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Luxus statt Laster – Mercedes-Benz V-Klasse und Marco-Polo aufgefrischt

Die schwäbische Großraumlimousine kommt mit überarbeiteter Frontpartie, größerem Lufteinlass und Rautengitter.

Gerade mal fünf Jahre ist die V-Klasse von Mercedes-Benz auf dem Markt, nun wird der Kleinbus mit Nutzfahrzeughintergrund wie ein richtiger PKW überarbeitet. Die breitere Front der Großraumlimousine wird jetzt von einer durchgehenden, in Chrom gefassten Öffnung unter dem Kühlergrill mit neuer Rautenstruktur geprägt. Das lässt sie etwas rustikaler wirken und erinnert an die aktuellen Pkw Modelle der Schwaben. Die AMG-Linie hebt sich durch den bekannten Diamantgrill mit Chrom-Pins ab.   

Bis zu 4630 Liter Laderaum, wenn man die relativ schweren Sitze ausbaut.

Wellness-Feeling im Fond

Wie gehabt, rollt die V-Klasse in drei Längen von 4,90 bis 5,37 Meter und zwei Radständen (3,20 und 4,43 Meter) auf die Straße. In der beliebtesten mittleren Länge von 5,13 Metern sitzen bis zu sechs Passagiere mit reichlich Platz für Kopf und Knie. Eindeutige Privilegien genießt man in der zweiten Reihe in den aus der S-Klasse bekannten Sitzen mit Liegefunktion. Unsichtbare Finger massieren bei Bedarf gekühlte oder gewärmte Körperpartien gekonnt wie ein Masseur in einer Wellnessoase. Anders als dort kann man aber zwischen drei Massagestärken sowie drei Klimatisierungsstufen wählen.

Auf Knopfdruck lassen sich die bequemen Sessel mit Waden – und Fußauflagen in Liegen verwandeln. (Foto: MB)

Bis zu dreizehn Assistenten an Bord

Derweil sitzt der Fahrer in seinem ansonsten weitestgehend unverändert gebliebenen Cockpit vor den neuen Lüftungdüsen in der von den PKW bekannten Turbinenoptik sowie einem neuen Ziffernblatt im Kombiinstrument. Die ebenfalls neue Polsterung und Ausstattungsfarbe Leder Nappa Tartufo setzt genau wie Leder Lugano und Leder Nappa, jeweils in schwarz und seidenbeige, auf elegante und gediegene Farbtöne. Auf dem Beifahrersitz nehmen bis zu dreizehn Assistenten Platz. Neu dabei sind die Aktiv-Brems-Unterstützung und der Fernlicht-Assistent. 

Das Cockpit zieren wahlweise Ebenholz, Klavierlack , Aluminium oder Karbon-Optik. (Foto: MB)

Mit 239 PS geht es flott zur Sache

Unter der Motorhaube startet die überarbeitete V-Klasse mit Euro6d-Temp konformen und effizienteren Diesel -Vierzylindern in den Leistungsstufen 163, 190 und 239 PS. Alle Selbstzünder verfügen serienmäßig über Hinterradantrieb, sind wahlweise aber auch mit permanentem Allradantrieb 4Matic lieferbar. Der 300d mit 239 PS und einem Drehmoment von 500 Nm entwickelt in Kombination mit dem neuen 9G-Tronic Automatikgetriebe im bergigen Hinterland von Barcelona eine für ein Fahrzeug dieser Klasse beeindruckende Dynamik. Der intern OM 654 genannte Motor puscht die Großraumlimousine binnen 8,5 Sekunden von 0 auf 100, für spontane Überholmanöver packen die Schwaben per Overboost nochmal 30 Nm oben drauf. Trotzdem notiert Mercedes-Benz für den Verbrauch kombiniert moderate 6,8 – 6,5 l/100 km. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 214 km/h. 

Ein moderner Vierzylinder Diesel mit zwei Litern Hubraum löst den bisherigen Selbstzünder mit 2,1 Litern Hubraum ab. (Photo:MB)
Mit Ausnahme der Luxussitze hat auch der Marco Polo die Neuerungen der V-Klasse an Bord.

Beim Marco Polo Campingfahrzeug, das in Rheda-Wiedenbrück bei Westfalia auf die V-Klasse aufgebaut wird, braucht es für den Spurt von 0 auf 100 km/h 9,5 Sekunden Zeit. Tribut an Gewicht und Ausstelldach. Insgesamt ändert sich in der Ausstattung zum Modelljahr 2019 nicht viel. Es gibt jetzt ein Bluetooth-Element, über das man mit einem Bedienteil oder seinem Handy die Musikanlage des Fahrzeugs ansteuern kann, ohne die Autosysteme aktivieren zu müssen. Der Strom kommt dann aus der Bordbatterie und nicht aus der Starterbatterie. Außerdem verpasste Mercedes-Benz dem oberen Bett Tellerfedern anstelle von Lattenrosten und die Kocher wurden so dimensioniert, dass auch eine Espressomaschine darauf stehen kann.

