Frisch gemacht: Citroën Berlingo

Live ist Live!

Erste Testfahrt im frisch gemachten Citroën Berlingo

Dass sich manche Schlager CDs besser verkaufen als die einiger Rock-Titanen oder Pop-Chartstürmer, mag man im ersten Moment gar nicht glauben wollen. Kaum einer gibt zu, sie zu hören. Dazu die Lieder so unscheinbar, so im Hintergrund, dennoch sind manche über Jahre ein Dauerläufer, ein Ohrwurm.
Manchmal gibt es das auch im Automobilsegment. Der französische Autobauer Citroën hat so einen „Ohrwurm“ im Programm. Der Berlingo, Begründer des Segments der Hochdachkombis, läuft seit 1996 im Portfolio und hätte mit gesamt über 2,9 Millionen verkauften Fahrzeugen bereits mehrfach Doppel-Platin verdient.
Im Zuge einer Motorenmodernisierung, um neuesten Abgasnormen gerecht zu werden, erhielt er zum Genfer Salon eine kleine optische Auffrischung, insgesamt die vierte beim laufenden Modell. Wir sind vorab in der französischen Heimat des Multitalents unterwegs, der ab Juni bei den deutschen Händlern stehen wird.

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„We are Family“, der berühmte Song von Sister Sledge, lief wahrscheinlich während der Entwicklungsphase der aktuellen Version. Und das sollte die Fans dieses Fahrzeugkonzeptes freuen. Was bisher gut war, bleibt gut und so wurde der Berlingo Multispace nur in Nuancen verbessert respektive modernisiert.
Dazu gehört das neue 7 Zoll Touchscreen-Display mit Mirror Screening. Damit werden die Anwendungen eines Smartphones auf den Touchscreen gespiegelt. Sehr praktisch, wenn man eigene Webradio Apps bequem über den großen Monitor steuern möchte. Aktuell funktioniert das nur per Kabelverbindung, ab November 2015 auch drahtlos. Durch die Kopplung mit dem Smartphone kann im neuen Berlingo auch eine praktische Sprachsteuerung aktiviert werden. Telefonieren, Musik hören und Nachrichten lesen und verfassen sind dann bequem während der Fahrt möglich, ohne vom Straßenverkehr abgelenkt zu sein oder von den Kindern auf der Rücksitzbank.

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Innen sollte der neue Berlingo natürlich so praktisch und familienfreundlich bleiben wie bisher, nur eben mit einem moderneren Anstrich. Es gibt nun zwei neue Sitzbezüge, „Quad“ in anderer Farbgebung und „Liberia“ ausschließlich für die besten Ausstattungslinien XTR und Shine, welche wir bei unserer Testfahrt durch die Provence bewegen. Schön passt dazu die neue Außenfarbe „Acier-Grau“, welche neben der anderen neuen Farbgebung „Mokka-Braun“ nun wählbar ist.
Vier Ausstattungsvarianten sind von der überwiegend jungen Familien-Kundschaft wählbar, die Leben dem schicken Fahrzeug-Geprotze vorziehen. So heißen die Linien Live, Feel, Shine und XTR, die eine visuelle Cross-Variante mit Unterfahrschutz und eingefärbtem Kotflügelschutz in aluminiertem Grau enthält. Diese Applikationen stehen ihm gut und lassen ihn den “Young&Fun“-Family-Charakter noch weiter nach außen dokumentieren.

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Die separat zu öffnende Heckscheibe und zwei seitliche Schiebtüren – eine gibt es nur in der absoluten Grundausstattung – lassen ihn zum variablen Lademeister werden. Innen soll die Dachausstattung „Modutop“ über den Köpfen der Insassen weitere Ablageflächen bieten. Wir sind davon nicht überzeugt, da kleine Gegenstände sich haltlos hin und her bewegen und die in Verbindung lieferbaren Dachfenster kein Rollo besitzen. Natürlich sind die getönt, aber bei starker Sonneneinstrahlung im Sommer sind wärmende Kopfhaut-Strahlen ständiger Wegbegleiter. Der Vorteil ist natürlich die weitere Lichtdurchflutung des Innenraums, aber der Berlingo Multispace ist auch ohne Glasflächen im Dach ausreichend mit Fensterflächen versorgt, die den Innenraum angenehm hell gestalten.


