Bertha Benz Challenge setzt auf neue Kooperationspartner

Die erste Bertha Benz Challenge im September 2011 war mit 43 angemeldeten alternativ angetriebenen Fahrzeugen bereits ein großer Erfolg, siehe Youtube „Bertha-Benz-Challenge 2011“. Doch die diesjährige Veranstaltung vom 14. bis 16. September 2012 soll für die Teilnehmer und Zuschauer noch attraktiver werden  – dank mehrerer neuer Kooperationspartner: Automechanika in Frankfurt, Heidelberger Altstadt, Hockenheimring und Schwetzinger Schloss.

Der Start der Bertha Benz Challenge erfolgt in diesem Jahr von der Automechanika (Messe Frankfurt), der weltweiten Leitmesse der Automobilwirtschaft und Leitmesse Emobility. Am 14. September können die nachhaltigen Fahrzeuge ab morgens von den zahlreichen Messebesuchern auf dem Freigelände „Agora“ besichtigt werden. Nach einer großen Pressekonferenz startet die Bertha Benz Challenge dann um 16 Uhr vom Frankfurter Messegelände in Richtung Ehrenhof des Mannheimer Schlosses.

Nach der Abfahrt von Mannheim am Morgen des 15. September (9.30 Uhr) in Richtung Pforzheim legt die Challenge dann um 10.30 Uhr einen Stop in der Fußgängerzone der Heidelberger Altstadt ein. Um die Bertha Benz Challenge gebührend zu empfangen, veranstaltet Heidelberg Event auf dem Universitätsplatz ein ganztägiges Heidelberger Schaufenster für alternative Energien und Elektromobilität. Während des Stops wird auch die Heidelberger Volksbank Auskunft über ihre Emobilitätsaktivitäten geben.

Nächster Halt auf der Weiterfahrt nach Pforzheim wird dann die Mittagspause in Bruchsal sein, wo die Elektronauten letztes Jahr sogar vom Orchester der Stadt begrüßt wurden! In Bruchsal wird auch das Aufladen der Fahrzeuge mit Ladesäulen der Firma Schletter zu sehen sein, vielleicht auch wieder induktives, berührungsloses Laden eines dort ansässigen Unternehmens.

Nach dem großen Empfang durch die Stadt Pforzheim auf dem Marktplatz der Goldstadt, und der Übernachtung, geht es dann am Sonntag den 16. September wieder zurück nach Mannheim. Auf der Fahrt dorthin wird aber nicht nur eine Mittagspause auf dem Hockenheimring eingelegt, sondern die lautlosen Fahrzeuge der Bertha Benz Challenge werden auch ein oder mehrere Runden auf dem Motodrom des Hockenheimrings drehen. Und dies im großen Rahmen des Abschlußlaufes der IDM, der internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft.

Damit dürfte die Teilnahme von Elektro-Motorrädern besonders attraktiv sein, und da paßt es, daß sich schon zwei bärenstarke lautlose Peraves-Motorräder aus Schweizer Produktion angekündigt haben. Aber auch die Teslas können einmal zeigen, warum sie beim Beschleunigen der große Albtraum italienischer Sportwagen sind! Und das sollte auch einmal gesagt werden: Schön, daß der Hockenheimring sich der Elektromobilität öffnet!

Wie letztes Jahr werden zahlreiche Mitsubishi „i-Miev“ und German E-Car „Stromos“ beweisen, daß Elektromobilität in Deutschland durchaus bezahlbar ist, auch wenn die Subventionen der Bundesregierung leider nicht den Käufern der Fahrzeuge zufließen, was in anderen Ländern zu einem großen Aufschwung der Elektromobilität beigetragen hat.

Auf der Rückfahrt können dann die Fahrzeuge auch noch im Garten des Schwetzinger Schlosses bewundert werden, auch die 6 Fahrzeuge der Osnabrücker Stadtwerke, die auf eigener Achse den langen Weg nach Hessen und Baden auf sich nehmen. Daß die Stadtwerke Osnabrück auch noch als Sponsor der Bertha Benz Challenge auftreten, sollte manchen hiesigen Stadtwerken zu denken geben. Denn nur mit großem Engagement können wir die anstehenden Umweltprobleme lösen!

