Citroen Spacetourer 4X4 Ë Concept – Cooler Kasten

Citroen stellt auf dem Genfer Autosalon (9. – 19. März 2017) die Studie Spacetourer 4X4 Ë Concept vor. Der Lifestyle-Van soll mit extrovertierter Außenoptik, Wohlfühl-Innenraum und Allradantrieb auf Aufsehen sorgen. Ë steht für ein neues Citroen-Label in mit limitierten Lifestyle-Editionen. Bei der Karosserie hat sich Citroen für die kleinste Variante (4,60 Meter Länge) des Spacetourers entschieden. Optisch soll die Studi…

Neues zum Apollo Arrow – Italo-Connection

Aus der Konkursmasse der Gumpert Sportmanufaktur hat sich mit chinesischem Geld die Sportwagenmarke Apollo Automobil neu formiert. Im März 2016 konnte das wiederbelebte Projekt mit der Studie Arrow auf dem Genfer Autosalon für Aufmerksamkeit sorgen. Zumal die Aussicht auf die Produktion eines Serienmodells angedeutet wurde. Wann und wie es mit dem Projekt vorangeht, haben die Macher jetzt verraten. Unter de…

Nissan e-NV200 Workspace – Office to go

Nissan hat in Zusammenarbeit mit britischen Designern ein Konzeptauto namens e-NV200 Workspace auf die Räder gestellt, das im Innern einen feschen wie auch funktionalen Arbeitsraum bietet. Das Office-Mobil soll digitale Arbeitsnomaden noch unabhängiger von einem festen Büroarbeitsplatz machen und ihnen als Alternativ-Basis für die stetig flexibler werdende Arbeits- und Bürowelt dienen. Für den Umbau hat Nissan den Kleintransporter NV200 i…

Mercedes Vision Van – Mutterschiff für Drohnen

Ein Lenkrad? Fehlanzeige. Auch Pedale oder Schaltknüppel sind in diesem Auto einfach verschwunden. Wie in der Playstation oder in Airbus-Flugzeugen wird alles per Joystick geregelt, damit sich der Fahrer an seinem Arbeitsplatz frei bewegen kann. Da er oft aus- und wieder einsteigen muss, wird wertvolle und teure Zeit eingespart. So jedenfalls stellt sich Mercedes den Transporter der Zukunft vor, de…

Die neue Volvo 40er Familie – Doppelter Ausblick

Volvo startet 2017 mit der neuen Generation seiner Kompaktmodelle. Bereits jetzt zeigen die Schweden mit zwei Studien, wie die neue 40er-Familie aussehen wird. Das Concept 40.1 gibt einen Ausblick auf das im kommenden Jahr startende Kompakt-SUV, kurze Zeit später soll das Concept 40.2 als S40-Limousine auf den Markt kommen. Ob es einen klassischen Kombiableger geben wird, ist eher fraglich. Ein Cabrio gehört definitiv nicht mehr zur Familienplanung.

Bei dem Concept 40.1 handelt es sich um ein SUV, das mit Elementen der Formensprache des großen Bruders XC90 spielt, aber nicht kopiert. Auffällig ist die Lichtsignatur, die wie beim XC90 an Thors Hammer erinnern soll. Die muskulöse Seitenansicht zeugt von Selbstbewusstsein, die Dachlinie erinnert an den Range Rover Evoque. Das Concept 40.2 hingegen lässt erahnen, wohin die Reise bei der Gestaltung des S40 geht. Die Mischung aus Stufen- und Steilheck mit großem Kofferraum spricht vor allem die Limousinenkundschaft in den USA und China an.

Die Kompaktklassemodelle bauen auf einer neu entwickelten Modular-Architektur (CMA) auf, die speziell für kleinere Fahrzeuge konzipiert wurde und eine große Flexibilität beim Fahrzeugbau ermöglicht. Höhe, Breite und Länge der Modelle können sehr unterschiedlich ausfallen. Das zeigt sich bereits bei den vorgestellte Studien. Das Concept 40.1 misst in der Länge 4,39 Meter, 1,93 Meter in der Höhe und 1,64 Meter in der Breite. Sein Limousinenpendant kommt auf 4,51 Meter, 1,47 Meter und 1,86 Meter.

