I´ll be back! Der VR6 lebt im Volkswagen Arteon R

Es könnte so viele schöne Wortspiele zum Thema geben. „I´ll be back“, „Nummer 6 lebt”, “Totgesagte leben länger” und was weiß ich. Schwamm drüber, denn wie es scheint, passen sie alle: Der VR6-Motor – eine Legende im VAG-Geflecht – scheint allen Unkenrufen zum Trotz wieder da zu sein. Manche liebten ihn, manche hassten ihn, sagten ihm Sauf-Attribute zu, doch der Drang der Unvernunft siegte: Im Volkswagn Arteon R soll der verblichene VR6-Motor zum turbogeladenen Muskelprotz werden. Wäre ja auch zu schade um die dynamische Form, wenn das Wolfsburger Flaggschiff nicht auch einen adäquaten Antrieb bekäme.

Der legendäre VR6 für das Topmodell

Die Kollegen vom britischen „Drivetribe“ wollen es von ihren gaskranken Freunden von „Car Throttle“ wissen: Der Volkswagen Arteon soll als R kommen und einen aufgeladenen VR6-Motor unter seiner profilierten Haube tragen. All we know: He´s called… äh, nein, das war etwas anderes.

Bereits jetzt wirkt der Volkswagen Arteon dynamisch. Kann der VR6 Turbo auch die passenden Fahrleistungen bieten?

Wie der VW Arteon Produkt Manager Martin Haube bestätigt, soll die Kraft des Limousinen-Coupés in der R-Variante aus einem Sechszylinder-Motor in VR-Anordnung stammen. Der besonders kleine Winkel des V6 macht ihn dabei nahezu zu einem Reihen-Motor und ist für den unnachahmlichen Klang verantwortlich. Die Fangemeinde weiß, was gemeint ist.

Der Audi A7 des kleinen Mannes?

Zunächst, nachdem der VR6 aus dem Golf R und anderen Modellen verbannt wurde, glaubte man an das finale Ende des nahezu historischen Antriebs. Zu dominant waren (und sind) die Elektrifizierungswelle und das Downsizing mitsamt Turbo- und Kompressor-Doping, als dass man einen trinkreudigen Hubraumriesen im Portfolio hätte behalten können. 3,6 Liter Hubraum in der letzten Ausbaustufe und eine Leistungsausbeute von rund 300 PS, die sich linear entfalteten, waren einfach nicht mehr en vogue genug. Aktuell ist das letzte frei atmende Pendant noch im VW Atlas zu finden, der für den chinesischen Markt vorgesehen ist.

Zum Glück – für alle PS-Liebhaber – besann sich Volkswagen: Der verschriene VR6 wird anscheinend in den Motorraum des Volkswagen Arteon R verpflanzt, allerdings nicht ohne ein paar entscheidende Modifikationen spendiert zu bekommen. Wie Car Throttle wissen will, soll das Aggregat kein reiner Sauger sein, sondern dank Turboaufladung auf 400+ PS kommen. Die Kraftübertragung soll ein DSG-Getriebe besorgen und die Power an alle Viere schicken. Damit dürfte Vortrieb in nahezu jeder Lebenslage garantiert sein.

Seine eigene Interpretation eines Volkswagen Arteon R zeigt Veredler „Abt“

Ob der Arteon damit aber tatsächlich zum Audi RS7 des kleinen Mannes wird, ist fraglich. Immerhin ist das aktuelle Topmodell, der Volkswagen Arteon 2.0 TSI 4Motion, schon nicht günstig und kostet mehr als 50.000 Euro. Können der Klang und der Turboschub des neuen Volkswagen Arteon R dies vergessen lassen? Oder werden wir Zeugen des letzten Aufbäumens eines Relikts aus der „guten, alten Zeit“?

Quelle: Drivetribe
Fotos: Jens Stratmann

Der neue Mercedes-Benz CLS – Der Vorreiter

2003 rollte er zum ersten Mal auf unsere Straßen und verband die Eleganz und Dynamik eines Coupés mit der Funktionalität einer Limousine. Die Rede kann nur von einem Fahrzeug sein, dem Mercedes-Benz CLS! Nun kommt das neue Modell, also die dritte Generation, und will als Vorreiter gelten. Alles neu macht also nicht der Mai, sondern Mercedes mit dem CLS, da der hübsche Stuttgarter eine komplett neue Design-Sprache implizieren möchte. Geprägt ist sie von klaren Formen und reduzierten Linien – sinnliche Klarheit at it´s best also. Hinzu kommen eine nach unten öffnende Grillkontur, die nach vorn ansteigende Front sowie breite, niedrige Scheinwerfer. Vorhang auf für das neue Modell!

Design – Der Mercedes CLS ist nicht nur sinnlich…

… sondern auch klar, womit man von einem Design sprechen kann, das dem Stuttgarter eine zeitlose Ausstrahlung verpasst. Das war bereits beim Ur-Modell, dem Mercedes-Benz CLS der ersten Generation so. Das viertürige Coupé war einst der Begründer eines neuen Segments. Und obwohl andere Hersteller bis heute längst nachgezogen haben ist die echte Design-Ikone dennoch allein der CLS.

Der neue Mercedes-Benz CLS erinnert mit seiner Linienführung an die erste Generation

Wirkte die zweite Generation limousinenhafter als das Ur-Modell, knüpft der neue Mercedes-Benz CLS an die Anfänge an und offeriert einen adretten Coupé-Charme. Das unterstützen die flache Seitenscheiben, das geduckte Greenhouse sowie die gestreckten Proportionen. Sieht man sich die Gestaltung genau an, wird man eine Reduzierung der Sicken und Kanten feststellen, worin sich die gekonnte Weiterentwicklung der sinnlichen Klarheit widerspiegelt. Hinzu kommen markante Details an der Front, wie der Diamantgrill mit einer Lamelle oder die Grill-Silhouette selbst, die sich nach unten hin öffnet und den Panamericana-Grill des Mercedes-AMG GT erinnert. Doch nicht nur das Design per se gewann, sondern auch die Aerodynamik: Der neue Mercedes-Benz CLS bietet einen Cw-Wert von gerade einmal 0,26

Interieur – Vom Exterieur abgeleitet

Im Inneren des Beaus erwartet die Passagiere natürlich Luxus pur. Dieser spiegelt sich nicht in überbordenden Schnörkeln wider, sondern in seiner klaren Grundform, die vom Exterieur abgeleitet wurde und sich sinnlich-fließend darbietet. Dabei fanden natürlich nur hochwertige Materialien Verwendung und wurden penibel verarbeitet.

Fließende Linien: Innen wie außen. Die Ambiente-Beleuchtung kennt 64 Farbtöne

Um ein großzügiges Raumgefühl zu erzeugen spendierte man dem Mercedes-Benz CLS ein bereitenbetontes Cockpit. Eine Extra Portion an Charme bringt darüber hinaus die Ambiente-Beleuchtung, die in 64 Farben Club-Atmosphäre schafft. Sie erstreckt sich bis in die illuminierten, an Flugzeugturbinen angelehnten Luftausströmer, die wir bereits im neuen A-Klasse Cockpit gesehen haben. Je nach Einstellung der Temperatur wechselt die Lichtfarbe der Ambiente-Beleuchtung zu einem warmen oder kalten Farbton.

