News: Skoda Superb – Basisausstattung und Spitzenmotorisierung

Wenige Wochen nach Marktstart des neuen Superb komplettiert Skoda nun die Ausstattungs- und Antriebspalette des tschechischen Flaggschiffs. Ab sofort ist das Fahrzeug auch mit der ersten Ausstattungslinie Active erhältlich, mit der das Mittelklassemodell bei 24.590 Euro startet. Die Kombiversion steht ab 25.590 Euro in der Preisliste, beim Händler allerdings erst nach der Premiere auf der IAA im September. Zur Active-Ausstattung zählen eine City-Notbremsfunktion, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Klimaanlage, getönte Scheiben sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, die genau wie die Türgriffe in Wagenfarbe lackiert sind, sowie ein Musiksystem.

Außerdem bietet Skoda für sein größtes Modell zwei neue starke Benziner an. Der 1,8-Liter-TSI leistet 132 kW/180 PS. Das neue Spitzenmodell mit Allradantrieb und DSG-Getriebe serienmäßig kommt sogar auf 206 kW/280 PS. Von dieser Variante soll es auch eine besonders sparsame Greenline-Version geben, die ab Ende des Jahres zur Verfügung steht.

Autor: Adele Moser/SP-X

Erster Test: Škoda Superb Combi

Tegernsee – Erster Test

Es sind erst zwei Monate vergangen, da hatten wir hier an gleicher Stelle die neue große Škoda Limousine vorgestellt. Das erste Fazit? Eindeutig. In diesem Segment, in der Klasse, gibt es kaum einen, der die wichtigsten Talente eines Autos besser unter eine formschöne Hülle bekommt als der Škoda Superb. Nun sind wir den Combi gefahren, die Erwartungshaltung war klar!

Papas Lieblingskombi

Erste Testfahrt im neuen Škoda Superb

Stehen nicht auf der Ausstattungsliste. Leider.
Stehen nicht auf der Ausstattungsliste. Leider.

Der steckt die anderen in die Tasche

Laderaum, Variabilität, nützliche Extras und ein wenig Spaß beim Auto fahren, so riesig sind unsere Ansprüche ja gar nicht. Und dennoch, irgendwo patzt dann jedes Auto. Der neue Superb will in seiner Combi-Version alle Ansprüche erfüllen.

Er fängt beim Thema Laderaum an. Mit fast 2.000 Litern (1.950) bei umgeklappter Rücksitzbank kommt echtes Transport-Feeling auf. Wer die Rücksitzbank besetzt, der behält noch immer einen Kofferraum von über 660 Litern. Das reicht locker, um mit der Familie in den Urlaub zu fahren. Überhaupt, die Familie.

Bei Škoda spielen mittlerweile die Details eine große Rolle, man konzentriert sich nicht nur auf die Verarbeitung, auch die praktische Seite wird herausgeputzt. Der iPad-Halter in Reihe zwei ist so ein Detail. Für 39 € beim Škoda-Händler bestellt, fixiert er das Tablet entweder in der Mittelkonsole der Rücksitzbank oder an den Kopfstützen der Vordersitze. Es sind eben die Kleinigkeiten, die ein Auto nicht nur gut, sondern sympathisch werden lassen.

Zwei Regenschirme? Check. Jeweils einer in den Türen links und rechts. Eine kleine Taschenlampe mit Akku im Kofferraum? Praktisch. Richtig praktisch: Die kleine Taschenlampe hat sogar einen Magneten, mit dem man sie am Fahrzeugblech anheften kann. Wer mal einen Radwechsel in der Dunkelheit vor sich hatte, der weiß, wie sinnvoll diese Idee ist.

Unendliche Weiten, in die ein Konkurrent bislang … usw .. 

8+5 ergibt Platz

8 Zentimeter mehr Radstand, dazu 5 Zentimeter mehr Breite. Aber nur wenige Millimeter in der Gesamtlänge. Der Škoda Superb Combi ist mit seinen Talenten gewachsen, mag man meinen. Die Gleichteile-Strategie im Mutterkonzern beschert dem Tschechen die gleiche Basis, die auch den VW Golf so solide wirken lässt. MQB nennt sich der Baukasten und die Tschechen holen das Maximum heraus.

Und so lassen sich in Reihe zwei bequem die Beine übereinander schlagen, selbst wenn in Reihe eins bereits ein Sitzriese Platz genommen hat.

Pack weg!

Fahrbericht08 skoda superb combi

Reisefreudig

Der Superb ist die solide Kombination, die man sich für die Langstrecke wünscht. Bequeme Sitze, eine perfekte Sitzposition hinter dem Lenkrad und eine gute Geräuschdämmung lassen den Kombi zum idealen Autobahn-Kollegen werden. Unter der Haube pochen bis zu 280 PS aus einem Benziner-Turbo. Der stand für den Ausflug rund um den Tegernsee leider nicht zur Verfügung, doch auch die 220 PS Version kann begeistern. Sparsam und Spaß bekommt der 2.0 Liter TSI unter eine Haube. Mit 350 Nm und dem Sechsgang-DSG lässt es sich hervorragend niedertourig dahin gleiten, bis zu dem Augenblick, in dem einen der Hafer sticht. Zackig knallt das DSG zwei Stufen runter, der TSI raunt sich die Drehzahlleiter hoch und zieht den Tschechen effektvoll über die Autobahn.

Kein vRS Superb

Den mit 280 PS stärksten Superb konnten wir noch nicht fahren, aber wir glauben es gerne, der macht schon richtig Spaß. Denn bereits der „kleine“ 220 PS’ler passt wunderbar in den Superb. Doch wie immer dürfte es ruhig noch ein wenig mehr sein. Das wissen wir, das wünschen wir uns auch. Aber: Škoda wird wohl „nur“ eine „Sport-Ausstattung“ des Superb auflegen, kein RS-Modell. Da hat wohl irgendjemand in der Zentrale in Mlada Boleslav schlecht geschlafen, als die Frage diskutiert wurde: Superb vRS ja, oder nein? Herauskam also wohl ein „Nein“. Schlechte Nachrichten für alle Familien-Papas mit „Linke-Spur-Syndrom“ und Außendienstler im User-Chooser-Segment, die gerne die Langstrecke auch mal gegen die Rennstrecke tauschen würden. Kein Superb RS

Zumal der Superb mit dem neuen DCC-Fahrwerk einige Talente besitzt, um den Spagat zwischen Alltag und Fitness-Studio zu überbrücken. Das DCC schaltet auf Knopfdruck die Dämpfer härter oder weicher und damit wird der Superb sportlicher oder bleibt komfortabel. Wobei uns auch beim Combi, ähnlich wie bei der Limousine, die Unterschiede etwas zu grob sind. Eine feinere Abstufung wäre schön. Oder eine Sport 1 und Sport 2-Einstellung.

Wobei dies nun Gemecker auf höchster Ebene ist.

So fährt sich der Škoda Superb

Einfach mal den Artikel zur Škoda Superb Limousine aufrufen. Der Combi fährt sich genauso und damit einfach gut. Oder Sie probieren es ab dem 26.September selbst aus, dann kommen die Combi Superb zu den Škoda Händlern.

Fahrbericht28foto habby skoda superb combi

Fazit

Er war einmal ein Underdog

Der kam aus Tschechien und war auf Gedeih und Verderb der guten Laune aus Wolfsburg ausgeliefert. Doch damit ist es vorbei. Der Octavia war bereits eine Ansage, der Fabia und der Yeti sind noch immer Dauerbrenner im Portfolio und auch der Superb, gerade als Combi, wird den anhaltenden Aufwärtstrend der „Importeurs-Marke“ stärken. Keine Frage.

Mit dem extrem guten Design ist der neue Superb ganz klar eine Alternative zum arg nüchternen Passat, aber auch für den Audi A4 Avant dürfte es eng werden. Der Superb bietet die gleichen Techniken, bei einem besseren Design und einer ganzen Welt mehr Platz! Damit wäre dann auch die Erwartungshaltung an den Combi – nach der Fahrt mit der Limousine – mehr als erfüllt!

Ach so: Den neuen Superb Combi gibt es ab 25.590 € , der gefahrene 220 PS TSI kostet in der Style-Ausstattung 37.750 €.

Linktipp: Fahrberichte der Kollegen erscheinen in Kürze und werden dann verlinkt! 

 

News: Skoda Superb Combi – Viel Platz und große Klappe

Knapp ein halbes Jahr nach der Limousine bringt Skoda nun die Kombivariante des Superb auf den Markt. Das simpel „Combi“ benannte Flaggschiff der Marke ist ab 25.590 Euro mit dem 92 kW/125 PS starken 1,4-Liter-Benzinmotor zu haben.

Gegenüber dem Vorgänger ist das Design deutlich selbstbewusster geworden. Zu erkennen etwa am großen Kühlergrill und einer deutlich Richtung Kombiheck abfallenden Dachlinie. Das kostet etwas Laderaum – aber der Skoda kann sich das ja leisten; zugunsten eines etwas nobleren Abschlusses, wie wir ihn sonst eher aus Ingolstadt kennen. Trotzdem sind 660 bis 1.950 Liter mehr als genug Platz zur Selbstverwirklichung im Baumarkt oder Möbelhaus. Die niedrige Ladekante und der ein Meter breite Zugang erfreuen dabei die Bandscheiben. Der große Skoda ist das Auto, mit dem sich Tschechiens Präsident auf seine Burg fahren lässt – entsprechend üppig ist die Beinfreiheit. Acht Zentimeter mehr Radstand als beim Vorgänger laden nun im Fond noch mehr zum Räkeln ein.

Das Antriebsprogramm des Kombis besteht aus zwei 1,4-Liter-Turbobenzinern (92 kW/125 PS und 110 kW/150 PS) sowie dem auch im Golf GTI eingesetzten 2,0-Liter-Turbobenziner (162 kW/220 PS). Das Dieselangebot umfasst einen 1,6-Liter-Motor (88 kW/120 PS) sowie zwei 2,0-Liter-Triebwerke (110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS). Die Kraftübertragung erfolgt je nach Motorisierung mittels Sechsgang-Schalt- oder Doppelkupplungsgetriebe (Sechs- oder Siebengang, Aufpreis: 2.000 Euro), auch Allradantrieb (Aufpreis ca. 1.800 Euro) ist für die Top-Motoren gegen Mehrpreis im Angebot. In jedem Fall fühlt sich dieser große Kombi auf der Straße so an, wie vor wenigen Jahren gerade einmal eine stattliche Limousine der Oberklasse: absolut präzise und mit viel Fahrbahnkontakt in der Lenkung. Dazu kommt ein sehr angenehmes Geräuschverhalten.

Den Superb gibt es in vier Ausstattungsvarianten: Active, Ambition (ab 28.090 mit 1,4-Liter Benziner), Style (ab 30.850 mit 1,4-Liter Benziner) und Laurin&Klement (ab 37.450 mit Zweiliter-Diesel). Übrigens: LED-Lichter oder virtuelles Cockpit wie bei VW und Audi gibt es im Skoda nicht. Das lässt sich verschmerzen, zumal die Tschechen neben prima Verarbeitung und nur unwesentlich einfacheren Materialien ja viele zusätzliche gute Ideen einbauen: zwei fest verstaute Regenschirme, Eiskratzer im Tankdeckel, Platz für 1,5-Liter-Flaschen, LED-Taschenlampe und so. Der Superb ist eben ein “Cleverle”, würde der Schwabe im Mercedes sagen.

