Der Picasso PS-01 – superleicht und superschnell

Der Picasso PS-01 – superleicht und superschnell

Typische Produkte aus der Schweiz sind Uhren, Käse, Taschenmesser und Schokolade, aber ein Auto mit 600 PS, das nur 900 Kilogramm wiegt? Normalerweise kann man die Autos aus dem Nachbarland an den Fingern abzählen, aber wenn dort ein Auto auf den Markt gebracht wird, ist es, wie alle anderen Produkte, etwas ganz Besonderes. Jetzt zeigt Stefano Picasso, der Gründer von Picasso Automotive, die ersten Bilder seines Superwagens.

Der Picasso PS-01: Superlative Swiss Made

Der Picasso PS-01 besteht zum größten Teil aus Kohlefasern, was das geringe Gewicht von nur 900 Kilogramm erklärt. Den Antrieb übernimmt ein Biturbo-V6, der einen italienischen Ursprung und 600 PS hat. Der Hersteller verspricht ganz bescheiden, dass es sich um das „verrückteste Carbon-Auto aller Zeiten“ handelt. Die ersten Skizzen des Autos hat Picasso bereits im Sommer 2020 auf seinem YouTube Kanal gezeigt, jetzt gibt es die ersten Fotos von der Herstellung des Prototyps. Die Karosserie des Sportwagens besteht komplett aus Verbundwerkstoffen und Carbon. Entwickelt wurde das Ganze von einem jungen Start-up-Unternehmen aus dem Tessin. Verwendet wurde dabei eine 3,20 Meter lange Platte aus Kohlefaser, die Längste, die jemals für ein Auto genutzt wurde.

Der Picasso PS-01: Technologien aus aller Welt

Der Picasso PS-01 ist ein internationales Auto. Das Design stammt von Roberto Curtò, aber welcher italienische Hersteller hinter dem Aggregat steckt, ist bisher nicht bekannt. Gerüchte besagen, dass es sich um Alfa Romeo handelt. Das Getriebe hat die französische Firma Sadev beigesteuert, Sabelt liefert die Sitze und die Bremsen kommen vom deutschen Tuner Carbo Brake aus Frankfurt. Die Öhlins Racing AB ist für die Aufhängung der Räder zuständig und 3D Beta aus Italien hat die Ausstattung der Werkstatt übernommen. 

Der Picasso PS-01 – nur in limitierter Serie

Was den Picasso PS-01 so besonders macht, ist das Know-how aus dem Motorsport. Dazu kommt neben der bekannten Schweizer Präzision, noch die Vorstellungskraft aus Italien und die neuste Technik aus allen Teilen der Welt. In den nächsten Jahren will das kleine Unternehmen aus dem Tessin Sportwagen und auch Supersportwagen in kleinen, limitierten Serien anbieten.

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