Back on Track! Alfa kehrt in die Formel 1 zurück

„Ich habe meine Mutter ermordet“ – soll Enzo Ferrari damals gesagt haben, als er mit seinem eigenen Rennstall zum ersten Mal einen Werkswagen von Alfa Romeo schlug. Das ist lange her. Enzo Ferrari fuhr in den 1920er Jahren auf Alfa Romeo Rennwagen die Targa Florio. Bereits in den 1950ern fuhr Alfa Romeo Formel 1 Rennen, dazu gehörten auch die ersten zwei Meisterschaftstitel. 1951 gewann der legendäre Fangio auf einem Alfa Romeo 159 die Formel 1 Meisterschaft.

2018 sieht die Welt gänzlich anders aus. Ferrari gehört zu den Top-Teams der Formel 1 und Alfa Romeo ist die Schwestermarke im FIAT-Konzern. Während Sergio Marchionne immer mal Reibungspunkte mit den F1-Organisationen fand, hat er dennoch die Rückkehr einer zweiten italienischen Marke in den wichtigsten Motorsport-Zirkus der Welt vorbereitet. Alfa Romeo wird als Namensgeber für das neue „Alfa Romeo Sauber Formel 1 Team“ fungieren und das bereits seit 2011 mit Ferrari-Motoren an den Start gehende Team von Gründer Peter Sauber in den kommenden drei Jahren mit der jeweils aktuellsten Generation an Ferrari-Motoren ausrüsten.

Die Ziele für das neue Formel 1 Team werden noch klein geredet, doch klar ist: Ein Sergio Marchionne stellt keine eigene Konkurrenz zu Ferrari auf, wenn man sich davon nur Kosten erwarten würde. Das Sauber-Team wird 2018 mit Charles Leclerc und Marcus Ericsson an den Start gehen, auch das eine Sauber-Tradition. Denn das Team aus dem Schweizer Hinwil gilt schon immer als Brutkasten für junge Talente.

Mit Alfa Romeo kehrt einer der ganz großen Namen aus der F1-Geschichte zurück auf die Rennstrecken dieser Welt.

Das Mercedes-AMG Millionen-Euro-Hypercar

1967 wurde die Firma AMG gegründet. 1971 gewann man das legendäre 24-Stunden Rennen in Spa-Franchorchamps. Mit einem eher ungewöhnlichen „Mercedes“, der roten Sau. Als Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher in Großaspach die heute bereits legendären drei Buchstaben zu einer Marke formten – war nicht absehbar, wohin das führen würde. 50 Jahre später feiert man als „Mercedes-AMG“ das eigene Jubiläum und macht sich selbst das größte Geschenk. Und wo? Am Nürburgring – beim 24-Stunden Rennen. Der Kreis schließt sich also.

Millionen-Euro Supercar – Der „mehr als 1.000 PS Mercedes“.

Performance aus der Formel 1-Denkfabrik

Mercedes-AMG Project ONE

Mercedes-AMG hat Journalisten im Rahmen des 24-Stundenrennens einen exclusiven Einblick  unter die kommende Hülle des Mercedes-Supercars gewährt. Und was sich da zeigt, hat mindestens ebenso exclusive Wurzeln. Ganz nah am Vorbild des Formel 1-Fahrzeugs wurde der Antrieb konstruiert. Eine Kombination aus Turbobenziner und Elektroantrieb. Ein ganz besonderes Highlight stellt der nur 1.6 Liter große V6-Turbobenziner da. In der Zylinderbank sitzt ein elektrisch betriebener Turbolader und pustete dem über 10.000 Umdrehungen drehenden V6 mächtig Druck zu.

Der Turbo-Benziner wird tief im Fahrzeug verbaut, im Rücken des Fahrers sitzend. Er teilt sich den Platz dort mit einem Elektromotor. An der Vorderachse, die über eine astreine Motorsport-Kinematik verfügt, sitzen zudem zwei weitere, je 120 kW starke E-Motoren, die auf je ein Vorderrad wirken.  Wie in der Formel 1 wird auch das Mercedes-AMG Hypercar über eine Hybridantriebslösung mit der Möglichkeit zur „rein elektrischen“ Fahrt verfügen.

(Artikel über die Formel 1-Motorentechnik)

Geplant sind 200 bis 300 Fahrzeuge zu einem Preis, der ganz klar 7-Stellen haben wird! 

Renault Vision R.S. 2027 – Die Zukunft der Formel 1

Was macht sich auf einer Automesse immer besonders gut? Richtig: Eine futuristische Studie, die ein bestimmtes Mobilitäts-Thema der Zukunft kräftig umkrempeln soll. Renault zeigt auf der Auto Shanghai 2017 nun den Vision R.S. 2027 – und will damit die Formel 1 nachhaltig verändern.

Der Renault Vision R.S. 2027: So stellen sich die Franzosen die Formel 1 der Zukunft vor

Der sehr flache und sehr breite Monoposto mit freistehenden Rädern soll von einer Hybrid-Einheit aus Verbrennungsmotor und E-Antrieb befeuert werden. Die Systemleistung von einem Megawatt (1.000 kW/1.360 PS) trifft hier auf ein Fahrzeuggewicht von nur 600 Kilogramm. Außerdem an Bord: Allradantrieb und aktive Aerodynamik.

Als besonderes Ziel haben sich die Entwickler eine größere Transparenz für die Fans gesetzt. Dazu kommen ein durchsichtiges und maßgeschneidertes Cockpit aus dem 3D-Drucker sowie ein transparenter Helm zum Einsatz. Ein Display auf dem Lenkrad zeigt die Position des Fahrers im sogenannten „Fan-Ranking“ an – einer Rangliste, die Fans in den sozialen Netzwerken bestimmen können und die dem Fahrer einen „Fan-Boost“ (mehr Motorleistung auf Knopfdruck) einbringen kann. LED-Leuchten in den Rädern zeigen die Energiereserven des Fahrzeugs an.

Auf dem Lenkrad erhält der Fahrer wichtige Informationen

Auch autonome Fahrfunktionen möchte Renault in der Formel 1 unterbringen. Dazu soll das Auto beispielsweise in Gefahrensituationen oder in Safety-Car-Phasen automatisch eingebremst werden. Neben den autonomen Features sorgt außerdem ein geschlossenes Cockpit für mehr Sicherheit. (Max Friedhoff/SP-X)

Aston Martin Vantage S Red Bull Racing Edition – Für Formel-1-Fans

Speziell an Formel-1-Enthusiasten richtet sich Aston Martin mit der ab Frühjahr verfügbaren Sonderedition Red Bull Racing Edition für die Modelle V8 und V12 Vantage S. Haustuner Q hat den Fahrzeugen seinen Stempel aufgedrückt.

Unter anderem wurde die Außenoptik mit Carbonteilen aufgewertet

Für eine individuellere Optik sorgen unter anderem Anbauteile aus Carbon. So bestehen Frontsplitter, Kühlergrillrahmen und Diffusor aus dem Leichtbaumaterial. Zudem gibt es rote Akzente im Kühlergrill und den Luftöffnungen der vorderen Kotflügel. Im Kontrast dazu sind die Bremssättel vorne und hinten gelb lackiert. Der Innenraum des Vantage wird unter anderem mit Carbon-Inlays, Red-Bull-Racing-Bestickung auf den Kopfstützen und Alcantara-Lenkrad aufgewertet.

Die Kopfstützen der Sonderedition wurden zudem mit „Red Bull Racing“ bestickt

Verfügbar sind die Red-Bull-Vantages ab dem zweiten Quartal 2017. Preise nennt Aston Martin noch nicht, doch dürften diese wohl um einige tausend Euro teurer werden als die Standardmodelle. Der 312 kW/436 PS starke V8 S kostet als Coupé derzeit rund 130.000 Euro, die 422 kW/573 PS starke V12-Version ist für knapp 181.000 Euro zu haben. (Mario Hommen/SP-X)

Mercedes-AMG Project One – Das brutale Geburtstagsgeschenk

Mercedes hat offiziell angekündigt, in naher Zukunft ein von AMG entwickeltes und produziertes Hypercar mit Formel-1-Antriebstechnik und Straßenzulassung auf den Markt zu bringen. Anlässlich des 50sten Geburtstags von AMG haben die Schwaben nun einige Details und den Namen verraten sowie eine erste Skizze veröffentlicht.

Mercedes betont, dass das Hypercar mit Namen Project One keine milde, sondern echte Formel-1-Technologie für die Straße bieten soll. Wie beim aktuellen F1-Renner von Mercedes soll auch hier ein Mix aus einem kleinen aufgeladenen Benziner für die Hinterachse sowie einem Elektroantrieb für die Vorderachse zum Einsatz kommen. Für den Allradantrieb versprechend die Schwaben eine Systemleistung von über 1.000 PS. Was Leistung und Effizienz betrifft, soll das Hypercar den Weg zur „AMG Future Performance“ weisen. Im Klartext: Project One nimmt den zu Trend zum Downsizing und zur Elektrifizierung kommender AMG-Antriebe vorweg.

Das erste offizielle Bild zeigt das Fahrzeug von hinten. Der Superflitzer baut flach und breit. Statt eines Heckfensters sieht man Öffnungen und Schlitze für die vermutlich sehr aufwendige Motorkühlung. Außerdem ist eine Hutze für ein Luftansaugsystem auf dem Dach erkennbar, die in eine zentrale Finne übergeht.

Vermutlich im September 2017 wird das AMG-Hypercar auf der IAA in Frankfurt seine offizielle Premiere feiern und damit den Höhepunkt des fünfzigsten Firmenjubiläums der Performance-Marke markieren. Den Formel-Feger mit Straßenzulassung wird Mercedes in sehr kleiner Stückzahl produzieren. Die exklusive Klientel wird vermutlich ein bis zwei Millionen Euro für den Sternträger investieren müssen. (Mario Hommen/SP-X)

Esso und McLaren-Honda präsentieren ein besonderes 360°-Erlebnis

Anzeige: Esso und McLaren-Honda feiern in diesem Jahr ihre langjährige Partnerschaft. Um Fans das Erlebnis „Racing“ näher zu bringen, hat man ein virtuelles Happening geschaffen. Und für mich gab es die Chance, in Woking mit Jenson Button zu reden. 

Ob er sich eine Karriere in der Formel-E vorstellen könne? Sicher nicht. Die Antwort vom 2009-Formel 1 Champion Jenson Button kommt spontan und überzeugt. Nein, Motorsport ohne Benzin und Sound kommt für ihn wohl nicht in Frage. Dennoch muss man die Frage stellen, was macht Jenson Button in der Zukunft? 2017 wird er seinen Platz als F1-Pilot im McLaren-Honda erst einmal frei machen. Für einen Petrolhead wie Jenson Button eine echte Veränderung.

Jenson Button im Kart – einsteigen und mitfahren

360°-Renn-Erfahrung mit Esso

Das Jenson ein Racer ist, merkt man in jedem Satz den wir wechseln. Er braucht die Challenge, den Wettkampf. Und auch wenn es für McLaren-Honda im letzten Jahr schwierig war, wenn er und sein Team-Kollege Fernando Alonso nur selten dort fahren, wo sie hingehören. An der Spitze. Man sieht den Fortschritt den das Team macht. Stetig wird entwickelt, geforscht und Stillstand ist ein Fremdwort. Dass dazu auch die Entwicklung von Treibstoff gehört. Selbst für Fans eher unbekannt. Aber Bruce Crawley, Motorsport-Technology Manager bei Esso, erläutert die Details. Eine Zehntel-Sekunde schneller? Machbar wenn Treibstoff und Motor ideal aufeinander abgestimmt sind.

Für das Treffen mit Jenson Button stand das McLaren Technical Center zur Verfügung. Diese ultramoderne F1-Fabrik in Woking. Denkfabrik und Handwerkstätte. Historie und Zukunft, vereint in einem spacigen Komplex. Im inneren wirkt es fast ein wenig wie das Headquarter eines James Bond Bösewicht. Man kann die historischen Erfolge von Bruce McLaren spüren. Man wandelt zwischen den Zeitzeugen der langen Erfolgsgeschichte von McLaren in der Formel 1 umher. Die Original-Rennwagen von Niki Lauda, Alain Prost und Senna. Aufgereiht in der Vorhalle. Dahinter in von Glas umrahmten Werkhallen, die aussehen als würden sie nach Dienstschluss von Zahnärzten benutzt, so klinisch sauber, organisiert und aufgeräumt, die aktuellen F1-Fahrzeuge und Techniker. Und Dienstschluss kennt man in der Formel 1 eh nicht.

Esso hat eingeladen, ein virtuelles Rennen zu erleben. Während Jenson Button mit mir über Motorsport, Vergangenheit und Zukunft spricht, werden die aktuellen Formel 1 Renner von ihm und Alonso gerade zerlegt. Keine Schraube bleibt an an ihrem Platz und der Zeitplan bis die Fahrzeuge nach Singapore, dem nächsten Rennen, verschickt werden müssen, ist eng.

Jenson Button erzählt von seiner Leidenschaft. Was schärft seine Sinne? Was lädt ihn auf? Woraus besteht der Treibstoff für seine Leidenschaft. Was im englischen von Esso so simpel im Slogan „Fuel your senses“ zusammengefasst wird, im deutschen ist es unfassbar schwer zu umschreiben. Doch Jenson hat eine einfache Antwort: Es ist der Moment wenn er im Wagen sitzt, das Visier schließt, der Motor aufdreht und er mit gut 2G aus der Boxengasse auf die Rennstrecke beschleunigt. Dann vergisst er alles andere. Dann sind da nur er, er und die Maschine. Es ist sein Gefühl von Freiheit. Er kontrolliert die Maschine. Niemand sonst. Er und sein Formel 1-Renner. Die pure Kraft.

Was man heutigen Formel 1-Fahrern weniger zutraut, Jenson hat es selbst gemacht. Ich frage nach seinem technischen Talent. Er besitzt rund 15 eigene Fahrzeuge, könnte er dort einen Ölwechsel selbst machen? Seine Antwort ist überzeugend! Sicher. Und nicht nur das. Er hat seinem Vater früher in der Werkstatt geholfen. Ein Getriebewechsel mit 16 Jahren selbst erledigt. Der Verstand für die Technik ist vorhanden. Wissen was vorgeht wenn man mit dem Rennwagen fährt. Die Karriere von Jenson startet, wie die vieler F1-Champs, auch im Kart. Aber neben den Informationen die man heute verarbeiten muss. Den Computer-Auswertungen, den virtuellen Daten, hat Jenson schon früh auch das Gefühl für die Technik entwickelt. Jenson Button gehört zu der Sorte Rennfahrer die sehr authentisch und nahbar sind. Fragt man ihn nach dem „Wunsch-Teamkollegen“, nennt er Piloten wie Alain Prost oder Gerhard Berger.

2017 wird Jenson Button sein Cockpit an Stoffel Vandoorne übergeben. Er selbst wird sich seinem Hobby Triathlon ein paar Mal widmen. Vermutlich auch dann, wenn im März die Saison 2017 startet. Aber und da klingt Jenson überzeugend: Motorsport ist sein Leben. Ob wir ihn in Le Mans sehen werden? Er weicht der Frage aus und setzt nach: Super GT in Japan wäre ein großer Spaß, eventuell macht er ja das. Und Rallye Cross, Jenson steht total auf Rallye Cross.

Und – hier schließt sich der Kreis – Kart-Rennen. Jenson Button schwärmt förmlich von seiner Kart-Zeit. Es gibt keine Anweisungen über Funk, keine Telemetrie. Es sind nur der Fahrer, das Kart und seine Gegner. Ein harter Motorsport, aber auch ein sehr ehrlicher Motorsport.

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Wie es aussieht, wenn man 5 Formel 1-Piloten in Karts steckt. Davon drei F1-Weltmeister. Jenson Button, Fernando Alonso, Mika Häkkinnen und David Coulthard und dann zusammen mit dem F1-Youngster Vandoorne auf die Kartbahn schickt, kann man sich in einem Video anschauen, das Esso produziert hat. Das besondere sind aber nicht einmal die drei Weltmeister, die 5 F1-Piloten, sondern die Möglichkeit direkt dabei zu sein. Es gibt die Chance das Kart-Rennen aus fünf Perspektiven zu sehen. Und das jeweils in einem 360°-Rundumblick!

Los geht es – Fahrer wählen und das virtuelle 360°-Racing erleben!

Premiere: ASTON MARTIN AM-RB 001

Die Welt der Supercars ist um eine Marke reicher!

Aston Martin betritt mit dem AM-RB 001 die Weltbühne. Weltpremiere des neuen Supersportwagens auf mein-auto-blog.

A star is born: „Nebula“

Nicht viel weniger als der schnellste Seriensportwagen mit Straßenzulassung soll der AM-RB 001 sein, den Aston Martin heute in Gaydon der Öffentlichkeit präsentiert hat. Zusammen mit dem Formel 1-Rennstall von Red Bull will Aston Martin damit die Krone der absoluten Supersportwagen erobern.

Frühjahr 2017

Mit Technik-Komponente aus der Formel 1, aber einem nicht reglementierten Antriebsstrang, soll der neue Supersportwagen auf der Strecke schneller als ein aktueller Formel 1 Rennwagen sein. Die Linien des „Projekt Nebula“ stammen aus der Feder von Adrian Newey und Aston Martin Design-Direktor Marek Reichman.

Weniger als 100 Stück sollen produziert werden. Entwickelt mit der Hilfe der gesamten Formel 1 Technik-Power, die das Red Bull Racing F1-Team zu bieten hat. Man darf vermuten, der AM-RB 001 wird auch beim Thema Antrieb auf die Erfahrungen von Red Bull Racing zurückgreifen.

Wir haben die ersten Fotos!

Weltpremiere Aston Martin Red Bull 001 AM-RB 001

Schön. Charismatisch und effektvoll.

Ein Sportwagen für die Straße, mit den Fähigkeiten eines Le Mans-Rennwagens. Die Ansprüche, die man erfüllen will, sind riesig. Der AM-RB 001 basiert auf einer Kohlefaser-Struktur mit einer radikalen Aerodynamik. Aerodynamik und Design-Genie Newey zeichnet sich verantwortlich für die Umsetzung.

Weltpremiere Aston Martin Red Bull 002 AM-RB 001

Kompromisslos in allen Belangen

Das Herz des AM-RB 001 wird ein V12-Saugmotor sein. Das angestrebte Leistungsgewicht beträgt 1 zu 1. Ein PS Leistung für ein Kilogramm an Gewicht. Keine Kompromisse auch bei der Aufhängung des AM-RB 001. Die Erfahrung aus 30 Jahren Formel 1-Motorsport, die Kompetenz von Red Bull Racing und Adrian Newey, vereint in einem Supersportwagen.

Weltpremiere Aston Martin Red Bull 003 AM-RB 001

Extreme Leistung

Adrian Newey bestätigt im Gespräch seinen lange bestehenden Wunsch, einmal ein Straßenfahrzeug zu konstruieren, dessen Wurzeln auf der Rennstrecke zu finden sind. Ein Fahrzeug, in dessen Mittelpunkt die Umsetzung der maximalen Möglichkeiten steht. Kompromisslos und extrem leistungsfähig.

Weltpremiere Aston Martin Red Bull 004 AM-RB 001

Red Bull Racing und Aston Martin, die „one-in-a-lifetime-chance“

Wunderschönes Design und unfassbare Leistung. Die Verbindung des genialen Konstrukteurs Adrian Newey, die Erfahrung und Engineering-Power des Red Bull Teams und das ganze gepaart mit der Leidenschaft der Marke ASTON MARTIN. Einzigartig die Kombination. Und ein Projekt, das von allen Beteiligten mit viel Stolz voran getrieben wird.

Weltpremiere Aston Martin Red Bull 005 AM-RB 001

2018 – Die Geburt eines neuen Supersportwagens

99 bis 150 Straßenfahrzeuge sind geplant. 25 AM-RB 001 sollen reine Rennstrecken-Varianten werden. 2018 will ASTON MARTIN Performance die ersten Fahrzeuge ausliefern.

2018 – das Jahr, in dem Bugatti, Porsche und Ferrari entzaubert werden? Vermutlich.

Weltpremiere Aston Martin Red Bull 006 AM-RB 001 Weltpremiere Aston Martin Red Bull 007 AM-RB 001 Weltpremiere Aston Martin Red Bull 008 AM-RB 001 Weltpremiere Aston Martin Red Bull 009 AM-RB 001 Weltpremiere Aston Martin Red Bull 010 AM-RB 001

 

Renault Clio RS 16 – Klein und extrem

Aus Anlass der Rückkehr in die Formel 1 legt Renault das Sondermodell Clio R.S. 16 auf. Die Extrem-Version des Kleinwagens kommt auf 201 kW/273 PS, übernimmt Fahrwerkskomponenten aus dem Motorsport und setzt auch äußerlich Akzente.

Preise stehen noch nicht fest
Preise stehen noch nicht fest

Verfügen die Benziner im Standard-Clio maximal über 1,2 Liter Hubraum und kommen sie selbst im normalen Sportmodell Clio R.S. nur auf 1,6 Liter, arbeitet in der Editionsauflage ein 2,0-Liter-Turbomotor. Der Vierzylinder tat bisher im Top-Modell des kompakten Mégane Dienst, lässt seine 360 Nm Drehmoment nun aber auch eine Klasse tiefer über die Vorderräder herfallen. Angaben zu Fahrleistungen und Verbrauch macht Renault nicht.

Damit die Kraft auf der Straße ankommt, hat man sich in der Pkw-Abteilung laut Renault Hilfe von den Rennsportprofis der Marke geholt. So verfügt der Kleinwagen unter anderem über eine spezielle Vorderradaufhängung mit entkoppelter Lenkachse, verstellbare Stoßdämpfer mit Doppelströmungsventil und die verstärkte Hinterachse des Rallyesport-Clio.