Natürlich kommt kein modernes Automobil heutzutage ohne hochauflösendes Displays aus. Entsprechend bietet der Mercedes-Benz CLS ein Widescreen-Cockpit mit zwei 12,3 Zoll großen Bildschirmen, die ein gemeinsames, durchgängiges Deckglas verbindet. Dabei ist das volldigitale Cockpit frei konfigurierbar – je nach persönlichen Gusto.

Der Kreis zur ersten Generation schließt sich auch bei der Wahl des Holzes: Man kann eine hochglänzende oder eine offenporige Mittelkonsolenverkleidung wählen – sehr edel. Neben dem gesteigerten Nutzwert – der Mercedes-Benz CLS ist erstmals als Fünftürer konzipiert und lässt seien Lehnen im Verhältnis 20/40/20 fallen – will das viertürige Coupé vor allem den Komfort steigern. Dazu steht die ENERGIZING Komfortsteuerung bereit. Sie vernetzt verschiedene Komfortsysteme miteinander, wie etwa die Klimaanlage inklusive der Beduftung, die Sitze mit ihrer Heizung, Belüftung und Massage, sowie die Flächen- und Lenkradheizung mit der Licht- und Musikstimmung. Je nach Bedürfnis der Passagiere lässt sich in verschiedenen Programmen ein echtes Wellness-Setup für den Mercedes-Benz CLS kreieren.

Motoren – In Reih und Glied!

Im neuen Mercedes-Benz CLS bieten die Schwaben eine komplett neue Motorenpalette an, die zum Marktstart drei Sechszylinder bereithält. Los geht es mit dem CLS 350 d 4MATIC, der bereits sehr dynamische 286 PS und stämmige 600 Nm generiert. Mit ihm soll es binnen 5,7 Sekunden auf 100 km/h gehen, während der Verbrauch mit 5,6 Litern der schwäbischen Tradition des Sparens mehr als gerecht wird. Darüber rangiert der CLS 400 d 4MATIC, der ebenfalls mit Allradantrieb und gleichem Spatzendrust vorfährt. Sein Output sind aber nochmals kräftigere 340 PS und äußerst nachdrückliche 700 Nm an maximalem Drehmoment. Die 100 km/h-Marke lässt dieser Mercedes-Benz CLS in 5,0 Sekunden hinter sich.

Der Stuttgarter ist nicht nur elegant, sondern bei Bedarf auch richtig sportlich

Der neue Reihensechszylinder ist der Mercedes-Benz CLS 450 4MATIC. Das Aggregat erfährt seine Unterstützung durch einen EQ Boost – also einen integrierten E-Motor – woraus bärenstarke Leistungsdaten entstehen. Auf dem Papier bedeutet dies 367 PS aus dem Ottomotor, die von 22 Zusatz-PS des EQ Boost ergänzt werden. Auf der Straße spürt man dies anhand einer Beschleunigung auf 100 km/h in 4,8 Sekunden. Dass der EQ Boost aber nicht nur das sportliche Potential, sondern auch das Sparen fördert, zeigt der Verbrauch von 7,5 Litern im Mix.

Fahren – Sicher, komfortabel, assistiert

Sicherheit wird beim Mercedes-Benz CLS großgeschrieben. Das zeigt sich bereits darin, dass die jüngste Fahrassistenzsystem-Generation teilweise serienmäßig an Bord ist. Auf einen aktiven Bremsassistenten, einen Spurhalte- und Aufmerksamkeitsassistenten sowie auf den Speedlimit-Assistenten muss man ebenso wenig verzichten, wie auf das Insassenschutzsystem PRE-SAFE. Optional steht das Fahrassistenz-Paket bereit, das einen aktiven Abstandsassistenten, einen Bremsassistenten mit Kreuzungsfunktion und einen Ausweich-Lenkassistenten mitbringt. Jener passt die Geschwindigkeit vor Kurven an, sodass man wie auf Schienen fährt. Zudem bietet das System einen aktiven Totwinkel-Warner, einen aktiven Spurhalte-Assistenten und PRE-SAFE Plus. Erhältlich ist auch ein neuer Stau-Assistent für Autobahnen und ähnlichen Straßen, der Stopps bis zu 30 Sekunden erlaubt. Da Sicherheit – besonders in der dunkeln Jahreszeit – auch mit Sicht zu tun hat, kann man den Mercedes-Benz CLS mit einem Ultrarange-Fernlicht für die Multibeam LED-Scheinwerfer aufrüsten, die eine maximal zulässige Lichtstärke bieten.

Die neuen Multibeam LED-Scheinwerfer erhöhen die Sicherheit bei Dunkelheit enorm

Der CLS ist grundsätzlich ein Komfort-orientiertes Fahrzeug. Dennoch lässt er dem Fahrer die Wahl zwischen drei Fahrwerken. Grundsätzlich baut das viertürige Coupé auf einer Vierlenker-Vorderachse und Fünflenker-Hinterachse auf und verbindet im Serien-Trimm eine Stahlfederung mit diesen Komponenten. Optional kann man die Dynamik Body Control wählen, die eine sportliche Abstimmung darstellt und auf eine kontinuierliche Verstelldämpfung vertraut. Es stehen die Fahrprogramme Sport und Sport+ sowie Comfort bereit. Daneben kann man in der Aufpreisliste noch ein Kreuz beim Luftfahrwerk, der Air Body Control, setzen, das besonders fein regelbare und adaptive Dämpfer mitbringt.

Da man in der heutigen Zeit „always on“ ist und ständig und überall arbeitet, lässt sich aus dem Mercedes-Benz CLS sogar ein In-Car-Office – also ein mobiles Büro – machen. Das ermöglich der Mercedes me Dienst, der die Ortsangabe von Kalendereinträgen in das Navigationssystem übernimmt und eine lästige Eingabe überflüssig macht. Auch in Telefonkonferenzen kann man sich über einen entsprechenden Kalendereintrag automatisch einwählen lassen – sogar mit der eventuell notwendigen PIN, die automatisch erkannt wird.

Für „Early Adopters“ – Die Edition 1

Das AMG-Paket trägt am CLS etwas dick auf

Rund ein Jahr lang steht ab Marktstart der Mercedes-Benz CLS als Edition 1 bereit. Entscheidet man sich für diese Version, steht ein spezielles Interieurkonzept mit „Leder Nappa“ und kupferfarbene Akzenten bereit. Eine Analoguhr im ICW-Design steigert den Luxus-Touch des Stuttgarters. Von außen erkennt man das limitierte Modell am einzigartigen Diamantgrill, sowie an der AMG Line und den Multibeam LED-Scheinwerfern. Als Räderwerk dienen 20-Zoll-AMG-Felgen. Damit wäre sicherlich auch Hollywood-Raubein Ray Donovan gern bei seinen anspruchsvollen Klienten vorgefahren.

Ford Focus ST TDCI – It´s a Diesel!

