Devinci DB 718 – Das Elektro-Schnauferl

Viele Autofahrer mit Benzin im Blut stehen auf Kriegsfuß mit der E-Mobilität. Doch selbst für den Fahrer ganz alter Schule kann sie reizvolle Facetten bieten.

Neben einigen großen haben auch viele kleine Autohersteller das E-Auto für sich entdeckt. Wie etwa die noch junge französische Manufaktur Devinci, die seit kurzem mit dem Roadster DB 718 eine Lifestyle-Kuriosität anbietet, bei der Oldtimer-Flair und zukunftsweisende Antriebstechnik aufeinandertreffen.

Optisch erinnert der DB 718 an Sportwagen der späten 1920er- und frühen 30er-Jahre, was unter anderem schmale, freistehende Speichenräder oder ein riesiges Holzlenkrad betonen. Eigentlich sollte man unter der langen Motorhaube des weniger als vier Meter kurzen Zweisitzers einen Qualm und Lärm erzeugenden Verbrenner erwarten. Tatsächlich aber kommt ein leiser und sauberer E-Antrieb mit 15 kW/20 PS zum Einsatz, der wahlweise mit einer 15- oder 23-kWh-Batterie kombinierbar ist. Die Reichweite variiert damit zwischen 150 und 230 Kilometer. Trotz sportlicher Optik handelt es sich um einen entspannten Cruiser, der, ohne besondere Hast zu entwickeln, maximal 100 km/h erreicht. Fürs sonnige Dahingleiten im südfranzösischen Hinterland reicht das allemal.

Devinci bietet den DB 718 in den drei Ausstattungen Brigitte, Lucie und Adele zu Preisen von rund 50.000, 68.000 beziehungsweise 100.000 Euro an. Die Produktion von 2019 wird auf insgesamt 200 Exemplare limitiert. Ein großer Teil ist bereits reserviert, aber noch kann man sich einen 718 bestellen. Es gibt einige wenige Händler in Frankreich aber auch der Schweiz und Italien, die Devinci bereits vertreiben.

Mondauto von Toyota – Langstrecken-Stromer für Astronauten

Das Brennstoffzellenauto Toyota Mirai sieht schon heute ein wenig aus wie ein Raumschiff. Ein neuer Konzernbruder könnte künftig tatsächlich in den Weltraum fliegen.

Autohersteller Toyota entwickelt ein Brennstoffzellenauto für das japanische Mondprogramm. Der im Auftrag der nationalen Raumfahrtagentur Jaxa gebaute Rover könnte in rund einem Jahrzehnt auf den Erdtrabanten geflogen und dort als Transportmittel für bis zu vier Astronauten genutzt werden.

Toyota plant ein Brennstoffzellenauto für den Mond

Das Fahrzeug soll rund 6 Meter lang und 5,20 Meter breit sein und rund 13.000 Liter Innenraumvolumen bieten. Sein Elektromotor wird von einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt, zusätzliche Energie stellen Solarzellen zur Verfügung. Das Mondauto soll vor allem für längere Touren bis 10.000 Kilometer genutzt werden, während denen die Astronauten auch im Fahrzeug wohnen können.

Bislang beschränken sich Toyotas Erfahrungen mit der Brennstoffzelle auf die Erde. Seit 2014 bieten die Japaner die Wasserstofflimousine Mirai an, für Ende des Jahres wird die Vorstellung eines Nachfolgers erwartet.

Elektroautos auf dem Genfer Autosalon 2019 – Es stromert gewaltig

Elektrifizierung gehört mittlerweile zum guten Ton. Die meisten Hersteller auf dem Genfer Autosalon setzen ihre Fahrzeuge inzwischen zumindest teilweise unter Strom.  

