Baltasar Revolt: Extrem-Elektriker

Eigentlich soll die E-Mobilität helfen, unser Klima zu retten. Sie kann allerdings auch extrem viel Fahrspaß bereiten. Wie extrem, zeigt sich am neuen Baltasar Revolt.

Baltasar heißt eine neue Sportwagenmarke aus Spanien, deren erstes Modell Revolt mit außergewöhnlichen Eckdaten beeindruckt. So müssen bei dem Oben-ohne-Zweisitzer 373 kW/507 PS und 1.000 Newtonmeter lediglich 770 Kilogramm anschieben. Trotz dieser Extreme ist das Rennsportgerät sogar straßenzugelassen.

Statt von einer von Cosworth scharfgemachten Zweiliter-Ford-Maschine sorgen im Revolt zwei elektrische Motoren für Vortrieb. Beide in der Fahrzeugmitte positionierten Aggregate können unabhängig je ein Rad an der Hinterachse antreiben. Entsprechend erlaubt der Antrieb auch Torque Vectoring. Die 100er-Marke soll unter idealen Bedingungen nach 2,5 Sekunden fallen.

Über die Kapazität der Batterie macht Baltasar keine Angaben, doch laut WLTP-Messung soll die Carbon-Flunder mehr als 600 Kilometer Reichweite ermöglichen. Wird hingegen der Revolt ambitioniert über eine Rennstrecke gescheucht, reicht der Stromspeicher für rund 40 Minuten. Das 700-Volt-Antriebssystem ermöglicht schnelles Laden. Strom für 100 Kilometer fließt unter idealen Bedingungen in fünf Minuten in die Akkus.

Im nächsten Jahr sollen ersten Revolt an Kunden gehen. Inklusive Mehrwertsteuer kostet er in Deutschland rund 275.000 Euro.

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