Autor: Peter Weißenberg/SP-X

Skoda Fabia R5 Combi Wörthersee 2015

ŠKODA Wörthersee 2015 – Auf dem GTI-Treffen in Reifnitz

Unser diesjähriger #ŠKODATrip verhieß vor allem mehr. Mehr Zeit, mehr Autos, mehr Pässe, mehr Spaß für alle. Daher wurden aus zwei dann drei Tage – zwei zum reinen Fahren. So hatten wir dieses Mal auch einen Tag lang Zeit, das 34. GTI-Treffen, die Auto News Wörthersee 2015, in aller Ruhe auf uns wirken zu lassen.

34. GTI-Treffen Reifnitz

Aber bei all der endorphingeschwängerten Euphorie, als wir mittels Schnellboot über den Wörthersee bretterten und am GTI-Hafen ankamen, überkam mich auf dem Treffen doch die Ernüchterung.
Wie im vorherigen Jahr war und ist der Weg für mich das Ziel. Von München nach Krumpendorf nach München. Das Alpen-Panorama, die Bergpässe, der Wörthersee – ich könnte hier ewig auf und ab fahren. Aber dazu in einem separaten Artikel mehr.

Und obwohl ich persönlich mit der Tuning-Szene und dem GTI-Kult reichlich wenig anfangen kann, war ich natürlich neugierig auf die Autos, die Leute, die Szene.

GTI-Treffen 2015: Irgendwie wenig GTI

Großveranstaltungen sind ja meine Sache nicht und wenn es mich doch auf eine verschlägt, nehme ich meist die Rolle des Beobachters ein. So ließ ich meine Blicke schweifen. Meist erspähte ich jedoch eher Belangloses, Fragwürdiges und schlichtweg Hässliches. Mein persönliches Highlight erblickte ich kurz nach der Ankunft, wenige Meter von der Anlegestelle entfernt: ein unverbastelter VW Golf I GTI. Schlicht, in jugendlich angehauchter Würde gealtert und inzwischen zeitlos.

Babyblauer Porsche Panamera auf dem 34. GTI-Treffen 2015. Geschmack lässt sich nicht kaufen.Dieser Golf I GTI war es für mich, der an diesem Tag den Geist des Treffens atmete. Es ist schon auffällig, dass erschreckend wenig GTIs unterwegs waren. Klar, viele andere VWs waren präsent, ebenso Modelle von Audi, Seat oder Škoda. Und da wird auch fleißig geschraubt, gebastelt, optimiert.
Aber vorbeifahrende Bentleys, ein Mercedes-AMG GT S oder A 45 AMG wirkten dann doch leicht deplatziert wie auch der babyblaue Porsche Panamera.

Da das eigentliche Szene-Treffen am Wörthersee längst gelaufen ist, wenn der offizielle Part beginnt, sind bereits viele mit ihren Fahrzeugen abgereist. Nun ist es an den Herstellern zu zeigen, was geht und vermutlich nie in Serie gehen wird. Das GTI-Treffen ist immer wieder eine Fingerübung des VW-Konzerns in puncto Design und Performance.

Und genau das ist der Knackpunkt. Das eigentliche GTI-Treffen war atmosphärisch kaum greifbar, nicht zu spüren. Audi, Seat, Škoda und VW präsentieren sich auf ihren Ständen, bieten Rahmenprogramme und sorgen für Unterhaltung. Aber der einstige Geist des Wörthersee-Treffens ist verflogen.

Von Studien, Concept Cars & Fingerübungen

Skoda auf dem GTI-Treffen 2015

Nichtsdestotrotz ist es interessant zu sehen, was die Hersteller bieten. Für mich persönlich am spannendsten waren dabei das Audi TT clubsport turbo concept sowie der Škoda Octavia RS 230. Aber auch der Škoda Fabia R5 Combi hat einen gewissen Reiz, nicht zuletzt, da der R5-Schriftzug am Heck beinahe wie ein RS-Logo anmutet. Und überhaupt scheint inzwischen ein Fabia RS durchaus im Rahmen des Möglichen. Wo letztes Jahr noch dementiert wurde, gab es dieses Jahr nunmehr unkonkrete Aussagen.

Kurzer Schwenk nach Ingolstadt: Auf dem Audi-Stand wurde das Audi TT clubsport turbo concept vorgestellt, das einerseits in technischen Belangen den einen oder anderen Ausblick auf Folgendes gibt, andererseits darf die Studie gern als Vorgeschmack auf den neuen TT RS verstanden werden. Das Concept Car befriedigt bereits mit dem 2.5-TFSI-Fünfzylinder, der aktuell schon im Audi RS Q3 und RS3 zum Einsatz kommt.

Dem TT clubsport turbo concept wurde zusätzlich der E-Turbo (EAV) gegönnt, der bereits im Audi RS5 TDI zeigen durfte, wie viel Potential in der Technik steckt. 441 kW (600 PS) sollen bedarfsgerecht an alle vier Räder verteilt werden. Die Optik ist scharf, die Sidepipe ein feines Gimmick und der Sound, der beim Anwerfen auf dem Stand zu vernehmen war, ein Genuss.
Nur schade, dass das Ganze so wohl nicht in Serie gehen wird.

Sehr wohl in Serie kommt der Škoda Octavia RS 230. Die zehn Mehr-PS fallen kaum ins Gewicht. Wichtiger dagegen ist die Vorderachs-Differentialsperre, die für mehr Dynamik auf Kurvenfahrten sorgen dürfte. Das Paket als solches ist bereits vom Golf VII GTI Performance bekannt und soll dem Vernehmen nach gute Dienste erweisen.

Skoda Octavia RS 230 auf dem GTI-Treffen 2015 in Reifnitz

Daneben zeigen die Tschechen auf ihrem Stand den Škoda Fabia Red & Grey Plus, der mit optischen Aufwertungen punkten kann, dafür jedoch eine Leistungsspritze vermissen lässt. Im letzten Jahr stand ja hier schon der Škoda Rapid Spaceback Red & Grey, der eine angenehm anzusehende Fingerübung für den anstehenden Monte Carlo war.

Wie auch im letzten Jahr gab es ein Azubi Car zu sehen. Die Auszubildenden haben einen Fabia zum Pickup umgebaut. Der Škoda Fabia FUNstar bot neben einer glänzenden Riffelblech-Ladefläche die obligatorisch überdrehte Musikanlage. Ich könnte jetzt schreiben, ich wär’ zu alt für so’n Scheiß, aber ich fand das auch schon mit 18 doof. Aber jedem das Seine.

Was bleibt? Ernüchterung.

Skoda Fabia R5 auf dem GTI-Treffen

Im Großen und Ganzen ist der Geist des traditionellen GTI-Treffens verflogen. Nur noch wenige bunte Vögel treiben sich im Rahmen der offiziellen Veranstaltung herum. Die Hersteller des Volkswagen-Konzerns halten dagegen und zeigen, was zumindest in der Theorie denk- und machbar ist. Auf einem Treffen, das sich dem Tuning und der Individualisierung verschrieben hat, fallen auch die Studien teilweise etwas radikaler aus als auf den gängigen Messen. Immerhin.

Škoda-Stand Wörthersee GTI-Treffen 2015

Bleibt zu hoffen, dass das GTI-Treffen 2016 zum 35. Jubiläum und dem damit einhergehenden 40. Geburtstag des Golf GTI wieder verstärkt zu den eigenen Wurzeln zurück findet.

Auch bei den Kollegen von Autophorie, rad-ab.com und Trendlupe könnt ihr weitere Eindrücke vom diesjährigen GTI-Treffen auf euch wirken lassen.

Text: MvB
Fotos: Škoda Auto Deutschland (Enes Kucevic) / MvB

News: Skoda Superb Combi – Ab September mit großer Klappe

Mit einem Basispreis von 25.590 Euro kommt im September der Skoda Superb Combi auf den Markt. Die zweite Karosserievariante des Mittelklassemodells wird in der günstigsten Ausführung von einem 1,4-Liter-Turbobenziner mit 92 kW/125 PS angetrieben. Zur Ausstattung zählen unter anderem Klimaanlage, sieben Airbags und ein radarbasierter Notbremsassistent für den Stadtverkehr.

Das weitere Antriebsprogramm des Kombis besteht aus einen weiteren 1,4-Liter-Turbobenziner mit Zylinderabschaltung (110 kW/150 PS) sowie dem auch im Golf GTI eingesetzten 2,0-Liter-Turbobenziner (162 kW/220 PS). Das Dieselangebot umfasst einen 1,6-Liter-Motor (88 kW/120 PS) sowie zwei 2,0-Liter-Triebwerke (110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS). Letzterer kann auch mit Allradantrieb geordert werden.

Wie schon die bereits erhältliche die Limousine will der Combi sich mit einem Gesamtpaket von üppigen Platzverhältnissen, geschärftem Design sowie modernen Triebwerken und Assistenzsystemen von der Mittelklasse-Konkurrenz abheben. Neben dem um 8 Zentimeter verlängerten Radstand sind auch die Außenabmessungen gegenüber dem Vorgängermodell gewachsen. Was mehr Platz im Innenraum sowie mehr Kofferraumvolumen bedeutet. Die Neuauflage fasst 660 Liter, mit umgeklappten Rücksitzen 1.950 Liter. Das ist jeweils mehr als beim VW Passat (ab 27.150 Euro), einem der wichtigsten Konkurrenten des größten Skoda. Dazu kommen der Ford Mondeo Turnier (ab 26.400 Euro) und der Opel Insignia Sports Tourer (ab 25.610 Euro).

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Skoda Fabia – Monte Carlo Lässt die Sonne rein

Mit sportlichen Design-Details wartet der Skoda Fabia als Sondermodell „Monte Carlo“ auf. Der als Limousine und Kombi erhältliche Kleinwagen verfügt unter anderem über schwarz lackierte Felgen, einen schwarzen Kühlergrill und Außenspiegelgehäuse in der gleichen Farbe. Dazu kommen unter anderem Sportsitze, Panoramadach und Klimaanlage. Für den Antrieb stehen drei Benziner mit 55 kW/75 PS bis 81 kW/110 PS sowie zwei Diesel mit 66 kW/90 PS und 77 kW/105 PS zur Wahl. Die Preise starten bei 17.120 Euro. Das identisch motorisierte Standardmodell gibt es für 12.490 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Skoda Superb Combi – Große Klasse

Nur wenige Monate nach dem Debüt der dritten Generation des Skoda Superb ist ab September die Kombiversion erhältlich. Wie auch die Limousine will der Combi sich mit einem Gesamtpaket von üppigen Platzverhältnissen, geschärftem Design sowie modernen Triebwerken und Assistenzsystemen von der Mittelklasse-Konkurrenz abheben.

Neben dem um 8 Zentimeter verlängerten Radstand sind auch die Außenabmessungen gegenüber dem Vorgängermodell gewachsen. Was mehr Platz im Innenraum sowie mehr Kofferraumvolumen bedeutet. Die Neuauflage fasst nun 27 Liter mehr. So passen mindestens 660 Liter und mit umgeklappten Rücksitzen maximal 1.950 Liter in den Combi.

Wie die Superb Limousine halten auch in der Langversion die dynamische Fahrwerksregelung (DCC) und neue Infotainment-Systeme Einzug. Optional ist Internetzugang erhältlich.

Die neuen EU-6-Motoren sollen laut Hersteller leistungsstärker und gleichzeitig um bis zu 30 Prozent sparsamer sein. Weitere Informationen verrät der Hersteller noch nicht, die Motorenpalette dürfte jedoch der des Fünftürers gleichen. Dieser hat in der günstigsten Version einen 1,4-Liter-Turbobenziner mit 92 kW/125 PS an Bord und kostet mindestens 24.590 Euro. Der Combi dürfte rund 1.000 Euro teurer werden.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Skoda Fabia – Jetzt mit Anschluss an mehr Smartphones

Nach vielfacher Kritik bessert Skoda nun beim Fabia in Sachen Navigation und Konnektivität nach: Ab sofort ist zum einen das Navi „Amundsen“ für den Kleinwagen erhältlich, zum anderen kann man jetzt deutlich mehr Smartphones mit dem Fabia vernetzen.

