Skoda Karoq – Das Trio ist komplett

Kaum war die Ankündigung des neuen Skoda Karoq erschienen, flimmerten auch schon die ersten Bilder des getarnten SUV über den Bildschirm. Klar dürfte sein, dass er den Skoda Yeti beerbt, der mit seinem Namen nicht mehr in die SUV-Nomenklatur der Tschechen passt. Eingeleitet wurde diese mit dem Skoda Kodiaq, der seinen Namen ebenfalls aus der Mundart der Ureinwohner Alaskas bezieht. Angesiedelt ist der neue Skoda Karoq auf Augenhöhe mit dem Seat Ateca und dem Volkswagen Tiguan. Ausblick auf dem Kompakt-SUV der Tschechen. Read more

Seat Ibiza: Vorhang auf für die fünfte Generation

Der Seat Ibiza ist seit über 30 Jahren auf dem Markt und hat in dieser Zeit einen ganz schönen Wandel hingelegt. Gestartet als kantiger und billiger Kleinwagen, zeigte sich bereits die zweite Generation deutlich reifer. Die dritte Generation wirkte etwas bieder, womit der Nachfolger reichlich aufräumte. Nicht zuletzt das letzte Modell sorgte dafür, dass insgesamt 600.000 Seat Ibiza in Deutschland verkauft werden konnten. Der neue Kleinwagen wirkt nun etwas ernster, greift aber nach den Sternen und streckt sich in Richtung Kompaktklasse. Hier kommen die Details. Read more

Fahrbericht: Lexus IS – 豪華なおもてなし

Keine Sorge. „mein-auto-blog“ ist zwar Kosmopolit unterwegs, wurde aber nicht von den Japanern eingenommen. 豪華なおもてなし heißt ausgesprochen „Gōkana omotenashi“, was übersetzt soviel wie „luxuriöse Gastfreundschaft“ bedeutet. Und das beschreibt den neuen Lexus IS perfekt. Als viertgrößte Luxusautomarke hat Toyota-Tochter Lexus den IS neu aufgelegt und zeigt uns einmal mehr, dass die Japaner von Luxus ein ganz besonderes Verständnis haben.

Erster Test des neuen Lexus IS

„Omotenashi“ – Das Prinzip der Gastfreundschaft, in der man schon vorher weiß, was der Gast für Bedürfnisse hat, stand hier an oberster Stelle. Und der Lexus weiß genau, was sein Fahrer von ihm will. Komfort, Hochwertigkeit und die kleine Prise an Sportlichkeit, die den Fahrspaß ausmacht. Ein echter Sportwagen ist der Lexus IS nämlich nicht, dafür ist er noch zu zurückhaltend, aber die Tendenz ist da. Die zeigt er in erster Linie an seinem Äußeren.

Bei der neuesten Generation der IS Baureihe behält Lexus das bisherige Erscheinungsbild weitestgehend bei, nur eine leicht geänderte Frontpartie mit neuen Scheinwerfern, vergrößerte Einlässe im vorderen Stoßfänger und eine neue Variation des typischen Lexus „Diabolo“ Kühlergrills kennzeichnen den neuen Lexus IS. Das Design der LED-Scheinwerfer verlängert das L-förmige LED-Tagfahrlicht und ermöglicht eine bessere Ausleuchtung. Dynamisch fließende Linien gehen von den Radhäusern in den Stoßfänger über und verleihen der Front so eine noch kraftvollere Präsenz. Der markentypische Diabolo-Kühlergrill wurde überarbeitet, wobei die „Taille“ nach oben versetzt wurde und fließend in die neu geformte Motorhaube übergeht. Damit unterstreichen die neuen Proportionen die Dynamik und lassen den IS kraftvoller erscheinen. Eine Auswahl an neuer Leichtmetallräder, die je nach Ausstattungsvariante in 17- oder 18-Zoll vom Band rollen, unterstreichen das sportlichere Aussehen. Neue LED Heckleuchten verleihen auch dem Heck eine dynamische Note.

Wenn der „Popometer“ ausschlägt

Während der Testfahrt rund um Rom zeigte unser Testfahrzeug, der Lexus IS 300h Luxury Line Vollhybrid, dass er nicht mehr nur die gemütliche Alt-Männer-Kutsche ist. Modern und sportlich kommt er daher. Auf den Straßen zeigt sich allerdings, dass grobe Unebenheiten nichts für ihn sind. Sowohl im Eco als auch im Sport-Modus, bei dem man sowieso eine härtere Federung erwartet, ist diese recht gewöhnungsbedürftig. Laut Markus Burgmer, Head of Marketing bei Lexus Deutschland, ist natürlich das „Popometer“ bei jedem anders und somit auch das Empfinden der Federung. Keine Frage: er fährt sich trotzdem stets sicher, auch in schnellen Kurven. Er neigt sich kaum, die Lenkung ist direkt, die Bremsen überzeugen. Schaltet man die Modi um, übertragt sich das sofort auf die Lenkung. Entsprechend den extrem hohen Lexus Standards bei der Fahrzeugentwicklung unterzog Chefingenieur Naoki Kobayashi und sein Team den neuen IS einem aufwendigen Programm einschließlich ausgiebiger Tests auf Landstraßen und Rennstrecken. Neue, leichte Fahrwerkskomponenten sowie Überarbeitungen an den Schraubenfedern, den Stoßdämpfern und am Stabilisator sollen zu einem noch überzeugenderen Fahrerlebnis – ohne den Komfort einzubüßen – beitragen.

Trotzdem weiß er als Vollhybrid zu überzeugen. Ein 181 PS starker 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner arbeitet mit einem E-Motor mit 105 kW (143 PS) zusammen. Damit schafft er lockere 223 PS. Laut Markus Burgmer entscheiden sich die meisten Kunden für genau diese Motorisierung. Wir finden sie jedenfalls ganz ansprechend. Denn schaltet der Motor in den Elektrobereich, hört man ihn kaum. Springt der Benziner an, schnurrt er ganz angenehm. Dabei bleibt es aber auch. Die Japaner sind ja auch bekannt für ihre Zurückhaltung. Beim Kickdown beschleunigt der IS 300h zwar ausreichend kraftvoll, doch Tempo 100 erreicht er erst nach 8,3 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt in dieser Klasse leider nur 200 km/h. Kein Banzai am Start. Die Japaner mögen es eben gediegen. Es stehen auch nur zwei Motoren zur Auswahl: Vollhybrid oder Turbo-Benziner. Man erfüllt die Erwartungen der Käufer, darüber muss man nicht gehen. Fair enough!

Innen mehr als Hui

Beim Herumkurven in den Vororten Roms zeigt sich am Navigationssystem einige Mängel. Trotz gewachsenem Display, das von sieben auf 10,3 Zoll vergrößert wurde, weiß man nie genau, wann man abbiegen muss. Und das lag nicht nur an der Blendung durch die Sonne. Stark: die integrierte Sitzkühlung. Für den nächsten Sommer sehr brauchbar. Die Systemeinstellungen am Multifunktionslenkrad sind allerdings Übungssache.