Renault macht den Clio zum Rennwagen
Renault macht den Clio zum Rennwagen

Das Design des gelb-schwarz lackierten Sondermodells orientiert sich am aktuellen Formel-1-Fahrzeug, dazu kommen breitere Kotflügel und Schweller, ein Dachspoiler und 19-Zoll-Felgen. Den passenden Sound liefert ein Akrapovic-Auspuffsystem. Innen sorgen Sportsitze mit Sechspunkt-Gurten für Rennsport-Feeling. Um Gewicht zu sparen wurden Fondsitzbank und Klimaanlage entfernt. Aus gleichem Grund wurde die Bleibatterie durch einen Lithium-Ionen-Akku ersetzt.

Preise nennt Renault nicht. Knapp 35.000 Euro dürften es jedoch werden. Der aktuell stärkste Serien-Clio, der R.S. Trophy 1.6 T mit 161 kW/220 PS, kostet 24.490 Euro.

News: Aston Martin – Supersportwagen vom Superhirn

Aston Martin und der Formel-1-Konstrukteur Adrian Newey wollen gemeinsam einen Supersportwagen entwickeln. Das Projekt ist Teil der frisch geschlossenen Kooperation des britischen Autoherstellers mit dem Rennstalls Red Bull. Der Supersportwagen mit dem Projektnamen AM-RB 001 soll Formel-1-Technik sowie die Design-DNA Aston Martins verbinden und neue Maßstäbe in der obersten Leistungsliga setzen. Die ersten Fahrzeuge dürften frühestens 2018 ausgeliefert werden.

Adrian Newey gilt als erfolgreichster Formel-1-Konstrukteur der Gegenwart, gilt unter anderem als Superhirn hinter den Weltmeistertiteln von Sebastian Vettel. Vor seiner Zeit bei Red Bull Racing war er unter anderem für die Rennställe McLaren und Williams tätig. Die von ihm entwickelten Rennwagen gewannen insgesamt zehn Fahrer- und zehn Konstrukteurs-Weltmeisterschaften. Aufgrund dieser Erfolge ist Newey auch bei der Konkurrenz begehrt; das neue Supersportwagen-Projekt dürfte daher für Red Bull nicht zuletzt die Funktion haben, ihren Ingenieurs-Star bei Laune zu halten. Denn die Entwicklung eines Straßensportwagens ist dem Vernehmen nach ein Traum des Briten.

News: Porsche-Motorsport für die Serie – Die Rennstrecke hilft auch E-Mobilen

900 PS kreischen und surren zugleich über den glühenden Asphalt der Formel-1-Rennstrecke der glitzernden Wüstenmetropole. Der 875 Kilogramm leichte Porsche 919, ein Hybrid-Rennwagen mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner und einem Elektromotor dreht hier stoisch dutzende Runden, eine, wie die andere. Am Steuer: Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard, der von Anfang an, also seit 2012 diesen Prototypen steuert und mitentwickelt.

Mit dabei: zwei unterschiedliche Energierückgewinnungssysteme. Beim Bremsen wird an der Vorderachse kinetische in elektrische Energie umgewandelt. Im Abgastrakt sitzt außer dem Turbolader noch eine zweite Turbine, die überschüssige Energie in elektrische Energie umwandelt. Der Beitrag der Bremsenergie liegt bei 60 Prozent, jener aus dem Abgas bei 40 Prozent. Der gewonnene elektrische Strom wird in einer Lithium-Ionen-Batterie zwischengespeichert und die versorgt bei Bedarf den Elektromotor. Das Testprogramm der beiden LMP1-Prototypen aus Zuffenhausen hat begonnen.

Wobei der Porsche-Stammsitz eigentlich nicht die Heimat des Hightech-Racers ist, sondern das Motorsportzentrum im beschaulichen Weissach. Hunderte von Ingenieuren und Schraubern sorgen dort dafür, dass Porsche zeigen kann, wofür die Marke auch steht. Für Sportlichkeit auf allerhöchstem Niveau. Andreas Seidl, Teamchef vom LMP1-Team geht sogar noch weiter: „Porsche ohne Motorsport ist absolut nicht denkbar. Wir sammeln hier so viele wertvolle Erfahrungen, die auch direkt in die Serienproduktion der straßenzugelassenen Fahrzeuge einfließt.“ Fritz Enzinger, Leiter LMP1 ergänzt: „Diese Prototypen-Klasse mit ihrem einzigartigen Effizienzreglement und den großen technischen Freiheiten ist die richtige Plattform für das Unternehmen, um Innovationen für Straßensportwagen zu entwickeln und zu erproben.“

900 PS kreischen und surren zugleich über den glühenden Asphalt der Formel-1-Rennstrecke der glitzernden Wüstenmetropole.
900 PS kreischen und surren zugleich über den glühenden Asphalt der Formel-1-Rennstrecke der glitzernden Wüstenmetropole.

Jüngstes Beispiel ist die spannungsgeladene 800-Volt-Technik aus dem Porsche 919 für die rein elektrisch angetriebene Konzeptstudie Mission E. Porsche stellte auf der letzten IAA in Frankfurt den ersten rein elektrisch angetriebenen viersitzigen Sportwagen der Markengeschichte vor. Schon kurz sind die Ladezeiten der Batterien von rund 15 Minuten für 80 Prozent der elektrischen Energie. Auch die technischen Daten lassen auf einen echten Leckerbissen hoffen: Vier Türen und vier Einzelsitze, über 440 kW/600 PS Systemleistung und über 500 Kilometer Reichweite. Mit Allradantrieb und Allradlenkung an Bord dauert die Beschleunigung von null auf 100 km/h weniger als 3,5 Sekunden. Damit ist der Mission E auch fit für die Rundstrecke, auf der Nürburgring-Nordschleife bleibt er unter der magischen Acht-Minuten-Marke. Im Jahr 2020 soll der Porsche-Stromer beim Händler zu haben sein.

Ebenfalls elektrisch, und mit den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Motorsport, fährt zurzeit das Versuchsfahrzeug Cayman e-volution durch Zuffenhausen. Wie der viertürige Mission E hat der Zweitürer die 800-Volt-Technologie unter der Haut. Zusammen mit Siemens und Porsche Design wurde auch ein Prototyp einer Ladesäule entwickelt, die als Grundlage für eine spätere Infrastruktur dienen könnte. Das Projekt ist für einen Zeitraum bis Mitte 2017 geplant.

Damit aber auch die ganz normalen Autos von Porsche stets schön sportlich sind, kümmern sich zusätzlich aktive und ehemalige Rennfahrer um die Feinabstimmung. Porsche-LMP1-Werksfahrer Marc Lieb war intensiv bei der Entwicklung und Optimierung des Supersportwagens 918 Spyder dabei. Hier kam ein Teil der Renntechnik vom 911 GT 3 R Hybrid, damals noch mit Schwungradspeicher, aus dem Jahr 2010. Nicht zuletzt dank seiner Langstreckenerfahrung wurde der bereits ausverkaufte 918 so gut, dass heute bereits über 1,5 Millionen Euro für das eigentlich nur 768.000 Euro teure Auto bezahlt werden. Marc Lieb fuhr dann auch noch im Porsche 918 Spyder die sensationelle Bestzeit auf der 20,8 Kilometer langen Nordschleife des Nürburgsrings: 6:57 Minuten.

Der 875 Kilogramm leichte Porsche 919, ein Hybrid-Rennwagen mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner und einem Elektromotor dreht hier stoisch dutzende Runden, eine, wie die andere.
Der 875 Kilogramm leichte Porsche 919, ein Hybrid-Rennwagen mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner und einem Elektromotor dreht hier stoisch dutzende Runden, eine, wie die andere.

Nun fiebern Freunde, Fans und Fahrer der automobilen Legende Porsche 911 dem 1. März 2016 entgegen. Da präsentieren die Zuffenhausener auf dem Genfer Autosalon eine echte Sportwagen-Sensation mit Renn-Genen aus dem siegverdächtigem Porsche 911 GT3 R, der in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship antritt. Der straßenzugelassene 911 R ist stark, spektakulär und sehr selten. Der historische Namensgeber ist ein Leichtbaumodell mit Türen aus Aluminium und einem Magnesium-Kurbelgehäuse von 1966, von dem nur rund 20 Stück gebaut wurden.

Vom neuen 911 R werden immerhin 991 Einheiten mit Saugmotor produziert, aber in den Porschezentren liegen weltweit bereits mehrere Tausend Bestellungen vor. Teilweise wurde die Ernsthaftigkeit des Kaufinteresses sogar mit Blankoschecks belegt. Der 911 R profitiert dabei von der Entscheidung, in 911 Carrera, Cabrio, Targa und Co. keine Saugmotoren, sondern nur noch Turbo-Triebwerke zu montieren, um künftige CO2-Grenzwerten einzuhalten. Kleinstserien und die motorsportlichen GT-Modelle mit Straßenzulassung, wie der 991 GT3 RS mit 500 PS aus 3,8 Litern, bilden hier die Ausnahme.

Wegen der gewaltigen Nachfrage wurde die Bauzeit des RS sogar noch bis zum Sommer 2016 verlängert. Und nun soll genau dieser supersportliche Motor unter die Haube des neuen 911 R kommen. Mit semislickartiger Sportbereifung, 20-Zoll-Leichtmetallfelgen und Zentralverschluss und ohne das Doppelkupplungsgetriebe PDK. Dafür aber mit einer knackigen Siebengang-Handschaltung. Der ganz in weiß gehaltene 911 R muss ohne festen Flügel am Heck auskommen, lediglich ein ausfahrbarer Spoiler und ein ausgeprägter Diffusor sollen für den nötigen Anpressdruck an der Hinterachse sorgen. Auch Porsche-Werksfahrer, wie Jörg Bergmeister und der Ex-Formel-1-Pilot und nun Porsche-Weltmeister Mark Webber haben sich einen 911 R bestellt. Webber, der in diesem Jahr unbedingt Le Mans gewinnen will, hat auch noch einen 997 GT2 RS, 997 GT3 RS 4.0 und ein rot-weißes Unikat vom 918 Spyder in seiner Porsche-Sammlung.

Autor: Wolfgang Wieland/SP-X

News: Alfa will in die Formel 1

Der Fiat Chrysler Boss Sergio Marchionne möchte, dass Alfa Romeo sein eigenes Formel 1 Team bekommt. Das ist natürlich eine stramme Ansage, wenn man bedenkt, dass die Marke stark marode ist und nur noch ein Schattendasein fristet. Zwar steht es um die italienische Traditionsmarke nicht so schlimm, wie um Lancia, aber Massen an Alfas werden nicht gerade abgesetzt. Vielleicht ändert sich das ja mit der neuen Giulietta?

