In eigener Sache

Seit 2008 blogge ich (Habby), von 2011 bis 2018 gab es „mein-auto-blog.de“, seit 2016 gibt es AUTOHUB.de und seit April 2018 sind mein-auto-blog.de und AUTOHUB.de nun eine gemeinsame Seite. Auf autohub.de gibt es derzeit über 8.700 Artikel, täglich kommen neue Artikel hinzu. Auf Facebook wurde ich gefragt, warum 90% der Artikel „copy & paste“ Artikel von der auto, motor und sport wären. Das will ich gerne beantworten. Da die Antwort eigentlich leicht ist, aber nicht kurz, nun dieser Blog-Artikel in eigener Sache.

mein-auto-blog.de – Weil Autos einfach Spaß machen.

Als ich mit dem bloggen anfing, war es ein Hobby. Irgendwann war es ein Full-Time-Job. Als solcher musste die Finanzierung für den Blog gestemmt werden. Und dafür gab es nur einen Maßstab, die Reichweite. Für google war es früher mal einfach: Mehr Artikel, mehr Reichweite. Doch auch als Selbstständiger hat der Tag nur 24 Stunden es es gibt 7 Tage pro Woche, da kann man nichts ändern. Um trotz steigender Termine, ein Artikel entsteht üblicherweise auf Basis eines Tests, also einer Fahrveranstaltung oder eines Testwagens, auch die Anzahl der Artikel zu steigern – kamen Co-Autoren hinzu. Um die Schlagzahl weiter zu erhöhen, gab es bereits vor 4 Jahren Artikel von einer Agentur. In der Deutschen-Presselandschaft ist das recht simpel. Es gibt viele Autoren, freie Journalisten, ein paar Agenturen und ganz wenige große Redaktionen. In der Automobilwelt haben sich in DE zwei Agenturen für Auto-Journalismus etabliert; SP-X (Spotpress) und MID (motor-informationsdienst). Von beiden Agenturen kann man als Redaktion Inhalte einkaufen. Wer aufmerksam in Tageszeitungen liest, der findet die Kürzel sp-x oder mid sehr häufig in den Spalten der Automobil-Sparten des jeweiligen Blattes. Das hat simple Vorteile, für alle. Ein Redakteur, ein Termin, aber 10 Redaktionen haben Inhalten und noch viel wichtiger, die Redaktionen haben Inhalte, ohne vor Ort auf dem Termin gewesen zu sein. Wer mehr darüber erfahren will, dem ist zudem dieser Artikel ans Herz gelegt.

Für mich war am Anfang klar: MEINE INHALTE, meine WEBSEITE – mein-auto-blog.de – bis irgendwann die Reichweite stagnierte, weil zu wenig Inhalte hinzukamen. Google ist da gnadenlos. Also kauften wir damals bereits bei SP-X Inhalte ein. Diese waren immer klar gekennzeichnet. Nie wurden „fremde Inhalte“ als „eigene“ publiziert. Und wir wuchsen. mein-auto.blog.de ist seit Jahren der größte Automobil-Blog in DE. Aber was bedeutet das schon?

autohub.de – Weil niemand mehr liest.

Bereits Mitte 2016 war festzustellen, die Besucherzahlen stiegen nicht mehr. Und, für mich als Autor, als Mensch der mit liebe und Herzblut an seine Artikel ging – ich war ja nie ein wirklicher Journalist, ich musste für meine Artikel richtig arbeiten – war es noch ernüchternder zu sehen, dass 90% der Leser keinen Unterschied machen, ob es ein Artikel von mir war, oder eine Newsmeldung aus einer Agentur. Einzig für mögliche Fehler in den Texten bekam natürlich ich die Kritik zu spüren. Doch es war spätestens da für mich klar; Wenn ich weiter meiner Leidenschaft fröhnen will, dann muss ich VIDEOS produzieren. Ich sage bewusst nicht, ich würde YouTube machen – ich bin viel zu alt um ein YouTuber zu sein – nein, ich wollte das, was ich auf „mein-auto-blog.de“ tat, Leidenschaft ausleben, klare Meinung beziehen, komplexe Dinge erklären, auch im bewegten Bild tun.

Doch da war wieder das Problem mit den 24-Stunden pro Tag und nur 7-Tagen pro Woche.

Mit dem Start des YouTube-Kanals im März 2017 konnte ich auch die „motor presse“, also das Verlagshaus der „auto, motor und sport“ dafür gewinnen, unsere Seite mit News zu versorgen. Nur mit News. Denn für mich war auch klar; Die Themen die ich selbst erlebe, die Autos die ich fahre, die kommen weiterhin von mir. Daher sind die „ams-NEWS“ per Importfunktion zu einem Teil des Angebotes auf autohub.de geworden. Das es täglich mehr News gibt, als Fahrberichte, Videos oder Tests, ist mir bewusst – aber ich denke, für den Leser ist es einfach nur ein zusätzliches Angebot.

Niemand muss die News lesen – und natürlich kann man auch die News direkt auf „auto, motor und sport“ lesen, aber dann eben ohne Habby-Tests und auch eher selten mit Habby-Videos. 

