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Drohnen Clip

„Neue Perspektiven“

Das Ergebnis eines Teamwork  zwischen  Honda Deutschland, Airrotor-Media, artview.tv und meiner Wenigkeit.

Allerdings habe ich nur den Hersteller und die kreativen Köpfe zusammen gebracht und bin danach nur noch das Film-Fahrzeug gefahren.

Was am Ende des Clips nicht mehr sichtbar wird, ist der ungeheure Aufwand der betrieben wurde um die 3D-Szenerie zu verarbeiten und die Eleganz der Filmaufnahmen in eine ansehnliche Reihenfolge zu bekommen.

Die Verarbeitung der großen Mengen an Rohfilm-Material wurde von artview.tv übernommen. Ebenso stammt die Story aus der Feder des artview.tv Gründers Daniel Kessler.  Die größte Aufgabe in der Clip-Verarbeitung bestand jedoch im 3D-Rendering. Dank dieser Technik war es möglich die Aufnahmen im Münsteraner Landstrich durchzuführen, später jedoch in völlig neue und sehr eindrucksvolle Landschaften zu wandeln.

Das Know-How für die Drohnen-Technik wurde vom Team von Airrotor Media bereit gestellt. Hier hat sich für alle Beteiligten gezeigt, wie groß der Unterschied zwischen einer „Hobby & Freizeit Drohne“ ist und dem von uns verwendeten „UAV“. Nicht nur in der Steuerung und der Leistungsfähigkeit hat die UAV von Airrotor Media deutliche Vorteile gegenüber den Consumer-Lösungen. Der Airrotor Media Geschäftsführer Thorsten Kanand übernahm persönlich die Flugführung der 6 motorigen Drohne.

Mein ganz besonderer Dank gilt „HONDA Motors Deutschland“, die unseren Demo-Clip nicht nur mit der Test-Stellung des Honda Civic unterstützt haben, sondern auch in jedem anderen Belang als zuverlässiger und kompetenter Partner in Erscheinung getreten ist.

Das Drohnen-Projekt:

Das erfolgreich durchgeführte Projekt demonstriert eindrucksvoll, welche Möglichkeiten in der Clip-Erstellung mit Drohnen (UAVs) und der 3D Rendering Technik steckt. Neben den grundsätzlich massiven Einsparungen in der Verwendung einer Drohne, gegenüber eines Hubschraubers, lassen sich fast surreale Umgebungen mit Computer-Technik perfekt integrieren.

 Möglichkeiten für die Automobil-Industrie:

Diese günstige Variante der Luftaufnahmen eignet sich im besonderen Maße für die Erstellung von dynamischen Automobil-Clips. Dank der 3D Rendering Technik von artview.tv lassen sich die besonderen Blickwinkel der Drohnen-Aufnahmen in kreative und emotionale Clips umsetzen.

Gerne bringe ich Interessenten und das Kreativ-Team zusammen und übernehme die Organisation der Dreharbeiten.

bjoern-mein-auto-blog

Blogger und die Automobil-Industrie

Mein Kollege Don Dahlmann hat eine Serie zum Thema „Auto-Branche & Social-Media“ gestartet. Nun wäre das alleine noch keine Meldung wert, denn wenn es um die Automobil-Branche geht, dann wollen alle einen Teil vom großen Kuchen ab und geht es um „Social Media“ dann gibt es mittlerweile vermutlich mehr Social-Media-Experten als Online-Rezipienten.

Don gehört jedoch zum arrivierten Teil der Automobil-Freaks, die nicht nur einfach online tätig sind, sondern sich schon lange mit tieferen Gedanken zur Frage „social media – Nutzen und Chancen“ beschäftigt.

Sein Blogbeitrag „PR: Neue Chancen“ liest sich grundsätzlich interessant, einzig die Differenzierung der „Blogger“ nach deren Intention lässt zu wünschen übrig. Denn bevor ich mich auf die Frage nach der Chance für die Unternehmens-Kommunikation mache, muss ich mir überlegen – wie soll die Zusammenarbeit aussehen?

