Cadillac CTS-V: Haudrauf mit Manieren

Die Klasse der übersportlichen Power-Limousinen ist klar aufgeteilt: Mercedes-AMG E63, BMW M5 und Audi RS6 – das war´s. Oder? Mitnichten! Aus den Vereinigten Staaten scharrt ein Kandidat nicht gerade leise mit den Hufen, um es der deutschen Konkurrenz so richtig zu zeigen: Der Cadillac CTS-V. Sein Rezept ist ein 6,2 Liter V8 mit Kompressor und irrwitzigen 649 PS. Da kan…

Mercedes-Benz Concept A – Shanghai 2017 mit großer Galerie

Da kommt eine neue „Kompakt-Klasse“ auf uns zu. Eine Kompakt-Klasse die völlig aus den eigenen Schuhen erwächst. Vermutlich ein mehr als legitimer Nachfolger des ehemaligen „Baby-Benz“, nur mit Front- statt Heckantrieb. 

Shanghai 2017 – Mercedes präsentiert das Concept A Sedan

Natürlich kann sich die Presse-Abteilung von Mercedes-Benz nicht verkneifen, von der sinnlichen Klarheit des „Concept A Sedan“ zu fabulieren. Es ist der Oberbegriff der aktuellen Design-Philosophie, geprägt durch Gordon Wagener, dem Chief Design Officer der Daimler AG.

Verabschieden wir uns mal vom Pressemappen-Text. Kommen wir zu den Fakten.

Concept A Sedan zeigt die kommende Design-Linie der „Kompaktklasse“, die gar nicht mehr so kompakt sein wird. Das Konzeptfahrzeug kommt bereits auf 4.570 mm Länge und 1.870 mm Breite.  Oder anders gesprochen, er ist länger und deutlich breiter als der W201, der selige Baby-Benz, den man damals der „Mittelklasse“ zusprach. Und dennoch, es wird genau so kommen. Als A-Klasse Limousine werden wir den Concept A Sedan wieder sehen. Geschliffen aus Shooting Brake und CLA-Genen, basierend auf der MFA-Plattform, wird der jüngste Baby-Benz eine elegante Limousine werden.

Der Panamericana-Kühlergrill dürfte einer kommenden AMG-Variante vorbehalten bleiben, aber die leicht nach vorne geneigte Schnauze, die starken Flanken, die hohe Seitenlinie und eine massive C-Säule stehen für sportliche Eleganz. Kompakt ist da maximal der Spielraum beim Preis.

Ein wenig ängstlich dürfte man auf die kommende Aufpreisliste schielen, denn ohne optionale 20″-Räder lässt sich mit erscheinenden der nächsten „Kompakt-Generation“ vermutlich gar nicht mehr auskommen. Will man die großen Radhäuser und drahtigen Seitenlinien nicht völlig verkümmern lassen.

Marktreife soll die Limousine im übrigen im Jahre 2018 besitzen, freue wir uns also mal auf Genf, oder gar auf Detroit in 2018!

Und jetzt lassen wir mal ein paar Werksbilder „wirken“:

Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017
Mercedes-Benz Concept A Sedan, 2017

Lexus LS 500 F Sport – Groß, aber sportlich

Das Angebot sportlich akzentuierter großer Limousinen wächst. Erst kürzlich hat BMW mit dem M 760 Li eine dynamische Variante seines 7er ins Rennen geschickt. Diesem Beispiel folgt jetzt auch Lexus und präsentiert eine F-Sport-Version der Neuauflage des LS. Premiere feiert der Luxus-Bolide am 12. April auf der New York Auto Show. Bislang hat Lexus allerdings nur ein Bild veröffentlicht, da…

Opel Insignia – Vom Dickschiff zum Flaggschiff

Opel legt sein Flaggschiff Insignia neu auf. Und lässt das Mittelklassemodell dabei noch größer und edler werden. Die coupéhaft geschnittene Limousine und der geräumig geschnittene Kombi sind bereits zu Preisen ab 25.490 Euro bestellbar, ausgeliefert wird im Sommer. Sowohl Limousine (4,91 Meter) als auf Kombi (4,99 Meter) sind gegenüber den bereits stattlichen Vorgängern noch einmal gewachsen. Weil auch der Radstan…

Audi RS 3 Sportback – Hochleistung mit fünf Türen

Audi bringt nun auch den fünftürigen RS 3 Sportback auf das Leistungsniveau der Limousine. Der überarbeitete Kompaktsportler auf A3-Basis feiert auf dem Genfer Salon Premiere (9. bis 19. März). Die Markteinführung erfolgt im August zu Preisen ab 54.600 Euro, Bestellstart ist bereits im April. Wie schon beim Ende 2016 erstmals aufgelegten Viertürer kommt nun auch in der zweiten Karosserievariante de…

