Continental schickt KI in die Fahrschule

Die Zukunft ist nahe und stets ein großes Thema. Ob Mobilität, Gesundheit oder Sicherheit: Der Mensch soll entlastet werden, gesünder und besonders sicherer leben. Dabei bedienen sich Unternehmen immer neuerer Technologien, die stets ausgefeilter werden und möglichst dazu lernen sollen. So auch Continental. Der deutsche Automobilzulieferer hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Strassen sichererer zu machen. Nicht nur mit immer moderneren Reifen, sondern nun auch mit einem intelligenten Fahrzeugsystem, das automatisiertes Fahren noch präzisieren und damit sicherer machen soll. Die Grundvoraussetzung für ebensolche hoch entwickelten Fahrerassistenzfunktionen und das automatisierte Fahren ist ein detailliertes Verständnis der kompletten Verkehrssituation und dessen punktgenaue Bewertung.

Matrix lässt grüßen

Damit das Fahrzeug die Aufgaben des Fahrers übernehmen kann, muss dies ein Verständnis über alle bevorstehende Aktionen aller Verkehrsteilnehmer entwickeln, um stets die richtige Entscheidung in jeder individuellen Verkehrssituation treffen zu können. Mithilfe von Deep Machine Learning-Methoden sollen Algorithmen trainiert werden, die diese Aufgabe bewältigen sollen. Auf der CES Asia zeigt Continental nun eine Computer Vision-Plattform, die Künstliche Intelligenz (KI), neuronale Netze und maschinelles Lernen einsetzt, um bereits fortschrittliche Sensortechnologien noch weiter zu verbessern. In der fünften Generation der Multifunktionskamera von Continental, die 2020 in Produktion gehen wird, kommen neben klassischen Computer Vision-Verfahren auch neuronale Netze zum Einsatz, die sich skalieren und verfeinern lassen bezüglich Intentions- und Gestenklassifikation von Fußgängern.

„Für die Übernahme menschlicher Aufgaben spielt KI eine große Rolle. Mit KI-Software wird das Fahrzeug in der Lage sein, auch komplexe und nicht vorhersehbare Verkehrssituationen zu interpretieren – es geht nicht mehr darum, was vor dem Fahrzeug ist, sondern was könnte kommen“, sagt Karl Haupt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme bei Continental. „Wir verstehen KI als Schlüsseltechnologie gerade für das automatisierte Fahren. KI ist Teil der automobilen Zukunft.” Die Leistungsfähigkeit der KI muss dementsprechend der eines Menschen ebenbürtig werden. „Das Auto soll so intelligent werden, dass es sowohl seinen Fahrer als auch seine Umwelt versteht“, sagt Robert Thiel, Leiter Machine Learning im Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme.

Knight Rider in „Echt“

KI-Algorithmen sollen einem erfahrenen Autofahrer ähneln, damit sie die Absicht eines sich annähernden Fußgängers richtig einschätzen und darauf reagieren können. Aber genau wie der Mensch müssen solche KI-Systeme diese Fähigkeiten erst erlernen und werden quasi von Continental in die „Fahrschule“ geschickt. Beim sogenannten „Supervised Learning“ analysiert die Software eine gewaltige Menge an Daten, um daraus die erfolgsversprechenden Handlungsstrategien abzuleiten. Dieses Wissen soll dann später im Fahrzeug angewendet werden. Natürlich wird die KI hierbei stets weiterentwickelt. Dafür stehen den Fahrerassistenzsystemen beispielsweise geeignete Daten in Form von aufgezeichneten Radar- und Kamerasignalen aus realen Fahrten zur Verfügung. Bereits mit der Einführung der fünften Kamerageneration soll diese Technologie in Serie gebracht werden, dabei kooperiert das deutsche Unternehmen mit zahlreichen Forschungsinstituten und eröffnete dieses Jahr sogar ein Kompetenzzentrum für Deep Learning Machine. Bis zum Ende des Jahres sollen dort rund 400 Ingenieure mit speziellem KI-Know-how weiter am Traum der sicheren Zukunft für den Menschen tüfteln.

VLN 2018: Jung, dynamisch, erfolgreich

Die nächste Generation VLN-Piloten steht in den Startlöchern: Wenn am 24. März mit der 64. ADAC Westfalenfahrt die Saison 2018 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring beginnt, mischen etliche junge Wilde die populäre Breitensportserie auf. Der Nachwuchs sitzt den etablierten Motorsportlern auf der legendären Nordschleife im Nacken. Fahrer wie Marek Böckmann, Finn Unteroberdörster, Leonard Weiss, Nico Otto oder Lars Peucker wollen aus dem Windschatten von Uwe Alzen, Frank Stippler und Co. treten. Jung, dynamisch, erfolgreich. Die VLN läutet die Zeitenwende ein.

„Früher habe ich mich immer dagegen gesträubt. Aber, dann habe ich überlegt, wie ich als junger Fahrer war. Ich war ein richtiger Wilder. Ich habe aber trotzdem nichts kaputt gemacht. Jetzt bin ich froh, dass ich wirklich mal nur jüngere Piloten habe. Die sollen ihre Chance bekommen“, begründet Urgestein Johannes Scheid seine Fahrerauswahl in diesem Jahr. Für den Kult-Teamchef starten neben Tobias Müller (20 Jahre) die Neulinge Nico Otto (18) und Lars Peucker (22) im Eifelblitz. In die Fußstapfen seines Vaters tritt Finn Unteroberdörster. Auch der 19-Jährige geht zum ersten Mal in der VLN an den Start. Zusammen mit Janis Waldow wechselt er sich am Steuer des Renault Mégane RS des Teams Waldow Performance in der Klasse VT- ab2. Papa Uwe (40 Klassensiege) war zusammen mit Jens Lührsen im Jahr 2000 Meister in der VLN mit einem Suzuki Swift.

Die Herausforderung „Königsklasse“ nehmen Leonard Weiss und Marek Böckmann an. Leonard, der Sohn von Georg Weiss, pilotiert für das Wochenspiegel Team Monschau einen Ferrari 488 GT3 in der Klasse SP9. Betreut wird das zweite Cavallino rampante von Rinaldi Racing. Mit Christian Menzel bekommt der 19-Jährige einen echten Nordschleifen-Kenner an die Seite gestellt. Marek Böckmann steigt ebenfalls in Europas bekanntester Langstreckenmeisterschaft in die GT3-Klasse auf. Der 21-Jährige bestreitet die Saison mit Steve Jans auf einem Porsche 911 GT3 R von GetSpeed Performance.

Wie in jedem Jahr werden sich die ambitionierten Amateure wieder mit den professionellen Assen auf dem Eifelkurs messen. Und Stars wie DTM-Meister René Rast geben sich in der Boxengasse publikumsnah. Dieser Mix macht die Faszination Motorsport in der VLN aus. Die VLN bietet aber nicht nur ein breites Spektrum an Fahrern, sondern räumt auch allen Fahrzeugklassen den gebührenden Raum ein, egal ob kleiner Flitzer oder großes Flaggschiff. Die Palette reicht vom Ford Fiesta über Opel Astra und Seat Cupra bis hin zum Porsche 911 GT3 R, Lamborghini Huracán oder einem Ferrari 488 GT3.

Mittendrin statt nur dabei ist bei der VLN nicht nur eine Floskel. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt sogar frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 15 Euro zu haben. Diese bieten den Zugang zum Fahrerlager. Beim Pitwalk kann man den Teams bei der Arbeit über die Schulter schauen. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop (www.nuerburgring.de) sowie vor Ort im info°center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich.

VLN-Termine 2018
24.03. – 64. ADAC Westfalenfahrt
07.04. – 43. DMV 4-Stunden-Rennen
23.06. – 60. ADAC ACAS H&R-Cup
07.07. – 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
18.08. – ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
01.09. – 41. RCM DMV Grenzlandrennen
22.09. – 58. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
06.10. – 50. ADAC Barbarossapreis
20.10. – 43. DMV Münsterlandpokal

Musterzeitplan
08:30-10:00 Uhr, Zeittraining
10:30-11:30 Uhr, Pitwalk
11:10 Uhr, Startaufstellung
11:40 Uhr, Start Einführungsrunde
12:00 Uhr, Start Rennen
16:00 / 18:00 Uhr, Ziel Rennen*
16:15 Uhr / 18:15 Uhr, Siegerehrung*
17:30 Uhr / 19:30 Uhr, Ehrung der Klassensieger*

*abhängig von der Renndistanz

IAA 2017 – Mercedes-Benz elektrisiert jetzt auch die Kompaktklasse

Bis 2022 will Mercedes-Benz Cars mehr als zehn vollelektrische Fahrzeuge auf dem Markt haben. Das erste im Kompaktsegment wird EQA heißen und als Concept Car auf der IAA 2017 zu sehen sein.

EQ steht für intelligente Elektromobilität. Unter dieser Marke wird Mercedes-Benz ein umfassendes elektromobiles System aus Elektrofahrzeugen, Wallboxes und Ladeservices bis hin zum Home Energiespeicher anbieten. Das erste Serienmodell der neuen Produktmarke EQ, der EQC, wird ab 2019 im Mercedes-Benz Werk Bremen produziert. Es basiert auf dem letzten Jahr in Paris gezeigten Concept EQ. Das Concept EQA zeigt die konsequente Weiterentwicklung der neuen Designsprache: Sicken sowie Linien sind deutlich reduziert. Die spiralförmigen Leuchteinheiten sollen an die Kupferwicklungen eines Elektromotors erinnern und in der Animation elektrische Impulse visualisiert.

Je ein Elektromotor an der Vorder – und Hinterachse erbringen eine Systemleistung von über 200 kW (270 PS). Über eine front- oder hecklastige Momentenverteilung des permanenten Allradantriebs lässt sich die Fahrcharakteristik verändern. Welches Fahrprogramm gewählt wurde, zeigt das Concept EQA der Außenwelt als Gimmick über einen virtuellen Grill. Im Fahrprogramm „Sport“ bildet er einen glimmenden Flügel im Horizontalformat ab, bei „Sport Plus“ erscheinen vertikale Streben im Stil eines Panamericana-Grills. Je nach installierter Batteriekapazität soll der EQA eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer realisieren.