Das soll an dieser Stelle aber gar nicht der Diskussionspunkt sein. Der Fiat Chrysler CEO denkt, dass ein eigenständiges Formel 1 Team das Beste für Alfa Romeos Image wäre, so zumindest äußerte sich der Italiener den Kollegen von Motorsport.com gegenüber. Um den traditionellen Namen und das dazu passende „Cuore Sportivo“ wieder aufzubügeln, müsse man in Betracht ziehen, in die Formel 1 zurückzukehren. Dabei schiele Marchionne auch zu Ferrari herüber, mit denen er eine Zusammenarbeit anstreben würde.

Einst hatte er den Plan Red Bull mit Motoren und Antrieben auszustatten, was jedoch anders ablief. Die Österreicher haben ein Renault Energy Aggregat in ihrem Renner. Aber dem italienischen CEO des Großkonzerns reichen Alfa-Antriebe alleine in der F1 nicht aus, Marchionne will ein eigenes Rennteam mit dem Namen Alfa Romeo. Dennoch spielt Geld natürlich eine große und entscheidende Rolle. Alfa könne sein Chassis nicht selbst anfertigen und und gleichzeitig noch Motoren konzipieren. Trotzdem wolle man unbedingt in den größten Rennsport-Zirkus überhaupt zurück. Das wird wahrscheinlich nur klappen, wenn man auf Ferrari-Aggregate zurückgreift.

Ganz gleich, wie die Details ausgestaltet werden, wichtig ist, dass neue Hersteller in die F1 kommen – vor allem mehr konkurrenzfähige Hersteller, damit das Spektakel weiter belebt wird. Denn letztendlich ist die Spannung etwas verloren gegangen, weshalb sich die Veranstalter immer neue Challenges ausdenken müssen. Außerdem gibt es doch nur drei wirklich interessante Teams, wenn man ehrlich ist. Der Kampf um das Träppchen wird nur noch von Renault bzw. Red Bull, Mercedes-Benz oder Ferrari gekämpft.

Andere Rennsportserien gefallen dem CEO Marchionne nicht so, er wolle Alfa Romeo am liebsten in der Formel 1 haben. Das wäre toll, schließlich sind die Italiener seit den späten 80er Jahren nicht mehr in der Königsklasse vertreten gewesen. Ob wir also demnächst wieder ein weiteres italienisches Team in der obersten Rennliga sehen, steht noch etwas in den Sternen. Interessant wäre es. Dennoch wäre es vielleicht angebrachter, das Geld lieber in konkurrenzfähige Straßenfahrzeuge zu investieren, als in einem teuren Sport zu verpulvern.

 

News: Renault Motorsport baut auf zwei Säulen

Jüngst wurde das neue Motorsportprogramm von Renault im konzerneigenen Entwicklungszentrum Technocentre in Guyancourt bei Paris vorgestellt. Der Hersteller zeigt das neue Fundament der sportlichen Bemühungen, das auf zwei Säulen basiert. Zum einen wird die Abteilug in Renault Sport Racing inklusive des neu gegründeten Renault Sport Formel 1 Teams und zum anderen in Renault Sport Cars aufgeteilt. Ziele und Ausrichtungen gaben die Franzosen zudem bekannt. Read more

Sebastian Vettel, Donuts, Rauch und eine Blondine!

Einer der Ferrari Formel 1-Partner, die US-Transportfirma UPS, hat sich selbst beschenkt und Sebastian Vettel zum „Vor Ort Termin“ geladen.

Unter anderem wurden Mitfahrten mit dem vierfachen-F1-Champion Sebastian Vettel verlost. Über die „blonde Gewinnerin“ auf den Fotos ist m-a-b nichts weiter bekannt – nur, dass die Reifen des Ferrari leiden mussten, davon zeugt nun das Parkgelände 5 am Köln-Bonner Flughafen! Und dass Vettel, ganz der Gentleman, der er scheint, dabei half, die Handtasche zu verstauen.

Am Ende ein PR-Termin von vielen für den Heppenheimer-Bub. Und natürlich durften die Kollegen von RTL vor Ort nicht fehlen. Unser Foto-Reporter René Hey hat auch einen Interview-Mitschnitt mitgebracht, darauf aber nur das übliche Interview-Gefasel. Wir ersparen unseren Lesern das und zeigen lieber noch ein paar Fotos von den Donuts am Flughafen!

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Auf unserer Facebook-Seite gibt es zudem einen kurzen „Donut-Clip“ vom Ferrari-Chauffeur .. [klick] ..

 

 

360° Video von ESSO und McLaren-Honda

Es gibt Dinge, die erlebt man nicht oft. Eine Fahrt in einem Formel 1 Fahrzeug über die Rennstrecke von Silverstone zum Beispiel. Es sei denn man ist ein Formel 1-Rennfahrer, wie Jenson Button. Dank der Kooperation mit dem Kraftstoff-Technologie-Partner ESSO kann jetzt jedoch jeder Fan eine „virtuelle“ Runde über die Rennstrecke von Silverstone zurücklegen. 

#FuelYourSenses – 360° Rundstrecken-Erlebnis

Mit McLaren-Honda, Jenson Button, ESSO und dem Google-Cardboard virtuell über die Rennstrecke von Silverstone rasen.

Das vermutlich zweit wichtigste wenn es um Emotionen und Speed auf der Rennstrecke geht? Genau – der Motor. Ohne Power, keine Bestzeiten. McLaren arbeitet in der Formel 1 seit diesem Jahr mit dem Motorenpartner HONDA zusammen. Dementsprechend hatte McLaren-Honda für die virtuelle Runde über die Rennstrecke neben dem McLaren Formel 1 und einem McLaren Straßenrennfahrzeug auch einen Honda Civic auf die Piste gebracht.

Mit dem nun präsentierten 360°-Video kann man bei diesem exclusiven Erlebnis live dabei sein.

Jonathan Neale Visionhaus - Esso Fuel Your Senses Experience - Race Week 277 silverstone

Zur Premiere des 360° Videoclips konnten wir in London mit Jonathan Neale, dem CEO von McLaren-Honda sprechen. 

m-a-b:  Sie arbeiten seit mehr als 20 Jahren mit Mobil 1 (ESSO) zusammen, seit diesem Jahr haben Sie in der Formel 1 einen neuen Motoren-Partner, HONDA. Wie erklärt man einem Motoren-Hersteller mit welchen Motoröl man arbeiten will?

Jonathan Neale: HONDA ist der größte Motoren-Hersteller der Welt. Dort weiß man sehr genau, welche Schmierstoffe man benötigt. Dort kennt man sich mit „Fuels & Lubs“ aus. Dort hatte man sich auf Zusammenarbeit mit Exxon-Mobil gefreut.  Und Exxon-Mobil hat sofort den Kontakt zum Motoren-Hersteller gesucht und sich in das Thema „Entwicklung“ eingeklingt.  Und am Ende lernen beide Seiten viel voneinander.

m-a-b: Wie kann man die Motorenöle und Kraftstoffe eine Formel 1-Fahrzeuges mit denen eines normalen Autos vergleichen? Was kostet das Formel 1-Motorenöl mehr, als das Öl mit dem der „normale“ Autofahrer seinen Motor schmiert?

Jonathan Neale: Formel 1-Motoren fahren mit einer höheren Oktanzahl was den Treibstoff angeht, aber was die Öle angeht, so ist das Motoren-Öl von Mobil 1, für unsere Formel 1 Rennfahrzeuge kaum verändert gegenüber dem, was der Kunde kaufen kann. Die Voll-Synthetischen Motorenöl von Mobil 1 werden mit Vielzahl von Zusatzstoffen zur Motorenpflege angereichert.

Natürlich arbeiten die Techniker von Exxon-Mobil an dem perfekten Motoren-Öl für die Formel 1. Man muss sich das vorstellen wie an einem Mischpult. Ein wenig mehr hiervon, weniger davon und mit dieser Hochtechnologie im Schmierstoff-Sektor kann man ideal auf die Bedürfnisse des Formel 1-Motors eingehen. Am Ende ist die „Chemie“ der Öle ähnlich, ganz egal ob im Formel 1-Motor, oder im Serienfahrzeug.

Natürlich nutzt Mobil 1 diese Erfahrungen aus der Formel 1 um das eigene Produkt ständig zu verbessern.

Das gilt auch für die Treibstoffe. Wir wollen keine Leistung verschwenden. Daher braucht es Treibstoffe die ein Maximum an Leistung ermöglichen. ESSO-Treibstoffe an der normalen Tankstelle müssen jedoch auch ähnliches leisten, denn was der Formel 1 die Maximal-Leistung für die schnellen Rundenzeiten ist, ist dem Autofahrer im täglichen Leben die Effizienz. Am Ende sind „niedrige Verbräuche im Alltag eine Anforderung ganz ähnlich der Maximal-Leistung in der Formel 1.

m-a-b: Wir danken für den kurzen Einblick!

Von der Rennstrecke ins Wohnzimmer – Von der Rennstrecke auf die Straße

Die Race-Week in London war der ideale Ort um das Projekt #fuelyoursenses vorzustellen. Der Brite an sich war bereits in maximaler Vorfreude auf das Formel 1-Rennen in Silverstone und wir konnten uns das virtuelle Erlebnis gleich bei der Premiere direkt anschauen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Während das 360°-Video-Projekt von McLaren-Honda und ESSO die Emotionen der Formel 1 von der Rennstrecke in das Wohnzimmer (oder wo auch immer man den Clip anschaut) transportiert, scheint das Engagement in der Formel 1 für den Autofahrer genau den richtigen Fortschritt zu garantieren.

Wie der CEO von McLaren-Honda, Jonathan Neale, im Interview klar gemacht hat, so bürgt die intensive Zusammenarbeit zwischen der Königsklasse des Motorsports und einem „Fuels & Lubs“ Hersteller wie ESSO für die Effizienz des Autofahrers im Alltag.

 

Virtuell eine Runde – Live nur 3 Kurven

Schade nur das Jenson Button beim Grand Prix von England heute nur bis zur dritten Kurve kam. Aber so ist das im Motorsport. Gegen Rennpech ist man nie sicher geschützt – aber gut, eventuell schnappt er sich jetzt erstmal die Esso-Google Cardboard-Brille und schaut sich noch einmal eine ganze Runde an – virtuell.

 

Das Interview führte mein-auto-blog in englisch, die Übersetzung hier ist daher möglicherweise nicht immer wortgleich! Fuels & Lubs haben wir als „Original“ gelassen, klingt einfach so viel besser als „Treibstoff und Schmierstoff“.

News: Peugeot Sportwagen für Gran Turismo 6 – Formel-1-Feeling auf der Couch

Peugeot hat einen Supersportwagen mit einem Leistungsgewicht von einem Kilogramm pro PS (875 Kilo/875 PS) entwickelt, der in 1,73 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt. Fahren kann man den Boliden allerdings nur virtuell: Der Peugeot Vision Gran Turismo wird demnächst im Rahmen eines Gratis-Updates Teil des Playstations-Videospiels „Gran Turismo 6“. Dort können die Piloten dem 3,2-Liter großen V6-Heckmittelmotor auf 40 Rennstrecken und in 107 Konfigurationen Leistung abverlangen.

