Fahrbericht: Ford Fiesta Active 1.0 l Ecoboost (140 PS)

Fiesta im Kraxel-Kleidchen

Über Sinn und Unsinn der unvermindert anhaltenden SUV-Mode wird gerne und viel diskutiert. Wirklich vernünftig erscheint es nicht, viel Geld in einen Allrad-Hochsitzer zu investieren, der dann im Stadtverkehr den Spritverbrauch unnötig in die Höhe treibt. Modelle wie der neue, mindestens rund 18.0000 Euro teure Ford Fiesta Active bieten da eine interessante Alternative.

Wie schon etliche angecrosste Modelle vor ihm trägt auch der Fiesta Active Highheels für Holperstrecken und ein schickes Kraxel-Kleidchen: Zu den auffälligen Merkmalen des stets fünftürigen Active gehören neben der Fahrwerkshöherlegung um gut zwei Zentimeter Robustbeplankung, Seitenschweller, Chromeinsätze und 17-Zoll-Räder. Das sieht adrett aus, wirkliche Vorteile beim Fahren bringt es allerdings nicht. Aber: Anders als ein SUV schleppt diese Variante kaum unnötigen Ballast mit sich herum.

Dafür umfasst das Ausstattungspaket eine Reihe von Nettigkeiten wie Sportsitze vorn, Lederlenkrad, Klimaanlage oder das Multimedia-System Sync 3. Letzteres ermöglicht über einen 6,5-Zoll-Touchscreen auch die Einbindung von Smartphone-Apps und die Steuerung einiger Funktionen per Sprachbefehl.

Obwohl nur 4,07 Meter kurz, wirkt der Fiesta Active optisch dem Kleinwagensegment fast schon entwachsen. Doch statt des Traums von Raum bietet das Innere ein lediglich bodenständiges Platzangebot. Vier Erwachsene lassen sich unterbringen, allerdings sitzt man vorn deutlich kommoder als hinten. Mit rund 290 Litern fällt das Gepäckabteil eher knapp aus, kann dank der geteilt umklappbaren Rückbank um 800 Liter wachsen.

Wirklich Eindruck schindet der Fiesta mit dem Qualitätssprung, den der Innenraum im Vergleich zum Vorgänger gemacht hat. Alles ist klarer gegliedert, die Verarbeitung und die Materialien wirken zudem höherwertiger als zuvor. Diesen Eindruck vermittelt zumindest die von uns getestete Topausstattung Active Plus, die unter anderem mit dem schick inszenierten 8-Zoll-Touchscreen imponiert, der im Tablet-Stil mittig im Armaturenbrett thront.

Mit einem Basispreis von fast 18.000 Euro macht Ford im Fall des Fiesta Active eine selbstbewusste Ansage

Groß ist auch das Angebot an Motoren, die übrigens allesamt die Abgasnorm Euro 6d temp erfüllen. Dem Dieselsterben im Kleinwagensegment erteilt der Fiesta weiterhin eine Absage, denn immerhin zwei Leistungsstufen des 1,5-Liter-Vierzylinders mit 63 kW/85 PS sowie 88 KW/120 PS stehen für den Active zur Wahl. Alternativ gibt es ein breiteres Spektrum an Benzinern, die allesamt der gleichen Einliter-Dreizylinder-Hardwarebasis entstammen, sich aber bei der Leistungsausbeute der Turboaufladung unterscheiden: 63 kW/85 PS, 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS oder 103 kW/140 PS stehen den Kunden zur Wahl.

Die stärkste Version sorgt für einen angenehm temperamentvollen Vortrieb. Wer das Potenzial beim flotten Ritt auf kurviger Landstraße ausschöpfen will, wird häufiger die Gänge wechseln, denn erst oberhalb von 2.500 Touren gibt es Durchzug satt. In mittleren Drehzahlen noch angenehm leise, entwickelt das Aggregat nach oben raus einen kernigen Klang mit leicht unfeiner Dreizylinder-Note. Immerhin: In 9,7 Sekunden schafft der 1,2-Tonner den 100-km/h-Sprint – maximal sind 200 km/h möglich. Zum Vergleich: Der normale Fiesta erreicht in der gleichen Antriebsvariante die 100 km/h nach 9,2 Sekunden und maximal 202 km/h. Zudem verbraucht der Active ein paar Zehntelliter mehr. Wie bei kleinen Turbomotoren üblich, lassen sich mit Zurückhaltung Verbrauchswerte um fünf Liter erreichen, praktisch, wie in unseren Fall, können daraus 6,8 Liter werden.

Einen erhöhten Spritkonsum provoziert man gerne, denn wie der normale Fiesta bereitet auch der Active viel Freude in schnellen Links-Rechts-Kombinationen. Die Lenkung gibt eine angenehm präzise Rückmeldung, das Kurvenwanken bleibt verhalten und trotz der Gute-Laune-Abstimmung kommt der Komfort keineswegs zu kurz. Wie seit Generationen setzt auch der neue Fiesta mit seinem Fahrwerk einen Glanzpunkt.

Wirklich Eindruck schindet der Fiesta mit dem Qualitätssprung, den der Innenraum im Vergleich zum Vorgänger gemacht hat

Dem Active helfen zusätzliche Anpassungen am Fahrwerk, holpriges Geläuf eine Spur gelassener als ein Standard-Fiesta zu verdauen. Auf Allradantrieb oder anderes Technikarsenal für Schlechtwege-Touren verzichtet die neue Variante hingegen. Allerdings gibt es drei wählbare Fahrmodi. Neben normal und ökonomisch steht dem Fahrer noch eine spezielle Abstimmung der Regelsysteme für Fahrten auf rutschigem Untergrund zur Verfügung. Zum Offroader wird die neue Fiesta-Variante damit aber nicht.

Mit einem Basispreis von fast 18.000 Euro macht Ford im Fall des Fiesta Active eine selbstbewusste Ansage. Dafür bekommt der Kunde allerdings nur die Basismotorisierung mit 63 kW/85 PS sowie eine noch ausbaufähige Ausstattung. Auf mehr als 23.000 Euro steigt der Preis für den Topbenziner in der höchsten Ausstattung Active Plus. Gegenüber der Basisversion des Fiesta ist das ein Aufpreis von mehr als 10.000 Euro. Bei anderen Herstellern gibt es für 23.000 Euro auch schon echte SUV-Modelle. (Mario Hommen/SP-X)

Ford Fiesta Active – Technische Daten:

Fünftüriger, fünfsitziger Kleinwagen; Länge: 4,07 Meter, Breite: 1,746 Meter (mit Außenspiegeln: 1,94), Höhe: 1,50 Meter, Radstand: 2,49 Meter, Kofferraumvolumen: 292 – 1.093 Liter (mit Reifen-Reparatur-Set).

Es bringt zwar kaum Vorteil im Gelände, aber anders als ein SUV schleppt diese Variante kaum unnötigen Ballast mit sich herum

1.0 l (85 PS)
1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 63 kW/85 PS, maximales Drehmoment: 170 Nm bei 1.500 – 3.500 U/min, 0-100 km/h: 12,7 s, Vmax: 170 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,6 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 105 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B, Preis: ab 17.950 Euro

1.0 l (100 PS)
1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe (6-Gang-Automatik), 74 kW/100 PS, maximales Drehmoment: 170 Nm bei 1.500–4.000 U/min, 0-100 km/h: 11,2 (12,9) s, Vmax: 181 (177) km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,6 (5,7) Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 105 (129) g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B (D), Preis: ab 19.150 (20.450) Euro

1.0 l (125 PS)
1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 92 kW/125 PS, maximales Drehmoment: 170 Nm bei 1.400–4.500 U/min, 0-100 km/h: 10,4 s, Vmax: 190 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,8 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 108 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B, Preis: ab 20.400 Euro

1.0 l (140 PS)
1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 103 kW/140 PS, maximales Drehmoment: 180 Nm bei 1.500–5.000 U/min, 0-100 km/h: 9,7 s, Vmax: 200 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,8 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 110 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B, Preis: ab 21.150 Euro

1.5 TDCi (85 PS)
1,5-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 63 kW/85 PS, maximales Drehmoment: 215 Nm bei 1.750–2.500 U/min, 0-100 km/h: 12,7 s, Vmax: 170 km/h, Durchschnittsverbrauch: 3,6 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 94 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: A, Preis: ab 20.050 Euro

1.5 TDCi (120 PS)
1,5-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe, 88 kW/120 PS, maximales Drehmoment: 270 Nm bei 1.750–2.500 U/min, 0-100 km/h: 9,5 s, Vmax: 190 km/h, Durchschnittsverbrauch: 3,6 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 96 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Effizienzklasse: B, Preis: ab 21.800 Euro

Ford Fiesta Active – Kurzcharakteristik:
Warum: Weil auch ein Kleinwagen etwas SUV-Flair bieten soll
Warum nicht: Weil ein Standard-Fiesta schneller fährt, weniger kostet und weniger verbraucht
Was sonst: Seat Arona, Renault Captur, Hyundai i20 Active

Erste Fahrt: Ford Fiesta Vignale

Ford Brand Experience Tour im Fahrbericht

Kleiner Fiesta ganz luxuriös

Was im Frühjahr 2016 für Ford begann, findet zwei Jahre später seinen Abschluss. Im Zuge seiner Ford Brand Experience Tour stellte der Autobauer aus Köln seinen jüngsten und kleinsten Luxuswagen vor. Der Fiesta bekam seine 5. Ausstattungslinie in Form der VIGNALE Luxus Line. Mit dem Mondeo, dem Flaggschiff der Ford Motor Company, installierte man nicht nur eine Ausstattungslinie, sondern die Vignale Linie sollte darüber hinaus als Philosophie mit exklusivem Einkaufs- und Service-Versprechen verstanden werden. Die Ford-Verantwortlichen möchten mit dem neuen Konzept Kunden ansprechen, die eines nicht haben und das ist „Zeit“. Der Fiesta rundet nun das Portfolio der Vignale Reihe ab und startet mit seinem Service bei 20.600 Euro.

Kleiner Ford mit großen Ambitionen

Aktuell schickt Ford seinen Kleinsten mit 4 Ausstattungslinien und einer besonderen Philosophie ins Rennen, um um die Gunst des Käufers zu buhlen. Als Einstiegslinie dient die Version „Trend“, in der er mit einem Preis von 12.950 Euro nicht nur als Erstauto für Anfänger dient, sondern durchaus als repräsentatives Zweitauto der Großfamilie durchgeht. Mit seinem 52 kW (70 PS) Benziner ist er durchaus flott gerade im Stadtverkehr unterwegs. Ausgestattet mit elektrischen Fensterhebern vorn, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, MyKey-Schlüsselsystem mit individuell programmierbarem Zweitschlüssel, Geschwindigkeitsbegrenzer sowie elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln mit integrierten Blinkleuchten bringt er angenehme Standards ins Kleinwagensegment. Hinzu kommen das Sicherheitssystem IPS mit sechs Airbags und fünf Kopfstützen, das Elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm ESP mit Berganfahrassistent, Fahrspur-Assistent inklusive Fahrspurhalte-Assistent sowie Notbremslicht. Zusätzlich serienmäßig an Bord: Scheinwerfer-Assistent mit Tag-/Nacht-Sensor und ein Bordcomputer.

Schick und sportlich – der Fiesta Vignale.

Fit für den Kommunikationsbereich 

Bei der nächsten Ausstattungsvariante ist der Name Programm. Beim „Cool & Connect“ schnürt das Serienpaket eine manuelle Klimaanlage, Park-Pilot-System hinten sowie das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 mit AppLink, Bluetooth-Schnittstelle und einen 6,5 Zoll Touchscreen. Die Außenspiegel lassen sich elektrisch anklappen und kommen mit einer Umfeldbeleuchtung daher. Die Nebelscheinwerfer fungieren zudem als statisches Abbiegelicht. Seine Welt beginnt in Kombination mit dem 1,1 Liter großen Dreizylinder bei 14.900 Euro.

Mit sportlichen Anleihen aus der Ford Schmiede fahren wir in der „ST-Line“-Version und seinem Startpreis von 17.800 Euro. Mit 17 Zoll Rock-Metallic-Leichtmetallrädern, speziellen ST-Line-Stoßfängern vorn und hinten sowie entsprechenden, in Wagenfarbe lackierten Seitenschwellern betont der Fiesta nun seinen dynamischen Auftritt. Im Innenraum geht es dann weiter mit der sportlichen Performance. Serienmäßig ist er mit Sportsitzen vorne mit sehr gutem Seitenhalt, einem dreispeichigen, am unteren Ende abgeflachten ST-Line-Lederlenkrad und Einstiegszierleisten mit „ST-Line“-Logo sowie Aluminium-Auflagen für die Pedalerie bestückt. Das Fahrwerk des Fiesta ST-Line ist sportlich abgestimmt und kann – den Basisbenziner einmal ausgenommen – mit allen aktuellen Motorisierungen bestellt werden.

Die Kommunikation darf nicht fehlen, gerade nicht im Kleinwagen.

Fiesta kurz vor der Vollendung

Gemäß den Ford Verantwortlichen griff jeder zweite Kunde beim Vorgänger Modell des Fiesta zur Ausstattungslinie „Titanium“. Demnach setzte man auch bei der aktuellen Modellreihe auf mehr Features. Basierend auf dem „Trend“ kommen beim „Titanium“ 16-Zoll-Leichtmetallräder im 10-Speichen-Design, Sportsitze vorn mit verstärktem Seitenhalt und Lendenwirbelstütze auf der Fahrerseite, LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten und 3- Speichen-Lederlenkrad zum Einsatz. Ebenfalls zum serienmäßigen Lieferumfang gehört sein oberer Frontgrill mit Chromstreben und dem Chromdekor unterhalb der Seitenscheiben. Der Fiesta Titanium startet bei 17.050 Euro in Verbindung mit dem 63 kW (85 PS) starken 1,1-Liter-Dreizylinder, kann aber auch mit einem 74 kW (100 PS) oder 92 kW (125 PS) leistenden EcoBoost-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum sowie dem 1,5-Liter- Turbodiesel mit 63 kW (85 PS) oder 88 kW (120 PS) kombiniert werden.

Mit bis zu 120 Pferdestärken.

Mit dem Vignale im puren Luxus

Die Philosophie der Ford Motor Company allerdings beginnt mit dem VIGNALE. Besonders gediegen und mit einer Liste serienmäßiger Ausstattungsdetails rollt der neue Fiesta in seiner luxuriösen Topversion vor. Aufbauend auf der Version „Titanium“, beginnt dies bereits bei 17 Zoll großen Leichtmetallrädern und zusätzlichem Chromdekor für den eigenständigen Kühlergrill, die Nebelscheinwerfer sowie den hinteren, um einen Diffusor ergänzten Stoßfänger. Im Innenraum bietet die Leder-Stoff-Polsterung der Sitze guten Komfort, während die LED-Ambientebeleuchtung vorne auch die Türablage, den Fußraum sowie die Getränkehalter in sanftes Licht taucht. Hinzu kommt eine ganze Liste an Assistenzsystemen. Beginnend beim Verkehrsschild-Erkennungssystem und dem Fahrspur-Assistenten inklusive Fahrspurhalte-Assistent über den Fernlicht- Assistent und Scheibenwischer mit Regensensor bis hin zur Ford KeyFree-System. Das Ford SYNC 3-System führt einen acht Zoll großen Touchscreen mit 20,3-Zentimeter-Bildschirmdiagonale. Der Innenspiegel blendet automatisch ab und der Gepäckraumboden kann zweifach eingestellt werden. Hinzu kommen spezielle Vignale-Dienstleistungen wie eine kostenlose Fahrzeugwäsche pro Monat, einem Aufbereitungsservice bei jeder Inspektion sowie ein optionaler Hol- und Bringservice bei Werkstattterminen.  Seine Preisliste führt der Vignale mit 20.600 Euro an.

Fazit: Mit dem Fiesta und seinen 4 Ausstattungslinien präsentiert sich der Autobauer aus Köln breit aufgestellt im Kleinwagensegment. Mit der VIGNALE Variante setzen sie nun eine ganze Schippe oben auf, die zwar nicht ganz billig ist, aber Service hat nunmal seinen Preis.

Kleinwagen mit jede Menge Luxus.

Kleinwagen geht nur ohne Luxus ! Purer Unsinn, denn Ford beweist, dass Kleinwagen auch mit Luxus geht.

Text: Stefan Beckmann, Beitragsbild: Hersteller Bild: Stefan Beckmann und Matthias Luft

Termin mit einem Filmhelden von Ford

Seine Weltpremiere hatte Bullitt vor 50 Jahren, oder im Januar in Detroit auf der NAIAS 2018. Je nachdem welchen Bullitt man meint. Das Original ist natürlich der Film mit Steve McQueen, der seinen Mustang durch die Straßen von San Francisco treibt. Als Hommage an das Original ist das FORD MUSTANG Sondermodell gedacht, dessen Europa-Premiere auf dem Automobil-Salon in Genf anstand.

Die limitierte Sonderedition zu Ehren des 50. Jubiläums des gleichnamigen Filmklassikers feiert auf dem Genfer Automobilsalon ihre Europa-Premiere, Foto: Ford

Ford Mustang Bullitt Sondermodell

Wobei das Bullitt-Sondermodell auch keine völlig neue Erfindung ist, sondern eher eine Art „Erfolgsgeschichte mit Fortsetzung“. Der neue Mustang ist Nummer 3 in der Reihe der Sondermodelle, aber vermutlich der spektakulärste. 464 PS leistet der 5.0 Liter V8, der modifizierte Einlasskrümmer, Drosselklappen und weitere Gimmicks des Shelby 350 bekam.

262 km/h – da wäre Steve McQueen in San Francisco weiter gesprungen als es ihm lieb gewesen wäre. Der neue Bullitt kommt mit 19-Zoll Felgen im klassischen Design. Selbst die Bereifung wirkt als wäre die Zeit von Niederquerschnittsreifen nie gekommen. 1.000 Watt Soundanlage von B&O, eine Auspuff mit klangstarker Klappensteuerung und griffige Recaro-Sitze sind inklusive. Ordern kann man das Sondermodell in „Dark Highland Green“ oder in Shadow Black“.

Das Sondermodell mit der Fahrgestellnummer 001 wurde im übrigen im Anschluss an die NAIAS 2018 für 300.000 US-Dollar versteigert.

 

Anzeige: Hoch hinaus mit dem Ford GT 2017

Michelin Drivestyle, Episode 5. Schauplatz: die Alpen.

In atemberaubender Kulisse geht es für die GRIP Moderatoren Matthias Malmedie und Helge Thomson hoch hinaus. Wer jetzt glaubt, dass die beiden PS-Freaks unter die Wanderer gegangen sind, irrt. Helge hat für Matthias nämlich noch eine Überraschung parat, um sich für LeMans zu revanchieren und Wiedergutmachung zu leisten: In einem alten Schuppen mitten im Gebirge steht ein nagelnagelneuer Ford GT 2017. Komplett aus Carbon wurde der Bolide extra für die Rennstrecke gebaut. Diesen PS-starken Renner darf Matthias nun über die Serpentinen auf der Silvretta-Hochalpenstraße jagen, mit den MICHELIN Pilot Sport Cup 2 natürlich kein Problem. Die perfekte Überraschung für den Moderator, dem das Grinsen ins Gesicht gemeißelt ist.

Schlüssel rein und wroom. Die Weiterentwicklung des legendären Autos von Henry Ford 2, dem GT40, den er nur baute um Enzo Ferrari eins auszuwischen. Diese Legende gewann vier Mal in LeMans und darf nun von den beiden Moderatoren kräftig getreten werden. Doch wer glaubt, dass das schon alles war, irrt sich gewaltig. Natürlich gibt es auch in dieser Folge wieder einen Überraschungsgast und eine spannende Challenge. Fotograf Larry Chen ist von der Landschaft begeistert und freut sich auf das Shooting mit dem schicken Sportler. Und natürlich Matthias und Helge. Und natürlich muss sich der Sportwagen von seiner Schokoladenseite zeigen: während des Fahrt über die kurvigen Pisten der Alpen.

Nach dem rasanten Ritt fehlt natürlich noch die obligatorische Challenge. Helge hat sich dieses Mal etwas Besonders für Matthias ausgedacht. An einem Bergsee sollen die beiden TV-Profis auf dem Board zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und wer den besten Gleichgewichtssinn hat. Wer als erstes runterfällt, verliert und der Gewinner darf das Ziel des nächsten Roadtrips, und damit der nächsten Michelin-Episode, für das kommende Jahr aussuchen.

Ganz in Gladiatoren-Manier stürzen sich die beiden ins kühle Nass. Doch wer wird der Sieger sein? Wer wird in den eiskalten See gestoßen und muss sich geschlagen geben? Schaut euch den Clip an und findet es heraus. 

 

Anzeige: Der neue Ford Fiesta – Fahrassistenzsysteme

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Der neue Ford Fiesta – Fahrassistenzsysteme

Wer heutzutage glaubt, nur Frauen können schlecht einparken, irrt sich gewaltig. Auch das sogenannte „starke Geschlecht“ hat so seine schwachen Momente. Wie gut, dass der neue Ford Fiesta ein optionalen aktiven Park-Assistenten hat. Mit seinen Ultraschall-Sensoren kommt er in fast jede Parklücke mühelos hinein. Nur ein Knopfdruck reicht aus und der Parkassistent mit Active Park Assist erkennt ausreichend große Parklücken und manövriert das Fahrzeug wie durch Zauberhand hinein, während man als Fahrer nur noch Gas und Bremse bedient. 3…2…1… drin, oder so. Peinliche Einparkmomente adé.

Wer immer mal wieder lästige Beifahrer dabei hat, die vor jeder potenziellen Gefahr warnen müssen und auch so recht unentspannt sind, wenn sie nicht selbst fahren dürfen, kann jetzt mit dem Pre-Collision Alert auftrumpfen. Der automatische Notbremsassistent mit Distanzwarner erkennt potenzielle Fahrzeugkollisionen und hilft dem Fahrer aktiv, die Kollision bei niedrigen Geschwindigkeiten (ab 4 km/h) zu verringern oder diese zu verhindern. Dabei spannt dieser die Bremsen schon einmal vor und sollte seitens des Fahrers keine Reaktion kommen, bringt er das Fahrzeug mit voller Bremskraft zum Stehen. Das sollte jeden nervösen Beifahrer beruhigen.

Sollte das Sicherheitsgefühl jetzt noch nicht ausreichen, wartet der neue Ford Fiesta mit einem weiteren Sicherheitsfeature auf. Das bekannte „Biep biep biep“, der sogenannte Cross Traffic Alert unterstützt den Fahrer beim rückwärts ausparken. Dabei erkennen die Sensoren des optionalen Toter-Winkel-Assistenten sich von links und rechts nähernde Fahrzeuge in einem Umkreis von bis zu ca. 40 Metern. Wird eine potenzielle Gefahr erkannt, warnen sowohl optische als auch akustische Signale davor und man kann rechtzeitig abbremsen. Endlich ist Schluss mit der stressigsten Herausforderung im Straßenverkehr und man kann seine Tour gemütlich antreten und genießen. Egal wer am Steuer sitzt oder daneben.

Verbrauchsangaben Ford Fiesta:
Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5 (innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert); CO 2 -Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO 2 -Effizienzklasse: C – A+.
1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO 2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Anzeige: Der neue Ford Fiesta – Das Winter-Paket

Der neue Ford Fiesta – Das Winter-Paket

Ice, ice Baby – Schon bald geht die dunkle und kalte Jahreszeit wieder los. Doch mit dem neuen Ford Fiesta muss man diese nicht mehr fürchten, denn dank des attraktiven Winter-Pakets gehören sowohl kalte Finger als auch ein kalter Bobbes der Vergangenheit an. Ein beheizbares Lenkrad sorgt auch bei Minus-Temperaturen für wohlig warme Fingerchen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man das Lenkrad vor lauter Kälte nicht anfassen mochte. In kürzester Zeit heizt es sich mollig warm auf, sodass man es nie wieder loslassen möchte. Eine Besonderheit in seiner Klasse und wahnsinnig praktisch im Winter. Auch der Allerwerteste darf sich wohlig warm auf den beheizbaren Sitzen räkeln. Dank Dreistufen-Wärme taut auch die dickste Frostbeule binnen Sekunden wieder auf.

Ein weiteres Highlight ist die beheizbare Windschutzscheibe. Ebenfalls eine Premiere in der Kleinwagen Klasse. Ruckzuck wird so die Frontscheibe von Schnee und Eis befreit – kein lästiges Eiskratzen mehr nötig. Wer jetzt noch nicht genug von den Super-Features im neuen Ford Fiesta hat, darf sich gern noch das Safety-Paket zulegen. Die Straßenschilderkennung in der Kamera der Frontscheibe macht es dem Fahrer leicht, sich an die vorgegebene Geschwindigkeit zu halten. Ein Fernlichtassistent schaltet, wenn nötig, das Fernlicht an, sofern kein Gegenverkehr kommt. Safety first, besonders in der Dunkelheit ist auch der Müdigkeitswarner ein sehr praktisches Feature. Mit diesen praktischen Paketen im neuen Ford Fiesta ist man gegen die dunkle Jahreszeit mehr als gewappnet und kann sicheren Gefühls auf den Straß7en dieser Welt durchstarten.

Verbrauchsangaben Ford Fiesta:
Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5 (innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert); CO 2 -Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO 2 -Effizienzklasse: C – A+.
1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO 2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Anzeige: Der neue Ford Fiesta – Interieur & Sound


Da werdet ihr „Ohren“ machen. Dank des Bang & Olufsen Play Sound-System mit 10 Lautsprechern und satte 675 Watt Gesamtleistung wird der neue Ford Fiesta zur fahrenden Disco oder Karaoke-Bühne, je nach Gusto. Der Centerspeaker mitten drin sorgt für satten Sound wie sonst nur in Oberklasse-Limousinen. Da will man direkt mitsingen. Weitere technische Highlights wie das SYNC3 und der große 6,5“ oder 8“-ZollTouchscreen dürften auch Technik-Freaks begeistern und zwar serienmäßig. Die Kopplung mit dem Smartphone funktioniert einwandfrei und das Fahrzeug ließt einem sogar die SMS vor, wie man aus dem bekannten Werbeclip bereits wissen sollte. Ein sehr praktisches Feature, das im Strassenverkehr für mehr Sicherheit sorgt, denn die Hände bleiben da wo sie sein sollen: Am Steuer.

Für den besonderen Wohlfühl-Faktor sorgen nicht nur die hochwertigen Materialien und die sehr bequemen Sitze, sondern auch das exklusive Panorama-Glasschiebedach, welches zum ersten Mal in einem Ford Fiesta zum tragen kommt und das sogar als größter in seiner Klasse. Perfekt für jeden Sonnenanbeter. Vor allem kommen so nicht nur die Insassen vorne in den Genuss, sondern auch die Mitfahrer hinten haben etwas davon: sie müssen nur ihre Sonnenblende nach vorne schieben und schon haben auch sie einen Platz an der Sonne. Weitere Ausstattungs-Highlights sorgen sowohl für einen individuellen Stil als auch für einen enorm hohen Komfort. Elegantes Design erzeugt in Kombination mit raffinierten Details ein hochwertiges und angenehmes Ambiente, das sich zu jeder Minute spüren lässt. Da will man sich nur noch zurücklehnen, die Anlage voll aufdrehen, jeden Song mit schmettern, der gespielt wird und nie wieder aussteigen.

Don’t worry, stay Habby!

Verbrauchsangaben Ford Fiesta:
Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5 (innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert); CO 2 -Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO 2 -Effizienzklasse: C – A+.
1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO 2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Anzeige: Der neue Ford Fiesta – Design & Styling

Einen Ford erkennt man sofort. Typisch Frauenauto? Weit gefehlt, denn mit Style your Ford kann man hier und da einige individuelle Veränderungen vornehmen, die auch der Männerwelt gefallen sollten. Wer es beispielsweise lieber sportlich und aggressiver mag, kann seinen neuen Ford mit einem entsprechenden Kühlergrill ausstatten. Et voilá, schon guckt jeder Strassenteilnehmer direkt zwei Mal in den Rückspiegel, wenn der neue Ford naht. Wer ein bisschen mehr auf Design steht, gönnt sich die Vignale-Variante des Ford Fiesta. Man erkennt sie von außen am veränderten exklusiven Kühlergrill, im Innenraum kommt sie mit dem Puls an Materialqualität und Ausstattung.
Die feinen Nähte zeichnen das hochwertige Leder der speziell angefertigten Sitze. Hochmoderne Technologien und dynamische Motoren inklusive präziser Steuerung heben den Fahrspaß zu ungeahnten Höhen.

Um den trendigen Markt der Crossover-Modelle zu bedienen, will Ford mit der „Active“ Variante mit mehr Bodenfreiheit und martialischen Designs punkten. Dachträger sowie eine
beeindruckende Fahrdynamik sind ebenfalls Teil des Gesamtpaketes. Exklusive Sportsitze mit Design-Elementen in Orange und spezielle 17-Zoll-Leichtmetallräder ergänzen das Outdoor-Paket.

Wer besonders modisch unterwegs ist, kann sich im Konfigurator von Ford ganz individuell
farblich austoben. Ob ein Blazer Blaues Dach und die Aussenspiegel in der Komplementärfarbe: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und das Schöne: Man muss sich um seine tolle Lackfarbe keine Sorgen mehr machen. Zumindest nicht, wenn man die Türen mal zu schwungvoll öffnen sollte. Dank Türkantenschutz passiert beim Ein- und Aussteigen dem eigenen und dem Fahrzeug nebenan kein Kratzer mehr.

Also auf in den Konfigurator!

Verbrauchsangaben Ford Fiesta:
Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta in l/100 km: 6,9 – 3,5 (innerorts), 4,2 – 3,0 (außerorts), 5,2 – 3,2 (kombiniert); CO 2 -Emissionen (kombiniert): 118 – 82 g/km. CO 2 -Effizienzklasse: C – A+.
1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO 2 -Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO 2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO 2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO 2 -Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Ford Focus ST TDCI – It´s a Diesel!

Der Ford Focus ST: Nicht mehr ganz taufrisch, aber fahraktiv, wie eh und je. Egal ob nun als übersportliches Modell Ford Focus RS mit 350 PS oder als Einstiegsbenziner mit 85 PS: Die sportlichen Gene liegen dem Kölner einfach im Blut. Dennoch vermutet man beim Anblick des gelben Knallbonbons nicht gerade einen schnöden Vierzylinder-Diesel. Aber ist die Kombination aus Focus ST – also einem sportlichen Kompakten – und einem sogenannten „Vernunftsaggregat“ wirklich so schnöde, wie man denkt? Read more

Ford Crowdsourcing-Technologie – Schlagloch-Vermeider

Wer weiß wo Schlaglöcher sind, kann vermeiden hineinzufahren. Deshalb will man bei Ford in Zukunft Schlaglochinformationen sammeln, um diese anderen Verkehrsteilnehmern in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Diese Crowdsourcing-Technologie bietet dann Autofahrern die Möglichkeit, groben Asphaltvertiefungen vorausschauend auszuweichen.

Im Aachener Research and Innovation Center experimentiert Ford deshalb mit Bord-Kameras und Modems, die in fahrenden Autos Informationen über Schlaglöcher sammeln sollen. Diese Daten würden dann in einer Cloud hinterlegt, auf die auch andere Fahrzeuge zugreifen. Somit könnten Schlaglochinformationen zum Beispiel die Routeninformationen des Navisystems ergänzen. Das Navi warnt dann vor Schlaglöchern oder schlägt gleich eine alternative Route vor, um Streckenabschnitte im desolaten Zustand zu umgehen. Noch in diesem Jahr will Ford mit Praxistests starten. Autofahrern und Versicherungen soll die Technik künftig helfen, Geld zu sparen. (Mario Hommen/SP-X)

E-Mobilitäts-Offensive – Ford gibt Strom

Ford geht im Bereich Elektromobilität in die Offensive. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren 4,5 Milliarden US-Dollar (rund 4,32 Milliarden Euro) investieren, um neue Antriebstechniken und Modelle zu entwickeln sowie die dafür nötigen Produktionsanlagen aufzubauen. In den nächsten fünf Jahren sollen 13 neue Serienfahrzeuge mit elektrifizierten Antriebssträngen in verschiedenen Märkten an den Start gehen.

Über einige Modelle mit E-Antriebstechnik hat Ford bereits erste Details verraten. So will der Konzern 2020 im heimischen US-Markt Hybridvarianten des Pick-ups F-150 und des Mustang anbieten. Das Sportcoupé soll mit Unterstützung eines zusätzlichen E-Antriebs neben Effizienzvorteilen auch mehr Leistung bieten. Für Europa plant Ford bereits 2019 zudem einen Transit Custom mit Plug-in-Hybridantrieb. Des Weiteren will der Konzern 2020 einen neu entwickelten, batterieelektrischen Crossover mit fast 500 Kilometer Reichweite auf den Markt bringen. Außerdem engagiert sich Ford mit einigen europäischen Herstellern am Aufbau von Schnellladepunkten.

2021 will der Hersteller darüber hinaus für Anbieter digitaler Mobilitätsdienstleistungen ein autonom fahrendes Großserienfahrzeug mit Hybridantrieb anbieten. Und schließlich soll es speziell für die USA zwei neue Polizeifahrzeuge geben, die ebenfalls mit Hybridantrieben ausgerüstet sind. (Mario Hommen/SP-X)

Erste Fahrten: Ford Vignale Kuga und Edge

Was bereits im Jahr 2016 mit dem Mondeo und S-MAX begann, führt Ford nun mit seinen bestehenden Sport Utility Vehicels (SUVs) Kuga und Edge fort. Unter dem Namen „Vignale“ präsentiert Ford seine neue Top-Ausstattungslinie, die außerdem ein exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen bietet. Europaweit sollen bis 2017 in ca. 500 FordStores „Vignale“ Lounges entstehen, die in einem exklusivem Ambiente gezielt auf Kundenwünsche eingehen können. Denn eines haben die potentiellen Ford Vignale Käufer nicht und das ist „Zeit“. Dies befand eine Studie im Vorfeld dieses speziellen Verkaufskonzepts. Der Kuga und Edge dienen, wie schon die bereits eingeführten Modelle als weitere Markenbotschafter und werden wie beim Kuga ab € 34.650 und Edge ab € 53.300 ihren Einstiegspreis finden.

Die neuen Ford Vignale Kuga und Edge im ersten Fahrbericht

Kuga und Edge im Luxus Modus

Lange Zeit musste Ford seine Kunden ziehen lassen, die einen gehobeneren Standard in Verbindung mit individuellen Dienstleistungen gefordert haben. Diese Philosophie versucht man nun seit letztem Jahr selbst zu entwickeln und generiert den „anspruchsvollen“ Kunden mit den bereits europaweit mehr als 360 FordStores. Im besonderen Rahmen eines solchen Stores kann nun der Käufer die „Faszination Ford“ erleben. Eine exklusive eingerichtete Präsentationsfläche speziell für die Vignale-Modellfamilie wird den Kunden für die Top-Ausstattung sensibilisieren. Damit reagiert der Kölner Autohersteller auf Umfragen unter den Nutzern von Premiumfahrzeugen. Der Künstler und Karosseriebauer „Alfredo Vignale“ und Ford verbindet gleichermaßen die Visionen des italienischen Carrossiers und Polsterers. Carrozzeria Vignale wurde 1969 von Ghia übernommen, das sich seit 1970 im Besitz der Ford Motor Company befindet. Aerodynamisch optimierte Rennwagen und die Luftfahrtbranche inspirierten Vignale damals für eine besonders leichte Einzelanfertigung und filigrane Verarbeitung.

Vignale verspricht puren Luxus
Vignale verspricht puren Luxus

Dieses Know-how verbunden mit traditioneller Handwerkstechnik für neue Kreationen ist der Grundgedanke der Luxus-Linie. Vignale definiert sich zudem über den Servicegedanken, den Ford vermittelt. Zum Beispiel im Bereich exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen. So kann sich der Kunde auf einen Hol- und Bringdienst zu Wartungs- und Reparaturterminen verlassen. Darüber hinaus steht Ihm auch ein Service-Leihwagen der gleichen Kategorie zur Verfügung. Im Service-Angebot ist nicht nur eine erweiterte Fahrzeugreinigung nach einer Inspektion, sondern eine einmalig monatliche Fahrzeugreinigung, die der Besitzer beim verkaufenden und durchführenden Händler vornehmen lassen kann.

Kuga mit Diesel und Benziner

Der Kuga Vignale wird mit zwei Diesel und einem Benziner in zwei Leistungsstufen angeboten. Die beiden Diesel stehen mit insgesamt drei Leistungsstufen zur Verfügung. Erfahren wir beim 1.5 Liter TDCi 88 kW (120 PS), kommt der 2.0 Liter TDCi mit den Leistungen von 110 kW (150 PS) und 132 kW (180 PS) daher. Während der kleine Diesel 300 Newtonmeter bei 1.500 – 2.000 Umdrehungen liefert, bietet der 2.0 Liter Diesel in der Leistungsstufe 150 PS starke 370 Newtonmeter bei 2.000 – 2.500 Umdrehungen und in der Leistungsstufe 180 PS satte 400 Newtonmeter bei ebenfalls 2.000 – 2.500 Umdrehungen an. Leider ist der intelligente Allradantrieb nur für die stärkste Dieselmotorisierung serienmäßig erhältlich. Beim 1.5 Liter Diesel nicht lieferbar, ist das iAWD in der 150 PS, 2.0 Liter Diesel Motorisierung nur optional abrufbar. Alle Aggregate können sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe, als auch mit einem Powershift-Automatikgetriebe kombiniert werden.

Der Benziner – ein EcoBoost mit 1.5 Litern Hubraum – verfügt wahlweise über 110 kW (150 PS) oder 134 kW (182 PS). Im Gegensatz zur 150-PS-Benziner-Variante, die ausschliesslich als Fronttriebler mit manuellem Sechs-Gang-Getriebe zu bestellen ist, verbindet Ford die Leistungsstufe mit 182 PS nur mit dem Allradantrieb und Automatikgetriebe.

Entertainmentsystem Ford SYNC in 3. Generation

Außer einer Vielzahl von Individualisierungsmöglichkeiten für Innen und Außen präsentieren die Kölner für den Kuga weiter entwickelte Fahrerassistenzsysteme. Hierzu gehört unter anderem das  „Active-City-Stop“. Dieses System bremst das Fahrzeug selbsttätig ab, wenn ein Auffahrunfall droht. Es arbeitet im Geschwindigkeitsbereich bis 40 km/h. Weitere nützliche Assistenten sind ein Fahrspur-Assistent, Fernlicht-Assistent, Müdigkeitswarner, Verkehrsschild-Erkennungssystem sowie ein Toter-Winkel-Assistent. Das Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC wird mittlerweile in der 3. Weiterentwicklung seinen Platz im Kuga Vignale erobern.

 

SUV mit Geräuschunterdrückung

Das SUV Angebot möchte Ford mit dem nach außen hin sehr amerikanisch wirkenden Edge abrunden. Der große SUV bietet noch mehr Platz und Komfort, als es der Kuga ohnehin schon tut. Dafür sorgt zum Beispiel das serienmäßig aktive Geräuschunterdrückung-System (Active Noise Cancellation). Mit drei strategisch über den Fahrgastraum verteilten Mikrofonen analysiert das System die Motorgeräusche im Innenraum. Mit entgegengesetzt schwingenden Klangwellen „neutralisiert“ die Audiotechnologie eben diese Geräusche. Das Serienangebot beinhaltet zudem eine Frontkamera mit „Split View“- Technologie, die an Kreuzungen mit verdeckter Sicht für den Fahrer quasi um die Ecke sieht. Wie bereits im Kuga erhältlich, verfügt auch der Edge über einen Toter-Winkel-Assistent, das Verkehrsschild-Erkennungssystem, ein Fahrspur-Assistenten und Müdigkeitswarner. Weiter setzt Ford mit besonderen Materialien und Features für Chassis und Interieur Akzente und Standards für den Luxusliner Vignale.

 

Starker Auftritt als Luxus SUV
Starker Auftritt als Luxus SUV

Edge mit übersichtliche Motorisierung 

Im Vergleich zum kleineren SUV Kuga ist die Motorenpalette übersichtlich. Zwei Dieselaggregate mit jeweils einer Leistungsstufe stehen zur Verfügung. Zur Wahl stehen ein 2.0 Liter TDCi- Turbodiesel mit 132 kW (180 PS) und Sechsgang-Schaltgetriebe sowie ein neuer Bi-Turbo-Diesel mit ebenfalls 2.0 Liter Hubraum, der seine Leistung von 154 kW (210 PS) und bis zu 450 Nm Drehmoment mit dem Ford PowerShift-Automatikgetriebe kombiniert. Beide Antriebe weißen gemäß Hersteller einen nominell kombinierten Verbrauch von 5,9 Liter/100 km aus, was einer CO2-Emission von 152 g/km entspricht.

Breite Performance beim Vignale Kuga
Breite Performance beim Vignale Kuga

Fazit:

Durch das stetig wachsende Angebot an Vignale Versionen aus der Ford Fahrzeugpalette wird Ford seine bestehende Kundschaft, die nach Außergewöhnlichem strebt halten können. Damit liegt der Kölner Autobauer im Trend seiner Mitbewerber.

 

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Luxuriös und Lifestylig – der Vignale Kuga

Kuga und Edge passen sehr gut in Fords Vignale Konzept und machen einen guten Luxus- Eindruck. 

Text und Bild: Stefan Beckmann

Test: Ford Mustang 5.0 GT

Über 50 Jahre baut FORD bereits den legendären Mustang. Aber wir mussten lange auf ihn warten. Zu ungehobelt? Zu derbe? Zu durstig? Die Gründe, uns den Mustang vor zu enthalten, können vielfältig gewesen sein – aber sie sind endgültig Geschichte. Seit dem letzten Jahr gibt es das legendäre „Pony-Car“ nun auch ganz offiziell beim Ford-Händler. Die Zeit der US-Importe ist damit vorbei. Doch was kauft man sich da eigentlich? Ein Stück US-Kultur?

US-Boy sucht Fan

Test Ford Mustang 5.0 GT

Das Design des Mustang ist eine stete und vor allem sehr gelungene Evolution des klassischen Pony-Cars. Ohne die eigene Historie zu verleugnen, erfindet sich der Mustang dennoch immer wieder neu. Zwei Türen, ein flaches Dach, eine lange Motorhaube und mit 4,80 Metern alles, nur nicht klein. Unter der langen Haube gibt es eine Alternative. Es muss eine Entscheidung getroffen werden. Ein 2.3 Liter Vierzylinder – oder? ODER! Immer oder! Der Mustang braucht den V8, er will den V8. Auch wenn ein kleiner Vierzylinder mit Turboaufladung sparsamer sein könnte. Der V8 gehört zum Mustang.

Test Fahrbericht 003 Ford Mustang GT 5 Liter V8

 

Klare Botschaft

Die Grundform des Mustang, das stramm und sportlich auf der Gasse stehende Coupé, ist eine klare und deutliche Ansage. Da muss man sich nicht weiter in die Details begeben. An der Flanke weist eine 5.0 auf die inneren Werte hin. Nur die Ford-Pflaume, die verkneift man sich. Selbst am Kühlergrill prangt nicht das Ford-Logo, sondern ein Pferd im vollen Galopp, mit wehendem Schweif. Der Mustang. Kein Pony!

Die Ansage ist jedoch auch im Innenraum recht deutlich. „This is ‚america“. Da sieht dann verchromtes Plastik eben auch aus wie verchromtes Plastik. Und hartes Plastik ist hartes Plastik. Über die Verarbeitung lässt man sich auch nicht aus. Aber immerhin, die Show stimmt. Die Cockpit- und Ambientebeleuchtung lässt sich in drölfzig verschiedenen Farben einstellen, im „My Colour“-Modus sogar mit ganz individueller Note. Und wer im Dunkeln die Türen öffnet, dem wird das Mustang-Zeichen auf den Asphalt oder Bordstein geworfen. Show muss sein.

Dass er die ganz große Show unterstützt, zeigt das „Line-Lock“ Feature. Modus aktiviert und der Mustang blockiert nur die Vorderachse. Die Hinterachse darf dann im Burn-out die edlen Pirelli P Zero in Rauch verwandeln. Wozu das gut ist? Na – fragen Sie mal ihren 18-Jahre alten Junior …

Test Fahrbericht 002 Ford Mustang GT 5 Liter V8

Hier spielt die Musik

Es geht eben nichts über Hubraum. Und 5 Liter sind etwas, damit kann man dann auch arbeiten. Dem Achtender ist die Lebensfreude in den Block gegossen. Der Sound alleine ist die unfassbare Show. „Goosebumps“ nennt der Amerikaner die „Hummel-Titten“ auf dem Arm. Emotionen sind Klang, Klang ist emotional. Und das passt beim Ford Mustang. Der V8 reagiert ungewohnt leichtfüßig auf den Fahrerwunsch nach Drehzahl. Mal eben die Drehzahlmesser-Nadel schwindlig drehen lassen. Dem V8 alter Schule ist selbst das nicht fremd. Untermalt vom Brummel-Brabbel-Jubel-Sound des V8-Motors. So kann man das machen.

Es gäbe da eine Automatik. Echte Männer aber, die schalten von Hand.

Selbst wenn es ein wenig widerborstig ist, wie im Ford Mustang. Man verspürt die massiven Kräfte, die sich bewegen lassen müssen. Einfach mal locker die Kupplung lupfen? Durchaus nicht ganz simpel. Der Mustang spielt im Bereich Schaltung und Getriebe den Macho. Lässt seine Gene durchblicken.

Doch wie könnte man ihm bei diesem Klang irgend etwas übel nehmen? Sein Durchzug ist klassisch in Richtung Drehzahl orientiert. Man ist von den vielen Turbodiesel und deren Drehmoment-Fülle schlicht versaut, kurz kommt der Gedanke auf: Wozu sollte man sich auf einen Saugmotor-V8 einlassen, wenn Turbomotoren heute einfach alles besser können? Und dann vibriert ab gut 160 km/h auch noch die Motorhaube. Es ist viel Wind, der sich da irgendwo sammelt und dem Fahrer von Potentialen in der Aerodynamik berichten will. Doch wozu der Feinschliff, wenn man unter der Haube mit 421 PS und 530 Nm protzt?

Test Fahrbericht 012 Ford Mustang GT 5 Liter V8

Der Doppel-Whopper

Die vibrierende Motorhaube gehört zu den Punkten, die man einfach akzeptiert. Geschenkt. Dass der Mustang aber bei Tempo 260 über eine Bodenwelle hüpft wie ein schlecht getunter Golf GTI , ist bedenklich. Es gibt da eine Stelle auf der Autobahn A3 zwischen Flughafen-Frankfurt und Aschaffenburg, da stellt sich eine Querfuge in den Weg des ambitionierten Linke-Spur-Piloten. Es gibt Autos, die bringen bei 260 km/h dort nicht mal die Wimpern zum zucken. Der Mustang drückt sich kurz in die Federn, verliert dann ein wenig Traktion, die Traktionskontrolle will regulierend eingreifen und würgt dem Motor gleich einmal die ganze Leistung weg. Der Fahrer hängt sich derweil in die Gurte. Schafft das Vertrauen? Auf jeden Fall zeigt es wieder, in welche Richtung der Mustang geht. Wer ihn zügig bewegen will, braucht Eier. Punkt.

Fünf Fahrmodi lassen sich beim Mustang abrufen, Normal, Sport, Sport plus und Rennstrecke sowie Schnee/Nässe. Wer sich daran versucht, verstellt die Parameter für Lenkung, Gasannahme, Schaltzeitpunkte und ESP-Auftrag. Wobei die Übersetzung für „Track“ (Rennstrecke) mit dem Begriff Gelände im Testwagen noch immer den gleichen Fehler enthielt wie bereits im vergangenen Jahr zur Premiere des Ford Mustang in Deutschland.

Doch es muss nicht immer schnell sein. Souveränes Cruisen beherrscht der mittlerweile meistverkaufte Sportwagen der Welt ebenso. Das zügelt auch ein wenig den Durst des wilden Pferdes, der sich während unseres Tests zwischen 11,9 und 16,6 Litern pro 100 Kilometer bewegte und damit streckenweise sogar unter dem Normverbrauch.

Die Starrachse ist zwar nicht mehr an Bord – aber auch die Einzelradaufhängung ist eher für den US-Style of Drive entwickelt. Dafür kommen die deutschen Ford Mustang in Serie mit dem Performance-Paket. Das besitzt nicht nur die modifizierte Fahrwerksabstimmung, zusätzliche Streben im Motorraum und einen größeren Stabi an der Hinterachse, sondern auch die standfeste Brembo-Bremsanlage.

Beim schnellen Ausflug über winklige Landstraßen fehlt dem Mustang ein wenig das Feingefühl in der Lenkung. Vor allem in der Mittellage lässt sich kaum feststellen, was nun genau das Zentrum ist. ESP off und das Thema mit der Mittellage ist eh Geschichte. Der Mustang lässt sich dank seines aggressiv am Gas hängenden V8 im Prinzip zu jeder Zeit einfach quer um die Ecke werfen. Dass der Mustang kein Leichtgewicht ist, es spielt beim Quertreiben keine so große Rolle.

Fazit

Er ist eine Ikone. Er bleibt eine Ikone. Und wäre der Innenraum nicht mit den üblichen Unzulänglichkeiten gesegnet, wäre er übersichtlicher, leichter zu schalten und weniger durstig – es würde dennoch nicht mehr Spaß machen. Der Mustang lebt von seinem V8 und wer sich für die Ikone entscheidet, der kann nur eine Wahl treffen: Handschalter + V8. Punkt.

Test Fahrbericht 001 Ford Mustang GT 5 Liter V8

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Ford Mustang GT 5.0
Motor V8, Saugmotor, Direkteinspritzer
Hubraum 4.951 ccm³
Leistung 421 PS @ 6.600 U/min
Kraft 530 Nm @ 4.250 U/min
Getriebe 6-Gang Getriebe, manuell
Antriebsachse Heckantrieb, mech. Differentialsperre

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe  4.78, 1.91, 1.38
Radstand 2.720 mm
Leergewicht 1.720 kg
Wendekreis 12,2 m
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 4,9 sec
Normverbrauch 13,5l /100 km

[/toggle]

[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 12-13 l / 100 km
Öko-Experte 9,2 l / 100 km
Außendienst-Modus 21 l / 100 km
 Neue Normrunde (klein) 10,8 l / 100 km

[/toggle]

 

(Fotos: Ford)

Nobel SUV: Ford Kuga Vignale

Premium ist in, das wissen wir nicht erst, seit Audi eine aufstrebende Marke geworden ist. Früher recht bieder und der Traum eines jeden Buchhalters (nichts für ungut!), zielen die Ingolstädter mittlerweile eher auf hippe Großstädter mit gut gefüllter Brieftasche ab. Doch die Premium-Klasse soll nicht nur zwischen den drei großen Marken und ein paar wenigen anderen, wie etwa Lexus, aufgeteilt werden: Ford möchte ebenfalls Platz nehmen am gut gedeckten Premium-Tisch und bietet nun das SUV Ford Kuga als Vignale an.

Bereits der Ford Mondeo ist mit dem zusätzlichen Namen erhältlich und einigermaßen bekannt. Außerdem kann man den S-Max und den Edge als Vignale bekommen, was wohl eher wenigen bekannt sein dürfte. Da SUV sich aber großer Beliebtheit erfreuen und der Ford Kuga so etwas wie der Kassenschlager bei den Kölnern ist, bekommt nun auch diese Baureihe eine Vignale-Variante.

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Lack und Leder: Feines Ambiente im Ford Kuga Vignale

Kurz nach dem kommenden Jahreswechsel soll es soweit sein und der Nobel-Kuga feiert seinen Marktstart. Kuriosum: Die besonders prächtige Ausstattung des SUV wird von Hand montiert. Das erwartet man von einem Ford eher nicht. So werden die Sitze mit noblem „Windsor-Leder“ bezogen und in ihrem feinen Look durch eine Rautensteppung ergänzt. Weiter ausgeweitet wird das Premium-Gefühl durch ein beledertes Armaturenbrett.

Äußerlich gibt sich der Kuga Vignale an neuen Schwellern und Schürzen zu erkennen. Außerdem verwendet Ford mehr Chrom-Zierrat und gönnt diesem Kuga eine Sonderfarbe, die sich „Vignale Milano Grigio“ nennt. So kann sich der dunkel gehaltene, neue, sechskantige Kühlergrill bestens ab und in Szene setzten.

Das wollen auch die Motoren, die aus der Palette des „normalen“ Kuga stammen. Allerdings ist das Beste hier gerade gut genug, schließlich verbaut Ford nur die Top-Aggregate. Bei den Benzinern wäre das der 1.5 Ecoboost, der in zwei Leistungsstufen erhältlich ist. 150 oder 182 PS stehen bereit, wobei nur der stärkere Antrieb mit Allradantrieb und Automatik geliefert werden kann. Auch die Selbstzünder leisten 150 bzw. 180 PS, wobei der stärkere Diesel den Vierradantrieb frei Haus liefert. Interessant ist jetzt nur noch das Budget, das man für den chicen Kölner parat haben muss. Zahlen bleiben uns die Kölner aber schuldig.

Test: Ford Mondeo 2.0 TDCi 4×4 Automatik

Der Ford Mondeo sieht dem Dienstwagen von James Bond zum Verwechseln ähnlich. Zumindest von vorne. Allerdings hat er, gerade als Kombi, einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem britischen Edel-Sportwagen des 00-Agenten: Er ist richtig praktisch. Er bietet viel Platz und kostet nicht die Welt. Ideal für Familien-Papas und Menschen, die beruflich Kilometer schrubben, oder? Test des Power-Mondeo mit 180 Diesel-PS.

Familiengeschäfte

Test Ford Mondeo Turnier 2.0 TDCi  „volle Hütte“

Ruby-Rot Metallic steht der Kombinationskraftwagen auf dem Hof der Redaktion. Gut sieht er aus. Modern, stilsicher und dennoch trumpft er nicht über Gebühr auf. Sozialneid auf einen neuen Ford Mondeo? Nicht einmal mit 180 PS, Allradantrieb, Automatik und Titanium-Ausstattung. Dabei kostet der Testwagen gut und gerne 45.000 € in seiner kompletten Ausstattung. Aber Neid? Die Nachbarn schauen unauffällig.

Ford macht den Mondeo auf Wunsch zum Dienstwagen
Nein – nicht rot. Leider haben sich unsere Fotos vom Testwagen verflüchtigt 🙁

Die fünfte Generation des Ford Mondeo ist ein absolutes Weltauto. Sein verzögerter Start in Europa vergessen. Mit 4.87 Metern ist der Mondeo auch als Turnier ein großes, aber nicht zu unhandlich großes Auto. Unter seiner Haube die erste Wahl für sportive Familien-Papas und Außendienst-Piloten. Der neue 2.0 Liter große TDCi mit 180 PS. Für den Testwagen hatten wir uns zudem die Power-Shiftautomatik und den Allradantrieb gewünscht. Geliefert bekamen wir das dann in der Titanium-Ausstattung.

Die Innenausstattung primär schwarz in schwarz, Wildleder-Optik und Lederhaut. Auf der Rücksitzbank zudem verbaut und ein Novum in dieser Klasse: Die Gurt-Airbags, die im Falle eines Falles aufgeblasen werden, ihre Grundfläche verdoppeln und so für mehr Sicherheit und weniger Druckstellen sorgen sollen. Dieses Feature haben wir beim folgenden Test bewusst ausgelassen :), da war uns das neue Sync3-Multi-Navi-Entertainmentsystem doch deutlich wichtiger.

Und noch viel wichtiger? Der gestiegene Faktor zum Thema Wohlfühlen und Qualität im Innenraum. Hier hat sich Ford die letzten Jahre echt gemausert. Der Mondeo hat zum Glück nichts mit der Plastik-Tristesse des US-Pendants Fusion gemein.

Ford Mondeo Turnier 04 Fahrbericht EcoBoost

180 PS und 340 Nm klingen nach Kurzweil. Und sind es. Der Vierzylinder-Turbodiesel mit seiner Commonrail-Einspritzung läuft gut gedämpft unter der mit angedeuteten Power-Domes verzierten Motorhaube. Das sechsstufige Doppelkupplungsgetriebe – bei Ford Powershift genannt – kann beim Anfahren am Berg mit einem leichten Ruckeln nerven, hier scheint noch Platz für eine Adaption der Steuerung zu sein. Einmal in Fahrt, spürt man vom Prinzip der zwei Kupplungen nichts mehr. Verschliffen und eher gediegen ruhig denn nervös, schaltet der große Kombi durch die Schaltgassen.

Die 180 PS sind spürbar vorhanden, laut Datenblatt geht es in 8.4 Sekunden auf 100 km/h. Traktionsprobleme sind dem Kölner dank seines Allradantriebes auch bei Nässe völlig fremd. Dass man sich mit dem Allradantrieb ein Extra an Gewicht an Bord holt, man spürt es nicht. Die fünfte Generation des Mondeo hat zwar an Gewicht verloren, gehört aber noch immer nicht zu den Leichtgewichten in seiner Klasse. Da fallen die 80 Kilogramm für den Allradantrieb auch nicht mehr negativ auf.

Milde untersteuernd zieht der, im Frühjahr noch mit Winterreifen ausgerüstete, Testwagen seine Kurven über unsere Standard-Testrouten im Spessart. Die Lenkung könnte freilich noch direkter sein, die Winterräder in putziger 16-Zoll Ausführung und hohem Querschnitt sind allerdings auch kein guter Partner für eine zügige Runde.

Auf der Autobahn ist der Mondeo dann endgültig in seinem Element. Tempomat auf 150-160 und stoisch zieht der Kombi über die Bahn. Das Nageln des Dieselmotors verschwindet komplett im Hintergrund, die Powershift-Automatik hält ruhig die hohen Gänge. Dass man zudem gut im Mondeo sitzt, das Gestühl ein Extra-Lob verdient und die neue Multimedia-Einheit Sync3 durch Übersichtlichkeit und einfache Bedienung glänzt, erleichtert das Lob nach 1.000 km Autobahnfahrt.

Neues Cockpit-Display mit zwei Multifunktions-Anzeigen und guter Grafik.
Neues Cockpit-Display mit zwei Multifunktions-Anzeigen und guter Grafik.

Wenig Lob verdient das „Faxgerät“ (Pre-Collission Assist) vor der Nase des Fahrers. Die roten LED sitzen weit vorne vor dem Fahrer im Armaturenbrett. Sie sollen die Aufmerksamkeit des Fahrers auf drohendes Ungemach lenken, sind aber selbst Teil der Ablenkung. Unzählige Fehlalarme haben den Puls auf Testfahrten oben gehalten. Wildes Blinken, lautes Piepen – soll niemand sagen, man könnte irgendwas übersehen. Leider tönt es auch gerne mal bei Überholmanövern, Leitplanken und Verkehrsschildern laut los.

Eine Glanzleistung hingegen die adaptiven LED-Scheinwerfer des Mondeo. Freilich wie gehabt nur gegen Aufpreis an Bord, aber jeden Cent wert. Bei Nacht ein echter Gewinn, leuchten die LED-Scheinwerfer perfekt in die Kurven, blenden automatisch auf und bei Gegenverkehr zügig wieder ab. Wobei ein vollständiges Abblenden dank der Möglichkeit, einzelne Teilnehmer auszublenden, gar nicht notwendig ist.

Ford Mondeo Turnier 02 Fahrbericht EcoBoost

Testverbrauch

Das hohe Gewicht des Mondeo und sein Allradantrieb drücken auf die Verbrauchsbilanz. Doch wer sich für die 180 PS entscheidet und oft lange Strecken fährt, der wird selbst unter Ausreizung der Pferdehorte über 8 Liter kommen. 6.8 Liter dürfen den Alltag darstellen. Natürlich könnte man, manuell geschaltet und mit Frontantrieb alleine, den letzten Tropfen noch ein wenig drücken und auch beim Einstiegspreis wäre man auf einer Stufe niedriger angesiedelt – aber ganz ernsthaft – wer will das wirklich? Der nächste Winter kommt bestimmt und von Hand schalten? Doch nicht im Firmenwagen und auch nicht für den Familien-Freund.

Markteinführung ganz offiziell ist im Februar 2015.

Fazit

Sparen Sie sich das Sparen beim Neuwagenkauf. Nehmen Sie die volle Hütte. Und ja, es muss nicht immer ein Volkswagen Passat sein. Der Mondeo bietet kraftvolle Motoren, eine ordentliche Automatik und ist – selbst in der AWD-Variante – günstiger als der Wolfsburger Kandidat. Und was man für sein Geld bekommt, kann man getrost als ordentlich bezeichnen. Ein Langstrecken-Gleiter mit Komfort und guter Ausstattung.

(Fotos stammen von unseren Testfahrten zur Presse-Premiere in Spanien und am Rhein. Die Fotos vom Testwagen sind leider „verloren“ gegangen.)

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

FORD Mondeo Titanium AWD 2.0 TDCi
Motor R4, Diesel, Turbo, CR,
Hubraum 1.997 ccm³
Leistung 180 PS @ 3.750 U/min
Kraft 340 Nm @ 2.000 – 3.250 U/min
Getriebe 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
Antriebsachse Allradantrieb, Lamellenkupplung, variabel

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.867, 1.852, 1.501  mm
Radstand 2.850 mm
Leergewicht 1.695kg
Wendekreis n/a
Höchstgeschwindigkeit 218 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 8.4 sec
Normverbrauch 4.9l /100 km

[/toggle]

[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 6.8 l / 100 km (Diesel)
Öko-Experte 5.7 l / 100 km
Außendienst-Modus 8.5 l / 100 km
 Neue Normrunde (klein)  5.9 l / 100 km

[/toggle]

Ford Fiesta – Der Kleinwagen wird 40

Happy Birthday, Fiesta! Heute am 11. Mai 2016 darfst Du einen runden Geburtstag feiern – Deinen 40. Zu diesem Jubiläum wollen wir einen Blick auf die Erfolgsgeschichte des Kleinwagen werfen, der fast rund um die Welt verkauft wird. Insgesamt konnte Ford 16,7 Millionen Exemplare des Fiesta bauen – mit Erfolg. So konnte der kleine Flitzer viele Preise abräumen, wie etwa die Wahl zum „Car of the Year“ oder verschiedene Male das „Goldene Lenkrad“ ergattern. Read more

Erste Fahrt: Ford EDGE

Nein, der EDGE ist nicht neu. Nur für uns in Deutschland ist dieser große Ford-SUV eine echte Neuheit. Eigentlich gibt es den EDGE schon seit 2006, da wurde die erste Generation in den USA vorgestellt. Der Erfolg des Fullsize-SUV war überzeugend genug, um nicht nur 2015 die zweite Generation vorzustellen, sondern diese – jetzt – auch in Deutschland einzuführen. Wie üblich bei den US-Ford-Modellen, hat Ford Europa für unseren Markt und unsere Bedürfnisse noch einmal Hand angelegt. In diesem frischen und umfänglich überarbeiteten Auto konnte ich nun zum ersten Mal Platz und bei einer Ausfahrt rund um München unter die Lupe nehmen. 

Der neue Ford EDGE im ersten Fahrbericht

Jetzt ist Schluss mit klein und laut

Was bereits bei den ersten Metern Fahrt auffällt, ist etwas, was einem gar nicht auffallen soll: Ruhe. Der Ford EDGE bekommt in der Titanium-Ausstattung eine „Noise-Cancelling-Funktion“, die man vor allem von hochpreisigen HiFi-Kopfhörern kennt. Im großen SUV der Ford-Mannen wirkt es wie eine Wellness-Therapie für die Ohren. 

Dass man bei FORD nun etwas im Programm hat, das in München als X5 und in Stuttgart als GLE bezeichnet wird, ist erst einmal ungewöhnlich. Umso größer die Aufgabe, die vor dem Ford EDGE liegt: Überzeugungsarbeit leisten. Was die erste Überraschung angeht, die gelang dem großen SUV bereits. Es ist eine entspannte erste Fahrt, raus aus dem Gewühl der Stadt. Über überfüllte Autobahnen hin zu einsamen Landstraßen. Dem EDGE scheint dieses Gefilde gut zu gefallen.

erste fahrt 026Ford EDGE

SUV ist, wenn es praktisch und bequem ist

Punkt 1: Ein SUV muss bequem sein. Punkt 2: Er muss komfortabel sein. Punkt 3: Er muss gemütlich sein. Wie? Alle 3 Punkte beschreiben die gleiche Eigenschaft? Sehen Sie. Dann wird das ein wichtiger Punkt sein. Qed.  

Der EDGE erfüllt diesen Anspruch. Den ersten, den zweiten und den dritten. Aber er ist nicht Omas Couch. Er federt und lenkt sehr verbindlich. Mit den großen 20-Zöllern mit 255-Bereifung findet er sogar Spurrillen ganz anziehend. Aber das ist mittlerweile auch Alltag. Einer der Bonuspunkte der SUV-Flotten ist das luftige Greenhouse. Während Limousinen und Steilheckautos immer mehr zu verkappten Coupés verkommen, darf man in einem SUV noch aufrecht sitzen. Auch im EDGE ist es dieser „Komfort“ , mit dem man punktet. Schon wieder Komfort.

Dabei macht der US-Amerikaner doch noch ein paar andere Dinge ganz gut. Platz zum Beispiel wäre so eine Kategorie, in der man punktet. Ein ordentlich großer Kofferraum steht zur Verfügung, die Rücksitzbank lässt sich, der Klasse angemessen, von der Heckklappe aus per Knopfdruck umlegen. 12V-Steckdosen stehen zur Verfügung und eine LED-Beleuchtung bringt Licht unter dem ein wenig zu würdelos erscheinenden Heckrollo. Am Ende zeigt das Datenblatt ein Volumen von 602 bis 1.847 Litern.

erste fahrt 025Ford EDGE

SUV ist, wenn es nagelt

Wie hätten Sie es denn gerne? 180 PS nagelnd oder 210 PS? Ford bietet derzeit nur zwei Motoren für den EDGE an. Beides Diesel. Beides 2.0 Liter Vierzylinder. Der eine wuchtet 400 Nm zur Arbeit, der andere 450 Nm. Den einen (den Kleinen) gibt es mit einem manuellen Sechsganggetriebe und der andere (210 PS) bekommt ein Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe* zur Seite gestellt. Damit ist der „größere“ auch der komfortablere und wertigere. Irgendwie passt die Automatik einfach besser zum SUV-Fahrgefühl. Ford geht daher auch davon aus, mehr 210 PS Varianten zu verkaufen als 180 PS-Triebwerke.

Das direkte Fahrgefühl unterscheidet sich so auch eher durch das Komfortplus der Automatik als über die 30 PS oder 50 Nm, die der gepimpte Diesel mehr mitbringt. Beide Varianten kommen im übrigen immer mit einem Allradantrieb zum Endkunden. Allerdings vertraut auch Ford auf eine AWD-Technik, die im Tagesgeschäft erst einmal die Vorderräder antreibt und erst bei Radschlupf die Kraft nach hinten verteilt. Was Ford einen „intelligenten Allradantrieb“ nennt, basiert auf einer Lamellen-Kupplung, die binnen Millisekunden die Kraftverteilung neu sortiert. Das hilft, Untersteuern zu vermeiden und auf Schnee und im Matsch weiter voran zu kommen.

Trotz der Active-Noise-Cancelling Lösung hört man die nagelnden Motoren recht deutlich. Sie können sich nicht ganz im weichen Komfortmantel des EDGE verstecken.

erste fahrt 017Ford EDGE

SUV sollte so sein

Es lässt sich locker zu fünft reisen. Das ist weniger überraschend als die Qualität im Innenraum. Für die Europa-Version hat man sich bei FORD noch einmal hingesetzt und viele Details auf den Prüfstand gestellt. Die Qualität bei der Verarbeitung und den Materialien lässt einen zufrieden lächeln. Die eher kubische Grundform des SUV sichert einem zudem ordentlich Kopffreiheit. Ähnlich gut haben es die Füße der Mitfahrer. Hier zwickt es ebenso wenig. Wie gesagt: Platz satt und eigentlich hätte man eine feine Fahrgemeinschaft bilden können.

erste fahrt 074Ford EDGE

Zwei Motoren, drei Ausstattungslinien

Aktuell sind die Wahlmöglichkeiten noch sehr eingeschränkt. Entweder 210 PS UND Automatikgetriebe oder 180 PS und manuelles 6-Gang Getriebe. Dafür immer mit Allradantrieb. Für den 180 PS EDGE gibt es drei Ausstattungslinien, den „Big Daddy“ bietet FORD nur als Titanium (die volle Hütte) oder als „Sport“ an. Wer vorhat, den EDGE vollständig ausgestattet zu ordern, der sollte den preislichen Abstand zwischen der Titanium und Sport-Variante durch die niedrigeren Paketpreise der Business- und des Design-Paketes bedenken. Wenn, dann gleich. Allerdings kommt der EDGE in der SPORT-Variante auch gleich mit den 20-Zöllern. In Verbindung mit „adaptive Steering“ mag das für 1a-Handling sorgen, die 45er Niederquerschnittsreifen lassen jedoch den eigentlich sehr guten Federungskomfort in Vergessenheit geraten. Und ganz egal, ob von Hand gerissen oder vom Automaten gewandelt, der EDGE ist eher der „bequeme“ Reise-SUV denn ein sportlicher Kumpel für die Jagd über Asphalt.

SUV darf innovativ sein

Die neue adaptive Lenkung mit einem variablen Übersetzungsverhältnis ist eine FORD-Weltneuheit und steigert das Handling massiv. Ein im Lenkrad verstecktes Schneckengetriebe verändert in der Tat nicht einfach nur den Widerstand der Lenkung, wie so oft üblich, sondern das konkrete Übersetzungsverhältnis. Damit gewinnt der EDGE bei schneller Fahrt an Ruhe und in der Stadt an spontaner Handlichkeit. Dank einer Split-View Kamera an der Front kann man beim Herausfahren aus engen Lücken im 180-Grad Winkel den Querverkehr einsehen. Einen Auffahrwarner mit Fußgängererkennung hat man bei FORD ebenso hinzugefügt. Der FORD EDGE darf sich also als innovativer SUV bezeichnen lassen.

Fazit: Der Ford EDGE ist ein echter Gewinn

Größer als die bisherigen FORD-SUV Modelle und dazu als komfortabler Reise-SUV geformt. Der FORD EDGE bedient für deutsche FORD-Kunden ein völlig neues Segment. Die beiden Dieselmotoren sind leistungstechnisch nicht weit auseinander, die Trennung von FORD in eine Variante, die man von Hand schaltet und einen komfortablen und höher positionierten Automatik-SUV daher nachvollziehbar. Der Ford EDGE fängt bei 42.900 € für den „kleinen“ Diesel mit 6-Gang Handschaltung in der Trend-Variante an. Den in den Fotos gezeigten Ford EDGE Sport mit 210 PS und Automatikgetriebe verkauft der freundliche FORD-Händler ab 49.050 €.

Wer sich dem SUV-Trend bislang nicht ergeben konnte, weil ihm ein SUV fehlte, der nicht auf „falsche Sportlichkeit“ macht, der könnte mit dem innovativen Kölner Angebot glücklich werden. 

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*Automatikgetriebe: Ausgebessert. Ich hätte schwören können, es war ein Wandlerautomat, so fuhr er sich. Ist in Wahrheit aber das FORD-Powershift Doppelkupplungsgetriebe. 🙁 Asche auf mein Haupt.

Hybrid-Studie von Continental, Schaeffler und Ford – Bis zu 25 Prozent weniger Verbrauch möglich

Hybridantriebe sind sparsam, aber immer noch relativ teuer. Dass es effizientes Fahren aus zum kleinen Preis gibt, haben Schaeffler, Continental und Ford vor zwei Jahren mit der Mildhybrid-Studie „Gasoline Technology Car“ (GTC) gezeigt. Nun gibt es eine Weiterentwicklung des Sparmobil-Prototyps.

Der GTC II auf Basis des Ford Focus nutzt wie sein Vorgänger einen 48-Volt-Hybridantrieb, verbessert ihn aber im Detail. Unter anderem dank eines neuen Aufbaus des Antriebsstrangs und einer elektrifizierten Kupplung soll die neue Version noch einmal 13 Prozent sparsamer sein. Gegenüber dem Serienfahrzeug mit reinem Benzinmotor sorgt das Technik-Paket laut den Entwicklern für einen Minderverbrauch von 25 Prozent.

Hauptgrund für den Effizienzgewinn bleibt das Mild-Hybridsystem, das mit einer Spannung von 48 Volt arbeitet – deutlich weniger als die ansonsten üblichen 400 Volt. Der E-Motor unterstützt vor allem beim Beschleunigen und Anfahren, kann dank der neuen elektrischen Segelfunktion aber bei niedriger Last und geringen Geschwindigkeiten auch kurzzeitig den alleinigen Antrieb übernehmen.

Zusätzlich kann der Elektromotor als Generator arbeiten und die üblichen Verbraucher des Bordnetzes mit Strom versorgen. Kombiniert ist der milde Hybridantrieb mit weiteren Techniken, etwa dem sogenannten Coasting. Dabei wird der Motor zum Beispiel beim Ausrollen vor der Ampel vom Antriebsstrang abgekoppelt, um Reibungsverluste zu minimieren und stattdessen einen höheren Wirkungsgrad bei der Bremsenergierückgewinnung zu erzielen. Die so gegenüber normalen Rekuperationssystemen zusätzlich gewonnene Energie kann etwa zum Beheizen des Katalysators genutzt werden, der so schneller seine Arbeitstemperatur erreicht. Nicht zuletzt dadurch erreicht die Studie bereits die erst 2017 wirksame Abgasnorm Euro 6c.

Die 48-Volt-Hybridsysteme könnten noch im laufenden Jahrzehnt in Serie gehen. Neben den Kostenvorteilen bei Herstellung und Betrieb könnten sie auch das Kapazitätsproblem des bestehenden 12-Volt-Bordnetzes lösen, das immer mehr elektrische Verbraucher im Auto versorgen muss und so langsam an seine Grenzen stößt. Was die Technik reizvoll macht, sind auch die geringen Kosten im Vergleich mit einem konventionellen Hybridantrieb. Die Fahrzeugstudie arbeitet mit einer Spannung von 48 Volt – deutlich weniger als die ansonsten üblichen 400 Volt. Die Absenkung macht unter anderem Maßnahmen für den Berührungsschutz unnötig, zudem benötigen Mechaniker zur Wartung keine spezielle Hochvolt-Ausbildung.

Pkw-Bestseller im März – Ford-Aufgalopp bei den Sportwagen

Der Ford Mustang ist der Überraschungs-Bestseller des Monats März. Mit 780 Neuzulassungen setzt er sich laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) an die Spitze der Sportwagenklasse und lässt deutsche Konkurrenten wie den Vormonatsprimus Audi TT und die Dauerspitzenreiter Porsche 911 sowie Mercedes E-Klasse Coupé hinter sich. Zwar ist das als Coupé und Cabrio erstmals über Ford in Deutschland angebotene Muscle Car bereits seit Anfang 2015 offiziell auf dem deutschen Markt, flächendeckend verfügbar ist es aber erst seit dem Jahreswechsel – was zum Teil auch die Neuzulassungsspitze zu Frühjahrsbeginn erklären dürfte.

In den anderen Fahrzeugklassen bleibt der Spitzenreiter im März der gleiche wie im Februar. VW dominiert mit Up, Polo, Golf und Passat erneut die Segmente vom Kleinstwagen bis zur Mittelklasse. Dazu kommen das Auslaufmodell Tiguan bei den Geländewagen und die beiden Raumfahrzeuge Touran und Multivan bei den großen Vans und den Nutzfahrzeugen. In der oberen Mittelklasse liegt der Audi A6 an der Spitze, in der Oberklasse die S-Klasse von Mercedes. Den Podestplatz bei den SUV hält weiter der Ford Kuga, bei den kleinen Vans die Mercedes B-Klasse. Wie seit Jahren gewohnt bleibt zudem der Fiat Ducato das beliebteste Basisfahrzeug für Reisemobile.

Blendfreies Fernlicht bei FORD

Studien haben gezeigt, dass automatisierte Fernlichtscheinwerfer bis zu zehnmal häufiger genutzt werden als Scheinwerfer, bei denen der Fahrer zwischen herkömmlichem Fern- und
Abblendlicht manuell wechseln muss. Bei Ford hat man daher eine neue Scheinwerfer-Technologie zur Serienreife entwickelt, die Autofahrern auf dunklen Straßen die Nutzung des Fernlichts ermöglicht, ohne im Bedarfsfall manuell abblenden zu müssen.

Denn eine an der Frontscheibe montierte Kamera erkennt entgegenkommende Scheinwerfer oder auch die Rückleuchten von vorausfahrenden Autos und Fahrrädern in bis zu 800 Metern Entfernung. Bei Bedarf wird eine Blende vor die Projektionslinse geschoben, die einen Lichtschatten auf das entgegenkommende beziehungsweise vorausfahrende Fahrzeug legt, so dass der entsprechende (Rad-)Fahrer nicht geblendet wird.

Das blendfreie Fernlicht ist für die neuen Ford-Baureihen S-MAX, Galaxy und Edge entweder serienmäßig verfügbar (S-MAX Vignale und Edge Vignale) oder optional lieferbar (Galaxy sowie alle anderen Ausstattungsversionen von S-MAX und Edge) – und zwar jeweils als Bestandteil der adaptiven LED-Frontscheinwerfer, deren Lichtkegel sich in Bezug auf den Winkel und die Helligkeit automatisch der Fahrsituation und dem Straßenverlauf anpassen. Das Licht folgt automatisch Kurven und Kreuzungen und sorgt somit für bessere Sicht
und mehr Sicherheit bei Nachtfahrten. Die Licht Emittierenden Dioden (LED) sind langlebig, kraftstoffsparend und erzeugen ein helles, natürliches Licht. Zudem verändern die Scheinwerfer ihr Leuchtmuster in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und erzeugen auf diese Weise stets ein optimales Beleuchtungsfeld.

„Fragt man Autofahrer nach lästigen Erfahrungen im Straßenverkehr, wird früher oder später das Thema Fernlicht zur Sprache kommen“, sagt Michael Koherr, Research Engineer, Lighting Systems, Ford of Europe. „Das blendfreie Fernlicht von Ford maximiert die Nutzung des Scheinwerferlichts, jedoch ohne andere Verkehrsteilnehmer zu beeinträchtigen“. Koherr weiter: „Wir haben herausgefunden, dass einige Fahrer so intensiv darum bemüht sind, andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden, dass sie ihr Fernlicht mitunter gar nicht erst verwenden. Unsere blendfreie Fernlicht-Technologie kann dazu beitragen, dass solcher Stress für Fahrer gar nicht erst entsteht. Zudem hilft die teilweise Deaktivierung der
Fernlicht-Funktion durch die Blende auch im Hinblick auf die Anpassung des Auges bei veränderter Licht-Intensität“.

Ford bietet bereits zahlreiche semi-autonome Technologien für mehr Komfort und Sicherheit – so zum Beispiel die Verkehrszeichen-Erkennung zur Einhaltung von Tempolimits oder der
Pre-Collision Assist mit Fußgängererkennung, der über die gesamte Geschwindigkeits-Bandbreite aktiv den Bereich vor dem Fahrzeug überwacht und warnt, wenn ein Zusammenstoß droht. Nach einer optischen und akustischen Warnung leitet dieses
Fahrer-Assistenzsystem bei Bedarf sogar den Bremsvorgang ein.

News: Genfer Automobilsalon 2016 – Die Neuheiten von A bis Z

Alfa Romeo:
Auf der IAA in Frankfurt zog die potente Version der Giulia das Publikum an, in Genf präsentiert Alfa nun die zivileren Varianten der Mittelklasse und die überarbeiteten Mito und Giulietta.

Audi:
Die Ingolstädter zeigen ihr neues City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Da die Technik aus dem modularen Querbaukasten stammt, dürften die Motorisierungen etwa zwischen 100 und 180 PS liegen, eine Sportversion darüber, und mit Front- und Allradantrieb kombinierbar sein. Darüber hinaus präsentiert Audi in der Schweiz den RS Q3 performance.

Bentley:
Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne. Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter. Beide Längenvarianten verfügen über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank. Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger.

BMW:
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt: Neben dem Topmodell der Reihe, M760Li xDrive, debütiert der Plug-in-Hybrid-7er in drei Varianten. Der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbobenziner im M760Li xDrive leistet 441 kW/600 PS und beschleunigt die Langversion in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal auf 250 km/h mit M Driver’s Package ist erst bei 305 km/h Schluss.
Als Plug-in-Hybrid 740e iPerformance feiert der 7er auch in Langversion und Allrad-Modell 740Le in Genf Premiere. Angetrieben werden die Steckdosen-Hybride von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner (190 kW/258 PS) und Elektromotor (83 kW/113 PS). Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. Mit vollgeladenem Akku verbraucht die Oberklasse-Limousine 2,1 Liter auf den ersten 100 km.

Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid

Darüber hinaus zeigen die Münchner den Hybrid-Sportwagen i8 in limitierter Auflage. Die i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Sondermodellen. Es unterscheidet sich durch rote Lackierung mit grauen Akzente, spezielle Leichtmetallräder, Sitze und Seitenverkleidungen mit roten Ziernähten und Carbon-Details von den Standard-Modellen.

Borgward:
Der kürzlich wiederbelebte Autohersteller will ein weiteres Modell präsentieren: Nach der Vorstellung des Prototypen des Mittelklasse-SUV BX7 auf der letztjährigen IAA soll es sich nun nach Medienberichten um ein kleineres SUV handeln.

Bugatti:
Als Nachfolger des Veyron stellt Bugatti in Genf den Über-Sportler Chiron vor, laut Bugatti der „leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste und exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt“. Der nach einem erfolgreichen Bugatti-Rennfahrer benannte Wagen soll seinen luxuriösen und am Ende 1.200 PS starken Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen. Berichten zufolge leistet der 16-Zylindermotor nun 1.500 PS und beschleunigt den Chiron damit auf Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 400 km/h beschleunigen. Ganz im Zeitgeist soll es den – auf unter 500 Einheiten limitierten – Chiron auch mit Hybridsystem geben. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor.

Citroen:
Aus dem Citroen Jumpy Multispace wird der Spacetourer, mit moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Ambiente soll der Kleinbus nun auch Familien ansprechen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot und Toyota. In der Studie Hyphen gibt sich der Spacetourer in der Konzeptfahrzeug-Variante als Abenteuermobil mit robuster Beplankung und Nachrüst-Allradantrieb. Auch ein Sondermodell des C4 Cactus in Zusammenarbeit mit der Surfmarke Rip Curl feiert in Genf Premiere.

Ferrari:
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung. Das Design wird nur leicht überarbeitet, unter der langen Haube des Viersitzers bleibt es beim V12-Sauger mit 6,3 Litern Hubraum, der nun aber 507 kW/690 PS leistet, das maximale Drehmoment liegt bei 697 Newtonmetern. So beschleunigt der GTC4Lusso in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, maximal wird er 335 km/h schnell. Der weiterentwickelte Allradantrieb und Hinterradlenkung soll den Shooting Brake zusammen mit elektronisch gesteuerten Dämpfern noch dynamischer machen. Im neu gestalteten Cockpit kommt zum ersten Mal der zehn Zoll große Touchscreen zum Einsatz.

Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung

Fiat:
Mit dem Fiat Tipo will Fiat den Kompaktklasse-Markt von unten aufrollen. Nach dem Stufenheck kommt nun die in für Europa gebaute Fließheck-Version. Auch hier dürfte der günstige Preis – die Limousine kostet ab 13.990 Euro – ein wesentliches Verkaufsargument sein.

Nach seinem Debüt bei der Autoshow in Los Angeles zeigt sich der Fiat 124 Spider nun erstmals in Europa, bevor er im Juni zu den Händlern rollt. Zudem dürfte eine Abarth-Version des offenen Sportlers in der Schweiz gezeigt werden.

Ford:
Die Kölner zeigen den gründlich überarbeiteten Kuga. Und unter anderem feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Honda:
Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich in der Schweiz an, wo der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers debütiert. Die Neuauflage wird optisch weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV

Hyundai Ionic:
Mit dem Ioniq bringen die Koreaner ihr erstes dezidiertes Öko-Modell und das gleich in drei Varianten: als Hybrid, Plug-In-Hybrid und Elektroauto. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Jaguar:
Mit 322 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt der Jaguar F-Type SVR eine Duftmarke unter den Sportcoupés. Schon als R-Version leistet der 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner 405 kW/550 PS und ist 300 km/h schnell. Die höhere Geschwindigkeit erreichen die Spezialisten durch weiter gesenktes Gewicht und nochmals angehobene Leistung. Der V8 soll nun auf 575 PS kommen und Coupé wie Cabrio in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Kia:
Kia bringt mit dem Optima das erste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Marke mit zur Frühjahrsmesse nach Genf. Das Mittelklasse-Modell fährt dank größerer Batterie 54 Kilometer elektrisch. Für den Antrieb sorgen ein Zweiliter-Benziner mit 113 kW/154 PS und ein 50 kW/67 PS starker Elektromotor. Zusammen schicken sie 149 kW/202 PS an die Vorderräder. Den Verbrauch gibt Kia mit 1,6 Litern (37 g CO2/km) an.

Daneben feiert auch der Optima Kombi Premiere. Während die Limousine bereits seit Januar in Deutschland erhältlich ist, wird die praktischere Variante der koreanischen Mittelklasse erst im September zu den Händlern kommen. Hinter der großen Heckklappe des 4,86 Meter langen Optima verbirgt sich ein Kofferraum mit 553 Litern Volumen.

Zudem zeigt Kia den für Mitte 2016 erwarteten kleinen Hybrid-Crossover Niro. Das Design des 4,36 Meter langen Hybridmodells verrät eine enge Verwandtschaft zum größeren Kompakt-SUV Sportage. Angetrieben wird der Niro von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) und einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor, der Crossover soll rund 3,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Lexus:
Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der Hybridversion. Für den 500h nutzen die Japaner auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse.

Um das Jahr 2020 will Lexus eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. Das Konzeptauto, das auf der Tokio Motor Show im Oktober debütierte, zeigt die noble Toyota-Tochter nun auch in Genf. Der 5,30 Meter lange, mit Allrad ausgestattete LF-FC gibt darüber hinaus einen Ausblick auf die nächste Generation der Oberklasse-Limousine Lexus LS.

Mazda:
Die Japaner bringen ihren Wankelmotor-Sportwagen RX-Vision mit, der im Oktober in Tokio Premiere feierte. Darüber hinaus bekommt der Bestseller Mazda3 einen neuen, 1,5-Liter-Dieselmotor, der 3,8 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Maserati:
Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke kommt ab Mai zu den Händlern. Der Levante trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist. Zweigeteilte Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.

McLaren:
In der Liga der Supersportler spielt der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 496 kW/675 PS und 700 PS Drehmoment die Herzen der Fans erwärmt. Bis Tempo 100 benötigt der McLaren 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 326 km/h.

Mit dem 570GT präsentieren die Briten zudem das dritte Modell der Einstiegsbaureihe Sport Series und gleichzeitig die praktischte Variante. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Sportwagen einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mercedes:
Die Stuttgarter leisten ihren Beitrag zum Traumwagen-Portfolio der Messe: Für Normalsterbliche fährt das viersitzige Cabrio der C-Klasse vor. Das Design der Frischluft-Variante mit Softtop lehnt sich natürlich an das des Coupés an, von dem die offene Variante auch die Motoren übernimmt. Mercedes verspicht im geschlossenen Zustand eine Geräuschkulisse auf dem Niveau des Coupés. Die Luftfederung soll Komfort weit über Klassendurchschnitt garantieren. Daneben debütiert auch das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet 270 kW/367 PS, die über die neue Neungang-Automatik hecklastig auf alle vier Räder verteilt werden.

Mitsubishi:
Einen ersten Ausblick auf das Facelift des Kompakt-SUV ASX zeigt der Hersteller am Genfer See mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen.

Nissan:
Auf dem Stand der Japaner gibt die Studie „IDS“ (Intelligent Driving System) einen Ausblick darauf, wie sich Nissan das autonome Fahren vorstellt. Aktiviert der Fahrer den Autopiloten, verschwindet das Lenkrad, das Kombiinstrument weicht einem großen Touchscreen und die Sitze drehen sich zueinander – aus dem Cockpit wird so eine gemütliche Lounge, in der (nicht nur) der Fahrer entspannen kann, während die Technik sich um das Fahren kümmert. Zudem zeigt wie künftige Individualisierungen von Qashqai und X-Trail aussehen könnten – mit mattschwarzer Karbonfaser, Details in goldigem Kupferton und Goldperlen-Lederpaspeln.

Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT

Opel:
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT. Der kleine, leichte Frontmittelmotor-Flitzer steht gleich in mehrfacher Hinsicht in der Tradition der gleichnamigen Ikone aus dem Jahr 1968. Eine entzückende, nicht übermotorisierte Spaßmaschine in bezahlbarem Preisrahmen wie der Ur-GT könnte daraus entstehen, aber nur vielleicht. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner basiert auf den Triebwerken aus Adam, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestattete Hinterachse geschickt. Weil der Zweisitzer weniger als 1.000 Kilo auf die Waage bringt, genügt ihm die Leistung um in weniger als acht Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.

Mit etwas eleganterer Optik, LED-Scheinwerfern, der neuesten Infotainment-Generation und einem aktuellen Motor aus dem Astra wappnet Opel den Mokka, nun mit dem Namenszusatz „X“ versehen, für die zweite Lebenshälfte. Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert das Antriebsportfolio des Mini-SUV als 110 kW/150 PS starke Variante.

Porsche
Offizielle Messepremiere feiert der 718 Boxster. Auch der Einstiegs-Roadster erhält im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren und wird dabei zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark. Außerdem präsentieren die Zuffenhausener den 911 R, als sehr sportliche Sonderedition ohne Turbo.

Peugeot:
Mit bis zu neun Sitzen, moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Innenraum soll der neue Peugeot Traveller nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Familien überzeugen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Citroen und Toyota. Eine Studie des Travellers präsentiert sich als Genf zudem als rollendes Hightech-Büro. Darüber hinaus feiert auch das Facelift des Peugeot 2008 Premiere.

Renault:
Die Grandtour genannte Kombivariante des Renault Mégane kommt im Sommer auf den Markt. Zum Debüt gibt es zunächst die Top-Ausführung GT zu sehen, die mit sportlichem Design, Allradlenkung und 151 kW/205 PS unter anderem gegen Seat Leon ST Cupra und Ford Focus ST Turnier antritt.
Mit der vierten Generation des Scénic feiert ein weiteres Kompaktmodell Premiere. Der Van verabschiedet sich vom nutzwertgetriebene Familienlaster-Design und übernimmt Merkmale des Mini-SUV Captur sowie des Crossover-Vans Espace. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit und geringere Karosserieüberhänge. Auf den Markt kommt der Scénic in der zweiten Jahreshälfte.

Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen

Seat:
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen. Der Ateca ist 4,36 Meter lang, beim Radstand von 2,64 Metern sitzen auch Erwachsene hinten kommod, der Kofferraum fasst 510 Liter. Viel Technik stammt aus dem VW-Konzernregal. Einstiegsmotorisierung ist der 1,0-Liter-Dreizylinder aus dem Konzern mit 115 PS. Das knackige Kleid hingegen könnte spanischer gar nicht sein, erinnert in der Linienführung an den Leon.

Skoda:
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Smart:
Mit dem Marktstart des neuen Smart Fortwo Cabrio debütiert in der Schweiz das limitierte Sondermodell „BRABUS edition“.

Ssangyong:
In Genf präsentieren die Koreaner die Langversion des Mini-SUV Tivoli: Der XLV ist gut 20 Zentimeter länger, misst 4,40 Meter. Bei unveränderten Radstand kommt der Zuwachs komplett dem Kofferraumvolumen zugute, das auf beachtliche 720 Liter wächst. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl.

Darüber hinaus zeigt die Marke einen neuen 48-Volt-Hybrid-Antriebsstrang: Das Konzeptfahrzeug SIV-2 – das das Design des Kompakt-SUV Korando vorweg nimmt – wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist.

Subaru:
Wie das kompakte SUV XV künftig aussehen könnte, zeigen die Japaner auf ihrem Stand. Das „XV Concept“ kennzeichnet eine markante Frontpartie, ausgestellte Radkästen und ein Unterfahrschutz betonen den robusten Charakter des Konzeptfahrzeugs. Flankiert wird die Studie von der aktuellen Subaru-Modellpalette, unter anderem dem aktuellen XV in optisch aufgefrischte Version.

Suzuki:
Mit dem Baleno bringt Suzuki ein bisschen Bodenhaftung ins teilweise recht abgehobene Segment der Kleinwagen. Was nicht zwingend Verzicht bedeutet: Als erster Suzuki fährt der Baleno mit automatischer Abstandsregelung und Notbremsfunktion. Eine Touchscreen-Navigation samt iPhone-Integration mit Apple CarPlay ist auf Wunsch an Bord.

Toyota:
Die Serienversion des auf der IAA als Konzept gezeigten Hybrid-SUV C-HR hat am Genfer See ihren ersten Auftritt. Optisch und technisch orientiert sich der kleine Crossover an der IAA-Studie CH-R Concept. Auch deren Hybridantrieb dürfte in die Serie einfließen, alternativ wird es einen Turbobenziner geben. Zudem sollen die steife Struktur und der niedrige Schwerpunkt der neuen Toyota-Plattform TNGA für gute Handling-Eigenschaften sorgen.

Volvo:
Der Nachfolger des großen Kombis V70 heißt nun V90 und kommt im Spätsommer auf den Markt. Optisch orientiert sich der Kombi bis zur B-Säule direkt an der kürzlich vorgestellten Limousinen-Variante S90, dahinter schließt sich ein geräumig wirkendes Gepäckabteil mit einer nur sanft abfallenden Dachlinie an. Als Abschluss am Heck gibt es eine relativ schräge Klappe. Das Antriebsprogramm dürfte weitgehend dem der Limousine und dem technisch ebenfalls verwandten Luxus-SUV XC90 entsprechen, die mit Vierzylindermotoren zwischen 140 kW/190 PS und 235 kW/320 PS zu haben sind. Dazu kommt ein 300 kW/407 PS starkes Plug-in-Hybridmodell mit einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern. Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da soll auch der große Kombi keine Ausnahme machen. Darüber hinaus zeigen die Schweden das Facelift des Kompakten V40, das sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country.

VW:
Nachdem das in der Planung schon recht weit fortgeschrittene Mini-SUV Taigun nun doch nicht gebaut wird, zeigen die Wolfsburger nun in Genf andere Pläne: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan soll dort Premiere feiern. Daneben wird das Facelift des Kleinstwagens Up zu sehen sein, das unter anderem mit den neusten Konnektivitäts-Merkmalen ausgestattet ist. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot.

Facelift beim Kuga – Jetzt noch knackiger!

Es ist ein ungewöhnlicher Premieren-Ort den Ford gewählt hat. Aber nachdem die CES in Las Vegas mittlerweile fest in das Repertoire der Automobil-Hersteller gehört, kann man ein Facelift auch auf einem „Mobile World Congress“ vorstellen.

Premiere für den Ford Kuga – Facelift für den knackigen Kölner

Sein Vorgänger konnte im Test auf mein-auto-blog überzeugen:

Sein überzeugendes Raumangebot, das leichtfüßige Handling und die umfangreiche Armada an Assistenzsystemen lassen den Ford Kuga zu einem der erfolgreichsten SUV am Markt werden – Zitat aus dem Fahrbericht

Mit dem Facelift geht Ford drei wichtige Baustellen des Vorgängers an und räumt damit auch gleich einen der wenigen Kritikpunkte aus dem Test aus.

Premiere Ford Kuga004 Facelift 2017

Aufgeräumtes Cockpit

Das Cockpit wurde sorgfältig überarbeitet, die vielen kleinen Knöpfchen des Multimedia-Systems sind verschwunden, anstelle dessen zog der 8-Zoll große Touchscreen ein. Die Handbremse wurde auf eine elektrische Variante umgestellt, so gewann man zusätzlichen Stauraum in der Mittelkonsole. Leichter in der Bedienung, übersichtlicher schon beim ersten Kontakt. Das aufgeräumte Cockpit setzt die Strategie der frischeren Innenraumgestaltung, wie man es vom neuen Ford Focus kannte, erfolgreich im Ford Kuga um.

Jetzt mit FORD Sync 3

Ein guter Grund das Kuga-Facelift auf einer Mobile-Messe vorzustellen? Das Ford SYNC 3-Multimediasystem. Der 8-Zoll große Touchscreen vereinfacht die Benutzung, wirkt modern wie ein Tablet und für Smartphone-Fans vertraut in der Benutzung. Der Ford Kuga bringt SYNC 3 damit offiziell auf den Europäischen Markt. Zusammen mit SYNC 3 zieht auch eine erweiterte Sprachsteuerung in den coolen Kölner SUV ein.  „Ich muss parken“, „ich will einen Kaffee“, solche ordinären Befehle soll das neue SYNC 3 System verarbeiten können.

Neuer 1.5 Liter Dieselmotor

Mit dem Facelift zieht auch ein neuer TDCi-Dieselmotor in den kompakten SUV ein. Der neue 1.5 Liter TDCi leistet dabei ebenso 120 PS wie der 2.0 Liter Vorgänger-Motor. Allerdings sinkt der Kraftstoffverbrauch auf 4.4 Liter je 100 km (Vorhersage, noch nicht bestätigt!) und der CO2-Ausstoß damit auf 115 g/km (Vorhersage). Den neuen kleinen Diesel erhält man jedoch nur mit Frontantrieb. Wer die 4×4-Variante des Kuga ordert, der darf weiterhin mit dem 2.0 TDCi auffahren. Darüber rangiert ein 180 PS-Diesel und drei Benzinmotor mit 120, 150 oder 182 PS.

SUV-Offensive der Kölner

Das Facelift des Kuga ist nur der ein weiterer Akkord im SUV-Musikstück mit dem man aktuell auftrumpfen will. Neben dem frischeren Kuga, gibt es seit kurzen den EcoSport, die ganz kompakte SUV-Version und in naher Zukunft noch den Ford Edge. Der Ford Edge wird einer von fünf neuen SUVs aus Köln sein. Mit dem Kuga Facelift und dem Ecosport fehlen dann noch zwei weitere Modelle.

Premiere Ford Kuga007 Facelift 2017

Markteinführung des neuen Ford Kuga ist Anfang 2017 – bestellen wird man ihn ab Juni 2016 können.

Kommt der Fiesta RS?

Wir finden ihn klasse, den sportlichen Kleinwagen aus Köln. Der Ford Fiesta ST macht sich nichts aus Manieren, rotzt rau aus seinem Endtopf, hoppelt stramm über Bodenwellen und schiebt mit seinem 1.6 Liter Turbomotor mit 182 PS druckvoll nach vorn. Zudem ist er mit seiner Optik nicht gerade auf der zurückhaltenden Seite – allein der ausladende Dachspoiler zeigt klar, wessen Geistes Kind der ST ist. Aber seit kurzem machen sich Gerüchte breit, dass es vielleicht einen Ford Fiesta RS geben soll. Wir haben uns umgehört, was es damit auf sich hat.

Bislang war gar nicht daran zu denken, dass es überhaupt eine Lücke oberhalb des Fiesta ST gibt. Gefällt der kleine Wilde doch sehr mit seinem quirligen Wesen und dem unverwaschenen Sportsgeist. Aber die Gerüchte um einen noch stärkeren Fiesta wurde lauter und lauter. Dennoch winkte der Europa Chef von Ford ab und sagte den Kollegen von „Car Throttle“ im Januar, dass ein RS kategorisch ausgeschlossen werde. Dennoch: Der Gedanke an einen Ford Fiesta ST in Doppelrahmstufe ist hartnäckig. Schließlich bedeutet der Ausschluss eines RS nicht, dass es keine Berechtigung für einen Ford Fiesta ST Plus gibt. Diese geschärfte Version wird für den Genfer Automobilsalon 2016 erwartet.

Ford Fiesta ST 38 Fahrbericht Testwagen des Jahres 2014

Da es aber natürlich noch kein offizielles Go seitens Ford gibt, kann man auch keine Fahrleistungen oder technischen Daten erwarten. Aber man wird ja wohl mal laut denken dürfen? Der 1.6 Liter Turbo des ST ist für gut 210 PS und 230 Nm ausgelegt und bei dieser Ausbeute haltbar. Das wäre eine garantiefähige Leistung, mit der sich Ford nicht ins eigene Knie schießen würde, was die Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit des sportlichen Kleinwagen anbelangt. Außerdem ist bei dem begrenzten Hubraum irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Klar, Peugeot reizt eben jenes Motorvolumen – 1.6 Liter – auf bis über 270 PS aus. Doch der Kleinwagen Ford Fiesta ST Plus soll auch fahrbar bleiben.

ford fiesta st 08 testfahrt kurz

Dennoch bleiben Zweifel: Legt man das Leistungsplus zu lasch aus, wäre der kleine Flitzer zu nah am Serien-ST und würde seine Daseinsberechtigung verlieren. Zumal nicht nur mehr Leistung, sondern auch Optik und vor allem Komponenten, wie etwa das Fahrwerk oder die Bremsen, weiter angepasst werden müssten. Legt man das Leistungsplus zu radikal aus, wird der Kleinwagen unfahrbar. Außerdem würde eine Kanibalisierung in Richtung des Ford Focus ST entstehen – und das wollen die Kölner sicher nicht.

Es heißt also – wie so oft – abwarten und Tee trinken. Vielleicht haben die Gerüchte ja Substanz und wir können schon bald noch rasanter über frühmorgendliche Landstraßen wetzen? Wenn die Gerüchte aber nicht stimmen sollten, ist das auch nicht schlimm – schließlich ist der Fiesta ST ohne Namenszusatz ein ganz Großer unter den Kleinen! So wie er ist.

 

Quelle: Car Throttle / Fotos: Ford/autohub.de

News: Ford will nach oben – Mehr SUV, mehr Luxus

Ford will sich in Europa künftig noch stärker auf SUV konzentrieren. Innerhalb der kommenden drei Jahre sollen fünf neue oder überarbeitete Modelle im Crossover-Segment auf den Markt kommen, wie der der Autobauer nun angekündigt hat. Neben dem für den Sommer angekündigten Flaggschiff Edge und dem gelifteten Kompakt-SUV Kuga könnten auch ein kleineres Kompakt-SUV sowie ein klassisches Mini-SUV auf Fiesta-Basis dazu zählen. Aktuell ist die Marke im boomenden Segment der kleinen Crossover lediglich mit dem aus Südamerika importierten Ecosport vertreten – mit überschaubarem Erfolg.

Darüber hinaus soll das Programm an Allrad-Autos auch generell ausgebaut werden. Ende des Jahres wird es acht Modellreihen geben, die zumindest optional mit der traktionsfördernden Technik ausgerüstet werden können. Noch 2012 gab es bei den Kölnern lediglich drei Allradmodelle. Erweitert werden soll auch das Portfolio der edlen „Vignale“-Modelle. Aktuell ist lediglich der Mondeo in der Luxus-Ausführung zu haben, bis 2017 sollen vier weitere Baureihen dazu kommen.

Im Gegenzug zur SUV-, Allrad- und Luxus-Offensive will Ford weniger profitable Modelle aus dem Programm streichen. Ein Kandidat könnte die Neuauflage des Kleinstwagens Ka sein, der aktuell unter Fiat-Federführung und gemeinsam mit dem Konkurrenzmodell Fiat 500 in Polen gebaut wird. Die jetzt veröffentlichen Modellpläne sind Teil einer groß angelegten Strategie, die Profitabilität der Marke in Europa zu verbessern. Angekündigt ist in diesem Zusammenhang auch ein Abfindungsprogramm für ausstiegswillige Mitarbeiter, für das rund 180 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Hidalgo: Ein besonderer Mustang!

3000 Meilen bis zum Ruhm, so der Untertitel eines Films in dem der Mustang Hidalgo die Hauptrolle spielt. Wer sich für Filme interessiert, Hildalgo wer bei dem Begriff Mustang sofort an den Sportwagen aus den USA denkt, der bleibt hier und liest weiter.

Hildalgo, ein Mustang mit einer ganz besonderen Lackierung

Torsten Meyer ist Mustang-Fan und stolzer Besitzer des wilden Pferdes. Der V8-Brummer aus den USA war ihm jedoch noch nicht außergewöhnlich genug und so entschied er sich für eine ganz besondere Lackierung.

Ab 28° fallen die Hüllen

Ist es kälter als 28° trägt der Mustang ein ganz gewöhnliches Farbkleid. Mattes Schwarz. Sieht böse aus. Passt durchaus auch zum „Wildpferd“. Doch der Lack reagiert auf Wärme. Man kennt diesen Effekt von Modellautos von früher. Torsten Meyer hat den Ford Mustang vom Graffiti Artist René Turrek gestalten lassen. Ob er „Mut hätte“, fragte der Farben-Künstler den Mustang-Besitzer. Hat er. Und so gab Torsten Meyer den Mustang für knapp 14 Tage in das Atelier von Turrek und wartete gespannt auf das Ergebnis.

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Amerikanisches Auto, amerikanisches Design

Das Ergebnis hat Torsten schlicht umgehauen. Der Effekt mit dem „Farbwechsel“ aufgrund von Temperaturen haben die beiden mit einem Effektlack realisiert. Das Design ist ein Turrek „Original“. Amerikanische Flaggen, die Umrisse des Mustangs Hidalgo, Stars & Stripes auf dem US-Musclecar. Ein spektakuläres Design, ein spektakulärer Effektlack, auf einem grandiosen Fahrzeug.

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Schaut Euch das Video an:

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Hidalgo: Der „coole“ Mustang. Foto: J. Morris
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Hidalgo: Der „coole“ Mustang. Foto: J. Morris
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Hidalgo: Der „coole“ Mustang. Foto: J. Morris

Wiedergeburt einer Legende: Ford Focus RS

Üblicherweise gibt es so etwas auf mein-auto-blog nicht. Videos direkt vom Hersteller. Eigentlich ein absolutes „no-go“. Eigentlich. Denn dieses Video ist anders.

Rebirth of an Icon – Ford Focus RS

Ford hat mit dem neuen Ford Focus RS eine Benchmark gesetzt. Eine Benchmark für Hot Hatch Modelle. Eine Fahrdynamik-Probe für die arrivierten Brenner im Segment. Im Fahrbericht zum neuen Ford Focus RS habe ich meiner Begeisterung freien Lauf gelassen. Kollege Mechthild hat kurz danach noch einmal einen Artikel nachgelegt, in dem es noch einmal um das Allradsystem des Ford Focus RS ging.

Selbstverständlich hat Ford für den neuen Focus RS auch die PR-Maschine angeworfen und das mit ordentlich Druck. Herausgekommen ist ein 43 Minuten langes Video zum neuen Ford Focus RS. Und – anders als sonst – macht dieses Video wirklich Spaß. Es bietet Unterhaltung, Hintergründe, Einblicke und Meinungen. Ein Video, das sich wirklich lohnt anzuschauen. Der Ford Performance Kanal auf Youtube hat das Video in verträgliche Häppchen gepackt, auf anderen YT-Kanälen gibt es das Video auch am Stück! 

Erster Test: Ford Focus RS

Drift’sich gut!

Was sind schon 1.8%? Stellen Sie sich vor, Sie verdienen Eur 3.500 Brutto im Monat und bekommen 1.8% mehr Lohn. Dann stehen vor Steuer 63 € mehr auf dem Lohnzettel. Nach Steuern nur noch rund 23 €. Oder Milch mit nur 1.8 % Fett. Schmeckt eben so fad wie ein Low-Fat Yoghurt mit 1.8% Fett. Wir sind uns also einig. 1.8% sind nichts. Zu wenig. Es sei denn, man macht es wie FORD im neuen RS. Dann machen 1.8% den Unterschied! 

Ford Focus RS 018 erster Test Fahrbericht

Ford Focus RS im Fahrbericht

Der Trick mit dem Allradantrieb

Ford meint es mit dem neuen Focus RS so richtig ernst. Das eindeutigste Indiz? Nicht der 2.3 Liter Turbomotor, der in seiner Basis vom Mustang stammt, für seinen Einsatz im Focus RS aber mehr über sich ergehen lassen musste als einfach nur Panzertape über das Wastegate-Ventil zu bekommen. Eine hochfeste Legierung für den Alu-Zylinderkopf, Grauguss-Laufbuchsen im Alu-Motorblock, separater Ölkühler, Twin-Scroll-Lader mit üppiger Verdichterseite, neue Ventile, neue Kolben und so weiter. Am Ende stehen 350 PS zur Debatte. Aber das ist nur der eine Teil der Geschichte. Die Nummer mit der Ernsthaftigkeit kommt zurück zu den 1.8%. Und dieses Mal machen diese 1.8% den Unterschied.

Torque-Vectoring, längs und quer! 

Wo die Mitbewerber auf Kosteneffizienz achten und nur die zweitbeste Lösung wählen, nämlich eine Hang-On Variante nach Haldex-Muster, spucken die FORD-Techniker in die Hände und adaptieren eine eher ungewöhnliche Lösung. Mit einem klaren Ziel: Mehr Fahrspaß! Ford verwendet auf der Hinterachse ein Torque-Vectoring Differential mit zwei Lamellenkupplungen. Der Kniff des von GKN stammenden Systems? Mit dem variablen Kraftschluss der beiden Lamellen variiert auch der Kraftschluss zwischen der Vorder- und der Hinterachse. So agiert das System mit einer fixen Verbindung der Vorder- und Hinterachse, wobei die Hinterachse immer 1.8% mehr dreht als die Vorderachse. Doch erst die beiden Lamellen stellen über die variable Schlupfverteilung den Kraftschluss und damit die Drehmoment-Verteilung sicher. Der Effekt?

Der neue Ford Focus RS fährt sich wie ein Kompakt-Sportler mit Heckantrieb. Und jedwedes Untersteuern lässt sich per Gasfuß eliminieren. Untersteuernd in die Kurve gegangen? Mehr Gas!

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Das Torque-Vectoring Hinterachs-Differential mit den zwei Lamellen-Sperren.

Bangs and Burbles

Ein Vierzylinder klingt immer fad. Es sei denn, man pumpt den 2.3 Liter-Turbomotor mit der richtigen Technik auf. Verzichtet auf den Mittelschalldämpfer und packt eine kontrollierte, aber immer wieder zufällige „Lustkontrolle“ ein. Nicht nur, dass man den RS-Motor erst aus dem Werk entlässt, nachdem man eine Klangkontrolle durchgeführt hat. Zusätzlich spendieren die Ford-Techniker dem Focus RS gleich zwei künstliche Akustik-Hilfen. Zum einen der Klang aus den Lautsprechern. Sie untermalen den kraftvoll, satten und emotionalen Sound des RS-Modells. Dabei liegt der Fokus im Focus RS auf einer Unterstützung nicht nur durch eine reine künstliche Klangwelt. Zusätzlich entflammt sich im Sport-Modus der unkontrolliert eingespritzte Kraftstoff zum legendären „Bangs and Burbles“- Sound von kraftvollen Sportmotoren der frühen Motorsport-Zeit. Als man Kraftstoff noch gütig in großen Mengen in Richtung Brennraum führte. Es klingt nach Fehlzündungen und ist doch kontrolliert. Heute wird jedem Motor-Ingenieur erst einmal Bange, wenn man ihm sagt: Spritz mal Kraftstoff ein, damit dieser als Sound-Unterstützung explodiert. Aber im Vergleich zu Marktbegleitern ist dieses Sound-Kunststück extrem elegant gelungen. Weder vulgär, noch ordinär. Einfach nur emotionaler. Authentischer.

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Bevor der Motor aus dem Mustang in den Focus RS gepflanzt wurde, haben die Techniker noch einmal richtig Hand an das Triebwerk angelegt.

Emotionaler Sound, emotionales Fahrverhalten

Zum ersten Mal bietet Ford verschiedene Fahrmodi im Focus RS an. Normal, Sport, Track und Drift. Während der Focus RS im „Normal“- Mode anfährt wie sein 1.0 Liter EcoBoost-Brüderchen, dabei jedoch ständig auf seine Chance wartet, per Overboost aus 440 Nm 470 Nm zu generieren und diese dann zur Spaß-Verteilung an den Allradantrieb zu schicken, verändert der Sport-Modus dann schon die gesamte Wahrnehmung des Focus RS.

Der Sport-Modus greift auch in das Dämpfer-Setting ein. Anstelle einer stufenlos variablen Variante hat sich Ford für ein ernsthaftes Setup entschieden. Eine Lösung über schaltbare Ventile stellt eine 40% straffere Dämpfung ein. Der Effekt ist spürbar und sorgt dafür, dass man im Alltag einen fast schon kommoden Sportler fährt, auf der Rennstrecke, im Sport-Modus, jedoch die Dämpfer zackig auf „ernsthaft“ stellen kann. Der Sport-Modus stellt auch die Logik des Allradantriebes neu ein, die Motorsteuerung und die Lenkung. Zudem entspannt sich das ESP und lässt mehr Schwimmwinkel zu. Wem das passt, die Dämpfer aber zu hart werden, der drückt auf den Taster am Blinkerhebel und schaltet die Stoßdämpfer wieder in den „soften“ Modus. Das funktioniert auch im Race-Modus und nimmt derben Landstraßen ebenso wie verwinkelten Berg-Etappen im Hinterland Valencias den Schrecken. Ford hat nicht den Fehler gemacht und den Focus RS ohne Restfederweg ausgeliefert. Für einen ernsthaften Sportler bietet der RS viel Luft im Radhaus. Mag der Optik abträglich sein, fördert aber ernsthafte Sprints auch abseits von Topf ebenen Rennstrecken.

Ford Focus RS 003 erster Test Fahrbericht

100 Mal pro Sekunde errechnet sich das Allradsystem die korrekte Verteilung der Antriebsmomente. Das Ergebnis ist ein Kompaktsportler, der nie näher am puren Fahrspaß eines Heckmotor-Sportlers lag wie dieser Kölner.  Innerhalb von Millisekunden wird zudem das Antriebsmoment der Hinterachse zwischen links und rechts verschoben. Untersteuern wird per Gaspedal-Stellung zum Übersteuern unter Last! Hier wird nichts zusammengestaucht, hier wird Asphalt gefräst.

Ford verwendet für die Vorderachse weiterhin eine elektronische Torque-Vectoring-Steuerung über Bremseneingriffe, jedoch wird im RS, anders als im Focus ST, die Musik vom Heck gespielt. Die Vorderachse kann keine Längskräfte übertragen, weil die Seitenführung maximal gestemmt werden muss? Kein Problem: Befehl der Steuereinheit: Alle Kraft nach hinten an das Kurven äußere Rad! Das funktioniert so unfassbar gut, dass man bei FORD gleich noch dem Spieltrieb nachgab!

Driften wie Ken Block

Während sich der Focus RS auf öffentlichen Straßen bewegt, als wäre der Allmächtige persönlich hinter ihm her, entstehen dennoch keine Schweißflecken unter den Armen des Fahrers. Quer aus dem Kreisverkehr? Einfach mehr Gas, Lenkung auf, der Focus RS schwingt den Hintern in Richtung Ausgang und am Lenkrad fühlst du die volle Kontrolle. Das ist kein Spiel am Abgrund, es ist die erstmalige volle Kontrolle am Limit. Das gleiche Spiel im Supersportler? Du würdest es lassen. Zu schmal der Grenzbereich. Zu gefährlich der Konter der Bestie. Im Focus RS spielt der „beste Kumpel“, das aktive Hinterachs-Differential, den Magier. Am Steuer wird aus jedem ein Ken Block.

Drift-Modus aktiviert, eingelenkt, voll auf den Stempel und 15 Sekunden lang fallen 470 Nm über die 235er Michelin an der Hinterachse her. Die Fuhre geht quer, Lenkung leicht auf und von da an verteilt der Drift-Assistent die Leistung. Wer jetzt nicht völlig Talent frei am Lenkrad agiert, der lässt den Focus RS stundenlang im Kreisverkehr quer gehen. Alternativ bis zum rauchigen und stinkenden Ende des französischen Gummis. Während sich der Focus RS qualmend durch eine größer werdende Gummi-Wolke dreht, fühlt man sich am Volant allmächtig wie Gymkhana-Held Ken Block.

Ford Focus RS 013 erster Test Fahrbericht

Dass Ford „natürlich“ auch eine Launch-Control verbaut ist, eh klar. Oder?

Dass Ford dem selbst geschalteten Getriebe und seinem Fahrer aber auch den Gangwechsel bei voll getretenem Gaspedal erlaubt, eher ungewöhnlich. Es klingt nach der Rallye-WM, es fährt sich derbe geil! In 4.7 Sekunden auf 100? Kein Ding. Launch-Control an, Vollgas, Kupplung schnalzen lassen, der Kopf schwingt in Richtung Kopfstütze. Den rechten Fuß auf dem Gas lassen, der linke tupft die Kupplung, zeitgleich den zweiten Gang durchreißen. Volle Laderdrehzahl, leichtes Schnattern, sofort Druck vom Motor – der Sprint beeindruckt den letzten unwilligen Geist vom „Hot Hatch“.

Der Ford Focus RS – 5:0 für Köln!

Ford Focus RS 015 erster Test Fahrbericht

Die 1.8% sind eine Detaillösung mit großer Wirkung. Ebenso groß die Wirkung des Startpreises: Glatte 40.000 € werden für den neuen Focus RS fällig. Und wer bei den Fahrleistungen bereits zweifelnd in Richtung Ingolstadt, Affalterbach und München schielte, der wird sicher beim Kölner Kampfpreis endgültig schwach. Dabei ist der Focus RS nicht einfach nur billiger als der A45, der RS3 oder ein M235i, er ist schlicht schneller! Das sportlichere Auto. Der bessere Spagat im Alltag. Der überzeugendere Rennstrecken-Knaller. Das Drift-Tier, mit dem man um alle anderen Kreise fährt. Selbst die scharfen Spiel-Hansel von Seat (Cupra 290) und Renault (Megane RS) dürften sich auf eine Nordschleifen-Zeit des Kölners gefasst machen. Wer den ultimativen Fahrspaß sucht und nicht dem Spaltmaßfetischismus oder der Aura von drei Buchstaben aus dem Schwabenland erlegen ist, der greift ab sofort zum Focus RS.

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Zuviel zu lesen? Schaut Euch das Video von Jan an:

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Der Fahrzeugschein für den Ford Focus RS (2016)

Verkaufsstart:  Sofort
Basispreis:  Ab 40.000 €
Motorleistung:  350 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang Manuell
Beschleunigung:  4.7 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  – interessiert das wirklich?-
Höchstgeschwindigkeit: 266 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.390, 1.858, 1.470, 2.648 mm
Alle Fotos: Ford.

F-150: Das ist Fords Meisterstück

Kaum ein anderes Geschäft ist globaler als das der Automobilindustrie. Autos werden hier entwickelt, dort gebaut und anderswo verkauft. Die Ford Motor Company liefert für diese weltweite Aufstellung von Kapazitäten und Modellen ein gutes Bespiel. Fiesta und Focus gehen von hier aus in die Welt, der Mondeo stammt aus den USA und bald auch das SUV Ford Edge. Die Reihe ließe sich unschwer verlängern. Da muss die Frage erlaubt sei, ob denn in Fords amerikanischem Angebot nicht Schätze schlummern, die in Deutschland gehoben werden könnte – so wie jüngst der Ford Mustang, dessen aktuelles Modell erstmals offiziell von Ford in Europa angeboten und den Amerikanern aus der Hand gerissen wird.

Es müsste sich doch lohnen, auch dem seit vier Jahrzehnten in den USA am besten verkauften Auto eine Chance in Europa zu verschaffen. So viel Erfolg muss doch Gründe haben, die sich auch in Europa nachvollziehen lassen. Das wollten wir jetzt wissen, als jetzt ein Ford F150 4×4 in der besten, der Platinum-Ausstattung vor uns stand. Groß ist er: fast 5,90 Meter lang und mit 2,03 Metern so hoch wie breit (ohne Spiegel). Seine Doppelkabine hält für Fahrer und Beifahrer reichlich Platz vor. Wenn beide einen Arm auf der Mittellehne platzieren, bleibt immer noch Platz für zwei weitere, wo immer die auch herkommen mögen. Auch hinten protzt der F150 mit Platz. Die Rücksitzbank wirkt so breit, als sei sie auch mit drei Erwachsenen noch unterfordert. Fuß-, Knie und Kopfraum gibt es für alle reichlich und sogar für ein bisschen Gepäck bleibt in der Kabine noch Platz. Der Rest muss nach hinten auf die Pritsche.

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Der Ford F-150 – Eine US-Statement auf vier Rädern

Dass in den Unterlagen, die uns Ford mit auf den Weg gab, die Maße für die Pritsche fehlen, mag typisch für die Art sein, wie der F150 von seinen Besitzern betrachtet wird. Jeder, der nicht Handwerker oder Landwirt ist oder sonst berufliche Verwendung für die Ladefläche und die maximale Anhängelast von mehr als fünf Tonnen angewiesen ist, betrachtet sein Auto als Statement: Ich bin ein Amerikaner.

Diese Kreise können sich ihren F150 gar nicht ohne das Blubbern aus acht Zylindern vorstellen. Wir erlebten ihn mit einem Sechszylinder, einem 3,5 Liter-Ecoboost-V6 mit 370 PS bei 5500 Umdrehungen pro Minute (U/min) und einem maximalen Drehmoment von 570 Newtonmetern (Nm). Dessen Klang und Fahrleistungen ließen bei uns den Wunsch nach zwei weiteren Töpfen verblassen. Die Frage nach den Fahrleistungen blieb unbeantwortet. Er beschleunigt heftig und fährt sicher viel schneller als in den USA erlaubt. Interessiert hier in den USA eben nicht. Die Antwort fällt aus wie einst bei Rolls Royce die Frage nach der Leistung: Ausreichend.

Mit dem neuen Modell hat der F150 rund 300 Kilogramm abgespeckt. 1,4 Tonnen blieben übrig, viel weniger als sein beeindruckendes Äußeres suggeriert. Ford ist stolz auf die neue Karosserie aus Aluminium und legt Wert auf die Feststellung, dass es sich dabei um eine Qualität handelt, wie sie auch das Militär nutzt. Und schon kommt wieder die aus so vielen Filmen stammende Phantasie hoch von den Winchester-Gewehren in Haltern an der Heckscheibe.
Unter der wuchtigen Karosserie steckt eine klassische Allradler-Technik mit Leiterrahmen und einer – allerdings geführten – Starrachse mit Blattfedern. Die Lenkung kommt total ohne Rückmeldung an den Fahrer aus und zwingt einen so großen Wendekreis auf, der die Suche nach dem typischen engen Parkplatz in einer deutschen Kleinstadt zu mühsamer Millimeterarbeit werden lassen kann.

Doch die schiere Größe, die Kraft, der Klang und der Blick auf die grob geschnitzten, aber angenehm anzuschauende, edel bezogene Instrumententafel erzeugen beim Fahrer schon nach kurzer Zeit ein unvergleichliches Hochgefühl, nicht nur wegen der hohen Sitzposition: Hier kommt der König der Straße, dem niemand etwas anhaben kann, schon wegen des militärischen Alus. Unser Exemplar stand mit einem Endpreis von 61 500 US-Dollar in der Liste, umgerechnet gut 57 000 Euro. Ob Ford den in Europa offiziell anbieten sollte? Wohl eher nicht. Auch in Zukunft wird Ford es Importeuren überlassen, den F150 an bekennende Freude von Pickups amerikanischer Bauart zu liefern, die knochenharte Federung (noch) nicht fürchten.

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