Die hinteren Sitze sind einzeln verstellbar und können komplett aus dem Berlingo herausgenommen werden. Sehr praktisch, wenn bei einem schwedischen Möbelhaus die neue Kinderzimmerausstattung in das französische Multitalent gepackt werden soll.
Wichtigster Aspekt der aktuellen Modifizierung ist die Umstellung der Motorenpalette auf die neue Euro 6 Norm. Die neue Motorengenreration, die Citroën Ende 2013 eingeführt hat, insbesondere die BlueHDI-Motoren, erfüllen diese zukünftige Norm bereits heute. Zum Start wird der Multispace mit zwei Dieselversionen mit 98 PS und 120 PS lieferbar sein, dazu zwei Dieselvarianten mit 99 PS und 120 PS. Serienmäßig sind bei den Benzinern und dem kleinen Diesel eine 5-Gang Handschaltung verbaut, beim großen BlueHDI 120 Stop&Start Motor wird dem Berlingo erstmals ein manuelles 6-Gang-Getriebe spendiert.
Über 9.100 Zulassungen waren es im letzten Jahr für den Citroen Berlingo. Das sollte mit der Auffrischung nicht weniger werden. Er behält seinen robusten Charakter als preiswertes Multi-Funktions-Fahrzeug für ältere Menschen, die ein einfaches, leicht zu bedienendes und bequemes Fahrzeug zum Einkauf benötigen, als auch für die preisbewusste Jungfamilie. Zum praktischen Nutzen gesellen sich nun noch optionale moderne Ausstattungs- und Sicherheitsdetails wie eine Rückfahrkamera und der Active City Brake. Dieses ab November 2015 lieferbare automatische Bremssystem hilft, bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h Kollisionen zu vermeiden. Notfalls bremst das System ohne Einwirken des Fahrers den Berlingo bis zum Stillstand ab.


So modernisiert, sollte der Berlingo als automobiler Ohrwurm weiter in den Top Charts seiner Fahrzeugklasse platziert sein.

 

 Text: Bernd Schweickard © Foto: Citroen, Bernd Schweickard

Erste Ausfahrt: Volkswagen Sportsvan

Genau genommen ist der VW Golf Sportsvan nichts anderes, als der altbekannte Golf Plus. Dem Produktmarketing ist allerdings aufgefallen, dass „Golf Plus“ nicht sonderlich spannend klingt. Denn man möchte nicht mehr nur noch das Auto für die rüstigere Generation bieten, sondern will vor allem junge Familien mit aufs Parkett locken. Also geschwind ein „Sport“ in den Produktnamen verpflanzt, ein paar Gadgets für den Papa mit an Bord gebracht, der eigentlich lieber im GTI seine Runden drehen würde und nun für die Stammtischrunde mit den Kumpels ein Buzzwordarsenal mit Wörtern wie; „adaptives Fahrwerk“ und „Soundsystem mit Subwoofer“ benötigt. Die junge Generation will man aber nicht auf Kosten der nach Marketingsprech „Best Ager“ hinzugewinnen. Man will denn Spagat zwischen jung und alt, sportlich und nicht mehr ganz so sportlich schaffen.

Für den Papa gibt’s beim Stammtisch genug Argumente

Erste Ausfahrt mit dem VW Sportsvan

Papa freut sich beispielsweise über die adaptiven Dämpfer. Damit lässt sich das Fahrwerk zwischen „Komfort“ und „Normal“ spürbar in der Härte verstellen,  aber auch in die – für dieses Fahrzeug völlig unsinnige Einstufung „Sport“. Damit reagiert der Sportsvan dann schlicht bockiger auf Querfugen und Unebenheiten, sportlicher wird die Vorstellung aufgrund der nach wie vorgegebenen Wankfreudigkeit aber nicht. Sinn macht das irgendwie alles keinen, ist der Sportsvan doch kein Auto, dass – im Sinne eines radikalen Supersportlers – die volle Bandbreite zwischen Rennstreckentauglichkeit und Alltag meistern müsste. Man fühlte sich wohl einfach dem „Sport“ im Namen verpflichtet – komme was wolle. Eigentlich schade, denn auf den anderen beiden Stufen leistet das Fahrwerk mit der adaptiven Dämpferregelung (DCC genannt) durchaus ganze Arbeit. Ob der Papa sein Geld in das ein oder andere Bierchen beim Stammtisch oder lieber in die Ausstattung für die passenden Argumente beim Stammtisch investiert, obliegt natürlich ganz seiner Entscheidung. Aber investieren lässt sich in den Sportsvan eine ganze Menge: denn Spielereien, wie das DCC, gibt es im völlig nackten 19.000-Euro-Sportsvan nicht.