In der Neuauflage des Skoda Fabia, der seit Ende 2014 auf dem Markt ist, verzichtete Skoda bisher auf ein festeingebaute Navi. Denn nur drei Prozent der Käufer des Vorgängers orderten das festinstallierte Amundsen-System. Alternativ – und ziemlich modern – sollte auf Wunsch eine (kostenpflichtige) App auf dem Smartphone des Fahrers, die in den Auto-Bildschirm gespiegelt wurde, die Navigation übernehmen. Doch das System „Mirror Link“ ließ sich nur mit wenigen Smartphones vernetzen.

Nun steht sowohl das festinstallierte Navi wieder zur Wahl als auch eine verbesserte Konnektivität: Über die neue Funktion „Smart Link“ (Aufpreis 150 Euro) werden jetzt Mirror Link, Apples Car Play und Googles Android Auto unterstützt, was die Bandbreite an kompatiblen Smartphones deutlich erweitert. Durch die (nun kabellose) Vernetzung können Apps des Telefons über das Display des Fahrzeugs genutzt werden. Voraussetzung ist das Infotainmentsystem „Bolero“ (je nach Ausstattung 220 oder 650 Euro Aufpreis, nicht für die Basisversion erhältlich) oder das große System „Amundsen“ (je nach Ausstattung 550 oder 980 Euro, inkl. Bolero).

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Erste Fotos: Der neue Škoda Superb Combi

 

Im „Skoda-Portal“ sind die ersten Fotos vom neuen Škoda Superb Combi veröffentlicht worden. Zusätzlich hat die Webseite die Daten zur Größe des Fahrzeuges an sich und des Kofferraum-Volumens parat!

Der Superb Combi kommt im September 2015 auf den Markt.

Die Combi-Version des Superb wird minimal kürzer als die Limousine und minimal höher als die Limousine. Der Kofferraum wächst gegenüber dem Vorgänger um 27 Liter. Die genauen Daten hat das Škoda-Portal.de

 

Und wird es eine RS-Variante des Superb Combi geben? Wir wetten darauf!

Update: Jetzt ist die Pressemeldung eingetrudelt:

 

Mit dem neuen ŠKODA Superb setzt ŠKODA erneut Zeichen. Nur wenige Monate nach dem Debüt der Superb Limousine startet ab September der neue ŠKODA Superb Combi in die Märkte. Auf Basis innovativer MQB-Technologie setzt der attraktive Newcomer in seinem Segment neue Maßstäbe in Sachen Raum, Komfort, Sicherheit, Konnektivität und Umweltfreundlichkeit. Der neue ŠKODA Superb Combi verfügt über den größten Innen- und Kofferraum seiner Klasse. Das Gesamtladevolumen erreicht fast 2.000 Liter. Gleichzeitig überführt die neue Modellgeneration das expressive ŠKODA Design in die Karosserie eines emotionalen und dynamisch-eleganten Kombis. Mit diesem gelungenen Gesamtpackage bietet der ŠKODA Superb Combi ein Zusammenspiel von Funktion, Emotion und Ästhetik.

„Mit dem neuen ŠKODA Superb Combi haben wir die bisherigen Stärken des Superbs weiterentwickelt und wieder einmal Benchmark im Wettbewerb gesetzt. Die Kompetenz vom ŠKODA im Kombi-Segment unterstreichen und ergänzen wir mit dem ausdruckstarken dynamischen Design“, sagt ŠKODA Technikvorstand Dr. Frank Welsch. „Die Kombination aus Ästhetik, Top-Technik und höchstem Praxisnutzen macht den neuen Superb Combi zu einem herausragenden Fahrzeug in seinem Segment. Wir werden mit dem neuen Flaggschiff neue Kunden für unsere Marke begeistern“, so Welsch.

Seit 2009 bietet ŠKODA für seine Top-Modellreihe ŠKODA Superb die Combi-Version. Bis heute lieferte ŠKODA weltweit mehr als 200.000 ŠKODA Superb Combi an Kunden aus. Das entspricht rund 35 Prozent aller im Zeitraum 2009 bis heute verkauften ŠKODA Superb.

Der neue ŠKODA Superb Combi bietet das beste Raumangebot seines Segments. Auf MQB-Basis verlängert sich der Radstand um 80 mm auf 2.841 mm, gleichzeitig wächst die Spurbreite vorne auf 1.584 mm und hinten auf 1.572 mm. Die Folge: noch mehr Platz im Innenraum. Fahrer und Beifahrer haben in der Neuauflage 39 mm mehr Ellenbogenbreite als bisher. Die Kopffreiheit beträgt vorne 995 mm und im Fond 1.001 mm – so viel wie in keinem anderen Modell des Segments. Hinten gibt es 157 mm Kniefreiheit – rund doppelt so viel wie beim nächstbesten Wettbewerber. Die Ellenbogenbreite legt hier um 70 mm zu. Einen neuen Bestwert markiert auch das Kofferraumvolumen: 660 Liter bedeuten ein Plus von 27 Litern gegenüber dem Vorgängermodell. Mit umgeklappten Rücksitzen kommt der Raumriese sogar auf ein Kofferraumvolumen von 1.950 Litern. Damit erzielt der ŠKODA Superb Combi Werte, die sonst nur in der oberen Mittelklasse erreicht werden.

Ein kräftiges Ausrufezeichen setzt das neue, aufregende Design des neuen ŠKODA Superb Combi. Das Modell ist so leidenschaftlich, so modern und so emotional wie nie zuvor. Kaum ein Vertreter im Segment der Mittelklasse-Kombis präsentiert sich so dynamisch-elegant wie das neue Flaggschiff aus Mladá Boleslav.

In Sachen Formgebung spielt der Einsatz des MQB erneut eine zentrale Rolle: Der längere Radstand, der verkürzte vordere Überhang sowie die breitere Spur führen zu ausgewogenen Proportionen und einer sehr dynamischen, sportlichen Anmutung des Fahrzeugs. Die Silhouette entfaltet sich als stilsicheres, perfektes Ganzes im Zusammenspiel von mehr Fahrzeuglänge, längerem Radstand, verkürztem vorderen Überhang, der schwungvollen Dachlinie und einer überaus schräg stehenden Heckscheibe. Expressiv und charakterstark präsentieren sich Front und Heck.

Der neue ŠKODA Superb Combi erhält eine ganze Armada neuer Assistenzsysteme aus höheren Fahrzeugklassen für mehr Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Komfort. Wie die Superb Limousine bietet auch der neue Superb Combi die dynamische Fahrwerksregelung Dynamic Chassis Control (DCC). Die Neuauflage wird dank neuer EU-6-Motoren leistungsstärker und gleichzeitig um bis zu 30 Prozent sparsamer als das Vorgängermodell. Eine neue Qualität erreicht das Thema Konnektivität: Infotainmentsysteme der neuesten Generation verbinden sich über SmartLink automatisch mit allen gängigen Smartphones (Standards MirrorLinkTM, Apple CarPlay und Android Auto). Der optionale Highspeed-Internetzugang macht den neuen Superb Combi zum ŠKODA Hotspot auf Rädern.

Im September feiert der neue ŠKODA Superb Combi Messepremiere auf der 66. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main, Deutschland. Noch im selben Monat startet das neue Modell in die ersten Märkte.

Der Sport-Volks-Combi: Škoda Superb Combi vRS

Kaum eine Marke mischt derzeit den Markt so auf wie die VW-Tochter aus Tschechien. Gerade eben hat man erst den neuen Superb vorgestellt – wir sind ihn bereits gefahren – da fragt man sich schon, wie wird wohl die neue Combi-Version aussehen? Und wie erst die vRS-Version des geräumigen Kombis?

Wird er so aussehen?

Škoda Superb Combi vRS

Wir fordern den „Volks-Sport-Combi!

mein-auto-blog hat eine erste Designskizze anfertigen lassen. Könnte ein Superb Combi vRS so aussehen? Wir sind uns natürlich nicht sicher, denn bislang gibt es nur Erlkönigfotos vom kommenden Superb Combi. Aber – basierend auf diesen Fotos und der aktuellen vRS-Designlinie – stellen wir uns den Superb Combi vRS so vor:

skoda superb combi 01 vRS Studie




Sportlicher Wabengrill im unteren Stoßfänger, dazu ein auffälliges Tagfahrlicht in LED-Ausführung. Der vordere Stoßfänger lehnt sich im Design an den Škoda Octavia vRS an, bekommt aber im besten Fall noch eine paar auffällige Carbon-Flipper für eine sportivere Optik verpasst. Die 20″ großen Räder stehen im optimalen Fall dann besonders feist und stämmig im Radhaus. 

skoda superb combi 02 vRS Studie

Von hinten sollten die massiven Endrohre ins Auge fallen. Am Heck sollte ein deutlich vergrößerter Flügel für Abtrieb sorgen. Im schönsten Fall bekommt auch das Heck eine Portion Sichtcarbon ab und zwar im Bereich des Diffusors. Die Rückleuchten laufen in der Heckklappe spitzer zusammen und die Heckscheibe wird von zwei Abrisskanten eingerahmt.

Und welches Herz pocht unter der Haube?

Die Zeiten des V(R)6 unter der vorderen Haube ist vorbei, damit müssen wir uns vom 3.6 Liter Sechsender verabschieden. Bislang hatte Škoda keinen Superb vRS im Angebot, wir sind aber überzeugt – der neue Superb wird auch als vRS angeboten werden. Der Erfolg des Octavia vRS macht diese Entscheidung unumgänglich.

Da der Superb wie der Audi TT auf dem MQB-Baukasten des VW-Konzerns aufbaut, wäre ein Fünfzylinder-Turbomotor für den Superb vRS möglich! Ein 2.5 Liter Fünfzylinder mit gut 350 PS wäre die richtige Motorisierung für die sportliche Top-Variante des Hauses Škoda.

Kombinieren würden wir das mit einem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe und dem Allradantrieb mit Haldex-Kupplung. Der 5-Zylinder könnte mit knapp 500 Nm für eine mehr als ordentliche Beschleunigung sorgen.

Doch bislang ist Škoda kein Wort zu einer vRS-Variante des Superb herausgerutscht, schauen wir mal ob das so bleibt.

 

News: Showcar Skoda Fabia R5 Combi auf GTI-Treffen – Renner mit viel Kofferraum

Ein Bolide in Kombi-Form: Skoda zeigt auf dem 34. GTI-Treffen am Wörthersee (13. bis 16. Mai) den neuen Rallye-Wagen Fabia R5 als Kombi-Version. In grün-weiß-schwarz und mit bulligen Stoßfängern, breitem Lufteinlass, ausgestellten Kotflügeln und riesigem Heckspoiler fährt der Fünftürer als Showcar vor.

Unter dem Blech steckt Fabia R5-Technik: 1,6-Liter-Turbomotor (205 kW/279 PS), Allradantrieb, sequenzielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine. Zusätzlich zeigen die Tschechen beim GTI-Treffen auch das Original des Fabia R5, kurz nach seinem ersten, erfolgreichen Renneinsatz.

