Test: Subaru XV

Als weltgrößter Allrad-PKW-Hersteller zeigt Subaru seit Anfang 2012 Flagge im Segment der Kompakt SUVs. Marktforschungen der Japaner zufolge schätzen Kunden die typischen Vorteile der SUV Fahrzeugklasse, entscheiden sich aber gern für eine preislich niedrigere Einstiegslösung. Der XV dient dem japanischen Autobauer im Wettbewerb zum  Toyota RAV4, Nissan Qashqai und Volkswagen Tiguan. Äußerlich als Impreza der vierten Generation wahrnehmbar, teilt er sich di…

Subaru Forester Sondermodelle – Grünmalerei

Er ist der Bestseller im Programm, der Subaru Forester. Natürlich verfügt er – wie es sich für einen anständigen Subaru gehört – über Allradantrieb und einen Boxermotor. Jetzt kommen gleich zwei Sondermodelle des Offroaders und sollen seine Beliebtheit weiter steigern. Read more

Fahrbericht: Subaru jetzt im 2.0 Liter Box(er) – Ring

Das Markengesicht von Subaru repräsentiert der Forester auf dem deutschen Markt bereits seit 1997. Seit März diesen Jahres rollt er hierzulande auch auch mit dem Zwei Liter Boxer Diesel und Lineartronic über die Straßen. Der japanische Hersteller, dessen Allradkompetenz unbestritten ist, versteht unter Lineartronic ein kontinuierlich variables Getriebe, kurz auch CVT-Getriebe genannt. Subaru setzt seit 2009 auf diese Art de…

Erste Fahrt: EyeSight jetzt im neuen Subaru Outback auch europaweit

Doppeltes Adlerauge im neuen Subaru Outback

Den 1996 in Deutschland eingeführte Outback gibt es jetzt in seiner fünften Generation. Subaru verpasste dem erfolgreichen Crossover nicht nur eine neue Optik. Vielmehr gehen auch überarbeitete Motoren sowie das in Japan bereits seit 2010 bekannte EyeSight mit an den Start.

5. Generation des Subaru Outback
5. Generation des Subaru Outback

In Verbindung mit der Subaru Lineartronic – einem kontinuierlichen variablen Getriebe (CVT) – setzen die Autobauer aus Nippon ganz auf Fahrerassistenzsysteme. Zusätzlich ermöglichen seine typischen Merkmale wie die große Bodenfreiheit und die kurzen Überhänge dem Outback, die Stärken des permanenten Allrads auch abseits befestigter Wege auszuspielen.

EyeSight – ein System mit 5 Features

Das ausschließlich in Verbindung mit der Subaru eigenen Lineartronic erhältliche System EyeSight steigert die Verkaufsargumente des neuen Outback um ein Vielfaches. Im Einzelnen verbindet dieses System ein Notbremssystem mit Kollisionswarner, einen Spurhalte-Assistenten, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, einen Anfahre-Kollisionsschutz sowie einen Stop & Go Anfahrassistenten. Das Gesamtsystem EyeSight funktioniert rein optisch. Über die beiden rechts und links vom Rückspiegel angebrachten Kameras wird ein sogenanntes stereoskopisches Bild erzeugt. Dies entspricht im Großen und Ganzen der Funktion des menschlichen Auges.

Optische Erfassung durch zwei Kameras
Optische Erfassung durch zwei Kameras

Erkannt werden können Autos, Motorräder, Fahrräder und auch Fußgänger. Diese werden durch das Kamerasystem mit Abstandsmessung und Winkelmessung zuverlässig identifiziert und priorisiert. Die Auswertung dieser Bildinformationen ermöglicht die Konsolidierung der fünf Komponenten des EyeSight.

Ein System mit 5 Features
Ein System mit 5 Features

Im fließenden Verkehr verhindert das Notbremssystem mit Kollisionswarner das Auffahren auf ein Stauende sowie Kollisionen mit Fußgängern oder Radfahrern. Das Eingreifen des Systems funktioniert bis zu einer Geschwindigkeitsdifferenz von 50 km/h. Beim Spurhalte-Assistenten werden links und rechts Begrenzungslinien erfasst. Überfährt der Fahrer sie, ohne vorher den Blinker gesetzt zu haben, wird er über ein optisches und ein akustischen Signal gewarnt. Eine weitere Komfortfunktion ist die adaptive Geschwindigkeitsregelung, die im Regelbereich von 30 bis 180 km/h zum Einsatz kommt. Das Fahrzeug hält nicht nur die vorab eingestellte Geschwindigkeit ein, zusätzlich werden vorausfahrende Fahrzeuge registriert und die eigene Geschwindigkeit wird dem wiederum vorab eingestellten Abstand entsprechend angepasst. Der Stop & Go Anfahrassistent warnt den Fahrer mit einem optischen und akustischen Signal, wenn das vorausfahrende Fahrzeug am Stauende oder vor einer Ampel schon wieder angefahren ist und man selbst den Anschluss verpasst hat.