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Die Kinder freuen sich über satte Bässe und volle Bandbreite

Zu solchen Spielereien über die sich die junge Familie mitsamt Anhang freuen darf, gehört auch das „DYNAUDIO Excite“ Soundsystem, das mit einem zentralen Lautsprecher auf dem Armaturenbrett und einem Radmulden-Subwoofer im Heck um Käufer ringt. Tatsächlich klingt das System schön ausgewogen und macht durchaus Spaß. Die Kinder wird’s freuen, wenn sich Papa an frühere Tage mit dem eigenen Holzbretter-Kofferraum-Audioausbau erinnert fühlen darf. Natürlich ist auch die neueste Version des Infotainment-Baukastens an Bord. Es darf also in bester Smartphone-Manier gewischt und „gepinched“ werden und damit die Kinder auch auf längeren Fahrten mit Smartphones, Tablets & Co ins Netz gehen können, gibt es optional auch einen WLAN-Hotspot an Bord. Das klingt alles ganz fein und schön durchdacht für die moderne Familie. Warum es aber an den Rücklehnen der Vordersitze zwar aufklappbare Tische, aber (auch optional) kein Fondunterhaltungssystem gibt, überrascht ein wenig.

Dafür aber ist das Platzangebot in der hinteren Sitzreihe sehr üppig bemessen. Ob Papa also die Kinder zur Schule oder die Kumpels zum Fußball transportiert: an Platz wird es niemandem Fehlen. Der ist ausreichend vorhanden und dank der variablen hinteren Sitzreihe (um 18 cm in der Tiefe verschiebbar), lässt sich problemlos zwischen Kofferraumvolumen und Beinfreiheit abwägen. Im besten Fall stehen im Gepäckabteil bis knapp über 1.500 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung.

volkswagen 01 vw golf sportsvan herstellerfotos

Übersichtlichkeit und Praktikabilität für die „Best Ager“

Der bisherigen Zielgruppe des VW Golf Sportsvan nimmt man sich vor allem durch kleinere und feine Details an. Beispielsweise helfen der erstmals in dieser Klasse erhältliche Tote-Winkel-Warner und der Ausparkassistent im Stadtverkehr die Übersicht zu behalten – letzterer warnt beim Ausparken vor herannahenden Fahrzeugen. Zudem ist die C-Säule im Look zwar typisch Golf, aber sehr schlank und verhältnismäßig gerade ausgefallen, was eine gute Sicht nach hinten ermöglicht. Beim Blick nach vorne helfen die Dreiecksfenster und die nach hinten tiefer an den Türen angeschlagenen Außenspiegel, um eine gute Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Im Innenraum unterstützen jede Menge praktische Haken und zum Beispiel ein Schlitze für die Parkhauskarten den „Herr Papa“ beim Alltagsverkehr in der Stadt.

Der VW Golf Sportsvan zeigt sich also – wie zu erwarten war – als echter Golf. Er macht alles das, was man von ihm erwartet, ganz hervorragend. Dass das „Sport“ im Namen doch mehr Marketing ist und das einzig damit in Verbindung zu bringende Extra, das DCC, in diesem Auto so sinnvoll ist wie ein Sektkühler in einer Lotus Elise – sei’s drum. Produkte verkaufen sich eben auch oder manchmal „vor allem“ auf Grund ihres Marketings. Aber auch preislich schlägt er voll in die Golf-Kerbe und zeigt sich eher als selbstbewusster Volkswagen, denn für 19.000€ möchte niemand freiwillig einen Sportsvan kaufen. Spaß hat man mit ihm erst wirklich ab 25.000€. Die Motoren sind allesamt sparsam und angemessen in ihrer Leistungsausbeute.