Die Elektromobilität ist in der Normalität angekommen, das beweisen die  zahlreichen (Teilzeit-) Stromer auf dem Genfer Autosalon (bis 17. März), die sich ganz selbstverständlich unters automobile Volk mischen und nicht mehr nur als exotische Leuchtturm-Projekte à la Pininfarina Battista oder Piëch Mark Zero ihre Runden auf dem Drehtellern drehen. Exemplarisch dafür steht der neue Peugeot 208, der zum Start im Herbst nicht nur mit Benzinern und Dieseln erhältlich ist, sondern auch als e-208. Dann schlummert im Bauch ein 50-kWh-Akku, der genug Energie für 340 Kilometer vorhalten soll. Mit voraussichtlich rund 25.000 Euro ist der e-208 zwar deutlich teurer als die Verbrenner-Versionen, aber immer noch relativ günstig eingepreist. 

Der neue Peugeot 208 ist zum Start im Herbst nicht nur mit Benzinern und Dieseln erhältlich, sondern auch als e-208

Gut 15.000 Euro mehr sollte man für den Polestar 2 einplanen. Noch ehe der 1er, ein schnittiges Coupé, überhaupt in Produktion gegangen ist, schiebt die junge Volvo-Tochter eine kompakte Limousine nach, die mit rund 500 Kilometern Reichweite dem Tesla Model 3 die Stirn bieten soll. Geplant ist ein Marktstart Anfang 2020, erhältlich sein soll der klassisch-skandinavisch gezeichnete Viertürer nur online. 

Der neue Kia e-Soul in Genf

Auf solche Verkaufsexperimente lässt sich Audi nicht ein: Das wohl rund 50.000 Euro teure Kompakt-SUV Q4 E-Tron wird Ende kommenden Jahres ganz klassisch beim Händler aufwarten und sich dabei optisch stark an dem offiziell noch als Studie deklarierten Genf-Exponat orientieren. Auch die technischen Daten klingen serienreif: 82-kWh-Akku, zwei Motoren mit zusammen 225 kW/306 PS Leistung und eine Reichweite von 450 Kilometern (nach WLTP). Als Basis nutzt der Q4 den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) aus dem Volkswagen-Konzern, auf dem auch die Seat Studie El-Born aufbaut. 

Fiat zeigt mit dem Concept Centoventi einen knuffigen Retro-Kleinwagen mit Strom für 100 Kilometer

Das Leon-ähnliche Showcar gibt Ausblick auf den ersten spanischen Stromer und nimmt mit seinem luftigen, reduzierten Cockpit auch den Innenraum des VW-Geschwisterchens I.D. Neo vorweg. Deutlicher weiter weg von der Realität sind dagegen die VW-Studie I.D. Buggy, die an den offenen Strandflitzer aus den 60er Jahren erinnert und der Skoda Vision iV, der als Crossover wie ein geschrumpftes Tesla Model X daher kommt.

Die junge Volvo-Tochter Polestar stellt in Genf eine kompakte Limousine vor, die mit rund 500 Kilometern Reichweite dem Tesla Model 3 die Stirn bieten soll. Geplant ist ein Marktstart Anfang 2020

Noch immer etwas schwer tut sich BMW mit rein elektrischen Modellen. Einst Vorreiter mit dem i3, ist es im Vierzylinder zuletzt ruhig geworden an der Stromer-Front. Noch dieses Jahr soll es jetzt mit dem Mini Electric weitergehen, 2020 folgt der elektrische BMW X3. In Genf beschränken sich die Münchner dagegen auf neue und verbesserte Plug-in-Modelle. Schließlich greift seit Januar eine neue Dienstwagenregelung, die Teilzeitstromer besser stellt: bei privater Nutzung muss nur noch ein halbes Prozent des Listenpreises monatlich versteuert werden – vorausgesetzt sie schaffen mindestens 40 Kilometer rein elektrisch. Dafür hat BMW bei 530e und 225xe Active Tourer die Batterie vergrößert und gleichzeitig neue Plug-ins vorgestellt: Zum ersten Mal erhältlich ist der X3 xDrive30e der bis zu 50 Kilometer schaffen soll, ohne einen Tropfen Benzin zu verbrauchen. Deutlich weiter als bisher kommen auch die Neuauflagen des 330e (60 Kilometer), X5 xDrive45e (80 Kilometer) sowie der zusammen mit dem 7er-Facelift vorgestellte 745e (über 50 Kilometer).   

