Alles neu beim Dacia Duster?

Die zweite Generation des Autos, das kein Statussymbol sein möchte, wurde jüngst auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Allerdings muss man schon genau hinsehen, um die Unterschiede zum Vorgänger zu erkennen. Das SUV zeigt ein moderneres Design, bleibt aber – wie der Vorgänger – seinem robusten Charakter treu. Innen setzt der neue Dacia Duster hingegen auf ein vollständig neues Interieur. Gefallen möchte der rumänische Neuling natürlich mit seinen weiterhin erschwinglichen Preisen, einem guten Raumangebot und sogar mit brauchbarer Geländetauglichkeit.

Design – wenn weniger mehr ist

4,30 m misst der Dacia Duster der zweiten Generation – das ist ein Zentimeter weniger, als beim Vorgänger. Das soll allerdings keine Auswirkungen auf die Platzverhältnisse des Interieurs haben – ganz im Gegenteil. So stehen ausreichende 445 Liter Kofferraum mit Front- und 376 Liter mit Allradantrieb bereit. Hier muss sich schon fragen, ob man lieber einen geländegängiges SUV mit wenig Kofferraum oder ein „normales“ SUV mit ausreichendem Gepäckabteil haben möchte. Förster, die gerne mal ihre Beute im Kofferraum transportieren, kommen hier in ein Dilemma.

Der robuste Unterfahrschutz zeigt, dass der Dacia Duster auch im Gelände zu Hause ist

Andererseits dürfte das neue Interieur aber viel zu schade für Tierkadaver sein – hier hat sich Dacia durchaus Mühe gegeben und ein fahrerorientiertes Cockpit eingebaut. Schön, dass der Touchscreen des Media-Nav Evolution-Systems dabei angenehm hoch positioniert wurde. Außerdem bietet der Dacia Duster nun ein neues Lenkrad im Vier-Speichen-Design. Viel wichtiger als dieses Feature ist aber, dass der Nutzen gesteigert wurde: Der Verstellbereich des Lenkrads wurde genauso erweitert, wie jener der Sitze. Hinzu kommt eine großzügigere Ausstattung mit Ablagemöglichkeiten und die Verwendung von hochwertigeren Materialen. Daneben bieten die neuen Sitze nun mehr Seitenhalt und zum ersten Mal eine Arm- und Lordosenstütze. Eine Premiere feiert auch die erstmals erhältliche Klimaautomatik mit erhöhter Klimaleistung im Dacia. Einen Hauch Premium-Feeling bringen Features wie das schlüssellose Zugangssystem „Keycard Handsfree“ oder die Multiview-Kamera, die sowohl das Einparken wie auch Fahrten im Gelände erleichtert.

Vollkommen neu gestaltest Interieur im Dacia Duster

Der Dacia Duster will es wissen

Wählt man den Rumänen mit optionalem Allradantrieb, soll er im Gelände mehr können, als nur über einen schlechten Feldweg fahren zu können. 21 cm Bodenfreiheit sowie Böschungswinkel von 30 Grad vorn und 33 Grad hinten prädestinieren den Dacia Duster nahezu zum Nutzfahrzeug im Unwegsamen. Dafür ist aber nicht nur der Innenraum zu schade, sondern auch das Exterieur. Zwar fällt die Frontpartie mit ihrem robusten Look und dem hochgezogenen Unterfahrschutz auf, doch wirkt der Dacia Duster mit seiner neuen Front zu schade, um ihn im Wald zu zerkratzen. Da wären etwa der neue Kühlergrill mit Einsätzen in Wabenform, das LED-Tagfahrlicht oder das markante Motorhaubenprofil, die dem Rumänen einen Hauch Noblesse angedeihen lassen.

Ausgefallen 17-Zoll-Leichtmetallräder

Ansonsten fällt der Duster mit seiner ansteigenden Fensterlinie und dem Knick auf Höhe der C-Säule auf. Außerdem wanderte die Windschutzscheibe zehn Zentimeter weiter nach vorn und steht nun etwas flacher als beim Vorgänger. Die ausgestellten Radhäuser werden von 17-Zoll-Leichtmetallrädern gefüllt – so weit so gut. Aber was ist mit den Rückleuchten geschehen? Hier stand scheinbar ein Jeep Renegade Pate.