Was aber die eigentliche Überraschung darstellt: es hat sich gezeigt, dass der Sportsvan vermutlich der bessere SUV ist. Denn das, was als Argumente für einen SUV so gerne ins Feld geführt wird – Übersichtlichkeit, Praktikabilität und eine erhöhte Sitzposition – kann der Golf Sportsvan locker bieten. Und wer unbedingt glaubt, die Bodenfreiheit zu brauchen, der kann sich ja dann noch das „Schlechtwegefahrwerk“ im Konfigurator anhaken – dann halt ohne Stammtisch-DCC

Kaufberatung Fiat 500 L Trekking – Empfehlung

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sicherheit Sicherheit

Mit fünf Sternen im Euro NCAP gehört der FIAT 500L  zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse. Besonders gute Werte erhielt der 500 L bei den Testergebnissen für die Sicherheit im Frontalaufprall.

Neben den obligatorischen Airbags für Fahrer und Beifahrer, sind auch die Kopfairbags und Seitenairbags serienmäßig an Board. Nur für den Knie-Airbag des Fahrers verlangt FIAT einen Aufpreis von 200 €.

Leider auch nicht in Serie und nur gegen Aufpreis erhältlich, der „City-Notbremsassistent“. Hierbei überwacht ein Lasersensor in der Windschutzscheibe den Bereich vor dem Fahrzeug und ist in der Lage bis Tempo 30 selbständig eine Not-Bremsung einzuleiten und Unfälle ganz zu vermeiden, oder wenigstens in der Schwere zu vermindern.

Ein System zur Vermeidung von ungewollten Spurwechsel oder eine Überwachung des toten Winkels bietet FIAT für den 500 L (Trekking / Living) derzeit nicht an.

Der City-Notbremsassistent  für 350 € ist eine sinnvolle Option und sollte mitbestellt werden!
Der City-Notbremsassistent für 350 € ist eine sinnvolle Option und sollte mitbestellt werden!

 

sonderausstattung Ausstattungsdetails

Der Fiat 500 L ist die Basis-Version des Trekking und sowohl Trekking als auch Living sind bereits „Ausstattungsvarianten“ die neben einer besonderen optischen Adaption auch mit ganz eigenen Ausstattungspaketen ausgeliefert werden.

Besondere Erwähnnung verdient die Möglichkeit, den 500 L Trekking in Zwei-Farb-Lackierung ordern zu können. Hierbei sind 10 unterschiedliche Variationen möglich.  Zudem bietet FIAT einige wirklich praktische Optionen an. Zum Beispiel die beheizbare Windschutzscheibe und natürlich das große Glasdach, das man als feste Version für 800 € dazu ordern kann, oder als elektrisches Panoramadach zum Aufpreis von 1.200 €.  17 Zoll große Aluminium-Räder sind beim Trekking Standard. Ebenso Standard: Ein zu einem Tisch umklappbarer Beifahrersitz und der praktische Kofferraum mit variabler Bodenplatte.

Meine Empfehlung: 

Auf jeden Fall das Uconnect Touchscreen-System mit Bluetooth-Verbindung für das Handy und Navigationssystem mit bestellen. Diese Multimedia-Einheit ist auf der Höhe der Zeit und den Aufpreis von 550 € wert. Wer dazu des öfteren „Familien-Taxi“ spielt, der ordert sich das HiFi-System Beats Audio mit 520 Watt dazu. Entweder um die Teenys zu unterhalten, oder deren Gejammer zu übertönen. Auf jeden Fall sind diese 650 € gut angelegt.  Wer Kleinkinder hat, der nimmt die 30 € Aufpreis für den „Kinderrückspiegel“ in Kauf und behält die lieben Kleinen so im Blick. Alle anderen ordern eine der Glasdach-Varianten, die bringen ordentlich Licht in den Van.  Der Regensensor und die Fahrlichtschaltung für 220 € erleichtern den Alltag und sorgen dafür, dass man auch bei Dämmerung nicht mit Tagfahrlicht durch die Gegend kurvt. Also mit an Board nehmen!

Und natürlich die 350 € für das City-Notbremssystem auf die Bestellung schreiben, im besten Fall spart einem dieses System den nächsten Haftpflicht- und Kaskoschaden!

FIAT 11 500 L Trekking Kaufberatung
Das Uconnect Multimedia-System funktioniert perfekt und lässt sich auch per Sprache bedienen. Eine echte Empfehlung!

 

Licht

 Licht & Sicht

Große Glasflächen und eine erhöhte Sitzposition, dazu eine relativ steile Heckklappe. Der FIAT 500 L bietet – auch als Trekking – eine sehr gute Übersichtlichkeit. Einparken klappt dank der guten Rundumsicht kinderleicht und wer auf Nummer sicher gehen will, der ordert eine Rückfahrkamera.