Dafür glänzt der Lexus IS mit schönen Details, wie zum Beispiel die beleuchtete analoge Uhr am Armaturenbrett. Sämtliche Bedienelemente für die Audio- und Klimatisierungsanlage wurden zu einer Einheit in der Mittelkonsole zusammengefasst, deren matte Oberflächen für eine besonders hochwertige Anmutung sorgen. Repräsentativ für die Takumi Handwerkskunst, die in jedem Lexus Anwendung findet, steht die neue Ziernaht der Verkleidung des Kombinationsinstruments sowie die überarbeiteten Drehzahl- und Geschwindigkeitsanzeigen, die sich beim Umschalten der Modi auf schicke Weise präsentieren. Neue, geformte Getränkehalter und eine lederbezogene Handauflage für das Remote-Touch runden das hochwertige Anbiete im Interieur ab. Erstmals ist der IS auch mit lasergravierten Holz-Applikationen erhältlich. Hochqualifizierte Spezialisten von Yamaha Fine Technologies haben sie speziell für Lexus gefertigt. Sie entstanden in der gleichen Fertigungstechnik, die auch bei einigen der edlen Pianos angewendet werden. Will man das Interieur im sportlicheren Design, muss man sich die F Sport Variante gönnen.

Mit dunklem Chromfinish und exklusivem „F“ Rautenmuster betont der neue Diabolo Kühlergrill die Sportlichkeit der IS F Sport Modelle. Im unteren Teil des Kühlergrills sind seitliche Lufteinlässe integriert, die den Luftstrom optimieren und zu den Bremsen leiten. Die F Sport Varianten rollen serienmäßig auf 18-Zoll Leichtmetallrädern im Mehrspeichen-Design. Im Innenraum zählen ein dreispeichiges F Sport Lenkrad, Sportsitze, Instrumente im Stil des LFA, spezielle Aluminium-Applikationen im Naguri-Design und eine Aluminium-Pedalerie zu den besonderen Details. Ein adaptiv variables Fahrwerk und eine darauf abgestimmte Lenkung runden das Ganze ab. Alle neuen IS Modelle sind mit einem Multimediasystem mit USB- und Aux-Anschluss sowie Bluetooth ausgestattet. Ein optionales Mark Levinson® Premium Surround System mit 15 Lautsprechern soll für ein Klangerlebnis wie in einem echten Konzertsaal sorgen. Darüber wann genau aber z.B. die mobile Konnektivität kommt, konnte keine Aussage getroffen werden.

Sicher ist sicher

Sicherheit ist bei den Japanern ein großes Thema. Der neue IS verfügt über die moderne Sicherheitstechnik des Lexus Safety System+. Die Notbremsfunktion erkennt Fußgänger, der Spurhalteassistent lenkt selbstständig, Toter-Winkel-Warner, Abstandsradar und Querverkehrwarner sind auch erhältlich. Darüber dass einige der Sicherheitsfeatures, die es in anderen Fahrzeugen im selben Segment bereits serienmäßig gibt, aber erst ab einer höheren Ausstattungsvariante zu haben sind, wird ebenfalls die Schulter gezuckt. Trotzdem: Alle IS Modelle sind serienmäßig mit acht Airbags ausgestattet. Sensoren messen die Wucht eines Aufpralls und regeln den entsprechenden Fülldruck der Airbags.

Fazit

Der Lexus IS Facelift hat es geschafft, sein Image aufzupolieren. Er wirkt sportlicher, reifer, moderner, ohne den herausragenden Komfort zu verlieren, für den Lexus bekannt ist. Agilität und mehr Fahrdynamik lassen sich durchaus spüren, doch wäre ein bisschen mehr „Banzai“ wünschenswert gewesen. Bei seinen Bestandskunden sollte er dennoch Punkten und die schon im letzten Jahr erreichte Marke von einer Million verkauften Einheiten weltweit noch weiter toppen. Wir sind gespannt, wie sich die Marke weiter entwickeln wird. Mit dem Lexus IS geht, pardon, fährt sie definitiv in die richtige Richtung. Bereits ab dem 21.01. ist das gute Stück ab 38.500 Euro zu haben.

Fahrbericht: Simone Amores

Fotos: Simone Amores / Lexus

Skoda Octavia-Facelift – Augen auf und durch

Licht aus, Scheinwerfer an: Da rollt doch ein bekanntes Auto aus dem Dunkeln auf den Betrachter zu - die Vorgänger-Generation von Mercedes´ E-Klasse. Unverkennbar am eckigen Vieraugengesicht. Nur … LED-Scheinwerfer hatte der Benz doch gar nicht? Licht an, Scheinwerfer aus: Hier steht der frisch geliftete Skoda Octavia. Und der zeigt nun den markanten Augenaufschlag, den die Stuttgarter nach nur eine…

Test: Jaguar XF 35t AWD

Der Landlord hat es eilig

Jaguar XF 35t - Britische Alternative?

Test des Jaguar XF mit Kompressor V6-Triebwerk

Schreibt man über einen Testwagen aus England, dann müssen schnell die konstruierten Argumente und Brücken zu den deutschen Mitbewerbern herhalten. Dabei hat ein Jaguar eine gänzlich andere Zielgruppe. Einen Jaguar fährt man, weil man mit seiner Fahrzeugwahl auffallen will. Mangelnde Zuverlässigkeit, historisch belegt, oder ein…

Straffung für den Sportler – Renault Clio R.S.

Kaum wurde der Renault Clio überarbeitet, zieht der RS nach – wie es sich gehört. Dabei zeigt der Renault Clio R.S. nun eine modifizierte Frontpartie sowie eine neue Lichtsignatur mit integriertem Tagfahrlicht in Form eines „C“. Außerdem gibt es den sportlichen Kleinwagen auch nach dem Facelift mit zwei Motorisierungen, drei Fahrwerken und dutzenden Stunden Fahrspaß. Wir beleuchten die Highlights. Read more

Blendfreies Fernlicht bei FORD

Studien haben gezeigt, dass automatisierte Fernlichtscheinwerfer bis zu zehnmal häufiger genutzt werden als Scheinwerfer, bei denen der Fahrer zwischen herkömmlichem Fern- und
Abblendlicht manuell wechseln muss. Bei Ford hat man daher eine neue Scheinwerfer-Technologie zur Serienreife entwickelt, die Autofahrern auf dunklen Straßen die Nutzung des Fernlichts ermöglicht, ohne im Bedarfsfall manuell abblenden zu müssen.

Denn eine an der Frontscheibe montierte Kamera erkennt entgegenkommende Scheinwerfer oder auch die Rückleuchten von vorausfahrenden Autos und Fahrrädern in bis zu 800 Metern Entfernung. Bei Bedarf wird eine Blende vor die Projektionslinse geschoben, die einen Lichtschatten auf das entgegenkommende beziehungsweise vorausfahrende Fahrzeug legt, so dass der entsprechende (Rad-)Fahrer nicht geblendet wird.