Volvo V90 D4 AWD – Das schwedischste aller Schwedenautos

Wie viele Hersteller hat auch Volvo sein Produktportfolio in den letzten Jahren ausgeweitet und bietet nun zum Beispiel auch SUVs, Crossover und leistungsstarke Versionen seiner zivilen Varianten an. Alles Segmente, ohne die es heute ja offenbar nicht mehr geht. Wenn man aber das schwedische Auto schlechthin definieren müsste, dann käme am Ende sicher mehr oder weniger unser Testwagen dabei heraus…

Opel Insignia Sports Tourer – Jetzt hat er den Größten

Die neue Generation des Opel Insignia wird Anfang März auf dem Genfer Autosalon im Doppelpack Premiere feiern. Neben der bereits vorgestellten Limousinen-Variante Grand Sport zeigen die Rüsselsheimer außerdem den Sports Tourer. Auf 4,99 Meter ist der bis zu 200 Kilogramm leichtere Kombi gewachsen. Dank der neuen Proportionen wirkt das Fahrzeug stämmiger als bisher, die an Charakterlinien reiche Blechhaut straffer. Markan…

Lada Vesta – Jetzt wird´s modern

Schon seit einigen Jahren sorgt Mehrheitseigner Renault bei Lada für frischen Wind. Recht eindrucksvoll verdeutlicht den Umschwung das völlig neue Modell Vesta, das mit einem für Lada ungewöhnlich frischem Blechkleid und moderner Renault-Technik vorfährt. Mit 12.500 Euro ist der ab Ende Februar in Deutschland verfügbare Franko-Russe zudem recht günstig.

Die 4,41 Meter lange Limousine wird zum Basispreis von 12.500 Euro angeboten

Für das Geld bekommt der Kunde eine 4,41 Meter lange, viertürige Limousine, die im Innenraum ordentlich Platz für Passagiere und Gepäck bieten soll. Der separate Kofferraum schluckt 480 Liter. Dank einer umklappbaren Rückbanklehne lässt sich das Gepäckabteil noch ausbauen.

Als einzig verfügbarer Antrieb wird ein 1,6-Liter-Benzinermotor mit 78 kW/106 PS und 148 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung stehen. Gekoppelt an ein manuelles Fünfgang-Getriebe beschleunigt der 1,3-Tonner in 11,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und wird fast 180 km/h schnell. Der Verbrauch soll bei sechs Litern liegen.

Kann sich sehen lassen: Der Innenraum des Lada Vesta

Der Vesta wird in Deutschland in zwei Ausstattungsvarianten angeboten. Zusätzlich zur Basis, die bereits Leichtmetallfelgen, Audioanlage und Metallic-Lackierung bietet, wird Lada noch die Version Luxus für 13.500 Euro anbieten. Diese kann gegen 760 Euro Aufpreis auch mit Automatikgetriebe bestellt werden. Für alle Modelle gewährt Lada Deutschland eine dreijährige Herstellergarantie. (Mario Hommen/SP-X)

Neue Mercedes A-Klasse – Auch als Limousine

Weniger als eine Studie, mehr als eine Skizze: Mit der Skulptur „Aesthetics A“ hat Mercedes nun einen ersten Ausblick auf die nächste Generation der A-Klasse gegeben. Die Designer haben eine schnittige Limousine gestaltet, die die dynamische Formensprache der aktuellen Generation aufnimmt und weiterführt. Der Stil wirkt puristischer als zuletzt, auch weil Sicken und rein dekorative Linien weitgehend zu fehlen scheinen…

Fiat Tipo – Sonderpreis bis zum Monatsende

Zu Aktionspreisen ab 12.000 Euro ist bis Ende Januar die Fiat Tipo Limousine zu haben. Für den Fünftürer werden 1.000 Euro mehr fällig, den Kombi gibt es ab 14.000 Euro. Der Kundenvorteil gegenüber dem Listenpreis beträgt 2.260 Euro. Wer den Kauf der Kompaktmodelle über die Hersteller-Bank finanziert, erhält noch einmal 1.000 Euro Nachlass. Alle Tipo-Varianten sind unter anderem mit Klimaanlage…

Skoda Octavia RS – Mehr PS zum kleinen Preis

Zu Preisen ab 30.900 Euro ist ab sofort der Skoda Octavia RS bestellbar. Die frisch geliftete Sportvariante von Limousine und Kombi (700 Euro Aufpreis) ist wahlweise mit einem 135 kW/184 PS starken 2,0-Liter-Diesel oder einem gleich großen Benziner mit 169 kW/230 PS erhältlich. Bei der Kraftübertragung besteht die Wahl zwischen einer manuellen Sechsgang-Handschaltung und einem Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen. Letztere…

Lexus LS – Langer Lulatsch

Dass er Audi A8, 7er BMW oder Mercedes S-Klasse ernsthaft den Rang abläuft, ist auch weiterhin nicht zu erwarten. Doch mit dem neuen LS hat Lexus eine nochmals geräumigere und – abgesehen von dem überdimensionalen Kühlergrill – auch elegantere Oberklasse-Alternative als bisher im Angebot. Das neue Flaggschiff der Toyota-Tochter debütiert auf der Messe in Detroit und soll im Herbst i…

Nissan V-Motion 2.0 Concept – Illuminierte Vision

V-Motion 2.0 Concept heißt eine neue Nissan-Studie, die auf der Detroit Auto Show (bis. 22. Januar) Weltpremiere feiert. Die futuristisch angehauchte Nissan-Vision soll einen Ausblick auf die zukünftige Designsprache der Marke geben. Überdies ist der V-Motion vollvernetzt und zudem in der Lage, autonom zu fahren. Die sich elegant über gut 4,90 Meter erstreckende Limousine mit coupéartigem Dachverlauf fällt durch große…

Bentley Continental Supersports – Die Wuchtbrumme

Bei Bentley ist man sich für Superlative nie zu schade. Jüngster Streich ist der Continental Supersports, bei dem es sich nach Aussage der Briten um den bislang sprintstärksten Bentley überhaupt handeln soll. Im Frühjahr 2017 ist die neue Topversion verfügbar. In Deutschland dürfte das Kraftpaket mindestens 250.000 Euro kosten. Verantwortlich für die bessere Performance ist ein in der Leistung deutlic…

Franzose mit Chic und Charme – Der Renault Talisman im Test

Ob der neue Talisman den Franzosen Glück bringt? Gut, der musste jetzt einfach sein. Talisman. Okay - es soll nicht um die Namenswahl gehen, es soll um das Auto dahinter gehen. Und auch da haben die Franzosen keinen leichten Stand. Zumindest in Deutschland. Business-Limousinen und Kombis, da kauft der Deutsche an sich ja lieber konservativ. Und konservativ sind die Franzose…

Volvo S60 Polestar – Auf die harte Tour

BMW tat es und Mercedes auch: Die Übernahme ehemaliger Haustuner ins Unternehmen ist zumindest bei sogenannten Premium-Anbietern Usus geworden, und so fliegen M oder AMG inzwischen unter dem Markensegel. Da wollte Volvo nicht zurückstehen und hat nach langjähriger Zusammenarbeit zunächst im Motorsport und dann beim tunen von Serienmodellen im vergangenen Jahr Polestar übernommen. Erste Frucht der neuen Art von Zusammenarbei…

Mercedes E-Klasse 220 d – Ganz ohne Hut und Zigarre

Sehen Sie ihn auch noch vor sich? Den typischen Mercedes-Fahrer früherer Zeiten, gerne in einer E-Klasse oder einem der Vorgänger-Modelle? Mit Hut, Zigarre, offensichtlich viel Zeit und dieser schon an Arroganz grenzenden Ruhe? Ja, den Typus gab es mal, aber diese Zeiten sind schon längst vorbei. Eine C-Klasse fährt sich heute schon ein bisschen wie ein Sportwagen und die massig…

BMW G30: Nummer fünf lebt!

Wieder einmal ist das Internet schuld. Oder so. Ein Leak vorab beschert der schreibenden und bloggenden Zunft Überstunden. BMW hat, nachdem das Bildmaterial durchgesickert ist, die Informationen zur neuen Fünfer-Generation offiziell freigegeben.

Ein wenig ungelenk wirkt der gesamte Präsentationsablauf schon. Denn die Weltpremiere des Fünfers hat BMW „eigentlich“ für die Detroit-Autoshow geplant. Im Januar 2017. Die Markteinführung des Fünfer ist erst im Februar 2017 und Ende November 2016 dürfen die ersten Journalisten den neuen Fünfer bereits fahren. mein-auto-blog wird auch vor Ort sein und dann von der Fahrdynamik des Fünfers berichten.