Eine Alternative wäre es, AUTOHUB.de trotz der über 4000 von mir geschriebenen Artikel langsam sterben zu lassen. Keine Inhalte, keine Google-Ergebnisse. Keine Google-Ergebnisse, keine Klicks. Keine Klicks, kein Werbegeld mehr. Ich denke, mit den News der „auto-motor-und-sport.de“ haben wir da die bessere Lösung. Oder?

ams mit realistischen Verbrauchswerten

Das traditionsreiche Automobil- und Test-Magazin „auto, motor und sport“ mit Sitz in Stuttgart hat für seine Leser ein neues Test-Schema ersonnen. Neben einer leichter verständlichen und dennoch umfangreicheren sowie cleveren Test-Beurteilung will man auch die Verbrauchswerte von modernen Autos besser beurteilen und bewerten.

Die „ams“ hat dazu ein System aus drei „praxisnahen“ Situationen „erfunden“. So wird es einen ökonomischen Eco-Drive geben, einen Verbrauch aus dem Alltag, typisch für Pendler und eine Testsituation für „Sportfahrer“. Also für die Autofahrer, die es auf der Autobahn und Landstraße gerne ein wenig zackiger angehen lassen.

Bei der „ams“ ist man überzeugt, dass sich der Leser so noch besser informieren kann und zudem den „Praxis-Verbrauch“ für das individuelle Fahrprofil „klar ablesen“ kann.

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Ich finde das gut! Top. 

Und deswegen gibt es dieses System des Praxis-Testverbrauchs nach der „drei Autofahrer-Typen“ bereits seit Juli 2013 in diesem Blog. In jedem ausführlichen Fahrbericht gibt es genau diese drei „Typen“.

So funktioniert das auf autohub.de ….

Elektroautos – Zoff um die Reichweite! *update

Wie weit kommt ein Elektroauto im Alltag? Eine berechtigte Frage. Eine Frage die ich mir, wenn ich ein Elektroauto zum Test habe, ebenso stelle. Der Renault ZOE, der Mitsubishi i-MiEV und der e-Golf durften sich bereits beweisen und haben mal mehr, mal weniger positiv überrascht.  Der Renault ZOE brachte es im Alltag auf gute 140 km, natürlich ist das weniger als vom Werk versprochen – aber das ist normal. Das wundert mich nicht. Damit kann man Leben. Der Alltag ist eben kein „ewig gleiches Test-Szenario“ und schon gar keines nach DIN-Norm.

Der E-Auto Härtetest der ams

In Heft 16/2014 hat die Automobil-Zeitschrift „auto, motor und sport“ einen „Härtetest“ ausgerufen. An die Grenzen der Leistungsfähigkeit wollte man die Elektromobile bringen. Zum Test angetreten waren:

Also alles was derzeit aktuell ist. Der Renault ZOE und der Mitsubishi i-MiEV waren nicht dabei, leider – denn nur bei diesen beiden Fahrzeugen kann ich auf eigene Messwerte zurück greifen, nur bei diesen Zwei hätte ich den Alltag selbst beurteilen können. Wenn es um die Tests und Ergebnisse der Modelle geht, muss ich also auf das zurückgreifen, was die ams, der ADAC und die Kunden herausfahren.

auto, motor und sport zieht sich den Zorn der Tesla-Fans zu

Es gibt auf dem dt. Zeitschriften-Markt keine Zeitung die mehr Testkompetenz besitzt, als das Traditionsblatt aus Stuttgart. Doch es scheint, als wäre man dieses Mal in die Shitstorm-Falle getappt. Der als „Härtetest“ deklarierte Artikel zur Reichweite von Elektorautos im Alltag, hat erst einmal eine Welle der Empörung ausgelöst. Nachdem man sich zwischen Redaktion und E-Auto-Gemeinde ein wenig ausgetauscht hatte, kamen Hohn und Spott hinzu. Und natürlich die altbekannten Vorwürfe zum Thema „gekaufte Presse„.

Aber, der Reihe nach:

Um „realistische Werte“ zu ermitteln, hat die Redaktion der ams einen „typischen Pendlerzyklus“ mit einer Mischung aus „Stadt-, Land- und Autobahn-Strecken“ zusammengestellt. Diese Strecke wurde digitalisiert und dem TÜV SÜD zum „virtuellen“ nachfahren in die Mess-Computer gespielt. Damit lässt sich nun, der immer gleiche Weg, unter den immer gleichen Bedingungen, für jedes Auto immer und immer wieder abfahren. Das ist ein Standard-Prozedere und soweit völlig in Ordnung. Nun könnte man natürlich fragen: „Was ist schon typisch?“ – aber ich mache das für meine Verbrauchstests nicht anders. Allerdings fahre ich nur mit Fossil-Rennern und unterscheide zudem in drei weiteren Disziplinen. Aber – der Zyklus der ams sollte näher an der Realität sein, als die ECE-Norm.

Neben den virtuellen Tests auf der Rolle des TÜV und unter dem Label TSECC, wurden „reale“ Tests auf dem Bosch-Prüfgelände in Boxberg unternommen. Und hier scheiden sich nun die Geister. Denn die Ergebnisse des ams-Tests sind Welten von dem entfernt, was die E-Auto-Gemeinde als „Erfahrungswerte“ bezeichnet.