Beim Fahren möchte der Dacia Duster II mit einer neu konstruierten, elektrischen und geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung gefallen. Endlich am Zahn der Zeit angekommen zeigt sich der Dacia mit seiner Ausstattung an Assistenzsystemen, wie etwa einem Toter Winkel-Warner. Zudem gibt es erstmals Windowairbag für den Rumänen sowie eine automatische Aktivierung des Abblendlichts. Und sollte man sich doch einmal ins Gelände trauen, sorgt eine Berganfahrhilfe dafür, dass nichts schiefgeht.

Die Rückleuchten erinnern stark an einen Mitbewerber des Dacia Duster

Dafür sollten auch die aus dem Renault-Regal stammenden Aggregate sorgen, die mit Front- und Allradantrieb kombiniert werden können. Zur Wahl stehen zwei Benziner, ein Flüssiggasantrieb sowie zwei Turbo-Diesel. Während der Einstiegsbenziner ein Saugmotor ist, greifen die restlichen Aggregate auf Turbo-Technik zurück. Die Leistungsspanne ist überschaubar und reicht von 90 bis 125 PS.

Mit weißer Weste – Der VW Scirocco R „Black Style“

Der Scirocco ist in seinen wohl letzten Zügen – was sehr schade ist. Schließlich basiert der flache Wolfsburger noch auf der alten Golf V-Plattform, die sonst fast überall ausgelaufen ist. Zwar wurde der Scirocco stets aufgefrischt und auf dem neuesten Stand gehalten, was die Änderungen zum jeweiligen Modelljahr anbelangt, doch taufrisch ist er nicht mehr. Vermutlich wird er – aufgrund geringer Absatzzahlen – den Controllern im Konzern zum Opfer fallen und nicht neu aufgelegt. Aber – so sagt der Volksmund – nichts Genaues weiß man nicht und deshalb wollen wir uns den Volkswagen Scirocco „Black Style“ anschauen, der die sportliche Topversion optisch aufwerten soll. Read more

Bollerwagen: Audi RS3 by RaceChip

Der Audi RS3 – von Haus aus bereits kein Kind von Traurigkeit. Man sieht dem kompakten Ingolstädter vielleicht nicht auf den ersten Blick an, dass er ein waschechter Sportler ist, aber was unter dem Blech steckt, macht ihn zur echten Kanonenkugel.  Dabei ist der RS3 mit satten Schwellern, Schürzen und ausladenden Radhäusern bestückt. Das neuestes Showcar des Tuners Race Chip ändert am Äußeren wenig, hebt die Leistung aber spürbar an. Jetzt hat dieser Audi nicht nur vier Ringe, sondern auch eine Vier am Anfang seiner Leistungsangabe.

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Serienmäßig leistet der kompakte Überflieger bereits 367 PS und 465 Nm. Damit ist er in 4,3 Sekunden auf 100 km/h und schafft leicht die abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Gegen Aufpreis ist der Ingolstädter sogar 280 km/h schnell. Doch Race Chip setzt hier noch eins drauf und steigert den Audi RS3 auf 410 PS und 520 Nm. Damit soll die Längsdynamik weiter gesteigert worden sein – genaue Angaben gibt es bislang noch nicht. Wie aber ist es um die Querdynamik bestellt? Der RS3 gilt als Untersteuerer und nicht gerade als Kurvenwunder.

Abhilfe verschafft der Göppinger Tuner dem Kompakten mit einem straffen KW-Clubsport-Fahrwerk. Es ist dreifach einstellbar und soll dem RS3 die Kurvenwilligkeit näher bringen. Hinzu gesellen sich nicht nur sehr ansehnliche, sondern auch leichte OZ-Felgen, die die ungefederten Massen reduzieren und so der Querdynamik zuträglich sein sollen. Für den nötigen Kontakt zu Straße sind klebrige Sportreifen von Michelin verantwortlich – damit sollte der RS3 richtig behände wirken.

Interessant bei der Leistungssteigerung sind nicht nur die gesteigerten Werte, sondern vor allem auch, dass der Kompakt-Sportler nicht nur auf digitale, sondern erstmals auf analoge Sensorsignale zurückgreift. Wie dem auch sei: Der RS3 ist ab Werk kein günstiges Vergnügen. So verwundert es schon fast, dass die zusätzlichen 43 Pferdchen und 55 Nm sehr günstige 699 Euro kosten. Die restlichen Komponenten, wie das Fahrwerk oder der Radsatz kosten natürlich extra, aber so zeugen von höchster Qualität und Knowhow. Wo bekommt man sonst eine so maßgeschneiderte und zudem noch raffinierte Leistungssteigerung  für solch einen Kurs? Zumal mit zwei Jahren Garantie? Dem großen Vorbild, dem Audi quattro kommt man mit diesem RS3 aber sehr nahe: Fünf Zylinder, genügend Leistung und eine Folierung, die dem Klassiker ähnelt. Die Legende ist dabei inklusive.

