Brabus tunt Mercedes E-Klasse – Look und Leistung

Wer die neue Mercedes E-Klasse (Typ W 213) etwas aufpeppen will, kann sich ab sofort an Brabus wenden. Eine kräftige Leistungsspritze macht unter anderem den E 350d deutlich antrittsstärker. Für die Mehr-PS wird von Brabus ein Zusatzmodul für die Motorsteuerung installiert. Im Fall des E 200 sorgt das Software-Tuning für ein Leistungsplus von 135 kW/184 PS auf 165 KW/225 PS…

Erste Fahrt: smart BRABUS – Schneller geht immer

Das smarte Erfolgsmodell der Mercedes-Tochter geht mit dem Autotuner BRABUS bereits in seine 4. Generation. Der kleine smart wird von dem in Bottrop ansässigen Unternehmen seit 2002 immer wieder veredelt. Hierzu gehören nicht nur die sportlichen Anbauteile und feinen Innenraumdetails. Von der Motorisierung über das Sportfahrwerk und Getriebe bis hin zur Servolenkung erhalten smart fortwo, fortwo cabrio und forfour das volle BRABUS know how. Auf Fahrerassistenzsysteme wird genauso wenig verzichtet wie auf Entertainment. Vorgestellt auf der Automesse in Beijing im April und Mai diesen Jahres stehen die drei Mini-Alleskönner ab 8. Juli beim smart Händler und warten auf Kundschaft. Die smart BRABUS Modelle stellen sich dem europäischen Markt mit einem Einstiegspreis von € 19.710.

Der neue smart BRABUS im ersten Fahrbericht

Der erfolgreiche Stadtflitzer wird mit BRABUS Technologie noch schneller

Die Revolution im Geiste begann bereits 1986. Der Gedanke eines Stadtautos, das unterhalb des A-Segments liegen sollte, beschäftigte bis dato nicht nur die Industrie. Auch an zahlreichen Universitäten dieses Landes wurde immer wieder mal ein Konzept vorgestellt. Nach langen Verhandlungen unterschiedlicher Firmen übernahm 1994 die Daimler Benz AG das Ruder und gründete mit dem damaligen Ideengeber Nicolas G. Hayek die Micro Compact Car AG. Als letztendlich 2002 die jetzige smart GmbH entstand, fand sich auch sehr schnell ein weiterer Partner, um das Fahrzeug auch in kleineren Stückzahlen zu individualisieren. Daimler ging damals schon ein Joint-Venture mit dem Autotuner BRABUS ein. Die smart-BRABUS GmbH entstand. Nach vorsichtigen Versuchen mit dem fortwo stieg das Interesse, den kleinen Flitzer noch schneller fahren und noch edler aussehen zu lassen. Alle Neuerungen für das künftige Modelljahr sind gleichermaßen für den fortwo, fortwo cabrio und den forfour bestimmt. Die Veränderungen am Design sollen den smart BRABUS eindeutig aus dem Einheitsbrei des Micro-Segments abheben. Optisch fallen uns sofort der Heckdiffusoreinsatz mit seinen Endrohrblenden in Chromoptik auf. Hinzu kommen die BRABUS typischen Monoblock Leichtmetallfelgen. Gemäß dem Motto: never change a running system beließ man es dabei, was die Außenoptik anbetraf. Alle drei Modelle in der Topausstattung standen im Schnelldurchlauf am letzten Donnerstag in Düsseldorf und Umgebung zum Test parat.

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smart mit richtig viel Speed.

Innenraum mit viel Liebe zum Detail

Das Navigationsgerät in der Mitte des Armaturenbretts empfängt uns dreigeteilt. Infos zur Strecke, dem Bordcomputer und dem Radio stehen uns gleichermaßen zur Verfügung. Das for two cabrio wird per Knopf, der in der Mittelkonsole sitzt, elektrisch geöffnet. Zunächst erstmal bis zum Überrollbügel des ca. 2,70 m kurzen Fahrzeugs, dann geht die Fahrt durch Düsseldorf los. Mit einem Fingerdruck auf die Karte des Navis vergrößert sich diese auf das volle Ausmaß des Displays. Die verarbeiteten Materialien in der „Xclusive“-Ausstattung sind sehr hochwertig und filigran verarbeitet, die Farbabstimmung sehr gut gewählt. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer haben im fortwo cabrio ausreichend und bequem Platz. Der Kofferraum wirkt zwar sehr klein und man möchte denken, kaum etwas hineinstellen zu können. Seine 340 Liter bei geschlossenem Verdeck haben trotzdem Platz für zwei Bordtrolleys oder sogar sechs Wasserkästen.

Innenraum mit allem was dazugehört
Innenraum mit allem, was dazugehört.

Starker 3 Zylinder

Der leistungsstarke drei Zylinder Turbobenziner mit seinen 80 kW (109 PS) und einem Drehmoment von 170 Newtonmeter bei 2.000 Umdrehungen pro Minute schiebt sehr kräftig nach vorn, was uns nicht nur im Stadtverkehr zügig weiterbringt. Auf urbanen Straßen und selbst auf der Stadtautobahn rund um Düsseldorf sind wir schnell mit dem kleinen smart BRABUS unterwegs. Vom Motormanagement aus kommt der Riegel bei 180 km/h. Der vom Hersteller angegebene Verbrauch von kombinierten 4,6 Litern ist bei diesem Tempo natürlich nicht ganz zu halten. Das Sportfahrwerk mit dem speziell abgestimmten ESP in Verbindung mit der Servolenkung lassen den Stadtfloh eine gute Kurvenperformance abliefern. Dabei bleibt der smart Brabus vor allem ein sportlicher Vertreter seiner Klasse und spielt nicht die Sänfte.

3 Zylinder Benziner mit 109 PS
3 Zylinder Benziner mit 109 PS.

Sportlich ausgelegtes Getriebe

Mit einer sportlichen Auslegung des twinamic Doppelkupplungsgetriebes tritt BRABUS im Vergleich zum Vorgänger an, was auf den ersten Testkilometern im vollem Umfang positiv erfüllt wird. Es sind kaum Schaltpausen zu spüren und die neue „race-start“ Funktion des Getriebes macht ihrem Namen alle Ehre. Anfahren an grün geschalteten Ampeln oder das Einfahren in fließenden Verkehr zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht.

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Doppelkupplungsgetriebe mit „race-start“ Funktion.

Zwei Ausstattungslinien

Zwei Ausstattungslinien beim smart BRABUS erwarten seine Käufer. Die smart BRABUS GmbH bietet hier außer langen Ausstattungslisten auch Platz zur Individualisierung. Startet der smart BRABUS fortwo mit dem Basispaket bei € 19.710, der fortwo cabrio bei € 22.970 und der forfour bei € 20.520, müssen seine Kunden für die nächst höhere und einzig erweiterbare Ausstattungslinie „Xclusive“ jeweils € 3.000 zusätzlich einplanen. Die High-end Ausstattung bietet dabei BRABUS Leder Nappa Sportsitze, eine Kunstleder/Stoff abgestimmte Instrumententafel, eine zusätzliche Cockpituhr mit Drehzahlmesser, ein LED & Sensor Paket und Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer.

Viel mehr Fahrspaß durch BRABUS Technologie und Know how. Für Menschen in der Stadt und urbanen Umfeld ein guter Neuwagenkauf.  

smart nicht nur als Flitzer
smart nicht nur als Flitzer.

Text und Bild: Stefan Beckmann

Renault Twingo GT – Lust auf mehr

Kaum stellt Brabus seinen sportlichsten Smart vor, zieht Renault mit dem Twingo GT nach. Kein Wunder, basieren die beiden Kleinstwagen auf ein und derselben Plattform. Dass der dynamische Franzose eine Pferdestärke mehr im Heck hat? Geschenkt! Seine 110 PS  lassen Luft nach oben, wenn man bedenkt, dass es vom Vorgänger einen Twingo RS gab, der 130 PS leistete. Doch vorerst bildet der GT die größte Ausbaustufe des Franzosen. 

Der Twingo hat schon viel durchgemacht in seinen 23 Jahren. Generation eins gilt fast schon als kultig und wird ab und an mit dem R4 verglichen. Klein, niedlich und praktisch war er, der erste Twingo. Generation zwei verlor zwar an Charakter, glänzte dafür aber mit sportlichen Attributen: Als GT leistete der Kleinstwagen 101 PS, als RS sogar 130. Damit kann der aktuelle Renault Twingo GT nicht dienen, hat mit 110 PS aber erstmal mehr, als der bisherige GT. Diese Leistung holt der Turbo-Dreizylinder aus nur 900 Kubikzentimetern. Als Basis dient hierbei der bekannte TCe 90 und wird mit einer optimierten Ansaugung sowie einer überarbeiteten Motorsteuerung versehen – klassisches Motortuning also.

Renault-Twingo-GT-Sport-Kleinstwagen-Mein-Auto-Blog (4)

Fahrleistungen bleiben die Franzosen bislang schuldig. Einzig zum Drehmoment gibt es eine Angabe: 170 Nm quetscht sich das kleine Aggregat aus den Brennräumen und gibt diese in ein angepasstes Getriebe weiter. Hand haben die Entwickler auch an das Fahrwerk gelegt: Neben einer Tieferlegung stimmten die Ingenieure das ESP neu ab und verpassten dem Renault Twingo GT eine neue justierte Lenkung. Mit der variablen Lenkungübersetzung sollen auch ein präziseres Handling und ein direkteres Lenkgefühl Einzug halten.

Optisch gibt sich der kleine Franzose aber zurückhaltend: Neben 17-Zoll-Leichtmetallrädern ist die Auspuffanlage mit zwei Endrohren das augenscheinlichste Indiz für die gesteigerte Leistung. Die Tieferlegung fällt hingegen kaum auf. Interessanter ist da schon das neue und GT-exklusive „Magma-Orange“, das den Renault Twingo GT frisch wirken lässt, während die restlichen vier Farben vor allem grau und schwarz umfassen. Außerdem bekommt der sportliche Kleinstwagen Dekorstreifen auf dem Dach, die zukünftig sicherlich auch ihren Weg auf die schwächeren Modelle finden werden. Innen zeigt sich ebenfalls Zurückhaltung: Orange Dekors, Metall an den Pedalen und am Schaltknauf – fertig. Das lässt natürlich die Vermutung zu, dass ein Renault Twingo RS im Anflug ist. Ob das der kurze Radstand kombiniert mit einem Heckmotor und Heckantrieb verkraften? Abwarten und Tee trinken. Oder einen schönen französischen Rotwein.

 

Smart von Brabus – Stadt-Express

Was man heute aus einem kleinen Motor alles rausholen kann, zeigen die neuen Brabus-Versionen der Smart-Modelle Fourtwo und Forfour. Der 0,9-Liter-Antrieb leistet dank Turbounterstützung 80 kW/109 PS und beschleunigt die Stadtautos in 9,5 Sekunden (Zweitürer) auf Tempo 100 bzw. auf bis zu 180 km/h Spitze (Viertürer). Die Sportversion des City-Flitzers kostet ab 19.710 (Zweitürer) bzw. ab 20.520 Euro (Viertürer). Teuerster Smart Brabus ist das Cabrio zu Preisen ab 22.970 Euro.

Erkennbar ist die Brabus-Interpretation zum Thema Stadtauto vor allem von achtern gesehen. Dank eines grauen sogenannten Heckdiffusors mit zwei chromglänzenden Endrohren wirkt der Mini optisch breiter. 17-Zoll-Sportreifen auf mattlackierten Alu-Rädern lassen ihn zudem kraftvoller auf dem Boden stehen. So wird das Kraftpaket besser beatmet als die Serienmodelle, der Einspritzdruck wurde ebenfalls erhöht. Das neue Sportfahrwerk ist um 20 Prozent straffer und es gibt eine neue Direktlenkung.

Serienmäßig an Bord ist das Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen und ein Panoramadach. Trotzdem sind die Preise saftig und man muss bei gleicher Ausstattung rund 3.000 Euro mehr investieren als für ein Normalmodell. Und es gibt natürlich noch Platz nach oben: Wer will, kann seinen Brabus-Smart mit Sportsitzen aus Nappa-Leder oder einem Armaturenbrett ordern, das mit einem Mix aus Kunststoff und Kunstleder bespannt ist.

(Peter Maahn/SP-X)

Pocket Rocket: Der neue smart Brabus fortwo

Der smart: bekannt als praktischer und hipper Kleinstwagen für die Stadt. Parkplatzprobleme sind ihm fremd. Dafür fällt der fortwo aber nicht gerade mit Sportlichkeit auf. Das will der Bottroper Veredler Brabus nun aber geändert haben. Mit 109 PS will der aktuelle smart Brabus nun das sportlichste Fahrzeug im Segment sein und setzt auf eine Turboaufladung, ein Performance Sportfahrwerk und viele weitere Anpassungen, die ihm auf die Sprünge helfen sollen. Vorgestellt wird der kleinste Spross mit schwäbischen Wurzeln auf der Peking Automotive Exhibition und ist ab Juli diesen Jahres beim deutschen Händler bestellbar.

smart BRABUS fortwo coupéDas Hauptattribut des smart Brabus? Der Fahrspaß! So stark wie die aktuelle Variante war bisher noch kein serienmäßiges smart-Modell zuvor. Gegenüber dem Vorgänger legt die neue Version 5 kW und 23 Nm zu und leistet so 109 PS bei 5.700 U/min und 170 Nm bei 2.000 U/min. Das reicht für einen Spurt von null auf 100 km/h in 9,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h.

Für die Leistungssteigerung verantwortlich sind vor allem zwei Faktoren: Zum einen wurde der Ladedruck auf zwei bar erhöht und zum anderen die Luftzufuhr zum Heckmotor optimiert. Dieser ist nach wie vor ein Reihen-Dreizylinder mit 900 cm³ Hubraum, der in seiner schwächeren Variante auch den Renault Twingo antreibt – das Schwestermodell des smart.

Der Franzose ist aber vorerst nicht in einer Sportvariante erhältlich. So ist das Brabus Performance Sportfahrwerk allein dem smart vorbehalten. Es fällt im Vergleich zum Brabus Sportfahrwerk um 20 Prozent straffer aus, während der Stabilisator an der Vorderachse die Rollneigung um neun Prozent reduzieren soll. Für einen engeren Kontakt zur Straße soll nun auch die Direktlenkung bieten, die eine geschwindigkeitsabhängige Lenkkraftunterstützung mit variabler Lenkübersetzung mitbringt. So wurden speziell für den smart Brabus erhöhte Rückstellkräfte eingestellt, damit das Fahrverhalten noch sportlicher ausfällt. Zudem bekam das Getriebe eine um bis zu 40 Prozent schnellere Reaktionszeit sowie eine nochmals kürzere Übersetzung als beim 66kW-Modell. Hinzu kommt, dass das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe nun eine Race-Start-Funktion hat: Bremse und Gas gleichzeitig treten, die Drehzahl einpendeln lassen, Bremse lösen und schon kann es los gehen.

Bei der Optik hält sich der Bonsai-Racer weitestgehend zurück. So installierten die Bottroper einen Heckdiffusor in grau matt, der Endrohrblenden in Chromoptik beherbergt, denen ein sonor-rauchiger Dreizylinderklang entspringen soll. Zudem kommen die typischen Brabus Monoblock IX-Leichtmetallräder zum Einsatz, die graue, glanzgedrehte und matt lackierte Partien zeigen. Das Reifenformat an der Vorderachse misst hier 185/50 R16 und 205/40 R17 hinten.

Innen gibt es für den noblen smart Brabus serienmäßig ein abschließbares Handschuhfach, sowie das Cool- & Audio-Paket. Für die nötige Sicherheit sorgt, neben der üblichen Ausstattung mit Airbags und allerlei Elektronik, eine Abstandswarnfunktion. Für mehr Fahrspaß soll die Elektronik, die bisher als sehr rigide galt, eine neue Abstimmung erfahren haben. smart BRABUS fortwo coupéSerienmäßig gibt es bei den Varianten mit festem Dach ein Panoramaglasdach. Optional hingegen kann man den smart Brabus auch als Xclusive-Variante erhalten. Diese High-end Ausstattung bietet mit ihren Sportsitzen mit einem perforierten Nappalederbezug sportliche Eleganz. Ziernähte in grau und eine Instrumententafel in einem Materialmix mit Kunstleder sorgen für eine hochwertige Erweiterung. Zudem bekommt man beim Xclusive-Modell ein Zusatzinstrument mit Cockpituhr und Drehzahlmesser, eine Sitzheizung sowie ein LED- und Sensor-Paket. Für die nötige X-Klusivität sorgt ein Badge im Spiegeldreieck.

 

Smart-Premiere in Peking: Die Brabussis sind da!

Die aktuelle Smart-Generation bekommt Verstärkung. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Weltpremiere in China: Smart Brabus

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung empfiehlt pro Pferd eine Boxengröße von 12,25 Quadratmetern. Für 109 dieser Tiere wär also eine reine Stallfläche von 1.335,25 Quadratmetern nötig.

Das passt natürlich nicht zu einem urbanen Lebenskonzept moderner Zielgruppen. Deswegen bietet Smart in Zusammenarbeit mit dem Haustuner Brabus kompaktere Abhilfe: Dem neuen smart Brabus reichen als Fortwo 4,47 Quadratmeter Fläche, dem längeren Forfour deren 5,79.

Spätestens jetzt sind die ersten genervt: Da stellt Smart auf der Automesse in Peking mit dem Brabus smart-Trio aus fortwo, fortwo Cabrio und forfour das neue, natürlich hoch emotional aufgeladene Topmodell der Marke vor, und wir ergehen uns hier im Taschenrechnergetippe.

Die einzig wahre Brabus-Farbe: Schwarz!
Die einzig wahre Brabus-Farbe: Schwarz!

Aber ein paar Daten gehen noch, zumindest für den Stammtisch – denn es handelt sich ja um ein Brabus-Modell, also dicke Hose im kleinen Auto. Die aktuelle Generation aus Zwei- und Viersitzer gab es bislang mit maximal 66 kW / 90 PS, hier setzt der smart Brabus also deutlich was drauf, ohne jedoch verschwenderisch zu sein. Im Vergleich zum alten Fortwo aus Bottrop liegt der Zuwachs bei sieben Pferdestärken (oder eben 85,75 Quadratmetern, aber lassen wir das).

Der Premierenort – Chinas größte Automesse in diesem Jahr – ist nicht zufällig gewählt. Im Reich der Mitte freut sich der Hersteller aktuell über gesunde Wachstumsraten. In den verstopften Megacities steigen mehr und mehr Chinesen auf kleine Autos um. Weil aber Statusdenken weiterhin auf volle Geldbeutel stößt, versprechen sich die Strategen hier einen besonders großen Anteil der Brabus-Versionen am Smart-Verkauf. Dass die Fortwo-Variante in 9,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, wird im Verkehrsdickicht kaum eine Rolle spielen. Die 180 km/h Höchstgeschwindigkeit sind ein weiterer netter Papierwert. Für den forfour. Der fortwo schafft 165 Stundenkilometer.

Natürlich darf der smart Brabus auch optisch das Familienoberhaupt herauskehren. Spezielle Alufelgen (fortwo: 16-Zöller vorne, 17-Zöller hinten, forfour mit 17-Zoll Alus an beiden Achsen) gibt es und doppelte Endrohre, die leider arg angepappt aussehen.  Umrahmt werden sie von einer unverzichtbaren Diffusoroptik im Heckstoßfänger, die den Smart sicherlich aerodynamisch in eine neue Liga saugt. Satire Ende.

smart BRABUS fortwo coupé

Wie bisher gibt es das Xclusive Modell oben drauf. Das kommt mit einer Lederausstattung, Kunstlederbezug auf dem Armaturenbrett und weiteren Extras.

Darf ich nochmal mit Zahlen dienen, bitte? Muss sein, denn wir wollen doch noch die Preise für den Brabus-Spaß verraten. 19.710 Euro kostet der Brabus fortwo. Für das fortwo Cabrio verlangen die Schwaben 22.970 Euro, der forfour steht mit 20.520 Euro in der Liste. Für das Xclusive-Modell sind jeweils 3.000 Euro Aufpreis fällig.  Damit sind die Tarife zumindest unter den Immobilienpreisen in den Top-Metropolen dieser Welt; aber wir wollen jetzt ja den Smart nicht wieder auf Quadratmeter umrechnen. Ab Juli stehen die Modelle bei den Händlern.

Fahrspaß für vier – Der smart Brabus forfour

Es ist immer noch etwas ungewohnt: Der Anblick eines smart mit vier Türen. Wirklich treffend schafft es der Werbespot die Verwunderung darüber auszudrücken, in dem der Fahrer beim Rückwärtseinparken darüber erschrickt, dass plötzlich jemand hinten sitzt. Erschrecken wird sich auch so mancher Verkehrsteilnehmer, denn nun gibt es den Kleinstwagen auch als smart Brabus mit 109 Turbo-geladenen PS. Read more

News: Brabus C63 S – Der Business Express

Die Leistungdaten lesen sich wie die eines flachen Supersportwagen:  650 PS, 820 Nm und 320 km/h Topspeed – das klingt verdächtig nach Ferrari, Lamborghini und Co. Weit gefehlt, wir sprechen hier von einer viertürigen Mittelklasse-Limousine. Die Rede ist aber nicht von irgendeiner Limousine, sondern vom Brabus C63 S. Wer die Bottroper Edelschmiede kennt, weiß, dass die Mercedes, die Bodo Buschmanns heilige Hallen verlassen, alles andere als langsame Massenware sind. Wir sehen uns den Boliden mal genauer an.

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News: Startech Land Rover Discovery Sport – Etwas mehr von allem

Brabus-Tochter Startech bietet für den Land Rover Discovery Sport nun diverse Karosserie-Anbauteile, eine Überarbeitung des Innenraums sowie eine sanfte Leistungssteigerung für den stärksten Selbstzünder an. Zum optischen Veredelungsprogramm zählt unter anderem ein Frontelement, das den unteren Teil des Serienstoßfängers ersetzt und integrierte LED-Positionsleuchten enthält. Außerdem gehören ein Ansatzteil für den Heckstoßfänger, in die Schürze integrierte Auspuffblenden sowie 22 Zoll große Pneus dazu. Um 3 Zentimeter tiefer legen kann man das SUV durch hauseigene Sportfedern. Sie sind für alle Versionen des Discovery Sport bestellbar, ob mit Front – oder Allradantrieb.

Um 3 Zentimeter tiefer legen kann man das SUV durch hauseigene Sportfedern. Sie sind für alle Versionen des Discovery Sport bestellbar, ob mit Front - oder Allradantrieb.
Um 3 Zentimeter tiefer legen kann man das SUV durch hauseigene Sportfedern. Sie sind für alle Versionen des Discovery Sport bestellbar, ob mit Front – oder Allradantrieb.

Für den 2,2 Liter großen Diesel mit serienmäßigen 140 kW/190 PS bietet der Tuner eine Leistungssteigerung auf 155 kW/210 PS an, das maximale Drehmoment steigt von 420 auf 460 Newtonmeter. Kürzlich hat Land Rover dieses Aggregat durch eines mit 132 kW/180 PS ersetzt – etwas mehr Kraft dafür hat Startech bald im Programm. Für den Innenraum gibt es Pedale und Fußstützen aus Aluminium sowie Edelholz- oder Karbonausstattung. Knapp 2.000 Euro werden für das Leistungsplus fällig, neue Reifen gibt es ab 460 Euro und die Exterieurteile montiert der Tuner ab 360 Euro.

Tuning für die Mercedes C-Klasse – Dezent mehr

Zwischen dem Basismodell der Mercedes C-Klasse mit übersichtlichen 129 PS und der sportlichen Speerspitze Mercedes-AMG C 63 S mit potenten 510 PS befindet sich die goldene Mitte mit 367 PS. Diese Variante – zugleich auch die stärkste Allradvariante der aktuellen Stuttgarter Mittelklasse – hat sich Brabus vorgenommen und ihr neben mehr Leistung auch größere Räder und ein Aerodynamikpaket spendiert.

Der Innenraum des allradgetriebenen C 450 wird vom Tuner nach Wünschen des Besitzers angepasst.
Der Innenraum des allradgetriebenen C 450 wird vom Tuner nach Wünschen des Besitzers angepasst.

Nach einem dezenten Kraftzuwachs des Dreiliter-V6-Biturbo-Benziners von 32 kW/43 PS und 50 Newtonmetern auf nun 302 kW/410 PS und einem maximalen Drehmoment von 570 Newtonmetern sprintet der C 450 4Matic in 4,6 Sekunden auf Tempo 100. In Verbindung mit der in der Leistungssteigerung enthaltenen Vmax-Entriegelung steigt die Höchstgeschwindigkeit von 250 auf 280 km/h.

Wie gewohnt haben die Daimler-Experten aus Bottrop auf einen gewaltigen optischen Auftritt verzichtet. Ein neu gestalteter Frontspoiler, der am Serienstoßfänger befestigt wird, verleiht dem Sternenträger ein markanteres Gesicht. Das Aerodynamikteil soll außerdem den Auftrieb an der Vorderachse zusätzlich minimieren und so die Fahrstabilität bei hohem Tempo verbessern. Als passendes Gegenstück wird ein Heckdiffusor angebracht, der die vier verchromten Endrohre der Brabus Edelstahl-Sportauspuffanlage auffälliger in Szene setzt. Der Kunde hat zudem die Wahl zwischen verschiedenen 19 Zoll großen Leichtmetallrädern. Der Innenraum des allradgetriebenen C 450 wird vom Tuner nach Wünschen des Besitzers angepasst. Von Brabus-Einstiegsleisten aus Aluminium bis hin zum vollbelederten Kofferraum wird alles realisiert.

Wie gewohnt haben die Daimler-Experten aus Bottrop auf einen gewaltigen optischen Auftritt verzichtet.
Wie gewohnt haben die Daimler-Experten aus Bottrop auf einen gewaltigen optischen Auftritt verzichtet.

Für die Leistungssteigerung werden inklusive Montage 2.640 Euro fällig. Die Leichtmetallräder starten ab 310 Euro. Zudem sollte man im Besitz des Mercedes C 450 4Matic sein, der aktuell mindestens 60.000 Euro kostet.

News: Brabus auf der IAA – Stark in Schwarz

Brabus zeigt auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) neben dem veredelten Mercedes-AMG GT S und der G-Klasse auch ein Sondermodell des G 500 4×4². Der Über-Geländegänger erhielt vom Bottroper Veredler neben einer Leistungsspritze auch eine spezielle Lackierung sowie diverse Karosserieretuschen. Sein ab Werk bereits 310 kW/422 PS starker 4,0 Liter Achtzylinder kommt nun auf 368 kW/500 PS. Damit beschleunigt das Wüsten-Spielzeug für Superreiche in 6,9 Sekunden auf Tempo 100. Wegen der geländetauglichen Reifen wird ab 210 km/h elektronisch abgeriegelt.

Auf Basis des Mercedes-AMG G 63 hat Brabus den 2.550 Kilogramm schweren 850 6.0 Biturbo Widestar entwickelt, der dank seines 625 kW/850 PS starken Achtzylinders in 4,0 Sekunden auf Tempo 100 rennt.
Auf Basis des Mercedes-AMG G 63 hat Brabus den 2.550 Kilogramm schweren 850 6.0 Biturbo Widestar entwickelt, der dank seines 625 kW/850 PS starken Achtzylinders in 4,0 Sekunden auf Tempo 100 rennt.

Auf Basis des Mercedes-AMG G 63 hat Brabus den 2.550 Kilogramm schweren 850 6.0 Biturbo Widestar entwickelt, der dank seines 625 kW/850 PS starken Achtzylinders in 4,0 Sekunden auf Tempo 100 rennt. Für die G-Klasse hat der Tuner eine Hubraumvergrößerung vorgenommen. Außerdem wurde unter anderem ein spezielles Ansaugmodul entwickelt. Der Geländewagen kann bis zu 260 km/h schnell werden. Mehr geht aus Rücksicht auf die Reifen nicht.

Der Tuner bringt nicht nur großes und schweres Geschütz mit auf die IAA, sondern mit dem veredelten Mercedes-AMG GT S auch einen schnellen Sportwagen.
Der Tuner bringt nicht nur großes und schweres Geschütz mit auf die IAA, sondern mit dem veredelten Mercedes-AMG GT S auch einen schnellen Sportwagen.

Der Tuner bringt nicht nur großes und schweres Geschütz mit auf die IAA, sondern mit dem veredelten Mercedes-AMG GT S auch einen schnellen Sportwagen. Mit einer Leistungssteigerung von 375 kW/510 PS auf 441 kW/600 PS und einem maximalen Drehmoment von 750 Newtonmetern wird der Zweisitzer 325 km/h schnell. Der Sportwagen sprintet in 3,6 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit steigt um 15 km/h.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Startech Land Rover Defender – Das Ende feiern

Nach 68 Jahren Produktionszeit ist für den Land Rover Defender nun Schluss. Zum Abschied legt Brabus-Tochter Startech jetzt ein Sondermodell des kantigen Geländewagens auf – und das ist passenderweise auf 68 Exemplare limitiert.

Der Innenraum wurde von der hauseigenen Sattlerei mit braunem Leder ausgestattet, dass gesteppt ist und schwarze Kontrastnähte hat.
Der Innenraum wurde von der hauseigenen Sattlerei mit braunem Leder ausgestattet, dass gesteppt ist und schwarze Kontrastnähte hat.

Auf Basis des Land Rover Defender 110 Station Wagon ist der Startech Sixty8 auf den ersten Blick anhand seiner grau-metallic lackierten Karosserie sowie seinem Aluminium-Unterfahrschutz erkennbar. Als Kontrast ist das Dach in schwarz gehalten. Mit diesem Äußeren soll der Dino an den Land Rover Series 3 erinnern, der von 1971 bis 1984 gebaut wurde.

Das Sondermodell verfügt außerdem über LED-Hauptscheinwerfer. Kühlergrill, Stoßstange, Lufteinlässen, die vorderen Kotflügeln sowie die Leichtmetallfelgen sind schwarz lackiert. Die hinteren Scheiben des Offroad-Urgesteins sind getönt. Der Innenraum wurde von der hauseigenen Sattlerei mit braunem Leder ausgestattet, dass gesteppt ist und schwarze Kontrastnähte hat. Dachhimmel und Sonnenblenden sind mit Alcantara bezogen.

Als Kontrast ist das Dach in schwarz gehalten. Mit diesem Äußeren soll der Dino an den Land Rover Series 3 erinnern, der von 1971 bis 1984 gebaut wurde.
Als Kontrast ist das Dach in schwarz gehalten. Mit diesem Äußeren soll der Dino an den Land Rover Series 3 erinnern, der von 1971 bis 1984 gebaut wurde.

Angetrieben wird der Startech Sixty8 von einem 2,2 Liter großen Vierzylinder-Turbodiesel mit 90 kW/122 PS. Erhältlich ist er wahlweise als Fünf- oder Siebensitzer. Er kostet 67.990 Euro, der Siebenstern ist 2.000 Euro teurer.

Autor: Adele Moser/SP-X

Erlkönig: smart fortwo Brabus

„formehr Leistung“

Unser Erlkönig-Fotograf hat den neuen smart fortwo in der Brabus-Version erwischt. Mehr Power, mehr Performance. Auch für den kleinsten aus dem Hause der Daimler-Tochter smart wird es wieder eine kraftvolle Top-Version geben. Das war bei den Vorgängern bereits eine gern genommene Variante, nun also dreht der Erlkönig des Brabus smart fortwo seine Runden.

Eine tiefe Frontschürze ziert die Nase des knuffigen Stadtwagens, am Heck wurden zwei Endrohre untergebracht. Der von Renault stammende Turbomotor wird aus diesen satten Endrohren seine Stimme erheben. Natürlich ist der neue smart Brabus tiefer und straffer abgestimmt als das normale smart fortwo Serienmodell. Ob es den neuen Brabus smart auch mit Handschaltgetriebe geben wird? Eine gute Frage, wir haben leider noch keine Antwort darauf.