Ein Crossover von Geburt an 

Das Konzept des Crossover verkörpert der Outback bereits seit seiner Premiere 1995 in Japan, bei der die Entwickler den Komfort eines Kombis mit seinen Langstreckeneigenschaften und höchstmöglicher Ladekapazität mit den Vorzügen eines  SUV kombinierten.

Markantes sechseckiges Kühlergrill und die an Raubvogel-Augen erinnernden Scheinwerfer
Markanter sechseckiger Kühlergrill und die an Raubvogel-Augen erinnernden Scheinwerfer

Optischen erinnert der Outback mit dem sechseckigen Kühlergrill und die an Raubvogel-Augen erinnernden Scheinwerfer an die anderen Subaru-Modelle.

Beim Innenraum wurde auf Komfort und Sportlichkeit geachtet. So hat man als Fahrer das Gefühl, in einem Cockpit zu sitzen. Das in der Mitte des Armaturenbrett sitzende Sieben Zoll Display des Audio- und Navigationssystems lässt sich bequem mit anderen Medien wie einem MP3-Player, einem iPod oder einem Smartphone verbinden. Leider ist die Lackoberfläche des Bildschirms gerade bei einfallendem Sonnenlicht nicht immer gut ablesbar. Die Qualität der verbauten Materialien und deren Haptik überzeugen indes.

Durch die etwas nach vorn versetzte A-Säule wirkt der Fahrgastraum insgesamt größer. Damit haben fünf Personen bequem Platz. Bei voller Bestuhlung sind die 559 Liter Ladevolumen mehr als üppig. Bei umgeklappten Sitzen sind es sogar 1.848 Liter bis zur Dachkante. Gute Vorbedingungen für einen Einkauf im Möbel- oder Baumarkt.

Mit einem Benzin- und einem Dieselmotor erhältlich

Die Motorisierungen beim Outback bleiben übersichtlich. Bei unserer ersten Fahrt in der Nähe des ADAC Fahrsicherheitszentrums in Schlüsselfeld bei Nürnberg konnten wir beide Aggregate testen. Der 2 Liter Diesel stellt uns 110 kW (150 PS) zur Verfügung. Bei einem Drehmoment von 350 Newtonmeter bei 1.600 bis 2.400 Umdrehungen schiebt das Fahrzeug gut nach vorn. Die Höchstgeschwindigkeit von ca. 200 km/h können wir nur kurz auf der Autobahn ausfahren. Dementsprechend kommen wir dem angegebenen kombinierten Verbrauch von 5,6 Litern schon sehr nahe.

Der Benziner kommt mit 2.500 ccm Hubraum daher und leistet 129 kW (175 PS) bei 5.800 Umdrehungen. Bei dieser Zusammensetzung staunen wir angesichts des Verbrauchs nicht schlecht. Auch hier lassen sich die laut Datenblatt vorgegebenen 7 Liter kombiniert bei 100 km/h spielend erreichen.

Sowohl mit 2.0 Liter Boxer Diesel, als auch mit 2.5 Liter Benziner
Sowohl mit 2,0 Liter Diesel als auch mit 2,5 Liter Benziner erhältlich

 

Beide Motoren sind vierzylindrige Boxer-Motoren. So behält Subaru seine Boxer-Philosophie bei und kann diese Technologie stets optimieren. Aufgrund ihrer Bauweise können die Motoren niedriger eingebaut werden, was zu einem günstigeren Fahrzeugschwerpunkt führt. Außerdem liefern der gleichmäßige Lauf und die höhere Laufruhe wichtige Argumente für die Motorenbauweise, an der Subaru unbeirrt festhält.

