Nur gucken, nicht anfassen? Nicht mit Mazda

Mazda setzt neuerdings auf einen flexiblen Pop-Up-Stand, der an beliebten, stark frequentierten Standorten zum Einsatz kommen soll. Warum? Die Japaner wollen eine beeindruckende Präsentation der Markenwerte – also Design, Technologie und Fahrspaß – in einer neuen Strategie an den Mann und die Frau bringen. Teil diese Ausrichtung ist auch eine neue Messestrategie, die ihren Fokus auf Veranstaltungen ohne Auto-Ausrichtung legt. Das wollen wir uns doch einmal genauer ansehen.

Einfach mal über den Tellerrand blicken

Mazda startet mit dem neuen Konzept aber nicht einfach auf blauen Dunst (der bei den heutigen Abgasnormen eh nicht aus den Endrohren kommt – aber das nur am Rande), sondern baut auf Erfahrungen. 2017 installierte der Autobauer bereits zwei temporäre Pop-Up-Lounges in Düsseldorf und Berlin, mitten in den Innenstädten. Nun wolle man den „nächsten Schritt“ gehen und direkt auf potentielle Kunden zugehen. „Überraschend anders“ ist eine weitere diese Formulierungen, die man im Zusammenhang damit in den Augen der Mazda-Marketingexperten aufblitzen sieht.

Das neue Präsentationskonzept stellt einen flexiblen Pop-Up-Stand an lebendigen Orten mit hoher Publikumsfrequenz in den Fokus. Damit streben die Japaner einen etwas anderen Auftritt an, der nicht nur neugierig macht, sondern auch passend auf den neuen Mazda 3 ausgerichtet ist. Zudem wird die brandneue, zukunftweisende Skyactiv-X-Technologie vorgestellt. Nicht zu vergessen natürlich: Das 30-jähriges Jubiläum des Kult-Roadsters Mazda MX-5.

Der Mazda Pop-Up-Stand

Auf Kundenfang möchte man mit einem Stand aus mehreren Elementen gehen, der auf verschiedenen Events genetzt wird. Natürlich will man so ein Millionenpublikum erreichen. Und wenn man sich die Frankfurter Fußgängerzone an einem sonnigen Frühsommertag vorstellt, dann ist diese Vorstellung nicht weit weg von der Realität.

Der Mazda MX-5 feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum

Darüber hinaus will Mazda auf Sport- und Musikveranstaltungen aktiv werden und nicht nur Einkaufsstraßen belagern. Auch Stadtfeste seien in Planung. Und genau hier stellt sich die Frage: Kennt man diesen Ansatz nicht schon? Der verkaufsoffene Sonntag mit Autoschau in der nächsten Kleinstadt? Klingelt es da? Mazda geht diesen Weg, erweitert ihn aber um den hochwertigen Stand, der genauso wie der Innenraum eines Mazdas wirken soll – hochwertig. So kommen die Japaner zu ihrer Zielgruppe und nicht umgekehrt.

IAA in Frankfurt, Autosalon in Paris? Leider nein!

Neben diesen Standorten möchte Mazda auch auf Messen angreifen – nur eben nicht auf Automessen. Seit 2014 sind die Japaner bereits auf der photokina in Köln sowie auf der IFA in Berlin vertreten und sammeln hier gute Erfahrungen. Besonders attraktiv wird hier das Publikum wahrgenommen: Jung, technikaffin und modebewusst.

So soll der Pop-Up-Stand von Mazda aussehen. Als Skizze schon mal nicht schlecht.

Einen eher klassischen Ansatz verfolgt Mazda mit der Unterstützung von Mazda-Händlern bei regionalen Aktivitäten. Auch hier soll ein intensiverer Austausch mit lokalen Interessenten fokussiert werden und die Marke vor Ort verankern. Dabei soll eine kleinere Variante des Mazda Pop-Up-Standes genutzt werden.

Die großen Automessen lässt Mazda in der aktuellen Strategie hingegen aus und konzentriert sich auf nur noch eine wichtige Messe je Kontinent. Entsprechend wird man Mazda auf der IAA 2019 vergeblich suchen. Die Japaner werden, was Europa anbelangt, nur auf dem Genfer Automobilsalon von 7. bis 17. März zu sehen sein. Dort wolle man aber mit einer Weltpremiere glänzen. Man darf gespannt sein.

Hey Mercedes!

Wissen Sie auf Anhieb, wo ihr Köpfchen für die Sitzheizung im Auto ist? Oder welche Befehle ihr Navigationssystem, in welcher Reihenfolge erwartet, um eine Adresse per Sprache einzugeben?

Genau das ist das Problem. Eigentlich ist Sprachsteuerung nützlich. Es ist die natürlichste Form der Verständigung unter Menschen. Wäre es nicht toll, wenn das eigene Auto so viel Sprache verstehen würde un…

Alle Highlights, bevor es losgeht: Seat auf der IAA

Es ist noch gut eine Woche hin, bis die IAA 2017 ihre Tore für die Weltöffentlichkeit öffnet. Doch Seat hat es besonders eilig, seine Highlights schon jetzt zu präsentieren. Und diese haben es in sich! Die Kompaktklasse der Spanier wird mit einem neuen Topmodell, dem Seat Leon Cupra R, gekrönt, das natürlich im Mittelpunkt des Messeauftritts steht. Daneben zeigt man aber auch den Seat Arona, ein SUV im B-Segment, das besonders wichtig für die aufstrebende Marke ist. Und auch technisch legen die Spanier ein Pfund auf den Tisch: Der Sprachassistent von Amazon – “Alexa” – soll zukünftig in die Modellpalette integriert werden. Read more

Seoul Motor Show – Aufbruch in Ökorea

Seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen. Kein Volk leidet darunter wohl so wie die Südkoreaner. Im Osten leben die Japaner, die das Land im vorigen Jahrhundert lange besetzt und geknechtet haben. Im Norden droht das Brudervolk unter seinem selbsternannten „großen Führer” beinahe täglich mit atomarer Zerstörung. Und China im Westen? Nimmt den 25 Millionen Bürgern der Hauptstadtregion Seoul einfac…

Mercedes-AMG GTVier – Kommt er auch als Diesel?

Eben erst in Genf auf dem Automobil-Salon präsentiert, zeigt sich das neue Mercedes-AMG GT-Concept jetzt auf autohub.de in einer digitalen Computerretusche, reif für die Straße. Mercedes-AMG GT4, der interne Projektname, der allerdings weniger eine Klassifizierung für den Motorsport darstellt, wie das GT3-Signet seiner Brüder, sondern vielmehr ein Hinweis auf die „pragmatischen“ Seiten des ersten reinen AMG-Sportwagens sein soll. 

Viersitzer AMG mit Dieselschub?

Mercedes-AMG GT-Concept „GTvier“

Politisch korrekt stellte Mercedes-AMG das Concept-Fahrzeug als „EQ Power+“ in Genf vor. Die vermutlich coolste Kombination derzeit. Eigenständiger AMG-Sportwagen mit Platz für bis zu vier Personen, aber mit einem hypermodernen Antrieb, der V8-Power mit lautloser E-Technik kombiniert. Bis zu 815 PS sind im Gespräch, wenn man bei Mercedes-AMG über den zukünftigen Gegner von Porsche Panamera und Audi A7 spricht. Das man die Marke EQ, die im Konzern für die saubere Technik der Zukunft steht, gleich einmal in Verbindung mit einem neuen Supersportler bringt, zeigt aber auch die Ernsthaftigkeit mit der man nun endgültig das Thema „neue Antriebstechniken“ angeht.

Das einem da vor lauter Öko-Correctness nicht der grüne Schauer am Rücken hinab läuft, dafür dürfte der Ausblick auf die Performance eines 800+ PS Sportlers mit Allradantrieb und, ganz sicher, auch Allradlenkung stehen. Allerdings wird damit auch ein Grundsatz von Tobias Moers, dem AMG-Chef mit dem Sportfahrer-Herzen in Frage gestellt. Denn für die richtige Skalierung eines völlig neuen AMG-Sportlers muss eine Bandbreite an Antrieben ermöglicht werden.

Und stehen A7, 6er Grand Coupe und Porsche Panamera im Fadenkreuz, dann muss es den AMG GTVier auch als Diesel geben. Was noch deutlich spektakulärer wäre, als der Viersitzer an sich. Ein R6-Diesel mit dreifach Ladung und – ganz easy – 400 PS?

Wir werden es erleben. Als V8 und Plug-in Hybrid wird man den viersitzigen „Pure AMG“ Sportler ganz sicher erleben, als Diesel? Ich würde da eine Wette eingehen … unser „graue“ Mercedes-AMG GTVier ist eine Computerretusche, aber so könnte er kommen.

 

Und hier die Fotos des Concept-Fahrzeuges:

 

Paris 2016: Die harte Realität

Mit einiger Verwunderung haben wir bereits vom Salon in Paris berichtet. Wo sie also schon bloß herkömmliche Modelle mit konventionellen Motoren und überschaubarer Technik feilbieten – was bekommt man als Kunde tatsächlich?

Und wir meinen jetzt abseits vollausgestatteter Presse-Testwagen, hochsubventionierter Firmenleasing-Kalkulationen, sondern: echte Autos, bezahlt mit echtem Geld.

Da wären: Nissan Micra, Suzuki Ignis, Opel Karl Rocks und Citroën C3. Alle fischen im Haifischbecken unter 15.000 Euro, alle wollen sie ein bisschen Lifestyle bieten, ein bisschen Show und eine gewisse Andersartigkeit zum Establishment.

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Bei genauerem Hinsehen fällt dir aber der Kitt aus der Brille.

Was dort mittlerweile für Materialien eingesetzt werden, macht sprachlos. Wir sind da jetzt wirklich keine großen Fetischisten, aber wenn eine ganze hintere Türtafel aus einem gepressten Stück Hartplastik besteht? Wir reden da jetzt gar nicht über Anfassqualität, Haptik, Geruch und Geräusch. Alleine so etwas anschauen zu müssen, ist eine Beleidigung – auch (und gerade!) für 15.000 Euro.

Ein bisschen Farbe, ein bisschen Stoff, ja vielleicht sogar etwas Design? Sicher, es kostet Geld. Aber ist es der Kunde nicht wert? Muss man wirklich den Gewinn derart optimieren, dass der Look zwar auf den ersten Blick „cool“ ist, er sich beim zweiten aber als totale Katastrophe entpuppt? Klar, wie oft fahren wir mit Passagieren, wer sitzt in seinem eigenen Auto schon oft hinten – das alles sind Argumente. Und der Hersteller nutzt sie, um schamlos den Preis hoch zu halten, ohne Gegenwert zu bieten.