Ein Bolide in Kombi-Form: Skoda zeigt auf dem 34. GTI-Treffen am Wörthersee (13. bis 16. Mai) den neuen Rallye-Wagen Fabia R5 als Kombi-Version
Ein Bolide in Kombi-Form: Skoda zeigt auf dem 34. GTI-Treffen am Wörthersee (13. bis 16. Mai) den neuen Rallye-Wagen Fabia R5 als Kombi-Version

Bis zu 200.000 Tuning- und Motorsportbegeisterte werden am Wörthersee erwartet. Als Veranstaltung für den Golf GTI begonnen, wurde das Treffen mehr und mehr zum VW-Fest, die Konzernmarken sind dort ebenfalls vertreten und stellen fast schon traditionell ihre jeweilige Interpretation eines Wörthersee-Sportwagen vor.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Erste Fahrt im neuen Škoda Superb

Italien – Erster Test

Man läuft im Testalltag nach dem mittlerweile tausendsten Artikel zu einem neuen Auto schnell Gefahr, das allseits beliebte Motor-Journalisten Bingo Spiel zu spielen. Gerade bei der Marke Škoda und dem neuen Superb war diese Gefahr wieder so richtig groß. Mein Kollege Sebastian Bauer saß mit mir in Italien im neuen Superb und wir waren uns einig, mit einem „simply clever“ Bingo-Bogen würde man aus den kommenden Fahrberichten zum neuen Škoda Superb ein unterhaltsames Spiel gestalten. Die Aufgabe, nun den neuen Superb zu beschreiben, ohne selbst in die Buzzword-Fallen zu tappen, war keine leichte.

Bemannte Raumfahrt

Erste Testfahrt im neuen Škoda Superb

testfahrt skoda superb

Aufgabe: Vermeiden Sie die Worte simply clever, Raumangebot und Volkswagen Passat, beschreiben Sie dennoch den Charakter des neuen Superb.

Um nicht gleich zum Start in die Buzzword-Falle zu tappen, erst einmal ein Detail von der Rücksitzbank. Man könnte natürlich sagen: So einen universalen iPad-Halter anzubieten, ja, Smartphones passen auch, wäre ganz schön clever, aber das ist zu nah am „simply clever“ Slogan von Škoda. Und natürlich könnte man dann sagen, aufgrund des Raumangebotes (möööp!) stellt man sich selbst ein Bein – denn, ein Tablet, montiert an der Kopfstütze des Beifahrersitzes, lässt sich von der Rücksitzbank aus kaum noch bedienen. Eben weil so viel Platz in Reihe zwei vorhanden ist. Škoda bietet also nicht nur den modularen iPad-Halter für die Kopfstütze an, sondern gleich auch noch die Möglichkeit, das Pad/Smarthpone im gleichen Halter nicht mehr an der Kopfstütze zu montieren, sondern in einer passenden Buchse in der hinteren Mittelarmlehne.

Einfach clever! (ups)

testfahrt superb

125 bis 280 PS – Superbes Angebot an Motoren

Der Erfolg der Marke Škoda (aktuell übertrumpft man sich von Quartal zu Quartal mit neuen Verkaufsrekorden) basiert schlicht auf guten Produkten. Kombiniert mit einem guten Design. Sachlich, aber nicht langweilig. Wer das Vergnügen hat, hinter einem neuen Superb auf der Autobahn herzufahren, der kommt nicht umhin, die Arbeit des Škoda-Designers Kaban zu loben. Seriös im Auftritt, aber dennoch sexy auf der Straße. Im dunklen Farbton eines Braunschwarz wird aus dem Superb eine wundervolle Fließheck-Limousine. Ich bin geneigt zu sagen: Der schönere Audi A5. Der elegantere A6. Der modernere A4. Der emotionalere VW Passat.

Wertig, ohne plump zu wirken

detailfoto skoda superb testfahrt

Das ordentliche Motorenangebot aus fünf Benzinern und drei Dieselmotoren mit einer Leistungsspanne von 125 bis 280 PS verleiht jedem Superb einen ganz eigenen Charakter. Der gefahrene 150 PS Diesel (2.0l TDI) und der ebenso gefahrene 220 PS Benziner (kennt man ähnlich aus dem VW Golf GTI) passen beide extrem gut zum Superb. Beide eint ein lockeres, geradezu leichtfüßiges Fahrverhalten. Der Superb wirkt auf jeder Ebene seiner neuen Modellgeneration wertig. Natürlich gibt sich der Innenraum keinen Schwächen bei Material oder Verarbeitung hin. Nichts wirkt nach „Low-Budget-Lösungen“. Dennoch, es fehlt irgendwie die „wohlige Schwere“ von Luxus-Limousinen.

Ein Blick in das Datenblatt klärt auf.

Trotz Wachstum in der Länge (+3 cm), in der Breite (+5cm) und beim Radstand (+8cm) ist der Superb je nach Motorisierung und Ausstattung ein echter Leichtfuß. Mit 1.485 kg wiegt der 110 PS Diesel kaum mehr als ein modernes Fahrzeug aus dem Kompaktwagen-Segment, obwohl man mit dem neuen Superb ein bis eventuell zwei Fahrzeugklassen darüber rangiert.

MQB

Der Superb basiert auf der jüngsten Ausbaustufe des Wolfsburger-Konzernbaukastens mit dem Namen: MQB. (Bingo?) Und teilt sich damit, wie der VW Passat (Bingo?) die gleiche Plattform, die auch der Volkswagen Golf besitzt. Allerdings dürfte mit dem Superb damit nun die maximale Ausbaustufe dieser Plattform erreicht sein.

Mehr als Pflicht

Das Raumangebot ist in dieser Klasse – Bingo – wieder einmal der Maßstab. Der Kofferraum will mit 625 Litern bereits in der Fließheck-Version vielen Kombis in diesem Segment das Fürchten lehren. Umgeklappt entsteht ein 1.760 Liter großes Abteil. Dank der großen Heckklappe lässt sich der so entstandene Laderaum zudem locker beladen.

So fährt sich der Škoda Superb

Handlich. Und im Falle des 220 PS starken Benziners richtig dynamisch. Dazu trägt auch das erstmalig angebotene aktive Fahrwerk bei. In fünf Stufen lassen sich die Dämpfer nun einstellen. Von eco bis sport, die hinterlegten Parameter der DCC getauften (dynamic chassis control) Fahrdynamikkontrolle sorgen für einen Charakterwechsel, der spürbar ist. Fiese Frostaufbrüche pariert der Superb am souveränsten im Comfort-Modus. Wer weniger Seitenneigung beim Auskosten der Querdynamik wünscht, der schaltet auf Sport.

Der 220 PS Turbo-Benziner wird mit dem 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe geliefert, trotzdem wiegt der Superb kaum mehr als 1.500 Kilogramm. Er nimmt es eben leicht. Das führt zu einem fröhlichen Handling.

Erstmalig bietet Škoda den 1.4 Turbo-Benziner mit Zylinderabschaltung an. Aus dem Vierzylindermotor wird so bei geringer Motorlast ein Zweizylinder. Mit einem kombinierten Normverbrauch von 4.8 Litern hinterfragt der 150 PS-Benziner die Notwendigkeit der Dieselmotoren.

skoda superb in fahrt

Fazit

Hightech-Fahrspaß

Das kann man vergessen. Man kommt einfach nicht umhin, die Schlagworte des „simply clever Bingos“ zu verwenden. Nicht wegen des obligatorischen Eiskratzers im Tankdeckel. Auch nicht, weil der Superb mehr Platz bietet als der Passat. Auch nicht, weil er der vermutlich der effizienteste MQB-Vertreter ist. Eher noch, weil der neue Superb eben auch der erste Vertreter aus dem VW-Konzern ist, dessen Multimedia-Einheit sowohl Android-Auto als auch Apple Carplay und Mirror-Link unter einer Oberfläche anbietet und zudem einen LTE-Router offeriert. Weil er eben mehr offeriert, als man erwartet.

Und von der Armada an Assistenz- und Sicherheitssystemen habe ich auch noch nichts gesagt. Einparken und Ausparken per Assistent? Natürlich.

Wie will man das alles denn anders umschreiben? Clever, einfach clever trifft es eben.

Der Superb wird es den Konzernbrüdern ordentlich schwer machen. Denn ganz egal, worauf man Wert legt, der Škoda Superb kann es. Er glänzt bei der Verarbeitung, beim Design, bei der Ausstattung und beim Angebot der Multimedia- und Assistenzsysteme. Einzig das LED-Licht wurde dem großen Tschechen vorenthalten.

Billig waren die Tschechen nie, aber mit dem Erfolg zieht auch der Preis an. Der Grundpreis von 24.950 € ist attraktiv – wer sich jedoch in der umfangreichen Preisliste bedient, der landet schnell in der Region oberhalb von 40.000 €.

 

 Linktipp: Autoblogger Jens Stratmann hat auch eine Meinung zum Škoda Superb. Bei Sebastian findet man das „Skoda-Bing“ zum Superb. Im Autohaus Wolfsburg ist Jens noch einmal zu Werke gegangen. Und das Auto-Journalisten-Bingo fand seinen Weg auch in die Autorevue.at. Und nicht verpassen sollte man Fabians Meinung zum neuen Superb

Škoda Superb

2.0 TDI 6-Gang manuell

Bauart 4-Zyl Reihenmotor, Turbo, Direkteinspritzer
Hubraum 1.968 ccm³
Leistung 150 PS / 3.500 – 4.000 U/min
Kraft 340 Nm / 1.750 – 3.000 U/min
Getriebe 6-Gang manuell
Antriebsachse Vorderachse
Länge, Breite, Höhe 4.861, 1.864, 1.468
Radstand 2.841
Leergewicht 1.485
 Wendekreis  11.1 m
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 8,8 sec
Normverbrauch  4.0 l/100 km
Basispreis 28.190 €
Testwagenpreis
Versicherung
KFZ-Steuer  –
Rabatt-Chance gering
Wiederverkaufswert hoch

KFZ-Versicherungsrechner

Foto-Galerie

Die Fotos in den kleinen Galerien stammen von Škoda, die restlichen Foto von mir. Disclosure: Škoda hat mich zum Event nach Florenz eingeladen und die Reisekosten übernommen.

News: Skoda Superb – Viel Platz in schöner Hülle

Der Skoda Superb galt bislang als preisgünstige, wenn auch etwas biedere Alternative zum VW Passat. Das Biedere weicht nun attraktiven Formen, moderne Technologien halten zudem Einzug. Die Preise bleiben günstig – zumindest wenn man sie mit dem Wolfsburger-Konzernwettbewerber vergleicht. Das ab Mitte Juni erhältliche Skoda-Flaggschiff kostet in Verbindung mit dem 92 kW/125 PS starken 1,4-Liter-Benzinmotor ab 24.590 Euro.

Der Limousine mangelt es im Gegensatz zu den zwei vorherigen Generationen nicht an gestalterischem Selbstbewusstsein. Mit ihrer breiten Front samt großem Kühlergrill, den auffälligen Scheinwerfer sowie den markanten Falzen auf der Motorhaube legt sie einen gelungen, stilsicheren Auftritt hin. Die Heckklappe ist nun einteilig gefertigt, das wirkt deutlich eleganter als zuvor.

Das Kofferraumvolumen (625 bis 1.760 Liter) macht den Betrachter fast sprachlos
Das Kofferraumvolumen (625 bis 1.760 Liter) macht den Betrachter fast sprachlos

Zwar nutzen Passat und Superb die gleiche Plattform, allerdings wurde sie für ihren Einsatz beim tschechischen Flaggschiff modifiziert. Der Radstand beträgt hier 2,84 Meter, acht Zentimeter mehr als beim Vorgänger und fünf Zentimeter mehr als beim Passat. Dazu kommen Zugewinne in Breite und Länge, so dass die 4,86 Meter lange Limousine reichlich Bewegungsspielraum für die Insassen bietet. Das Kofferraumvolumen (625 bis 1.760 Liter) macht den Betrachter fast sprachlos. Hat man den umklappbaren Beifahrersitz geordert (Option), lassen sich sogar Gegenstände bis 3,10 Meter Länge verstauen.

Das Motorenangebot besteht nun ausschließlich aus direkteinspritzenden Vierzylinder-Turbomotoren und stammt ebenfalls aus dem aktuellen Konzernportfolio. Es umfasst fünf Benziner (von 92 kW/125 PS bis 206 kW/280 PS) und drei Diesel (88 kW/122 PS bis 140 kW/190 PS). Die Kraftübertragung erfolgt mittels Sechsgang-Schaltgetriebe oder DSG (Sechs- oder Siebengang, Aufpreis: 2.000 Euro). Allrad (Aufpreis ca. 1.800 Euro) ist optional verfügbar.

Die ab Mitte Juni erhältliche dritte Generation der Mittelklasselimousine bittet mit großzügigen Platzverhältnissen und vor allem ansprechendem Design nicht nur die Wettbewerber wie Opel Insignia oder Ford Mondeo zum Tanz, sondern könnte auch in der Passat
Die ab Mitte Juni erhältliche dritte Generation der Mittelklasselimousine bittet mit großzügigen Platzverhältnissen und vor allem ansprechendem Design nicht nur die Wettbewerber wie Opel Insignia oder Ford Mondeo zum Tanz, sondern könnte auch in der Passat

Dabei muss es nicht immer Diesel sein. Der erstmals bei Skoda angebotene, 110 kW/150 PS starke 1,4-Liter-TSI mit Zylinderabschaltung (ATS) gibt den angenehmen Begleiter für entspannte Fahrer. Mit 250 Nm ist er zwar kein Durchzugwunder, aber mit ein wenig Schaltfreude lässt sich das in den Griff kriegen. Gleichmäßiges Dahingleiten im Drehzahlbereich zwischen 1.400 und 4.000 Umdrehungen goutiert das Triebwerk, in dem es zwei Zylinder stilllegt. Bis zu 0,5 Liter Sprit weniger auf 100 Kilometer soll so durch die Benzinleitungen fließen. Zur Entspannung trägt auch das sehr komfortabel abgestimmte Fahrwerk bei.

Die Anordnung der Instrumente sowie des Displays erfolgt nach bekannten und vertrauten Vorgaben. Digitaler Tacho oder anderer Spielereien gibt es nicht
Die Anordnung der Instrumente sowie des Displays erfolgt nach bekannten und vertrauten Vorgaben. Digitaler Tacho oder anderer Spielereien gibt es nicht

Die Verarbeitung der Materialien wirkt überdurchschnittlich und je nach Ausstattungsvariante – vier stehen zur Wahl – steht einem luxuriösen Reisen höchstens ein Blick in die Preisliste entgegen. Zwar ist die Active genannte Basisausstattung recht ordentlich, richtig komfortabel wird es erst mit den höheren Niveaus. Aufpreispflichtige Optionen wie für das nun üppige Arsenal an Assistenten, aber auch für Navigation, elektrisch zu öffnende Heckklappe oder Panoramadach sorgen für glänzende Augen des Händlers und lassen den Superb auch in dieser Hinsicht durchaus mit dem Passat konkurrieren.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

News: Skoda Superb – Höher positioniert

Die dritte Generation des Skoda-Flaggschiffs Superb will sich mit einem Gesamtpaket von üppigen Platzverhältnissen, geschärftem Design sowie modernen Triebwerken und Assistenzsystemen selbstbewusst von der Mittelklasse-Konkurrenz abheben. Der Superb wird in der neuen Generation nur wenig teurer: Die günstigste Variante kostet mindestens 24.590 Euro, dann mit dem 1,4-Liter-Turbobenziner mit 92 kW/125 PS.

Optisch setzt sich der Superb deutlich vom kleineren Octavia ab. Die breite Front samt großem Kühlergrill, serienmäßige LED-Scheinwerfer sowie markante Falze auf der Motorhaube vermitteln einen erwachsenen Auftritt. Die große Heckklappe schwingt weit auf, dahinter ist Platz für 625 Liter Gepäck. Legt man die Rücksitzlehnen um, steigt der Wert auf 1.760 Liter. Das Raumgefühl für die Insassen im nun 4,86 Meter langen Superb (plus 3 Zentimeter) ist noch großzügiger als im Vorgänger, dank einem Plus von 8 Zentimetern im Radstand und 4 Zentimeter in der Breite.

Das Motorenangebot umfasst fünf Benziner (92 kW/125 PS bis 206 kW/280 PS) und drei Diesel (88 kW/122 PS bis 140 kW/190 PS), die bis auf den Basisbenziner mit Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden können. Für die stärkeren Aggregate ist Allradantrieb eine Option. Der ab Ende 2015 erhältliche Superb GreenLine mit dem 88 kW/120 PS-Diesel soll lediglich 3,7 Liter/100 Kilometer verbrauchen.

Für den Superb sind diverse Assistenzsysteme erhältlich, unter anderem ein Park- und Spurhalteassistent, Abstandstempomat und Verkehrszeichenerkennung. Auch das adaptive Fahrwerk, neue Navigationssysteme oder die sogenannte Smartgate-Option zur Koppelung aller gängigen Smartphones kosten extra.

 

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Test: Škoda Octavia Combi RS

Pampersbomber gibt es viele, dito schick gezeichnete Kombis. Wer aber gerne Windeln oder anderes Ladegut im großen Stil transportieren möchte, ohne sich dabei unbedingt als Nutzlastoptimierer zu outen, greift zum Skoda Octavia Combi. Und als RS geht noch richtig schön die Post ab.

Ziemlich schnelle Freunde

Test: Skoda Octavia Combi RS

Kombiinteressenten haben meistens die Wahl zwischen praktischem Nutzwert, also Ladevolumen, und schickem Design. Schließlich sind beide Aspekte selten unter einem Karosserieblech vereint. Doch es gibt Ausnahmen wie den Skoda Octavia Combi RS. Der sieht nicht nur gut aus, der nimmt auch jede Menge Ladegut auf (610 bis zu 1.740 Liter). Als Sahnehäubchen  bietet der Lastenträger in der sportlichen RS-Version noch jede Menge Fahrspaß, zumal wenn er wie bei unserem Alltagstest-Fahrzeug, statt mit dem ebenfalls angebotenen Diesel, mit dem 2,0-Liter-TSI mit 162 kW/220 PS vorfährt.

Der Motor kommt auch beim Golf GTI zum Einsatz und ähnlich rasant wie beim Konzernbruder geht es auch beim RS zur Sache. Ein leichter Tritt aufs Gaspedal und die Maschine erwacht, zuerst recht leise, mit zunehmenden Druck aufs Pedal auch mit artgerechter Soundbegleitung. Natürlich bleibt es nicht bei dem akustischen Munterwerden: Die 220 PS stürmen los, mal eben bis 7 gezählt, hat man bereits die 100-km/h-Marke hinter sich, danach geht es ungehemmt weiter, auf der Autobahn ist bei Tempo 242 Schluss.

Drängler in Baustellenabschnitten bemerken vielleicht die zwei trapezförmigen Aufpuffendrohre sowie das RS-Logo. Nach der Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung sehen sie beide recht schnell in der Ferne entschwinden. Tjaaa, liebe Drängler, zur Info: RS steht für Rallye Sport und ja, die Auspuffendrohre sind echt. Ansonsten verfügt der Kraftprotz, den es auch als Limousine gibt, über die typischen Dynamik signalisierenden Attribute: schwarz hinterlegte Scheinwerfer, rot lackierte Bremssättel, markante Stoßfänger und Lufteintrittsöffnungen, 18-Zoll-Leichtmetallräder sowie einen Spoiler, der bei der Kombi-Version in der Dachkante integriert ist. Der mehr oder wenig gehaltenen martialischen Zutaten zum Trotz: Der Octavia wirkt weder aggressiv noch peinlich. Dieser Eindruck wird auch beim Betrachten des Interieurs bestätigt. Die Sportsitze sind nicht kariert, sondern in lebhaftem Schwarz gehalten und geben guten Halt. Edelstahl-Pedale sowie Sportlenkrad gehören ebenfalls zur Standard-RS-Ausstattung.

Mit dem Tschechen kann aber nicht nur schnell geradeaus fahren. Auch Kurvenräuber haben ihren Spaß. Das Fahrzeug lässt sich schnell und präzise durch Kehren lenken. Das Sechsgang-DSG übernimmt derweil harmonisch die richtige Gangwahl. Damit fahrerisches Können und die Gesetze der Physik nicht zu weit differieren, hat Skoda das ESP um die elektronische Quer-Differenzialsperre (XDS) erweitert. Sie ermöglicht mehr Traktion.

Auf die Frage, wie hoch denn der Verbrauch ist, kann man nur antworten: Kommt drauf an. Vollgasfahren auf der Autobahn lässt die Tanknadel natürlich schneller nach unten bewegen als gemächliches Cruisen. Aber selbst unter Volldampf stieg der Verbrauch nicht über 9,7 Liter, mit ein wenig Zurückhaltung – aber immer noch flott unterwegs – zeigt der Bordcomputer einen Wert von 7,5 Liter an, also gar nicht so weit weg vom Normwert mit 6,4 Litern. Wer es sparsamer mag, greift zum 135 kW/184 PS starken Dieselaggregat, das ebenfalls für den RS angeboten wird. Das aus dem Golf GTD bekannte Triebwerk hat einen Durchschnittsverbrauch von 4,6 Liter in der handgeschalteten Version, mit DSG sind es 5,1 Liter.

Zwar läuft der Octavia in der Skoda-Nomenklatura unter Kompaktmodell, tatsächlich gehört er aufgrund seiner Abmessungen eher zur Mittelklasse. Der Combi RS streckt sich auf 4,69 Meter Länge. Sowohl für Insassen als auch Gepäck steht also reichlich Platz zur Verfügung. Das macht ihn zu einem familien- beziehungsweise freizeittauglichen Begleiter. Wer sich für den Octavia Combi RS interessiert, muss mindestens 30.250 Euro investieren. Das DSG kostet 2.000 Euro Aufpreis. Ab Werk ist der RS unter anderem mit Bi-Xenonleuchten mit adaptiven Frontscheinwerfern, LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten, Klimaautomatik, Sportfahrwerk, Geschwindigkeitsregelanlage und beheizbaren Vordersitze ausgestattet.

Natürlich hat er auch das typische Skoda-Zubehör wie Eiskratzer im Tankdeckel, kleiner Mülleimer in der Seitenablage, Warnwestenhalter unterm Fahrersitz oder eine Steckhalterung fürs Smartphone in der Mittelkonsole an Bord. Und natürlich gibt es auch beim RS noch Individualisierungsmöglichkeiten. So zum Beispiel das Fahrerassistenzpaket „Business Traveller“ für 2.110 Euro. Es beinhaltet neben Navi, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und einem Gepäcknetztrennwand auch hilfreiche Assistenten, die sich um den Abstand oder das Fernlicht kümmern. Und ganz wichtig: Die Verkehrsschilder und hier besonders die runden, rot umrandeten mit Zahlen werden zuverlässig eingeblendet. Ein wichtiges Hilfsmittel, um bei aller Freude am Fahren die gesetzlichen Tempo-Vergaben nicht aus den Augen zu verlieren.

Skoda Octavia Combi RS – Kurzcharakteristik
Alternative zu: Seat Leon ST FR, BMW 328i Touring, Ford Focus ST Turnier
Sieht gut aus: von hinten, wenn man den Dränglern einfach wegfährt
Passt zu: Leuten, die gerne das Buch „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ lesen

Technische Daten:

Verkaufsstart:  im Handel!
Basispreis: 32.050 €
Motorleistung:  220 PS
Antrieb und Getriebe:  Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe
Beschleunigung:  7.1 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6.4 Liter / 100 km NEFZ-Norm
Höchstgeschwindigkeit:  242 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.690, 1.810, 1.450, 2.680 mm

 

leser-hinweis
Wenn es für den schnellen Octavia RS nicht reicht, wie wäre es dann mit einem Modellauto?

Škoda Octavia Combi

Modell Car World präsentiert:
modelcarworld skoda octavia combi

Skoda Octavia Combi Scout, met.-hellblau

Maßstab: 1:43 – Metall / Kunststoff – Fertigmodell
Abrex – Nr. 174412

Zum Webshop von Model Car World

Test: Škoda Rapid Spaceback

Wenn nach 14 Tagen im Test die größte Kritik in der Kladde zum Testwagen den Verstellmechanismus der Sitzlehne betrifft, dann könnte man der Vermutung unterliegen, hier hätte sich der Tester einen faulen Lenz gemacht. Aber dem war nicht so. Auf knapp 1.000 Kilometern wurde dem Škoda Rapid auf den Zahn gefühlt und dennoch bleibt am Ende nur die Wippentechnik zur Lehnenverstellun…

News: Skoda Yeti – Gut gealtert

Skodas Erfolgsmodell war lange Zeit simpel: Man nehme einen VW und mache ihn nicht nur ein wenig günstiger, sondern vor allem deutlich größer. Bei Octavia (Golf) und Superb (Passat) hat sich das bewährt. Beim Yeti sind die Tschechen einen anderen Weg gegangen: Das SUV ist eine halbe Nummer kleiner als sein Wolfsburger Pendant Tiguan. Und hat damit genau die richtige Größe.

Mit 4,22 Metern Länge ist der Yeti eher so etwas wie ein hochgebockter Golf; vom Tiguan trennen ihn rund 20 Zentimeter, weshalb er weniger Kompakt- als Mini-SUV ist. Ein Spannweiten-Verlust, der zu verkraften ist. Nicht nur, weil sich der Skoda so in engen Innenstädten leichter manövrieren lässt, sondern auch, weil er so praktisch konstruiert ist, dass er kaum weniger Innen-Raum bietet als sein größerer Cousin. Geschuldet ist das vor allem der vorbildlich variablen Rückbank. Die drei Sitzeinheiten lassen sich getrennt voneinander längs und quer verschieben, die Lehnen sind umklappbar und können in der Neigung verstellt werden. Der Kofferraum ist zwar kleiner als bei klassischen Kompakt-SUV, kann aber zu einem Laderaum von Lieferwagen-Ausmaßen umgebaut werden, wenn man das Fond-Gestühl komplett ausbaut und in der Garage zwischenlagert. Allerdings sind die Sitze relativ zierlich gebaut, zu dritt lässt es sich hinten kaum sitzen. Und wer in tiefen gemütlichen Kuschelpolstern versinken will, ist im Skoda ebenfalls falsch.

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Vorne herrscht ordentliches Raumgefühl auf Kompaktklasse-Niveau, wobei die relativ niedrige Sitzposition nicht jedem SUV-Fan gefallen muss. Zum Charakter des Yeti passt die Pkw-nahe Haltung aber, zeigt der Tscheche doch auch beim Fahren keine Geländewagen-Flausen. Schunkelfrei und ohne Seitenneigung gibt er den grundsätzlich eher straff abgestimmten, agilen Alltagswagen mit harmonischem Langstreckenfahrwerk und flotter Lenkung. Dazu gesellt sich im Testwagen ein ruhiger und ausreichend kraftvoller Turbobenziner mit 90 kW/122 PS – der stärkste Ottomotor für die frontgetriebenen Versionen des Skoda. Wer es eiliger hat als es das 1,4-Liter-Triebwerk erlaubt, muss eine der Allradvarianten mit bis zu 118 kW/160 PS wählen. Als Normverbrauch gibt der Hersteller 6,8 Liter Super an, was im Test bei gemäßigter Fahrweise nur knapp verfehlt wurde (7,3 Liter). Kein Traumwert, aber wenigstens ehrlich.

Eben diese Ehrlichkeit ist es auch im Kern, die den Yeti auch sechs Jahre nach seinem Debüt immer noch zu einem der besten kleinen SUV macht. Anders als jüngere Konkurrenzmodelle ist er kein oberflächlicher Lifestyler. Er setzt nicht nur auf einen modischen Auftritt, sondern vor allem auf innere Werte. Dabei überzeugen, wie erwähnt, Platzangebot und Variabilität, aber auch das Gesamtambiente. Alles ist gut verarbeitet, fühlt sich extrem solide und hochwertig an und verzichtet weitgehend auf Ornamente und Schnörkel – der bekannte VW-Konzernstil eben. Die leicht anglerwestenhafte Biederkeit typischer Skoda-Dreingaben wie dem Mülleimer in der Tür braucht es da gar nicht, um den Yeti zu einem der praktischsten Vertreter seiner Klasse zu machen. Lediglich die ein oder andere größere Ablage, etwa für die Brieftasche, vermisst man im Innenraum.

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Ein Schnäppchen ist das Skoda-SUV allerdings nicht. Die Preisliste weist 19.230 Euro für das Einstiegsmodell mit 77 kW/105 PS aus, unsere Testmotorisierung gibt es ab 21.430 Euro. Allerdings als „Active“-Modell mit lückenhafter Ausstattung. Empfehlenswerter ist das höhere Niveau „Ambition“ mit Klimaanlage, CD-Radio und Leichtmetallrädern – das treibt den Testwagenpreis auf 23.130 Euro. Zum Tiguan ist es dann nicht mehr sehr weit.

Wer ein kleines SUV mit Substanz will, sollte den Yeti auf die Auswahlliste nehmen. Mit rund sechs Jahren Bauzeit ist er zwar nicht mehr der Allerfrischeste, die gute Raumökonomie und der variable Innenraum gleichen aber locker aus, dass beispielsweise das Infotainment-System bereits leicht altmodisch wirkt. Den Allradantrieb kann man sich wie in dieser Klasse üblich als Flachlandbewohner getrost sparen und das Geld lieber in Ausstattung investieren – etwa in die Design-Extras des besonders hübschen zweifarbigen Sondermodells Monte Carlo (ab 24.230 Euro, 77 kW/105 PS). Dann schlägt der Yeti den VW Tiguan auch äußerlich locker.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Verkaufsstart für den Skoda Superb – Später günstiger

Kürzlich noch auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt, ist Skodas Flaggschiff Superb nun bestellbar. Zur Wahl stehen die drei Ausstattungslinien Ambition, Style und L&K und drei Motoren. Mindestens 28.290 Euro kostet der Superb Ambition mit einem 1,4 Liter großen Turbobenziner, 110 kW/150 PS und manuellem Sechsgang-Getriebe.

Ebenfalls ab Bestellstart steht der Superb mit 110 kW/150 PS großem 2-Liter-Diesel zur Verfügung (30.690 Euro). Alternativ zum Sechsgang-Getriebe ist dieser Motor auch in Verbindung mit dem Sechsgang-Direktschaltgetriebe erhältlich. Der 140 kW/190 PS starke Diesel mit DSG rundet das Selbstzünder-Angebot nach oben ab (34.290 Euro).

Voraussichtlich ab April werden weitere Modellvarianten folgen. Dann kann auch die Basis-Ausstattungslinie Active geordert werden. Motorseitig ergänzen zwei Benziner (1,4-Liter-TSI mit 92 kW/125 PS sowie der 2-Liter-TSI mit 162 kW/220 PS) sowie drei Selbstzünderversionen die Baureihe des Mittelklasse-Modells. Ebenfalls ab April ist der 1,6-Liter-Einstiegsdiesel mit 88 kW/120 PS erhältlich.

Insgesamt wird die dritte Generation des Skoda Superb in vier Ausstattungslinien sowie mit acht Motoren zu haben sein, die sich zum Teil mit dem Sechsgang-Direktschaltgetriebe und Allradantrieb kombinieren lassen. Das Einstiegsmodell in der Variante Active ist ab April für 24.590 Euro erhältlich.

Serienmäßig an Bord sind immer neun Airbags, Klimaanlage, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Berganfahrassistent, eine umklappbare Rücksitzlehne sowie ein Musiksystem.

Autor: Adele Moser/SP-X

Skoda Octavia RS 230: Der schnellste Tscheche aller Zeiten

Skoda legt im Juni eine leistungsgesteigerte Variante seines Kompakt-Sportlers Octavia RS auf. Die neue Top-Version heißt RS 230, wobei die Ziffern auf die Motorleistung von 169 kW/230 PS hinweisen. Im Standard-RS kommt der 2,0-Liter-Vierzylinderturbo auf 162 kW/220 PS. Durch die kleine Kraftspritze steigt die Höchstgeschwindigkeit der Limousine um 2 km/h auf 250 km/h – der bisher höchste Wert bei einem Serien-Skoda. Die Beschleunigung von null auf Tempo 100 dauert 6,7 Sekunden. Den Verbrauch nennt der Hersteller noch nicht, ebenso wenig den Preis, der aber bei knapp 32.000 Euro liegen dürfte.

Mit dem leistungsgesteigerten RS folgt Skoda dem Vorbild des technischen Verwandten VW Golf GTI, den es sowohl mit 162 kW/220 PS als auch in einer „Performance“-Version mit zehn Pferden mehr gibt. Der etwas kleinere und weniger geräumige Wolfsburger kostet 29.225 Euro beziehungsweise 30.400 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Premiere: Der neue Škoda Superb

Dschingis Khan trägt den Nerz nach innen!

Erste „Sitzprobe“ im neuen Škoda Superb

Den Nerz nach innen tragen. Ein Redewendung, die von der Bescheidenheit handelt. Wer mit seinem Wohlstand, seinem Luxus und seinem Niveau nicht protzt, der trägt den „Nerz nach innen“.

Der wirkliche Star des Abends.
Der wirkliche Star des Abends.

Und Dschingis Khan?

Moskau, Moskau, wirf die Gläser an die Wand … und? Gleich die richtige Melodie im Kopf? Man könnte es als zusätzliches Zeichen für das Selbstbewusstsein sehen, mit dem die Tschechen den neuen Superb präsentieren. Wenn Leslie Mandoki, der eigentlich als „Musical Director“ des Volkswagen Konzerns bislang für VW und Audi in Erscheinung trat, nun auch bei der Premiere des Flaggschiffes aus Mlada Boleslav die Bühne rockt, dann scheint sich das Ding mit der „Zurückhaltung“ nun endgültig erledigt zu haben. Ein Zeichen für die Qualität und den Anspruch des neuen Superb? Eventuell.

Ganz sicher ist: Der Škoda Superb war schon immer ein großes Auto. Jetzt ist er noch einmal gewachsen.

Der Superb nutzt den MQB des VW-Konzerns und ist unter dem Blech damit ein ganz enger Verwandter des neuen Volkswagen Passat. Und während dieser Vorzeige-Dienstwagen aus Wolfsburg schon nicht gerade klein ist, kann der Superb mit noch einmal 5 Zentimeter mehr Länge auftrumpfen. Das bekommen die Insassen zu spüren. Sein Schlagzeug hätte Leslie Mandoki bereits im Vorgänger unterbringen können. Aufgebaut im Fußraum von Sitzreihe 2. Locker. Der neue Superb gewinnt nochmal 8 Zentimeter hinzu und glänzt nun erst recht mit üppiger Raumfülle im Format XXL.

Das Fließheck des Superb sieht eher nach Stufenheck aus, aber Škoda wäre nicht die „praktische“ Schönheit aus Tschechien, wenn man nicht auf dem großen Heckdeckel bestanden hätte. Darunter ein Kofferraum mit 625 Liter Volumen. Dass die große Heckklappe auf Wunsch auch elektrisch aufschwingt – man hätte es sich denken können.

Der neue Superb fährt bei den Komfort-Features und den Assistenzsystemen das volle Konzern-Programm auf.  Adaptive Dämpfer? Gibt es. Dreizonen-Klima? Natürlich. LTE-Modem mit WLAN und Smart-Link Anschluss für Apple-Car Play und Android-Mirrorlink? Jawohl. Dazu clevere Ideen wie der verstellbare Tablet-Halter in der hinteren mittleren Armlehne.  Bei den Assistenzsystemen reicht das Paket vom Licht-Assistenten (inkl. Fernlicht-Maskierung) über Notbrems-Assistenten und Spurhalte-Assistenten bis hin zur Verkehrsschilderkennung.

Doch Škoda wäre nicht Škoda, würde man auf das Pflichtprogramm nicht noch die Kür aufsatteln: Der bereits obligatorische Eiskratzer im Tankdeckel? Logo. Aber wie wäre es mit einem Regenschirm in der Tür? Tropfsicher verstaut? Gute Idee? Dann wird es Ihnen gefallen, dass Škoda diese Idee gleich zweimal in den Superb gebracht hat. Was auch irgendwie logisch erscheint – ein so großes Auto? Das will man mit Freunden teilen – oder mit der Familie. Oder wenigstens mit der Sekretärin.

Prager Sitzprobe

Ja, ich saß im neuen Superb. Nein. Es gibt nur ein Bild, wie ich davor stehe. Der Andrang bei der Präsentation in der Heimat von Škoda war enorm. Und damit meine ich nicht einmal die Stars & Sternchen, die der Einladung gefolgt waren. Es waren die Journalisten und Automobil-Profis, die im Prinzip im Minuten-Takt durch die drei vorhandenen Superb geschleust wurden. Reinsetzen, anfingern, am großen Touchscreen des „Columbus“ Multimediasystems spielen, Tankdeckel auf, Tankdeckel zu, Kofferraum auf, Kofferraum zu.  Da blieb für ein „Shooting“ nicht wirklich Zeit.

Der erste Eindruck?

Dieser Superb wird es dem Passat richtig schwer machen. Aber nicht nur dem. Raumangebot und Verarbeitung könnten auch Audi A6-Fahrer schwach werden lassen. A4-Dienstwagenpiloten sowieso. Aber er kann sich auch als Konkurrent zum BMW 5er GT positionieren. Und wenn erst einmal der Kombi kommt, dann wird sich auch die Mercedes E-Klasse strecken müssen. Kurzum: Der neue Superb überzeugt in allen Belangen!

Komfortabel? Vermutlich. Großzügiges Platzangebot? Auf jeden Fall. Irgendwie schon Premium? Ja, irgendwie schon. Aber noch immer ein Škoda. Bescheidenheit nach außen, Luxus nach innen. Der neue Superb bleibt seinem Stil treu und trägt den Nerz nach innen.

premiere skoda prag03 flaggschiff neuer superb

Fakten: Markteinführung wird im Juni 2015 sein. Zum Start wird es 6 verschiedene Motoren geben. Dieselmotoren von 120 bis 190 PS und Benziner von 125 bis 280 PS. Einen Sechszylinder wird es nicht mehr geben, dafür sind 6-und 7-Gang-DSG sowie der 4×4-Antrieb früh erhältlich. Die Preise sind noch nicht bekannt. (Download technische Daten – klick !)

Schönstes Detail

Diese Motorhaubenfuge. Verläuft sie im Bereich des Scheinwerfers am Anfang noch vertikal – wie üblich – zieht sie sich in Richtung Windschutzscheibe in die Horizontale und lässt die Motorhaube damit plastischer wirken. Ein tolles Design-Element. Und es führt zu einer Motorhaube, die elegant nach oben und leicht nach vorne aufschwenkt. Toll!

premiere skoda prag 06 neuer superb
Wie hier die Motorhaubenfuge geführt wurde, wundervoll!

Kein so schönes Detail

Und das geht gar nicht: Im Bild die obere Halterung für die Sichtschutzrollos der hinteren Türen : Ein grobes Plastikdingens, frech vom Türrahmen weg stehend! Nicht schön!

premiere skoda prag02 flaggschiff 2 neuer superb
Hier soll das hintere Sonnenschutzrollo eingehakt werden.

 

Škoda – Noch immer ein Underdog? 

Bei der Marke Škoda kann man schon lange nicht mehr von einem „Underdog“ sprechen. Von einem sehr erfolgreichen Aufsteiger viel eher. Spätestens mit dem jüngsten Octavia und Fabia hat sich Škoda als dritte, wertige Konzernmarke etabliert und sich aus dem Schatten von Konzernmutter Volkswagen gestemmt.

Der Erfolg der Marke? Er rührt unter anderem daher, weil man mit einem Škoda die Qualität eines Volkswagen erhält, kombiniert mit dem sachlichen, unaufgeregten, aber technisch anspruchsvollen Design der Niedersachsen – und bei der Verarbeitung auf subtiler Schleichfahrt in Richtung Ingolstadt unterwegs ist. Und wer den neuen Superb erblickt, der könnte den Eindruck gewinnen, Škoda-Designchef Jozef Kaban habe das glücklichere Händchen im Konzern. Während man bei Audi krampfhaft technoiden-Premiumlook mit großen Kühlerschlunden kombiniert, zeigt der neue Superb, wie elegant ein Audi A6 ausschauen könnte, würde man den Tschechen das Design der Front überlassen.

 

Skoda Superb: Platz in Fülle und schöner Hülle

Bislang galt der Skoda Superb als die preisgünstige Alternative zur Konzernschwester VW Passat. Auf der Habenseite standen bei den seit 2001 erhältlichen zwei Modellgenerationen des Mittelklassefahrzeugs das üppige Platzangebot, die gute Verarbeitung sowie die solide Technik. Dass die Motoren sowie die Infotainmentsysteme nicht immer die allerneusten aus den VW-Regalen waren und dass das Design mehr der Nützlichkeit als einer eleganten Formensprache verpflichtet war, nahmen die meisten Kunden angesichts des guten Preis-Leistungsverhältnisses in Kauf.

Die dritte Generation, die in Deutschland ab Mitte Juni antritt, will nun mehr Eigenständigkeit sowie Selbstbewusstsein ausstrahlen und soll so auf Eroberungskurs gehen. 30 Prozent mehr Käufer wollen die Tschechen von ihrem Flaggschiff überzeugen, von dem sie bis heute über 700.000 Fahrzeuge verkauft haben.

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Fürs optische Selbstbewusstsein haben sich die Designer ins Zeug gelegt. Wie bereits die 2014-Genfstudie Vision C es angedeutet hat, ist nun Schluss mit verschobenen Proportionen, die eher an einen aufgepumpten Octavia erinnerten als an eine schicke Hülle denken ließen. Die breite Front samt großem Kühlergrill, auffällige Scheinwerfer sowie markante Falzen auf der Motorhaube vermitteln nun durchaus einen selbstbewussten Auftritt. Der Superb wirkt erwachsen, besonders die Seitenlinienführung mit ihrer nach hinten leicht abfallenden Dachhöhe setzt auf klassisches Limousinendesign. Die typische C-Form der Heckleuchten wurde beibehalten. Die serienmäßigen LED-Leuchten sind nun aber breiter und schmaler ausgeführt. Klassisch ist nun auch die einteilige große Heckklappe. Insgesamt sind Design-Ähnlichkeiten mit anderen Vertretern dieser Fahrzeuggattung – allen voran dem aus Wolfsburg –nicht zu übersehen.

Apropos Heckklappe: Diese schwingt weit auf – auf Wunsch auch elektrisch – und gibt den Blick in einen großen Schlund frei. Das Kofferraumvolumen beträgt 625 Liter. Legt man die Rücksitzlehnen um, steigt der Wert auf 1.760 Liter. Nicht schlecht für eine Limousine. Hat man den umklappbaren Beifahrersitz an Bord (Option) lassen sich sogar Gegenstände bis 3,10 Meter Länge verstauen. Da bleibt die Frage, ob man noch den Kombi braucht, der im Herbst debütiert. Tatsächlich rechnen die deutschen Skoda-Verantwortlichen damit, dass der Anteil der Kombi-Variante sinken wird. Bislang entschieden sich hier zu Lande mehr als 90 Prozent der Käufer für die Lastenversion.

Wie gehabt gibt es auch bei der neuen Superb-Generation enge verwandtschaftliche Technikbeziehungen zum VW Passat. Neu ist allerdings, dass der Superb nicht als Resteverwerter genutzt wird, sondern die aktuelle Technik wie zum Beispiel die Motoren aus dem modularen Querbaukasten des Konzerns nutzen kann.

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Das Motorenangebot besteht ausschließlich aus direkteinspritzenden Turbomotoren. Es umfasst fünf Benziner (von 92 kW/125 PS bis 206 kW/280 PS) und drei Diesel (88 kW/122 PS bis 140 kW/190 PS). Bis auf den Basisbenziner steht für jedes Aggregat ein DSG zur Wahl. Sowohl bei den Benzinern als auch bei den Selbstzündern können die 110 kW/150 PS starken Aggregate sowie die jeweils stärkste Motorisierung mit Allradtechnik kombiniert werden. Sparmeister ist der ab Ende 2015 erhältliche Superb GreenLine. In Verbindung mit dem 88 kW/120 PS-Diesel benötigt diese verbrauchsoptimierte Variante nur 3,7 Liter (CO2-Ausstoß: 95 g/km).

Bei der Plattform greifen die Skoda-Ingenieure ebenfalls auf das Angebot des modularen Querbaukastens zurück. So nutzen Passat und Superb die gleiche Basis, allerdings wurde sie für ihren Einsatz beim tschechischen Flaggschiff modifiziert. Der Radstand beträgt hier stolze 2,84 Meter: Das sind 8 Zentimeter mehr als noch beim Vorgängermodell und immerhin 5 Zentimeter mehr als beim Passat.

Der längere Radstand lässt es erahnen: An Raumgefühl sowie Beinfreiheit wurde nicht gespart. Trotz der leicht abfallenden Dachlinie sitzen auch im Fond langgewachsene Passagieren ohne Probleme. Dank einem Plus von 4 Zentimeter in der Breite ist auch für die langen Lümmel von der Bank reichlich Bewegungsspielraum für die Extremitäten gegeben. Hier hängt der 4,86 lange Superb (plus 3 Zentimeter) nicht nur die konzerneigenen Wettbewerber locker ab, auch die externen wie Ford Mondeo oder Opel Insignia haben ein Nachsehen. Selbst Fondnutzer im 5er BMW oder Mercedes E-Klasse werden neidisch sein. Und wer richtiges Chauffeurs-Gefühl erleben möchte: Der Beifahrersitz lässt sich von hinten elektrisch für noch mehr Platz verschieben.

Bei der statischen Präsentation konnte man nicht nur das luftige Raumgefühl testen, sondern sich auch an edlen Materialien freuen: Leder, Chrom, Klavierlack, die individuell veränderbare Ambiente-Beleuchtung oder eine Dreizonen-Klimaanlage sorgen für Wohlfühlatmosphäre. Natürlich sind diese Zutaten nicht für die wieder knapp 25.000 Euro teure Basisversion erhältlich, sondern den höheren und teuren Ausstattungsvarianten vorbehalten. Das gilt auch für die nun erstmals für den Superb angebotenen Assistenzsysteme – darunter einen Park- und Spurhalteassistenten sowie Adaptive Cruise Control (ACC) und Verkehrszeichenerkennung. Auch das adaptive Fahrwerk, die neuen, modernen Navigationssysteme oder die sogenannte Smartgate-Option zur Koppelung aller gängigen Smartphones kosten extra.