Tesla Model S P85+ versagt im ams-Test

Nach der Lektüre des „Härtetest“ bekomme ich das Gefühl, der Tesla S solle als der Verlierer aus diesem Test gehen. Nimmt man die Ergebnisse des 120 km/h Test hierfür zur Argumentations-Grundlage, dann hat die ams Recht. So soll das Model S P85+ nur 37% der versprochenen Reichweite geschafft haben. Nach 184 km ist Schluss mit lustig. Damit würden Model S Fahrer nicht einmal die Strecke von Stuttgart nach München schaffen.

Test-Prozedere 120 km/h

Die ams hat den 120 km/h Test nicht auf der Rolle des TÜV-SÜD durchgeführt, sondern auf dem Testgelände in Boxberg. Die Außentemperaturen sollen hierbei bei guten 30° gelegen haben, der Wagen per Klima auf 20° heruntergekühlt worden sein. Zudem war das Fahrlicht eingeschaltet.

Diese Informationen fehlen dem Artikel, werden aber im Laufe eines Dialoges zwischen den Nutzern des Tesla-Forum und dem Chefreporter Bloch nachgereicht. Doch hat die ams einen vollgeladenen Tesla genommen und ist 184 km gefahren und dann liegen geblieben? Kleiner Sidekick: Im Artikel spricht der Redakteur von einem Testszenario auf der Autobahn, in Wahrheit wurde die Testfahrt auf dem Testgelände von BOSCH in Boxberg gefahren.

Wie sich später heraus stellt und im Tesla-Forum nachzulesen ist, wurden nur 31 Kilometer auf der Teststrecke gefahren, das Model S danach geladen und der Rest errechnet.

Nun – das kann man so machen, ist aber dann halt blöd! 

An dieser Stelle kann ich nun die Seele des E-Auto-Fans verstehen. Nicht nur, dass im Artikel ein anderer Eindruck erweckt wurde, nein, dieses Test-Prozedere lässt viel Platz für Fehler. Fehler die einer ams nicht passieren sollten. Worin diese Fehler genau liegen, weswegen Einphasig und der Ladezustand eine Rolle spielen, wie man bei ~30° ein Auto herunterkühlt usw.  – das überlasse ich den Ausführungen der E-Auto Experten. Denn liest man sich in dieses Tesla-Forum ein, dann merkt man: Hier sind Enthusiasten am Werk. Keine Test-Redakteure, aber Tesla-Fahrer die sich zum Teil sehr gut mit dem eigenen Auto auseinandergesetzt haben.

Trifft es nur den Tesla?

Bislang entsteht der Eindruck, es geht nur um den Tesla. Jein. Natürlich hat der Tesla eine deutlich höhere Emotionalität bei seinen Fahrern, als ein Twizy. Und er kostet viel mehr. Und er bietet „eigentlich“ eine enorme Reichweite. Das sich da engagierte Fahrer des Model S nicht lange bitten lassen, ist klar. Hier geht es um mehr als um die Frage: Wie gut ist denn nun mein eigenes Auto?

Die Diskussion wird schnell zu einem Thema der „automobilen Wirtschaft in Deutschland“. Gekaufte Medien. Kritik an der Energiewende. Und so weiter. Aber das sind alles unwichtige Nebenschaukriegsplätze.

Gegenüberstellung der ermittelten Reichweite von ams und E-Auto-Fahrern.
Gegenüberstellung der ermittelten Reichweite von ams und E-Auto-Fahrern.
Für mich stellen sich zwei andere Fragen:

1.) Warum hat die ams gekniffen?

Nicht lange nach dem Artikel haben sich die E-Auto Fahrer gesammelt und wollten der ams zeigen, wie die eigenen Erfahrungswerte, die so sehr abweichen von den Test-Ergebnissen, zustande kommen. Man hat der ams eine Wette angeboten. Man wollte zeigen: „Bei Tempo 120 kommt man deutlich weiter, als ihr behauptet.“

Nun macht man bei der ams den ersten großen, wirklichen, Fehler. Man kneift. Man bleibt dem Event der E-Auto-Fahrer fern.  Ich selbst wollte vor Ort sein, konnte dann jedoch nicht. Aber TV-Teams waren vor Ort. Und das ganze Spiel hat es sogar in das heute-journal geschafft:

Der Konsens ist klar: Die E-Auto Fahrer haben der „Zeitschrift“ das Gegenteil bewiesen.

Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der E-Auto Fahrer. Und so langsam kommt Bewegung in die Geschichte. Zahlreiche Einträge auf der Facebook-Seite der „auto, motor und sport“ künden von einem kleinen Shitstorm. Was im Tesla-Forum los ist, was auf Blogs geschrieben wird, unterstützt diesen Eindruck.

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*Update 1:

In einem nächtlichen Dialog mit dem zuständigen Redakteur Alexander Bloch via Twitter, im übrigen hätte mir diese Form der Information auch Jens Katemann zukommen lassen, erfahre ich: „Ja, man hat zuerst zugesagt. Als der Dialog dann jedoch aus den Bahnen lief und man mit Argumenten unterhalb der Gürtellinie konfrontiert wurde, hat man sich entschieden – diesen Dialog, so nicht weiter zuführen.

