Kompakter Unbekannter: Mitsubishi Compact-SUV

Bislang ist es noch nicht viel, das uns die Japaner vom Mitsubishi Compact-SUV zeigen. Ein dunkles Foto, das war es dann auch schon. Doch die britische Kollegen von „Autoexpress“ meinen, hier den neuen Mitsubishi Eclipse SUV erkannt zu haben, der gegen Nissan Qashqai und den bald neu kommenden Skoda Yeti antreten soll. Wirklich klar scheint nur, dass der SUV in Genf gezeigt wird und der erste Vertreter einer neuen Mitsubishi-Fahrzeuggeneration sein soll.

Die Japaner sind gerade richtig in Fahrt: Der Mitsubishi Outlander PHEV ist ein großer Erfolg, der Pajero ist seit Jahren in der Klasse der waschechten Geländewagen eine feste Größe und nun kommt der Mitsubishi Compact-SUV. Er will im immer noch stark boomenden Segment der SUV dort ansetzen, wo der ASX bislang sein Haupt-Arbeitsfeld hatte. Und es wird auch höchste Zeit für die Japaner, schließlich hat die Konkurrenz ihre Kompakt-SUV längst aufgefrischt oder komplett neu entwickelt, wie man am Seat Ateca oder – am Hauptkonkurrenten – Nissan Qashqai sehen kann.

Möglicher Name des Compact-SUV: Eclipse SUV

Feste Größe in Mitsubishis SUV-Programm: Der Outlander PHEV.

Der Mitsubishi Compact-SUV ist zwar noch kaum zu erkennen, doch man kann bereits einiges ableiten. So etwa die hohe Sitzposition und die erhöhte Bodenfreiheit. Mit seinem Coupé-artigen Heck weckt er zudem Rückschlüsse zum Honda C-HR, soll sich von seinem Design her aber am Mitsubishi XR Concept orientieren, das 2015 in Genf vorgestellt wurde. Das bedeutet auch, dass uns eine kantige Front erwartet, die das neue Selbstbewusstsein der Japaner ausdrücken soll.

Wie es heißt, sollen die Entwickler zudem stark am Innenraum gearbeitet haben. Ein klar gestaltetes Armaturenbrett mit hochwertigen Materialien soll nicht mehr nur den Premium-Mitbewerbern vorbehalten bleiben. Zudem soll ein neues Infotainment Einzug halten, das einen Bildschirm im BMW-Stil bereithält, der wie ein Tablet freisteht. Hier sollen bald klare Grafiken, Apps und ein kapazitiver Touchscreen für neue Bedienfreuden sorgen. Abseits davon, soll der Innenraum – trotz abfallender Dachlinie – geräumig ausfallen und sich am Qashqai orientieren.

Bekanntes unter der Haube des Mitsubishi Compact-SUV

Der Mitsubishi ASX bekommt einen kompakten Bruder in Form des Eclipse SUV. So könnte der Neue zumindest heißen.

Wie die britischen Kollegen darüber wissen wollen, soll der Mitsubishi Compact-SUV einen 1.5 Liter Benziner bekommen, der seine Kraft über ein CVT-Getriebe an alle vier Räder überträgt. Seine Leistung dürfte bei rund 120 PS und 200 Nm liegen. Daneben darf man wohl einen 2.2 Liter Diesel mit Sechsgang-Handschaltung erwarten. Als Basis wird dem Compact-SUV eine verkürzte Outlander-Plattform dienen, die durch den Einsatz neuer Materialien kürzer und leichter, dafür aber steifer ausfällt. Im Zusammenspiel mit einer Multi-Lenker Hinterachse, einem straffen Fahrwerk und einer knackigen Lenkung könnte der neue Mitsubishi Compact-SUV zum Chefdynamiker der Klasse werden.

Quelle: Mitsubishi | autoexpress.co.uk

News: Nissan steigert Absatzzahlen in Europa

Nissan kann deutschlandweit mehr als 5.200 Neuzulassungen im Januar verbuchen. Punkt. Aber in welchem Verhältnis steht diese Zahl? Ist das viel? Wenig? Es geht so? Nun, im Januar ist Nissan damit wieder die klare Nummer eins unter den japanischen Automobilmarken in Deutschland. Dennoch sanken die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent. Doch das liegt vor allem daran, dass dieser ein sehr starker Monat war. Welche Modelle bilden das Fundament des Japaner und wie ist der Trend bei ihnen zu verbuchen?

Zum Anfang des Jahres 2016 gönnt sich Nissan zunächst noch eine kleine Verschnaufpause, wenn man das so sehen möchte. Der zum Vergleich herangezogene Januar des Jahres 2015 war ein ungewöhnlich starker Monat, sodass mit rückläufigen Zahlen im diesjährigen Januar zu rechnen war. Aber mit einer erneute Steigerung des Marktanteils ist im weiteren Jahresverlauf eindeutig zu rechnen, schließlich beginnen die Japaner gerade den Start einiger neuer Modelle, wie etwa dem Nissan Navara.

Das zeigt sich allein schon am durchschnittlichen Marktanteil. Im vergangenen Jahr lag er bei 2,1 Prozent und schafft es im Januar sich um 0,3 auf insgesamt 2,4 Prozent zu steigern. Hier ist aber der erwartete Aufschwung durch neue Modelle noch nicht mit inbegriffen. Doch Nissan verlangt keine Wunder, sondern will seinen Markenanteil in Deutschland sukzessive ausbauen. Das kann mit dem Anteil leichter Nutzfahrzeuge gezeigt werden: Im Vergleich zum Januar 2015 wurde der Markt anteil um 0,5 auf 2,5 Prozent gesteigert. Verkauft wurden also insgesamt 431 Nissan Nutzfahrzeuge. Einen Löwenanteil von fast einem Drittel macht aber der Crossover Nissan Qashqai aus. 1.800 Exemplare setzten die Japaner im diesjährigen Januar ab. Weitere Säulen sind der Nissan Micra mit 950 Neuzulassungen, sowie der Nissan Juke mit 850 neu angemeldeten Exemplaren.

Einen kleinen Aufschwung lässt auch die Prämie für Elektrofahrzeuge erwarten. Schließlich spielt Nissan eine Vorreiterrolle bei emissionsfreien Autos. So zählt der Nissan Leaf zu den meistverkauftes E-Auto der Welt. Zudem befindet sich noch der vollelektrische Transporter e-NV200 im Portfolio und könnte, zusammen mit dem elektrischen Kompaktmodell, eine kleine Absatzsteigerung durch die Prämie verbuchen.

Galerie: ABT Sportsline auf der Essen Motorshow 2015

Drei Modelle stehen im Scheinwerferlicht der Kemptener auf der Motorshow in Essen 2015

Der Volkswagen Passat, als „Vertreters feuchter Traum„, eine grell folierte RS3-Variante mit mehr Dampf als erlaubt und ein Golf mit zwei Türen. Stopp. Ein Audi TT mit Druck, meine ich natürlich.

ABT Sportsline Passat

Alles zum derben Volkswagen Passat findet ihr in unserem Artikel zum Vertreter-Traum aus Genf“ – einfach nach dem klick! Motorshow Essen 2015 017 Abt Sportsline  Motorshow Essen 2015 019 Abt Sportsline Motorshow Essen 2015 020 Abt Sportsline  Motorshow Essen 2015 022 Abt Sportsline Motorshow Essen 2015 023 Abt Sportsline Motorshow Essen 2015 024 Abt Sportsline

ABT RS3 – 450 PS!

450 PS und 550 Nm presst der Kemptener Tuner aus dem 5-Zylinder Triebwerk.

Nach einem Termin bei ABT  im Allgäu bringt der ehedem eher inkognito auftretende RS3 nun auch eine maßgeschneiderte Optik an den Start.

Bei der Außenfolierung dominiert ein mattes Rot mit samt glänzenden Perleffekten und einem schwarz abgesetzten Heckbereich. Dazu setzt das Interieur, das großzügig mit schwarzem Alcantara überarbeitet wurde, spannende Kontrastpunkte. In Silber gehaltene Nähte und farblich korrespondierende Teile in Carbon-Optik, die in dieser Umgebung eine optimale visuelle Wirkung entfalten – als wären sie Exponate einer Kunstausstellung – agieren als sportliche Akzente. Die Komponenten erstrecken sich dabei auf Türeinstiegs- und Zierleisten, Sitzverkleidungen, Mittelkonsole und Sitzschalen, die überdies alle auch das ABT-Logo tragen.

Bei den Rädern macht ABT seiner Historie als ehemalige Schmiede alle Ehre. Die 19 Zoll große ER-F ist nämlich ein echtes „Forged Wheel“. Vorteile der Schmiedefelge im Vergleich zur Gusstechnik: ein besonders dichtes Materialgefüge, das deutlich stabilere und damit auch leichtere Felgen ermöglicht. Dazu passend trägt der durch ABT Power S auf rund 450 PS/ 331 kW erstarkte RS3 450 Individual traktionsstarke Reifen der Größe 235/35 ZR19 aus dem Hause Continental. Federn sorgen für rund 30 Millimeter mehr Tiefgang an der Vorder- und 25 Millimeter mehr Tiefgang an der Hinterachse, zusammen bedeutet dies eine deutlich verbesserte Fahrdynamik. Neben dem eigens entwickelten Steuergerät ABT Engine Control kommen als flankierende Performance-Maßnahmen übrigens ein großer Ladeluftkühler und eine Sportabgasanlage mit vier, schwarz verchromten Endrohren und einem Durchmesser von 102 Millimetern zum Einsatz.

Und sollten all diese Superlative dem einen oder anderen Kunden noch nicht einzigartig genug sein, bietet das 2015 gestartete Programm von ABT Individual eine Fülle von wirklich einzigartigen Optionen. So wird der RS3 endgültig einer wie keiner.

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400 PS im Edel-Golf-Coupé

Leistungshungrige, denen selbst die 310 PS / 228 kW im neuen Audi TTS nicht reichen könnten, ist ab sofort genussreich zu helfen. Die Äbte zeigen Erbarmen mit den vermeintlich Schwachen und helfen mit einer XL-Leistungsspritze auf 370 PS/ 272 kW oder gar 400 PS/ 294 kW aus. „Gleichzeitig erhöhen wir das maximale Drehmoment von 380 auf bis zu 480 Nm“, erläutert CEO Hans-Jürgen Abt begeistert. Den passenden Gegenspieler in Form einer 6-Kolben-Sportbremsanlage für die Vorderachse haben die Allgäuer gleich mit entwickelt. Sollte im TT nur das Basistriebwerk mit 230 PS / 169 kW installiert sein, ist das auch kein Problem: Hier schenkt ABT Power 310 PS / 228 kW und ein Drehmoment von 440 statt 370 Nm ein.