Nummer 5 lebt

Weltpremiere des Fünfers (G30) von BMW

p90237786-the-new-bmw-5-series-sedan-10-2016-600px

Er soll nicht viel weniger als „die Business-Limousine“ sein. Die siebte Generation des Fünfer BMW. Cool, vernetzt, hipp, stylish wie ein iPhone und dabei noch immer die Benchmark im Segment der oberen Business-Limousinen. Vernetzung und Cloud-Intelligenz stehen vorne an, aber die Basis des guten Automobilbaus darf man dabei nicht vergessen. Und so hat BMW bei der Entwicklung von Nummer Fünf viel Wert auf Aerodynamik gelegt und auf die Domäne der Münchner, auf das Fahrwerk. Aufwendig und leicht, doppelte Querlenker vorne, eine Fünflenkerachse hinten. Das ganze vor allem aus Aluminium gefertigt. Dazu gesellen sich eine ausgewogene Gewichtsbalance und eine erneut verwindungssteifere Karosse. Die Grundzutaten für Fahrspaß, Fahrdynamik und damit die Essenz des emotionalen „Fahrens“. Freude am fahren? Freude an der Digitalisierung!

bmw-540i-g30-m-sport-fotoshowbig-b89d32a-980560 bmw-540i-g30-m-sport-limousine-fotoshowbig-1595f02d-980574 bmw-540i-g30-m-sport-limousine-fotoshowbig-d6fa8f6-980569

Mehr Assistenzsysteme und der Schritt in die digitale Zukunft

Ausweich-Assistenten, Spurwechsel-Assistenten, Querverkehr-Assistenten und und und – das Paket an Assistenzsystem wurde massiv ausgebaut. Die Münchner wollen mit dem neuen Fünfer die intelligente Speerspitze unter den Konkurrenten der Mercedes-Benz E-Klasse und Audi A6 sein. Dazu kommt dann auch das aus dem Siebener bekannte Remote-Parkingsystem und die vollständige Integration des BMW Connected Systems. Das der Fünfer Schilder lesen kann, den Fahrer vor der Mißachtung von Vorfahrtszeichen warnt und auch bei Einbahnstraßen warnt, ist nur ein Teil der Assistenzsystem-Offensive. Dabei kann man den Fünfer, wie den Siebener, nun auch mit Gesten durch das Multimediasystem steuern und natürlich versteht das Sprachsteuerungsystem nun auch ganze Sätze.

p90237784-the-new-bmw-5-series-sedan-10-2016-600px

100 Kilo leichter und ein cW-Rekordwert

Eine Mischbauweise aus Stahl und Aluminium führt zu einem Gewichtsverlust, ganz ohne Carbon-Core wie beim Siebener. Die clevere Verwendung der klassischen Baustoffe soll zu einer Gewichtsreduktion von rund 100 Kilo führen. Um Effizienz zu steigern ist die Diät nur eine Maßnahme, ein guter cW-Wert eine weitere. Mit einem cW von 0.22 für den 520d als „Efficient Dynamics Edition“ liegt der Fünfer auf einem Niveau mit dem bisherigen Spitzenreiter, dem Mercedes-Benz CLA.

Ab 45.200 €

Der Einstiegspreis liegt bei 45.200 € für den 520d. Der 540i mit Sechszylinder startet bei 57.700 €

190 bis 340 PS zum Start im Februar

Turbinenartig drehende Sechszylinder, sie sind die Essenz der Marke und werden auch im neuen Fünfer wieder vorhanden sein. Eine viel wichtigere Rolle übernehmen jedoch die neuen Vierzylindermotoren. So hat der BMW 530i den 252 PS starken Zweiliter an Board. Und erst der 540i kommt mit einem 340 PS starken Reihensechser. Die Hauptrolle übernehmen aber noch immer die Dieseltriebwerke, auch wenn BMW ankündigt, den Fünfer ab März (kurz nach Marktstart) mit einem Plug-in Hybriden anzubieten.

Bei der Leistungs-Euphorie sollte man nicht vergessen zu erwähnen: Der Verbrauch sinkt im Schnitt zwischen 10 und 12%.

Technische Daten der Vier-, Sechs-, und Achtzylinder zum Marktstart 2017

BMW 530i • Motor: Vierzylinder-Benziner • Hubraum: 1998 ccm • Leistung: 185 kW (252 PS)bei 5200 bis 6500 U/min • max. Drehmoment: 350 Nm bei 1450 bis 4800 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 6,2 s (6,0 s mit xDrive) • Verbrauch: 5,4 l/100 km (5,7 l/100 km mit xDrive).