…und der Skoda Vision iV, der als Crossover wie ein geschrumpftes Tesla Model X daher kommt

In die gleiche Kerbe schlägt Audi, die neben dem Q4 E-Tron ausschließlich elektrifizierte Modell am Stand ausstellen. Neu sind die Plug-in-Versionen von Q5, A6, A7 und A8, die alle jeweils in zwei Leistungsstufen erhältlich sein werden. Trugen die Steckdosen-Stromer bislang auch den Beinamen E-Tron, hat sich Audi jetzt für die Bezeichnung TFSIe entschieden. Die Reichweite liegt bei allen Modellen jenseits der Steuer-kritischen 40-Kilometer-Marke. 

Das Leon-ähnliche Showcar Seat El-Born gibt Ausblick auf den ersten spanischen Stromer

Mit sogar 50 Kilometern Reichweite wuchert Jeep, ab 2020 bittet die Fiat-Tochter Renegade und Compass an die Steckdose. Mutterkonzern Fiat, der um das Thema Elektrifizierung bislang einen großen Bogen gemacht hat, zeigt mit dem Concept Centoventi einen knuffigen Retro-Kleinwagen mit Strom für 100 Kilometer. Wem das nicht reicht, der kann bis zu vier weitere Akkus dazu mieten oder kaufen, die ihrerseits nochmal jeweils 100 Kilometer mehr Reichweite ermöglichen. Diese Option gibt es beim fast serienreifen Honda e nicht: Die weiterentwickelte Urban-EV-Studie von der IAA 2017 schafft nur rund 200 Kilometer und soll in knapp einem Jahr beim Händler stehen. 

Deutlicher weiter weg von der Realität sind dagegen die VW-Studie I.D. Buggy, die an den offenen Strandflitzer aus den 60er Jahren erinnert…

Fast doppelt so weit kommt der neue Kia E-Soul, der am Stand der Koreaner ebenfalls nur von elektrifizierten Modellen umgeben ist. Neben dem Niro Hybrid, der sich mit einem kleinen Facelift optisch an seinen rein elektrischen Bruder anpasst, zeigt die Studie Imagine, wo die Reise hingehen könnte. Allerdings ist der E-Crossover mit 21 Bildschirmen auf dem Armaturenbrett noch weit von einer möglichen Serienfertigung entfernt.

Mercedes stellt eine Strom-Studie der V-Klasse namens EQV aus

Weit entfernt von einer Elektro-Show ist Mercedes: Klar, das demnächst kommende SUV EQC gehört zum Pflichtprogramm in Genf. Ansonsten aber stellen die Stuttgarter lediglich eine Strom-Studie der V-Klasse namens EQV aus, die dem mit der Einführung des T6-Facelifts erhältlichen E-Bulli von Volkswagen ideell Konkurrenz machen soll; die Serienversion soll schließlich auf der IAA debütieren. Ob der Stromer-Reigen dort genauso groß ausfällt wie in Genf, bleibt abzuwarten – immerhin haben bereits fast 20 Marken ihre Teilnahme in Frankfurt abgesagt. 

BMW i3 Dauertest – Soll es das gewesen sein?

Suuuuuuuuu – und weg ist er! Surrend und nahezu lautlos hat sich der BMW i3S aus dem Staub gemacht. Ab ins Ende des Dauertests, ab in die graue Jahreszeit. Bayern versinkt im Schnee, der Rest der Republik im Matsch und überall nur grau in grau. Da fehlt der BMW i3S irgendwie mit seinem knalligen und auffälligen Exterieur-Design. Fehlt e…

Are you ready for the Stecker?

Mercedes-Benz präsentiert eine geniale Smartphone-App

Die Elektromobilität provoziert immer wieder mit den gleichen Ängsten. Hört man Interessierten aber skeptischen Autofahrern zu, dann kommen immer wieder die gleichen Argumente: So ein E-Auto ist ja ganz interessant, aber. Und bei Plug-in Hybriden kommt dann nach dem Reichweiten-Argument die nächste Keule: Nein, es rentiere sich ja für den eigenen Fahrstil gar nicht. Wenn man dann mal fragt, wie genau der eigene Stil und das eigene Profil aussehen, erntet man oft ein lautes Schweigen.