Die Lithium-Ionen Batterien liefert die Daimler-Tochter Deutsche Accumotive. Sie lassen sich via Induktion oder Wallbox aufladen und sind auch für das Schnellladen vorbereitet. Vision beim Aufladen an öffentlichen Ladesäulen ist „seamless charging“: Dieser Mercedes me-basierte Service ermöglicht es dem Kunden, unkompliziert an den unterschiedlichsten Ladestationen Strom zu laden und zu bezahlen.

 

Plug-in Hybrid SUV ab 29.900 €

Mitsubishi rollt den roten Teppich für die neuen Formen der Mobilität aus. Der japanische Hersteller senkt die Preise für sein attraktives Plug-In-Hybrid SUV Outlander deutlich. Für Kunden summiert sich der Vorteil auf 10.000 Euro, denn auf den staatlichen Kaufzuschuss für Plug-in Hybride (1.500 Euro) legt Mitsubishi noch einmal  8.500 Euro. Damit sinkt der Einstiegspreis für den Outlander Plug-in Hybrid beim Händler auf 29.990 Euro.
Das umweltfreundliche Familien-SUV von Mitsubishi wird damit zum günstigsten Modell seiner Klasse in Deutschland.
Die Aktion ist auf den Zeitraum bis zum 31.Dezember 2017 begrenzt.

Neuer Audi A6 (2018) — Alle Infos und erste Fotos zur Limousine

Audi wird 2018 den neuen Audi A6 an den Start bringen und damit den Dreikampf zwischen der Mercedes E-Klasse und dem neuen BMW 5er neu entfachen. Jetzt wurde der neue A6 von unserem Erlkönig-Jäger erwischt, außerdem haben wir erste Infos zu Ausstattung und Motorisierung.

So soll der nächste A6, eines der wichtigsten Audi-Modelle der nächsten Jahre, definitiv auch mit zwei Plug-in-Hybrid-Versionen antreten. Die Zweiliter-Diesel und -Benziner verfügen in Zusammenarbeit mit dem E-Motor über eine Systemleistung von 245 PS und werden die Zusatzbezeichnung e-tron tragen. Die elektrische Reichweite beträgt 50 Kilometer. Unklar ist noch, ob der A6 als reine E-Version angeboten werden soll.

Bei den konventionellen Motoren wird Audi den A6 mit dem 2,0-Liter-TFSI mit einer Leistungsspanne zwischen 190 und 252 PS anbieten. Die Zweiliter-Diesel kommen auf Leistungsstufen von 150, 190 sowie 218 PS. Auch der V6-Motor mit drei Liter Hubraum und 354 PS wird es wieder geben.

Audi A6 fährt teilautonom und parkt automatisch ein

Neue Maßstäbe will Audi beim A6, der übrigens nach dem Audi A7 präsentiert wird, mit den Assistenzsystemen setzen, kommt das Auto doch zwei Jahre nach der neuen E-Klasse. So wird der A6 teilautonom fahren können – hier aktiviert ein „AI“-Knopf den Modus – , kann in Längs- und Querlücken automatisch einparken und auf der Autobahn bis zu Tempo 200 die Fahrspur sowie den Abstand zum Vorausfahrenden halten.

Zudem gibt es wie bei der E-Klasse einen Assistenten, der beim Überholen Unterstützung leistet. Im Innenraum gibt es fahrerorientierte Bildschirme mit drei Displays. Knöpfe und Schalter werden massiv reduziert, die bekannten Dreh-Drücksteller werden der Vergangenheit angehören, stattdessen erlaubt ein Touchpad die Eingaben..

Optisch orientiert sich der neue Audi A6 am vorgestellten Conceptcar Audi Proloque Allroad (siehe Fotoshow). Die Studie zeigte bereits den extrem breiten Kühlergrill mit den schmalen Scheinwerfereinheiten mit OLED-Technik.

Links und rechts des massiven Grills sind große Lufteinlässe in der Schürze vorgesehen, die zudem noch ein auffälliges Tagfahrlichtband tragen. Besonders auffällig: Die Vielzahl der Sicken in der (hinteren) Karosserie, die kurzen Überhänge und die breite B-Säule. Dank größerer Radausschnitte drehen sich in der Serienversion bis zu 21 Zoll große Räder und in der RS-Version 22 Zöller.

100 kg weniger Gewicht beim neuen Audi A6

Beim Gewicht will Audi noch einmal 100 kg einsparen, so dass das Gewicht der leichtesten Version die Grenze von 1.600 kg unterschreitet. Und für Fahrer, die nichts von einer Automatik-Schaltung halten: Den A6 soll es wieder mit einer Handschaltung geben, ebenso wieder eine Kombiversion. Allerdings müssen sich Kunden, die auf den Audi A6 Avant (plus 15 Liter) spekulieren, noch bis 2019 gedulden. Bei den Preisen wird sich der neue Audi A6 dank der vielfältigen Innovationen weiter nach oben entwickeln. Aktuell kostet der Audi A6 1,8 TFSI ultra ab 42.400 Euro, die Kombiversion ist 2.000 Euro teurer. Der 2,0-Liter-Diesel im A6 steht mit 40.850 Euro in der Liste, der Aufpreis für den Kombi liegt bei 2.500 Euro. Wir erwarten einen Preis bei den Benziner nicht unter 44.000 Euro, auf der Dieselseite nicht weniger als 42.000 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-audi-a6-2018-alle-daten-fotos-preise-und-marktstart-10468419.html

Seat Alhambra: Taxi des Jahres 2017

Wer bei Taxen ausschließlich Fahrzeuge mit Stern auf der Haube vor Augen hat, sollte umdenken. Der Seat Alhambra erhielt die Auszeichnung als „Taxi des Jahres 2017“ und ging damit als Gesamtsieger aus einem Testfeld von 21 Fahrzeugen hervor. Das Branchenmagazin „taxi heute“ rief 41 Taxiunternehmer zum vierten Mal zur Wahl, die in Fulda die Fähigkeiten der Fahrzeuge unter die Lupe nahmen. Read more

News und Stimmen 1. Qualifying

August Farfus sicherte dem BMW Team Schnitzer die vorläufige Pole-Position für das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 43 fuhr der Brasilianer in 8:22,307 Minuten die Bestzeit. Platz zwei ging an das Bentley Team Abt #39 mit einem Rückstand von 0,948 Sekunden vor dem Schnitzer-Schwesterfahrzeug mit der #42, dem am Ende 1,565 Sekunden auf die Spitze fehlten.

1 – Engel / Christodoulou / Buurman / Metzger (Mercedes-AMG GT3)

21:36 Uhr Manuel Metzger: \“Es war gut und hat Spaß gemacht. Die erste Runde war etwas grenzwertig vom Licht, weil die Sonne sehr tief stand. Das war dann in der zweiten Runde besser, aber da hatte ich leider mehr Verkehr. Deswegen war die erste schneller. Das Auto hat sich gut angefühlt. Es läuft nach Plan. Wir wollen in die Top-30, wenn wir das nicht schaffen, wäre das eine Enttäuschung.\“

4 – Haupt / Al Faisal / Stolz / Juncadella (Mercedes-AMG GT3)

23:01 Uhr Luca Stolz: \“Wir hatten im Freien Training noch ein paar Probleme. Unser Hauptziel war, diese auszumerzen. Zudem müssen wir uns noch für das Top-30-Quali qualifizieren. Das sieht im Moment nicht so schlecht aus. Morgen früh müssen wir aber nochmal angreifen, um sicher zu gehen, dass wir wirklich dabei sind.\“

20:50 Uhr Daniel Juncadella: \“Meine Runde war nicht schlecht, aber ich hatte viel Verkehr auf der Strecke. Mal sehen, ob wir die Position halten können.\“

20:39 Uhr Bestzeit mit 8:29.260 Min. knapp schneller als die Teamkollegen in der #1. Aufgrund der Gelbphase am Ende der Boxengasse werden nicht allzuschnell neue Bestzeiten kommen.

5 – Stippler / Rockenfeller / Busch / Moller Madsen (AUDI R8 LMS)

22:37 Uhr Mike Rockenfeller: \“Es ist noch viel los. Anscheinend suchen viele auch im Dunkeln noch ihre Linie. Unser Auto fühlt sich gut an und wir spulen derzeit unser Programm ab.\“

8 – Alzen / Arnold / Götz / van der Zande (Mercedes-AMG GT3)

23:17 Uhr Uwe Alzen: \“Ich bin die zwei Runden gefahren, die ich brauche, um mich zu qualifizieren. Die Strecke ist in einem guten Zustand. Es gab keine Unfälle. Wir konzentrieren uns auf die Vorbereitung für das Top-30-Qualifying, für das wir uns schon qualifiziert haben.\“

22:18 Uhr \“Lance David Arnold: \“\“Unser Auto ist repariert und läuft wieder tadellos. Der Verkehr muss sich jetzt bei Einbruch der Dunkelheit erst noch ordnen. Für uns geht es jetzt darum, die Lichter einzustellen und einige weitere Sachen bei Nacht zu testen.\“

21:16 Uhr Maximilian Götz über die offene Motorhaube zum Ende des Freien Trainings: \“Das war ein kleiner Auffahrunfall von Uwe Alzen mit einem Porsche, ein Missverständnis auf der Grand-Prix-Strecke beim Überholen. Es gab eine kurze Stauchung im Auto und die Haube ging auf. Es war nichts Großes und wurde wieder repariert.\“

13 – Dittmann / Albrecht / Schall / Lachmayer (Chrysler Dodge Viper)

21:25 Uhr Das beste Team der alternativ betriebenen Fahrzeuge ist die Chrysler Dodge Viper rund um Titus Dittmann auf Gesamtplatz 66.

