Best of Habby 2018!

Das Beste kommt zum…? Anfang! 2018 ist vorüber, aber auch noch nicht so lange, als dass man sich nicht beim Datum-Schreiben irren würde. So nah noch, dass man sich an vieles erinnert. Und genau das haben wir heute vor: Zum Anfang des neuen blicken wir zurück auf die Highlights des letzten Jahres. Und es waren einige Glanzlichter dabei: Mercedes-Benz AMG C63S, Audi RS4 und BMW M4 – um die Mittelklasse abzudecken. Und wer Habby schon immer mal mit langen, blonden Haaren sehen wollte, der kam auch auf seine Kosten. Lassen wir 2018 also nochmal Revue passieren.

Was für ein Jahr!

Er hat sie alle gehabt! Anders als bei Gunter Sachs, dem Lebemann und Inbegriff eines „Womanizers“, sind bei Habby aber nicht Frauen, sondern Autos gemeint. Ach so, das sollte ich vielleicht noch klären: Mit Habby ist Bjoern Habegger gemeint. Seine Freunde nennen ihn Habby. Aber das wisst ihr ja, da ihr regelmäßig die Reviews schaut.

Also, zurück zum Thema. Er hatte sie! Den AMG C63S, den M4 und auch den Audi RS4, der es Habby so richtig angetan hat. Aber auch den Ford Mustang GT mit seinem sahnig-fettem Boller-V8! Und es waren noch mehr Kopfverdreher dabei: Der Alfa Romeo Stelvio Quadifoglio Verde, das atemberaubende, viertürige Coupé Mercedes-AMG GT ­­­­­­­­­­oder der kernig-edle Range Rover Velar – Bjoern hat nichts ausgelassen.

Autsch, das schmerzt!

Nein, er hat wirklich nichts ausgelassen. Weder polarisierende Kleidung, die ihm den Kommentar einbrachte, sich wie Kai Ebel zu kleiden, noch Hater, Trolle und Miesmacher. Ganz im Gegenteil: Habby sucht die Interaktion mit Euch, möchte mit Euch über Eure Kommentare in Kontakt treten. Nur so bekommen wir schließlich raus, was Euch interessiert. Und nur so lachen wir auch schon mal, wenn Ihr ihn als „Peter Lustig alias Habby – Im Reigen der Kollegen der lustigste und sportlich kompetenteste Journalist“ nennt. Das geht runter wie 10W40 Vollsynthetik.

Und es zeigt, dass Habby mit seiner teils polarisierenden Meinung gut ankommt. Beispiel Dacia Duster: Einfach mal „typisch deutsch“ reagieren und solange suchen, bis er etwas zu Motzen findet? Das wäre ihm zu einfach. Sich schlicht über Hartplasitk im Dacia auszulassen? Kann ja jeder! Schließlich haben es Fahrzeuge, die auf unseren Straßen weit verbreitet sind, verdient, ihre individuelle, tief ergründete Kritik zu bekommen. Und das gefällt nicht jeder Presseabteilung… „Was rauchen eigentlich die Presseabteilungen?“ oder „Ingenieure, die zum Frühstück eine Flasche Rotwein kippen, haben wohl den neuen Renault Espace entwickelt“ können dem ein oder anderen schon mal auf den Schlips gehen. Aber deshalb eine Pointe verpassen? Nee!!!

Autohub: Mehr als nur vier Räder!

Verpassen konnten wir es natürlich auch nicht, die zahlreichen Testwagen für die Reviews zu waschen. Duzende Münzen fraßen die Waschboxen, Hektoliter Wasser durflossen die Wiederaufbereitungsanlagen der Waschanlagen und unter dem Strich vergingen Stunden des Wartens, bis das Blech wieder frisch aussah. Und während wir mit dem Schaum-schweren Schwamm über das Blech fuhren, bauten wir zu dem ein oder anderen Testwagen eine richtig innige Beziehung auf. Da war die Kamera dann aber aus.

Dazu legten wir nicht nur tausende von Kilometern zurück, wir ließen Euch auch an unseren kulinarischen Vergnügen teilhaben. Und so musstet ihr ertragen, wie wir uns herrlich triefendes Fastfood zwischen die Kiemen schoben und uns die Köstlichkeiten des „In´n´Out Burger“ einverleibten. Was Jens Stratmann von www.rad-ab.com und Sissy damit zu tun haben? Das findet ihr im Best of 2018 auf YouTube am besten selbst heraus. Ob es da auch Outtakes zu sehen gibt? Klar, die gehören doch dazu, wie das Patty auf den Burger! 

Der Landlord mit dem Doppelherzen: Test Range Rover Sport Hybrid

„Sport ist Mord“ – steht dieser legendäre Ausspruch von Winston Churchill für die Sichtweise der britischen Oberschicht auf Leibesertüchtigungen? Und wenn ja, wie passt da ein Range Rover Sport ins Bild? Und was passiert, wenn man das vermeintlich grüne Leibchen eines „Hybrid-Schriftzuges“ über den massigen Körper des Fullsize-SUV zieht?

Hersteller von SUV und sogenannten Crossover-Fahrzeugen vermarkten ihre Produkte gerne unter anderem als besonders „sportlich“. Schließlich steht das „S“ in SUV ja auch für „sport“. Und manchmal kommt dann noch der Alibi-Antrieb Hybrid unter das Blech. Eine spannende Mischung. Ein sportlicher Sparer, im Gewand eines 2.5 Tonnen Klein-Lasters – aha!

Die größte sportliche Herausforderung für SUV-Fahrer scheint indes das „Besteigen“ des Fahrzeuges zu sein. Im Falle des Range Rover Sport 3.0L SDV6 Diesel Hybrid ist das nicht anders. Wenngleich es selbst für dicke und unsportliche Menschen schon eine sportlichere Herausforderung ist, zwei Kästen Wasser in den Kofferraum zu packen, als den Fahrersitz zu erklimmen. Liegt die Ladekante doch bereits auf Brusthöhe Normalsterblicher.

Test- und Fahrbericht des Doppelherz-Landlords

Range Rover Sport 3.0 Diesel Hybrid

Land Rover ist dafür bekannt, nicht nur irgendwelche SUV zu bauen. Sondern Fahrzeuge, die (noch) das immer seltener werdende Prädikat „Geländewagen“ verdienen. Mit denen man also mehr kann, als nur kurz über einen Feldweg zu hoppeln. Da stellt sich schon die Frage, was für eine Art Fahrzeug der neue Range Rover Sport da schon sein kann?