Mit der geradezu explodierenden Diversifizierung der Antriebstechniken wird zudem die Beratung im Autohaus immer wichtiger und immer öfter versagen leider auch die selbst ernannten Experten. Welche Technik passt denn nun zum eigenen Fahrprofil?

Ein reines E-Auto bei 99% meiner Fahrten? Oder ein Plug-in Hybrid, der besonders häufig rein elektrisch fahren kann? Nicht zuletzt die hysterische Diesel-Diskussion forciert die Ängste von Neuwagenkäufern und zukünftigen Elektroauto-Fans.

Zeit, den Menschen eine Hilfestellung zu geben, dachte man sich bei Mercedes-Benz und die mittlerweile obligatorische Frage: „Gibt es da keine App für..?“

EQ-Ready

Mit der nun kurz vor der IAA Premiere feiernden App „EQ-Ready“ präsentiert der Stuttgarter Automobil-Hersteller ein ziemlich geniales Hilfsmittel. Eine App, die einem nicht nur Orientierung dienen kann, sondern eine wirkliche, eine nützliche Hilfe bietet und die Antwort auf die Frage: „Are you ready for the Stecker?“ liefert.

Die seit dem 6. September im Android und Apple App-Store ladbare App „EQ-Ready“ App zeichnet, nach dem man ihr die entsprechenden Rechte eingeräumt hat, das persönliche Fahrprofil auf. Sie erkennt automatisch, wann man mit dem Auto unterwegs ist, von wo nach wo, analysiert Fahrtdauer und -Strecke und fragt nach möglichen Ladepunkten an den Start- und Endpunkten einer Reise. In meinem eigenen Fall konnte ich der App einen verfügbaren Ladepunkt zuhause angeben. Was bei den folgenden Fahrten dazu führt, dass man im Ideal-Fenster für die E-Mobilität startet. Gerade die vielen Kurz-Strecken unter der Woche, die selten mehr als 100 Kilometer langen Etappen, führen zu einem klaren Ergebnis.

Um aus dem Fahrprofil ein Empfehlung ableiten zu können, muss die APP natürlich noch einen anderen Parameter kennen: Welches Auto plant man zu nutzen. Die EQ-Ready App verfügt derzeit über acht hinterlegte Fahrzeuge. Die App startet, unterlässt man eine erste Konfiguration mit dem 2018 kommenden Elektro-SUV EQC, der noch als Concept-SUV hinterlegt ist. Mit der zu erwartenden elektrischen Reichweite von 500 Kilometern ist dieser natürlich eine Art Trumpf im E-Auto Quartett der App. Spannender wird es, wenn man die bereits verfügbaren smart fortwo Electric drive oder auch einen der verfügbaren Plug-in Hybriden wie den GLC 350e auswählt.

In meinem eigenen Fall war nach einer kurzen Woche der Nutzung klar: „Glückwunsch, alle Deine Fahrten sind elektrisch möglich“. Bezogen auf den kommenden Elektro-SUV der Stuttgarter. Nun gut, wenig verwunderlich, nach 2.5 Jahren Dauertest mit einem Plugin-Hybriden war mir schon vor Nutzung der App klar: Ja – ich kann auch mit Stecker!

Dennoch, für Menschen, die den Umstieg planen, ist diese App perfekt geeignet. Schade eigentlich nur, dass man nur Mercedes-Benz (und smart) Modelle auswählen kann 😉

Skoda Vision E – Vorbote der elektrischen Zukunft

Bei der Elektro-Offensive, die der Volkswagenkonzern ab 2020 mit den sogenannten I.D.-Modellen fahren will, möchten die Töchter kräftig mitmischen. Als erste Marke meldet sich Skoda. Auf der internationalen Messe Auto China 2017 präsentieren die Tschechen nach über 120 Jahren klassischen Automobilbaus ihr erstes Elektroauto, genannt: „Vision E“. Der knapp 4,70 Meter lange Crossover, ein Mix aus SUV und Coupé, sol…

Skoda Vision E – Elektrischer Vorbote

Skoda wird bis zum Jahr 2025 fünf reine Elektromodelle in verschiedenen Größen und in zwei Jahren eine Plug-In-Version des Flaggschiffs Superb im Programm haben. Einen ersten Vorgeschmack liefert die Studie Skoda Vision E, die im April auf der chinesischen Automesse in Shanghai Premiere feiert und wesentliche Elemente eines noch namenlosen künftigen Serienmodells verrät. Der erste Stromer mit Skoda-Logo soll i…

Skoda Vision E – Im großen Stil ins Elektro-Zeitalter

Skoda startet mit einem SUV ins Elektro-Zeitalter. Eine Studie des coupéhaft geschnittenen Crossovers wollen die Tschechen im April auf der Automesse in Shanghai vorstellen. Das Vision E genannte Konzeptfahrzeug ist bereits seriennah. Bis zum Jahr 2025 will Skoda fünf reine Elektromodelle in verschiedenen Größen und in zwei Jahren eine Plug-In-Version des Flaggschiffs Superb im Programm haben. In Sachen Antrieb is…

VW e-Golf – Mehr Reichweite und ein paar smarte Lösungen

Der Golf gilt in seiner Klasse als König. Doch in Sachen E-Mobilität fährt der Wolfsburger nicht an der Spitze. Die Deutschen bevorzugen Stromer wie BMW i3 und Renault Zoe. Vielleicht hängt dies mit dem VW-Prinzip zusammen. Der damalige Konzernchef Martin Winterkorn wollte partout kein Elektroauto, das auf einer eigenen Plattform steht und eine eigene Karosserie hat. Zu teuer, zu riskant…

Citroen E-Berlingo Multispace – Viel Platz, null Emissionen

Bereits seit 2014 bietet Citroen die Nutzwert-Variante des Berlingo auch mit Elektroantrieb an. In Zukunft wird außerdem der Multispace, also die familientaugliche Pkw-Version des Berlingo, in einer batterieelektrischen Antriebsvariante zu haben sein. Wie schon andere Citroen-Stromer wird der neue E-Berlingo von einem 49 kW/67 PS und 200 Newtonmeter starken Motor angetrieben, der seinen Strom aus einer 22,5-kWh-Batterie bezieht. Fahrleistungen nenne…

Vanda Dendrobium – Blumiger Bolide

Seit einiger Zeit machen vermehrt fernöstliche Newcomer der E-Mobilitätsszene mit eindrucksvollen Elektrosportwagen auf sich aufmerksam. Jüngster Star in diesem illustren Reigen ist der in Singapur beheimatete Batteriehersteller Vanda Electrics. Mit dem über 300 km/h schnellen Dendrobium haben die Asiaten einen Flachmann auf die Räder gestellt, der möglicherweise sogar in Serie gebaut wird. Da Autobau-Expertise bei Vanda Electrics in eher rudimentäre…

Stadtauto e.Go Life – Schicker Sparpreis-Stromer

Auf der Cebit in Hannover (bis 24. März) stellt das Aachener E-Auto-Start-up e.Go Mobile das rein elektrisch getriebene Stadtwägelchen e-Go Life vor. Abzüglich der staatlich gewährten Elektroauto-Kaufprämie soll der Life nur rund 12.000 Euro kosten. Schon 2018 soll es soweit sein. Trotz der günstigen Preisprognose sieht der Life keineswegs nach Billigauto aus. Die Front mit schicken Kulleraugen wirkt freundlich, dan…

Skoda-Pläne – Elektroauto kommt 2020

Skoda will 2020 sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen. Das hat die VW-Tochter nun im Rahmen der Bekanntgabe seiner Geschäftsergebnisse erklärt. Eine Studie wird im April auf der Auto Shanghai gezeigt. Das Modell wird den Modularen Elektrobaukasten (MEB) des VW-Konzerns nutzen, der auch für die zeitgleich geplanten Elektroautos der Marken VW und Seat zum Einsatz kommt. Darüber hinaus habe…

Hybrid Kinetic H600 – Große Pläne

Die italienische Designschmiede Pininfarina hat für die in China beheimatete Hybrid Kinetic Group eine E-Auto entwickelt. Die 5,20 Meter lange Stufenheck-Limousine namens H600 debütierte jetzt auf dem Genfer Salon. Auffällig sind ein chromgerahmtes, durchgehendes Leuchtenband am Heck und gegenläufig angeschlagene Türen. Der Zugang zum Innenraum ist dank fehlender B-Säulen großzügig. Auf den mit dunkelbraunem Leder bezogenen Sitzen können vier Passagier…

Elektropläne bei Audi – Drei Neue bis 2020

Drei neue Elektroautos will Audi bis 2020 auf den Markt bringen. Den Start macht 2018 das bereits angekündigte Elektro-SUV, das den Namen E-Tron tragen wird, wie Vorstandschef Rupert Stadler auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens erklärte. 2019 soll ein E-Tron Sportback mit Fließheck und erhöhter Sitzposition folgen 2020 startet ein elektrisches Kompaktmodell, das auf dem neuen Elektro-Baukasten des VW-Konzerns basiert. Anschließen…

Kia Soul EV – Weiter geht’s

Kia bietet ab Juni den Soul EV mit einem verbesserten Batteriepaket an. Zusammen mit einer leichten Verbrauchssenkung soll der neue Stromspeicher eine um fast 20 Prozent erhöhte Reichweite erlauben. Zugleich wird der Preis des Stromers um 600 auf rund 29.500 Euro steigen. Entscheidend für das Reichweitenplus ist eine neue Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer von 27 auf 30 kWh erhöhten Kapazität. Zugleic…

Toyota i-Tril Concept – Neigung zu Kleinstadt-Müttern

Nicht viel breiter als ein Motorroller, aber geräumig wie ein Kleinstwagen: Das elektrische Mini-Mobil i-Tril könnte in Zukunft den Innenstadtverkehr revolutionieren. Zumindest, wenn es nach Autohersteller Toyota geht, der das schmale Vierrad als Studie zum Verkehr der Zukunft auf dem Genfer Autosalon (bis 19. März) vorgestellt hat. Das Micromobil ist mit 2,83 Metern von Bug bis Heck nur wenig länge…

Renault Zoe E-Sport Concept – Der E-Mobilitäts-Beschleuniger

Mit 400 Kilometern elektrischer Reichweite hat der überarbeitete Renault Zoe kürzlich gegenüber der E-Auto-Konkurrenz ein Ausrufezeichen gesetzt. Was mit emissionsfreien Antrieben sonst noch möglich ist, zeigen die Franzosen auf dem Genfer Salon (bis 19. März) mit der Studie Zoe E-Sport Concept. Das Schaustück ohne Chancen auf eine Serienumsetzung wird von zwei Elektromotoren mit zusammen 340 kW/462 PS angetrieben, die de…

Elektroauto Jaguar I-Pace – Rotes Revival

Auch eine Sportwagenmarke wie Jaguar sieht ihre Zukunft in einer Elektrifizierung des Antriebs. Die E-Ambitionen der Briten hat die im November 2016 auf der Los Angeles Autoshow gezeigte Studie I-Pace untermauert. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) wird das bereits seriennahe Konzeptauto in neuer Lackierung als Europapremiere gezeigt. Photon-Rot heißt die frische Außenfarbe, in der auch die erste…

Autonomes Fahren – Im Zweifel greift Sam ein

Nerviger, unfallträchtiger, verwirrender und qualvoll zähfließender geht es kaum noch in Europa. Der Londoner Innenstadtverkehr an einem Wochentag um 10.14 Uhr ist ein Alptraum. Horden von eiligen Fußgängern, Baustellen, Kreisverkehre, enge Straßen, Lieferwagen und Taxis kreuz und quer; viel Stop, wenig Go. Und mittendrin: eine Oase der Entspannung für Tetsuya Iijima und seine Mitfahrer. Der Entwicklungschef für autonomes Fahren be…

Elektroauto Jaguar I-Pace – Rotes Revival

Auch eine Sportwagenmarke wie Jaguar sieht ihre Zukunft in einer Elektrifizierung des Antriebs. Die E-Ambitionen der Briten hat die im November 2016 auf der Los Angeles Autoshow gezeigte Studie I-Pace untermauert. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) wird das bereits seriennahe Konzeptauto in neuer Lackierung als Europapremiere gezeigt. Photon-Rot heißt die frische Außenfarbe, in der auch die erste…