Peugeot hat einen Supersportwagen mit einem Leistungsgewicht von einem Kilogramm pro PS (875 Kilo/875 PS) entwickelt, der in 1,73 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt
Peugeot hat einen Supersportwagen mit einem Leistungsgewicht von einem Kilogramm pro PS (875 Kilo/875 PS) entwickelt, der in 1,73 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Formel 1 – Barcelona Tests

Ein langer Winter liegt hinter uns, aber so langsam können wir uns auf die Formel 1 Saison 2015 wieder einstimmen. Die Tests in der Formel 1 laufen bereits auf Hochtouren. Die aktuellen Zeiten vom Testtag (26.2.) in Barcelona lauten wie folgt:

  • Massa (Williams) laps 103 1’23”500 Soft
  • Ericsson (Sauber) 116 1’24”276 Supersoft
  • Hamilton (Mercedes) 48 1’24”881 Medium
  • Kvyat (Red Bull) 75 1’25”947 Medium
  • Grosjean (Lotus) 75 1’26”177 Soft
  • Raikkonen (Ferrari) 80 1’26”327 Medium
  • Sainz Jr (Toro Rosso) 86 1’26”962 Medium
  • Button (McLaren) 7 1’31”479 Medium

Die Temperaturen lagen bei 16 bis 18 Grad und von einem kleinen Schauer um die Mittagszeit abgesehen, war die Strecke trocken.

 

 

 

 

Foto: TEST F1/2015 - JEREZ (SPAGNA) 01/02/2015 - © FOTO STUDIO COLOMBO X PIRELLI

Formel 1 in Hockenheim 2014 – Erste Galerie

Dieses Wochenende wird es heiß. Die Sonne knallte die Tage bereits über dem Motodrom in Hockenheim uns brachte de Zuschauer ordentlich zum schwitzen. Die Rennfahrer? Auch die dürften unter ihren Helmen und Feuerfesten-Anzügen ordentlich ins Schwitzen kommen.

Das Qualifying für den Großen Preis von Deutschland startet heute um 14:00 Uhr und RTL wird – wie immer – live übertragen. So richtig geil ist die Formel 1 aber nur live! In Zusammenarbeit mit der Hockenheimring GmbH haben wir deswegen zwei Eintrittskarten für das Rennen verlost! Die Gewinnerin dürfte bereits auf dem Weg nach Hockenheim sein – ich wünsche ihr, auf diesem Weg, noch einmal viel Spaß beim Großen Preis von Deutschland!

F1-Hockenheim: Werden wieder die Silberpfeile dominieren?

Die ersten freien Trainings haben ein bekanntes Bild geboten. Die MercedesGP fahren vorne weg, der Rest hinterher. Wie in der ganzen Saison bereits. Allerdings sieht es aus, als würde der Vorsprung der Silberpfeile kleiner werden.

Um 15:00 Uhr sind wir ein wenig schlauer!

Das Rennen startet morgen um 14:00 Uhr, wer nicht wie unsere Gewinnerin Annika live vor Ort sein kann, der sollte sich die Hitzschlacht von Hockenheim im TV anschauen!

 

 

 

 

Alle Fotos stammen von unserem F1-Lifestylereporter Bernd Schweickard (AWR).

 

Werde Formel 1 Reporter!

Die Königsklasse des Motorsports im badischen Motodrom hautnah selbst erleben!

Sebastian Vettel die Hand schütteln? Nicht unmöglich! Mit Fernando Alonso über die schwache Leistung der Scuderia Ferrari in diesem Jahr schnacken? Auch nicht unmöglich. Mit Nico Rosberg und Lewis Hamilton einen chilligen Abend verbringen? Ganz sicher unmöglich! Denn aktuell sind die beiden Team-Kollegen ihre eigenen und vor allem schwersten Konkurrenten beim Kampf um die Krone in der Königsklasse des Motorsports und wenn es stimmt, was man sich so erzählt, dann rumpelt es zwischen den beiden. Du hast nun die Chance das heraus zu finden!

Werde Pirelli-Fan-Reporter!

Hast Du Lust die Formel 1 direkt aus der Boxengasse auf dem Hockenheimring 2014 zu erleben? Pirelli sucht einen Fan-Reporter, der auf den Spuren von Kai Ebel und Florian König wandelt. Er erhält Backstage-Zugang und die  Hotelübernachtung für Ihn und einen Freund sind auch schon inklusive.

Alles was Ihr tun müsst, ist mittels Foto und kurzer Begründung zu beweisen, dass Ihr der größte Pirelli-Fan seid.

Hier könnt Ihr mitmachen: Werde F1-Reporter!

Formel 1 in Hockenheim – Sei live dabei!

Wenn am 20. Juli der „Große Preis Santander von Deutschland“ startet, dann werden im Hockenheimer Motodrom auch wieder vier deutsche Formel 1 Rennfahrer am Start stehen. Kaum eine Rennserie ist so geprägt von deutsch sprechenden Spitzen-Piloten, wie die Königsklasse des Motorsports.

Formel 1-Fieber am Hockenheimring

Großer Preis Santander von Deutschland 2014

Diese Formel 1 Saison ist bislang geprägt von einer besonderen Erfolgsserie der Silberpfeile. Mercedes-Benz hat in der Vorbereitung auf die Formel 1 Saison 2014 alles richtig gemacht und die beiden Team-Kollegen Lewis Hamilton und Nico Rosberg kämpfen im Prinzip nur noch Teamintern um die Siege. Schlagen kann beide nur die eigene Technik, wie zuletzt beim Grand Prix in Kanada als beide im gleichen Augenblick mit einem technischen Defekt langsamer wurden.

Bei beiden Silberpfeilen versagte die Hybrid-Technik die zu dem 1.6 Liter V6-Turbomotor gehört und dennoch schaffte es zumindest Nico Rosberg, mit einem Leistungsdefizit von rund 160 PS ins Ziel. Und nicht nur das, er wurde sogar noch zweiter hinter dem Australier Ricciardo.

Wenn am Wochenende des 18. bis 20. Juli die Luft über dem Badischen Motodrom in der Sommerhitze flimmert und die Soundschwaden der Boliden über die Rennstrecke dröhnen, dann haben zwei Leser meines Blogs die Chance, mit dabei zu sein, mit vor Ort.  Live!

Mitspielen und die Formel 1 in Hockenheim 2014 live erleben  | GEWINNE jetzt zwei Karten!

Erlebe live wie Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Nico Hülkenberg und Adrian Sutil um Punkte kämpfen. Sei live dabei wenn die Silberpfeile eine neue Runde im Teaminternen Duell um die Weltmeisterschaft einläuten. Oder können die Red Bull Piloten noch einmal nachlegen? Wird Williams wieder so stark sein wie in Kanada? Eines ist sicher, es wird nicht an Spannung mangeln.

Mehr Informationen zu den Tickets, zum Motodrom und zum „Großen Preis von Deutschland“ gibt es auf der Webseite des Hockenheimrings [klick].

Und jetzt zum Gewinnspiel:

Hier die Preisfrage: Wann wurde der erste Formel 1 Grand Prix in Hockenheim gefahren?

Jetzt mitspielen bis zum 10.07.2014 (24h). Bitte die Teilnahmebedingungen beachten!

 

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Teilnahmebedingungen

1. Bei dem Gewinnspiel handelt es sich um eine Aktion von autohub.de - Impressum
2. Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die mindestens 18 Jahre alt und in Deutschland wohnhaft sind. Das Gewinnspiel ist auf Deutschland beschränkt.
3. Teilnahmeschluss ist der 10.07.2014. Die Teilnahme an der Aktion ist nur online unter der Internetadresse http://autohub.de möglich.
5. Durch Ausfüllen des Online-Formulars hat der Teilnehmer die Möglichkeit 1x 2 Wochenendtickets für die Formel 1 – Großer Preis Santander von Deutschland vom 18.-20. Juli 2014 auf dem Hockenheimring zu gewinnen.  Das Wochenendticket beinhaltet einen reservierten Sitzplatz (Freitag- Sonntag) auf der Innentribüne inmitten des legendären Motodroms. autohub.de verlost nur diese zwei Tickets. Die Durchführung und Verantwortung für den Formel 1 Lauf liegt nicht bei autohub.de, die Karten wurden zur Verfügung gestellt durch die Hockenheim-Ring GmbH.
6. Die Gewinner werden aus allen Teilnehmern gezogen. Das Los entscheidet. Jeder Teilnehmer darf nur einmalig an diesem Gewinnspiel teilnehmen und kann nur einmal gewinnen.
7. Für die Abwicklung werden vom Teilnehmer folgende Daten benötigt: Vor- und Nachname, Adresse, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse. Der Teilnehmer ist für die Richtigkeit seiner Angaben verantwortlich.
8. Im Falle eines Gewinns wird der Gewinn an die angegebene Adresse versendet.
9. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich; der Gewinn ist nicht übertragbar.
10. Die Teilnahme über automatisierte Massenteilnahmeverfahren ist unzulässig.
11. Die Veranstalter des Gewinnspiels behalten sich vor, Teilnehmer, die gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen, vom Gewinnspiel auszuschließen, sowie das Gewinnspiel jederzeit zu modifizieren oder zu beenden.
12. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
13. Alle gespeicherten Daten werden nach dem Ende des Gewinnspiels gelöscht.

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Formel 1 Start am Wochenende

Noch 3 Tage bis zum Ende dieser ätzenden Winterpause. In drei Tagen geht es endlich wieder los. Die Motoren der Formel 1 werden in Melbourne zum ersten Rennen der Saison gestartet. Wer sich für die Formel 1 interessiert, wer mehr wissen will über die Locations, über den GrandPrix im Allgemeinen, oder über die neuen Technik-Regeln, der sollte sich das PZero-Magazin anschauen.

PIRELLI präsentiert die Formel 1 – in Style

Was gibt es eigentlich im Pirelli Motorhome zu essen? Das neue Formel 1 Magazin des italienischen Reifenherstellers Pirelli bringt bunt gewürfelte Informationen, frisch zu jedem Rennen.

Der Countdown für den Saisonstart in Melbourne läuft bereits. Wer die letzten Tage und Stunden bis zum ersten F1-Rennen überbrücken will, der findete im PZero-Magazin auch tolle Interviews, Informationen und Hintergründe zu den neuen technischen Regeln und natürlich die wichtigsten und schönsten Fotos der vergangenen Rennen in Australien.

 

Detroit 2014 – Infiniti Q50 Eau Rouge Concept

Infiniti hat uns auf der NAIAS in Detroit mit offenem Mund und offenen Fragen zurück gelassen. Den Q50 haben sie uns im letzten Jahr präsentiert. (Hier geht es zu meinem Fahrbericht des Infiniti Q50).  Für die North American International Auto Show hat die Premium-Marke des Nissan-Konzerns eine „Was wäre wenn“ Studie mitgebracht.