Früher – und das meinen wir ernst – hat es das so noch nicht gegeben. Alleine, weil es nicht die Möglichkeit gab, solche großen Spritzguss-/Kunststoffformteile in einem Stück in Freiform herzustellen. Damals gab es vielleicht ein bisschen nacktes Blech zu sehen, doch immerhin war es dann: Abwechslung, bunt, fröhlich. Wer dagegen den hinteren Türgriff im Ignis zwei-, dreimal zumacht, der bekommt der Dreck aus dem offenporigen (!), weißen Kunststoff schon gar nicht mehr raus. Hauptsache aber, der Coffee-to-Go-Becher hat seine passgenaue Aussparung bekommen.

Und ja, mögen Karl und Ignis in einem wirklich preisumkämpften Segment antreten, gerade dem neuen Micra hätten wir mehr zugetraut. Von außen ist er ein sehr gelungener Wurf, auch die Fahrerposition sitzt wirklich gut. Feines Lenkrad, gute Ergonomie und vorne eben auch ansprechende Materialien. Nur hinten dann eben die gleiche Katastrophe wie bei einem Dongfeng. fabian-mechtel-paris-019-haptik-verarbeitung fabian-mechtel-paris-021-haptik-verarbeitung fabian-mechtel-paris-020-haptik-verarbeitung

Die wohltuende Ausnahme – und deshalb unser tatsächlich größtes Messehighlight – war der C3 von Citroën. Man muss ihn als geschmacksneutralen Cactus sehen, der all die genialen Ideen des großen Bruders in einen massenverträglichen Look gepackt hat. Hier stimmt wirklich alles: außen nett, tausendfach kombinierbar in den wildesten Farben. Innen mit feinen Bezugsstoffen (und große Auswahl bei selbigen), durchdachtem Armaturenbrett und aufmerksamen Details. Vor allem aber gutem Design und ansprechendem Material.

Kurz: der Citroën C3 ist einfach liebevoll gemacht.

Dieses Attribut geht den anderen Herstellern völlig ab. Der Rubel muss rollen, sonst zählt wenig. Dumm nur, wenn der Kunde irgendwann keine Lust mehr hat, einfach nur Geld für einen schönen Schein aus der Tasche gezogen zu bekommen, am Ende dann aber in der harten (Plastik-)Realität absteigen muss.

Ein bisschen Freude am Auto, ist das wirklich so schwer?

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Welcome to the Hypercar-Club: AMG!

Es ist nur ein Foto. Nein, nicht einmal. Es ist nur eine Silhouette. Die Andeutung einer Form und dennoch eine Nachricht, die im Kreise derer mit dem dicken Geldbeutel und der Lust am perfekten Sportwagen für leichtes Herzkammer-Flimmern sorgt. Mercedes-AMG bestätigt den Bau eines Hypercars. Also, kein Sportwagen, sondern ein Vierrad in der Kategorie darüber. Noch gibt es nur diese eine Zeichnung. Zweidimensional. Le Mans Gene sind sichtbar. Aber Formel 1-Technik soll es sein.

Die Erfahrung aus Jahren der Formel 1-Dominanz soll eingepackt werden in eine erotische Hülle mit vier Gummiwalzen. Nichts soll der Performance im Wege stehen. Wir sind sehr gespannt, denn eigentlich gibt es bislang nichts zu erzählen, abgesehen von der Bestätigung. Das Hypercar aus Affalterbach. Es kommt.

AMG gegen den Rest der Welt! Hypercar-Porno aus der schwäbischen Provinz?

Aston Martin RB 001, Bugatti Chiron, McLaren P1 und Ferrari La Ferrari – aufgepasst, die Schwaben kommen!

Und alles, was wir jetzt über E-Motoren, Hybridantrieb, Allradlenkung, aktive Aerodynamik und Turbolader-Anzahl schwadronieren können, wäre reine Spekulation. 1.000 PS oder mehr? 1 Kilogramm pro PS, oder weniger? WIR HABEN SCHLICHT KEINE AHNUNG! Noch hat niemand eine Ahnung. Wir wissen nur eines: Wenn das Mercedes-AMG Hypercar kommt, dann wird ein Statement sein. Denn dafür steht die Entwicklung der Marke AMG in den letzten 5-6 Jahren. Ein Erfolg jagt den nächsten. Dominanz wird etabliert. Kaum eine Sportwagen-Marke hat sich in den letzten Jahren derart neu positioniert, wie die Marke Mercedes-AMG. Ein C63 ist heute mehr als ein Boulevard-Racer und der AMG GT S ist die Wiedergeburt des klassischen Sportwagen-Traums, nur viel besser. Und mit AMG GT R und den ebenso frisch vorgestellten Roadster-Modellen wird Affalterbach zum Alptraum der Zuffenhauser und das muss man erstmal schaffen.

Wer mag da am AMG-Hypercar zweifeln?

Auto Salon Paris/Paris Motor Show, France, Paris, 28.09.2016: 2016 Mondial de L'Automobile - Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien
Die Mercedes-AMG Sportwagen-Familie bekommt ein Oberhaupt. Eines oberhalb des Mercedes-AMG GT3.

Auto Salon Paris/Paris Motor Show, France, Paris, 28.09.2016: 2016 Mondial de L'Automobile - Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien
Die Mercedes-AMG GT-Familie besteht aus Roadstern, Coupés und reinrassigen Racern. Und darüber rangiert schon bald ein Hypercar!

Auto Salon Paris/Paris Motor Show, France, Paris, 28.09.2016: 2016 Mondial de L'Automobile - Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien
Alles was wir wissen: Eine 2D-Form 😉

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

 

 

Paris 2016: SEAT präsentiert den Ateca X-perience – Das Interview

Der in Paris vorgestellte Seat Ateca X-perience spielt in diesem Artikel nur eine untergeordnete Rolle, denn noch ist es ein Konzeptfahrzeug. Viel wichtiger war uns das Gespräch mit Sven Schawe, dem Leiter Gesamtfahrzeug-Entwicklung von Seat, zu den Themen aktive- und passive Sicherheit. Moderne Fahrzeuge bieten eine Vielzahl an Assistenzsystemen und gerade ein SUV wie der Ateca benötigt ein gewisses Maß an Hirnschmalz in der Entwicklung. In unserem Video erklärt der Leiter der Gesamtfahrzeug-Entwicklung die Vorzüge und die Hintergründe beim Thema Sicherheit, in Bezug auf das urbane Stadt-SUV von SEAT.

Seat Ateca – Sicherheit first?

Das Konzeptfahrzeug der Pariser Messe ist der SEAT x-perience, auch hier glauben wir an einen möglichen Serienstart. Eventuell nicht ganz so martialisch wie gezeigt, aber ganz bestimmt noch ein Stück geländegängiger als bisher! Wir freuen uns auf eine Testfahrt – wie sieht es mit Euch aus? Kommentiert hier oder auf Facebook!

Auto Salon Paris/Paris Motor Show, France, Paris, 29.09.2016: 2016 Mondial de L'Automobile - Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien

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(Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf)

Einblicke in die Zukunft der Trucks – ZF Innovation Truck

Wie zeigt man, was man im Alltag nicht sehen kann? Wie erklärt man, was automatisch abläuft? Wie demonstriert man die Kompetenz, wenn die eigenen Produkte immer unter dem Label der großen Marken bekannt werden? So wie es ZF auf der Nutzfahrzeug-Messe 2016 in Hannover getan hat. Mit einem Truck aus Acryl-Glas.

Der ZF Innovation Truck, der Sicherheit unter das Blechkleid geschaut

ZF hat eine Vision. Die „Vision Zero„. Und damit 100% Sicherheit. Die Vision des unfallfreien Fahrens. Aber ZF baut doch gar keine Autos? Stimmt. Die Fahrzeuge kommen von den großen Marken, aber ohne die großen Zulieferer gäbe es keinen Fortschritt. Und ZF ist einer der Schrittmacher für diesen Fortschritt. Man forscht, man entwickelt und dann bietet man komplette Systemlösungen an. Die Automobil-Hersteller bedienen sich an diesen Baukästen.

Global Press Event ZF TRW 002 Truck LKW Sicherheit

SEE. THINK. ACT.

Es sind die Systeme von ZF, die Fahrzeugen dabei helfen, die Umgebung zu erfassen, Situationen zu beurteilen und dann entsprechend zu reagieren. Vom Radarsystem über Kamera-Einheiten bis zur aktiven Hinterachslenkung und den integrierten Bremssystemen. Es ist Know-how aus Deutschland, Know-how von ZF, mit dem Autos seit Jahren sicherer und intelligenter werden. Für den Konzern ZF, groß und bekannt geworden durch aufwendige Mechanik, Präzision und die Expertisen bei der Getriebe-Herstellung, ist der Wandel in der Automobil-Industrie eine spannende Herausforderung. Den Veränderungen trägt man Rechnung. Weg von der reinen Mechanik, hin zu einem Konzern, der alle Disziplinen des modernen Fahrzeugbaus kombiniert. Das Streben nach Effizienz und dem Absenken von Emissionen führt zu elektrischen Antrieben. Die Elektrifizierung steht vor dem Durchbruch. Und gleichzeitig werden unsere Autos immer intelligenter. Clevere Büchsen auf Rädern, die uns schon bald autonom von A nach B bringen werden. Und ZF sieht sich an der vordersten Front in der Entwicklung der Zukunftstechniken.

Vom PKW zum LKW

mein-auto-blog ist als reines Autoblog gestartet, die Welt der Trucks war außen vor. Doch in dieser Welt tut sich noch viel mehr als bei den PKW. Es ist also an der Zeit, sich dort ein wenig mehr umzuschauen! Die berühmte „letzte Meile“, der Stadtlieferverkehr – er nimmt weiter zu und wird immer wichtiger. Gleichzeitig ist die Globalisierung ohne Fernlastverkehr nicht mehr vorstellbar.

Sicherheit im professionellen Lastverkehr? Ein wenig beachtetes Thema. In die Schlagzeilen gerät es nur, wenn wieder einmal ein LKW in ein Stauende fährt. Dass sich beim Thema Sicherheit bei den LKW aber ebenso viel tut, zeigt ZF mit seinem „Innovation-Truck“.

Sicherheit für Brummi-Fahrer

Zusammen mit den Kollegen von rad-ab.com und ausfahrt.tv hat sich mein-auto-blog auf der Nutzfahrzeug-IAA auf dem Stand von ZF umgeschaut. Und ZF hat sich ein besonderes Schaustück einfallen lassen. Einen Truck vollständig aus Acrylglas. An diesem Truck wird einem dann erstmalig bewusst, wo überall ZF drinsteckt. Am besten, ihr schaut Euch das VIDEO an!