Das blendfreie Fernlicht ist für die neuen Ford-Baureihen S-MAX, Galaxy und Edge entweder serienmäßig verfügbar (S-MAX Vignale und Edge Vignale) oder optional lieferbar (Galaxy sowie alle anderen Ausstattungsversionen von S-MAX und Edge) – und zwar jeweils als Bestandteil der adaptiven LED-Frontscheinwerfer, deren Lichtkegel sich in Bezug auf den Winkel und die Helligkeit automatisch der Fahrsituation und dem Straßenverlauf anpassen. Das Licht folgt automatisch Kurven und Kreuzungen und sorgt somit für bessere Sicht
und mehr Sicherheit bei Nachtfahrten. Die Licht Emittierenden Dioden (LED) sind langlebig, kraftstoffsparend und erzeugen ein helles, natürliches Licht. Zudem verändern die Scheinwerfer ihr Leuchtmuster in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und erzeugen auf diese Weise stets ein optimales Beleuchtungsfeld.

„Fragt man Autofahrer nach lästigen Erfahrungen im Straßenverkehr, wird früher oder später das Thema Fernlicht zur Sprache kommen“, sagt Michael Koherr, Research Engineer, Lighting Systems, Ford of Europe. „Das blendfreie Fernlicht von Ford maximiert die Nutzung des Scheinwerferlichts, jedoch ohne andere Verkehrsteilnehmer zu beeinträchtigen“. Koherr weiter: „Wir haben herausgefunden, dass einige Fahrer so intensiv darum bemüht sind, andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden, dass sie ihr Fernlicht mitunter gar nicht erst verwenden. Unsere blendfreie Fernlicht-Technologie kann dazu beitragen, dass solcher Stress für Fahrer gar nicht erst entsteht. Zudem hilft die teilweise Deaktivierung der
Fernlicht-Funktion durch die Blende auch im Hinblick auf die Anpassung des Auges bei veränderter Licht-Intensität“.

Ford bietet bereits zahlreiche semi-autonome Technologien für mehr Komfort und Sicherheit – so zum Beispiel die Verkehrszeichen-Erkennung zur Einhaltung von Tempolimits oder der
Pre-Collision Assist mit Fußgängererkennung, der über die gesamte Geschwindigkeits-Bandbreite aktiv den Bereich vor dem Fahrzeug überwacht und warnt, wenn ein Zusammenstoß droht. Nach einer optischen und akustischen Warnung leitet dieses
Fahrer-Assistenzsystem bei Bedarf sogar den Bremsvorgang ein.

Weltpremiere: Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet

Unbegrenzte Öffnungszeiten – Das C-Klasse Cabriolet

Mit unbegrenzten Öffnungszeiten startet Mercedes-Benz die Cabrio-Saison 2016 bereits auf dem Genfer Autosalon im März. Bei der Erweiterung der Cabriolet-Palette auf Basis der C-Klasse, kombinieren die Stuttgarter modernen Luxus mit vielen hochwertigen Details ohne ihren jugendlichen Touch zu verlieren. Mit einigen optionalen Möglichkeiten bieten sie den interessierten Kunden eine breite Palette an Individualisierunglösungen an. Auf Wunsch kann das Cabrio mit dem automatischen Windschottsystem AIRCAP und der Kopfraumheizung AIRSCARF ausgerüstet werden. Das sorgt für außergewöhnlichen Komfort und erlaubt das Offenfahren an 365 Tagen im Jahr.

Mit effizienten Motoren zwischen 156 bis 367 PS sowie ein dynamisches Fahrwerk dürften auch sportlichere Fahrer auf ihre Kosten kommen. Eine Spur breiter und flacher sorgt das neue C-Klasse Cabrio von Mercedes-Benz auch für die nötige sportliche Nuance in der Erscheinung. Ein toller Hingucker.

„Unser neues C-Klasse Cabriolet ist der Einstieg in die Welt der Premium-Cabriolets bei Mercedes-Benz. In Charakter und Design sportlich und jugendlich geprägt, bietet es puren Open-Air-Fahrspaß rund ums Jahr“, sagt Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Eine markante Frontpartie mit Diamantgrill, LED High Performance-Scheinwerfer, eine lange Motorhaube und die hohe Bordkante unterstreichen das sportlich dynamische Erscheinungsbild. Ein straff gespanntes Stoffverdeck mit Glasscheibe geht harmonisch in das individuell gestaltete Heck über, das durch seine Breite und elegant-anmutige LED-Rückleuchten sportlich wirkt. Der Kofferraum mit einem Volumen von bis 360 Liter reicht für den Alltag aus. Selbst im geöffneten Zustand des Daches schafft der Sportler immer noch 285 Liter und bietet damit beste Voraussetzungen für die große Reise zu Zweit, oder eine ausgedehnte Shoppingtour.

Die Preise für das Mercedes C-Klasse Cabrio werden bei ca. 40.000 Euro beginnen.

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1, Exterieur: designo selenitgrau magno, AMG Line; Interior: schwarz/nussbraun, Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,4/3,9/4,5 CO2-Emissionen kombiniert: 116 g/km Exterior: designo selenite grey, AMG Line; interior: black/nut brown Fuel consumption (l/100 km) urban/ex urban/combined: 5.4/3.9/4.5 combined CO2 emissions: 116 g/km
Mercedes-Benz C 220d 4MATIC Cabriolet, Edition 1,

News: Lichtrevolution im Auto – Es scheint immer besser

Bis elektrisches Licht die Petroleum-Funzel als Automobil-Beleuchtung endgültig ersetzt hatte, dauerte es fast sechs Jahrzehnte. Drei weitere benötigte die Halogen-Leuchte, die noch einmal 20 Jahre später zunächst in der Oberklasse vom Xenonlicht verdrängt wurde. Doch seit der Jahrtausendwende nimmt die Entwicklung der Scheinwerfer im Auto plötzlich rasant an Fahrt auf.

Die Fahrzeugbeleuchtung ist zur Kampfzone geworden. Autohersteller liefern sich ein immer erbitterteres Wettrennen um das beste und hellste Scheinwerferlicht. Begonnen hat alles vor rund acht Jahren mit dem Duell zwischen Lexus und Audi um den ersten Einsatz von LED-Scheinwerfern, seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte der Zoff im vergangenen Jahr mit einem bizarren Ringen zwischen Audi und BMW um das Debüt des neuartigen Laserlichts.

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Zwei miteinander zusammenhängende Gründe gibt es für die Innovations-Grabenkämpfe: Zum einen werden sich Autos beim Antrieb immer ähnlicher, so dass Hightech-Details an anderer Stelle für die Markenidentität wichtiger werden. Zum anderen geht es bei der Auto-Beleuchtung längst nicht mehr nur ums Sehen, sondern auch ums Gesehen werden. Spätestens seit BMW Anfang der 2000er den Schweinwerfern seiner Modellen die charakteristischen Korona-Ringe verpasst hat, fungiert Licht als Visitenkarte eines Autos. Die transparenten Scheinwerfergehäuse sind längst kleine Techno-Schmuckkästchen geworden, sorgfältig gestaltete Tagfahrlichter machen Werbung im Rückspiegel des Vordermannes und für Licht-Extras werden erkleckliche Summen aufgerufen.

