Live vor Ort: Das Auto der Zukunft

Mobilität verändert die Welt. Auch München. Doch Mobilität von morgen muss anders sein, als wir sie heute kennen. Nachhaltig, angepasst an unser urbanes Leben und intelligent vernetzt. Die neue Mobilität wird München für immer verändern. Höchste Zeit in die breite Diskussion zu gehen, und Perspektiven zu zeigen.“

Podiums-Diskussion in den Stachus-Passagen in München

Am 24.03.2016 diskutieren in der Stachus-Passage Experten und Journalisten über die Themen der „Mobilität von Morgen“.

Neben einer spannenden Ausstellung zur Mobilität der Zukunft, wird dieser Donnerstag in den Stachus-Passagen von drei spannenden Diskussion bestimmt.

Zeitplan:

  • 14:00-15:00h Mobilität für den Stadtmenschen von morgen
    • (Ein neues Verständnis von Mobilität, Digitalisierung und Urbanisierung)
  • 15:30-16:30h Das Auto der Zukunft in der Stadt der Zukunft
    • (Autonomes Fahren und die Auswirkungen auf Mensch und Stadt)
  • 17:00-18:00h Arbeitswelten 2025
    • (Arbeiten in der Zukunft, Generation Y, Frauen in technischen Berufen)

mein-auto-blog wird teile der Diskussion Live auf Facebook streamen und im Nachgang ein Video zur gesamten Veranstaltung online stellen. Und als Diskussions-Teilnehmer werde ich um 15:30 an der Diskussion „Das Auto der Zukunft in der Stadt der Zukunft“ teilnehmen.

Wir laden Euch als Leser ein: Kommt vorbei oder diskutiert mit uns via Facebook / Twitter über die Themen der „Mobilität der Zukunft“. 

So kommt ihr zu den Stachus-Passagen und zur Podiums-Diskussion:

münchen mobilität 2025

News: Subaru Levorg unter 30.000 Euro

Mit einem Basispreis von 28.900 Euro ist nun der Subaru Levorg zu haben. Der Mittelklasse-Kombi wird von einem 125 kW/170 PS starken 1,6-Liter-Boxermotor mit Turbolader angetrieben. Allradtechnik ist genauso Serie wie ein stufenloses Automatikgetriebe. Zur weiteren Ausstattung zählen LED-Licht, Rückfahrkamera und schlüsselloses Schließsystem.

News: Diesel in den USA – Das zweite Scheitern

Eigentlich müssten die USA ein Dieselland sein. Lange Distanzen, dünne Tankstellennetze, gleichmäßige Geschwindigkeiten – die Staaten wären prädestiniert für den Selbstzünder. Das dachte man Anfang der 70er-Jahre auch bei General Motors.

Im Zeichen der Ölkrise hatte der Konzern Probleme, seine großen und durstigen Limousinen zu verkaufen. Weil die Kundschaft trotz der Benzinkrise nicht von großvolumigen Motoren lassen wollte, musste halt der Kraftstoff geändert werden. Tochter Oldsmobile erhielt daher den Auftrag zur Entwicklung eines V8-Dieselmotors. Die Technik war für die Entwickler komplettes Neuland, hinzu kam großer Zeitdruck. Trotzdem konnte 1977 der fertige Serienmotor vorgestellt worden, bereit für den Einsatz in zahlreichen Konzernfabrikaten von Cadillac bis Buick.

Der 5,7 Liter große Achtzylinder war auch durchaus durchzugsstark und dabei sparsam. Allerdings technisch nicht ganz ausgereift: Für die Befestigung des Zylinderkopfes beispielsweise waren zu wenige Schrauben vorgesehen, so dass viele Motoren nach wenigen tausend Kilometern unter starkem Qualmen den Geist aufgaben. Zunächst fiel das nicht auf, innerhalb kürzester Zeit kletterte der Absatz von Diesel-Pkw 1981 auf mehr als eine halbe Million Pkw, was damals einem Marktanteil von fast fünf Prozent entsprach. Doch dann sanken die Benzinpreise wieder und die Tankstellen bekamen das Qualitätsproblem beim häufig verunreinigten Dieselkraftstoff nicht in den Griff.

Mittlerweile wurde zudem auch Oldsmobile von Klagen wegen Motorschäden überrollt. Diesel wurden innerhalb kürzester Zeit fast unverkäuflich, auch wenn die zwischenzeitlich aufgelegten V6-Modelle ihre Kinderkrankheiten abgelegt hatten. 1985 wurde die Selbstzünder-Produktion komplett eingestellt. Viele V8-Diesel wurden in den Folgejahren zu benzinbetriebenen Rennmotoren umgebaut, wo sie mit ihren massiven und stabilen Motorblöcken gute Arbeit leisteten. Die wenigen verbliebenen Exemplare sind heute begehrte Sammlerstücke.

Die Erinnerung an das Desaster hat dem Diesel den US-Markt lange verschlossen. Die heimische Industrie jedenfalls verzichtete fortan in der Regel auf Selbstzünder und konzentrierte sich auf Elektro- und Hybridautos. Das sahen die deutschen Marken als Chance – und begaben sich Anfang des Jahrtausends mit ihren „Clean Diesel“-Modellen verstärkt auf die Jagd nach Marktanteilen. Und das trotz weitgehend niedriger Benzinpreise auch nicht ganz erfolglos. Knapp knapp drei Prozent Marktanteil erreichte der Diesel zuletzt laut dem Branchenverband VDA in den USA. 94 Prozent der Autos kommen von deutschen Marken.

Im Vergleich mit Europa sind die USA aber weiterhin ein Diesel-Entwicklungsland. In Deutschland liegt der Diesel-Anteil bei 48 Prozent, in Westeuropa insgesamt bei 53 Prozent. Die wohl erneut anstehende Diesel-Krise auf dem US-Markt dürften die deutschen Hersteller wegstecken. Sollte auch in Europa der Absatz einbrechen, sieht das jedoch anders aus. Denn hier ist der Diesel nicht nur Absatzbringer, sondern muss in besonderem Maße auch zur CO2-Reduzierung beitragen. Allein mit Benzinern werden die deutschen Hersteller die Emissionsziele nicht erreichen.