Doch nicht nur bei den Abmessungen ist man flexibel. Die neue Plattform ist für konventionelle Motoren, Plug-in-Hybride und einen rein batterieelektrischen Antrieb ausgelegt. Letzterer – mit einer Reichweite von zirka 350 Kilometer –wird erst nach 2019 auf den Markt kommen; Vorrang hat zunächst ein reines E-Fahrzeug auf SPA-Basis. Bereits zur Markteinführung des XC40 stehen aber die anderen Antriebsvarianten zur Verfügung. Der neue Dreizylinder-Turbo kommt in verschiedenen Leistungsstufen von 77 kW/105 PS bis 140 kW/190 PS zum Einsatz. Dazu sind die bekannten, 2013 vorgestellten Benziner- und Diesel-Vierzylinder verfügbar. Eine leistungsstarke Polestar-Version ist in Planung. Frontantrieb ist Standard, aber Allrad wird optional erhältlich sein. Besonders stolz sind die Schweden auf die Plug-in-Variante, eine Kombination aus einem Dreizylinder (190 PS) und einem E-Motor (60 PS). Sie ist an ein neues Siebengang-DSG gekoppelt und wird rund 50 Kilometer elektrisch fahren können. Der Preis soll auf dem Niveau eines vergleichbaren Diesels liegen. (Elfriede Munsch/SP-X)

BMW 2002 Hommage – Feuerwerk im Rückspiegel

Er war ein Sehnsuchtsmodell Anfang der 70er Jahre, eine kompakte Limousine mit Racerqualitäten und eines der bedeutendsten Fahrzeuge der Marken-Historie: der BMW 2002 turbo. Die Münchner würdigen den frechen Krawallo nun mit der Designstudie 2002 Hommage, die auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este Premiere feiert.

Dabei ist den Designern eine Huldigung gelungen, die Historien-Fans auf der einen Seite Freudentränen in die Augen treiben dürfte, so authentisch haben die Münchner das Gänsehaut-Modell in die Neuzeit übertragen. Auf der anderen Seite dürften sie ob der ausschließlichen Existenz des Fahrzeugs als Studie wehmütig werden.

In Anlehnung an das charakteristische umlaufende Chromband der 02er-Reihe unterteilt beim 2002 Hommage ein Band aus Karbon die Karosserie optisch auf Höhe der Schulter
In Anlehnung an das charakteristische umlaufende Chromband der 02er-Reihe unterteilt beim 2002 Hommage ein Band aus Karbon die Karosserie optisch auf Höhe der Schulter

Die moderne Interpretation des historischen Vorbilds beginnt bei den kompakten Proportionen mit langem Radstand, kurzen Überhängen und der ausgeprägten Hai-Nase, geht über aerodynamische Details wie die großen Spoiler vorn und hinten bis zu den voluminösen Radhäusern. Wie beim 2002 begrenzen auch bei dem neuzeitlichen Nachfolger zwei Einzelscheinwerfer die prägnante Frontpartie nach außen.

Mit der 02er-Baureihe konnte BMW ab 1966 Erfolge einfahren. Mitten in der Ölkrise stellten die Münchner 1973 das Topmodell 2002 turbo vor – das erste Serienfahrzeug mit Abgasturbolader in Europa.

Obwohl klar zu erkennen ist, welches historische Fahrzeug das Hommage-Modell zitiert, haben die Designer der Versuchung verstanden, in Retro-Kitsch abzudriften
Obwohl klar zu erkennen ist, welches historische Fahrzeug das Hommage-Modell zitiert, haben die Designer der Versuchung verstanden, in Retro-Kitsch abzudriften

In Anlehnung an das charakteristische umlaufende Chromband der 02er-Reihe unterteilt beim 2002 Hommage ein Band aus Karbon die Karosserie optisch auf Höhe der Schulter. Oberhalb davon ist die Studie wie frühere Rennfahrzeuge matt lackiert, um Reflexionen durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden, im unteren Bereich glänzt das helle Metallic-Blau hingegen. Natürlich darf ein wichtiges Zitat nicht fehlen: Innerhalb der Frontschürze erinnert der „turbo“-Schriftzug in Spiegelschrift an die damalige Beklebung des 2002 turbo – gemacht für die Rückspiegel der Vorausfahrenden und deshalb damals durchaus umstritten.

Obwohl klar zu erkennen ist, welches historische Fahrzeug das Hommage-Modell zitiert, haben die Designer der Versuchung verstanden, in Retro-Kitsch abzudriften. Kann man ebenso Ähnlichkeiten zu heutigen BMW-Modellen, wie dem M2 Coupé oder i8 erkennen. (Hanne Schweitzer/SP-X)

Toyota GT86 Shooting Brake – Ein kleiner Spaß

Ein Sportler mit praktischen Tugenden: Toyota hat in Australien die Studie einer Shooting-Brake-Variante des Coupés GT86 vorgestellt. Der von der australischen Filiale gemeinsam mit der japanischen Prototypen-Abteilung gebaute Sport-Kombi macht das knapp geschnittene Original erstmals wirklich erstwagentauglich. Neben dem größeren Kofferraum sorgt auch die neue Möglichkeit der Dachträgermontage für erhöhtes Transportpotenzial.

Eine Serienfertigung ist nicht geplant. In erster Linie handele es sich um ein Konzeptfahrzeug, das die Begeisterung von Toyota für Autos, die einfach Spaß machen, zum Ausdruck bringe, lässt sich Chefingenieur Tetsuya Tada zitieren. Damit bleibt es für den GT86 wohl vorerst bei einer einzigen Karosserieversion. Toyota hatte das viersitzige Coupé mit dem rund 200 PS starken Boxerbenziner 2013 auch schon als Roadster präsentiert, ein Serienmodell gibt es bis heute nicht.

News: Toyota Setsuna-Konzeptfahrzeug – Japanischer Holzweg

Ein nahezu komplett aus Holz bestehendes Konzeptfahrzeug zeigt Toyota auf der Design Week in Mailand (ab 12. April). Der offene Zweisitzer trägt den Namen Setsuna, was sich vom japanischen Wort „Moment“ ableitet. Die Studie soll die sich verändernde Beziehung von Mensch und Automobil beleuchten.

Das 3,03 Meter lange Konzeptfahrzeug besteht aus verschiedenen Holzarten. So wurde für die Außenverkleidung Zedernholz verwendet, während der Rahmen aus Birke ist. Montiert wurde die Setsuna von einer traditionellen japanischen Tischlerei, die weder Nägel noch Schrauben verwendet. Optisch soll die Studie an ein Boot erinnern. Für den Antrieb sorgt ein nicht näher beschriebener Elektromotor.

News: BMW Vision Next 100 – Lebende Geometrie trifft virtuelle Realität

Die BMW AG feiert im Jahr 2016 ein denkwürdiges Jubiläum – und macht sich selbst ein spektakuläres Geschenk. Am 7. März 1916 hat Gustav Otto, ein Sohn eben jenes Motoren-Ottos, das Unternehmen in München ins Handelsregister eintragen lassen, und auf den Tag genau einhundert Jahre später präsentiert der Vorstandsvorsitzende Harald Krüger bei einem großen Festakt die Studie Vision Next 100. Der schnittige Flitzer ist eines von vier Concept Cars, die die BMW Group im Jubiläumsjahr zeigen will und die einen Blick in die Zukunft der vier Kernmarken erlauben sollen. Nach der BMW-Vision folgen im Juni die 100-Jahre-Modelle von Mini und Rolls-Royce und im Oktober ein visionäres Motorrad-Konzept.

BMW feiert seinen einhundertsten Geburtstag und schenkt sich selbst eine spektakuläre Studie.
BMW feiert seinen einhundertsten Geburtstag und schenkt sich selbst eine spektakuläre Studie.

Für das BMW-Jahrhundert-Modell hat das Design-Team rund um den Chef-Kreativen Adrian van Hooydonk alle Register gezogen und zusammen mit den Kollegen aus der Konnektivitäts-Abteilung eine schnittige, kupferfarbene Flunder mit 5er-Abmessungen (4,90 Meter lang, 1,37 Meter hoch) auf die nicht sichtbaren Räder gestellt. Richtig gehört: Reifen und vor allem Felgen-Designs spielen, wenn die Münchner Visionen wahr werden, keine Rolle mehr, da sie von Karosserie abgedeckt sind. Das wirkt sich äußerst positiv auf die Aerodynamik aus – die Studie hat einen cw-Wert von nur 0,18 –, aber negativ aufs Lenken; schließlich brauchen die Vorderräder Bewegungsfreiheit. Damit das funktioniert, gibt das moderne Blech nach und verformt sich beim Lenken entsprechend wie eine dehnbare Haut: Alive Geometry nennt BMW das, und meint damit auch die sich veränderte Abrisskante am Heck, immer mit dem Ziel, der Luft möglichst wenig Widerstand zu bieten.

Was den Vision Next 100 antreibt, verrät BMW nicht.
Was den Vision Next 100 antreibt, verrät BMW nicht.

Nähern sich Fahrer und Gäste dem Wagen, schwenkt das Auto automatisch seine vier Flügeltüren nach oben und lädt zum Betreten der Sessellandschaft im 7er-Format ein. An ein Auto-Cockpit erinnert nicht mehr viel: Das Lenkrad ist bündig in das Armaturenbrett eingelassen, Knöpfe und Schalter sucht man vergebens. Tippt der Fahrer aber das BMW-Logo auf dem Dashboard an, schließen sich die Türen und das rechteckige Lenkmöbel, wie von Hooydonk das Steuer scherzhaft nennt, schwenkt hervor. Bedient wird der BMW vor allem durch Gestensteuerung in der Luft, alle Informationen werden auf der Windschutzscheibe angezeigt. Mit Augmented-Reality-Technik zeichnet der BMW beispielsweise die Ideallinie und das empfohlene Tempo auf die Straße und zeigt dem Fahrer Hindernisse an, die er noch gar nicht sehen kann – sei es ein Steinhaufen hinter einer Kurve oder ein Fahrradfahrer, der von der Seite kommt. Zusätzlich zu den Anzeigen in und auf der Scheibe verändern sich je nach Situation 800 bewegliche Dreiecke auf dem Armaturenbrett und in den Seitenverkleidungen und geben dem Fahrer zusätzlich analoges Feedback oder mahnen ihn zur Aufmerksamkeit – auch das läuft unter dem Schlagwort Alive Geometry.

Der Vision Next 100 wäre keine Zukunftsstudie, könnte er nicht auch autonom Fahren. Entscheidet sich der Fahrer, den Boost-Modus zu verlassen – so nennt es BMW, wenn der Mensch am Steuer sitzt – und in den Ease-Modus zu wechseln, klappt das Lenkrad weg, die Mittelkonsole weicht aus ihrer fahrerorientierten Position zurück, der Nieren-Kühlergrill verändert sich und vor der Windschutzscheibe fährt der so genannte Companion aus. Die kleine Skulptur nimmt dann quasi die Funktion des Fahrers ein und signalisiert mit ihrem Licht sowohl den Insassen als auch den Passanten, dass der Vision Next 100 jetzt ganz alleine fährt. Mehr noch: Der Companion kommuniziert auch mit der Außenwelt und gibt zum Beispiel Fußgängern ein Zeichen, wenn er sie erkannt hat und sie gefahrlos die Straße überqueren können. Die Passagiere im Fahrzeug können im Ease-Modus leicht schräg zueinander sitzen und sich bequem unterhalten, und die Windschutzscheibe wird nicht mehr für wichtige Fahrinformationen genutzt, sondern dient als großer Bildschirm, zum Beispiel für Videotelefonie.

Nähern sich Fahrer und Gäste dem Wagen, schwenkt das Auto automatisch seine vier Flügeltüren nach oben und lädt zum Betreten der Sessellandschaft im 7er-Format ein.
Nähern sich Fahrer und Gäste dem Wagen, schwenkt das Auto automatisch seine vier Flügeltüren nach oben und lädt zum Betreten der Sessellandschaft im 7er-Format ein.

Was den Vision Next 100 antreibt, verrät BMW nicht. Van Hooydonk zeigt sich aber sicher, dass es „in den nächsten einhundert Jahren“ eine passende Lösung geben wird, emissionsfrei und dynamisch zu gleich unterwegs zu sein. Konkreter wird der Hersteller bei den verwendeten Materialen: Holz und Leder werden im Sinne der Ressourcenschonung mit der Zeit verschwinden und kommen in der Studie nicht mehr vor. Stattdessen setzten die Designer – neben noch zu erfindenden Werkstoffen – auf Recycling-Materialien und Karbonreste, die bei der sonstigen Kohlefaserproduktion übrig bleiben.

News: Subaru XV Concept – Die Zukunft moderner

Subarus XV hat gerade eine kleine Überarbeitung erfahren und ist auch insgesamt erst vier Jahre auf dem Markt. Trotzdem zeigt der japanische Allradspezialist auf dem Genfer Autosalon (bis 13.3) als Weltpremiere bereits ein Konzeptfahrzeug, das auf die nächste Generation des Kompakt-SUV mehr als nur hindeutet.

Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte.
Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte.

Kommt der aktuelle XV typisch für Subaru optisch recht zurückhaltend daher, überzeugt das XV Concept mit einer kraftvollen Optik, die bei einer Umsetzung in die Serie seine Marktchancen in Europa deutlich verbessern dürfte. Das Konzeptfahrzeug wirkt eher wie ein Crossover mit deutlichen Pkw-Anleihen, als wie ein gängiges SUV, verfügt aber augenscheinlich trotzdem über einen großen Kofferraum. Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.

Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.
Zum insgesamt für die Marke ungewöhnlich modernen und frischen Auftritt tragen auch die blau-graue Lackierung, Akzente in Silber, Schwarz und Orange sowie die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen bei.

Andere Dinge am 4,52 Meter langen XV Concept sind dagegen typisch Subaru. So etwa die „Adleraugen“-Scheinwerfer oder der Hexagonal-Kühlergrill. Und dass unter dem Chassis des Serienmodells ein Allradantrieb und unter der Motorhaube Boxermotoren zum Einsatz kommen werden, dürfte heute schon klar sein.

Autor: Dirk Schwarz/SP-X

News: Honda Civic als Studie – Früher Vorgeschmack

Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) an. Auf der Frühjahrsmesse debütiert der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers, das Serienmodell dürfte ein weiteres Jahr auf sich warten lassen.

Die zehnte Auflage wird optisch wohl weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling. Generell wollen sich die Japaner nun stärker an der europäischen Konkurrenz ausrichten. Nicht zuletzt, da das aktuelle Modell die Absatzerwartungen auf dem Kontinent nie erfüllen konnte. Gebaut wird der Fünftürer weiterhin im britischen Swindon.

Die viertürige Civic-Limousine der zehnten Generation wird bereits seit Ende November in den USA verkauft. Auch eine Coupé-Variante soll dort in Kürze auf den Markt kommen. In Europa wird es beide Versionen wohl aber nicht geben.

News: Honda Civic Tourer Active Life Concept – Vier Räder plus zwei Räder

Eine Studie, die besonders Radfahrer ansprechen soll zeigt Honda auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt (17. bis 27. September). Das Active Life Concept basiert auf dem Civic Tourer und kann nicht nur zwei Fahrräder im Innenraum des Kombis transportieren, sondern verfügt auch über einen speziellen Gelenkarm, der die Wartung und Reparatur der Bikes erleichtert.

Problemlos Platz finden die Räder im Laderaum, weil der Kraftstofftank des Civic zentral angeordnet wurde.
Problemlos Platz finden die Räder im Laderaum, weil der Kraftstofftank des Civic zentral angeordnet wurde.

Problemlos Platz finden die Räder im Laderaum, weil der Kraftstofftank des Civic zentral angeordnet wurde. Dadurch passen bis zu 1.668 Liter in den Kompaktwagen. In der aerodynamisch gestalteten Dachbox findet alles Platz, was für Radler notwendig ist. So wie beispielsweise Schuhe oder Helme.

In der aerodynamisch gestalteten Dachbox findet alles Platz, was für Radler notwendig ist.
In der aerodynamisch gestalteten Dachbox findet alles Platz, was für Radler notwendig ist.

An Bord des Civic Tourer Active Life Concept findet sich zudem eine eingebaute Luftpumpe, eine große Leuchte sowie ein ausziehbarer Sonnenschutz an der Heckklappe. An der Kofferraumseite sind zudem noch ein Werkzeugkasten, eine Flaschenhalterung, ein Wassertank sowie eine Vorderradhalterung angebracht.