Serienmäßig aber immer an Bord sind einige der „Simply-Clever“-Zutaten. Dazu zählen der bekannte Eiskratzer im Tankdeckel und eine Taschenlampe im Kofferraum. Und es gehören zwei in den vorderen Türen untergebrachte Regenschirme zum praktischen Zubehör.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

Countdown: Der neue Škoda Superb

Am 17.Februar (morgen!!) stellt Škoda in Prag den neuen Superb vor. Das Flaggschiff der Tschechen wird, so darf man es erwarten, rein optisch viel von der Studie „Vision C“ haben. Der Innenraum dürfte, auch das darf man erwarten, die Grenzen des Segments wieder sprengen. Der Škoda Superb baut auf dem Volkswagen Passat auf, wird jedoch mit mehr Radstand in den Markt kommen.

Eleganter Tscheche

War der aktuelle Superb vor allem einer, der seinen Nerz nach innen trug, wird man dem neuen Superb ein wenig mehr „Noblesse“ gönnen. Vermutlich schon beim äußeren Auftritt.

Mit einem kleinen Videofilm will Škoda die Spannung auf die morgige Premiere weiter steigern. Details des neuen Flaggschiffs sind zu erkennen – das Gesamtbild folgt dann morgen.

Wir werden live aus Prag berichten.

 

Skoda Fabia 1.2: Das Sowohl-als-auch-Auto

Wir alle müssen täglich Kompromisse machen, in Job, Familie, Freundeskreis. Alles andere wäre einem harmonischen Zusammenleben nicht zuträglich. Auch die Entwickler des Skoda Fabia standen vor der Herausforderung, in der dritten Generation des Kleinwagens Gegensätzliches zu vereinen. Den Fabia dynamischer zu machen als den allzu braven Vorgänger, zum Beispiel, ihn gleichzeitig aber mindestens genauso praktisch zu belassen. Sowohl dem Anspruch der aufstrebenden Marke Skoda gerecht werden, als auch den Fabia nicht zu stark gegen den VW Polo aus dem Mutterkonzern positionieren. Sowohl die junge Kundschaft mit Individualisierung und Konnektivität zu locken, als auch die alte damit nicht zu verschrecken.

Zu großen Teilen ist den Entwicklern dies gelungen. Beispielhaft können hierfür das recht straffe Fahrwerk und die komfortabel-direkte Lenkung stehen, sie bieten für das Einsatzgebiet des Fabia einen exzellenten Mittelweg: Dynamische Handlichkeit in der Stadt, gleichzeitig aber ausreichend Komfort, um auch mal längere Strecken zurückzulegen.

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Vorteilhaft haben sich auch die oft in Konkurrenz zueinander stehenden Disziplinen Design und Platzverhältnisse entwickelt. Die knapp vier Meter lange Karosserie ist schärfer geschnitten, statt retro-chic wirken Front und Heck jetzt markant. Für nicht ganz billige 920 Euro steht die modische Kontrastlackierung (Dach, Außenspiegel, A-Säulen, Felgen) in weiß, schwarz oder silber in der Preiseliste. Durch neun Zentimeter mehr Breite und drei weniger Höhe steht der Fünftürer satter auf der Straße. Und obwohl der neue Fabia fast genauso lang ist wie sein Vorgänger, gewinnt der Innenraum an Platz.

Der getestete 66 kW/90 PS starke Turbo-Benziner (ab 13.740 Euro, Testwagenpreis: 16.920 Euro, Ausstattung „Style“), der auch im VW Polo zum Einsatz kommt, liegt im Leistungsportfolio der angebotenen Benziner und Diesel etwa in der Mitte und ist – was das Vorankommen angeht – ein adäquater Motorisierungs-Mittelweg. Kommt er aus dem Drehzahlkeller nur lahm, sind Punch und Elastizität jenseits des Turbolochs für die allermeisten Lebenslagen absolut ausreichend.

Als Spaßmacher geht der Vierzylinder nicht durch, auch nicht an der Tankstelle: Gut sieben Liter konsumierte unser Testwagen im Durchschnitt, vom Hersteller angegeben sind 4,7 Liter. Einschränkend sei gesagt: Zum einen wird der Fahrer dazu verleitet, öfter mal herunterzuschalten und die Gänge höher auszufahren, gerade weil der Fabia im höheren Drehzahlbereich besser durchzieht. Zum anderen verlangen Verbraucher, wie die extrem feuernde Heizung in den sehr bequemen Sitzen, im Winter natürlich ihren Anteil.

Womit wir im Innenraum wären. Der ist in der neuen Generation stilsicher gestaltet, zumindest in der höchsten Ausstattung „Style“, in der der Testwagen vorfuhr (16.920 Euro). Individualisierungsmöglichkeiten gibt es auch hier, zum Beispiel kann man ein eigenes Foto als Dekorfolie auf das Handschuhfach aufbringen lassen. Zum VW Polo bleibt der Fabia mit mehr Hartplastik-Anteil auf Abstand. Und auch die Anmutung insgesamt – von der Dämmung (laute Fahrgeräusche) bis zur Verarbeitung (klappernde Türverkleidung in unserem Testwagen) – wirkt wie ein Kompromiss zwischen Können und Kosten.

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Den augenscheinlichsten Kompromiss ist Skoda beim Fabia in Sachen Navigationssystem eingegangen. Nur drei Prozent der Fabia-II-Käufer orderten das festeingebaute Amundsen-System, das derzeit nicht für den Fabia III bestellbar ist. Die laut Skoda „kostengünstigere, vielseitigere und aktuellere“ Alternative: Das Smartphone des Fabia-Fahrers wird per USB-Kabel dem Auto verbunden, das System „Mirror Link“ spiegelt die 80 Euro teure Navi-App „Sygic“ (und natürlich weitere Applikationen) auf den Bord-Bildschirm. Voraussetzung hierfür ist das mit 650 Euro Aufpreis (220 Euro bei „Style“) nicht ganz günstige und erst ab der zweiten Ausstattungsstufe überhaupt zu ordernde Infotainmentsystem „Bolero“. Derzeit funktioniert es nur mit einem einzigen Telefon, dem HTC One. Google Auto und Apples Carplay sollen irgendwann folgen.

Für den Test stellte Skoda ein HTC zur Verfügung. Die Verbindung zeigte allerdings einige Kinderkrankheiten. Ein Beispiel: So ließ sich die Navi-App zwar im Stand über den 6,5-Zoll-Touchscreen programmieren, sobald sich der Wagen in Bewegung setzte, verschwand die Karte und ein schwarzer Bildschirm zeigte „App während der Fahrt nicht verfügbar“. Nicht so richtig sinnvoll, gibt auch Skoda zu und versichert, dass es sich um einen Fehler auf der Seite des Smartphone oder der App handelt. Normalerweise werde die Karte mit den Richtungsanweisungen natürlich auch während der Fahrt weiter angezeigt.

Laut Skoda ist ein ähnlicher Fehler bisher noch nicht aufgetreten, er illustriert allerdings beispielhaft eine Sorge, die nicht wenige Autofahrer umtreibt, die keine Digital-Natives sind und ihr Smartphone neben dem Telefonieren hauptsächlich für Fotos, What’s-App-Nachrichten und Emails nutzen: Funktioniert das alles wirklich und ist das nicht schrecklich kompliziert? Übrigens: Künftig wird im Fabia auch wieder ein festeingebautes Navi angeboten.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Neuer Skoda Superb: Auf dem Weg nach oben

Der Skoda Superb kommt in diesem Jahr in der dritten Generation auf den Markt. Nun zeigt der Hersteller zum ersten Mal ein Bild des Innenraums. Die Ähnlichkeit zum VW Passat aus dem Mutterkonzern ist unverkennbar. Beim Autosalon in Genf (5. bis 15. März) feiert das größte Modell des tschechischen Autobauers Premiere.

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Nicht nur die Cockpit-Architektur des Mittelklasse-Modells, das als Limousine und Kombi angeboten wird, gleicht der des Wolfsburger Bestsellers. Auffällig ist zum Beispiel die breit bauende Mittelkonsole mit dem großen Bildschirm, die sich – nach Art der Premium-Mittelklasse-Modelle – mit Ablageflächen bis zwischen die Sitze zieht. Hochwertig anmutende Materialien wie Klavierlack- oder Chromoberflächen lassen den Innenraum edel wirken. Skoda verspricht auch verbesserte Raummaße in dem bisher bereits großzügig geschnittenen Innenraum.

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Dass das Außendesign des Superb progressiver sein wird als das bisher eher brav und sachlich gezeichnete Modell, kündigten die Tschechen bereits im vergangenen Jahr in der Schweiz mit ihrer Studie „Vision C“ an. Vom stilistischen Vorboten könnte der neue Superb Designdetails wie den flachere Grill, die stärker konturierte Motorhaube oder die schärfer geschnittenen Scheinwerfer übernehmen. Hierzu gibt es allerdings noch kein offizielles Foto.

Der Superb ist schon seit Jahren ernstzunehmender Gegner des VW Passat. Vor allem was das Platzangebot angeht, musste sich der bisher 4,84 Meter lange Kombi auch vor teureren und höher positionierten Wettbewerbern bisher nicht verstecken.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Skoda mit sieben Sondermodellen: Viel Ausstattung für Kleine und Kompakte

Skoda legt eine Familie üppig ausgestatteter Sondermodelle auf. In der „Edition“-Ausführung sind ab sofort die Kleinwagen Fabia und Fabia Combi, die Kompaktmodelle Rapid, Rapid Spaceback, Octavia, Octavia Combi und Yeti zu haben. Günstigste Variante ist der Fabia Edition, der für 14.790 Euro unter anderem DAB+-Radio, Gepäcknetz und ein Ablagepaket bietet. Für den Antrieb sorgt in der günstigsten Ausführung ein 44 kW/60 PS starke Benziner, darüber hinaus stehen auch sämtliche anderen Motoren der Baureihe zur Wahl. Den Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf der Extras gibt der Hersteller mit 750 Euro an. Wer zusätzlich für 550 Euro das „Komfortpaket 120“ mit Klimaautomatik, Parksensoren für das Heck und beheizbaren Vordersitzen ordert, steigert den Preisvorteil laut den Tschechen auf 1.570 Euro.

Mit den insgesamt sieben Sondermodellen feiert die VW-Tochter zwei wichtige Jahrestage der Firmengeschichte. Vor 120 Jahren begannen die Markenväter Laurin und Klement mit der Produktion von Fahrrädern und Motorrädern, zehn Jahre später startete die Autoproduktion.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Neues Skoda-SUV: Großer Tscheche kommt 2016

Das von Skoda angekündigte große SUV wird voraussichtlich 2016 auf den Markt kommen. Wie die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ erfahren haben will, soll der oberhalb des Yeti rangierende Geländewagen auf dem neuen VW Tiguan basieren, der allerdings schon in diesem Jahr zu den Händlern rollt.

Den Tiguan übertrifft der noch namenlose Viertürer mit seinen 4,60 Metern dabei um zehn Zentimeter. Sein Kofferraum bietet zwischen 500 bis 1.800 Liter Platz für Gepäck. Wie der Wolfsburger soll auch der Skoda als Extra über zusätzliche Klappsitze verfügen und damit Platz für bis zu sieben Passagiere haben.

Für den Antrieb stehen zum Start je zwei Benziner mit 103 kW/140 PS sowie 132 kW/180 PS und Diesel mit 110 kW/150 PS bzw. 135 kW/184 PS zur Wahl. Die schwächeren Versionen kommen mit Frontantrieb, die stärkeren verfügen über Allradantrieb.Die Preise liegen auf dem Niveau des neuen Superb und werden also voraussichtlich bei 25.000 Euro starten.

Autor: Adele Moser/SP-X