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Verfeinert: Der BMW i8 von AC Schnitzer

Ein innovatives Design mit einer revolutionären Antriebsart – das sind die Attribute, die auf den BMW i8 zutreffen. Kein anderes Fahrzeug hat die Sportwagenwelt so sehr aus ihren festgefahrenen Spuren gehoben, wie der flache Münchner. Daran möchte der Traditiontuner AC Schnitzer nichts ändern, sondern den i8 etwas verbessern. Zudem fassen die Aachener das Design an und veredeln es mit ihren typischen Stilelementen. Geblieben sind aber der Verbrauch und Co2-Ausstoß eines Kleinwagens.

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News: Jeep mit extrovertierten Konzepten im Markenstil

Die Easter Jeep Safari jährt sich zum 50. Mal und das will man beim amerikanischen Geländewagenhersteller mit sieben neuen Concept-Cars sowie eine Vielzahl von Mopar- und Jeep-Performanceteilen feiern. Dabei betont jedes dieser Modelle, wie robust und anachronistisch die Marke sein möchte, obwohl die Verbindung mit Fiat diese Identität teilweise etwas weichspült. Ein kurzer Überblick über die Konzepte, die uns erwarten. Read more

News: Rolls Royce Black Badge – England sieht schwarz

Tuning ab Werk? Bei Rolls Royce? Das klingt unverschämt, verrückt, fast schon nach Blasphemie. Deshalb ist es auch gar nicht so wild, wie alles auf den ersten Blick aussieht. Der Rolls Royce Ghost, seines Zeichens die „kleine“ Luxuslimousine der Briten und der Wraith, das auf der Limousine aufbauende Coupé, erfahren ein Performance-Programm, das den Charakter der beiden verändern soll. Wohin geht die Reise? Pimp my Ride oder In-House-Optimierung?

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Was haben wir nicht schon alles gesehen: Rapper lassen sich die britischen Nobel-Karossen in den schlimmsten Regenbogenfarben lackieren, verschandeln nicht nur die Optik mit Kutschen-artig großen Chrom-Felgen in 30 Zoll und verbauen die wildesten Schlangenleder- oder Kroko-Interieurs, die man sich nur vorstellen kann. Das will Rolls Royce natürlich nicht – ganz im Gegenteil – und hüllt seine beiden Derivate ausschließlich in eine einzige Farbe: Frei nach Henry Ford kann der Kunde jede Farbe wählen, solange es Schwarz ist. Die Lackierung zieht sich nicht nur über die gesamte Karosserie, sondern schmückt auch den Kühler und die legendäre Kühlerfigur, die „Spirit of Extasy“. Dabei betonen die Briten, dass der verwendete Farbton das tiefste und dunkelstes Schwarz sei, das man für ein Serienauto bekommen könne.

Innen muss man sich allerdings doch fragen, was mit der vornehmen Zurückhaltung der Briten geschehen ist. Man kann – natürlich – jeden Quadratmillimeter mit perfektem Leder beziehen lassen. Aber die gezeigten Farbkombinationen lassen die Frage aufkommen, ob nicht vielleicht doch ein Sprechgesangskünstler in die Design-Abteilung gewechselt ist. Die Kombination von grellem Blau mit einem Anthrazit oder eine Art Himbeer-Violett wollen nicht recht zum vornehmen Anspruch passen.

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Ähnlich klingt das Vorhaben, wenn die Briten über die Optimierungen des V12-Biturbo-Motors sprechen. Bei der Limousine wuchs die Leistung auf 612 PS und 840 Nm, während das Coupé bei seinen 632 Pferdestärken bleibt. Der Zweitürer legte beim Drehmoment zu und bietet nun ebenso 840 Nm, anstatt der bisherigen 770. So weit so gut, doch dabei belässt es Rolls Royce nicht. So wollen die Entwickler auch die Gasannahme verändert haben, sodass nur noch ein leichter Druck auf das rechte Pedal reicht, um die Drehzahlleiter bis zum Ende zu erklimmen. Da bleibt nur zu hoffen, dass das britische Understatement erhalten bleibt und die schweren Fahrzeuge nicht zu zappeligen Fußballer-Autos mutieren.