Mit dem Marco Polo kommt man jetzt schneller zum nächsten Campingplatz.
Im Nobelcamper lässt sich jetzt auch Espresso zubereiten.
(Foto:MB)

Der Listenpreis der neuen V-Klasse startet bei 30.631 Euro. Eine elektrifizierte V-Klasse mit einer Reichweite von 400 Kilometer soll unter der Mercedes-Submarke EQ in naher Zukunft auf den Markt gehen.

Text : Solveig Grewe

Fotos: Solveig Grewe und Hersteller

S wird immer besser. Erste Informationen zur S-Klasse „MOPF“

Das Bessere ist des Guten Feind. So sagte es Voltaire, so erleben es Besitzer von Mercedes-Benz S-Klassen mit jeder Modellpflege. Shanghai 2017, Mercedes-Benz präsentiert das „Update“, die „Modellpflege (kurz MOPF)“ der aktuellen Generation „S“. Von einer neuen S-Klasse zu sprechen wäre zu viel, aber die Bandbreite der Neuerungen sprengt jeden Rahmen! 

S ist noch besser geworden.

Weltpremiere Mercedes-Benz S-Klasse „MOPF“ in Shanghai 2017

Während sich die Optik kaum verändert, stecken unter dem Blech viele spannende Veränderungen. So darf die S-Klasse nun auch das erste Mercedes-Modell mit dem neuen Reihensechszylinder sein. Neben den neuen Effizienz-Triebwerken stehen jedoch vor allem Komfort und Sicherheit im Vordergrund.

Einmal mit allem, nur geiler!

Mehr Sicherheit, mehr Intelligenz, mehr Komfort, mehr Wellness, mehr Luxus, mehr Power. Liest man sich die Pressemeldung zur neuen Mercedes-Benz S-Klasse durch, dann stellt sich am Ende nur eine Frage: Wie verarbeitet man als Auto-Journalist diese News? Am besten, man konzentriert sich auf drei ganz persönliche Highlights.

Mercedes-Benz S-Klasse; Langer Radstand; 2017; Exterieur: Diamantsilber; AMG Line; Interieur: Leder Magmagrau/Espressobraun – und mit neuen Multibeam LED, sowie einem Ultra-Range Fernlicht.

Highlight 1: Der neue Reihensechser, Diesel.

Tatsache. Der Motor spielt auf mein-auto-blog eben noch immer die größte Rolle. Und auch, und gerade, weil es ein Dieselmotor ist. In dieser Fahrzeug- und Preisklasse mag es einen TESLA geben, der alles auch elektrisch kann, aber 1.200 km an einem Tag, auf der linken Spur mit Tempomat 190+, das schafft bislang nur der Dieselmotor. Und als Vielfahrer kenne ich solche Tage. Also:

Der neue S400d 4matic besitzt den stärksten Seriendieselmotor der Stuttgarter, über die gesamte Historie betrachtet. 340 PS und 700 Nm lassen sich abrufen, verpackt unter dem wundervollen Kleid der S-Klasse Limousine. Zweistufige Aufladung, Nanoslide-Laufbahnbeschichtungen die eine Kombination aus Alublock und Stahlkolben erlauben, eine variable Ventilsteuerung und und und und .. der neue Dieselmotor ist eine einzige Konzentration von Hightech-Details. Stufenmulden-Brennverfahren, Mehrwege-Abgasrückführung und motornahe Abgasnachbehandlung stehen für die Erfüllung auch zukünftiger Emissionsgesetze. Der neue Motor wurde bereits für die kommende RDE-Prüfung ausgelegt und gehört zu den effizientesten Triebwerken der Welt. 2.925 Kubikzentimeter Hubraum und sechs Zylinder in Reihe – eine Kombination die den S400d 4matic mit 5.6 Litern auf 100 Kilometer auskommen lassen sollen. Eine Stufe darunter, der neue S350d 4matic. Mit 286 PS und 600 Nm ein wenig zurückhaltender in der Leistung und neuer Effizienzking in der Oberklasse. 145 Gramm CO2 und nur 5.5 Liter auf 100 km sollen auf dem Reiserechner stehen. Das ist definitiv ein Highlight und die vermutlich sinnvollste Brücke, bis das E-Auto Dilemma gelöst wurde.

Mercedes-Benz S-Klasse – 2017 – Kein Tempomat-Hebel mehr, ein Frevel? Dafür mit Schalterleisten in den Lenkradspeichen.

mein-auto-blog durfte die neue Stufe der Level2-Autonomie bereits testen und ich war überzeugt vom Fortschritt. Nun der offizielle Serienstart. Ein verbessertes Kamera- und Radarsystem behält das Verkehrsgeschehen nun noch besser im Blick. Neue Rechner-Algorithmen beziehen erstmal die neuen, präziseren, Kartendaten in die Funktionen des „Drive-Pilot“ mit ein. Nun werden die Geschwindigkeiten vor den Kurven oder Kreuzungen automatisch reduziert, der Wagen kennt seine Route und unterstützt den Fahrer beim aktiven Fahren. Und er nimmt ihm viele Aufgaben ab. In Verbindung mit dem aktiven Lenk-Assistenten und dem adaptiven Abstandstempomaten, wird nun eine Stufe des „Selbstfahrens“ erreicht, die erstmals wirklich den Namen „Drive-Pilot“ verdient. Die S-Klasse ist intelligenter denn je. Aber auch sicherer. So kann der aktive Nothalt-Assistent das Fahrzeug kontrolliert zum Stillstand bringen, sollte der Fahrer nicht mehr aktiv werden.

Das man den Staufolge-Assistenten ebenso überarbeitet hat und man nun Stopps von bis zu 30-Sekunden erlaubt, binnen denen die S-Klasse automatisch wieder anfährt, dürfte nicht nur den Stau-geplagten Stuttgartern gefallen.

Highlight 3: Wellness auf Rädern, ernsthaft.

Mit der ENERGIZING Komfortsteuerung geht eine Weltneuheit in Serie: Diese Sonderausstattung vernetzt verschiedene Komfortsysteme im Fahrzeug. Sie nutzt gezielt Funktionen der Klimaanlage (einschließlich Beduftung) und der Sitze (Heizung, Belüftung, Massage), der Flächenheizung sowie Licht- und Musikstimmungen und ermöglicht je nach Stimmung oder Bedürfnis des Kunden ein spezielles Wellness-Set-up. Dadurch steigen Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit während der Fahrt bzw. bei einem Stopp. Abhängig von der Ausstattung lässt sich ENERGIZING Komfort auf allen Sitzplätzen erleben.

Äh? Gut, ich freue mich sehr auf die kommende Testfahrt 😉

Haben wir noch was vergessen?

Ach ja, richtig. Maybach und AMG!

Natürlich erhalten auch der Mercedes-Maybach und der Mercedes-AMG das Facelift-Programm. Wobei sich gerade beim Mercedes-Maybach die Veränderungen in Grenzen halten. Details wären zu vermelden – und – ein neuer Motor. Der Mercedes-Maybach S560 4matic mit 469 PS starken V8 und 700 Nm. Dieser V8 basiert auf dem Mercedes-AMG Motor und verfügt nun über eine Zylinderabschaltung im Teillastbereich. Für den Oligarchen mit dem grünen Gewissen, sozusagen. Ernsthaft, Mercedes spricht von einem Norm-Verbrauch von 9.3 Litern. Wir können uns ein Grinsen nicht verkneifen.

Den neuen V8-Motor bekommt natürlich auch der Mercedes-AMG S63 4matic+. Hier lassen die Mercedes-Mannen 612 PS aus dem bekannten Hot-V V8 Bi-turbo. Der 5.5 Liter V8 wandert damit aufs Altenteil und muss dem neuen Sportler-Herz Platz machen. Ach ja, Zylinderabschaltung kann auch der V8 im S63 😉 – wir grinsen wieder.

Markt-Einführung der neuen Modelle wird im Juli sein!

Mercedes-AMG S 65, anthrazitblau

Mercedes-Maybach S 560 4MATIC;

Mercedes-Maybach S 560 4MATIC;

Mercedes-Maybach S 560 4MATIC;

Mercedes-AMG S 63 4MATIC+, designo diamantweiß bright

Mercedes-AMG S 63 4MATIC+, designo diamantweiß bright

Nachhilfe aus Stuttgart für die S-Klasse Assistenten

Natürlich kann auch das Facelift, Sternfahrer sagen Mopf, der Mercedes-Benz S-Klasse weiterhin im besten Fall von Hand gelenkt werden. Aber, wenn die nun vier Jahre alte Generation „S“ im Herbst mit dem frischen Facelift auf die Straße rollt, dann grummeln nicht nur neue Reihensechser unter der langen Haube, dann wurden auch die Assistenten auf Vordermann gebracht. Für mein-auto-blog konnte ich mir einen ersten Eindruck von den Fähigkeiten der fleißigen Helferlein verschaffen.

S geht immer besser

Facelift vor allem für die Assistenzsysteme der Mercedes-Benz S-Klasse

Natürlich muss das Flaggschiff der Stuttgarter voraus fahren, vor allem in den Punkten „Sicherheit“ und „Fahrkomfort“. Doch seit dem Erscheinen der E-Klasse im vergangenen Jahr war es eben nicht mehr das „Stolze S“ mit dem geilsten Paket an Features und Assistenten, es war das „Business E“. Damit ist in Kürze Schluss. Die neue S-Klasse ist nach dem Mopf nicht nur in der Lage, mit neuem Kartenmaterial des Partners HERE zu navigieren, sondern in der Kombination des „aktiven“ Abstandstempomaten, des „aktiven“ Lenk-Assistenten, des „aktiven“ Spurwechsel-Assistenten und des „aktiven“ Nothalte-Assistenten in der Lage, ein ganz neues Level der als Level II bezeichneten Autonomie zu erreichen. Nein, von einem Autopiloten spricht man bei Mercedes-Benz noch immer nicht. Wohl aber von einer gänzlich neuen Kooperation zwischen S-Klasse und Fahrer. Ja, der Fahrer ist immer „in der Verantwortung“, aber die S-Klasse tut, was technisch möglich ist, um Sicherheit und Komfort zu maximieren.