BMW 540i • Motor: Sechszylinder-Benziner • Hubraum: 2998 ccm • Leistung: 250 kW (340 PS) bei 5500 bis 6500 U/min • max. Drehmoment: 450 Nm bei 1380 bis 5200 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 5,1 s (4,8 s mit xDrive) • Verbrauch: 6,5 l/100 km (6,7 l/100 km mit xDrive).

BMW 520d • Motor: Vierzylinder-Diesel • Hubraum: 1995 ccm • Leistung: 140 kW (190 PS) bei 4000 U/min • max. Drehmoment: 400 Nm bei 1750 bis 2500 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 7,7 s (7,6 s mit xDrive und Achtgang-Steptronic) • Verbrauch: 4,1 l/100 km (4,2 l/100 km mit xDrive und Achtgang-Steptronic).

BMW 530d • Motor: Sechszylinder-Diesel • Hubraum: 2993 ccm • Leistung: 195 kW (265 PS)bei 4000 U/min • max. Drehmoment: 620 Nm bei 2000 bis 2500 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 5,7 s (5,4 s mit xDrive) • Verbrauch: 4,5 l/100 km (4,7 l/100 km mit xDrive).

Ab März 2017:

PHEV: BMW 530e iPerformance • Vierzylinder-Benziner plus Elektromotor • Hubraum: 1998 ccm • Systemleistung: 185 kW (252 PS) von 4460 bis 6500 U/min • max. Gesamtdrehmoment: 420 Nm von 1450 bis 4000 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 6,2 s • elektrische Reichweite: 45 km • Verbrauch: 2,0 l/100 km.

BMW 520d Efficient Dynamics Edition • Motor: Vierzylinder-Diesel • Hubraum: 1995 ccm • Leistung: 140 kW (190 PS) bei 4000 U/min • max. Drehmoment: 400 Nm ab 1750 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 7,5 s • Verbrauch: 3,9 l/100 km.

BMW M550i xDrive • Motor: Achtzylinder-Benziner • Hubraum: 4395 ccm • Leistung: 340 kW(462 PS) bei 5500 U/min • max. Drehmoment: 650 Nm ab 1800 U/min • Beschleunigung: 0-100 km/h in 4,0 s • Verbrauch: 8,9 l/100 km.

 

 

Test: Jaguar XF 35t AWD

Der Landlord hat es eilig

Jaguar XF 35t - Britische Alternative?

Test des Jaguar XF mit Kompressor V6-Triebwerk

Schreibt man über einen Testwagen aus England, dann müssen schnell die konstruierten Argumente und Brücken zu den deutschen Mitbewerbern herhalten. Dabei hat ein Jaguar eine gänzlich andere Zielgruppe. Einen Jaguar fährt man, weil man mit seiner Fahrzeugwahl auffallen will. Mangelnde Zuverlässigkeit, historisch belegt, oder ein…

Varsovia Concept – Der Protz-Pole

Die Bilder des Prototypen hinterlassen einen noch recht improvisierten Eindruck. Dennoch will das in Warschau beheimatete Unternehmen Varsovia Motor schon 2018 ein recht außergewöhnliches Luxusauto für besonders zahlungskräftige Kunden auf die Straße bringen. Optisch würde der Varsovia auf jeden Fall für Aufsehen sorgen. Trotz der klassisch-eleganten Limousinenform setzen unter anderem schmale Lichtschlitze oder das Kacheldesign in der Front einige rech…

BMW M5 Competition Edition – Streng limitiert

Mit einer Leistungssteigerung von 560 auf 600 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Nm steht er nicht gerade schlecht im Futter: Die Rede ist von keinem geringeren als dem BMW M5 Competition Edition. Der auf 200 Exemplare limitierte Business-Renner zählt zu den leistungsstärksten BMW aller Zeiten und will mit seiner individualisierten Optik, dem Competition Paket und viel Sonderausstattung noch einmal die Werbetrommel rühren. Read more

Fiat Tipo – Mit fünf Türen zum Glück?