News: BMW i8 weltweit bestverkaufter Hybrid-Sportwagen

Die Bayern: Nicht nur im Fußball extrem erfolgreich. Im Sport ernten die Süddeutschen für ihre Leistungen noch Neid und Missgunst, doch BMW dürfte für seinen Erfolg eher Beifall und Ruhm gebühren. Schließlich ist der BMW i8 der bestverkaufte Hybrid-Sportwagen überhaupt. So konnten von dem flachen Hybriden mehr Exemplare abgesetzt werden, als von allen anderen Sportwagen. Dazu zählen etwa der Exot Fisker Karma oder aber der Supersportler Porsche 918 Spyder. Read more

Der Felgen-Dresscode aus dem Allgäu

Heutzutage sind Leichtmetallräder schon beim Fahrzeughersteller in großer Auswahl erhältlich und sogar oftmals Serie – doch längst nicht alle verfügbaren Felgen versprechen Hochspannung pur. Die 2014er Staffel von ABT Sportsline, dem bekannten Veredler von Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns, sollte man allerdings keinesfalls verpassen: Die Gussfelgen CR, DR und ER-C sowie das exklusive Schmiededesign ER-F versprechen jede Menge Spezialeffekte und sind echte Höhepunkte für den Radkasten.

F steht für „forged“ (geschmiedet): Beim ABT ER-F (19, 20 Zoll) entsteht durch das aufwändige Herstellungsverfahren eine besonders hohe Materialverdichtung, was extrem schlanke und dynamisch geformte Speichen erlaubt: In Verbindung mit der Effektlackierung „black magic“ wird das Rad aus dem Allgäu zu einem echten Actionhelden, der das ABT-Motorsportlogo mit Stolz trägt. Das ABT ER-CC steht für „cast“ (gegossen) – beweist optisch sehr viel Familienähnlichkeit. Mit den Lacktönen „silverbullet“ oder „gun metal“ hat ABT allerdings die Farbpalette speziell abgemischt. Zudem bieten die Allgäuer für das Kraftpaket neben 19 und 20 Zoll-Varianten ebenso eine 18-Zoll-Größe.

Die ABT DR hätte einen Doktortitel nicht nur laut ihrer Modellbezeichnung verdient: Der durch die aufwändige Hinterdrehung zweifarbig erscheinende Look und die in einem kühnen Schwung aus der Mitte hervorbrechenden Speichen repräsentieren die Hohe Schule des Designs. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen den Grundfarben „mystic black“ und „gun metal“ sowie Größen von 18 bis 22 Zoll. Dieses XXL-Format macht die ABT DR auch für große SUVs wie etwa dem Audi Q5 zu einem echten Hit.

Mit Dimensionen von 19 bis 22 Zoll eignet sich die ABT CR ebenfalls für den großen Auftritt. Die Zwischenräume der Doppelspeichen geben dem Leichtmetallrad ein äußerst souveränes Auftreten. Der Clou allerdings sind die verschiedenen Farbkonzepte: Das ABT CR Rad ist entweder durchgängig in elegantem „silver light“ lackiert oder kommt als extrem sportliches „silver black“ mit luxuriöser Diamantbedrehung an der Front daher. In der Farbkombination „black red“ mit roten Farbakzenten wird das Design CR im Rahmen der „Young Collection“-Reihe zu einem noch günstigeren Einstiegspreis angeboten.

Mit den Designs CR, DR, ER-C und ER-F gelingt es ABT Sportsline somit auch im Modelljahr 2014 wieder, sein Felgenprogramm hochkarätig zu besetzen.

Alu- und Stahlfelgen im Vergleich

Alu- und Stahlfelgen im Vergleich: Eine Frage der eigenen Ansprüche

Räder und Felgen sind nicht nur aus funktioneller Sicht essenzieller Bestandteil eines Autos – sie leisten über ihr Erscheinungsbild zudem einen wichtigen Beitrag zu der Gesamtoptik und dem Charakter des Fahrzeugs. Die Frage nach der Reifengröße und dem passenden Profil ist dabei genauso alt wie die Frage nach dem richtigen Felgenmaterial. Doch was eignet sich eigentlich besser für die eigenen Ansprüche und Nutzungsgewohnheiten – Alu- oder doch eher Stahlfelgen?

Alufelgen punkten doch nur bei der Optik, oder?

