Bikes statt Brummis – Donwsizing ganz anders

In vielen deutschen Städten ist der motorisierte Lieferverkehr zum Dauerproblem geworden. Eine Lösung bietet das Comeback des Lastenrads. Auf der IAA Nutzfahrzeuge zeigen sich eine Reihe innovativer Cargoräder, die das urbane Transportwesen in naher Zukunft revolutionieren wollen.

Angesichts verstopfter Innenstädte, Klimakrise und Dieselfahrverboten suchen Logistikunternehmen gerade im Hinblick auf die „letzte Meile“ nach Alternativen. Mit großen Transportern kleine Pakete von Haustür zu Haustür fahren – das ist nicht smart. Doch Miniroboter oder Drohnen bleiben vorerst noch Zukunftsmusik. Eine wesentlich konkretere Alternative sind die Cargobikes, die nicht nur bei Großstädtern als Autoersatz Karriere machen, sondern auch Transportunternehmen zu neuem Denken motivieren. UPS, DHL und viele mehr testen derzeit die Leistungsfähigkeit von Lastenrädern, die nach Meinung von Experten im richtigen Setting jeweils einen Van ersetzen können. Als besonders erfolgversprechend gilt dabei der Aufbau von Mikro-Verteilerzentren, von denen aus Lastenräder mit vorkonfektionierten Wechselcontainern ausschwärmen und so laut- wie emissionsfrei Kunden der näheren Umgebung beliefern.

Lastenräder sind keineswegs neu. In der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg waren sie in vielen Großstädten sogar gängiges Transportmittel, das allerdings vom Automobil verdrängt wurde. Neben einem Mentalitätswandel hat ein entscheidender technischer Fortschritt seine Renaissance befeuert: Dank moderner E-Bike-Technik sind Lastenräder und ihre Fahrer deutlich leistungsfähiger als konventionell getriebene Pendants. Es gibt mittlerweile über 100 Kilogramm schwere Cargobikes, die auf mehr als 200 Kilogramm Last ausgelegt sind. Ohne Motor geht da nichts mehr.

Die E-Bike-Revolution haben auch Automobilzulieferer für sich entdeckt. Neben Brose und Continental steht vor allem Bosch für den enormen Boom, den die Pedelec-Technik seit Jahren durchlebt. Auf der IAA stellt der Branchenriese einige Anwendungsbeispiele im Segment der Lastenräder vor. Vor allem der starke CX-Antrieb erlaubt es, schwere Bikes souverän voranzutreiben. Und dank Dual-Batterie-System sind auch längere Einsatzzeiten möglich.

Bei der DLR will man das Cargobike mit Brennstoffzelle zur Serienreife bringen

Auch beim Nutzfahrzeug-Ableger des VW-Konzerns ist man auf das Thema aufmerksam geworden. In einer Weltpremiere zeigen die Hannoveraner auf der IAA mit dem Cargo E-Bike ein in einigen Punkten innovatives und zudem elegant designtes Lastenrad, das VW bereits 2019 in Serie bauen will. Es handelt sich um ein Dreirad, bei dem sich die tiefe Ladefläche zwischen den beiden Räder der Vorderachse befindet. Der Clou: Eine bislang einmalige Kinematik soll dafür sorgen, dass das Transportgut auch bei Kurvenfahrten waagerecht und damit stabil in seiner Position verharrt. Angetrieben wird das für eine Zuladung von 210 Kilogramm ausgelegte VW-Bike von einem 48-Volt-Mittelmotor von Continental, der seine Kraft per Zahnriemen ans Hinterrad überträgt. Die Energie liefert eine Lithium-Ionen-Batterie.

Als spannende Alternative zur batterieelektrischen Variante stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Transportrad mit Brennstoffzelle vor. Im Zentrum steht das vom Bremer Unternehmen Rytle entwickelte Lastenrad Movr, dessen Motoren nicht von Batterien sondern von einer Brennstoffzelle mit Energie versorgt werden. Diese bietet mehrere Vorteile: Für zusätzliche Reichweite beansprucht der Wasserstoff-Tank weniger Bauraum als Batterien. Außerdem bleibt die Energiequelle auch bei Kälte und Hitze leistungsfähig. Schließlich sind, bezogen auf die CO2-Gesamtbilanz, Brennstoffzellen klimafreundlicher als Batterien, da letztere unter vergleichsweise hohem Energieeinsatz produziert werden.

Dr. Thomas Sedran, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge, auf dem neuen Cargo e-Bike

Zusammen mit privaten und öffentlichen Partnern plant die DLR, Ende 2019 oder Anfang 2020 in fünf europäischen Städten, unter anderem Groningen, Aberdeen und Stuttgart, Versuchsflotten von jeweils 10 Wasserstoff-Cargobikes einzusetzen. Auf Grundlage der praktischen Erfahrungen will die DLR ein komplettes Logistiksystem zur Marktreife entwickeln, das neben dem Lastenrad mit Brennstoffzelle auch das Verteilerzentrum und die Wasserstofftankstelle umfasst.

Mario Hommen/SP-X

15.000 Kilometer in 40 Tagen: Mazda 323 anno 1977

In 40 Tagen 15.000 Kilometer zurückzulegen, ist schon ganz ordentlich. Genau die gleiche Distanz hat unser Dauertester Mazda 3 nun in 6 Monaten hinter sich gebracht. Aber es geht nicht um den Dauertester Mazda 3, sondern um zwei Mazda 323, die 1977 die Tour von Hiroshima, dem Mazda Firmensitz, zur IAA nach Frankfurt übernahmen. 15.000 km zu einer Zeit, als GPS und Mobilfunk noch nicht erfunden waren und die Fahrer der asiatischen Kompaktklasse nicht durch Selfie-Pausen abgelenkt waren.

40 Jahre MAZDA 323 – der „Kompakte“ aus Japan

Während sich unser Dauertester vor allem auf gut asphaltierten Straßen in Deutschland bewähren muss, dürfte die Tour des Mazda 323 im Jahre 1977 eine gänzlich andere Nummer gewesen sein. Damals gab es noch einen Eisernen Vorhang und der ab 845 Kilogramm leichte Mazda 323 hatte heute sehr bescheiden wirkende 45 bis 70 PS. Für die Weltpremiere auf der IAA zählten jedoch vor allem die inneren Werte des ersten, rein für Europa konstruierten kompakten Japaner. Unter seiner großen Heckklappe war Platz für bis zu 1.100 Liter Gepäck – bei einer Tour über 40 Tage sicherlich keine schlechte Idee.

Schaut man sich den ’77er Mazda 323 an, dann fällt einem vor allem die optische Entwicklung in die Augen. Verglichen mit unserem 2017er Mazda 3 Testwagen in seinem sportlichen KODO-Design wirken die 40 Jahre alten Mazda 323 auf dem Foto arg klassisch und sogar fast ein wenig schüchtern. Schmale A-Säulen, klare Kanten und große Fensterflächen.

Während wir in unserem Testwagen auf moderne Skyactiv-Diesel Technologie vertrauen und mit G-Vectoringcontrol auch beim Fahrwerk nichts dem Zufall überlassen, war vor 40 Jahren der Frontantrieb mit Einzelradaufhängung gerade die aktuellste Technik-Nummer. Seit der Weltpremiere des Mazda 323 auf der IAA 1977 hat sich viel verändert – nicht nur Facebook und Selfie sind heute unser alltäglicher Begleiter, auch beim Auto verlassen wir uns lieber auf Navigationssysteme, Head-Up Displays und LED-Scheinwerfer.

Die Geschichte des Mazda 323, die letzten 40 Jahre in der Kompaktklasse bei Mazda und wie das damals 1977 so war, kann man im übrigen in einer Sonderausstellung im Mazda Museum in Augsburg erleben!

Lebendige Geschichte in Augsburg im Mazda Classic Museum.

IAA 2017 – Mercedes-Benz elektrisiert jetzt auch die Kompaktklasse

Bis 2022 will Mercedes-Benz Cars mehr als zehn vollelektrische Fahrzeuge auf dem Markt haben. Das erste im Kompaktsegment wird EQA heißen und als Concept Car auf der IAA 2017 zu sehen sein.

EQ steht für intelligente Elektromobilität. Unter dieser Marke wird Mercedes-Benz ein umfassendes elektromobiles System aus Elektrofahrzeugen, Wallboxes und Ladeservices bis hin zum Home Energiespeicher anbieten. Das erste Serienmodell der neuen Produktmarke EQ, der EQC, wird ab 2019 im Mercedes-Benz Werk Bremen produziert. Es basiert auf dem letzten Jahr in Paris gezeigten Concept EQ. Das Concept EQA zeigt die konsequente Weiterentwicklung der neuen Designsprache: Sicken sowie Linien sind deutlich reduziert. Die spiralförmigen Leuchteinheiten sollen an die Kupferwicklungen eines Elektromotors erinnern und in der Animation elektrische Impulse visualisiert.

Je ein Elektromotor an der Vorder – und Hinterachse erbringen eine Systemleistung von über 200 kW (270 PS). Über eine front- oder hecklastige Momentenverteilung des permanenten Allradantriebs lässt sich die Fahrcharakteristik verändern. Welches Fahrprogramm gewählt wurde, zeigt das Concept EQA der Außenwelt als Gimmick über einen virtuellen Grill. Im Fahrprogramm „Sport“ bildet er einen glimmenden Flügel im Horizontalformat ab, bei „Sport Plus“ erscheinen vertikale Streben im Stil eines Panamericana-Grills. Je nach installierter Batteriekapazität soll der EQA eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer realisieren.

Die Lithium-Ionen Batterien liefert die Daimler-Tochter Deutsche Accumotive. Sie lassen sich via Induktion oder Wallbox aufladen und sind auch für das Schnellladen vorbereitet. Vision beim Aufladen an öffentlichen Ladesäulen ist „seamless charging“: Dieser Mercedes me-basierte Service ermöglicht es dem Kunden, unkompliziert an den unterschiedlichsten Ladestationen Strom zu laden und zu bezahlen.

 

Alle Highlights, bevor es losgeht: Seat auf der IAA

Es ist noch gut eine Woche hin, bis die IAA 2017 ihre Tore für die Weltöffentlichkeit öffnet. Doch Seat hat es besonders eilig, seine Highlights schon jetzt zu präsentieren. Und diese haben es in sich! Die Kompaktklasse der Spanier wird mit einem neuen Topmodell, dem Seat Leon Cupra R, gekrönt, das natürlich im Mittelpunkt des Messeauftritts steht. Daneben zeigt man aber auch den Seat Arona, ein SUV im B-Segment, das besonders wichtig für die aufstrebende Marke ist. Und auch technisch legen die Spanier ein Pfund auf den Tisch: Der Sprachassistent von Amazon – “Alexa” – soll zukünftig in die Modellpalette integriert werden. Read more

Die Mobilität der Zukunft – braucht Euch!

#COLLECTIVIO

Selten haben bevorstehende Veränderungen eine Branche so auf den Kopf gestellt, wie es derzeit in der Automobilbranche zu beobachten ist. Die Rede ist natürlich vom vernetzten Automobil. Vom selbstfahrenden Auto. Von der Elektrifizierung gar nicht erst zu reden. Was aber wird passieren, wenn der Mensch nicht mehr als „Fahrer“, als „Pilot“, als „Verantwortlicher“ benötigt wird? Was wird uns motivieren, uns weiter mit dem Thema Mobilität zu beschäftigen? Woher werden wir die Entwicklung voran treiben wollen, wenn das Auto nur noch zu einem „smart device auf Rädern“ geworden ist?

Automobil-Hersteller präsentieren auf Messen wie der IAA (die 67. IAA startet am 14.09.2017) dann gerne rollende Lounges. Oder wie erst kürzlich smart, eine Art „Tinder on wheels„. Dabei steht der geneigte Automobilkäufer, wie auch der Blogger, vor dem Auto und muss sich überlegen – will er das eigentlich? Will ich das? Dass ich als Viel-Fahrer und vor allem auch als „Gern-Fahrer“ überhaupt kein Problem damit haben werde, auch mal das Fahren zu unterlassen und mich in die Hände einer AI zu geben, dessen bin ich mir heute bereits bewusst.

Doch wer fragt mich? Wer will meine Ideen für eine neue Form der Mobilität? 

An dieser Stelle kommt ein langjähriger Partner von autohub.de ins Spiel. Die Firma EDAG hat mit dem Projekt „#COLLECTIVIO“ zum Mitmachen eingeladen. Ausgerechnet auf der IAA wird man dieses Mal kein Fahrzeug zeigen, keine Konzeptstudie, sondern mit einem agilen Team an Entwicklern binnen zwei Wochen ein Fahrzeug- und Mobilitätskonzept entwickeln! Und alle sind aufgerufen, die eigenen Ideen einfließen zu lassen.

„Jede Anforderung oder Anregung unter #collectivio landet beim Scrum Team. Und wird live in die Entwicklung integriert.“ 

So verspricht es die kürzlich live gegangene Webseite www.collectivio.de. 

Vor allem für junge Hochschul-Absolventen, Experten aus der Forschung, Querdenker und ewige Weltverbesserer eine wundervolle Plattform, um die eigenen Ideen für die Mobilität von morgen einfließen zu lassen. Und bitte kommt dem SCRUM-Team von EDAG nicht mit simplen Ideen wie Carsharing 🙂 .

Ich bin sehr gespannt, wie die Welt von morgen in der Mobilität aussehen soll. Und nein, ich glaube nicht an die „Stadt im Grünen“ und die unbegrenzte Individuelle Mobilität für jedermann.  Denn eine Stadt ohne Straße, ohne Infrastruktur aus pochenden Verkehrsadern, ist nur ein Dorf. Und auch wenn alles grün in der Stadt ist und niemand mehr ein Auto benötigt, ist es nur ein Dorf. Eventuell liegt die Zukunft der Mobilität gar nicht in den so oft besprochenen Mega-Citys dieser Welt? Denn wenn man diesen Mega-Citys ihre Verkehrsknoten entzieht, den Menschen die Bedürfnisse und Pflichten abnimmt von A nach B zu kommen, weil das Auto zum „rolling office“ oder der „rolling lounge“ geworden ist, dann ist es keine Mega-City mehr, sondern nur noch eine Ansammlung von Dörfern.

Ich denke, mit diesem Konzept, mit dieser Frage, werde ich die Experten von EDAG mal löchern. 

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Neben dem #COLLECTIVIO Projekt veranstaltet EDAG auch eine Talk-Runden auf dem IAA-Stand.

  • 14.09. 13:00 – Die Grenzen des Individualverkehrs
  • 14.09. 15:00 – Was machen wir, wenn wir nicht mehr selbst Auto fahren?
  • 15.09. 13:00 – Scrum als Philosophie für alle Entwicklungsbereiche?
  • 15.09. 15:00 – Kommunikation mit der Maschine. Von KI bis Chatbot, was bringt uns die Zukunft?

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Das #COLLECTIVIO findet ihr im übrigen in Halle 5.1, Stand B04 – die ganze IAA lang!

Tinder auf Rädern – eine smarte Vision

Wer die Welt verändern will, der benötigt Visionen. Und nein, nicht immer ist man damit ein Fall für den Arzt. Auch als 1993 ein gewisser Nicolas Hayek eine Vision hatte, war er damit eher ein Fall für ein Automobilunternehmen mit Historie und nicht für den Onkel Doktor. „reduce to the max“ war geboren und damit auch ein für viele Jahre aktiver claim für die Marke smart.

Der smart feiert 2018 sein 20-Jähriges Jubiläum, er ist also längst schon volljährig. Ein guter Zeitpunkt, um noch ein wenig weiter in die Zukunft zu schauen. Innerhalb des Konzerns Daimler gibt es eine Mobilitätsvision 2030+ und hier hat nun auch die Marke smart einen Platz gefunden. Wichtig: Vieles davon ist schlicht eine Vision. Und um das noch einmal zu erklären: Eine Vision ist schlicht ein Bild, bezogen auf die Zukunft. Manchmal wird daraus eine Fata Morgana, manchmal wird es zur Offenbarung. Auf jeden Fall aber kann man mal darüber diskutieren. Und genau dazu lädt smart mit seiner „smart vision EQ fortwo“ ein.

Autonom, emissionsfrei, vernetzt und ein wenig Tinder für Automobilisten

smart vision EQ fortwo

Die Marke smart hat zusammen mit der Konzernmutter Daimler, dank Car-2-Go, eine enorme Erfahrung im Bereich „Flotten-Management“ und „free-floating“ Carsharing. Und das macht Sinn. Sind sich die Experten doch einig, gerade drei Themen werden die individuelle Mobilität der Zukunft beeinflussen: „Vernetzung, autonomes Fahren und sharing“. Diese Schwerpunkte hat der Daimler-Konzern unter dem Begriff „CASE“ zusammengefasst und zeigt mit der Studie für die IAA 2017 den nächsten logischen Schritt. Denn während man bereits zu den Top-Playern beim Carsharing gehört, sind die kommenden Veränderungen noch ein wenig Neuland. Für alle Hersteller.

Eine Einschätzung von Car-2-Go Verantwortlichen zeigt aber auch, welche Potentiale gerade das Thema „autonomes Fahren“ für Carsharing-Projekte bietet. Nach Experten-Meinung würde das Integrieren von autonom fahrenden Fahrzeuge eine Effizienz-Steigerung von 50% bringen. Oder anders ausgedrückt, eine 50% kleinere Fahrzeugflotte könnte genau das gleiche leisten, was man mit dem aktuellen Status Quo erreicht. Und dabei muss man berücksichtigen, in Städten wie Madrid erreicht Car-2-go bereits eine Auslastung von 16 Mieten pro Tag, pro Fahrzeug! 16!!

Vorhang auf für den smart vision EQ fortwo

Passionierte Autofahrer müssen jetzt ganz tapfer sein. Die smart-Vision für die urbane Mobilität 2030+ ist nichts, womit man Petrolheads mitreißt. So. Genau so haben sich vermutlich auch die Geeks bei google eine selbstfahrende Kapsel vorgestellt.

Noch immer 2.69m groß, Platz für 2 Personen und elektrisch angetrieben. Und selbstfahrend. So die kurzen Fakten hinter der Idee. Wie es bei „Visionen“ und Konzeptfahrzeugen üblich ist, muss nicht jede Idee, jede Umsetzung direkt zur Realität werden. smart träumt von einer individuellen Mobilität, die umweltfreundlich ist. Sympathisch wirkt und autonom von Einsatz zu Einsatz pendelt. Für smart ist damit aber auch klar, wenn wir Level 5 der Autonomie im PKW erreichen, dann braucht ein Angebot für individuelle Mobilität in der Stadt kein Lenkrad mehr. Und kein Gaspedale. Dafür eine breite Sitzbank, ein großes Display und – aufgepasst – neue Freunde.

Kommen wir zum Tinder-Punkt

Scheinbar führen das Zusammenleben in Großstädten und moderne Technik in Verbindung mit Ur-Bedürfnissen der Menschen zu Entwicklungen wie TINDER. Einer Plattform, auf der sich Menschen treffen – oder erst einmal gegenseitig aussuchen – um danach in eine soziale Interaktion zu treten. (Der Autor dieser Zeilen ist 42, verheiratet und lebt auf dem Land. Hier hat man noch gelernt, auf dem Dorffest das mitzunehmen, was angeboten wurde … egal, wir schweifen ab ..).  Vermutlich hatten die Visionäre bei smart eher den Grundgedanken der Effizienz im Hinterkopf, als sie die Idee formulierten – der „smart vision EQ fortwo“ könnte ja, dank seiner Vernetzung und der Großstadt-Bewohner-Bedürfnisse, nach urbaner Mobilität auch als „Kontaktplattform“ dienen. Man mag es als moderne Lösung einer Fahrgemeinschaft verstehen – oder als eine neue Dating-Plattform. Ganz nach eigener Phantasie. Die Idee an sich ist erst einmal schön. Man bucht sich sein Shuttle, stellt die Fahrtroute ein und bietet dann anderen an, an der Fahrt im ganzen oder in Teilen teilzunehmen. Natürlich ist das löblich und sicher auch sinnvoll, einzig die Mechanik, wie man heute digitale Plattformen nutzt, bringt einen auf den Gedanken, die smart vision EQ-Macher hätten auch bei den großen Schwenktüren mit Display-Funktionen an einen privaten Rückzugsraum gedacht.

Und genau das macht ja den Erfolg von Car-2-Go aus. Urbane Mobilität, ohne auf den Bus zu warten, sich um Sitzplätze zu prügeln oder mit der Rotzfahne der anderen in Berührung zu kommen.

Dass man dann lieber von einem „Zurückgeben an die Community“ spricht und die Glasflächen der Türen als Displays für News oder Wetter nutzt, ist nur nachvollziehbar. Vermutlich wird es sich jedoch eher als Werbefläche herausstellen und ein Nutzungs-Szenario wird sein: Die Route zum halben Preis fahren zu dürfen, wenn man den smart vision EQ fortwo als Litfaßsäule fahren lässt. Natürlich nur, wenn der Ad-Pricing Algorithmus gerade für die benötigte Route das passende Werbemittel einbuchen kann.

