Kleinwagen auf dem Genfer Salon Klein, aber pfiffig

SUV, Elektrofahrzeuge, gerne auch in Kombination, und Supersportwagen: Auf dem Genfer Salon wird geklotzt. Es gibt aber auch ganz normale Fahrzeuge und sogar Kleinwagen sind da – manche auch mit E-Motor.

Größer, schneller, weiter. Auch wenn auf dem diesjährigen Genfer Autosalon (bis 17. März) viele Aussteller wieder nach diesem Motto agieren, heißt es diesmal auch oft einfach: kleiner, flotter und nicht ganz so weit. Neue Kleinwagenmodelle und -studien zeigen, dass diese Gattung trotz aller SUVisierung noch nicht ausstirbt.

Mittlerweile in der fünften Generation tritt der Renault Clio an. Der französische Bestseller, der im Herbst in Deutschland auf den Markt kommt, versucht den Spagat zwischen Tradition und Neuerung

Zwei französische Hersteller nutzen die Aufmerksamkeit der Messe und rücken ihre neuen Kleinwagen ins Rampenlicht. Mittlerweile in der fünften Generation tritt der Renault Clio an. Der französische Bestseller, der im Herbst in Deutschland auf den Markt kommt, versucht den Spagat zwischen Tradition und Neuerung. Das Außendesign wurde nur behutsam weiterentwickelt, Clio-Kunden sollen nicht verschreckt werden. Statt betulichem Kunststoff-Ambiente gibt es jetzt ein schickes Interieur. Viele Fahrerassistenzsysteme, Konnektivität, digitales Cockpit und viel Platz sowie ein großer Kofferraum sollen die Kundschaft von den Vorzügen des 4,05 Meter langen Kleinwagens überzeugen. Abschiednehmen heißt es dagegen von der Kombivariante sowie von Dieselmotoren. Zunächst gibt es daher nur vier Benziner; die Leistungsspanne reicht von 65 bis 130 PS. 2020 folgt eine Hybridversion. Eine batterieelektrische Version wird es nicht geben. Beim Thema Elektroantrieb in dieser Klasse setzen die Franzosen weiterhin auf ihr Modell Zoe. 

Der nur 3,85 Meter lange, rein batterieelektrische Honda soll nächstes Jahr auf den Markt kommen und setzt optisch auf die Niedlichkeitskarte

Bei Peugeot geht man einen anderen Weg. Die kommende Generation des 208 baut auf einer neuen Plattform auf, diese kann mit Benzinern, Dieseln und Elektromotoren kombiniert werden. Für den konventionellen Antrieb stehen Dreizylinder-Benziner von 55 kW/75 PS bis zu 96 kW/130 PS zur Wahl. Das Toptriebwerk ist serienmäßig an eine Achtgang-Automatik gekoppelt. Peugeot offeriert noch einen Diesel, der 74 kW/100 PS leistet. Die E-Version, die kurz nach dem 208-Debüt im Herbst folgen wird, kommt auf 100 kW/136 PS und verfügt über eine Batterie mit 50 kWh Kapazität. Als Reichweite für den e-208 gibt Peugeot 340 Kilometer an. Da die Batterie im Fahrzeugboden platziert ist, gibt es keine Einschränkung beim Kofferraumvolumen. Es beträgt bei allen Varianten 270 Liter. Natürlich kommt der kleine Löwe mit vielen Assistenten vorgefahren. Für Konnektiviät ist ebenfalls gesorgt. Optisch passt sich der 208 mit klaren Linien außen wie innen den Design-Vorgaben des größeren 508 an. 

Mit der Studie Centoventi gibt Fiat einen Ausblick auf einen Nachfolger des Panda

Gar nicht auf groß macht der noch namenlose Honda-Winzling. Der nur 3,85 Meter lange rein batterieelektrische Mini soll nächstes Jahr auf den Markt kommen und setzt optisch auf die Niedlichkeitskarte. Die runden Scheinwerfer und die eckige Grundform machen den Viersitzer auf Anhieb sympathisch. Im Innenraum geht es bunt und fröhlich zu. Vier Türen erleichtern den Ein- und Ausstieg. Der als Stadtauto konzipierte Japaner mit Hinterradantrieb soll eine Reichweite von 200 Kilometern haben. Zu teuer für die Serienproduktion dürften die bei der Studie noch vorhandenen seitlichen Kameras sein, die statt Außenspiegel montiert sind. Der Verzicht auf eine höhere Batteriekapazität, die längere Strecken ermöglichen, sollte einen vergleichsweisen günstigen Einstiegspreis für den elektrischen Zwerg gestatten. Süß und preislich attraktiv: Das könnte die Verkaufszahlen ankurbeln.