Aber man hat ebenso frühzeitig dem „Zukunftsforscher Thomsen“ einen Nachtest angeboten.  Darüber wird derzeit allerdings von Seiten der Tesla-Fahrer nicht gesprochen. Ob dies bewusst aus dem Fokus fällt, oder einfach im Rausch der Empörung untergeht – bleibt mir noch unklar.

 

2.) Warum geht man nicht auf die Kritik der Tesla-Fahrer ein?

Weil mich das Thema interessiert, kontaktiere ich den Chefredakteur der ams, Jens Katemann.

Ich will wissen, welche Fragen unbeantwortet blieben. Will mehr zur ganzen Geschichte aus ams-Sicht erfahren. Man verspricht eine Pressemeldung bis zum Abend.

Heute Abend reagiert die ams-Redaktion:

auto motor und sport unterstreicht harte Testmethoden von Elektroautos
Redaktion bietet Nachtest an – Kritik an heute journal und WDR – Tesla stellt Redaktion keine Testwagen mehr zur Verfügung

Stuttgart. Die Zeitschrift auto motor und sport hat ihre anerkannt harten und objektiven Testmethoden gegen Kritik privater Autotester verteidigt. „Unsere Tests erfolgen nach festgelegten Standards. Sie gelten für alle Autos, um Autofahrern eine echte Vergleichbarkeit zu liefern. Deshalb sind auto motor und sport-Tests nicht mit Testergebnissen privater Autofahrer auf einer Autobahn zu vergleichen“, sagt Alexander Bloch, Chefreporter Technik bei auto motor und sport.

Damit reagiert die Zeitschrift auf die Kritik des Vereins „Tesla Fahrer und Freunde“ und entsprechenden Berichten des heute journals und des WDR. Der Verein hatte auto motor und sport angegriffen, weil in einem Härtetest von sechs Elektroautos unter Extrembedingungen, der in Kooperation mit dem TÜV Süd durchgeführt wurde, der Tesla-Testwagen angeblich zu niedrige Reichweiten erzielt habe. In der Realität seien die Reichweiten viel größer, was der Verein am vergangenen Sonntag in einem privaten Vergleichstest in Hilden in Nordrhein-Westfalen bewiesen haben will.

„Wir haben die Elektroautos bei Frost und bei Hitze von plus 30 Grad getestet“, erklärt Bloch. Auf der seit Jahrzehnten genutzten ams-Teststrecke, dem zertifizierten Bosch-Prüfzentrum Boxberg in Baden-Württemberg, absolvierten alle Elektroautos unter anderem bei 30 Grad einen Verbrauchs- und Reichweitentest bei konstant 120 km/h. So fuhren die Autos bei dieser Hitze mit eingeschalteter Klimaanlage und weiteren Stromverbrauchern, was bekanntermaßen die Reichweite stark reduziert. Zudem erfolgte ein weiterer temperaturkontrollierter Labortest beim TÜV Süd bei minus sieben Grad, was ebenfalls die Batterieleistung belastet. „Solche Bedingungen gibt es in jedem Winter und jedem Sommer, so dass die Leser von auto motor und sport wissen wollen, wie sich die Autos bei solchen Bedingungen verhalten“, so Bloch. „Es ist klar, dass die Reichweiten bei Frost und Hitze deutlich unter denen liegen, die private Autofahrer bei 20 Grad auf einer Autobahn erreichen“, erklärt Bloch. Solche Härtetests seien aber sinnvoll, weil Fahrer von Elektroautos auch bei Schnee und Hitze ihr Ziel noch erreichen wollen, und nicht nur bei optimalen Bedingungen.

Kein Verständnis hat Chefredakteur Jens Katemann, dass die Kollegen von heute journal und der WDR-Lokalzeit über die Kritik berichtet haben, ohne auto motor und sport zu den Vorwürfen zu hören. „Es gehört zu den journalistischen Gepflogenheiten, in solch einem Fall den Betroffenen um Stellungnahme zu bitten“, so Katemann. Der Chefredakteur lädt die Kollegen ein, bei einem Autotest der Redaktion dabei zu sein, und sich selbst ein Bild der hohen Testkompetenz zu machen. auto motor und sport hat dem Verein „Tesla Fahrer und Freunde“ zudem angeboten, den Test in Boxberg zu wiederholen. Eine Antwort steht noch aus.

Tesla ist auf das Angebot zur Wiederholung des Tests bislang nicht eingegangen. Im Gegenteil hat Tesla angekündigt, der Redaktion bis auf weiteres keine Testwagen mehr zur Verfügung zu stellen. „Wenn Tesla damit Druck auf auto motor und sport ausüben will, um Testergebnisse zu beeinflussen, so werden wir diesem nicht nachgeben“, betont Chefredakteur Katemann. „Wir werden weiterhin Autos nach zuvor festgelegten Standards mit unserem Partner, dem TÜV Süd, auf Herz und Nieren testen. Wir geben weder dem Druck von Herstellern, noch von Autofans nach, die offenbar nicht tolerieren können, wenn ihr Auto in einem Test Schwächen zeigt“, so Katemann.