Xenon-Licht bietet FIAT leider weder für Geld, noch für gute Worte an.

FIAT 03 500 L Trekking Kaufberatung
Die rustikale Offroad-Optik ist eine Mogelpackung für echte Geländegänger, dafür bietet der Trekking dem Fahrer eine tolle Rundumsicht.

 

Fahrleistungen

 Fahrleistungen

Die Optik eines SUV hält den Fiat 500 L Trekking nicht davon ab, sich auf der Straße wie ein normaler PKW fahren zu lassen.   Mit dem Basis-Benziner und dem kleinen Diesel sind die Ansprüche an dynamische Überland-Touren jedoch eher gering ausgeprägt.

Während der große Diesel 181 km/h Top-Speed erreicht, muss es der kleinere 1.3  Multijet bei 165 bewenden lassen. Das Motorgeräusch wirkt gut gedämpft, wenn er auch nie verheimlichen kann, dass unter der Haube ein Selbstzünder zur Arbeit kommt.  Der TwinAir Benziner-Turbo singt ein ganz eigenes Lied – er wirkt im Klang skurril, mit seinem stolzen Drehmoment und der Leistung von 105 PS schiebt aber auch der Zweizylinder noch nachdrücklich an.

V/max

180

in km / h – 0.9 TwinAir

V/max

165

in km/h – 1.3 Diesel

V/max

181

in km/h – 1.6 Diesel

 

Wartung und Garantie

 Garantie & Service

FIAT hatte in der Vergangenheit nicht immer den Besten Ruf, wenn es um Qualität und Langlebigkeit geht. Der neue 500 L Trekking wird sich dieser Herausforderung stellen müssen. Erfreulich ist jedoch die Tatsache, dass der Testwagen von FIAT einen guten Eindruck in Sachen Verarbeitung und Materialqualität hinterließ.

2 Jahre Garantie sind normal, eine Erweiterung auf bis zu 5 Jahre jedoch gegen Aufpreis möglich.

Die Freizeit ruft. Der Trekking kommt.
Die Freizeit ruft. Der Trekking kommt.

 

Performance Zielflage

 Fazit & Empfehlung

Man muss schon ein Faible für die besondere Optik des FIAT 500 L haben. Als Trekking erhält man zudem eine optische Härtepackung inklusive. Er wirkt als würde er am liebsten mit der ganzen Familie zur Safari aufbrechen wollen, aber es ist eben nur die Optik, die auf Offroad macht. Das sollte Familien jedoch nicht davon abhalten, einen näheren Blick zu wagen. Der FIAT 500 L basiert auf der soliden Plattform des FIAT Punto und bietet neben einem nicht alltäglichen Design, vor allem viele innere Werte.

So lautet die Kauf-Empfehlung:

Junge Familien

Kostenbewusst greift man zum kleinen Diesel mit 85 PS und wählt eine, dem Alter entsprechende, poppige Farbkombination. Zum Träumen beim Blick in die Sterne benötigt man zudem das große Glasdach. Den Bremsassistent und die Klapptische an der Rückseite der Vordersitze dazugepackt, kommt man auf 23.420 €.

Große Familien

Wer die Möglichkeiten des Trekking des öfteren ausnutzen will, der wählt den großen Diesel mit 105 PS, gönnt Mutti und Papa das Komfort-Paket inklusive Armlehnen und Lordosenstütze, verzichtet auf keinen Fall auf den City-Bremsassistenten und ordert zusätzlich die Zwei-Zonen Klimaanlage. Damit bekommt Mutti warme Füße und Papa einen kühlen Kopf. Am Ende stehen 23.060 € auf dem Kaufvertrag beim freundlichen FIAT-Händler

Alleinerziehende

Hier kann die Wahl nur auf den 105 PS starken TwinAir-Zweizylinder fallen. Aufgrund des ungewöhnlichen Motor-Sounds kommt man da ebenso leicht ins Gespräch mit Fremden, wie mit einem Hund. Eine peppige Zweifarben-Lackierung in Gelb und Schwarz garantiert, dass man im Alltag nicht übersehen wird. Das geniale Uconnect-Multimedia-System mit Navi und die 520 Watt Soundanlage sorgen für Unterhaltung. Am Ende stehen 22. 750 auf der Rechnung.