Zunächst einmal ist der „Sport“ ein echter Range, wird also vom 14 Zentimeter längeren Edel-Geländewagen Range Rover abgeleitet. Das ist keinesfalls so selbstverständlich, wie es sich zunächst anhört, basierte doch die erste Generation noch auf dem Klassen tieferen Discovery. Seit Spätsommer letzten Jahres gibt es den Range Rover Sport in der zweiten Generation, die erstmals diesen Namen verdient.

Sparen auf Wohlstandsniveau

Vom edlen Schwestermodell Range Rover hat der „Sport“ die Voll-Aluminium-Karosserie übernommen, das Leichtmetall kommt nicht nur auf der Außenhaut, sondern auch in der Struktur zum Einsatz. Der sich daraus ergebende Effekt ist erstaunlich, zumindest, wenn man das neue Modell mit dem alten vergleicht. Über 400 Kilogramm haben die Briten an Gewicht eingespart. Klar, dass der „Sport“ mit dem von uns gewählten 3,0-Liter-Diesel unter der Haube auf Gasbefehle mit spontanem Vortrieb reagiert. Ganz unbescheiden hilft dem Briten dabei ein Elektromotor, der die Leistung des Dieseltriebwerks auf eine Systemleistung von 340 PS pusht. Zufällig genau die Leistung, die auch der V8-Diesel offeriert. Und dann haben beide auch noch die gleiche System-Power von 700 Nm anzubieten. Wohl kaum ein Zufall. Eher ein gutes Argument, den V8 gegen den Hybriden zu tauschen. Dies unterstützen auch die offiziellen Fahrdaten: Nach 6.9 Sekunden ist der „Hybrid-Sport“, aus dem Stand startend, bei Tempo 100 angekommen. Bis zu 218 km/h sind drin. Viel wichtiger als diese Zahlen ist jedoch das ganz spezielle Range-Gefühl. Wohliger Überfluss. Samtig eingebettet zwischen viel Leder, Holz, umwerfender Alukarosse und treffsicher agierender Achtgangautomatik wird jeder Ausflug im „Sport-Hybrid“ zum kurzen Wellness-Urlaub mit unverschämtem Wohlfühlfaktor. Wer meint, Geld mache nicht glücklich, konnte sich noch nie einen Range Rover Sport leisten.

No Sports

218 km/h, 6.9 Sekunden, 8-Gänge – ja, das alles sind Werte, die noch vor wenigen Jahren einem Sportwagen gut zu Gesicht gestanden hätten. Aber – das Wort „Sport“ passt so gar nicht zu eurem ansonsten gepflegten Understatement. Und auch nicht zum Alltag des Sport Hybrid Range. „Sportlich“ durch das Wasser pflügen? Könnte der Range. Denn auch als „Hybrid“ mit 1.76 kWh „kleinen“ Akku liegt die Wattiefe bei 900 mm. Doch wer rein elektrisch gleiten will, der muss sich auf eine überschaubare Distanz einlassen und dabei die Tachonadel nicht über die 50 km/h Marke rutschen lassen. Und das passiert, aufgrund der Perfektion des Fahrgefühls im Briten-Dickschiff, einfach viel zu schnell! Vergessen Sie das sportlich. Lassen Sie sich auf das „Gleiten“ ein. Das ist seine Domäne. Wenngleich der Range Rover „Sport“ überraschend handlich über Landstraßen zu dirigieren ist. 2.5 Tonnen? Hm. So fühlt er sich dann auch wieder nicht an.

Aber auch im Range Rover Sport Hybrid Diesel ist man – wie in vielen Fullsize SUV – lieber gebremst schnell unterwegs. Dazu passt auch das zwar moderne, aber doch eher edle als wirklich sportliche Interieur, dazu passen auch die Langstrecken tauglichen Sitze und die zwar im Vergleich zum Vorgänger direktere, aber wiederum auch nicht wirklich sportliche Lenkung. Aber hey, ernsthaft. Hat das jemand erwartet?

Wer meint, Geld mache nicht glücklich, konnte sich eben noch nie einen Range Rover Sport Hybrid leisten. 

Trotzdem kann man mit dem Briten Spaß haben. Die Kernkompetenzen eines Range sind nun einmal nicht der dynamisch genommene Alpenpass, sondern das grobe Gelände. Oder schlicht die lange Reise. Und auch wenn der Range Rover Sport am Ende doch nur auf der Kö parkt oder den Schulbus ersetzt, er könnte – wenn er denn sollte. Und wenn es sein muss, dann vermutlich auch den Autoreise-Zug nach Sylt ersetzen. Beim Thema Offroad lassen sich die Briten die Dominanz nicht vom Leder reiben. Sowohl die mechanische Seite des Antriebsstranges – mit Differentialsperren, Verschränkungsgrad und Böschungswinkel –  ist dominant auf Offroad-Abenteuer eingestellt, als auch die per Software eingesteuerten Regelsysteme des Antriebsstranges lassen keinen Zweifel an der Hartnäckigkeit, mit der man einen Range in Richtung Gipfel-Überquerung steuern könnte. Ganz ohne asphaltierte Alpenpässe.

Ein Blick in die Preisliste zeigt allerdings die Kehrseite des „mit vollen Hosen lässt sich gut stinken“ Angebotes. Wir sparen uns die Details an dieser Stelle. Wenn Sie reif sind für den Range, dann wissen Sie das. Wenn Sie nicht reif sind, dann wollen wir Sie mit dem Preis nicht erschrecken.

Sport ist Mord und damit hatte Winston Churchill nun einmal unrecht. Sport ist ziemlich aufregend und macht ordentlich Spaß, zumindest, wenn man den passenden Zündschlüssel besitzt ..

DATEN Range Rover Sport Hybrid SDV6 3.0

Preis € 129.200, –
Steuer jährlich € 260,40
Antrieb V6-Diesel mit E-Motor, 2993 ccm, 250 kW (340 PS) Systemleistung, 700 Nm. 8-Gang-Automatikgetriebe, Permanenter Allradantrieb, dynamisch variabel.
Dimensionen: 5 Sitze, L/B/H 4999/1983/1835 mm, Gewicht 2394 kg, Kofferr. 550-2030 l, Tank 80 l.
Fahrleistungen: 0-100 km/h 6,9 sec, Spitze 218 km/h, Normverbrauch/CO2 6,4l/100 km/169 g/km.
Extras: 

Range Rover Evoque: Facelift für den Offroad-Beau

Kein ganz leichter Spagat, den der Range Rover Evoque seit ein paar Jahren hinlegen muss. Auf der einen Seite ist das kompakte SUV der Briten das „Lifestyle-SUV“ par excellence, auf der anderen Seite muss auch ein „kleines SUV“ bei den Briten durch das Gelände marschieren. Da gehören 50 Zentimeter Wattiefe durchaus zum Pflichtprogramm.

Botox für den Briten

Vorstellung des Range Rover Evoque

Es ist ein zartes Facelifting für den Range Rover Evoque. Allzu viel wollte man vermutlich auch nicht verändern. Ist das kleine englische SUV doch seit seinem Erscheinen 2011 ein Dauerseller im Programm von Range Rover. Und der mit der größten Stückzahl zudem. Rund 450.000 Fahrzeuge in vier Jahren. Da kann man sich beim anstehenden Facelift ein wenig zurück halten.

Test Fahrbericht 002 Range Rover Evoque Herstellerfotos

Die größte Neuheit steckt dann auch unter der Hülle. Neben dem neuen Triebwerk ist es ein überarbeitetes Fahrwerk. Optional bietet man „Magnaride-Dämpfer“ und damit in der Wirkung variable Stoßdämpfer. Das richtige Werkzeug, um dem Evoque in beiden Disziplinen, dem soften Touren und dem sportlichen Wedeln noch einmal nachzuhelfen. Dass zudem die Lenkung neu abgestimmt wurde, hilft beim Erfahren der neuen Fahrwerksabstimmung. Für ein SUV ist der Evoque angenehm direkt, geht freudvoll aktiv zur Sache. Dabei verkneift sich das Fahrwerke jedwedes Poltern. Der Evoque fühlt sich erwachsen an. Und das bei seiner überschaubaren Größe.

Damit sich das Fahrwerk auch gefordert fühlt, zog eine neue Motorengeneration unter der Motorhaube ein. Die ältlichen 2.2 Liter Diesel (aus einer Kooperation mit Peugeot stammend) mussten ihren Platz räumen, an ihre Stelle treten nun moderne 2.0 Liter Dieselmotor der „Ingenium-Generation“. Diese Voll-Aluminium Triebwerke sind eine Jaguar / Land-Rover Eigenkonstruktion und dank AdBlue-Technik zu 100% auf EU6 getrimmt. (In Zeiten wie diesen muss man das ja auch mal erwähnen! )

Die Diesel-Triebwerke der neuen Ingenium-Generation sind rund 20 Kilogramm leichter als die 2.2 Liter Motoren und werden aktuell in zwei Power-Varianten angeboten. Der Evoque nagelt entweder 150 oder 180 PS stark durch die Lande. Das Geräusch des Selbstzünders kann der Evoque nie ganz verstecken, im Stand noch prägnant, verschwimmt es bei Richtgeschwindigkeit dann aber mehr und mehr im Hintergrund.

Der 150 PS starke Diesel ist als eD4 mit Frontantrieb erhältlich, ptional auch als Allradler. Den 180 PS Diesel gibt es hingegen nur mit Allradantrieb. Was dem Frontantriebler jedoch definitiv fehlt, ist die Option, das 9-Gang Automatikgetriebe von ZF als Option zu ordern. Im Gegensatz zum eher knochig zu schaltenden manuellen Getriebe verwöhnt der Automat mit verschliffenen Gangwechseln und einer immer passenden Übersetzung.

Test Fahrbericht 056 Range Rover Evoque Herstellerfotos

Fünf Türen oder drei?

Vor allem eine optische Frage. Die Antwort muss sich jeder selbst geben. Der Dreitürer sieht noch einmal eine Nummer verschärfter aus. Range Rover nennt die Variante „Coupé“ – nun, kann man tun.

Lifestyle kostet

Der Range Rover Evoque ist ganz sicher der Lifestyle-Experte unter den kompakten SUVs, allerdings lassen sich die Briten diesen „Glanz“ auch ganz ordentlich bezahlen. Zwischen 34.500 und 56.400 € bewegt sich die Spanne für die Eintrittskarte in das „königliche“ Lifestyle-SUV. Dabei bleibt immer noch ein wenig Luft für die Optionen auf der Aufpreisliste.

Die bietet allerhand Schmankerl. Vom adaptiven LED-Scheinwerfer und einem großen Panorama-Glasdach über klimatisierte Sitze, Einpark-Assistenten, Premium-Soundsystem und verschiedenen Paketen, in denen thematisch die wichtigsten Ausstattungs-Details zusammengefasst wurden.

Mit 7.200 € kostet das Luxuspaket soviel wie anderswo ein Kleinwagen, beinhaltet jedoch das Panorama-Glasdach, neue Assistenzsysteme, das Meridian-Soundsystem, Keyless-Go, eine elektrische Heckklappe und noch einige andere Details.

Test Fahrbericht 050 Range Rover Evoque Herstellerfotos

Fazit:

Der Evoque bekam ein mildes Facelift, ein wenig Botox in die Stoßfänger des britischen Style-SUV. Er bleibt dennoch das kompakte SUV mit beeindruckenden Restwerten, überzeugt mit modernen Motoren und kombiniert den Großstädter-Chic mit den Trekking-Talenten eines bequemen Wanderstiefels.

News: Range Rover als Pick-up – Vom Schönling zum Freak

Vom britischen Allradler zum Vielzweck-Fahrzeug: Tuner Startech hat auf Basis des Range Rover einen Pick-up entwickelt, der nun auf der Auto Show in Shanghai (22. bis 29. April) vorgestellt wird.

Für die Verwandlung vom Geländewagen zum Transporter mit Ladefläche wurden rund 100 Karosserieteile aus Aluminium, Karbon und Stahl neu angefertigt. Nach dem Umbau bleibt das Platzangebot für die Passagiere komplett erhalten. Hinter den Einzelsitzen im Fond erhält der Pick-up eine neue Rückenwand mit beheizbarem, getöntem Heckfenster. Das Panoramadach des Ausgangsfahrzeugs wird trotz des verkürzten Daches im vollem Umfang beibehalten.

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Die kunststoffverkleidete Ladefläche bietet bei geschlossener Heckklappe eine Ladelänge von 110 Zentimetern. Wird die Heckklappe per Fernbedienung oder Knopfdruck im Cockpit geöffnet, kommen weitere 60 Zentimeter hinzu. Damit will Startech, ein Unternehmen von Brabus, speziell Kunden aus dem arabischen Raum imponieren. Denn diese könnten die Ladefläche für Käfige nutzen, in denen ihre Jagdfalken transportiert werden.

Außerdem werden in vielen Ländern weltweit Luxusautos – wie auch der Range Rover – mit hohen Einfuhrzöllen und Luxussteuern belegt. Durch den Umbau zum Pick-up erfüllt das Startech-Mobil die Voraussetzung für eine Lkw-Zulassung, wodurch diese Abgaben beim Import oft nicht mehr anfallen. Dadurch kann der Pick-up für den Besitzer in solchen Staaten preisgünstiger sein als ein serienmäßiges Luxus-SUV.

Angetrieben wir der Startech Pick-Up von einem Fünfliter-Achtzylinder-Kompressor-Triebwerk mit 387 kW/526 PS. Damit rennt er in 5,3 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h limitiert. Auch in allen anderen verfügbaren Range-Rover-Motorisierungen und in jeder gewünschten Farb- und Interieurvariante ist der Pick-up erhältlich.

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Optisch erhält der Umbau durch breitere Radlaufverbreitungen und einer optimierten Frontschürze ein verändertes Gesicht. Außerdem gibt es Kotflügelverbreitungen an Vorder- und Hinterachse, 23 Zoll-Schmiederäder und ein Fahrwerksmodul mit Luftfederung, das den Pick-up um drei Zentimeter absenken kann. Für das Heck gibt es eine neue Schürze, doppelflutige Endrohre der Hochleistungsauspuffanlage sowie einen Diffusor aus Sicht-Karbon. Preislich wird der Startech-Pick-up sicher deutlich teurer als das Ausgangsfahrzeug. Mit ähnlicher Motorisierung (5,0-Liter-V8-Benziner, 375 kW/510 PS) kostet der Range Rover aktuell 118.510 Euro.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Neues Mittelklasse-Modell bei Range Rover – Großer Bruder für den Evoque?

Range Rover will mit einem Mittelklasse-Modell die Lücke zwischen Evoque und Range Rover Sport füllen. Die britische Zeitschrift „Autocar“ berichtet, dass das neue Modell Ende 2016 vorgestellt werden soll. Das SUV dürfte sich mit dem für 2016 angekündigten Jaguar-SUV F-Pace Technik-Komponenten teilen, soll aber dem Bericht zufolge einen längeren Radstand und eine Siebensitzer-Option bekommen.

Zwischen dem 4,37 Meter langen Evoque und dem 4,86 Meter langen Sport ist noch Platz für ein Modell, das auf Mitbewerber BMW X3 oder Porsche Macan zielen könnte. Die neue Modellreihe solle aber auch Kunden locken, die sich ansonsten vielleicht für eine luxuriöse Limousine entschieden hätten, vermutet die Zeitschrift.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Produktionsfehler beim neuen Range Rover?

In der Türkei hat ein Range Rover Fahrer gegen den Hersteller seines noblen Luxus-SUV geklagt und nun vor dem Türkischen Gericht Recht zugesprochen bekommen!

Serienfehler beim Range Rover?

Engin Yakut war im März 2013 mit seinem fast fabrikneuen Range Rover Vogue unterwegs, als Rauch aus der Motorhaube aufstieg und die Lenkung verhärtete. Er berichtet: „Ich hatte Glück und kam unverletzt aus diesem Vorfall heraus.“ Daraufhin klagte er auf Herstellungsfehler und bemerkte, dass das Problem auch bei anderen Käufern dieses Modells auftrat. Die Fahrzeuge wurden bis heute nicht ausgetauscht.

Engin Yakut hat den Hersteller des britischen Nobel-SUV verklagt und gewonnen!
Engin Yakut hat den Hersteller des britischen Nobel-SUV verklagt und gewonnen!

Drei verschiedene Gutachten kamen zu dem Ergebnis, dass die fünf Geländewagen von Range Rover einen Fabrikfehler aufweisen und den gleichen Massenproduktionsfehler haben. Für die Vorfälle waren keine Fahrfehler verantwortlich. Sie sind stattdessen auf Konstruktionsfehler zurückzuführen. Gutachter des Gerichts stellten darüber hinaus fest, dass Kunden den Fehler beim Kauf nicht aufspüren und identifizieren konnten. Getriebeschrauben wurden bei der Herstellung nicht mit ausreichend Drehmoment befestigt. Als Konsequenz fielen die Schrauben während der Fahrt heraus und beschädigten den Motor, sodass während der Fahrt Öl austrat.

Prof. Dr. Günseli Gelsel, Vorsitzender des Department of International Law an der Istanbul Universität schreibt in seinem Bericht: „Dieser Gerichtsfall könnte ein wichtiges Urteil in der türkischen Rechtsprechung darstellen.“

14-monatiger Rechtstreit beendet

Mit dem Urteilsspruch vor dem Gericht besteht nun die Gefahr, dass die Land Rover Limited Company eine Zulassung des Fahrzeuges für den Türkischen Markt verliert. Dies wäre gleich zu setzen mit einem Verkaufsstop des noblen Luxus-SUV in der Türkei und könnte zugleich Signalwirkung für andere Länder haben.

Hat der neue Range Rover einen Serienfehler oder gar einen Konstruktionsmangel?

Ich habe die Presse-Abteilung von Land Rover um eine Stellungnahme gebeten und werden die Ergebnisse später in einem weiteren Artikel veröffentlichen.

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Quelle: http://www.presseportal.de/pm/113722/
 Update:

Laut Land Rover Deutschland wurde der betroffene Range nicht offiziell bei einem Range Rover-Händler gekauft, sondern als „Grau-Import“ übernommen. Rein rechtlich sieht man sich deshalb nicht in der Pflicht. Das ist natürlich „rein rechtlich“ richtig, ändert jedoch an der angetroffenen Problematik nichts. Egal wie das Fahrzeug (und betrifft es auch die anderen angesprochenen Fahrzeuge?) beschafft wurde, die Technik ist nicht verändert. Allerdings hat Land Rover DE auch davon gesprochen, dass der Kunde den Klageweg als erste Möglichkeit genutzt hat. Es gab wohl noch keine Chance für Land Rover UK (Zentrale) den Range Rover in der eigenen Werkstatt zu überprüfen.

Meine Anfrage an Land Rover läuft derzeit noch und offene Fragen will man mir beantworten. Zugleich habe ich den Anwalt des Klägers kontaktiert um die neu entstandenen Fragen zu klären.

Update II:

Nach Informationen von Land Rover Deutschland, in Rücksprache mit der Firmenzentrale in England, gibt es kein Urteil. Der Rechtsstreit ist weiterhin offen. Das Verfahren wurde bislang nicht beendet. Hier bleibt abzuwarten, welche Unterlagen der dt. Anwalt des Klägers demnächst vorlegt, ihm liegt angeblich das Urteil in englisch und türkisch vor.

Land Rover hat dem Kunden angeboten, den defekten Range Rover zu begutachten, allerdings verweigert sich der Kunde. Laut den Aussagen des dt. Anwalts, behauptet der Besitzer des defekten Range Rover jedoch, Land Rover hätte sich bis dato nicht an ihn gewendet.  Hier steht nun Aussage gegen Aussage.

Es sieht so aus, als wäre hier einfach nur Pech im Spiel. Ein Defekt, wie er immer wieder auftreten kann, eine Verweigerung der Garantie des lokalen Importeurs, weil der Wagen aus Kostengründen „grau importiert“ wurde und nun wird – weil man dieses Pech nicht akzeptieren will, die große mediale Keule geschwungen.

Ich meine: Wenn der Besitzer des Range Rover im Recht ist, dann sollte er das Fahrzeug den Experten des Herstellers überlassen. Ob der Range wirklich einen Serienfehler hat, wie behauptet, lässt sich derzeit nicht eruieren. Auch die weiteren, vom gleichen Defekt betroffenen Range Rover Fahrer sind derzeit nicht zu benennen. Sollte dies alles eine Masche des Besitzers sein? Versucht er hier, nachdem er die Garantiebedingungen des Herstellers umging, nun die große mediale Keule zu schwingen? Es sieht alles danach aus.

In Zeiten von automatischen Presseportalen lässt sich so eine Meldung schnell verteilen und für ein Autoblog ist dieses Thema ebenso heiß.  Am Ende war es jedoch eventuell nur heiße Luft?

 

Meine Fragen an den Anwalt, das angebliche Urteil und auch die Frage nach den Betroffenen bleiben derzeit noch unbeantwortet. Sobald es hier etwas neues gibt, erfolgt ein weiteres Update!

 

 

 

Land Rover feiert die Markteinführung des Range Rover Sport – Modelljahr 2014 bringt technische Highlights

Pressemeldung

Mit einer Fülle an Neuheiten schafft der britische 4×4-Spezialist Land Rover die Voraussetzungen für anhaltenden Markterfolg. So feiert am 20. September der komplett neu entwickelte Range Rover Sport seine Markteinführung bei den deutschen Land Rover Händlern. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main wird Land Rover daneben zahlreiche technische Highlights vorstellen, die im Modelljahrgang 2014 lieferbar sind. So werden Range Rover und Range Rover Sport als erste Premium-SUV-Modelle mit einem fortschrittlichen Diesel-Hybridantrieb präsentiert, während den Bestseller Range Rover Evoque Innovationen wie eine Neun-Stufen-Automatik schmücken. Ebenfalls zahlreiche Neuheiten an Bord haben in der kommenden Modellgeneration 2014 der kompakte Land Rover Freelander und der vielseitige Land Rover Discovery.

Am 20. September erlöst der komplett neue Range Rover Sport die wartenden Kunden: Er gibt seine Premiere in den Ausstellungsräumen der deutschen Land Rover-Händler. Mit Preisen ab 59 600 Euro platziert sich die Neuentwicklung im SUV-Markt – und mit dem Profil als schnellster, agilster und fahraktivster Land Rover aller Zeiten. Die Käufer können den Dynamiker von den britischen Inseln außerdem mit zahlreichen Wahlmöglichkeiten und Optionen perfekt an den persönlichen Geschmack anpassen.

Range Rover sport 148 Hersteller Fotos 2014

Der neue Range Rover Sport glänzt mit der besten Straßen-Dynamik, die je ein Land Rover-Modell aufbieten konnte, kombiniert mit besten Fähigkeiten im Gelände. Den Neuling kennzeichnen zudem ein muskulöses und dabei elegantes Karosseriedesign und ein Innenraum, in dem Hochwertigkeit und Flexibilität gleichermaßen Platz haben – bis hin zur neuen Option der praktischen 5+2-Sitzkonfiguration.

Als erster Vertreter seiner Klasse gemeinsam mit seinem großen Bruder Range Rover verfügt der neue Range Rover Sport über eine Aluminium-Karosseriearchitektur die ihm mehr als 420 Kilogramm Gewicht spart. Dies kommt neben der Fahrdynamik des Range Rover Sport auch seiner Wirtschaftlichkeit und den mit 194 g/km betont niedrigen CO2-Emissionen zugute.

Ganz neu präsentiert sich auch die Technik des Range Rover Sport – zum Beispiel die Fahrwerkskonstruktion aus leichtem Aluminium oder die Lenkung, die jetzt mit elektrischer Servounterstützung arbeitet. Der wie gewohnt permanent ausgelegte Vierradantrieb ist im neuen Range Rover Sport in zwei Ausführungen lieferbar, mit Geländeuntersetzung oder einstufigem Verteilergetriebe, wodurch das Modell Heckantriebscharakter erhält. An Bord hat der Neuling zudem die adaptive Fahrwerkssteuerung „Adaptive Dynamics“ mit stufenlos verstellbaren Dämpfern, die aktive Zweikanal-Neigungssteuerung „Dynamic Response“, ein System zum „Torque Vectoring“ durch Bremseneingriff oder die patentierte „Wade Sensing“-Funktion, die automatisch die Tiefe von Wasserdurchfahrten ermittelt.

Zur Markteinführung offeriert der neue Range Rover Sport zunächst vier Motorenalternativen: ein 5,0-Liter-V8-Kompresserbenziner mit 375 kW (510 PS), ein Hochleistungs-SDV8-Diesel mit 4,4 Liter Hubraum und 250 kW (339 PS) sowie ein in zwei Leistungsstufen erhältlicher V6-Diesel – als 190 kW (258 PS) starker TDV6 und als SDV6 mit 215 kW (292 PS).* Ebenfalls noch 2013 bestellbar sein wird die Diesel-Hybridversion.

 

Range Rover Evoque mit Technikfeuerwerk im Modelljahr 2014

Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt: Der Range Rover Evoque zündet im Jahrgang 2014 ein Innovations- und Technikfeuerwerk. Der Rekordverkaufszahlen schreibende Kompakt-SUV der Premiumklasse glänzt in der neuen Modellversion mit zahlreichen technischen Finessen, die die Verbrauchs- und Emissionswerte um bis zu zwölf Prozent verbessern. Dazu zählt beispielsweise die weltweit erste Neun-Stufen-Automatik in einem SUV. Hinzu kommen neue Antriebstechnologien, verschiedene Detailmodifikationen an der markanten Karosserie und im Innenraum sowie als weitere Neuheiten modernste Assistenzsysteme, wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Verkehrsschilderkennung, Spurhalteassistent, Ausparkassistent, Einparkassistent für Querparken, Kollisionswarnsystem und das „Wade Sensing“-System für sichere Wasserdurchfahrten. Diese Technologien sind mit dem neuen Modelljahr auch in den anderen Range Rover Modellen verfügbar.

Die neue Neun-Stufen-Automatik von ZF hat der Range Rover Evoque als eines der weltweit ersten Pkw-Serienmodelle an Bord. Das Getriebe überzeugt mit ausgesprochen kurzen Reaktions- und Schaltzeiten sowie mit hoher Effizienz, zumal die Neun-Stufen-Automatik serienmäßig mit der kraftstoffsparenden Stopp-Start-Automatik kombiniert ist.

Eine weitere Neuheit in den Benzinerversionen des ab November erhältlichen Evoque-Jahrgangs 2014 ist „Active Driveline“: ein vollkommen neu entwickeltes Antriebssystem, das als weltweit erste Lösung den Vierradantrieb „auf Abruf“ bereitstellt. Bei konstanter Fahrgeschwindigkeit über 35 km/h wird der Evoque ausschließlich über die Vorderräder angetrieben. Zum Technikpaket des Range Rover Evoque zählt ferner ein „Torque Vectoring“-System zur Verbesserung der Fahrdynamik.

Range Rover Evoque wasser

Range Rover: Erster Diesel-Hybridantrieb in der Premium-SUV-Klasse

Als weitere Weltpremiere präsentiert Land Rover auf der IAA den ersten Diesel-Hybridantrieb im Premium-SUV-Segment. Range Rover Hybrid und Range Rover Sport Hybrid kombinieren herausragende Wirtschaftlichkeit und deutlich reduzierte CO2-Emissionen mit dem breitgefächerten Leistungsvermögen eines Land Rover. Darüber hinaus profitieren die beiden identisch motorisierten Hybridangebote von den Vorzügen des Alu-Leichtbaus. Die Hybridmodelle werden ab Oktober bei den Land Rover-Vertragshändlern bestellbar sein und ab Frühjahr 2014 ausgeliefert.

Der neue Hybridantrieb für Range Rover und Range Rover Sport besteht aus dem modernen, 215 kW (292 PS) leistenden 3,0-Liter-SDV6, einem 35 kW (48 PS) starken Elektromotor und einer ZF-Acht-Stufen-Automatik**. Das gesamte Hybridsystem wiegt inklusive Lithium-Ionen-Akku weniger als 120 Kilogramm. Das Elektrotriebwerk allein stellt ein maximales Drehmoment von 170 Nm bereit – zur Unterstützung beim Überholen oder als eigenständiger Antrieb. Zugleich fungiert der E-Motor als Generator, um den Akku zu laden. Rein elektrisch kann der Range Rover Hybrid mit einem Tempo bis zu 48 km/h rund eine Meile oder 1,6 Kilometer zurücklegen, bevor der Turbodiesel nahtlos den Antrieb übernimmt.

Mit einem Drehmomentmaximum von 700 Nm muss die SDV6 HEV-Hybrideinheit keinen Leistungsvergleich scheuen. Range Rover wie Range Rover Sport beschleunigen mit Hybridantrieb in weniger als sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von 218 bzw. 225 km/h. Gleichzeitig sinken die CO2-Emissionen auf 169 g/km, während der Kraftstoffverbrauch im kombinierten Zyklus mit 6,4 Litern pro 100 Kilometer einen für diese Fahrzeugklasse beeindruckend niedrigen Wert erreicht.

Die aktuelle Modellgeneration des Range Rover und des neuen Range Rover Sport wurde von Anfang an für die Integration eines Hybridsystems konzipiert. So müssen weder beim Platzangebot in Innenraum oder Gepäckabteil noch bei den Offroad-Eigenschaften Abstriche gemacht werden.

Land Rover Discovery im Jahrgang 2014 gründlich aufgefrischt

Der flexible und vielseitige Land Rover Discovery erhielt zum Jahrgang 2014 eine gründliche Auffrischungskur. Dies betrifft beispielsweise die Technik: Hier kann der britische Alleskönner nun mit einem neuen 3,0-Liter-V6-Kompressorbenziner bestellt werden, der 250 kW (340 PS)*** auf die Straße bringt. Daneben bewirkt die Integration des Stopp-Start-Systems in die Acht-Stufen-Automatik der TDV6- und SDV6-Dieselversionen*** Verbrauchseinsparungen von bis zu einem Liter auf 100 Kilometer. Weiterhin ist neben dem permanenten Allradantrieb mit Geländeuntersetzung im Discovery eine neue Alternative mit einstufigem Verteilergetriebe wählbar.

Von außen leicht erkennbar wird der neue Modelljahrgang 2014 des Discovery dank zahlreicher Designänderungen – beispielsweise an Scheinwerfern, Kühlergrill, Außenspiegeln und Rückleuchten, aber auch am neuen Discovery-Schriftzug auf der Motorhaube. Eine erweiterte Farbpalette sowie die Einführung neuer Komfort- und Assistenzsysteme, wie „Toter Winkel“-Warnsystem oder Kreuzungskamera, runden den modernisierten Land Rover Discovery ab.

Neue Farben und Sondereditionen für den Land Rover Freelander

Mit unverändert breitem Angebot bei stabilen Preisen bietet der Land Rover Freelander im Modelljahr 2014 zahlreiche Detailverbesserungen. So hat die britische Allradmarke ihren beliebten Kompakt-SUV mit den neuen Metallicfarben „Loire Blue“ und „Zanzibar“ verschönert. Hinzu kommen weitere Optimierungen, etwa am Acht-Zoll-Farbtouchscreen. Den ab November vorgesehenen Verkaufsstart des 2014er Freelander flankiert Land Rover auf dem deutschen Markt mit dem Angebot von insgesamt drei Sondereditionen, die eine besonders üppige Ausstattung mit attraktiven Preisvorteilen kombinieren.

Technische Daten Range Rover Sport V8 Supercharged

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Vorstellung Range Rover Sport  | TDV 6 | SDV 6 | V8 Supercharged

Range Rover Sport V8 Supercharged
Markteinführung am: 20.09.2013
Motortyp: V8 Benziner, 32 Ventile, längs eingebaut, Bohrung 92,5 mm, Hub 93 mm, 9,5 verdichtet
Hubraum in ccm³: 5.000
max. Leistung bei min-1: 375 kW / 510 PS bei 6.000 bis 6.500 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 625 Nm bei 2.500 bis 5.500 U/min
Höhe, Breite, Länge in mm: 1780 x 2073 x 4850
Radstand in mm: 2923
Vorderer Böschungswinkel: 31°
Hinterer Böschungswinkel: 31°
Leergewicht: 2.310 kg
Watt-Tiefe in mm: 850
Wendekreis: 12,6 m
Bremsen: Va: 380 mm innen belüftet, HA: 365 mm innen belüftet
Allradantrieb / System: Permanenter Allradantrieb, Torsen-Differentiral, „Terrain Response 2“
Getriebe: 8-Gang Automatik ZF 8HP70
Differentialsperren: Mitte: Torsen sperrbar, Heck: optional, sperrbar
Tankvolumen  105 Liter
CO2-Emission, kombiniert:  298 g/km
Abgasnorm  EU 5
Effizienzklasse:  G/F
cW-Wert:  0,37
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  18.3 l / 100km
Normverbrauch außerorts  9.7 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  12.8  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit:  225 km/h, optional 250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:  5.3 Sekunden
Basispreis: HSE Dynamic: 88.300€, Autobiography Dynamic 99.200€ [inkl. MwSt.]
Garantie: 12 Monate ohne KM-Beschränkung
Anmerkungen:

Range Rover sport TDV6-Motor

Vorstellung Range Rover Sport  | TDV 6 | SDV 6 | V8 Supercharged

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Technische Daten Range Rover Sport SDV6

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Vorstellung Range Rover Sport  | TDV 6 | SDV 6 | V8 Supercharged

Range Rover Sport SDV6
Markteinführung am: 20.09.2013
Motortyp: V6 Turbodiesel, 24 Ventile, längs eingebaut, Bohrung 84 mm, Hub 90 mm, 16,1 verdichtet
Hubraum in ccm³: 2.993
max. Leistung bei min-1: 215 kW / 292 PS bei 4.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 600 Nm bei 2.000 U/min
Höhe, Breite, Länge in mm: 1780 x 2073 x 4850
Radstand in mm: 2923
Vorderer Böschungswinkel: 31°
Hinterer Böschungswinkel: 31°
Leergewicht: 2.115 kg
Watt-Tiefe in mm: 850
Wendekreis: 12,6 m
Bremsen: Va: 380 mm Innen belüftet, HA: 365 mm Innen belüftet
Allradantrieb / System: Permanenter Allradantrieb, Torsen-Differentiral, „Terrain Response 2“
Getriebe: 8-Gang Automatik ZF 8HP70
Differentialsperren: Mitte: Torsen sperrbar, Heck: optional, sperrbar
Tankvolumen  77 Liter
CO2-Emission, kombiniert:  199 g/km
Abgasnorm  EU 5
Effizienzklasse:  C
cW-Wert:  0,34
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  8.7 l / 100km
Normverbrauch außerorts  6.8 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  7.5  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit:  210 km/h, optional 222 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:  7,2 Sekunden
Basispreis: SE: 69.500€, HSE: 75.200€, HSE Dynamic: 77.700€, Autobiography Dynamic: 88.700 €  [inkl. MwSt.]
Garantie: 12 Monate ohne KM-Beschränkung
Anmerkungen:

Range V8 Kompressor

Vorstellung Range Rover Sport  | TDV 6 | SDV 6 | V8 Supercharged

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Galerie – Range Rover Sport – Eigene Fotos

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Vorstellung Range Rover Sport  | TDV 6 | SDV 6 | V8 Supercharged

Vorstellung Range Rover Sport  | TDV 6 | SDV 6 | V8 Supercharged

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Land Rover Experience Center

Land Rover Offroad-Erfahrungen

Mein Oberkörper hängt mit viel Gewicht im Gurt, mit beiden Armen stütze ich mich fest am Lenkrad ab. Doch dieses Mal ist es nicht die Verzögerung die meinen gesamten Körper in Richtung Lenkrad drückt – dieses Mal blicken meine Augen durch das Glasschiebedach direkt in Richtung Horizont, während der Wagen auf einer 110° steilen Abwärtsrampe parkt.

Königlich kultig durch das Gelände

Mein erstes Mal ohne Asphalt führt mich sehr schnell an einen Punkt, an dem ich den Instruktor an meiner Beifahrerseite mit ernsten Unterton fragte, ob er sich wirklich  sicher ist. Vor mir öffnet sich der grau verhangene Himmel des Bergischen Land – eine asphaltierte Straße sehe ich schon lange nicht mehr. Einzig die Tatsache, dass es vor mir steil Bergab geht, ist mir bekannt. Geschätzte 50 Meter Höhenunterschied sind zu bewältigen und alles was ich nun tun soll ist, die Bremse lösen, unseren Range Rover Sport in das weite „Nichts“ vor der Windschutzscheibe rollen lassen und dann bloß nicht mit mehr mit den Füßen auf das Bremspedal steigen.

Range Rover Sport Pfütze

Ich vertraue meinem Co-Piloten und Instruktur, auch wenn mir – ich gebe es zu – ein wenig mulmig dabei zumute ist. Die 2 Tonnen des Range Rover Sport kippen vorne über und noch bevor ich den Druck in meinen Armen verstärken konnte, um den Oberkörper vor dem satten eintauchen in den Gurt zu bewahren, hat die Bergabfahrhilfe des englischen Offroaders eingegriffen und lässt die wuchtige englische Adelskutsche mit kontrolliertem Schlupf an den Rädern in slow motion die 110° Gefälle hinab rollen.

Range Rover Sport

Tatort: Das  Gelände des Land Rover-Experience-Center bei Wülfrath im „Bergischen Land“. Der mittlerweile in indischer Hand befindlichen Allrad-Spezialist aus  dem Land des „five o’clock teas“ hat inmitten eines alten Steinbruchs ein abwechslungsreiches Gelände mit unterhaltsamen Offroad-Szenarien geschaffen, die den unerwarteten Geländewagen-Fahrer zunächst vor ernsthafte Sinnfragen stellt.  Und dennoch – über Stock und Stein und mit Neigung über Rampen zu fahren, die man sonst nicht einmal zu Fuß begehen würde, dass war eine echte Erfahrung mit anhaltendem Unterhaltungswert.

Auf über 100.000 m² lassen sich der kultige Land Rover Defender, Soccer-Mums Liebling der Range Rover Sport, die erste Wahl des englischen Königshaus – der neue Range Rover, der Lifestyler  Evoque, der Freelander 2 und natürlich der Discovery 4 ordentlich nutzen. Endlich den Allradantrieb auskosten und den Unterschied zwischen einem Geländewagen-Urvieh (Defender) und einem Lifestyle-SUV (Evoque) erfahren. Wenig überraschend wird die Ausfahrt im Defender zu einer Zeitreise zurück in die Gründerväterzeit des Allradantriebes.

Land Rover Defender

DEFENDER

Die Sitzposition des Urvaters vieler Geländewagen ist, für vom Wohlstand der neuen Kompaktwagenklasse verwöhnte Fahrer, ungewöhnlich nah an der Fahrertür. Mit kräftigen und immer wieder für Kontakt zwischen Seitenscheibe und Ellenbogen sorgenden Lenkbewegungen, lässt sich die Zeitreise zurück auf den Kutschbock erleben. Aufrecht und mit intimen Kontakt zwischen Fahrerbrust und Lenkrad freut man sich über eine unschlagbare Übersichtlichkeit im Gelände. Dank einer Karosseriegestaltung die einzig ein Lineal als Hilfsmittel kannte – blicken Fahrer und Beifahrer vom uneitlen Thron der Offroad-Funktionalitäten auf die schroffe Landschaft hinaus. Der Schalthebel setzt eine Fahrerpersönlichkeit voraus, die genau weiß was sie will. Ebenso unwirsch zur Zusammenarbeit bereit, zeigt sich der zweite Hebel, zuständig  für die Getriebe-Untersetzung und das Mitten-Differential.  Wer haptische Eleganz erwartet, darf den Urvater des 4×4-Lebens nicht als Geländewagen-Alternative in betracht ziehen.

Der Defender ist ehrlich, schroff, ein Tier, einer der im Gelände nicht nachgibt. Liebhaber von Pussy-Schubkarren suchen sich bitte ein anderes Modell.

Land Rover Defender

 

Land Rover Evoque

Evoque

Wenn Lifestyle-Attitude auf Geländewagen-Ernsthaftigkeit trifft, dann muss am Ende eine der beiden Eigenschaften unter der Dominanz der anderen leiden. Im Falle des Evoque kann man positiv vom „geilsten“ Land Rover Design aller Zeiten sprechen oder von einem Geländewagen, der zum ersten Mal in der launischen Geschichte des Empire, mehr Design als Offroad-Talent besitzt. Für alle Soccer-Mums sei an dieser Stelle zur Beruhigung jedoch dargelegt: Der Feldweg zum Fußballplatz beim Auswärtsspiel des Nachwuchses entlockt auch dem mondän gezeichneten Evoque nur ein müdes Lächeln.

Natürlich fehlen dem schneidig feschen Evoque zwei sperrbare Differentiale und zur vollständigen Kompromittierung der Geländewagen-Verwandschaft im eigenen Haus, kann man den Evoque sogar ohne Allradantrieb ordern.

Um der Welt jedoch zu zeigen – welcher Brut der, dem Zeitgeist folgende Kompakt-SUV entstammt – wird Land Rover 2013 mit 10 Evoque die 15.000 km lange Strecke von Deutschland nach Indien, zum großen Teil entlang der Seidenstraße fahren.

Range Rover Evoque wasser

Range Rover

Range Rover

Über 400 kg leichter als sein Vorgänger, mit einem Leergewicht von mehr als 2.2 Tonnen, aber noch immer kein Leichtgewicht. Der neue Range Rover verkörpert, wie der Defender, die traditionellen Werte des Hauses Land Rover. Nur deutlich komfortabler. Herrschaftlich wie ein englisches Landhaus.

Distinguiert feudales Ambiente empfängt die Insassen, sobald diese den loungartigen Innenraum erklommen haben. Einmal eingestiegen überlässt man die Probleme des Alltag dem Fahrzeug und seiner aufwendigen Allradtechnik. 90 Zentimeter tiefe Flussdurchfahrten? Kein Problem!  110° Gefälle hinab fahren, auf halber Strecke anhalten und dann wieder rückwärts hinauf? Kein Problem! Sand, Geröll und Schlaglöcher die so groß und tief sind, dass darin Kleinwagen verschwinden? Kein Problem!

Ein V8 Dieselmotor der die Kraft von 700 Nm über ein Drehzahlband von 1.750 bis 3.500 Umdrehungen bereitstellt und aus dieser  Leistungsdarbietung eine pathetische Hymne auf die Dramatik der Selbstzünder-Leistungsfähigkeit anstimmt, hat einen effektiven Antriebsstrang verdient. Im Falle des neuen Range sind es 8 Gänge, 2 elektronisch angesteuerte vollständig sperrbare Differentiale und eine Luftfederung die eine Differenz von über 60 Zentimeter überbrückt.

Die Aluminium-Karosserie des Range hat an Gewicht verloren, das Erscheinungsbild ist so dominant und selbstsicher wie immer.   Es ist diese Autorität im gesamten Erscheinungsbild, die aus einem schlicht überdimensional großen Geländewagen einen beeindruckenden Königswagen werden lässt. Besonders erfreulich dürfte für die Britische Königsfamilie (die aus Tradition auf den Range vertraut) die Tatsache sein, dass dem indischen Besitzer zum Trotz, kein englischer Geländewagen mehr so „royal“ wirkte, wie dieser neue Range. Ganz egal ob er vor dem Country-Club steht, auf dem Golfplatz oder auf einem Geländewagenpfad, der zu Fuß schlicht unbegehbar ist.

Range Rover