19 – Klingmann / Müller / Edwards / Onslow – Cole (BMW M6 GT3)

22:10 Uhr John Edwards: \“Ich bin am Nachmittag nicht gefahren, von daher habe ich meine ersten Runden in der Dämmerung absolviert. Da ist die Nordschleife noch einmal spezieller. Doch es lief soweit gut. Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei, jetzt geht es endlich los!\“

20 – Krohn / Müller / Spengler / Wittmer (BMW M6 GT3)

22:47 Uhr Bruno Spengler: \“Ich musste mich erst an das Fahren auf der Nordschleife bei Nacht herantasten. Es war recht viel Verkehr, es gab einige gelbe Flaggen und Code 60. Es war gut, dass ich so viel Nacht-Erfahrung sammeln konnte.\“

22 – Weiss / Kainz / Keilwitz / Krumbach (Ferrari 488 GT3)

22:55 Uhr Das Team arbeitet in der Box am aufgebockten Fahrzeug.

21:54 Uhr Jochen Krumbach setzt den Ferrari mit einer Zeit von 8:23,737 Min. auf den zweiten Platz.

21:06 Uhr Daniel Keilwitz: \“Es war richtig viel los. Ich glaube, ich habe auf der Grand-Prix-Strecke schon zehn Sekunden verloren. Jetzt werden sich die Autos mehr auf der Strecke verteilen und damit müssten auch alle schneller werden.\“

29 – De Phillippi / Mies / Winkelhock / van der Linde (Audi R8 LMS)

21:30 Uhr Kelvin van der Linde: \“Momentan haben wir sehr schöne Bedingungen zum Fahren. Die Sonne steht einem zwar ein bisschen in den Augen, aber die Stecke ist in einem guten Zustand und die Temperaturen gehen runter. Damit kommen die Reifen in ein gutes Arbeitsfenster. Wir konzentrieren uns im Moment mehr auf die Rennabstimung und werden erst morgen Früh auf eine schnelle Qualifying-Runde gehen. Wir haben ein paar Änderungen am Setup vorgenommen, die eine echte Verbesserung waren. Dieses Rennen mit all den Fans und Lagerfeuern ist einfach unglaublich.\“

30 – Abbelen / Schmitz / Ziegler / Müller (Porsche 911 GT3 R)

21:28 Uhr Fahrerwechsel im Team aus Barweiler: Andreas Ziegler verlässt den Porsche und Sabine Schmitz wird das Steuer übernehmen.

33 – Dumbreck / Imperatori / Dusseldorp / Seefried (BMW M6 GT3)

23:34 Uhr Der Falken-BMW hat die Mindesthöhe, die in diesem Jahr vorgeschrieben ist, nicht eingehalten. Daraus resultiert eine Rückversetzung um zehn Positionen nach dem Zeittraining.

35 – Schmidtmann / Hammel / Schwager (Renault R.S.01)

21:51 Uhr Dominik Schwager: \“Bis jetzt läuft es ganz gut, wir haben keine Probleme. Es sollen jetzt mal alle drei Fahrer einige Runden am Stück fahren. Bis jetzt läuft alles nach Plan. Später werden wir neue Reifen aufziehen und sehen, was möglich ist.\“

37 – Brück / Menzel / Verdonck / Jöns (Bentley Continental GT3)

22:54 Uhr Christopher Brück: \“Die Bedingungen sind nicht perfekt – es liegt viel Dreck auf der Strecke. Deshalb sind wir langsamer als bei früheren Rennen. Morgen müssten wir schneller werden, da die Strecke langsam sauberer wird.\“

22:52 Uhr Christopher Brück: \“Die Bedingungen sind nicht perfekt – es liegt viel Dreck auf der Strecke. Deshalb sind wir langsamer als bei früheren Rennen. Morgen müssten wir schneller werden, da die Strecke langsam sauberer wird.\“

21:15 Uhr In langsamer Fahrt im Bereich der Döttinger Höhe unterwegs

38 – Jöns / Mamerow / Pepper / Brück (Bentley Continental GT3)

23:17 Uhr Das Fahrzeug wird in der Box noch einmal für eine letzte Ausfahrt vorbereitet.

21:16 Uhr Christer Jöns: \“Ich bin jetzt meine ersten Runden am Stück gefahren. Es waren interessante Bedingungen, da die Sonne derzeit untergeht. Ein paar Details müssen wir noch verbessern. Wenn es dunkel ist, werden wir uns um die Einstellung des Lichts kümmern.\“

39 – Borum / Moore / Eden (BMW 335 i)

20:57 Uhr \“Nachtrag zum Unfall zum Beginn des Trainings. Am Steuer saß Michael Eden: ,,Ich bin mit kalten Reifen aus der Box gestartet und habe schlagartig den Grip verloren! Das tut mir echt leid!\“\“ Das Team erwartet nun das Auto zurück im Fahrerlager, um die notwendigen Reparaturen beginnen zu können.\“

20:30 Uhr Der Fahrer hat ausgangs der Boxengasse die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und ist in die Leitplanke eingeschlagen.

42 – Wittmann / Blomqvist / Tomczyk / Farfus (BMW M6 GT3)

21:04 Uhr Neue Bestzeit mit einer Zeit von 8:23.872 Min.

43 – Farfus / Lynn / Felix Da Costa / Scheider (BMW M6 GT3)

23:29 Uhr Augusto Farfus hat die Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa in 8:22,307 Minuten nochmals um eine Zehntelsekunde unterboten.

23:28 Uhr Timo Scheider: \“Grundsätzlich sind wir mit dieser Position zufrieden. Da wir noch keinen Platz im Top-30-Qualifying haben, müssen wir Gas geben. Dass dies in der Dunkelheit geklappt hat, ist umso schöner. Ich denke, dass im Q2 noch einiges passieren wird. Antonio ist die Zeit auf weichen Reifen gefahren. Für einen Neuling auf der Nordschleife sehr gut.\“

23:17 Uhr Übernimmt mit einer Zeit von 8:22.402 Min. den ersten Platz vom Abt-Bentley #38.

47 – Asch / Baumann / Hohenadel / Mücke (Mercedes-AMG GT3)

22:19 Uhr Christian Hohenadel: \“Wir haben die Lichter eingestellt und geschaut, ob alles passt. Es war perfekt. Ich fahre jetzt dann noch eine Runde im Dunkeln, um mich auf die Nacht-Stints einzuschießen.\“

21:53 Uhr Dominik Baumann übergibt das Steuer an Sebastian Asch. Baumann zu seinem Stint: \“Leider hatten wir am rechten Vorderreifen einen Druckverlust. Warum das passiert ist, müssen wir noch feststellen. Sobald es dunkel wird, müssen wir das Licht noch einstellen. Der Verkehr ist schwierig, da jeder noch seine Linie sucht.\“

48 – Heyer / Schneider / Dontje / Assenheimer (Mercedes-AMG GT3)

22:00 Uhr Kenneth Heyer: \“Es war eigentlich ganz gut. Wir probieren heute im ersten Qualifying noch zwei Sachen aus. Das hat jetzt bei der zweiten Änderung sehr gut funktioniert. Wir sind eine ganze Ecke schneller geworden und sind im Fahrplan.\“

50 – Baumann / Buhk / Mortara / Sandström (Mercedes-AMG GT3)

22:22 Uhr Edward Sandström: \“Es macht sehr viel Spaß hier im Dunkeln… Es ist ein Privileg, so ein fantastisches Fahrzeug hier auf der Nordschleife fahren zu dürfen. Alles war gut in meinem Stint.\“

22:11 Uhr \“Maximillian Buhk: „Das Auto ist super. Leider war viel Verkehr und wir haben nicht die richtige Lücke getroffen, die wir gebraucht hätten. Wir hingen immer im Verkehr fest.“

66 – Aust / Oeverhaus / Jahn / Bollrath (Porsche 911 GT3 Cup-MR)

20:58 Uhr David Jahn steigt aus – Stefan Aust übernimmt das Steuer. Jahn zu seinem Stint: \“Wir hatten im Training noch ein paar Probleme, die wir aber lösen konnten. Details könnte man noch verbessern, aber wir sind schon sehr zufrieden. Die ersten beiden Runden war schön und katastrophal gleichzeitig, da natürlich alle gleichzeitig rausgefahren waren. Wir absolvieren jetzt alle unsere Pflichtrunden.\“

76 – Hauschild / Czyborra / Hüttenrauch / Kodidek (Porsche 991 GT3 Cup HRT)

23:10 Uhr Nachtrag zum technischen Defekt im freien Training. Es gab Probleme im Bereich des Motors. Da man noch genug Zeit hat, wechselt man direkt den kompletten Motor, um für das restliche Wochenende auf Nummer sicher zu gehen.

89 – Wieninger / Andree / Schmid / Schmitz (Audi TTRS2)

21:24 Uhr Der Audi TT RS, aktuell pilotiert durch die 29-jährige Daniela Schmid, liegt als bester Fronttriebler auf Gesamtrang 49.

105 – Caba / Lange / Sprungmann (Ford Focus RS)

22:04 Uhr Durch Einschlag des Ford Code 60 im Bereich Hohenrain.

131 – Epp / Holthaus / Bohrer / Uelwer (Renault Clio RS CUP Avia Racing)

21:52 Uhr Der Avia-Clio ist über die gesamte Trainingssitzung bisher das Maß in der Klasse der Specials bis 2.000ccm. Direkt in der ersten Runde des Trainings markierte man mit einer Zeit von 10:00,722 Minuten die Bestzeit markieren. Platz zwei geht an #123 mit annähernd 12 Sekunden Rückstand.

132 – Lomas / Gavris / Gusenbauer / Gusenbauer (Toyota GT86)

22:09 Uhr Das Toyota-Team ist lediglich vier Runden gefahren. Jeder Fahrer hat seine Pflichtrunde absolviert. Morgen wird noch einmal auf Positionsverbesserung gefahren.