Borgward BX5 – Deutschland-Start mit Elektro-SUV

Rein elektrisch statt als Hybrid: Borgward bringt sein Kompakt-SUV BX5 ausschließlich als Elektroauto auf den deutschen Markt. 2019 will die Bremer Traditionsmarke in chinesischer Hand den Verkauf hierzulande starten, auch das neue Werk in Bremen soll dann die Arbeit aufgenommen haben. Die konventionelle Version des BX5 wird bereits ab März in China gebaut und zunächst auch vor allem im Reic…

Smart Forfour electric drive – Der smarteste Smart

Nach der Vorstellung der bereits vierten Generation des rein elektrisch angetriebenen Zweisitzers Smart Fortwo als Coupé, folgt nun der viersitzige Smart namens Forfour. Beide sind 10. März 2017 bestellbar. Innerhalb der Stadt sind die mittlerweile flüsterleisen Mercedes-Töchter mit Renault-Technik am besten aufgehoben, da die Reichweite beim zweitürigen Coupé bei lediglich 160 Kilometern und beim Viertürer gar nur bei 155 Kilometer…

Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid – Leistung mit Öko-Touch

In Sachen E-Mobilität legt Porsche auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) nach: Der Sportwagenhersteller zeigt erstmalig den Panamera Turbo S E-Hybrid. Das neue Topmodell der Baureihe ist mit einer Systemleistung von 680 PS der stärkste Panamera bislang. Der Verbrauch wird mit nur 2,9 Litern angegeben. Angetrieben wird der Teilzeitstromer primär von einem 406 KW/550 PS starken Vierliter-V8-Benziner. Zusätzlic…

Opel als Elektroautomarke – Neue Spannung für den Blitz?

Wird Opel zur reinen Elektroautomarke? Nach Bekanntwerden der Verkaufsgespräche zwischen Konzernmutter General Motors (GM) und Peugeot scheint der Plan erst einmal vom Tisch. Oder wäre die Konzentration auf die Zukunftstechnik vielleicht doch eine gute Idee? Die Pläne für den Umbau zur E-Automarke verfolgt Opel-Chef Karl-Thomas Neumann einem Bericht des „Manager Magazin“ zu Folge bereits seit Monaten. Der Verbrennungsmotor solle be…

Gelifteter VW E-Golf – 100 Kilometer für 1.000 Euro

Zu Preisen ab 35.900 Euro ist ab sofort der geliftete VW E-Golf bestellbar. Die Elektroversion des kompakten Fünftürers ist im Zuge der Überarbeitung 1.000 Euro teurer geworden, bietet im Gegenzug aber eine um 100 auf 300 Kilometer gewachsene Maximalreichweite. Im Alltag sollen ohne Probleme etwa 200 Kilometer möglich sein. Außerdem steigt die Leistung des E-Motors um 20 PS auf 10…

Nanoflowcell Quant 48Volt – Elektrischer Reichweiten-Riese

Heilsbringer oder Scharlatan? Bei Nanoflowcell scheiden sich die Geister. Allen Kritikern zum Trotz stellt die in Liechtenstein beheimatete Firma in Genf Jahr für Jahr Autos mit Elektroantrieben vor, die fast zu schön klingen, um wahr zu sein. 2017 folgt das nächste Konzept auf der Schweizer Automesse. Quant 48Volt heißt die neue Studie, die im Vergleich zu einigen Vorgängern optisch nu…

Smart streicht Benziner in den USA – Nur noch elektrisch

Der Kleinwagenhersteller Smart streicht in den USA den Verbrennungsmotor aus dem Programm. Künftig soll es die Modelle Fortwo und Forfour nur noch mit Elektroantrieb geben, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf ein Schreiben von Amerika-Chef Dietmar Exler an die Händler der Marke berichtet. Gleiches gilt für den E-Auto-Leitmarkt Norwegen; in allen anderen Ländern soll es neben den E-Modelle…