Angetrieben wird die Studie von dem 1,6 Liter großen Diesel mit 88 kW/120 PS.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Elektro-Sportwagen aus Erlangen – Im Dienste der E-Kenntnis

Als rollende Forschungsplattform mit Straßenzulassung hat das Fraunhofer-Institut in Erlangen (IISB) nun einen Elektro-Sportwagen in Dienst gestellt. Der Prototyp auf Basis eines Artega GT besteht zum Großteil aus selbst entwickelten Antriebs-Komponenten und soll dem Institut helfen, seine Kompetenz bei E-Autos auszubauen. Für Vortrieb sorgen zwei mechanisch unabhängige Einzelradantriebe mit einer Leistung von jeweils 80 kW/109 PS. Die Energie stammt zunächst aus einem Lithium-Ionen-Akku, prinzipiell könnte aber auch eine zweite Batterie oder eine Brennstoffzelle genutzt werden. Geladen wird an öffentlichen Ladestationen oder zuhause. Außer mit dem klassischen Kabel soll das auch berührungslos über Induktionstechnik möglich sein. Ein Serienbau des IISB-ONE genannten Modells ist nicht geplant.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Nissan Juke-R: Geburtstagsgeschenk der Superlative

Der Nissan Juke feiert Geburtstag und warum sollte man sich dann nicht auch selbst beschenken? Gesagt, getan. Nissan präsentierte auf dem Goodwood Festival of Speed den Nissan Juke-R 2.0. Das PS-geladene Geburtstagsgeschenk ist in einem auffallenden Design verpackt und garantiert neben der Verschmelzung von kompaktem Crossover und Supersportwagen natürlich jede Menge Leistung und Fahrspaß.

Ein leistungsstarker Sechszylinder macht mächtig Dampf unter der Motorhaube des Nissan GT-R Nismo und schießt aus 3,8 Litern Hubraum brachiale 600 PS (441 kW) aus allen Rohren. Bei der ganzen Leistungssteigerung sind natürlich bestimmte Anpassungen von Nöten. Beispielsweise sind die Lufteinlässe im überarbeiteten Frontstoßfänger nun doppelt so groß als beim ersten Juke-R, um dem Triebwerk ausreichend Kühlung zu ermöglichen.

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Ein großer Heck-Diffusor aus Karbon und ein optisch an das widerstandsfähige Material angelehnter Dachheckspoiler, der durch speziell gestylte Auspuffschächte noch verstärkt wird, verleihen ihm einen noch sportlicheren Charakter. Dem Supersportler im Crossover-Format erinnert sich aber auch an seine Wurzeln und nicht alles wurde aufgemotzt. Die neuen Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten sowie der modifizierten V-Kühlergrill sind noch immer die des Serien-Juke.

Nur noch heute kann man das Konzeptcar am dem Nissan Stand auf dem Goodwood Festival bewundern. Jann Mardenborough, Gewinner der Nissan GT Academy 2011 und Teilnehmer des diesjährigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans, startete an allen drei Tagen beim legendären Bergrennen und zeigte, was der Nissan Juke-R 2.0 auch auf der Strecke drauf hat.

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„Der Juke-R hat sich zu dem Crossover-Supersportwagen schlechthin entwickelt. Ein Upgrade mit mehr Leistung und ansprechenderem Design war nach der Einführung der neuesten Juke Version im letzten Jahr nur logisch. Der Juke-R 2.0 ist ein Crossover im wahrsten Sinne des Wortes, er verbindet das Beste von Nissan: die Innovation der Crossover-Familie und die Kraft des Supersportwagens GT-R“, erläutert Gareth Dunsmore, General Manager Marketingkommunikation bei Nissan Europe.

News: Lexus LF-SA – Nobel in die City

Der Platz auf den Straßen der Megacities wird immer geringer – auf Luxus wollen aber einige Kunden nicht verzichten. So spekuliert man offenbar bei Lexus: Die Toyota-Nobelmarke zeigt auf dem Genfer Salon mit dem Konzept LF-SA einen Kleinstwagen, der auf 3,45 Meter Kürze progressives Design und üppigen Komfort bietet.

Fahrer, die sich weiterhin den Luxus des selber fahren leisten wollen, will man laut Lexus mit dem Testballon ansprechen. Gleichzeitig sollen diese in vollem Umfang Netzwerkfähigkeit, Informations- und Unterhaltungsangebot, Komfort oder Materialien nutzen können, die normalerweise nur in größeren Fahrzeugen selbstverständlich sind. Der Stadtwagen ist als 2+2-Sitzer angelegt. Zu einer Chance auf Serienfertigung ist nichts bekannt.