Die Premiumhersteller BMW und Audi sind es dann auch, die sich mit dem Laserlicht aktuell an die Spitze des Innovatoren-Feldes setzen wollen. So knallig der Begriff und so fortschrittlich die Technik – der Nutzen ist eher begrenzt. Denn der Laser kann ausschließlich für ein besonders weit leuchtendes Fernlicht genutzt werden. 600 Meter reicht der Lichtkegel – doppelt so weit wie die meisten konventionellen LED-Fernlichter. Vorteile bringt das naturgemäß nur auf entsprechend langen, graden Strecken. Und auch nur auf leeren Autobahnen und Landstraßen. Denn um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden, wird der Laser-Kegel bei Gegenverkehr zur Seite geschwenkt oder ganz abgeschaltet. Trotzdem werden für die Technik aktuell knapp fünfstellige Aufpreise fällig.

Das scheint viel, vor allem, weil die modernsten LED-Scheinwerfer in Sachen Fernlicht nicht viel schlechter sind. Die neuen adaptiven Leuchten, wie sie Audi unter dem Namen Matrix-LED oder Mercedes mit der Bezeichnung „Multibeam“ anbietet, haben zwar keine Laser-Lichtquelle mit Endlos-Fernlicht, strahlen aber immer noch bis zu 500 Meter weit. Zudem sind sie flexibler bei der Ausstrahlung der Straße. Für Helligkeit sorgen hier rund zwei Dutzend Leuchtdioden, die einzeln gesteuert werden und so den Lichtkegel an die gegebenen Verhältnisse anpassen. Im Ergebnis sind die Autos mit adaptivem Dauerfernlicht unterwegs – bei Gegenverkehr oder vorausfahrenden Fahrzeugen werden einfach die passenden LEDs ausgeknipst, um Blendung zu verhindern.

Die besonders intelligenten LED-Scheinwerfer sind natürlich auch nicht ganz billig, bei Mercedes etwa kostet die Mulitbeam-Technik noch einmal knapp 1.900 Euro Aufpreis gegenüber den konventionellen LED-Leuchten. Das Top-Licht ist daher aktuell noch Fahrzeugen der oberen Klassen vorbehalten. Doch bereits Ende des Jahres will mit Opel der erste Volumenhersteller eine ähnliche Technik als Option im neuen Astra anbieten. Daran zeigt sich auch, dass die Licht-Hierarchie aktuell im Umbruch ist. „Heute ist die Basis häufig Halogen und die Sonderausstattung Xenon. Zukünftig kann Xenon sicherlich auch einige Standard-Ausstattungen erobern. Dann wird die LED zur Sonderausstattung“, prognostiziert Richard Lotholz, der beim Leuchtmittelhersteller Osram für die Autolicht-Sparte zuständig ist.

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Um die Technikführerschaft zu behalten, investieren die Premiumhersteller in noch fortgeschrittenere Technik. Mercedes etwa arbeitet gemeinsam mit dem Leuchtenhersteller Hella und den LED-Spezialisten von Osram bereits am sogenannte Mikro-AFS-Scheinwerfer, der nicht mehr aus einzelnen LEDs besteht, sondern bei dem die Dioden hochverdichtet in einen Chip eingegossen sind. Aus einem einzigen der aktuell rund 20 Lichtpunkte werden dann schon mehr als 1.000. „Autolicht HD“ nennt Lotholz das. Mit den hochauflösenden Strahlern ergeben sich ganz neue Möglichkeiten der Licht-Inszenierung, denn die Leuchten könnten wie Projektoren genutzt werden – und dem sich nähernden Besitzer etwa eine Grußbotschaft auf den Asphalt blenden.

Große Erwartungen hegen Designer auch bei den sogenannte organischen LED (OLED). Hier verschwinden die einzelnen Lichtpunkte; zum Leuchten gebracht wird gleich eine ganze Fläche. Aktuell gibt es OLEDs im Auto nur für Leseleuchten oder Instrumente im Innenraum. Doch an Rückleuchten, Blinkern oder auf blechernen Karosserieteilen könnten die hauchdünnen, transparenten und übereinander montierbaren Leuchtflächen ganz neue Gestaltungs-Welten eröffnen. Wie futuristisch das aussehen kann, zeigt etwa die Studie „The Swarm“, die Audi auf der IT-Messe CES 2013 vorgestellt hat. Bei diesem Konzeptauto fließen rote Flammen als Heckbeleuchtung über die Karosserie: Beim Bremsen scheinen sie dem Hintermann entgegenzufliegen, beim Beschleunigen wirken sie, als entfernten sie sich. Die Blinklichter tanzen bei Bedarf mit und schießen wie Kometen in die Abbiegerichtung. Erste OLED-Rückleuchten dürften schon 2016 auf die Straße kommen, wohl aber nicht in einer derart extremen Form.

Für Scheinwerfer eignet sich die OLED-Technik auf absehbare Zeit jedoch nicht. Vielleicht ist das aber gar nicht so schlimm, denn Scheinwerfer wie wir sie heute kennen, könnten langfristig zum Auslaufmodell werden. Das gerichtete, weit leuchtende und sichtbare Licht braucht schließlich nur ein menschlicher Fahrer. Die Computer-Chauffeure selbstfahrender Autos kommen mit unsichtbarem Licht viel besser klar. Infrarot, Lidar und Laser beobachten für sie die Umgebung, nicht nur vor, sondern auch hinter und neben dem Auto. Beleuchtung wäre dann nur noch als Positionslicht für andere Verkehrsteilnehmer vonnöten. Die Scheinwerfer-Augen unserer Autos könnten dann endgültig zum schmückenden Ornament werden.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Feuer und Flamme für LED – Der neue Ford Mondeo

Wer in der Nacht Auto fahren will, der braucht Licht. Als vor 111 Jahren die Geschwindigkeiten der Automobile noch nicht so hoch war, da reichte ein Karbid-Scheinwerfer. Das Ford Model A hatte solch eine Lichttechnik – wobei Lichttechnik ein wenig hoch trabend klingt. Das was damals aus diesen „Leuchten“ kam, taugte kaum mehr, als einen Schatten in die dunkle Nacht zu malen.

Karbidlampe

Das verbrennende Acetylen-Gas einer Karbid-Lampe erzeugte viel Ruß. Unter Tage, beim Bergbau, wo diese Technik lange verwendet wurde, war das vermutlich nicht allzu wichtig. Am Automobil sorgte der Wartungsaufwand, der Ruß und auch die Empfindliche Handhabung schnell für eine Ablösung. Zudem wurden die Autos immer schneller. Das Ford Model A war noch mit gemütlichen 35 km/h – da war das flackernde Licht der Karbid-Lampe eine Hilfe. Doch bald schon musste etwas helleres her!