Anmeldungen zur Bertha Benz Challenge sollten möglichst vor dem 31.7.2012 erfolgen, weitere Informationen: www.bertha-benz-challenge.de

Durch das Dreiländer-Eck gestromert

Vom 3.5. bis zum 5.5. stand die Bodensee-Region mächtig unter Strom. Ein buntes Starterfeld von namhaften Automobil-Herstellern war aufgeboten, als die AutoBild neben der Klassik-Rallye auch einlud zur ersten:

BODENSEE-ELEKTRIK 2012

An drei Tagen zu Beginn des Monats Mai wurde aus der wunderbaren Region rund um den Bodensee eine besonderer Veranstaltung-Ort  für die Pioniere in der Automobil-Elektrifizierung.  Neben den bekannten Elektrofahrzeugen von Mitsubishi und Nissan, waren auch die noch im Test-Stadium befindlichen Modelle von BMW und Volkswagen vor Ort. Ebenso aufregend und interessant waren auch der „E-„Type Jaguar des Windkraft-Spezialisten „Windreich“ und der umgebaute Fiat 500 des Hamburger Unternehmens Karabag.

Unterstützt wurden die bereits genannten Modelle von einer breiten Palette an Mercedes-Benz E-Mobilen, die sowohl als reines E-Fahrzeug vor Ort waren, als auch in einer Brennstoffzellen-Version.  Auch der Ingolstädter Hersteller Audi hatte 2 e-tron Versionen mit am Start und nicht vergessen darf man die besonders sportliche Form des Elektroantriebes unter der Meldung vom US-Sportwagen: Tesla Roadster Sport.

Mit dem Fisker Karma und den beiden Konzernbrüdern von GM, dem Chevrolet Volt und dem Opel Ampera, wurden auch Range-Extender-Fahrzeuge auf den Prüfstand der e-Auto-Tour durch das Dreiländer-Eck geschickt.  Nicht minder innovativ, aber bereits ein gewohnter Anblick war der von Toyota eingesetzte PlugIn Prius der anstelle des geplanten Wasserstoff-Versuchsfahrzeuges an den Start ging.

Tesla, der Sportler unter den E-Autos

Tag 1:

Die „Erste Etappe der Bodensee-Elektrik 2012″ führte vom Startpunkt und dem Rallye-Basislager Bregenz, über beschauliche Sträßchen in das Allgäu, durch das Schwaben-Städtchen Tettnang und weiter bis nach Friedrichshafen. Neben einer Kontroll-Station in der beeindruckenden Kulisse eines Luftschiff-Hangers, war der Zielpunkt das Dornier-Museum in Friedrichshafen. Unter den legendären Dornier-Modellen wurde in gemeinsamer Runde der erste Tag der E-Auto Rallye mit einem guten Essen und vielen „Strom-Gesprächen“ beschlossen.

Als „Zeilen-Tipper“ und Blogger fuhr der Verfasser von diesem Artikel seine erste E-Auto-Rallye, das Ergebnis nach dem ersten Auto bestätigte dann auch die Erfahrung in dieser besonderen Rallye-Form. Der vom Verfasser und seiner Pilotin gelenkte Mitsubishi i-MiEV kam an Tag 1 über einen traurigen 20.ten Platz leider nicht hinaus.

Fisker Karma 403 elegante PS

Tag 2:

Der zweite Tag sollte für uns vom Team: „Mitsubishi i-MiEV“ besser werden. Neben einem Fehler in der eigenen Rallye-Methodik wurde die Enttäuschung des ersten Tages abgeschüttelt und wir genossen die Routenwahl der Organisatoren. Von Bregenz ausgehend fuhr der Rallye Tross lautlos durch das Appenzeller-Land. Beschauliche Ortschaften, teilweise durch Bergdörfer in denen die Zeit langsamer zu laufen scheint als im Tal. Das ambitionierte Ziel der E-Auto Rallye-Gemeinde lag auf der über 2.000m hohen Schwägalp am Berg Säntis.  Besonders ökonomisch fahren und dabei die Berge erklimmen, ein besonderer Spagat am Steuer eines E-Auto. Erfordert die Bergfahrt doch Höchstleistung von E-Motoren und den Saftspendern in Akkumulatoren-Form.

Unser i-MiEV fuhr die Strecke souverän. (Was indes nicht jeder Teilnehmer für sich behaupten konnte). Doch an dieser Stelle ist der spezielle Charakter der ersten Bodensee Elektrik noch einmal wichtig: Es geht nicht um die Erzielung von Höchstleistungen im Bereich der Geschwindigkeik, es ist eine Rallye die zum Test des aktuellen Standes in der E-Auto Entwicklung einlädt. Die renommierten Hersteller erreichten die Schwägalp allesamt problemlos und mit genug Zuversicht, den reduzierten Watt-Haushalt der Bord-Akkus durch die bevorstehende Talfahrt, mit der Hilfe der „Rekuperation“ wieder auffüllen zu können.

Und in der Tat, zurück auf Bodensee-Niveau erreichten alle Teilnehmer den gemeinsamen Parc-Fermé bei den Illwerken in der Stadt Bregenz.

Die Wertungsprüfungen des zweiten Tages waren für das Team Mitsubishi i-MiEV mit der Startnummer 511 doch deutlich positiver. Platz 11 von 21 gewerteten Teilnehmern – ein erster Erfolg für das gemischte Team aus Online-Journalisten am Steuer des ersten in Groß-Serie hergestellten Elektrofahrzeuges.

Das i-MiEV Team!

 

Tag 3 und das Finale bei der Bodensee-Elektrik:

Angespornt von den ersten Erfolgen, nahmen die 22 Teilnehmer den dritten Tag bereits früh in Angriff und gingen erneut auf eine lange Etappe die den bunt gemischten Fuhrpark auf eine Reise durch Österreich und Deutschland führte. Mit Stationen am Ravensburger Spieleland und dem Hymer Museum in Bad Waldsee, ging es durch das Allgäu auf den Rundkurs mit famoser letzter Wertungsprüfung, am Zielpunkt der Rallye in Bregenz.

Wp7, 8, 9 und 10 wurden an diesem letzten Tag gefahren und an WP8 fuhr das Team aus dem kleinen Stromer i-MiEV, der Bloggerin Nicole Y. Männl und dem Schreiberling dieser Zeilen auf den 2.ten Platz. Geschlagen nur von der Rallye-Expertin Isolde Holderied. WP8 sollte der einzige Glanzpunkt für Startnummer 511 gewesen sein. Am Ende stand nur ein 19.ter Platz auf der Ergebnisliste.

Pilotin Isolde Holderied und Nicole Männl

In der Gesamtwertung reichte die Teamleistung im von Mitsubishi Motors Deutschland genannten i-MiEV leider nur für einen Platz 16. Und doch, es war ein Erfolg. Denn wir sind angekommen. Ohne Pannen. Keine Defekte. Der i-MiEV hätte die Rallye gewinnen können, wären Pilotin und Beifahrer noch ein paar Tage länger als Team unterwegs gewesen.

So gewann die „1.Bodensee-Elektrik 2012“ das Team von Toyota Deutschland, mit Isolde Holderied am Steuer und Hauke Schrieber (AutoBild) am Gebetsbuch und den Stopp-Uhren. Auf Platz 2 kam der Tesla Roadster Sport mit dem engagiert fahrenden Stefan Voswinkel (AutoBild) und der Beifahrerin Kathrin Schira (Tesla Deutschland) ins Ziel.  Den 3.ten Platz sicherten sich die Audi-Boys im Audi A1 e-Tron, pilotiert von Andreas Metzmeier und Reinhold Felber.

 

Es waren spannende Kilometer durch eine der schönsten Landschaften, mitten im Dreiländer-Eck Deutschland, Österreich und Schweiz – es war vor allem auch ein deutlicher Beweis, was E-Mobilität schon heute kann und für die Teilnehmer dürfte es eine besondere Erfahrung gewesen sein, ohne Motorengeräusche die Umwelt zu erleben und die Strecke zu genießen.

Der Mitsubishi i-MiEV besteht unter den strengen Blicken des TÜV

Auf ein Wiedersehen in 2013!

 

Alle Ergebnisse im Blick: „klick“ 

Große Galerie auf Facebook!

Links aus dem Artikel:
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Stromlieferung aus Frankreich

Renault präsentiert auf dem Genfer-Automobilsalon den ersten eigenen Kompakten mit rein elektrischem Antrieb.

Renault ZOE

20.600€ wird der erste in Serie gefertigte Kompakt-Stromer aus dem Hause Renault kosten. Dafür bekommt man einen kompakten 2-Türer mit 65kW starkem Elektromotor und der neuen Designsprache des Französischen Konzerns.  Um das Kostenrisiko der neuen Elektromobil-Besitzer zu minimieren hat sich Renault entschlossen, die Batterien des ZOE zusätzlich zum Kaufpreis zu vermieten.  Die Kosten hierfür belaufen sich  in Abhängigkeit von Kilometerleistung und der Laufzeit auf mindestens 79€ pro Monat.

Die maximale Reichweite des ZOE gibt Renault mit 210km an. Verantwortlich für diese Reichweite ist unter anderem eine Klimaanlage mit Wärmpepumpen-Technik wie man diese bereits aus besonderes Effizienten Wäschetrocknern zuhause kennt.

Natürlich rollt der Zoe auf besonderen Michelin Reifen für einen optimierten Rollwiderstand.

Käufer können sich für den neuen Zoe auf der extra für die Elektromobilität im Hause Renault,  eingerichteten Homepage registrieren und Reservierungen eingeben!

Der Link lautet: www.renault-ze.com

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Bei minus 13 Grad schickte TÜV Süd elf Elektrofahrzeuge auf eine 50 Kilometer lange Fahrt. Foto: Auto-Medienportal.Net/TÜV Süd

Unter Strom. Im Winter. Der Praxis Test.

Der TÜV Süd wird für ein Jahr lang alle aktuell erhältliche Elektrofahrzeuge auf Ihre Zuverlässigkeit und Reichweite testen. Zum Anfang hat der TÜV Süd eine Alpentour durchgeführt. Dabei mussten die Elektrofahrzeuge eine 50km lange Voralpen-Tour bei eisigen Temperaturen bewältigen.

Bei minus 13 Grad schickte TÜV Süd elf Elektrofahrzeuge auf eine 50 Kilometer lange Fahrt. Foto: Auto-Medienportal.Net/TÜV Süd

Minus 13° – das ist für Elektroautos kein Spass. Denn neben dem Problem der Kälteempfindlichen Batterien, wird der Strom aus den Akkus zusätzlich für die Heizung im Innenraum benötigt.  Auch ist die in der Winterzeit notwendige Beleuchtung am Elektroauto ein Faktor der erheblichen Einfluss nehmen kann auf die Reichweite des Elektromobils.

Damit alle Testkandidaten mit den gleichen Voraussetzungen auf die aus Stadt-, Land,- und Autobahnstücken bestehende Teststrecke gingen, wurden die Fahrzeuge vor der Voralpenfahrt erst einmal für 2 Stunden in der Kälte geparkt. Im Anschluß gingen die Test-Kandidaten auf die Prüfstrecke unter realistischen Bedingungen. Die Temperatur im Innenraum gab der TÜV mit „angenehm“ an.

Als Ergebnis kann man bereits sagen, alle Testkandidaten haben die 50km Strecke in der Kälte geschafft.  Beteiligt waren der Tesla Roadster, der Karabag 500, der Smart ForTwo Electric Drive, eine Mercedes Benz A-Klasse Eco Drive und die 2 mit dem Mitsubishi i-MiEV baugleichen Citroen C-Zero und Peugeot i-On.

2012 wird der TÜV alle Fahrzeuge weiteren umfangreichen Tests unterziehen.

Zwei Mercedes-Benz A-Klasse E-Cell für die Landesregierung

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Verkehrsminister Winfried Hermann haben in Stuttgart zwei weitere Elektrofahrzeuge für den Fuhrpark des Landes in Empfang genommen. Zwei Mercedes-Benz A-Klasse E-Cell sollen dort ab sofort ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen. Baden-Württemberg seidie Heimat des Automobils, und deshalb wolle man ein Signal setzen und Elektrofahrzeuge auf der Straße stärker sichtbar machen, betonten die beiden Landespolitiker.

Bereits seit Dezember 2010 sind mehrere Mercedes-Benz B-Klassen F-Cell und Smart Fortwo Electric Drive für die Landesregierung im Einsatz. Baden-Württemberg ist damit Vorreiter beim Einsatz von Elektroautos als Dienstwagen. (ampnet/jri)

 

 

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