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Audi SQ7 Unfall am Nürburgring

Das Leben von „Testfahrzeugen“, vor allem in der Entwicklung, ist ein extrem hartes. Tausende Kilometer auf der Nordschleife gehören heute zum Standard-Programm. Dass dabei nicht alles glatt läuft, zeigt dieses Video. Aufgenommen vom Youtube-User cvdzijden (schöner Name, btw.!) wurde ein Crash eines Audi SQ7-Testfahrzeuges im Bereich des Karussells.

Wie man an der Stellung der Vorderräder und den Gummispuren auf dem Asphalt gut erkennt, hat sich der wuchtige SQ7 mit massiven Untersteuern aus dem Karussell „befreit“ und wurde dann von der Leitplanke jäh gestoppt. Das Geräusch tut jedem Autoliebhaber in den Ohren weh.

 

Fußgänger Notbremse: Nur SUBARU kann es wirklich!

Edit: Leider ist das Video nicht mehr online. ams hat es „gelöscht“?

Fußgänger-Notbremstechnik ist schon lange kein Privileg teuer Luxuslimousinen mehr, sogar Kleinwagen werden inzwischen mit aufwendigen Assistenzsystemen ausgestattet. Der auto, motor und sport Redakteur Heinrich Lingner hat sechs City-Safety-Systeme von teuer bis billig auf ihre Zuverlässigkeit getestet.

Es gibt keine Neuwagen-Präsentation mehr, bei der man nicht über Assistenz- und Sicherheitssysteme spricht. Und wenn es darum geht, über die Vorteile dieser Systeme zu reden, dann wird immer vom schlimmsten Fall ausgegangen: Der Personenschaden. Umso wichtiger sind also die Notbrems-Systeme, die Fußgänger erkennen und dann rechtzeitig den Anker werfen.

Deutschlands renommiertestes Automobil-Magazin hat nun den Test gemacht und die Funktion von „Fußgänger-Notbremssystemen“ geprüft. Das Ergebnis?

Ernüchternd. 

subaru eysight 03

Umso interessanter ist dabei, nur der neue Subaru Outback mit seinem Eyesight-System hat den Fußgänger wirklich „geschont“. Der Rest der Vertreter hat den Dummy mal mehr, mal weniger heftig umgenietet.  Eine Enttäuschung und die Frage ist: Wofür zahlt man den Aufpreis, wenn die Systeme nicht den Erfolg liefern, der versprochen wird?

 

N24h Nachtrag – Titus Viper

Der Abflug der Titus Viper – oder sollte man besser sagen, diese massive Träumerei des Piloten endete in einem ebenso massiven Crash und der späteren Disqualifizierung des Teams durch die Rennleitung.  Der unverschuldet aus dem Rennen geworfene Mini des Besaplast Racing Team konnte nichts für den Unfall und hatte keine Chancen, den Zusammenstoß zu vermeiden.

Ein Foto aus der Boxengasse zeigt nun den heftigen Schaden an der Aufhängung der Viper. Zudem sieht man durch das große Loch in der Seitenwand, den Erdgas-Tank im Heck der Viper. Dieser hat den Unfall jedoch ohne Probleme überstanden.

 

 

Foto-Credit: Constantin Bergander

Mietwagen: In diesen Ländern kracht es häufiger

Mietwagen sind für den Urlaub unter der Sonne eine gute Wahl um auch während der schönsten Tage des Jahres unabhängig und flexibel zu bleiben.

Dabei empfiehlt sich bei der Buchung von Mietwagen stets eine Vollkasko-Versicherung, denn Unfälle oder Schäden können immer passieren. Und nur so ist man im Schadensfall abgesichert. Der Autovermieter CarDelMar hat anhand von eigenen Buchungen untersucht, in welchen Ländern die meisten Schadensfälle vorkommen. Dabei sind sie besonders darauf eingegangen, welche Schäden häufig vorkommen, um welche Kosten es dabei geht und welche Länder die Schadensstatistik eigentlich anführen.