Selbst durch Kurven lässt sich der ABT TT übrigens nur marginal abbremsen – wozu gibt es schließlich das ABT Sportstabilisatoren-Set. Spurverbreiterungen um 24 oder 30 mm setzen zusätzlich dynamische Akzente – auch optisch. In puncto „perfect look“ haben die Allgäuer jedoch noch weit mehr zu bieten. Ganz neu etwa Vollfolierungen in Glanz, Matt, Pearl oder Metallic. Außerdem verleiht ABT Sportsline dem kantigen „TT-Gesicht“ durch einen Frontschürzenaufsatz mit abgesetzter Spoilerlippe noch mehr Dramatik. Speziell designte Spiegelkappen komplettieren die Frontansicht. Wer den ABT TT im Rückspiegel sieht, kann meist wenig später auch dessen neu gestaltetes „Hinterteil“ bewundern. Durch den feststehenden Heckflügel und den Schürzeneinsatz mit abgesetztem Mittenbereich wirkt das Fahrzeug insgesamt deutlich „raciger“, was der ABT Endschalldämpfer mit seinen vier schwarz verchromten Endrohren zusätzlich unterstreicht. Zudem ist ein Hosenrohr mit Sportkat und ECE-Zulassung erhältlich.

An der perfekten Verbindung zwischen Asphalt und Fahrzeug arbeiten Leichtmetallfelgen im neuen ABT FR-Design oder wahlweise auch die Räder DR, ER-C und CR – je nach Modell in 18, 19 oder 20 Zoll mit Continental-Hochgeschwindigkeitsreifen.

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Alle Fotos: SB-Medien / Stefan Baldauf

Versicherungsbetrug?: Wie DirectLine die Autoblogs mißbraucht!

Jedes Jahr kann man, pünktlich bis zum 30. November, die eigene KFZ-Versicherung kündigen. Seit ein paar Jahren nutzt der Budget-Versicherer DirectLine diesen Zeitpunkt, um ganz gezielt – aber auch ganz günstig – für Werbung zu sorgen. 

Versicherungsbetrug?

Auto-Blog des Jahres? Oder doch nur ein Linkbait, der zur Farce wurde?

Die Wahl zum Autoblog des Jahres fällt – glaubt man den Ausführungen der Verantwortlichen aus der PR-Agentur, die von der Versicherung beauftragt wurden, – nur „zufällig“ mit dem Stichtag für die KFZ-Versicherung zusammen. Man wolle der Blogosphäre nur etwas Gutes tun.  Ich zitiere aus einer eMail an mich: „das Projekt ist seit jeher ein von allen Seiten als Investment in die Stärkung der sehr agilen und hochwertigen Auto-Bloggerszene gedacht.“

Genau. Und dass 15 Auto-Blogger in der eigenen Zielgruppe massiv für eine Autoversicherung trommeln, immerhin will ja jeder gewinnen,  fällt nur zufällig mit dem 3o. November zusammen. Verstehe.

In diesem Jahr wurde die Wahl zum Autoblog auch wieder von Motor-Talk unterstützt. Mit der PR-Macht der großen MT-Community wurde die Wahl in die Öffentlichkeit getragen.

Wie läuft diese Wahl ab?

In einem ersten Schritt wurde über den DirectLine-Blog ein Aufruf gestartet, die Wunsch-Autoblogs zu nominieren. Im zweiten Schritt wurde dann, zusammen mit der MT-Redaktion, eine Auswahl über die 15 Blogs getroffen, die sich im Anschluss der Wahl zum Auto-Blog des Jahres stellen sollten.

mein-auto-blog war auch darunter. Und nein. Wir haben uns nicht nominiert. Und nein. Wir wollten diesen Linkbait nicht mitmachen. Linkbait? Für uns ist es eine billige PR-Nummer, die man bei DirectLine abzieht. Aus den Augen eines PR-Experten unfassbar clever. Für die beteiligten Auto-Blogs eine Chance? Ja, immerhin winkt Preisgeld. Für den Sieger sind 2.000 € Preisgeld ausgelobt.

So wurde die Wahl zur Farce

Dummerweise war die begleitende PR-Agentur der Versicherung nicht in der Lage, eine Abstimmung zu gestalten, die auch nur annähernd abgesichert gegen Manipulation ist. Nein. Sie waren nicht einmal in der Lage, eine Webseite online zu bringen, die dem Wähler-Ansturm gewachsen ist.

mein-auto-blog hat mit Werbegeld auf Facebook für diese Abstimmung unter den über 11.000 m-a-b Fans geworben! 

Ja, wir ich habe diese Wahl gewinnen wollen! Wenn wir schon nominiert werden, dann wollen wir auch gewinnen. Zudem habe ich mehrfach in allen sozialen Medien für die Abstimmung getrommelt. Das Feedback war oft das gleiche: „Webseite down“ – „Wir können nicht abstimmen“ – „Wir können für a und b abstimmen, aber nicht für Euch“ … und so weiter. Diese ganze laienhafte Programmierung, wobei nichts programmiert wurde, es wurde ein WordPress-Plugin genutzt und das war es , brach binnen weniger Tage zusammen. Erst sprach man von Performance Problemen, die waren irgendwann behoben. Dann sprach man plötzlich von „Manipulationen“.

Betrugsversuche bei der Online-Wahl

DirectLine selbst hat die Notbremse gezogen und hat das Prozedere während der Wahl verändert.

Was war passiert?

Techniker der ausführenden Agentur haben Manipulationsversuche festgestellt. Ein Blog wurde von einem BOTnetz ständig mit 5-Sternen gewählt, alle anderen wurden mit 1-Stern bewertet. Es war nicht nur möglich, täglich neu zu wählen, nach dem Wechsel der IP-Adresse konnte ebenso wieder gewählt werden. Und als wäre das nicht amateurhaft genug, konnte man nicht nur 5-Sterne für den Lieblingsblog vergeben, nein, man konnte auch alle anderen Blogs mit nur einem 1-Stern wieder „herunter-voten“. Unfassbar.

Motor-Talk springt ab, Motor-Talk trägt das Ergebnis nicht mit

Aus der eMail des Pressesprechers an mich. Zitat:

Motor-Talk bat uns, nicht mehr zum Abschluss explizit genannt zu werden. Wir finden dies schade, aber respektieren selbstverständlich den Wunsch, denn das Unternehmen ist uns stets ein wichtiger Partner.

Man hat bei Motor-Talk also verstanden, eine Wahl, die so stümperhaft aufgezogen wurde wie diese,die kann man nicht einfach weiter feiern. Ich gebe Motor-Talk recht. Die ganze Wahl zum „Auto-Blog“ des Jahres ist eine Blamage. Eine Farce. Ein Ergebnis erst gar nicht kommunizierbar. Dennoch. DirectLine-Pressesprecher Robert Burkhardt verkündet ein „Ergebnis“:

https://www.directline.de/blog/auto-blog-of-the-year-ergebnis/

Die Top 5 des Rankings

  1. Fusselblog (2.000 Euro für eine wohltätige Organisation seiner Wahl)
  2. Sandmanns Welt (1.000 Euro für eine wohltätige Organisation seiner Wahl)
  3. On the grid (500 Euro für eine wohltätige Organisation seiner Wahl)
  4. V8-Kultur
  5. Teslamag

In einer weiteren eMail an mich verkündet der Pressesprecher jedoch:

Zitat: Es gibt in dem Sinne keine Daten der Abstimmung, die im Rahmen der Kampagne verwertbar/auskunftsrechtfertigbar wären. Wir haben eine Rangfolge, aber keine Sieger bestimmt. Die Rangfolge ist KEIN Ergebnis der Wahl zum Aboty.

Versicherungsbetrug?

Es wird ein Ergebnis verkündet, das kein Ergebnis sein soll. Auf meinen Wunsch, die Daten der Server zu veröffentlichen, gerne mit anonymisierten IPs, geht man nicht ein. Dabei behauptet man, man hätte den Betrug erkannt und das Ergebnis (gibt es doch eines?) nach besten Wissen bereinigt. Dann raus mit den Roh-Daten! 

Unfassbar zudem: Es gibt Hinweise darauf, welcher Blog an der Manipulation beteiligt oder wenigstens der Nutznießer gewesen wäre. Doch – DirectLine beschließt, den Blog „in der Wertung“ zu lassen.

Man argumentiert, es gelte die Unschuldsvermutung und immerhin könnte ja ein Dritter versucht haben, genau diesen Blog – der massiv 5-Sterne bekam, während die anderen nur 1-Stern bekamen – per Manipulation zu diskreditieren. Genau, man diskreditiert einen von 15 … okay, die Erklärung will ich gar nicht weiter kommentieren.

2014 war schon grenzwertig!

Dabei sind wir ja alle irgendwie mit schuld, oder? Bereits 2014 wurde Kritik am Voting-System laut. Bereits 2014 war die Wahl merkwürdig. Aber was wurde am System für 2015 geändert? Nichts. Dass die Versicherung oder die PR-Agentur, aus welchem Grund auch immer, einen bestimmten Blog diskreditieren – den Ruf schädigen wollte – glaube ich derzeit nicht. Aber das Ergebnis kann genau das bewirken.

Auto Blog des Jahres 2015 – Ein PR-Gau für DirectLine

Vermutlich ist jede Werbung gute Werbung. Anders kann man sich das Vorgehen der Versicherung nicht erklären.

mein-auto-blog gönnt -und das muss man an dieser Stelle sagen-  den Vorjahres-Siegern (1+2) die Platzierungen auch in diesem Jahr. Beide, sowohl Sandmann als auch „Fussel“, haben täglich mit Katzenbildern und verrückten Fotos für Buzz gesorgt. mein-auto-blog hat einfach nur Geld an Facebook überwiesen, um das Voting allen 11.000 Fans schmackhaft zu machen. Wir haben an die „Macht“ einer Reichweite geglaubt.

Dass wir am Ende alle Opfer einer unfähigen Organisation und eines fiesen Manipulationsversuches wurden, nun, so ist es wohl einfach…

 

 

 

 

 

EMS2015: Ford und JP präsentieren den schärfsten Focus aller Zeiten

Premiere des Ford Focus RS auf der Motorshow in Essen

Die Premiere des neuen, 350 PS starken Ford Focus RS ist ein besonderes Highlight für die Essen Motor Show (27.11.-6.12.).

Eine ganze Serie von Videoclips auf YouTube unterstreicht die dynamischen Fähigkeiten des
Kölner „HotHatches“. Bodenständig bleibt der neue Ford Focus RS nur beim Preis: Die Autohäuser der Marke nehmen Bestellungen ab 39.000 Euro entgegen – in diesem Segment ein praktisch unschlagbares Angebot.

Die Power für seine eindrucksvollen Fahrleistungen bezieht der neue Ford Focus RS von einer eigens entwickelten Version des turbogeladenen EcoBoost-Benzindirekteinspritzers mit 2,3 Liter Hubraum. Eine Spitzenleistung von 350 PS und ein Drehmoment von 440 Nm zwischen 2.000 und 4.500 Umdrehungen.
Bestellstart: In Deutschland ab sofort! Die Preisliste startet bei 39.000 Euro; Auslieferung ab Anfang 2016

Der Ford Focus RS sprintet in nur 4,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 266 km/h

Ford Focus RS 2015 004 Essen Motor Show Ford Focus RS 2015 003 Essen Motor Show Ford Focus RS 2015 001 Essen Motor Show

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

VLN 2015: Lauf 8 – So startet die Top 10 in das Rennen

8:01.881 Minuten lautet die heutige Bestzeit im Zeittraining. Die schnellste Trainingszeit in diesem Jahr sicherten sich mit der Startnummer #16 die Piloten: Jäger, Seyffarth und Buurman auf einem Mercedes-AMG GT3!

top10 platzierung vln lauf 8 2015

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
Auf Startplatz 2 im achten VLN-Lauf: Der Black-Falcon SLS AMG GT mit der Startnummer #2. Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf
211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
Der TwinBusch Audi R8 mit der Startnummer #44 schafft es auf Platz 4 in der Startaufstellung zu VLN Lauf 8! Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf

VLN Lauf 5 Saison 201502 habby media

Die VLN-Berichterstattung wird unterstützt von DUNLOP!