Vor keinen großen Umsetzungsproblemen dürfte das ID. Junior Concept stehen

Süß war lange die passende Beschreibung des Fiat 500. Bevor der Knuddel 2020 in Genf auf einer modifizierten Plattform als batterieelektrische Version seine Premiere feiert, zeigt das italienische Traditionsunternehmen, dass noch Lebenswillen in ihm steckt. Statt der x-ten Spielart des Cinquecento geben die Italiener mit der Studie Centoventi einen Ausblick auf einen Nachfolger des Panda. Dieser zählt zu den Urgesteinen im Portfolio und bedarf wie der 500 dringend eines Nachfolgers. Und wie der Panda bei seinem Debüt 1980 durch seine unkonventionelle Art begeisterte, will die Centoventi an diese alten Fiat-Tugenden anknüpfen. Die Fiat-Kreativen dürfen zumindest am Anfang daher noch ein wenig verrückt sein. Das modular aufgebaute Konzeptauto soll preiswert, witzig und voller Ideen sein. So können die Besitzer ihr Fahrzeug ganz individuell mittels Beklebungen, Stoßfängertypen und Dachmodulen gestalten. Auf Wunsch ist sogar ein Stoffverdeck zu haben, das den Kleinwagen zum Cabrio macht. Der Antrieb des 3,70 Meter langen Stadtautos erfolgt elektrisch. Die Reichweite lässt sich von 100 Kilometern durch bis zu vier weitere Batteriemodule jederzeit auf bis zu 500 Kilometer erweitern. Man kann nur hoffen, dass Fiat sich wieder auf sein Kernkompetenz besinnt und klassische „Volkswagen“ mit pfiffigen Ideen baut. 

Die kommende Generation des Peugeot 208 baut auf einer neuen Plattform auf, diese kann mit Benzinern, Dieseln und Elektromotoren kombiniert werden

Vor keinen großen Umsetzungsproblemen dürfte das ID. Junior Concept stehen. Schick sieht es aus, greift Designelemente der großen ID.-Studien auf und bringt Licht ins Rutscheauto für die Kleinsten. Elektroantrieb ist aber eher nicht vorgesehen, es bleibt beim bewährten Zweifußantrieb mit der umweltfreundlichen Abstoßernergieumwandlung. Vielleicht gibt es für die Umwelt noch Flüsterreifen.

Sie werden so schnell groß: 25 Jahre Renault Twingo

„Junge, wo ist bloß die Zeit geblieben? Eben warst Du noch ein Kind und nun bist Du schon 25!“ So oder so ähnlich wird es dem ein oder anderen ergehen, wenn er zu hören bekommt, dass der Renault Twingo nun sein 25. Jubiläum feiert. 1992 war es, als der kleine Franzose sein Debut auf dem Automobilsalon in Genf feierte und das Konzept eines Vans mit den Abmessungen eines Kleinstwagens verband. Heute blicken wir auf drei Generationen zurück, die sich bei einem Detail einig geblieben sind: Den Kulleraugen. Read more

Der neue Nissan Micra jetzt mit Mikromotor

Statistiken sind kein Hexenwerk. Tatsache ist, dass in Deutschland im Segment der Kleinwagen fast drei Viertel mit einem Benziner unter 100 PS unterwegs sind. Um möglichst viele seiner Fahrzeuge auf diesen gemeinsamen Nenner bringen zu können, bietet Nissan für die neue Generation des Micra jetzt unter dem 1,5 Liter großen Diesel und dem Turbobenziner, beide mit 90 PS, für die drei unteren von fünf Ausstattungsvarianten einen 1,0 Liter Benziner mit 71 PS an. Der ist keine ganz unbekannte Größe. Als sogenannter Allianzmotor arbeitet er bereits im Smart for Two und for One sowie im Dacia Sandero. Als Einstiegsmotor soll er auf den kleinsten Nissan, der im April dieses Jahres in fünfter Generation auf den Markt gekommen ist, noch mehr Appetit machen.