Bislang kennt man den Fiat Tipo in unseren Gefilden eigentlich nur von Fotos, da die Gattung der  Stufenheck-Limousinen in Nordeuropa fast vom Aussterben bedroht ist. Deshalb legen die Italiener nun den Fiat Tipo mit fünf Türen und Steilheck nach, der das Angebot mit drei Ausstattungslinien erweitern soll. Der Kompakte fährt mit Motoren im Leistungsbereich von 95 bis 120 PS vor und zielt auf preisbewusste Kunden ab. Read more

Audi A4 2.0 TDI – Der Reiz der kühlen Perfektion

Obwohl der neue Audi A4 gerade mal ein halbes Jahr auf dem Markt ist, gibt es für seinen Fahrer kein „Daumen hoch“, folgt kaum mal ein Kopf der eleganten Silhouette der Limousine. Der Grund ist einigermaßen klar: Audi verändert das Design seiner Mittelklasse stets sehr behutsam, zumindest sieht dies auf den ersten Blick so aus. Nur wer genauer hinschaut, oder gleich das Vorgänger-Modell daneben stellt, wird optische Veränderungen bemerken, etwa die dank einiger Zentimeter Längenwachstums gestreckter wirkende Seitenlinie, den nochmals markanteren Kühlergrill oder das nicht mehr ganz so bieder wirkende Heck.

Und das Heck wirkt nicht mehr ganz so bieder
Und das Heck wirkt nicht mehr ganz so bieder

Trotzdem bleibt der Audi A4 so etwas wie der maßgeschneiderte dunkelblaue Business-Maßanzug der Mittelklasse – und unterscheidet sich hier von seinen beiden Hauptkonkurrenten: Der BMW 3er trägt im Vergleich dazu eine enger geschnittene, sportliche Kombination, während die C-Klasse von Mercedes eher auf den modischen Trend setzt und dabei auch eine gewisse Exaltiertheit nicht scheut.

Die optische Zurückhaltung des Audi findet ihre Entsprechung in der kühl-eleganten Gestaltung des Innenraums. Was die Qualität angeht, sind die Ingolstädter hier immer noch Spitze. Kein Schalter, kein Knopf, kein Material, dass man nicht gerne anfassen würde. Die Bedienung ist nahezu perfekt, lediglich das sogenannte „volldigitale Kombiinstrument“ überwältigt in der Grundkonfiguration mit einem Overkill an Zusatzinformationen. Aber obwohl es kaum etwas zu meckern gibt, macht der A4 in seiner kühlen Perfektion zunächst auch kaum an. Erst nach vielen Kilometern lernt man ein Fahrzeug zu schätzen, dass sich nie aufdrängt, den Fahrer nie belästigt, sondern nichts weniger als einen tollen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt.

Der Kühlergrill ist in der neuen Version markanter geworden
Der Kühlergrill ist in der neuen Version markanter geworden

Zu diesem Eindruck passt auch die gewählte Motorisierung. Der 2,0-Liter-Diesel mit 190 PS passt genau zum optischen Auftritt des Fahrzeugs. Weniger wäre zu wenig, mehr wäre überflüssig. Der nach dem Start kurz etwas rau laufende Selbstzünder ist ausreichend sparsam und die Fahrleistungen sind mehr als ordentlich. In 7,7 Sekunden auf Tempo 100, 240 km/h Spitze – wie viel mehr sollte man noch benötigen? Lediglich beim Anfahren zeigt der Diesel eine leichte Schwäche. Zunächst tut sich wenig, ab ca. 1.600 Umdrehungen macht sich der Turbolader nachhaltig bemerkbar. Wer sich statt des serienmäßigen, angenehm per Hand zu schaltenden Sechsgang-Getriebes für die DSG-Automatik entscheidet, kann diese Schwäche kompensieren. Die meisten Geschäftskunden werden dies ohnehin tun.

Nur wer genauer hinschaut, oder gleich das Vorgänger-Modell daneben stellt, wird optische Veränderungen bemerken, etwa die dank einiger Zentimeter Längenwachstums gestreckter wirkende Seitenlinie
Nur wer genauer hinschaut, oder gleich das Vorgänger-Modell daneben stellt, wird optische Veränderungen bemerken, etwa die dank einiger Zentimeter Längenwachstums gestreckter wirkende Seitenlinie

Und für solche Fahrer ist der A4 ja auch gemacht, auch wenn die Kombi-Version Avant nochmals deutlich beliebter ist. Aber die Limousine wirkt eleganter und ist nach hinten natürlich dank des abgeschlossenen Kofferraumabteils leiser. Mit dem Ladevolumen des Avant kann sie – logisch – nicht konkurrieren, aber 480 Liter Kofferraum, durch Umlegen der Rücksitzlehnen auf bis zu 965 Liter erweiterbar, reichen für die meisten Aufgaben des Tages – wenn es denn nicht gerade ein Großeinkauf im Baumarkt sein soll.