Mietwagen – Der Crash unter der Sonne und die Folgen

Dabei kam heraus, dass es besonders zwei beliebte Reiseziele gibt, die in der Schadensstatistik die Führung übernommen haben. Zum einen Australien. Dort kam es 2013 bei 6% aller Mietwagenbuchungen zu einem Schaden, bei dem CarDelMar die Kosten erstattet hat. Dicht gefolgt von Südafrika mit 4,9% Schäden. Island und Neuseeland folgen mit 4,1% und Irland und Großbritannien stehen mit 3,9% und 3,5% an fünfter und sechster Stelle in der Statistik. In den europäischen Ländern gibt es ganz unterschiedliche Ergebnisse.

Lieblingsziele der deutschen Urlauber

Auf der Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, und auch auf den anderen Baleareninseln kommt es entgegen aller Meinungen mit nur 1% vergleichsweise seltener zu Schäden an den Mietfahrzeugen. Auf dem Festland sieht es dagegen wieder anders aus. Dort zeigt die Statistik 1,2% Schäden an und auf den Kanaren sogar 1,4%. Die Urlauber in Italien und Portugal scheinen weniger glimpflich mit ihren Mietwagen umzugehen. Mit 2,7% und 2,9% Schäden an ihren Mietwagen führen sie die Tabelle im europäischen Reiseraum an.

Infografik-Schaeden-am-Mietwagen

Das sind die typischen Mietwagen-Schäden

Doch worin bestehen die Schäden eigentlich? Rund 80% belaufen sich auf typische Schäden wie Blech-, Reifen, und Karosserieschäden. Das reicht von Kratzer und kleinen Beulen, besonders an der Stoßstange, bis hin zu beschädigte Türschlösser aufgrund von versuchten Einbruchsversuchen. In Südafrika sind besonders Reifenschäden ein häufiger Fall. Die meisten Schäden sind natürlich unverschuldet und werden von dem Mietwagen-Dienstleister übernommen.

Jedoch fallen die Kosten, die im Rahmen der Selbstbeteiligung anfallen und erstattet werden, sehr unterschiedlich aus. Sie rangieren meistens zwischen sechs Euro und 4.000 Euro, so CarDelMar. Die meisten Kosten liegen erfreulicherweise im niedrigen Bereich, doch natürlich gibt es auch immer wieder Fälle, bei denen die Kosten steigen. 2013 habe es den höchsten Maximalwert in Island mit knapp 5.000 Euro. Auch in Irland wurde es mit 2.700 Euro relativ teuer. Australien und Portugal folgen mit jeweils rund 2.500 Euro. Das beliebte Urlaubsland Italien folgt mit einem erstatteten Schaden von ca. 2.400 Euro und auf den Balearen sowie dem spanischen Festland gab es ein Schadensfall von 1.500 Euro. Bei allen Fällen hatten die Kunden das entsprechende Leistungspaket vorab gebucht mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung im Schadensfall.

Grob fahrlässig gehandelt?

Und auch bei solchen Schäden gibt es immer mal wieder Fälle, bei denen trotz umfassendem Leistungspaket nichts erstattet wird. Bei grob fahrlässigem Fahren oder bei nicht beachten der Mietbedingungen, muss der Kunde immer in die eigene Tasche greifen. Wenn es ganz schlecht läuft, muss der Kunde den Neuwagenwert ersetzen. CarDelMar berichtet da von einem Fall in Südafrika, bei dem Kunden mit einem der Mietwagen auf einer unbefestigten Straße fuhren. Das war laut Mietbedingungen nicht erlaubt und deutlich vermerkt. Es passierte, was passieren musste. Durch einen auf die Straße gerollten Felsen, kamen sie ab und überschlugen sich mit dem Wagen. Totalschaden. Durch die nicht eingehaltenen Versicherungsbedingungen, wollte die Hauptversicherung den Schaden nicht übernehmen. Dem Kunden wurde somit der Neuwagenwert von ca. 10.000 Euro in Rechnung gestellt. Das sollte man sich zweimal überlegen, ob man die Offroad-Strecke nimmt.