Und für die Antwort auf diese Frage, muss man klären – ob der „Blogger“ ein Freizeit-Blogger oder ein Vollzeit-Berufs-Blogger ist. Und danach  muss man unterscheiden zwischen PR-Aktionen die eher im Bereich Marketing angesiedelt sind, oder ob es um PR-Aktionen aus dem Bereich der Presse-Arbeit geht.  Je nach Konstellation ergeben sich unterschiedliche Lösungen und Ansätze.

Bsp.:

  • Blogger ist Hobby/Freizeit-Blogger: X     Blogger ist Vollzeit-Blogger: Y
  • Unternehmen-PR im Bereich Marketing: A  Unternehmens-PR im Bereich Presse-Arbeit: B
Mögliche Auswirkungen und Unterschiede in den Konstellationen:
  • XA / XB
  • YA / YB
– müssen berücksichtigt werden, bevor eine Aktion durchgeführt wird. 

Bislang reden viele Unternehmen von einer Konstellation „XB“ – sprich der Blogger ist ein Freizeit-Blogger und die PR-Aktion ist aus dem Bereich der Presse-Arbeit.  Und an dieser Stelle gebe ich Don dann wieder Recht. Was hier derzeit gemacht wird, ist der simple Austausch von Namen/Medien – ohne Rücksicht auf die wirklichen Chancen, die sich aus der Veränderung der Medien-Landschaft ergeben.
Zitat Don:

Und heute? PR-Firmen und Hersteller sind wach geworden und laden ausgewählte Blogger auf ihre Pressereisen ein und verteilen auch mal Testwagen. Im Grunde haben die Hersteller aber nur zwei Dinge gemacht. 1. Statt einiger Printkollegen werden jetzt Blogger zu den Events geflogen. 2. Einige Herstellern haben sich einen Monitoringdienst zugelegt, um den Online-Buzz zu messen. Man macht genau das, was man seit 40 Jahren macht, man hat nur ein paar Mitspieler ausgetauscht.

 

Was bleibt? Was wird?

Ich selbst würde für mich 2 Möglichkeiten als „Teilnehmer Y“ sehen. Sowohl das klassische Modell „YB„, adaptiert an die Medienmöglichkeiten:  Sprich WLAN an den Veranstaltungsorten und mehr Zeit für eine  „in time“ Berichterstattung mit Bildern und kurzen Texten auf den eigenen Medienkanälen. (Distributionswege des „Bloggers“!) Hierbei bedarf es einer simplen Anpassung der Strukturen vor Ort, ähnlich der Presse-Arbeitsplätze auf großen Messen und leicht geänderter Time-Schedules.

Als auch – ohne Compliance-Widersprüche – die Variante „YA„.  Hier kommt es nur auf die offene und authentische Kommunikation des Bloggers an. Klare Kennzeichnung für die Tätigkeit – klare Stellung zum Projekt. Blogger sind Einzelpersonen mit professioneller Vernetzung.  Niemand wird einen Jubel-Perser vermuten, wenn man klar kommuniziert – was man gerade, für wen und aus welchem Grund tut. Live-Berichterstattung mit dem Anspruch, den Blickwinkel eines Unternehmens zu reflektieren ist eine Dienstleistung – kein Fähnchen-Schwenk.

Und gerade weil man als „freier Blogger“ nur sich selbst gegenüber Verantwortung trägt und diese Arbeit offen kommuniziert, gibt es keine Glaubwürdigkeits-Falle.  Der Gedanke des „gekauften Journalist“ ist eine Geburt aus dem Zeitalter der Des-Informationen. Einer Zeit in der es nicht möglich war, schnell und einfach über jede gewünschte Information zu verfügen. Blogger bleiben auch bei einer „YA“ Konstellation authentisch – denn – und davon gehe ich einfach aus – Blogger führen einen intensiven Dialog mit der eigenen Leserschaft!