VW Golf GTD und GTE – Die Sportlich-Sparsamen

Das Preisniveau von Golf GTD und GTE bleibt trotz Facelift nahezu unverändert. So hebt VW beim sportlichen Diesel den Basispreis um 100 auf 30.800 Euro an, während der Golf GTE wie bisher 36.900 Euro kostet. Für dieses Geld bietet der optisch unter anderem dank Winglets in der Frontschürze etwas sportlicher getrimmte GTE zwei Antriebe. Neben dem 1,4-Liter-TSI mit 110 kW/15…

Guinness-Rekord für Kia Niro – Sparsamster Transamerika-Hybrid

Einen Spritspar-Rekord hat das Hybrid-SUV Kia Niro aufgestellt. Der kompakte Crossover durchquerte die USA von Küste zu Küste mit einem Verbrauch von lediglich 183,6 Litern Benzin – Bestwert für ein Serienauto mit Hybridtechnik und Anlass für einen Eintrag im „Guinness Buch der Rekorde“. Der Durchschnittverbrauch während der Tour lag bei 3,1 Litern, so dass es der Crossover mit 4,1 Tankfüllunge…

Dacia Sandero Facelift – Sparmobil mit Mehrwert

Mit 6.890 Euro wird der Preis für den Dacia Sandero auch im Modelljahr 2017 auf unvermindert niedrigem Niveau verharren. Dennoch bietet der kleine Rumäne dank eines Facelifts künftig einen Mehrwert. Dazu trägt unter anderem ein neuer 1,0-Liter-Dreizylinder-Basisbenziner mit 54 kW/73 PS bei, der mit 5,2 Liter gut zehn Prozent weniger als der bisherige Einstiegsmotor verbrauchen soll. Ein Wert, der keinesweg…

Überholt – Alfa Romeo 1.6 JTDm TCT Super

Die jüngste Überarbeitung der kompakten Giulietta ist Alfa Romeo wirklich in ausnehmender Dezenz gelungen. Der neue Grill hinter dem Markenlogo, die dunkleren Scheinwerfer und die schrägen Endrohre sind äußerlich noch die markantesten Änderungen.

Im Unsichtbaren hat sich dafür einiges getan. So ist die neue Antriebskombination aus dem 120PS starken 1.6 Liter JTDm Vierzylinder-Diesel und dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe TCT ein echter Quell der Freude. Sind die Motoren schon immer das Herz eines jeden Alfa Romeo gewesen, so machen auch die Dieselmotoren aus Turin keine Ausnahme.

Für die neue Generation Giulietta ist das Aggregat komplett überarbeitet worden. Dank Common-Rail-Einspritzung – übrigens eine Erfindung von Fiat-Tochter Magneti Marelli – der dritten Generation mit besonders hohen Drücken und neu gestalteten Mehrloch-Injektoren schafft der Selbstzünder nicht nur die EU6-Abgasnorm, er sorgt auch für effiziente Verbrennung, die in einem Normverbrauch von nur 3.9 Litern auf 100 Kilometer resultiert.

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Dass es in der Praxis dann gerne zwei Liter mehr sind, dafür sorgt die Charakteristik des kleinen Vierzylinders. Das TCT-Getriebe kaschiert die kleine Anfahrschwäche durch verschliffenes Einkuppeln wunderbar diskret und schon knapp unter 2000 Umdrehungen federt der 16V-JTDm lässig nach vorne. Bei vollem Einsatz des Gaspedals fühlen sich die 320Nm auch deutlich saftiger an, als man auf den ersten Blick in die Datenkarte vermuten mag. Erstaunlich druckvoll geht der Alfa durch die Drehzahlmitte und scheut sich auch der Region über 4000 Umdrehungen nicht, soll es auf der Landstraße beim Überholen einmal zügiger vorangehen.

Das Getriebe ist hier auch mehr in seinem Element. Die dynamische Gangart scheint ihm genehmer, als innerstädtischer stop&go-Verkehr. So reicht es unter Zug locker und schnell den richtigen Gang nach, schaltet bei ernsteren Bremsvorgängen wunderbar passend zurück und ist überhaupt so treffsicher, dass sich der manuelle Eingriff meist erübrigt. Morgens nach dem Kaltstart und aufgereiht im Pendlerverkehr zeigt sich aber, dass die Italiener diese Art der Nutzung nicht wirklich mögen. Zu lange werde die Gänge vor dem Auskuppeln gehalten, die ganze Giulietta schüttelt sich unwirsch und auch die Verzögerungen beim Wiederanfahren sind deutlich spürbar.

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Gleiches gilt für das Fahrwerk, denn auch die Chassis-Abstimmung zeigt, dass das letzte Quäntchen fehlt. Die Feinheit der schnellen Konkurrenz aus Köln und Wolfsburg ist der Giulietta fremd, wenngleich sie auch wunderbar fröhlich auf der Straße liegt, ausreichend gut gedämpft ist und damit wunderbar zum saftigen Drehmoment des Motors passt, wenn man über die Landstraßen surft. Einlenkverhalten, auch die Abstimmung des elektronischen Q2-Differenzials ist hier gut gelungen, doch wenn es dann wirklich schnell werden soll, dann muss der kompakte Alfa Federn lassen. Das Zusammenspiel aus nachgiebiger Federung und lockerer Dämpfung gerät plötzlich etwas aus den Fugen. Die Giulietta lehnt sich mächtig zur Seite, rutscht weit aus der Kurve und mit dem Gaspedal kann man dann auch nicht mehr viel retten, weil der DNA-Fahrmodischalter im schärfsten Setting zu wenig Kontrolle zulässt.