Preispolitik beinhaltet sogar eine Preissenkung

Den Preis senkt Subaru im Vergleich zum Vorgängermodell im Schnitt um € 2.500. Demnach startet der Outback mit dem 2.0 Liter Boxer-Diesel in der ersten Ausstattungsvariante „Trend“ bei € 34.400. Der 2.5 Liter Benziner mit der Ausstattung „Active“ ist bereits ab € 35.900 erhältlich. Fahrzeuge, die mit Lineartronic ausgestattet sind, erhalten serienmäßig das EyeSight System. Im Vergleich zum Sechs-Gang-Schaltgetriebe erhöht sich der Preis hierbei um € 2.500. Serienmäßig wie bei allen Subaru Modellen ist der Allradantrieb „Symmetrical AWD“.

Fazit:

Das EyeSight, ein durchaus wichtiges System, funktionierte bei unseren Tests auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum zu 100%, was den Aufpreis von € 2.500 durchaus rechtfertigt.

Subaru Outback „Active“ 2.0 Boxer-Diesel mit Lineartronic

Verkaufsstart:  28.03.2015
Basispreis:  34.400 €
Motorleistung:  110 (150 PS)
Antrieb und Getriebe:  CVT-Automatikgetriebe (Lineartronic) inkl. manuellem Schaltmodus
Beschleunigung:  9.9 Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6.1 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  192 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.815, 1.840, 1.605, 2.745 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann/Hersteller Titelbild: Stefan Beckmann
Photos

Bildergalerie: Der Subaru Forester mit CVT im überarbeiteten Boxer Diesel

 

Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild: Stefan Beckmann

Erste Fahrt: Subaru Forester jetzt mit CVT im überarbeiteten Boxer Diesel

Subaru packt beim Forester die Lineartronic jetzt auch in den Diesel

Das Gesicht der Marke Subaru ist der seit 1997 auf dem deutschen Markt laufende Forester schon längst.  Nun wird es ihn ab dem 28. März auch mit dem Zwei Liter Boxer Diesel in Kombination mit der Lineartronic zu kaufen geben. Der japanische Hersteller, dessen Allradkompetenz unbestreitbar ist, versteht unter Lineartronic ein kontinuierliches variables Getriebe, kurz auch CVT-Getriebe genannt. Subaru setzt seit 2009 auf diese Art des Automatikgetriebes und verbaute sie erstmals 2013 im Outback mit einem Boxer Diesel.

Ein vierradgetriebener Kombi wurde Erwachsen
Ein Allrad getriebener Kombi wurde erwachsen.

Aus dem Kombi wurde ein SUV 

Als Subaru den Forester vor 18 Jahren einführte, kam die 1. Generation noch als Allrad getriebener Kombi daher. Erst im Laufe der Zeit, mit Einführung des SUV Segments und veränderten Kundenwünschen, wurde auch der Forester „erwachsen“.  Als Fahrzeug mit permanentem Allrad bildete er stets die Spitze in diesem Segment. Wurden in der 2. Generation (ab Herbst 2002) noch ausschließlich Benzinmotoren verbaut, führte man erstmals mit der 3. Generation (ab Frühjahr 2008) ein Zwei Liter Boxer  Diesel Aggregat ein. In die 4. Generation ( seit 2013 ) hält jetzt die Lineartronic Einzug in Kombination mit dem gleichzeitig überarbeiteten Dieselmotor.

Ein hohes Maß an Sicherheit, Fahrspaß und Zuverlässigkeit wollten die Ingenieure aus Nippon im Forester mit seinen On- und Off-Road Fähigkeiten bieten. Dabei gaben sie sich auch zur Aufgabe, dass sich ein SUV nicht nur über die Vielzahl von Einsatzzwecken definiert, sondern generell auch seinen Benutzern ein stressfreies Fahren über große Distanzen sowie unter schwierigen Bedingungen offerieren sollte. Ob dies gelungen ist, konnten wir bei einer ersten Testfahrt mit dem Forester 2.0 Boxer Diesel mit Lineartronic von München ins beschauliche Kleinwalstertal  testen.

Mit seinen 350 Newtonmetern Drehmoment treibt der 2.0 Liter Boxer Diesel den Forester gut voran

Der Boxer-Diesel stellt uns 108 kW (147 PS) zur Verfügung. Das scheint zwar bei einem Leergewicht von rund 1.6 Tonnen auf den ersten Blick etwas wenig, aber bei einem Drehmoment von 350 Newtonmeter bei 1.600 bis 2.400 Umdrehungen werden wir schnell eines besseren belehrt. Die Höchstgeschwindigkeit von ca. 188 km/h konnten wir leider nicht ausfahren, kamen aber dem angegebenen Verbrauch von 6,1 Litern kombiniert dafür schon sehr nahe.