Pressepräsentation Mercedes-Benz CLA 250 Shooting Brake: Schöner Rücken

Jetzt wissen wir, warum die A-Klasse A-Klasse heißt – weil sich um den Buchstaben A mittlerweile eine ganze Klasse von Modellen gruppiert. Jetzt kommt der Shooting Brake als gestreckte Erscheinung des viertürigen Coupés CLA dazu. Um die Klasse zu komplettieren, fehlen nun noch ein Cabrio und ein Kombi. Ob der Kombi kommt, ist sehr fraglich. Der passt so gar nicht in diese Klasse von jungen Spaßautos, bei denen Nützliches Gefahr läuft, alt auszusehen.

Funktion ist eben doch nicht alles beim Autodesign. Manchmal darf es auch nur gut aussehen. Diesem Prinzip folgen die CLS und erst recht die verlängerten Shooting- Brake-Versionen mit dem schönen Rücken. Darunter steckt zwar auch ein großer Laderaum mit immerhin maximal 1354 Litern Inhalt. Ihn deswegen einen Kombi zu nennen, würde vermutlich auch seine Designer als ehrenrührig empfinden. Der Nutzen wird zum willkommenen Nebeneffekt, ebenso wie die vier Zentimeter größere Kopffreiheit im Fond, die der Shooting Brake – glücklicherweise – dem viertürigen CLS-Coupé voraushat.

Wie bei der Silhouette gilt auch bei den Seitenfenster: Wer schön sein will, muss leiden können. Die hohe Schulterlinie und das abfallende Dach lassen wenig Fläche für Fenster. So entsteht eine schnelle, elegante Fenstergraphik, die allerdings die Sicht nach hinten deutlich einschränkt, was den Absatz bei Rückfahrkameras (374,85 Euro) und Aktiven Park-Assistenten (803,25 Euro) fördern dürfte.

Auch der Shooting Brake ist aber eine A-Klasse – ein handliches, eher straff abgestimmtes Fahrzeug der Kompaktklasse, auch wenn er es mit seinem Heckausleger auf klassenuntypische 4,63 Meter Gesamtlänge bringt. Wer vorn sitzt, hat dasselbe gelungene Armaturenarrangement vor Augen wie in dem Ur-Modell: Zwei Tubeninstrumente mit Display dazwischen, ein großer aufgesetzter Bildschirm in der Mitte, vier große runde Ausströmer und die Lüftungsregelung unterhalb des Bildschirms. Das wirkt sportlich-dynamisch. Nur bei den tief in den Tuben liegenden Zeigerinstrumenten verschwinden tagsüber die grauen Zahlen im Schatten. Hinterleuchtung wäre besser.

Beim Schooting Brake beginnt die Motorenauswahl ganz sanft mit dem CLA 180 von 90 kW / 122 PS mit Sechs-Gang-Handschaltung zum Einsteigerpreis von 29 809,50 Euro. Die Benziner-Palette endet beim CLA 250 Sport 4Matic mit 155 kW / 211 PS und dem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT für 45 577 Euro. Wem das nicht reicht, der kann zum CLA 45 AMG 4Matic mit 265 kW / 360 PS für 57 269 Euro greifen und hätte damit den zurzeit stärksten Serien-Vierzylinder unter der Haube. Bei den Diesel reicht das Spektrum vom CLA 200 GDI mit 100 kW / 136 PS für 34 540 Euro bis zum 220 CDI 4Matic mit 130 kW / 177 PS für 41 275 Euro. Individualisieren lassen sich die Varianten über das Urban-Paket, die Sport-Modelle oder die AMG-Line.

Wir fuhren jetzt den 220 CDI 4Matic mit der Automatic, Wir empfanden ihn mit seinen 177 PS und dem Spurtvermögen von 8,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h als agil, fühlten uns durch den Motor aber immer wieder an sein Brennverfahren erinnert und trösteten uns deswegen mit dem Normverbrauch von rund fünf Litern. Zum Charakter des Shooting Brake passt ein Benzinmotor besser, fanden wir nach unseren Erfahrungen an Bord des CLA 250 Sport 4Matic. Da packt die Kraft so elegant zu, wie es zur schönen Erscheinung passt. Dieses Paket mit 211 PS, Automatik und Sportfahrwerk verschafft dem Shooting Brake genau den Charakter, den sein Äußeres verspricht. Da auch das Innere in Sachen Ambiente, Konnektivität, Komfort- und Sicherheitssystemen gehobenen Ansprüchen genügt, braucht es keine prophetische Gabe, um dem Shooting Brake Erfolg vorherzusagen – vielleicht nicht so sehr in Europa, in jedem Fall aber in China und in den USA, wo der CLA alle Erwartungen übertroffen hat.

 

 

(ampnet/Sm)

News: Smart Fortwo Edition Moscot kratzt an der 30 000er-Marke

Auf 100 Exemplare limitiert ist das neue Smart-Sondermodell Fortwo Cabrio „Edition Moscot“. Das in Kooperation mit dem US-Brillenlabel Moscot entstandene Fahrzeug wird von einem 102 PS starken Brabus-Turbomotor angetrieben und kostet 29 524 Euro. Die Auslieferung soll im Frühsommer beginnen.

Der Smart Fortwo Edition Moscot kombiniert schwarze Bodypanels mit einer Sicherheitszelle in Gelb Matt, die einen mattschwarzen Akzentstreifen besitzt. Auch die Außenspiegel tragen den auffälligen Farbmix aus schwarz glänzend mit gelbem Akzentstreifen. Die Brabus-Monoblock-VII-Leichtmetallräder sind schwarz glänzend lackiert und mit einem gelben Ring am Felgenhorn aufgewertet. Hinzu kommen titanfarbene Frontscheinwerfer, eine Brabus-Frontspoilerlippe und das Moscot-Label in den Spiegeldreiecken.