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Sie ist also nichts für den ganz wilden Ritt. Die zügige und möglichst lange Etappe muss also ihre Domäne sein. Doch hierzu muss sich auch das Arrangement im Innenraum etwas Kritik gefallen lassen. Auch wenn das Uconnect LIVE-System mit seinem 6.5 Zoll messenden Monitor im jüngsten Facelift erneuert wurde, so nagt der Zahn der zeit bereits kräftig an Menüstruktur, Grafik und Rechenleistung. Zwar ist über den App-Store eine Uconnect Applikation erhältlich, mit Hilfe derer man iPhone wie Android-Geräte ein wenig an die Leine nehmen kann und ein paar kooperierende Apps wie Deezer oder TuneIn mit dem Alfa koppeln kann, aber das Ganze wirkt 2016 einfach nicht mehr zeitgemäß. So auch die Gestaltung des Innenraums, hier hat die Konkurrenz in der 30.000 EUR-Preisklasse den Italiener ebenfalls abgehängt.

Was wirklich schade ist, denn gerade hier erwartet man von einem Alfa Romeo einfach ein wenig mehr Herz, ein wenig mehr Leidenschaft, ein wenig mehr Liebe. Für 36.000 EUR bietet die Alfa Romeo Giulietta 1.6 JTDm Super TCT vielleicht einfach ein bisschen zu wenig. Von einem tollen Motor allein lebt es sich nur schwerlich. Doch es ist Licht am Ende des Tunnels: mit der neuen Plattform für Kompakte hat der Fiat-Konzern neue Möglichkeiten, um aus der ganz neuen Giulietta wieder einen feurigen Alfa zu machen.

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Honda Civic Tourer 1.6 i-DTEC – Schluckfreudiger Sparfuchs

Dieser Abschied ist in mehrfacher Hinsicht ein endgültiger: Mit dem Honda Civic Tourer ist nach über sechs Monaten nicht nur ein gefragter Dauertestwagen von uns gegangen, sondern es steht zudem auch sein Abschied vom deutschen Markt bevor. Bereits Anfang 2017 kommt der neue Civic – vorläufig ohne Kombiheck und definitiv nicht mehr mit den so lobenswerten Magic Seats. Neben de…

Hybrid-Studie von Continental, Schaeffler und Ford – Bis zu 25 Prozent weniger Verbrauch möglich

Hybridantriebe sind sparsam, aber immer noch relativ teuer. Dass es effizientes Fahren aus zum kleinen Preis gibt, haben Schaeffler, Continental und Ford vor zwei Jahren mit der Mildhybrid-Studie „Gasoline Technology Car“ (GTC) gezeigt. Nun gibt es eine Weiterentwicklung des Sparmobil-Prototyps.

Der GTC II auf Basis des Ford Focus nutzt wie sein Vorgänger einen 48-Volt-Hybridantrieb, verbessert ihn aber im Detail. Unter anderem dank eines neuen Aufbaus des Antriebsstrangs und einer elektrifizierten Kupplung soll die neue Version noch einmal 13 Prozent sparsamer sein. Gegenüber dem Serienfahrzeug mit reinem Benzinmotor sorgt das Technik-Paket laut den Entwicklern für einen Minderverbrauch von 25 Prozent.

Hauptgrund für den Effizienzgewinn bleibt das Mild-Hybridsystem, das mit einer Spannung von 48 Volt arbeitet – deutlich weniger als die ansonsten üblichen 400 Volt. Der E-Motor unterstützt vor allem beim Beschleunigen und Anfahren, kann dank der neuen elektrischen Segelfunktion aber bei niedriger Last und geringen Geschwindigkeiten auch kurzzeitig den alleinigen Antrieb übernehmen.

Zusätzlich kann der Elektromotor als Generator arbeiten und die üblichen Verbraucher des Bordnetzes mit Strom versorgen. Kombiniert ist der milde Hybridantrieb mit weiteren Techniken, etwa dem sogenannten Coasting. Dabei wird der Motor zum Beispiel beim Ausrollen vor der Ampel vom Antriebsstrang abgekoppelt, um Reibungsverluste zu minimieren und stattdessen einen höheren Wirkungsgrad bei der Bremsenergierückgewinnung zu erzielen. Die so gegenüber normalen Rekuperationssystemen zusätzlich gewonnene Energie kann etwa zum Beheizen des Katalysators genutzt werden, der so schneller seine Arbeitstemperatur erreicht. Nicht zuletzt dadurch erreicht die Studie bereits die erst 2017 wirksame Abgasnorm Euro 6c.

Die 48-Volt-Hybridsysteme könnten noch im laufenden Jahrzehnt in Serie gehen. Neben den Kostenvorteilen bei Herstellung und Betrieb könnten sie auch das Kapazitätsproblem des bestehenden 12-Volt-Bordnetzes lösen, das immer mehr elektrische Verbraucher im Auto versorgen muss und so langsam an seine Grenzen stößt. Was die Technik reizvoll macht, sind auch die geringen Kosten im Vergleich mit einem konventionellen Hybridantrieb. Die Fahrzeugstudie arbeitet mit einer Spannung von 48 Volt – deutlich weniger als die ansonsten üblichen 400 Volt. Die Absenkung macht unter anderem Maßnahmen für den Berührungsschutz unnötig, zudem benötigen Mechaniker zur Wartung keine spezielle Hochvolt-Ausbildung.

Volvo stoppt Diesel-Plug-in-Hybrid – Spart viel, verkauft sich wenig

Volvo streicht seine Plug-in-Hybrid-Diesel. In der für 2018 erwarteten nächsten Generation der Mittelklassemodelle V60 und S60 wird die Spritspartechnik laut einem Bericht von „Auto Motor und Sport“ nicht mehr angeboten. Grund ist offenbar eine zu geringe Nachfrage; in Deutschland gab es 2015 gerade einmal knapp 400 Neuzulassungen. Stattdessen wollen sich die Schweden bei Plug-in-Hybriden auf die Kombination von Elektro- und Ottomotoren konzentrieren. Ein entsprechendes Modell hat die Marke mit dem Luxus-SUV XC90 T8 Twin Engine bereits im Programm.