Licht durch Strom

Bereits 1915 beim Ford Modell T montierte Henry Ford eine Scheinwerfer-Beleuchtung die einen Glühwedel durch elektrische Spannung zum leuchten brachte. Mehr Licht, mehr Sicht – waren das Ergebnis.

In den folgenden Jahren entwickelten die Hersteller die Beleuchtung der Fahrzeuge weiter. Bessere Reflektoren, effizientere Leuchtmittel und wie 1929 das „junge“ Modell A dann auch zwei Glühbirnen in einem Scheinwerfer.

Erst während der 1940er Jahre gab es die Trennung der Scheinwerfer-Technik für die unterschiedlichen Einsatzzwecke. So schuf man ein Licht für den nahen Verkehr und eines, für die Weitsicht. Das Fern- und Abblendlicht war geboren.

1962 entwickelte der  US-Forscher Holonyak die erste LED. Doch erst einmal waren es nur rote LED. Und die kamen auch nicht an Fahrzeugen zum Einsatz, sondern in der Industriefertigung. Wer erinnert sich nicht an die kleinen roten LEDs am Fernseher? Da findet man die Ur-Enkel dieser ersten LED noch heute.

Für das Automobil waren die LED da noch ferne Zukunftsmusik. Erst einmal kam die Halogentechnik zum Einsatz. Die auch heute oft noch verwendete H4-Birne wurde 1966 auf den Markt gebracht. Philips erfand diese Zweifaden-Lampe, mit der Abblendlicht und Fernlicht in einem Scheinwerfer kombiniert werden konnten.

Die LEDs kommen

Seit 2008 sind LED als Lichtquellen an Rückleuchten zugelassen. An der Front der Fahrzeuge hatten sich Xenon-Scheinwerfer durchgesetzt und scheinen heute noch in vielen Top-Modellen. Helles, fast Tageslicht ähnliches Licht wird durch die Xenon-Scheinwerfer produziert.

Doch nun macht sich die LED-Technik daran, die Xenon-Scheinwerfer zu verdrängen. Noch effizienter, noch heller, noch intelligenter.

Die neue LED-Technik verspricht neue Scheinwerfer-Formen, die Designer der Automobil-Industrie fahren darauf ab und nutzen die neuen Freiheiten bei der Gestaltung. Eine LED ist deutlich kleiner als die bisherigen Leuchtmittel. Zudem braucht eine LED bei gleicher Lichtleistung deutlich weniger Strom, man mag es kaum glauben – aber auch das spart Treibstoff.

Mondeo mit LED-Technik

Der neue Ford Mondeo wird der erste FORD mit LED-Lichttechnik sein.  Vor ein paar Tagen hat Ford die Bestellfreigabe für das neue Modell gegeben und jetzt wurde bekannt, der neue Mondeo erhält als erster Ford in Europa die neue clevere Lichttechnik!

Das Abblend-, Fern-, Tagfahr- und Blinklicht der „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfer wird komplett von lichtemittierenden Dioden (LEDs) übernommen. Diese LED-Module sorgen für eine hochpräzise Lichtverteilung und erzeugen ein helles, natürliches Licht. 

Zudem ist das „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfersystem des neuen Mondeo adaptiv, das heißt: es passt sich dem Straßenverlauf an. Bei Lenkradeinschlag oder Betätigung des Blinkers folgen die Lichtkegel der Scheinwerfer automatisch Kurven beziehungsweise Kreuzungen und sorgen somit für eine bessere Sicht und für mehr Sicherheit bei Nachtfahrten. Außerdem bietet das Scheinwerfersystem eine automatische Anpassung der Lichtverteilung und der Leuchtweite: Die „Ford Dynamic LED“-Scheinwerfer des neuen Ford Mondeo verändern ihre Lichtverteilung und die Leuchtweite automatisch in Abhängigkeit von
der Geschwindigkeit. Bei höherer Geschwindigkeit, wie zum Beispiel auf der Autobahn, leuchten die Scheinwerfer für eine optimale Fernsicht weit nach vorne, während sie bei geringerem Tempo, zum
Beispiel in einer Spielstraße, die Straßenränder mit ausleuchten und damit für ein eher breites Sichtfeld sorgen. Damit entfällt das Umschalten von Abblend- auf Fernlicht.

Der neue FORD Mondeo wird zum Ende des Jahres 2014 in Deutschland erhältlich sein. Und dann völlig frei von rußenden Karbid-Lampen sein 😉 

 

 

 

 

 

 

Erste Ausfahrt – Das neue S-Klasse Coupé

Magic Body Control, Active Body Control und dazu die eleganteste Version des Verzichtes, das neue Coupé der S-Klasse konnte man eigentlich nur in der Region rund um Florenz vorstellen. Florenz, die kulturelle Hauptstadt der Toskana, Heimat und Wirkungsstätte von Michelangelo. Wie kaum ein zweiter besaß eben dieser Michelangelo die Gabe, bereits in dem Rohling eines Kunstwerkes, die endgültige Dramatik der Schönheit seiner späteren Schöpfung zu entdecken. Und der von ihm geformte “Body”, die Statue des David, wurde weltberühmt. Als Mercedes die neue S-Klasse vorstellte war schnell klar: Die ästhetische Krönung würde der Verzicht von zwei Türen darstellen. Maximaler Luxus entsteht eben durch den Verzicht. Während die Kunst vom weglassen des Unnötigen, einen Akt der Befreiung darstellt, ist der zweite gute Grund für die Präsentation in Florenz die Ansammlung von Vermögen. Florenz war die Heimat der Medici, die im 15. und 16. Jahrhundert die finanzielle und politische Macht in der Toskana zentrierten. Und die Medici gründeten das, was wir heute als modernes Bankwesen kennen. Bei einem Basispreis von 125.961,50 € ist eine eigene Bank ganz hilfreich. Wo also sonst, hätte man die Krönung des des Mercedes-Fahrzeugprogrammes vorstellen können?

Kunst, Kultur und Moneten

Erste Ausfahrt mit dem S-Klasse Coupé

Das die Coupé-Version der S-Klasse nun nicht mehr mit dem schnöden “CL” des Vorgängers bezeichnet wird und zudem auch noch fast 18 Zentimeter kürzer wurde, tut ihm gut. Mit der Bezeichnung S-Klasse Coupé sind die Fronten gleich geklärt. Was hier mit gut 2.1 Tonnen Leergewicht vorfährt ist nicht einfach nur ein Zweitürer, es ist die S-Klasse-Variante der mondänen Oberklasse.  Wie bereits bei der S-Klasse und der kürzlich präsentierten neuen C-Klasse, spricht das Design des großen Coupés die Formensprache von “sinnlicher Klarheit”(sic!) – so sagt es Designchef Gorden Wagener.