Der Farbkontrast setzt sich im Innenraum fort. Sitze, Kniepad, Instrumententafel, Türinnenfelder und Türtaschen sind in schwarzem Leder gehalten. Für Akzente sorgen Einsätze aus gelbem Leder an den Sitzflanken sowie dem Kniepad und entsprechende Kontrastziernähte, zum Beispiel am Ledersportlenkrad. Gelbe Ringe befinden sich außerdem an der Schaltknauflinse sowie den Zusatzinstrumenten. An Bord sind ferner exklusive, mit Nubukleder eingefasste Fußmatten.

Das limitierte Modell basiert auf dem Smart Brabus und bringt daher unter anderem das ein Sportfahrwerk mit 10 Millimetern Tieferlegung sowie das automatisierte 5-Gang-Schaltgetriebe mit Kick-down-Funktion und sportlicher Getriebeabstimmung. Das Textilverdeck lässt sich elektrisch vollautomatisch bedienen und besitzt eine Heckscheibe aus Glas.

Die Zusammenarbeit von Smart und Moscot erstreckt sich auch auf zwei exklusive Brillen. Die „Lemtosh Smart“ ist ein Sondermodell der seit über 100 Jahren hergestellten Lemtosh-Brille, die auch von vielen Hollywoodstars getragen wird. Das „Moscot Smart Drive Package”
wiederum bietet drei verschiedene aufsteckbare Gläsern: einen silbernen Clip-Aufsatz mit roten Gläsern für bewölkten Himmel, einen gelben Aufsatz mit polarisierten G-15-Gläsern für sonniges Wetter und einen schwarzen Aufsatz mit gelben kontraststarken Gläsern für die Nacht. Untergebracht sind die Aufsätze in einem aufklappbaren Softcase.

 

 

 

 

 

(ampnet/jri)

Genf 2015: Audi R8 ist in 3,2 Sekunden auf 100

Audi stellt auf dem Autosalon in Genf (3. – 15.3.2015) die zweite Generation seines Supersportwagens R8 vor. Der V10-Motor wird in den beiden Leistungsstufen 540 PS und 610 PS verfügbar sein. Die Topversion beschleunigt in 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 330 km/h. Der R8 ist bis zu 50 Kilogramm leichter als das vorherige Modell. Auf Wunsch liefert Audi einen Laserspot, der die Reichweite des Fernlichts auf 600 Meter verdoppelt, und das dynamische Blinklicht vorn, das am Heck Serie ist. Als Kleinserie will Audi auch den R8 E-Tron anbieten, dessen Vorgänger ein Prototyp blieb. Die Reichweite soll sich mit 450 Kilometern mehr als verdoppelt haben.

 

(ampnet/jri)

News: Bosch prognostiziert mehr als doppelte Reichweite

Bosch will die Leistungsfähigkeit von Hochvoltspeichern für die Elektromobilität mehr als verdoppeln. Dr. Joachim Fetzer, Mitglied des Bereichsvorstands Gasoline Systems mit der Zuständigkeit Elektromobilität bei der Robert Bosch GmbH, sieht für die kommenden Jahren das Potenzial, die Energiedichte heutiger Akkus von circa 115 Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg) auf bis zu 280 Wh/kg zu entwickeln. An der nächsten Generation der Lithiumionen-Batterie forscht Bosch zusammen mit den japanischen Unternehmen GS Yuasa und Mitsubishi Corporation im Joint Venture Lithium Energy and Power.

In der zentralen Entwicklung arbeitet Bosch an Post-Lithiumionen-Batterien. Ein Beispiel dafür ist die Lithium-Schwefel-Technologie. Die verspricht eine höhere Energiedichte und -kapazität. Die Lithium-Schwefel-Batterie wird nach Schätzungen von Bosch frühestens Mitte der nächsten Dekade serienreif sein.

 

 

(ampnet/Sm)

Service: Ablenkung im Auto: Fahren darf nicht zur Nebensache werden

So hilfreich und bequem sie sein mögen – Smartphones, Navigationsgeräte, Bordcomputer und andere moderne Technologien im Auto können auch zu einer Gefahr werden. Dann nämlich, wenn sie den Fahrer zu sehr ablenken. Verkehrssicherheitsexperten sind deshalb von diesen elektronischen Begleitern und ihrem Fortschritt nicht uneingeschränkt begeistert. Inzwischen soll bei wenigstens jedem zehnten Unfall die Ablenkung durch ein solches Informationsgerät die wesentliche Ursache sein. Handy, Navi, Radio oder andere Dinge im Auto können so stark ablenken, dass das Verkehrsgeschehen leicht zur Nebensache wird und der Fahrer nicht mehr so reagieren kann, wie er sollte.

Wer beispielsweise mit 50 km/h unterwegs ist, legt in nur zwei Sekunden knapp 30 Meter zurück. Bei Tempo 130 sind es in dieser Zeitspanne bereits fast 75 Meter. Wie Untersuchungen ergaben, benötigen Autofahrer beispielsweise mindestens vier Sekunden zum Einstellen eines Tempomaten. Sechs Sekunden vergehen wenigstens für Eingaben in den Bordcomputer und die Suche nach dem gewünschten Radiosender kann schon einmal 15 Sekunden und länger dauern. In dieser Zeit hat der Fahrzeuglenker seinen Blick vom Verkehrsgeschehen abgewendet, er ist darauf nicht konzentriert, nicht reaktionsbereit. Da muss der Vorausfahrende nur unerwartet bremsen, schon ist es zu spät. Ein unachtsam die Straße betretendes Kind hat ebenso wenig Aussicht auf eine angemessene Reaktion des Autofahrers, warnt das Goslar Institut für verbrauchtergerechtes Versichern.