Presse-Meldung der auto, motor und sport, 26/08/2014 – 19:30

 

Puh.

Was bleibt?

Auf der Facebook-Seite von e-Auto.tv geistert bereits der Begriff #amsgate, und auch ich muss sagen, so richtig überzeugend finde ich diese PM nicht.

Da wäre die Tonalität

Zitat:

[…] anerkannt harten und objektiven Testmethoden gegen Kritik privater Autotester verteidigt [..]

Oh weh. Wer hat das denn formuliert? Muss man das „private Autotester“ da unterbringen? Das klingt vollständig negativ. (Das ist fast so schlecht wie die Frage, ob „Auto-Blogger Autos testen sollen„…aber, dass ist eine andere Baustelle.)

Nein. Ein zugehen sieht anders aus. Das ist ein klares „zurechtweisen“ und wird so auch empfunden. Sehr ungeschickt. Zumal die Frage doch ist: Gibt es eine unabhängige Schiedstelle, die der ams die „anerkannt harten und objektiven Testmethoden“ bescheinigt hat? Oder ist das nur das Wunschdenken der Stuttgarter? (Jajaja- ich selbst habe das zur Einleitung ähnlich formuliert: Es gibt keine Zeitschrift mit mehr Test-Kompetenz auf dem deutschen Markt). Als „Rechtfertigung“ zum Beginn einer Presse-Meldung jedoch ungeschickt.

Das wäre der Mangel am Test

Auch in der PM wird nicht näher auf die Umstände vor Ort in Boxberg eingegangen. Das es nur 31 Kilometer waren, wie der Ladezustand des Tesla vor dem Test und nach dem Test belegt wurde, wie nachgeladen wurde. Das bleibt unerwähnt. Und damit bleibt der wichtigste Kritikpunkt unbehandelt. Das gibt wiederum zu denken.

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*Update 2:

Im Dialog verteidigt Chefreporter Bloch die Test-Methodik. Es hätte bewusst ein Härtetest sein sollen. Daher auch die hohen Temperaturen. Bislang ist mir jedoch nicht klar, wie man die Fahrzeuge heruntergekühlt hat. Und warum es so große Unterschiede in der Reichweite geben soll, zwischen dem was man in Californien mit den Model S schafft und dem, was die ams am Boxberg erreicht hat. Mir stellt sich zudem die Frage, ob das wirklich der richtige Ansatz ist.

Testet man die Reichweite von Benzinern auf diese Art? In die Sonne stellen, dann erstmal den Motor an, den Innenraum abkühlen lassen und bei 20° Innenraum-Temperatur losfahren? Mal davon abgesehen, dass diese 10° Differenz durch die Klimaanlage im Innenraum nicht empfehlenswert ist – würde ich das gleiche Prozedere mit einem Benziner machen, dann wäre der Verbrauch nach 31 Kilometern ebenso erschreckend, aber nicht interessant – weil weltfremd!

Weshalb man meint, ein Härtetest für E-Auto würde anders ablaufen, als für Benziner – erschließt sich mir an dieser Stelle nicht!

Da wären die verdrehten Tatsachen

Zitat: [..]Der Chefredakteur lädt die Kollegen ein, bei einem Autotest der Redaktion dabei zu sein, und sich selbst ein Bild der hohen Testkompetenz zu machen. auto motor und sport hat dem Verein „Tesla Fahrer und Freunde“ zudem angeboten, den Test in Boxberg zu wiederholen. Eine Antwort steht noch aus. [..]

Nun – auch die ams war eingeladen. Hat aber verzichtet. Eventuell wäre es nie notwendig gewesen, diesen Diskurs eskalieren zu lassen? In der PM steht der Verein jetzt als „zögerlich“ dar.

Weiter führt Jens Katemann aus:

[…]Wir geben weder dem Druck von Herstellern, noch von Autofans nach, die offenbar nicht tolerieren können, wenn ihr Auto in einem Test Schwächen zeigt“, so Katemann.[…]

Das ist löblich. Das erwartet man von Deutschlands wichtigster Auto-Zeitung. Man soll sich ein unabhängiges Bild machen können. Aber sorry – die Antwort geht für mich am Kern der Sache vorbei. Die Test-Umstände wurden bemängelt, nicht die Schwächen des Fahrzeuges. Und der im Tesla-Forum dokumentierte Dialog zwischen Redaktion und E-Auto-Vertretern wirkt weder souverän, noch so, als wolle man überhaupt über die eigenen Methoden diskutieren. Das ist eine überholte Einstellung. In Foren und Themenspezifischen Blogs ist oftmals eine enorme Kapazität an Wissen und Erfahrungen versammelt, hier sollte man den Dialog suchen, nicht auf Verteidigung und Abkanzelung schalten.