Der neue Nissan Micra mit schmalen Scheinwerfern, markanter Seitenlinie, flacherem Dach und tiefer nach untern gezogenem Kühlergrill.

Weg von den Kulleraugen hin zu einer stylischen Optik 

Der Appetit dürfte schon angesichts der neuen schnittigen Optik des Micra angeregt sein. Weg von dem eher langweiligen Versuch, optisch als „Weltauto“ allen gefallen zu müssen, mutierte der neue, für den europäischen Markt konzipierte und nicht in Indien, sondern beim Allianzpartner Renault in Frankreich gebaute Micra zu einem Eyecatcher. Das gilt natürlich besonders für das auffällige Grün unseres Testwagens, in dem die Ecken und Kanten der Karosserie des auf knapp vier Meter angewachsenen und um sechs Zentimeter flacheren Kleinwagens besonders gut zur Geltung kommen. Die Front lebt nicht mehr von drolligen Kulleraugen wie beim eher rundlichen Vorgänger, sondern zeigt mit schräger geschlitzten Scheinwerfern eine deutlich aggressivere Optik. Zackig auch das Heck mit den Rückleuchten in Bumerang-Form. Die betonte Sportlichkeit kommt nicht nur beim männlichen Beifahrer besser an.

Der Micra hat 55 Millimeter an Höhe verloren, da kann es hinten für größere Passagiere schon mal eng werden.

Der neue Einstiegsmotor ist trotz 175 km/h Höchstgeschwindigkeit etwas schwach auf der Brust.

Doch die Gleichung, dass sich der gerade mal knapp über 1000 Kilogramm leichte Japaner mit dem kleinen Ein-Liter Dreizylinder auch sportlich ambitioniert bewegen lässt, geht, wie zu erwarten, nicht ganz auf. Dafür fehlt es dann angesichts eines Drehmoments von 95 Newtonmeter doch etwas an Spritzigkeit. Zudem agiert der kleine Benziner eher knurrig, zumindest, wenn man die Beschallung über die in dieser Klasse sonst nicht anzutreffende Bose-Sound-Technik zwischendurch mal beendet. Sie lässt uns über in den Kopfstützen integrierte Lautsprecher in einer Klangwolke versinken und erstickt Unterhaltungen, aber auch Motorengeräusche gleich im Keim.

Eine 360-Grad Rundumkamera hilft beim Fahren und Rangieren, der radarbasierte Notbremsassistent hilft, Kollisionen zu vermeiden.

Wer auch raus mal aus der Stadt will, wird den Spurhalteassistenten begrüßen

Doch nicht nur medienklangtechnisch überrascht der neue Micra. Bereits in der Basisausstattung ist eine Spurkontrolle an Bord, die aus Kostengründen über (ESP gesteuerte) Brems-, und nicht über (teurere, da aufwendigere ) Lenkeingriffe korrigiert. Doch immerhin, und wer seinen Kleinwagen nicht ausschließlich in der Stadt, sondern auch mal auf der Autobahn bewegen will, wird es begrüßen. Dort wird er aber bemerken, dass ein in keiner Variante des neuen Micra angebotener sechster Gang helfen könnte, den Geräuschpegel und den Verbrauch noch zu senken. Anstelle der angegebenen 4,6 Liter bediente sich unser Testwagen an mehr als sechs Litern. Als Einstiegspreis für den Micra mit dem Mikromotor ruft Nissan 12 990 Euro auf.