Was wäre, wenn man bei Infiniti einen sportlichen BMW M3-Gegner auflegen würde? Wie würde eine Sport-Limousine von Sebastian Vettels Formel 1-Partner aussehen?  500 PS könnte die „Eau Rouge“ getaufte Studie leisten. Mit Heckantrieb und einem V8 Motor ausgerüstet. Oder doch eher eine Art GT-R Version des Q50?

Es bleiben viele Fragen offen. Es gibt derzeit weder Antworten darauf, ob es einen derart geilen Power-Q50 geben wird, ob er denn mit einem V8 kommt. Und ob die Serien dann auch auf so feisten 21-Zoll Felgen steht und die Karosserie mit viel Carbon einschmückt.

Wenn es nach mir geht, dann könnte Infiniti den Q50 Eau Rouge sofort auf den Markt bringen! 

 

Veni, Vidi, Vici: GT Academy in Silverstone

Autorennen kannte ich bis dato nur aus dem Fernsehen. Die Formel Eins ist spannend, aber wirklich Fan war ich bisher noch nicht. Das könnte sich nun ändern. Am vergangenen Wochenende durfte ich bei der GT Academy in Silverstone ein wenig Renn-Atmosphäre erleben. Ein wahrlich geschichtsträchtiger Ort, denn die erste Formel Eins überhaupt wurde in den 1950er Jahren hier ausgetragen. Zusammen mit dem typischen englischen Wetter ging es mit Nissan zu einer der vier Circuits von Silverstone, dessen Gebäude als Basis für das diesjährige Nissan Racecamp der GT Academy genutzt wird.

GT_Academy_GTA_Gran_Turismo

Playstationspieler wissen, worum es geht. Das innovative GT Academy Rennfahrerprogramm begeistert bereits seit knapp fünf Jahren die Rennsimulations-Fans weltweit. Zum diesjährigen Start im Juli lockten Nissan und PlayStation® mehr als 600.000 Teilnehmer aus 18 Ländern an die Konsolen, um sich beim Spielen vom Game Gran Turismo® einen Platz in einem echten Nissan Rennwagen zu sichern. Allein 100.000 Teilnehmer kamen aus Deutschland. Die 16 schnellsten Gamer erhielten eine Einladung zum nationalen Finale der GT Academy Deutschland, wo sie auf weitere 8 Wildcard-Gewinner der Live-Events treffen, gegen die sie erneut ihre Künste an der Konsole unter Beweis stellen mussten. Am Ende bleiben 12 Teilnehmer übrig und durften zum Finale ins Race Camp nach Silverstone. Dabei winkt mit etwas Glück eine glorreiche Karriere als Rennfahrer.

Als Pressevertreterin konnte ich mir die ganze Daddelei ersparen und durfte so in die geheiligten Hallen von Silverstone. Zum Glück, denn ich bin zwar nicht schlecht an der Konsole, aber mit den Jungs hätte ich bestimmt nicht mithalten können. Nach einer kleinen Einweisung ging es direkt mit dem Nissan GT-R auf die Piste. 550 PS unterm Hintern sind schon Respekt einflößend. Wenn die Strecke dazu noch schön vor Pfützen glitzert, geht einem schon ein wenig die Muffe. Zum Glück hatten wir immer einen gut ausgebildeten Instruktor neben dran sitzen, der uns genau erklärte, was wir zu tun hatten. Meine spärlichen Rennstrecken-Erfahrungen haben so definitiv noch einiges dazugelernt. So konnte ich sogar einen kleinen Etappen-Sieg für mich verbuchen, als ich meinen lieben Kollegen Jens Gleitsmann auf die hinteren Plätze verwies. Das Rennfieber hatte mich gepackt.

Simone_Amores_GT_Academy_GTR_Silverstone

Die Teilnehmer der GT Academy schockten solche Straßenverhältnisse natürlich recht wenig. Immer in Begleitung eines RTL-Kamerateams und ihrer Juroren Nick Heidfeld, Sıla Şahin und Jean Pierre Kraemer, zeigten die Jungs auf der Piste, was sie drauf hatten. Neben dem GT-R ging es auch mit dem 370Z (350 PS) und dem Juke Nismo (200 PS) auf die Strecke. Beim 370Z gab’s den obligatorischen Rechtslenker. Diesen kannte ich zum Glück schon aus meinem Abenteuer in Namibia. Dennoch war es eine Umstellung, die mich an einer der legendären Kurven schon recht ins Schleudern brachte. Typisch Engländer, müssen immer alles anders machen. Glücklicherweise hatte ich bereits einigermaßen Gefühl für Strecke als auch Fahrzeug entwickelt und konnte das gute Stück wieder in geregelte Bahnen lenken. Später zeigte mir noch der GT Academy Gewinner aus Russland 2012, Mark Shulzhitskiy, wie man es richtig macht, und fuhr die Strecke mit mir auf dem Beifahrersitz nochmals ab. Drift-Einlagen inklusive. Bei meinen Drift-Versuchen im 350Z konnte ich allerdings keinesfalls mithalten.

Juke Nismo_GT_Academy_Silverstone

Die zwei Nissan 350Z, die für diese Übungen hingestellt worden waren, waren schon ziemlich abgerotzt. Die Jungs kannten aber auch wirklich keine Gnade und die Karren knirschten und knarzten aus allen Rohren. Kein Wunder, bei den Drift-Einlagen, die so mancher zur Schau stellte. Bisher war ich immer nur Beifahrer bei solchen Aktionen. Dieses Mal durfte ich selbst ran und das nicht zu knapp. Leider schaffte ich es nicht, den Wagen am Laufen zu halten und bei jedem Spin würgte ich ihn einfach ab. Das Spiel zwischen Gas und rechtzeitig Kupplung schalten ward meinen Füßen in dem Moment einfach nicht gegeben. Zumal der Begriff ‚Clutch’, den mir der Instruktor immer mal wieder hinwarf, mir bis dato immer nur als kleines Abendtäschchen geläufig war, das ich zu meinem Abendoutfit trage. Dafür ging der Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen. Spaßfaktor hoch drei. Im Anschluss zeigte mir einer der Instruktoren noch, wie man es richtig macht und brauste mit mir als Beifahrerin im Donut-Modus um die Pylonen. Der arme 350Z.

Der Wagen war aber nicht das Einzige, was ziemlich durch den Wind war. Die einzelnen Teilnehmer durften bei dem herrlich nieseligen Wetter draußen weitere Aufgaben bestreiten. Dabei wurden sie auf kürzester Zeit gut herangenommen, während sie auf einem Hovercraft, Fahrrad, zu Fuß oder im Buggy ihre Rennen absolvierten. Wer nicht gut genug war oder Fehler machte, bekam Strafpunkte. Von der Spielkonsole im eigenen Wohnzimmer zum Bootcamp nach England. Da soll mal einer sagen, dass Gamer nicht fit sein können. Wer zukünftiger Rennfahrer werden will, muss da die Zähne zusammenbeißen und durch. Immerhin wurde den diesjährigen Teilnehmern die Schlammstrecke erspart. Nichtsdestotrotz waren die Aufgaben nicht ohne und so mancher war abends froh, als er ins warme, trockene Bettchen hüpfen konnte. Die Freude währte allerdings nicht lang, denn am nächsten morgen wurden sie von Drill-Seargents mit lautem Gebrüll wieder wach geschrien. Mann, bin ich froh zur Presse zu gehören. ☺

JP_Kraemer_Sila_Sahin_Nick_Heidfeld_Silverstone_GT_Academy

Unsere Aufgaben waren dahin gehend recht entspannt. Im ‚Nismo Lab’ wurde unsere Konzentrationsfähigkeit anhand unserer Gehirnströme und Reaktionszeit über eine Art Senso-Spiel erfasst. Darin war ich ziemlich gut. Zudem wurden unsere Fitnessdaten gemessen und am Fahrsimulator konnten wir die Silverstone Strecke vom Vortag noch mal abfahren. Hat es einen hier aufs Gras gehauen, war der Schaden schließlich unerheblich, weil nicht vorhanden. Zum Glück ist uns das auf der Piste mit den ‚echten’ Fahrzeugen nicht passiert. Die Prüfungen der Teilnehmer nahmen im Laufe des Nachmittags größere Ausmaße an. Auf einem alten Militärstützpunkt in Upper Heyford, der im Zweiten Weltkrieg von den Amerikanern als Basis eingenommen wurde, durften die 8 verbliebenen Jungs, die alle vorherigen Prüfungen bestanden hatten, noch mal richtig Gas geben.

Nissan_GT_Academy_350Z_Silverstone

Es ging mit einem 370Z durch drei alte, mit Wasserballons, Lasern, Feuerwerk, Styropor-Wänden und Paintball-Attacken,präparierte, Hangars. Dabei sollten sie die Ballons beim Donut-Drift zum Platzen bringen, sich nicht von Lasern und Feuerwerk ablenken lassen und durch die Styropor-Wand durchfahren, ohne vorher zu wissen, was sie wirklich erwartete. Natürlich alles auf Zeit. Leider konnten wir die bunte Action nicht mehr miterleben, da wir uns schon wieder Richtung Heimat begeben mussten. Das hole ich jedoch im November nach, wenn das Racecamp auf RTL übertragen wird. Dann erfahre ich auch, wer der glückliche Gewinner ist und in die Fußstapfen von Peter Pyzera, dem deutschen Gewinner von 2012 tritt. Dieser hat es mittlerweile zum festen Teammitglied geschafft und gute Chancen, im letzten Rennen am Nürburgring den Sieg zu holen.

Wer es nicht erwarten kann, findet auf Flickr die ersten Eindrücke der GT Academy 2013. Dank der GT Academy hat die Motorsportwelt einige großartige neue Rennfahrer dazu gewonnen und in mir einen neuen Fan.

Bilder: Simone Amores / Nissan

Weitere Impressionen:

HONDA gibt auf der IAA 2013 Vollgas!

Die Weltpremiere des neuen Civic Tourer und der Modelljahrgang 2014 des Civic Fünftürers stehen für Honda im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. Weitere Highlights am Stand des weltgrößten Motorenherstellers sind das Konzeptfahrzeug des Supersportwagens NSX sowie diverse moderne und historische Rennmaschinen, die die sportlichen Gene der Marke Honda unterstreichen. 

Civic Tourer und Civic Fünftürer (Modelljahr 2014)
Das Serienmodell des neuen Civic Tourer feiert auf der diesjährigen IAA seine Weltpremiere. Trotz seines sportlich-schlanken Äußeren zählt der Innenraum des Kompaktkombis zu den größten seiner Klasse. Der neue Civic Tourer wurde in Europa entwickelt. Gebaut wird er im europäischen Honda Werk in Swindon (Großbritannien). Anfang 2014 rollt er in den Handel.

Zu einer Stärkung der gesamten Civic-Modellfamilie soll auch der Civic Fünftürer einen wesentlichen Beitrag leisten, der ab dem Jahrgang 2014 außen und innen einige Veränderungen aufweist. Auf der IAA werden die Neuerungen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.   

NSX Concept
Zu den sportlichen Highlights auf dem Honda Stand zählt das NSX Concept, das im Frühjahr in Genf seine Europapremiere feierte. Die jüngste Evolutionsstufe zeigt, wie der Supersportler einmal aussehen könnte, und gibt einen ersten Ausblick auf das mögliche Innendesign des neuen NSX. Der fungiert gleichzeitig als Speerspitze der neuen Motor- und Antriebsgeneration „Earth Dreams Technology“, mit der Honda ein herausragendes Verhältnis von Fahrspaß und Umweltfreundlichkeit bieten will.

McLaren Honda MP4/4 Formel-1-Bolide
2015 kehrt Honda gemeinsam mit McLaren in die Formel 1 zurück. Auf der IAA lässt der MP4/4 die glorreiche Vergangenheit der beiden Partner aufleben. Angetrieben von einem Doppelturbo-Mittelmotor mit 1.500 cm3 Hubraum, dominierte der Kult-Bolide im Jahr 1988 die Königsklasse des automobilen Motorsports. Mit ihm gewann das Team 15 von 16 Rennen, markierte damit einen Rekord und sicherte sich sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel. 

Honda Civic WTCC 
Seit Anfang des Jahres kämpft Honda in der World Touring Car Championship, kurz WTCC, um Punkte und Pokale. Auf der IAA präsentiert Honda das Wettkampfgerät der Werksfahrer Gabriele Tarquini und Tiago Monteiro, den Civic WTCC. Sein Herzstück ist der HR412E, ein maßgeschneiderter 1,6-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit Turbolader und Direkteinspritzung.

Formel 1 – einmal im Leben

Oder:  Letzte Ausfahrt Paul Ricard.

Le Castellet. Freitag der 13.Juni. 7.45 Uhr vor dem Eingang der Rennstrecke Paul Ricard.
Ich befinde mich mit einer Gruppe von Schweizern, Östereichern und Franzosen vor dem Eingang des HighTechTestTrack (HTTT) der Federation Automobile International (FIA), vulgo auch einfach die Rennstrecke von Paul Ricard. Alle wollen wir das Selbe, die Krönung unseres Autofahrerlebens in die Tat umsetzen. Einen Formel 1 selbst fahren. Abergläubisch von uns ist keiner, sonst hätten wir uns nicht Freitag den 13. als Termin geben lassen.

Formel 1 selbst fahren, wer veranstaltet so was?

Seit 1993 bietet das ehemalige französische Formel 1 Rennteam AGS diese Möglichkeit Kunden in aller Welt an. Dabei wird entweder auf der, dem Team eigenen Rennstrecke im südfranzösischen Le Luc, oder als Highlight eben in Paul Ricard gefahren. Der Fuhrpark besteht dabei aus Formel 1 Rennern der Jahre 1999 bis 2003, mit V8 und V10 Motoren, mit normaler sequentieller Schaltung, oder eben mit Formel 1 aktueller Lenkradschaltung.

650 PS bei den Motoren sind die Basis mit Streuung nach oben. 

Wer will kann auch Le Mans Siegerluft in einem Gruppe C Peugeot 905 aus dem Jahr 1993 schnuppern, dem Vorläufer und Gegner der aktuellen LMP1- Prototypenrenner von Peugeot.

Die Auswahl der Fahrzeuge bestimmt die eigene Geldbörse. Wir fahren das Programm 20 Runden , in jeweils 2 Turns mit dem Formel 3 ähnlichen Opel Lotus zum Eingewöhnen, und 4 Runden Formel 1, alle Fahrzeuge mit Lenkradschaltung, also state of the art.
Schulungsraum Rennstrecke Paul Ricard 9.00 Uhr

Nach dem Einkleiden mit Rennkombination, Helm, Handschuhen und Rennfahrerschuhen versammelt sich der bunte Haufen zum Briefing und zur Theorie.

Dabei durchlaufen alle das gleiche Prozedere, egal ob mit oder ohne rennsportliche Vorbelastung. Wir haben zum Beispiel einen aktuellen FIA GT 3 Aston Martin Werkspilot mit dabei, andere sitzen zum ersten Mal im Rennauto. Es geht jedoch bei AGS um das Erlebnis. Zeiten werden keine genommen, und bei Regen fällt Formel 1 fahren aus. Wer sich entdecken lassen will, ist hier fehl am Platz.

Der Chefinstruktor Patrick Gaillard, ehemaliger Formel 1 Pilot auf Ensign, beginnt mit den verschiedenen Kurventechniken, erklärt dabei, wie man durch das Bremsen bei einem Formel- Fahrzeug, das Fahrverhalten beeinflusst. Durch das so genannte degressive Bremsen, also hoher Pedaldruck am Anfang, nachlassend zum Scheitelpunkt hin, bestimmt der Pilot der Formelrenners, nämlich entscheidend, wie gut er ums Eck kommt, untersteuernd oder eben neutral. Wer untersteuernd in die Kurve schiebt muss nämlich länger warten bis er wieder Gas geben kann, Auch das Gasgeben hat progressiv-linear zu erfolgen. Wer den schweren Gasfuss ansatzlos niederfallen lässt, schaut sich den Kurvenausgang schnell noch einmal an, und hat dann die darauf folgende Gerade eher im Rückspiegel als vor sich.
Sprich, er hat sich gedreht. Solche Missgeschicke kommen vor, doch dazu später mehr.

Noch zu erwähnen ist die völlige Abwesenheit von Fahrassistenzsystemen.

ABS,ESP,DSC und wie sie alle heißen mögen, Fehlanzeige. Einzig eine Traktionskontrolle regelt den gar zu ungestümen Umgang mit dem Gaspedal.

So, aber jetzt auf die Piste. Wir besichtigen den Kurs mit dem Teambus, während die Opel- Lotus Renner von den Mechanikern aufgewärmt werden. Dabei haben unsere Instruktoren zur Orientierung, Brems- und Einleckpunkte mit Pylonen, zur Orientierung, markiert. Die Markierungen sind von Anfang an auf den Formel 1 ausgelegt, der eine andere Linie erfordert als die im Vergleich doch etwas schwachbrüstigen Opel-Lotus Renner, stehen hier doch 650 gegen 180 PS.

Wir befahren im Übrigen eine 2,54 Kilometer lange Variante des Kurses von Paul Ricard, die ultralange und legendäre Mistralgerade inklusive. Im Formel 1 im 6.Gang, bis zu einem leichten Knick der Courbes des Signes, der im 5.Gang genommen wird. Paul Ricard bietet im Übrigen seit dem Kauf und Umbau durch Bernie Ecclestone, dem Formel 1 Paten, circa 160 verschiedene Streckenvarianten und weitläufige Sturzräume an, und wird deshalb von der Formel 1, den Le Mans Rennern, und der Autoindustrie intensiv genutzt. Auch die Boxenanlagen und anderen Einrichtungen der auf einem Hochplateau gelegenen Rennstrecke sind Resortlike-luxuriös ausgestattet. Zum Beispiel befindet sich hier auch das Driving Center für Mercedes SLR Besitzer, die ihren automobilen Pretiosen, hier einmal standesgemäß und unbeobachtet die Sporen geben wollen. Abgerundet wird das Areal, durch einen anschließenden Privatflugplatz für Business Jets und Golfplatz. Nebenbei mussten wir auch umfangreiche Sicherheitschecks passieren, um ins Innere zu kommen.

Aber jetzt wird gefahren. Teil 1 Opel Lotus

Formel 1 fahren Le CastelletDie Opel Lotus stehen bereit und jeweils 6 werden gleichzeitig auf die Piste gelassen.
Überholen nur unter blauer Flagge auf der Start- und Zielgeraden also Nachwuchs-Schumis müssen ihre Agression zügeln, und sich ihre Session einteilen, sonst können sie hinter ihren nicht so zügig unterwegs herfahrenden Kollegen, das Rücklicht betrachten.

Marcel, ein Schweizer Speditionsunternehmer und ich sind noch nicht dran, schauen
uns das Treiben der Kollegen an, hören die Schaltübungen, denn die Schaltung ist gewöhnungsbedürftig, man darf nicht zögerlich sein.
Raufgeschaltet wird ohne den Fuß vom Gas zu nehmen, also ohne Zugkraftunterbrechung und runtergeschaltet durch einfaches Ziehen an der linken Schaltwippe. Die Elektronik regelt das Runterschalten dann noch per automatischem Zwischengaseinschub. Die Älteren uns werden sich noch an die selige Spitze-Hacke Technik erinnern, aber das ist Schnee von gestern.

Nach jeder Serie werden wir durch die Instruktoren korrigiert und auf unsere Fehler hingewiesen. Ich sei zum Beispiel etwas zu brutal mit dem Gas meint Patrick. Ich habe aber auch ein bisserl Gewöhnungsschwierigkeiten mit dem Opel Lotus.

Ich bin schon früher nie so richtig mit den Dingern warm geworden. Aber auch das ist Schnee von Gestern. Marcel , mein Schweizer Kollege ist von seiner ersten Ausfahrt in einem Rennfahrzeug, obwohl selbst Porsche-Fahrer, speziell von der Unmittelbarkeit und Direktheit des Fahrgefühls sehr überrascht. Kein Wunder, sein Porsche wiegt ca. 1 Tonne mehr und hat gegen den Opel Lotus nicht den Hauch einer Chance.

Mittagspause. Wir genießen einen vorzüglichen Lunch in einer der Lounges der Boxenanlage. Es wird ein bisserl geratscht, aber noch ist ja nix Ernstes passiert. Man kann also noch ein bisserl ausspannen.

13.15 Uhr Formel 1 Briefing

Jetzt wird´s ernst, wir versammeln uns wieder im Briefingroom. Dort erklärt uns Patrick das Startprozedere mit dem Formel 1 und weist noch einmal auf die Sicherheitsbestimmungen hin. Rote Flashlights an der Strecke bedeutet zum Beispiel-Sofort an die Box-da verstehen die Jungs von AGS keinen Spass.

Teil 2 The real McCoy- Formel 1 Fahren

14.00 Uhr die Motoren laufen warm. Marcel und ich müssen warten, wir sind noch nicht dran und schauen wieder zu. Unser Aston Martin Werkspilot hat heute anscheinend seinen talentfreien Tag, und wird auf Grund seines asymetrischen Fahrstils nach 2 Runden hereingeholt und von Patrick sehr intensiv ins Gebet genommen. Es scheinen sehr eindringliche Worte zu sein, denn Patrick hat vorher alle, auch das Filmteam, weggeschickt. Patrick scheint in diesem Fall Wert auf intensiv-intime Betreuung zu legen. Nach dem Abschluss seines Turns trollt sich unser Aston Pilot, etwas verknautscht, hinter die Boxen. Ich komm ins Grübeln. Scheint nicht so einfach zu sein, dieses Formel 1 Fahren.

einmal formel 1 fahrenMarcel fährt als Erster. Er wird in den AGS-02 geschnallt, und man beginnt ihn an
die Kupplung zu gewöhnen, in dem man den Formel 1 hin und her bewegt, und Marcel den Druckpunkt erfühlen lässt. Dann rauscht Marcel ab, verschwindet aus der Boxengasse, und ist mit dem Formel 1 allein. Als er wiederkommt, ist er erst mal sprachlos, aber schaut happy aus. Er berichtet, dass er in den Schikanen eher hat rollen lassen, aber dass er auf der Geraden mal richtig durchgerissen hat, und die Beschleunigung der Wahnsinn ist.