Wer mehr zum Thema Sicherheit und Zukunft erfahren möchte, der sollte sich das ZF -Magazin „drive“ herunterladen (klick).

 

 

Techno Classica – Volkswagen im Rausch des Golf GTI

Gran Turisme Injection – abgekürzt GTI – steht für eine ganz besondere Erfolgsgeschichte. Der sportliche Golf sollte eigentlich nur eine Kleinserie werden, doch daraus wurde weit mehr als das. Die Kultgeschichte des Volkswagen Golf GTI jährt sich 2016 zum vierzigsten Mal und das nehmen die Wolfsburger zum Anlass, die Geschichte des GTI mit den verschiedenen Modellen nachzubilden – von der Vergangenheit bis zum neuesten Modell. Read more

Citroen SpaceTourer Hyphen: Wenn man das Ziel aus den Augen verliert

Stellen wir uns mal vor, wir sind ein Autohersteller. Im Volumensegment. Also Supermarkt statt Feinkostladen. Unsere edlen Tropfen haben wir eben ausgegliedert und DS genannt. Jetzt müssen wir also mit Hausmannskost ordentlich Wind machen.

Citroen hat in Europa noch dazu ein kleines Neuheitenloch. Während man in China fröhlich neue DS-Modelle launcht und angeblich sogar die Nullserie eines neuen C6 von den Bändern läuft, muss es hier eine neue Transporterbaureihe richten. Das Nutzfahrzeug wird wie bisher Jumpy heissen (ja, Jumpys gibt’s auch im Supermarkt – das sind Chips in Känguru-Form), neu ist die Personentransporter-Version namens SpaceTourer. PSA-Schwester Peugeot bringt ein gleiches Modell und auch Toyota ist als Kooperationspartner wieder mit an Bord.

Um aufzufallen, hat sich Citroen für den Genfer Salon im März ein ganz besonderes Konzeptauto ausgedacht. Wenn alle Welt von Kompaktwagen und Mittelklasselimousinen auf SUV umsteigt, warum also nicht noch höher denken? Auftritt Citroen SpaceTourer Hyphen.

Zur Erinnerung: Ein Hyphen ist ein Bindestrich (die Pilzzellen gleichen Namens lassen wir mal unerwähnt), auch Trennstrich genannt. Will der Hyphen also den SpaceTourer-Piloten vom Rest der Welt trennen? „Sucht Ihr nur mit Euren Qashqais und Co. Parklücken, wenn ich am Wochenende nichts vorhabe, starte ich spontan bei der Rallye Dakar!“.

Hinten offene Scharniere: Da mussten die Auspuffblenden an die Seite wandern.
Hinten offene Scharniere: Da mussten die Auspuffblenden an die Seite wandern.

Beim Wüstentrip eher hinderlich wären die am Showcar verbauten Schneekrallen an den Offroadreifen. Ansonsten kommt der trennende SpaceTourer einem Expeditionsfahrzeug optisch schon sehr nahe. Wenn man sich länger als gewohnt am Citroen-Stand die Augen reibt, könnte das auch an der grellen Zweifarbenlackierung liegen. Auch im Innenraum geht es grell-bunt weiter. Im Pressetext liest man von „belebendem Design“ und einem „erfrischenden Innenraum“ – so kann man es auch sehen. Patienten mit Herz-Rhythmus-Störungen sollten den SpaceTourer Hyphen aber nur kurz betrachten. Das gilt auch für Fans alternativer Antriebsformen. Denn auch als Konzeptstudie verpasst der SpaceTourer ein Statement in Richtung Elektromobilität. Unter der Motorhaube steckt ein herkömmlicher Diesel mit 150 PS Leistung. Der wird auch den normalen SpaceTourer antreiben, um Hotelgäste vom Flughafen ins Skiressort zu shutteln oder die Großfamilie zur Oma.

Also ein leider halbherziger Messeauftritt. Das gilt auch für den Namen. Das Geheimnis darum lüften wir jetzt: Für die Studie ging Citroen eine Kooperation mit der französischen Elektropop-Gruppe „Hyphen Hyphen“ ein. Nur warum baut man dann keine extravagante Klanganlage in den Bus ein, der doch mit seinem Volumen einen perfekten Resonanzkörper darstellt?

Einen hochgebockten Allradbus, der den Fahrer noch mehr einmauert und von der Außenwelt abkanzelt als die modernen SUV-Trümmer, brauchen wir aber nicht unbedingt. Messeauftritt hin oder her.

Innen geht es auch ohne Menschen wild zu - Pop Art im Citroen-Bus?
Innen geht es auch ohne Menschen wild zu – Pop Art im Citroen-Bus?

News: Volkswagen Amarok und Crafter als mobiler Arbeitsplatz für Handwerker

Volkswagen Nutzfahrzeuge ist auch in diesem Jahr wieder auf der Leitmesse der Dach- und Holzbaubranche in Stuttgart vertreten. Zwischen dem 02. und 05. Februar können sich Messebesucher auf dem 220m² großen Stand in Halle 9 drei vielseitige Umbaumöglichkeiten auf Basis des Volkswagen Amarok oder Crafter anschauen.

Die beiden Nutzfahrzeuge sind dabei für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht. Unterstützt wird Volkswagen von den Partner-Aufbauherstellern Sortimo und Bott. So lassen sich, je nach Modell, verschiedene Holzbau-Materialien und -Werkzeuge in den Volkswagen aus Hannover unterbringen. Dank variabler Module soll das Handwerkszeug mühelos, flexibel und sicher transportiert werden können.

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Der Volkswagen Amarok Atacama zeigt in Stuttgart einen Heckausbau von Sortimo mit drei Schwerlastauszügen, den sogenannten „Jumbo Units“. Sie bieten ein Ladvolumen von je 100 kg auf dem Heck des Pic-Ups. So hat man viel Stauraum für großes Ladegut und kann jederzeit gut darauf zugreifen. Zum einen bieten die Jumbo Units große Griffmulden und robuste Teleskopschienen, zum anderen sind sie variabel und entsprechend den Bedürfnissen zu montieren, was dem modularen Baukasten zu verdanken ist. Zudem bietet der Amarok einen wasserdichten Ladungssicherungsboden, an dem man allerlei schwere Arbeitsgeräte befestigen kann.

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Der Volkswagen Crafter 35 4Motion wird in zwei Varianten gezeigt. Zum einen mit einem integrierten Arbeitsplatz, womit der Transporter als ideales Werkstatt- und Servicefahrzeug durchgeht. Der Partner Bott bietet hier ein umfangreiches, modulares Regalsystem sowie einen kompletten Arbeitsplatz an. Ergänzt wird das Fahrzeug von einem Unterflurgenerator, der eine autarke Energieversorgung ermöglicht. So können Maschinen und elektrische Geräte auch unterwegs problemlos eingesetzt werden. Zum anderen wird ein Volkswagen Crafter 35 mit Hochdach gezeigt. Dieser ist speziell für Tischler und Schreiner gedacht und bietet mit seiner Fahrzeugeinrichtung von Sortimo ein multifunktionales Transport, Ordnungs- und Arbeitssystem. Dazu zählen robuste Schubladengehäuse und Wannen aus pulverbeschichtetem Stahlblech. Die Einzelteile sind frei kombinierbar, damit man sich von seinem Ladegut nicht einschränken lassen muss. Zudem ist eine serienmäßige Ladungssicherung integriert, die das gefährliche Verrutschen der Arbeitsmaterialien verhindern soll. Safety first also – im Arbeits-, wie auch im Privatleben.

News: VW und der bunte IAA-Abend – Zwischen Vision und Wirklichkeit

Am Vorabend großer Automobilschauen lädt Volkswagen traditionell zum Konzernabend, um den in Hundertschaften angereisten Journalisten die Neuheiten der Marken zu präsentieren. Die Stars des Abends waren aber natürlich die automobilen Neuheiten, denen in der Frankfurter Fraport-Arena eine überdimensionale Bühne bereitet und deren Auftritt von aufwendiger Lichttechnik untermalt wurde.

Sachlicher Höhepunkt war zweifelsohne die Neuauflage des VW Tiguan, mit dem sich die Wolfsburger optisch immerhin ein wenig aus der Biedermann-Ecke wagen. Das erste Kompakt-SUV auf MQB-Basis (Modularer Querbaukasten, also VWs Bauteileset für Modelle mit quer eingebautem Motor) glänzt mit dynamischerer Optik und ist sowohl in einer Gelände-Allrad-Ausführung wie auch in einer sportlicheren Variante für die Stadt erhältlich. Außerdem hat VW die Plug-in-Variante GTE vorgestellt, die rund 50 elektrische Kilometer schaffen soll. Aufgeladen wird der Akku an der Steckdose, Solarzellen auf dem Dach sollen zudem, eitel Sonnenschein vorausgesetzt, Strom für bis zu 1.000 zusätzliche Kilometer.

Außerdem hat VW die Plug-in-Variante GTE vorgestellt, die rund 50 elektrische Kilometer schaffen soll.
Außerdem hat VW die Plug-in-Variante GTE vorgestellt, die rund 50 elektrische Kilometer schaffen soll.

Das Thema SUV hat auch Audi besetzt, die Ingolstädter haben neben dem neuen A4 auch die Studie E-tron Quattro mit an den Main gebracht. Technisch markiert das Concept Car Audis erstes reines Elektroauto, mit dem die Ingolstädter Tesla das Fürchten lehren wollen: 500 Kilometer Reichweite, 400 davon nach nur 30 Minuten Ladezeit, sind eine klare Ansage. Optisch gibt die Studie zudem einen Ausblick auf dem kommenden Q6, schließlich will Audi die SUV-Coupé-Nische nicht allein BMW und Mercedes überlassen. 2017 soll der fertige Q6 kommen, dann vielleicht schon, wie die Studie, mit Highend-Lichtern in OLED-Technik und ohne Außenspiegel.

Technisch markiert das Concept Car Audis erstes reines Elektroauto, mit dem die Ingolstädter Tesla das Fürchten lehren wollen.
Technisch markiert das Concept Car Audis erstes reines Elektroauto, mit dem die Ingolstädter Tesla das Fürchten lehren wollen.

Die Krone setzt dem SUV-Segment Bentley auf, die mit dem Bentayga den Range Rover vom Thron des vornehmsten Offroaders stoßen wollen. Der Luxusliner, der technisch mit dem Audi Q7 verwandt ist, stellt alles bisher da gewesene in den Schatten: 2,4 Tonnen bringt er auf die Wage, die ein 608 PS starker Zwölfzylinder in aberwitzigen 4,1 Sekunden auf Tempo 100 katapultiert, erst bei 301 km/h ist Schluss. Dazu gibt es nur die feinsten Materialien –98 Prozent aller Innenraumteile sind beledert. Auch preislich legt Bentley den Maßstab hoch: Für den Bentayga müssen rund 200.000 Euro auf den Tisch gelegt werden.

Die Krone setzt dem SUV-Segment Bentley auf, die mit dem Bentayga den Range Rover vom Thron des vornehmsten Offroaders stoßen wollen.
Die Krone setzt dem SUV-Segment Bentley auf, die mit dem Bentayga den Range Rover vom Thron des vornehmsten Offroaders stoßen wollen.

Deutlich näher am normalen Endkunden zeigen sich VW Nutzfahrzeuge und Skoda. Letztere stellten den Superb Combi vor, der noch mehr Platz bietet als die ohnehin schon äußerst geräumige Limousine. Und die Väter des Multivans haben mit der Edition Panamericana einen VW Bus mit 200 PS starkem Diesel, Allrad und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Räder gestellt, der dank Höherlegung auch für schlechte Wege gewappnet ist. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Seats Studie, der Leon Cross Sport –eine Mischung aus Leon Cupra und X-Treme; ein sportlicher Zweitürer mit 300 PS einerseits, der mit Kunststoffplanken, etwas robusterer Optik und Allradantrieb auf Ma(ts)cho macht. Die Studie soll zum einen auf Seats SUV einstimmen, das im Frühjahr 2016 kommt und ist auch der Startschuss für weitere Modellneuheiten der Spanier.

Der Seat Leon Cross Sport – eine Mischung aus Leon Cupra und X-Treme.
Der Seat Leon Cross Sport – eine Mischung aus Leon Cupra und X-Treme.

Ganz und gar nicht auf dem SUV-Trip zeigten sich Volkswagens Supersportler, Lamborghini und Bugatti. Die Italiener schieben mit dem Huracán LP610-4 Spyder die offene Variante ihres „Kleinen“nach und setzen dabei weiterhin auf ein Stoffverdeck. Und Bugatti gibt nach unzähligen Varianten des mittlerweile ausverkauften Veyron in den vergangenen Jahren auf der IAA mit dem Vision Gran Tourismo einen Ausblick auf seinen kommenden Supersportler, der wohl auf den Namen Chiron hört und noch schneller sein soll als der Veyron: mit knapp 1.500 PS wird er in zwei Sekunden auf hundert beschleunigen und bis zu 463 km/h erreichen.

Die IAA-Studie selbst sieht Bugatti als „ein Geschenk an all die Fans“der Marke: Rund 70 Millionen Spieler der Playstation-Rennsimulation Gran Tourismo können damit zukünftig schnelle Runden drehen. Der Chiron dagegen wird für die meisten unerreichbar sein: Er soll 2,2 Millionen Euro kosten.

Bugatti gibt auf der IAA mit dem Vision Gran Tourismo einen Ausblick auf seinen kommenden Supersportler, der wohl auf den Namen Chiron hört und noch schneller sein soll als der Veyron.
Bugatti gibt auf der IAA mit dem Vision Gran Tourismo einen Ausblick auf seinen kommenden Supersportler, der wohl auf den Namen Chiron hört und noch schneller sein soll als der Veyron.

Dagegen dürfte selbst Porsches E-Mobil ein Schnäppchen werden. Die Vision, die die Stuttgarter neben dem gelifteten 911er gezeigt haben, hört auf den Namen Mission E und ist Porsches Vorstellung eines Elektroautos, das den Firmennamen mit Stolz tragen darf. Optisch ist die Studie eine Mischung aus Elfer und Panamera mit einem Hauch VW XL1. Rund 600 rein elektrische PS sollen den Stromer antreiben und für eine Sprintzeit von dreieinhalb Sekunden und eine Vmax jenseits von Tempo 250 gut sein.

Die Vision, die die Stuttgarter neben dem gelifteten 911er gezeigt haben, hört auf den Namen Mission E und ist Porsches Vorstellung eines Elektroautos, das den Firmennamen mit Stolz tragen darf.
Die Vision, die die Stuttgarter neben dem gelifteten 911er gezeigt haben, hört auf den Namen Mission E und ist Porsches Vorstellung eines Elektroautos, das den Firmennamen mit Stolz tragen darf.

Das allein ist kein Hexenwerk, doch verspricht Porsche bei sportlicher Fahrweise eine Reichweite von mehr als 500 Kilometer. Und dank 800-Volt-Anschluss soll der Akku in 15 Minuten zu 80 Prozent gefüllt sein. Damit würde Porsche den Gordischen Knoten der E-Mobilität lösen, so VW-Chef Winterkorn; wann die Technik in Serie gehen könnte, ist allerdings noch völlig offen. Doch hat der Konzernlenker bis 2020 immerhin 20 neue Modelle mit Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb angekündigt, und damit VWs Führungsanspruch auf dem Gebiet der neuen Mobilität betont. Schließlich, so Winterkorn, habe Volkswagen als erster Hersteller den Wandel des Automobils zum Konzern-Thema gemacht.

Autor: Michael Gebhardt/SP-X

News: IAA-Aufbau – Materialschlacht unter dem Messeturm

Auch in diesem Jahr wird es sein wie immer. Noch am Montagabend wird es in den Hallen rund um den Frankfurter Messeturm aussehen wie auf einer riesigen Baustelle: Überall Kabeltrommeln, Kisten und Container, statt neuen Autos sieht man nur alte Gabelstapler, von sauberem Teppichboden keine Spur , in der Luft liegt ein Duft von frischer Farbe, Klebstoff und Putzmittel und dass hier in ein paar Stunden die größte Automobilmesse des Kontinents eröffnet werden soll, können nicht einmal die größten Optimisten glauben. Und trotzdem werden sie genau wie in jedem Jahr auch diesmal wieder rechtzeitig fertig sein: Wenn am Dienstag erst die Presse und ab Donnerstag die Fachbesucher durch die Hallen ziehen, sind die Gabelstapler verschwunden, es riecht nach Champagner und nach Canapés und auf den Bühnen funkelt das polierte Premierenblech in Scheinwerfern, deren summierte Strahlkraft selbst die Sonne in den Schatten stellt.

Opel etwa schafft 160 Lastwagen voll Material in die Messehalle, das mit drei Staplern und 41 Hebebühnen ausgeladen und montiert wird
Opel etwa schafft 160 Lastwagen voll Material in die Messehalle, das mit drei Staplern und 41 Hebebühnen ausgeladen und montiert wird

Für diese Inszenierung treiben die Hersteller einen Aufwand, der alle Vorstellungen sprengt. Nicht nur, dass sie im Prinzip bereits zum Ende der Messe mit den Planungen für die nächste IAA in zwei Jahren beginnen. Auch der konkrete Aufbau dauert oft Wochen, manchmal sogar monatelang. Mercedes zum Beispiel, während der IAA traditionell in der alt ehrwürdigen Festhalle zu Hause, rückt in Frankfurt bereits zwei Monate vor der Messe an und beginnt mit dem Bau einer ganz eigenen Glitzerwelt. Kein Wunder, immerhin montieren die Schwaben mit zeitgleich rund 150 Mitarbeitern auf fast 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche unter anderem 1.500 bewegliche und 3.000 fest installierte Scheinwerfer, ziehen in der Festhalle mehrere Zwischenböden ein, die mit einer gigantischen Rolltreppe verbunden werden und verlegen insgesamt 235 Kilometer Kabel. Und das alles, damit am Ende nicht einmal 80 Autos im rechten Licht stehen.

Den vielleicht spektakulärsten Messestand hat mittlerweile BMW.
Den vielleicht spektakulärsten Messestand hat mittlerweile BMW.

Bei der Konkurrenz ist der Aufwand kaum geringer. Opel etwa schafft 160 Lastwagen voll Material in die Messehalle, das mit drei Staplern und 41 Hebebühnen ausgeladen und montiert wird – darunter zum Beispiel 54 Lautsprecher mit zusammen 32.000 Watt, 500 Quadratmeter LED-Displays, 60 Tonnen Stahl, 100 Tonnen Holz und 1.200 Quadratmeter Teppichboden. Und für den VW-Konzern fahren rund 400 Sattelzüge, bis die Halle 3.0 aussieht wie eine Autostadt im Kleinen. Dazu zählen allein für VW 200 Kilometer Kabel und 200 Tonnen Stahl und für Audi im eigenen Haus auf dem Freigelände je 800 Quadratmeter Glas- und Spiegelfläche und 640 Treppenstufen, mit denen die Bayern auf ihrem Stand insgesamt 115 Höhenmeter überwinden.

Den vielleicht spektakulärsten Messestand hat allerdings mittlerweile BMW. Denn zur Premiere von i3 und i8 haben die Bayern erstmals eine echte Fahrbahn in die Halle gezimmert, auf der sie Autos so präsentieren können, wie es sich gehört: In Bewegung. Seitdem hat BMW das Konzept ständig weiterentwickelt, die Teststrecke immer wieder modifiziert und sie auch diesmal wieder aufgebaut. An Dienstag wird dort deshalb auf einer 400 Meter langen Kreisbahn der neue Siebener seine Runden drehen – und bis zum Ende der Messe rund 44.000 Kilometer abgespult haben. Das ist mehr als eine Erdumrundung auf Höhe des Äquators. Kein Wunder, dass diese Straße nicht in ein paar Tagen aufgebaut ist, sondern auch die BMW-Truppe schon vor Wochen von München an den Main gekommen ist.

In diesem Ambiente könnte Rolls-Royce seinen Dawn enthüllen.
In diesem Ambiente könnte Rolls-Royce seinen Dawn enthüllen.

Doch die Uhr tickt und am Dienstagmorgen müssen alle fertig sein. Dann, wenn der letzte Teppich verlegt und der letzte Scheinwerfer eingestellt ist, kommt es auf dem IAA-Gelände zum großen Schichtwechsel. Die Armee der Blaumänner und Overalls rückt ab und macht Platz für Heerscharen von Herren und Damen im feinen Zwirn. Bei BMW zum Beispiel sind für den IAA-Auftritt rund 1.000 Mitarbeiter abgestellt – darunter allein 172 Hostessen. Bei Audi haben jeden Tag 372 Personen Standdienst und selbst bei Hyundai immerhin 110.

Mit dem neuem Personal geht die Materialschlacht während der Messe weiter – nur dass die Aussteller dann mit anderen Waffen kämpfen: Canapés statt Kabel, Prospekte statt Pyrotechnik, Bier statt Bühnenelemente und Gourmetmenüs statt Übersee-Container. Und auch da sind die Zahlen nicht minder imposant: So plant zum Beispiel Hyundai mit 4.000 Tassen Kaffee, 550 Liter Trinkwasser, 2.200 Softdrinks und 1.400 Dreigang-Menüs. Und Audi hat vorsorglich schon einmal 400 Kilo Gummibärchen gebunkert.

Dazu kommt noch die allgemeine Verpflegung durch den Veranstalter. Allein die Messegesellschaft hat ihr Personal für Küche und Kulinarik mehr als verzehnfacht: zu den 100 festangestellten Köchen und Servicekräften kommen während der IAA noch einmal 1.200 Aushilfen – die 2.000 Dienstleister für Reinigung, Service und Bewachung noch nicht mitgerechnet.

So soll der STand von Opel aussehen.
So soll der STand von Opel aussehen.

Während Hostessen und Berater, Köche und Kellner zwei Wochen lang schuften, tun die Messebauer gut daran, die Zeit bis zum Sonntag in einer Woche zur Erholung zu nutzen und den Muskelkater abklingen zu lassen. Denn während die Messe für das Standpersonal am Abend des 27. Septembers tatsächlich gesungen ist und das große Hupkonzert zum Toresschluss den finalen Feierabend markiert, ist es für die Blaumänner das unzweifelhafte Signal zum nächsten Akt der Plackerei. Denn kaum ist der letzte Messegast aus der Halle gekehrt, wandelt sich auf dem Gelände in Frankfurt deshalb wieder das Bild. Eben noch eine Autoshow, erobern dann wieder die Gabelstapler und Lastwagen die Bühne. Wenn das nicht die perfekte Einstimmung für die nächste IAA ist – die Nutzfahrzeugmesse im Herbst 2016 in Hannover.

Autor: Benjamin Bessinger/SP-X

NAIAS 2014 – Porsche 911 Targa

Porsche wird den 911 der Baureihe 991 in Detroit als Targa präsentieren.

Das erste Bild des 911 Targa zeigt bereits den breiten Bügel mit dem Targa Schriftzug auf der Seite und am Heck des Fahrzeugs. Der legendäre Targa kehrt damit zurück. Auch das Glasdach ist eigentlich schon sehr gut zu erkennen und ist nur noch mit einer leichten schwarzen Folie beklebt. Auffallend ist natürlich der Heckscheibenwischer, der auf dem ganzen Glas besonders zur Geltung kommt.

Porsche 911 991 Targa 01 Erlkönig

Der Targa wird, wie der normale 911 mit dem 350 PS starken 3.4 Liter Boxer in der Preisliste auftauchen und als Targa S mit 400 PS aus dem 3.8 Liter Sechszylinder.

bildquelle sbaldauf sb medien

 

 

Skoda Fabia R5 Combi Wörthersee 2015

ŠKODA Wörthersee 2015 – Auf dem GTI-Treffen in Reifnitz

Unser diesjähriger #ŠKODATrip verhieß vor allem mehr. Mehr Zeit, mehr Autos, mehr Pässe, mehr Spaß für alle. Daher wurden aus zwei dann drei Tage – zwei zum reinen Fahren. So hatten wir dieses Mal auch einen Tag lang Zeit, das 34. GTI-Treffen, die Auto News Wörthersee 2015, in aller Ruhe auf uns wirken zu lassen.

34. GTI-Treffen Reifnitz

Aber bei all der endorphingeschwängerten Euphorie, als wir mittels Schnellboot über den Wörthersee bretterten und am GTI-Hafen ankamen, überkam mich auf dem Treffen doch die Ernüchterung.
Wie im vorherigen Jahr war und ist der Weg für mich das Ziel. Von München nach Krumpendorf nach München. Das Alpen-Panorama, die Bergpässe, der Wörthersee – ich könnte hier ewig auf und ab fahren. Aber dazu in einem separaten Artikel mehr.

Und obwohl ich persönlich mit der Tuning-Szene und dem GTI-Kult reichlich wenig anfangen kann, war ich natürlich neugierig auf die Autos, die Leute, die Szene.

GTI-Treffen 2015: Irgendwie wenig GTI

Großveranstaltungen sind ja meine Sache nicht und wenn es mich doch auf eine verschlägt, nehme ich meist die Rolle des Beobachters ein. So ließ ich meine Blicke schweifen. Meist erspähte ich jedoch eher Belangloses, Fragwürdiges und schlichtweg Hässliches. Mein persönliches Highlight erblickte ich kurz nach der Ankunft, wenige Meter von der Anlegestelle entfernt: ein unverbastelter VW Golf I GTI. Schlicht, in jugendlich angehauchter Würde gealtert und inzwischen zeitlos.

Babyblauer Porsche Panamera auf dem 34. GTI-Treffen 2015. Geschmack lässt sich nicht kaufen.Dieser Golf I GTI war es für mich, der an diesem Tag den Geist des Treffens atmete. Es ist schon auffällig, dass erschreckend wenig GTIs unterwegs waren. Klar, viele andere VWs waren präsent, ebenso Modelle von Audi, Seat oder Škoda. Und da wird auch fleißig geschraubt, gebastelt, optimiert.
Aber vorbeifahrende Bentleys, ein Mercedes-AMG GT S oder A 45 AMG wirkten dann doch leicht deplatziert wie auch der babyblaue Porsche Panamera.

Da das eigentliche Szene-Treffen am Wörthersee längst gelaufen ist, wenn der offizielle Part beginnt, sind bereits viele mit ihren Fahrzeugen abgereist. Nun ist es an den Herstellern zu zeigen, was geht und vermutlich nie in Serie gehen wird. Das GTI-Treffen ist immer wieder eine Fingerübung des VW-Konzerns in puncto Design und Performance.

Und genau das ist der Knackpunkt. Das eigentliche GTI-Treffen war atmosphärisch kaum greifbar, nicht zu spüren. Audi, Seat, Škoda und VW präsentieren sich auf ihren Ständen, bieten Rahmenprogramme und sorgen für Unterhaltung. Aber der einstige Geist des Wörthersee-Treffens ist verflogen.

Von Studien, Concept Cars & Fingerübungen

Skoda auf dem GTI-Treffen 2015

Nichtsdestotrotz ist es interessant zu sehen, was die Hersteller bieten. Für mich persönlich am spannendsten waren dabei das Audi TT clubsport turbo concept sowie der Škoda Octavia RS 230. Aber auch der Škoda Fabia R5 Combi hat einen gewissen Reiz, nicht zuletzt, da der R5-Schriftzug am Heck beinahe wie ein RS-Logo anmutet. Und überhaupt scheint inzwischen ein Fabia RS durchaus im Rahmen des Möglichen. Wo letztes Jahr noch dementiert wurde, gab es dieses Jahr nunmehr unkonkrete Aussagen.

Kurzer Schwenk nach Ingolstadt: Auf dem Audi-Stand wurde das Audi TT clubsport turbo concept vorgestellt, das einerseits in technischen Belangen den einen oder anderen Ausblick auf Folgendes gibt, andererseits darf die Studie gern als Vorgeschmack auf den neuen TT RS verstanden werden. Das Concept Car befriedigt bereits mit dem 2.5-TFSI-Fünfzylinder, der aktuell schon im Audi RS Q3 und RS3 zum Einsatz kommt.

Dem TT clubsport turbo concept wurde zusätzlich der E-Turbo (EAV) gegönnt, der bereits im Audi RS5 TDI zeigen durfte, wie viel Potential in der Technik steckt. 441 kW (600 PS) sollen bedarfsgerecht an alle vier Räder verteilt werden. Die Optik ist scharf, die Sidepipe ein feines Gimmick und der Sound, der beim Anwerfen auf dem Stand zu vernehmen war, ein Genuss.
Nur schade, dass das Ganze so wohl nicht in Serie gehen wird.

Sehr wohl in Serie kommt der Škoda Octavia RS 230. Die zehn Mehr-PS fallen kaum ins Gewicht. Wichtiger dagegen ist die Vorderachs-Differentialsperre, die für mehr Dynamik auf Kurvenfahrten sorgen dürfte. Das Paket als solches ist bereits vom Golf VII GTI Performance bekannt und soll dem Vernehmen nach gute Dienste erweisen.

Skoda Octavia RS 230 auf dem GTI-Treffen 2015 in Reifnitz

Daneben zeigen die Tschechen auf ihrem Stand den Škoda Fabia Red & Grey Plus, der mit optischen Aufwertungen punkten kann, dafür jedoch eine Leistungsspritze vermissen lässt. Im letzten Jahr stand ja hier schon der Škoda Rapid Spaceback Red & Grey, der eine angenehm anzusehende Fingerübung für den anstehenden Monte Carlo war.

Wie auch im letzten Jahr gab es ein Azubi Car zu sehen. Die Auszubildenden haben einen Fabia zum Pickup umgebaut. Der Škoda Fabia FUNstar bot neben einer glänzenden Riffelblech-Ladefläche die obligatorisch überdrehte Musikanlage. Ich könnte jetzt schreiben, ich wär’ zu alt für so’n Scheiß, aber ich fand das auch schon mit 18 doof. Aber jedem das Seine.

Was bleibt? Ernüchterung.

Skoda Fabia R5 auf dem GTI-Treffen

Im Großen und Ganzen ist der Geist des traditionellen GTI-Treffens verflogen. Nur noch wenige bunte Vögel treiben sich im Rahmen der offiziellen Veranstaltung herum. Die Hersteller des Volkswagen-Konzerns halten dagegen und zeigen, was zumindest in der Theorie denk- und machbar ist. Auf einem Treffen, das sich dem Tuning und der Individualisierung verschrieben hat, fallen auch die Studien teilweise etwas radikaler aus als auf den gängigen Messen. Immerhin.

Škoda-Stand Wörthersee GTI-Treffen 2015

Bleibt zu hoffen, dass das GTI-Treffen 2016 zum 35. Jubiläum und dem damit einhergehenden 40. Geburtstag des Golf GTI wieder verstärkt zu den eigenen Wurzeln zurück findet.

Auch bei den Kollegen von Autophorie, rad-ab.com und Trendlupe könnt ihr weitere Eindrücke vom diesjährigen GTI-Treffen auf euch wirken lassen.

Text: MvB
Fotos: Škoda Auto Deutschland (Enes Kucevic) / MvB

Genf 2015: Die Premiere des EDAG Cocoon light!

Was wäre, wenn wir uns unsere Autos selbst drucken könnten? Was wäre, wenn wir bei der Konstruktion von Automobilen mehr darauf schauen würden, wie die Natur konstruiert? Was wäre, wenn wir das Auto, seine Materialien und seine Fähigkeiten mal ganz neu denken würden? Was wäre, wenn wir uns auf unsere Ressourcen besinnen?

