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Renault Twingo: Neue Kleider für den Kleinstwagen

Der Renault Twingo: Seit 1993 ein echter Klein(st)wagen-Klassiker. Was einst als glubschäugiger Würfel mit genialem Raumkonzept begann, ist heute eine Kooperation von Mercedes-Benz – oder besser gesagt Smart – und Renault. Das spart natürlich Kosten und führt zu einem Knowhow-Transfer. Welche Qualitäten der kleine Franzose mit seinem Facelift bietet, wie sich die aktualisierte Optik zeigt und was sonst noch in ihm steckt? Einfach weiterlesen!

Ging ja nochmal glatt…

Ecken und Kanten? Nein, damit kann der facegeliftete Renault Twingo nicht dienen. Glatt und frisch rasiert gebärdet sich die aufgefrischte Modellvariante. Zwar bietet der Kleinwagen neue Hauptscheinwerfer, die jetzt über ein LED-Tagfahrlicht und integrierte LED-Blinker verfügen. Rabaukig oder eckig wirkt er aber auch damit nicht. Etwas auffälliger ist da eher die neue Frontschürze mit starker Kontur. Damit wirkt der Renault Twingo wenigstens etwas dynamischer und erwachsener. Beinahe erstaunlich: Seine seitlichen Lufteinlässe sind keine Attrappen, sondern leiten tatsächlich Kühlluft zu den Radkästen.

Am Heck ein ähnliches Bild: Aufregend wirkt der Twingo nicht. Aufgefrischt dagegen schon. So installierte Renault Rückleuchten in C-Form, deren Lichtsignatur im Dunkeln mehr Wiedererkennungswert geben soll. Darüber hinaus verbaute man an der Heckschürze Dekoreinsätzen, die den Kleinstwagen etwas in die Breite ziehen. Von der praktischen Seite zeigt sich der neue, höher positionierte Griff an der Heckklappe. Und während die neue Leichtmetallräder, die maximal 16 Zoll groß sind, weniger auffallen, stechen die neuen Außenfarben Mango-Gelb und Quarz-Weiß durchaus ins Auge. Um dem Renault Twingo noch mehr Individualität zu verleihen sind natürlich wieder zahlreiche optische Personalisierungen möglich.

Was kann der Renault Twingo im Innenraum?

Im Interieur, wie der Franzose sagen würde, sorgen neue Innenlook-Pakete für frischen Wind. Vor allem sorgen sie aber für mehr Farbe an der Instrumenteneinfassung, an den Lenkrad-Einstätzen, der Schalthebelumrandung und den Lüftungsdüsen. Hübsch: Farblich passende Nähte an den Sitzpolstern. Nicht wirklich auffällig, dafür aber durchaus praktisch gibt sich die neue Mittelkonsole, die nun zwei USB-Schnittstellen bereithält. Bei anderen Fahrzeugen ebenfalls kein Highlight, im Twingo aber neu: Das nun geschlossene Handschuhfach.

Beim Infotainment setzt Renault auf das vollkommen neue Mediasystem „EASY Link“, das das alte System „R-Link Evolution“ ablöst. Die App „R&GO“ soll damit ein komfortables Koppeln des Smartphones ermöglichen. Justiert wird alles über ein hochauflösendes 7-Zoll-Display, das eine gesteigerte Bedienfreundlichkeit sowie Apple Carplay und Android Auto bietet. Ein doppeltes Mikro sorgt derweil für eine verbesserte Sprachqualität, während der optimierte Sound der Audioanlage das Fahren mit Musik angenehmer macht. Außerdem neu ist die Vernetzung des kleinen Franzosen, die nun beispielsweise Navi-Updates “over the air“ ermöglicht. Und so zeigt der aufgefrischte Renault Twingo vielleicht nicht mehr Charakter, wohl aber Sinn für Praktikabilität. Tja, c´est la vie!

Fahrbericht: Renault Talisman Initiale Paris und S-Edition

Um Besserverdiener von BMW oder Mercedes wegzulocken, rüstet Renault sein Flaggschiff Talisman in zwei Edelversionen auf. Die haben viele Luxus-Extras serienmäßig, die woanders Aufpreis kosten.

Französische Führungskräfte, Zahnärzte und Rechtsanwälte oder sonstige sogenannte Besserverdienende, haben eine lange Durststrecke hinter sich. Zumindest, wenn sie gerne eine Limousine aus ihrem Heimatland bewegen würden. Doch die französischen Hersteller sahen über Jahrzehnte zu, wie sich das deutsche Premium-Trio Mercedes, Audi und BMW auch auf der linken Rheinseite das lukrative Dienstwagen-Geschäft aufteilte. Jetzt könnte sich der Wind drehen: Renault wie Peugeot haben die obere Mittelklasse wiederentdeckt. Und bieten dabei auch spezielle Versionen, die Wünsche nach einem besonders feinen Innenleben oder mehr Muskeln unter Haube erfüllen.

Die „S-Edition“ unterscheidet sich nur in Details und zielt auf sportliche Kunden

Das gilt zum Beispiel für die zwei ab Dezember bestellbaren Talisman-Versionen „Initiale Paris“ und „S-Edition“, beide mit dem Vierzylinder-Turbobenziner mit 165 kW/225 PS und 1,8 Litern Hubraum. Damit reagiert Renault auf den gleichstarken Peugeot 508 GT, der allerdings mit 200 Kubikzentimeter weniger Hubraum auskommen muss. Beiden ist gemeinsam, dass sie in der 4,80 Meter-Klasse antreten, in der zum Beispiel auch die E-Klasse von Mercedes zu Hause ist. Das Preisniveau zwischen 41.000 und 45.000 Euro dagegen liegt eher im Bereich einer vergleichbar ausgestatteten C-Klasse.

Eher sportlich oder doch lieber elegant und komfortabel? Renault deckt mit den neu aufgelegten Top-Limousinen beide Launen ab, sie unterscheiden sich nur in Details, selbst die Daten sind fast identisch. Das neu entwickelte Triebwerk verfügt über einen Benzin-Partikelfilter und muss damit vor keinem der drohenden Sperrbezirke umdrehen. Der nach neuer Norm ermittelte, praxisnahe Verbrauch liegt bei 7,2 Litern auf 100 Kilometern. Für einen starken Benziner ein passabler Wert. Der gleiche Motor ist auch in der Familien-Großraumlimousine Espace, im Sportwagen Alpine A 110 oder dem GTI-Rivalen Megane RS zu haben.

Um Besserverdiener von BMW oder Mercedes wegzulocken, hat Renault seinem Flaggschiff Talisman gleich zwei Edelversionen spendiert, hier der Talisman Initiale Paris

Beim Initiale Paris ist zum Preis von 42.150 Euro eine lange Liste Extras serienmäßig: Voll-LED-Scheinwerfer, elektronisch geregeltes Fahrwerk inklusive Allradlenkung, Fernlichtassistent mit automatischem Abblenden bei Gegenverkehr, schlüsselloser Zugang, Bose-Audiosystem mit elf Lautsprechern, Navigationssystem und Head-Up-Display.

Einmal Platz genommen, offenbaren sich weitere serienmäßig Annehmlichkeiten. Die Sitze sind mit Nappaleder bezogen und verfügen über gesteppte Nähte. Anstatt des harten Plastikmaterials der einfacheren Talisman-Modelle besteht die Verkleidung des unteren Armaturenbretts dank Schaumfütterung den Weichheitstest per Daumendruck. Auf dem senkrecht stehenden 8,7-Zoll-Bildschirm können diverse Funktionen per Touchscreen aktiviert werden. Er dient auch als Monitor für die Rückfahrkamera. All diese Feinheiten verleihen dem Flaggschiff das erhoffte Premium-Ambiente. Die genannten Extras finden sich auch in der S-Edition (ca. ab 45.000 Euro) wieder, dort mit Attributen wie roten Nähten und Alu-Pedalen.

Diverse Extras finden sich auch in der S-Edition (ca. ab 45.000 Euro) wieder, dort mit Attributen wie roten Nähten und Alu-Pedalen

Auf der Tour locken vor den Toren von Paris viele Landstraßen rund um das berühmte Schloss Chantilly und die dazugehörende Galopprennbahn. Ein Terrain zum Cruisen und Gleiten, in dem der Modus Comfort aktiv ist. Natürlich ist die Laufruhe des vergleichsweise kleinen Triebwerks nicht mit einem Sechszylinder zu vergleichen. Die Arbeit der Kolben ist hörbar, aber nicht aufdringlich. Das ändert sich in der Sportstellung, in der die Siebengang-Doppelkupplung ihre Stufen ausreizt. Das Hochdrehen sorgt für den bei Fans erwünschten Sound. Die Renault-Ingenieure verzichteten auf die künstlichen Geräusch-Spielchen wie blubberndes Bellen beim Runterschalten, die in manchen sportlichen Limousinen inzwischen zur Mode geworden sind.

Ein Erlebnis ist das flotte Durchqueren langgezogener Kurven dank der mitlenkenden Hinterräder. Nach etwas Gewöhnung fällt auf, wie sparsam das Lenkrad bewegt werden kann, da die hinteren Räder ab 60 km/h in die gleiche Richtung zeigen wie die vorderen. Selbst ein simuliertes Ausweichen samt Spurwechsel gelingt ohne große Kurbelei. Vorteil beim Einparken: Hier schwenken die hinteren Räder bis zu 3,5 Grad entgegengesetzt, der Wendekreis ist gut einen Meter geringer. Eine feine Sache, die sonst meist nur in viel teureren Autos zu finden ist (z.B. Porsche Panamera, BMW 7er).

In Summe könnten also durchaus auch hiesige Dienstwagen-Nutzer ihre Flottenmanager zur Anschaffung eines Franzosen wie der Edel-Ausgabe des Renault Talisman überreden. Optik und Technik stimmen, auch wenn einige Highlights der deutschen Platzhirsche (z.B. automatische Staufolge-Funktion, aktive Spurhaltesysteme) noch nicht zu haben sind. Wenn da nicht die alles entscheidende Frage der berufsmäßigen Pfennigfuchser wäre: Wie ist das mit dem Wertverlust beim Wiederverkauf oder bei der Leasing-Rückgabe? Frühere große Modelle aus Frankreich wie der Renault Safrane oder der Peugeot 607 machten ihren Besitzern in dieser Disziplin keine Freude.

Renault erneuert seine Motoren-Palette für die größeren Modelle

Eine gute Nachricht für all jene, die sich einen Neuwagen mit Renault-Logo anschaffen wollen. Der französische Konzern bringt drei neue Motoren mit neuester Abgastechnik, die alle geforderten Vorschriften erfüllen. Fahrverbote sind für Autos mit diesen Triebwerken kein Thema. Dabei setzt Renault weiterhin auf den Diesel.

Im Fokus stehen neue 2,0-Liter-Selbstzünder für die Limousine Talisman und den Großraumvan Espace, jeweils in Verbindung mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Bei identischer Technik gibt es zwei Leistungsstufen. Der Blue cDI 160 leistet 118 kW/160 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern. Die stärkere Version Blue cDI 200 kommt auf 147 kW/200 PS bei 400 Newtonmetern. Obwohl der Verkaufsstart unmittelbar bevorsteht, geben die Franzosen noch keine genauen Fahr- und Verbrauchsdaten heraus. Beide Triebwerke erfüllen die aktuell strengste Abgasnorm 6d-temp. Zur Abgasreinigung ist das SCR-System an Bord, das mit Hilfe von Harnstoff („Adblue“) das Stickstoff-Oxid in Nitrogen und Wasser umwandelt. Das in einem Zusatztank mitgeführte AdBlue soll laut Renault für eine Strecke zwischen 5.000 und 7.000 Kilometer reichen.

An die neuen Vorschriften angepasst wurde gleichzeitig der bekannte Zweiliter-Diesel im SUV Koleos. Er leistet 130 kW/175 PS bei einem Drehmoment von 380 Newtonmetern und hat ein stufenloses CVT-Getriebe an Bord. Der Verbrauch für die Allradversion liegt bei 6,4 Litern auf 100 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit bei 192 km/h.

Neues auch beim Thema Benziner: Der aus dem Sportwagen Alpine A110 bekannte 1,8-Liter-Vierzylinder mit 165 kW/225 PS ist jetzt auch für Talisman und Espace zu haben. Bei ihm sorgt ein Partikelfilter für zusätzliche Abgasreinigung. Die Daten: 300 Newtonmeter Durchzugskraft bei 2.000 Umdrehungen, 240 km/h (Espace: 224 km/h), 7,2 Liter auf 100 km (Espace: 7,4 l).

Die neuen Renault-Triebwerke sollen ab Dezember verfügbar sein. Wie letztlich den Fahrern älterer Dieselmotoren geholfen werden kann, ist auch bei Renault im Bereich „Nachrüstung“ noch nicht geklärt. Die Franzosen bieten beim Neukauf eines Talisman, Espace oder Koleos eine Umtauschprämie von bis zu 10.000 Euro. Bei anderen Modellen liegt sie zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Beim Neukauf des Elektromodells Renault Zoe addieren sich zwei Prämien (Elektro und Dieselumtausch) auf 8.000 Euro.

Fahrbericht: Skoda Karoq – Wer zuletzt lacht…

"Heute kommst Du zuerst, morgen bin ich dann dran". Man mag über Konzernstrategien denken, was man möchte, klar ist aber, dass der neue Skoda Karoq der Nachrücker im Feld der Kompakt-SUV im Volkswagen-Geflecht darstellt. So entwickelte Skoda nämlich den Seat Ateca, der dem Karoq nicht nur stark ähnelt, sondern auch lange vor ihm die Straßen dieser Welt erkunden durfte un…

Sie werden so schnell groß: 25 Jahre Renault Twingo

„Junge, wo ist bloß die Zeit geblieben? Eben warst Du noch ein Kind und nun bist Du schon 25!“ So oder so ähnlich wird es dem ein oder anderen ergehen, wenn er zu hören bekommt, dass der Renault Twingo nun sein 25. Jubiläum feiert. 1992 war es, als der kleine Franzose sein Debut auf dem Automobilsalon in Genf feierte und das Konzept eines Vans mit den Abmessungen eines Kleinstwagens verband. Heute blicken wir auf drei Generationen zurück, die sich bei einem Detail einig geblieben sind: Den Kulleraugen. Read more

Renault Kadjar – SUV à la francaise

SUV und Crossover sind zurzeit total angesagt: Kein Hersteller, der es schafft, ohne diese Fahrzeuge am Markt zu überleben. Selbst reine Sportwagen- und Luxus-Marken haben sie im Programm oder planen sie. Konkrete Beispiele? Gern! Bentley warf zuletzt mit dem Bentayga ein Luxus-SUV auf den Markt, Rolls Royce plant eines und selbst Lamborghini und Ferrari wollen ein solches in Planung haben…

Erste Fahrt: Renault Captur

Renault Captur im Fahrbericht

Der Crossover Plus

Seit Mitte 2013 präsentiert sich Renault im Segment der Crossover mit dem Captur. Auf gleicher Plattform wie sein kleinerer Bruder Clio fährt er seither jedes Jahr steigende Marktzahlen ein. Allein im Jahr 2016 konnte der französische Autobauer mehr als 215.000 Einheiten in Europa verkaufen. Um diesen Trend weiter fortzuführen erfährt der Captur im Zuge seiner ersten Modellpflege eine deutliche Aufwertung. Nicht verhehlen kann der Captur seine Herkunft aus dem Hause Renault mit dem Rhombus im Markenlogo, wenn gleich die Front dem Markenauftritt mehr zugeschnitten wurde. Kombiniert mit dem Design eines SUV im Bereich des Kühlergrills und den Stossfängern eines Crossover wirkt der Franzose erwachsener. Dennoch kommt er nicht nur chic er daher. Auch unter der Karosse hat sich einiges getan. Die Preisliste beginnt unter der 16.000 Euro Grenze.

Crossover oder SUV ?

Beim ersten Hinsehen versucht sich der Captur noch als Kompakt-SUV, Mini-SUV oder doch Kleinwagen. Seine Maße sprechen dabei eine eindeutige Sprache. Seit seiner Markteinführung  bewirbt sich der Franzose im Segment der Crossover. Sein modernes Äußeres zeigt das Fahrzeug im sportlichen und doch eleganten Look der Renaultfamilie. Beim Thema unterschiedliche Zielgruppen kamen die französischen Designer auf die Erweiterung des Farbspektrums. So bietet der überarbeitete Captur, ohnehin als zweifarbiges Fahrzeug bekannt, mehr als 30 farbliche Kombinationsmöglichkeiten beim Außen- und Innendesign. Das LED-Tagfahrlicht der Frontscheinwerfer des Captur bilden zudem sehr markant die Form eines „C“. Neu im Zuge der Modellpflege sind die optinalen LED-Heckleuchten, die das „C“ in 3D-Optik wiedergeben. Der Crossover bietet mit seiner Plattform, die er sich mit dem Clio teilt, zusätzlich ein neu abgestimmtes Fahrwerk mit einer präzise arbeitenden Lenkung, die zusammen ein völlig souveränes Fahrgefühl ergeben. Bei ersten Tests rund um die romantische Metropole  Kopenhagen des Energy TCe 120 mit 87 kW (118 PS) stellten wir fest, dass der Captur Schlaglöcher und Unebenheiten der Fahrbahn gut wegsteckt, so insgesamt sehr stabil wirkt und ein komfortables Fahrverhalten bietet. Die erhöhte Bodenfreiheit von 170 mm qualifiziert ihn aber genauso für Fahrten auf Feldwegen und Schotterpisten. Die in Kombination gehaltenen Autobahnstrecken meistert er genauso bequem und so verschafft uns das Fahrzeug ein Rundum-Sorglos-Paket.

Auch Urban eine gute Performance

Überschaubare Motorenpalette

Mit jeweils zwei Benzin- und Diesel-Aggregaten ist die Motorenpalette recht übersichtlich gehalten. Im Benzin Bereich arbeiten der ENERGY TCe 90 mit 66 kW (90 PS) und der ENERGY TCe 120 mit 87 kW (118 PS). Wird die 90-PS-Motorisierung ausschließlich mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgeliefert, kann der Kunde beim 120-PS-Aggregat zwischen einem Sechs-Gang-Schalt- und Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe wählen. Die beiden Dieselaggregate ENERGY dCi 90 und dCi 110 mit den Leistungsstufen 66 kW (90 PS) und 81 kW (110 PS) werden beim 90-PS-Motor sowohl mit einem Sechs-Gang-Schalt-, als auch mit einem Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe geliefert, während der 110-PS-Motor ausschließlich mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe bestückt ist. Alle Aggregate erfüllen die Euro-6-Abgasnorm, wobei die von uns gefahrene 118-PS-Benzin-Version mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe nur 5,5 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen soll, was gerade einmal 125 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer entspricht. Den Angaben des Herstellers kommen wir bei unserer Testfahrt sehr nahe. Der Benziner liefert ordentliche 205 Newtonmeter Drehmoment schon ab 2.000 Umdrehungen pro Minute.

Zwei Benzin- und Diesel-Aggregate

Innenraum mit Platz für Alle

Innen finden bei einer Fahrzeuglänge von 4,12 Metern bis zu fünf Personen bequem Platz. Die Kabine überzeugt mit guter Material- und Verarbeitungsqualität. Das klar gestaltete Cockpit mit langgezogenen horizontalen Linien und dem erweiterten R-Link Evolution® sowie dem Touchscreen-Multimediasystem Media Nav Evolution (7-Zoll-Display) als Blickfang und Schaltzentrale sorgen zudem für ein großzügiges Raumgefühl. Beide Systeme sind optional erhältlich und lassen sich sowohl über das Display und den Bediensatelliten am Lenkrad bedienen. Hinzu kommt das Audiosystem R&GO mit integrierter Smartphone-Halterung, die die Nutzung der gleichnamigen Applikationen möglich machen. Für mehr optischen Raum und Licht sorgt das neu auf der Liste der Optionen stehende Panorama-Glasdach.  Die Innenraumvariabilität des Captur kommt dem eines SUV gleich. Das erleben wir beim herausnehmbaren und höhenverstellbare variablen Kofferraumboden. In der unteren Position steht das maximale Kofferraumvolumen von 455 Litern bei Beladung bis zur Fensterkante zur Verfügung. In der oberen Position ermöglicht er bei umgeklappten Rückbanklehnen einen durchgängig ebenen Ladeboden. Bei dieser verringerten Bestuhlung erreicht das Ladevolumen bei dachhoher Beladung 1.235 Liter. Der variable Gepäckraumboden besteht aus zwei Teilen und lässt sich auch als Gepäckraumteiler verwenden. Hier können einzelne Gepäckstücke besser fixiert werden. Dieses Setup ermöglicht das Transportieren von Gepäckstücken bis zu einer Länge von 1,51 Meter.

Komfortables Ambiente mit Premium Akustik

Captur mit Top Lifestyle Ausstattung

Ein breites Aufgebot an radar- und kamerabasierten Fahrassistenzsystemen erhöht die aktive Sicherheit im Captur. Hierzu zählen unter anderem der Spurhalte-Warner und die Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner. Optional sind darüber hinaus Toter-Winkel-Warner und Notbremsassistent verfügbar. Auch ein Easy Park-Assistent wird es optional geben. Der Fahrer muss lediglich behutsam Gas geben und bremsen, während der Easy Park-Assistent die Lenkarbeit übernimmt. Mit den fünf Ausstattungsvarianten will der französische Autobauer auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse eingehen. Startet der Captur mit der Variante „Life“ beim veränderten Innen- und Außendesign, darf sich der „Experience“ Kunde über mehr sportliche Applikationen erwarten. Die mittlere Ausstattung „Intens“ bietet mehr SUV-Look und Komfort. Die Top-Variante des Vorgängers „Crossborder“ soll mehr On-Board-Infotainment liefern. Neu im Programm demonstriert Renault mit der Version „Initiale Paris“ nicht nur die All-In Ausstattung, das Fahrzeug soll eine Brücke zum nächsten Segment mit mehr Ambiente und Infotainment schlagen. Preislich beginnt der Captur seine Reise bei 15.890 Euro. Ende der Fahnenstange bildet ein voll ausgestattetes Fahrzeug mit einem Preis von 27.790 Euro.

Crossover mit Freizeit Charakter

Fazit: Ein klares Zeichen, dass Fahrzeuge mit Fahrspaß, Nutzwert und Freizeitcharakter auch unterhalb der 16.000 Euro-Grenze auf dem deutschen Markt zu vertreiben sind, zeigt der überarbeitete Captur. Dennoch kommt der Kunde mit mehr Anspruch auf Qualität und Verarbeitung nicht zu kurz.

Fahrzeug für jede Aktivität

Das neue Update des Renault Captur  ist Crossover mit Ambitionen zum SUV. Ein MUSS als Familienfahrzeug und für Menschen mit dem Hang zu Extrem Freizeit Aktivitäten.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Test: Renault Megane GT

Er ist ein Zwischending. Kein voll ausgezogener RS, der im Mégane-Kleid seit Jahren die Benchmark der schnellen Kompakten bildet, aber eben auch deutlich mehr als der normale, hübsch und teuer aufgepolsterte Preislistenkönig. Im neuen Renault Mégane GT TCE 205 EDC sind es vor allem die Lebendigkeit, das Kommode und die doch überraschende Leistungsfähigkeit, die dem Piloten gefallen. Denn: 205PS au…

Franzose mit Chic und Charme – Der Renault Talisman im Test

Ob der neue Talisman den Franzosen Glück bringt? Gut, der musste jetzt einfach sein. Talisman. Okay - es soll nicht um die Namenswahl gehen, es soll um das Auto dahinter gehen. Und auch da haben die Franzosen keinen leichten Stand. Zumindest in Deutschland. Business-Limousinen und Kombis, da kauft der Deutsche an sich ja lieber konservativ. Und konservativ sind die Franzose…

Test: Renault Talisman Grandtour

Der französische Autobauer setzt mehr denn je auf Schutz und Stärke, aber auch Verlässlichkeit und Chic. Er dokumentiert dies mit seinem Vertreter in der Mittelklasse, dem Talisman, dessen Namen er weltweit vermarktet. Die Kombivariante verbindet modernes Design und Eleganz mit Fahrspaß und Nutzwert, was er bereits seit Mitte diesen Jahres präsentiert. Der Talisman Grandtour nutzt dabei die „Common Module Family…

Erster Test: Renault ZOE 40 – Keine Ausreden mehr!

Man denkt an Tesla, wenn man über Elektroauto-Pioniere nachdenkt. Oder auch an Nissan, deren Leaf in Europa fleißig immer wieder die Top 10 der Absatzzahlen für E-Autos anführt. Und doch, bei beiden hakt es so ein wenig, wenn es um den gelebten Alltag geht. Der eine viel zu teuer für "Otto-Normalverbraucher" und der andere, nun, ein wenig zu - sage…

Dacia Duster – Mehr Komfort mit Doppelkupplungsgetriebe

Nur preiswert allein, reicht nicht mehr. Ein wenig Komfort darf auch ruhig bei der Billigmarke des Renault-Konzerns sein. Dacia spendiert daher seinem Bestseller Duster in Verbindung mit dem 80 kW/110 PS starken Diesel ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Dieses kostet 1.200 Euro Aufpreis und ist ausschließlich für die 4x2-Version erhältlich. Damit steht das Kompakt-SUV voraussichtlich ab Frühjahr 2017 bei den Händlern. In Kombinatio…

Erste Fahrten: Die neuen Renault Scénic und Mégane Grandtour

Einmal die Spitze des größten Importeurs in Deutschland abgegeben, drängt Renault wieder zurück. Bereits im Mai 2016 machten der neue Mégane und der D-Segment Talisman den Anfang. Mit dem Scénic und Mégane Grandtour soll das erklärte Ziel weiter verfolgt werden, ehe 2017 die nächste Welle gestartet wird. Sowohl Scénic als auch Mégane treten bereits in der vierten Generation an. Als „Erfinder“ des Kompakt VAN 1996 gestartet, verkaufte sich der Scénic einschließlich seines großen Bruders Grand Scénic mehr als eine halbe Millionen mal allein in Deutschland und ist somit das vierterfolgreichste Fahrzeug der Franzosen. Obwohl im stark umkämpften C-Segment angetreten, ist der Mégane der absolute Besteller Renaults mit weit mehr als 600.000 verkauften Einheiten. In diesem Aufwind soll der Grantour 60 % Verkaufsanteil ansteuern. Beide stellen sich dem Markt mit einem Einstiegspreis von € 17.790 für den „Kombi“ und € 19.990 für den „Kompakt VAN“.

Die neuen Renault Scénic und Mégane Grandtour im ersten Fahrbericht

Zwei für die Spitze

Zur IAA 2011 in Frankfurt überraschte Renault mit dem R-Space Concept, das sehr gewagt und zukunftsorientiert daherkam. Kurze Überhänge an Front und Heck, die langgezogene Windschutzscheibe und übergroße 20-Zoll-Räder erstaunten damals Fachleute und Kundschaft. Fünf Jahre später findet der neue Scénic und Grand Scénic starke Anleihen im Konzept von damals. Breit steht er auf der Straße als neu entwickelter Kompakt VAN aus dem Hause Renault. Dies unterstreichen nicht nur die dreigeteilte Panorama-Windschutzscheibe und die kurze Motorhaube mit den zu einem asymmetrischen „C“ geformten Scheinwerfern, es sind vor allen Dingen die mächtigen 20-Zoll-Räder, die ihn zum „Hingucker“ machen. Erstmals als Serienbereifung sind sie entgegen allen Befürchtungen nur 195 mm breit und mit dem „Efficiency Wheels 20’’-Logo versehen. Die Heckpartie gestaltet der Kompakte aus Frankreich mit schmaler Heckscheibe und schmal leicht in die Mitte gezogenen Leuchten.

Starkes Auftreten durch Unterstützung der Sportabteilung
Starkes Auftreten durch Unterstützung der Sportabteilung.

Renault Rhombus ganz prominent

Der Mégane Grandtour unterstreicht die Kraft seines Designs hingegen anders. Die Front prägt wie bereits beim seit Mitte diesen Jahres erhältlichen Fünf-Türer eine langgezogene Motorhaube mit weit nach außen gezogenen Scheinwerfern (auch hier im Look eines asymmetrischen „Cs“) und einer hochgezogenen Schürze, so dass das Markensymbol, der Renault Rhombus, prominent hervorsticht. Abgehend von den Frontscheinwerfern zieht eine über die gesamte Fahrzeuglänge laufende Sicke leicht nach oben. Am Heck sorgen eine kleine Heckscheibe und weit in die Mitte gezogene Heckleuchten für einen sportlich agilen Auftritt. Beide Fahrzeuge sind ab sofort, der Grand Scénic ab Ende diesen Jahres im Handel erhältlich und versperren sich keiner Zielgruppe, wie uns Sprecher aus dem Hause Renault bestätigt haben.

Multimediasystem R-Link in 2. Generation

Im herbstlichen Hochtaunus konnten wir uns Ende Oktober lediglich jeweils einem Modell beider Fahrzeuge widmen. Für das C-Segment waren wir mit dem Mégane Grandtour GT und für den Kompakt VAN mit dem Scénic BOSE Edition unterwegs. Beim Einsteigen stachen uns bei beiden Fahrzeugen das jeweils große Display (8,7 Zoll) in der Mitte des Instrumentenhalters ins Auge. Vermittelt es in erster Linie die Möglichkeit des Änderns aller Fahrzeugparameter, beherrscht es den gesamten Innenraum, gibt ihm eine gewisse Großräumigkeit. Einmal damit vertraut, wirken beide Fahrzeuge vorne dennoch nicht überladen, eher ständig mit allen wichtigen Informationen versehen. Veränderbar sind gemäß dem in beiden Modellen installierten Online-Multimediasystems „R-Link 2“ Antrieb, Lenk- und Schaltkomfort, Ambientebeleuchtung sowie Sitzkomfort. Dieser ist in beiden Protagonisten auch für Passagiere im Fond ausreichend, wobei man beim Scénic schon von „Beinfreiheit-Luxus“ sprechen kann. Einem Reisen mit ausreichend Gepäck stehen weder im C-Segment Mégane Grandtour noch im kompakten Scénic nichts im Wege. Raum ist genug geboten.

Familienfahrzeug mit hohem Nutzwert
Familienfahrzeug mit hohem Nutzwert.

Überarbeitete Motorentechnologie

Der Mégane Grandtour stellt sich wie bereits der Fünf-Türer mit jeweils drei Benziner- und Diesel Motorisierungen vor. Dabei zieht sich die ENERGY-Technology wie ein Leitfaden sowohl durch alle Leistungsstufen als auch Antriebsarten. Kombiniert werden der TCe 100 (74 kW/100 PS, TCe 130 (97 kW / 132 PS) und TCe 205 (151 kW / 205 PS) mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe und einem 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe. Bei den Dieselaggregaten (dCi 90 66 kW / 90 PS – dCi 110 81 kW / 110 PS – dCi 130 96 kW / 130 PS) zieht Renault die Kombination von 6-Gang-Schalt- und 6-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe vor. Übersichtlicher bleibt dabei der Scénic, der mit drei Diesel (dCi 100 81 kW / 110 PS, dCi 130 96 kW – 130 PS, dCi 160 118 kW / 160 PS) und zwei Benzinern (TCe 115 85 kW / 115 PS, TCe 130 97 kW / 132 PS) mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe und 6-Stufen- bzw. 7-Stufen-Doppelkupplungstriebe gepaart wird. Ende diesen Jahres bieten die Franzosen darüber hinaus den ersten Renault mit Diesel-Hybrid Antrieb an. Das Doppelkupplungsgetriebe des starken Mégane Grandtour GT spricht sofort und direkt an und wirkt immer sportlich agil. Die Fahrt mit dem 130-PS-Diesel im Scénic und seiner Sechs-Gang-Schaltung bereitet nicht minder Spaß. Gut voraus geht es in beiden Fahrzeugen durch den verregneten Herbsttag. Die uns präsentierten Tiefst-Verbrauchswerte von 6,0 Liter im Mégane und 4,5 Liter beim Kompakt VAN sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen.

Dynamische Allradlenkung 4CONTROL

Ein absolutes MUSS für jedes zur Zeit neu eingeführte Fahrzeug ist das Thema Sicherheit. Demnach sind Scénic und Mégane gerüstet. Erwartet man im C-Segment Grandtour die Systeme wie Spurhalte-Warner, Verkehrszeichenerkennung, Fernlichtassistent, Toter-Winkel Warner, Kollisionswarner, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und Notbremsassistent, so setzt der französische Autobauer im Kompakt VAN Bereich ebenfalls auf diese Systeme und mehr. Der Spurhalte-Assistent reagiert zusätzlich in Verbindung einer Müdigkeitserkennung und warnt sowohl optisch als auch akustisch. Hinzu kommt für den Mégane Grandtour die dynamische Allradlenkung „4CONTROL“. Eine mitlenkende Hinterachse, die bei langsamen Geschwindigkeiten gegen- und bei schnelleren Fahrten mitlenkt gegenüber der Vorderachse. Bietet Renault diese Lenkung im Moment nur in zwei Modellen an, sieht man dieses Konzept in der gesamten Mégane Palette spätestens nächstes Jahr wieder.

Einstieg unter € 20.000

Sechs Ausstattungslinien beim Mégane Grandtour und vier Varianten beim Scénic erwarten die Käufer in Europa bzw. Deutschland. Renault bietet hier außer üppigen Ausstattungslisten auch Platz zur Individualisierung. Startet der Mégane Grandtour mit dem Basispaket, dem Benziner TCe 100 (74 kW/100 PS) bei € 17.790 und endet mit dem Topmodell Diesel (dCi 130, 96 kW/130 PS) bei € 28.390, setzt der französische Autobauer mit einem Schmankerl aus der Sportabteilung, dem „GT“ noch einen drauf. Für € 30.190 erhält der Kunde außer einem 205-PS-Benziner, ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und der Allradlenkung „4CONTROL“ jede Menge Ausstattung in Sachen Sport. Für die Basis des kompakten Scénic (TCe 115, 85 kW/115 PS) muss der Renault Kunde € 19.990 auf den Tisch legen. Das Topmodell dCi 160 (118 kW/160 PS) ist zu einem Endpreis von € 33.190 zu haben.

Fazit:

Scénic und Mégane Grandtour ergänzen die Renault Fahrzeugpalette in Punkte Flexibilität und Familientauglicheit. Einen stimmigen Eindruck machen dabei durchaus Technologie, Ausstattung und Preis-/Leistungsverhältnis.

 

Form und Farben modern und Trendig
Form und Farben modern und trendy.

Sowohl der Scénic als auch der Mégane Grandtour stehen als richtungsweisend für die Franzosen und bleiben eine gute Wahl beim Neuwagenkauf. 

Text und Bild: Stefan Beckmann

Dr. Jekyll and Mr. Hyde – Die neue Mercedes X-Klasse

Vor ein paar Stunden war es soweit: In Stockholm wurde die neue Mercedes X-Klasse gezeigt. Natürlich entspricht das, was wir aktuell noch zu sehen bekommen, nicht dem endgültigen Modell. Doch das Conceptcar ist schon sehr nah dran an der Serie, schließlich ist Ende 2017 die Marktreife geplant. Die Stuttgarter sprechen beim neuen Modell vom ersten Pickup der Firmengeschichte und wollen mit ihm eben dieses Segment umkrempeln. Das haben sie vor 20 Jahren schon einmal geschafft, als sie mit der M-Klasse die Riege der reinen Geländefahrzeuge zum Segment der SUV umfunktionierten. Werfen wir einen Blick auf die Details der neuen Mercedes X-Klasse.

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Renault/Nissan Plug-in Hybrid, made by MITSUBISHI

Mitsubishi tritt der Renault-Nissan-Allianz bei. Mit der Investition von 34 Prozent an Mitsubishi wird aus der Renault-Nissan-Allianz einer der größten Automobil-Hersteller der Welt. Auf Augenhöhe mit Volkswagen und Toyota. Carlos Ghosn wird zudem den Vorstand von Mitsubishi übernehmen und damit drei Automobil-Herstellern vorstehen.

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander wird der Plug-in Hybrid von Renault-Nissan

In der live auf Youtube übertragenen Presse-Konferenz wurde viel über die Zusammenarbeit gesprochen, über die zu erwartenden Skalen-Effekte, über Synergien und – fast beiläufig – von Osamu Masuko, dem bisherigen Mitsubishi Motors Chef, bestätigt: Der Antriebsstrang des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander wird die Grundlage für kommende Plug-in Hybrid Modelle innerhalb der Renault-Nissan Allianz.

Der komplexe, aber hoch entwickelte Antriebsstrang aus zwei Elektromotoren, einem Benzinaggregat und der Möglichkeit, sowohl seriell- als auch Parallel-Hybrid zu sein und ganz nebenbei die größte rein elektrische Reichweite aller aktuell angeboten PHEV-SUV zu haben, hat mein-auto-blog bereits seit zwei Jahren im anhaltenden Dauertest des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander überzeugt.

Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander, der meistverkaufte PHEV-SUV in Europa und der Welt!
Der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander, der meistverkaufte PHEV-SUV in Europa und der Welt!

Der Plan zur Zusammenarbeit umfasst unter anderem folgende Punkte:

  • Kostensenkungen im Einkauf,
  • eine klare Lokalisierung operativer Geschäftstätigkeiten weltweit,
  • die gemeinsame Nutzung von Fertigungskapazitäten,
  • gemeinsame Fahrzeugplattformen,
  • gemeinsame Nutzung von Technologien
  • sowie Kooperationen in entwickelten und Wachstumsmärkten – einschließlich des Einsatzes der Nissan Sales Finance Company in Märkten, wo sich dies zum Nutzen der Kunden empfiehlt.

Von den Synergieeffekten erwartet Mitsubishi ein Wachstumsäquivalent im operativen Gewinn von einem Prozent im Fiskaljahr 2017, zwei Prozent im Fiskaljahr 2018 und über zwei Prozent im Fiskaljahr 2019. Darüber hinaus werden die projektierten Synergien die Aktienrendite im Fiskaljahr 2017 um voraussichtlich 12 Yen pro Aktie und im Fiskaljahr 2018 um 20 Yen pro Aktie erhöhen.

„Mit der erweiterten Allianz entsteht eine der weltweit größten Automotive-Gruppen mit einem Absatzvolumen von 10 Millionen Fahrzeugen im Fiskaljahr 2016“, sagte Carlos Ghosn. „Die Management-Kooperation mit Renault charakterisiert unsere Allianz seit 17 Jahren, der Eintritt vonMitsubishi in diese Verbindung beflügelt den Unternehmergeist zusätzlich. Ich bin sicher, von dieser Konstellation werden alle Aktionäre profitieren.“

Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Neues Familien-Gesicht für die Dacia Familie

Man kennt es von den sogenannten Premium-Herstellern: Das Familiengesicht. Aber zu diesen dürfte sich die Dacia Familie wohl kaum zählen. Dennoch haben die Rumänen unter französischer Führung nun ein Facelift für den Sandero, seinen geländegängig dreinschauenden Bruder Sandero Stepway, die Limousine Logan und den dazugehörigen Kombi Logan MCV gezeigt. Mit dem neuen Frontdesign, das sich am Dacia Duster orientiert, soll so etwas wie ein roter Faden Einzug in das Design halten. Wir schauen uns an, was sich noch getan hat. Read more

Renault Zoe R400 – Rüsselsheim aufgepasst

Erst kürzlich haben die Bayern von BMW den i3 mit einer Reichweite von 300 km vorgestellt – ein Schritt in die richtige Richtung. Aber erst mit dem Opel Ampera-E kann man auf den Gedanken kommen, ein E-Fahrzeuge als vollwertiges Substitut für einen Verbrenner anzusehen. Warum? Er bietet 400 km Reichweite und ist damit weitaus flexibler in seinem Einsatzbereich, als die bisherigen Stromer. Mittlerweile haben die Rüsselsheimer sogar auf 500 km hoch-korrigiert – was man so hört. Dementsprechend wollen die Franzosen natürlich mitziehen und präsentieren in Paris nun den Renault Zoe R400 mit 400 km Reichweite. Opel darf sich also auf einen deutsch-französischen Schlagabtausch gefasst machen. Read more

Renault Mégane Grandtour – Volumenmodell

Der neue Renault Mégane Grandtour steht in den Startlöchern, ab sofort in den Showrooms der Händler und ab September auf deutschen Straßen. Er startet bei sehr verträglichen 17.790 Euro und gibt sich damit familienfreundlich. Aber das war schon immer eine Domäne des französischen Kompakt-Kombis, der sich seit seiner Markteinführung im Jahr 1999 mehr als 1,2 Millionen Mal verkauft hat. Allein in Deutschland wurden fast 200.000 Exemplare des Kombis verkauft, was einen Anteil von 41 Prozent der Mégane Gesamtverkäufe ausmacht. Aber Deutschland ist eben Kombi-Land.

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Straffung für den Sportler – Renault Clio R.S.

Kaum wurde der Renault Clio überarbeitet, zieht der RS nach – wie es sich gehört. Dabei zeigt der Renault Clio R.S. nun eine modifizierte Frontpartie sowie eine neue Lichtsignatur mit integriertem Tagfahrlicht in Form eines „C“. Außerdem gibt es den sportlichen Kleinwagen auch nach dem Facelift mit zwei Motorisierungen, drei Fahrwerken und dutzenden Stunden Fahrspaß. Wir beleuchten die Highlights. Read more

Test: Renault Espace TCe 200 EDC

Der Testwagen funkelt violett-schwarz in der Sonne. Auf  großen 19-Zoll-Felgen spannt sich eine gekonnt gezeichnete Karosserie. Ohne verspielte Sicken, mit der richtigen Portion Chrom und einem senkrechten Heck, das trotz allem Nutzwert architektonisches Können zeigt.

Schick sieht er aus, der Renault Espace. Und rettet ganz nebenbei die Idee des großen Renault in die Jetztzeit. Während der 12-jährigen Bauzeit des Vorgängers stand es oftmals schlecht um eine Neuentwicklung. Schuld waren nicht nur einige erfolglose Anläufe der Franzosen in der oberen Mittelklasse, sondern auch die Tatsache, dass der Markt für große Vans faktisch eingebrochen ist. Also erfand sich der Renault Espace ein Stück weit neu. Dabei bedient er sich am Konzept der Mercedes R-Klasse – deren Erfolglosigkeit ließ eigentlich keine Nachahmer vermuten.

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Das Heck ist senkrecht wie aktuell kaum ein anderes. Aber dennoch schön gestaltet. Foto: Bernd Conrad

So und nicht anders musste der Espace aber werden, um überleben zu dürfen. Ein großer Reisewagen, dessen höhere Sitzposition hinter der kilometerweit entfernten Windschutzscheibe wunderbar entspannend wirkt.

Der Blick schweift durch den Innenraum. Wie das Exterieur: Schick. Zum braunen Nappaleder der noblen Ausstattungsvariante Initiale Paris leistet sich Renault den Luxus farblich passender, ebenfalls brauner, Kunststoffverkleidungen. Zusammen mit dem grau-schwarzen Dekor der Mittelkonsole ist das alles ziemlich sehenswert.

Man sollte nur die Finger bei sich behalten. Ähnlich der Überraschung, wenn die angesprochene Schönheit auf den Flirtspruch nur mit einem dumpfen „Hä?“ antwortet, erschrickt man im Espace. So hart, wie das Plastik überall ist, sieht es echt nicht aus.

Es sind Gegensätze dieser Art, die sich durch den erlebten Alltag mit dem Auto ziehen. Der 1,6 Liter große und 200 PS starke Benzinmotor (daneben gibt es noch einen gleich großen Diesel mit 160 PS für den Espace Initiale Paris) überrascht im Stand sowie bei moderatem Tempo mit einer unerwarteten Laufruhe. Wenn man es entspannt angehen lässt, zieht er mit seinem maximalen Drehmoment von 260 Nm auch ausreichend voran. Verlangt der rechte Fuß des Fahrers aber nach gesteigerter Dynamik, sollte an besser aussteigen und schieben. Hier merkt man, dass der Downsizing-Benziner an den 1,7 Tonnen Auto Schwerarbeit verrichten muss.

MAB Renault Espace 4
Nur eine von vielen Fehlermeldungen, die den Espace zur Beruhigung von Fahrer und Auto in die Werkstatt zwangen. Foto: Bernd Conrad

Auf der bundesdeutschen Autobahn wird der Vortrieb dann in höheren Geschwindigkeitsregionen auch zäh wie Kaugummi. Zudem nehmen die Windgeräusche ab Tempo 130 deutlich zu. Als ob das nicht genug wäre, beginnt der Espace bei höherem Tempo, unruhig zu werden. Die diffuse Lenkung vermittelt zu wenig Fahrbahnkontakt und die Dämpfer schmeißen den Espace ungelenk über Fugen, Querrillen und ausgebesserte Blow-Ups.  Weit oben auf dem Fahrersitz bekommt man nicht mehr genügend Rückmeldung, alles fühlt sich seltsam entkoppelt an. Es scheint, als ob sich das Auto mit allen ihm zu Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehrt, dass man den endlosen Anlauf bis zur Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h wagt. Also ruhig mit den wilden Pferden, damit man den immensen Durst von 12,5 Liter Super auf 100 km im Testzeitraum auch noch halbwegs zügeln kann.

Ein Reisewagen also, der nicht die Hatz nach der frühen Ankunft in den Vordergrund stellt, sondern mit seinem eingebauten Tempolimit (sowie einem werksseitig installierten Radarwarner mit Angabe der Distanz zum Blitzer!) den Weg zum Ziel machen möchte.

Dafür braucht es einen ausreichenden Aufenthalt an Bord. Der ist gegeben. Neben dem Espace-Fahrersitz verblasst jeder teure Wohnzimmersessel. Bequem gebettet liegen die Oberschenkel auf der ausziehbaren Sitzflächenverlängerung auf. Die Massagefunktion knetet derweil in verschiedenen Stufen von entspannend bis kräftigend den Rücken durch. Leider unterstützen die massierenden Luftpolster ihre Arbeit mit lauten Knarzgeräuschen. Wieder so ein Gegensatz. Man beginnt, sich entspannt mit dem Auto zu arrangieren, und dann stören diese Geräusche.

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Armaturentafel aus „Architektur Heute“. Sieht schick aus und ist gut verarbeitet. Leider stört das viele Hartplastik. Foto: Bernd Conrad

Derweil liegt die Hand bequem auf dem Designer-Wählhebel des Doppelkupplungsgetriebes und Du erkennst, dass man so optimal auf dem großen Hochkant-Touchscreen herumdrücken kann. Zielsicher kann man also durch Menu des gar nicht sehr komplizierten R-Link-Systems flippern. Bis – Achtung, Gegensatz! – man genervt ist, weil jeder dritte Druck vom Display gepflegt ignoriert wird.

Also Finger weg und Musik hören. Nachdem sich das iphone zumindest per USB irgendwie mit dem Auto koppeln ließ, die Bluetooth-Verbindung hat im gesamten Testzeitraum das Telefon nicht als Mediaplayer akzeptiert. Lautstärke rauf und, Sie erraten es, werter Leser: Willkommen im Gegensatz. Die im Espace Initiale Paris serienmäßige BOSE-Soundanlage klingt kurz gesagt enttäuschend. Die Basse drücken nicht genug, es entsteht kein Raumklang und man kann trotz Surroundsystem keine Stilprofile oder sonstige Parameter für individuellen Musikgenuss auswählen.

So bleibt die Eigensinnigkeit des Autos an sich der Anker, mit dem ich meine Meinung zum Renault Espace in diesen Zeilen festmachen möchte.

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Viel Platz im Fond mit verstellbaren Einzelsitzen und drei Isofix-Paaren für Kindersitze. Foto: Bernd Conrad

Renault gebührt Respekt für die Entscheidung, aus dem überholten Van-Konzept etwas Neues zu kreieren. Dass man nicht voreilig einen SUV aus dem Espace gezimmert hat, sondern sich der Tradition extravaganter französischer Autos bewusst geblieben ist. Genau so ein Auto hatten die Franzosen schon einmal im Programm. Auch beim Schreiben dieser Zeilen musste ich oft an den legitmen Vorfahren denken und bei fast jedem Tippversuch des Modellnamens „Espace“ stand da fast ein „Vel Satis“. Es bleibt aber die Hoffnung, dass Renaults aktueller Vertreter in der oberen Mittelklasse erfolgreicher sein wird.

Der Importeur verspricht 5 Jahre Garantie für den Espace (und andere neue Renault-Modelle), wovon die ersten drei Jahre als Werksgarantie laufen und zwei weitere im Rahmen einer Anschlussgarantie laufen. Balsam für Skeptiker. Denn der Testwagen, mit frischen 9.000 Kilometern auf dem Zähler, zickte schon fleißig herum.

Ein Einzelfall gewiss, früher nannte man das mal Montagsauto. Mit gelöschtem Fehlerspeicher macht der entspannende Espace aber auch an den sechs anderen Wochentagen Freude. Aber keinen Spaß. Der muss ja auch nicht immer sein.

MAB Renault Espace 1
Crossover statt Van. Der Renault Espace denkt sein Konzept weiter. Gut gelungen. Foto: Bernd Conrad

Fazit:

Was dem Renault Espace vor allem als nobler Initial Paris für 44.900 Euro Listenpreis (Testwagenpreis 47.690 Euro) also fehlt, ist nicht unbedingt Image. Sondern vor allem der Mut des Käufers, einmal mehr zu wagen. Für mehr Wagen.

 

Technische Daten Renault Espace Initale Paris TCe 200 EDC

Hubraum 1.618 ccm
Leistung 147 kW / 200 PS bei 6.000 U/min
Maximales Drehmoment 260 Nm bei 2.500 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h 8,6 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 211 km/h
Norm-Verbrauch kombiniert 6,2 Liter / 100 km
Realer Verbrauch im Testzeitraum 12,5 Liter / 100 km
Testwagenpreis 47.690 Euro

 

 

 

Renault Clio mit dezentem Rouge – Facelift für den Bestseller

Dreizehn – für viele eine unheilvolle Zahl. 13 Millionen sind wiederum nicht von schlechten Eltern, wenn man sie beispielsweise auf dem Konto hat. Renault hat andere 13 Millionen: Diese Zahl steht für die verkauften Einheiten des Renault Clio, seit die erste Generation das Licht der Welt erblickte. Nun wurde die vierte Generation des französischen Kleinwagens fit für ihre zweit Lebenshälfte gemacht. Doch die Retuschen vielen dezent aus, sodass man zwei Mal hinschauen muss, um das Facelift zu erkennen.  Read more

Renault Capture Crossboarder – Sondermodell des Bestsellers

Die Zeiten sind angebrochen, da ist Umdenken gefordert. Die Diesel-Debatte wird immer ernster, Hybride dafür ernstzunehmender, Fahrzeugklasse verschwimmen – Aufbruchsstimmung im Autobau. Das hat sich auch Renault gedacht und brachte den Renault Capture auf den Markt. Er ist zwar ein SUV, Allradantrieb fehlt ihm aber gänzlich und zeigt damit klar, wohin die Reise geht. Sports Utility Vehicle: Darin ist vom Namen her kein Allradantrieb oder Geländeeinsatz inbegriffen, sondern eher eine moderne Art mit dem Alltag und den Kundenwünschen umzugehen. Das funktioniert gut für den französischen Crossover – so gut, dass die „Createur d´automobile“ nun ein edles Sondermodell des Renault Capture auflegen. Read more

Renault Twingo GT – Lust auf mehr

Kaum stellt Brabus seinen sportlichsten Smart vor, zieht Renault mit dem Twingo GT nach. Kein Wunder, basieren die beiden Kleinstwagen auf ein und derselben Plattform. Dass der dynamische Franzose eine Pferdestärke mehr im Heck hat? Geschenkt! Seine 110 PS  lassen Luft nach oben, wenn man bedenkt, dass es vom Vorgänger einen Twingo RS gab, der 130 PS leistete. Doch vorerst bildet der GT die größte Ausbaustufe des Franzosen. 

Der Twingo hat schon viel durchgemacht in seinen 23 Jahren. Generation eins gilt fast schon als kultig und wird ab und an mit dem R4 verglichen. Klein, niedlich und praktisch war er, der erste Twingo. Generation zwei verlor zwar an Charakter, glänzte dafür aber mit sportlichen Attributen: Als GT leistete der Kleinstwagen 101 PS, als RS sogar 130. Damit kann der aktuelle Renault Twingo GT nicht dienen, hat mit 110 PS aber erstmal mehr, als der bisherige GT. Diese Leistung holt der Turbo-Dreizylinder aus nur 900 Kubikzentimetern. Als Basis dient hierbei der bekannte TCe 90 und wird mit einer optimierten Ansaugung sowie einer überarbeiteten Motorsteuerung versehen – klassisches Motortuning also.

Renault-Twingo-GT-Sport-Kleinstwagen-Mein-Auto-Blog (4)

Fahrleistungen bleiben die Franzosen bislang schuldig. Einzig zum Drehmoment gibt es eine Angabe: 170 Nm quetscht sich das kleine Aggregat aus den Brennräumen und gibt diese in ein angepasstes Getriebe weiter. Hand haben die Entwickler auch an das Fahrwerk gelegt: Neben einer Tieferlegung stimmten die Ingenieure das ESP neu ab und verpassten dem Renault Twingo GT eine neue justierte Lenkung. Mit der variablen Lenkungübersetzung sollen auch ein präziseres Handling und ein direkteres Lenkgefühl Einzug halten.

Optisch gibt sich der kleine Franzose aber zurückhaltend: Neben 17-Zoll-Leichtmetallrädern ist die Auspuffanlage mit zwei Endrohren das augenscheinlichste Indiz für die gesteigerte Leistung. Die Tieferlegung fällt hingegen kaum auf. Interessanter ist da schon das neue und GT-exklusive „Magma-Orange“, das den Renault Twingo GT frisch wirken lässt, während die restlichen vier Farben vor allem grau und schwarz umfassen. Außerdem bekommt der sportliche Kleinstwagen Dekorstreifen auf dem Dach, die zukünftig sicherlich auch ihren Weg auf die schwächeren Modelle finden werden. Innen zeigt sich ebenfalls Zurückhaltung: Orange Dekors, Metall an den Pedalen und am Schaltknauf – fertig. Das lässt natürlich die Vermutung zu, dass ein Renault Twingo RS im Anflug ist. Ob das der kurze Radstand kombiniert mit einem Heckmotor und Heckantrieb verkraften? Abwarten und Tee trinken. Oder einen schönen französischen Rotwein.

 

Erste Fahrten: Die neuen Renault Mégane und Talisman

Während der Talisman nach seiner Premiere auf der IAA 2015 seit Januar diesen Jahres zum ersten Mal auf Kundenfang in Deutschland geht, versucht der Mégane bereits in der vierten Generation, etwas vom Ganzen im hart umkämpften C-Segment – immerhin 56% aller verkauften Einheiten in Deutschland – ab zubekommen. Der Talisman soll gerade mit seiner mitlenkenden Hinterachse vom Fahrkomfort in der Mittelklasse überzeugen. Was der Mégane, wie schon einige Mitbewerber, mit den Features aus dem D-Segment attraktiver gestalten soll. Beide stellen sich dem Markt im typischen Renault Marken Design und das mit einem Einstiegspreis von € 16.790 für den „Kleinen“ und € 29.450 für den „Großen“.

Die neuen Renault Mégane und Talisman im ersten Fahrbericht

Zwei starke Typen aus Frankreich

Bereits mit dem R30, Safrane und Vel Satis unternahm der französische Autobauer Abstecher in die deutsch umkämpfte Mittelklasse, die mehr oder minder nicht den Verkaufswünschen der Vertriebsabteilung Rechnung zollen konnten. Der Talisman, der den viel versprechenden CMF Baukasten mit dem Espace teilt, soll dies grundlegend ändern. Hinzu kommen bereit gestellte Sicherheit und Komfort-Features, die im D-Segment mittlerweile als Standard gelten. Mit dem bereits in der vierten Generation angebotenen C-Segment Fahrzeug Mégane wächst das Angebot der Franzosen mit seinen Aufgaben. Das konkurrierende C-Segment stellt Aufgaben und Lösungen mit jedem neu erscheinenden Modell. Dessen waren sich die französischen Ingenieure bewusst und haben die „Messlatte“ nach oben korrigiert. Beide Fahrzeuge sind ab Anfang diesen Jahres im Handel erhältlich und versperren sich keiner Zielgruppe, wie uns Sprecher aus dem Hause Renault bestätigt haben.

Der Renault Mégane in der vierten Generation
Der Renault Mégane in der vierten Generation

Kein Mainstream Design

Sowohl der Mégane als auch der „Mittelständler“ Talisman reihen sich wie alle anderen Modelle (Clio, Kadjar, Espace) des französischen Autobauers in das Markenbild der Renault Familie nahtlos ein. Der sehr prominente Rhombus ziert beide Fronten und prägt schon von weitem das Firmen Design. Unterstützt werden sowohl Mégane als auch Talisman von den a-symetrisch angeordneten Scheinwerfern in Form eines „C“. Führen die Scheinwerfer des Mégane in der imaginären Linie sehr sportlich ans Heck, betonen die Sicken am Talisman eine sehr massiv ökonomische Haltung, ehe sie am gefälligen Heck enden. Die Heckleuchten beider Fahrzeuge unterstreichen wiederum die sehr souveräne, aber durchaus „understatement“-Wirkung der Franzosen.

Gut aufgehoben, wie zu Hause wohlfühlen

Beim Einsteigen in beide Fahrzeuge sticht uns das sehr große Display (8,7 Zoll) in der Mitte des Instrumentenhalters ins Auge. Vermittelt es in erster Linie die Möglichkeit, alle Fahrzeugparameter zu verändern, beherrscht es den gesamten Innenraum und gibt ihm eine gewisse Großräumlichkeit. Dennoch wirkt die Front beider Fahrzeuge nie überladen, eher ständig mit allen wichtigen Informationen bestätigt. Veränderbar sind gemäß dem in beiden Modellen installierten Online-Multimediasystems R-Link 2 Antrieb, Lenk- und Schaltkomfort, Ambientebeleuchtung sowie Sitzkomfort. Müssen vergleichsweise im Mégane Passagiere im Fond zu dritt noch ein wenig zusammenrücken, genießen Fondmitfahrer im Talisman Beinfreiheit-Luxus pur. Einem Reisen mit ausreichend Gepäck steht sowohl im C-Segment Mégane als auch im Mittelständler Talisman nichts im Wege. Raum ist genug geboten.

Übersichtliche Motorisierung nur beim Talisman

Der Mégane präsentiert sich mit jeweils drei Benziner- und Diesel Motorisierungen. Dabei zieht sich die ENERGY-Technology wie ein Leitfaden sowohl durch alle Leistungsstufen als auch Antriebsarten. Kombiniert werden der TCe 100 (74 kW/101 PS, TCe 130 (97 kW / 132 PS) und TCe 205 (151 kW / 205 PS) sowohl mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe als auch 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe. Bei den Dieselaggregaten (dCi 90 66 kW / 90 PS – dCi 110 81 kW / 110 PS – dCi 130 96 kW / 131 PS) ziehen die Franzosen die Kombination von 6-Gang-Schalt- und 6-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe vor. Übersichtlicher bleibt dabei der Talisman, der mit drei Diesel (dCi 100 81 kW / 110 PS, dCi 130 96 kW – 130 PS, dCi 160 118 kW / 160 PS) und zwei Benzinern (TCe 150 110 kW / 150 PS, Tee 200 147 kW / 200 PS) mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe und 6-Stufen- bzw. 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe gepaart wird. Gerade die Antriebe mit Doppelkupplungsgetriebe machen sich bei den ersten Testfahrten positiv bemerkbar. Direkt ansprechend und sportlich agil führen sie uns mit beiden Fahrzeugen quer durch die Eifel, rund um den Nürburgring. Die uns präsentierten Tiefst-Verbrauchswerte von 3,3 Liter beim  Mégane und 3,6 Liter beim Talisman sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen.

Hinterachse lenkt mit

Das Thema Sicherheit ist bei jedem neuen Fahrzeug ein absolutes MUSS und so stehen auch die Ingenieure von Renault dem nicht hinten an. Erwartet man im D-Segment Talisman die Systeme wie Spurhalte-Warner, Verkehrszeichenerkennung, Fernlichtassistent, Toter-Winkel Warner, Kollisionswarner, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und Notbremsassistent, so setzt auch der französische Autobauer im C-Segment Mégane auf diese Systeme. Keine unüberwindbare Hürde, sondern Kaufkriterium für Kunden, die den Down-Size Trend der letzten Jahre mit gestalten. Hinzu kommt die für den Talisman konzeptionierte dynamische Allradlenkung „4CONTROL“. Eine mitlenkende Hinterachse, die bei langsamen Geschwindigkeiten gegen- und schnelleren Fahrten mitlenkt gegenüber der Vorderachse. Bietet Renault diese Lenkung im Moment noch ausschließlich für den Talisman und Mégane GT an, sieht sich dieses Konzept in der gesamte Mégane Palette spätestens nächstes Jahr wieder.

Talisman mit mitlenkender Hinterachse
Talisman mit mitlenkender Hinterachs.

Ausstattung und Preise

Sechs Ausstattungslinien beim Mégane und drei Varianten beim Talisman erwarten die Käufer in Europa bzw. Deutschland. Renault bietet hier außer üppigen Ausstattungslisten auch Platz zur Individualisierung. Startet der Mégane mit dem Basispaket, dem Benziner TCe 100 (74 kW/101 PS) bei € 16.790 und endet mit dem Topmodell Diesel (dCi 130, 96 kW/131 PS) bei €  27.290, gelten für den Talisman andere Dimensionen. Für die Basis des D-Segment Fahrzeugs (TCe 150, 110 kW/150 PS) muss der Renaultkunde € 29.450 auf den Tisch legen. Das Topmodell dCi 160 (118 kW/160 PS) ist für einen Endpreis von € 41.000 zu haben. Die zum späteren Zeitpunkt erhältliche Kombi-Version lassen sich die Franzosen mit einem Aufpreis von € 1.000 vergüten. Ausnahme für den vorangegangenen Mégane ist das Modell GT, das starke Anleihen an Renaults Motorsport Abteilung genommen hat. Hier liegt der Komplettpreis bei € 29.090.

Fazit: Einheitsbrei war gestern !

Mit dem neuen Mégane und dem im D-Segment erstmals vertretenen Talisman schließt der französische Autobauer Renault eine Lücke zur restlichen Fahrzeugpalette. Beide Fahrzeuge machen hier einen stimmigen Eindruck was Technologie, Ausstattung und Preis anbetrifft.

Mégane und Talisman - Einheitsbrei war gestern !
Mégane und Talisman – Einheitsbrei war gestern !

Sowohl der Mégane als auch der Talisman sind keine Langeweiler und somit eine gute Wahl beim Neuwagenkauf. 

Text und Bild: Stefan Beckmann

Die Franzosen setzten eins drauf: 5.000 Euro Prämie für den Renault Zoe

Renault nutzt die von der Bundesregierung beschlossene Kaufprämie, um den Absatz des Stromers Renault Zoe weiter voranzutreiben. Die Franzosen beteiligen sich nicht nur an diesem Bonus, was anfänglich heiß diskutiert wurde, sondern setzen noch eins drauf. Wer sich für das kleine Elektro-Fahrzeug interessiert, bekommt von Renault zusätzlich 1.000 Euro dazu. So sinkt der Einstiegspreis für den Renault Zoe auf 16.500 Euro. Read more

Fahrbericht: Renault ZOE

[=" " ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 13. Juli 2014

Die Frage ist doch, wie wollen wir die Erde für unsere Kinder zurück lassen?

Dramatische Gesellen argumentieren gerne mit einer Gut-Mensch-Rhetorik-Frage und der ökologischen Endlösung. E-Mobile müssen dann als Feigenblat…

Pocket Rocket: Der neue smart Brabus fortwo

Der smart: bekannt als praktischer und hipper Kleinstwagen für die Stadt. Parkplatzprobleme sind ihm fremd. Dafür fällt der fortwo aber nicht gerade mit Sportlichkeit auf. Das will der Bottroper Veredler Brabus nun aber geändert haben. Mit 109 PS will der aktuelle smart Brabus nun das sportlichste Fahrzeug im Segment sein und setzt auf eine Turboaufladung, ein Performance Sportfahrwerk und viele weitere Anpassungen, die ihm auf die Sprünge helfen sollen. Vorgestellt wird der kleinste Spross mit schwäbischen Wurzeln auf der Peking Automotive Exhibition und ist ab Juli diesen Jahres beim deutschen Händler bestellbar.

smart BRABUS fortwo coupéDas Hauptattribut des smart Brabus? Der Fahrspaß! So stark wie die aktuelle Variante war bisher noch kein serienmäßiges smart-Modell zuvor. Gegenüber dem Vorgänger legt die neue Version 5 kW und 23 Nm zu und leistet so 109 PS bei 5.700 U/min und 170 Nm bei 2.000 U/min. Das reicht für einen Spurt von null auf 100 km/h in 9,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h.

Für die Leistungssteigerung verantwortlich sind vor allem zwei Faktoren: Zum einen wurde der Ladedruck auf zwei bar erhöht und zum anderen die Luftzufuhr zum Heckmotor optimiert. Dieser ist nach wie vor ein Reihen-Dreizylinder mit 900 cm³ Hubraum, der in seiner schwächeren Variante auch den Renault Twingo antreibt – das Schwestermodell des smart.

Der Franzose ist aber vorerst nicht in einer Sportvariante erhältlich. So ist das Brabus Performance Sportfahrwerk allein dem smart vorbehalten. Es fällt im Vergleich zum Brabus Sportfahrwerk um 20 Prozent straffer aus, während der Stabilisator an der Vorderachse die Rollneigung um neun Prozent reduzieren soll. Für einen engeren Kontakt zur Straße soll nun auch die Direktlenkung bieten, die eine geschwindigkeitsabhängige Lenkkraftunterstützung mit variabler Lenkübersetzung mitbringt. So wurden speziell für den smart Brabus erhöhte Rückstellkräfte eingestellt, damit das Fahrverhalten noch sportlicher ausfällt. Zudem bekam das Getriebe eine um bis zu 40 Prozent schnellere Reaktionszeit sowie eine nochmals kürzere Übersetzung als beim 66kW-Modell. Hinzu kommt, dass das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe nun eine Race-Start-Funktion hat: Bremse und Gas gleichzeitig treten, die Drehzahl einpendeln lassen, Bremse lösen und schon kann es los gehen.

Bei der Optik hält sich der Bonsai-Racer weitestgehend zurück. So installierten die Bottroper einen Heckdiffusor in grau matt, der Endrohrblenden in Chromoptik beherbergt, denen ein sonor-rauchiger Dreizylinderklang entspringen soll. Zudem kommen die typischen Brabus Monoblock IX-Leichtmetallräder zum Einsatz, die graue, glanzgedrehte und matt lackierte Partien zeigen. Das Reifenformat an der Vorderachse misst hier 185/50 R16 und 205/40 R17 hinten.

Innen gibt es für den noblen smart Brabus serienmäßig ein abschließbares Handschuhfach, sowie das Cool- & Audio-Paket. Für die nötige Sicherheit sorgt, neben der üblichen Ausstattung mit Airbags und allerlei Elektronik, eine Abstandswarnfunktion. Für mehr Fahrspaß soll die Elektronik, die bisher als sehr rigide galt, eine neue Abstimmung erfahren haben. smart BRABUS fortwo coupéSerienmäßig gibt es bei den Varianten mit festem Dach ein Panoramaglasdach. Optional hingegen kann man den smart Brabus auch als Xclusive-Variante erhalten. Diese High-end Ausstattung bietet mit ihren Sportsitzen mit einem perforierten Nappalederbezug sportliche Eleganz. Ziernähte in grau und eine Instrumententafel in einem Materialmix mit Kunstleder sorgen für eine hochwertige Erweiterung. Zudem bekommt man beim Xclusive-Modell ein Zusatzinstrument mit Cockpituhr und Drehzahlmesser, eine Sitzheizung sowie ein LED- und Sensor-Paket. Für die nötige X-Klusivität sorgt ein Badge im Spiegeldreieck.

 

News: Genfer Automobilsalon 2016 – Die Neuheiten von A bis Z

Alfa Romeo:
Auf der IAA in Frankfurt zog die potente Version der Giulia das Publikum an, in Genf präsentiert Alfa nun die zivileren Varianten der Mittelklasse und die überarbeiteten Mito und Giulietta.

Audi:
Die Ingolstädter zeigen ihr neues City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Da die Technik aus dem modularen Querbaukasten stammt, dürften die Motorisierungen etwa zwischen 100 und 180 PS liegen, eine Sportversion darüber, und mit Front- und Allradantrieb kombinierbar sein. Darüber hinaus präsentiert Audi in der Schweiz den RS Q3 performance.

Bentley:
Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne. Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter. Beide Längenvarianten verfügen über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank. Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger.

BMW:
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt: Neben dem Topmodell der Reihe, M760Li xDrive, debütiert der Plug-in-Hybrid-7er in drei Varianten. Der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbobenziner im M760Li xDrive leistet 441 kW/600 PS und beschleunigt die Langversion in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal auf 250 km/h mit M Driver’s Package ist erst bei 305 km/h Schluss.
Als Plug-in-Hybrid 740e iPerformance feiert der 7er auch in Langversion und Allrad-Modell 740Le in Genf Premiere. Angetrieben werden die Steckdosen-Hybride von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner (190 kW/258 PS) und Elektromotor (83 kW/113 PS). Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. Mit vollgeladenem Akku verbraucht die Oberklasse-Limousine 2,1 Liter auf den ersten 100 km.

Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid

Darüber hinaus zeigen die Münchner den Hybrid-Sportwagen i8 in limitierter Auflage. Die i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Sondermodellen. Es unterscheidet sich durch rote Lackierung mit grauen Akzente, spezielle Leichtmetallräder, Sitze und Seitenverkleidungen mit roten Ziernähten und Carbon-Details von den Standard-Modellen.

Borgward:
Der kürzlich wiederbelebte Autohersteller will ein weiteres Modell präsentieren: Nach der Vorstellung des Prototypen des Mittelklasse-SUV BX7 auf der letztjährigen IAA soll es sich nun nach Medienberichten um ein kleineres SUV handeln.

Bugatti:
Als Nachfolger des Veyron stellt Bugatti in Genf den Über-Sportler Chiron vor, laut Bugatti der „leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste und exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt“. Der nach einem erfolgreichen Bugatti-Rennfahrer benannte Wagen soll seinen luxuriösen und am Ende 1.200 PS starken Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen. Berichten zufolge leistet der 16-Zylindermotor nun 1.500 PS und beschleunigt den Chiron damit auf Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 400 km/h beschleunigen. Ganz im Zeitgeist soll es den – auf unter 500 Einheiten limitierten – Chiron auch mit Hybridsystem geben. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor.

Citroen:
Aus dem Citroen Jumpy Multispace wird der Spacetourer, mit moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Ambiente soll der Kleinbus nun auch Familien ansprechen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot und Toyota. In der Studie Hyphen gibt sich der Spacetourer in der Konzeptfahrzeug-Variante als Abenteuermobil mit robuster Beplankung und Nachrüst-Allradantrieb. Auch ein Sondermodell des C4 Cactus in Zusammenarbeit mit der Surfmarke Rip Curl feiert in Genf Premiere.

Ferrari:
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung. Das Design wird nur leicht überarbeitet, unter der langen Haube des Viersitzers bleibt es beim V12-Sauger mit 6,3 Litern Hubraum, der nun aber 507 kW/690 PS leistet, das maximale Drehmoment liegt bei 697 Newtonmetern. So beschleunigt der GTC4Lusso in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, maximal wird er 335 km/h schnell. Der weiterentwickelte Allradantrieb und Hinterradlenkung soll den Shooting Brake zusammen mit elektronisch gesteuerten Dämpfern noch dynamischer machen. Im neu gestalteten Cockpit kommt zum ersten Mal der zehn Zoll große Touchscreen zum Einsatz.

Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung

Fiat:
Mit dem Fiat Tipo will Fiat den Kompaktklasse-Markt von unten aufrollen. Nach dem Stufenheck kommt nun die in für Europa gebaute Fließheck-Version. Auch hier dürfte der günstige Preis – die Limousine kostet ab 13.990 Euro – ein wesentliches Verkaufsargument sein.

Nach seinem Debüt bei der Autoshow in Los Angeles zeigt sich der Fiat 124 Spider nun erstmals in Europa, bevor er im Juni zu den Händlern rollt. Zudem dürfte eine Abarth-Version des offenen Sportlers in der Schweiz gezeigt werden.

Ford:
Die Kölner zeigen den gründlich überarbeiteten Kuga. Und unter anderem feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Honda:
Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich in der Schweiz an, wo der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers debütiert. Die Neuauflage wird optisch weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV

Hyundai Ionic:
Mit dem Ioniq bringen die Koreaner ihr erstes dezidiertes Öko-Modell und das gleich in drei Varianten: als Hybrid, Plug-In-Hybrid und Elektroauto. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Jaguar:
Mit 322 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt der Jaguar F-Type SVR eine Duftmarke unter den Sportcoupés. Schon als R-Version leistet der 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner 405 kW/550 PS und ist 300 km/h schnell. Die höhere Geschwindigkeit erreichen die Spezialisten durch weiter gesenktes Gewicht und nochmals angehobene Leistung. Der V8 soll nun auf 575 PS kommen und Coupé wie Cabrio in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Kia:
Kia bringt mit dem Optima das erste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Marke mit zur Frühjahrsmesse nach Genf. Das Mittelklasse-Modell fährt dank größerer Batterie 54 Kilometer elektrisch. Für den Antrieb sorgen ein Zweiliter-Benziner mit 113 kW/154 PS und ein 50 kW/67 PS starker Elektromotor. Zusammen schicken sie 149 kW/202 PS an die Vorderräder. Den Verbrauch gibt Kia mit 1,6 Litern (37 g CO2/km) an.

Daneben feiert auch der Optima Kombi Premiere. Während die Limousine bereits seit Januar in Deutschland erhältlich ist, wird die praktischere Variante der koreanischen Mittelklasse erst im September zu den Händlern kommen. Hinter der großen Heckklappe des 4,86 Meter langen Optima verbirgt sich ein Kofferraum mit 553 Litern Volumen.

Zudem zeigt Kia den für Mitte 2016 erwarteten kleinen Hybrid-Crossover Niro. Das Design des 4,36 Meter langen Hybridmodells verrät eine enge Verwandtschaft zum größeren Kompakt-SUV Sportage. Angetrieben wird der Niro von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) und einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor, der Crossover soll rund 3,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Lexus:
Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der Hybridversion. Für den 500h nutzen die Japaner auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse.

Um das Jahr 2020 will Lexus eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. Das Konzeptauto, das auf der Tokio Motor Show im Oktober debütierte, zeigt die noble Toyota-Tochter nun auch in Genf. Der 5,30 Meter lange, mit Allrad ausgestattete LF-FC gibt darüber hinaus einen Ausblick auf die nächste Generation der Oberklasse-Limousine Lexus LS.

Mazda:
Die Japaner bringen ihren Wankelmotor-Sportwagen RX-Vision mit, der im Oktober in Tokio Premiere feierte. Darüber hinaus bekommt der Bestseller Mazda3 einen neuen, 1,5-Liter-Dieselmotor, der 3,8 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Maserati:
Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke kommt ab Mai zu den Händlern. Der Levante trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist. Zweigeteilte Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.

McLaren:
In der Liga der Supersportler spielt der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 496 kW/675 PS und 700 PS Drehmoment die Herzen der Fans erwärmt. Bis Tempo 100 benötigt der McLaren 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 326 km/h.

Mit dem 570GT präsentieren die Briten zudem das dritte Modell der Einstiegsbaureihe Sport Series und gleichzeitig die praktischte Variante. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Sportwagen einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mercedes:
Die Stuttgarter leisten ihren Beitrag zum Traumwagen-Portfolio der Messe: Für Normalsterbliche fährt das viersitzige Cabrio der C-Klasse vor. Das Design der Frischluft-Variante mit Softtop lehnt sich natürlich an das des Coupés an, von dem die offene Variante auch die Motoren übernimmt. Mercedes verspicht im geschlossenen Zustand eine Geräuschkulisse auf dem Niveau des Coupés. Die Luftfederung soll Komfort weit über Klassendurchschnitt garantieren. Daneben debütiert auch das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet 270 kW/367 PS, die über die neue Neungang-Automatik hecklastig auf alle vier Räder verteilt werden.

Mitsubishi:
Einen ersten Ausblick auf das Facelift des Kompakt-SUV ASX zeigt der Hersteller am Genfer See mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen.

Nissan:
Auf dem Stand der Japaner gibt die Studie „IDS“ (Intelligent Driving System) einen Ausblick darauf, wie sich Nissan das autonome Fahren vorstellt. Aktiviert der Fahrer den Autopiloten, verschwindet das Lenkrad, das Kombiinstrument weicht einem großen Touchscreen und die Sitze drehen sich zueinander – aus dem Cockpit wird so eine gemütliche Lounge, in der (nicht nur) der Fahrer entspannen kann, während die Technik sich um das Fahren kümmert. Zudem zeigt wie künftige Individualisierungen von Qashqai und X-Trail aussehen könnten – mit mattschwarzer Karbonfaser, Details in goldigem Kupferton und Goldperlen-Lederpaspeln.

Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT

Opel:
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT. Der kleine, leichte Frontmittelmotor-Flitzer steht gleich in mehrfacher Hinsicht in der Tradition der gleichnamigen Ikone aus dem Jahr 1968. Eine entzückende, nicht übermotorisierte Spaßmaschine in bezahlbarem Preisrahmen wie der Ur-GT könnte daraus entstehen, aber nur vielleicht. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner basiert auf den Triebwerken aus Adam, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestattete Hinterachse geschickt. Weil der Zweisitzer weniger als 1.000 Kilo auf die Waage bringt, genügt ihm die Leistung um in weniger als acht Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.

Mit etwas eleganterer Optik, LED-Scheinwerfern, der neuesten Infotainment-Generation und einem aktuellen Motor aus dem Astra wappnet Opel den Mokka, nun mit dem Namenszusatz „X“ versehen, für die zweite Lebenshälfte. Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert das Antriebsportfolio des Mini-SUV als 110 kW/150 PS starke Variante.

Porsche
Offizielle Messepremiere feiert der 718 Boxster. Auch der Einstiegs-Roadster erhält im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren und wird dabei zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark. Außerdem präsentieren die Zuffenhausener den 911 R, als sehr sportliche Sonderedition ohne Turbo.

Peugeot:
Mit bis zu neun Sitzen, moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Innenraum soll der neue Peugeot Traveller nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Familien überzeugen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Citroen und Toyota. Eine Studie des Travellers präsentiert sich als Genf zudem als rollendes Hightech-Büro. Darüber hinaus feiert auch das Facelift des Peugeot 2008 Premiere.

Renault:
Die Grandtour genannte Kombivariante des Renault Mégane kommt im Sommer auf den Markt. Zum Debüt gibt es zunächst die Top-Ausführung GT zu sehen, die mit sportlichem Design, Allradlenkung und 151 kW/205 PS unter anderem gegen Seat Leon ST Cupra und Ford Focus ST Turnier antritt.
Mit der vierten Generation des Scénic feiert ein weiteres Kompaktmodell Premiere. Der Van verabschiedet sich vom nutzwertgetriebene Familienlaster-Design und übernimmt Merkmale des Mini-SUV Captur sowie des Crossover-Vans Espace. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit und geringere Karosserieüberhänge. Auf den Markt kommt der Scénic in der zweiten Jahreshälfte.

Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen

Seat:
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen. Der Ateca ist 4,36 Meter lang, beim Radstand von 2,64 Metern sitzen auch Erwachsene hinten kommod, der Kofferraum fasst 510 Liter. Viel Technik stammt aus dem VW-Konzernregal. Einstiegsmotorisierung ist der 1,0-Liter-Dreizylinder aus dem Konzern mit 115 PS. Das knackige Kleid hingegen könnte spanischer gar nicht sein, erinnert in der Linienführung an den Leon.

Skoda:
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Smart:
Mit dem Marktstart des neuen Smart Fortwo Cabrio debütiert in der Schweiz das limitierte Sondermodell „BRABUS edition“.

Ssangyong:
In Genf präsentieren die Koreaner die Langversion des Mini-SUV Tivoli: Der XLV ist gut 20 Zentimeter länger, misst 4,40 Meter. Bei unveränderten Radstand kommt der Zuwachs komplett dem Kofferraumvolumen zugute, das auf beachtliche 720 Liter wächst. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl.

Darüber hinaus zeigt die Marke einen neuen 48-Volt-Hybrid-Antriebsstrang: Das Konzeptfahrzeug SIV-2 – das das Design des Kompakt-SUV Korando vorweg nimmt – wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist.

Subaru:
Wie das kompakte SUV XV künftig aussehen könnte, zeigen die Japaner auf ihrem Stand. Das „XV Concept“ kennzeichnet eine markante Frontpartie, ausgestellte Radkästen und ein Unterfahrschutz betonen den robusten Charakter des Konzeptfahrzeugs. Flankiert wird die Studie von der aktuellen Subaru-Modellpalette, unter anderem dem aktuellen XV in optisch aufgefrischte Version.

Suzuki:
Mit dem Baleno bringt Suzuki ein bisschen Bodenhaftung ins teilweise recht abgehobene Segment der Kleinwagen. Was nicht zwingend Verzicht bedeutet: Als erster Suzuki fährt der Baleno mit automatischer Abstandsregelung und Notbremsfunktion. Eine Touchscreen-Navigation samt iPhone-Integration mit Apple CarPlay ist auf Wunsch an Bord.

Toyota:
Die Serienversion des auf der IAA als Konzept gezeigten Hybrid-SUV C-HR hat am Genfer See ihren ersten Auftritt. Optisch und technisch orientiert sich der kleine Crossover an der IAA-Studie CH-R Concept. Auch deren Hybridantrieb dürfte in die Serie einfließen, alternativ wird es einen Turbobenziner geben. Zudem sollen die steife Struktur und der niedrige Schwerpunkt der neuen Toyota-Plattform TNGA für gute Handling-Eigenschaften sorgen.

Volvo:
Der Nachfolger des großen Kombis V70 heißt nun V90 und kommt im Spätsommer auf den Markt. Optisch orientiert sich der Kombi bis zur B-Säule direkt an der kürzlich vorgestellten Limousinen-Variante S90, dahinter schließt sich ein geräumig wirkendes Gepäckabteil mit einer nur sanft abfallenden Dachlinie an. Als Abschluss am Heck gibt es eine relativ schräge Klappe. Das Antriebsprogramm dürfte weitgehend dem der Limousine und dem technisch ebenfalls verwandten Luxus-SUV XC90 entsprechen, die mit Vierzylindermotoren zwischen 140 kW/190 PS und 235 kW/320 PS zu haben sind. Dazu kommt ein 300 kW/407 PS starkes Plug-in-Hybridmodell mit einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern. Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da soll auch der große Kombi keine Ausnahme machen. Darüber hinaus zeigen die Schweden das Facelift des Kompakten V40, das sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country.

VW:
Nachdem das in der Planung schon recht weit fortgeschrittene Mini-SUV Taigun nun doch nicht gebaut wird, zeigen die Wolfsburger nun in Genf andere Pläne: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan soll dort Premiere feiern. Daneben wird das Facelift des Kleinstwagens Up zu sehen sein, das unter anderem mit den neusten Konnektivitäts-Merkmalen ausgestattet ist. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot.