Amazon.de Widgets

Konzept in Genf: Skoda Vision iV

Skoda wird elektrisch, bleibt aber praktisch. Das zeigt sich vor allem im Interieur der aktuellen Crossover-Studie, die wohl schon viel vom Serienmodell der gar nicht so fernen Zukunft in sich trägt.

Der Skoda Vision iV gibt einen Ausblick auf die künftigen E-Autos der Marke

Mit der elektrisch angetriebenen Studie Vision iV zeigt Skoda, wie sich die VW-Tochter ihre automobile Zukunft vorstellt. Das im SUV-Coupé-Stil gezeichnete Konzeptfahrzeug basiert auf dem elektrischen Baukasten des Volkswagen-Konzerns und wird von zwei E-Motoren mit zusammen 225 kW/306 PS über alle vier Räder angetrieben. Als Stromspeicher dient eine Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 83 kWh, die im Unterboden vor der Hinterachse untergebracht ist. Sie lässt sich in 30 Minuten an einer entsprechend starken Ladesäule zu 80 Prozent füllen und ermöglicht eine Reichweite von 500 Kilometern im WLTP-Zyklus. Die beiden E-Motoren beschleunigen die Studie in 5,9 Sekunden auf Tempo 100 und in weniger als vier Sekunden von 80 auf 120 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt.

Mit einer Länge von 4,67 Metern ist der Vision iV fast so groß wie der Skoda Kodiaq, wirkt aber durch die coupéhafte Form deutlich dynamischer. Durch ihr innovatives Innenraumkonzept soll die Studie trotzdem großzügige Platzverhältnisse bieten. Zu den Interieur-Ideen zählen beispielsweise drehbare Sitze, der Verzicht auf eine Mittelkonsole, jede Menge Stauraum, ein scheinbar freischwebender Bildschirm als zentrales Informationselement und ein zierliches Zweispeichenlenkrad.

Wie es sich für eine Vision gehört, packt Skoda alles an derzeit möglichen Assistenten, Sensoren und Konnektivitätsoptionen ins Fahrzeug. Außenspiegel werden hier zum Beispiel durch Kameras ersetzt. Natürlich kann Vison iV alleine einparken, auf der Autobahn autonom fahren oder sich mit anderen Fahrzeugen oder der Infrastruktur über Gefahrenstellen austauschen.

Bevor die Studie Wirklichkeit wird, bringt Skoda im Laufe des Jahres mit dem elektrischen Citigo das erste strombetriebene Modell auf den Markt. Vision iV dürfte dann Anfang 2020 Realität werden und nach dem VW ID als erstes Skoda-Modell des neuen Konzernbaukastens zu den Kunden fahren – dann sicherlich auch in Versionen mit weniger Leistung.

Test: Skoda Fabia 2019


Ein smarter Typ

Wer klein ist, muss sich oft erst beweisen und zeigen, was in ihm steckt. Wie der Skoda Fabia, den man nach intensiverer Kennenlernen-Phase ziemlich liebt gewinnt.

Skodas Kleinwagenmodell Fabia war stets ein Auto der Vernunft. Praktisch und pragmatisch ist er auch heute noch, doch zugleich bietet der in all seinen Eigenschaften herrlich ausgewogene Tscheche in seine…

Skoda Karoq: Neues Basismodell für das Kompakt-SUV

Bislang gab es den Skoda Karoq nur mit relativ üppiger Ausstattung. Nun wird ein etwas kargeres Basismodell nachgeliefert – das den Einstiegspreis deutlich sinken lässt.

Skoda legt eine neue Basisvariante des Karoq auf. In der Ausstattung „Active“ gibt es das Kompakt-SUV nun mit dem 85 kW/115 PS starken Benziner und Frontantrieb ab 22.500 Euro. Bislang mussten für den tschechischen Cousin des VW Tiguan mindestens knapp 2.000 Euro mehr gezahlt werden – dafür gab es bei gleichem Antrieb das höhere Trim-Niveau „Ambition“. Zur Ausstattung des neuen Einsteigermodells zählen unter anderem ein City-Notbremsassistent, Klimaanlage und Audiosystem.

Darüber hinaus erweitert Skoda das Antriebsprogramm für den Karoq. So ist der 110 kW/150 PS starke 2,0-Liter-Diesel nun nicht nur in Verbindung mit Allradtechnik, sondern auch mit Frontantrieb und manuellem Sechsganggetriebe zu haben (ab 30.040 Euro). Zudem rundet ein 2,0-Liter-Ottomotor mit 140 kW/190 PS, Allradantrieb und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe das Benzinerangebot nach oben hin ab (ab 36.420 Euro).

Skoda Octavia Neuer Benziner und neue Getriebe

Kurz vor dem Modellwechsel wird noch einmal aufgeräumt: Skoda ordnet die Antriebspalette beim Octavia neu.

Skoda streicht beim Octavia den 1,8-Liter-Benziner mit 132 kW/180 PS Leistung. Stattdessen kommt ab sofort ein 140 kW/190 PS starker 2,0-Liter-Motor zum Einsatz, der mit Front- und Allradantrieb kombinierbar ist. Die Kraftübertragung leistet in allen Fällen ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Preise starten bei 30.140 Euro für die Limousine, den Kombi gibt es für 700 Euro mehr.

Darüber hinaus ersetzt nun beim 135 kW/184 PS starken Top-Diesel in der Sportvariante RS ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe die bisher angebotene Sechsgang-Version – sowohl in der Frontantriebs- als auch in der Allradausführung. Die Preisliste beginnt bei 35.490 Euro für die Limousine.

Die nächste Generation von Skodas Kompaktmodell wird noch in diesem Jahr erwartet. Limousine und Kombi basieren dann auf dem MQB-Konzernbaukasten und sollen mit prägnanterem Design Selbstbewusstsein demonstrieren.

Skoda Fabia und Octavia Soleil Sonderausstattung mit Sparpotenzial

Soleil heißt ein neues Ausstattungspaket von Skoda, mit dem vor allem Käufer eines Octavia und Fabia Geld sparen können.