Diese Einschränkung der Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit eines Kraftfahrers durch die Informationstechnologie vergleichen Fachleute mit den Auswirkungen von Alkohol am Steuer. So rechnete Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger kürzlich vor, dass Telefonieren im Auto ohne Freisprechanlage genauso gefährlich sei wie Fahren mit 0,8 Promille Alkohol im Blut. Und wer eine SMS schreibt, reagiert demnach genauso langsam wie ein Fahrer mit 1,1 Promille Blutalkoholgehalt.

Auch die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat den aktuellen Forschungsstand zur Ablenkungswirkung von Informations- und Kommunikationssystemen (IKS) analysiert. Fazit: Zur deutlichsten Beeinträchtigung des Fahrverhaltens führt das Lesen und Schreiben von SMS während der Fahrt, gefolgt von der Bedienung des Navigationssystems und des Telefons.

 

 

 

 

 

(ampnet/jri)

Pressepräsentation Mercedes C-Klasse von AMG: Eine Klasse für sich

Namen sind Schall und Rauch. Ihnen hier Rauch nachzusagen, wäre eine üble Unterstellung. Aber vom Schall wird schon die Rede sein – in diesem Fall vom Klang, der V6- und V8-Biturbos so attraktiv wirken lässt – und von Namen; denn an die neuen werden wir uns erst gewöhnen müssen. Am Beispiel der C-Klasse sieht das so aus: Die Modelle, die in Zukunft zwischen der Serie bei Mercedes-Benz und den Hochleistungssportlern von AMG angeboten werden, heißen Mercedes-Benz C 450 AMG, die Top-Modelle aus Affalterbach Mercedes-AMG C 63.

Der Mercedes-AMG C 63 mit Heckantrieb gilt bei den Fans als der schärfste der scharfen. Den bringt das Unternehmen nun gleich in vier Versionen: als „S“ mit einem 4,0-Liter-V8-Biturbomotor von 375 kW / 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmetern (Nm) und als C 63 mit 350 kW / 476 PS und 650 Nm, beide als Limousine und als Kombi (T-Modell).

Für Einsteiger in das Segment und für die, die gern mehr hätten, ohne gleich die sportliche Spitze erklimmen zu wollen, haben Mercedes und AMG nun auch in der C-Klasse das passende Angebot: den C 450 AMG 4Matic. Sein 3,0-Liter-V6-Biturbo entwickelt eine Leistung von 270 kW / 367 PS, sein maximales Drehmoment liegt bei 520 Nm. Mit seinem permanenten Performance-Allradantrieb 4Matic und der vom C 63 übernommenen Fahrwerkstechnologie macht er die Charaktereigenschaften eines AMG-Modells für eine breitere Zielgruppe erlebbar.

Mit rund 40 000 Fahrzeugen ist der 2007 präsentierte C 63 das bislang meistverkaufte AMG-Modell. Der neue C 63, das V8-Topmodell der C-Klasse, knüpft hier nahtlos an. Der neu entwickelte 4,0-Liter-V8-Biturbomotor ist eng mit dem Aggregat verwandt, das im Mercedes-AMG GT für atemberaubenden Vortrieb sorgt. Wozu das schon bei 1750 Umdrehungen pro Minute (U/min), der Allradantrieb und das von AMG sportlich abgestimmte Doppelkupplungsgetriebe AMG-Speedshift-MCT-Siebengang heftigen Betrag leisten. Auch beim Kraftstoffverbrauch braucht sich der neue Supersportler nicht zu verstecken. Im NEFZ begnügt er sich auf 100 Kilometern mit 8,4 Liter (S-Version).

Das Fahrvergnügen in Sachen Querdynamik wird unterstützt durch das AMG-Ride-Control-Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Stoßdämpfern und dem Hinterachs-Sperrdifferenzial. Mit AMG-Dynamic-Select sorgen Fahrprogramme dafür, dass die Fahrdynamik auf ein neues Niveau gehoben wird. Zur Wahl stehen die fünf Programme „Comfort“, „Sport“, „Sport+“, „Race“ (nur beim S-Modell, mit Lauch Control) und „Individual“. Im Programm „Comfort“ bleibt die Motorakustik zurückhaltend – bei der Einstellung „Sport+“ schon eher an einen Renntourenwagen erinnert. Zusätzlich lässt sich der Motorsound in zwei Stufen per Tastendruck individuell regeln. Durch den imposanten Motorsound wird jedem Umstehenden klar, was für ein Fahrzeug sich dort nähert.

Auch der Innenraum des C 63 lässt keine Zweifel an seinen sportlichen Ambitionen aufkommen: Sportsitze, Drei-Speichen-Lenkrad mit großen Paddles fürs manuelle Schalten, Carbon-Optik und das obligate Schwarz. Außen spricht auch das Design eine deutliche Sprache mit Power Dome, großen Lufteinlässen in der neu gestalteten Front, verbreiterten Kotflügeln, Schwellern und Diffusoreinsatz im Heck. Und auch die großen rautenförmigen Öffnungen der zweiflutigen Sportauspuffanlage gehören der AMG-Schule.

Der C 450 AMG 4Matic macht es dem AMG-affinen-Familienvater leicht, ihn im Familienrat zu begründen. Die Kombination von Vernunft und angenehmer Sportlichkeit ist durchaus alltagstauglich, ohne dabei in den Verdacht zu geraten, in Richtung Spießigkeit abzugleiten. Dagegen ist er jederzeit bereit, seine AMG-Gene unter Beweis zu stellen. In diesem Fall muss er sich nicht verstecken. Wenn aber der Familienausflug oder auch der tägliche Weg im Berufsverkehr angesagt sind, dann hat es den Anschein, dass er unter einer Tarnkappe in der Menge ruhig mitschwimmen kann.

Der C 450 AMG 4Matic basiert auf dem stärksten Serienmodell der C-Klasse, dem C 400 4Matic. Technisch haben die Ingenieure das neue AMG-Sportmodell aber in vielen Bereichen überarbeitet. Mit der hohen, authentischen Fahrdynamik orientiert sich der C 450 AMG 4Matic am Mercedes-AMG C 63. Hierfür wurden vom V8-Topmodell zahlreiche Fahrwerks-Komponenten übernommen.