Text und Fotos. Solveig Grewe

 

 

Alle Highlights, bevor es losgeht: Seat auf der IAA

Es ist noch gut eine Woche hin, bis die IAA 2017 ihre Tore für die Weltöffentlichkeit öffnet. Doch Seat hat es besonders eilig, seine Highlights schon jetzt zu präsentieren. Und diese haben es in sich! Die Kompaktklasse der Spanier wird mit einem neuen Topmodell, dem Seat Leon Cupra R, gekrönt, das natürlich im Mittelpunkt des Messeauftritts steht. Daneben zeigt man aber auch den Seat Arona, ein SUV im B-Segment, das besonders wichtig für die aufstrebende Marke ist. Und auch technisch legen die Spanier ein Pfund auf den Tisch: Der Sprachassistent von Amazon – “Alexa” – soll zukünftig in die Modellpalette integriert werden. Read more

Fiesta 2017 – Et hätt noch immer jot jejange

Ab dem 8. Juli 2017 steht der neue Ford Fiesta bei den FORD-Händlern. Doch zuvor musste er sich der Presse-Meute aus ganz Europa stellen und auch Habby von mein-auto-blog war bereits "on the road" mit dem neuen Fiesta. Einem echten "Kölsche Jung'" im übrigen. Tatsache. Ausgerechnet der Welt-Konzern FORD baut alle Ford Fiesta in Köln-Niehl. Im Hochpreisland Deutschland einen Kleinwage…

Nissan Micra – wenn weniger mehr ist

Nissan stellte unlängst die neue Generation des Micra vor. Dieser bekommt nun einen neuen Einstiegsmotor, der die Auswahl nach unten abrundet. Reicht das 71PS-Aggregat, um die fünfte und deutlich gewachsene Generation hinreichend anzutreiben? Read more

Erste Fahrt: Nissan Micra

Nissan Micra im Fahrbericht

Japanischer Stadtflitzer mit Diesel

Seit mehr als 30 Jahren ist der kleinste Nissan, der Micra, auf dem europäischen und deutschen Markt erhältlich. Über 650.000 Einheiten in 4 Generationen konnte der Autobauer aus Japan  weltweit vermarkten. Hauptanteilig fließen diese Zahlen dem für ihn größten europäischen Markt – Deutschland – zu. Mit seinen gerade für den Stadtverkehr perfekten Maßen konnte der Cityflitzer sowohl Privat- als auch Geschäftskunden aus dem mittelständischen Bereich ansprechen. Ab Mitte März diesen Jahres nun möchte Nissan seine kleine Erfolgsgeschichte weiter ausbauen und überarbeitete nicht nur das Design des Kleinwagens, sondern auch seine Maße, Innenraum, Infotainment-System, Motorisierung und Fahrwerksabstimmung. Damit zielt er ganz klar auf seine Mitbewerber im europäischen B-Segment – den großen Markt „erwachsener“ Kleinwagen. Für den Marktstart bietet der Japaner sein Basismodell mit einem 1 Liter Benziner und der Ausstattung „VISA“ ab € 12.990 an.

Stadtflitzer mit Pfiff

Klein und pfiffig kommt der Stadtflitzer von Nissan daher, mit jeder Menge Platz für Passagiere und Gepäck. Das macht ihn seit seiner Markteinführung zum großen Eroberer, wie uns die Verantwortlichen bei der Nissan Center Europe GmbH versicherten. Einen großen Teil seiner Käufer konnte der Micra von Fremdmarken generieren. Das Konzept ist klar: Stadtfahrzeug mit hohem Nutz- und Spaßfaktor. Seine Motorisierung wurde nicht nur überarbeitet, denn zum ersten Mal wird der „Kleine“ auch von einem Diesel angetrieben. Von seinen Fahreigenschaften sowie dem neuen Design konnten wir uns bereits kurz nach Marktstart am 18. März diesen Jahres rund um den Hamburger Fischmarkt und der Hafen City einen ersten Eindruck verschaffen.

Bequemes Reisen im Kleinwagen.

Neues Design

Bei unseren ersten Fahrten mit dem Nissan macht der kleine Stadtflitzer einen bemerkenswert erwachsenen Eindruck. Auffällig ist das markante Frontdesign mit dem für Nissan bezeichnenden V-Motion Kühlergrill, einer konturierten Motorhaube und den Bumerang förmigen Leuchten mit LED-Tagfahrlicht. Eine gute Figur macht der Kleinwagen auch am Heck, dessen geänderte Stoßfänger für eine moderne und fast schon elegante Optik sorgt, zu der der Dachspoiler dann doch noch eine sportliche Note hinzugibt. Als genereller Fünftürer versteckt er seine Türgriffe hinten sehr galant.

Moderne Optik.

Diesel Aggregat inklusive

Zum Thema Antrieb präsentiert uns der japanische Autobauer nicht nur wie üblich Drei-Zylindrige Aggregate. Zum ersten Mal kommt auch ein Diesel Motor zum Einsatz. Zu den Tests in Hamburg stehen uns ein 1 Liter Sauger mit 54 kW (73 PS), ein turboaufgeladener 0,9 Liter Benziner mit 66 kW (90 PS), sowie das Dieselaggregat mit 1.5 Liter Hubraum und 66 kW (90 PS) zur Verfügung. Die 95 (1.0 Liter) und 140 (0,9 Liter) Newtonmeter der Benziner, die bei 3.500 und 2.250 Umdrehungen anliegen, sind für den reinen Stadtverkehr völlig ausreichend. In Verbindung mit einer direkten Lenkung und dem nicht zu großen Wendekreis von 10 Metern lässt sich das Fahrzeug sehr leicht dirigieren und komfortabel fahren. Der „stärkere“ Diesel mit einem Drehmomentmaximum von 220 Newtonmetern bei 2.000 Umdrehungen macht nicht nur im Stadtverkehr eine gute Figur, sondern wirkt auch auf kürzeren Autobahnstrecken souverän. Dennoch kommen alle Motorisierungen knurrig daher, was aber eher der Charakteristik geschuldet ist. Die für die neue Generation überarbeitete Fahrwerksabstimmung überzeugt mit strafferen Federn und einer Neuabstimmung von Stoßdämpfern und elektrischer Servolenkung, was den Micra äußerst agil wirken lässt. Serienmäßig kombiniert werden sowohl Benzin Aggregate, als auch der Diesel mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe, das sehr präzise und mit kurzen Schaltwegen arbeitet. Ein automatisches Getriebe wird für den kleinen Japaner leider nicht eingesetzt und ist auch nicht geplant. In Verbindung mit dem leider nur optional erhältlichen Start-Stopp-System erreichen die Motoren im Normtest recht gute Verbrauchswerte von kombinierten 4,6 l (1.0 Liter Benziner), 4,4 l (0,9 Liter Benziner) und 3,2 l (1.5 Liter Diesel) Litern je 100 Kilometer. Die damit verbundenen Kohlendioxidemissionen (107, 99 und 85 Gramm pro Kilometer) sprechen für sich. Alle Aggregate erfüllen die neueste Abgasnorm 6b.

Kleinwagen mit Diesel.

Trendiger Luxus 

Nissan möchte gerade den Bedürfnissen seiner jüngeren Kunden mit Ausstattungsmerkmalen wie einer Berganfahrhilfe, Licht- und Regensensor, Sitzheizung, dem neuen Infotainment-System mit Smartphone-Anbindung „Nissan Connect“ und dem BOSE Personal® Premium Audiosystem gerecht werden. Hinzu kommen ein zusätzlich überarbeitetes und ansprechendes Interieur mit Klavierlack-Applikationen in verschiedenen Farben und ein Sportlenkrad.

Ausstattung mit peppigen Applikationen.

Ordentliche Grundausstattung ab Basismodell

Der Micra startet für alle Motorisierungen mit der Basis Ausstattung „Visia“, die den Anspruch an ein komplettes Auto fürs Erste erfüllt. Die Preisspanne zieht sich dabei von 12.990 Euro (1.0 Liter „Visia“) bis zur Variante „Tekna“ mit dem 1,5-Liter-Diesel für 21.990 Euro. Darüber hinaus stehen zahlreiche optionale Extra-Pakete in unterschiedlichen Preishöhen zur Auswahl, die Platz zur Individualisierung lassen. Erhältlich sind dabei 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Blinklichter, Digitalradio, Klimaautomatik inkl. Pollenfilter, Smart-Key-System inkl. Start-Stopp-Knopf. Im Bereich Sicherheitssysteme in Kleinwagen legt Nissan Features wie Totwinkel-Assistent, Spurhalte-Assistent aktiv mit korrigierendem Bremseingriff, Fußgängererkennung für AEB (Autonomous Emergency Braking), Notbremsassistent, sowie Regensensor, Fernlich-Assisent und Verkehrsteichenerkennung ins Angebot. Eine Rückfahrkamera ist im Paket des Nissan Connect Navigationssystem enthalten.

Preisstart über 10.000 Euro.

Fazit: Offene Wünsche wird es auch in der 5. Generation des Nissan Stadtflitzers MICRA nicht geben. Preisstart liegt zwar über der magischen 10.000 Euro Grenze, aber hierfür unterstreicht der Autobauer aus Japan seine Kompetenz, auch Kleinwagen produzieren zu können.

Kleinwagen ohne Fragen.

Die neue Generation des Micra lässt keine Frage offen, was ein Kleinwagen leisten muss.  Als Alternative zu den deutschen Mitbewerbern ein absolutes MUSS.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Fahrbericht: Der neue Nissan Micra N-Connecta – Alles andere als mickrig

Die Kleinen werden ja so schnell groß. Die Erfolgsgeschichte dieses kleinen Flitzers begann vor genau 34 Jahren. Die erste Modellgeneration des Nissan Micra rollte vom Band und beeindruckte mit nüchternem geradlinigem Design. Typisch Japaner eben. Praktisch und mit gutem Preis-Leistungsverhältnis gewann er die Herzen der damaligen Autokäufer. Auch die späteren Modelle, allesamt eher rund und süß, erfreuten sich großer Beliebtheit…

Seat Ibiza – Spaniens Polo wird teurer

Mit Preisen ab 14.240 Euro ist ab sofort die neue Generation des Seat Ibiza bestellbar. Das Basismodell des Kleinwagens wird von einem 55 kW/75 PS starken 1,0-Liter-Benziner angetrieben, zur Ausstattung zählen im Einstiegsniveau „Reference“ 14-Zoll-Stahlräder, sechs Airbags und Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Wer die höhere Linie „Style“ wählt, erhält Klimaanlage, Mediasystem und geteilt umklappbare Rücksitzlehnen. Der Preis beträgt dann mindestens 16.19…

Suzuki Swift – Günstigere Basis

Zu Preisen ab 13.790 Euro ist ab sofort die neue Generation des Suzuki Swift als Fünftürer bestellbar. Damit sinkt der Preis im Vergleich zum Vorgänger. Der wird in der fünftürigen Karosserievariante weiterhin für 14.590 Euro angeboten. Für den neuen Swift offeriert Suzuki vier Ausstattungsniveaus. Die Einstiegsvariante heißt Basic. Sie bietet unter anderem elektrische Fensterheber vorn, Multifunktionsdisplay, Zentralverriegelung, Lichtsensor, sechs Airbags…

Toyota Yaris – Hilfreich und bunt

Etwas mehr als ein nur ein klassisches Facelift hat Toyota seinem Kleinwagen Yaris spendiert und gleich über 900 Teile am Fahrzeug erneuert. Die seit 2011 erhältliche dritte Generation fährt ab dem 24. April mit verbesserter Sicherheitsausstattung, überarbeiteten Motoren sowie aufgefrischter Optik vor. Außerdem ersetzt ein neuer 1,5-Liter-Motor mit 82 kW/111 PS das bisherige 1,33-Liter-Aggregat. Wie gehabt bieten die Japaner ihre…

Seat Ibiza – Iberischer Breitbau

Seat geht im Juni in Deutschland mit der neuen Generation des Ibiza an den Start. Das Kleinwagenmodell setzt auf einer neuen Plattform des VW-Konzerns auf, die eine neue Proportionierung des Kleinwagen-Klassikers ermöglicht. Davon profitieren vor allem die Insassen. Während sich der Ibiza bei Fahrzeuglänge und -höhe wenig verändert hat, ist sind der Radstand um rund zehn Zentimeter und die Fahrzeugbreit…

Kleinwagen-Neuheiten für Frühjahr und Sommer – Richtig groß geworden!

Ein Kleinwagen ist längst keine rollende Verzichtserklärung mehr. Die neuen Modelle sind schick, gut ausgestattet und erstaunlich groß. Eine Übersicht der Neuheiten des kommenden halben Jahres. Wie geräumig es mittlerweile selbst im kleinsten Segment zugeht, zeigt der Kia Picanto, der auf kleinster Grundfläche das maximale Platzangebot generiert. So bietet Kleinstwagen bei unverändert 3,60 Metern Länge dank gestrecktem Radstand innen deutlic…

Suzuki Swift – Dynamisches Leichtgewicht

Suzuki hat den Swift auf Diät gesetzt. In der neuen Generation wiegt der sportliche Kleinwagen nur noch 840 Kilogramm - 120 weniger als bisher. Optisch hingegen wirkt der Fünftürer wesentlich muskulöser als das noch aktuelle Modell. Das wird im Mai abgelöst, ohne dass sich der Preis wesentlich verändern soll. Aktuell kostet der Fünftürer rund 14.500 Euro, den Dreitürer gibt e…

Ford Fiesta – Start ab 13.000 Euro

Zu Preisen ab 12.950 Euro steht ab Juli der Ford Fiesta beim Händler. Die dreitürige Basisversion des Kleinwagens wird von einem 1,1-Liter-Dreizylinderbenziner mit 51 kW/70 PS angetrieben. Der Aufpreis für den Fünftürer beträgt 800 Euro. Zur Ausstattung im Einstiegsniveau „Trend“ zählen unter anderem elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung und ein Geschwindigkeitsbegrenzer. Für Sicherheit sorgen neben sechs Airbags auch ein Fahrspurassistent un…

Skoda Fabia – Druckvolle Dreier

Skoda stellt auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) für das Kleinwagenmodell Fabia einen neuen 1,0-Liter-Dreizylinder in zwei Leistungsstufen vor. Die Turbobenziner werden ab Juni die bisherigen 1,2-Liter-Vierzylinder ersetzen. Für die neue Motorengeneration verspricht Skoda mehr Leistung bei weniger Verbrauch. Im Vergleich zu den bisher eingesetzten 1,2-Liter-Maschinen soll der Spritkonsum um bis zu sechs Prozent zurückgehen. Zudem sparen di…

Kleinwagen-Sitzprobe auf dem Genfer Auto Salon – Der Große in den Kleinen

Kleinwagen sind die neue Kompaktklasse, das hört man immer wieder. Sowohl in Sachen Technik, Komfort als auch bei der Sicherheit bieten die Kleinen mittlerweile viele Extras, die früher nur der Oberklasse vorbehalten waren. Und auch größentechnisch wachsen die einstigen Einsteigerautos über sich hinaus – zumal höhenverstellbare Sitze und justierbare Lenkräder mittlerweile zum Glück keine Seltenheit mehr sind. Doch sind di…

DS-Pläne – Das Premium-Projekt

Als PSA 2010 mit dem DS3 einen Kleinwagen unter der neuen Marke DS herausbrachte, erntete dies vor allem außerhalb Frankreichs überwiegend Kopfschütteln. So sollte das neue französische Premium aussehen? Ein Fahrzeug, das wie auch die nachfolgenden Modelle DS4 und DS5 letztlich nur auf entsprechenden Citroen-Fahrzeugen basiert und seine Verwandtschaft zum Kleinwagen C3 kaum kaschieren konnte? Gemach, hieß es dazu stet…

Peugeot-Sondermodelle – Preisvorteil zum Achtzigsten

Der Autohersteller Peugeot feiert den 80. Jahrestag des Markteintritts in Deutschland mit drei Sondermodellen. Die Basis bilden der Kleinwagen 208, das Mini-SUV 2008 und der kompakte 308. Letzterer verfügt in de „GT-Line Edition“ unter anderem über beheizbare Massagesitze, Navigationssystem und einige Design-Upgrades außen und innen. Die Preise starten bei 24.370 Euro für die Variante mit dem 96 kW/130 PS starke…

Hyundai i20 Sondermodell – Go Mehr für weniger

Ab sofort gibt es den Kleinwagen i20 in Kombination mit dem 55 kW/75 PS starken 1,2-Liter-Basisbenziner als Sondermodell Go für 9.990 Euro. Der Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell soll bei rund 4.000 Euro liegen. Im Vergleich zur 12.200 Euro teuren Basisversion bietet der i20 Go einige zusätzliche Annehmlichkeiten. Die Ausstattung wurde unter anderem um Klimaanlage, Audiosystem, elektrisch bedien- un…