Visionen sind Diskussions-Grundlagen

Das Konzeptfahrzeug ist noch weit weg von einer Serie. Diskussionen über die Details erübrigen sich daher. Was sich nicht erübrigt, im Gegenteil, was viele Fragen aufwerfen wird, ist der Umbruch, vor dem die Automobil-Industrie steht. E-Fahrzeuge, autonome Fahrzeuge und Sharing-Konzepte sowie eine intelligente Vernetzung sind Grund genug, um über Ideen zu diskutieren. smart hat bereits bekannte Ideen aus dem Daimler-Konzern in den Zweisitzer der Zukunft übernommen. Die Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren, per Schriftzeichen, per digitalem Augenzwinkern oder über farblicher Hinweise – das sind Basisfunktionen, die so entwickelt werden müssen, dass man damit eine Gesellschaft auch mitnimmt. Der Gedanken hinter dem smart vision EQ  fortwo ist richtig. Dass Carsharing auf eine neue Stufe gehoben wird, wenn man nicht mehr zum Auto gehen muss, sondern das Auto zu einem kommt – natürlich sinnvoll. Dass man eventuell den Wunsch verspürt, dem „rolling smart device“ eine Persönlichkeit zu verpassen, wie man es heute mit Handyhüllen tut, auch mehr als verständlich. Dass es Sinn macht, in der digitalen Vernetzung nach Lösungen zu suchen, wie man die Effizienz steigert und Fahrgemeinschaften bildet – absolut logisch. Ob man einen integrierten Desinfektions-Spender und einen Teddy-Bär Halter braucht ;)? Vermutlich nicht.

 

Das ZF-Special zur IAA 2017 – Eintrittskarten zu gewinnen (beendet)


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Eine zuverlässige und detaillierte Umfelderkennung ist der erste Schritt für jedes automatisierte Fahrsystem.

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Elektronische Steuereinheiten von ZF bilden das Hochleistungsrechenzentrum und die Schaltzentrale des automatisierten Fahrsystems. 

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act

Gefahren erkennen und über Gefahrenvermeidung nachdenken allein helfen wenig, wenn darauf kein konkretes Handeln folgt.

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Reportage

„On the road to vision zero“ überschreibt der Zulieferer ZF aus Friedrichshafen seine Aktivitäten für die kommenden Jahre. Wir waren vor Ort dabei!  | hinter diesem Link steckt die Reportage vom ZF Global Press Event

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ZF: Road to Vision Zero – Die große Reportage

Zusammen mit ZF verlosen wir 10 VIP-Pakete für die IAA 2017 in Frankfurt – hier mitspielen!

ZF Friedrichshafen hat bei seinem Weg zur „Vision Zero“ sogar ein eigenes Auto entwickelt. Was zunächst aussieht wie ein handelsüblicher Volkswagen Touran, verhüllt bestens, dass unter dem Blech eigententwickelte Technik steckt. So verfügt der Technologieträger über eine aktive Vorder- und Hinterachslenkung, über einen Elektroantrieb und Assistenzsysteme noch und „nöcher“. Dabei hat Jens die Möglichkeit das Vision Zero Vehicle auszuprobieren. Mehr dazu in diesem Video! 

Null Unfälle, null Emissionen?

„Vision Zero“ heißt: Null Unfälle, null Emissionen. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, bedarf es intelligent vernetzter, automatischer Systeme.

Akzeptanz für die Elektromobilität lässt sich auf vielerlei Weise schaffen. Deshalb ergänzt ZF seine langjährige Kernkompetenz bei der E-Maschine durch neue Produktideen und Kooperationen. Zusammen mit Partnern entwickelte ZF das „Car eWallet“, das auf der Blockchain-Technologie basiert: Damit bezahlen Fahrzeuge automatisch den Strom an der Ladestation, die Parkgebühren oder eine Maut. Ein weiteres Beispiel für ein neues Geschäftsmodell: Apps und Algorithmen können die Sicherheit im Straßenverkehr weiter erhöhen – vor allem für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. So warnt der intelligente Algorithmus „X2Safe“ seinen Benutzer vor einer drohenden Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer. An alle Player im Mobilitätsmarkt richtet sich das Konzept des Intelligent Rolling Chassis (IRC), einer fahrbereiten Plattform für rein elektrisch angetriebene Stadtfahrzeuge. Der vollständig ebene Boden zwischen Vorder- und Hinterachse erlaubt nahezu beliebige Aufbauten und neue Innenraumkonzepte. Das Intelligent Rolling Chassis eignet sich etwa als Basis für Kompaktwagen, Limousine, FunCabrio, Lieferwagen und selbst für autonom fahrende Liefercontainer. Die intelligent vernetzten mechatronischen Systeme von ZF sind inklusive. Für Car-Sharing-Dienstleister, Taxi-Unternehmen und Autovermietungen interessant ist die App „Dashboard“ von Openmatics. Mit dieser Anwendung steuern sie ihren Fuhrpark wirtschaftlich. Openmatics hatte ZF bereits im Jahr 2011 als erste herstellerunabhängige Telematik-Plattform gegründet. Heute spielt das System bei vielen Zukunftsideen des Konzerns eine wichtige Rolle – und das für Pkw, Lkw sowie für Industrieanwendung.

„Vision Zero Vehicle“: ZF zeigt elektronische Schutzengel für abgelenkte Fahrer und potenzielle Geisterfahrer

Aus der großen ZF-Welt:

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Der Auto Sapiens


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Formel E

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ZF Innovation Truck

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Bodensee-Klassik 2017

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Danke für die großartige Anzahl an Teilnehmern, macht es allerdings für uns noch schwerer, die Gewinner zu ziehen!

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Mit etwas Glück kannst Du und drei Deiner Freunde auf der IAA 2017 in Frankfurt dabei sein!

Wir verlosen fünf VIP-Packages (mit jeweils vier Tageskarten für die Messe, vier Gutscheine für eine VIP-Führung über den ZF-Messestand und Verpflegung im ZF-Bistro + 1 Überraschungsgeschenk).


Und so spielt ihr mit: Es ist ganz einfach. Geht auf unsere Facebook-Seite, unter das Posting von diesem Artikel und kommentiert, worauf ihr Euch auf der IAA am meisten freut! Dann teilt das Posting von uns. Fertig ist die Geschichte! Das Gewinnspiel endet am 3. September – die Gewinner werden schnellstens benachrichtigt und erhalten ihre Karten auf dem Postweg! 

 

Die Gewinner wurden benachrichtigt und erhalten Ihre Karten auf dem Postweg! Vielen Dank für die Teilnahme!

 

 

 

Neuer Hyundai i30 – Durch und durch europäisch

„Da scheppert nix!“ Mit diesen Worten adelte einst Martin Winterkorn, der damalige VW-Konzernchef, auf der IAA 2011 den Hyundai i30, als er bei einem Rundgang über die Messe am Steuer des koreanischen Kompaktwagens die Lenkradverstellung prüfte und seinen Golf-Designer Klaus Bischoff missmutig anblaffte: „Warum kann’s der und wir nicht?“

Ob diese unfreiwillige Fremdwerbung den Absatz des i30 tatsächlich maßgeblich befeuerte, weiß keiner genau. Der Golf-Rivale aus Fernost entwickelte sich jedenfalls zum Bestseller im Hyundai-Programm. Mit einem ausgewogenen, eleganten Design und einer Mischung aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit soll die dritte Generation des kompakten Modells nicht nur den Spitzenplatz im eigenen Lager vom SUV Tucson zurückerobern, sondern mit einem betont europäischen Auftritt die komplette Konkurrenz auf dem Golf-Platz kräftig aufmischen. Der neue i30 kommt Anfang 2017 auf den Markt, wurde jetzt aber noch vor seinem Publikumsdebüt auf dem Pariser Salon (1. bis 16. Oktober) in der Europa-Zentrale am Kaiserleikreisel in Offenbach erstmals enthüllt.

Tatsächlich steckt nicht mehr viel Korea in dem Produkt, dessen Ursprung viele im Fernosten vermuten könnten. Gebaut wird das Fahrzeug, das „ein Auto für Jedermann“ sein will, im tschechischen Nosovice, entwickelt wurde er im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim und für das Aussehen zeichnet Konzern-Designchef Peter Schreyer verantwortlich.

Im Innern vermittelt der i30 einen erwachsenen Eindruck ohne spleenige Spielereien
Im Innern vermittelt der i30 einen erwachsenen Eindruck ohne spleenige Spielereien

Und das spürt man. Zum Beispiel an den stämmigeren Proportionen. Der i30 ist ein wenig länger und breiter geworden, dafür in der Höhe eine Idee geschrumpft, was insgesamt für einen sportlicheren Auftritt sorgt. Verstärkt wird das durch eine leicht nach hinten versetzte A-Säule und die daraus resultierende längere Motorhaube. Die Schulterlinie steigt dynamisch nach hinten an. Markantestes Designmerkmal ist aber sicher der sogenannte Kaskaden-Grill in der bulliger wirkenden Frontpartie, den man bei allen künftigen Hyundai-Modellen wiederfinden wird und mit dem sich Peter Schreyer, ähnlich wie zuvor schon bei Kia, wohl ein weiteres Denkmal im Konzern schafft.

Dazu gibt es erstmals Voll-LED-Scheinwerfer vorn und größere Rückleuchten mit einer eigenständigen Leuchtgrafik in der Heckansicht. Allerdings wird die Rückseite mit dem schwarzen, das Dach verlängernden Spoiler und dem horizontalen Knick zwischen den Rücklichtern sowie den hoch gesetzten Nebellampen sicher nicht jedermanns Geschmack treffen. Insgesamt ist das Bild aber stimmig.

Mit einem ausgewogenen, eleganten Design und einer Mischung aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit soll der neue i30 punkten
Mit einem ausgewogenen, eleganten Design und einer Mischung aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit soll der neue i30 punkten

Im Innern vermittelt der i30 einen erwachsenen Eindruck ohne spleenige Spielereien. Ein ruhiges und aufgeräumtes Cockpit mit einem auf dem Armaturenbrett thronenden 8-Zoll-Touchscreen, das allerdings nur optional erhältlich ist und dann ein deutlich schlichteres 5-Zoll-Display ohne Navi und Berührfunktion ersetzt. Das eigene Smartphone, das im Auto auch kabellos aufgeladen werden kann, lässt sich auch nur bei der größeren Bildschirm-Variante über Apple Car Play oder Android Auto einbinden.

Bei unverändertem Radstand gegenüber dem Vorgänger wirkt das Raumangebot für die kompakte Fahrzeugklasse recht großzügig. Was besonders auch für das Gepäckabteil gilt, das sogar noch einmal um 17 Liter auf nunmehr 395 Litern Fassungsvermögen erweitert wurde. Die im Verhältnis 40:60 umlegbaren Rücksitzlehnen vergrößern die Zulademöglichkeit gar auf 1.301 Liter. Erstmals bei Hyundai wird zudem eine Durchlademöglichkeit für Skier angeboten.

Der i30 steht auf einer neuen Plattform, die es sicher auch erlaubt, Komponenten aus dem Elektro-Trios Ioniq später einmal für eine denkbare Hybrid-Variante zu nutzen. Zunächst bleibt es aber bei einer Auswahl an jeweils drei Diesel- und Ottomotoren, wobei das einzig komplett neue Triebwerk der 1.4 T-GDI ist. Der turbo-gedopte Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer leistet 103 kW/140 PS, verfügt über 242 Nm Drehmoment und soll ein echtes Leichtgewicht sein. Gegenüber einem vergleichbaren Saugmotor bringt er immerhin 14 Kilogramm weniger auf die Waage. Er kann mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder mit dem neuen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden.

Bei den Benzinern haben die Kunden zudem die Wahl zwischen dem 1.0 T-GDI, der aus Dreizylindern 88 kW/120 PS schöpft, und dem 1.4 MPI als Einstiegsmotor mit 74 kW/100 PS, der auch die preisliche Untergrenze darstellen wird. Exakte Tarife hat man beim deutschen Importeur in Offenbach aber noch nicht fixiert. Trotz umfangreicherer Ausstattung sollte das aktuelle Einstiegsniveau von derzeit 16.130 Euro aber nur geringfügig angehoben werden. Wer einen Selbstzünder bevorzugt, kann den bekannten 1,6-Liter-Turbodiesel in einer der drei Leistungsstufen mit 70 kW/95 PS, 81 kW/120 PS oder 98 kW/136 PS wählen.

Exakte Fahr- und Verbrauchsdaten fehlen noch, da die Fahrzeuge noch nicht für den deutschen Markt homologiert sind. Der günstigste Diesel soll sich aber, so die Zielvorstellung der Hyundai-Leute, bestenfalls mit 3,4 Litern Normverbrauch begnügen und selbst der stärkste Benziner nicht die 5,5-Liter-Marke auf dem Rollenprüfstand überschreiten.

Das eigene Smartphone, das im i30 auch kabellos aufgeladen werden kann, lässt sich über Apple Car Play oder Android Auto einbinden
Das eigene Smartphone, das im i30 auch kabellos aufgeladen werden kann, lässt sich über Apple Car Play oder Android Auto einbinden

In Zukunft wird der kompakte Hyundai zu einer kompletten Modellfamilie heranwachsen, zu der auch der erste eigene High-Performance-Ableger der Sportmarke „N“ gehört. Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo wird mit einer Power von rund 250 PS eher gegen Ende 2017 erwartet. Eine dreitürige Variante wird es nicht mehr geben. Die mit einem Blick in die Zukunft gezeigten Silhouetten lassen neben einer Kombi-Variante eher noch ein viertüriges Coupé erwarten.

Markus Schrick, der Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland, zeigt sich mit dem Ergebnis jedenfalls zufrieden. „Der i30 wird jedem Anspruch gerecht. Zudem bietet er eine Auswahl an Assistenzsystemen, die es so bei Hyundai-Modellen bisher noch nicht gab, dazu modernste Infotainment- und Connectivity-Angebote.“

Tatsächlich kann der Kompakt-Hyundai vom mitlenkenden Spurhalteassistenten über den adaptiven Tempomat, Totwinkelwarner, Notbremsassistent und die Verkehrszeichenerkennung bis hin zum erstmals verfügbaren Müdigkeitswarner mit allen elektronischen Helferlein ausgestattet werden, die die koreanische Marke im Angebot hat. In den meisten Fällen natürlich gegen Aufpreis – und so bewegt man sich schnell in anderen Preisregionen weit jenseits des Einstiegstarifs. (Michael Lennartz)

Kommt mit uns zur IAA-Nutzfahrzeugmesse nach Hannover!

Gewinnt eines von 10 VIP-Paketen für die Nutzfahrzeug-IAA 2016 in Hannover!IAA_2016_KV_Slider_960x720px_DE

Vom selbstfahrenden elektrischen Bus über den vollelektrischen schweren und leichten Verteilerverkehr mit zum Teil weitreichenden automatisierten Fahrfunktionen, leichten Nutzfahrzeugen mit alternativen Antrieben bis hin zum Einsatz von Drohnen für die letzte Meile oder für schwierig zugängliche Orte – die Nutzfahrzeug-IAA in Hannover wird das volle Programm bieten. Ein Einblick in die urbane Mobilität von morgen!

Gewinnen Sie eines von 10 VIP-Paketen zur Nutzfahrzeug-IAA in Hannover.

Die Nutzfahrzeug IAA 2016 wird mehr spannende Themenfelder zeigen als jemals zuvor. Vom Truck der Zukunft, über die digitale Transformation zu den Themen der Transportsicherheit bis hin zum Emissions freien Güterverkehr in urbanen Umfeldern.

NFZ IAA 002 Gewinnspiel

Zusammen mit ZF verlosen wir insgesamt 10 VIP-Pakete für die Nutzfahrzeug-IAA in Hannover. 

Und das ist im VIP-Paket für die Nutzfahrzeug IAA enthalten:

  • Vier Eintrittskarten für die Nutzfahrzeug-IAA vom 22.-29. September 2016
  • Gutschein für die Bewirtung am ZF-Nutzfahrzeugstand auf der Nutzfahrzeug-IAA
  • Eine Standführung über den Stand von ZF mit ausführlichen Erklärungen zu den Neuheiten. Darunter der Innovation-Truck von ZF, der Truck, der per Tablet und Trailer rückwärts von alleine einparkt, die Power-Line und TraXon-Systeme und viele weitere spannende Einblicke in die Welt von ZF.
  • Und ein „Goodie-Bag“.

Global Press Event ZF TRW 009 Truck LKW Sicherheit

Jetzt an der Verlosung teilnehmen und eines von 10 VIP-Paketen für die Nutzfahrzeug-IAA gewinnen. Mitspielen ist ganz einfach:

So spielt ihr mit

Schaut auf Youtube die ZF-Reportage von mein-auto-blog an – hier der Link – und schreibt die richtige Antwort in das Lösungsfeld. Die Frage lautet: „Wie nennt sich das System im LKW, mit dessen Hilfe der LKW die Spur und Abstand zum Vordermann automatisch einhält?“ – Die Antwort ist im ZF-Reportage-Video zu finden!

 

///// GEWINNSPIEL BEENDET /////

Die Gewinner sind:

the-driver1@
thomasrothe65@

ischnurri@

sternkopf.felix@

Kalwak@
henrikstadnischenko@;
jim@
fddgustav@
friedel.12@
agslbgb@

 

[tabgroup]
[tab title=“Hinweise zum Gewinnspiel:“]
Teilnahmebedingungen:
Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook steht zudem nicht als Ansprechpartner für Gewinnspiele zur Verfügung.
Der Veranstalter dieses Gewinnspiels ist autohub.de / Inh.: Bjoern Habegger in Kooperation mit ZF. Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
Der Gewinn ist 1x VIP-Ticketpaket für die Nutzfahrzeug IAA 2016 und wird von ZF gestellt. An dem Gewinnspiel dürfen nur Personen teilnehmen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter und Angehörige von ZF.
Das Gewinnspiel startet Freitag, den 19.09.2016 um 19:00 und endet am 11.09.2016 um 00:01 Uhr. (Verlängert wegen der starken Nachfrage!)
Die Gewinnermittlung erfolgt unter allen Teilnehmern per Zufallsgenerator in der Woche nach Ende des Gewinnspiels.
Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt über die Kommentarfunktion des Gewinnspiel-Postings auf mein-auto-blog und auf Facebook. Der Gewinner hat 36 Stunden Zeit, sich bei mein-auto-blog per PN oder eMail zu melden. Meldet sich der Gewinner nicht in dieser Zeit, so wird der Preis unter den weiteren richtigen Einsendungen neu verlost.
Die Formalitäten zur Zusendung des Gewinns werden mit dem Gewinner individuell geklärt. mein-auto-blog / Bjoern Habegger behält sich vor, das Gewinnspiel zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen zu ändern, anzupassen oder zu beenden.

Gewinnspiel-Kontakt
Bjoern Habegger
autohub.de
Mühlberg 34
97833 Frammersbach
E-Mail: info@autohub.de
Internet: http://autohub.de
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[notification type=“notification_info“ ]In Kooperation mit ZF.[/notification]

VW Crafter – Der hat was auf dem Kasten

Start frei für den VW Crafter II. Für das Nutzfahrzeug, das auf der entsprechenden Nutzfahrzeug-IAA im September in Frankfurt/Main vorgestellt wird, wurde nicht nur in moderne Technik investiert, sondern gleich ein komplett neuer Produktionsstandort in Wrzesnia in Polen erschaffen. Die damit zweite Produktionsstätte von Volkswagen in Polen soll bei voller Auslastung mehr als 3.000 Beschäftigten Arbeit bieten. Und wer gut kombinieren kann, wird daraus ablesen, dass der neue Crafter wohl kein Kooperationsprodukt mit dem Mercedes-Benz Sprinter mehr darstellen wird.   Read more

Volvo und der Klubb90 – Kleine Tour statt IAA

Volvo geht neue Wege. Das gilt nicht nur für die technische Neuausrichtung in der Oberklasse, sondern auch für die Vermarktung der Premium-Produkte. Begnügten die Schweden sich bei der Einführung des XC90 noch mit einem Sneak Preview für aktuelle Volvo-Besitzer, so werden die S90-Limousine und der dazugehörige Kombi-Ableger V90 gerade in einer Klubb90 genannten Tour mit neuartigem Konzept präsentiert. Und zwar lange vor dem Verkaufsstart Ende Juli (S90) beziehungsweise Ende September (V90).

„Die Resonanz ist großartig“, zieht Marketing-Manager Patrick Wendt nach sechs von zehn Veranstaltungen in deutschen Städten eine überaus zufriedene Zwischenbilanz. „Ohne spezielle Werbemaßnahmen rechnen wir insgesamt mit mehr als 5.000 Gästen bei den zehn Events.“ Neben geladenen Volvo-Kunden konnten sich diesmal auch markenfremde Neugierige über die Volvo-Website anmelden. Bis zu zwei Dritteln der rund 500 abendlichen Besucher hätten dabei angegeben, ein Fahrzeug „einer Premium-Marke aus dem Süden Deutschlands zu fahren“, wie es Wendt formuliert.

Genau das sei schließlich Sinn und Zweck der aufwendigen Aktion. Um mit dem S90 und V90 die geplanten Stückzahlen zu erreichen, müsse Volvo zwingend auf Eroberungstour gehen. Die bisherige Kundschaft zu überzeugen, sei kein Problem. Allerdings wurde ein S80 zuletzt eher in homöopathischen Dosen abgesetzt, und viele Interessenten müsse man noch immer überzeugen, dass die schwedische Marke keine kantigen Kastenwagen mehr baut. „Und da passt dieses Konzept hervorragend“, ist Wendt überzeugt. „Das Geld, das wir einsparen, weil wir nicht mehr auf jeder Automesse antreten, können wir hier viel sinnvoller einsetzen.“ Dass die Schweden auf der vergangenen IAA als einzige große Automarke nicht vertreten waren, dürfte ihnen immerhin geschätzte Kosten in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro erspart haben.

Bei Drinks und Schnittchen lässt sich hervorragend über den nächsten Neuwagen nachdenken
Bei Drinks und Schnittchen lässt sich hervorragend über den nächsten Neuwagen nachdenken

Clou der neuartigen Event-Präsentation ist neben einem ersten Probesitzen in den neuen Autos und den vier Erlebnisinseln zu den Themen Design, Plug-in-Hybridantrieb im T8-Modell, Infotainment sowie die Intelli-Safe-Sicherheitssysteme vor allem der erstmalige Einsatz der „Augmented-Reality-Brille“ (erweiterte Realität) in Deutschland. Die 2015 beschlossene Kooperation mit Microsoft, die auch die Entwicklung neuer Automobiltechniken beinhaltet sowie autonome Fahrsysteme und die Nutzung von Daten vernetzter Fahrzeuge voran bringen soll, macht’s möglich.

Diese „HoloLens“ genannte Brille vermischt Animationen mit der Realität. Sie hilft dem Träger, ein Fahrzeug exakt nach den eigenen Vorstellungen zusammenzustel-len und es virtuell in einem „realen Umfeld“ zu betrachten, Farben und Felgen zu vergleichen sowie besondere Eigenschaften, Services und Optionen kennenzuler-nen. Auch wie Assistenzsysteme funktionieren oder wie später einmal vernetzte Fahrzeuge miteinander kommunizieren werden, gewährt der Blick auf den virtuellen Volvo S90. Eine Testfahrt in der digitalen Kunstwelt hinter dem Steuer der Limousine war im Klubb90 allerdings noch nicht möglich. Das hätte auch zeitlich den Rahmen gesprengt und die Geduld der anstehenden Gäste in den Warteschlangen noch mehr strapaziert. (Michael Lennartz)

Autonomes Fahren bei PSA – Bereit für die nächste Stufe

Jetzt also auch PSA. Nachdem der französische Autobauer im Herbst auf der IAA seine Pläne bereits angekündigt hatte, präsentierte der Peugeot-Citroën-Konzern nun anlässlich eines EU-Verkehrsministertreffens, wie weit er schon in Sachen autonomes Fahren ist. Was die Serienreife anbelangt, hinken die Franzosen den Mitbewerbern allerdings hinterher, dafür konnten sie bereits mit einem Level-3-Protoypen Regierungsvertreter begeistern.

Level-3-Fahrzeuge sind die Autos, bei denen der Fahrer weder die Hände am Lenkrad, noch die Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr gerichtet haben muss. Er kann also Lesen, mit dem Handy spielen oder sich seinen Mitfahrern widmen, während das Auto alleine vor sich hin rollt. Allerdings muss der Fahrer auf Kommando innerhalb weniger Sekunden wieder das Steuer übernehmen können, falls die Technik an ihre Grenzen stößt. Eine Stufe darunter, also Level 2, steht für teilautomatisierte Autos, bei denen der Fahrer manche Aufgaben an die Technik delegieren kann, sei es das Lenken, Einparken oder auch der Spurwechsel. Letzteres beherrschen schon einige Serienmodell – unter anderem von Mercedes und Tesla – und auch einer der beiden Citroën C4 Picasso, die die Ingenieure mit nach Amsterdam gebracht haben.

Der Rest ist Rechenleistung, die von großen Computern im Kofferraum des Vans übernommen wird
Der Rest ist Rechenleistung, die von großen Computern im Kofferraum des Vans übernommen wird

Einmal auf der Autobahn angekommen, kann das System aktiviert werden und der Van gleitet wie von Geisterhand geführt auf seiner Spur dahin. Die Technik lenkt, bremst und gibt Gas – und überwacht den Fahrer. Wendet der den Blick von der Straße, wird er ermahnt. Die Hände muss er allerdings nicht am Volant haben. Entdeckt die Technik ein neues Tempolimit, fragt sie beim Fahrer an, ob sie das übernehmen soll – so vermeiden die Ingenieure derzeit noch letzte Ungenauigkeiten bei der Erkennung. Und hat man irgendwann genug davon, hinter dem Lkw zu schleichen, reicht es, den Blinker zu setzen, schon weiß der versteckte Chauffeur, dass er einen Spurwechsel durchführen soll; das macht er natürlich erst, wenn die linke Bahn frei ist, und verhält sich ausgesprochen höflich: Sich in eine enge Lücke reinzudrängen kommt dem Citroën nicht in den Sinn.

Level-3-Fahrzeuge sind die Autos, bei denen der Fahrer weder die Hände am Lenkrad, noch die Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr gerichtet haben muss
Level-3-Fahrzeuge sind die Autos, bei denen der Fahrer weder die Hände am Lenkrad, noch die Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr gerichtet haben muss

Die Technik, die PSA für das Level-2-Auto nutzt, ist kein Hexenwerk. Ein paar Radarsensoren und Kameras ergänzen die bestehende Bordsensorik, der Rest ist Rechenleistung, die von großen Computern im Kofferraum des Vans übernommen wird. Bis die Franzosen die demonstrierten Funktionen allerdings in Serie bringen, wird es noch etwas dauern; 2020 ist angepeilt. Zwei Jahre eher soll zumindest ein Staufolge Assistent kommen, wie er zum Beispiel bei Mercedes schon länger im Angebot ist.

Der zweite C4 Picasso, der den Verkehrsministern vorgestellt wurde, ist bereits auf Level-3-Niveau, und noch weiter weg von der Serie. Ihm helfen zusätzliche Lasersensoren und ein sogenanntes differenziertes GPS, das zusammen mit hochauflösenden Kartendaten die Position des Autos auf fünf Zentimeter genau bestimmen kann; ist der Satelliten-Empfang schlecht, liefern zusätzlich die Kameras exakte Daten. Um sich von dem Citroën kutschieren zu lassen, muss man ihm zunächst das Reiseziel mitteilen. Sobald man auf die Autobahn aufgefahren ist, meldet sich der Autopilot dienstbereit und übernimmt auf Knopfdruck das Kommando. Jetzt kann sich der Fahrer gemütlich zurücklehnen. Mit bis zu 130 km/h spult das Auto die Kilometer ab, hält sich an Tempolimits, entscheidet selbst, wann ein Überholmanöver nötig ist und wechselt an Autobahnkreuzen zur Not auch auf einen anderen Highway. Erst kurz vor der Zielausfahrt holt die Technik den Fahrer wieder ins Boot und übergibt ihm das Steuer.

Die Technik, die PSA für das Level-2-Auto nutzt, ist kein Hexenwerk. Ein paar Radarsensoren und Kameras ergänzen die bestehende Bordsensorik
Die Technik, die PSA für das Level-2-Auto nutzt, ist kein Hexenwerk. Ein paar Radarsensoren und Kameras ergänzen die bestehende Bordsensorik

Das könnte lange Autobahnfahrten in Zukunft deutlich angenehmer gestalten, und dass sie mit der Technik vertraut sind, haben die Franzosen mit den beiden Prototypen bewiesen. Jetzt gilt es aber, die Testflotte von derzeit fünf Fahrzeugen deutlich auszubauen und die Technik serienreif zu machen – und zusammen mit den anderen Herstellern die Gesetzgeber zu überzeugen. Denn bis ein Level-3-Auto quer durch Europa ohne Zutun des Fahrers rollen darf, müssen noch einige Paragraphen überarbeitet werden. Vielleicht aber hat die Amsterdamer Demonstration mit insgesamt über zwanzig verschiedenen Fahrzeugmodellen die Verkehrsminister ja überzeugt.

IAA 2015: Mercedes-Benz und das CONCEPT IAA

Das Mercedes-Benz „Concept IAA“ (Intelligent Aerodynamic Automobile) soll zwei Autos in einem sein: Aerodynamik-Weltrekordler und viertüriges Coupé mit unwiderstehlichem Design. Weltpremiere am 14. September, 19:30 Uhr.

Das Mercedes-Benz „Concept IAA“ (Intelligent Aerodynamic Automobile) ist zwei Autos in einem: Aerodynamik-Weltrekordler und viertüriges Coupé mit unwiderstehlichem Design. Weltpremiere am 14. September, 19:30 Uhr.
Das Mercedes-Benz „Concept IAA“ (Intelligent Aerodynamic Automobile) ist zwei Autos in einem: Aerodynamik-Weltrekordler und viertüriges Coupé mit unwiderstehlichem Design. Weltpremiere am 14. September, 19:30 Uhr.13

 

mein-auto-blog verlost 5x 2 Eintrittskarten für die IAA 2015

Es ist die Automesse des Jahres, die IAA in Frankfurt lockt Auto-Fans aus aller Welt! Wollen Sie auch dabei sein? Dann haben wir jetzt das richtige Angebot! mein-auto-blog verlost 5x 2 Eintrittskarten für die IAA in Frankfurt! 

mein-auto-blog Leser können jetzt 5x 2 Eintrittskarten für die Automobilmesse der Superlative gewinnen! Wie das geht? Ganz einfach hier eintragen! Die Verlosung endet am Samstag 12.09.2015 um 00:00 – die Eintrittskarten gehen den Gewinnern rechtzeitig zu!

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66. Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt

Auf der 66. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw in Frankfurt am Main werden die neuesten Trends und technologischen Highlights des Automobiljahres 2015 präsentiert. Vom 17. bis 27. September 2015 findet die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse statt. Rund 1.000 Aussteller aus 40 Ländern zeigen ihre Innovationen, darunter über 210 Weltpremieren. Das sind rund ein Drittel mehr als zuletzt, dazu kommen 26 Europapremieren und 30 Deutschlandpremieren.  Wie bei der IAA 2013 umfasst die Ausstellungsfläche 230.000 Quadratmeter. Das entspricht 33 FIFA-Standard-Fußballfeldern.

Das Motto der IAA lautet „Mobilität verbindet“ – und weist auf den Megatrend des vernetzten und automatisierten Fahrens hin, der, neben der Elektromobilität, diese Automobilmesse prägen wird.

Die IAA zeigt die globale Welt des Automobils. Das macht sie so einzigartig. Und sie ist auch die einzige Messe, die die gesamte Wertschöpfungskette des Automobils abbildet: Rund 400 Zulieferer sind in Frankfurt vertreten – und selbstverständlich nahezu alle bedeutenden Automobilhersteller. Das unterstreicht die große Anziehungskraft der IAA für Aussteller und Besucher.

„New Mobility World“ zeigt wichtigste Trends zur Mobilität 

Natürlich sind diese Themen auf den Ausstellungsständen der Hersteller und der großen Zulieferer zu sehen und zu erleben. Zudem zeigt der neue Ausstellungsbereich „New Mobility World“ (H3.1) die wichtigsten Entwicklungen und Innovationen der neuen digitalen mobilen Welt, die branchenübergreifend sein wird. Daher finden sich hier u. a. auch Firmen aus dem Telekommunikationsbereich.

Probefahrten durch die Straßen Frankfurts 

Acht Hersteller aus dem In- und Ausland bieten Besuchern die kostenlose Möglichkeit, ihre favorisierten Modelle bei einer Probefahrt im öffentlichen Straßenverkehr zu testen und sich so von den Leistungen der neuesten elektrisch oder konventionell angetriebenen Modelle zu überzeugen. Voraussetzung ist ein gültiger Führerschein sowie der Personalausweis – und nach der Anmeldung vor Ort in Halle 10 auf dem Messegelände steht der „Spritztour“, deren Dauer bis zu 25 Minuten beträgt, nichts mehr im Wege.

Fahrspaß für Kinder

Für die Unterhaltung der kleinen Messebesucher ist ebenfalls gesorgt: Das IAA-Kinderkino (ab 5 Jahre) bietet in Halle 4.2 ein abwechslungsreiches Programm. Außerdem haben Kinder zwischen drei und 13 Jahren auf dem Freigelände (F4) die Gelegenheit, zum ersten Mal selbst das Lenkrad in die Hand zu nehmen und in der LEGOLAND® Fahrschule die Freude am Fahren zu entwickeln sowie ihr Fahrtalent zu erproben. Hier versetzen sie kleine Elektroautos der Firma Hyundai in Bewegung und haben darüber hinaus die einmalige Chance, ihren ersten eigenen „Führerschein“ zu machen.

Diese und viele weitere faszinierende Veranstaltungen und Aktionen erwarten die Besucher der 66. IAA Pkw vom 17. bis 27. September 2015 in Frankfurt am Main.

Alle Informationen zur Messe, z. B. über Sonderaktionen, Öffnungszeiten und Kartenvorverkauf, sind im Internet auf der offiziellen IAA-Website www.iaa.de verfügbar.

News: Bugatti Chiron – Eine Million Euro teurer als der Vorgänger

Bugattis neuer Supersportwagen Chiron wird 2,2 Millionen Euro kosten. Das berichtet die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ ohne Nennung von Quellen. Das Vorgängermodell Veyron, war im direkten Vergleich mit 1,2 Millionen Euro nahezu ein Schnäppchen.

Einen ersten Ausblick auf den Chiron gibt die VW-Tochter auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) in Form der Studie Vision Gran Turismo. Das lebensgroße Modell des virtuellen Rennwagens für das populäre Videospiel nimmt einige Design-Elemente des geplanten Serienmodells vorweg. Das könnte Anfang 2016 mit einem rund 1.500 PS starken 16-Zylindermotor plus Hybridsystem starten und Geschwindigkeiten jenseits der 400 km/h erreichen. 500 Exemplare sollen gebaut werden.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Zwei SUV-Studien von Ssangyong – Ein langer und ein kantiger Tivoli

Zwei SUV-Studien präsentiert der koreanische Autohersteller Ssangyong auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September). Das Konzeptfahrzeug XLV-Air ist ein sehr seriennaher Ausblick auf eine Langversion des Mini-SUV Tivoli. Das Serienmodell startet im kommenden Jahr mit Front- und Allradantrieb sowie Diesel- und Benzinmotoren.

Ssangyong plant eine Langversion des Tivoli
Ssangyong plant eine Langversion des Tivoli

Beim XAV-Adventure handelt es sich um die serienfernere Studie eine Kompakt-SUV. Das designorientierte Showcar nimmt Elemente der Geländewagens Korando aus den 80er-Jahren auf. Als Basis dient ebenfalls die Tivoli-Plattform.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Jaguar F-Pace – Erstes Foto des Macan-Konkurrenten

Ein erstes Foto seines ersten SUV hat Jaguar nun veröffentlicht. Das vor der Premiere auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) gezeigte Bild des F-Pace lässt eine lange Motorhaube, eine ansteigende Schulterlinie und das abfallende Dach erkennen. Auf den Markt kommt der Allrader in der ersten Jahreshälfte 2016.

Als Plattform nutzt das SUV die Aluminium-Architektur, die auch die anderen neuen Modelle der Marke nutzen. Beim Fahrwerk stand Jaguar zufolge vor allem der Sportwagen F-Type Pate, von dem auch das Allradsystem mit Torque-Vectoring-Funktion stammt. Das Motorenangebot reicht von Vierzylindern mit rund 200 PS bis zum rund 500 PS starken V8. Konkurrenz machen will der F-Pace so vor allem Porsche Macan und Audi Q5. Die Preise dürften bei rund 53.000 Euro starten.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Mercedes-AMG C 63 Coupé Edition 1 – An den Schnellsten orientiert

Wie bei Mercedes inzwischen üblich, gibt es auch von der Hochleistungsvariante C 63 Coupé zur Markteinführung eine Edition 1. Mercedes-AMG präsentiert das Sondermodell auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September). Die in grauem Mattlack gehaltene Edition orientiert sich farblich an den künftigen Mercedes-AMG-Renncoupés, die 2016 bei der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) antreten werden.

Angetrieben wird der C 63 von einem V8-Biturbo-Benziner. Den 4,0 Liter großen Motor gibt es wahlweise mit 350 kW/476 PS oder 375 kW/510 PS als C 63 S. Die Markteinführung der Zweitürer erfolgt im März.

Die Edition 1 gibt es mit zwei unterschiedlichen Exterieur-Varianten. Die erste ist ausschließlich für das S-Modell erhältlich und nimmt mit der im matten grau lackierten Karosserie und gelber Folierung die Optik der IAA-Launchversion des 2016er C 63 DTM auf. Die gelben Zierstreifen finden sich auf der Motorhaube, dem Dach, Deckdeckel sowie den Seitenlinien oberhalb der Schwellerverkleidung. Serienmäßig kommt das C 63 S Coupé Edition 1 mit einer Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage und mattschwarzen Schmiederädern mit gelb lackierten Felgenhörnern.

Angetrieben wird das Mercedes-AMG C 63 Coupé Edition 1 von einem V8-Biturbo-Benziner.
Angetrieben wird das Mercedes-AMG C 63 Coupé Edition 1 von einem V8-Biturbo-Benziner.

Etwas dezenter ist die zweite Variante der Edition 1. Hier sind die Zierstreifen grau. Sportreifen und Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage sind optional verfügbar. Das AMG Aerodynamik-Paket gibt es für beide Varianten. Dieses orientiert sich am Rennsport und enthält neben einem großen Frontspoiler unter anderem auch seitliche Strömungsabrisskanten in der Heckschürze und einen speziellen Heckdiffusor.

Zum Serienumfang der Edition 1 gehört das AMG Night-Paket. Es enthält unter anderem Chrom am Kühlergrill, Einleger der Seitenschwellenverkleidungen in Schwarz sowie schwarze Außenspiegelgehäuse und wärmedämmend getöntes Glas ab der B-Säule.

Im Interieur wird die Farbe Gelb in den Kontrastnähten aufgegriffen, so auch am unten abgeflachten Lenkrad, am Türmittelfeld, und den Armauflagen. Stärker konturierte Sitze sollen den Fahrer in schnell gefahrenen Kurven besser stützen.

Wie bei Mercedes inzwischen üblich, gibt es auch von der Hochleistungsvariante C 63 Coupé zur Markteinführung eine Edition 1.
Wie bei Mercedes inzwischen üblich, gibt es auch von der Hochleistungsvariante C 63 Coupé zur Markteinführung eine Edition 1.

Die genauen Preise nennt Mercedes noch nicht. Für das Mercedes-AMG C 63 Coupé werden vermutlich mindestens rund 76.000 Euro fällig. Für die am Motorsport orientierten Sondermodelle Edition 1 sollten Interessenten mindestens 10.000 Euro mehr einplanen.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: BMW Plug-in-Hybrid-Modelle – Vier auf einen Streich

BMW transferiert seine Erfahrungen mit i3 und i8 in die Breite: In den nächsten Monaten kommen mit den Plug-in-Hybrid-Versionen des Oberklasse-SUV X5, der Mittelklasse-Limousine 3er, des Kompaktvans 2er Active Tourer und der Oberklasse-Limousine 7er gleich vier Doppelherz-Antriebe der Bayern auf den Markt. Zunächst sind sie auf der IAA (17. bis 27. September) zu sehen.

Alle Modelle werden von einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor angetrieben, ihre Batterie lässt sich an Haushaltssteckdose, BMWi-Wallbox oder öffentlicher Ladestation nachfüllen. BMW verspricht sowohl bessere Effizienz als auch mehr Sportlichkeit, durch besseres Ansprechverhalten und eine breitere Charakterspreizung der Fahrerlebnismodi. Weil so unterschiedliche Konzepte wie Hinterrad- und Allradantrieb, Drei- und Vierzylindermotoren elektrifiziert wurden, sind die Kombination von Verbrenner und Elektromotor in den einzelnen Baureihen durchaus unterschiedlich.

Der Plug-in-Hybrid-2er wartet sogar mit Allradtechnik auf
Der Plug-in-Hybrid-2er wartet sogar mit Allradtechnik auf

Noch in diesem Jahr kommt der BMW X5 xDrive40e auf den Markt. Das Oberklasse-SUV soll 3,3 Liter Benzin pro 100 Kilometer verbrauchen (77 g CO2/km). Angetrieben wird der X5 von der Kombination aus 2,0-Liter-Vierzylinderbenziner mit 180 kW/245 PS und 83 kW/113 PS starkem Elektromotor. Die Achtgang-Automatik verteilt die Systemleistung von 230 kW/313 PS auf alle vier Räder. In 6,8 Sekunden beschleunigt der Zweitonner aus dem Stand auf 100 km/h. 31 Kilometer kann der X5 rein elektrisch fahren, maximal 120 km/h schnell.

Im kommenden Jahr werden im gerade überarbeiteten 3er der 135 kW/184 PS starke Benziner und ein in die Achtgang-Automatik integrierter Elektromotor (65 kW/88 PS) miteinander kombiniert. Die Übertragung der 185 kW/252 PS Systemleistung erfolgt bei der 330e Limousine an die Hinterräder. So beschleunigt der 330e in 6,1 Sekunden auf 100 km/h (Vmax: 225 km/h). Weil die Batterie über der Hinterachse integriert ist, bleibt das Kofferraumvolumen unangetastet. Den Durchschnittsverbrauch gibt BMW mit 1,9 Litern pro 100 Kilometern an.

In der Plug-in-Hybrid-Version des 2er Active Tourer haben die Ingenieure die Elektro-Technik mit einem vorn quer eingebauten Dreizylinder-Turbobenziner kombiniert. Dabei treibt der Verbrenner die Vorderräder an, die Kraft des Elektromotors geht an die Hinterachse – ähnlich wie beim Allradantrieb des Hybrid-Sportlers i8. Im Sportmodus leisten beide Antriebe zusammen 165 kW/224 PS. Laut BMW erreicht der 225xe einen Normverbrauch von 2,1 Liter pro 100 Kilometer. Die Batterie, deren Kraft für 41 km elektrisches Fahren reicht, ist in dem Familienvan unter der Rücksitzbank untergebracht.

BMW hängt auch den 3er ans Kabel
BMW hängt auch den 3er ans Kabel

Der BMW 7er mit Doppelherz-Antrieb soll 2,1 Liter auf 100 Kilometern (49 g CO2/km) verbrauchen. Die Kombination aus 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner und E-Maschine ergibt eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Die Speicherkapazität der Batterie unter der Fondsitzbank reicht für 40 Kilometer elektrische Fahrt. Ebenfalls künftig mit Plug-in-Hybridantrieb angeboten wird die Langversion 740 Le, die es auch mit Allradantrieb gibt.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Citroen Cactus M Concept – Der Méhari der Moderne

Ohne Dach, dafür mit wasserfesten Polstern im Innenraum präsentiert sich auf der IAA die Citroen-Studie Cactus M. Basis des Strandfahrzeugs bildet der Crossover C4 Cactus, der für den forcierten Freizeiteinsatz noch einige Zentimeter höher gelegt und an Front und Heck leicht verändert wurde.

Aufs Dach passt ein Surfbrett
Aufs Dach passt ein Surfbrett

Ein Dach ist zwar nicht nötig, da die Sitze mit wasserdichtem Neopren bezogen sind und sich im Boden Abflüsse befinden, kann aber trotzdem aufgezogen werden. Alternativ lässt es sich als Zelt nutzen. Das Konzept lehnt sich an das legendäre Strandauto Citroen Méhari an, das die Studie auch mit den geriffelten Türen und dem „M“ im Namen zitiert.

Die Sitze sollen wasserfest sein
Die Sitze sollen wasserfest sein

Die Wahl des C4 Cactus als Basis ist nicht ganz zufällig. Der robust beplankte Kleinwagen ist so etwas wie der moderne Wiedergänger des 2 CV („Ente“). Dieser wiederum diente Mitte der 60er-Jahre als Grundlage für den Méhari. Seit kurzem denkt Citroen offenbar über eine Wiederbelebung des kultigen Strandautos nach. Die IAA-Studie könnte ein erster, noch serienferner Vorgeschmack sein.

Ohne Dach, dafür mit wasserfesten Polstern im Innenraum präsentiert sich das Konzeptauto
Ohne Dach, dafür mit wasserfesten Polstern im Innenraum präsentiert sich das Konzeptauto

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Bentley Bentayga – Der knackt die magische Marke

Bentleys Luxus-SUV Bentayga feiert auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September) sein Debüt. Bis dahin hüllen sich die Briten in Schweigen und geben nur wenige Informationen zu ihrem neuesten Familienmitglied bekannt. Nun haben sie mittgeteilt, dass ihr erstes SUV eine Höchstgeschwindigkeit von 301 km/h haben wird. Unter der Haube arbeitet ein bekannter W12-Motor mit 12 Zylindern. Laut Hersteller soll er die beste Kombination von Leistung, Drehmoment und Effizienz in seinem Segment haben. Im Bentayga wird später der erste Dieselmotor der Marke um Einsatz kommen.

Das erstes SUV von Bentley hat eine Höchstgeschwindigkeit von 301 km/h
Das erstes SUV von Bentley hat eine Höchstgeschwindigkeit von 301 km/h

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Renault Pick-up-Studie – Keine Eiszeit für den Alaskan

Renault gibt mit der Pick-up-Studie Alaskan Concept auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September) einen ersten Ausblick auf das künftige Serienmodell. Das Nutzfahrzeug der Ein-Tonnen-Klasse soll Mitte 2017 in Deutschland erhältlich sein.

Praktisch soll das Arbeitstier unter anderem auch durch geschlossene Staufächer rechts und links der Ladefläche sein, in denen sich Ausrüstung und Werkzeug unterbringen lassen.
Praktisch soll das Arbeitstier unter anderem auch durch geschlossene Staufächer rechts und links der Ladefläche sein, in denen sich Ausrüstung und Werkzeug unterbringen lassen.

Bereits auf den ersten Blick ist die Familienzugehörigkeit des Alaskan Concept durch das markentypische Renault-Gesicht erkennbar, das Logo prangt zudem deutlich auf dem Kühlergrill. Auffällig sind die großen Radkästen sowie die 21-Zoll große Räder. Bremssättel, Radnaben und Außenspiegelgehäuse sind blau, am Heck befindet sich ein goldgelber Abschlepphaken. An den Scheinwerfern sowie den Rücklichtern kommt Voll-LED-Technik zum Einsatz.

Praktisch soll das Arbeitstier unter anderem auch durch geschlossene Staufächer rechts und links der Ladefläche sein, in denen sich Ausrüstung und Werkzeug unterbringen lassen. Die Pritsche ist mit drei Schienen zur Befestigung von Transportgut ausgestattet. Außerdem werden Verkleidungen und Abdeckungen für die Ladefläche angeboten. In der Doppelkabine finden bis zu fünf Personen Platz.

Die Abmessungen des Alaskan Concept sollen laut Hersteller identisch sein mit dem späteren Serienmodell.
Die Abmessungen des Alaskan Concept sollen laut Hersteller identisch sein mit dem späteren Serienmodell.

Angetrieben wird die Studie von einem 2,3-Liter-Dieselmotor mit Twin-Turbo-Technik. Die Abmessungen des Alaskan Concept sollen laut Hersteller identisch sein mit dem späteren Serienmodell. Angeboten wird das Fahrzeug dann in verschiedenen Karosserieausführungen und Motorisierungen. Die Studie verfügt über Kameras in den Außenspiegelklappen – in die Serienversion schafft es dieses Extra jedoch nicht.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: VW Golf Cabriolet – Behutsam überarbeitet

Volkswagen zeigt auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September) das leicht überarbeitete Golf Cabriolet. Erkennbar ist der Neue am geänderten Stoßfänger, markanteren Seitenschwellern sowie Akzenten am Heckstoßfänger.

Das viersitzige Cabrio kann außerdem individueller konfiguriert werden. So stehen neben sechs neuen Außenfarben und einer weiteren Verdeckfarbe sechs neue Felgen zur Wahl. Behutsame Änderungen gibt es auch im Innenraum. Hier kommen neben einem veränderten Lenkrad andere Muster bei den Stoff- beziehungsweise Ledersitzen zum Einsatz. Neu an Bord sind die unterschiedlichen Radio-Infotainment- und Navigationssysteme. Die Motorenpalette des VW Golf Cabrio wurde auf die Euro-6-Abgasnorm umgestellt. Zur Wahl stehen insgesamt vier Benzin- und zwei Dieselmotoren.

Zu den Preisen macht der Hersteller noch keine Angaben. Bislang wurde für das Basismodell mit 77 kW/105 PS starkem Benziner 25.100 Euro fällig.

Autor: Adele Moser/SP-X

Traditionsmarke mit starkem Aufwärtstrend: Mitsubishi auf der IAA 2015

In einer Europapremiere präsentiert Mitsubishi im September 2015 auf der 66. Internationalen Automobilausstellung „IAA“ in Frankfurt/Main die neuen SUV-Modelle Outlander und Plug-in Hybrid Outlander. Ein weiterer Debütant ist der neue Pick-up L200, der hier seine Deutschlandpremiere feiert.

Beide Outlander Modelle präsentieren sich mit neuem, sportlichen „Dynamic Shield“-Frontdesign, das die beiden Fahrzeuge jetzt deutlicher differenziert. Großformatige 18-Zoll-Leichtmetallfelgen unterstreichen in beiden Fällen den dynamischen Auftritt. Hochwertige Materialien im Innenraum, neue Sitze, zusätzliche Ausstattungsfeatures und umfassende Maßnahmen zur Geräusch- und Vibrationsreduzierung belegen den hohen Qualitäts- und Komfortanspruch des markanten SUV-Crossovermodells.

Ein neues CVT-Automatikgetriebe und Maßnahmen zur Reibungsverminderung reduzieren darüber hinaus die CO2-Emissionen bei den Outlander Modellen mit 2,0-l-Benzinmotor. Beim Plug-in Hybrid Outlander wurde der CO2-Ausstoß ebenfalls weiter reduziert, er beträgt jetzt nur noch 42 g/km.

Mitsubishi Outlander PHEV 2016

Zu sehen ist auf dem Mitsubishi IAA-Stand (Halle 9) auch die vollständig neu entwickelte Modellreihe L200 in verschiedenen Aufbauvarianten. Die fünfte Modellgeneration des Pick-up-Klassikers schlägt in den Bereichen Allradtechnologie, Motor, Aerodynamik und Gewichtseffizienz ein neues Kapitel im deutschen Eintonner-Pick-up-Segment auf und positioniert sich auch in Design, Komfort, Fahrdynamik, Ausstattung und Qualität in der Spitze seines Segments.
Die Markteinführung von den neuen Outlander und Plug-in Hybrid Outlander sowie vom neuen L200 in Deutschland erfolgt am 26. September 2015.