Bei beiden Modellen ist serienmäßig der weiter entwickelte Müdigkeitswarner Attention Assist sowie der Collision Prevention Assist Plus, der hilft, Auffahrunfälle zu vermeiden, mit an Bord. Was sie auch für den Alltag noch mehr empfehlen. Das komplette Programm an Komfort- und Sicherheitssystemen steht ebenso zur Verfügung wie die bei der C-Klasse üblichen Angebote für Infotainment und Vernetzung.

Ab Februar 2015 sind die ersten AMG C 63 verfügbar. Die Markteinführung startet mit der Limousine, das T-Modell folgt im April 2015. Der C 450 AMG 4Matic steht ab Juni 2015 bei den Händlern. Beide Modelle werden die Freund der Marke AMG freuen und den Freundeskreis, ohne Frage, noch erweitern. Bei 40 000 verkauften AMG-Fahrzeugen aller Modelle im vergangenen Jahr wollen die Affalterbacher offensichtlich nicht stehenbleiben. (ampnet/nic)

Daten Mercedes-AMG C 63

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,76 x 1,84 x 1,43
Motor: Achtylinder-V8-Motor, 3982 ccm
Leistung: 350 kW / 476 PS bei 5500 – 6250 U/min
Maximales Drehmoment: 650 Nm bei 1750 – 4500 U/min
Verbrauch (Schnitt nach EU-Norm): 8,2 Liter/100 km
Tankvolumen: 66 Liter
Kohlendioxidemission: 192 g/km
Wendekreis: 11,3 Meter
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 4,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Leergewicht / Zuladung (maximal): 1640 kg / 460 kg
Kofferraumvolumen: 435 Liter
Preis ab: 76 100,50 Euro

Daten Mercedes-Benz C 450 AMG 4Matic

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,73 x 2,02 x 1,43
Radstand (m): 2,84
Motor: V6-Benziner, 2996 ccm, Biturbo, Direkteinspritzung
Leistung: 270 kW / 367 PS von 5500 – 6000 U/min
Max. Drehmoment: 520 Nm von 2000 -4200 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 5,0 Sek.
ECE-Durchschnittsverbrauch: 7,7 Liter
CO2-Emissionen: 180 g/km (Euro 6)
Leergewicht / Zuladung: min. 1735 kg / max. 585 kg
Kofferraumvolumen: 490 – 1510 Liter
Wendekreis: 11,2 m
Räder / Reifen: vorn 7,5 J x 18, 225/45 R 18 / hinten 8,5 J x 18, 245/40 R 18

IAA 2013 Weltpremiere: Suzuki enthüllt das neue Concept Car iV-4 als Vorbote eines Kompakt-SUV

Pressemeldung

Der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist Suzuki enthüllt auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main das neue Concept Car iV-4 und zeigt einen Ausblick auf ein Kompakt-SUV der Zukunft.

Concept Car iV-4: Ausblick auf ein Kompakt-SUV der Zukunft 
Seit dem Start der LJ-Serie im Jahr 1970 hat Suzuki sein SUV-Lineup um den Vitara (1988), den Jimny (1998) und den Grand Vitara (2005) konsequent erweitert. Als ein Pionier in Sachen Kompakt-SUV stellt Suzuki nun das Concept Car iV-4 vor.

Der Name iV-4 steht für „Individual Vehicle 4 Wheel Drive“ und gibt die Richtung für zukünftige SUV-Modelle von Suzuki vor. Entwickelt unter der Maxime „Grab your field“ fließt in den iV-4 die DNA der Suzuki SUVs ein. Neben typischen Suzuki SUV-Designmerkmalen wie der leicht geschwungenen Motorhaube und dem fünfgeteilten Frontgrill verkörpert Suzukis Concept Car iV-4 gekonnt die Robustheit und Bodenständigkeit eines SUV. Gleichzeitig besticht es durch sein kraftvolles Exterieurdesign, das auf Suzukis Tradition verweist und sich nahtlos in die weltbekannte SUV-Familie einfügt.

Suzuki_iV-4_Concept_Car_03 Suzuki_iV-4_Concept_Car_04

Mehrere Individualisierungsmöglichkeiten 
Durch Individualisierungsmöglichkeiten am Fahrzeug kann der Kunde ein Auto schaffen, das genau auf ihn und seinen Lebensstil abgestimmt ist. Das „i“ steht nicht umsonst für „Individualität“. So ermöglichen individuelle Anbauteile, Farben und Texturen eine Personalisierung des Fahrzeugs.

Weitere Designmerkmale 
Neben der Nebelleuchte mit eingebautem Lasersensor auf dem Dach sowie dem beleuchteten Kühlergrill, der dem Concept Car eine futuristische Anmutung verleiht, besticht der iV-4 durch großzollige Reifen, ein markantes Raddesign und die neue Metallic-Lackierung „Brilliant Turquoise“, die durch ihren intensiven Schimmer und Glanz einen bestechenden Eindruck hinterlässt.

Serienproduktion 
Suzuki wird das auf dem Concept Car iV-4 basierende Serienmodell 2015 zuerst in Europa auf den Markt bringen und im ungarischen Werk in Esztergom produzieren. Zu erwarten ist ein neues Kompakt-SUV mit neuestem ALLGRIP Allradantrieb, den niedrigsten CO2-Emissionen seiner Klasse, geringem Gewicht, einer extremen Leichtbauweise und einem Design, das dem Besitzer zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten bei Farbe, Interieur und Exterieur bietet. Es wird eine Mischung aus Design und Offroad-Leistung bieten, die über ein typisches Stadt-SUV hinausgeht.

Technische Daten des iV-4 
• Gesamtlänge 4.215 mm 
• Gesamtbreite 1.850 mm 
• Gesamthöhe 1.665 mm
• Radstand 2.500 mm 
• Bereifung 235/55 R20

Der Audi A3 begeistert die Blogger-Welt.

