Pkw-Neuzulassungen im April

E-Mobile legen zu, SUVs auch. Und die Statistik täuscht, jedenfalls im Vergleich zum April 2020.

Im April wurden in Deutschland 229.650 Pkw zugelassen. Das entspricht einem Plus um 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im April 2020 waren allerdings aufgrund des ersten Corona-Lockdowns auch Kfz-Händler und Zulassungsstellen geschlossen, was das Ergebnis verzerrt. In den ersten vier Monaten weist die Zulassungsstatistik 886.102 neuzugelassene Pkw auf, ein Plus von 7,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die aktuellen April-Zahlen liegen um 26 Prozent unter der Zulassungszahl vom April 2019, meldet der Verband der Automobilindustrie.

Die meisten Zulassungen (24,4 %) verzeichneten SUV. Sie lagen damit deutlich vor den Kompaktfahrzeugen (17,8 %) und Kleinwagen (14,2 %). 

Unter den Antrieben lagen die Benziner mit 90.072 Einheiten vorn. Das entspricht einem Anteil von 39,2 Prozent. Diesel kamen mit 50.200 Einheiten auf 21,9 Prozent. Gut jeder zehnte Pkw hatte einen batterieelektrischen Antrieb (10,4 %, 23.816 Einheiten). Plug-in-Hybride erreichen mit 26.988 Neuzulassungen einen Anteil von 11,8 Prozent. Fahrzeuge mit Steckeranschluss machen also mehr als ein Fünftel der Neuzulassungen aus. 
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Pkw verringerte sich um 16,3 Prozent und lag bei 126,4 g/km.

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