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Mit dem Toyota iQ hatte der Mutterkonzern schon einmal ein ähnliches Konzept eines sehr kleinen Stadtflitzers. Der knapp drei Meter kurze Winzling firmierte als 3+1-Sitzer, tat sich allerdings schwer sein innovatives Raumnutzungskonzept als solches zu kommunizieren, war außerdem relativ teuer und wurde 2014 in Deutschland eingestellt. Noch schlechter lief das Aston-Martin-Derivat des iQ, der ab 38.000 Euro kostende Cygnet, der auf dem Japaner basierte aber eine eigene Optik und einen wertigeren Innenraum vorweisen konnte.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: V-Klasse Concept Car – So geht schöner Reisen

Die neu V-Klasse hat sich bereits zum Edel-Shuttle entwickelt. Mit einem Konzeptauto zeigt Mercedes auf dem Genfer Automobilsalon (bis 15. März), wie die Großraumlimousine in naher Zukunft ausgestattet sein kann: Der Plug-in-Hybrid-Antrieb aus der C-Klasse und hochwertige Ausstattungsdetails machen das schwäbische Büssle zum hochmodernen Luxus-Transporter V-ision e.

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Das Doppelherz aus Benzin- und Elektromotor liefert eine Systemleistung von 245 kW/333 PS (bis zu 600 Nm Drehmoment). Damit katapultiert es das Hybrid-Mobil in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h – schneller als die aktuelle Top-Motorisierung der V-Klasse. Maximal sind 206 km/h erreichbar. Als Normverbrauch gibt Mercedes 3,1 Liter pro 100 km an (71 g CO2/km). Bis zu 50 Kilometer kann die Großraumlimousine rein elektrisch fahren, bei einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h.

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Das Showcar soll aber auch in Sachen Innenraumausstattung wegweisend sein. So besteht beispielsweise fast die gesamte Dachfläche aus Glas: 2,14 qm groß ist das Panorama-Element, das teils Schiebedach, teils festes Glasdach ist. Die Transparenz kann auf Knopfdruck hell oder dunkel geschaltet werden („Magic Sky Control“), so dass ein unerwünschtes Aufheizen verhindert wird. Eine intelligente Steuerung sorgt beispielsweise dafür, dass das Dach bei Einfahrt in einen Tunnel automatisch geschlossen wird, damit keine Abgase in den Innenraum gelangen.

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Der komplett weiße Innenraum aus Nappa-Leder und Mikrofaserstoff harmoniert besonders schön mit dem Fußboden aus echtem Nussbaumholz. Wie in der S-Klasse sind hinten sogenannte Executive-Sitze montiert, die sich auf Knopfdruck zur Liegefläche ausbreiten, außerdem Sitzheizung, -belüftung und Massagefunktionen vereinen. Die Funktionen können sowohl über Schalter im Fahrzeug als auch über eine App auf dem iPad gesteuert werden. Ausklappbare Tische, iPad-Halterung sorgen für noch mehr Komfort, genauso wie die große Mittelkonsole, die unter anderem eine Kühlbox enthält.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Bentley EXP 10 Speed 6 – Neues British Racing Green

Mit einem luxuriösen Sportwagen gibt Bentley einen Hinweis auf eine neue Baureihe: Das Konzeptauto EXP 10 Speed 6 könnte sich als künftiges Serienmodell neben dem Continental GT einordnen, würde aber als zweisitziger Sportwagen deutlich leichter und wohl auch leistungsstärker sein. Angetrieben werden soll der Brite von einem noch nicht näher beschriebenen Hybrid-System.

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Mit seiner flachen Statur, kurzen Überhängen und langer Motorhaube gibt sich der „Speed 6“ als typischer Sportler zu erkennen. Kraftvoll modellierte Proportionen, der ikonisch-breite Kühlergrill, durch den eine großflächige „6“ durchschimmert, die runden Scheinwerfer – typische Bentley-Gene haben die Designer dem Showcar natürlich auch mit auf den Weg gegeben. Das Interieur lässt mit viel cognacfarbenem Leder, edlem Holz und sowohl analogen als auch digitalen Instrumenten Liebhaberherzen höher schlagen.

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Der Namenszusatz „Speed 6“ weist übrigens darauf hin, in welche Tradition sich das neue Bentley-Showcar einreihen soll: So hießen um 1930 bereits die Hochleistungs-Wagen der britischen Traditionsschmiede.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X