Mittendrin in der heißen Phase des Medien-Starts für den neuen Audi A3, durften auch zahlreiche Blogger aus den Bereichen Lifestyle, Technik und Onlinewelt die Vorzüge und Talente des neuen Audi A3 erfahren. Wie die Kollegen aus der Automobil-Presse Abteilung, wurden auch die Blogger zur Vorstellung auf der Balearen-Insel Mallorca geflogen.

Audi A3 begeistert die Welt der Blogger

Die ersten Fahrberichte und Vorstellungen der Blogger sind bereits online und überzeugen auf weiter Flur mit einer, teilweise doch neuen, immer aber sehr engagierten Sicht auf die Vorzüge, die Vorteile, die Entwicklungen und das Gesamt-Erlebnis Audi A3.

Audi hat mit dieser Strategie, auch Blogs und deren Betreiber den A3 noch vor dem Serienstart „erfahren“ zu können, alles richtig gemacht. Vermutlich sind nicht alle professionellen Medien davon ebenso überzeugt – uns jedoch gefällt es und wir haben Ihnen ein paar Eindrücke aus den Blogs der Teilnehmer zusammengestellt:

Es ist ziemlich offensichtlich, welche Zielgruppe Audi mit dem neuen A3 ansprechen will. Er verbindet viele Ausstattungsmerkmale und technische Lösungen, die man eigentlich eher in der Oberklasse suchen würde mit einer kompakten Karosserie. Es ist sicherlich auch durch den Preis kein Einsteigerauto für den Fahranfänger oder der Allrounder für die junge Familie, sondern eher das Zweitauto für den gehobenen Anspruch, oder der Wagen für den finanziell ausgeglichenen Fahrer, der ein übersichtlich kompaktes Fahrzeug haben will, dabei aber auf die Annehmlichkeiten einer Oberklasselimo nicht verzichten will. Und aus der Perspektive gesehen ist das Konzept rund und die Umsetzung gelungen.

Fusselblog.de

 

Die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge hatten das volle Paket an Bord, S-Line inklusive Bang & Olufsen-Anlage, zig Fahrassistenten und andere kleine Spielereien. Das war anfangs natürlich eher uninteressant, denn es galt die hübschen Fahrzeuge über die Berge Mallorcas zu knallen, was nach kurzer Eingewöhnung an die Linkslenker (eigenes Fahrzeug ist Rechtslenker) dann auch ganz gut funktionierte. Sportlich, bequem und kompakt würde mir für die Fahrzeuge mit den größten Motorisierungen als kurze Beschreibung einfallen, das Paket sorgte für mächtig Fahrspaß.

mehrals140.de

 

Richtig interessant wird es vor allem jetzt, mit Audi Connect, welches in den letzten Jahren immer weiterentwickelt wurde und einige nützliche Funktionen mit an Bord hat. Für Vielreisende dürfte beispielsweise die integrierte Flugauskunft von Interesse sein, über welche ihr euch entsprechende Infos zu euren Flügen schnell abrufen und auch vorlesen lassen könnt. Mit Audi music stream bietet man eine App für das Smartphone an, welche euch den Zugriff auf über 3000 Online-Radios bietet, welche sich dann auch über die im Audi integrierte Soundanlage abspielen lassen. Nebenbei erwähnt, hier bietet Audi ein System von Bang & Olufsen an, ein 14.1 Soundsystem mit 705 Watt Verstärker.

smartdroid.de

 

Im neuen A3 kommt auch eine neue Generation des Haldex Antriebes zum Einsatz. Dieser kann das anstehende Moment im Bedarfsfalls beinahe bis zu 100 Prozent an die Hinterachse leiten. Das System arbeitet mit zwei elektrisch angetriebenen Pumpen und erreicht einen Arbeitsdruck von bis zu 100 bar.

audi4ever.com

 

Als Autor des Beitrages darf ich natürlich nicht verpassen darauf hinzuweisen, das auch ich den Audi A3 demnächst auf eben, diesem Event werde fahren können. Aufgrund der Tatsache das ein solches Event kaum genug Zeit bietet um ein Urteil oder einen ausführlichen Fahrbericht zu verfassen, werde meine ersten Eindrücke auch in meinem privaten Blog veröffentlicht. autohub.de
STIHL @work bei der DTM - Bild von Jens Stratmann

Ganz still um STIHL? Mitnichten!

Nein – auch ich werde nichts über die freundliche Geste der „Motorgeräte Firma STIHL“ schreiben, weil Blogger dürfen nicht zur DTM. Zumindest nicht als „Blogger“ – Denn dort, bei den Organisatoren der DTM,  hat man wohl Angst, wir wären mit unserer Berichterstattung über die Events zu schnell draußen – noch vor den klassischen Medien. Oder so.  Naja – kann mir ja egal sein. Ich bin der Firma „STIHL“ trotzdem dankbar. Und über die DTM schreiben? Nein – dafür müsste schon mehr passieren, als ein Gewinnspiel für ein paar DTM-Karten.

Diese traurige Veranstaltung will ich gar nicht mehr live sehen! Dabei bin ich doch so ein Motorsport-Freak. Aber gut – wer neue Medien derart abspeist und Angst vor der Reichweite und dem Speed auf unserer Seite hat, der will ja auch nicht, dass ich vor Ort dabei bin.

DANKE an STIHL – anyway! Ihr habt ein paar Kollegen, die nicht über die DTM berichten werden, sehr, sehr glücklich gemacht!

 

STIHL @work bei der DTM - Bild von Jens Stratmann
STIHL @work bei der DTM – Bild von Jens Stratmann
Opel - Wir leben Autos

Opel ist zurück in der Champions League!

Ich darf zitieren:

Die Adam Opel AG weitet das Sponsoring in der Fußball-Bundesliga aus. Nachdem der Automobilhersteller Ende Juni die Premium-Partnerschaft mit den Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf, Bayer 04 Leverkusen, SC Freiburg und FSV Mainz 05 ab der Spielzeit 2012/2013 verkündet hatte, kommt nun mit dem amtierenden Deutschen Meister und Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund eine weitere Partnerschaft auf höchster Fußballebene hinzu. Darüber hinaus wird BVB-Coach Jürgen Klopp Opel künftig als Markenbotschafter vertreten.