Automobil-Entwickler EDAG präsentiert den COCOON

Weltpremiere in Genf 2015: Lebendiger leuchtender Leichtbau

Die Zukunft zu gestalten, dafür braucht es Visionen. Als Zulieferer für die Industrie ist eine enorme Weitsicht notwendig, nur so lassen sich die Veränderungen der Zukunft als Chance und nicht als Problem sehen. Um die eigenen Visionen auch Dritten zugänglich zu machen, um zu demonstrieren, wie innovativ man als Entwickler ist, eignen sich Konzeptfahrzeuge sehr gut. Die EDAG Engineering AG mit Hauptsitz in Wiesbaden bringt für den Automobil-Salon 2015 in Genf ein ganz besonderes Konzeptfahrzeug mit.

Deutsche Automobilhersteller schweigen lieber, wenn es um ihre Zulieferer geht

Wussten Sie, wer eine M-Klasse als Pick-Up gebaut hat? Wer dem seligen smart Roadster mit einem neuen Kleid auf die Beine helfen wollte und wo zum Beispiel das BMW Konzept-Fahrzeug „Vision Conncected Drive“ entstand? In den gleichen Räumen, in denen mein-auto-blog  nun dem „COCOON“ bei seiner Verpuppung zuschauen durfte.  Doch über diese Geburtsstätten schweigen die deutschen Edel-Hersteller lieber. Zulieferer? Das klingt nach „Schrauben-Lieferant“. Dabei entsteht die Mehrzahl der echten Technik-Innovationen nicht bei den großen drei deutschen Premium-Herstellern, sondern in den Thinktanks der Zulieferer.

COCOON – Im Netz der Innovation

Leichtbau ist ein Trend der Zukunft. Wohlstands-Extras, Größe, Komfort und Sicherheitsansprüche haben unsere Autos immer schwerer werden lassen. Der Zwang zu mehr Effizienz erfordert einen intelligenten Leichtbau. Material dort einsparen, wo es keinen Zweck erfüllt. Schaut man sich die Künste von Mutter Natur an, dann können wir genau dort lernen. Die ultrafeste Schale einer Schildkröte. Das elastische, aber belastbare Netz einer Spinne. Der logische Leichtbau eines Blattes. Die Evolution findet immer eine Lösung. Warum ihr nicht einfach folgen und sie imitieren? Neue Techniken werden die Veränderungen in der Produktion von Fahrzeugen unter Umständen schneller umkrempeln, als dies der Automobil-Industrie lieb sein kann.

3D-Druck vs. Lagerhaltung

Im Supermarkt bekommt man 3D-Drucker bereits für den kleinen Geldbeutel. Für die Automobil-Industrie wird sich schon bald die Frage stellen: Müssen wir noch Ersatzteile auf Lager halten? Oder kann man einfache Plastikteile nicht bald „on demand“ produzieren? Selbst Metalle lassen sich heute bereits im 3D-Druck-Verfahren herstellen. Zusätzlich sind 3D-Drucker in der Lage, gänzlich neue Konstruktionen zu fertigen. Bionic-Design lautet das Stichwort. Anstelle von teuren und zeitraubenden Konstruktionsprozessen und anstelle von Druckgussformen und Werkzeugbau wird eine Technik treten, die per 3D-Druck auch größere, aufwändige Baugruppen fertigt. Just in time. Dort, wo man sie benötigt.

Das Konzeptfahrzeug Cocoon der EDAG AG demonstriert beide Techniken unter einer eher bekannten Hülle. Doch auch das gehört zur Idee des „Weiterdenkens“.

edag cocoon 23 bionic concept fahrzeug genf 2015

EDAG Light COCOON im Detail

Bionic-Design trifft Jack Wolfskin

Der Edag Light COCOON stammt zu großen Teilen aus einem 3D-Drucker. Moderne bionische Konstruktionsverfahren haben einen extremen Leichtbau ermöglicht. Um das „Skelett“ des COCOON zu verdeutlichen, wurde das BIONIC-Conceptcar mit einer widerstandsfähigen Stoffhülle vom Outdoor-Experten „Jack Wolfskin“ überzogen. Die Ideen, die Innovationen und die Umsetzung der „Bionic-Konstruktion“ stecken im Detail. Aus der Ferne ist der „Light Cocoon“ vor allem ein rattenscharf wirkender Zweisitzer, der ein wenig so aussieht, als wäre er der kürzere, der knuffigere Bruder des BMW i8.

Um den Leichtbau optisch zu verdeutlichen, wird der „Light COCOON“ von innen per LED-Technik ausgeleuchtet. Das ermöglicht tiefe Einblicke in die Idee des „Bionicle-Designs“. In Verbindung mit der widerstandsfähigen, aber lichtdurchlässigen Außenhaut lassen sich zugleich neue Leuchtgrafiken entwickeln. Ein weiteres Highlight ist der integrierte Heckspoiler, dessen Anstellwinkel verändert wird, ohne hierbei die Fläche durch Fugen zu unterbrechen. Zu verdanken ist dies dem flexiblen Überzug des Light Cocoon.

Schaut man sich die Details an, dann glaubt man an ein Auto aus einem Science-Fiction Movie. Skelettförmige Felgenstreben, eine intelligent berechnete Wabenstruktur für die hintere Crashbox. Der gesamte Edag Light COCOON stellt die bisherige Konstruktionsmatrix für Automobile auf den Kopf und zugleich in Frage. Alleine bei der Motorhaube hat der Technologie-Experte aus dem Hessischen – nur durch Bionische-Konstruktionsverfahren – rund 30% an Gewicht eingespart.

 

Galerie: EDAG Light COCOON

Die Premiere erfolgt in Genf auf dem Automobil-Salon 2015

Über die EDAG Engineering AG:

Die EDAG Engineering AG wurde 1969 gegründet und beschäftigt heute 7.268 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz 2013 betrug 632 Millionen Euro. Der Fokus der EDAG AG liegt auf der internationalen Automobil-Industrie. Als Engineering und Technologiepartner ist man Innovationstreiber und beschäftigt sich u.a. mit der Mobilität von morgen.

 

 

NAIAS 2015 – Der Infiniti Q60

Die Edelmarke aus dem Hause Nissan findet mehr und mehr zu einer extravaganten und dynamischen Designsprache. Stilvoll, elegant und dennoch sportlich. So präsentiert sich auch die jüngste Studie von Infiniti. In Detroit auf der NAIAS 2015 zeigten die Japaner, wie man sich dort einen BMW 4er Konkurrenten vorstellt.

NAIAS 2015 – Infiniti Q60 Concept

Bis Ende des Jahrzents will man bei Infiniti mehr als neue Modelle auf den Markt bringen. Kein Wunder also, wenn keine Autoshow vergeht, auf der Infiniti nicht mit einem neuen Konzeptfahrzeug glänzt. Das jüngste Modell, der G37-Nachfolger Q60, wirkt betont athletisch und kraftvoll. Das Gesicht erhält einen prägnanten Kühlergrill, die Scheinwerfer sind aggressive Lichtschlitze und die Seitenlinie spannt sich voller Power über die gesamte Fahrzeuglänge. Keine Frage, der Q60 könnte auf Anhieb ein Erfolg werden.

Unter der Haube des neuen sportlichen Mittelklasse-Coupés soll ein neuer V6-Turbomotor pochen. Zum Einsatz können aber auch die Vierzylinder-Triebwerke vom Motorenpartner Mercedes-Benz kommen. Wie bereits im Q50 2.0t und im Q50 2.2d stehen damit sparsame und moderne Aggregate zur Verfügung.

Photos

Paris: Die Galerie der schönsten Messe-Girls

Eine Autoshow ohne hübsche Messe-Girls? Auch zum Ende des Jahres 2014 kaum vorzustellen und so standen sich auch in Paris wieder viele Damen die Füße platt. Und manchmal konnte man sich des Gefühls nicht erwehren, die Damen sollten vom Produkt ablenken.

Messe-Girls – Mondial de l’Automobile 2014

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

Paris 2014: Toyota C-HC Concept

Toyota bringt Crossover-Studie nach Paris

Toyota zeigt mit seinem C-HR Concept auf dem Autosalon in Paris erste Hinweise auf ein neues Crossover-Modell in der Kompaktklasse. Die prägnantesten Stilelemente der Studie sind stark herausgearbeitete Flächen und Radhäuser, die besonders betont werden. Klare Schulterlinien und charakteristische Rückleuchten runden das auffällige Design, welches die zukünftige Designausrichtung des japanischen Autoherstellers aufzeigen soll, ab. Neue Stylingmerkmale werden auch an der Frontpartie des C-HR Concept deutlich, die sich eventuell auch an künftigen Toyota Modell wiederfinden könnten.

Die smart-Enttäuschung

Robert Basic ist kein Unbekannter in der Blog-Scene in Deutschland, nein, Robert war jahrelang die Blog-Scene in Deutschland. In Personal-Union. Robert Basic war es zum Beispiel, der zum ersten Mal in Deutschland aus einem Blog, einen Scheck gemacht hat. Sein „Basic-Thinking.de“ wechselte damals für eine – noch überschaubare, aber doch überraschend hohe Summe, den Besitzer. Allerdings – ohne Robert Basic hinter „basic-thinking“ war der Blog nicht mehr das, was es einmal war.  Egal. Lange her. 

Mercedes-Benz gehört im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ganz klar zu den Early Birds wenn es darum geht, auch die socialmedia-Scene in die eigene Arbeit zu involvieren. Robert wiederum gehört also schon lange zu denen, die bei Mercedes-Benz auf der Liste stehen. Besuch auf Auto-Messen, exclusive Hintergrundinfos. Das volle Programm. Und das trifft bei Robert auch auf Interesse. Er ist kein Petrolhead, aber er ist einer der über die Zukunft nachdenkt.

Robert ist vom neuen smart enttäuscht

Vor ein paar Tagen hat smart in Berlin die jüngste Generation vorgestellt. Die dritte smart-Generation tritt in die Fußstapfen der Vorgänger und wird nun in einer Kooperation mit Renault gefertigt. Über die Premiere des smart, über den Zweisitzer fortwo, über den Viersitzer forfour und über die Details habe ich im Blog sogar ein Spezial erstellt. Für ein paar Stunden war zudem die Startseite voll mit smart-Artikeln.

Die Premiere in Berlin konnte ich genauso live erleben, wie Robert. Zusätzlich bin ich vor ein paar Wochen bereits mit dem neuen smart mitgefahren, noch getarnt und nur auf dem Beifahrersitz neben dem Projekt-Manager, aber etwas – ein Blogger fährt vor der Premiere mit – was es derzeit nur im Daimler-Konzern gibt. Vor einigen Monaten gab es zudem eine sehr intim gehaltene Vorführung des smart-Designs. Man könnte also sagen – als der smart in Berlin enthüllt wurde, waren wir bereits „alte Bekannte“.

Mit smart verbindet mich einiges. So bin ich früher selbst smart gefahren. Fand das Auto immer sympathisch, es war Spaßig, es war clever, es war individuell. 2013 konnte ich in New York die Chefin von smart interviewen und habe dort aus dem smart “ E D “ den smart „Ed“ gemacht. Das wurde von Fr. Winkler aufgenommen und weitergetragen. Auf der Premiere kam Frau Winkler auf mich zu. Also – was ich sagen will: Ich mag die Marke, ich hab ein gutes Verhältnis zur Marke und ich habe mich gefreut.  Auf den neuen smart. Ich war erleichtert als klar wurde, der smart bleibt bei seinem Konzept. Aber ich war kritisch. 

Zurück zu Robert:

Robert ist ein Tekkie, einer der vollends auf Technik und Vernetzung abfährt. Finde ich gut. Als man also Robert vor ein paar Jahren zum ersten Mal die Studien zum neuen smart vorführte, wurde er angefixt. Er selbst beschreibt das so:

Der “smart for-us”. Ein außergewöhnliches Design gepaart mit tollen Funktionen, einem wegweisenden Design und das auch noch als Pickup!

Es war eine aufregende Studie, kackfrech und anders eben, in so vielen Details. Passend zum 21. Jahrhundert, die Vielfalt und Individualität der Menschen spiegelnd.

 

Und dann folgt der Bruch, Robert sieht in Berlin zum ersten Mal das Endprodukt:

Wir schreiben das Jahr 2014, Mittwoch, den 16. Juli. Aus den mutigen, regelbrecherischen Ansätzen wurde ein Kleinwagen, den man zwar nicht an jeder Ecke bekommen kann, der immer noch ein bisschen anders als die Masse der Autos ist. Aber der Mut zur Innovation ist dahin. Nein, es ist kein schlechtes Auto, es sieht interessant aus, nicht mehr so veraltet im Aussehen und Interieur wie der alte smart. Er fährt sich sicherlich auch besser. Aber wenn Frau Dr. Annette Winkler als smart-Chefin während der Präsentation nicht mehr als den Rekordwendekreis von irgendwas mit 6 Metern audrücklich betonen kann und förmlich aus dem Häuschen ist, frage ich mich, wann sie der Mut verlassen hatte. Wann smart die Flügel gestutzt wurden. Wann die Controller von Daimler und der Vorstand in den alten Trott verfielen, ein mutloses Auto mit eben dem bekannten “wir machen es besser, aber bitte nicht zuviel Risiko und Gaga” Attitüde absegnen ließen.

 

Nun – die Enttäuschung des „Nicht-Automobilisten“ ist groß. Da stellt sich mir die Frage, wie sinnig ist es eigentlich, mit Studien und Konzepten bei Besuchern von Messen für Aufmerksamkeit zu sorgen? Für eine Aufmerksamkeit die hinterher in eine „After-Concept-Depression“ umschlägt?

Ich bin ein Auto-Freak, seit dem ich denken kann. Die Sache mit den Studien und Konzepten von Automessen und Shows kenne ich, seitdem ich denken kann. Man bekommt die Spielereien der Designer gezeigt, darf sich ausmalen wie wir fahren würden, gäbe es keine wirtschaftlichen Zwänge, wie echte Auto-Nerds sich ihre Autos vorstellen. Am Ende bleibt eigentlich nie etwas vom Konzept übrig. Es sind Details die man als Hersteller beim Besucher austestet. Formensprachen die nur weit entfernt an das später vorgestellte und von Controllern kontrollierten Endprodukt erinnern werden.

Robert geht weiter mit seiner formulierten Enttäuschung:

Ach, Daimler, ach, smart. Du hattest eine so großartige Chance, ein wirklich radikal innovatives Ding hinzuschmettern in eine Zeit hinein, die vor Urbanität und radikaler Individualität und Kreativität aus allen Nähten platzt. Ihr seid eben “nur” ein großartiger Premiumhersteller, der Premium kann, aber den Mut Eurer Gründungsväter werdet Ihr weiter suchen müssen. BMW lässt mit dem i3 und i8 grüßen!

Was bleibt? Ein Kleinwagenkonformist

Ihr werdet womöglich Erfolg haben, was die $$$-Kassenbefüllung angeht. Eure Shareholder werden glücklicher. Ok. Business as usual. Aber ist das wirklich alles? Mehr ging nicht?

Ich kann seine Meinung hier nicht unterstützen, nein, ich muss sogar den Automobil-Hersteller in Schutz nehmen. Auch wenn ich selbst einige Kritikpunkte am neuen smart habe, aber diese Form der Enttäuschung kann ich nicht nachvollziehen.

Das Gegenteil ist der Fall. Der neue smart muss ein Erfolg werden. Ohne „$$$-Kassenbefüllung“ und „Shareholde-Glück“, kein Auto.  Kein smart. Nichtmal einen Daimler. Denn die wirtschaftlichen Grundsätze müssen eingehalten werden. Der Sprung zu i3 und i8 ist gewagt und imho unpassend. Denn bei beiden ist man sich nur darüber einig, das wirtschaftliche Risiko ist immens. Und ein scheitern der i-Konzepte würde BMW zu einem Übernahme-Kandidaten machen. Das mag mutig erscheinen, ob am Ende aber der Erfolg eintritt ist nicht absehbar.  smart hat mit der ersten smart-Generation viel Geld verloren. Und auch die zweite soll nicht Kostendeckend gewesen sein. Es gäbe keine Dritte, wenn man das Projekt nicht zusammen mit Renault umsetzen würde. Das ein Pickup-Smart ebenso unsinnig ist, wie ein forfour ohne Türen, muss man nicht betonen. Das Design-Elemente der Konzept-Fahrzeuge übernommen wurde, erkennt man ganz gut. Der Rest ist eben „Business-as-usual“ und das darf kein Vorwurf sein, dass ist ein Kompliment. Denn Risiko mag unterhaltsam sein – aber keinesfalls wirtschaftlich sinnvoll.

Dennoch – der smart lässt viel Platz für Kritik!

Allerdings nicht in der Form der schwer verständlichen Kausalkette aus Design-Spielereien. Da gibt es die Frage nach den Gleichteilen die man zu leicht erkennt, nach dem Geburtsort der Aggregate und auch nach dem Sinn, ein Renault-Multimedia-System zu verwenden, wenn bessere Lösungen bereits in-House vorhanden sind. Meine Kritik am smart findet man nach dem Link! 

Dir Robert noch einen Satz:

Träum bitte wieder, das wünsche ich Dir, Frau Winkler und Deinem Team! Autos sind eben nicht nur Beförderungsmittel wie eine U-Bahn oder ein Stadtbus. Sie sind Ausdruck der persönlichen Werte und Lebensgestaltung. Das vergessen Automobilhersteller in der letzten Konsequenz und im Suchen nach dem Mittelweg leider nur zu schnell.

Träume sind das, was die Hersteller auf den Messen unter der Begrifflichkeit „Konzept“ präsentieren, mit den „Beförderungsmitteln“ wird dann das Geld verdient! 

ROBERT ist enttäuscht vom neuen smart

P.S.: Das Lied ist schön – gut gewählt Robert! 😉 

AMI 2014 Leipzig – Das Reifengewinnspiel

An ihren Schuhen sollt ihr sie erkennen!

Zur Messe in Detroit gab es bereits einen „Reifencheck“, eine Art Gewinnspiel für Automobil-Experten. Doch ich glaube beim letzten Mal waren die Ausschnitte der Fahrzeuge zu groß geraten, es war zu leicht, die richtigen Hersteller zu raten. Von der AMI in Leipzig nun ein „Reifencheck“ der deutlich schwieriger wird.

14 Fotos – 14 Premium-Reifen von Pirelli? Aber welche Fahrzeug-Marken habe ich auf der Messe in Leipzig fotografiert?

Da es fast unmöglich erscheint, hier nun auch die korrekten Modelle zu erkennen, reicht mir dieses Mal die Nennung der Automobil-Hersteller zu den jeweiligen Fotos!

Und jetzt viel Erfolg beim raten:

Foto 1:

ami 2014 01 pirelli leipzig

Foto 2:

ami 2014 02 pirelli leipzig

Foto 3: ami 2014 03 pirelli leipzig

Foto 4:ami 2014 04 pirelli leipzig

 

Foto 5:

ami 2014 05 pirelli leipzig

Foto 6:

ami 2014 06 pirelli leipzig

Foto 7:

ami 2014 07 pirelli leipzig

Foto 8:

ami 2014 08 pirelli leipzig

Foto 9:

ami 2014 09 pirelli leipzig

Foto 10:

ami 2014 10 pirelli leipzig

Foto 11:

ami 2014 11 pirelli leipzig

Foto 12:

ami 2014 12 pirelli leipzig

Foto 13:

ami 2014 13 pirelli leipzig

Foto 14:

ami 2014 14 pirelli leipzig

Und auch dieses Mal gibt es einen 100 € Amazon-Gutschein zu gewinnen, für den, der alle Fahrzeug-Hersteller korrekt benennen kann.  Sollte es mehrere richtige Einsendungen geben, dann entscheidet das Los! 

Ende des Spiels – ist mit dem Ende der AMI in Leipzig, am 8. Juni 2014

Teilnahmebedingungen:
  • Mitspielen darf jeder, der zum Zeitpunkt der Teilnahme das 18. Lebensjahr vollendet hat.
  • Die Ziehung des Gewinners erfolgt nach Teilnahmeschluss (s.o.) des Gewinnspieles.
  • Der Gewinner wird nach Abschluss des Gewinnspieles ermittelt und schriftlich per E-Mail benachrichtigt. Um den Gewinner zu ermitteln, benötigen wir daher die E-Mail Adresse. Diese ist bei Abgabe des Kommentars bitte anzugeben.
  • Alle Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels genutzt und nach Beendigung wieder gelöscht.

Nissan zeigt automobiles Allerlei auf der AMI 2014

Mit dem neuen X-Trail, der die erfolgreiche Crossover-Palette um den Qashqai und Juke komplettiert, zeigt Nissan, was sie noch alles in petto haben. Bislang war der X-Trail als robuster Geländetourer bekannt. Doch nun will Nissan seine Neuauflage durch moderneres Design, effizienten Antrieb, verbesserten Komfort und innovativen Technologien zum erfolgreichsten SUV des japanischen Herstellers machen. Flankiert wird der neue X-Trail von der jüngsten Evolutionsstufe des Juke und – als Deutschlandpremiere – vom neuen e-NV200, dem zweiten Elektrofahrzeug von Nissan.

