Meistgebaute Autos 2016 – Ford-Pick-up ist Produktionsweltmeister

Die Ford F-Reihe war 2016 das meistgebaute Auto der Welt. Insgesamt verließen 1,012 Millionen Einheiten die Fließbänder im amerikanischen Dearborn, wie der Informationsdienstleister Inovev meldet. Der Pick-up ist seit 1978 das meistverkaufte Auto der USA, seit 1983 trägt er auch den Titel des meistverkauften Autos weltweit. Von den im vergangenen Jahr gebauten Fahrzeugen wurden bislang 990.000 verkauft.

Auf Rang zwei der weltweit meistgebauten Autos landet mit dem Toyota Corolla der erste klassische Pkw. Mit 985.000 Einheiten lässt die Limousine die Kompaktklassen-Wettbewerber VW Golf (970.000 Einheiten) und Hyundai Elantra (875.000 Einheiten) hinter sich. Platz fünf geht an den achtsizigen Kompakt-Van Wuling Hongguang, der mit 847.000 produzierten Fahrzeugen auch das meistgebaute Auto Asiens war. Meistgebautes Auto in Europa war der Golf. In Wolfsburg liefen 2016 rund 650.000 Modelle vom Band. Die restlichen 320.000 Einheiten der Jahresproduktion wurden vor allem in China und Mexiko gefertigt. (Holger Holzer/SP-X)

News: Motoren für Alfa Romeo – Neustart auf vier und sechs Zylindern

Die einst stolze Traditionsmarke Alfa Romeo will wieder an ihre Glanzzeiten anknüpfen. Helfen sollen dabei auch neue Motoren, die Fiat Chrysler in Italien bauen will. Geplant sind Benziner und Diesel mit vier sowie sechs Zylindern. Das Leistungsspektrum soll von knapp 100 PS bis rund 500 PS reichen.

Als Produktionsstandort hat der Konzern nun das Werk Termoli bestimmt, wo künftig jährlich rund 200.000 Motoren gebaut werden sollen. Auch die Autos sollen künftig ohne Ausnahme in Italien gefertigt werden. Die geplante Neuheiten-Offensive startet Ende 2015 mit einem neuen Mittelklassemodell, in den darauffolgenden Jahren sollen unter anderem zwei Kompaktmodelle, ein weiteres Mittelklassefahrzeug und wohl auch zwei SUV in den Handel gehen. Außerdem soll es eine Neuauflage des Spider geben. Alle Modelle sollen mit Hinterrad- oder Allradantrieb gebaut werden.

Aktuell hat Alfa Romeo nur drei Modelle im Programm: den schon leicht gealterten Audi-A3-Wettbewerber Giulietta, den Mini-Konkurrenten Mito sowie den image- aber kaum absatzträchtigen Sportwagen 4C. In Deutschland reichte es 2014 nur für 3.391 Neuzulassungen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Produktionsstart für den neuen Nissan Qashqai

Die ersten Exemplare des von Grund auf neu entwickelten Nissan Qashqai sind jetzt im britischen Sunderland von den Produktionsbändern gelaufen. Der in Großbritannien entworfene, entwickelte und hergestellte Qashqai ist das meistverkaufte Crossover-Modell in Europa und der Bestseller im europäischen Nissan Portfolio. Nach der Enthüllung der neuen Modellgeneration im vergangenen November läuft ab sofort alle 61 Sekunden ein neuer Qashqai von Linie 1 des britischen Nissan Werkes.

Bei der Feier zum Fertigungsbeginn sagte Nissan Chief Performance Officer Trevor Mann:

„Der Nissan Qashqai hat bei seinem Start 2006 das Crossover-Segment begründet, der Marke Nissan in Europa neuen Schwung gegeben und unserem Werk in Sunderland dabei geholfen, neue Maßstäbe in Sachen Produktivität und Qualität zu setzen. Der neue Qashqai wird mit seinem mutigen Design und innovativen Technologien einmal mehr die Marke Nissan auf ein höheres Niveau heben. Er ist der Maßstab für die zweite Generation von Crossover-Modellen und das Flaggschiff von Nissan in Europa.“

Eine Hauptrolle in dieser Erfolgsgeschichte spielen die Nissan Mitarbeiter in Sunderland, deren Zahl erstmals in der 28-jährigen Geschichte des Werkes auf über 7.000 gestiegen ist. Damit sind nun mehr als 40.000 Menschen für die Automobilindustrie in Großbritannien tätig – in Design, Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb. Von Sunderland aus entfaltet der Qashqai eine eindrucksvolle wirtschaftliche Bedeutung: Nissan hat 534 Millionen Britische Pfund in die Entwicklung und Produktion investiert, unterstützt dabei mehr als 220 Zulieferer in 22 Ländern und exportiert das Modell in mehr als 130 Märkte weltweit.

Der neue Qashqai wird in Sunderland auf Band 1 gebaut, das seit 2010 im 24-Stunden-Betrieb läuft, um die hohe Nachfrage zu erfüllen. Auch das Elektroauto Leaf wird auf dieser Linie gefertigt. Der Qashqai ist zudem das erste Nissan Serienmodell in Europa, das auf der neuen CMF-Plattform (Common Module Family) der Renault-Nissan Allianz basiert.

[notification type=“notification_error“ ]Das ist eine Pressemeldung von Nissan Deutschland. – Kein redaktioneller Inhalt.[/notification]

HONDA CR-V Titelbild

HONDA gibt Vollgas in Europa

Es war seit jeher eine HONDA-Strategie dort zu produzieren wo die Fahrzeuge auch verkauft werden und es erscheint daher nur konsequent wenn HONDA nun verlautbaren lässt:

Die Produktion in Europa wird verdoppelt

Eine erfolgreiche Zukunft auf dem Europäischen Fahrzeugmarkt hat HONDA im Blick und verdoppelt daher die Produktion der Fahrzeuge im Britischen Werk.  Das letzte Jahr war für die Japaner unter anderem wegen den Naturkatastrophen in Japan und Thailand ein sehr schwieriges. „Aber nun blicken wir zuversichtlich nach vorne“, so die Aussage von Manabu Nishimae, dem Präsidenten von HONDA Motor Europa.

Nach der Einführung des neuen HONDA Civic laufen bei HONDA nun die Vorbereitungen für den neuen HONDA CR-V auf Hochtouren, der im Herbst auf den Markt kommen wird. Zusätzlich arbeitet HONDA an einem völlig neuen 1.6l  Turbo-Dieselmotor. Dieses vollständig neu entwickelte Triebwerk wird mit 120PS und 300Nm ein besonders effizientes Aggregat für den neuen Civic darstellen und mit einer CO2 Emission von nur 95g/km nicht nur den sportlichen Anspruch der Marke erfüllen, sondern auch noch die besondere Umweltfreundlichkeit der japanischen „Earth Dreams Technology“ verkörpern.