Volvo setzte 2012 mit dem V60 Plug-in-Hybrid neue Spritsparmaßstäbe. Die Kombination aus einem 158 kW/215 PS starken Fünfzylinderdiesel und einem Elektromotor mit 50 kW/68 PS verbraucht offiziell nur 1,8 Liter auf 100 Kilometern und stößt 48 Gramm CO2 aus. Mit knapp 60.000 Euro ist der an der Steckdose betankbare Mittelklassekombi allerdings rund 10.000 Euro teurer als das vergleichbare konventionelle Modell.

Generell scheint der Diesel-Hybrid – ob als Plug-in-Modell oder ohne Steckdosenanschluss – in einer Sackgasse angekommen zu sein. Denn er verbindet nicht nur die Effizienzvorteile beider Antriebe, sondern auch die hohen Kosten. Künftig werden die strengeren Emissionsvorgaben zudem wohl für weiter steigenden technischen und finanziellen Aufwand bei der Abgasreinigung sorgen. Wettbewerber Mercedes hat aus diesem Grund bereits 2015 seine Diesel-Hybridversion der E-Klasse vom europäischen Markt genommen. Aktuell hält zumindest der PSA-Konzern noch an der Verbindung von E-Motor und Selbstzünder fest; der Antrieb ist in Modellen wie dem Peugeot 508 oder dem Citroen DS5 zu haben.

Mitsubishi Space Star – Aufgewertet

Gesichtslose Kleinstwagen zu Billigpreisen genügen heute nicht mehr. Minis müssen schick sein und auch als preiswerte Cityflitzer Komfort bieten. Weshalb Mitsubishi den Space Star mit großem Grill, Chrom und Klavierlackglanz aufpoliert, vor allem aber durch ein neues Infotainmentangebot und bessere Fahreigenschaften.

Dabei kostet der Space Star nominell 1.000 bis 1.500 Euro mehr, wenn er in diesem Monat in die deutschen Händler-Schauräume rollt. Aber bis Ende August wird der 3,80 Meter kurze Fünftürer mit 2.000 Euro Preisnachlass angeboten. So gibt es den 52 kW/71 PS starken Space Star 1.0 ab 7.990 Euro, was ihn zu einem der billigsten Neuwagen an der automobilen Basis macht. Da Rabattaktionen seit längerem fester Bestandteil des Mitsubishi-Marketings sind, dürfte der reguläre Einstiegspreis von 9.990 Euro für den Space Star auch nach Ende der Einführungskampagne ein Papiertiger bleiben. Immer eingeschlossen sind fünf Jahre Garantie.

Statt einer freundlichen, aber wenig markanten Front zeigt der in Thailand gebaute Japaner jetzt durch einen chromumrandeten großen Kühlergrill seine Zähne aus Maschendraht. Hinzu kommen ein voluminöser auftretender vorderer Stoßfänger mit Chromeinsatz und eine ausgewölbte Motorhaube. Auch hinten gibt es neben neuen Leuchten einen kräftigeren Stoßfänger.

Klein, aber ebenso wirkungsvoll sind die Änderungen im aufgewerteten Interieur des Space Star. Hochwertigere Sitzstoffe, neues, griffigeres Lenkrad, Plastikverkleidungen statt nackter Blechflächen. Vor allem, wenn es sich um eine der beiden höheren Ausstattungen Plus oder Top handelt, für die jeweils mindestens 2.000 Euro Aufpreis gegenüber der Basislinie fällig werden. Basis bedeutet übrigens Verzicht sowohl auf Start-Stopp-System, als auch auf Gepäckraumabdeckung und Zentralverriegelung.

Wichtiger sind Features wie das Unterflurfach im Gepäckraum, zeitgemäßes Digitalradio und ein Infotainmentsystem, das sich mit Smartphones verbindet. So lassen sich Apps über den Touchscreen oder die Sprachsteuerung bedienen und mit Tom-Tom-Navigation ist der mobile Einkaufskorb gerüstet für Shoppingtouren im Großstadtgewirr.

Dort kann er trotz eines Längenzuwachses um neun Zentimeter Wendigkeit (nur 9,2 Meter Wendekreis) und Übersichtlichkeit am besten ausspielen. Das zum Facelift feingetunte Fahrwerk bügelt Schlaglöcher und Schwellen ordentlich weg. Auch mit forsch gefahrenen Kurven hat der agile Kleine kein Problem, erst bei Autobahnfahrten zeigt der Mitsubishi, dass Knirpse andere Kernkompetenzen haben.

Um zu den größten City-Cars zu zählen, genügen ihm vier extra weit öffnende Türen, fünf Sitzplätze (wobei der mittlere Fondplatz nur Notsitz ist) und 235 bis 912 Liter Gepäckraum für den Großeinkauf bei einer nutzbaren Gesamt-Innenraumlänge von 2,40 Metern. Bei den Motoren gibt es keine Veränderungen. Die 1,0- und 1,2-Liter-Dreizylinder zählten allerdings mit Normwerten von 4,0 bis 4,3 Liter Benzin pro 100 Kilometer schon bisher zu den Knauserkönigen.

Autor: Wolfram Nickel/SP-X

News: Sparsame Business-Limousinen – Die neue Vier-Liter-Klasse

„Vier Liter“ -das klingt nach dem Verbrauchswert eines Kleinwagens. Seit Neuestem schmücken sich jedoch auch Businesslimousinen mit der kleinen Zahl. Nun wird sie sogar schon unterboten.

Gerade einmal 3,9 Liter soll die neue Mercedes E-Klasse mit dem sparsamsten Vierzylinderdiesel verbrauchen. Umgerechnet in CO2-Emissionen entspricht das einem Ausstoß von 102 Gramm pro Kilometer. Und das bei immerhin 143 kW/194 PS Leistung und einem Drehmoment von 400 Nm. Natürlich – es handelt sich um theoretische Laborwerte, die mit dem Verbrauch im realen Straßenverkehr nur entfernt etwas zu tun haben. Aber auch, wenn es am Ende fünf, sechs oder mehr Liter sind – für eine prestigereiche Limousine oder einen geräumigen Kombi ist das wenig.

Als 2009 das Vorgängermodell der neuen E-Klasse auf den Markt kam, benötigte der genügsamste Diesel nach Norm noch 5,3 Liter und stieß 139 Gramm CO2 aus. Möglich wird der Effizienzgewinn beim neu konstruierten Motor der kommenden E-Klasse durch zahlreiche Detailverbesserungen; unter anderem durch die neue Vollaluminium-Bauweise und neu gestaltete Stahlkolben mit sogenannten Stufenmulden, die den Verbrennungsverlauf besonders günstig beeinflussen sollen.

Die E-Klasse ist aber nicht die einzige große Limousine auf Effizienzkurs. Auch Jaguar hat sein Konkurrenzmodell XF auf Sparsamkeit getrimmt, gibt für den Einstiegsdiesel mit zwei Litern Hubraum und 120 kW/163 PS einen Normverbrauch von ebenfalls 3,9 Litern an. Auch die Briten haben viel Geld in eine neue Vierzylinder-Generation investiert, die neben den neuen Alu-Karosserien für bessere CO2-Werte in der Fahrzeugflotte sorgen sollen. BMW hatte beim 5er bereits 2014 auf Grunderneuerung der Vierzylinderfamilie gesetzt und damals mit 4,3 Litern Normverbrauch bei 140 kW/190 PS einen Markstein gesetzt. Kurze Zeit später stieß der Audi A6 Ultra (110 kW/150 PS) mit 4,2 Litern in ähnliche Sphären vor. Wenn Ende dieses Jahres der neue 5er und kurze Zeit später der A6 vorgestellt werden, dürften die beiden bayerischen Autobauer genug Ehrgeiz haben, ihre Modelle auch unter die Vier-Liter-Marke zu drücken.

Denn derartiger Ehrgeiz zahlt sich aus. Denn ab 2020 gilt ein strenger CO2-Grenzwert von 95 Gramm pro Kilometer – was umgerechnet einem Verbrauch von 3,6 Litern Diesel entspricht. Zwar muss nicht jedes einzelne Fahrzeug des Herstellers unter der Grenze bleiben, wohl aber der Durchschnittswert der verkauften Flotte. Gerade populäre und für die Hersteller einträgliche Businesslimousinen könnten dabei mit zu hohen Emissionen für Probleme sorgen. Dann drohen Strafzahlungen.

Neben den gesetzlichen Regeln sorgen auch die Vorgaben von Unternehmen zum Verbrauch ihrer Dienstwagen für Druck auf den Verbrauch. In nicht wenigen gewerblichen Flotten gibt es CO2-Obergrenzen, die Businesslimousinen schnell aus der Liga der von den Angestellten bestellbaren Fahrzeuge herauskatapultieren könnten. Das können sich E-Klasse, XF und Co. nicht leisten – in der oberen Mittelklasse entfallen über 80 Prozent der Neuzulassungen auf Gewerbekunden.

News: Mercedes B-Klasse – Sparsames Motoren-Duo

Einen neuen Basisbenziner sowie einen besonders sparsamen Diesel bietet Mercedes nun für die B-Klasse an. Mit einem Grundpreis von 26.269 Euro ist das 75 kW/102 PS starke Vierzylindermodell B 160 ab sofort die günstigste Variante des Kompakt-Vans. Bisher startete die Preisliste jenseits der 27.000 Euro (B 180 mit 90 kW/122 PS).

Ebenfalls neu ist der Spardiesel im B 180 d Blue Efficiency Edition. Der verbrauchsoptimierte Vierzylinder leistet 80 kW/109 PS und soll dabei mit 3,6 Litern Kraftstoff auskommen. Das ist ein halber Liter weniger als bei der bislang sparsamsten Variante. Zu haben ist er ab 29.453 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Volvo XC90 T8 Twin Engine – Sparsamer als gedacht

Das Plug-in-Hybrid-SUV Volvo XC90 T8 Twin Engine wartet mit einem Normverbrauch von 2,1 Litern Super auf. Der CO2-Ausstoß pro Kilometer beträgt 49 Gramm. Damit ist das Flaggschiff der Schweden zumindest auf dem Prüfstand deutlich sparsamer als ursprünglich angegeben. Der Hersteller hatte vor der nun erfolgten offiziellen Homologation vorsichtig von 2,5 Litern und 59 Gramm gesprochen.

Geändert haben sich bei der endgültigen Version auch die Leistungs- und Fahrdaten. Statt von 295 kW/400 PS spricht der Hersteller nun von 299 kW/407 PS, Tempo 100 ist nach 5,6 statt 5,9 Sekunden erreicht und die rein elektrische Reichweite steigt von 40 auf 43 Kilometer. Der Preis für den bereits bestellbaren und ab Sommer ausgelieferten Siebensitzer beträgt 76.705 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Peugeot 2008 – Sparsamere Diesel

Peugeot hat den Normverbrauch seines Mini-SUV 2008 gesenkt. Sparsamster Motor ist der schwächere der beiden 1,6-Liter-Diesel, der nach der Umstellung auf die Schadstoffnorm Euro 6 nun 73 kW/99 PS leistet (plus 7 PS) und nur noch 3,6 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen soll. Vorher lag der Herstellerwert bei 4,0 Litern.

Ebenfalls sparsamer geworden ist der stärkere Diesel mit nun 88 kW/120 PS (plus 5 PS) und einem Normverbrauch von 3,7 Liter. Komplettiert wird die Motorenpalette von einem 1,2-Liter-Benziner in den Leistungsstufen 60 kW/82 PS, 81 kW/110 PS und 96 kW/130 PS. Die Preise starten bei 15.250 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Opel Astra optimiert: Sparkur für die kleinen Diesel

Opel hat den kleinen Diesel des Astra sparsamer gemacht. In der 81 kW/110 PS starken Variante soll der 1,6-Liter-Vierzylinder nun 3,6 statt 3,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen. Das entspricht einer Senkung des CO2-Ausstoßes von 97 auf 94 Gramm. Den Verbrauch der Variante mit 100 kW/136 PS gibt der Hersteller mit 3,7 statt 3,9 Litern an (99 statt 104 Gramm). Erreicht wurde die Reduktion unter anderem durch verringerte Antriebsreibung, rollwiderstandsoptimierte Reifen und eine modifizierte Aerodynamik. Die Preise der Modelle ändern sich nicht: Die schwächere Variante kostet ab 20.640 Euro, die stärkere mindestens 22.240 Euro.

Mit den sparsamsten Modellen seiner Klasse kann der relativ schwere Astra allerdings trotzdem nicht mithalten. Den CO2-Bestwert für kompakte Diesel-Pkw hält aktuell der Peugeot 308 mit 82 Gramm. In der für Ende des Jahres erwarteten neuen, deutlich leichteren Astra-Generation will Opel in ähnliche Gefilde vorstoßen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Opel Corsa als Spritspar-Version: Der knausert sich was

Mit einem neuen automatisierten Schaltgetriebe haben die Opel-Ingenieure den Verbrauch des neuen Corsa weiter gesenkt. Ausgestattet mit dem 70 kW/95 PS starken 1,3-Liter-Diesel in der spritsparenden „Ecoflex“-Version verbraucht der Kleinwagen 3,1 Liter auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 82 g/km entspricht.

Bei der Fünfgang-„Easytronic 3.0“, so der Name des automatisierten Schaltgetriebes, ist die Übersetzung besonders weit gespreizt, was die Motordrehzahl etwa bei Autobahnfahrten senkt. Das automatisierte Schaltgetriebe kombiniert die Komfort-Vorzüge einer Automatik mit der Effizienz eines manuellen Getriebes, soi der Hersteller. Basierend auf einem für kleinere Motoren optimierten manuellen Getriebe wählt die Automatik selbstständig den für den Kraftstoffverbrauch aktuell günstigsten Gang.

Darüber hinaus tragen als weitere Spritsparmaßnahmen Start-Stopp-System, Bremsenergie-Rückgewinnung und rollwiderstandsarme Reifen zu dem guten Wert bei. Der Preis für den Spar-Corsa steht noch nicht fest. Ausgehend von den 15.730 Euro, die das Grundmodell mit 70 kW/95 PS kostet, dürfte er um die 16.500 Euro liegen.

Mit der neuen Spritspar-Version liegt der Corsa gleichauf mit der Konkurrenz aus Wolfsburg: Den VW Polo gibt es als 55 kW/75 PS starken „Blue Motion“-Diesel und Fünfgang-Schaltgetriebe, der im Mittel ebenfalls 3,1 Liter verbraucht und 82 Gramm CO2/km emittiert. Den gleichen CO2-Ausstoß mit einem Verbrauch von 3,6 Litern Benzin erreicht der Toyota Yaris Hybrid.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Fahrbericht: Hyundai i10 Style

Es ist eine Wohltat, ja ganz ehrlich. Einfach mal ohne Massage-Sitze, Nackenföhn, Sitzlüftung, 500 PS und 9-Gang-Automatik Auto zu fahren. Keine adaptiven Dämpfer, keine adaptive Servolenkung, keine dutzendfachen Fahrdynamik-Programme und auch keine elektrische Heckklappe. Es ist so pur, so natürlich. Ein einfaches Auto zu fahren, ist wie guter Sex mit einer alten Freundin. Man kennt sich, man weiß was der ander…

IAA 2013 – Audi A3 1.6 TDI ultra

Auf der IAA in Frankfurt können die Besucher ab morgen die Neuheiten der Automobil-Hersteller bewundern. Einen effizienten Sparer haben die Ingolstädter mit nach Frankfurt gebracht.

Audi A3 1.6 TDI ultra

Mit 3.2 Liter Diesel auf 100 Kilometer, ist dieser Audi A3 der sparsamste Audi im gesamten aktuellen Modellprogramm. Seine CO²-Emissionen wurden auf 85 Gramm je Kilometer reduziert.

Trotz des sparsamen Motors erreicht der 110 PS starke A3 eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und sprintet binnen 10.5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der niedrige Durchschnittsverbrauch ergibt in Verbindung mit dem großen 50 Liter Tank eine Reichweite von mehr als 1.500 Kilometern.

Um den A3 entsprechend sparsam werden zu lassen, hat sich Audi dem Gewicht des A3 angenommen und den ultra auf 1.205 Kilogramm abgespeckt. Zudem wurde das Fahrwerk um 15 Millimeter tiefer gelegt, damit man unter dem Wind hindurch schlüpfen kann. Spezielle Aerodynamikkniffe und Rollwiderstands optimierte Reifen runden das Paket ab.

Den 1.6 TDI ultra bietet Audi sowohl als Dreitürer an, als auch als fünftürigen Sportback an.

Der Verkauf des A3 1.6 TDI ultra startet  bereits jetzt und die ersten Kunden werden noch im September die ersten „ultra-Modelle“ erhalten. Der Kaufpreis des 1.6 TDI liegt bei 25.200 €.

Audi A3 1.6 TDI ultra: Vielseitiger Sparkünstler

 

Neue S-Klasse S 300 Bluetec Hybrid

500 Nm schon bei 1.600 Umdrehungen, 240 km/h Höchstgeschwindigkeit und dennoch Effizienzklasse A+. Mercedes-Benz zeigt mit der neuen S-Klasse was machbar ist, wenn man einen sparsamen kleinen Dieselmotor und einen Elektromotor zusammen in die luxuriöse neue S-Klasse setzt.

Geiziger Schwabe – der S 300 Bluetec Hybrid im Fahrbericht

Mercedes gibt einen kombinierten Verbrauch von 4.4 Liter Diesel auf 100 Kilometer an, was allerdings  noch wesentlich beeindruckender ist, zumal es anders als der Verbrauch sofort zu erleben ist, ist die Stille beim los fahren. Nun ist die neue S-Klasse auch als 500 nicht laut, aber ganz egal wie gut ein Motor gedämmt ist – es sind immer Geräusche und minimale Vibrationen vorhanden. Anders beim anfahren mit einem Elektromotor.

Es dauert allerdings nicht lange und dann eilt der 2.1 Liter große Vierzylinder-Diesel dem 20 kW starken E-Motor zur Hilfe. Auch wenn der E-Motor vom Fleck weg mit 250 Nm Kraft glänzen kann, sobald der Fahrer den Wunsch nach Beschleunigung verstärkt, es bergauf oder der Energiespeicher zu Ende geht – kommt der bekannte 204 PS Dieselmotor zu seinem Einsatz.

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Faszinierend am gesamten Paket ist in erster Linie nicht die Laufruhe mit der nun auch ein Vierzylinder-Diesel in der S-Klasse glänzt, es ist diese nahtlose Zusammenarbeit von beiden Prinzipien. Diesel an, Diesel aus, segeln, mächtig schieben, rekuperieren, gleiten per E-Motor  – alle diese einzelnen Funktionen gehen für den Fahrer fast unbemerkt Hand in Hand. Und alles was man tun muss, ist wie bisher per Gaspedal und Bremse die Befehle an das Auto zu geben, die man für notwendig erachtet.

S 300 bluetec Hybrid energy flow

Von der ganzen technischen Raffinesse unter dem Blech bekommt man als Fahrer kaum etwas mit, sicher – wenn sich die S-Klasse im Elektromodus in Bewegung setzt, oder wenn man auf einem Parkplatz rein elektrisch rangiert, dann kommt man nicht umhin sich immer mal wieder zu wundern, wie leise das alles von statten geht. Aber sobald man in Fahrt ist, die Geräusche von der Straße die Oberhand gewonnen haben, hört man auch in der V8-Variante der S-Klasse nichts vom Motor. Der Hybrid unterscheidet sich hier nicht von seinem großen Bruder. Ob der 500 Nm starke Diesel gerade läuft oder nicht, das erkennt man im Reisetempo nur noch an der Anzeige im Display.

S 300 bluetec travelling reise

In 7.4 Sekunden auf 100 km/h ist möglich – doch der große Reiz des S 300 Bluetec Hybrid ist der Balanceakt am Gaspedal. Sobald man einen Hybrid fährt, erwacht der innere Ehrgeiz den Verbrauch durch möglichst viel elektrische Fahrt zu minimieren.

Auf meiner Testrunde in Kanada waren es 4.4 Liter (Schnitt)  auf einer 25 Kilometer langen Testrunde über Landstraßen, Highway und einer kleinen Stadtdurchfahrt. Da der Tag extrem sonnig und heiß war, hielt sich der Ehrgeiz in Grenzen und anders als der Journalist der am Vortag bei Regen und bewölktem Himmel ohne Klimaanlage fuhr – war bei meiner Runde die Klimaanlage mächtig am arbeiten. Dazu die Sitzlüftung (excellente Kühlung!). Das Radio und die Massage-Funktion der Sitze – ohne diese zusätzlichen Verbraucher hatte der Kollege am Vortag sogar 3.5 Liter als Schnitt heraus gefahren.

Im Alltag dürften die Verbrauchswerte um die 6 Liter liegen, auch wenn das 1.6 Liter über dem Normverbrauchswert von 4.4 Liter liegt, ein mehr als beeindruckender Wert.

Und doch – es gibt auch einen Mangel am S 300 Bluetec Hybrid: Derzeit gibt es das neue „Magic Body Control“ Fahrwerk nicht für diese Motorisierung. Selbst wenn die Airmatic perfekt arbeitet, dieses neue „sehende Fahrwerk“ ist einfach genial.

Derzeit ist der S 300 Bluetec Hybrid, der mit seinen 4.4 Liter im Normverbrauch glänzt und eine A+ Einstufung in der Effizienzklasse bietet, noch nicht im Konfigurator für Neuwagen gelistet. Sein größerer Bruder, der S 400 Hybrid, der den E-Motor mit einem 306 PS V6-Benziner kombiniert steht für 85.204 € in der Preisliste.

S 500 Plugin Hybrid unter 3 liter

Mit besonderer Spannung erwarte ich den S 500 Plug In Hybrid, der auf der IAA 2013 seine Premiere feiern wird. Anders als sein S 500 Namensvetter wird der S 500 Plugin Hybrid jedoch keinen V8-Benzinmotor erhalten, sondern einen V6-Benziner der mit einem kräftigen Elektromotor (~72PS) kombiniert wird und dank größeren Batterien deutlich länger rein elektrisch (~30 Kilometer).  Im NEFZ-Verbrauchsmodus wird das die erste Luxuslimousine mit einem 3 vor dem Komma sein. Schöne neue Welt!

S 500 plugin Hybrid Ladestation

 

 

 

Mitsubishi Space Star im Fahrbericht

Ein wenig verwirrend war der Auftakt für den neuen kleinen Mitsubishi schon. Seinen Namen hat er von einem ehemaligen Mitsubishi-Modell, mit dem er aber nichts gemeinsam hat – vom Hersteller-Logo und der unerschütterlichen Tatsache das Autos vier Räder haben mal abgesehen. Und er ersetzt seinen Vorgänger auch nur fast. Denn der Mirage, pardon, Space Star ist gut zehn Zentimeter kürzer als die letzte Mitsubishi Colt Generation. Daher, die Bühne frei für einen ganz neuen Mitsubishi:

Stadtfloh mit einem großen Namen

Im Fahrbericht:

Mitsubishi Space Star 1.2

Quadratisch, praktisch, sparsam

Klein, knuffig und ohne optische Spielereien. Das Design des in „Apfel-Grün“ lackierten Testwagens und zu gleich dem derzeit zweit kleinsten Mitsubishi, folgt dem Nutzen und der scheint klar: Von A nach B und zurück und das bitte recht praktisch. An der Front leuchten die großen Halogenlichter wie drollige Augen und wer die Shine+ Ausstattung wählt, erhält in der zweiten Reihe getönte Scheiben. Die immerhin 15 Zoll großen Leichtmetallräder stehen jedoch ein wenig verloren in den Radhäusern und wo früher Stoßleisten vor Parkplatzkratzern geschützt haben, strahlen heute lackierte Flächen. Aber das ist normal und nicht weiter verwunderlich, das machen mittlerweile alle Hersteller so.

Dafür überzeugt der kleine Japaner mit guter Übersichtlichkeit und das immerhin in alle Richtungen. Dennoch bietet Mitsubishi sowohl ein Park-Assistenten mit 4 Sensoren für das Heck an, als auch nachträglich montierte Schutzleisten für die Türen. Sicher ist sicher, will man da denken.

Der Mitsubishi Space Star

Mitsubishi Space Star Seitenansicht

Shopping-Tour

Der Space Star ist ein Experte für die Stadt. Dank seiner Übersichtlichkeit und dem kleinen Wendekreis wuselt er sich mit Vorliebe durch den Verkehr von Innenstädten. Die Servolenkung ist extrem leichtgängig und der 80 PS Motor mehr als ausreichend für die ständigen Sprints von Ampel zu Ampel.

Space Star – Innenraumwunder

Mag der Mitsubishi Space Star auch nur 3,71 Meter lang sein, im Innenraum bietet er genug Platz für vier Erwachsene. Den für diese Klasse üppigen Fußraum verdankt der übersichtliche kleine Mitsubishi seinem, im Verhältnis, langen Radstand von 2 Meter 45.

Mit 235 Liter Volumen reicht der Kofferraum für den Wochenendeinkauf aus, wer mehr Platz braucht, der kann die Lehne der Rücksitzbank geteilt umklappen.

In einer fremden Stadt nach dem Weg fragen hat sich für Käufer des Space Star erledigt, wenn diese zum Shine+ Modell greifen. Dank dem modernen Mitsubishi Multi Entertainment System mit integriertem Navi erübrigen sich planlose Fahrten. Die aktuelle Generation der Multimedia-Systeme überzeugt zudem mit guter grafischer Darstellung und einer flotten Rechenleistung. Die Bedienung über das 7 Zoll große Touchscreen-Display geht flott und ohne viel Erklärungsbedarf von der Hand.
Mitsubishi Space Star Cockpit

Drei-Zylinder für die Stadt

Drei Zylinder müssen ausreichen. Im Testwagen war der stärkere der beiden angebotenen Motoren verbaut. Mit seinen 1.2 Liter Hubraum ist der mit Vierventil-Technik und variablen Ventilsteuerzeiten ausgerüstet Leichtmetall-Motor gut für eine Leistung von 80 PS und 106 Nm bei 4.000 Umdrehungen. Für die Stadt reicht dieser Motor locker. Er lässt sich sogar angenehm schaltfaul fahren, summt dabei das leicht brummige Lied der Dreizylinder-Triebwerke und knausert mit dem Verbrauch.

Dank einer Start-Stopp-Automatik in Serie bringt es der 80 PS Motor auf einen Normverbrauch von 4.4  Liter auf 100 Kilometer. Der Alternativ angebotene 1.0 Liter Dreizylinder soll in der NEFZ-Norm sogar mit nur 4 Litern auskommen.

Die Kraft übertragen beide per 5-Gang Schaltgetriebe an die Vorderräder, wer lieber schalten lässt, für den steht in Verbindung mit dem 1.2 Liter Motor auch eine stufenlose Automatik in der Preisliste.

Realistische Verbrauchswerte nach der „Drei-Typen-Methode„:

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

5.6

Öko-Experte mit dem grünen Zeh

4.9

Außendienstler mit Vollgas-Lust

7.2

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer | Super-Benzin

Mitsubishi Space Star motorraum
Länge:

3,71 m

Preis, ab:

8.990 

Verbrauch:

4,0 Norm

Vorteile – Nachteile – Fazit … auf der nächsten Seite geht es weiter.

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Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

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Bettina Böttinger begeistert vom neuen Lexus IS 300h

Die Fernsehmoderatorin Bettina Böttinger fährt bereits seit neun Jahren privat einen Prius und schwört seitdem auf den Toyota Hybridantrieb.

„Dieses sparsame Auto ist nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, es bringt auch Spaß beim Fahren und an der Tankstelle“

so die Rheinländerin. Anlässlich einer Veranstaltung von Lexus und Toyota unter dem Motto „Fahrspaß“ nutzte sie die Gelegenheit, erstmals den neuen Lexus IS 300h Probe zu fahren. Die neue Vollhybrid Limousine mit Heckantrieb liefert eine Systemleistung von 223 PS  bei einem Normverbrauch ab 4,3 Litern auf 100 Kilometer .

Bettina Böttinger zeigte sich bereits nach ihrer ersten Probefahrt begeistert – von der Performance der sportlichen Limousine ebenso wie vom sparsamen Antrieb, dem hohen Komfort und der erstklassigen Verarbeitung.

„An vielen Details im Innenraum spürt man, dass dies ein Auto aus dem Premium Segment ist.“

Ob die Moderatorin demnächst auch zu den Lexus Kunden zählt, steht noch in den Sternen. Dem Hybridantrieb bleibt sie jedenfalls treu: In Kürze erhält sie ihr neues Auto, einen Prius Plug-in.

Die Kraft der drei Herzen: Der Toyota Prius für die Steckdose ist da

Fünf Jahre globaler Feldversuch sind genug: Mit dem Prius Plug-in Hybrid setzt Toyota jetzt neue Maßstäbe für eine umweltverträgliche Mobilität. Am 6. Oktober 2012 feiert das neue Flaggschiff der Toyota Vollhybridfamilie seinen Marktstart. Der erste Toyota mit zusätzlicher externer Auflademöglichkeit, kompakter Lithium-Ionen-Batterien und bis zu 25 Kilometer rein elektrischer Reichweite verbraucht neben 5,2 kWh Strom lediglich 2,1 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 49 g/km entspricht. Er ist mit einem frischem Design und vielen serienmäßigen Komfort-Features zu Preisen ab 36.200 Euro erhältlich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Umweltverträglich: 25 Kilometer rein elektrische Reichweite
  • Sparsam: Sensationelle 2,1 Liter Durchschnittsverbrauch
  • Erschwinglich: Frisches Design und Komfortausstattung ab 36.200 Euro

Der neue Plug-in Hybrid baut auf dem Toyota Vollhybrid-Antriebsstrang des Prius auf und ist besonders auf die Bedürfnisse von Kunden im städtischen Umfeld ausgelegt. Sie können über jede haushaltsübliche Steckdose die Hybridbatterie extern aufladen und dann mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 85 km/h lokal emissionsfrei fahren. Auch auf längeren Strecken müssen sie ihre Fahrgewohnheiten nicht ändern: Wenn die erweiterte elektrische Reichweite erschöpft ist, fährt der neue Prius Plug-in Hybrid mit der bereits über
4,4 Millionen Mal verkauften Kombination aus Elektro- und Benzinmotor, im hocheffizienten Hybrid-Modus weiter. Dabei verbraucht er 3,7 Liter auf 100 Kilometer und emittiert dabei
85 Gramm CO2 pro Kilometer Mit einem Tankvolumen von 45 Litern liegt so die Reichweite bei rund 1.200 Kilometern.

Der Prius Plug-in Hybrid arbeitet extrem leise und überzeugt durch ein beeindruckendes und nahtloses Beschleunigungsvermögen. Der Hybrid Synergy Drive® liefert ausgestattet mit einem 1,8-Liter-VVT-i-Benzinmotor (73 kW/99 PS) eine Gesamtsystemleistung von 100 kW/136 PS. Damit erreicht der Prius Plug-in Hybrid in 10,8 Sekunden die 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

Seine unverwechselbare Silhouette verbindet den neuen Toyota Prius Plug-Hybrid mit dem Prius der dritten Generation. Eigenes Scheinwerfer- und Rückleuchtendesign verleihen ihm zusammen mit silbernen Applikationen an der Karosserie ein eigenständiges Design. Dank der extrem leichten Lithium-Ionen-Batterie wiegt er mit 1.425 kg nur 55 kg mehr als ein Prius und erzielt ebenfalls den bemerkenswerten cW-Wert von 0,25.
Bereits in der Life-Ausstattung (36.200 Euro) hat der Prius Plug-in Hybrid sieben Airbags (inkl. Knieairbag für den Fahrer) an Bord. Serienmäßig sind u.a. auch die elektronische Stabilitätskontrolle (VSC+) mit Antriebsschlupfregelung, 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, eine Geschwindigkeitsregelanlage, Klimaautomatik, Head-up-Display, das Multimedia-Audiosystem Toyota Touch mit Rückfahrkamera sowie Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer und das schlüssellose Smart-Key-System.

In der TEC-Edition für 42.500 Euro kommen u.a. hinzu: Abblendlichtautomatik, radargestütztes Pre-Crash Safety System (PCS) mit adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage, LED-Scheinwerfer mit Scheinwerferreinigungsanlage, Regensensor, Lederausstattung inkl. Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer sowie das Multimedia-Navigationssystem Toyota TouchPro mit 7,0-Zoll-Farbmonitor.

Polo BlueGT

Wer mag schon durstige Autos? Ernsthaft? Natürlich dürfen, müssen und sollen Autos Spaß machen. Nur an der Tankstelle sollen sie nicht  unverschämt werden. Das ist bei sportlichen Modellen jedoch nicht immer zu vermeiden. Und so muss man sich beim Autokauf nur allzu oft entscheiden:

Sportlich, oder Öko?

Wer in der Klasse der übersichtlichen Kompaktmodelle einen kleinen Sportler mit echten, authentische…

VW Polo BlueGT 2012 – Mehr Sport – weniger Verbrauch

Auf dem Automobil-Salon Genf stellt Volkswagen einen weiteren Vertreter der erfolgreichen Polo-Familie vor, dieses mal mit dem Ziel: Noch sportlicher zu sein, aber weniger zu verbrauchen:

VW Polo BlueGT

Der 140PS starke Polo verfügt als erster Volkswagen über eine selektive Zylinderabschaltung.  Volkswagen hat diese neue Technik ACT getauft. Was bislang nur Käufern von großen Acht- oder Zwölfzylindermotoren bekannt war, bringt VW mit diesem TSI-Motor nun auch in die Kleinwagenklasse.

Der pure Spaß am sparen bedeutet jedoch keinerlei Verzicht, ist der neue 140PS Motor doch die zweitstärkste Maschine im Polo-Programm. Trotz dieser respektablen Leistung verbraucht der Volkswagen Polo BlueGT nur 4,7l auf 100km im EuroNFZ Normverbrauch.

Die besondere Motorentechnik des BlueGT beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Möglichkeit im Bereich zwischen 1.250 und 4.000 U/min einzelne Zylinder abzuschalten, wenn die Leistung nicht benötigt wird, sondern umfasst auch eine variable Einlass- und Auslassnockenwelle.  Natürlich ist in diesem sportlich sparsamen Polo eine Start/Stopp-Automatik Serie.

Von außen erkennt man den BlueGT an einer Mischung aus Anbauteilen die im Look von Polo GT und GTI gehalten sind, zudem rollt der kleine Wolfsburger auf Alufelgen der Größe 17 Zoll.