SR-diamantgedreht_06_seitlich_hg-w-lrDer größte Vorteil von Alufelgen gegenüber Stahlfelgen liegt in der Optik der Felgen. Das denken viele, aber es gibt einen wesentlich wichtigeren Aspekt: Aluminium ist leichter als Stahl.  In vielen Fällen wird der Gewichtsvorteil der Leichtmetallräder jedoch durch die Wahl eines größeren Rades wieder aufgebraucht. Hier sollte der Käufer zwischen Optik und Gewicht abwiegen. Neben den leichteren Aluminiumfelgen spielt der Reifen in der Gesamtbetrachtung eine große Rolle. Wer Premium-Sportreifen montiert und hier auf breitere Reifen wechselt, der verspielt den Gewichtsvorteil ebenso wie der, der vor allem ein großes Stück vom edlen Aluminium-Rund im Radhaus haben will. Egal ob kompakt und dezent, glatt poliert oder matt gebürstet: Alufelgen werden gerne mit Reifen kombiniert, die einen besonders niedrigen Querschnitt besitzen und lassen die Räderkombination dann ausgesprochen sportlich wirken.

Stahlfelgen werden hingegen mithilfe von Radkappen aus Kunststoff optisch aufgewertet und sind daher in der Anschaffung deutlich kostengünstiger. Neben dem Aspekt der Ästhetik  gibt es einen weiteren Nachteil für die Radkappen. Diese können verloren gehen oder geklaut werden.

Stahlfelgen überzeugen durch eine enorme Robustheit

Ein Fahrzeug mit breiten Reifen und Alufelgen garantiert vor allem im Frühjahr und Sommer gesteigerten Fahrspaß. Die leichteren Felgen, die Reifen mir dünnem Querschnitt, das sorgt für Fahrspaß bei einer entsprechenden Optik.  Im Vergleich zu robusten Stahlfelgen sind Felgen aus Aluminium deutlich stoßempfindlicher und nutzen sich bei Winterwetter mit aufgewirbeltem Streusalz und Matsch entsprechend schnell ab. Korrosionsschäden wie Kratzer und Risse in der Aluminiumoberfläche verschlechtern nicht nur die Optik, sondern können auch zu einer eingeschränkten Funktionalität führen. Schlaglöcher können beschädigte Alufelgen sogar komplett außer Gefecht setzen. Stahlfelgen überzeugen daher vor allem im Winter durch eine enorme Robustheit bei einer deutlich kostengünstigeren Anschaffung.

Der Kauf von neuen Alufelgen sollte über einen Fachmann laufen. Die richtige Größe, der Lochabstand und die Lochanzahl des jeweiligen Fahrzeugmodells müssen ebenso beachtet werden, wie die Belastbarkeit. Als grobes Beispiel dient die Montage von Alufelgen auf einem Transporter. Aber auch Geländewagen stellen andere Ansprüche an die neuen Felgen, als sportliche Kompaktfahrzeuge. Auf jeden Fall müssen die Räder für das eigene Fahrzeug zugelassen sein. Unter Umständen muss eine Eintragung der Räder beim TÜV erfolgen.  Unabhängig vom Material lohnt sich vor dem Kauf neuer Felgen auf jeden Fall der Preisvergleich im Internet (z.B. bei Toroleo.de) – auf diese Weise können komfortabel die passenden Reifen für das eigene Fahrzeug zum besten Preis gefunden werden.

Das Gute von Alu- und Stahlfelgen kombinieren

Die Frage nach den „richtigen“ Felgen lässt sich pauschal nicht beantworten, da hierbei in erster Linie das eigene Budget und die Frage nach den Prioritäten beantwortet werden müssen. Sportliche Optik? Oder Preis? Besonders große Räder, oder doch lieber nur ein Ersatz für hässliche Stahlfelgen? Üblicherweise bekommen im Winter dennoch die deutlich preiswerteren und robusteren Stahlfelgen den Vorzug gegenüber Alufelgen. Wer im Sommer auf Alu- und im Winter auf Stahlfelgen setzt, kann das Beste aus beiden Materialien kombinieren.

Mein Leben als Reifentester

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Jobs in der Automobil-Industrie

Ich bin ja schon jemand der sich glücklich schätzen darf, ob des Berufs oder der Berufung die ihn gefunden hat. Anders als andere Werktätige habe ich kein Problem damit, wenn der Sonntag-Abend zu Ende geht und der Montag-Morgen am Horizont zu erblicken ist. Meine tägliche Arbeit dreht sich zu großen Teilen nur noch um die Dinge, die mir richtig viel Spaß machen. Autos. Autos testen. Autos fahren. Autos kennen lernen. Neue Autos. Alte Autos. Sportliche Autos. Langweilige Autos. Ökologische Autos. Autos die viel Sprit sparen und Autos die viel Spaß machen. Kurzum: Autos machen meinen Tag unterhaltsam.