Natürlich lässt sich ein Premium-Hersteller wie Audi seine vorzügliche Arbeit auch vorzüglich bezahlen. 39.850 Euro weist die aktuelle Preisliste für den A4 mit diesem Motor in der Version „Sport“ aus, die unter anderem mit größeren Rädern punktet. Das hört sich zunächst mal gar nicht so viel an, aber die dankenswerterweise von Audi beigelegte Konfigurationsliste weist mit allen Extras am Ende einen Fahrzeugpreis von rund 57.000 Euro aus.

Dass man diverse Assistenzsysteme, ein Navi, LED-Matrix-Licht oder den Metallic-Lack extra bezahlen muss, daran haben wir uns bei allen Herstellern gewöhnt. Die Ingolstädter lassen sich jedoch Dinge bezahlen, bei denen man unwillkürlich schlucken muss: 80 Euro für einen Anfahrassistenten, 300 Euro für den Tempomaten, 125 Euro für einen Licht- und Regensensor oder 380 Euro für eine umklappbare Rücksitzlehne. Und dass man die Kopfstützen vorne variabel verstellen kann, selbst dies lässt sich Audi mit 125 Euro vergüten.

Die optische Zurückhaltung des Audi findet ihre Entsprechung in der kühl-eleganten Gestaltung des Innenraums. Was die Qualität angeht, sind die Ingolstädter hier immer noch Spitze
Die optische Zurückhaltung des Audi findet ihre Entsprechung in der kühl-eleganten Gestaltung des Innenraums. Was die Qualität angeht, sind die Ingolstädter hier immer noch Spitze

Was soll´s. Die Dienstwagenfahrer werden ihr Budget ausnutzen und viele Kreuzchen in der Optionsliste machen. Das macht den A4 wie jeden Audi teuer, spült aber viel einfach verdientes Geld in die Kassen. Und Geld kann der Mutterkonzern ja im Moment sehr gut gebrauchen. (Peter Eck/SP-X)

Fiat Tipo – Fünftürer unter 15.000 Euro

Nach der Limousine kommt nun der Fiat Tipo mit fünf Türen und großer Heckklappe auf den Markt, ebenfalls zum Kampfpreis: Es gibt ihn mit dem 70 kW/95 PS starken Benziner ab 14.990 Euro. Serienmäßig sind dann unter anderem Klimaanlage, Radio (MP3, USB), Zentralverriegelung mit Fernbedienung und sechs Airbags.

Das Design der des Tipo Schräghecks ist zurückhaltend, aber nicht beliebig, der Innenraum wirkt einfach, aber solide. Der Kofferraum fasst 440 Liter und lässt sich durch Umklappen der im Verhältnis 60:40 teilbaren Rücksitzbank erweitern. Zur Wahl stehen zwei Benzinmotoren und zwei Turbodiesel, jeweils in Varianten mit 70 kW/95 PS und 88 kW/120 PS. Die Preise des kleinen Diesel starten bei 16.990 Euro.

Optional sind Extras wie Ledersitze, Navigationssystem, adaptiver Tempomat oder City-Notbremsassistent erhältlich. Die Tipo Limousine ist ab 13.990 Euro zu haben, der Kombi, der im September auf den Markt kommt, dürfte knapp unter 16.000 Euro liegen.

Volvo S60 und V60 Polestar – Schnelle Schweden

Polestar ist eigentlich als Haus- und Hoftuner von Volvo bekannt. Seit der schwedische Hersteller den Veredler aber schluckte, nimmt Polestar die Rolle der Quattro-GmbH oder von AMG ein und ist für die besonders sportlichen Modelle abgestellt. Zudem ist Polestar für das Rennteam von Volvo verantwortlich und will die Rennsporterfahrung nun in die Topmodelle von Volvo S60 und V60 einfließen lassen. Dank Allrad sind diese sogar das ganze Jahr über einsetzbar. Read more

News: Mercedes-AMG E 43 4Matic – Mit 401 PS die vorläufige Spitze

Erst zeigten uns die Stuttgarter den Innenraum des neuen Business-Modells, dann wurden Exterieur-Fotos präsentiert, kürzlich folgte die Premiere der neuen E-Klasse: Sukzessive gab man mehr bekannt. Umso mehr verwundert es, dass das Topmodell der Baureihe nicht allzu lange auf sich warten ließ und nun in Form des Mercedes-AMG E 43 4Matic vorgestellt wird. Zumindest vorerst, denn wir alles wissen, dass sich die Stuttgarter nicht mit 401 PS zufrieden geben – vor allem angesichts der erfolgreichen Konkurrenz vom Schlage eines BMW M5 oder Audi RS6. Jetzt aber beleuchten wir das vorläufige Topmodell. Read more

News: Rolls Royce Black Badge – England sieht schwarz

Tuning ab Werk? Bei Rolls Royce? Das klingt unverschämt, verrückt, fast schon nach Blasphemie. Deshalb ist es auch gar nicht so wild, wie alles auf den ersten Blick aussieht. Der Rolls Royce Ghost, seines Zeichens die „kleine“ Luxuslimousine der Briten und der Wraith, das auf der Limousine aufbauende Coupé, erfahren ein Performance-Programm, das den Charakter der beiden verändern soll. Wohin geht die Reise? Pimp my Ride oder In-House-Optimierung?