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*Update 3:

Nun – die frühe Einladung an den Zukunftsforscher Thomsen war mir nicht bekannt. Das darüber nichts erzählt wird, liegt vermutlich in der Kommunikations-Struktur des Vorgangs. Während die ams versucht, klar strukturiert und aus einer Feder in den Dialog zu gehen – sind die Tesla-Fahrer, die E-Auto-Freunde und der Forscher nicht mit der Möglichkeit gesegnet, sich immer erst abzusprechen, bevor man den Dialog führt.

Nun – das ist nicht überraschend. Das sollte der ams klar sein. Man hat sich den Unmut einer Community zugezogen, da öffnet man einen Krieg an vielen Fronten. Umso wichtiger wäre es gewesen, nicht von den verbalen Entgleisungen einzelner beeindruckt zu sein – sondern gleich zum Termin zu kommen. Dann hätte man auch mit den „Kollegen“ aus TV und Lokalpresse in den Dialog treten können.

 

Wie geht es weiter?

Mittlerweile findet #amsgate den Weg in andere Medien. Auf Focus online wird darüber spekuliert, ob dieser Vorgang nicht auch stellvertretend für einen Wandel in der Medienlandschaft steht:

Auf den weiteren Verlauf des Elektroauto-Zoffs darf man gespannt sein, steht er doch auch stellvertretend für einen Wandel in der Medienlandschaft: Etablierte Fachmedien und die in Blogs organisierte Stromer-Szene treten zunehmend in Wettstreit miteinander.

Zitat: focus.de

 

Wieder das Thema „Wettstreit“. Wieder erinnert mich das an die Frage, ob wir Blogger überhaupt Autos testen dürfen.

Ich persönlich fände es sehr schade, wenn das wirklich die Ursache für die mangelnde Dialog-Bereitschaft der ams-Redaktion gegenüber den beteiligten Blogs und Webseiten wäre. Das würde mein frisch gewonnenes Bild von der motorpresse glatt ein wenig eintrüben. Muss es wieder auf „Blogs vs. Journalisten“ hinauslaufen? Haben wir aus den letzten Jahren nichts gelernt?

Bleibt zu hoffen, dass die ams schon bald mit Vertretern des Tesla-Vereins, mit weiteren Presse-Kollegen und einem weiteren Tesla S nach Boxberg fährt um den Test dort zu wiederholen und eventuell entsteht ja auch noch ein konstruktiver Dialog über die Messmethodik an E-Autos für die Zukunft. Das wäre wünschenswert und würde zeigen, die ams ist in 2014 angekommen.

 

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*Update 4:

Alexander Bloch hat den Kontakt gestern Abend via Twitter gesucht, nachdem er diesen Artikel hier gelesen hat. Einer seiner ersten Kommentare war: Es geht hier nicht um einen Krieg zwischen Bloggern und Print. Und ich glaube ihm das. Die ams ist bislang nicht, anders als die AutoBild, durch unnötiges Foulspiel aufgefallen.

Ich glaube jedoch – man hat bei der ams die Dynamik hinter diesem „Aufschrei“ völlig unterschätzt. Und ich glaube – man hat gleich zwei Fehler im Nachgang gemacht. Nicht zum „Fahrtest der privaten Autotester“ zu kommen, war der erste. Die Pressemeldung mit einer unpassenden Tonalität war der zweite Fehler. Dialog sieht einfach anders aus!

 

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*Update 5:

Zitat:

Theoretisch den Verbrauch eines Elektroautos bei einer konstanten Geschwindigkeit zu ermitteln, ist verhältnismäßig einfach und lässt sich mit der Physik der neunten Klasse Gymnasium erschlagen:

Ein Auto muss auf ebener Strecke Luftwiderstand und Rollwiderstand überwinden. Für die Ermittlung des Leistungsbedarfs/Verbrauchs am Rad braucht man neben der Geschwindigkeit das Gewicht des Autos, seinen cw-Wert (Luftwiderstandsbeiwert), seine Stirnfläche und den Rollwiderstandsbeiwert der Reifen. 

Soweit der Autor von „nie-mehr-benzin“. Ich muss sagen, ich habe die Ausführungen noch nicht nachgeprüft, ein erstes überfliegen des Artikels lässt die Aussagen erst einmal plausibel erscheinen! Damit wäre die ams nun in Zugzwang. Zum Artikel klick.

 

 


Quellen:
  • http://www.danzei.de/archives/5005
  • http://www.tff-forum.de/viewtopic.php?f=7&t=4151&sid=f6a37398689ae636041e7b8784e5ccec&start=470
  • http://www.danzei.de/wp-content/uploads/2014/08/AMS-Challenge_Reichweite_Uebersicht.jpg
  • http://e-auto.tv/ams-wette-23-08-2014
  • https://www.facebook.com/eauto.tivi
  • http://www.auto-motor-und-sport.de/news/e-auto-haertetest-auto-motor-und-sport-unterstreicht-harte-testmethoden-8563278.html
  • http://www.mojomag.de/2014/07/sollen-journalisten-autos-testen/
  • http://www.genios.de/fachzeitschriften/artikel/AUBI/20140704/sollen-blogger-autos-testen/127971317.html
  • http://www.focus.de/auto/elektroauto/tesla-contra-auto-motor-sport-reichweiten-diskussion-zoff-in-der-elektroauto-szene_id_4087017.html
  • http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2224728/Wie-weit-kommt-man-im-Elektroauto
  • http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/228#/beitrag/video/2224198/Unplugged:-Das-E-Auto-im-Alltag
  • http://www.adac.de/infotestrat/tanken-kraftstoffe-und-antrieb/alternative-kraftstoffe/elektroantrieb/default.aspx?ComponentId=28713&SourcePageId=127044&tabid=tab2
  • http://www.elektroauto-zoe.de/haertetest/