Reifentester

Bevor ich mich als Auto-Blogger verdingt habe, hatte ich tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, mich in der Reifen-Industrie zu bewerben und als Reifentester zu arbeiten. Damals – die Sache mit den Blogs war noch nicht so der Knüller und Facebook und Co eh nicht – da hatte ich bereits genug von meinem langweiligen 9-to-5 Job. Ich wollte wieder etwas mit Autos machen. Viel zu weit hatte ich mich von meinen ursprünglichen Lehrberufen entfernt. Back to Basics.

Warum auch immer – ich bin kein Testfahrer für Automobilreifen geworden, aber ich kann Jérome Haslins gut verstehen, wenn er in diesem Michelin Video von seinem Beruf spricht.

Das der gute Jérome seit 22 Jahren bei Michelin arbeitet, hat vermutlich einen guten Grund. Und beim Anblick seines Videos wird schnell klar: „Spaß am Job!“

Es sind diese drei simplen Wörter die zusammen kommen müssen, damit man im Alltag mit seinem Beruf un dem restlichen Leben glücklich werden kann: „Spaß am Job“.

Nun kann man natürlich auch sagen, Jérome hat sich genau den Besten Teil der Arbeit ausgesucht, denn er testet Reifen für Sport- und Rennwagen. Na klar – wer will nicht den ganzen Tag über das Gummi herziehen, während er die Motoren hechelnd in den Begrenzer laufen lässt. Aber  –  ganz so simpel ist es natürlich nicht.  Der Job von Jérome sieht nach viel Spaß aus, aber es gehört auch etwas ganz besonderes dazu, diesen Job ausüben zu können:

Das Popo-Meter

Wer einen Reifen auf einem hochkarätigen Sportwagen wie einem Porsche oder Ferrari beurteilen will, der muss nicht nur von Natur aus exzellente Reaktionen am Lenkrad haben, er benötigt auch extrem viel Erfahrung hinter dem Lenkrad. Denn als Reifentester muss er die Unterschiede heraus fahren, die den oftmals nur minimalen Unterschied zwischen High-End Sportreifen ausmacht.

Und das wichtigsten Mess-Instrument ist der Hinter des Testfahrers. Die Verbindung zwischen Auto und Fahrer muss perfekt sein, den die Mess-Instrumente der Techniker und Ingenieure können eines nicht fest stellen: Den Spaß den der Fahrer beim Auto fahren haben soll. Und da spielen die Reifen eine Schlüsselrolle. Ein guter Reifen – oder ein schlechter Reifen – es kann unter Umständen nur der Gummi zwischen Auto und Straße sein, der über Fahrspaß oder Frust entscheidet.

Hier den richtigen Reifen zu entwickeln, dafür braucht es Menschen wie Jérome.

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Abschied

Zitternde Suche

Angefixt von den ersten 500km im Nissan 370Z musste ich mal schauen, was der Flitzer aus Japan denn so kostet. Laut der Presse-Mappe stehen so knapp 50.000€ auf dem Hof. In der Relation zur gebotenen Leistung – wir denken an die 328Ps aus 3.7l V6 – ein Schnäppchen. Zur Erinnerung, der von mir hochgeachtete Porsche Cayman kostet als S-Modell mit 8Ps weniger knapp 70.000€. Ohne das ich jetzt die Ausstattungen verglichen habe – ich spar mir das. Ist eh hypothetisch.

Also suche ich bei mobile.de nach 370Z mit der 7-Gang Automatik, den 19″ Felgen und der umfangreichen Ausstattung mit Festplatten-Navi. Und in der Tat – mit unter 40.000€ findet man Tageszulassungen mit unter 100km.

Natürlich muss Papa für 40.000€ viele Male in die Tastatur klopfen, aber denk ich an die PS/€ Relation – dann –

ja – dann –

dann bin ich froh gerade kein Geld dafür übrig zu haben.

Wäre die Frau nun die erste Runde um den Block drehen darf, schaue ich ein paar Videos zum 370Z an, sowie dieses:

(Ja, ist ein 350Z – aber immerhin der gute Tim ist dabei)