Ein imposanter Kühlergrill, ordentliche Kühlluft-Öffnungen in der Stoßstange, eine flache A-Säule dick wie die Oberschenkel von Michelangelos David. Das Dach spannt sich stramm über die Köpfe der oberen Zehntausend (wer sonst außer Motor-Journalisten und den oberen Zehntausend wird sich darin sehen lassen dürfen?) und läuft aus, in einen kurzen knackigen Hintern der frei von jeglicher Faltenbildung, nur gekrönt von einer scharfen Abrisskante, die Schokoladenseite des Coupes bildet. (Wobei auch das Renault Laguna Coupé von hinten gut ausschaut und an eben dieses erinnern mich die Rückleuchten.)

mercedes s-klasse coupe s63 rückleuchten

Kunstbanause auf Tour

Mit Kunst und Kultur kann ich nicht viel anfangen. Motoren und Fahrdynamik sind meine Welt. Also die Scheunentor große Tür der Fahrerseite geöffnet und hineingeschlüpft in die wohlige Welt des Luxus. Sitze bauen, das können die Schwaben. Das Interieur ist eine Komposition für Aristokraten. Aluminium, Holz und Leder – dazu die moderne Welt der großen, doppelten TFT-Displays. Der Innenraum spannt den Bogen von spielerischem Luxus hinüber zu kühler Technologie. Gelungen. Ein Ort zum aushalten. Ein Platz zum entspannen. Bis zum starten des Triebwerkes.

Die Auswahl für die erste Ausfahrt ist übersichtlich. Es gibt Achtzylinder mit zwei Turbolader. Als S500 warten 455 PS auf die solvente Kundschaft, der ebenso präsentierte und ebenso gefahrene AMG S63 presst 585 PS in die Skulptur.

455 PS und 700 Nm reichen für den Ausflug in die Toskana. Gutterales brabbeln entweicht den beiden Endrohren, die bekannte 7-Gang Automatik zupft die Gänge durch das Drehzahlband. Leichter Druck im Nacken verkündet von den möglichen 4.6 Sekunden. Doch nicht immer muss man das Machbare nutzen. Das S63 Coupé würde gar in 4.2 Sekunden auf Tempo 100 springen. Doch wer schneller fährt, hat weniger Zeit für die schönen Dinge. Nicht die Ankunft ist das Ziel, die Reise dorthin. Eine leise Reise. Fasziniert erlebt man die Diskrepanz zwischen aktueller Reisegeschwindigkeit und gefühlter Geschwindigkeit. Es ist verflixt still im inneren des großen Coupé. Windgeräusche lassen auf sich warten, deren eintreffen führt in vielen Ländern dieser Welt bereits zu einem Tempo im Bereich der verbotenen Zone. Abrollgeräusche sind nur entfernt zu hören und wer einmal in Fahrt ist, der hört auch vom feinen Achtzylinder-Timbre des Triebwerks kaum noch etwas. Völlige Entkopplung. Ein großes Reise-Coupé will die S-Klasse in dieser Version sein. Ein GT mit dem Anspruch auf höchste Komfortweihe. Um dorthin zu kommen wurde viel technischer Aufwand betrieben. Doppelte Verglasungen, ein neues Konzept für die Türdichtungen und eine perfektionierte Aerodynamik sind die Rohlinge aus denen dieses Kunstwerk geschaffen wurde.

erste ausfahrt s-klasse coupe

Augen für die Straße

Die S-Klasse beeindruckte mich bei ihrer Weltpremiere bereits durch ein System mit dem Namen: Magic Body Control. Dahinter steckt eine Verbindung aus Stereo-Kamerasystem und einer aktiven Fahrwerksregelung. Das neue S-Coupé darf neben dieser Funktion des vorrausschauenden Dämpfer-Gehorsams noch eine weitere Weltneuheit präsentieren: Die Kurvenneigefunktion. Bis zu 2.5° legt sich das S-Coupé mit dieser Technik in die Kurve. Anders als beim bewegen eines Motorrads, laufen die Knie des Fahrers jedoch nicht Gefahr die Straße zu berühren. Der Fahrer sitzt auf den schnellsten Komfortsesseln der Republik und wird entkoppelt von der Querbeschleunigung – nur dies hat er mit dem Prinzip Motorrad gemein. Und es funktioniert.

Hydraulik-Kolben am oberen Ende der Federbeine sorgen für eine Anhebung oder Absenkung des Fahrzeuges. Bei einer Linkskurve wird die Vorspannung der Federn links gesenkt, das Fahrzeug taucht links ein, die rechte Seite erhöht per ausfahrenden Hydraulikkolben die Vorspannung der Feder und hebt das Fahrzeug rechts an. Eine Kurvenneigung von bis zu 2.5° und maximal 4 cm je Richtung sind das mechanische Ergebnis.  Das gefühlte Ergebnis beeindruckt. Den schiefen Turm von Pisa konnte man damit allerdings nicht beeindrucken, dessen Neigung beträgt 4°…

Da das Fahrwerk diese Einstellungen nicht als Reaktion auf eine bereits eingeleitete Kurve einleitet, sondern über die Stereo-Kamera in der Windschutzscheibe etwa 15 Meter vor das Fahrzeug schauen kann, fühlt man sich als Insasse bereits vor dem einlenken in die Kurve entkoppelt von den Gesetzen der Physik. Den angenehmsten Effekt hat Magic Body Control mit aktivierter Kurvenneigefunktion für die Mitfahrer. Hier verschwinden die unangenehmen Folgen von ständig wechselnder Kurvenfahrt. Für den Fahrer mag der Verlust des bekannten Gefühls der Querbeschleunigung erst einmal verwirrend sein.

btw: Mercedes versteht dieses Feature als Komfortmerkmal und aktiviert die Fahrwerksverstellung nur im Geschwindigkeitsbereich zwischen 15 und 180 km/h.

Neben dem Magic Body Control Fahrwerk, basierend auf hochmodernen Öldruck-Dämpfern, bietet man zusätzlich noch das Active Body Control Fahrwerk (Luftfederung) an. Käufer werden also in der Zukunft noch besser abwägen müssen, welches Fahrwerkssystem die größten Vorteile für die eigene Reise bietet. Eine Entscheidung die man ohne Probefahrt nicht treffen kann.

Wer sich für diese neue Technik interessiert, muss sich jedoch gedulden. Das System wird vorerst nur bei den Modellen mit Heckantrieb angeboten und die stehen zum Start der Luxusklasse noch nicht im Angebot.  Den Start machen die 4matic-Modelle und die „Wuchtbrumme“ S63 AMG Coupé.

mercedes s-coupe schnauze

Offene Fragen

Das große Coupé bietet immenses Begeisterungs-Potential, hinterlässt aber auch offene Fragen. So wurde im Facelift-CLS vor kurzem das neue Multibeam-LED Licht präsentiert, die Königsklasse wird jedoch mit der bereits bekannten LED-Lichttechnik vorgestellt. Eine ungewöhnliche Entscheidung, da helfen auch die 47 funktionslosen Swarovski-Kristalle im Scheinwerfer nicht.  Auch die Fragen weshalb die Luxusklasse mit Stern noch immer ohne LTE-Hotspot auskommen muss, oder wer auf die Idee kam, den schlichten Knopf zum öffnen der Heckklappe weg zu lassen – bleiben ohne Antwort.

Ebenso drängend wie die Frage nach der Lichtquelle sind die, nach dem neuen 9-Gang Automatikgetriebe. Denn auch dies steht vorerst nicht in den Preislisten. Es drängt sich das Gefühl auf, als wäre Mercedes von der kulturellen Faszination, vom eigenen David, vom Luxus des Seins im neuen Zweitürer, so überzeugt, dass man sich die aktuellsten Technik-Feature für einen späteren Zeitpunkt aufheben will – ohne deswegen einen Mangel an Interessenten zu vermuten.

mercedes s-klasse coupe neu

Fazit:

Ob Michelangelo die Swarovski-Steinchen in den Scheinwerfern gemocht hätte? Ich bezweifel es. Es widerspricht dem Grundsatz der Askese und des Minimalismus, aber hey, wer auffallen will, der muss eben mit besonderen Gimmicks um die Ecke kommen. Aber unter uns, das neue MultibeamLED Licht wäre sinnvoller gewesen als dieser optische Modefurz.

Der Rest ist eine Wucht – es lässt sich nicht anders zusammenfassen. Das S-Coupe besinnt sich als natürliche Krönung des Modellprogramms auf die Kombination aus dem Besten.

 

S-Klasse Coupé – Die Galerie:

Artikel der Kollegen:

Facelift für den CLS von Mercedes-Benz

Nein – alt ist die aktuelle CLS-Generation noch nicht. Und auch der CLS Shooting-Brake ist eigentlich noch richtig frisch. Aber die Modellzyklen werden kürzer und bei Mercedes-Benz stehen zudem einige technologische Neuheiten an und die müssen zeitgerecht präsentiert werden.

Mercedes-Benz CLS und CLS Shooting Brake aufgefrischt

Botox und Amphetamin-Kur für den elitären Schwaben

Die wichtigsten Neuheiten für das CLS-Facelift sind für automobile Laien eventuell nicht besonders aufregend, für den Alltag der zukünftigen CLS-Kunden dürften diese Details jedoch echte Vorteile bringen.

9-Gang Automatik, neues MULTIBEAM-LED-Licht, das große Multimedia-Display und mit Mercedes connect me auch die jüngste Ausbaustufe der Mercedes-Online-Dienste.

Die 9-Gang Automatik

7-Gänge für die Automatik im Vorgänger waren ganz gut, 9-Gänge sind besser. Das neue Automatikgetriebe (eigener Artikel zu diesem Getriebe folgt!) ermöglicht mit der hohen Spreizung der Gänge eine maximale Effizienz. Mit wenig mehr als Leerlauf-Drehzahl lässt sich damit entspannt über die Autobahn cruisen. Wie sich das 9-Gang Automatikgetriebe fährt, dazu demnächst mehr.

Das neue 9-Gang Automatikgetriebe wird für den CLS 220 BlueTEC, den 250 BlueTec, den 350 BlueTEC und den CLS 500 angeboten. Die 4-matic Modelle werden allerdings weiterhin mit dem 7-Gang Automatikgetriebe gekoppelt!

MULTIBEAM LED Scheinwefer

LED-Technik als Leuchtquelle war neben dem Xenon-Licht bereits verfügbar. Der neue MULTIBEAM-LED Scheinwerfer ist jedoch eine ganze Generation weiter. Adaptive Ausleuchtung der Fahrbahn wird damit zum täglichen Vergnügen.

Die Informationen für die Ausleuchtung liefert der kamerabasierte Adaptive Fernlicht-Assistent Plus. Erkennt er beleuchtete entgegenkommende oder vorausfahrende Autos, steuert er jede einzelne der 24 Hochleistungs-LED der Raster-Lichtquelle elektronisch so an, dass einzelne Bereiche der Fahrbahn gezielt situationsgemäß ausgespart werden. Die Scheinwerfer-Steuerung kombiniert die Raster-Lichtquelle mit der bewährten Technik des LED Intelligent Light System, wodurch die Präzision heute verwendeter Lichtquellen erhöht und eine Fernlichtlücke mit minimaler Breite eingestellt wird. Auf diese Weise werden andere Autofahrer nicht geblendet, während die Fahrer im CLS Coupé und im CLS Shooting Brake stets von der bestmöglichen, also hellsten, Ausleuchtung der Straße und Fahrbahnränder profitieren. Das blendfreie Fernlicht kann permanent eingeschaltet bleiben. Das dient der der Sicherheit im Straßenverkehr, von denen die anderen Verkehrsteilnehmer partnerschaftlich profitieren.

Neben der Kamera an der Frontscheibe nutzt die neue Lichttechnik vier Steuergeräte pro Fahrzeug, die 100 Mal pro Sekunde die jeweils ideale Lichtverteilung berechnen und alle 24 Hochleistungs-LED pro Präzisions-LED-Modul individuell und schnell steuern, von denen jede in 255 Stufen dimmbar ist.

Neuer Basis-Dieselmotor

Mit dem CLS 220 BlueTEC zieht ein neues Basis-Triebwerk in das viertürige Coupé. Wie alle Motoren erfüllt auch dieser die EU-6-Norm. Mit 170 PS und 400 Nm Drehmoment ist der zweistufig aufgeladene Selbstzünder die ökonomischste Motorisierung für den schicken Schwaben.  Verbrauchswerte und Öko-Bilanz des CLS 220 BlueTEC sind noch nicht bekannt gegeben worden.

Ebenso neu: Der CLS 400 mit dem Bi-Turbo Benzinmotor und stolzen 333 PS sowie 480 Nm Kraft. Wer mehr Power sucht, dem bietet sich der CLS 500 mit 408 PS V8 und Turboaufladung an, oder die AMG-Versionen CLS 63 mit bis zu 585 PS und 720 bis 800 Newtonmeter Kraft.

Den CLS 63 AMG wollen die Ingenieure in Affalterbach auf einen Normverbrauch von 9.9 Liter je 100 Kilometer gedrückt haben. Das wäre phänomenal, für den Alltag aber eher ein Phantasiewert. Die eigenen Testfahrten im CLS 63 AMG haben gezeigt: Wer mit über 500 PS auf die Piste geht, der kommt nicht selten in den Bereich von 15-18 Litern auf 100 Kilometern.

4-matic für zwei weitere Modelle

Mercedes nennt seinen Allradantrieb 4-matic und bietet diesen mit der Modellpflege des CLS nun für zwei weitere Modelle an: Für den CLS 250 BlueTEC und den CLS 400. Damit dürfte die Traumkombination für mich persönlich lauten: CLS 400 4-matic.