 

 

Mann muss auch mal „Träume Wagen“

Von einem Automobil-Blog leben? Zurecht bekomme ich diese Frage oft zu hören und manchmal würde ich einfach nur antworten: „Mann muss an sich glauben und seine Träume realisieren.“ Mann muss sich wagen, die Träume Realität werden zu lassen. Denn darum geht es in diesem Leben, die Dinge tun, die einen glücklich werden lassen.

Träume Wagen

MeinautoblogIst zugleich ein wirklich gut gewählter Titel einer Auto-Zeitschrift und wie es der Zufall gerade so will, stehe ich in der aktuellen Ausgabe der „Träume Wagen“. Grund genug für mich, ein Papier-Exemplar zu kaufen, immerhin mag es auch mein Ego wenn es gestreichelt wird.

Träume Wagen ist keine klassische Automobil-Zeitschrift wie die auto, motor und sport und erst recht nicht vergleichbar mit der AutoBild. Träume Wagen kommt nur einmal im Monat und der größte Teil in der Zeitschrift sind Verkaufsanzeigen. Anzeigen für Traumwagen. Für Autos die man nicht einfach nur deshalb kaufen würde, um von A nach B zu kommen, sondern um die eigenen Automobilen-Träume zu verwirklichen. Drum herum gibt es jedoch einen feinen Redaktionen-Teil, der aus einem reinen Anzeigen-Blättchen ein Monats-Magazin mit dem potential für „Träume“ werden lässt.

Träume Wagen findet man im übrigen nicht nur am Kiosk, sondern auch auf Facebook – wer also ohne vom Schreibtisch aufstehen zu wollen, mal schnell einen Blick in die Welt von Träume Wagen werfen will, der klickt rüber in die Facebook-Community von Träume Wagen.

Clever auf die Überholspur. Škoda

Wenn man die aktuellen Automobil-Nachrichten im Blick hat, dann fällt eine Marke auf, bei der es gerade richtig gut läuft. Die hübsche und mittlerweile unverschämt erfolgreiche Volkswagen-Tochter aus der Tschechei:

Škoda – „simply clever“

Pünktlich zur Übernahme meines neuen Testwagen, einem eleganten Kombi aus der Baureihe Superb, gewinnt eben diese Baureihe bei der „auto, motor und sport“ Leserwahl den ersten Platz in der Kategorie „Mittelklasse – Importwagen“.  Nun sind diese Wahlen immer so ausgerichtet, dass eigentlich jeder Hersteller einen Pokal mit nach Hause nehmen kann, aber im Fall von Škoda ist es nicht einfach nur Glück.

Das zeigt auch ein aktueller AutoBild-Vergleich von Kleinwagen, bei dem auch ein Škoda gewinnt, dieses Mal der Citigo und das gegen 4 andere Modelle, darunter auch der jüngere Opel Adam.

Und weil man sich in Weiterstadt bei Darmstadt, dort sitzt die Deutschland Zentrale von Škoda nicht auf den Lorbeeren ausruhen will, gibt man weiter Gas – zum Beispiel bei den Modellen Fabia und Roomster – ich zitiere aus der Presse-Meldung von heute:

Neue Sondermodelle von ŠKODA mit Preisvorteilen von bis zu 2.250 Euro

Ab sofort bietet ŠKODA beide Fahrzeuge (Fabia und Roomster) als Sondermodelle „Fresh“ an:

Die Serienausstattung von Fabia „Fresh“* und Roomster „Fresh“* ist besonders
umfangreich und attraktiv. 15-Zoll-Leichtmetallfelgen in neuem Design, Climatronic,
höheneinstellbare und beheizbare Vordersitze, Halogenprojektor-Scheinwerfer mit
dynamischem Kurvenlicht, Nebelscheinwerfer mit integrierten Abbiegelicht, Parksensoren
hinten, Berganfahrassistent einschließlich Reifendrucküberwachung sowie viele andere
nützliche Features und Annehmlichkeiten sind bei beiden Modellen all inclusive.
Für Fabia „Fresh“ und Fabia Combi „Fresh“ hält ŠKODA zwölf Motoren bereit – vom 1,2-
Liter-Benziner mit 44 kW (60 PS) bis zum 1,6-Liter-TDI mit 77 kW (105 PS). Die
Motorisierung des ŠKODA Roomster „Fresh“ – es sind insgesamt zehn Aggregate – reicht
vom 1,2-Liter-Beziner mit 51 kW (70 PS) bis zum 1,6-Liter-TDI mit 77 kW (105 PS).
Die Preise für ŠKODA Fabia „Fresh“ und ŠKODA Fabia Combi „Fresh“ beginnen bei 13.740
beziehungsweise 14.890 Euro. Der ŠKODA Roomster „Fresh“ kostet ab 15.270 Euro.