Der Mensch denkt, der Tempomat bremst

Im Alltag lässt sich der neue Komfort vor allem bei Überlandfahrten gut nutzen. Mit einem aktiven Tempomaten erkennt die S-Klasse nicht nur die Tempolimits und bremst automatisch auf die erlaubte Geschwindigkeit ab, dank der neuen Kartendaten kennt die S-Klasse nun auch Kreuzungen, Kreisverkehre und Kurven. In Zusammenarbeit mit einer aktiven Navigation führt das zu folgender Begebenheit: Der Fahrer hat die Füße weg vom Gas, die S-Klasse schnurrt mit Tempo 100 über Land – (wie fein der neue Reihensechser-Diesel schnurrt, darf ich jetzt wirklich nicht schreiben …) – und das Navigationssystem gibt die Anweisung, die nächste Kreuzung rechts abzubiegen. Im Kombiinstrument, welch schnöder Name für die TFT-Landschaft vor der Nase des Fahrers, erscheint ein symbolisierter Abbiege-Hinweis. Es könnte auch ein Symbol für eine Kreuzung oder einen Kreisverkehr sein, die S-Klasse verlangsamt daraufhin ihr Tempo, der Fahrer setzt den Blinker und die S-Klasse wird, vom Fahrer gelenkt, mit passendem Tempo abbiegen. Der Lenk-Assistent übernimmt nicht das Abbiegemanöver, das muss der Fahrer schon noch selbst übernehmen, aber gemeinsam mit dem Lenk-Assistenten und dem aktiven Tempomaten spielen Fahrer und S-Klasse als Team zusammen.

Dass bei Fahrten über Land der Lenkassistent beinahe alleine in der Lage ist, das Gros der Kurven zu meistern, sollte man nicht zu oft schreiben, zu groß vermutlich die Verlockung, die Arbeit ganz an die S-Klasse abzugeben. Dafür sank nun die Warnschwelle für die „Hands-Off“ Warnmeldung wieder. So lange, bis es Lenkräder mit kapazitiver Sensorik gibt, wird man als Fahrer immer mal wieder dem Lenkrad einen Impuls verpassen müssen. Oder der Gesetzgeber wird endlich aktiv und öffnet sich für neue Regelungen bezüglich der möglichen Freiheitsgrade beim „Teilautonomen“ Fahren. Noch ist es ein langer Weg, bis die S-Klasse auch alleine fahren darf – können – könnte sie es vermutlich bereits bestens.

Überholen per Tipp-Blinker

Während man bei der E-Klasse bislang bereits den Spurwechsel in die Hand des Fahrzeuges geben konnte, dafür aber den Blinker betätigt halten musste, wird die S-Klasse das nächste Level erreichen. Ein einfaches „Tipp-Blinken“ reicht, um dem Fahrzeug den Spurwechselwunsch mitzuteilen. Lässt es sich gefahrlos überholen (Fahrspurwechsel), blinkt die S-Klasse und übernimmt kontrolliert den Vorgang. Mit der neuen Generation merkt sich das Fahrzeug den Spurwechselwunsch nun für „bis zu 10-Sekunden“. Ist die Spur noch besetzt, können bis zu 10-Sekunden vergehen, bis die S-Klasse die passende Lücke gefunden hat, dann selbst blinkt und den Spurwechsel beendet.

30-Sekunden Pause im Stop & Go

Erweitert ist auch der Umfang des Staufolge-Assistenten. Mit der kommenden Generation wird der Staufolge-Assistent ein beinah unverzichtbares Extra dieser Tage : bis zu 30-Sekunden im Stillstand pausieren können, um bei erneut fließenden Verkehr alleine anzufahren.

Der Rest bleibt S-klassig

Wie gelungen die S-Klasse beim Thema Design war und ist, zeigt der von mir gefahrene Versuchsträger. Die optischen Veränderungen für die kommende Generation halten sich in engen Grenzen. Neue LED-Scheinwerfer mit einem „Ultra-Fernlicht“, noch mehr LED-Punkte für eine noch flexiblere Ausleuchtung und ein neues Lenkrad im Innenraum. Viel hat es wohl nicht gebraucht, um die S-Klasse „frisch“ zu machen – verständlich.

Premiere in Mo“pf“town: Mercedes-Benz GLA 2017 –

Wenn aus Motown Mopftown wird.

Modellpflege für den Mercedes-Benz GLA

Größer, weiter, besser: der neue Mercedes-Benz GLA wurde aufgemopft (Mopf = Modellpflege der Schwaben)  und zeigt sich nun von einer noch sportlicheren Seite. Das erweiterte Motorenangebot macht es möglich. In Kombination mit einer gezielten optischen Akzentuierung im Innen- und Außendesign sowie den aktualisierten Ausstattungsvarianten rast der neue GLA auch in 2017 mit voller Geschwindigkeit in Richtung Lifestyle-SUV. Seit seiner erstmaligen Präsentation in 2013 hat sich so einiges getan. Aus dem Stand avancierte der Kompakt-SUV zu einem Erfolgsmodell in seinem Segment und prägt seither die Klasse. Seine sportlich-dynamische Formensprache ist schon seit dem ersten Tag prägnant und wird nun von einem umfangreichen Individualisierungs-Angebot ergänzt.

Geänderte Stoßfänger, zusätzliche Leichtmetallräder und die neue, attraktive Farbe „Canyonbeige“ kennzeichnen den Jahrgang 2017 auf den ersten Blick. Damit unterstreicht der GLA optisch noch stärker als bisher seine SUV-Gene. Die bisherigen optionalen Bi‑Xenon-Scheinwerfer weichen LED-Scheinwerfern, die sich durch tageslichtähnliche Farbtemperatur auszeichnen. Bei den Fahrwerken haben die Kunden die Qual der Wahl: drei stehen zur Auswahl. Serienmäßig steht ein Komfortfahrwerk bereit. Möchte man es ein wenig sportlicher, kommt entweder das ganze tiefer gelegt in Verbindung mit der AMG Line oder dem Fahrdynamik-Paket oder man entscheidet sich gleich für den „SUV-Kern“ der Sache und nimmt das Off-Road-Komfortfahrwerk. Hier wird das Ganze dann nochmal 30 Millimeter höher gelegt und punktet mit verbesserter Geländegängigkeit, größerer Bodenfreiheit und markantem Off-Road-Design.

Aussen Hui und Innen ebenfalls

Den ansprechend gestalteten Innenraum des GLA mit hochwertigen Materialien und ausgezeichneter Verarbeitung werten neben neuen Sitzbezügen und Zierteilen verchromte Bedienteile auf. Das freistehende 20,3 cm (8“) Media-Display präsentiert sich wie gewohnt von seiner schlanken Seite. Eine exklusiv angebotene 360‑Grad-Kamera erfasst die unmittelbare Umgebung des Fahrzeugs, die entweder als Vollbilddarstellung oder in sieben verschiedenen Splitscreen-Ansichten gezeigt wird. Darunter ist auch eine virtuelle Draufsicht auf das Fahrzeug – erzeugt von den Daten der vier Kameras: Front-, Rückfahr- und je einer Kamera in den Außenspiegeln. Dezente, aber wirkungsvolle Akzentuierungen erfahren die Bedienelemente für Schalter der elektrischen Sitzverstellung in den Türen: Künftig glänzen sie in Silberchrom – ebenso ist das Ablagefach in der Mittelkonsole mit einem Chromrahmen eingefasst. Zudem wurden die Düsenringe stärker akzentuiert und unterstreichen so den SUV-Touch im Innenraum.

Neue Sitzbezugsstoffe sowie neue Polsterfarben zeugen von viel Liebe zum Detail und lassen dem geneigten Käufer noch viel mehr Raum für Individualisierungen. Soviel Vielfalt wird durch das exklusive Komfort-Exklusiv-Paket ergänzt, das mit Komfortsitzen mit SUV-spezifischem schwarzem Leder in Büffellederoptik aufwartet. Viel Aluminium, Holz oder Carbon ergänzen hier die Optik. Die auf Wunsch lieferbaren LED High Performance-Scheinwerfer ersetzen die bisherigen Bi-Xenon-Scheinwerfer, die einen Glühlampenwechsel über die gesamte Fahrzeug-Lebensdauer unnötig machen. Im Heck des neuen GLA kommen Voll-LED-Leuchten mit Multilevel-Funktion zum Einsatz, Bremsleuchten und Blinker werden in drei Intensitäten geregelt. Damit ist man sowohl bei Tag, bei Nacht als auch bei jeglichen Witterungsverhältnissen bestens ausgerüstet. Dank vieler bereits serienmäßiger Sicherheitsassistenten dürfen sich die Insassen fühlen wie in Abrahams Schoß.

Mehr ist Mehr

Mit sieben Modellreihen (GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und G) verfügt Mercedes-Benz über das breiteste SUV-Angebot aller europäischen Premiumhersteller. Ausserdem: Kein Wettbewerber bietet eine größere Motorenauswahl in seinem Segment – vom Grundmodell Mercedes‑Benz GLA 180 d* mit 80 kW (109 PS) und einem CO2-Wert ab 103 g/km bis zum 280 kW (381 PS) starken Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC, der die Modellpalette künftig ergänzt. Mit einer Leistung von 135 kW (184 PS) bildet er ein attraktives Angebot und gemessen an seiner Performance zählt er mit 152 g CO2 zu den Sparsamsten in seiner Klasse. Die Dieselvariante GLA 180 d ist mit 103 g CO2 der Effizienz-Champion seines Segments.

Die Verkaufsfreigabe des neuen Mercedes-Benz GLA erfolgt am 9. Januar 2017 ab 28.940,80 Euro für den GLA 180*. Das Topmodell Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC wird ab 56.852,25 Euro angeboten.

Mercedes-Benz SL – Fotos vom SL 65 AMG aufgetaucht!

Wieder einmal feiert ein Auto seine Premiere nicht auf der Messe, sondern bei einem „Leak“ im Internet. Der jüngste Kandidat ist der frische Mercedes-AMG SL 65 Roadster. Eigentlich hätte er erst in der nächsten Woche in Los Angeles auf der Autoshow in das Licht der Öffentlichkeit rollen sollen. 

Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (2)

Premiere: Mercedes-AMG SL65

Die V12-Version des Roadsters stellt die Spitze des SL-Programms dar. Sein V12 Bi-Turbo wird vermutlich, es ist nicht bekannt bislang, um die 650 PS haben und auch hier wird die Obergrenze des Drehmoments durch das Getriebe bestimmt, es wird also bei 1.000 Nm bleiben.

Unterhalb des Mercedes-AMG SL65 tummeln sich die V8 und V6-Versionen des Mercedes-Roadsters. Technisch und optisch deutlich optimiert, werden auch 9-Stufen Automatik und Dynamic-Select-Fahrprogramme Einzug halten in den Roadster.

Der SL übernimmt zudem die Active-Body Control Funktionen des S-Coupé und wird damit der erste große Sports-Roadster sein, der mit einer aktiven Kurvenneigefunktion erhältlich ist. Das Verdeckt des Roadsters wird man bis Tempo 40 öffnen und schließen können.

Neu gestaltete Front- und Heckansichten verjüngen die Optik des SL und passen ihn an die aktuelle Designsprache der restlichen Mercedes-Modelle an.

Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (4) Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (1) Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (2)

Auslieferung  ab April 2016

IAA 2015: Facelift der Mercedes A-Klasse

Mercedes-Benz präsentiert auf der IAA 2015 in Frankfurt auch das Facelift der Mercedes A-Klasse. Wir konnten den Kompakten Stuttgarter bereits fahren – der Fahrbericht zur Mercedes A-Klasse (klick) findet sich hier.

IAA 2015 001 mercedes-benz a-klasse facelift
Der A160 Benziner fängt bei 23.746 € an.

IAA 2015 002 mercedes-benz a-klasse facelift
Die IAA stellt den offiziellen Rahmen für die Premiere der Mercedes A-Klasse.

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Top-Modell ist der A45 AMG mit 381 PS.

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Der A160 d ist der Einstieg in die Diesel-Welt der A-Klasse. 90 PS stark und 26.423 € teuer.

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Die Front gefällt nach dem Facelift mit optionalen LED-Scheinwerfern und einer neuen Leuchtengrafik.

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Am Heck gibt es zwei optische Varianten. Mit und ohne Auspuffrohre.

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Die Rückleuchtengrafik wurde neu gestaltet.

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Neue Materialien im Innenraum. Das optionale Display wuchs um einen Zoll und ist nun acht Zoll groß.

IAA 2015 007 mercedes-benz a-klasse facelift
Die A-Klasse bietet Mercedes-Benz in zwölf frischen Farben an. Darunter auch dieses spektakuläre Grün!

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf.

Test: Mercedes-AMG A45 – Hier qualmt nur einer!

Dampf, ganz ohne Rauch

Lausitzring: Erster Test des 381 PS Golf-Schlägers

191 PS aus einem Liter Hubraum. Die A-Klasse hat als AMG-Derivat „A45“ zwei Liter Hubraum. Macht stolze 381 PS Gesamtleistung. Ich bin ganz ehrlich. Als ich vor über zwei Jahren das damals frisch präsentierte und durchaus grob antretende AMG-Stück fuhr, war ich skeptisch, wie haltbar der damals „stärkste“ Serienmotor wohl sein würde. Damals waren es 360 PS. Viel Holz in diesem Segment. Die Krone des stärksten Kompakt-Sportlers hat sich AMG nur kurz vom Audi RS 3 (367 PS) wegnehmen lassen. Dass dieser dafür einen Zylinder mehr und einen halben Maßkrug mehr Hubraum benötigte, ist jetzt auch nicht mehr wichtig. Mit der „Frische-Kur“ für die A-Klasse hat AMG noch einmal nachgeschenkt. Und Tobias Moers konnte sich bei der Premiere das Schmunzeln nicht verkneifen: “ Da war halt noch Luft nach oben“. Und dass er recht hat, zeigt die Tatsache, dass die Motoren alle halten.

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Fahrbericht: Mit dem A45 AMG auf dem Lausitzring

Mehr von allem

Auch als AMG bekam die A-Klasse ein schmales optisches Facelift. Auffällig die großen Lüftungsöffnungen in der Stoßstange vorne, adrett die sauber eingepassten Endrohre in der neu geschwungenen Heckschürze. Der postpubertäre Heckflügel blieb uns erhalten, muss aber nicht sein – er ist Teil des AMG Aerodynamik-Paketes. Dazu gehören dann auch große Flics an der Front und der deutlich größere Frontsplitter. Eine mächtige Optik und Mercedes verspricht, das bringt sogar Abtrieb. Nun – am Ende bleibt es eine A-Klasse, der Abtrieb vermutlich im Alltag zu vernachlässigen – davor droht an jedem Bordstein die Gefahr teurer Reparaturen.

Jede Farbe, so lange es rot ist! 

Der Farbton des Testwagens nennt sich Jupiterrot und zusammen mit den schwarzen Anbauteilen und Felgen ist das die einzig legitime Farbe für einen 381 PS Berserker im Golf-Segment.

Druck & Traktion

Dreckig aus dem Auspuffrohr sprotzelnd, verkündet bereits das Anlassen des A45 von seiner angestrebten Dominanz. Hier wird nicht um Sekunden oder  Podestplätze verhandelt. Der Anspruch auf die Sieger-Trophäe ist manifestiert in den Genen des kleinsten AMG. Alle A45 kuppeln automatisch und lassen sich durch die 7-Gänge des DCT flippern, als wäre der Allmächtige hinter ihnen her. Dynamic Select nennt Mercedes eine von drei wichtigen Neuheiten des A45, neben der 21 PS Adrenalin-Spritze. Der Taster in der Mittelkonsole dient als „roter Knopf“ zum „scharf machen“ der Affalterbacher Boden-Boden Rakete. Mit diesem Button lässt sich unter anderen Nummer 2 der Neuheiten-Liste anpassen: Die neu angebotenen adaptiven Dämpfer. Das Nachschärfen und Würzen der Lenkung, der Motorkennlinie und der Getriebe-Schaltphilosophie rundet die Idee vom „Dynamic-Select“ und seine Wirkung auf die Insassen ab.

Nummer 3 der wichtigsten Neuheiten ist das optionale Vorderachsdifferential. Moment. Der A45 AMG hat doch 4matic, also den Mercedes-Allradantrieb an Bord. Wozu eine Differentialsperre?

Systembedingt braucht der Hang-On Allrad der kleinen Klassen bei Mercedes mindestens eine Vierteldrehung Radschlupf an der Vorderachse, bevor auch die Hinterachse in die Pflicht genommen wird. Und wer bereits ab 2.250 Umdrehungen mit 475 Nm auf die Vorderachse eindrischt, der bekommt diesen Radschlupf immer. Mit der neuen Quersperre eliminiert AMG nun auch die letzten „Schlupflöcher“und der erstarkte A45 zieht sich stur aus der Kurve.

Die weiten Kurven des Lausitzrings lassen auch Grobmotoriker am Gaspedal glücklich werden. Bei den engeren Ecken hilft nun die Quersperre beim Umwandeln von Druck in Tempo, ganz ohne Qualm aus den Radhäusern.

Fahrveranstaltung Mercedes-Benz die neue A Klasse / Dresden 2015 Mercedes-AMG A45 4MATIC; jupiterrot; Leder perforiert schwarz RED CUT / Rennstrecke

Drama-Queen ohne Not

Dass man die Lausitzring-Testwagen mit dem optischen Penis-Vergleichsgehabe von überbordenden Flügeln bewehren musste, birgt für die Fotos einen Schuss extra Drama. Dabei hat das schlichte Talent des A45 so eine Lautmalerei nicht nötig.

Die Performance-Manufaktur der Daimler-Leute hat mit dem Update der A-Klasse auch dem A45 nachgeschenkt, obwohl jeder sicher war, hier ist der Krug schon randvoll. 21 PS mehr stellen die Hackordnung in der Kompaktklasse wieder korrekt dar, die Quersperre wetzt die Kerbe des nur halbgaren Allradantriebes aus und  die adaptiven Dämpfer erlauben dem Heißblüter auch mal mit weniger Drama den Alltagsweg zu meistern. Der Fahrkomfort im „Komfort-Modus“ des Drive-Select hat deutlich gewonnen. Und dann kommen die Detail-Änderungen im Innenraum noch oben drauf: Mit den feineren Anzeigen im Cockpit, der Möglichkeit, nun endlich auch das IPhone ordentlich via CarPlay zu integrieren und dem nochmals gewachsenen – aber noch immer nicht via Touch zu bedienenden –  Display fühlt man sich auch hier besonders gut aufgehoben.

Dabei sind die Preise bereits in schmerzliche Regionen vorgerückt! Basispreis des A45 AMG: 51.051,00 € – dazu addieren sich mindestens das AMG Dynamic Plus Paket mit der Vorderachssperre und den adaptiven Dämpfern zu 2.618 € und das AMG Drivers Package mit der Anhebung auf 270 km/h für 2.261 €. Die Performance-Auspuffanlage für 773,50 € darf man sich auch gönnen und die Performance-Sitze für 2.142 € sind auch keine dumme Idee. Und dann noch das Comand Online-System für 3.51,50 € … Sie sehen schon, wo das hinführt.

erster test 051 mercedes-amg a45 lausitzring

Geraucht hat am Ende nur einer:

Ich.

Aber nur für das Foto. Rauchen schadet nicht nur der Traktion, rauchen schadet auch der Gesundheit. Und wenn diese A-Klasse schon einen Warn-Aufkleber tragen müsste, dann mit diesem Text: Achtung: Die Nutzung von 381 Stuttgarter-PS im Golf-Segment kann zu Tränendrüsen-Reizungen in Ingolstadt und Wolfsburg führen.

Fazit: Dampfdruckkessel ohne Qualm!

Linktipp: Wie läuft das eigentlich mit dem Apple CarPlay in der A-Klasse?

Der Fahrzeugschein für die A-Klasse als Mercedes-AMG A45

Verkaufsstart:  Ab Ende September
Basispreis:  Ab 51.051,00 €
Motorleistung:  381 PS
Antrieb und Getriebe:  7-Gang Doppelkupplung
Beschleunigung:  4,2 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6,9 Liter / 100 km NEFZ-Norm *muhahahah*
Höchstgeschwindigkeit:  250 km/h (270 gegen Aufpreis)
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.299, 1.780, 1.433, 2.699 mm

 

Leak: Mercedes-AMG A45 AMG mit 400 PS

Willkommen im Internet, was einmal hochgeladen wurde, lässt sich nicht mehr löschen. Wie die Bilder vom A45 AMG-Facelift“, die leben nun Bilder ein Eigenleben. Für Automobil-Hersteller ein echtes Problem, für die Internet-Gemeinde und die Fans einer Marke jedoch ein frühes Schmankerl.

Der Instagram-Account eines (Vermutung!) Mercedes-Verkäufers hat heute vorab ein Foto von der „gemopften“ A-Klasse veröffentlicht. Und auch nicht irgendeine Variante, sondern gleich das schärfste Modell, der A45 AMG zeigt sich hier von einem Prospekt, oder einer Werbeanzeige. Das Foto ist mittlerweile vom instagram-Account verschwunden, aber worldcarfans.com hat die „Enthüllung“ aufgenommen und berichtet darüber.

Mercedes-AMG A45 mit bis zu 400 PS?

Eigentlich sollte das „Facelift“ der A-Klasse erst auf der IAA das Tageslicht erblicken, mit dem frühen instagram-Leak gibt sich jedoch die Möglichkeit vorab einen Blick auf die „Mopf“ (MOdellPFlege) zu werfen.

Was verändert sich?

Die glänzend schwarz lackierten Flips sind, so sieht es aus, ein wenig geschrumpft und der Stoßfänger, bzw. die großen Lufteinlässe in der Frontstoßstange wurden neu geformt. Dazu passen stärker gepfeilte Streben im Kühlergrill und eine frische Lampenoptik. Innerhalb der Lampen wurden die Tagfahrlicht-Fackeln neu gezeichnet und erscheinen nun nicht mehr als einzelne LED-Punkte, sondern als ein „LED-Strich“.

Viel wichtiger ist jedoch die Information des instagram-Plaudergesellen: Der neue A45 AMG soll in der Serie mit 381 PS kommen und in einer S-Variante sogar mit 400 PS!

400 PS aus weiterhin zwei Liter Hubraum. Damit holt sich Mercedes-AMG die Krone beim Thema „stärkster Zweiliter-Serienturbomotor“ wieder aus Ingolstadt zurück. Die AutoBild „weiß“ zudem von einer Vorderachs-Sperre und neuen adaptiven Dämpfern. Nun, wir lassen das mal unkommentiert – schön wäre es.

Wobei der A45 AMG schon zuvor kein Kind von Traurigkeit war, hätten wir uns für die „Mopf-Version“ etwas wünschen dürfen, dann wäre es ein Allradantrieb der nicht erst auf Schlupf wartet, sondern wie die Kollegen aus Ingolstadt oder Wolfsburg pro aktiv die Kraft neu verteilt…aber das wird wohl ein Wunsch bleiben.

 

..wobei sich selbst der „hochgelegte Bruder“ GLA 45 AMG am „Tail of the Dragon“ mehr als beachtlich aus der Affäre zieht…