte mehr als eine extrem gute Reaktion auf meine Lenkbefehle. Der Antriebsstrang in einem Hybridfahrzeug (und ich spreche hier bereits vom dynamischsten Hybriden!) ist nicht in der Lage, die notwendigen Lastwechselmomente zu erzeugen, auf die man als Fahrer einer sportlichen Limousine wartet. Selbst die in einer Alibi-Funktion vorhandenen Schaltpaddel hinter dem griffigen und in der Größe ordentlich dimensionierten Dreispeichen-Lederlenkrad sind nur unnötiger Ballast. Wer mit dem IS 300h F Sport über die kurzweiligen  Landstraßen der Eifel kurvt, will nach dem anbremsen eine direkte Reaktion des Antriebs, auf den an das Gaspedal ausgesprochenen Wunsch, nach Druck an der Kette spüren. Vollversagen des Hybridantriebs. 

Wer nach dem stempeln des Gaspedals gen Bodenblech auf Druck an der Hinterachse wartet, der wird auch enttäuscht, wenn er per „Flappy-Paddels“ vergeblich durch die Gänge huscht. Virtuelle Gangräder. Virtuelle Schaltbox. An der schmerzlich empfunden Realität des auf Nachhaltigkeit setzenden „Sport-Limousinenfahrer“ ändern die sich wechselnden Zahlen im schön animierten Digital-Cockpit nichts.

Zurück in den „Normal“ oder ECO-Modus“ lautet die traurige Empfehlung.

Lexus IS 300h Cockpit

Die Werksangaben für den IS300h sind beeindruckend:

Emissionen:

99 g/km CO²

Verbrauch:

4.3  l/100km

Effizienz-Einstufung:

A+ 

(Alle Daten sind die Minimal-Angaben für den IS 300h)

Innenraum Lexus IS300h

Was mir gut gefiel

In jeder anderen Disziplin ist der IS 300h eine Wucht. Selten hat eine Limousine aus Japan derart dynamisch eingelenkt, das Fahrwerk ist würzig direkt, aber nie zu hart oder gar unkomfortabel abgestimmt. Lastwechselreaktionen sind dem Premium-Öko-Sportler fremd.

Die Ausstattung als F Sport ist so gut wie komplett, einzig ein aktiver Spurhalte-Assistent fehlt, den gibt es jedoch auch nicht gegen Aufpreis. Lexus bietet nur einen Warnfunktion beim verlassen der Fahrspur an. Bi-Xenon mit Fernlicht-Assistent, Tempomat mit Abstandsradar, ein verflixt fein animiertes Navigations- und Entertainment-System und auch belüftete Ledersitze. Alles im F Sport-Paket inklusive.

Lenkrad Lexus IS

 

Fazit:

Was man in München nicht mehr kann, können andere dafür umso besser: Einzigartige Limousinen konstruieren, die sowohl das dynamisches Kurven wedeln beherrschen, als auch ökologische Ansprüche erfüllen.  Wer die ganze Dynamik der neuen IS-Baureihe spüren will, der greift jedoch lieber zum IS 250 und seinem klassischen 208 Ps starken V6-Motor. Diesen bekommt man mit einer Sechsstufen-Automatik.

Wer die volle Technik-Ladung wünscht und dann mit weniger als 7 Liter (Testrunde, Normverbrauch 4,7l/100km) durch den Alltag bewegen will, der findet im 300h eine faszinierende und sympathische Alternative im sonst so langweiligen Einerlei der Premium-Mittelklasse.

Lexus IS 300h
Verkaufsstart: Juni 2013
Motortyp: Vierzylinder-Reihenmotor, 16 Ventile (DOHC), Nockenwelle per Kette, Saugrohr und Direkteinspritzung
Hubraum in ccm³: 2.490
max. Leistung bei min-1: 133 kW / 181  PS – 6.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 221 Nm bei 4.200 bis 5.400 U/min
Elektro-Motor kW 105
Elektro-Motor Nm 300
Antriebsart, serienmäßig: Heckantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: eCVT Planetenradgetriebe
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 1.695 – 1.755 kg
maximale Zuladung: 450 – 510 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8.3 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 200 km/h – abgeregelt
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 4,3 bis 4,7l / 100 km Super bleifrei E10 (95 ROZ) – Nach NEFZ
CO2-Emission, kombiniert: 99 – 109 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: A+
cW-Wert: 0,25 / 0,26
Länge: 4,66 Meter
Verbrauchsangaben Euro-NEFZ Herstellerwerte
Städtisch 4,4 bis 4,9 l / 100km
Außerstädtisch 4,5 bis 4,9 l / 100km
 –
Gefahrene Testkilometer  ~ 200 km
Bereifung: vorne: 225/40-18 hinten: 255/35-18
Wartung: alle 2 Jahre / 30.000 km – Ölwechsel alle 15.000 km
Basispreis: 45.900 € als F Sport – Basis IS 250 34.200€
Alle Fotos: Bjoern Habegger
Mitsubishi Outlander PHEV

Plugin Hybrid Outlander in Paris

Ich verzichte auf einen Besuch der Pariser Motorshow. Zum einen sind bereits genug junge Kollegen vor Ort und zum anderen halte ich diese Art der Automobilen Messen für überbewertet. Eine große alle 2 Jahre – wie die IAA – die tue ich mir an. Aber ansonsten gibt es genug Möglichkeiten die neuen Modelle zu sehen und dann auch zu erfahren. Ein Automobil in einer geschlossenen Halle zu fotografieren, vor allem wenn Tausende andere Menschen drum herum sind, das hilft mir auch nicht unbedingt.

Wobei es in Paris ein paar Premieren geben wird, die mich durchaus interessieren – aber wie gesagt, der Aufwand und die Kosten für einen Messe-Besuch, die tue ich mir nur noch sehr ausgewählt an.

In Paris wird in diesem Jahr der erste Plugin-Hybrid SUV stehen. Vorgestellt von: Mitsubishi!

Mitsubishi Outlander PHEV

Und auf diesen ersten SUV, der den Allradantrieb über 2 Elektromotoren realisiert, bin ich schon mächtig gespannt.  Zum einen hat Mitsubishi mit dem Outlander PHEV einen Plug-In Hybriden realisiert, der mit einer Batterieladung bis zu 55km im rein elektrischen Betrieb schaffen soll, zum anderen hat der Outlander noch immer einen 95PS starken Benzin-Motor an Board der nicht nur als Strom-Generator für die Elektromotoren dient, sondern in den höheren Geschwindigkeitsbereichen auch direkt als Antrieb dient.  Für mich klingt das alles nach einem extrem genialen Auto.

55km rein elektrisch? Das reicht für viele Pendler vollkommen aus. Kombiniert mit dem Benzin-Motor erreicht der Outlander jedoch mehr als 800km Reichweite. Das ist genau die richtige Lösung, für die Mobilitäts-Fragen von heute! Und das ganze verpackt in einem Crossover-Modell, der in seiner SUV-Form doch auch ordentlich etwas hermacht.

Für den Outlander PHEV hätte es dann wohl doch Sinn gemacht, mal kurz nach Paris zu jetten … zur Mitsubishi-Pressemeldung geht es „hier lang“ (klick).Mitsubishi Outlander PHEV