 

Last but not least: Mercedes connect me

Mit dem CLS-Facelift geht in Europa unter der Bezeichnung „Mercedes connect me“ auch ein neues Paket von Service-Diensten an den Start. Über ein im Fahrzeug integriertes serienmäßiges KOM-Modul (Handy-Modem!) mit eigener SIM-Karte sind zum Beispiel der Mercedes-Benz Notruf und ein Unfall-, Wartungs- und Pannenmanagement verfügbar. Ebenso können sich Kunden überall und jederzeit via „connect.mercedes.me“ über das Internet mit ihrem Fahrzeug verbinden und beispielsweise abfragen, wie voll der Tank ist.

Die ersten Testfahrten mit dem neuen CLS stehen schon in der kommenden Woche an. Dann mehr dazu! 

 

 

 

Renaults präsentiert den neuen Twingo

Die ersten Fotos zum neuen Twingo gibt es bereits heute, seine Weltpremiere feiert er dann jedoch in Genf auf dem 84. Automobil-Salon.

Die dritte Generation des Renault Twingo

Der neue Twingo wurde zusammen mit smart entwickelt und ist ein erstes echtes Ergebnis aus der vereinbarten Zusammenarbeit zwischen Renault-Nissan und der Daimler AG. Für die Konstrukteure des smart war klar, wenn man eine gemeinsame Plattform nutzt, dann nur eine mit Heckantrieb. Und so bekam der neue Twingo den praktischen Heckantrieb des neuen SMART. Die Vorteile sind klar: Einmaliges Handling in der Stadt dank eines minimalen Wendekreises. Die Vorderräder können, befreit von Antriebstechnik, weiter einschlagen. Ein Wendekreis von weniger als 8 Metern ist damit auch dem neuen Twingo sicher.

Der neue Twingo lässt nun – noch vor dem neuen Smart die Hüllen fallen und präsentiert sein neues Gesicht. An der Front wurden H4-Scheinwerfer verbaut, zusätzlich strahlen LED-Tagfahrlichter eine Etage tiefer. Das Renault Markenlogo wurde prägnant im Kühlergrill platziert und obwohl der neue Twingo zum ersten Mal mit 4 Türen auf den Markt kommt, sind die hinteren nicht sofort zu erkennen, da deren Türgriffe nach oben in das Fensterdreieck gerutscht sind. Die hinteren Fenster sind zudem nur Ausstellfenster und lassen sich nicht versenken.

Renault präsentiert den Twingo in den vier lebendigen Farben: Weiß, Gelb, Rot und Hellblau. Weitere umfangreiche Möglichkeiten zur Individualisierung stehen zur Verfügung.

Zu den Preisen und der Ausstattung hat Renault noch keine Angaben gemacht.

Neuer Lexus LS mit innovativem Beleuchtungssystem

Eine Vielzahl fortschrittlicher Technologien an Bord des neuen Lexus LS garantieren höchsten Komfort und eine angenehme Atmosphäre für alle Fahrgäste. Dazu zählt das elektronisch gesteuerte Innenraumbeleuchtungssystem AIS (Advanced Illumination System).

Bei der Annäherung an das Fahrzeug werden die Fahrgäste von der Einstiegsbeleuchtung begrüßt, noch bevor sich die Türen entriegeln. Die anschließend ablaufende Beleuchtungssequenz ist auf die Bedienvorgänge beim Einsteigen und Starten des Automobils abgestimmt.

– Eine „Begrüßungs“-Leuchtsequenz führt den Fahrer zum Fahrzeug und heißt ihn dort willkommen. Sobald die Türen entriegelt werden, leuchten die Tagfahrleuchten und die in die Außenspiegel integrierte Vorfeldbeleuchtung auf. Beim Einsteigen erhellt weiches Licht den Fußraum, während die Deckenleuchten, die Borduhr sowie neue Leuchtbänder über die gesamte Breite der Armaturentafel sanft hochgedimmt werden.

– Bei der Sequenz „Fahrzeugstart“ werden die Instrumente, Bedienelemente und die Beleuchtung der Borduhr auf die volle Helligkeit hochgedimmt, während auf dem Display die Startsequenz des Multifunktionsdisplays einsetzt und eine Lichtsequenz in der Armaturentafel von der Mitte zu beiden Seiten nach außen läuft. Zugleich wird die Beleuchtung der inneren Türgriffe und des Fußraums aktiviert.

– Bei der Sequenz „Unterwegs“ werden die Leuchtbänder der Armaturentafel von den Seiten zur Mitte hin herabgedimmt, während zugleich die Helligkeit im Bereich des Fußraums und der Türgriffe abnimmt und die Hinterleuchtung von Instrumenten, Bedienelementen und Borduhr auf den vom Fahrer eingestellten Wert verringert wird.

– Beim Abstellen des LS lässt die Sequenz „Parken“ die Leuchtbänder aufblitzen und dimmt sie dann von den Seiten zur Mitte hin ab, wo die Lichter in einem Punkt zusammenfließen und erlöschen. Nachdem auch die Beleuchtung des Kombinationsinstruments erloschen ist, wird die gesamte Innenraumbeleuchtung einschließlich der Beleuchtung der Türgriffe und des Fußraums deaktiviert.

Für ein harmonisches Zusammenspiel sind die Leuchten der Innenraum-Illuminierung in drei verschiedenen Farbtönen gehalten: Die Deckenleuchten und die Beleuchtung der Make-up-Spiegel in warmem Weiß sorgen für weiches Licht im Gesichtsbereich, Leuchten in Champagner-Weiß verleihen dem gesamten Interieur Eleganz, und eine klare Hinterleuchtung sorgt für die optimale Ablesbarkeit der Instrumente und der Borduhr.

Zu den weiteren fortschrittlichen Systemen an Bord des neuen LS zählt der Lexus Klima Concierge, die weltweit erste intelligente Mehrzonen-Klimaautomatik. Diese integriert die automatische Sitzheizung und Sitzkühlung. Anhand von Infrarot-Sensoren wird der Luftstrom der Klimaautomatik optimal gesteuert und für jeden Passagier die optimale Wohlfühltemperatur erreicht. Weiterhin wird die preisgekrönte Nanoe-Technologie zur Luftreinhaltung genutzt. Außerdem verfügt der LS über ein neues Mark Levinson® Reference Surround System mit 19 Lautsprechern, ein 12,3 Zoll großes Multimedia-Display mit der zweiten Generation des Lexus „Remote Touch“ Bedienelements sowie ein Komfort-Rücksitzsystem und ein Blu-Ray®-Entertainment-System für den Fond.

In der Version mit langem Radstand bietet die Luxury Line des neuen LS vollendeten Sitzkomfort mit einem Beifahrersitz, dessen Rückenlehne um bis zu 45 Grad nach hinten geneigt werden kann und der zudem über eine ausfahrbare Oberschenkelauflage verfügt. In der Ausstattungsvariante Wellness Line der Langversion des LS ist im Fond sogar serienmäßig ein Ottomane mit Massagefunktion an Bord.

Dank der perfektionierten Schallisolierung des Innenraums und der Optimierung der Sitzklimatisierung schließlich erzielt der Fahrkomfort im neuen LS ein bislang im Automobilbereich kaum erreichtes Niveau.

 

Text / Foto: Lexus/Toyota Deutschland