SP-X/Köln. Die Baureihen Fabia und Octavia bietet Skoda ab sofort auch als Sondermodelle Soleil an. Neben einigen Extras bieten sie laut Hersteller einen Preisvorteil von mehr als 3.000 Euro. Alle Soleil-Modelle zeichnen sich durch Leichtmetallräder, spezielle Textilsitzbezüge, Lederlenkrad, getönte Fondscheiben, Klimaautomatik, DAB+-Radioempfang und Bluetooth-Freisprechanlage aus. Abhängig von Motorisierung und Baureihe gibt es weitere Extras wie Abstandstempomat oder Sitzheizung vorne. Der Steilheck-Fabia ist in Kombination mit dem 55 kW/75 PS starken Basisbenziner in der Ausstattung Soleil ab rund 16.800 Euro zu haben, die Kombiversion ab 17.500 Euro. Die Octavia Limousine startet mit dem 85 kW/115 PS starken 1.0 TSI bei 24.700 Euro, die Kombiversion bei 25.500 Euro. Während abhängig von der Wahl zusätzlicher Ausstattungspakete beim Fabia ein Preisvorteil von bis zu 3.300 Euro möglich ist, liegt dieser im Fall des Fabia bei über 3.500 Euro.

Beim Kompakt-SUV Karoq bietet Skoda für die Basisversion Ambition ein neues Ausstattungspaket namens Soleil, welches zum Beispiel LED-Scheinwerfer und Klimaautomatik beinhaltet. Der Preisvorteil gegenüber einzeln ausgewählten Extras soll bei 1.000 Euro liegen.

Mario Hommen/SP-X

Ein großer Schritt nach oben – Weltpremiere des Skoda Scala

Einen stürmischen Empfang bereitete Tel Aviv dem neuen Škoda Scala, der am Nikolaustag in einem Vorort der israelischen Metropole am Mittelmeer erstmals ins Rampenlicht rollte. Begleitet von Blitz und Donner, feierten rund 400 Gäste die Enthüllung des neuen Kompaktmodells der tschechischen Volkswagentochter, während Hunderttausende die Weltpremiere via Livestream im Internet verfolgten. AUTOHUB war in Tel Aviv dabei.

Bernhard Maier, Vorstandsvorsitzender von Skoda Auto, betont vor der Enthüllung des Scala das Potential der Marke, bis zur Mitte des Jahrzehnts auf mehr als zwei Millionen Fahrzeuge zu wachsen.

 

Der Skoda Scala geht als Golfgegner an den Start.

Mit dem Scala verzichtet Skoda erstmals auf das Logo der Marke auf der Heckklappe. Es wird durch den Namen Skoda ersetzt.

Das Schrägheckmodell, dessen Name aus dem Lateinischen stammt und  der „Treppe“ oder „Leiter“ bedeutet, überträgt in einem großen Schritt nach oben und weg vom Vorgänger Rapid die neue Designsprache der Studie VISION RS in ein Serienfahrzeug.Der Scala baut als erstes Modell von Skoda auf der MQB- Plattform auf, auf der auch die Konzernbrüder VW Polo und Seat Ibiza vom Band rollen. Mit 4,36 Metern ist er sechs Zentimeter länger als sein Vorgänger Rapid. Auch beim Radstand legt der Scala mit 2,65 Metern um fünf Zentimeter zu. Das bedeutet reichlich Raum für die Passagiere und im Kofferraum, dessen Volumen sich mit 467 – 1410 l schon in Richtung Mittelklasse streckt. Auf Wunsch öffnet sich die Heckklappe auch elektrisch.Hinten wie vorne gibt es unter einem optionalen komplett durchgehenden Panoramadach jetzt reichlich und mehr  Platz für Kopf, Knie und Ellenbogen der Passagiere als im Rapid.

Der Scala steht für eine neue Designsprache auch im Inneren, die in ihrer Annäherung von Handwerk und Kunst an das Bauhaus erinnern soll.

Das frei konfigurierbare Virtual Cockpit mit einem 10,25 Zoll großen Display ist ebenso wie der 9,2 Zoll große TFT-Bildschirm auf Wunsch mit an Bord.

Auch sonst hat sich im Inneren viel getan gegenüber dem Vorgänger. Das virtuelle Cockpit mit bis zu fünf verschiedenen Ansichten birgt  ein neues Infotainmentsystem mit einem bis zu 9,2  Zoll großen Monitor,  die  virtuellen Rundinstrumente werden auf einem 10,5 Zoll Display dargestellt. Smartphones und Tablets laden mit USB-C-Anschlüssen in der Mittelkonsole und unterhalb der hinteren Lüftungsdüsen. Mit einer eSIM ist der Scala online, kann einen automatischen Notruf absetzen Kontakt zu einer Werkstatt aufnehmen oder neue Navigationsdaten und Apps einspielen. Den neuen mobilen Onlinedienst hat Skoda in Kooperation mit israelischen  Start-ups für Digitalisierung und Mobilitätsdienstleistungen entwickelt, womit sich auch der Grund für die Präsentation des jüngsten Sprößlings der Tschechen gerade hier erklärt. Zudem ist Skoda in Israel mit einem Marktanteil von acht Prozent die europäische Importmarke Nummer eins, die unter anderem auch die Regierungslimousinen stellt.

Israel ist für Skoda der Importmarkt Nummer Eins.

Den Einstieg in die Motorenwelt im neuen Scala bildet ein  1,0-Liter-TSI in den zwei Leistungsstufen 95 PS und 115 PS, das Topmodell ist der Vierzylinder-TSI mit 150 PS. Als einzigen Diesel bietet Skoda den 1,6-Liter-TDI mit 115 PS und Euro-6d-Temp an. Ende 2019 kommt der 1.0 G-Tech mit 90 PS, der mit CNG-Gas betrieben werden wird. Zum Preis hat sich Skoda noch nicht geäußert, er wird sich aber zwischen Fabia und Octavia, die Rede ist von etwa 17 000 Euro, einordnen.

Text und Fotos : Solveig Grewe

Weltpremiere: Skoda Scala

Frisches Design und neue Technik

Skodas neuer Kompakter heißt Scala und tritt ab Frühjahr 2019 mit modernerer Außengestaltung, High-Tech-Features aus der Mittelklasse und einer weiteren Simply-Clever-Lösung an.

 Der Name Rapid hat’s Skoda angetan, doch bleiben die Tschechen der Bezeichnung nie lange treu. Drei Mal schon hat der Autobauer in seiner Geschichte einen Rapid auf den Markt gebracht: 1934, 1984 und zuletzt 2012. Und sich drei Mal wieder von der Bezeichnung getrennt: Mit der im Frühjahr startenden Neuauflage des Kompakten, die jetzt in Tel Aviv ihre Premiere feierte, verschwindet nicht nur die unbeliebte Stufenheck-Limousine, sondern auch der Name wieder. Der Nachfolger heißt Scala und soll mit der Umbenennung deutlich machen, welch‘ großen Schritt der Kompakte gemacht hat. Zumindest in Sachen Technik, beim Preis zeigen sich die Tschechen gewohnt bescheiden. Zwar sind die Tarife noch nicht offiziell, doch soll der Scala bei gut 17.000 Euro starten – und damit ausstattungsbereinigt günstiger sein als der Rapid.

Die C-förmigen Rücklichter sind auch in der Kompaktklasse Geschichte, zusammen mit dem erstmals ausgeschriebenen Skoda-Schriftzug auf der nach unten verlängerten Heckscheibe sorgen die neuen Leuchten mit dynamischen Blink-Lauflicht für einen breiten Hintern

Gegenüber seinem Vorgänger ist der Scala um sechs Zentimeter auf 4,36 Meter Länge gewachsen und damit eine Handbreit länger als der Goldstandard in der Kompaktklasse, der VW Golf. Auch der Radstand hat zugelegt, zwischen den Achsen sind jetzt 2,65 Meter Platz, der Zuwachs kommt dem Innenraum zu Gute. Heißt: Auch zwei lange Lulatsche können problemlos in dem mit einem Mix aus weichen Kunststoffen und Hartplastik  ausgeschlagenen Scala hintereinander Platz nehmen. Selbst nach oben wird es nicht eng, nicht einmal, wenn man das optionale Panorama-Glasdach geordert hat.

Zu wenig Platz war aber nicht das Problem des Skoda Rapid. Dass er bei uns nicht zum Bestseller wurde, lag eher am etwas biederen Design. Auch damit will der Scala Schluss machen, einen Vorgeschmack auf das neue Blechkleid gab schon im Oktober die Studie Vision RS auf dem Pariser Auto Salon. Und siehe da: Die Serienversion hat viele Elemente des Showcars übernommen, vor allem der kurze Überhang an der Front verleiht dem Kompakten optisch Schwung. Dass die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer ein bisschen an Seat erinnern, war sicher nicht geplant. Komplett neu präsentiert sich das Heck: Die C-förmigen Rücklichter sind auch in der Kompaktklasse Geschichte, zusammen mit dem erstmals ausgeschriebenen Skoda-Schriftzug auf der nach unten verlängerten Heckscheibe sorgen die neuen Leuchten mit dynamischen Blink-Lauflicht für einen breiten Hintern.

Gegenüber seinem Vorgänger ist der Scala um sechs Zentimeter auf 4,36 Meter Länge gewachsen und damit eine Handbreit länger als der Goldstandard in der Kompaktklasse, der VW Golf

Auf Wunsch öffnet und schließt der Kofferraum jetzt elektrisch, das Ladevolumen legt um rund 50 auf 467 Liter zu. Bei umgeklappter Rückbank gehen bis zu 1.410 Liter in den Scala. Apropos Rückbank: Auch den Fondgästen gönnt Skoda mehr Komfort und bietet eine Sitzheizung für Reihe zwei an. Außerdem können die Hinterbänkler ihre Smartphones über zwei USB-Anschlüsse aufladen – vorausgesetzt, sie haben ein USB-C-Kabel dabei. Das braucht man auch in Reihe eins, auch hier sind die bisherigen Anschlüsse verschwunden; alternativ lässt sich das Handy induktiv laden.

Neu im Scala ist das virtuelle Kombiinstrument mit dem Standardmaß 10,25 Zoll und verschiedenen Ansichten. Gleich drei Größen halten die Tschechen für das Infotainment-System mit Apple Carplay, Android Auto und Online-Zugang bereit. Der Touchscreen ist nicht mehr in der Mittelkonsole eingelassen, sondern thront erstmals bei Skoda freistehend auf dem Armaturenbrett, 6,5 Zoll sind Serie, gegen Aufpreis gibt es 8 oder 9,2 Zoll Bildschirmdiagonale. Sobald man sich für eine der besseren Infotainment-Ausstattungen entscheidet, verschwinden die klassischen Tasten aus dem Cockpit. Schade: Auch bei Skoda gibt es dann keinen herkömmlichen Lautstärkeregler mehr.

Zwar sind die Tarife noch nicht offiziell, doch soll der Scala bei gut 17.000 Euro starten – und damit ausstattungsbereinigt günstiger sein als der Rapid

Was es dagegen noch gibt, ist der Diesel: Zum Marktstart im Mai 2019 findet sich der 1.6 TDI mit 85 kW/115 PS und 250 Newtonmetern Drehmoment im Motorenprogramm. Daneben stehen drei Benziner zur Wahl, zwei Einliter-Dreizylinder mit 70 kW/95 PS und 85 kW/115 PS, und das Volkswagen-Allround-Aggregat 1.5 TSI mit 110 kW/150 PS und Zylinderabschaltung. Ob der Vierzylinder Topmodell bleibt oder ob Skoda doch wie mit der Paris-Studie angekündigt eine potentere RS-Version nachreicht, ist noch offen. Schon jetzt bestätigt ist dagegen eine Erdgas-Version mit 66 kW/90 PS, die Ende 2019 kommt; Elektrifizierung ist dagegen vorerst nicht geplant.

Ab Werk rollen alle Scalas mit Handschaltung vom Band, die stärkeren Modelle können mit Siebengang-Doppelkuppler ausgestattet werden. Ebenfalls auf der Aufpreisliste: adaptive Dämpfer, Abstandstempomat, beheizbare Windschutzscheibe und Lenkradheizung, Parkassistent und Totwinkel-Warner. Aber Skoda wäre nicht Skoda, hätten die Ingenieure nur bei den Standards nachgelegt. Serienmäßig ist auch eine neue Simply-Clever-Lösung an Bord: Nach Mülleimer in der Türtasche und Parkscheinhalter an der Windschutzscheibe haben die Ingenieure jetzt einen Deckel für den Wischwasserbehälter ersonnen, der gleichzeitig als Trichter dient und das Befüllen erleichtert.

Skodas neuer Kompakter heißt Scala und tritt ab Frühjahr 2019 mit modernerer Außengestaltung, High-Tech-Features aus der Mittelklasse und einer weiteren Simply-Clever-Lösung an

 

 

 

 

Autor: Michael Gebhardt/SP-X

Skoda Fabia – Aufgefrischt und gleich erwischt

Das Gesetz hat in Prag ein Auge auf den aufgefrischten Skoda Fabia geworfen.

 

Eine weniger auffällige Farbe als dieses Rallye-Grün-Metallic, dann wäre die Prager Polizeistreife dem Skoda Fabia wohl nicht so schnell auf die Schliche gekommen. Zugegeben, das Posen des Tschechen-Combi mitten auf dem Wenzelsplatz war reichlich ungeniert. Jetzt kann er nur noch versuchen, seinen Heimvorteil ausspielen. Auch in der aktuellen aufgefrischten dritten Generation läuft der Fabia nämlich im nahe gelegenen Skoda – Werk in Mlada Boleslav vom Band. Außerdem wimmelt die tschechische Hauptstadt nicht nur von Fabias, auch die anderen Modelle der tschechischen Volkswagentochter sind reichlich vertreten. Während Skoda in Deutschland einen Marktanteil von       knapp sechs Prozent hält, tragen in der Tschechischen Republik mehr als ein Drittel der einheimischen Autos den Pfeil im Kühlergrill. Man hält ihm in seiner Heimat also immer noch die Treue. 1905 fertigte Skoda das erste Automobil und gehört damit zu den ältesten Unternehmen dieser Branche. 

 

Neu beim Fabia sind die in kristallinem Design gestalteten serienmäßigen LED-Tagfahrlichter. (Foto : Hersteller)

Der Skoda Fabia Combi ist in seinem Segment ein Unikat

Die vier Augen des Gesetzes, verborgen hinter coolen Sonnenbrillen, mustern jetzt den Fabia. Es scheint, als wolle sich der Skoda -besser Schhcodda, wie man hierzulande sagt –  gerade noch kleiner machen, als er schon ist. Nur ganz wenige Kleinwagen außer ihm bleiben noch unter dem Gardemaß von vier Metern, die Masse überragt das eher reichlich. Der klassische Fabia misst einen Zentimeter weniger, der Combi kommt dann aber auf 4,27 Meter. Er ist in seinem Segment einer der Letzten, nachdem der Seat Ibiza ST nicht mehr angeboten wird. Für 600 Euro Aufpreis bietet er mit bis zu 1395 Liter ganze 70 Liter mehr Volumen als der Fünftürer. Mehr als die Hälfte der Fabiafahrer entscheidet sich trotzdem für den Combi, hier passt immerhin schon mal ein Kinderwagen mit hinter die Heckklappe. 

Der Verbrauch auf den Testfahrten in und um Prag herum lag bei etwas über sechs Litern. (Bild : Hersteller)

Den Schwerpunkt der Veränderungen legte Skoda auf die Ausstattung

Der neue Kühlergrill und veränderte Scheinwerfer, die jetzt gerade nach unter verlaufen, fallen auf und stehen für sportlichen Touch. Anders als seine Konzernbrüder Seat Ibiza und VW Polo fährt der Skoda weiter auf der alten Plattform dieser Baureihen. Als Ausgleich bekommt der kleine Tscheche jetzt serienmäßiges LED-Tagfahrlicht, erstmals sind für dieses Modell auch LED-Heckleuchten erhältlich. Den Schwerpunkt der Überarbeitung legte Skoda eindeutig auf die Ausstattung. Den Innenraum zieren ein neues Kombiinstrument, schicke Dekorleisten und zweifarbige Sitz-Oberflächen. In der Basis gibt es jetzt immer ein Radio mit USB-Schnittstelle, außerdem warnt der Fabia gegen Aufpreis vor Fahrzeugen im Toten Winkel oder vor Querverkehr beim Ausparken und schaltet das Fernlicht automatisch ab.

 

Die Sitze sind bequem und bieten einen guten Seitenhalt. (Foto : Hersteller)

Skoda nimmt beim Fabia den Diesel aus dem Programm 

Ab dem Infotainmentsystem in der Ausstattungslinie „Swing“ baut Skoda jetzt ein 6,5 Zoll Display ein, „Swing Plus“ und „Amudsen“ kommen optional mit den Smartphone Standards Android Auto, Apple Carplay sowie Mirror Link. Eine Internetverbindung und WLan sind ist auf Wunsch auch dabei. Alle Motoren erfüllen jetzt auch die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Die Basis – der für Ende 2018 angekündigte 60 PS Benziner – und der 75 PS Benziner sollen das ohne technische Änderungen schaffen. Den beiden Benzin Direkteinspritzern hat Skoda einen Ottopartikelfilter verpasst. Auf einen Diesel verzichtet Skoda beim Fabia, ohnehin entschieden sich zuletzt nur zehn Prozent der Käufer für einen Selbstzünder. Kein schlimmer Verlust, zumal die Turbobenziner längst an die Verbräuche von Selbstzündern heranreichen. Damit gestaltet sich sein Motorenangebot jetzt übersichtlich. Bei allen Aggregaten handelt es sich um einen Ein-Liter-Dreizylinder, wahlweise mit 75 PS, 95 PS oder 110 PS zu haben. Der Direkteinspritzer mit 95 PS unter der Haube legt jetzt etwas knurrig los, was kaum den verbindlichen Polizisten und dem von ihnen dann doch verhängten Bußgeld zuzuschreiben ist. Dessen bescheidenene Höhe orientiert sich  offensichtlich doch noch am Preis des kleinen Tschechen, der ab 13.400 Euro zu haben ist.

An Assistenten sind jetzt zusätzlich einer für den Toten Winkel, ein Annäherungswarner für den Querverkehr beim Ausparken und eine Fernlicht-Automatik an Bord. (Foto: Hersteller)

 

Text : Solveig Grewe

Fotos: Solveig Grewe, Hersteller

Fahrbericht: Skoda Karoq – Wer zuletzt lacht…

"Heute kommst Du zuerst, morgen bin ich dann dran". Man mag über Konzernstrategien denken, was man möchte, klar ist aber, dass der neue Skoda Karoq der Nachrücker im Feld der Kompakt-SUV im Volkswagen-Geflecht darstellt. So entwickelte Skoda nämlich den Seat Ateca, der dem Karoq nicht nur stark ähnelt, sondern auch lange vor ihm die Straßen dieser Welt erkunden durfte un…

Skoda Karoq – Der Yeti-Nachfolger

Der Skoda Yeti ist tot, lang lebe der Skoda Karoq. Das Wortspiel funktioniert zwar eigentlich anders, doch haben die Tschechen den Namen ihres Kompakt-SUVs geändert und ihn der aktuellen Familien-Nomenklatur angepasst. „Karoq“ stammt von der Insel Kodiak in Alaska und steht – aus der Sprache der Ureinwohner übersetzt – für eine Kombination aus Auto und Pfeil. Letzterer passt damit also bestens zum Firmenlogo. Wir waren live mit dabei, als der Skoda Karoq der Weltöffentlichkeit zum ersten Mal gezeigt wurde und haben die detaillierten Informationen zum neuen, tschechischen Kompakt-SUV.