Rolls-Royce-Wraight-Ghost-Genf-2016-Performance-Mein-Auto-Blog (2)

Was haben wir nicht schon alles gesehen: Rapper lassen sich die britischen Nobel-Karossen in den schlimmsten Regenbogenfarben lackieren, verschandeln nicht nur die Optik mit Kutschen-artig großen Chrom-Felgen in 30 Zoll und verbauen die wildesten Schlangenleder- oder Kroko-Interieurs, die man sich nur vorstellen kann. Das will Rolls Royce natürlich nicht – ganz im Gegenteil – und hüllt seine beiden Derivate ausschließlich in eine einzige Farbe: Frei nach Henry Ford kann der Kunde jede Farbe wählen, solange es Schwarz ist. Die Lackierung zieht sich nicht nur über die gesamte Karosserie, sondern schmückt auch den Kühler und die legendäre Kühlerfigur, die „Spirit of Extasy“. Dabei betonen die Briten, dass der verwendete Farbton das tiefste und dunkelstes Schwarz sei, das man für ein Serienauto bekommen könne.

Innen muss man sich allerdings doch fragen, was mit der vornehmen Zurückhaltung der Briten geschehen ist. Man kann – natürlich – jeden Quadratmillimeter mit perfektem Leder beziehen lassen. Aber die gezeigten Farbkombinationen lassen die Frage aufkommen, ob nicht vielleicht doch ein Sprechgesangskünstler in die Design-Abteilung gewechselt ist. Die Kombination von grellem Blau mit einem Anthrazit oder eine Art Himbeer-Violett wollen nicht recht zum vornehmen Anspruch passen.

Rolls-Royce-Wraight-Ghost-Genf-2016-Performance-Mein-Auto-Blog (5)

Ähnlich klingt das Vorhaben, wenn die Briten über die Optimierungen des V12-Biturbo-Motors sprechen. Bei der Limousine wuchs die Leistung auf 612 PS und 840 Nm, während das Coupé bei seinen 632 Pferdestärken bleibt. Der Zweitürer legte beim Drehmoment zu und bietet nun ebenso 840 Nm, anstatt der bisherigen 770. So weit so gut, doch dabei belässt es Rolls Royce nicht. So wollen die Entwickler auch die Gasannahme verändert haben, sodass nur noch ein leichter Druck auf das rechte Pedal reicht, um die Drehzahlleiter bis zum Ende zu erklimmen. Da bleibt nur zu hoffen, dass das britische Understatement erhalten bleibt und die schweren Fahrzeuge nicht zu zappeligen Fußballer-Autos mutieren.

News: Volvo XC90 Excellence – Das SUV als Chauffeurslimousine

Die viersitzige Luxusversion des Volvo XC90 ist ab sofort zum Preis von 123.150 Euro bestellbar. Die Top-Ausführung des SUV namens „Excellence“ verfügt anstelle einer durchgehenden Rückbank im Fond über zwei Einzelsitze mit Massage- und Kühlfunktion sowie ausklappbarer Fußbank. Zwischen den beiden Plätzen findet sich ein beleuchtetes Kühlfach, für Unterhaltung der Passagiere sorgen zwei Tablet-PCs in den Kopfstützen.

Der Aufpreis gegenüber dem Standardmodell mit diesem Antrieb beträgt knapp 43.000 Euro
Der Aufpreis gegenüber dem Standardmodell mit diesem Antrieb beträgt knapp 43.000 Euro

Darüber hinaus ist das neue Flaggschiff der Marke nahezu voll ausgestattet: Zum Umfang zählen unter anderem eine Vierzonen-Klimaautomatik und ein 1.400-Watt-Soundsystem. Das Excellence-Modell gibt es ausschließlich mit Plug-in-Hybridantrieb; die 300 kW/407 PS starke Kombination aus Vierzylinderbenziner und Elektromotor ist die stärkste Motorisierung im XC90-Programm. Der Aufpreis gegenüber dem Standardmodell mit diesem Antrieb beträgt knapp 43.000 Euro.