Der Ford Focus ST: Nicht mehr ganz taufrisch, aber fahraktiv, wie eh und je. Egal ob nun als übersportliches Modell Ford Focus RS mit 350 PS oder als Einstiegsbenziner mit 85 PS: Die sportlichen Gene liegen dem Kölner einfach im Blut. Dennoch vermutet man beim Anblick des gelben Knallbonbons nicht gerade einen schnöden Vierzylinder-Diesel. Aber ist die Kombination aus Focu…

Toyota Prius PHEV – Nur noch kurz die Welt retten

Schon mal Hybrid gefahren? Egal, wie die Antwort ausfällt: Man kann sich denken, dass es ein ganz besonderes Erlebnis ist. In meinem Fall kann ich die Eingangsfrage mit „ja“ beantworten. Dennoch schwang ein seltsames Gefühl der Ungewissheit vor der ersten Fahrt mit dem Toyota Prius PHEV mit. Was würde mich erwarten? Der Kompakte mit dem grünen Gewissen macht es eine…

Seat Mii Cosmopolitan – Fashion Victim

Seat feiert auf der Berliner Fashion Week ein kleines Jubiläum: Bereits im dritten Jahr kooperieren die Spanier mit dem Modedesigner Marcel Ostertag. Zwar entstand der Seat Mii Cosmopolitan nicht aus der Kooperation mit dem Modeschöpfer, doch inspirieren sich Ostertag und Seat gegenseitig. Wir schauen uns einmal das Drumherum an. Read more

Test: Skoda Superb Combi 2.0 TSI

Sie finden es prima, wenn die Ehefrau mit stark angewinkelten Beinen und senkrechter Rückenlehne neben Ihnen klemmt, weil die Reboard-Babyschale samt Standfuß hinten rechts montiert ist? Und dass die Hälfte des Urlaubsgepäcks zu Hause bleiben musste, weil Kinderwagen und Windeln den Kofferraum blockieren?

Dann bitte gleich weiterklicken, am besten nach Mittelklasse-Premium-Kombis suchen. Klar kann man mit einem funkelnagelneuen BMW 3er Touring, einem Audi A4 Avant oder einer Mercedes C-Klasse Eindruck beim Nachbarn schinden. Weil so ein Ford Mondeo oder ein VW Passat einfach zu sehr nach Außendienst aussehen. Da muss man viel erklären. Sich rechtfertigen.

Fahrbericht Skoda Superb Combi

Der Kombinationskraftwagen

Vorhang auf für den Skoda Superb Combi. Auch hier muss man viel erklären. Meistens aber das Auto an sich, dabei lässt sich mit den staunenden Gartenzaun-Bekanntschaften gleich ausprobieren, ob sich im riesigen Innenraum im großen Skoda ein Echo produzieren lässt.

Während der Passat trotz stetiger Aufwertung das Vertreterimage einfach nicht los wird, hatte das der Skoda Superb Combi nie. Schon die letzte Generation (und der erste Combi, wie immer bei Skoda mit C geschrieben) sorgte für Aufsehen, ein staksiges Fahrwerk und der schmale Innenraum rochen aber doch noch zu sehr nach Kompaktklasse-Basis.

Sprengt die Fesseln der Mittelklasse

So halte ich es nicht für übertrieben, bei der aktuellen Generation des Skoda Superb die abgedroschene Vokabel des Quantensprungs zu verwenden. Weich geschäumte Kunststoffe, selbst auf Höhe des Fahrerknies, eine passgenaue Verarbeitung und das verschwenderische Platzangebot in alle Richtungen lassen den Superb die Fesseln der Mittelklasse sprengen.

Skoda Superb Baum

Behagliche Zufriedenheit

Als Testwagen schmeichelt ein Superb Style unseren Sinnen, zugegebenermaßen mit fast allen Kreuzchen in der Optionsliste. Die Passagiere nehmen, typisch Superb vorne etwas zu hoch, auf bequemen Leder-/Alcantara-Sitzen Platz. Das beige Interieur unterstreicht die Weite des Innenraums nochmals, wird aber früher oder später in Sachen Farbenlehre von frischen Jeans oder nicht ganz sauberen Kinderhänden überstimmt werden. Aber keine Sorge, den Innenraum gibt es beim Modell Style auch in schwarz – was zudem besser mit den meisten Außenfarben harmoniert. Auch die Konfiguration des Testwagens mit der Kombination aus beigem Interieur und grauem Lack ist nicht ganz geglückt.

Andere Bausteine dagegen sorgen für eine behagliche Zufriedenheit. Pflichtprogramm beim Superb-Kauf sollte das hervorragende adaptive Fahrwerk DCC sein. Der Aufpreis beträgt 910 Euro (Serie bei der L&K-Version).

Über die „Mode“-Taste an der Mittelkonsole können über vier verschiedene Stufen (Normal,  Comfort, Sport und Eco) die Fahrwerksabstimmung, das Lenkgefühl und die Reaktionsschnelle von Motor und Getriebe eingestellt werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich alle Bausteine individuell zusammenzustellen.

In der Comfort-Stellung bügelt der große Skoda die Straße vor dem Auto in Windeseile glatt, sanft wiegt man über Unebenheiten, ohne dass das Auto aber träge schaukelt. Die Bewährungsprobe mit einer leicht seekrank werdenden Beifahrerin hat der Comfort-Modus jedenfalls bestanden.

Skoda Superb Cockpit

Richtig interessant für längere Strecken ist das Eco-Programm. Der Motor wird hier nur unmerklich an die kurze Leine genommen,  sobald man vom Gas geht, trennt die Elektronik ihn jedoch vom DSG, so dass man mit möglichst geringen Reibungsverlusten „segelt“.

Die gleiche 200 Kilometer-Autobahnstrecke im Eco- und im Comfort-Modus gefahren, brachte zwar nur eine marginale Verbrauchsverbesserung um 0,2 Liter (laut Bordcomputer), aber das berühmte Kleinvieh macht auch Mist.

Ohne Motor ist kein Auto mobil, wenden wir uns also einmal dem Antrieb des Autos zu. Für die Testfahrt stand der Superb Combi als 2.0 TSI mit 220 PS bereit.

EA888 steckt unter der Haube mit dem geflügelten Pfeil. Das ist der VW-Konzernmotor mit 2,0 Litern Hubraum, der in einer fast unüberschaubaren Zahl von Leistungsstufen in verschiedene Modelle eingebaut wird: Im VW Golf GTI und R beispielsweise, ebenso im Seat Leon Cupra. Der Skoda Octavia hat als RS den Dreimalachter über der Vorderachse. Und so auch der Superb.

Skoda Superb Front

Auffallend unauffallend

Mit 220 PS und Frontantrieb markiert er die zweithöchste Leistungsstufe des großen Skoda, darüber gibt es noch eine 280 PS starke Allradversion. Der weniger stark aufgeladene Zweiliter-Skoda treibt nur die Vorderachse an.

Und das kann er sehr gut. Vom Start an fällt das Aggregat damit auf, dass es nicht auffällt. Der laufruhige Motor spielt, unterstützt von ausreichend Dämmmaterial im Vorderwagen, gekonnt Verstecken. Der Superb ist ein Reiseauto. Auch mit dem Benzinmotor. Oder gerade damit?

Der lange Radstand kommt bei zügiger Autobahnfahrt zusätzlich zum DCC zum Tragen, der Skoda liegt satt und sicher auf der Straße. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist auch der Geradeauslauf top. Mit dem intuitiv bedienbaren Lenkstockhebel ist die Geschwindigkeitsregelanlage samt adaptivem Abstandsassistenten eingestellt und einem mehrstündigen Trip stets nichts im Wege.

Skoda Superb Spiegel mit Totwinkelwarner

Der wachsame Wagen assistiert artig beim Halten der Fahrspur. Mit sanften Gegenlenkimpulsen bringt das System Dich wieder zurück auf Kurs, wenn man aus vermuteter Unachtsamkeit über die seitlichen Begrenzungen fährt. Sobald man dabei den Blinker betätigt, hält sich der Spurhalteassistent zurück. Dennoch wirkt bei aktivierter Unterstützung das Lenkgefühl leider – auch auf Landstraßen – oftmals eckig und unwirklich. Das verleitet zu schnell zur Deaktivierung über den Bordcomputer. Schade und der Sicherheit nicht dienlich.

Um die kümmert sich der Skoda Superb ansonsten zeit- und klassengerecht. Die Sensoren des ansonsten verzichtbaren Parklenkassistenten warnen sogar vor Querverkehr beim Ausparken. Die ebenfalls optionale Rückfahrkamera wartet im neuen Modelljahr sogar mit einer eigenen Waschdüse auf.

Skoda Superb Profil

Bevor ich mich nun in Kleinigkeiten verliere, wollen wir doch versuchen, den Skoda Superb nochmal in seiner Gesamtheit zu beurteilen. Und das fällt gar nicht so leicht. Denn trotz seines zackigen und kantigen Designs eckt er nirgendwo an. Er kann alles, was ein großer Kombi können muss. Andersherum: Was beim Packen für den Urlaub nicht in den 660-Liter Kofferraum passt, ist sicherlich eh zu viel dabei. Wer im mehr als opulenten Fond zu wenig Platz findet, soll bitte vor dem Einsteigen die Stelzen ausziehen.

Im Gegensatz zum noch recht pragmatisch angehauchten Vorgänger vermittelt der aktuelle Superb eine Wertigkeit und eine Ausstattungsgüte, die ihn von den genannten Mittelklasse-Kombis abhebt und durchaus eine smartere Alternative zu den teuren Kombiversionen von Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse darstellt. Weil er günstige Mittelklasse-Preise mit einer Vielzahl von Oberklassetalenten in Einklang bringt, stellt er einen Kombinationskraftwagen im besten Sinne des Wortes dar.

Epilog:

Wer moniert, dass der Skoda Superb nur mit Vierzylindermotoren und maximal zwei Liter Hubraum angeboten wird, der denkt zurecht verklärt an starke Reihensechszylinder und andere Sahnestücke. Dabei sollte man sich aber einmal auf den Firmenwagenparkplätzen und Rastanlagen unserer Republik umsehen: A6 2.0 TDI Ultra, BMW 520d, E220d – alles brave Vierzylinder. Und Diesel. War da was? Ja! Wer wissen will, wie die für die Mehrheit der kilometerfressenden Kunden interessantere Superb Diesel-Version fährt, kann hier den Fahrbericht des 2.0 TDI mit 190 PS und Allradantrieb nachlesen.

 

Technische Daten Skoda Superb Combi 2.0 TSI

Hubraum 1984 ccm
Leistung 162 kW / 220 PS bei 4.500 – 6.200 U/min
Maximales Drehmoment 350 Nm bei 1.500 – 4.400 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 7,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 243 km/h
Norm-Verbrauch kombiniert 6,3 Liter / 100 km
Realer Verbrauch im Testzeitraum 9,6 Liter / 100 km
Testwagenpreis 49.520 Euro

 

Text und Foto: Alle Fotos: Bernd Conrad

Mazda3 – Der kleine Diesel vervollständigt das Angebot

Eigentlich halten sie bei Mazda ja dem Saugmotor die Treue. Also auf Seite der Benziner. Bei den Dieselmotoren geht es jedoch ohne Turboaufladung nicht. Allerdings ist der bekannte 2.2 Liter Vierzylinder für den kompakten Mazda3 durchaus eine Ansage. Nicht jeder braucht in einem 4.5 Meter langen Kompakten einen 150 PS Dieselmotor. Jetzt gibt es auch eine kleinere Alternative unter der Motorhaube des im Kodo-Design gezeichneten Japaners.

Downsizing mit Sinn und Verstand

Vorstellung: Mazda3 mit 105 PS Dieselmotor

Mit 1.5 Litern Hubraum ist der neue Dieselmotor noch einmal ein wenig kleiner als die Motoren im Wettbewerbsumfeld. Das macht dem Voll-Aluminiummotor jedoch nichts. Sollen die anderen doch 1.6 Liter im Golf, Auris oder Seat nutzen – hier reichen die 1.5 Liter um 270 Nm bereit zu stellen.

Der kleine Diesel ist unter anderem aus dem CX-3 bekannt
Der kleine Diesel ist unter anderem aus dem CX-3 bekannt

Aber so gänzlich neu ist der Motor ja gar nicht. Man konnte ihn bereits im CX-3 und dem Mazda2 (Polo-Klasse) ordern. Jetzt also nun auch im Mazda aus dem Golf-Segment. Downsizing und Gürtel enger schnallen, lauten ja die Devise. Da klingen die 3.8 Liter die man bei Mazda für den NEFZ-Verbrauch angibt schon ziemlich spannend. Eine 3 vor dem Komma ist doch früher nur etwas für ausgereizte Sparmobile gewesen. Der Mazda3 da hingegen bietet Platz für 5. Und einen ordentlichen Kofferraum. Und natürlich eine Ausstattung die man in dem Segment erwartet. Vom City-Notbremsassistenten bis hin zu den Annehmlichkeiten wie Klimaautomatik und Co.

Der knapp 1.3 Tonnen leichte Mazda3 kann locker den 150 PS Diesel vertragen. Aber auch mit dem neuen Triebwerk ist der Kompakte Japaner ausreichend zügig unterwegs. Wer sich für den kleineren Diesel interessiert, tut dies vermutlich wegen der reizvollen Verbrauchswerte und den damit im Alltag verbundenen Einsparungsmöglichkeiten.

Die 105 PS und 270 Nm reichen aus um den Mazda3, wenn man es darauf anlegt, binnen 11.0 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen. Die linke Spur beansprucht der Mazda 3 mit dem cleveren Dieselmotor bis Tempo 185.

Das der neue Dieselmotor mit variabler Turbinengeometrie aufwartet, aufwendig auf leise getrimmt wurde und für einen Diesel sehr niedrig verdichtet (14.8:1) wurde, von alledem bekommt der Fahrer maximal ein knurriges Fahrgeräusch in der Stadt mit.

Einsteigen ab 20.690 €

Der Listenpreis beträgt laut Konfigurator 23.190€ – wer sich den Mazda3 allerdings die Tage zusammenstellt, dem werden 20.690 € in der Center-Line Ausstattung angezeigt. Und 23.890 € in der hochwertigen Sports-Line Ausstattung. Den größeren Diesel gibt es ab 25.590 € (UVP: 28.090,00€). Mit diesen 1.700 € Differenz lässt sich beim kleinen Diesel locker für 22.500 km der Sprit bezahlen.

Ob es am Ende der „kleine“ Diesel sein soll, oder doch der Große? Man muss es bei einer persönlichen Probefahrt entscheiden. Und dann sollte man sich gleich einmal die „Stufenheck“-Variante zeigen lassen. Denn das KODO getaufte Design der Japaner sorgt für die vermutlich attraktivste „Kompakt-Limousine“ die man bislang gesehen hat. Fast schon ein viertüriges Coupé und die sind ja derzeit auch so richtig in Mode.

 

 

Outlander PHEV: Pendeln ohne Steckdose?

"Er ist doch auch ein Hybrid"

Das ist ein oft gelesener Satz in eMails von Lesern. Es geht dabei dann vornehmlich um die Verbrauchswerte des Outlander Plug-In Hybrid im Pendelbetrieb oder auf langen Strecken. Und um das Erstaunen bei den Alltagsverbrauchswerten, sobald der Outlander PHEV nicht vor Fahrtantritt an der Steckdose aufgeladen wird. 1.8 Liter auf 100 Kilometer. So steh…

Fiat Tipo – Mit fünf Türen zum Glück?

Bislang kennt man den Fiat Tipo in unseren Gefilden eigentlich nur von Fotos, da die Gattung der  Stufenheck-Limousinen in Nordeuropa fast vom Aussterben bedroht ist. Deshalb legen die Italiener nun den Fiat Tipo mit fünf Türen und Steilheck nach, der das Angebot mit drei Ausstattungslinien erweitern soll. Der Kompakte fährt mit Motoren im Leistungsbereich von 95 bis 120 PS vor und zielt auf preisbewusste Kunden ab. Read more

Hybrid-Studie von Continental, Schaeffler und Ford – Bis zu 25 Prozent weniger Verbrauch möglich

Hybridantriebe sind sparsam, aber immer noch relativ teuer. Dass es effizientes Fahren aus zum kleinen Preis gibt, haben Schaeffler, Continental und Ford vor zwei Jahren mit der Mildhybrid-Studie „Gasoline Technology Car“ (GTC) gezeigt. Nun gibt es eine Weiterentwicklung des Sparmobil-Prototyps.

Der GTC II auf Basis des Ford Focus nutzt wie sein Vorgänger einen 48-Volt-Hybridantrieb, verbessert ihn aber im Detail. Unter anderem dank eines neuen Aufbaus des Antriebsstrangs und einer elektrifizierten Kupplung soll die neue Version noch einmal 13 Prozent sparsamer sein. Gegenüber dem Serienfahrzeug mit reinem Benzinmotor sorgt das Technik-Paket laut den Entwicklern für einen Minderverbrauch von 25 Prozent.

Hauptgrund für den Effizienzgewinn bleibt das Mild-Hybridsystem, das mit einer Spannung von 48 Volt arbeitet – deutlich weniger als die ansonsten üblichen 400 Volt. Der E-Motor unterstützt vor allem beim Beschleunigen und Anfahren, kann dank der neuen elektrischen Segelfunktion aber bei niedriger Last und geringen Geschwindigkeiten auch kurzzeitig den alleinigen Antrieb übernehmen.

Zusätzlich kann der Elektromotor als Generator arbeiten und die üblichen Verbraucher des Bordnetzes mit Strom versorgen. Kombiniert ist der milde Hybridantrieb mit weiteren Techniken, etwa dem sogenannten Coasting. Dabei wird der Motor zum Beispiel beim Ausrollen vor der Ampel vom Antriebsstrang abgekoppelt, um Reibungsverluste zu minimieren und stattdessen einen höheren Wirkungsgrad bei der Bremsenergierückgewinnung zu erzielen. Die so gegenüber normalen Rekuperationssystemen zusätzlich gewonnene Energie kann etwa zum Beheizen des Katalysators genutzt werden, der so schneller seine Arbeitstemperatur erreicht. Nicht zuletzt dadurch erreicht die Studie bereits die erst 2017 wirksame Abgasnorm Euro 6c.

Die 48-Volt-Hybridsysteme könnten noch im laufenden Jahrzehnt in Serie gehen. Neben den Kostenvorteilen bei Herstellung und Betrieb könnten sie auch das Kapazitätsproblem des bestehenden 12-Volt-Bordnetzes lösen, das immer mehr elektrische Verbraucher im Auto versorgen muss und so langsam an seine Grenzen stößt. Was die Technik reizvoll macht, sind auch die geringen Kosten im Vergleich mit einem konventionellen Hybridantrieb. Die Fahrzeugstudie arbeitet mit einer Spannung von 48 Volt – deutlich weniger als die ansonsten üblichen 400 Volt. Die Absenkung macht unter anderem Maßnahmen für den Berührungsschutz unnötig, zudem benötigen Mechaniker zur Wartung keine spezielle Hochvolt-Ausbildung.

Update: Mitsubishi Space Star – Facelift für den Einstiegsjapaner

Ein geschärftes Design, ein aufgewertetes Interieur und optimierte Fahreigenschaften – fertig sind die Zutaten für das Facelift des Mitsubishi Space Star für das Modelljahr 2016. Der Kleinstwagen wurde für seine zweite Lebenshälfte kräftig umgekrempelt und zeigt sich so von seiner besten Seite. Sogar Bi-Xenon-Scheinwerfer gibt es für den kleinen Japaner. Was der Einstiegs-Mitsubishi sonst noch kann, zeigen die folgenden Zeilen.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (5)Das Design ist der Vor-Facelift-Variante recht treu geblieben, wirkt nun aber edler und nobler. Dazu tragen die neuen Stoßfänger mit den vergrößerten Lufteinlässen an der Front ebenso bei wie Chromleisten und die optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Standlicht. Für einen dynamischeren Auftritt sorgt die stärker konturierte Motorhaube in Verbindung mit dem aerodynamischen Heckspoiler. Hinzu gesellen sich LED-Rückleuchten und Alufelgen in neuem Design.

Auch innen wirkt der Japaner nun deutlich wertiger. So kann man den Kleinstwagen jetzt mit einem neuen Lederlenkrad mit Chrom- oder Klavierlack-Applikationen bekommen, hinter dem sich die neuen Instrumente verbergen. Sie wirken nun sehr edel und steigern das Ambiente zusätzlich. Hinzu gesellen sich neue, hochauflösende Displays, die mit einer verbesserten Ablesbarkeit gefallen sollen sowie Sitzbezüge mit einer höheren Qualität.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (6)

Unter der kurzen Motorhaube des neuen Mitsubishi Space Star werkeln zwei kleine Aggregate. Die 1.0 Liter-Maschine generiert 71 PS, während der größere 1.2 Liter-Motor 80 PS bereitstellt. Kombiniert werden beide mit einer Fünfgang-Handschaltung. Optional kann man für den größeren Antrieb ein stufenloses CVT-Getriebe bekommen, das zur Komfortsteigerung beitragen soll. All das spricht nicht gerade dafür, dass der Japaner eine Ausgeburt an Sportlichkeit ist, aber das ist auch gar nicht weiter schlimm, schließlich muss nicht jedes Auto ein vermeintlicher Sportler sein, wie es heute modern ist. So geizt der Space Star etwa bei den Verbräuchen, die  zwischen 4,0 und 4,3 Litern im Drittelmix liegen. Damit liegt der CO2-Ausstoß unter 100 g/km – alle Achtung. Damit aber doch etwas Fahrspaß aufkommt, wurde das Fahrwerk modifiziert. Es soll nun mehr Fahrspaß und Handlichkeit bei gleichzeitig verbessertem Federungskomfort bieten.

Ausstattungsseitig hat sich auch etwas getan: grundsätzlich aufgegliedert in drei Linien – Basis, Plus und Top – kommen zum Start noch die Einführungsmodelle Intro Edition und Intro Edition + hinzu. Bei letzterer ist das Infotainment-System „Smart Link Navigation” immer mit dabei und ermöglicht die Smartphone Integration entweder per Android Auto oder Apple CarPlay. Zudem wartet es mit einer Sprachsteuerung, einer SD-Kartenavigation von TomTom, einer Bluetooth Freisprecheinrichtung sowie einem Audiosystem mit Bluetooth Musikstreaming und einem USB-Anschluss auf. Wem das noch nicht genügt, der kann sich zudem über das digitale Radio freuen, das zusammen mit den anderen Funktionen über den 6,5 Zoll Touchscreen gesteuert wird.

Ein großes Thema, speziell bei Kleinstwagen, ist die Sicherheit – immerhin verfügen diese in der Regel nur über eine geringe Knautschzone. Deshalb fährt der Space Star mit der patentierten Karosserie-Sicherheitsstruktur RISE vor. Weitere, serienmäßige Bestandteile sind sechs Airbags, ABS inklusive eines Bremsassistenten, ein Reifendruck-Kontrollsystem, ESP sowie eine Traktionskontrolle. Außerdem kann man sich stets auf den kleinen Japaner verlassen: Bereits im Basispreis von 9.990 Euro ist eine Fünfjahres-Neuwagengarantie inklusive einer kostenlosen Mobilitätsgarantie inbegriffen. In der Topversion für 16.490 natürlich auch.

 

Update: Aktuell bietet Mitsubishi den neuen Space Star zum gleichen Preis wie den Vorgänger an! Los geht es damit bei 7.990 €.

Volvo S60 und V60 Polestar – Schnelle Schweden

Polestar ist eigentlich als Haus- und Hoftuner von Volvo bekannt. Seit der schwedische Hersteller den Veredler aber schluckte, nimmt Polestar die Rolle der Quattro-GmbH oder von AMG ein und ist für die besonders sportlichen Modelle abgestellt. Zudem ist Polestar für das Rennteam von Volvo verantwortlich und will die Rennsporterfahrung nun in die Topmodelle von Volvo S60 und V60 einfließen lassen. Dank Allrad sind diese sogar das ganze Jahr über einsetzbar. Read more

News: Mercedes-AMG GLC 43 4Matic – Stärkste Ausbaustufe

Audi hat den SQ5, BMW den X4 M40 i und nun kommt Mercedes-AMG mit dem GLC 43 4Matic. Der Stuttgarter, der in der Mittelklasse der SUV angesiedelt ist, erhält das doppelt aufgeladene Aggregat aus dem C 43 und rangiert damit leistungsmäßig über den Premium-Konkurrenten. 367 PS holen die Schwaben aus dem Sechszylinder und zeigen damit einen Vorstoß in Richtung Sportlichkeit. Sofern man mit einem SUV überhaupt richtig sportlich sein kann. Read more

31 Prozent CO2 sparen im Alltag – Dank PHEV

Effizienz-Check per Excel-Tabelle: Für eine sinnvolle Auflistung der möglichen CO2-Einsparungen mit unserem Mitsubishi Outlander PHEV habe ich die täglichen Fahrstrecken in 8 Kategorien unterteilt. Und zwar anhand des täglichen Fahrprofils in der Familie. Unser Dauertest-PHEV wird bei uns als "Familien-SUV" gesehen und im täglichen Betrieb versuche ich zu verstehen, wie viel CO2 diese Technik im Alltag einsparen kann. Dafür is…

News: Audi SQ 7 – SUV mit Diesel-Dampf

Das neue Topmodell der Oberklasse-SUV von Audi hört auf den Namen SQ7. Wie man es vom kleiner Bruder SQ5 kennt, gibt es das Flaggschiff mit einem Dieselantrieb. Beim SQ7 ist allerdings kein weiteres Aggregat vorgesehen, wie beim SQ5. Klotzen anstatt zu kleckern schien die Devise bei der Entwicklung des imposanten Ingolstädters, schließlich schlummert unter seiner Haube ein dreifach aufgeladener Turbodiesel , der sicherlich noch in anderen Baureihen für Schub sorgen wird. Zunächst aber zum Audi SQ7.

Static photo, Colour: Sepang Blue

435 PS leistet der Selbstzünder. Das ist nicht weit entfernt von den 500 Pferden, die einst der Audi Q7 V12 TDI auf seine dicke Kurbelwelle hievte. Die Tuner werden sich früher oder später ohnehin am SQ7 vergreifen und ihm noch mehr auf die Sprünge helfen, also es die Ingolstädter schon tun. So hat der Selbstzünder drei Lader unter seiner großflächigen Haube. Einer davon ist rein elektrischer Natur und will mit einem konkurrenzlosen Ansprechverhalten für sich werben. Damit soll die Anfahrperformance optimiert werden, sodass das berühmte Turboloch der Vergangenheit angehört. Hinzu gesellen sich zwei gewöhnlich Abgasturbolader, die in Reihe geschaltet sind und damit dem Prinzip der Registeraufladung folgen. Demnach arbeitet der erste Turbo bei geringer Last, während sich der zweite bei hoher Last zuschaltet.

Audi SQ7 TDI

So ausgerüstet stemmt der Audi SQ7 gewaltige 900 Newtonmeter, die über einen klassischen, permanenten Quattro-Antrieb auf alle vier Räder geleitet werden. Damit kann der neu entwickelte 4-Liter V8-Diesel das große SUV in 4,8 Sekunden auf 100 km/h drücken und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern Entfernungen schmelzen lassen. Übertragen wird die Kraft mittels einer neu entwickelten Achtstufen-Tiptronic, die nicht nur in Windeseile schaltet, sondern auch auskuppeln und segeln kann. Insgesamt soll sich, durch die Verwendung des elektrischen Turbos, ein Einsparpotential zeigen, das nicht von schlechten Eltern ist. 7,4 Liter sollen durchschnittlich durch die acht Brennräume fließen, was eher Sechszylinders-Niveau entspricht.

Audi SQ7 TDI

Für die entsprechende Soundkulisse sorgt ein Soundaktuator, der den Achtzylinder-Sound eines Benziners nachahmt. Das soll nicht ganz so gekünstelt klingen, wie man es bislang kannte. Bei Nichtgefallen kann der Fahrer aber nun Einfluss auf dem Klang nehmen und das Spektakel schärfen oder schüren – je nach Lust, Laune und Situation. Die Einstellung erfolgt über das Audi drive select. Wer es mit dem Dickschiff richtig bunt treiben möchte, der kann optional ein Fahrdynamikpaket dazu bestellen, das drei Komponenten bietet: ein Sportdifferenzial, eine elektromechanische, aktive Wankstabilisierung sowie eine Allradlenkung. Angesteuert wird all dies von einem zentralen Fahrwerkssteuergerät. Durch die Bündelung dieser Funktionen in nur einem Steuergerät kann eine optimale Vernetzung und Abstimmung der verschiedenen Komponenten gewährleistet werden. Das Resultat soll das, je nach Situation, bestmögliche Fahrverhalten sein.

News: Jaguar F-Type SVR – Die Raubkatze im Detail

Das Bessere ist des Guten Feind, das war schon immer so. Und da der Mensch immer mehr möchte, frei nach dem Motto „höher, schneller, weiter“, setzt Jaguar auch noch eins drauf und krönt die Spitze der F-Type-Varianten mit dem SVR. Alle Details, alle Leistungsdaten und die wichtigesten Features des sportlichen Coupés liegen nicht mehr im Verborgenen und wollen preisgegeben werden. Die Details zeigen die nächsten Zeilen. Read more

News: Peugeot 2008 – Facelift für den Crossover

Der Peugeot 2008 schwimmt auf der Woge der Zeit: Kurze Abmessungen, ein gefälliges Design, ein höherer Einstieg, eine robste Geländeoptik – ein typischer Crossover. Der Kleinwagen, basierend auf dem Peugeot 208, mimt mit seinen Anbauteilen ein SUV, verkneift sich aber den Allradantrieb, da die meisten Interessenten eh darauf verzichten würden. Jetzt haben die Franzosen den prakischen Kleinwagen für seine zweite Lebenshälfte fit gemacht und ihm ein Facelift beschert. Read more

News: BMW i8 weltweit bestverkaufter Hybrid-Sportwagen

Die Bayern: Nicht nur im Fußball extrem erfolgreich. Im Sport ernten die Süddeutschen für ihre Leistungen noch Neid und Missgunst, doch BMW dürfte für seinen Erfolg eher Beifall und Ruhm gebühren. Schließlich ist der BMW i8 der bestverkaufte Hybrid-Sportwagen überhaupt. So konnten von dem flachen Hybriden mehr Exemplare abgesetzt werden, als von allen anderen Sportwagen. Dazu zählen etwa der Exot Fisker Karma oder aber der Supersportler Porsche 918 Spyder. Read more

News: Der Skoda Superb gewinnt die Leserwahl zum „Auto der Vernunft 2016“

Das Verbrauchermagazin „Guter Rat“ und die Publikumszeitschrift „SUPERillu“ haben den Skoda Superb zum „Auto der Vernunft 2016“ gewählt. Die Kategorie, in der der Tscheche verschiedene Kriterien erfüllen musste, war die der Limousinen. So wurde neben der Sparsamkeit und der Sicherheit vor allem auf die Umweltverträglichkeit und ein gutes Preis-/Wertverhältnis geachtet. In fast allen Kategorien konnte sich die große Limousine von ihren 25 getesteten Konkurrenten absetzen. Read more

Die NEFZ-Tricks der Automobilhersteller

Der Abgas-Skandal rund um die Dieselmotoren von Volkswagen ist derzeit in der Automobil-Industrie und unter Autofahrern das absolute Top-Thema. Leider gehen viele Artikel über die Manipulation der Abgaswerte sehr undifferenziert im Umgang mit dem gesamten Thema „Verbrauchswerte“ um. Der „Betrug“ an den Emissionswerten in den USA hat überhaupt nichts mit den Diskrepanzen zwischen „Real-Verbrauch“ und „Prüfstands-Verbrauch nach NEFZ-Norm“ zu tun. Leider verstehen zu viele Autoren von „Skandal-Artikeln über die Auto-Industrie“ zu wenig bis überhaupt nichts vom Thema NEFZ-Norm.

Der Volkswagen-Betrug

Was Volkswagen in den USA getan hat, ist schlicht Betrug. Der Einsatz einer Software, die Prüfstandsläufe erkennt und dann den Motor in einen Sparmodus versetzt, ist Betrug. Und weil es hierüber keine zwei Meinungen gibt, haben das die Verantwortlichen auch relativ früh zugegeben. Volkswagen muss sich nun mit den Konsequenzen auseinandersetzen. Aber auch eine ganze Auto-Industrie steht damit unter Generalverdacht und nur allzu schnell kommt das Scheinargument: „Na klar – das machen alle Hersteller so, denn kein Auto erreicht im Alltag den genormten NEFZ-Wert„.

NEFZ – Norm und der erlaubte „Betrug“

Auch wenn die Rufe nach einer „realitätsnahen“ Verbrauchsmessung nicht unbegründet sind. Die Tricks der Automobilhersteller zur Senkung des Normverbrauchs bei den Messungen nach NEFZ sind legal. Bislang hat sich der Verdacht, auch andere Hersteller würden bewusst die Meßwerte per „defeat software device“ manipulieren, nicht bestätigt. Aber warum unterscheiden sich dann die Prospektwerte beim Verbrauch so weit vom Alltag vieler Automobilfahrer?

NEFZ-Zyklus und der Alltag

Um eine Vergleichbarkeit zwischen den Autos herzustellen, musste man sich auf eine „Norm“ einigen. Der „Neue Europäische Fahrzyklus“ beschreibt seit 1997, wie Autos auf „Effizienz“ gemessen werden. Die im NEFZ gefahrene Strecke ist aber nur selten die Strecke, die man selbst auch fährt (NEFZ-Zyklus nachlesen). Aber das ist nur ein Grund, der andere Grund ist die ganz legale Trickserei, die man bei der Festlegung des NEFZ den Automobil-Herstellern erlaubt hat.

wltp nefz 03 tuev sued pfungstadt

mein-auto-blog erklärt 5 „legale“ NEFZ-Tricks

  1. Lichtmaschine deaktivieren | Der Test dauert nur 20 Minuten und läuft über eine Distanz von 11 Kilometern. Diese Strecke kann man mit einer einfachen Batterieladung fahren, hier wird keine Lichtmaschine zur Stromerzeugung benutzt. Und so ist es den Herstellern im NEFZ erlaubt, die Lichtmaschine zu demontieren. Weniger „Last“ und Widerstand für den Motor  steigert so die Effizienz. Zudem können die Original-Autobatterien gegen kleinere Akkus getauscht werden.
  2. Keine elektrischen Verbraucher | Elektrische Fensterheber, Abblendlichter, Radio und Multimedia-Systeme. Das alles verbraucht Strom. Strom, der wiederum über die Lichtmaschine erzeugt werden muss. Jedoch kann der Hersteller ohne Abblendlicht, ohne Klimaanlage oder sonstige elektrische Verbräuche zu aktivieren, in die NEFZ-Normung gehen. Auch das steigert die Effizienz.
  3. Motoröl | Spezielle Leichtlauf-Öle sind für den Prüfstand erlaubt. Diese Motoren-Öle müssen nicht dem Serienstand entsprechen und können so die Effizienz des Motors erneut steigern. Weniger Widerstand, schnellere Erreichung der optimalen Temperatur. Was im Serienfahrzeug nicht möglich wäre, darf auf dem Prüfstand verwendet werden.
  4. Fahrwerk | Das optimale Fahrverhalten ist auf einem stationären Rollenprüfstand nicht wichtig. Daher können die Einstellungen von Spur, Sturz, Spreizung und Nachlauf der Achsen so optimiert werden, dass ein minimaler Rollwiderstand erreicht wird. Im Alltag wären diese Einstellungen unter Umständen völlig unfahrbar! Zudem darf der Luftdruck der Reifen erhöht werden. Auch das senkt den Rollwiderstand, wäre für den Alltag unter Umständen jedoch ein Sicherheitsproblem. Und während im Serienauto die Bremsbeläge immer leicht anliegen, kann der Druck der Beläge auf die Scheiben für den Prüfstandslauf minimiert werden.
  5. Karosserie | Für die Ermittlung der „Fahrwiderstände“ wird das Fahrzeug auf der „Straße“ geprüft. Die ermittelten Daten werden für den Prüfstandslauf verwendet. Der NEFZ erlaubt es den Herstellern, für die Ermittlung der „Fahrwiderstände“ die Aerodynamik des Fahrzeuges zu manipulieren. So werden zum Beispiel Spalten der Karosserie abgeklebt, spezielle Radkappen und schmale Räder sind ebenso erlaubt. Das senkt den Luftwiderstand und senkt die „Fahrwiderstände“ für den Prüfstandslauf

Keine Chance für Otto-Normalo?

Sie werden im Alltag weder eine normierte 11 km lange Route fahren  noch 20 Minuten unterwegs sein.  Noch werden Sie genau 25% der Zeit stehen. Denn das sind die Fakten zum NEFZ. Und wegen den möglichen 1/4 Stillstand sind die Start-Stopp-Systeme in den letzten Jahren auch zum Standard geworden. Wenn ein Viertel des Zyklus aus „Stillstand“ besteht, dann ist die Start-Stopp-Automatik quasi Pflicht. Aber prüfen Sie mal nach, wie viel Sie auf Ihrer täglichen Strecke „stehen“.

Sie können für Ihr Auto im Alltag spezielle Leichtlauf-Öle verwenden, hier gibt es Empfehlungen der Öl-Industrie, aber Sie werden andere Grenzen für die Pflege des Fahrzeuges beachten müssen, als dies für die Normierung wichtig ist.

Auch die Achseinstellungen sollten Sie nicht auf „minimalen“ Rollwiderstand einstellen, sondern auf „maximale“ Sicherheit. Und beim Reifen-Luftdruck sind 0.2 bar üblicherweise vertretbar – die „Optimierung“ für den NEFZ liegt jedoch deutlich darüber.

Das alles erklärt, warum nur wenige Autofahrer im Alltag wirklich den Prospektwert erreichen. Wir auf mein-auto-blog fahren mit unseren Testfahrzeugen auch eine „Verbrauchsfahrt“ und orientieren uns an unserem ganz eigenen System.

Für die Zukunft steht jedoch ein neuer „Zyklus“ an. Der WLTP soll den NEFZ ersetzen, das Ziel ist klar: Mehr Realitätsnähe. 

Mit dem WLTP und einer erlaubten Nachprüfung der Werte auf der Straße mit Serienfahrzeugen soll der „Trickserei“ der Hersteller ein Ende gemacht werden. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, bislang sind die Tricks der Hersteller völlig legal – der Gesetzgeber hat das erlaubt.

Mit dem PHEV in den Urlaub

[=" " ]mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Alltag. Reichweite, Zuverlässigkeit der Technik und Nutzen - wir schauen ganz genau hin! 

Sonne, Urlaub und keine Reichweiten-Angst!

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Teil 4: Dann tanken wir eben so wie immer! 33.86, 34.07 und 37.38 Liter - so die Literzahlen für die Betankungen während der Urlaubsfahrt. Ohne di…

Wann lohnt sich ein Plug-In Hybrid?

Der Outlander Plug-In Hybrid als Rechenbeispiel - wann lohnt sich der Plug-In Hybrid?

Diese Frage sollte man sich stellen, bevor man den Kaufvertrag unterschreibt. Zumindest wenn man hinterher nicht das Gefühl haben will, das falsche Auto gekauft zu haben oder schlecht beraten worden zu sein. Denn ein Plug-In Hybrid erfüllt ganz besondere Ansprüche, besondere Automobile-Wünsche und hat ein klar definierte…

Fahrbericht: Škoda Octavia Combi 4×4

Den Eiskratzer in den Tankdeckel zu packen ist nur eine simple Idee. Aber im Falle des Octavia zeigt diese Idee, was hinter den Worten zu "simply clever" wirklich steckt. Es sind diese einfachen Ideen, die man sinnvoll umsetzen muss und wenn das ganze dann auch noch auf eine solide Basis trifft, dann bekommt man einen Familien-Kombi der besser ist, al…

Die Motoren der neuen V-Klasse

Motorenprogramm der V-Klasse zum Start

Modell: V 200 CDI V 220 CDI V 250 BlueTec
Zylinder: 4 R 4 R 4 R
Hubraum: 2.143 ccm 2.143 ccm 2.143 ccm
Leistung: 136 PS bei 3.800 U/min 163 PS bei 3.800 U/min 190 PS bei 3.800 U/min
Drehmoment: 330 Nm bei 1.200 bis 2.400 U/min 380 Nm bei 1.400 bis 2.400 U/min 440 Nm bei 1.400 bis 2.400 U/min
Abgasnorm: EU 5 EU 5 EU 6
Verbrauch: 6,1 l / 100 km 5,7 l / 100 km
Verbrauch mit Automatikgetriebe: 5,8 l/ 100 km 5,7 l / 100 km 6,0 l / 100 km
CO² Emissionen: 159 g/km 149 g/km 157 g/km
Beschleunigung 0-100: 13,8 Sek. 11,8 Sek. 9,1 Sek.
Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h 194 km/h 206 km/h

Zur Vorstellung der neuen V-Klasse [klick]

Technische Daten – Honda Jazz Hybrid

Technische Daten – Honda Jazz Hybrid

zurück artikelanfang

Honda Jazz Hybrid
Markteinführung am: Modell seit April 2011
Motortyp: Benzin: Vierzylinder-Reihenmotor, 8 Ventile über eine obenliegende Nockenwelle gesteuert (SOHC), Leichtmetall-Motorblock und -Zylinderkopf, sequentielle Doppelzündung (i-DSI), variable Ventilsteuerung i-VTEC Elektromotor: 158 Volt 65mm Bautiefe, 30 kg Gewicht,
Hubraum in ccm³: 1.339
max. Leistung bei min-1: Benziner: 65 kW / 88 PS bei 5.800 U/min Elektro: 10 kW / 14 PS bei 1.500 U/min – Kombiniert: 94 PS
max. Drehmoment bei min-1: Benziner: 121 Nm bei 4.500 U/min Elektro: 78 Nm bei  1.000 U/min
Länge, Breite, Höhe, Radstand in mm: 3.900 – 1.695 – 1.525  – 2.495
Spurweite vorne: 1.495 mm
Spurweite hinten: 1.475 mm
Leergewicht: 1.234 kg
Zuladung: 366 kg
Bodenfreiheit in mm:  130
Wendekreis:  10,1 m
Bereifung:  175/65-15 Dunlop WinterResponse2
Antrieb: Frontantrieb, Motor vorne,
Getriebe: CVT, Stufenloses Getriebe, Übersetzung: 2.525 bis 0.421 Achse: 4.2
Tankvolumen 40 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 104 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: A
cW-Wert: 0,33
Normverbrauch innerorts 4,6 l / 100km
Normverbrauch außerorts 4,4 l / 100km
Normverbrauch kombiniert 4,5 l / 100km
Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 12,1 Sekunden
Basispreis: Honda Jazz Hybrid Comfort: 19.490,– € [inkl. MwSt.]
Garantie: 2+3 Jahre klick
Anmerkungen:

balken weiter lesen
artikel seite 1
artikel seite 2
foto-galerie

Honda Jazz Hybrid 35 Kraftstoffverbrauch test

[one_half last=“no“]


[/one_half][one_half last=“yes“]


[/one_half]

Kia Sportage Fahrbericht Blog

Fahrbericht: Kia Sportage

Mein erster Koreaner. Auch als jemand der wirklich versucht ausgesprochen subjektiv zu bleiben, weiß ich um die Vorteile von "objektiven" Sichtweisen.  Und trotzdem waren "die Koreaner" für mich immer eine Nation, die im Bereich der Automobil-Fertigung doch am Ende nur eines fertig bekommen haben: Extrem farblose und geschmacksneutrale Fließband-Autos ohne tiefer gehenden Sinn für Gestaltung und Geschmack. Soul aus Seoul…