19.07.2012 media.opel.de

Ich darf auch zitieren:

Der kriselnde Autobauer Opel will nach einem Medienbericht rund 500 Führungskräfte entlassen. Besonders die mittleren Führungsebenen seien betroffen, von zahlreichen Direktoren und Abteilungsleitern mit Gehältern mindestens im sechsstelligen Bereich

18.07.2012 kfz-betrieb.vogel.de

 

Nun denn. Mal sehen ob dieses sinnlose Sport-Sponsoring den Karren aus dem Dreck zieht. Ich sage nur „jam, glam, slam“.

mein-auto-blog-bei-citroen

Sur une baguette par vous!

„Wir können alles außer französisch.“ So mussten sich bisher fast alle dt. Auto-Blogger entschuldigen. Aber, die Zeiten ändern sich und so hat nun auch Citroën die Türen geöffnet und den Tisch reichlich gedeckt, um sich einen ersten Eindruck von einer Gruppe „Automobil-Bloggern“ zu machen.

Am 10. Mai pilgerten aus fast allen Ecken Deutschlands die mehr oder weniger bekannten Blogger-Gesichter in das „Bergische Land“. Auf einen Kaffee, leider kein Baguette (huch, dann ist die Überschrift ja verkehrt..) und auf einen Crash-Kurs mit den Modellen von Citroën.

Zur Verfügung gestellt:

Ein paar Stunden im Bergischen Land (na, schon gegoogelt um zu schauen wo das liegt?)  sind ganz vergnüglich und es war ein prima Anfang. Wenn auch gleich die Kritik nicht hinter den Bergen verbleiben kann: Man merkte das mangelnde Konzept im Umgang mit einer neuen Generation von Medien-Arbeitern.  Auch die betonte Trennung zwischen „Journalisten“ der A-Medien und den „A-Bloggern“ war ein wenig suboptimal. Waren doch gestern tatsächlich nur Blogger vor Ort (in Fakt fehlten noch 4 Namen!) , die bislang zeigen konnten, wie ambitioniert man mit dem Thema „Auto-Journalismus 2.0“ umgehen kann. Auto-Blogger arbeiten aus dem „Spaß am Auto“ mit dem Thema, nicht weil man für „Journalistische Arbeit“ bezahlt wird.

Und so hätte man aus den vielen zur Verfügung bereit gestellten Fahrzeugen, ein Event von epischer Länge gestalten können. 

Gerade um die Potentiale eines DS3 Racing zu erfahren, bedarf es einfach einer Strecke ohne öffentlichen Nahverkehr und Polizisten mit Laserpistolen sind ebenso kontraproduktiv.  Und bei einem DS 5 Hybrid lässt sich weder seine betörende Form, noch seine technische Raffinesse binnen 25 Minuten erfahren. Wohingegen ein C4 Aircross erst gar nicht gefahren werden musste.

Und einen Jumpy müsste man in einem beruflichen Umfeld testen. Leer ein paar Meter durch das bergische Land zu rollen ist leider witzlos.

Verbleibt am Ende eines derartigen Events wieder einmal das Fazit:

Schön – einem Anfang bei zu wohnen, doch die Methodik der Öffentlichkeitsarbeit in den Automobil-Unternehmen wird sich verändern müssen. Blogger müssen aus den Schubladen befreit werden und noch mehr nach Leidenschaft, Fähigkeit und Intension angesprochen werden. Der Anfang ist gemacht … Étape suivante s’il vous plaît!

Btw: Danke an Citroen.

Dabei u.a.:

Social Media Strategien der großen Automobil-Konzerne

Social Media. Sie baden gerade Ihre Hände darin. 

Als Social Media bezeichnet Wikipedia unter anderem:

Social Media bzw. Soziale Medien bezeichnen digitale Medien und Technologien (vgl. Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.

 

Als besondere Kanäle haben sich Facebook und Twitter herausgestellt. Zusätzlich gibt es immer mehr Menschen die mehr oder weniger erfolgreich mit Ihrem Thema an die Öffentlichkeit gehen und hierbei ein Werkzeug namens „Blog“ verwenden.

Ein Blog ist laut Wikipedia:

Ein Blog [blɔg] oder auch Web-Log [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl.World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.

 

In der Deutschen Blog-Scene gibt es viele die sich jeden Tag mit ihrem Blog, ihrem Online-Baby beschäftigen und manchmal sind diese Menschen so erfolgreich und anerkannt in ihrem Bereich, das aus dem Blog ein wertvoller Medienkanal erwächst. Einige Beispiele? Robert Basic damals mit seinem „Basic Thinking“ Blog. Robert war so erfolgreich, dass er der erste Blogger war, der sein virtuelles Baby gegen harte Währung tauschen konnte.

Das ist bereits einige Jahre her und gute Blogs wachsen im Internet so schnell, wie die Auflagen der Tagespresse schrumpfen. Es ist eine der ganz besonderen Eigenheiten des Internet: Man schreibt eine Botschaft nicht mehr von einem zu vielen, sondern jeder kann seine Botschaft hinaus rufen und die, die daran Interesse haben, die hören zu.

Wo Menschen sich unterhalten, wo Medien am Werk sind, ist die Industrie nicht weit. Es gibt z.Bsp. keinen Automobil-Hersteller (Bei mir geht es immer um Autos!) mehr, der nicht auch auf Facebook tätig wäre. Mindestens eine, oftmals sogar mehrere Unternehmens-Fanpages lassen sich finden. Und zum Glück ist schon lange der Irrglaube vom „kostenlosen“ Social Media verflogen.

Und neben den starken Kanälen der etablierten Medienableger werden kleine Online-Publisher immer wichtiger im Medienmix der Automobil-Hersteller.