 

 

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

Detroit 2015: Der Spitzensportler unter den SUV

Mit dem Cayenne Turbo S stellt Porsche eine weitere Weltpremiere auf der North American International Auto Show in Detroit (- 25.1.2015) vor. Sein überarbeiteter 4,8-Liter-V8-Biturbomotor entwickelt jetzt 419 kW / 570 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Cayenne Turbo S in 4,1 Sekunden – 0,4 Sekunden schneller als der um 20 PS und 50 Nm schwächere Vorgänger. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt jetzt 284 km/h. Der Spitzensportler unter den SUV umrundete die Nordschleife des Nürburgrings in 7:59,74 Minuten. Damit stellte der Cayenne einen neuen Rekord für SUV auf.

Die Serienausstattung umfasst unter anderem 21-Zoll-Räder im 911-Turbo-Design, LED-Hauptscheinwerfer inklusive Porsche Dynamic Light System Plus, Vollleder-Innenausstattung mit geprägtem Porsche-Wappen an allen Kopfstützen sowie Carbon-Zierleisten. Die Innenausstattung in der Farbkombination schwarz-creme erlebt ihre Premiere im Cayenne Turbo S. Für äußere optische Akzente sorgen eine in Hochglanzschwarz lackierte Lufteinlass-Umrandung an der Fahrzeugfront sowie Außenspiegelunterseiten in gleicher Farbe und zudem Dachspoiler und
Radlaufblenden in Wagenfarbe. Optional lieferbar ist eine Sportabgasanlage in Kombination mit einem schaltbaren Soundsymposer, der den V8-Klang in den Innenraum überträgt

Markteinführung des Porsche Cayenne Turbo S ist im zweiten Quartal 2015. Der Preis beträgt 166 696 Euro.

 

 

 

 

 

(ampnet/jri)

Detroit 2015: Porsche präsentiert den 911 Targa GTS

Wenn ein Top-Modell eine Top-Variante bekommt, dann ist das wie Schoko-Eis mit einer Extra-Portion Schoko-Sauce. Too much, oder einfach nur lecker?

NAIAS 2015: Porsche 911 Targa GTS

Die ausgestellten Kotflügel des 911 GTS passen einfach perfekt zur Grundform des Targa. Ein Hinterteil mit Sex-Appeal, nicht nur für die Porsche-Fans. Im GTS Targa kombiniert Porsche die kontrollierte Frischluft-Phantasie mit dem Allradantrieb des GTS und dessen 430 PS. Zum Cruisen sind die 430 PS eigentlich bereits viel zu viel, aber wer es darauf anlegt, den katapultiert der Targa-GTS mit seinen 305er Breitreifen in den Himmel der Querbeschleunigung. Oben offen, versteht sich.

Der Oben-Ohne-Spaß mit dem dicken Hintern geht im übrigen ab 137.000 € los, mal schauen, wann wir den Targa GTS im Fahrbericht haben. Schoko-Eis mit Schoko-Sauce, wir stehen darauf!

Preview Hamburg-Berlin Klassik im Mini Cooper S

Erst 14 Tage liegt die Erfahrung meiner ersten Oldtimerrallye zurück und die Eindrücke sind noch gar nicht alle verarbeitet, da geht es schon bald wieder die Startrampe hinauf.
Die zum achten Mal ausgetragene Hamburg-Berlin Klassik Oldtimerrallye, kurz HBK, startet am Donnerstag den 27. August vor dem Berliner Olympiastadion zur ersten Etappe in Richtung Zielort Hamburg, wo sie am Samstag, den 29. August, nachmittags bei der Fischauktionshalle eintreffen wird.

Über die schönsten Nebenstraßen Norddeutschlands windet sich der aus gut 180 Old- & Youngtimer bestehende starke Tross, bei dem alle teilnehmenden Fahrzeuge vor 1995 gebaut sein müssen, über drei Tage und rund 700 Kilometer in die Stadt mit dem Tor zur Welt.
Ursprünglich verlief die Rallye nach ihrem Namen, also von Hamburg nach Berlin, aber da am Wochenende die Straßen in Richtung zur Hauptstadt oft verstopft sind, hat man vor einiger Zeit kurzerhand den Streckenverlauf um 180 Grad gedreht.

In diesem Jahr führen die Routen zuerst wieder von Berlin über Tangermünde nach Wolfsburg und in der zweiten Hälfte erstmals durch den Harz mit seinen malerischen Landschaften nach Hamburg. In der Autostadt gastiert das rollende Museum der Automobilwerke und Privatfahrer für zwei Nächte.

Mit dabei sind wie immer bei der Hamburg-Berlin Klassik zahlreiche Prominente aus Sport, Film und Musik, die auf historischen Fahrzeugen der Automobilhersteller an der Rallye teilnehmen. So sind erneut die ehemalige Eiskunstläuferin Katharina Witt auf einem wunderschönen BMW 328 dabei, die Boxweltmeisterin Nikki Adler in dem 70er Jahre Traumwagen BMW 3.0 CSL und Schauspieler Armin Rohde auf einem majestätischen Rolls Royce Silvercloud I DHC.

Ich selbst werde auf einem von der BMW Group Classic zur Verfügung gestellten Austin Mini Works Rallye Replica von 1968 mit der Startnummer 100 auf die dreitägige Reise gehen. Mit britischem Understatement lasse ich es auch eher gemütlich angehen und möchte einfach die Fahrt genießen. Mein Kollege Bjoern Habegger von autohub.de steigt direkt sportlicher ein. Er sitzt auf dem Hot Seat eines Skoda 130 RS (#155) mit Vorjahressieger Matthias Kahle am Steuer. Der 7-fache Rallyemeister ist auch bei historischen Veranstaltungen meist in den Top Ten zu finden. Ich drücke die Daumen, dass Bjoern ihm aus dem Gebetbuch genannten Roadbook den richtigen Weg weisen kann und sie auch wieder im vorderen Feld landen werden.

Tagesaktuell gibt es wieder erste Eindrücke und Bilder des Tages von uns.

 

News: WRC 2015 – Der Hattrick in Trier

Der Rallye-Weltmeisterschaftslauf in Trier stand ganz im Zeichen der Zahl drei. Volkswagen gewann im dritten Anlauf die Rallye Deutschland und füllte dabei alle drei Plätze auf dem Podium. Sébastien Ogier ließ seine Teamkollegen Jari-Matti Latvala mit 23 Sekunden Rückstand und Andreas Mikkelsen im dritten Polo R WRC (+ 1:56,6) hinter sich.

So eng wie an diesem Wochenende – vor mehr als 200 000 Besuchern in den Weinbergen an der Mosel – ging es selten an der Spitze des Fahrerfeldes zu. Wenn man sich beim Blick auf die WRC-Ergebnisse nur mit den VW Polos beschäftigt. Sébastien Ogier und Jari-Matti Latvala lieferten sich gleich zu Beginn am Freitag ein messerscharfes Duell auf den engen Asphalt-Pisten. Nach den vier ersten Wertungsprüfungen (WP) und rund 70 Kilometern trennte Sébastien Ogier und Jari-Matti Latvala nur eine zehntel Sekunde – ein Wimpernschlag. Der Rest der WRC-Teilnehmer folgte mit Respekt-Abstand. Im weiteren Verlauf setzte sich der amtierende Weltmeister aus Frankreich zwar etwas ab, doch der Finne blieb stets auf Schlagdistanz. Das Ergebnis des ersten Rallye-Tages rundete Volkswagen Nummer drei Andreas Mikkelsen ab, der dem Team aus Wolfsburg eine Dreifachführung bescherte.

Das Highlight der Rallye wartete am Samstag auf dem Truppenübungsplatz Baumholder auf die Teilnehmer. Die Wertungsprüfung „Panzerplatte“ ist berüchtigt unter den Fahrern und ein spektakulärer Anziehungspunkt für rund 50 000 Zuschauer, nur auf dieser Wertungsprüfung. Dreimal wurde eine Kurz-WP gefahren und zweimal die längste Prüfung der Rallye über 45,61 Kilometer – ein Spektakel für die Fans, begleitet von gleißendem Sonnenschein. Während sich die drei Volkswagen-Crews untereinander duellierten, kapitulierte die Konkurrenz vor dem Wolfsburger Tempo. Der Vorsprung der Polo R WRC am Sonnabendabend auf den Rest des Feldes: mehr als zwei Minuten.

Ungewöhnlich viel für eine Asphalt-Rallye.

Der Bann, der für VW auf der Rallye Deutschland liegt, war endlich gebrochen. In Australien steht damit die Tür für die Titelverteidigung von Weltmeister Sébastien Ogier weit offen. Außerdem steht nun fest, dass der Titelt ausschließlich unter den Volkswagen-Fahrern ausgetragen wird.
Für die Konkurrenz von Volkswagen gab es dieses Jahr in Deutschland nicht viel zu holen. Dani Sordo im besten Hyundai hatte rund zweieinhalb Minuten Rückstand auf die Spitze. Ford und Citroen waren gar rund drei Minuten zurück.

 

 

 

(ampnet/tw) Von Tim Westermann

VLN 2015: Die Cup-Klassen im Blick

Wer sich für guten Motorsport interessiert, der kommt nicht an der VLN-Meisterschaft vorbei. In diesem Jahr gibt es zehn Rennen auf dem Nürburgring und seiner legendären Nordschleife. Zehn Rennen, bei denen im Schnitt mehr als 150 Fahrzeuge an den Start gehen. In keiner anderen Rennserie gibt es eine derart große Abwechslung, derart viele Fahrzeuge und nirgendwo sonst gibt es mehr Duelle auf der Rennstrecke! Echter Motorsport wird „V L N“ geschrieben! Auch und erst recht in diesem Jahr, in 2015!

Das Jahr begann mit einer tragischen Entwicklung. Neben den Querelen, unter denen die N-Gemeinde seit Jahren leiden muss, begann unser Motorsport in diesem Jahr auch noch mit einem tragischen Unfall und dem Tod eines Zuschauers. Und auch, wenn die VLN und der Nürburgring in diesem Jahr noch mehr ertragen und mehr leisten müssen als in den Jahren zuvor – am Ende zählt der Motorsport am Ring! Und der wird von Menschen betrieben! Und auch, wenn die GT3 und die Fahrzeugklassen SP-X am spektakulärsten aussehen und am Ring zu den schnellsten gehören, es gibt eine Sorte von Rennfahrern und Teams, die dem Motorsport am Ring – ganz ohne RIESEN-BUDGETS – in den Punkten Emotionen und Spannung die Krone aufsetzen. Damit wollen wir die Top-Teams von Frikadelli, Falken, Walkenhorst und Co. nicht schlecht reden – aber so richtig eng wird es vor allem in den „Cup-Klassen“ und das immer wieder!

CUP-Motorsport + VLN + Nordschleife = eine unschlagbare Kombination!

vln toyota gt86 startnummer 534

Toyota: Aktuell starten drei Markenpokal-Serien während der VLN auf dem Nürburgring. Der Toyota GT86 Cup ist derzeit am schwächsten besetzt und auch von der PS-Leistung das schwächste Fahrzeug im Cup-Segment. Aber: Der Toyota bietet extrem viel Fahrspaß. Vierzylinder-Boxermotor, Heckantrieb und ein manuelles Sechsganggetriebe sind die Zutaten für den Sportler. Die Toyota GT86 sind Top-Rennfahrzeuge und bieten einen Motorsport-Einstieg, der zu einem überschaubaren Budget möglich ist. Derzeit sind 8 Teams in der Wertung des TMG GT86 Cup. Die führenden (Stand 22.08.2015) sind vom Team Dörr Motorsport mit den Fahrern Fabian Wrabetz und Arne Hofmeister mit der Startnummer 534.

VLN Lauf 5 Saison 2015 18 SB-Medien

Opel: Mit dem Opel Astra OPC Cup startet man mit Frontantrieb in den Motorsport. Unter der Haube ein potenter Zwei-Liter-Turbomotor, der gute 320 PS und 400 Nm an Kraft aufbietet. Der OPC-CUP hat derzeit 13 Fahrzeuge in Wertung. Auf den Fahrzeugen sind zwei bis drei Fahrer gemeldet! Aktuell führen die Fritsche-Brüder mit dem dem dritten Fahrer Hannu Luostarinen auf der Startnummer: #353.

Den Opel Astra OPC Cup konnten wir bereits selbst kurz fahren, allerdings nicht auf der Nordschleife. Dennoch, das Erlebnis ist sagenhaft! So fährt sich der Opel Astra Cup (VLN).

BMW: Mit nur 10-15 PS mehr Leistung als die Opel Astra OPC geht der BMW M235i Cup an den Start. Im Gegensatz zu den Rüsselsheimern wird bei den BMW die Hinterachse angetrieben. Die Rundenzeiten der schnellsten M235i liegt (VLN6 – Trainingszeiten) bei guten 9 Minuten (9:08.033) und damit knapp 10 Sekunden schneller als die Cup-Astra. Der GT 86 liegt in der Rundenzeit hingegen knapp unter 10 Minuten.

Wie bei den Cup-Astras, so wird auch der BMW-Cup auf einheitlichen Reifen ausgefahren. Der BMW M235i Cup fährt auf Dunlop-Sportreifen. Das Feld der BMW Cup-Serie ist im Rahmen der VLN derzeit zugleich das Größte. Mit 25 Nennungen bietet der BMW M235i Cup im Rahmen der VLN-Rennen ein ganz eigenes Rennen. Stoßstangen-Duelle sind an der Tagesordnung, Dreher, abgefahrene Spiegel und Ziel-Überfahrten im Sekundentakt gehören zum „ganz normalen“ VLN M235i-CUP-Programm!

 

Startaufstellung VLN Lauf 6 – 22.08.2015

Motorsport-Wochenende vom feinsten! Rund um die Trier und die Panzerplatte startet der zweite Wertungstag der Rallye-Deutschland, in Spa-Franchorchamps fahren die F1-Piloten und am Nürburgring startet das 6. VLN-Rennen des Jahres 2015! 

Wunderbares Wetter in der Eifel und ein Starterfeld das es in sich hat. Die Startaufstellung für den38. RCM DMV-Lauf in der Eifel sieht wie folgt aus:

vln lauf 6

Wer nicht live vor Ort sein kann, der findet den VLN-Livestream hinter diesem Link!

Sachsen Classic: Tag 3 – Finale Furioso!

Am heutigen Samstag steht noch mal eine lange Etappe an. Auf der Augustusbrücke wird gestartet, dann geht es nach Krasna Lipa in die Tschechische Republik, der Heimat der Volkswagen Konzernmarke Skoda, die auch mit einigen Autos vertreten ist. Das große Finale wird am späten Nachmittag vor der „Gläsernen Manufaktur“ von Volkswagen in Dresden gefeiert.

Heute läuft es besser. Die ersten Wertungsprüfungen gelingen uns natürlich noch nicht perfekt, aber das Zusammenspiel Fahrer-Beifahrer, Zeit – Wegstrecke funktioniert immer besser. Im Fussball würde man sagen, man lernt die Laufwege des anderen kennen und zu deuten. Als Hilfe klebt mir Hermann nun PostIt’s mit der Zeit und der Strecke in Metern an den Rückspiegel. Er zählt runter, ich fahre schnell rein in die Prüfung und habe immer den zeitlichen Endpunkt auf dem PostIt vor Augen. In der zweiten Wertungsprüfung fahren wir direkt auf Platz 52 von 180 und so scheint „Mission Top 100“ doch noch möglich.

„Um 10.52 Uhr kommt das vorübergehende Ende nur wenige Meter vor der Zeitkontrolle in Krasna Lipa.“

VW Sachsen classic finale-8

Der dritte und wieder einigermaßen heiße Tag fordert schon am Vormittag seinen Tribut. Einige Fahrzeuge stehen mit offener Motorhaube am Wegesrand, auch die Nummer 43 mit VW-Klassik Sprecher Eberhard Kittler an Bord eines VW Golf I, wie er damals in die DDR geliefert wurde. Der Kupplungszug war gerissen, wie wir später am Tage erfahren sollen.
Kurz danach kommt ein Teilnehmer raus aus einem Porsche 911 hinter uns, im Stop&Go vor der Kontrolle, an meine Tür und spricht Worte aus, die man nicht gerne hört „Du, nach jedem Halt ist unter eurem Auto eine Pfütze, da musst du besser mal schauen.“
Heut ist es mit rund 30 Grad nicht so heiss wie gestern, trotzdem schwitze ich, fahre rechts ran und sehe nach dem Aussteigen schon die dunkle nasse Stelle auf dem Asphalt. Hermann kommt von der Zeitkontrolle zurück und ahnt schon nichts Gutes. Wasser oder Öl? Eine Frage wie Pest oder Cholera, keins von beiden ist schön. Finger rein, gefühlt, gerochen – Öl! Wir werfen uns unter das Auto und sehen eine mit Öl verschmierte Front des Motors und der unteren Aufhängungsteile. Aus!

Spring schnell in den VW T2 Bus dort vorne, dann kommst du schon mal zum Mittagshalt in Löbau beim Zuckerspeicher. Ich rufe mal den Klaus an, ob wir das noch repariert bekommen. Klaus ist im sympathischen Team von VW Classic so was wie der Maschinist, der überall im Einsatz ist und versucht, die Wagen alle ins Ziel zu bekommen, wenn mal ein Problem auftritt. Aber hier, bei unserem größeren Ölverlust am VW Golf G60, dem limitierten Sondermodell ,bin ich mir unsicher. Dazu hat der Wagen noch einen seltenen Motor eingebaut, den es eigentlich nur in einer Kleinserie des G60 Limited in normaler schmaler GTI Karosse gab. In dieser Version liefert der Motor 210 PS anstatt der serienmäßigen 160 PS an alle vier Räder, da der Rallye Golf den „Syncro“ genannten Allradantrieb eingebaut hat. Im Moment liefert diese seltene, komplett originale Motoreinheit jedoch nur Null PS.

Nach etwas über einer Stunde kommt ein Anruf: „Er läuft wieder.Hermann fährt auf Bestzeitkurs die Verbindungsetappe nach Löbau und holt dich ab.“ Unfassbar, bei der Hitze und zwei fast parallelen Ausfällen sind wir wieder dabei. Auch wenn es nun nicht mehr um eine Gesamtplatzierung geht, durch den Ausfall haben wir zwei Prüfungen nicht fahren können und kassieren Strafpunkte im vierstelligen Bereich, freuen wir uns einfach auf die Zielankunft in Dresden.

2015 sachsen classic-15

„Den Wagen ins Ziel zu bringen, ist nun die Aufgabe!“

Der Weg führt uns durch malerische Landschaften mit hunderten von fröhlich winkenden Menschen am Wegesrand. In so manchem kleinen Örtchen haben sich mehrere Einwohner im Vorgarten eines Nachbarn getroffen. Bierbänke, Essen, Trinken und Luftballons am Gartenzaun bringen Partystimmung mit, die wir schwitzend aufsaugen. Eine so tolle Atmosphäre hätte ich mir gar nicht vorstellen können.

Während der Fahrt haben wir ständig die Öldruckleuchte im Auge, aber es passiert nichts. Hermann und Klaus haben mit einer Schraube und 3-Komponentenkleber das Problem am Öldruckgeber repariert. Der nächste Halt ist die Traditionsbrauerei Radeberger, wo sich das Teilnehmerfeld sammelt und fast geschlossen auf die letzten Kilometer nach Dresden geht, zum Zieleinlauf an der Gläsernen Manufaktur. Kurz vor uns hat ein mächtiger Hagelschauer die halbe Stadt und das Umland lahm gelegt. Überall liegen abgebrochene Äste herum, Ampelanlagen sind ausgefallen, Straßenbahnen stehen blinkend hintereinander in der Stadt, fast ein Endzeitszenario.

Davon ließen sich aber viele Dresdner und Oldtimerfans nicht abhalten und einige hundert stehen am Zielleinlauf winkend in mehreren Reihen hintereinander, als um 15.20 der erste Wagen die Ziellinie passiert. Wir sind mittendrin und es ist ein unglaublich schönes Gefühl, langsam die Rampe hinauf zu rollen, bis sich die schwarz-weiß karierte Flagge vor unserm VW Golf G60 senkt. Geschafft!

„Die Sachsen Classic ist mehr als nur eine Oldtimer-Rallye, sie ist wie ein großer Familienausflug!“

Rund 620 Kilometer haben wir zurückgelegt, bei uns können es auch 10 Kilometer mehr sein, als wir 2-3 kleine außerplanmäßige Umfahrungen hatten, weil wir einen Abzweig verpassten. Drei Tage voller Erlebnisse, Gluthitze, Ausfall, Reparatur und schöne Landschaften liegen hinter mir und Hermann Dreyer.
Dazu habe ich das erste Autogramm meines Lebens geschrieben, als ein Kind an unser Auto kam und für sein Sammelheft, das Programmheft mit den Abbildungen aller Fahrzeuge, die jeweiligen Unterschriften der Besatzung wollte. Obwohl es schon ein wenig anstrengend war, ist es schade, dass dieser große Familienausflug, meine erste Oldtimerrallye, vorbei ist.

 

 

[notification type=“notification_info“ ]Text: Bernd Schweickard | © Foto: Uli Sonntag für VW, Bernd Schweickard[/notification]

24h-Rennen 2016 – Vom 26. Mai bis 29. Mai 2016

24h-Rennen 2016 am Fronleichnamswochenende mit Tourenwagen-WM

Die 44. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird vom 26. bis 29. Mai 2016 auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen. Das Motorsport-Highlight in der Grünen Hölle findet damit am Fronleichnamswochenende statt. Im kommenden Jahr erneut mit von der Partie: die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC).

„Auch wenn der FIA-Kalender heute noch nicht fest ist, sind wir nach der sehr erfolgreichen Premiere in diesem Jahr mehr als zuversichtlich, dass die besten Tourenwagen-Piloten der Welt auch im kommenden Jahr wieder auf der Nürburgring-Nordschleife am Start sein werden“, erklärte Rennleiter Walter Hornung und zog ein positives Fazit:

„Das 24h-Rennen hat an diesem Wochenende wieder eindrucksvoll bewiesen, warum die Freunde der Nordschleife es das ‚Rennen des Jahres’ nennen: Es war toller, packender Sport und ein Fest für die ganze Familie. Das ist die Mischung, die für Fahrer und Fans gleichermaßen faszinierend ist.

 

Kommentar von mein-auto-blog:

Natürlich hat der Rennleiter recht, es war wieder ein Motorsport-Fest. Wir wollen an dieser Stelle aber auch auf die Probleme hinweisen, auf die offenen Punkte und die vielen Fragen die bis dahin geklärt werden müssen! Und wer jetzt nicht weiß, worum es geht – der sollte sich mit Mike Frison mal unterhalten! 

 

 

Foto: Stefan Baldauf, SB-Medien

N24h – Einzigartige Fotos aus der Einführungsrunde

Das sind Fotos die es kein zweites Mal gibt. mein-auto-blog hatte die exclusive Chance, den Start des 43. ADAC Zurich 24h-Rennens aus der Perspektive des Führungsfahrzeuges zu erleben – nur für Euch, die Besten Leser der Welt, die Besten Fotos der Welt:

EXCLUSIV – Der Start des 24h-Rennens 2014 – die Einführungsrunde, aus der Sicht des Führungsfahrzeuges:

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N24h: Lexus – Attacke in der grünen Hölle!

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (14. bis 17. Mai 2015) begeistert nicht nur Motorsportfans, es stellt vor allen Dingen Rennfahrer und Maschinen vor große Belastungsproben. Lexus nutzt diese Herausforderung, um seine Rennsportkompetenz zu demonstrieren. Außerdem präsentiert der Premium-Automobilhersteller auf dem Ring Boulevard seine Serienmodelle in besonders sportlicher Ausführung.

Aktiv am Renngeschehen nehmen drei Lexus Boliden teil. Gazoo Racing, ein Team von japanischen Mitarbeitern aus der Konzernzentrale, die Rennluft schnuppern und die einzigartige Atmosphäre auf dem legendären Eifelkurs kennenlernen möchten, tritt mit dem Lexus LFA Code X sowie dem RC 200t an. Lexus Racing startet mit dem IS F CCSR. Der auf dem LFA basierende Prototyp Code X hat bereits an mehreren Rennen teilgenommen und dabei wertvolle Erfahrungen für zukünftige Serienproduktionen gewonnen. Ebenfalls erfolgreich stellt der IS F CCSR seine Rennsportgene unter Beweis, hat er doch bereits beim Langstreckenpokal in 2013 und 2014 gewonnen.

Aber auch abseits der Rennstrecke zeigt Lexus seine sportliche Seite. Der Lexus GS F feiert stilecht seine Deutschlandpremiere auf dem Ring Boulevard. Die viertürige, 473 PS starke Limousine will mit beeindruckenden Fahrleistungen und perfekten Handling-Eigenschaften überzeugen. Mit einem unverwechselbaren Design und kraftvollen Turbo-Power begeistert das kompakte Premium-SUV NX 200t F-Sport, der erstmals den neuen Turbo-Benziner von Lexus mit der sportlichen Ausstattungslinie F-Sport verbindet. Den zwei Serienfahrzeugen steht das RC F GT3 Konzept vom Team Lexus Racing zur Seite. Mit seiner auf die Anforderungen des Rennsports reduzierten Innenausstattung wiegt das Konzeptfahrzeug nur 1.250 Kilogramm. Der modifizierte V8 Antrieb aus dem RC F leistet im GT3 rund 540 PS.

Auch Toyota ist beim Langstrecken-Klassiker wieder mit von der Partie. Mit den Startnummern 193 und 196 gehen zwei GT86 in der V3-Klasse ins Rennen – darunter auch das Toyota Swiss Racing Team, das zuletzt dreimal hintereinander mit dem Toyota GT86 CS-V3 den Klassensieg eingefahren hat und diese beispiellose Serie in diesem Jahr fortsetzen möchte.

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Ganz besonders lohnt sich für Toyota Fans ein Besuch auf dem Hatzenbachplateau: Die Marke präsentiert dort historische Rennwagen aus dem Toyota Museum wie den Corolla WRC AE111 und den Celica ST185 4WD; verschiedene Toyota Fanclubs haben weitere Unikate mit an den Ring gebracht. Besucher können zudem ihre Fahrküste im GT86 Simulator messen.

VLN 2015: Starkes Teilnehmerfeld zum Auftakt

Ein Teilnehmerfeld der Extraklasse schickt sich an, den Fans beim Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ordentlich einzuheizen. Was die vorhergesagten Temperaturen nicht schaffen werden, machen die ambitionierten Langstreckenpiloten in der VLN bei der 61. ADAC Westfalenfahrt locker wieder wett, wenn sie ihre Rennfahrzeuge – vom seriennahen Tourenwagen bis zum ausgewachsenen GT3-Boliden – vier Stunden lang am Limit durch die ‚Grüne Hölle’ treiben. Ein Stelldichein geben sich dabei der amtierende DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth), der Meister des Porsche Carrera Cup Deutschland, Philipp Eng (Stuttgart), sein Pendant aus Italien, Matteo Bairoli, und schließlich die aktuellen Langstreckenmeister Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) sowie RCN-Champion Christian Büllesbach (Königswinter). Genau diese einmalige Mischung fasziniert die Zuschauer seit Jahrzehnten an den Rennen zur VLN: Amateur gegen Profi oder bildhaft gesprochen David gegen Goliat. Abgerundet wird das erste Nordschleifen-Rennen 2015 von zwei Weltpremieren. Audi schickt den erst kürzlich auf dem Automobilsalon in Genf vorgestellten neuen R8 LMS ins Rennen und der automobile Enthusiast James Glickenhaus hat gleich zwei seiner Individualsportwagen SCG003C im Gepäck, die ihre Feuertaufe auf der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt meistern sollen.

In Zusammenarbeit mit Dunlop
In Zusammenarbeit mit Dunlop

Die Nürburgring Nordschleife zieht Rennfahrer aus der ganzen Welt in ihren Bann. Und die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist seit 39 Jahren der Ort, an dem sie zehn Mal im Jahr aufeinander treffen. Zum Einsatz kommen ausgewachsene Sportwagen von Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Lexus, Mercedes-Benz, Nissan und Porsche. Aber auch am anderen Ende der Leistungsskala wird spannender Motorsport geboten. Die Piloten des kleinen Citroën Saxo oder BMW 318is verfügen bei weitem nicht über die Pferdestärken der ‚Big Banger’, sind aber mindestens genauso beherzt bei der Sache und fahren sich Runde für Runde in die Herzen der treuen VLN-Fans. Für das Salz in der Suppe sorgen auch in diesem Jahr die Cup-Klassen von BMW, Opel und Toyota. Hier treten – bei einem überschaubaren Budget – identische Fahrzeuge im direkten Duell gegeneinander an. Die Markenpokale innerhalb des Starterfeldes haben sich in den letzten Jahren zur Königsdisziplin entwickelt und bieten die perfekte Plattform für junge Talente und alte Hasen. Nicht weniger als 14 VLN-Titel sind buchstäblich in den Cup-Klassen unterwegs.

Die amtierenden Champions hingegen sind Individualisten und ein echtes Garagenteam. Im Team Derscheid Motorsport legt Teamchef und Fahrer Rolf Derscheid bei der Vorbereitung des seriennahen BMW 325i noch selber Hand an. Zusammen mit seinem langjährigen Partner Michael Flehmer wird ihm 2015 die Ehre zuteil, die Startnummer 1 durch die ‚Grüne Hölle’ zu pilotieren. Besagter BMW 325i erwies sich in der letzten Saison als zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Und nachdem das Duo jahrelang in der Meisterschaft vordere Plätze belegte errangen beide 2014 ihren größten Triumph. Wenn man Pragmatiker Derscheid heute nach seinen Zielen für das bevorstehende Jahr befragen würde, lautete seine Antwort wohl: „Ich will zusammen mit Michael einfach nur Rennen fahren und Spaß haben.“ Aber wer sagt denn, dass das Projekt Titelverteidigung nicht auch Spaß machen kann?

Im Fokus des ersten VLN-Rennens steht ohne Zweifel auch die Frage nach dem ersten Gesamtsieg. Hier haben die Premierenfahrzeuge von Audi und der Scuderia Cameroon Glickenhaus ein Wörtchen mitzureden. Aber die Konkurrenz ist riesig. Die GT3-Klasse ist mit mehr als 20 Fahrzeugen bärenstark besetzt. Die Liste der hochkarätigen Top-Teams und ausgemachten Sportwagen-Asse aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Da lohnt es sich eher, einen Blick auf die tapferen Amateurpiloten zu werfen, die den Wettkampf mit den Profis in keiner Weise scheuen. Ein Paradebeispiel ist Otto Klohs (Ludwigshafen), der beim Saisonfinale im GT3-Porsche von Manthey-Racing mit Platz drei einen fantastischen Erfolg feierte. Dem Team aus Meuspath in der Eifel ist Klohs treu geblieben und teilt sich bei der 61. ADAC Westfalenfahrt das Cockpit mit Harald Schlotter (Schwebheim) und Jens Richter (Wurzen). Auch im Frikadelli-Racing-Team greifen mit Klaus Abbelen und Sabine Schmitz (beide Barweiler) zwei schnelle Amateurpiloten ins Volant – unterstützt von Patrick Huisman aus den Niederlanden. Oder das Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop: Hier pilotieren Teamchef Henry Walkenhorst (Melle) und Peter Posavac (Essen) einen BMW Z4 GT3. Und diese drei Teams sind nur einige Beispiele von vielen Hobby-Racern, die in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ihrer Leidenschaft nachgehen.

Wer ehrlichen und packenden Motorsport mit allen seinen Facetten erleben möchte, sollte sich den Saisonauftakt der Langstreckenmeisterschaft nicht entgehen lassen. Familienfreundlichkeit wird in der populären Breitensportserie groß geschrieben. Tickets für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, den Besuch im Fahrerlager, der Boxengasse und der Startaufstellung sind für 15 Euro an den Tageskassen erhältlich. Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt für das Erlebnis ‚Grüne Hölle’ kostenlos.

Das Rennen über die Distanz von vier Stunden startet am Samstagmittag um 12 Uhr. Zuvor werden im Zeittraining von 8:30 bis 10 Uhr die Positionen in der Startaufstellung ausgefahren.

Mercedes-Benz Premieren in Genf 2015

Vom „brummen“ und „summen“. Oder: Wie ein einzelner Konzern die komplette Bandbreite automobiler Klangfarben spielt.

Dieser Automobil-Salon in Genf ist eine Wohltat. Relativ überschaubar in seiner Größe, bietet er dennoch alle wichtigen Neuheiten des Automobil-Jahres an. Für Auto-Fans, die sich nur schnell mal einen Überblick über die Trends und Modelle der Zukunft verschaffen wollen, würde es sogar ausreichen, nur einen Hersteller in Genf zu besuchen: Mercedes-Benz.

Oh Gott – ich höre sie stöhnen. Dieser Auto-Blogger, der war doch von Mercedes-Benz auf diesen Besuch nach Genf eingeladen worden. Und jetzt, jetzt stimmt er das hohe Loblied an. Gekauft haben sie den, diesen Blogger. Blogger sind ja alle gekauft. Keine Autojournalisten.   Die grummeln doch eh nur stumpf nach, was die Presse-Abteilungen ihnen in die Ohren soufflieren.  Ja. Ja. Und dennoch völlig daneben. Denn die Presse-Konferenz von Mercedes-Benz und auch der Stand der Stuttgarter präsentiert in der Tat genau die enorme Bandbreite an Themen und Modellen, mit denen wir uns die nächsten Jahre beschäftigen werden.

Nun sollte man sich kurz vom Gedanken des „gekauften Bloggers“ trennen und wenigstens eine Sekunde lang eintauchen in die Premieren der Stuttgarter. Dann versteht man auch, warum ich den Auftritt von Mercedes-Benz als extrem gelungen einstufe.

Vom Donnergrollen des GT3 zum stillen Surren der Plug-In Hybride

Der V8 des neuen AMG GT3 füllt mit herzlichem Motorsound die Messe-Halle. Die Presse-Konferenz wird zum Pit-Stop. Rennsport-Profi Bernd Schneider lenkt den brüllenden AMG GT3 auf die Bühne im Palexpo. Rennstrecken-Geruch umweht die PK. Drei, vier Gasstöße lassen den grummelnden Leerlaufsound des 6.2 Liter großen V8-Saugers in ein Donnergrollen erwachsen. Aus der Beifahrerseite entsteigt Dr. Z und eröffnet die PK.

Minuten später Stille. Leise surrt die noch als „Konzept“ titulierte Plug-In Hybrid V-Klasse auf die Bühne. Mit zwei so gegensätzlichen Fahrzeugen hat Mercedes-Benz binnen Minuten die enorme Spannweite der Konzernfähigkeiten bewiesen. Da kann man dann noch kurz über das Google- und über das Apple-Mobil nachdenken. Still. Heimlich. Dabei aufpassen, dass man den Auftritt des neuen S600 Pullmann nicht verpasst. Nun ja, bis die 6.5 Meter lange Limousine auf die Bühne gerollt ist, dauert es ohnehin ein wenig länger.

Nein, wenn man diese Bandbreite sieht: Vom wütend trommelnden V8 im reinrassigen GT-Renner bis hinüber zum lokal emissionsfrei fahrenden Personentransporter, dann sollte auch der letzte Kolumnist aus Berlin verstehen: Autos baut man nicht einfach so. Ideen mögen viele haben, aber wie man Eisen biegt, Fahrwerke konstruiert, die auch bei Tempo 250 sicher sind und wie man Menschen 5-Meter Blech emotional anbietet, das kann man nicht mit der Entwicklung eines  Smartphones vergleichen.

111/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 08:05:38: Automobilausstellung in Genf 2015 Mercedes Benz Presentation Genf - Robert Kah / imagetrust

Mercedes-AMG GT3

Der neue GT3-Renner aus Affalterbach protzt mit Soundgewalt und potenten Leistungswerten. Unter der Haube steckt jedoch nicht der neue Bi-Turbo V8 des Serien-GT, sondern der technisch gereifte Saugmotor des AMG SLS GT3. Das Mindestgewicht der GT-Klasse von 1.300 Kilogramm würde der AMG GT3 unterbieten. Dafür sorgen Carbon und Leichtbau an allen Ecken. Und auch wenn die Karosserie nun noch einmal derber, maskuliner und übellauniger ausschaut als beim Serien AMG GT, der neue GT3 dürfte zumindest bei den Fahrern und Teams in der Saison 2015 für ein breites Grinsen im Gesicht sorgen.

 

111/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 08:05:38: Automobilausstellung in Genf 2015 Mercedes Benz Presentation Genf - Robert Kah / imagetrust

Mercedes-Benz e-V-ision Concept

Natürlich kann man Mercedes-Benz einen Vorwurf daraus machen, anderen Herstellern bei der Plug-In Hybrid Technik die Vorreiterrolle überlassen zu haben. Jetzt aber gleich einmal die neue V-Klasse als Plug-In Hybrid zu zeigen – sicher, noch als Konzept bezeichnet – ist doch wieder relativ innovativ. Gerade ein Business-Transporter wie die V-Klasse dürfte als Plug-In Hybrid viele Freunde finden.

Aber auch Familien, die mit der V-Klasse am Wochenende dem Hobby frönen, werden an der lautlosen Wochenend-Tour Gefallen finden. Mercedes spricht von einem 13.5 kWh großen Akkupaket und einer Systemleistung von insgesamt 333 PS. Der ordentlich groß – größer als in der S-Klasse S500 Plug-In Hybrid! – dimensionierte Akkupack soll eine e-Reichweite von bis zu 50 Kilometern ermöglichen. Im NEFZ-Normzyklus kommt die V-Klasse „e“ damit auf 71 Gramm CO2 je Kilometer und einen Verbrauch von unter 3 Litern je 100 Kilometern.

 

111/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 08:05:38: Automobilausstellung in Genf 2015 Mercedes Benz Presentation Genf - Robert Kah / imagetrust

Mercedes-Maybach S600 Pullmann

Das andere Ende der Skala stellt die 6.5 Meter lange Pullmann-Variante des Mercedes-Maybach S600 dar. Weder sportlich wie ein AMG GT3 noch vernünftig wie eine V-Klasse mit Plug-In, einfach nur dekadent und erschlagend in der Größe.

Natürlich mit Trennscheibe zum Chauffeur. Natürlich mit einer Sitzanlage, bei der bis zu vier Passagiere in der Luxus-Welt gegenüber sitzend über die Fahrbahn schweben. Natürlich später auch in einer gepanzerten Variante erhältlich. Ein Automobil, dessen Zielgruppe irgendwo zwischen afrikanischen Diktatoren, russischen Oligarchen, rotem Teppich in Hollywood und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten liegt.

Bei 4.50 Meter Radstand ist die Parkplatzsuche in der Innenstadt und auch der Besuch des nächsten Parkhauses eher sinnlos. Die 530 PS des V12 Bi-Turbo werden aber vermutlich eh nur leise säuselnd durch das Blitzlichtgewitter von Paparazzis summen. Für die exklusiven Passagiere stehen ein Burmester-Soundsystem und ein elektrisch ausfahrender TV-Bildschirm zur Verfügung, eh klar.

 

111/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 08:14:53: Automobilausstellung in Genf 2015 - Robert Kah / imagetrust

Mercedes-Benz C350e – Plug-In Hybrid

Die nächste Neuheit in Genf? Nach der Extraportion Sport, der Extraportion Luxus und der Extraportion Vernunft ein Nachschlag zum Thema Alltag. Mit der Plug-In Hybrid-Variante der C-Klasse bringt Mercedes-Benz ein Auto auf den Markt, dessen Sinn im vernünftigen Alltagsbetrieb liegt.

340 Nm und 82 PS, soviel Leistung bietet der Elektromotor des C350e. Damit sind bis zu Tempo 130 rein elektrisch möglich und die Batterie-Kapazität von 6.2 kWh soll eine Reichweite von knapp über 30 Kilometern ermöglichen. Zur E-Power gesellt sich der bekannte 2.0 Liter Turbo-Benziner mit 211 PS.  Im Gegensatz zu den anderen Premieren ist bei dieser Neu-Vorstellung auch der Preis wichtig. Als attraktives T-Modell sind mindestens 52.630 € fällig. Die Limousine liegt bei knapp 51.000 €.

Den Normzyklus NEFZ schafft der C350e mit 2.1 Litern auf 100 Kilometer.

 

211/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 12:00:00: 85. INTERNATIONALER AUTO SALON in Genf 2015, PALEXPO - Stefan Baldauf / SB-Medien

Mercedes-Benz G500 4×4²

Wir waren nicht dabei, als der G500 4×4² in die Wildnis fuhr. Aber wir haben einen schönen Artikel zum G500 4×4² im Blog. Und demnächst kommen noch ein paar schöne Fotos von Teymur hinzu.

 

211/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 12:00:00: 85. INTERNATIONALER AUTO SALON in Genf 2015, PALEXPO - Stefan Baldauf / SB-Medien

Mercedes-Benz GLE 450 Coupé

Da tue ich mir ja noch immer schwer. Aber das GLE Coupé erfüllt anscheinend die Wünsche von Autokäufern. Weniger in Wanne-Eickel und auch nicht auf der schwäbischen Alb, aber im nahen und fernen Osten und natürlich in Nord-Amerika. Lange Rede, kurzer Sinn. Wenn man das GLE Coupé schlicht als Portfolio-Erweiterung betrachtet, dann macht es das gesamte Angebot der Stuttgarter einfach nur noch umfangreicher. Ob er „uns“ dabei gefällt, darum geht es hier nicht.

 

 

 

Okay, aufmerksame Leser haben es bemerkt. Es fehlte dann doch etwas beim Genf-Auftritt von Mercedes-Benz: Etwas kleines, etwas für „jedermann“. Aber dafür hat man bei Mercedes-Benz ja noch die Tochter smart und die Kooperations-Partner von Renault-Nissan und deren Edel-Tochter Infiniti. Und die haben dann den schöneren Mercedes-Benz GLA im Programm .. mehr dazu? Hier klick!

Alle Fotos: S.Baldauf / R.Kah

 

 

 

Genf 2015: ABT Sportsline Passat

Des Vertreters feuchter Traum

Vom Vertreters-Traumwagen zum „feuchten Traum“ für Vertreter. Abt Sportsline aus Kempten im Allgäu macht dem jüngsten VW Passat Kombi ordentlich Beine. Und das gleich doppelt! 

Mit 21-Zoll großen Leichtmetall-Rädern im Radhaus und hauchdünnen Sportreifen in der Dimension 245/30-21 steht der VW Passat nach Kemptener Manier sportlich und dynamisch auf der Straße. So kann man sich dann auch im Vertreter-Kombi Nummer 1 beim nächsten VW-Treffen am Wörthersee sehen lassen. ABT sportsline zieht dem sonst so vom Spaß befreiten Business-Kombi die nüchterne Anzug-Hülle über den Kopf und trimmt ihn mit optischen Potenz-Verstärkern auf Krawall.  Das Bodykit fängt beim Frontspoiler an und zieht sich über Spiegelkappen und Schwelleraufsätzen bis nach hinten zum deftigen Heckspoiler.

Aus den 240 PS des bereits wirklich nicht kraftlosen Serien-Diesels pressen die Mannen um Hans-Jürgen Abt nun 280 PS. Damit passen martialische Optik und Leistungsfähigkeit nach der Kraftkur im Allgäu zusammen.

Wem die 21-Zoll Räder mit den zarten Gummi-Lippen im 30er-Querschnitt zu empfindlich für den Alltag erscheinen, der kann sich ja auch für das neue „ABT FR“ Leichtmetallrad in 20-Zoll entscheiden.

Ganz egal nun, ob 20 oder gleich 21-Zoll, gepimpt nach Allgäuer-Machart fällt der Dienstwagen auf dem Firmenwagen-Parkplatz auf jeden Fall auf.

ABT_Passat_011 ABT_Passat_010 ABT_Passat_009 ABT_Passat_008 ABT_Passat_004 ABT_Passat_005 ABT_Passat_006 ABT_Passat_007 ABT_Passat_003 ABT_Passat_002 ABT_Passat_001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos im Slider: S. Baldauf /R. Kah - Fotos im Artikel: Abt sportsline

 

News: Genf 2015: Mercedes-Maybach Pullman für die Staatsoberhäupter dieser Welt

Mercedes-Maybach, die neue Luxusmarke von Daimler, präsentiert auf den Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) ihr zweites Modell: den S 600 Pullman. Der berühmte Zusatz weist schon darauf hin: Das 6,50 Meter lange Spitzenmodell ist eine Staatslimousine mit Vis-à-vis-Sitzanordnung, Trennscheibe zum Chauffeur und einem Radstand von 4,42 Metern. Der Preis startet bei rund einer halben Million Euro, die ersten Kunden erhalten ihren persönlichen Pullmann ab Anfang 2016.

Der V12-Biturbo-Motor des Mercedes-Maybach Pullman hat sechs Liter Hubraum und eine Leistung von 390 kW / 530 PS sowie ein maximales Drehmoment von 830 Newtonmetern ab 1900 U/min. Besitzer und VIP-Gäste reisen in Fahrtrichtung auf zwei serienmäßigen Executive Sitzen, weitere Passagiere können bei Bedarf auf den ausklappbaren Sitzen entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen. Den Passagieren im Fond steht die größte Beinfreiheit im Segment zur Verfügung sowie über sechs Zentimeter mehr Kopffreiheit als in einer Mercedes-Maybach S‑Klasse. Für Diskretion sorgt auch die Position der Sitze: Wesentliche Teile des Körpers werden von der hinteren Dachsäule verdeckt.

Serienmäßig verfügt der Mercedes-Maybach Pullman über einen vollständig mit Leder verkleideten Innenraum. Am Dachhimmel informieren Maybach-typisch drei Analoginstrumente die Fondpassagiere über Außentemperatur, Geschwindigkeit und Uhrzeit. Vor der Trennwand lässt sich ein serienmäßiger 18,5 Zoll (47 cm) großer Monitor im Format 16:9 ausfahren. Höchste Audioansprüche erfüllt das Soundsystem von Burmester.

Die Sonderschutz-Ausführung der wohl bekanntesten Pullman-Limousine, des Mercedes-Benz 600 Pullman, feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. 1965 entstand das erste Exemplar und ergänzte damit das Portfolio des 1963 vorgestellten Repräsentationsfahrzeugs 600. Die Tradition exklusiver Limousinen, die den Namen Pullman tragen, geht bei Mercedes-Benz aber noch weiter zurück. Bereits der Typ 300, im Volksmund „Adenauer-Mercedes“ genannt, wird 1960 als Sonderanfertigung in drei Exemplaren auf das Pullman-Maß gebracht. Und nach dem Typ 600 gab es in den folgenden Jahren Pullman-Versionen der S-Klasse Baureihen 109 und 126 (Sonderanfertigungen) sowie 140, 220 und 221 (serienmäßig).

 

 

(ampnet/jri)

News: Genf 2015 – Die Quadratur der Mercedes-Benz G-Klasse

Mit 45 Zentimetern bietet der G500 4×4² mehr als doppelt so viel Bodenfreiheit wie das Serienmodell. Den Offroad-King präsentiert Mercedes-Benz auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015). Möglich machen dies beim 2,25 Meter hohen Showcar die Portalachsen mit 22-Zoll-Bereifung, bei denen die Räder nicht auf Höhe der Achsmitte liegen, sondern liegen durch die Portalgetriebe wesentlich weiter unten. Sie steigern die Wattiefe um 40 Zentimeter auf einen Meter. Der Motorraum beherbergt einen völlig neuen V8-Biturbo-Motor mit vier Litern Hubraum und 310 kW / 422 PS. Ob es eine Kleinserie geben wird, hängt laut Mercedes-Benz von der Resonanz ab. Seriennah sei der G 500 4×4² jedenfalls bereits, versichert das Unternehmen.

 

 

(ampnet/jri)

Livestream: Mercedes-Benz Pressekonferenz in Genf 2015

Der Livestream startet am 3. März um 8:00 Uhr

Drei Weltpremieren, vier Europapremieren und eine Show-Premiere. Mit dieser Vielfalt an spannenden Modellneuheiten wird Mercedes-Benz auf dem Genfer Autosalon außergewöhnliche Akzente setzen. Die Palette reicht von dem neuen Mercedes-Benz GLE Coupé, einem sportlichen Coupé mit den Genen eines SUV, bis hin zu der 6,50 Meter langen Luxuslimousine Mercedes-Maybach S600 Pullman. Das zweite Modell von Mercedes-Maybach übernimmt die Rolle des absoluten Spitzenmodells mit Vis-à-vis Sitzanordnung hinter der Trennscheibe.

Zweifellos wird der neue Mercedes-AMG GT3 eine Hauptattraktion des Genfer Autosalons sein. Der Rennwagen tritt gemäß FIA GT3 Reglement in den am stärksten umkämpften Kundensportserien der Welt an.

Seine Messepremiere in Europa feiert in Genf der Mercedes-Benz CLA Shooting Brake, übrigens gleichzeitig mit der AMG Variante. Der CLA 45 AMG Shooting Brake ist der vierte high-performance Kompaktwagen, den AMG auf den Markt bringt.

Das neueste Modell bei den Plug-In Hybriden ist der neue C 350 e. Ausgestattet mit der fortschrittlichsten Hybrid-Technologie hat er eine Reichweite von 31 Kilometern beim rein elektrischen – und damit lokal emissionsfreien – Fahren. Der Vierzylinder-Verbrennungsmotor in Verbindung mit dem elektrischen Antrieb bringt 205 kW (279 PS) auf die Straße und verbraucht lediglich 2.1 Liter auf 100 Kilometer (zertifizierter Verbrauch).

News: Ausblick auf Genf 2015: Sparen war gestern

670 PS im Heck des Ferrari 488. 540 PS bis 610 PS an gleicher Stelle der zweiten Generation des Audi R8. Der Aston Martin Vulcan darf seine 800 Pferdchen ausschließlich auf Rundstrecken ausleben. Brabus befeuert seine neue Topversion des S-Klasse-Coupés mit 850 PS: Der 85. Genfer Automobilsalon, der am 5. März seine Pforten für Besucher öffnet, schwelgt in Leistung und Luxus. Doch nicht nur die Mobile der Schönen und Reichen dürfen PS-Orgien feiern. Auch die Großserienhersteller brennen bei Studien und Neuheiten ein Feuerwerk der bürgerlichen Boliden ab.

Da darf sich ein Ford Focus RS mit 320 PS produzieren, der Audi A3 RS mit 270 kW / 367 PS, der Honda Civic Type R mit 206 kW / 280 PS oder der Opel Corsa OPC künftige Kunden mit 152 kW / 207 PS locken. Der preiswerte Kraftstoff verführt die Branche zum Rückfall in alte Sünden: Energiesparen war gestern.

46,25 Dollar sind der magische Betrag, um den derzeit die Autoindustrie und ganze Volkswirtschaften kreisen. Die umgerechnet 39,50 Euro waren vergangene Woche in London für ein Barrel Rohöl der Sorte „Nordsee Brent“ fällig. Nie zuvor in diesem Jahrhundert waren 158,98 Liter Öl (entspricht einem Barrel) so preiswert. Förderländer stöhnen unter dem Preisverfall. In Norwegen haben die drastisch gesunkenen Erlöse aus der Förderung bereits mehr als 10 000 Arbeitsplätze vernichtet, Russlands Kreditwürdigkeit ist auf Ramschniveau gesunken, und die Mullahs in der iranischen Staatsführung wittern im Preisverfall „eine Verschwörung gegen die islamische Welt.“

Des einen Leid, des anderen Freud. Autofahrer auf der ganzen Welt begeistern die tiefen Spritpreise, die positiven Impulse für viele nationale Konjunkturen sind unverkennbar, und die Autoindustrie profitiert vom Sexappeal großer und leistungsstarker Fahrzeuge. Dem kurzen Gedächtnis der Konsumenten sei Dank. Vollkommen vergessen ist das Krisenjahr 2008, als der Ölpreis die Marke von 150 Dollar pro Barrel riss und drohte auf die 200 Dollar zu marschieren. Damals mussten Messe-Premieren in puncto Leistung in Sack und Asche gehen und um jeden Tropfen Verbrauchssenkung ringen.

Nun darf erst einmal wieder gebolzt werden. Den Trend zu Selbstbewusstsein und Status läutete bereits die erste wichtige Automesse des Jahres, die Detroit-Motorshow im Januar ein. Nun geht die Party in Genf weiter.

Audi tritt mit der Studie Prologue Avant an, einem Kombi, nein besser: einem Shooting Break, der den A8 zum A9 befördert, der sich über 5,11 Meter streckt und die Autowelt auf das Vokabular der künftigen Designsprache der Marke einschwört. Mercedes-Benz überlässt die besten Bühnenplätze der Spaß-Tochter AMG. Die enthüllt ihre Interpretation des CLA Shooting Brake (265 kW / 360 PS). Neu sind auch die AMG-Beiträge zur C-Klasse. Mit 350 kW / 476 PS so stark wie keine C-Klasse zuvor. Alpina will mit dem B6, seiner Interpretation des BMW 6er-Gran Coupé glänzen, das 441 kW / 600 PS aus seinem aufgeladenen 4,4-Liter-V8 mobilisiert.

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Mercedes hat für den Dauerbrenner G-Modell ein neues Paket geschnürt. Der G 500 4×4² verdoppelt quasi das bereits legendäre Vermögen des Off-Roaders über Stock und Stein zu fahren. Vorausgesetzt genügend solvente Genf-Besucher skandieren „Haben wollen!“, geht das Modell Ende des Jahres für rund 300 000 Euro in Kleinserie. Mit 310 kW / 422 PS sollen dann auch fast senkrechte Felswände kein unüberwindliches Hindernis für den Kraxler mehr errichten.

Bei den deutschen Premium-Herstellern verhält sich BMW antizyklisch. Der neue 2er Gran Tourer soll den Bayern den Markt der Familien-Vans mit Frontantrieb, variablem Innenraum und sieben Sitzen erschließen. Das Facelift des 1er qualifiziert die kleinste Baureihe der Marke zum Messe-Star. Porsche rückt den Cayman noch ein Stückchen näher an den 911. Das Topmodell des „kleinen“ Porsche bietet als GT4 extreme Sportlichkeit auf Basis von 283 kW / 385 PS.

Die Exoten und extrem Getunten gehören zu Genf wie der See, das Verkehrschaos und Preise, die den Messebesucher selbst am Würstelstand in Schnappatmung versetzen. McLaren toppt mit dem 675LT seine Straßensportler. Der Name ist Programm: 497 kW / 675 PS. Der Supersportler P1 reißt die 1000-PS-Hürde, damit der Augenkontakt zum Ferrari FXX K mit seinen 1050 PS Systemleistung erhalten bleibt. Das neue Lotus-Lebenszeichen ist der aufgefrischte Evora mit 294 kW / 400 PS.

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Geht es denn gar nicht eine Nummer kleiner? Natürlich drehen sich in Genf wichtige Neuheiten für Menschen ohne private Rennstrecken im persönlichen Immobilienportfolio. Bei Opel steht beispielsweise der kleine Karl im Rampenlicht. Ein neuer Mitspieler bei den Kleinsten vom Schlage VW Up und Toyota Aygo, noch unterhalb des Adam angesiedelt. Der Familienliebling Touran geht bei VW in die zweite Runde: Mehr Platz und Allradantrieb sowie Doppelkupplungsgetriebe als Option. Der Klassiker Sharan tritt mit Facelift an. Skoda stellt den neue Superb als Weltpremiere vor, sportlich fit getrimmte Sondermodelle des Fabia und natürlich auch ein Modell, das dem inoffiziellen Genfer Party-Motto huldigt: der Oktavia RS mit 169 kW / 230 PS. Dagegen hält Seat mit dem Sportkombi Leon ST Cupra (195 kW / 265 PS und 206 kW / 280 PS).

Toyota schärft mit einem umfangreichen Facelift den Auris nach, damit sich der Kompakte künftig besser gegen die Platzhirsche des Segments aus Wolfsburg, Köln oder Rüsselsheim behaupten kann.
Wenn schon alternative Antriebe mit Sparpotential, dann fühlen sich die Neuheiten mit Hybridantrieb höchstem Fahrspaß verpflichtet. Die Europapremiere des Honda NSX dreht sich um einen Hybrid-Supersportler mit 368 kW / 500 PS Systemleistung. Volkswagen präsentiert die Studie Sport Coupé Concept GTE. Der Ausblick auf den neuen CC verfügt als Antrieb über einen Plug-in-Hybrid mit V6-Benziner und zwei Elektromotoren mit rund 257 kW / 350 PS Systemleistung.

Der Genfer Autosalon verspricht für seine kalkulieren mehr als 700 000 Besucher ein fröhliches Autofest, eine PS-Party der Superlative. Freilich gilt für auch für die fröhlichste Fete der Grundsatz: Je toller die Party, desto größer der Kater – denn das Menetekel an der Wand kennen alle: 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer Flottenverbrauch in fünf Jahren.

 

(ampnet/tl)

Genf 2015: Ausblick auf die Neuheiten von Mitsubishi

In der kommenden Woche tobt wieder der Automobile-Wahnsinn in Genf. Der Salon ist jedes Jahr im Frühjahr der wichtige Auftakt für ein neues Automobil-Jahr. Der japanische Automobil-Hersteller Mitsubishi wird in diesem Jahr mit zwei Neuheiten einen Ausblick auf drei Modelle geben.

Wie das geht? 

Europapremiere: Der neue Mitsubishi L200

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Der Nachfolger des robusten Pick-Up L200 wird in Genf seine Europapremiere feiern. Mit dem L200 gehört Mitsubishi zu den wenigen Anbietern eines echten Arbeitstieres in überschaubarer Pick-Up-Größe. Bei uns hat der L200 bereits mehrfach seine Talente unter Beweis gestellt. Zuletzt als „Jäger-Variante“ des vielseitigen L200.

Bei dem in Genf nun präsentierten L200 handelt es sich um die europäische Variante des neuen, im November 2014 in Thailand unter der Typenbezeichnung „Triton“ eingeführten Pick-up-Modells. Während die neue Modellgeneration einerseits im Hinblick auf die Nutzung als Arbeitsgerät in Funktionalität und Zuverlässigkeit weiterentwickelt wurde, repräsentiert sie auf der anderen Seite die zeitgemäße Interpretation eines „Sport-Utility-Trucks“, der in Komfort und Raumangebot konventionellen Pkw-Limousinen ebenbürtig ist. Als Antriebsquelle kommt ein 2,4-Liter-MIVEC-Turbodieseltriebwerk zum Einsatz, das mit einem CO2-Ausstoß von nur 169 g/km zu den effizientesten Antrieben seiner Klasse gehört und vor allem in der 181 PS starken High Power-Version souveräne Leistung mit exzellenter Fahrbarkeit verbindet. Die 4WD-Modelle verfügen über das vom Offroadklassiker Pajero bekannte Allradsystem „Super Select 4WD-II“, das mehrere Fahrmodi für maximale Traktion bei unterschiedlichsten Untergründen sowie exzellente Geländegängigkeit bereitstellt.

Das wäre die erste, die konkrete Neuheit. Bei den beiden nächsten Varianten muss man ein wenig Fantasie besitzen.

Concept XR-PHEV II

Mit dem kryptischen Namen „XR-PHEV II“ zeigt Mitsubishi, so interpretiere ich das jetzt einfach mal, einen Ausblick auf gleich zwei neue Modelle der Zukunft.

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Zitat:

Der Mitsubishi Concept XR-PHEV II ist ein kompaktes SUV-Crossovermodell mit urbanem Charakter und Frontantrieb. Ein hocheffizientes, leichtes und kompakt bauendes Plug-in-Hybridsystem sorgt dabei für typgerechtes Temperament bei minimaler Umweltbelastung.

Aus der Pressemeldung.

Schaut man sich die Concept-Fotos an, dann ist der XR der Nachfolger des aktuellen Mitsubishi ASX. Der Antriebsstrang im PHEV II getauften System setzt sich aus einem MIVEC-Benziner und einem 163 PS starken Elektromotor zusammen. Man spart sich hier den zweiten Elektromotor für die Hinterachse, entgegen der Lösung aus dem Outlander PHEV. Dafür optimiert man das gesamte Antriebs-Package in Richtung Effizienz. Auch dieser PHEV-II-Antriebsstrang soll sowohl als serieller, als auch als parallel-Hybrid arbeiten. Damit würde man das Konzept des Outlander Plug-in Hybrid für eine Fahrzeugklasse darunter optimieren. Im Segment der kompakten SUVs (Mitsubishi ASX) ist der Allradantrieb oftmals eine rein optionale Variante und von den Kunden eher selten bestellt. Einen 2WD-PHEV II kann man sich also gut als neuen ASX vorstellen. Aber – und jetzt kommt Konzept Nummer drei dazu, auch als Grundlage für einen sportlichen Öko-Renner.

Mitsubishi scheint das Plug-In Hybrid Paket weiter zu optimieren, anstelle von zwei E-Motoren mit  je 82 PS nutzt man nur einen E-Motor mit der nahezu doppelten Leistung. Das spart Platz und Kosten. Und vermutlich auch Gewicht. Aber was passiert wenn man nun den neuen 163 PS starken E-Motor auch an der Hinterachse verbaut? Es ist zu erwarten das man bei Mitsubishi für den PHEV II keine vollständig neue Plattform entwickelt, sondern die bestehende weiter optimiert. Das würde bedeuten, es ist durchaus möglich, einen sportlichen Kompakten (ASX-Größe) zu realisieren, der mit zwei 163 PS starken Elektromotoren an den Start geht. Sehen wir hier den nächsten Mitsubishi EVO?

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[tab title=“Technische Daten XR-PHEV II“]

Mitsubishi Concept XR-PHEV II: technische Basisdaten

Länge x Breite x Höhe 4.490 x 1.890 x 1.620 mm
Radstand 2.670 mm
Personenkapazität 4
Batteriekapazität 12 kWh
Motorleistung 120 kW (163 PS)
Antriebsbart Frontantrieb (2WD)
CO2-Emissionen unter 40 g/km

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[tab title=“Technische Daten Neuer L200″]

Mitsubishi L200: technische Basisdaten

Länge x Breite x Höhe 5.285 x 1.815 x 1.780 mm
Radstand 3.000 mm
Personenkapazität 5
Motor 2,4-Liter-MIVEC-Turbodiesel
Antrieb Allradsystem „Super Select 4WD-II“
CO2-Emissionen 169 g/km (6 MT) / 189 g/km (5 AT)
Leistung „Low Power“: 113 kW (154 PS)
„High Power“: 133 kW (181 PS)
Max. Drehmoment „Low Power“: 380 Nm
„High Power“: 430 Nm

[/tab]
[tab title=“Über Mitsubishi“] Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion elf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb. Quelle: Pressemeldung[/tab]
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Klar ist: Mitsubishi-Fans vermissen die sportliche Note. Schmerzhaft. Früher oder später wird Mitsubishi auch den 2.0 Liter Vierzylinder MIVEC-Benziner gegen eine aufgeladene Variante ersetzen müssen. So ein neuer Turbomotor, dann vermutlich mit 1.6 Liter Hubraum, kombiniert mit zwei gut 160 PS starken E-Motoren und der 12 kWh-Akkuzelle könnte, mit viel Glück, unter die Hülle eines neuen Kraftsportlers passen. Damit würde man zum einen das gesamte Leistungspaket weiter nutzen, der PHEV-Technik einen emotionalen Touch verleihen und dennoch die Effizienz nicht aus den Augen verlieren.

Meine Hoffnung auf so eine Lösung gebe ich vorerst nicht auf! 

 

Update:

Galerie: Mitsubishi XR-PHEV II

Genf 2015: Sportlicher Auftritt des Skoda Fabia

Skoda feiert auf dem Automobilsalon in Genf (3. – 15.3.2015) die Premiere des Fabia Monte Carlo. Schwarze 16- oder 17-Zoll-Leichtmetallräder, schwarze Designelemente im Exterieur, getönte hintere „Sunset“-Scheiben sowie ein dunkel getöntes Panorama-Glasdach sorgen optisch für einen sportlichen Auftritt. Auf Wunsch ist auch ein Sportfahrwerk erhältlich. Im schwarz gehaltenen Interieur gibt es unter anderem ein Drei-Speichen-Sportlederlenkrad und Sportsitze. Den Skoda Fabia Monte Carlo wird es als Kurzheck und als Kombi geben.

 

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Genf 2015: Cadillac enthüllt seine Kraftpakete

Cadillac feiert auf dem Genfer Autosalon i(Publikumstage; 5.-15.3.2015) die Europa-Premiere zweier Modelle. Der ATS-V wird ab Spätsommer in Europa als Limousine und Coupé erhältlich sein und ist der erste Cadillac mit 3,6-Liter-V6-Twin-Turbo-Motor. Mit einer Leistung von 338 kW / 460 PS und einem Drehmoment von mehr als 600 Newtonmetern spurtet der ATS-V in gut vier Sekunden von 0 auf 100 km/h. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von annähernd 300 km/h. Anfang 2016 kommt dann der noch schnellere CTS-V. Der neue V8-Motor mit 6,2-Liter-Hubraum und Kompressoraufladung entfaltet eine Leistung von 478 kW / 650 PS und ein Drehmoment von mehr als 850 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 320 km/h.

 

 

 

(ampnet/jri)