Nun da gibt man mächtig Gas bei der immer hübscher daher kommenden Tochter aus der Tschechei. Ich selbst habe nicht nur einen feinen Superb TDI 4×4 Combi als aktuellen Testwagen, nein ich werde auch am Montag / Dienstag den neuen Octavia fahren können.
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Der neue Octavia basiert auf dem neuen „Modularen Querbaukasten“ des VW-Konzerns und bildet im Prinzip den tschechichen Golf-Part ab, nur und soviel ist schon klar: Viel mehr Platz (ist ja auch eine Art Stufenheck-Limousine) und ein attraktiveres Preis-Leistungsverhältnis.

Ich bin sehr gespannt auf diese Testfahrt, denn der neue Golf 7 war wirklich verflixt gut.  Und über den Malachitgrünen-Testwagen halte ich Euch natürlich auch auf dem laufenden.

Mitsubishi Outlander im Fahrbericht

Im Herbst 2013 kam der neue Outlander zu den Deutschen Mitsubishi-Händlern, ein guter Zeitpunkt noch einmal auf die nun ausgelaufene Outlander Generation zu schauen.

Es ist in der Automobil-Branche ein ungeschriebenes Gesetz: Gegen Ende des Modell-Zyklus bekommt man von einem Modell die besten Angebote. Sondermodelle, Ausstattungs-Extras inklusive die zuvor teuer zugekauft werden mussten und das Fahrzeug ist zudem auch noch ausgereift. Keine Spur mehr von anfänglichen Kinderkrankheiten.

Ist ein gebrauchter Outlander eine Empfehlung?

Bereits zu seinem letzten Facelift vor 2 Jahren war der Mitsubishi Outlander eine Kaufempfehlung unter Experten. So hatte die AutoBild den Outlander unter anderem zum „Wertmeister“ erklärt und auch bei der „Auto, Motor und Sport“ konnte der Outlander im Vergleich mit anderen kompakten SUV eine gute Figur machen.  Und auch im Autobild Allrad Dauertest konnte der Crossover mit seinen Talenten überzeugen.

Crossover, Kombi oder SUV?

Zuverlässiger geht es nicht!

Der Outlander ist eine praktische Mischung aus einem SUV und einem Familientauglichen Kombi, eben ein echter Crossover.  Es gibt immer weniger Fahrzeuge die ganz klar einer Kategorie zugeordnet werden können und der Outlander macht da keine Ausnahme.

Für einen echten SUV erinnert seine Grundform zu sehr an einen Kombi, für einen Geländewagen ist die Bodenfreiheit zu gering, für einen einfachen Kombi ist die Bodenfreiheit jedoch zu hoch und in Verbindung mit dem Mitsubishi-Allrad-System leistet der Outlander eben auch abseits der flachen Landstraßen viel mehr als man von einem Kombi erwarten würde.

So spielte der Outlander den Vorreiter für Fahrzeuge wie den Passat Alltrackl. Wobei der Outlander mit einem noch größeren Kofferraum und einer dritten Sitzreihe punkten kann.

Als 2.2 Liter Diesel mit 156PS erhält man den viel talentierten Japaner mit einem Doppelkupplungsgetriebe.

Was besonders im Langzeit-Test der AutoBild allrad aufgefallen ist, es gab nichts auffälliges. 81.000km ohne einen einzigen Defekt, ohne zusätzlichen Werkstatt-Aufenthalt und Panne. Das ist vermutlich die Zuverlässigkeit die man sich gönnen will, wenn man einen Neuwagen kauft.

Im Falle des Outlander kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen – mein Testwagen damals war ebenfalls ein 2.2 Liter Diesel mit dem Doppelkupplungsgetriebe und einer vollständigen Innenausstattung. Von der Sitzheizung bis zum Kurvenlicht war alles verbaut was die tägliche Fahrt angenehmer macht.  Für die tägliche Tour kann man sich eigentlich kaum ein praktischeres Auto vorstellen. Der Einstieg ist höher als bei normalen Limousinen aber eben nicht so hoch wie in einem echten Geländewagen.

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Wer noch immer grübelt ob es richtig ist einen Gebrauchtwagen zu kaufen, dessen Modellreihe bereits einen Nachfolger hat, der sollte auch daran denken, dass der neue Outlander nicht mehr mit dieser prägnanten Schnauze (Jet-Fighter Kühlergrill) daherkommtt. Und natürlich sind in den Autobörsen die Angebote für Vorführfahrzeuge und junge Gebrauchte mittlerweile groß und die Preise sehr attraktiv.

So spart man gegenüber dem Listenpreis schnell einmal 8.000€ und mehr – wenn man einen Vorführer nimmt. Und dann war das bereits gute Preis-Leistungsverhältnis einfach unschlagbar,  mit dem Vorgänger- Outlander bekommt man ein Auto, dass auf allen Straßen zu Hause ist und das, wie die Kollegen von AutoBild festgestellt haben, bedingungslose Verlässlichkeit bietet.

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