Nissan X-Trail erste ausfahrt

Der X-Trail 2014

Dynamischer und eleganter soll er sein, sowie ein neues Niveau an Komfort und Premium-Ausstattung bieten. Der neue Nissan X-Trail wird dank seines um 76 Millimeter gewachsenen Radstandes zur wahren Komfort-Kutsche. In der Länge verschiebbare Sitze und ein doppelter Ladeboden im Kofferraum sichern ein Maximum an Möglichkeiten.

Der fortschrittlicher 1.6. dCi Turbodieselmotor mit 96 PS und bis zu 90 Kilogramm weniger auf der Waage (im Gesamtgewicht), machen aus dem Nissan X-Trail einen höchst effizienten SUV. Mit weiteren zahlreichen Extras wie dem Nissan Safety Shield bietet er nicht nur ein umfassendes Sicherheitspaket, sondern auch jede Menge Spaß. Dabei behilflich und unterhaltsam: das neueste Infotainement-System, mit Google-Suche und der Möglichkeit zur Nutzung von allerlei Apps.

 

nissan juke facelift

Der Juke 2014

Auch der Juke wird auf der AMI nicht zu kurz kommen. Noch sportlicher kommt der erfolgreiche Kompakt-Crossover daher und zeigt sich in neuen Farben inklusive umfangreichem Personalisierungsprogram. Die Motorenpalette erweitert sich um einen 1.2 DIG-T Direkteinspritzer mit Turboaufladung und juvenil wirkenden 115 PS unter der Haube.

Nissan e-NV 200

e-NV 200

Nach dem erfolgreich laufenden Leaf, der vor allem für Privatkunden interessant ist, wird Nissan beim neuesten Elektroauto die Gewerbekunden ansprechen. Das zweite rein elektrisch betriebene und emissionsfreie Fahrzeug, der e-NV200, wird in Barcelona produziert und kommt ab Juli auf den deutschen Markt. Dabei handelt es sich um die Elektroversion des Kleintransporters NV200. Mit einer Reichweite von ca. 170 Kilometern pro Batterieladung will er sich besonders bei Gewerbetreibenden einschmeicheln und bietet sogar für Familien dank seiner fünf Sitze in der Pkw-Variante eine attraktive Alternative.

 

Wie die Besucher der Auto Mobil International 2014 die neuesten Nissan Modelle finden werden, bleibt abzuwarten.

Ausblick: AMI Leipzig 2014 – Das Ford Feuerwerk der Neuheiten

Ford will es wissen. Mit vielen Deutschlandpremieren und dem neuen Bediensystem Sync2 fährt der Kölner Autohersteller jede Menge Attraktionen auf der AMI 2014 auf. Das wichtigste Exponat ist sicherlich der neue Ford Focus. Mit kraftvollem Design, zahlreichen neuen Assistenzsystemen und Fahrerfreundlichen Features startet seine zweite Modellhalbzeit in diesem Herbst. Ebenfalls neu im Programm sind zwei hochmoderne EcoBoost-Benziner und TDCi-Turbodiesel-Motoren mit jeweils 1,5-Liter und beachtenswerter Knausrigkeit.

Wer ein bisschen mehr Spaß mit dem erfolgreichsten Ford Modell aller Zeiten haben möchte, kann sich zusätzlich zum PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe und dem konventionellen Automatikgetriebe Lenkrad-Schaltwippen dazu ordern. Ein bisschen Spaß muss nämlich sein, oder?

Das neue Bediensystem Sync2 mit Sprachsteuerung und Touchscreen feiert hier ebenfalls seine Markteinführung. Das Infotainmentsystem mit dem 8-Zoll hochauflösenden Farbdisplay gehört zu der neuesten Generation. Wer zum Beispiel Hunger hat, muss dies dem Ford Focus nur per Sprachsteuerung mitteilen und bekommt sogleich eine Liste aller in der Nähe befindlichen Restaurants angezeigt.

Ford schaut auf der AMI in Leipzig auch zuversichtlich in eine neue Premium-Zukunft. Mit der fünftürigen Studie Mondeo Vignale Concept, die in 2015 angepeilt wird, präsentiert Ford eine besonders exklusive Premium-Ausstattungslinie. Mit diesem Modell soll ein einzigartiges Produkterlebnis geschaffen werden, bei dem anspruchsvolles Design mit erstklassiger Material- und Verarbeitungsqualität kombiniert wird. Innovative Technologien ergänzen den Vignale.

FORD Vignale 26 Premium Konzept Mondeo IAA

Einen weiteren Ausblick aufs kommende Modelljahr 2015 gewährt der neue Ka Black & White. Das neue Sondermodell basiert auf der Ausstattungslinie Titanium und bietet zur serienmäßigen Metallic-Lackierung „Midnight-Schwarz“ farblich abgestimmte Stoffpolster und ein Lederlenkrad. Spezielle Dekorelemente zeichnen den neuen Ford Ka ebenfalls aus.

SAMSUNG CSC

Ebenso fortschrittlich geht der neue EcoSport, der pfiffige Lifestyle-SUV im Offroad-Look mit drei Motoren – zwei Benziner und ein Diesel – an den Start. Auf Benziner-Seite: Der direkt einspritzende 1,0-Liter-EcoBoost Dreizylinder mit 125 PS und ein 1,5 Liter großes Ti-VCT-Triebwerk mit 112 PS. Wer Diesel bevorzugt, dem empfiehlt sich der neue 1,5-Liter-TDCi mit 90 PS. Maßstäbe setzt auch der neue Tourneo Courier. Außen kompakt, innen groß, dabei vorbildlich sparsam und sicher. Bei einer Länge von nur 4,16 Metern wartet er mit jede menge Platz im Interieur für bis zu fünf Personen auf. Mehr als 700 Litern sind da drin.

Welches Fahrzeug am besten bei den Messebesuchern ankommen wird, wird sich zeigen.

 

Peking 2014: Die Neuheiten von Mercedes-Benz

Zwei Weltpremieren und acht Neuheiten für den pulsierenden Automarkt in China. Mercedes-Benz hatte sich für die Autoshow in Peking ein buntes Feuerwerk ausgedacht.

Peking 2014 – Mercedes-Kracher für China

Auch wenn der Mercedes MLC den größten Wirbel verursachte, die C-Klasse mit dem langen Radstand ist erst einmal die wichtigere Neuheit. Denn diese wird auch so verkauft. Während das „SUV Coupe concept“ noch bis 2015 brauchen wird, bis es reif für den Markt ist.

Die C-Klasse in der L-Variante

Die C-Klasse von Mercedes-Benz mit langen Radstand. In China feierte sie ihre Weltpremiere und wird auch dort produziert werden. Das Vorgänger-Modell verkaufte sich mehr als 150.000 mal und gehört zu den wichtigsten Fahrzeugen der Marke Mercedes in China. C wie China. Wie im Rest der Welt auch, ist auch die C-Klasse in einer klassischen Version und einer AMG-Style Version erhältlich. Mercedes nennt die beiden Versionen „Sedan“ und „Sport Sedan“. Der eine trägt den Stern klassisch auf der Motorhaube, der andere packt den AMG-Grill mit großem Stern in die Haube. Übrigens habe ich in China zum ersten Mal einen beleuchteten Mercedes-Stern für den Kühlergrill entdeckt – nicht bei einem Tuner, sondern ganz offiziell bei Mercedes-Benz auf dem Stand:

beleuchteter stern

Die zweite Welt-Premiere in Peking, das Mercedes-Benz SUV Coupe Concept MLC

„Als Coupé sinnlich – als SUV visionär!“, mit diesen knappen Worten skizziert Gorden Wagener, Chefdesigner von Mercedes-Benz, die Physiognomie des Concept Coupé SUV. Das viertürige und allradgetriebene Coupé streckt sich auf eine Länge von knapp fünf Meter und erreicht mit seinen breiten Schultern und den ausmodellierten Radläufen eine Breite von gut zwei Meter. Dabei begnügt es sich mit einer Höhe von rund 1,75 Meter und zeigt die typische, weil flach getreckte Dachlinie eines Sportcoupés. „Das Concept Coupé SUV besticht durch seine extremen Proportionen und interpretiert dabei perfekt unsere Mercedes-typische Coupé-Formensprache. Soweit der Presse-Text der Schwaben für die Premiere des MLC.

Die Rückansicht des MLC soll an die vor kurzem erst vorgestellte Coupé-Version der S-Klasse erinnern, die Front mit dem massiven Kühlergrill, den großen Kühlluft-Öffnungen und den ausgestellten Flaps will als Offroad-Interpretation des AMG-Gesichtes verstanden werden.

Die großen Radkästen werden von feisten 22-Zöllern mit 305er Bereifung ausgefüllt und die flach auslaufende C-Säule will an den dynamischen Formenverlauf von Shooting-Brake und den viertürigen Coupés aus dem eigenen Hause erinnern.

Auf dem Mercedes-Stand in Peking war die Studie den ganzen Tag über von einer großen Menschenmenge umringt. Während andere gerne vom X6 der Schwaben reden, sehe ich den MLC als deutlich elegantere Varianz des SUV-Coupé Themas. Was vom leichten Dachbogen, dem eleganten Heck und den großen Rädern noch übrig bleibt, sobald die Serienproduktion ansteht – bleibt erst einmal offen. Sicher ist: Der MLC wird 2015 in Serie gehen!

Unter der Haube wird sich unter anderem der neue Achzylinder-Turbo vergnügen und als Kraftübertragung steht das neue 9-Gang Automatikgetriebe der Stuttgarter parat. 4matic, der Allradantrieb aus dem Hause Mercedes-Benz wird obligatorisch sein.

Acht neue Modelle für den drittgrößten Pkw-Markt der Welt

Mit insgesamt acht neuen Modellen, darunter der CLA 260 4MATIC, der CLA 45 AMG, das neue S-Klasse Coupé und die S 600 Limousine, setzt Mercedes-Benz seine Produktoffensive in China mit Hochdruck fort. Bis 2015 werden insgesamt rund 20 neue oder gründlich überarbeitete Fahrzeuge auf den Markt kommen, als Höhepunkt der neue GLA, der ab 2015 auch in China vom Band rollen wird.

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Peking: Messe-Babes 2014

Auch in China spielen Frauen die zweit wichtigste Rolle auf einer Automobil-Messe. In Peking öffnet am 23.April die Peking Autoshow ihre Pforten. Doch bereits an den Presse-Tagen platzen die Hallen aus allen Nähten. Dazwischen – die Neuheiten (Mercedes-Benz MLC), absurde Kreationen aus der chinesischen Automobilküche und natürlich die Schönheiten auf zwei Beinen:

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger