Weltpremiere: Der neue VW Polo !

Der VW Polo zeigt, wie Kleinwagen geht

Der kleinste VW, der Polo, startet in die 6. Generation und unterstreicht einmal mehr, worauf es ankommt. Mobilität für jedermann. Wie schon im Laufe des Jahres angekündigt, präsentiert der Autobauer aus Wolfsburg jeden Monat eine Weltpremiere. Nach mehr als 40 Jahren und weltweit 14 Millionen verkaufter Einheiten soll der Neue die Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Den schmalen Kühlergrill vom großen Bruder Golf übernommen, zeigt sich der Polo mit weit nach unten gezogener Motorhaube und eingepassten aggressiven Scheinwerfern, die am Ende in einer Sicke enden. Der aus dem Konzern allseits bekannte Modulare Querbaukasten (MQB) lässt den Polo gestreckt daherkommen. Ganze 81 mm länger als sein Vorgänger und mehr als 90 mm Radstand lassen sein Auftreten kurz vor dem Golf enden. Mit knapp 4.053 mm Gesamtlänge fällt er dennoch in das Segment der Kleinwagen. So groß wie seine Außenmaße sind die „inneren Werte“ auf 351 Liter Kofferraumvolumen bei voller Bestuhlung gewachsen. Gerüstet für die digitale Welt, haben die Wolfsburger Entwickler ein neues Schalttafel- und Cockpit-Layout konzipiert. Das Infotainment-System wird optional auf einem Acht-Zoll-Display abgebildet und zeigt dabei wahlweise Instrumente und Informationen an. Fahrerassistenzsysteme dürfen auch im Kleinsten nicht fehlen und so unterstützt der Polo seinen Fahrer bereits in der Basis mit dem Umfeldbeobachtungssystem Front Assist mit Fußgängererkennung und bremst im Zusammenspiel mit der City-Notbremsfunktion automatisch ab. Ab einem Einstiegspreis von 12.975 Euro rollt der neue Polo vom Band.

VW Polo startet in die digitale Welt

Der neue Polo in den Versionen RS-Line, Beat und GTI.

Berlin, Event Island, rund 30 Minuten vom Flughafen Tegel im schönen Spandau gelegen. Volkswagen präsentiert seinen neuen Kleinwagen rund fünfhundert geladenen Medienvertretern. Über die Modelle von 1975, 1981, 1994, und 2001 bis hin zum Polo von 2009 blicken die Ingenieure aus Wolfsburg auf eine erfolgreiche Vergangenheit beim Bau von Kleinwagen zurück. Nicht nur funktional, sondern mit sehr viel Sportlichkeit und Pepp fährt der Polo auf dem Laufsteg der Eventlocation des Inselgeländes und steht, vertreten durch Herrn Herbert Diese (VW-Markenchef), Rede und Antwort gegenüber Journalisten aller Herren Länder. Raumgefühl, Digitalisierung sowie Effizienz und Funktionalität sind in erster Linie die Themen, mit denen der Polo punkten soll. Hierzu gehört der Einsatz eines Gas-Antriebs (TGI) auf Basis eines 1.0 Aggregates.

Der Verkaufsstart wird für September diesen Jahres angekündigt. Die dynamischen Tests beginnen zeitnah bereits im Juli/August. Der Einstiegspreis bleibt bei 12.975 Euro auf dem gleichen Niveau des Vorgängers, allerdings ist durch die Digitalisierung und den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen mit höheren Preisen zu rechnen.

Frisch präsentiert – der neue VW Polo.

Die GTI – Fangemeinde wird noch dieses Jahr bedient

Mit drei Benzinern (1.0 MPI, 1.5 TSI und 2.0 TSI), einem 1.6 TDI Diesel Aggregat und dem bereits erwähnten Erdgasantrieb ist der Polo gut durchmotorisiert. Alle Motoren erfüllen die neuesten Abgasemissionen und sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System und einem Rekuperationsmodus ausgestattet. Dies soll die ohnehin schon effizienten Antriebe nochmals an der „Spritschraube“ drehen lassen. Bei den Dieselaggregaten will Volkswagen mit den eingesetzten SCR-Katalysatoren Nachhaltigkeit demonstrieren. Etwas später im Jahr soll die Fan-Gemeinde der GTI-Modelle beliefert werden. Hierzu dient der 2.0 TSI Motor, der mit einer Nennleistung von 147 kW (200 PS) und wahlweise mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden kann.

Der Polo GTI mit satten 200 Pferdestärken.

Fazit: Seine zuletzt an den Ford Fiesta verlorene Führungsposition im Kleinwagen Segment wird der neue Polo mit der vorgestellten Features und Motorisierungen in jedem Fall zurückgewinnen. Dies kann er ab September diesen Jahres unter Beweis stellen.

Stattliche Außenmaße, die fast an den Golf rankommen.

Text und Bild: Stefan Beckmann und Hersteller (Volkswagen AG)

VW Golf VII Facelift – Wenn die inneren Werte zählen

Es passiert nicht oft, dass ein VW Golf ein Facelift bekommt, doch beim Golf VII ist es nun soweit. Und die Rede ist nicht von einem Modelljahreswechsel, wie bei den letzten drei Generationen, sondern von einem richtigen Facelift. Das gab es zuletzt beim Golf III. Wir wollen einen Blick auf den aufgefrischten Wolfsburger Bestseller werfen.

Von einem Facelift erwartet man heute zumeist nicht mehr viel, was das Äußere betrifft: Ein paar neu geformte Stoßfänger, neue Farben und Felgendesigns, fertig. Und so ist es auch beim Golf VII – man muss schon zweimal hinsehen, um das Update zu erkennen. Doch die Wolfsburger haben nicht geschlafen – Dieselgate hin oder her – und haben bei ihrem Bestseller unter dem Blech kräftig nachgelegt.

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Vorhang auf für die neue Motorenfamilie

So zieht die neue Motorenfamilie mit dem Kürzel EA211 unter die Haube des Kompakten. Im Mittelpunkt steht hier der 1.5 TSI EVO mit 150 PS und 250 Nm maximalem Drehmoment. Dank Zylinderabschaltung soll der Reihenvierzylinder besonders sparsam sein und gerade einmal 4,9 Liter im Drittelmix konsumieren. Die BlueMotion-Variante mit 130 PS vertraut ebenfalls auf 1.5 Liter Hubraum und knausert noch mehr: hier sollen es 4,6 Liter im Durchschnitt sein. Das wird der legendäre Sportler, der Golf GTI, natürlich nicht schaffen. Bei ihm hat man aber auch nachgelegt und die Leistung – wie gewohnt – zweistufig angehoben. Der „zahme“ GTI fährt nun mit 230 PS vor, die Performance-Variante protzt gar mit 245 PS. Damit liegen die beiden 2.0 TSI 10 bzw. 15 PS über ihren jeweiligen Vorgängern. Neu beim Facelift-GTI ist das optionale 7-Gang-DSG. Serienmäßig sind beim GTI und GTE hingegen Voll-LED-Scheinwerfer, die modellspezifisch angepasste Winglets tragen. Beim GTI in Rot, beim GTE in Blau. Sie ersetzten die Xenon-Varianten vollständig.

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Neu und in Farbe: Das Infotainment

Ersetzt wurde auch das Infotainment: Hier setzten die Wolfsburger auf den modularen Infotainment-Baukasten. Was das heißt? Für den Golf-Käufer heißt das Verzicht: Kleine und monochrome Displays wurden abgeschafft – furchtbar oder? Nun darf man sich die Lesebrille sparen und auf einen mindestens 6,5 Zoll großen Bildschirm schauen, der zudem in Farbe ausgeführt ist. Das Topmodell „Discover Pro“ ist sogar 9,2 Zoll groß und verfügt über eine Gestensteuerung – Premiere in einem VW. Hinzu gesellen sich neueste Online-Services, wie etwa „Guide & Inform“, die das Autofahrerleben leichter machen. Einen Parkplatz suchen, das Wetter checken oder Echtzeit-Verkehrsdaten abrufen? Kein Problem.

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Sicher und komfortabel: Die neuen Assistenten

Erleichterung versprechen auch die neuen Assistenzsysteme. Der Einparkassistent der neuesten Generation kann nicht nur lenken, sondern selbstständig bremsen. Das kann auch der Stauassistent: Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h lenkt er und hält selbstständig den Abstand ein. Beim Stillstand muss man zudem nicht mehr selbst eingreifen, da der Golf mit diesem System selbstständig Fahrt aufnimmt und von allein wieder abbremst. Damit ist das teilautonome Fahren also vollends in der Kompaktklasse angekommen. War sonst noch etwas? Ach ja: Mit dem Facelift bekommen nun alle Golf LED-Rückleuchten. Damit man den Modelljahreswechsel – pardon –, das Facelift auch von hinten erkennt.

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Traumwagen aus Wolfsburg

Wenn mich jemand fragt, was ich mit viel Geld machen würde, dann habe ich immer die fixe Idee gehabt: Erst einmal eine schicke Hütte in der Eifel, eine an der Coté und eine in Kalifornien und dann eine große Garage für die vielen Traumautos,, die man sich kaufen will. Traumwagen. Wer denkt da nicht sofort an Ferrari, Lamborghini, Maserati, Bugatt…

Kia Ceed GT – Hausaufgaben gemacht!

Ein Koraner – den meisten kommt beim Gedanken an einen Kia zuerst ein günstiger Preis in den Sinn. Günstige Alltagskost, die eher langweilt, als mit Sportlichkeit zu begeistern. Doch der Kia Ceed GT ist anders: Er sieht nicht nur dynamischer aus, als die zahmeren Brüder, er hat auch 204 PS unter seiner Haube. Das sind Werte, mit deinen der Gol…

Techno Classica – Volkswagen im Rausch des Golf GTI

Gran Turisme Injection – abgekürzt GTI – steht für eine ganz besondere Erfolgsgeschichte. Der sportliche Golf sollte eigentlich nur eine Kleinserie werden, doch daraus wurde weit mehr als das. Die Kultgeschichte des Volkswagen Golf GTI jährt sich 2016 zum vierzigsten Mal und das nehmen die Wolfsburger zum Anlass, die Geschichte des GTI mit den verschiedenen Modellen nachzubilden – von der Vergangenheit bis zum neuesten Modell. Read more

News: VW Golf Cabrio – Offene Version wird eingestellt

Volkswagen stellt in wenigen Wochen die Produktion des Golf Cabrio ein. Das Modell sei am Ende seiner geplanten Bauzeit angekommen, heißt es von VW. Derzeit würden noch GTI-Versionen gebaut, die dann in einer Sonderfarbe auf den Markt kommen.

Die offene Version des Bestsellers basiert noch auf der Plattform des Golf VI, der Vorgängergeneration des aktuellen Modells. Vom Golf VII, der seit 2012 auf dem Markt ist, wird es keine Cabrio-Version geben. Ob die darauffolgende Generation eine offene Variante bekommt, darüber lässt VW noch nichts verlauten.

Generell hat das Cabrio-Segment seit Jahren mit einem Nachfragerückgang zu kämpfen. Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit lediglich 75.679 offene Pkw neu zugelassen, 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Noch Ende des vergangenen Jahrzehnts lag die Zahl der Cabrio-Neuzulassungen im sechsstelligen Bereich. In der Konsequenz haben zuletzt viele Hersteller ihre Cabrio-Baureihen eingestellt oder nicht mehr erneuert. Erfolgreichstes Cabrio in Deutschland war 2015 der VW Beetle mit 8.705 Neuzulassungen, gefolgt vom VW Golf mit 7.757 Einheiten und dem BMW 2er Cabrio mit 6.602 Fahrzeugen.

News: Peugeot 308 GTi – Der neue Löwen-König

Das Rezept klingt simpel: Man nehme ein erfolgreiches Kompaktmodell, würzt den Motor, verfeinert das Fahrwerk und garniert alles mit einer appetitlichen Optik. Heraus kommt ein Straßensportler, der im Alltagsverkehr eine ebenso gute Figur macht wie auf der Rennstrecke. Der VW Golf GTI ist seit Jahren das erfolgreichste Beispiel dieser Art Straßen-Machos. Kein Wunder also, dass sich die Ingenieure von Peugeot die Wolfsburger Ikone als Messlatte für die Power-Version ihres eigentlich doch recht braven Familienautos 308 auserkoren haben. Dabei griffen sie tief in den Anabolika-Schrank der hauseigenen Sportabteilung und gaben ihrem GTi gleich 200 kW/270 PS mit auf die Reise. So ganz nebenbei ist der Viertürer damit auch der stärkste Serien-Peugeot aller Zeiten. Vor allem aber galoppiert er mit 40 Pferden mehr als sein deutscher Rivale, zu einem allerdings auf den ersten Blick happigen Grundpreis von knapp 35.000 Euro.

Beim Rundgang um die Pariser Mucki-Bude auf 19-Zoll-Rädern sticht die unter der Haube schlummernde Kraft nicht wirklich ins Auge. Sicher, der 308 GTi kauert sich 1,1 Zentimeter tiefer auf die Straße, atmet durch drei gewaltige Lufteinlässe unter dem Stoßfänger ein und durch zwei dominante Endrohre am Heck wieder aus. Allerdings spart sich Peugeot bewusst protzige Spoiler, dicke Kotflügelbacken oder sonstige Accessoires. „Unsere Kunden wollen nicht auffallen, sondern sich auch im Alltag an der Eleganz eines 308 erfreuen“, begründet Projektleiter Jean-Philippe Lamy die relative optische Zurückhaltung. Ähnliches gilt für den Verzicht auf den mittlerweile üblichen Radau, der per Knopfdruck und Fernsteuerung einer Klappe im Abgassystem aktiviert werden kann. „Das Geld haben wir uns gespart und lieber anderswo eingesetzt“, erläutert Lamy.

Im Kurvengeschlängel der Bergstraßen rund um Porto, sind dann aber doch andere Töne zu hören. In der Stellung „Sport“ des Knopfes vor dem Schaltknüppel wird ein etwas kernigerer, per Computer komponierter Motorsound per Lautsprecher an die Ohren der Insassen geleitet. Ein netter, preisgünstiger Gag, der die Umwelt allerdings nichts von der Kraft des 1,6-Liter-Vierzylinders ahnen lässt. Die Potenz des frankophonen GTi ist eher in der Art sichtbar und vor allem spürbar, in der etwa enge Kurven umrundet werden. Eine Sperre an der Vorderachse verhindert frühzeitiges Durchdrehen der Antriebsräder so wirksam, dass der Schleuderschutz ESP nur behutsam eingreifen muss. Eine gute Lösung für ein Auto, dass nun mal Frontantrieb hat. „Eine Allrad-Version ist derzeit nicht vorgesehen“, weiß Jean-Philippe Lamy und dämpft damit die Erwartungen mancher Fans, die auf eine Art Golf R mit Löwenlogo spekulieren.

Ähnliches gilt für eine Automatik nach Art jenes Doppelkupplungsgetriebes, die der Golf GTI gegen Aufpreis bereithält. „So ein Auto will von Hand geschaltet werden“, betont Lamy. Entsprechend findet man die selbsttätige Gangwahl ebenso wenig in der Preisliste wie die vielen Assistenzsysteme, mit denen die Konkurrenz punktet. Kein Spurhaltewarner, kein Abstandsradar, kein Toter-Winkel-Warner. „Wir arbeiten daran“, verspricht der Projektleiter, sieht darin aber keine Priorität.

Hand aufs Herz, vermisst werden die elektronischen Helfer nicht wirklich. Dieser Peugeot will nun mal ein Spaßauto sein, das je nach Laune des Fahrers als Sportmobil, aber auch als ganz normales Straßengefährt bewegt werden kann. Die verkündeten glatten 6 Norm-Liter auf 100 Kilometer sind allerdings selbst im gelassenen Betrieb nicht erreichbar. Aber bei fleißigem Schalten und Verzicht auf einen glühenden Turbo sind gut 8 Liter durchaus machbar. Nicht schlecht für ein Auto dieser Leistungsklasse, der Peugeot ist damit derzeit Klassenbester. Was wieder einmal deutlich macht, wie wenig Sein und Schein beim Thema Verbrauch zusammenpassen.

Mit seinem Preis von 34.950 Euro ist der 308 GTi um gut 4.000 Euro teurer als sein deutscher Namensvetter. Das erscheint auf den ersten Blick recht viel. Aber: Navigationssystem mit Touchscreen-Monitor, 19-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer, vier Türen und vieles mehr sind immer serienmäßig an Bord. Feinheiten, die anderswo zusätzlich bezahlt werden müssen. Insofern ist der Neuling sogar vergleichsweise günstig zu erstehen. Peugeot räumt aber ein, dass sich deutlich weniger als fünf Prozent der 308-Kundschaft für den leisen Donnerbolzen entscheiden werden. Die Chance, dem neuen König der Löwen in freier Wildbahn zu begegnen, ist also gering.

News: Peugeot 308 GTi

Peugeot besinnt sich auf seine sportliche Tradition. Nach dem Kleinwagen 208 GTi bringen die Franzosen nun auch den größeren 308 mit dem Dynamik verheißenden Kürzel auf den Markt. 200 kW/272 PS Leistung, 6 Sekunden bis Tempo 100 und 34.950 Euro Grundpreis lauten die wichtigsten Werte.

Die unter der Haube schlummernde Kraft sticht beim 308 GTi nicht wirklich ins Auge. Sicher, der 308 GTI kauert sich 1,1 Zentimeter tiefer auf die Straße, atmet durch drei gewaltige Lufteinlässe unter dem Stoßfänger ein und durch zwei dominante Endrohre am Heck wieder aus. Allerdings spart sich Peugeot bewusst protzige Spoiler, dicke Kotflügelbacken oder sonstige Accessoires. Auffallen sollen andere.

Für den Antrieb sorgt der aus dem Peugeot-Sportwagen RCZ R bekannte 1,6-Liter-Turbobenziner. Der Vierzylinder mobilisiert 330 Nm, die – gebändigt durch eine mechanische Differentialsperre – an die Vorderachse geleitet werden. Geschaltet wird per Hand, eine Automatik ist nicht vorgesehen. So gerüstet spurtet der GTi nicht nur in sportwagenmäßigen 6 Sekunden auf Tempo 100, sondern ist mit 250 km/h Spitzentempo auch das schnellste Modell der Baureihe.

Der Peugeot will ein Spaßauto sein, das je nach Laune des Fahrers als Sportmobil, aber auch als ganz normales Straßengefährt bewegt werden kann. Die verkündeten glatten 6 Norm-Liter auf 100 Kilometer sind allerdings selbst im gelassenen Betrieb nicht erreichbar. Aber bei fleißigem Schalten und Verzicht auf einen glühenden Turbo sind gut 8 Liter durchaus machbar. Nicht schlecht für ein Auto dieser Leistungsklasse.

Mit seinem Preis von 34.950 Euro ist der 308 GTI um gut 4.000 Euro teurer als sein deutscher Namensvetter. Das erscheint auf den ersten Blick recht viel. Aber: Navigationssystem mit Touchscreen-Monitor, 19-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer, vier Türen und vieles mehr sind immer serienmäßig an Bord. Feinheiten, die anderswo zusätzlich bezahlt werden müssen. Insofern ist der Neuling sogar vergleichsweise günstig zu erstehen.

News: Seat Ibiza Cupra – Upsizing nach GTI-Vorbild

Kurz nach dem Lifting für das Ibiza-Standardmodell verpasst Seat nun auch dem sportlichen Cupra eine Überarbeitung. Im Top-Modell der Kleinwagenbaureihe ersetzt ein 1,8 Liter großer Turbo den bisher angebotenen 1,4-Liter-Turbomotor. Die Leistung steigt dadurch leicht von 132 kW/180 PS auf 141 kW/192 PS, das Drehmoment erhöht sich von 250 auf 320 Nm. Allerdings legt auch der Verbrauch zu: Statt 5,9 Liter verbrennen nun 6,0 Liter Kraftstoff in den vier Zylindern.

Der Hubraum wächst von 1,4 auf 1,8 Liter
Der Hubraum wächst von 1,4 auf 1,8 Liter

Der schlechtere Normwert dürfte aber auch am Wegfall des zuletzt serienmäßigen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes liegen. An dessen Stelle gibt es nun alternativlos eine Sechsgang-Handschaltung. Diese leitet die Kraft in Richtung der Vorderräder, über die der Cupra in 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h. Beide Werte sind leicht besser als beim Vorgänger. Der Preis für den Dreitürer beträgt 23.060 Euro. Das sind 700 Euro weniger als zuletzt für den Vorgänger fällig wurden; allerdings hatte jener eine Automatik an Bord.

Mit den Änderungen beim Antrieb folgt der Seat Ibiza Cupra dem Vorbild seines Technik-Zwillings VW Polo GTI. Der Wolfsburger kostet mit manuellem Getriebe ab 22.275 Euro und ist mit dem dort weiterhin angebotenen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe für 23.750 Euro zu haben.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Skoda Fabia R5 Combi Wörthersee 2015

ŠKODA Wörthersee 2015 – Auf dem GTI-Treffen in Reifnitz

Unser diesjähriger #ŠKODATrip verhieß vor allem mehr. Mehr Zeit, mehr Autos, mehr Pässe, mehr Spaß für alle. Daher wurden aus zwei dann drei Tage – zwei zum reinen Fahren. So hatten wir dieses Mal auch einen Tag lang Zeit, das 34. GTI-Treffen, die Auto News Wörthersee 2015, in aller Ruhe auf uns wirken zu lassen.

34. GTI-Treffen Reifnitz

Aber bei all der endorphingeschwängerten Euphorie, als wir mittels Schnellboot über den Wörthersee bretterten und am GTI-Hafen ankamen, überkam mich auf dem Treffen doch die Ernüchterung.
Wie im vorherigen Jahr war und ist der Weg für mich das Ziel. Von München nach Krumpendorf nach München. Das Alpen-Panorama, die Bergpässe, der Wörthersee – ich könnte hier ewig auf und ab fahren. Aber dazu in einem separaten Artikel mehr.

Und obwohl ich persönlich mit der Tuning-Szene und dem GTI-Kult reichlich wenig anfangen kann, war ich natürlich neugierig auf die Autos, die Leute, die Szene.

GTI-Treffen 2015: Irgendwie wenig GTI

Großveranstaltungen sind ja meine Sache nicht und wenn es mich doch auf eine verschlägt, nehme ich meist die Rolle des Beobachters ein. So ließ ich meine Blicke schweifen. Meist erspähte ich jedoch eher Belangloses, Fragwürdiges und schlichtweg Hässliches. Mein persönliches Highlight erblickte ich kurz nach der Ankunft, wenige Meter von der Anlegestelle entfernt: ein unverbastelter VW Golf I GTI. Schlicht, in jugendlich angehauchter Würde gealtert und inzwischen zeitlos.

Babyblauer Porsche Panamera auf dem 34. GTI-Treffen 2015. Geschmack lässt sich nicht kaufen.Dieser Golf I GTI war es für mich, der an diesem Tag den Geist des Treffens atmete. Es ist schon auffällig, dass erschreckend wenig GTIs unterwegs waren. Klar, viele andere VWs waren präsent, ebenso Modelle von Audi, Seat oder Škoda. Und da wird auch fleißig geschraubt, gebastelt, optimiert.
Aber vorbeifahrende Bentleys, ein Mercedes-AMG GT S oder A 45 AMG wirkten dann doch leicht deplatziert wie auch der babyblaue Porsche Panamera.

Da das eigentliche Szene-Treffen am Wörthersee längst gelaufen ist, wenn der offizielle Part beginnt, sind bereits viele mit ihren Fahrzeugen abgereist. Nun ist es an den Herstellern zu zeigen, was geht und vermutlich nie in Serie gehen wird. Das GTI-Treffen ist immer wieder eine Fingerübung des VW-Konzerns in puncto Design und Performance.

Und genau das ist der Knackpunkt. Das eigentliche GTI-Treffen war atmosphärisch kaum greifbar, nicht zu spüren. Audi, Seat, Škoda und VW präsentieren sich auf ihren Ständen, bieten Rahmenprogramme und sorgen für Unterhaltung. Aber der einstige Geist des Wörthersee-Treffens ist verflogen.

Von Studien, Concept Cars & Fingerübungen

Skoda auf dem GTI-Treffen 2015

Nichtsdestotrotz ist es interessant zu sehen, was die Hersteller bieten. Für mich persönlich am spannendsten waren dabei das Audi TT clubsport turbo concept sowie der Škoda Octavia RS 230. Aber auch der Škoda Fabia R5 Combi hat einen gewissen Reiz, nicht zuletzt, da der R5-Schriftzug am Heck beinahe wie ein RS-Logo anmutet. Und überhaupt scheint inzwischen ein Fabia RS durchaus im Rahmen des Möglichen. Wo letztes Jahr noch dementiert wurde, gab es dieses Jahr nunmehr unkonkrete Aussagen.

Kurzer Schwenk nach Ingolstadt: Auf dem Audi-Stand wurde das Audi TT clubsport turbo concept vorgestellt, das einerseits in technischen Belangen den einen oder anderen Ausblick auf Folgendes gibt, andererseits darf die Studie gern als Vorgeschmack auf den neuen TT RS verstanden werden. Das Concept Car befriedigt bereits mit dem 2.5-TFSI-Fünfzylinder, der aktuell schon im Audi RS Q3 und RS3 zum Einsatz kommt.

Dem TT clubsport turbo concept wurde zusätzlich der E-Turbo (EAV) gegönnt, der bereits im Audi RS5 TDI zeigen durfte, wie viel Potential in der Technik steckt. 441 kW (600 PS) sollen bedarfsgerecht an alle vier Räder verteilt werden. Die Optik ist scharf, die Sidepipe ein feines Gimmick und der Sound, der beim Anwerfen auf dem Stand zu vernehmen war, ein Genuss.
Nur schade, dass das Ganze so wohl nicht in Serie gehen wird.

Sehr wohl in Serie kommt der Škoda Octavia RS 230. Die zehn Mehr-PS fallen kaum ins Gewicht. Wichtiger dagegen ist die Vorderachs-Differentialsperre, die für mehr Dynamik auf Kurvenfahrten sorgen dürfte. Das Paket als solches ist bereits vom Golf VII GTI Performance bekannt und soll dem Vernehmen nach gute Dienste erweisen.

Skoda Octavia RS 230 auf dem GTI-Treffen 2015 in Reifnitz

Daneben zeigen die Tschechen auf ihrem Stand den Škoda Fabia Red & Grey Plus, der mit optischen Aufwertungen punkten kann, dafür jedoch eine Leistungsspritze vermissen lässt. Im letzten Jahr stand ja hier schon der Škoda Rapid Spaceback Red & Grey, der eine angenehm anzusehende Fingerübung für den anstehenden Monte Carlo war.

Wie auch im letzten Jahr gab es ein Azubi Car zu sehen. Die Auszubildenden haben einen Fabia zum Pickup umgebaut. Der Škoda Fabia FUNstar bot neben einer glänzenden Riffelblech-Ladefläche die obligatorisch überdrehte Musikanlage. Ich könnte jetzt schreiben, ich wär’ zu alt für so’n Scheiß, aber ich fand das auch schon mit 18 doof. Aber jedem das Seine.

Was bleibt? Ernüchterung.

Skoda Fabia R5 auf dem GTI-Treffen

Im Großen und Ganzen ist der Geist des traditionellen GTI-Treffens verflogen. Nur noch wenige bunte Vögel treiben sich im Rahmen der offiziellen Veranstaltung herum. Die Hersteller des Volkswagen-Konzerns halten dagegen und zeigen, was zumindest in der Theorie denk- und machbar ist. Auf einem Treffen, das sich dem Tuning und der Individualisierung verschrieben hat, fallen auch die Studien teilweise etwas radikaler aus als auf den gängigen Messen. Immerhin.

Škoda-Stand Wörthersee GTI-Treffen 2015

Bleibt zu hoffen, dass das GTI-Treffen 2016 zum 35. Jubiläum und dem damit einhergehenden 40. Geburtstag des Golf GTI wieder verstärkt zu den eigenen Wurzeln zurück findet.

Auch bei den Kollegen von Autophorie, rad-ab.com und Trendlupe könnt ihr weitere Eindrücke vom diesjährigen GTI-Treffen auf euch wirken lassen.

Text: MvB
Fotos: Škoda Auto Deutschland (Enes Kucevic) / MvB

movingmyway – Kann man Fahrspaß mieten?

Kann man Fahrspaß mieten?

Bevor ich mich für die Zusammenarbeit mit Europcar entschieden habe, musste ich mir diese Frage beantworten. Als Motor-Journalist und Auto-Blogger fragt man sich eigentlich die ganze Zeit: Was ist Fahrspaß? Was macht Fahrspaß aus? Und wann empfinde ich persönlich eine Form von Fahrspaß?

In den letzten 4 Jahren konnte ich fast alle Autos fahren, die ich schon immer auf einer „Wunsch-Liste“ hatte und ich habe stundenlang meinen Spaß gehabt. Manchmal tagelang. Und auch wenn ich erst darüber nachdenken musste – am Ende war doch klar: Fahrspaß kann man auch mieten.

Du kannst Fahrspaß mieten – Du kannst ihn aber auch gewinnen!

Wer sich den ganz persönlichen Fahrspaß mieten will, der besucht die Euorpcar-Webseite, sucht sich die Prestige-Flotte und mietet sich seinen ganz besonderen Traumwagen.  Jetzt für den Sommer könnte das zum Beispiel ein Cabrio sein. In der Europcar-Prestige Flotte tummeln sich jede Menge Cabrios. Viersitzer, Zweisitzer, Roadster – alles dabei und alle warten auf Sonnenanbeter die nach Fahrspaß suchen.

Gewinne den Fahrspaß!

Zeig Europcar und der Facebook-Community wie „Fahrspaß“ bei Dir aussieht und gewinne 1 Woche in einem Traumwagen. Zur Auswahl stehen vier geniale Fahrzeuge. Der Golf GTI als Klassiker unter den sportlichen Kompakten. Wer es eine Nummer heftiger mag, der wählt den Golf R mit 300 PS. Ein Kompakter der es ordentlich unter der Haube hat. Das ist Dir nicht genug? Dein Traumwagen ist noch eine Nummer heftiger? Wie wäre es mit dem Jaguar F-Type? Der britische Sportwagen ist dein Traum? Dann solltest Du ganz dringend bei diesem Gewinnspiel mitmachen!

Du stehst gar nicht auf sportliche Autos? Du magst es kernig und lieber abseits der Trampelpfade anderer? Hah! Dann gibt es für dich auch noch den Land Rover Defender zu gewinnen!

 

Also mitmachen ist angesagt:

Zum: #movingmyway-Gewinnspiel

Und so geht es:

1.) Du machst ein Foto davon, wie für Dich Fahrspaß aussieht. Ein Foto im Auto, unterwegs, von Dir, mit Freunden, ganz egal, einfach nur Deine Vorstellung von Fahrspaß.

2.) Dieses Foto lädst Du hoch, entweder auf Facebook, auf Twitter oder auf Instagram und versiehst es mit den richtigen Hashtags: #movingmyway #europcar #deinwunschauto (Okay, also drei! Hashtags und der letzte ist DEIN WUNSCHAUTO. Denk daran, Du kannst den #golfgti, den #golfr, den #defender oder den #ftype gewinnen!

3.) Bis zum 27.8.2014 musst Du auf Dein Foto mehr als 25 Likes erhalten, nur dann kann Dein Bild am Gewinnspiel teilnehmen. Am besten funktioniert das natürlich bei instagram! Aber die anderen Kanäle gelten natürlich auch!  Und natürlich müssen die Fotos alle öffentlich gepostet sein. Private instagram-Kanäle und Twitter-Accounts funktionieren nicht.

 

Europcar auf instagram

Es ist natürlich sinnvoll den instagram-Kanal von Europcar im Auge zu behalten. Diesen findest Du unter folgender Adresse:

http://instagram.com/europcar_de

 

Und was ist mit autohub.de?

Als Kooperationspartner von Europcar darf ich leider nicht am Gewinnspiel teilnehmen, aber ich zeige trotzdem auf meinem instagram-Kanal, was ich unter Fahrspaß verstehe. Es macht also Sinn, wenn Du auch meinem instagram-Kanal folgst und eventuell kannst du ja auch eine Inspiration aus meinen Bildern holen? Und dann packst Du Deine Vorstellung von Fahrspaß in ein eigenes Foto, nimmst am Gewinnspiel teil und .. ? Ja, eventuell gewinnst Du ja die 1 Woche Fahrspaß!

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen! Viel Erfolg! 

 

Und wenn es nicht klappt? Dann bleibt ja immer noch ein Fun Car aus der Prestige-Flotte zum mieten übrig 😉  – Besuche doch mal Europcar auf Facebook. Oder Folge Europcar auf Twitter.  Es gibt Europcar sogar auf google+.

 

 

 

 

 

In Kooperation mit Europcar Autovermietung - Das ist Werbung in Zusammenarbeit mit Europcar.

ABT Sportsline auf der Motorshow in Essen

ABT Sportsline ist lebender Motorsport, gepresst in Hüllen aus Blech, Carbon und Aluminium. 2013 präsentiert ABT auf der wichtigsten Tuning- und Motorsport-Messe Europas drei besondere Allgäuer Pracht-Exemplare.

Einen VW Golf VII mit 300 PS in der Dark Edition, einen VW Polo R WRC mit fast ebenso viel Leistung und einen brutalen RS5-Umbau, den ABT RS5-R. 

ABT Sportsline 07 Essen Motorshow 2013

ABT RS5-R

Schon bei einem Serien RS5 werden sich nur die wenigsten über einen Mangel an Leistung beschweren. Für den Allgäuer-Wahnsinn sorgt eine Leistungssteigerung auf 470 PS. Derart gedopt spurtet der Ingolstädter-Zweitürer binnen 4.3 Sekunden auf Tempo 100. Wer den Fuß lange genug auf dem rechten Pedal liegen lässt, der fliegt am Ende mit einer Top-Speed von 303 km/h über die Bahn.

Motorsport und ABT Sportsline – zwei Begriffe die eng beinander liegen. So zeigen sich die Gene des Motorsports auch im Innenraum des von ABT Sportsline gestärkten Coupés.

Schwarz-rotes Alcantara, ein Überrollkäfig und 4-Punkt-Sicherheitsgurte, der Innenraum des potenten Allgäuer-Coupés spricht eine deutliche Sprache – hier wird die Kraft des V8 unter der Haube kontrolliert.

ABT Sportsline 08 Essen Motorshow 2013 ABT Sportsline 03 Essen Motorshow 2013

Mehr Fotos zum ABT RS5-R findet ihr in der Galerie – klick 

ABT Golf GTI VII – Dark Edition

ABT Sportsline 09 Essen Motorshow 2013

Mit dem 300 PS starken ABT Golf GTI VII will der Allgäuer-Tuner ein deutliches Ausrufezeichen setzen. Und die Dark Edition spielt das „dunkle Gegenstück“ zu dem von mir bereits gefahrenen weißen ABT Golf GTI VII, vom Trip nach Goodwood.

Dark Edition, oder auch die Darth Vader Version des erfolgreichen Wolfsburger Kompakt-Sportlers. Bei 300 PS brennt die kleine Hütte ordentliche Zeiten in den Asphalt. Binnen 5.8 Sekunden geht es auf Tempo 100 und erst knapp vor 260 ist Schluss mit dem Speed-Exzess.  In den Radhäusern stecken feiste 20 Zoll Felgen aus der ABT-Edition mit der Bezeichnung „CR“.

Mehr Fotos vom ABT Golf GTI VII gibt es in dieser Galerie – klick

ABT Polo R WRC

ABT Sportsline 01 Essen Motorshow 2013 - Polo R WRC (1)

Mit 290 PS hat der ABT Polo R WRC kaum weniger Leistung als der ABT Golf GTI VII – ist aber noch einmal deutlich kompakter. Während in der Rallye-Weltmeisterschaft auch kaum mehr als 300 PS zum Einsatz kommen, bringt die ABT-Version des POLO R WRC nun deren 290 mit zum täglichen Sport-Training. 18 Zoll große Aluminiumräder mit dem ABT-Design „DR“ runden das Tuning-Paket optisch ab.

290 PS!! -> Mehr Fotos zu diesem Polo-Kracher gibt es hier

Der Löwe brüllt wieder – Peugeot geht zuversichtlich in die Zukunft

Es liegt in der Natur des Menschen, wenn er sich auf Probleme fokussiert und die schlechten Nachrichten vor den guten verkündet. Bei Peugeot sollen die schwierigen Zeiten nun so langsam vorbei sein. Zeit sich auf die Zukunft zu konzentrieren. Und in der Tat, schaut man sich an, was Peugeot in diesem Jahr geschaffen hat, so scheinen die Weichen richtig gestellt zu sein.

2013 war für Peugeot ein Jahr mit glanzvollen Präsentationen

Peugeot 308 Premiere10 iaa 2013

Peugeot 308

In einer Fahrzeugklasse in der ein Wolfsburger Kompakter seit Jahrzehnten den Ton angibt, war der französische Mitbewerber nie so erfolgreich wie man sich das als Peugeot-Freund wohl gewünscht hätte. Lag es am Design? Lag es an der Verarbeitung? Ganz egal worin der Hund begraben lag, Peugeot macht mit dem neuen 308 vieles anderes und vor allem, alles besser.

Ich konnte den Peugeot 308 vor einigen Monaten fahren und war begeistert. Ja, der neue 308 konnte mich tatsächlich überzeugen.(sic!) Einen großen Anteil daran haben die neuen Materialien im Innenraum, das aufgeräumte Cockpit und vor allem das cleane Außendesign. Zusätzlich hat Peugeot bei den Assistenzsystemen nachgelegt und bietet vielerlei Hilfen. Ein guter cW-Wert hilft ebenso beim Sprit sparen, wie die neue Motoren-Generation.

Und der Kunde scheint dies zu honorieren.  Der 308 könnte zum ersten Mal ein echter Gegner für den VW Golf werden.

 

Peugeot 208 Hybrid FE

Peugeot 208 Hybrid FE Aerodynamik

Während der 308 bereits Realität ist, präsentierten die Franzosen mit dem 208 Hybrid FE in diesem Jahr ein Konzept für einen besonders sparsamen, aber dennoch fahraktiven Kleinwagen. Während die Karosserie vor allem im Heckbereich einen futuristischen Touch bekam, den man so leider nicht in der Serie wiederfinden wird – spielt unter der Motorhaube bereits die motorische Zukunft im Dreizylinder-Takt, die man ähnlich schon im nächsten Jahr im neuen 308 wiederfindet. Das Ergebnis aus konzentriertem Leichtbau an der Karosserie, aerodynamischem Feinschliff und motorischer Reduktion überzeugt mit einem Verbrauch von 1.9 Liter auf 100 Kilometern und einem CO²-Ausstoß von nur noch 46 g/km.

Peugeot 208 Hybrid FE Heckdesign

Peugeot 208 Hybrid FE Die Zukunft

Peugeot 208 GTI

Peugeot 208 GTI in den Herzen der Fans

Power to the people. Mit 200 PS stürmte der kleine Franzosen-GTI in diesem Jahr die Herzen seiner Fans. Während die einen verklärt zurück denken an den legendären 205 GTI, freuen sich die anderen über die Effizienz des 1.6 Liter großen Vierzylinder-Turbos. Effizienz und Fahrspass, beides in einem handlichen Kompaktwagen mit starkem Optik-Paket. Der Innenraum des 208 GTI bekam ordentlich sportliche Noten verpasst, die (wie immer) „zu französischen“ Sportsitze sind eine optische Augenweide und das kleine Lenkrad liegt optimal in der Hand. Wer hätte gedacht, dass man den kleinen Löwen noch einmal so brüllen hört? Und er tut es mit einem großen Herzen und trotz seiner sportlichen Ausrichtung bleibt ein Plus an Fahrkomfort erhalten. Eben ein echter Franzose.

Peugeot 208 GTI Heckdesign Engelskirchen Fahrveranstaltung

Peugeot 208 GTI Lenkrad emblem

 

Peugeot RCZ-R

Peugeot sport 01 RCZ R 2014

Der jüngste Knaller im Programm der Marke mit dem Löwen. Meinen Fahrbericht zum RCZ-R habe ich erst vor kurzem im Blog veröffentlicht und ich kann mich nur wiederholen; Dieses Auto hätte ich den, bereits abgeschrieben geglaubten, Franzosen nicht zugetraut.

Mit 270 PS aus einem 1.6 Liter großen Vierzylinder, einer echten Sperre an der Vorderachse und viel Feinarbeit am Fahrwerk – konnte sich der RCZ-R auf Anhieb einen Top-Platz in meiner persönlichen Automobilen-Hitliste sichern.  Wer den Artikel zum RCZ-R noch nicht gelesen hat, sollte dies nun tun!

Peugeot sport 08 RCZ R 2014

Einen weiteren Artikel über den Peugeot RCZ-R gibt es drüben bei autogefuehl.de.

 

Ausblick 2014

Es sind nur vier Modelle die ich exemplarisch für die neue Zukunft der Marke Peugeot herangezogen habe. Unterschlagen will ich nicht, dass man den 5008 einem Facelift unterzogen hat. Den 3008 um 1.000 € im Preis gesenkt hat und das man mit dem kompakten Crossover 2008 einen Verkaufsschlager konzipiert hat, der Stand heute, sogar Lieferzeiten hat. Lieferzeiten bei einem Peugeot, der Sarkast in mir würde sagen, dies ist das letzte untrügliche Zeichen für den geschafften Anfang, eines möglichen „Turn-Around“ der „Löwenmarke“.

Wie sich der 2008 fährt und was den 5008 ausmacht, das will ich 2014 heraus finden. Es bleibt also spannend!

30 Jahre Golf II – ABT feiert (s)einen „Dauerrenner“

Der Golf II ist nicht irgendein Golf, für viele ist er der beste – auch Hans-Jürgen Abt, CEO von ABT Sportsline schwärmt: „Beim Einser und beim Dreier gab es immer wieder Probleme mit Korrosion, aber der Zweier läuft und läuft und läuft.“ Das belegten auch die nackten Zahlen: Noch 2012, also 20 Jahre nach der Produktionseinstellung, waren auf deutschen Straßen 450.000 Autos des Modells unterwegs. „Seine Motorenvielfalt und sein Erfolg machten ihn für uns zum idealen Veredelungsobjekt“, erklärt Hans-Jürgen Abt. Die Leistungsbandbreite reichte von 55 PS (40 kW) in den kleinsten Benziner- und Dieselvarianten bis zu 210 PS (155 kW) beim mit G-Lader „befeuerten“ Limited mit 1,8 Litern Hubraum.

Und natürlich hatte der Zweier auch „seinen“ GTI. Die aufkommende Ökobewegung sorgte indirekt dafür, dass dieser später auch mit Kat erhältlich war. Er leistete in der Basis 112 bzw. 107 PS (82 bzw. 79 kW). „Der Golf II GTI war nicht nur als Acht-, sondern auch als Sechzehnventiler erhältlich, was damals eine Herausforderung für uns darstellte“, erinnert sich Hans-Jürgen Abt. Beim Sechzehnventiler mit Kat war der Leistungsschwund beträchtlich, es blieben aber immerhin 129 PS (95 kW). Der König der „Gölfe“ der intern „Typ 19E“ genannten Baureihe war der G60, der 160 bzw. als Limited 210 PS (118 bzw. 155 kW) leistete und teilweise mit VW-Allradantrieb Syncro ausgestattet war. Bei ABT liebte man diesen Kompaktsportler: „Der war eine schnelle und kompromisslose Fahrmaschine“, schwärmt Hans-Jürgen Abt. Bei den „Äbten“ konnte man noch einen Power-Zuschlag ordern – bis zu 240 PS (177 kW) waren nach der Allgäuer Kraftkur drin. Erstmals beschäftigte sich ABT auchintensiv mit den Selbstzündern im Golf – möglich machte es der neue GTD, in dem der Diesel-Turbolader seine Premiere feierte.

ABT sorgte auch für eine markante und beeindruckende Außenwirkung „seines“ Golf II: Ein Spoiler quer über das Fenster der Heckklappe, Frontspoiler, Seitenleisten mit „ABT Power“- Schriftzug oder auch Felgen in Rennsportoptik sorgten für einen selbstbewussten Auftritt. Die – im Gegensatz zum Einser-Golf – nicht von Giorgio Giugiaro, sondern von der VW-Designabteilung erdachte Karosserie, gefiel den Verantwortlichen bei ABT einfach. „Schnörkellos, eigenständig und zeitlos“, nennt sie Hans-Jürgen Abt. Er erzählt, dass der Zweier seinerzeit ein echter Trendsetter in seiner Klasse war: Eine „CityStromer“ genannte Kleinserie mit Elektromotor war ebenso im Angebot wie Allradantrieb oder der Golf Country, der praktisch fast schon ein SUV war. „Allerdings war der seiner Zeit voraus und daher nicht so erfolgreich“, ergänzt Hans-Jürgen Abt.

Auf jeden Fall schrieb das Traditionsunternehmen aus dem Südwesten Bayerns die eigene Erfolgsgeschichte, die mit dem Golf I und speziell mit dessen GTI begann, fort. Bis heute veredelte ABT Sportsline, wie das Unternehmen seit 1991 heißt, alle Golf-Generationen. Aktuell sind verschiedene Leistungssteigerungen für die kleineren Motoren des Golf VII, aber auch für GTI und GTD erhältlich. Selbstverständlich sind auch stylische Anbauteile für die Karosserien der aktuellen Modelle verfügbar. Denn auch dabei bleibt man sich im Allgäu treu: Wenn der Golf noch sportlicher sein soll, darf man ihm das auch ansehen.

Pressemeldung

Golf R – das neue Flaggschiff

Nach dem neue Golf GTI, dem Golf GTD, dem Golf Variant und dem Golf TDI BlueMotion präsentiert Volkswagen heute sein neues Flaggschiff der Baureihe:

Den neuen Golf R.

Angetrieben wird der Sportwagen von einem 300-PS-TSI (221 kW), der 30 PS stärker aber bis zu 18 Prozent sparsamer als der Vorgänger sein soll. Wie alle drei Golf R zuvor, bringt auch das neue Modell die Kraft des Turbomotors über einen permanenten Allradantrieb auf die Straße. In diesem Fall ist es die neueste Version des 4MOTION-Systems mit einer Haldexkupplung der fünften Generation.

Für mehr Dynamik sorgen zudem ein neu ausgelegtes Sportfahrwerk (20 mm abgesenkt), die neue Progressivlenkung und das – für den Einsatz auf der Rennstrecke – erstmals komplett deaktivierbare „ESC Sport“. Zu den optionalen Highlights gehört indes die weiterentwickelte adaptive Fahrwerksregelung DCC samt Fahrprofilauswahl mit neuem Race-Modus.

Nach nur 5,1 Sekunden ist der manuell geschaltete Golf R 100 km/h schnell (Vorgänger: 5,7 s); mit automatischem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) legt der Sportwagen den klassischen Sprint sogar in 4,9 Sekunden zurück. Die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Trotz der sportlichen Fahrleistungen und einer um 30 PS gesteigerten Leistung konnte der Verbrauch des Golf R gegenüber dem Vorgänger von 8,5 auf nun 7,1 l/100 km gesenkt werden. Die CO2-Emissionen verbesserten sich damit analog von 199 auf 165 g/km.

Noch sparsamer ist der generell mit einem Start-Stopp-System und Rekuperationsfunktion ausgerüstete Golf R unterwegs, wenn er per optionalem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) geschaltet wird. In diesem Fall liegt der Normverbrauch bei 6,9 l/100 km (159 g/km CO2). Im Vergleich zum Vorgänger mit DSG (8,4 l/100 km) ergibt sich eine Einsparung von 1,5 l/100 km, respektive eine Verbesserung um besagte 18 Prozent.

Ausgestattet ist der neue Golf R mit einer ganzen Palette individualisierter und exklusiver Features. Neben eigens designten Stoßfängern, Seitenschwellern und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen sind es Details wie die serienmäßigen Bi-Xenonscheinwerfer mit einem neu konzipierten LED-Tagfahrlicht (im Doppel-U-Design), die dunkelroten LED-Rückleuchten oder die zweiflutige Abgasanlage mit vier verchromten Endrohren, die den Golf R auch optisch anschärfen. Im Interieur setzt sich das Golf Flaggschiff mit Sportsitzen im Materialmix „Stoff-Alcantara“, einem Dreispeichen-Ledersportlenkrad, einer Ambientebeleuchtung, Klimaautomatik und einem Radio-CD-System mit Touchscreen in Szene.

VW Golf R 01 Neuvorstellung VW Motorsport 2013

Auf den Markt kommt der stärkste und sparsamste Golf R aller Zeiten als Zwei- und Viertürer im vierten Quartal diesen Jahres.

Der Preis in Deutschland: ab 38.325 Euro.

Mit ABT nach Goodwood

Wer meinen Blog verfolgt, der kommt nicht umhin zu bemerken das es hier zwei Themen gibt, die besonders oft vorkommen: „Autos die Spaß machen“ und „Roadtrips„. Und im besten Fall kann ich beides auch noch kombinieren.

Roadtrip: Mit ABT nach Goodwood

Mit 1.812 PS auf der falschen Straßenseite.

Als mich die Anfrage von ABT-Sportsline erreichte, ob ich mit nach Goodwood zum Festival of Speed fahren wollte, war meine Antwort schon klar, bevor die zweite Hälfte der Frage in meinem Kleinhirn ankam. Es sollte nicht einfach nur nach Goodwood gehen, es sollte ein Roadtrip nach Goodwood werden.  Ich dürfte bei dieser Idee in etwa genauso lange gebraucht haben um ja zu sagen, wie ein Schüler der gefragt wird ob er jetzt in die großen Sommerferien gehen will.

Auf eigener Achse nach Goodwood

Für echte Speedheads kann es nur eine Form der Anreise zum Festival of Speed geben: Am Steuer eines Autos. Und wer sich auf einen Roadtrip mit dem Tuner ABT einlässt, der darf davon ausgehen, dass die Fahrzeuge mit reichlich Leistung gesegnet sind.

Abt Rheinmain

ABT Sportsline brachte 1.812 PS zum Start des Trips in die ABT Niederlassung Rhein-Main nach Rodgau:

Auf eigener Achse nach Goodwood

Unsere Abfahrt am Freitag früh in Rodgau brachte mir den Platz hinter dem Steuer des auf 600 PS aufgeblasenen Audi S6 Avant ein. Wenn ABT mit der Leistungskur für einen Audi S6 fertig ist, dann hat er nicht nur einen neuen Namen: „AS6-R“ sondern auch 40 PS mehr als das Top-Modell aus Ingolstadt, der Audi RS6.  Rückblickend war bereits der Start mit dem AS6-R die perfekte Lösung für das, was uns bevorstand.

Mit mir im Auto zwei Kollegen aus der Medien-Welt, darunter ein Österreicher, der mir im Laufe der Reise noch viel über die Kultur des putzigen Alpenvolkes beibringen sollte.

Wos isn -abt goodwood

„Wos isn?“

Ein Ausspruch aus dem Alpenland und übersetzt bedeutet es: „Wie geht es dem werten Herrn?“

Wie soll es einem schon gehen? 600 PS – Allradantrieb und das ganze verpackt in der bekannt schönen Hülle eines Audi A6 Avant. Ab geht der Trip.

Von Rodgau ging es über die A3 bis nach Köln – und gleich zu Beginn des Trips konnten die mit ordentlich Leistung an den Start gegangenen „Äbte“ zeigen was in ihnen steckt. Tacho 270 und auf der Rücksitzbank wird geschnarcht. Der Adrenalin-Kick beim Tempo oberhalb von 250 schien in den edlen Limousinen nicht über alle Insassen herzufallen.

Was ich auf diesem ersten Teilstück gelernt habe ist auf jeden Fall: Hinter dem Steuer des AS6-R vergehen 60 Minuten deutlich schneller, als auf dem Rücksitz. Bereits kurz hinter dem Westerwald sollte es den ersten Fahrerwechsel geben und ganz unter uns – nur mitfahren ist wie „nur beim Essen zu zuschauen“ – Man wird nicht satt davon.  Die Zeit bis zum zweiten Stop zog sich in die Länge. Kurz hinter der belgischen Grenze war es endlich so weit und neben dem in Form von frittierten Kartoffelstäbchen auf uns wartenden Gaumengenuß, gab es auch den ersten Fahrzeugwechsel.

Gaumengenuss in Belgien Pommes

Vom AS6-R in den GTI

Wie viel Platz und Kraft man im AS6-R wirklich genießt, merkt man erst wenn man hinter dem Steuer des Wolfsburger Erfolgsmodells sitzt. Dank der ABT-Leistungskur auf 290 PS und dem deutlich niedrigeren Golf-Leergewicht, fiel der Kulturschock der halbierten Motorleistung jedoch nicht allzu schmerzlich aus. Frisch gestärkt durch eine Portion belgische Pommes ging es zum nächsten Halt. Das Atomium. Jeder Brüssel-Tourist kennt es. Und wir kannten es nun auch – ein schneller Fotostop sollte es sein. Bevor die Touristen mit offenen Mündern den Blick vom Metall-Atom auf die schweren Eisen aus dem Allgäu richteten waren wir schon fast wieder „on the Road“.

ABT Atomium Brüssel

Ich kann das Salz riechen

Der Österreicher wich mir nicht mehr von der Seite und ich fing an, ihn ebenso zu akzeptieren wie den Wolfsburger Kompaktwagen mit dem großen Namen. Während sich das Motorsteuergerät im ABT-GTI über die Tempo limitierten Autobahnen in Belgien langweilte, kamen wir dem Meer immer näher. Das Ende von Kontinental-Europa, der Beginn einer neuen Freundschaft zwischen Österreichern und Deutschen lag in der Luft, durchschnitten nur vom lauten kreischen der See-Möwen und dem räuspern des Turboladers.

Wir parkten unsere Äbte auf dem Deck einer Fähre, sammelten uns in den edlen Gemächern des Schiffes und warteten ungeduldig wie Odysseus auf den verlockenden Gesang der Sirenen.  Doch die Begrüßung in England viel deutlich weniger dramatisch aus. Runter von der Fähre, rauf auf die falsche Straßenseite.

ABT auf der Fähre

Die falsche Seite

Ob es eine glückliche Fügung des Schicksals war, oder einfach nur meine vorwitzige Art – als ich von der Fähre herunter fuhr, saß ich wieder am Steuer und zwar nicht mehr im GTI sondern im vor Kraft strotzenden Ingolstädter Kombi.

Mit 600 PS auf der fühlt man sich auf der linken Spur wohl. Auch in England.

Die Überfahrt mit der Fähre war so etwas wie eine Tür in eine andere Welt, durch die man gegangen ist. Plötzlich ist man nicht mehr auf bekanntem Territorium. Man sieht die Umgebung mit anderen Augen. Man ist auf einer Entdeckungstour und vor allem: Man ist plötzlich fremd.  Die Anpassung an die Tatsache, dass man in England auf der „falschen“ Straßenseite fährt ist leicht – vor allem wenn man Kollegen hat, denen man hinterher fahren kann.

England abt

Was bleibt ist die Tatsache, dass Tempolimit doof ist.   

Unser Domizil in England war ein pittoreskes Hotel im Landhaus-Stil. So richtig englisch. Mit englischem Rasen rundherum. Mit Cricket-Platz. Und natürlich mit Keksen und Tee zu jeder Uhrzeit.  Noch englischer wurde es nur, als ich zum ersten Mal nach Goodwood kam:

Goodwood – Festival of Speed

ABT pittoreskes hotel

Auf dem Weg zum Festival und zurück, verstand ich, weswegen England die Heimat des Motorsports ist. Die Landstraßen sehen fast alle so aus, als wäre man direkt auf dem Weg zur nächsten Kurve in der grünen Hölle. Wilde Wechselkurven, aberwitzige Berg- und Talstrecken.

Waren die großen ABT-Audi auf dem Weg nach England die richtige Wahl, so stellte sich auf den verwinkelten Straßen in Süd-England der ABT GTI als perfekt heraus. Wendig und schmal genug um bei Gegenverkehr nicht bis zum Stillstand bremsen zu müssen.

Die 600 PS starken Quattro-Vertreter boten zwar die bessere Traktion auf den übel gepflasterten Straßen, aber wer auf eben diesen windigen Strecken im Halbdunkel auf unbeleuchtete Milchlaster trifft, der schaut verschüchtert beim Kauf des nächsten Autos auf die maximale Breite inklusive Außenspiegel.

Nach zwei viel zu kurzen, dafür extrem sonnigen, Tagen in Goodwood. Und mit mehr Eindrücken über England, als nach einem Jahr Discovery-Channel schauen sowie zwei veritablen Blasen an den Füßen – ging es zurück.  (Meine Eindrücke von Goodwood finden sich im oben verlinkten Artikel!)

Hatte mich der ABT Audi AS6-R auf der Hinfahrt in den Bann gezogen, der ABT Golf GTI auf der Insel als Idealfall herausgestellt – konnte die Rückfahrt nur im ABT AS8 statt finden.

ABT Audi AS8 more Power-Limousine in Fahrt

Acht Töpfe für ein Halleluja.

Ob es daran lag, das wir nach Hause wollten – so ein Trip über mehrere Tage und zusammen gewürfelt aus zum Teil wildfremden Menschen kann auch anstrengend sein – oder einfach nur daran das nach Tempolimit in England und Belgien sowie den engen Landstraßen auf der Insel, ein jeder ABT-Pilot glücklich war über die deutschen Autobahnen.

Auf der Rückfahrt flogen vier von ABT massiv in der Leistung gesteigerte Fahrzeuge, mit massiv über der Richtgeschwindigkeit liegendem Tempo in Richtung Heimat.  Tempo 290 im AS8 und der Österreicher tippt auf der Rücksitzbank an seinem Goodwood-Artikel.

Wenn ich aus diesem Trip irgendwas gelernt habe (neben den Stützpfeilern in der österreichischen Sprache = „Wos isn?“!) dann ist es die Tatsache, dass der ABT AS8 in mir einen ganz neuen Berufswunsch geweckt hat: Am liebsten wäre ich Chauffeur. Aber nur wenn mein Chef einen ABT AS8 hat.

Und so lange bis das klappt, mache ich weiter mit meinem Blog und diesen wundervollen Roadtrips!

tanken macht spass

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ABT Golf GTI VII – Die Wiedergeburt des GTI

Drei Buchstaben. Mit nur drei zusätzlichen Buchstaben hat Volkswagen 1976 die Welt der kompakten und der finanzierbaren Sportmobile auf den Kopf gestellt. Der erste Golf GTI hatte 1.6 Liter Hubraum und 110 PS – heute in der siebten Generation sind es Tuner wie der Allgäuer VW-Spezialist ABT, die dem Volkswagen Golf GTI seine, über die Jahre verwässerte, Faszination zurück geben.

Operation am Herzen

Die Leistungssteigerung von 220 PS auf 290 PS lässt den GTI noch tauglich für den Alltag erscheinen, hebt sein sportliches Talent aber auf ein neues Niveau.

ABT Golf GTI Generation 7

Wenn in Kempten ein Golf GTI die Hallen von ABT-Sportsline verlässt, dann selten nur mit einem Leistungsplus. Die sehr treuen Kunden des Allgäuer-Experten für sportliche Fahrzeuge von VW und Audi ordern gerne das „Rund-um-sorglos-Paket“. Vom Spoiler bis zum Auspuff.

ABT GOLF GTI

Mit einem speziellen Frontgrill und einer tiefen, dynamisch gezeichneten Frontspoiler-Lippe versprüht das Gesicht des ABT-GTI den sportlichen Elan eines Klassikers der gerade das Fitness-Studio verlassen hat. Über die speziell für ABT gefertigten Spiegelkappen, die kräftigen Seitenschweller und aggressiven Scheinwerferblenden schweift der Blick zum Heck des Wolfsburger-Racers. Die Vierrohr-Auspuffanlage wird eingerahmt von einer dominanten Heckschürze und einem Heckklappenaufsatz der sich nahtlos in das Design einfügt. So wird der Rücken des Golf GTI zum breiten Kreuz eines Sportlers.

Dunkle Felgen in „Gunmetal-Optik“ und wahlweise in 18 oder 19 Zoll erhältlich, bilden das passende Schuhwerk für den Sportler. ABT senkt zudem den Schwerpunkt des GOLF GTI mit speziellen Fahrwerksfedern ab.

Serienleistung:

220 PS

Tuning-Version:

290 PS

Vmax:

250+ km/h

Abt Golf GTI Sieben

Und so fährt er sich:

Der von ABT mit einem ordentlichen Leistungsplus beschenkte Golf GTI erinnert an seinen Ur-ur-Großvater. Endlich wieder Dampf in jeder Lebenslage und eine trockene und von natürlicher Härte beseelte Straßenlage. Auf dem Trip nach Goodwood konnte der GOLF GTI im ABT Leistungstrim beweisen was in ihm steckt.  Lange Autobahn-Etappen reißt der Power-Golf mit einem Grinsen im Gesicht des Fahrers ab. Dank dem Leistungsplus von 70 PS zieht der Golf dynamisch wie nie durch und beim Blick auf den Tacho lassen sich kleine Freudenjuchzer nicht vermeiden. Der GTI ist wie damals ein Schreck für das Sportwagen-Etablishment.

Auf den winkligen Landstraßen im Süden Englands spielt der GTI seine Stärken im Bereich Handlichkeit und Straßenlage aus. Flott und kontrolliert um Kurven jeder Art, keine besondere Aufgabe für den GTI und gerade im ABTschen Leistungs-Trimm eine echte Gaudi für den Fahrer. Dabei vermittelt die Lenkung immer einen besonders einprägsamen Kontakt zur Straße und die ABT-Version des GTI wirkt handlich wie nie.

Zwei Liter Hubraum und knapp 300 PS und die ganze Leistung wird über die Vorderachse auf die Straße gebracht. Was vor einigen Jahren noch undenkbar schien, ist heute dank der Erfahrung und dem überzeugenden Feinschliff der Experten aus dem Allgäu kein größeres Problem mehr.

Einzig bei sehr beherzten Ausfahrten und welligen Flickenteppichen wünscht man sich eine mechanische Sperre an der Vorderachse, damit keines der 290 Pferdchen in Form von Gummirauch verloren geht.

Volkswagen Golf GTI ABT Sportsline

Die Abt-Version der siebten Golf-Generation bringt den Fahrspaß der frühen GTI-Jahre in purer Form zurück!

Suzuki Swift Sport -Fazit des Fahrbericht

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 des Suzkui Swift Fahrbericht:
Unter seines gleichen ist der Sport Swift nicht nur der mit dem größten Fahrspaß und der höchsten Motorleistung, er ist auch der mit der umfangreichsten Ausstattung.

Klimaautomatik mit Pollenfilter? An Board. Radio mit Bluetooth-Bedienung für das Handy? Dabei! Keyless-Go? Jawohl. So führt sich die Liste weiter bis hin zu den den Xenon-Scheinwerfern mit Lichtsensor und bis eben hin zu den Swift Sport typischen Details wie den 17 Zoll Aluminium-Felgen mit 195/45-17 Bereifung oder den Pedalen mit Aluminium-Auflage.

Swift in der Wiese

Vorteile:

  • Sehr handlich
  • Sehr guter Überblick
  • Fairer Preis

Nachteile:

  • Leistung hat man nie genug

Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  7.4 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  5.9 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  9.8 Liter auf 100 KM

Was mich am Suzuki Swift Sport fasziniert hat:

  • Der kleine Japaner ist eine fahrende Zeitmaschine. Ein ehrlicher Kumpel für aktive Landstraßen-Etappen, einer der die guten Erinnerungen zurück bringt. Das dazu gar nicht soviel notwendig ist, beweist der Swift in seinem Gesamt-Paket. 

Suzuki Swift Wiesenbild

Das wünsche ich mir vom Suzuki Swift Sport Nachfolger:

  • Leistung hat man nie genug. In meinen Augen darf der Nachfolger des Swift Sport noch kompromissloser zur Sache gehen. Und im Innenraum wäre mehr Sound, nicht lauter, sondern purer Motorensound willkommen.

 

Bewertung:

Komfort – 12 von 25 Punkten

  • Federung leer:  2 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  3 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 2 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 4 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 1 von 5 Punkten

Fahrverhalten – 21 von 25 Punkten

  • Kurvenhandling: 5 von 6 Punkten
  • Stabilität V/Max:  6 von 6 Punkten
  • Fahrspaß subjektiv: 3 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 2 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 5 von 6 Punkten

Kosten – 23 von 25 Punkten

  • Grundpreis: 6 von 6 Punkten
  • Aufpreisliste:  5 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 6 von 6 Punkten
  • Wartung: 3 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 3 von 4 Punkten

Antrieb – 18 von 25 Punkten 

  • Laufkultur des Motors: 4 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 4 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 3 von 4 Punkten
  • Getriebe: 3 von 4 Punkten
  • Traktion: 4 von 6 Punkten

Fakten:

  • Modellbezeichnung: Swift Sport
  • Ausstattung:  Sport
  • Testwagenpreis: 18.990 €
  • Kilometerstand:  22.500 km
  • Hubraum: 1.586 ccm³
  • Bauart: 4-Zylinder Reihen-Saugmotor
  • Leistung:  100 kW – 6.900 Umdrehungen
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Front

Suzuki Swift sport von hinten

Punktzahl gesamt: 74 / 100 Punkten

Suzuki Swift Sport –  Das Fazit:

Warum kann Sport nicht immer so sein? Niedrige Einstiegshürde und bis zu dem Dachkantenspoiler voller Fun! 

Der Suzuki Swift macht richtig Laune und er bringt dieses pure, diese reine Gefühl des sportlichen Autofahrens zurück. Er beweist zugleich, dass man für Landstraßen-Lustfahrten keine übersteigerten PS-Werte benötigt. Ein handliches Auto, ein gut abgestimmtes Fahrwerk und ein Motor der den Zeiger des Drehzahlmessers zum schwitzen bringt.

Sport kann so viel Spaß machen.

… zu den technischen Daten… >>>

Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Suzuki Swift Sport im Fahrbericht auf bycan

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd



Neu im Test: Suzuki Swift Sport

Echte Rallye DNA.  Es gibt sie noch, diese kleinen sportlichen Automobile, die uns nicht den ganzen Tag nur eine langweilige Geschichte von Umweltschutz, CO²-Emissionen und ökonomischen Fahren erzählen wollen. Der kleine Suzuki Swift ist so ein Auto. In der Sport-Variante mit 136 PS gebaut, um die Erinnerungen an die frühen „GTI-Zeiten“ aufrecht zu erhalten.

What a Suzuki..

Mit dem Suzuki Swift Sport fährt man gerne auch einmal einen Umweg über kleine Landstraßen, über verwinkelte Gassen und bleibt fernab des effizientesten Weges.

Suzuki Swift sport Blog

Natürlich sind 136 PS nichts was einen vor Ehrfurcht erzittern lässt. Doch im Umfeld eines 1.100 Kilogramm schweren und mit 3.89 Metern sehr übersichtlichen Kompakten, wird aus dem Stadtfloh ein Landstraßen-Räuber.

Meiner erster Suzuki-Testwagen war ein Grand Vitara mit dem 2.4 Liter Benzinmotor und mein Urteil über dieses Förstermobil wurde in Bensheim vermutlich nicht gerne gelesen. Bis heute gehört der Vitara in meiner Testwagen-Top-Liste zum schlechtesten was ich gefahren bin.

Aber dieser Swift Sport – der wird das Blatt wenden, da bin ich mir sicher, noch bevor ich die ersten Meter gefahren bin. Klein, sportlich, handlich  so stelle ich mir den perfekten Suzuki mit vier Rädern vor.

Der Testwagen:

  • Modellbezeichnung: Suzuki Swift Sport
  • Ausstattung:  Sport
  • Testwagenpreis: 18.990€
  • Kilometerstand:  21.010 km
  • Hubraum: 1.586 ccm³
  • Bauart: 4-Zylinder Saugmotor in Reihe
  • Drehmoment:  160 Nm – 4.400 Umdrehungen
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Vorderradantrieb

Suzuki Swift sport von hinten

V/max:

195 km/h

0-100 km/h:

8,7 Sek.

Leistung:

136 PS 

Suzuki Swift motor 136PS

In den nächsten zwei Wochen wird der Swift zeigen, ob er mein Weltbild von der Marke Suzuki wieder zurechtrücken kann. Ich bin gespannt.

Fahrspaß in kompakter Form?

24h-2013 Peugeot 208 GTi is back on Track

Mit den drei neuen  208 GTi hat der französische Automobil-Hersteller Peugeot ein beeindruckendes Statement auf der Nordschleife abgegeben.  Mit gleich drei 208 GTi hatte man das Abenteuer Nordschleife in Angriff genommen.

Im Training war die Startnummer 216 mit den Fahrern Christiaan Frankenhout, Vincent Radermacher, Johnny Niederhauser und Giacomo Ricci der schnellste der GTi. Eine 9:22,488 sorgte im Gesamtranking für einen Startplatz 58. Nach 24 Stunden stand sogar ein Gesamt 32. Platz im Klassement.

Die Klasse SP2T dominierten die drei Peugeot vollständig. Ein klares 1-2-3 mit 79, 78 und 75 Rennrunden sorgte hier für einen klaren Dreifachsieg! Und das beim ersten Start der 208 GTi. Beeindruckend die schnellste Runde im Rennen: Der GTi mit der Startnummer 208 legte hier mit einer 9:37,329 eine Fabelzeit auf den Asphalt.

Mit der Startnummer 208 gingen Michael Bohrer, Stephane Caillet, Jürgen Nett und Julien Piquet in das 24h-Rennen auf der legendären Nordschleife. Mit einer 9:26,327 war ihm der Startplatz 62 sicher und am Ende ein Gesamt 39.Rang. In der Klasse SP2T kam die 208 mit einer Runde Rückstand auf Platz 2.

Die Startnummer 215 wurde von Stephan Epp, Mathieu Sentis, Bradley Philpot und Gonzalo Martin de Andres gesteuert. Im Trainung sprang ein Startplatz 79 heraus. Die Qualifying-Zeit war eine 9:45,417. Das Rennen beendete auch die 215 erfolgreich. In der SP2T war es der dritte Platz und im Gesamt-Ergebnis ein beachtlicher 46. Platz!

Alles in allem war es eine gute Show, die der Hersteller Peugeot mit dem 208 auf der Rennstrecke ablieferte. Beeindruckende Rundenzeiten und am Ende ein klares 1-2-3 in der eigenen Klasse. Chapeau!

 

Volkswagen Polo BlueGT

Mit Homer Simpson über die Autobahn

Es ist noch gar nicht so lange her – ich meine, eine kurze und vor allem kurzweilige Woche oder so – da bin ich den neuen Polo BlueGT gefahren und habe mich beim Video auch gleich mehrfach versprochen und so aus dem BlueGT einen „Bluemotion“ gemacht.  Dabei ist der BlueGT Polo ja eine Mischung aus dem „Bluemotion“ und dem Polo GTI.

Heute hatte ich die Möglichkeit den Polo Bluemotion zu fahren – eine recht simple Strecke: Von Köln Hauptbahnhof nach Frankfurt an den Flughafen. Das dürften knapp 6km Stadtverkehr und ansonsten nur Autobahn gewesen sein. Da ich ja auch nicht zum Spaß (obwohl?) unterwegs war, durfte der Bluemotion zeigen, was in ihm steckt.

Am Ende konnte war ich überzeugt,  wenn man den Polo Bluemotion charakterisieren sollte, dann so:

Er hat die Manieren von Homer Simpson, aber nicht seinen Durst.

Das ein VW Polo so rumpeln kann, war mir zuvor nicht bewusst. Okay – 1.2 Liter Hubraum, 3 Zylinder und das Ganze von Schweröl befeuert. So richtig viel Laufruhe darf man da einfach nicht erwarten. Aber unter uns: Ich habe mich beim los fahren vom Mietwagen-Parkplatz am Kölner Hauptbahnhof irritiert umgeschaut. Ich war mir sicher – neben wir steht ein Fendt-Traktor aus dem letztem Jahrtausend. Da muss ein Traktor in der Nähe sein. Der Hinweis, dass ich mich täusche was den Traktor in der Nähe anging, den gab dann auch der Polo selbst. Rüttelnd. Schüttelnd. Vibration an Stellen, an denen ich  schon lange nichts mehr gespürt hatte.

Wow. 

Trotz knapp 30° Außentemperatur, hatte ich nicht das Gefühl, der Motor würde irgendwann leiser werden. Schlichtweg ein ungehobelter Kerl. Wie Homer Simpson eben.  Auf meiner Seite hatte ich jedoch das 5-Gang Schaltgetriebe. Denn das setzte den Motor an so eine lange Leine, dass der kaum auf Drehzahlen kam. Im Prinzip versuchte das Getriebe so, die schlechten Manieren des 3-Zylinder Diesels durch eine Übersetzung zu kaschieren, die den Motor ständig mit einer zu langen Übersetzung geiselte.

Der kurze Autobahn-Trip wurde konsequent in digitaler Manier abgerissen. Rechten Fuß, flach und fest auf das rechte Pedal und erst kurz vor dem Flughafen-Parkhaus wieder angehoben.

Dank der Möglichkeiten zum freien Fall, schafften Homer und ich teilweise atemberaubende Spitzengeschwindigkeiten. Teilweise musste ich jedoch den 4.ten Gang bis 4.000 bemühen, damit wir die Hügel auch hinauf kamen 😉

Ich komme zum Punkt: Ungehobelt wie Homer Simpson, aber absolut nicht mit dessen Durst auf der Strecke.. 6.6 Liter auf die Autobahn-Tour. Aller Ehren wert.  Da habe ich schlimmeres befürchtet.

😉 Ich glaub, ich steh da mehr auf den BlueGT und seinen 140PS 4-Zylinder Turbo-Benziner 🙂  

Polo BlueGT

Wer mag schon durstige Autos? Ernsthaft? Natürlich dürfen, müssen und sollen Autos Spaß machen. Nur an der Tankstelle sollen sie nicht  unverschämt werden. Das ist bei sportlichen Modellen jedoch nicht immer zu vermeiden. Und so muss man sich beim Autokauf nur allzu oft entscheiden:

Sportlich, oder Öko?

Wer in der Klasse der übersichtlichen Kompaktmodelle einen kleinen Sportler mit echten, authentische…

Polo Blue GT

Ich persönlich bin im Jahre 1975 geboren – ein guter Jahrgang – wie man auch am erfolgreiche Volkswagen Polo ablesen kann. Seit 38 Jahren fährt der kleine Wolfsburger nun mit dem gleichen Namen vor. Etwas was nur wenige andere Fahrzeuge so durch exerzieren. Oftmals werden neue Modell-Generationen mit neuem Namen auf den Markt gebracht, aber eben nicht beim kleinen Bruder des VW Golf  (der im übrigen noch ein Jahr länger mit der gleichen Typenbezeichnung in die Verkaufsräume rollt).

Polo BlueGT

Blau oder grün – bekommt ein Fahrzeugmodell einen dieser Namenszusätze dann dreht es sich um ein Modell mit gesteigerter Effizienz. So auch beim Polo. Grün ist ja noch nachvollziehbar, weswegen aber bei „Blau“ an Effizienz und Nachhaltigkeit gedacht werden soll, das hat sich mir noch nicht erschlossen.  Egal – Blue also. Und in diesem Fall sogar „BlueGT“ – also besonders flott und nachhaltig :).

Flotter Polo? 

Da werden Erinnerungen wach an den Polo G40, ein echter Wolf im Schafspelz und mit 115PS ordentlich motorisiert. Der neue BlueGT soll die Brücke schlagen zwischen sportlichem Kompaktmodell und einem effizienten und gerne auch sparsamen Langstrecken-Gleiter. Hierfür hat Volkswagen dem Polo den 1.4 Liter 4 Zylinder TSI-Motor mit 140PS und Zylinderabschaltung spendiert. Diesen Motor konnte ich bereits im neuen Audi A3 fahren und er hinterließ dort einen sehr souveränen Eindruck. Neben der doppelten Aufladung des kleinen Motors, spielt natürlich die Zylinderabschaltung die Hauptrolle und hier war ich schlichtweg begeistert davon, wie unmerklich dies geschieht.

Der BlueGT beeindruckt in den nackten Fakten mit 140PS und einem Verbrauch von 4.6 Liter auf 100km. Neben der Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h, beeindrucken auch die 7,9 Sekunden auf 100.  Das liest sich ziemlich beeindruckend und wenn der kleine Bruder des VW Golf nun auch noch so souverän zu fahren ist, wie es die Daten erwarten lassen, dann hat Volkswagen einen perfekten Job erledigt und die Lücke zwischen dem 105PS starken 1.2 TSI und dem 180 PS starken Polo GTI perfekt geschlossen.

Ob dem so ist – oder nicht, werde ich in einigen Tagen selbst erfahren 😉

Es bleibt also spannend…