Willkommen in der Moderne

Der kastige Skoda Yeti ist also passé. Schade, war er im Segment der Kompakt-SUV schließlich ein Charakter-Darsteller, der nicht im Design-Einheitsbrei unterging. Dafür fährt der nun wesentlich adrettere Skoda Karoq vor und macht das Duo, bestehend aus dem Volkswagen Tiguan und dem Seat Ateca, nun zum Trio. Zwar sagen die Tschechen, dass der neue Karoq ein komplett neu entwickeltes Kompakt-SUV sei, doch die Ähnlichkeit zum spanischen Bruder ist bestechend. Dafür passt sein Design zur gegenwärtigen Skoda-Familie, die bei den SUV vier „Augen“ trägt. Zudem sollen Elemente der tschechischen Kristall-Kunst einfließen, was etwa an den Rückleuchten zu erkennen ist. Kombiniert wird dies mit einem großzügigen Platzangebot, neuen Fahrerassistenzsystemen, Voll-LED-Scheinwerfern und – zum ersten Mal – mit einem frei programmierbaren, digitalen Instrumentenpanel.

Auf großem Fuß: Der Skoda Karoq wuchs in allen Dimensionen

Gegenüber dem Skoda Yeti legte der Karoq in allen Dimensionen zu. Aber das dürfte auch kein Wunder sein, galt sein Vorgänger nicht gerade als Riese – trotz des urigen Namens. So misst der Karoq 4,38 Meter in der Länge, 1,84 Meter in der Breite und 1,60 in der Höhe bei einem Radstand von beachtlichen 2,64 Metern. Den Zugewinn an Raum spüren nicht nur die Fond-Passagiere, sondern auch derjenige, der den Laderaum belädt: Das Kofferraumvolumen liegt nun bei 521 bis 1.630 Litern, während der Yeti in der Basis lediglich 405 Liter bot. Wählt man für den Skoda Karoq die optionale VarioFlex-Rückbank, erhält man einen variablen Stauraum und kann beim Basis-Volumen zwischen 488 bis 588 Litern variieren – je nach Position der Rückbank. Zudem kann man die drei separaten Sitze einzeln verstellen oder ausbauen – der Yeti lässt grüßen. Sind die drei Sitze komplett entfernt, stehen sogar bis zu 1.810 Liter Kofferraumvolumen parat.

Aktuellste Konnektivität im Skoda Karoq

Tschechische Kristall-Kunst am Skoda Karoq

Skoda hat sich dem Anspruch verschrieben, mit dem Infotainment des neuen Karoq an der Spitze des Segments zu stehen. Dafür findet nun die zweite Generation des modularen Infotainment-Baukastens Verwendung im SUV und bietet zahlreiche Schnittstellen sowie kapazitive Touch-Displays. Je nach Version stehen ein WLAN-Hotspot und LTE-Modul bereit. Drüber hinaus bietet das System, das bereits im Facelift des Skoda Octavia erhältlich ist, die mobilen Online-Dienste „Skoda Connect“. Sie können in zwei Kategorien einsortiert werden. Zum einen wären da die Infotainment-Online-Dienste für Information und Navigation. Zum anderen kommen die Care-Connect-Dienste hinzu, die beispielsweise Assistenz bei Pannen und Notfällen bieten. Weitergehende Dienste können über die Skoda Connect-App hinzugefügt werden, sodass man etwa aus der Ferne den Tankinhalt prüfen kann, um nur eine Funktion zu nennen.

In Sachen der Konnektivität steht die Plattform SmartLink+ bereit, die Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink bietet. Das Smartphone lädt indes – sofern unterstützt – induktiv in der Phonebox. Bei den Assistenzsystemen stehen der Park-, Lane- oder Stauassistent parat und werden durch die Blind Spot Detection, den Front Assist für den Fußgängerschutz sowie den Emergency Assist ergänzt. Zudem gibt es nun einen Abstandsregel-Tempomaten, eine Verkehrszeichenerkennung und weitere, sicherheitsfördernde Systeme. Kompetenzen, die der Yeti bislang nicht oder nur eingeschränkt bieten konnte. Gleiches gilt für die Voll-LED-Scheinwerfer, die für den neuen SUV erhältlich sind: Das Xenon-Licht des Yeti war zwar alles andere als schlecht, doch überzeugen die neuen LED-Scheinwerfer durch eine nochmals bessere Ausleuchtung einem feineren Design.

Gänzlich neu ist das frei programmierbare, digitale Instrumentenpanel im neuen Skoda Karoq. Kennt man digitale Anzeigen anstatt der gewöhnlichen, analogen Uhren bislang schon aus Konzern-Geschwistern, können die Anzeigen nun nach eigenen Wünschen zusammengestellt werden.

Motoren – bekannte Diesel und Benziner

Gerade von hinten erinnert der Karoq an seinen Bruder Seat Ateca

Bereits zum Marktstart wird der neue Skoda Karoq in fünf Varianten beim Händler stehen. Als Basis-Aggregat hält der 1.0 TSI mit 115 PS und 175 Nm Einzug unter der charakteristisch ausgeformten Motorhaube. Sein Verbrauch soll bei 5,2 Litern im Drittelmix liegen. Empfehlenswerter scheint der ungleich kräftigere 1.5 TSI mit 150 PS, 250 Nm Drehmoment und einem noch geringeren Durst von lediglich 5,1 Litern auf 100 km.

Bei den Selbstzündern markiert der 1.6 TDI mit 115 PS und 250 Nm den Einstieg. Sein Verbrauch soll bei überschaubaren 4,5 Litern im Mix liegen. Gleiches gilt für den 2.0 TDI mit 150 PS und 340 Nm. Der ebenfalls mit 2.0 Hubraum gesegnete Dieselmotor mit 190 PS generiert indes 400 Nm und konsumiert im Durchschnitt 5,3 Standard-Milchtüten auf 100 km.