Ford Fiesta ST – Kleines Kraftpaket

Die neue Fiesta-Generation ist noch nicht auf dem Markt, da präsentiert sich auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) bereits die Sportversion ST, die 147 kW/200 PS und 290 Newtonmeter Drehmoment aus einem kleinen Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum kitzelt. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist nach 6,7 Sekunden abgehakt. Das Technikarsenal des Dreizylinders kann sic…

Suzuki Baleno – Bis Ende März billiger

Mit 1.800 Euro Rabatt ist bis Ende März der Suzuki Baleno zu haben. Der Basispreis für den fünftürigen Kleinwagen beläuft sich dann auf 12.000 Euro. Die Ausstattung umfasst unter anderem Klimaanlage, LED-Tagfahrlicht und sechs Airbags, für den Antrieb sorgt ein 66 kW/90 PS starker 1,2-Liter-Vierzylinderbenziner. Der Preisnachlass gilt auch für die anderen Motor- und Ausstattungsversionen. In der Top-Variante wird de…

Smart streicht Benziner in den USA – Nur noch elektrisch

Der Kleinwagenhersteller Smart streicht in den USA den Verbrennungsmotor aus dem Programm. Künftig soll es die Modelle Fortwo und Forfour nur noch mit Elektroantrieb geben, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf ein Schreiben von Amerika-Chef Dietmar Exler an die Händler der Marke berichtet. Gleiches gilt für den E-Auto-Leitmarkt Norwegen; in allen anderen Ländern soll es neben den E-Modelle…

Skoda Citigo Facelift – Noch ein Update

Bereits im Sommer 2016 hat Skoda sein Kleinwagenmodell Citigo überarbeitet und ihm unter anderem neue Optionen wie eine Klimaautomatik oder den Kollisionsverhinderer City Safe Drive spendiert. Jetzt folgt eine zweite Aufwertung, die vor allem die Außenoptik betrifft. Vorgestellt wird das Facelift auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März 2017). Unter anderem präsentieren sich Kühlergrill, Stoßfänger und Nebelscheinwerfer in neue…

Citroen C3 – Probier‘s mal mit Gemütlichkeit

Fahrkomfort war jahrzehntelang ein Wesensmerkmal französischer Autos. Zuletzt konnten aber auch sie sich dem Trend zu dynamischeren Gangarten nicht mehr komplett verschließen. Nun jedoch legt der Citroen C3 den Fokus wieder ganz klar auf Bequemlichkeit. Und kombiniert das kommode Fahrwerk mit einem urgemütlichen Innenraum. Im heiß umkämpften Kleinwagensegment kann dieser eigenständige Charakter ein echtes Kaufargument sein. Das Design ist fraglo…

Toyota Yaris Facelift – Schönheitskur, Sparmotor und Sportversion

Statt eine neue Generation aufzulegen, spendiert Toyota im Frühjahr 2017 dem Kleinwagen Yaris nach der umfangreichen Modellüberarbeitung im Jahr 2014 ein zweites Facelift. Dieses beschert dem Japaner im Sommer neben einer aufgefrischten Optik gleich noch einen neuen Benziner und eine Sportversion. Die Karosserie des Yaris bleibt unverändert, allerdings hat Toyota die Softteile an Front und Heck modifiziert. Das prägnante …

Suzuki Ignis – So klein und schon Allrad

So klein und schon Allrad. Mit dem neuen Ignis bietet Suzuki diese sichere Antriebsart in einem Kleinwagen, der gerademal 3,70 Meter kurz ist. Die Preise ab fast 16.000 Euro für den Allradler sind dagegen nicht Micro. Wer in seiner Schulzeit mit Latein gequält wurde, muss kein Wörterbuch bemühen. Ignis heißt auf gut deutsch „Feuer“ und steht in silbernen Lettern a…

Nissan Micra – Wie ein Großer

Vom Pummelchen zum straffen Stadtwagen: Der Nissan Micra ist in fünfter Generation erwachsen geworden. Mit schickem Blechkleid, peppigem Interieur, modernen Infotainment- und Assistenzsystemen sowie sparsamen Motoren steht er im März ab 12.990 Euro beim Händler. Im Vergleich zur vierten Generation hat der Fünftürer um 17 Zentimeter auf eine Länge von 4 Metern zugelegt. Gleichzeitig wurde er breiter und flacher, wa…