Einige etablierte Blogger und Blogs werden daher bereits heftigst von der Industrie umgarnt und es gibt einige gute Beispiele wie man die neuen Medien-Kanäle zu Botschaftern einer Marke werden lassen kann. Das hat nichts mit „gekaufter“ Meinung zu tun, sondern basiert auf Meinungen und persönlichen Interessen. Einen Markenfan muss man nicht kaufen um ihn zum Botschafter der Marke zu machen, ein Fan ist per se von „seiner“ Marke überzeugt. Seine Botschaft wird niemals objektiv sein. Und das ist gut so. Lieber eine gut fundierte subjektive Botschaft, als oberflächliches „bla“ das tausendfach unreflektioniert wieder gegeben wird.

Es gibt Hersteller die verstanden haben, wie man diese Multiplikatoren in Ihrer Arbeit unter stützen kann. Und es gibt Hersteller, die wollen einfach das alte System mit neuen Multiplikatoren füllen.

Das alte System funktionierte so: 

Eine Marke hatte ein Produkt, von dem die Welt erfahren musste. Man tat also 2 Dinge: Zum einen musste man Werbung betreiben. Das war damals einfach, aber auch kostspielig. Es gab große Meinungsblätter. Es gab Tageszeitungen. Fachmagazine und natürlich TV und Radio. Das Unternehmen beauftragte also eine Agentur, eine Werbung für das neue Produkt zu gestalten. Diese Werbung wurde dann in den ausgesuchten Medien platziert.  Was sich so einfach anhört, ist vor allem eines gewesen: Schweineteuer.  Es gab also auch noch einen anderen Weg. Presse-Arbeit. Nun hat ein Industrie-Unternehmen mit neuen Konsum-Produkten eigentlich keinen Mehrwert für die klassische Presse-Arbeit:

Denn, Presse war per se:

Die häufig auch als vierte Gewalt bezeichnete Institution der Presse (abgeleitet von den im Rahmen der Gewaltenteilung getrennten StaatsgewaltenLegislativeExekutive und Judikative) hat in einer demokratischen Gesellschaft einen wesentlichen Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf politische Entscheidungen.

Und so war Presse-Arbeit für Unternehmen also immer schon ein sehr schmaler Grad. Ein Balanceakt auf einem zweischneidigen Schwert. Das ist allen Beteiligten bewusst.  Die Beteiligten der PR-Abteilungen sind in Ihrer Aufgabe nicht zu beneiden.

Auf der anderen Seite war es immer auch wichtig, eine freie Presse zu haben. Doch wovon soll eine Zeitung leben? Es gab immer nur ein Geschäftsmodell:

Das Anzeigengeschäft. 

Also lebte auch die freie Presse ganz gut, dass sich auf der einen Seite die Journalisten mit wichtigen Themen der Gemeinschaft beschäftigten, auf der anderen Seite aber auch die Zeit hatten, so wichtige Themen wie „neue Autos“ in umfangreichen Berichten zu beleuchten. Die Journalistische Arbeit wurde hierbei von den Anzeigenkunden der Zeitung finanziert. Ein funktionierendes Öko-System hatte sich entwickelt.

Bis das Internet kam.

Plötzlich ist es keine Kunst mehr, seine Meinung, seine Story, seine Geschichten in die Welt hinaus zu posaunen. Und seit dem „Web2.0“ brechen die Auflagen der Printmedien zusammen. Mit den sinkenden Auflagezahlen der gestrigen, auf Papier gedruckten Nachrichten, schwindet auch der Wert, den ein solches Verlagshaus für die Agenturen der Industrie hatten. Die Anzeigenerlöse schwinden. Das Geschäftsmodell ist nicht mehr „flüssig“.

Die Industrie erkennt den Mehrwert der neuen Online-Kanäle. Doch anstatt auch ganz klare neue Finanzierungs-Modelle zu unterstützen will man lieber die alte „kostenfreie“ Presse-Arbeit in neuem Gewand auf den Weg bringen. Und so fliegen Blogger in der Business-Class über den großen Teich. Erleben wie kleine Kinder, mit großen runden Blogger-Äuglein die Welt des „Marketings“ und lassen sich bereitwillig vor den Karren spannen.

Praktisch. 

Doch so wird das System nicht funktionieren. Denn was den Online-Publishern im Gegensatz den den Presse-Vertretern der Print-Medien abgeht, ist der Vertrag als Angestellter. Online-Publisher die mit Herzblut dem eigenen Beruf nach hängen, die haben nicht nur eine professionelle Aufgabe. Die müssen neben dem Event, die Re-Finanzierung der Kosten und der Zeit sicher stellen.

Andernfalls bleibt Social Media immer eine Angelegenheit von kurzer Dauer. Kein Mensch der im Berufsleben steht, nebenbei einen erfolgreichen Blog führt, kann es sich erlauben, seinen Jahresurlaub im Dienste eines Industrieunternehmens zu verpulvern. Das ist einfach eine groteske Vorstellung.

Auf der anderen Seite können selbst sehr erfolgreiche Online-Kanäle die Kosten nicht durch Internet-Werbeanzeigen decken. Das System ist einfach ein anderes und daran gehen die großen Verlagshäuser kaputt. Man mann das alte System der Presse-Arbeit im „Konsumgüter Bereich“ nicht in die neue schnelle Onlinewelt übernehmen.

Es müssen neue Modelle her.

Authentisch und ehrlich in der Umsetzung. Offen im Umgang. Ganz ähnlich dem von Ralf Becker geschaffenen Projekt der „Chromjuwelen„. Online Arbeit kann journalistische Ansprüche erfüllen, aber nicht das Refinanzierungs-Modell der alten Medien übernehmen.

Ganz persönlich sehe ich schon bald ein Ende der Blogger auf „Presse-Reisen“.  Aus zwei Gründen: Entweder der Blogger hat keinen Urlaub mehr, oder er ist pleite.

Ich bin auf die Entwicklungen in der Zukunft gespannt.