Wie Phoenix aus der Asche tauchte der neue Karoq auf der Bühne auf

Ja nach Ausstattung ist der Skoda Karoq überdies mit einer Fahrprofil-Auswahl erhältlich, die die Wahl zwischen Normal, Sport, Eco, Individual und Snow bietet. Letztere schaltet automatisch den Allradantrieb, sofern vorhanden, hinzu. Wie es mit vier angetriebenen Rädern in der Zukunft aussehen wird, ist nicht klar, schließlich geht der Trend zu SUV ohne zusätzlich angetriebene Räder. Andererseits ist Skoda eine Allrad-Marke – wie die Tschechen selbst über sich Auskunft geben. Klar ist hingegen, dass man bis 2025 seine SUV-Palette ausweiten wolle. Zunächst startet im Herbst diesen Jahres aber der neue Skoda Karoq und lässt den berühmten Schnee-Menschen vom Himalaya wieder zur Legende werden.

Skoda Karoq – Das Trio ist komplett

Kaum war die Ankündigung des neuen Skoda Karoq erschienen, flimmerten auch schon die ersten Bilder des getarnten SUV über den Bildschirm. Klar dürfte sein, dass er den Skoda Yeti beerbt, der mit seinem Namen nicht mehr in die SUV-Nomenklatur der Tschechen passt. Eingeleitet wurde diese mit dem Skoda Kodiaq, der seinen Namen ebenfalls aus der Mundart der Ureinwohner Alaskas bezieht. Angesiedelt ist der neue Skoda Karoq auf Augenhöhe mit dem Seat Ateca und dem Volkswagen Tiguan. Ausblick auf dem Kompakt-SUV der Tschechen. Read more

Skoda Karoq – Der neue Kompakt-SUV

Die Tschechen sind gerade wieder aktiv, wie lange nicht mehr. Erst der Skoda Kodiaq, dann das Facelift des Octavia, kürzlich die Präsentation der Elektro-Studie Vision E und nun ein weiterer Kompakt-SUV, der Skoda Karoq. Der Name und die Schreibweise stammen aus der Sprache der alaskischen Ureinwohner und setzten sich aus einer Kombination der Begriffe „KAA´RQ“ (Auto) und „RUQ“ (Pfeil) zusammen. Damit tragen alle SUV des Hauses nun einheitliche Namen. Seine Weltpremiere feiert der Karoq am 18.05. in Stockholm. Read more

Skoda Vision E – Vorbote der elektrischen Zukunft

Bei der Elektro-Offensive, die der Volkswagenkonzern ab 2020 mit den sogenannten I.D.-Modellen fahren will, möchten die Töchter kräftig mitmischen. Als erste Marke meldet sich Skoda. Auf der internationalen Messe Auto China 2017 präsentieren die Tschechen nach über 120 Jahren klassischen Automobilbaus ihr erstes Elektroauto, genannt: „Vision E“. Der knapp 4,70 Meter lange Crossover, ein Mix aus SUV und Coupé, sol…

Skoda Octavia Scout – Auf allen Wegen zu Hause

Skoda setzt die Erneuerung der Octavia-Baureihe fort. Jetzt rollt auch der robuster gestaltete Scout mit dem neuen Gesicht an, das Limousine und Combi bereits seit einigen Wochen zeigen. Mit serienmäßigen Allradantrieb, erhöhter Bodenfreiheit und umfangreicher Serienausstattung beginnt die Preisliste bei 31.110 Euro. Die Kunststoff-Beplankungen an Radhäusern, Seitenschwellern und Stoßfängern sowie der Unterfahrschutz machen auf den ersten Blick deutlich: Der Skod…

Skoda Octavia RS – Nach dem Rekord ist vor dem Rekord

Ruhm ist vergänglich. So kann sich auch der überarbeitete Octavia RS nur kurzzeitig als neuer Rekordhalter feiern lassen. Zwar avanciert der Zweiliter-TSI mit seiner um zehn auf 169 kW/230 PS gesteigerten Leistung zum derzeit zweitstärksten Serienmodell von Skoda. Doch bereits kurz nach der Markteinführung Ende Juni wird die Latte noch einmal höher gelegt. Ende des Sommers nämlich markiert eine 18…

Skoda Octavia RS und Scout – Dreckspatz und Druckmacher

Anfang 2017 hat Skoda den gelifteten Octavia mit neuem Vieraugen-Gesicht und einigen Innovationen in den Markt gebracht. Zum Frühjahr wird nachgelegt: Neben der für leichte Offroad-Abenteuer optimierten Scout-Variante kommt auch der sportliche RS in gleich in drei Leistungsstufen. Wie bisher werden die Tschechen den Octavia RS in zwei Standardversionen mit Diesel- oder Benziner anbieten. Bei dem Selbstzünder kommt ein Zweiliter-Vierzylinde…

Skoda Vision E – Elektrischer Vorbote

Skoda wird bis zum Jahr 2025 fünf reine Elektromodelle in verschiedenen Größen und in zwei Jahren eine Plug-In-Version des Flaggschiffs Superb im Programm haben. Einen ersten Vorgeschmack liefert die Studie Skoda Vision E, die im April auf der chinesischen Automesse in Shanghai Premiere feiert und wesentliche Elemente eines noch namenlosen künftigen Serienmodells verrät. Der erste Stromer mit Skoda-Logo soll i…

Fahrbericht: Škoda Fabia Monte Carlo 1.2 TSI

Die jüngste Modell-Offensive von Skoda macht die tschechische VW Tochter endgültig zu einer ernsthaften Volumenmarke. Da Volkswagen in aller Regel die Marschrichtung in Sachen Qualitätsführerschaft im B- und C-Segment angibt, ist es umso erstaunlicher, dass man der Konzern-Tochter einen derartigen Erfolg erlaubt. Der neue Škoda Fabia ist das erste Modell, das dem VW Polo in nichts mehr nachsteht. Es war also a…

Skoda Vision E – Im großen Stil ins Elektro-Zeitalter

Skoda startet mit einem SUV ins Elektro-Zeitalter. Eine Studie des coupéhaft geschnittenen Crossovers wollen die Tschechen im April auf der Automesse in Shanghai vorstellen. Das Vision E genannte Konzeptfahrzeug ist bereits seriennah. Bis zum Jahr 2025 will Skoda fünf reine Elektromodelle in verschiedenen Größen und in zwei Jahren eine Plug-In-Version des Flaggschiffs Superb im Programm haben. In Sachen Antrieb is…

Skoda-Pläne – Elektroauto kommt 2020

Skoda will 2020 sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen. Das hat die VW-Tochter nun im Rahmen der Bekanntgabe seiner Geschäftsergebnisse erklärt. Eine Studie wird im April auf der Auto Shanghai gezeigt. Das Modell wird den Modularen Elektrobaukasten (MEB) des VW-Konzerns nutzen, der auch für die zeitgleich geplanten Elektroautos der Marken VW und Seat zum Einsatz kommt. Darüber hinaus habe…

Skoda Fabia – Druckvolle Dreier

Skoda stellt auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) für das Kleinwagenmodell Fabia einen neuen 1,0-Liter-Dreizylinder in zwei Leistungsstufen vor. Die Turbobenziner werden ab Juni die bisherigen 1,2-Liter-Vierzylinder ersetzen. Für die neue Motorengeneration verspricht Skoda mehr Leistung bei weniger Verbrauch. Im Vergleich zu den bisher eingesetzten 1,2-Liter-Maschinen soll der Spritkonsum um bis zu sechs Prozent zurückgehen. Zudem sparen di…

Lifting für Skoda Rapid – Neue Motoren für den Günstig-Golf

Skoda liftet den Rapid. Das kleine Kompaktmodell der tschechischen VW-Tochter erhält eine leicht geänderte Front- und Heckpartie, mehr Technikoptionen und neue Dreizylindermotoren. Premiere feiern Stufenhecklimousine und der „Spaceback“ genannte Fünftürer auf dem Genfer Salon (9. bis 19. März). Erkennbar ist die zur Mitte des Lebenszyklus überarbeitete Version unter anderem an modifizierten Nebelscheinwerfern und einem Chromstreifen am Kühlergrill. Die Heckleuchten sin…

Erste Fahrt: Škoda Octavia Facelift

Škoda Octavia Facelift im Fahrbericht

Digitaler Allrounder

Der bereits seit 1996 in seiner zweiten Phase produzierte Kompakte aus Tschechien fährt seit 2012 in die dritte Generation. Mehr als fünf Millionen verkaufter Einheiten zeigen auf, welchen wichtigen Patz der Octavia in der Produktpalette der Autobauer aus Mladá Boleslav inne hat. Kurz vor seinem Wechsel in die nächste Generation erfährt der Octavia nicht nur sein turnusgemäßes Facelift. Mit kleinen kosmetischen Veränderungen, aber in erster Linie einem umfangreichen Umstieg in die digitale Welt sollte sich der zukünftige Škoda Kunde vertraut machen. Damit steuern die Tschechen auf Kurs des momentanen Trends: Digitalisierung des Cockpits und das Einbinden von Fahrerassistenzsystemen, die man sonst nur aus der Oberklasse kennt. Ein weiterer Schritt zum automatisierten Fahren. Vier Benzin-, vier Dieselmotorisierungen und einmal Erdgasbetrieb im Motorraum umfasst das Angebot, das Škoda Deutschland ab sofort in seinen Autohäusern zur Verfügung stellt. Die Octavia 3.2 Limousine ist ab 17.450  und die Combi Version ab 18.150 Euro erhältlich.

Leicht verlängerter Octavia

Der Wagen steht wie schon zu Beginn seines Zyklus 2012 betont kräftig auf der Straße. Zusätzlich spendierten die Designer aus unserem Nachbarland ihrem Kompakten zwei weitere Scheinwerfer und Lufteintrittsöffnungen mit einer Wabenstruktur. Die neu angeordneten äußeren Scheinwerfer zeigen sich für das Abblendlicht verantwortlich. Die inneren, spitz zum Kühlergrill zulaufenden für das Fernlicht. Die Optik der breit wirkenden Heckpartie wird von einem neuen Stoßfänger und LED-Leuchten unterstützt. Resultat der zwar nur geringfügigen Veränderungen sind veränderte  Außenmaße. In der Folge wuchsen die Limousine in der Länge um 11 mm und der Combi um 8 mm auf jeweils 4.67 Meter.

Der Combi zeigt sich um 8 mm verlängert.

Digitalisierung mit großem Innenraum

Beide Karosserievarianten – Limousine und Combi – standen im Schnelldurchlauf vor einigen Tagen vor den Toren Portos (Portugal) zum Test parat. Beim Einsteigen treffen wir außer auf eine solide Verarbeitung auf hochwertiges Material. Das Armaturenbrett zeigt sich aufgeräumt und bietet alle wichtigen Informationen für den Fahrer. Das bereits zur neueren Generation gehörende Infotainmentsystem lässt sich auch für nicht geübte Skoda-Fahrer intuitiv bedienen. Je nach Ausstattung (zwischen 6,5 und 9,2 Zoll) sitzt das im Glas-Design erscheinende Display äußerst prominent in der Mitte der Konsole. Über die integrierte WLAN Anbindung lassen sich Apps des Skoda Media Command per Tablett oder Smartphone steuern. Das großzügige Raumgefühl bleibt dem Octavia im Update seiner dritten Generation weiterhin erhalten. Passagiere genießen sowohl auf den Frontsitzen als auch im Fond Sitzkomfort mit ordentlicher Beinfreiheit. Selbst Reisen mit üppigem Gepäck wäre in der Limousine gewährleistet. Dies unterstreicht  das Kofferraumvolumen des Viertürers mit 590 Liter bei voller Bestuhlung. Sind die Rücksitze umgeklappt, wächst das Volumen auf ordentliche 1.580 Liter an. Ist man mit dem Combi unterwegs, steht ein Kofferraumvolumen von 610 – 1.740 Litern zur Verfügung. Großeinkauf in der Kompaktklasse leicht gemacht.

Digital moderne Anmutung.

Bewährte Motorisierung

Beide Karosserievarianten bietet Škoda strukturiert mit jeweils vier TSI Benzinern, vier TDI Diesel und einem 1,4 Liter TSI G-TEC für Erdgasbetrieb an. Zu den bekannten Benzin Aggregaten 1.2 TSI (63 kW / 86 PS), 1.4 TSI (110 kW/150 PS) und 1.8 TSI (132 kW/180 PS) reiht sich das seit letztem Jahr präsentierte Einstiegs-Highlight, der 1.0 TSI (85 kW/115 PS). Der neue Turbo-aufgeladene Dreizylinder kann sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe als auch mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Beide Antriebe sind Škoda Eigenproduktionen aus Tschechien. Die 1.8 Liter Motorisierung ist außerdem mit einem Allradantrieb (kombiniert mit Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe) bestellbar. Im Dieselbereich setzt Škoda auf Kontinuität und liefert den Octavia ohne Veränderung der Motorenpalette aus. Der 1.6 TDI (66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS) und 2.0 TDI (110 kW/150 PS und 135 kW/186 PS) können mit einem Fünf-Gang- und Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie einem Sechs-Stufen- und Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstet werden. Beim 2.0 Liter Aggregat steht auch hier ein Allradantrieb zur Verfügung.

Starke Benzin- und Dieselmotorisierung.

Niedriger Einstieg

Auf unseren Testfahrten zwischen Porto und dem ca. 100 Kilometer entfernten Ílhavo fuhren wir ausschließlich den meistbestellten 1.4 Liter TSI Benziner, der seine ohnehin gute Performance um das ein und andere mal durch seinen guten und souveränen Anzug mit leisem Sound bestätigte. Dank seiner direkten ansprechenden Lenkung führte uns der Combi sehr agil durch den urbanen Verkehr. Er meisterte dabei sowohl die schlechten Straßenverhältnisse als auch schnelle Lastwechsel und vermittelt ein sicheres Gefühl. Die präsentierten Tiefstverbrauchswerte von kombinierten 5,0 Liter (entsprechen 116 Gramm CO2 Ausstoß) sind an dem Tag der Veranstaltung leider nicht zu prüfen. Im Punkto Ausstattung gestalten Škodas Verantwortliche sowohl Limousine als auch Combi gleichermaßen: Die vier üppig bestückten Ausstattungslinien heißen: „Active“, „Ambition“, „Style“ und „L&K“. Startet die Limousine noch mit dem „Active“ bei einem Preise von 17.450 Euro, ist das Combi-Chassis bereits ab 18.150 Euro zu haben. Durch eine moderate Aufpreispolitik enden die Limousine mit der Ausstattung „L&K“ bei einem Preis von 36.160 Euro und der Combi bei 36.860 Euro.

Lifestyle Charakter ist geboten.

Moderne Fahrerassistenzsysteme

Das Thema Fahrerassistenzsysteme geht Škoda mit zwei unterschiedlichen Verkaufsstrategien an. Alle Systeme sind sowohl in Ausstattungspaketen als auch einzeln zu ordern. Hierzu gehören Systeme wie der adaptive Abstandsassistent (unterschieden wird das System im Regelbereich bis 160 km/h oder 210 km/h), Spurwechselassistent, Spurhalteassistent, Anhängerrangierassistent, Parksensoren vorn und hinten und ein Ausparkassistent. Generell serienmäßig ausgeliefert wird der Octavia mit „Green tec“, einer Start-Stopp-Automatik inklusive Bremsenergie-Rückgewinnung, LED-Tagfahrlicht und dem Škoda Care Connect. Das „Care Connect“ beinhaltet eine SOS-Notruffunktion (automatische Aktivierung bei einem Unfall mit Airbagauslösung), Mobilitätsservice (Verbindungsmöglichkeit zur Hilfe im Pannenfall), Informationsservice (Verbindungsmöglichkeit zur Hotline für Fragen zu Fahrzeugfunktionen), kostenloser Fahrzeugfernzugriff für 1 Jahr mit Zugriffsmöglichkeit auf Fahrzeugdaten und -funktionen per Smartphone (z. B. Parkposition, Warnblinkanlage einschalten, aktueller Status der Tankfüllung.

Starker Auftritt, nicht nur von vorn.

Fazit: Mit dem Octavia bietet Škoda eine bestechend gute Alternative im viel umkämpften C-Segment. Dabei trumpft der tschechische Kompakte nicht nur mit Effizienz und Fahrspaß auf. Das Preis-/Leistungsverhältnis des Octavia (Limousine und Combi) wird es seinen Kunden leicht machen, eine positive Kaufentscheidung zu treffen.

Alternative im C-Segment.

Der Škoda Octavia startet digital durch und bereitet sich auf das nächste „Fahrlevel“ vor. Grundsolide bietet er dabei Fahrspaß mit viel Innenraumkapazität und Flexibilität an. Als Alternative nicht nur im Mutterkonzern nicht mehr wegzudenken.

Text: Stefan Beckmann, Bild: Stefan Beckmann und Hersteller

Skoda Octavia Facelift – Der Konkurrent

Er war zwar bislang schon der Musterschüler bei Skoda, doch nach einer gewissen Zeit muss einfach ein Facelift her. Bitteschön, da ist es: Der Skoda Octavia schaut nicht mehr aus zwei konzentriert dreinblickenden Augen mit langem Liedstrich, sondern hat nun ein Vier-Augen-Gesicht bekommen. Das mag einem gefallen oder eben nicht – an den Qualitäten des tschechischen Kompakten hat das nichts geändert…

Skoda Citigo Facelift – Noch ein Update

Bereits im Sommer 2016 hat Skoda sein Kleinwagenmodell Citigo überarbeitet und ihm unter anderem neue Optionen wie eine Klimaautomatik oder den Kollisionsverhinderer City Safe Drive spendiert. Jetzt folgt eine zweite Aufwertung, die vor allem die Außenoptik betrifft. Vorgestellt wird das Facelift auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März 2017). Unter anderem präsentieren sich Kühlergrill, Stoßfänger und Nebelscheinwerfer in neue…

Skoda Citigo: Frisch von der Streckbank

Ok, es sind nur drei Zentimeter – dennoch ist das Wachstum erwähnenswert. Oder etwa nicht? Mit seinem Facelift wächst der kleine Tscheche allerdings nur außen, während alle anderen Abmessungen beim alten Maß bleiben. Zurückzuführen ist der gesteigerte Länge auf die neue Front. Was sonst noch erneuert wurde, zeigen die folgenden Zeilen. Read more

Skoda Octavia Facelift – Einfach mehr Auto

„Der Vorstand war schon nicht begeistert, als die ersten Reaktionen kamen,“ erzählt František Drábek, „aber wir konnten ihn beruhigen: Wenn der Jozef sagt, dass das gut ist, dann passt das auch!“. Drábek ist als Produktmanager für das Facelift des Skoda Octavia verantwortlich, und besagter Jozef ist der Chef-Designer: Jozef Kabaň. Der hatte sich das neue Vier-Augen-Gesicht in den Kopf gesetz…

Skoda Octavia RS 245 – Ein Plus an Sportlichkeit

Skoda legt beim frisch gelifteten Octavia wieder eine extra starke Variante des sportlichen RS-Modells auf. Der 2,0-Liter-Turbobenziner im neuen RS 245 leistet – die Bezeichnung zeigt es an – 180 kW/245 PS und damit 15 PS mehr als in der Standardausführung. Premiere feiert die Top-Ausführung der Kompakt-Baureihe auf dem Genfer Salon (9. bis 19. März). Der bislang stärkste Octavia de…