Schau mir in die Augen, Grosser.

Nun bin ich an der Reihe. Der 99er Arrows von Pedro della Rosa, aktuell McLaren Mercedes Testpilot, rollt vor. Schon lustig, gegen den Burschen bin ich vor 15 Jahren Mal ein Formel 3 Rennen in Nogaro/Südfrankreich gefahren und jetzt wird ich in seinem Formel 1 festgeschnallt, allerdings komme ich in den Formel 1 mit 10 Jahren Verspätung. Naja, alles im Leben braucht seine Zeit, und so schließt sich der Kreis.

Jetzt wird es aber auch bei mir Ernst. Kupplungsrollübung beendet, der Motor wird gestartet. Wie im Briefing besprochen, schau ich auf Patrick. Er bedeutet mir die Drehzahl anzuheben, und zeigt mir dann an die Kupplung kommen zu lassen.
Diese Prozedur geht übrigens leichter, wenn man die Beine vorher trainiert hat, die Vorspannung der Kupplung ist nämlich brutal. Aber egal, nach ein paar Metern Schleifweg greift sie, und ich rolle die Boxengasse runter. Formel 1 Anfahren ist eigentlich ganz easy, und jetzt brauch ich die Kupplung ja nicht mehr, dachte ich.

Ride with the wind- und der Mistral pfeift ein Lied dazu.

Die erste 2. Gang Schikane am Ende der Gerade. Ich bin natürlich aus der Boxengasse heraus noch nicht voll unterwegs. Runterschalten, Einlenken, fühlt sich gut an – das Biest. Dann zum ersten Mal die Mistral-Gerade, ich zappe mich durch die Gänge. Ja bist du behämmert?. Ich versuch den Kopf gerade zu halten-keine Chance. Als ich zum ersten Mal auf die Start-und Zielgerade komm, leg ich den Kopf einfach gegen die Kopfstütze und zappe wieder durch.

2. Runde

Das Vertrauen in das Biest steigt, ich beginne richtig Rennauto zu fahren. Erstaunlich wie easy alles  funktioniert, speziell die Schaltung. Der Formel 1 lässt sich punktgenau platzieren und ist trotz seiner grösseren Ausmass gegenüber dem Opel Lotus, auch in den langsameren Ecken viel präziser zu bewegen.
Das ist eben ein richtiges Rennauto  und wo wir schon einmal beim Loben sind:
Es ist das Rennauto schlechthin. Die Spitze. Eine andere Welt.

3. Runde

Ich werde warm mit dem Ding. Beim Anbremsen zur Schikane nach Start-und Ziel verschwimmt mir schon die Optik durch Vibrationen. Durch die folgende Kurvenkombination geht´s mit einem sauberen Strich. Dann wieder kurze Beschleunigungsphase bis zur Kurvenkombination vor der Mistral-Gerade. Hm, ich glaub ich könnt die Schikane davor noch mehr attackieren. Jetzt wieder Mistral. Zapp,zapp,zapp. Kurz anbremsen,5. Gang, Courbes des Signes. Phänomenal, wie dieses Ding sich auf die Strasse saugt, speziell jetzt in den langgezogenen Kurven nach der Courbes des Signes. Um so schneller du mit dem Ding fährst, um so besser liegt es. Das macht richtig Spaß und hab ich in der Form noch nicht erlebt. Theoretisch kann man mit einem Modernen Formel 1 auch an der Decke entlangfahren, soviel Anpressdruck entwickelt er.

4. Runde

Ok. die letzte Runde. Maximum Attack. Ich bin im Rhythmus. Anbremsen nach Start und Ziel. 2.Gang. Dritter Gang. Durch die Kurvenkombination nach der Schikane. Hoch beschleunigen zur nächsten Kombination vor der Mistral. Später Bremspunkt, sehr später Bremspunkt !!!!. Pfiiiiihhh,quietsch-Stille. Das Biest hat zurück gebissen  Ich steh rückwärts. So schnell hab ich mich auch noch nicht gedreht. Ich glaub, ich hab noch nicht mal die Chance zum Gegenlenken gehabt, so schnell ist das gegangen.
Ich hab das Auto unterm Bremsen verloren, weil der Anpressdruck an dieser Stelle, auf Grund der relativ geringen Geschwindigkeit gering ist. Kurz überbremst, Hinterachse entlastet – und der Dreher war perfekt. So gewinnt man keine Rennen, es gilt der Spruch  „Um als Erster anzukommen, musst du erst mal ankommen.“

Die Jungs von AGS lassen mich gnädigerweise den Rest der Runde noch an die Box zurückfahren und ich komm noch mal zu einer zusätzlichen Anfahrübung im Formel 1.

Ich schau noch ein wenig den anderen Formel 1 Piloten zu. Bewundere den Le Mans Peugeot von 1993 bei seinen Runden und wundere mich mal wieder einmal, was die Franzosen sich so alles trauen. Der Peugeot ist nämlich ein diffiziles Teil und wird mit dem Laptop ans Laufen gebracht. Aber es geht. Aber um 17.00 Uhr ist Schluss, es gibt Diplome und den ersten Alkohol des Tages. Ein Schluck Champagner, wie das so in Frankreich üblich ist. Ich krieg noch einen Rüffel von Patrick, wegen meines Drehers, aber trotzdem ein Diplom, so dass ich mich jetzt einen Ex- Formel 1 Fahrer nennen darf 😉

 

 

PS.: Der Autor ist von der Rennsportlichen Materie nicht ganz unbeleckt und hat sich in diversen Formelrennserien und Ländern über Formel Ford, Formel 3 und Formel Atlantic, sowie wie als Instruktor in Rennfahrer-Schulen, ausgetobt. Und er bleibt ungenannt 😉 Der arme Autor.

Sensation: Opel (GM) steigt 2014 in die Formel 1 ein!

Es dürfte die Sensations-Meldung des Jahres sein – nach dem Opel ADAM Rallye Cup und dem Opel Astra GTC Cup im Rahmen der VLN, wird der GM-Konzern seine deutsche Marke Opel in die Formel 1 einsteigen lassen!

OPEL steigt 2014 in die FORMEL 1 ein!

Wie in den letzten Tagen aus sicherer Quelle durchsickerte, wird General Motors ab 2014 mit der Marke Opel in der Formel 1 antreten. Derzeit sind nicht alle möglichen Startplätze durch bestehende Teams besetzt und der Wechsel im 2014er Motoren-Reglement ermöglicht einen fairen Start bei der Entwicklung des gesamten Technikpakets.

Ab 2014 werden 1.6 Liter große V6 Turbo-Motoren mit einem Drehzahl-Limit von 15.000 Umdrehungen per Minute in der Formel 1 eingesetzt. General Motors scheint überzeugt davon, mit dem Engagement der „Marke Opel“ in der Formel 1, das gesamte Image der Marke gründlich aufpolieren zu können. Natürlich gibt es bislang keine Bestätigung für den Zusammenhang von Werksschließungen und den damit verbundenen Spar-Maßnahmen und dem F1-Einstieg. Aber jetzt macht dies alles natürlich auch einen Sinn. Ein Formel 1-Einstieg ist nicht billig, es wird mit jährlichen Kosten von mehr als 350 Millionen Euro gerechnet.

OPEL IRMSCHER F1 geistert derzeit als Name für das Formel 1-Team ebenso durch die Internetwelt, wie auch die Frage – ob es nicht wirtschaftlich sinnvoller gewesen wäre, die Marke Chevrolet zu verwenden.

Sicher scheint derzeit jedoch bereits, dass wir den Namen Schumacher schon bald wieder in der Formel 1 haben werden. Bedenkt man diesen Einstieg von GM mit der Marke Opel in die Formel 1, dann werden sowohl der Rückzug von Ralf Schumacher aus der DTM, als auch der Abschied von Norbert Haug von Mercedes leichter verständlich. Ein F1-Team wird nicht über Nacht aus dem Boden gestampft und auch wenn das F1-Projekt bei GM oberste Geheimstufe besitzt – es scheint bereits klar, dass Norbert Haug das Team leiten wird und Ralf Schumacher als Fahrer für das erste Cockpit gesetzt ist. Gerüchte über eine Schumacher-Doppelspitze aus Michael und Ralf Schumacher scheinen sich dagegen nicht zu bewahrheiten.

Wahrscheinlicher ist die Vergabe des zweiten Cockpits an einen US-Amerikaner, als Zugeständnis an die Konzern-Mutter General Motors.  Möglich erscheint jedoch auch noch immer der Einsatz von Timo Glock.

Als Team Principal wird derzeit Skip Barber gehandelt – was Sinn macht, da Skip durchaus auf viel Erfahrung in der Formel 1 zurück blicken kann.

Uneinigkeit scheint derzeit noch beim endgültigen Team-Namen und bei den Farben des Teams zu herrschen, während die klassischen Opel-Motorsportfarben als gesetzt gelten, scheint es Probleme mit dem Hauptsponsor, der Deutschen Bahn zu geben. Da deren Farben hierzu nicht passen würden.

Ich bin sehr gespannt, wie diese Entwicklung von den Deutschen Motorsportfans aufgenommen wird und freue mich auf die nächsten News zu diesem Thema!

Weitere Quellen: asphaltfrage.de
Mein Auto Blog, 1300ccm, Auto-Diva, The Car Addict, NewCarz, Rad Ab, fahrrückt, Autokarma, veight, formel1-blog, motoso, billigstautos, exclusive-live, Automobil-Blog
passion:driving

 

Edit: Veröffentlicht wurde diese Meldung am 1. April, so als Hinweis 🙂

Robert Kubica für Mercedes-Benz in die DTM?

Sehen wir den ehemaligen Formel 1 Piloten Robert Kubica schon bald in einem Mercedes-Benz DTM-Rennwagen?  Immerhin hat er die letzten Tage einen DTM-Boliden in Valencia getestet. Je nachdem wie erfolgreich die Testfahrten ausfallen, könnte es also sein, dass der Pole Kubica von der Formel 1 nun schon bald in eine DTM-Saison mit Mercedes startet. In der Formel 1 hatte er seit einem schweren Rallye-Unfall 2011 kein Cockpit mehr besetzt. Die Unfallfolgen und die Genesung hielten den talentierten Polen bisher von einem Comeback in der Königsklasse ab.

Für 2013 wurde Kubica auch mit keinem F1-Rennteam in Verbindung gebracht – umso logischer die mögliche Neu-Orientierung. Immerhin will die DTM die Königsdisziplin im Tourenwagensport sein.

Robert Kubica ist nicht neu im Sterne-Stall, bereits  2004 fuhr der junge Kubica mit einem Dallara-Mercedes in der Formel 1.
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