Vorsicht vor Einbruch und Diebstahl

Dann gibt es immer wieder Fälle, bei denen aufgrund von offen liegenden Gegenständen Einbruchsversuche erfolgen. Diese sind generell auch nicht von der Versicherung abgedeckt. Trotzdem sollte man idealerweise bei jeder Mietwagenbuchung das allumfassendes Leistungspaket mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung wählen. Im Idealfall enthält dieses auch noch eine Absicherung gegen Glas- und Reifenschäden. Hier heißt die Devise: AGB gründlich lesen und die lokalen Mietbedingungen zur Kenntnis nehmen. Wer sich dann noch an das korrekte Fahrverhalten hält, nicht im Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, nur befestigte Straßen wählt und auch nichts offen im Wagen herumliegen lässt, was Diebe anziehen könnte, sollte eigentlich keine Schwierigkeiten bekommen. So spart man sich Ärger und kann seinen Urlaub genießen.

 

 

 

Die Daimler AG erhält die modernste Crashanlage der Welt

Die DAIMLER AG hat ihren Großauftrag für den Neubau eines zukunftsweisenden Technologiezentrums Fahrzeugsicherheit an den Marktführer MESSRING vergeben. Die MESSRING Systembau GmbH aus München blickt auf eine umfassende Erfahrung mit zahlreichen weltweit projektierten und realisierten Crashanlagen zurück und ist bekannt für ihre innovativen Lösungen und Systeme. Das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit, das für die neuesten Entwicklungen und Regularien der integralen Fahrzeugsicherheit ausgelegt ist, wird direkt neben dem bestehenden Entwicklungszentrum der Daimler AG in Stuttgart Sindelfingen errichtet. MESSRING ist dabei für eine Vielzahl an Systemlösungen im Rahmen dieses Projektes zuständig: Prüfsysteme für PKW, LKW, Busse inklusive der Möglichkeit unter verschiedenen Winkeln zu testen und eine Schlittenanlage zur Simulation von Gesamtfahrzeug-Crashs. Das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit ist zudem für Tests mit alternativen Antrieben und PRE-SAFE-Funktionen ausgelegt.

Bei seiner geplanten Fertigstellung im Jahr 2016 wird das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit zu den modernsten automobilen Testzentren der Welt gehören. Bis Mitte 2016 entsteht ein 273 Meter langes, 172 Meter breites und bis zu 23 Meter hohes Gebäude. Insgesamt wird das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit über eine Geschossfläche von 55.000 Quadratmeter und eine 8.100 Quadratmeter große Versuchshalle verfügen. Dies ermöglicht dem Stuttgarter Konzern eine größtmögliche Bandbreite an Fahrzeug- und Schlittenversuchen. Die Dimensionen des fortschrittlichen Testgeländes erlauben die Durchführung aller erdenklichen Testszenarien. Technologisch abgerundet wird diese zukunftsweisende Anlage durch die Integration der LED Scheinwerfer-Systemlösungen von MESSRING, die das Unternehmen aus München projektiert, produziert und liefert – von der ersten Konstruktionsidee bis zur fertigen Endabnahme.
Diese Beleuchtungstechnik wird die gängigen HMI-Beleuchtungssysteme immer mehr vom Markt verdrängen. Die Daimler AG setzt bei ihrem Projekt in Sindelfingen voll und ganz auf diese innovative LED-Technik, um die Präzision und Sicherheit seiner Fahrzeug- und Schlittenversuche zu garantieren.

Neben dem Schwerpunkt Passive Sicherheit werden im Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit künftig auch im besonderen Maß die Anforderungen berücksichtigt, die neue alternative Antriebs- und Fahrzeugkonzepte stellen. Außerdem werden hier die Potenziale von PRE-SAFE und Assistenzsystemen in der Vorunfall- und Crashphase weiter erforscht und entwickelt.  Mit den hochmodernen Crashtestkomponenten, wie sie nun bei der Daimler AG eingeplant sind, werden die Voraussetzungen sowohl für die aktuellen als auch für die zukünftigen Herausforderungen geschaffen.