Mit einem sogenannten V2H-System (Vehicle-to-Home) präsentiert Mitsubishi ein Hightech-Feature, mit dem sich Mitsubishi Elektrofahrzeuge als mobiler Pufferspeicher in intelligente Stromnetze, sogenannte „Smart Grids“, einbinden lassen. Erfolgt dabei die stationäre Hausstromversorgung über Solartechnik oder andere erneuerbare Energien, ergibt sich daraus ein besonders effizientes und umweltschonendes Energiemanagement.

Ebenfalls neu ist das Infotainment-System mit Smartphone-Anbindung „Smartphone Link Display Audio“ (SDA), das die Integration von Smartphones mit den Apps „Android AutoTM“ von Google und „Apple CarPlayTM“ ins Fahrzeug ermöglicht.

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander als Rallyeversion

Ihre Publikumspremiere gibt auf der diesjährigen IAA auch eine Rallyeversion des Plug-in Hybrid Outlander, den Mitsubishi auf der spektakulären Cross Country-Rallye „Baja Portalegre 500“ in Portugal einsetzt (22. bis 24. Oktober 2015). Pilotiert wird das Fahrzeug von Mitsubishi Werksfahrer Hiroshi Masuoka, der bereits zwei Mal in Folge (2002 und 2003) die legendäre Rallye Dakar gewann.

Neben dem großen Auftritt in Halle 9 ist Mitsubishi noch an drei weiteren Standorten auf der IAA vertreten: Gemeinsam mit Kooperationspartnern auf dem Außengelände vor Halle 9, auf dem Offroad-Parcours mit dem Pajero und dem neuen L200 und in Halle 3.1 bei der interaktiven Ausstellung „New Mobility World“.

Mitsubishi präsentiert auf der IAA 2015 den neuen Outlander!

Auf der 66. IAA wird Mitsubishi den überarbeiteten Mitsubishi Outlander PHEV präsentieren. 

Der neue Outlander sticht durch eine markante Front hervor. Sportlich und dynamisch wirkt er von vorne – im Innenraum will Mitsubishi vor allem mit einer gesteigerten Qualitätsanmutung punkten.

Der erste Plug-In Hybrid SUV der Welt wird komfortabler, und sparsamer und zugleich verspricht er noch mehr Fahrspaß! 

Mit dem Mitsubishi Outlander PHEV hat der Hersteller aus Japan 2013 den ersten Plug-In Hybrid-SUV der Welt vorgestellt. Wie der i-MiEV kann auch der PHEV Outlander seinen Teil zur Energiewende beitragen und ein Baustein im Smart-Grid werden. Dank der Unterstützung der Bi-Direktionalen Stromversorgung, arbeitet der PHEV auch als Puffer und Stromspeicher für die eigene Stromversorgung zu Hause.

Der Mitsubishi Outlander PHEV wurde binnen kürzester Zeit der erfolgreichste PHEV! Insgesamt wurden bereits mehr als 70.000 Fahrzeuge verkauft. Für die neue Modell-Generation hat Mitsubishi an vielen Punkten an Hand gelegt und sowohl Ausstattung als auch Verarbeitung verbessert. Der Outlander PHEV rollt nun ab Werk auf 18-Zoll Leichtmetallrädern. Das Design des PHEV unterscheidet sich zudem stärker vom klassischen Outlander. Der Innenraum bekommt eine Frischekur spendiert und glänzt mit neuen Farben und Ziernähten.

Über 30 Detail-Verbesserungen senken sowohl Wind- als auch Abrollgeräusche. Zusätzliches Dämmmaterial und dynamische Dämpfer sorgen für ein komfortableres Fahrgefühl.

Eine Verbesserung der Vorderachsaufhängung steigert das Fahrgefühl und die Handlichkeit des Outlanders. Größere Stabilisatoren senken die Wankneigung.

Feinarbeit am PHEV-Antriebsstrang sorgt für eine präzisere Reaktion auf das Gaspedal und senkt zudem im NEFZ-Modus den gemessenen Ausstoß an CO2 von 44 g/km auf 42 g/km!

Mitsubishi bietet zudem erstmals einen „Rundum-Monitor“ Lösung an und bietet zudem mit dem neuen Multimedia-System die Integration von iPhone und Android-Smartphones an.

News: BMW 7er – Der reagiert auf Handzeichen

Der neue BMW 7er, den BMW auf der IAA (17. bis 27. September) erstmals dem Publikum zeigt, ist prall gefüllt mit modernster Technik und trotzdem leichter, agiler und sparsamer als bisher. Zum Preis von 81.900 Euro kommt die Oberklasse-Limousine in Kurz- und Langversion und Motoren mit Leistungswerten zwischen 195 kW/265 PS und 330 kW/450 PS im Herbst auf den Markt.

Äußerlich fällt der Generationswechsel vor allem an der Front auf, wo sich die Scheinwerfer nun wie schon beim 3er bis zur Kühlergrill-Niere in der Mitte ziehen. In der Länge legen 7er (5,10 Meter) und Langversion (5,24 Meter) leicht zu, das Gewicht allerdings sinkt dank umfangreicher Leichtbaubemühungen. 130 Kilogramm weniger als der Vorgänger wiegt das aktuelle Modell, unter anderem durch den umfassenden Einsatz von Karbon-Bauteilen.

Für angemessenen Vortrieb sorgen ein Benzin- oder Diesel-Aggregat mit sechs Zylindern und 240 kW/326 PS (740i) beziehungsweise 195 kW/265 PS (730d) Leistung, sowie ein V8-Benziner (330 kW/450 PS) und der neue Plug-in-Hybridantrieb (240 kW/326 PS), der 2,1 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll.Sparmeister unter den konventionellen Aggregaten ist der Einstiegs-Diesel 730d mit 4,5 Litern/100 km. Eine Achtstufen-Automatik verteilt die Kraft auf die Hinterräder oder optional auf alle vier Räder.

Einige Extras feiern im neuen 7er Weltpremiere: So die Gestensteuerung, bei der der Fahrer bestimmte Funktionen mit einer Handbewegung bedienen kann. Oder das automatische Einparken, bei dem der Fahrer neben dem Auto steht. Der Lenk- und Spurhalteassistent, der vor allem auf der Autobahn zum Einsatz kommt, kann die Oberklasse-Limousine teilautonom steuern. Optional sind Extras wie Allradlenkung oder Massagefunktionen für die Sitze erhältlich, serienmäßig hat der 7er Luftfederung und adaptive Fahrwerksregelung.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Renault Talisman Grandtour – Großer Glücksbringer

Ohne Kombi geht es nicht: Renault stellt seiner neuen Mittelklasselimousine Talisman wieder ein „Grandtour“-Modell mit extra großem Laderaum zur Seite. Die Premiere findet auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) statt. Maximal sollen 1.700 Liter hinter die elektrische Heckklappe passen, bei voller Bestuhlung immer noch 572 Liter.

Beide Werte übertreffen die des Vorgängers Laguna Grandtour (508 bis 1.593 Liter) deutlich und liegen im gehobenen Mittelfeld des Klassenüblichen. Mit 4,86 Metern – exakt dem Maß der Limousine – zählt der Franzose allerdings zu den längeren Modellen im Wettbewerb.

Hinter die Klappe passen bis zu 1.700 Liter Gepäck
Hinter die Klappe passen bis zu 1.700 Liter Gepäck

Für den Antrieb stehen zwei Benziner sowie drei Diesel zur Wahl. Basisdiesel ist ein 1,5-Liter-Motor mit 81 kW/110 PS, darüber rangiert ein 1,6-Liter-Motor mit wahlweise 96 kW/130 PS oder 118 kW/160 PS. Für die Kraftübertragung stehen Schalt- und Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen zur Wahl. Die beiden Benziner leisten 110 kW/150 PS beziehungsweise 147 kW/200 PS und sind mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden.

In Sachen Ausstattungsoptionen und Technik gleicht das Angebot dem für die Limousine. Neben LED-Scheinwerfern und einem Head-up-Display gibt es unter anderem Allradlenkung und ein adaptives Fahrwerk. Preise nennt der Hersteller noch nicht. In der noch unter dem Namen Laguna angebotenen Vorgängergeneration startete der Grandtour bei knapp 25.000 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Kia Sportage – Gar nicht mehr brav

Auf der IAA (17. bis 27. September) feiert Kia die Premiere des in Europa meistverkauften Modells Sportage. Nun hat der Hersteller erste Fotos des Kompakt-SUV veröffentlicht, die zeigen: Die vierte Generation unterscheidet sich optisch deutlich vom recht brav gestalteten Vorgänger.

Relativ flache A-Säulen, das zum Heck hin leicht abfallende Dach und ein längerer Radstand lassen das Kompakt-SUV nun dynamischer wirken
Relativ flache A-Säulen, das zum Heck hin leicht abfallende Dach und ein längerer Radstand lassen das Kompakt-SUV nun dynamischer wirken

Vor allem das Gesicht des Sportage ist nun ausdrucksstärker. Während beim bisherigen Modell Kühlergrill und Scheinwerfer eine Einheit bildeten, sind die leicht nach hinten gezogenen Leuchten nun weiter oben positioniert. Der Kühlergrill ist breiter und weiter unten angesetzt, er hat die für neue Kia-Modelle typische sogenannte Tigernasen-Form.

Die Motorhaube ist stärker konturiert, insgesamt ist der Sportage nun kraftvoller modelliert. Relativ flache A-Säulen, das zum Heck hin leicht abfallende Dach und ein längerer Radstand lassen das Kompakt-SUV nun dynamischer wirken. Am Heck dominieren horizontale Linien. Die schmalen Rückleuten sind nun mit einer Chromleiste verbunden.

Am Heck dominieren horizontale Linien. Die schmalen Rückleuten sind nun mit einer Chromleiste verbunden
Am Heck dominieren horizontale Linien. Die schmalen Rückleuten sind nun mit einer Chromleiste verbunden

Entstanden ist das Design des Koreaners unter der Leitung des europäischen Kia-Designzentrums in Frankfurt. Während der Sportage in Frankfurt erstmals sein Gesicht zeigt, ist der Hyundai Tucson zu Messebeginn bereits auf dem Markt. Mit dem Schwestermodell teilt sich der Kia die Technik. In der Neuauflage dürfte ein Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz kommen, Allradantrieb ist gegen Aufpreis erhältlich.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X