2.0 Liter und 350 Newton
2.0 Liter und 350 Newtonmeter.

Mit drei Motorisierungen bleibt der Antrieb beim Forester übersichtlich. Zu den beiden Benzinmotoren mit jeweils 2 Liter Hubraum reiht sich mit gleicher Hubraumzahl das jetzt überarbeitete Dieselaggregat ein. Alle drei Motoren sind vierzylindrige Boxer-Motoren. So behält Subaru seine Motoren-Philosophie bei und optimiert diese Technologie immer noch weiter. Aufgrund ihrer Bauweise können die Motoren niedrig eingebaut werden, was zu einem günstigeren Fahrzeugschwerpunkt führt. Dabei liefern der gleichmäßige Motorlauf und die höhere Laufruhe wichtige Argumente für den Komfort.

Die sehr tief angebrachten seitlichen Schweller ermöglichen ein sehr bequemes Einzusteigen in den Forester. Eine zusätzliche Stufe mit rutschfestem Belag erleichtert Kindern das Zugang.  Generell haben bei den Abmessungen des Forester fünf Personen bequem Platz. Bei voller Bestuhlung sind die 505 Liter Ladevolumen mehr als üppig. Bei umgeklappten Sitzen passen bis zur Dachkante 1.592 Liter. Nach dem Einkauf im Möbel- oder Baumarkt  lassen sich Gegenstände gut durch die große Heckklappe laden, die sich entweder über einen Knopf am Armaturenbrett oder die Fernbedienung des Fahrzeugschlüssels elektrisch bedienen lässt.

Die Ansprüche der Kunden sind für Subaru nicht nur eine Pflicht

Die Ansprüche der Kunden sind für Subaru nicht nur eine Pflicht.

Um den Ansprüchen und Wünschen seiner Kunden gerecht zu werden, schnürte Subaru insgesamt sechs Ausstattungsvarianten –  Trend, Active, Comfort, Exclusive, Platinum und Sport – mit verschiedenen Motor- und Getriebevarianten. Preislich startet der japanische Autobauer mit dem Forester 2.0X Trend und 6-Gang-Schaltgetriebe bei € 25.900. Hier ist wie bei allen Subaru Forester Modellen serienmäßig der Allradantrieb „Symmetrical AWD“ an Bord. Für unser Testfahrzeug, den Forester 2.0D Sport Lineartronic, ruft Subaru ab € 40.700 auf.

Fazit:

Alle Motorisierungen mit Abgasnorm 6 sind nicht nur völlig ausreichend, sie bilden zudem eine gute Kombination aus Komfort, Fahrspaß und Zuverlässigkeit.

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Eine gute Kombination aus Komfort, Fahrspaß und Zuverlässigkeit.

 

Subaru Forester 2.0 Boxer Diesel mit Lineartronic

Verkaufsstart:  28.03.2015
Basispreis:  25.900 €
Motorleistung:  108 (147 PS)
Antrieb und Getriebe:  CVT-Automatikgetriebe (Lineartronic) inkl. manuellem Schaltmodus
Beschleunigung:  9.9 Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6.3 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  188 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.595, 1.795, 1.735, 2.640 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild: Stefan Beckmann

Demnächst im Fahrbericht: Subaru Outback 2.0D CVT

Man kann die Dinge so machen, wie sie von allen gemacht werden – oder man geht einen völlig eigenen Weg. SUBARU geht einen eigenen Weg und das mag ich bei der kleinen Allrad-Marke aus Japan.

SUBARU OUTBACK

Der Outback ist ein Crossover-Familienkombi der unter anderem mit einem zwei Liter großen Vierzylinder-Turbodiesel erhältlich ist und weil SUBARU die letzte von zwei Marken auf der Welt ist, die den aufwendigen Boxer-Motoren treu bleibt, ist der Outback sogar mit dem einzigen Boxer-Dieselmotor der Welt erhältlich.

Die Dinge anders zu machen, ist aufwendig. Aber den einzigen Boxer-Dieselmotor anzubieten ist fast schon verwegen. Den 150 PS starken Turbodiesel konnte ich bereits im Subaru XV erleben – im Outback werde ich eine noch verwegenere und völlig selten Kombination testen können: Boxer-Diesel, Allrad und stufenloses Automatikgetriebe.

Wie sich der Outback mit seinem permanenten Allradantrieb, dem stufenlosen Automatikgetriebe und dem Boxer-Dieselmotor fährt – demnächst dann mehr im Blog!