136 – Dr. Dr. Tveten / Fübrich / Nytröen (Porsche 911 Carrera)

21:17 Uhr Nach rund 50 Minuten im ersten Zeittraining liegt das Porsche Trio auf Gesamtplatz 58 und ist somit das beste Serienwagenteam.

145 – Glenn / Halse / Burnett (BMW E36 M3)

22:00 Uhr Steht mit technischem Defekt auf der Grand-Prix-Strecke.

704 – Westphal / Mailleux / Simonsen / Laser (SCG SCG003C)

23:06 Uhr Felipe Laser: \“Wir mussten einen kurzen unplanmäßigen Stopp einlegen. Wir probieren momentan noch Bremsbeläge aus und mussten eben an die Box kommen, um sie zu wechseln. Wir fahren aber gleich wieder raus.\“

911 – Dumas / Makowiecki / Pilet / Lietz (Porsche 911 GT3 R)

23:15 Uhr Richard Lietz übergibt an Romain Dumas und sagt zu seinem Stint: \“Bei uns läuft es gut, aber wir wollen uns natürlich stetig verbessern. Wir arbeiten derzeit noch am Setup. Es geht aber mehr um kosmetische Dinge – es soll sich jeder im Auto wohlfühlen. Alles, was es dem Fahrer einfacher macht, ist sehr wichtig.\“

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

Skoda Karoq – Der neue Kompakt-SUV

Die Tschechen sind gerade wieder aktiv, wie lange nicht mehr. Erst der Skoda Kodiaq, dann das Facelift des Octavia, kürzlich die Präsentation der Elektro-Studie Vision E und nun ein weiterer Kompakt-SUV, der Skoda Karoq. Der Name und die Schreibweise stammen aus der Sprache der alaskischen Ureinwohner und setzten sich aus einer Kombination der Begriffe „KAA´RQ“ (Auto) und „RUQ“ (Pfeil) zusammen. Damit tragen alle SUV des Hauses nun einheitliche Namen. Seine Weltpremiere feiert der Karoq am 18.05. in Stockholm. Read more

BMW M550i xDrive – Mit Druck an die Spitze

650 Nm bei 1.800 Umdrehungen. Damit wären die Fragen vermutlich beantwortet, bevor sie gestellt wurden. Doch die glitzernde Bergwelt hält Ende April noch einmal eine kalte Überraschung parat. Die ersten BMW M550i Testwagen mussten deswegen noch einmal mit Winterreifen ausrücken. Dass der neue M5-light in Serie mit Allradantrieb kommt, mag beim Vortrieb helfen, eisig kaltes Tauwasser und Schneereste am Straßenrand vertragen sich aber besser mit der Winterbereifung. Dem Antriebsstrang ist die Witterung erst einmal egal. 4.4 Liter Hubraum, zwei Turbos und 462 PS lassen dank flexiblem Allradantrieb auf dem Weg zum Gipfel nichts anbrennen. Dass hier gut 1.900 Kilogramm den Berg erklimmen wollen, man spürt es nicht. Willkommen in der Welt des neuen BMW M550i xDrive.

BMW M550i xDrive MPerformance – Fahrbericht

Dass es sich um die Luxus-Businessclass von BMW dreht, man spürt es beim Einstieg in den 5er der Baureihe G30 sofort. War die erste Testfahrt im neuen Fünfer noch geprägt von Flottenmanagement verträglichen Eckwerten, wird das beim Understatement-M5 ein wenig problematischer. 462 PS und 204 Gramm CO2 je Kilometer stehen gängigen Dienstwagenregelungen ähnlich diametral gegenüber wie der Grundpreis von 82.700 €. Aufgeregt pochende Testfahrer-Herzen will der V8 mit sanftem Blubbern beruhigen. Wirklich aufdringlich wird der M550i im Geräusch nie, aber man fühlt immer dieses sattsame Plus an Mehrleistung. Mehr als nötig wäre. Mehr als man braucht. Aber doch gerade genug, um das Grinsen nicht zu vergessen. Per „Fahrerlebnisschalter“ könnte man auf Sport-Plus schalten, das Getriebe in die Sportgasse „S“ pressen und dann erleben, wie handlich sich knapp 2 Tonnen anfühlen können. Theoretisch. Praktisch verweigern sich die französischen Winterreifen einer allzu harschen Gangart. 7-9 mm Profilblöcke lassen die knackige Abstimmung und die per Hinterachslenkung gewonnene Agilität ein wenig schwammig werden. Dass er auch anders könnte, scheint klar.

Winterreifen-Gangart

Man muss ihn ja auch nicht per Holzhammer-Methode den Berg hinauf prügeln. 20-Zoll Sommerreifen-Gold würde sicherlich Laune machen, aber, der M550i xDrive kann auch ganz anders. Wenn man sich ein wenig entspannt. Eloxierte Chromteile außen, blaue Bremssättel und die kleine Spoiler-Lippe auf der Heckklappe. Wer genüsslich fährt, lässt anderen die Chance, optisch zu verstehen, wer hier vorfährt. Ohne dass man gleich physisch den Ladedruck-Hammer des V8 auspacken muss. Und die M-Logos? Klar, hat er sich verdient, ist ja ein MPerformance-Modell. Also die Brücke zwischen dem Flottensegment und dem Traum aller Außendienstler. Dass so ein Spagat sinnvoll ist, zeigen alle Premiummarken.

Dank des adaptiven Fahrwerkes und der vorzüglichen Abstimmung des Achtgang-ZF-Automaten ist auch eine Fortbewegung mit nur milde zuckendem Drehzahlmesser im Digital-Cockpit möglich. Mehr als 2.000 Touren? Selbst im M5-Vorboten M550i bereits ein steter Tanz entlang der Grenze zur OWi.

Launig und gefühlt 1 Tonne leichter und 2 Meter kürzer gleitet der M550i durch die Bergwelt. Hektik muss nicht sein. Der Bariton des V8 kann zur Entspannung genutzt werden. Sollen doch die TDI-Fahrer dieser Welt an einem Magengeschwür leiden. Der V8 passt zum Fünfer wie der Murat-Schriftzug auf den Kofferraumdeckel eines E36 320i.

Gesten-Steuerung

Der jungen G30-Generation des Fünfers gedeiht selbstverständlich alles an moderner Assistenztechnik an, darüber haben wir bereits berichtet. Der M550i macht hier keine Ausnahme. Nur dass man vermutlich Level2-Teilautonomie in diesem Fahrzeug noch ein Stück weniger akzeptiert als in anderen Autos. Der Fünfer ist ein Selbstfahrerauto. Der M550i erst recht. Eine Belohnung für Erfolg. Ein Spagat zwischen Seriosität und dem kommenden Wahnsinn, sobald der M5 vorgestellt wird. Die Gestensteuerung für die Lautstärken-Kontrolle oder um eingehende Telefonate anzunehmen, mag erst einmal ungewöhnlich wirken, aber wer Allradantrieb, Allradlenkung und zwei Turbos mit acht Zylindern und acht Gängen kombiniert, der darf auch mit der Hand durch die Luft kreiseln, um die Lautstärke des neu gestalteten Entertainment-Systems zu variieren. Ein wenig Wahnsinn soll bleiben.

War noch was?

Ja. Vergessen Sie den Normverbrauch. 8.9 Liter? Dann kann man ja gleich einen BMW M530e iPerformance ordern. Mehr hierzu? Demnächst im Blog!

[notification type=“notification_info“ ]Der BMW M550i xDrive für Menschen mit Spaß am Auto und der notwendigen Schmerzfreiheit bei der anstehenden Leasingrate. [/notification]
BMW M550i xDrive
 
Technische Daten BMW M550i xDrive
Grundpreis 82.700 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4962 x 1868 x 1467 mm
KofferraumvolumenVDA 530 L
Hubraum / Motor 4395 cm³ / 8-Zylinder
Leistung 340 kW / 462 PS (650 Nm)
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 4,0 s
Verbrauch 8,9 L/100 km

 

 

 

Seat Ateca FR – Sportlicher Mehrwert

Auf der Barcelona International Motor Show wurde es vorgestellt, das sportliche Top-Modell der Baureihe: Der Seat Ateca FR. Die Abkürzung FR kennen wir bereits aus dem Seat-Ausstattungs-Alphabet und übersetzten es mit „Formula Racing“. Was es damit auf sich hat, zeigen die nächsten Zeilen. Klar ist aber, dass der Ateca FR eine Ergänzung der Seat Produktoffensive darstellt, die mit dem Ateca selbst begonnen hat. Nach dem Facelift des Seat Leon und der Neueinführung des Ibiza wurden weitere SUV und Crossover wie der Arona bereits angekündigt. Werfen wir also einen Blick auf den Ausbau der Ateca-Baureihe. Read more

Mercedes-AMG GT C Roadster – Mad Max arrived

Natürlich, ja, man könnte so einen Fahrbericht über den neuen Mercedes-AMG GT C Roadster nach Schema F abarbeiten. Die Pressemappe neben das Macbook legen, von sinnlicher Klarheit beim Design schreiben, famose Beschleunigungswerte feiern, fabulöse Superlative aus den Fingern saugen, um auch nur annähernd zu vermitteln, wie er sich fährt. Und dennoch, man würde schlicht versagen. Ein Jedermann-Artikel wäre es. Einfach zu schade für die Zeit, die ich mit dem neuen Mercedes-AMG GT C Roadster verbringen konnte. Es sollte doch einen Sinn haben, wenn man seine Lebenszeit in Flugzeugen, Flughäfen und Shuttle-Fahrzeugen verplempert, nur damit man sich unter der Sonne Arizonas den Kopf vom 557 PS Roadster verdrehen lässt. Ein paar Stunden Endorphine-Training per Tastendruck in dröge Worte in das Endlosarchiv des Webs tippen? Das wäre wie den Mad Max Hauptdarsteller in kurzen Hosen und Turnschuhen zum nächsten In’N’Out Burgerladen zu schicken. Verschenkt.

My Weapon of Choice: Mercedes-AMG GT C Roadster

Einmal mit alles, bitte!

AMG GT C Roadster: V8. 557 PS. Kein Dach und eine Allradlenkung obendrein. Danke schön.

Damit man versteht, welche Meinung ich vom Mercedes-AMG GT habe, muss man zwei Jahre zurückgehen. Damals feierte der Mercedes-AMG GT als Coupé seine Weltpremiere. Die erste Testfahrt führte dann auch noch, als wäre ein echter Sportwagen mit Mercedes-Stern nicht Partyanlass genug, gleich einmal nach Laguna Seca. Eine Rennstrecke mit Charme. Mit Geschichte und dieser einen legendären Kurve. Als Instruktor hatte man, damit man beim „einmal mit alles“ nur nichts verpasst, auch gleich noch den Mr. DTM, Bernd Schneider, eingeflogen. Insgesamt wurden es 14 Runden mit dem AMG GT auf der Rennstrecke von Laguna Seca. Bis zu einem Level, auf dem dann der DTM-Instruktor sein Funkgerät aus der Hand legte und anfing die Grenzen der Haftreibung zu eruieren. Fabelhaft. Für einen Petrolhead wie mich war das damals der Höhepunkt. Der Climax einer ewigen Faszination für alles. was „brumm“ macht. Was danach kam, musste sich ewig an diesen Runden im neuen GT messen lassen.

Zwei Jahre später wartet nun die Wiedergeburt des Sportwagens, plötzlich ohne Dach, auf eine Testfahrt unter der Sonne Arizonas. Und obwohl Mercedes-AMG nicht nur den „einmal mit alles“ nun auch noch mit Sahnehäubchen und Kirsche darüber anbietet, zudem bei der Leistung noch einmal draufsattelt, liegt bei dem High-Performance-Sportwagen im Roadster-Kleid der Fokus nun dieses Mal nicht auf dem Ausloten der physikalischen Grenzen. Es geht um Stil. Um Style. Um das Erleben der Elemente. Scherzkekse müssen da in Affalterbach sitzen. Bringen dich über den Teich, setzen dir die maximale Vollfettstufe der Automobil-Lust vor die Nase und sagen dann, vor dem ersten Ritt:

Beachtet bitte die Speedlimits in Arizona. Die Cops sind nicht kompromissfähig.

Danke auch.

Einmal „alles“, ohne Dach!

Da steht er nun, inmitten einer unwirklichen Szenerie. Nicht lange zuvor wurde auf genau diesem Schrottplatz „DESERT VALLEY AUTO PARTS“ noch Transformers gedreht. Nun steht der in mattem Magnograu metallic lackierte Mercedes-AMG GT C Roadster vor dir. Eine Szene aus MAD Max würde nicht weniger realistisch wirken. 557 PS, Allradlenkung, 680 Nm, V8, Front-Mittelmotor und Transaxle-Getriebe. Binnen eines Augenblinzelns bringt er dich hier hinter die Stahlstreben des örtlichen Sheriff-Büros. Also dann eben doch nur die 11 Sekunden nachgezählt, die er braucht, um das Stoffverdeck zu öffnen. Knapp geschnitten wie der Bikini von Penelope Cruz spannt sich dieses vom knackigen Arsch zur weit nach hinten gesetzten Frontscheibe. Eine Alibi-Funktion für die schlechten Tage. Eigentlich. Aber ernsthaft. Nur Touristen fahren in Arizona ein Cabriolet im geöffneten Zustand. Das Dach dämmt dank drei Lagen excellent, die Z-Faltung lässt ein wenig Kofferraum übrig und dank einer Magnesium-, Stahl-, Aluminium-Konstruktion ist das ganze Gerippe auch ordentlich leicht – und es schützt dich vor der Sonne.

Konzentration auf das Wesentliche: Klimaanlage an, man könnte sich alternativ bei Tempo 316 einen feinen Sonnenbrand holen, bevor man wegen „reckless driving“ seine drivers license verliert.  Dann doch lieber der Spielverderber sein, der einen nagelneuen Roadster nur auf dem Parkplatz mit offenem Verdeck fährt und an der ersten Ampel dann die umstehenden Pick-Up Driver durch 11-Sekunden Reverse-Striptease davon abhält, das Innere der jüngsten Bestätigung für gesundes Selbstbewusstsein made in Affalterbach zu verwehren. Das hilft bei der Konzentration auf die völlig unhumoristischen Speed-Limits. Dass man jetzt vermutlich genauso schnell in Laguna Seca die 305er Michelin-Sportsocken in den Asphalt massieren könnte wie damals im geschlossenen Sportler, man glaubt es dem GT C Roadster. Auch bei aktiver Distronic und 65 Meilen Cruising-Tempo. Denn er hat, neben Sonnenbrand-Garantie auch den „Leistungs-Dürfschein“ erhalten. Und breitere Backen. Das Heck, ja, alleine dieses Heck.

Wer sich nicht in Arizona wähnt, der wird sich über Airscarf und Windschott freuen. Ein Ausflug in die herbstlichen See-Alpen? Dürfte dem Roadster und seiner kompromisslosen Fahrwerksauslegung inklusive Sperrdifferential ebenso gut gefallen.

Zurück zum bloggen:

Für das Erfahren eines Benchmark-Automobils bleibt einem im ersten Rundumschlag kaum mehr Zeit als man sonst auch hat, um den jüngsten japanischen Kleinwagen zu „testen“. Willkommen in der „professionellen Welt“ der Auto-Journalisten und Livestyle-Welt-Trendsetter. Mit zu viel Benzin im Blut kann das auch zu Frustration führen. Es ist wie Ringelpiez mit einer Auswahl von Victoria-Secret-Models, aber ohne Anfassen. Es ist der Koitus Interruptus, wenn du ein offenes 557 PS Hardcore-Performance-Spielzeug nur dafür nutzen sollst, bei Tempo 65 einen Sonnenbrand zu kassieren. Ich glaube dem Affalterbacher-Baby seine Talente. Es wird Beverly-Hills, Santa Monica und das Schwabenland genauso schnell für sich gewinnen, wie sein geschlossener Bruder damals mein Herz in Laguna Seca gewann.

Extra-Danke:

Mein Dank geht deswegen vor allen an Mercedes-Benz. Dort hat man früh das Thema der digitalen Medien ernst genommen, nur deswegen kann ich heute überhaupt über solche Autos schreiben. Und ich habe die Professionalität schätzen gelernt, mit der man dort und auch im Umfeld arbeitet. Ein explizites Dankeschön geht dieses Mal daher an die Menschen hinter den Kulissen. Dirk Weyhenmeyer ist einer der Fotografen, die Mercedes-Benz engagiert, um den Journalisten individuelle Erinnerungen und hoch-professionelle Fotos zu ermöglichen. Anstatt auf die Sonnenbrand-Roadtrip-Tour zu gehen, hatte ich mich daher dafür entschieden, die Fahrt mit dem Kollegen und dem „Knipser“ zu unternehmen. Entstanden sind diese außerordentlich famosen Fotos auf einem die Endzeit-Phantasie stimulierenden „Schrottplatz“. Mitten zwischen den verendeten Helden der Historie sticht der  dunkelrot bedachte Roadster heraus wie der Terminator im Seniorenwohnheim.

Mercedes-AMG GT C Roaster oder der Terminator im Seniorenwohnheim

Die Verschmelzung klassischer „ich will aber nicht bescheiden sein“ Ansprüche mit einem der schärfsten Werkzeuge der Sportwagen-Szene hat eine „einmal mit alles, aber doppelt bitte“ Variante erschaffen. Nach wenigen Stunden mit dem neuen Mercedes-AMG GT C Roadster ist klar: Sollte eines Tagen das jüngste Gericht hereinbrechen, sollte Mad Max einen neuen Dienstwagen benötigen oder sich alle Träume erfüllen, ist dieser magno metalic mattgraue AMG GT C Roadster mein „Weapon of Choice„.

Alternativ bleibt ja noch die „Nicht C-Version“ mit dem Basismotor und „nur“ 477 PS. Dann auch ohne die Performance-Hardcore-Zutaten erhältlich. So eine Art Selbstkasteiung auf dem höchsten denkbaren Level. Da spart man sich dann auch den RACE-Modus und vermutlich wäre man in Arizona nicht langsamer unterwegs zum nächsten Sonnenbrand.

Rückblick: Der Road Trip zum Mazda-Filmfest

„Toll, toll, toll, Kinder!“, oder: „Cut!, Cuuuuut! Gleich nochmal!”. So oder so ähnlich muss es gewesen sein, als Bjoern mit drei Kollegen zum Mazda RoadTrip nach Rom aufgebrochen ist. Bjoern, seines Zeichens Betreiber von Mein-Auto-Blog.de und wandelndes Lexikon, wenn es um Autos geht, hatte die Idee für diesen Road Trip. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, was aber auch an den Protagonisten liegt: Nicht nur der Mazda MX-5 spielte die Hauptrolle, sondern auch Jan Gleitsmann von ausfahrt.tv und Jens Stratmann von rad-ab.com. Wir blicken zurück auf dieses einmalige Event.

Der Weg, als nicht ganz einfaches Ziel

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Dicke Sachen waren nördlich der Alpen Pflicht

Gut, zugegeben: Ganz so klischeemäßige Regie-Anweisungen kann ich mir von Bjoern auch nicht vorstellen. Doch dieses Mal standen Jens und Jan im Mazda MX-5 Mittelpunkt, während Bjoern im Hintergrund agierte. Gestartet wurde in Bielefeld, dem Heimathafen der beiden Protagonisten. Vom Bilster Berg aus ging es zunächst nach Augsburg in ein privates Mazda-Museum. Nach Begutachtung der zahlreichen Exponate starteten sie schließlich weiter Richtung Österreich, wo der erste Tag nach weit über 1.000 Kilometern endete. Ein luftiges Vergnügen, schließlich fuhren die beiden Bielefelder immer mit offenem Verdeck. Weitaus komfortabler hatten es die Begleiter im Mazda CX-5. Darin saß, im übrigen, kein geringerer als Dean Malay, der dem ein oder anderen gut als Auto-Bild Redakteur und Moderator bekannt sein dürfte.

Offen nach Italien: Bei Wind und Wetter

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It´s never too dark to be cool – oder so

Tag zwei startete mitten in den österreichischen Alpen. Schnee, Kälte und Eis auf den Scheiben sowie auf dem Stoffdach konnten Jens und Jan nicht davon abhalten, offen zu fahren – schließlich galt es eine Mission zu erfüllen: Offen bis zum Ziel. Da es aber weder in Deutschland noch im Bergigen wirklich warm war, zählten mehrere Pullover, dicke Jacken, dicke Strickmützen und Handschuhe zur Pflicht.

Ob die beiden es wirklich geschafft haben, ihr ehrgeiziges Ziel, die gesamte Strecke mit geöffnetem Dach zu bestreiten, sieht man im Video. Hier sind alle Zwischenstopps, unter anderem bei einem Mazda-Sammler in Italien und auch im Augsburger Mazda-Museum, genauso festgehalten, wie die Ankunft in Rom. Hier gaben sich Hollywood-Größen wie Tom Hanks oder Oliver Stone die Klinke in die Hand – alles begleitet von Mazda, die bereits zum vierten Mal in Folge Sponsor des Filmfests in der italienischen Hauptstadt sind. So kam es auch, dass die Japaner viel Spannendes zu bieten hatten, wie etwa ein MX-5 Autokino. Doch jetzt würde Habbi sicherlich „Klappe und Action“ rufen. Also viel Spaß beim Anschauen des Videos.

Nissan N-Vision: Extras für alle

… zumindest fast. Nissan N-Vision ist eine Sonderausstattung, die für die Modelle X-Trail, Qashqai, Pulsar und Juke erhältlich ist. Damit will Nissan seiner Vision nachkommen, Innovationen möglichst vielen Kunden zugänglich zu machen. Die ab sofort bestellbaren Modelle sind alle mit dem Nissan Connect Navigationssystem und dem Around View Monitor für 360 Grad Rundumsicht ausgestattet. Sie bauen bereits auf gut ausgestatteten Basisvarianten auf und bieten einen Preisvorteil zwischen 3.000 und 4.800 Euro. Read more

Kia Rio – Erwachsen wie nie

437.000 Einheiten – allein 2015. Der Kia Rio ist eines der erfolgreichsten Modelle für Kia und entsprechend wichtig ist es, dass die Absatzzahlen nicht fallen. Vielleicht liegt es daran, dass die vierte Generation, die gerade in den Startblöcken steht, so vorsichtig überarbeitet wurde. Man muss schon genau hinsehen, um den neuen Kia Rio von vorn nicht mit einem Hyundai i20 zu verwechseln. Schauen wir uns doch mal die Details an.

Natürlich trägt auch der neue Kia Rio das Haupt-Erkennungsmerkmal eines jeden aktuellen Kia: die Tigernase. Der typische Grill findet sich von Groß bis Klein wieder und gilt als Verknüpfung zwischen den Baureihen – das Familiengesicht also. Ansonsten wirkt die Optik erwachsener als bisher: Die Scheinwerfer sind nun etwas kleiner und blicken durch die U-förmigen Projektionslinsen geschärft. Das Tagfahrlicht ist nun in LED ausgeführt und wurde ebenfalls integriert. Für einen scharfen Look sorgt die weiter herunter gezogene Motorhaube.

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Die Front wirkt zwar selbstbewusst, erinnert aber an den Hyundai i20

Insgesamt wirkt die Front damit angenehm breit, sodass ein selbstbewusster Auftritt entsteht. Seitlich wiederum gibt sich die vierte Generation des Kia Rio zurückhaltend, sodass ein zeitloser Eindruck aufkommt. Einzig eine langgezogene Schulterlinie, von der Oberkante des Grills am Bug, bis hin zum Heck modelliert die Seitenansicht etwas aus. Hier wird auch die Länge des Kleinwagen demonstriert: etwas über vier Meter misst er. Damit hat er das Maß eines Golf II und der gehört in die Kompaktklasse.

Das Design des neuen Kia Rio wirkt behutsam weiterentwickelt

Am Heck zeigt sich dann, dass Kia einen Anspruch hegt, der nicht selbstverständlich scheint. Angefangen als Marke, die sich vor allem über den Preis definierte, wollen die Koreaner mit immer attraktiveren Designs und hochwertigen Interieurs die Premium-Konkurrenz ins Auge fassen. So kommt es nicht von ungefähr, dass die Heckpartie an Kompaktmodelle der Premium-Liga erinnert. Die pfeilförmige Rückleuchten-Grafik sorgt dabei für eine kleine Prise Dynamik.

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Im Cockpit des neuen Kia Rio fühlt man sich auf Anhieb wohl

Da wir aber schon beim Innenraum waren: Hier kann der Kia Rio richtig glänzen. Angenehme Materialien, eine aufgeräumte Optik und ein gutes Platzangebot versprechen die Koreaner. Zumindest was die Optik betrifft kann ich dem nur zustimmen – wie ein preiswerter Kleinwagen wirkt der Rio beileibe nicht. Für den reduzierten Look sorgt die Bündelung von Funktionen im neuen  Infotainment-System, das nun auch Connectivity-Dienste bieten soll. Für einen weiteren Schuss Dynamik im Interieur sorgt die fahrerorientierte Ausrichtung des Armaturenbretts. Eine weitere Parallele zu einem bekannten, bayerischen Premium-Hersteller.

Was die Haptik und die Platzverhältnisse anbelangt, wird sich in Paris zeigen: Der neue Kia Rio wird der Weltöffentlichkeit vom 01. bis 16. Oktober präsentiert. Zu den Preisen und Motorisierungen gibt sich Kia zudem noch bedeckt. Aber es scheint sehr wahrscheinlich, dass sie sich auf dem Niveau des Vorgängers halten werden.

Audi Q2 Edition 1 – Erste Sahne

Wer A sagt, muss auch B sagen. Im Audi-Alphabet ist das aber falsch, da bei den Ingolstädtern das Q auf das A folgt. Ist in den A-Baureihen nahezu jede Lücke besetzt, scheint es in den Q-Baureihen noch die eine oder andere unbesetzte Nische zu geben. Nach dem SUV-Flaggschiff Q7, dem Q5 für die gehobene Mittelklasse und dem Kompakten Q3 kommt nun also der Q2. Wer jetzt geglaubt hat, dass die Q-Reihe nur die ungeraden Zahlen nutzt, lag also falsch. Warum? Ist doch klar: man will sich in Ingolstadt noch eine Lücke zur Abrundung nach unten lassen.

Der Audi A2 war seiner Zeit weit voraus und galt nicht gerade als Kassenschlager. Das will der neue Audi Q2 anders machen, besonders als Edition 1. Das zum Marktstart erhältliche Sondermodell will mit seinem besonders sportlichen und schicken Look auf Kundenfang gehen. Und wenn man sich die Zulassungszahlen im Segment der SUV so ansieht, muss man kein Hellseher sein, um ihm einen reißenden Absatz zu prophezeien. Zumal der Käufer alles anzunehmen scheint, solange „Premium“ oder „Lifestyle“ dahinter steckt.

Auf großem Fuß: 19-Zoll-Felgen beim Audi Q2 Edition 1
Auf großem Fuß: 19-Zoll-Felgen beim Audi Q2 Edition 1

Aber SUV? Sind das nicht diese riesigen Spritschleudern mit großvolumigen Motoren und Allradantrieb? Spätestens seit es Kompakt-SUV gibt, gilt dies nicht mehr. Zumal der Begriff nichts anderes bedeutet als Sports Utility Vehicle – also ein Gefährt, das für den sportlichen Einsatz gedacht ist. Das kann also die zügige Partie von A nach B sein oder der Transport der Snowboards und Surf-Bretter. Allrad-Antrieb, schiere Größe und dicke Maschinen sind längst nicht mehr Standard. So fährt auch der neue Audi Q2 Edition 1 serienmäßig mit Frontantrieb und Downsizing-Motoren vor. 1.4 Liter sind es bei den Benzinern, 1.6 beim Diesel. Der Selbstzünder leistet 115 PS, die Benziner maximal 150.

Wenn man sich den neuen Ingolstädter so ansieht, dann ist er auch nicht sehr groß – wobei man von einem Winzling ebenfalls nicht sprechen kann. Er wirkt stämmig und breitschultrig, könnte von seinen Abmessungen sogar dem Q3 Konkurrenz machen. Besonders als Audi Q2 Edition 1 mit seiner üppigen Ausstattung. Im exklusiven Farbton „Quantumgrau“ mit Exterieur-Details in schwarz und Manhattan-grau rollt das SUV zurückhaltend und vornehm vor. Einzig die Verkleidung der Dachsäule in sattem Schwarz wirkt durch die weißen Audi-Ringe etwas „drüber“. Der Rest? Audi-typischer Chic. S-Line-Exterieur-Teile, ein Diffusor am Heck, ein Audi-Exklusiv-Paket für die Front und 19-Zoll-Räder im Rotor-Design sorgen für den dynamisch-markanten Auftritt.

Zum Auftakt: Audi Q2 Edition 1

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Das Design des Audi Q2 ist sicherlich Geschmackssache

Innen trennt sich der Audi Q2 Edition 1 vom grau-schwarzen Äußeren. Zwar dominieren auch hier dunkle Farben, doch die Sitze stechen hervor. Sie kommen in einem Mix aus Stoff und Leder und tragen ein dezentes Braun, das auf den Namen „Amaretto“ gehorcht. Nicht ganz passend wirkt die einstellbare Kirmes-Beleuchtung in LED: zehn Farben sind wählbar – je nach Lust und Laune. Das hat nicht zuletzt die Mercedes-Benz S-Klasse vorgemacht. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen (nicht) streiten. Der Rest des Interieurs des Audi Q2 Edition 1 ist dafür wieder ganz auf Premium-Niveau: Ein Lederpaket und die typisch hohe Verarbeitungs- und Materialgüte erfreuen die Passagiere.

Alles wie gehabt also bei Audi. Stück für Stück werden die Nischen besetzt. Ob damit irgendwann Schluss ist, wird die Kundschaft vielleicht irgendwann entscheiden. So lange Lifestyle aber in ist und Premium-Preise gezahlt werden können, wird man noch einige Modelle sehen. Egal, ob ansehnlich oder nicht.

Mercedes-Benz: Autokauf per Homeshopping

Homeshopping: Das waren bzw. sind diese furchtbaren TV-Dauerwerbesendungen, die auf einschlägigen Sendern laufen. Oftmals bekommt man Krempel angedreht, den abgehalfterte Z-Prominente erfunden haben und nun an den Mann bzw. die Frau bringen wollen. Natürlich bekommt man das Aufgebot auch online hinterher geworfen. Was das mit Autos zu tun hat? Nicht sehr viel. Doch das Onlineshopping macht auch vor der Autobranche keinen Halt und so ist Mercedes-Benz auf diesen Zug aufgesprungen. Im Dezember letzten Jahres mit Smart in Italien gestartet, bieten die Stuttgarter nun die Marke mit dem Stern zum Online-Kauf an. Read more

BMW 740e iPerformance – Sparen ohne Verzicht

…gut ok, von Sparen kann aufgrund eines Basispreises von rund 92.000 nicht die Rede sein. Dennoch gibt sich der neue BMW 740e iPerformance zurückhaltend – zumindest, was seinen Antrieb anbelangt. So werkeln unter seiner gewölbten Haube nun vier Zylinder, die eine Kooperation mit einem E-Motor eingehen. Das Ergebnis sind aber gar nicht so sparsame 326 PS, was den Verzicht wieder erträglich erscheinen lässt. Hier kommen ein paar Details zum Einstiegs-Hybriden in die bayerische Oberklasse. Read more

Mazda 3 Facelift – Verfeinerungen im Detail

Wie es die Autoindustrie so schön eingeführt hat, kommt es im Produktlebenszyklus eines Fahrzeugs irgendwann zu einer Modellpflege. Die BWL spricht von einem Relaunch. So geht es nun auch dem Mazda 3, der ein umfassendes Facelift zum Modelljahr 2017 erfährt. Neu ist nicht nur das Design der Frontpartie und des Hecks. Auch im Innenraum legten die Japaner Hand an und werteten die Materialien spürbar auf. Read more

Straffung für den Sportler – Renault Clio R.S.

Kaum wurde der Renault Clio überarbeitet, zieht der RS nach – wie es sich gehört. Dabei zeigt der Renault Clio R.S. nun eine modifizierte Frontpartie sowie eine neue Lichtsignatur mit integriertem Tagfahrlicht in Form eines „C“. Außerdem gibt es den sportlichen Kleinwagen auch nach dem Facelift mit zwei Motorisierungen, drei Fahrwerken und dutzenden Stunden Fahrspaß. Wir beleuchten die Highlights. Read more

Citroen C3 – Adieu Tristesse

Der Citroen C3 war bislang zwar kein Ladenhüter, besonders häufig hat man den französischen Kleinwagen hierzulande aber auch nicht zu Gesicht bekommen. Vielleicht lag das an seinem wenig prägnanten Design. Davon hat der neue C3 allerdings genug zu bieten, lehnt er sich doch stark an den C4 Cactus an. Read more

Nobel SUV: Ford Kuga Vignale

Premium ist in, das wissen wir nicht erst, seit Audi eine aufstrebende Marke geworden ist. Früher recht bieder und der Traum eines jeden Buchhalters (nichts für ungut!), zielen die Ingolstädter mittlerweile eher auf hippe Großstädter mit gut gefüllter Brieftasche ab. Doch die Premium-Klasse soll nicht nur zwischen den drei großen Marken und ein paar wenigen anderen, wie etwa Lexus, aufgeteilt werden: Ford möchte ebenfalls Platz nehmen am gut gedeckten Premium-Tisch und bietet nun das SUV Ford Kuga als Vignale an.

Bereits der Ford Mondeo ist mit dem zusätzlichen Namen erhältlich und einigermaßen bekannt. Außerdem kann man den S-Max und den Edge als Vignale bekommen, was wohl eher wenigen bekannt sein dürfte. Da SUV sich aber großer Beliebtheit erfreuen und der Ford Kuga so etwas wie der Kassenschlager bei den Kölnern ist, bekommt nun auch diese Baureihe eine Vignale-Variante.

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Lack und Leder: Feines Ambiente im Ford Kuga Vignale

Kurz nach dem kommenden Jahreswechsel soll es soweit sein und der Nobel-Kuga feiert seinen Marktstart. Kuriosum: Die besonders prächtige Ausstattung des SUV wird von Hand montiert. Das erwartet man von einem Ford eher nicht. So werden die Sitze mit noblem „Windsor-Leder“ bezogen und in ihrem feinen Look durch eine Rautensteppung ergänzt. Weiter ausgeweitet wird das Premium-Gefühl durch ein beledertes Armaturenbrett.

Äußerlich gibt sich der Kuga Vignale an neuen Schwellern und Schürzen zu erkennen. Außerdem verwendet Ford mehr Chrom-Zierrat und gönnt diesem Kuga eine Sonderfarbe, die sich „Vignale Milano Grigio“ nennt. So kann sich der dunkel gehaltene, neue, sechskantige Kühlergrill bestens ab und in Szene setzten.

Das wollen auch die Motoren, die aus der Palette des „normalen“ Kuga stammen. Allerdings ist das Beste hier gerade gut genug, schließlich verbaut Ford nur die Top-Aggregate. Bei den Benzinern wäre das der 1.5 Ecoboost, der in zwei Leistungsstufen erhältlich ist. 150 oder 182 PS stehen bereit, wobei nur der stärkere Antrieb mit Allradantrieb und Automatik geliefert werden kann. Auch die Selbstzünder leisten 150 bzw. 180 PS, wobei der stärkere Diesel den Vierradantrieb frei Haus liefert. Interessant ist jetzt nur noch das Budget, das man für den chicen Kölner parat haben muss. Zahlen bleiben uns die Kölner aber schuldig.

Mitsubishi Ground Tourer Concept

Viel ist es nicht, das uns Mitsubishi an Informationen gönnt. Nur, dass die Japaner auf der Paris Motor Show ein weiteres SUV vorstellen wollen. Das klingt vernünftig, schließlich boomen die hochbeinigen Fahrzeuge derzeit enorm. Kaum ein Hersteller, der kein SUV im Portfolio hat. Doch Mitsubishi will nicht irgendein SUV zeigen, sondern ein SUV-Coupé! Ob solch ein Konzept Aussicht auf Erfolg hat?

Warum nicht? Schauen wir doch einmal zu Range Rover rüber. Den Evoque gibt es nicht nur als Coupé, sondern sogar als Cabriolet. Warum sollten die Japaner als nicht auch ihr Glück mit einem dreitürigen SUV probieren? Gezeigt wird die Studie auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst und soll vorfühlen, wie die Stimmen der Besucher dazu klingen. Doch vermutlich wird es eher ein fünftüriges Coupé, auch das gibt es.

Mitsubishi will mit dem Ground Tourer Concept die Weiterentwicklung seines Designs zeigen, das drei Kernelemente verbinden möchte. Zum einen wäre da die funktionale Eleganz eines klassischen Coupés, die die Japaner adaptieren möchten. Zum anderen gesellt sich die solide Kraft eines Geländewagens hinzu – die Kernkompetenz von Mitsubishi. Zu guter Letzt soll zudem das japanische Kunsthandwerk symbolisiert werden. Aber wie könnte das besser geschehen, als mit einem Hybrid-Antrieb?

So kommt es nicht von ungefähr, dass das Ground Tourer Concept mit einem richtungweisenden Plug-In-Hybrid nach Paris gefahren kommt. Ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor sollen ermüdungsfreies Cruisen auf und abseits der Piste ermöglichen, gleichzeitig aber den Komfort nicht vernachlässigen. Damit reiht sich das SUV-Coupé nahtlos in die Riege der SUV-Studien ein, die 2015 starteten. Zunächst mit dem „Concept XR PHEV II“ in Genf und anschließend mit dem „eXConcept“ in Tokyo. Jetzt fragt sich nur noch, wann der Mitsubishi Ground Tourer tatsächlich auf unsere Straßen rollt. Und ob überhaupt…

 

Renault Clio mit dezentem Rouge – Facelift für den Bestseller

Dreizehn – für viele eine unheilvolle Zahl. 13 Millionen sind wiederum nicht von schlechten Eltern, wenn man sie beispielsweise auf dem Konto hat. Renault hat andere 13 Millionen: Diese Zahl steht für die verkauften Einheiten des Renault Clio, seit die erste Generation das Licht der Welt erblickte. Nun wurde die vierte Generation des französischen Kleinwagens fit für ihre zweit Lebenshälfte gemacht. Doch die Retuschen vielen dezent aus, sodass man zwei Mal hinschauen muss, um das Facelift zu erkennen.  Read more

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Der Zeitplan

Die „Grüne Hölle“, so wird die Nordschleife gerne von Motorsport-Fans und denen genannt, die auch mal privat über den Nürburgring heizen. Nicht zu Unrecht, schließlich gilt die Rennstrecke als die anspruchsvollste der Welt und hat schon so manches Opfer gefordert. Umso spannender wird es jedes Jahr, wenn wieder das 24-h-Rennen am Nürburgring ansteht, da sich besonders nachts die Ausfälle häufen. So gilt jeder, der das Rennen übersteht – mehr oder minder unbeschadet – als Gewinner. Eine Materialschlacht ist das Rennen aber in jedem Fall. Wir werfen einmal einen Blick auf den Zeitplan des 44. Langstreckenrennens in der Eifel.

Los geht es bereits am Donnerstag, dem 26. Mai. Frühmorgens um 08:00 Uhr startet die Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife und wird gefolgt vom freien Training des Audi TT Sport Cups, das zwei Stunden später startet. Insgesamt ist dieser Tag komplett von Trainings- und Qualifying-Fahrten geprägt. So starten am Donnerstag noch die WTCC/ETCC zum Test, während um 13:15 Uhr das Qualifying zum ADAC 24h-Classic Rennen beginnt. Auch der Freitag ist geprägt von Trainings- und Qualifizierungsfahrten. Allerdings startet auch der Audi TT Sport Cup zu seinem ersten Rennen, das um 11:55 startet und nur eine halbe Stunde dauert. Außerdem beginnt am Freitag noch das 180 minütige Classic-Rennen.

Richtig interessant wird es am Samstag, den 28. Mai. Kurz nach acht geht es mit dem Warm-Up zum ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring los, das um kurz vor zwei Uhr nachmittags seine Startaufstellung einnimmt. Dazwischen finden noch das zweite Rennen des Audi Sport TT Cups und zwei Rennen des WTCC / ETCC statt, bevor um 15:10 Uhr die Startrunde zum legendären 24h-Rennen beginnt. Um 15:30 Uhr wird sich die Luft dann besonders aufheizen: Der Startschuss zum Hauptevent fällt. Erst am Sonntag zur selben Zeit wird voraussichtlich feststehen, wer der Sieger ist. Favoriten gibt es natürlich jetzt schon, aber man darf die Rechnung nie ohne das berühmte Eifel-Wetter machen.

 

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Eine Legende

Nürburgring, Nordschleife, Grüne Hölle – der Kult-Strecke hat viele Namen. Benannt wurde der Kurs nach der Nürburg, die zur Gemeinde Adenau gehört. Nicht zuletzt durch die Rennstrecke ist auch die Region drumherum – die Eifel – bekannt. Bei Motorsport-Fan vor allem durch das wechselhafte Wetter. Angesichts des anstehenden 24h-Stunden-Rennens, das sich in diesem Jahr zum 44. Mal jährt, wollen wir einen Blick auf die Geschichte der grünen Hölle werfen.

Am 18. Juni 1927 war es soweit: Der Nürburgring wurde eingeweiht. Seinerzeit war der Kurs noch rund 28 km lang. Damals wie heute ist die Strecke aber für ihre variantenreiche Topographie berühmt, sodass sogar andere Tracks versuchen, das Auf und Ab nachzuahmen, wie etwa der Bilster Berg. 1984 wurde neben der langen Distanz auch ein Grand-Prix-Kurs eröffnet. Dieser 4,5 km lange Track galt seinerzeit als die sicherste Rennstrecke der Welt und bezog Teile der Nordschleife mit ein. Zusammen macht das einen 26 km langen Gesamtkurs, der für Rennen, wie etwa die 24h vom Nürburgring, nur noch in Teilen genutzt wird. So kommt jenes ohne die Mercedes-Arena aus und weist eine Gesamtlänge von etwas mehr als 25 km auf. Dennoch ist die „Grüne Hölle“  – zweifelsohne – die längste permanente Rennstrecke der Welt.

Um die Strecke auch weiterhin attraktiv zu halten, wurde 2009 ein Freizeitzentrum am Ring gebaut. Es bietet neben einer Achterbahn auch ein Shopping-Center, Gastronomie, ein Hotel und ein Feriendorf. Doch das Konzept floppte, sodass der Nürburgring 2012 Insolvenz anmeldete. Als Investor sprang mit Beginn des Jahres 2015 der Automobil-Zulieferer Capricorn mit einer Zweidrittel-Mehrheit ein, hinter dem ein russischer Milliardär steckt.

Am kommenden Rennwochenende rückt das aber in weite Ferne, da das nächste 24h-Rennen am Nürburgring ansteht. Hier werden rund 160 Fahrzeuge in verschiedenen Klassen antreten. Einige werden, wie in jedem Jahr, nur wenige Runden schaffen, andere werden der Müdigkeit und vor allem der Dunkelheit zum Opfer fallen. Fest steht: Wer auch nur etwas Begeisterung für den Rennsport hat, der sollte zum Rennen in die Eifel kommen.

24h-Rennen am Nürburgring: Die Glickenhaus-Trophy

Das 24h-Rennen auf den Nürburgring ist jedes Jahr wieder ein Highlight und erregt mit seinen vielen Ausfällen natürlich das Aufsehen der Rennwelt. Es ist mitunter das härteste Rennen der Welt. Deshalb hat James Glickenhaus nun einen Preis initiiert, der diejenigen ehren soll, die sich an an der Nordschleife hervorgetan haben. So ist diese Trophäe als Wanderpokal vorgesehen und wird in diesem Jahr zum ersten Male vergeben. Bekommen wird ihn in diesem Jahr der Pilot, der sich beim Top 30-Qualifying des 24h-Rennens als Schnellster hervortut.

James Glickenhaus ist der Nordschleife seit Jahren verfallen – keine andere Rennstrecke hat eine größere Sog-Wirkung auf den amerikanischen Regisseur und Produzenten. Wahrscheinlich hat er, dadurch inspiriert, seinen eigenen Rennstall gegründet: Die „Sucderia Cameron Glickenhaus“. Seine drei eigene Prototypen starten in der SP-X Klasse und finden sich in bester Gesellschaft wieder. Schließlich ist das Fahrerlager des Nürburgrings gespickt mit klangvollen Namen und gilt als heiliger Boden des Rennsports. Schön, dass das Reglement auch kleine Teams zulässt, die sich mit den Großen im Rennsport messen können.

Umso mehr soll die Glickenhaus-Trophy eine Ehrung für diejenigen sein, die es mit der anspruchsvollsten Strecke der Welt aufnehmen wollen. Diese Anregung nahm der Organisator, der ADAC Nordrhein, begeistert wahr, da solch ein Preis natürlich viel über die Strahlkraft der Nordschleife aussagt. Dementsprechend freut sich der ADAC über die Initiative und sieht den Pokal als Ansporn. Präsentiert wird die Trophäe unmittelbar vor dem Qualifying und hat einen Ehrenplatz auf einem Podest auf der Start-Ziel-Geraden. Die Übergabe der Glickenhaus-Trophy findet direkt nach dem Qualifying bei der Pole-Position Pressekonferenz statt. Kein geringerer als James Glickenhaus höchstpersönlich überreicht den Preis für den schnellsten Fahrer. Das will sich der passionierte Rennsport-Fan nicht nehmen lassen.

Klingmann: Der Werkspilot über den BMW M6 GT3

Jens Klingmann ist Werksfahrer und wird beim 44. 24h-Rennen am Nürburgring einen BMW M6 GT3 pilotieren. Vielversprechend sitzt dem Team der erreichte Dreifachsieg bei der VLN als Wohlstandspolster auf der Schulter, das hoffentlich nicht zu sicher macht. Im Interview mit dem Werkspiloten machte es aber nicht den Anschein. Jens Klingmann erzählt über die Entwicklung vom BMW Z4 GT3 zum Nachfolger, dem BMW M6 GT3.

So ist der aktuelle Rennbolide von Grund auf neu und teilt sich fast keinerlei Komponenten mit dem Vorgänger. Von Anbeginn eingebunden in die Entwicklung, erzählt Klingmann von ersten Testfahrten, Neuerungen und Schwierigkeiten. Für das kommende 24h-Rennen gibt der Rennfahrer zu bedenken, dass der M6 GT3 im Konkurrenzumfeld das jüngste Fahrzeug sei – und versucht den VLN-Dreifachsieg damit in seiner Wirkung etwas abzumildern.

Umso überraschter war er beim ersten Renneinsatz und noch mehr bei ersten Tests auf dem Nürburgring, die im Regen stattfanden. Doch das Auto zeigte sich in Bestform. Irritiert habe ihn anfänglich nur, dass der M6 größer sei als der Z4 und man sich deshalb nicht in jede kleine Lücke quetschen könne. Doch daran habe er sich gewöhnt. Wichtiger sei es, die immer noch bestehenden kleinen Baustellen am Auto zu beheben. So arbeite das Team aktuell beispielsweise noch an der Traktionskontrolle.

Ein Tribut, das der vollständigen Neuentwicklung gezollt wird, schließlich übernimmt der M6 nichts von seinem Vorgänger, dem BMW Z4 GT3. Er verfügt über einen besseren Motor, einen V8 Biturbo, der noch Potential nach oben habe und ein satteres Drehmoment böte. Außerdem sei das ABS vollkommen neu und besser. Hinzu komme, dass der BMW M6 GT3 nun viel mehr Einstellmöglichkeiten habe. Stellt sich nur die Frage, ob der Bolide auch fit für das anstehende Langstreckenrennen ist– trotz der vielen Verbesserungen.

Der Werkspilot weicht ein wenig aus, sagt aber, dass das Fahrzeug einen großen Schritt voran gemacht habe und vielleicht in einem Jahr in seiner Entwicklung weiter wäre – vielleicht aber auch nicht. Immerhin sieht er den Rennwagen als konkurrenzfähig an. Gefallen habe ihm, welche Entwicklung der M6 hingelegt hat. Anfangs war er nur ein Auto, ohne ABS oder sonst irgendetwas, das nur zum Daten-Sammeln genutzt wurde. So hätte das erste Platz nehmen auf einem Holz-Sitz stattgefunden, bei dem nur festgelegt wurde, auf welcher Höhe das Lenkrad installiert werden solle oder welche Knöpfe wo angebracht werden müssten. Zu der Zeit waren Rundenzeiten noch zweitrangig – ganz im Gegenteil zum 24h-Rennen.