Termin mit einem Filmhelden von Ford

Seine Weltpremiere hatte Bullitt vor 50 Jahren, oder im Januar in Detroit auf der NAIAS 2018. Je nachdem welchen Bullitt man meint. Das Original ist natürlich der Film mit Steve McQueen, der seinen Mustang durch die Straßen von San Francisco treibt. Als Hommage an das Original ist das FORD MUSTANG Sondermodell gedacht, dessen Europa-Premiere auf dem Automobil-Salon in Genf anstand.

Die limitierte Sonderedition zu Ehren des 50. Jubiläums des gleichnamigen Filmklassikers feiert auf dem Genfer Automobilsalon ihre Europa-Premiere, Foto: Ford

Ford Mustang Bullitt Sondermodell

Wobei das Bullitt-Sondermodell auch keine völlig neue Erfindung ist, sondern eher eine Art „Erfolgsgeschichte mit Fortsetzung“. Der neue Mustang ist Nummer 3 in der Reihe der Sondermodelle, aber vermutlich der spektakulärste. 464 PS leistet der 5.0 Liter V8, der modifizierte Einlasskrümmer, Drosselklappen und weitere Gimmicks des Shelby 350 bekam.

262 km/h – da wäre Steve McQueen in San Francisco weiter gesprungen als es ihm lieb gewesen wäre. Der neue Bullitt kommt mit 19-Zoll Felgen im klassischen Design. Selbst die Bereifung wirkt als wäre die Zeit von Niederquerschnittsreifen nie gekommen. 1.000 Watt Soundanlage von B&O, eine Auspuff mit klangstarker Klappensteuerung und griffige Recaro-Sitze sind inklusive. Ordern kann man das Sondermodell in „Dark Highland Green“ oder in Shadow Black“.

Das Sondermodell mit der Fahrgestellnummer 001 wurde im übrigen im Anschluss an die NAIAS 2018 für 300.000 US-Dollar versteigert.

 

50 Jahre Chevrolet Camaro – Der Mustang-Fresser

Für viele Freunde von US-Autos gilt der Camaro als ewige Nummer zwei unter den Muscle Cars. Doch in seiner 50-jährigen Geschichte fuhr Chevrolets Antwort auf den erfolgreichen Ford Mustang nicht immer hinterher.

Den enormen Erfolg des 1964 eingeführten Mustang konterte Erzkonkurrent Chevrolet zwei Jahre später mit dem Camaro. Als Journalisten nach der Bedeutung des harmlos klingenden Namens fragten, antworteten Chevrolet-Mitarbeiter: „Ein kleines, böses Tier, das Mustangs frisst“. Bei den Absatzzahlen konnte er diesem Anspruch allerdings nicht gerecht werden. 220.000 verkaufte Camaro waren 1966 ein stolzes Resultat, doch wenig im Vergleich zu 680.000 Mustangs.

Um als Mustang-Killer Karriere zu machen, waren heiße Motoren nötig. Diese Rolle übernahm zunächst ein 6,5-Liter-V8 mit „SS“-Typencode. Noch giftiger war der 1967er Camaro mit Z/28 Performance-Paket. Ein 4,9-Liter-Small-Block-V8 leistete für eine günstige Versicherungseinstufung offiziell lediglich 213 kW/290 PS. Tatsächlich entfesselte der 4,69 Meter kurze und 1.390 Kilogramm leichte Chevy bis zu 298 kW/400 PS. Noch mehr Feuer fürs Image und höhere Verkaufszahlen bescherte 1969 die Topversion ZL-1 der gesamten Baureihe. Ein 7,0-Liter-V8 setzte offiziell 316 kW/430 PS frei, in Wahrheit jedoch 550 bis 580 PS. Der unschlagbare Viertelmeilen-Renner provozierte allerdings auch rekordverdächtige Verbrauchswerte um 50 Liter.

Mit der 1970 gestarteten zweiten Generation des Camaro war das Wettrüsten unter den muskulösen Pony-Cars vorläufig beendet. Steigende Versicherungsprämien und Verbrauchsvorschriften ließen die Zulassungszahlen schrumpfen. Die Ölkrise von 1973/74 und das berüchtigte 55-Meilen-Tempolimit taten ein Übriges. Entscheidender als Vmax war deshalb eine schnell aussehende Form. Dank dieser blieb der zweite Camaro zwölf Jahre in Produktion und erreichte erst im Modelljahr 1979 mit 283.000 Zulassungen sein Allzeithoch. Auf Vierzylinder wie im Mustang verzichtete Chevrolet vorläufig, doch der 85 kW/115 PS schwache 3,8-Liter-V6 markierte 1980 ebenfalls einen Tiefpunkt.

1982 folgte die fast schon europäisch klar konturierte, dritte Generation des Sportcoupés mit Downsizing-Vierzylinder. Immerhin gab es optional noch einen V8 und diesen ab 1987 sogar im respektablen 5,7-Liter-Hubraumformat. Als Imageträger wurde 1985 zudem der Camaro IROC-Z ins Programm genommen. 1990 erstarkte der V8 auf 182 kW/248 PS – der beste Wert seit 16 Jahren und ein schönes Finale für die kantige Camaro-Generation.

Rundgelutscht ging es 1993 weiter, zunächst mit einem 3,4-Liter-V6 und im Z28-Topmodell mit dem 5,7-Liter-V8. Vordergründig schien der vierte Camaro alles mitzubringen, was der Zeitgeist verlangte. Allerdings fehlte es an Temperament. So übertrafen bereits profane japanische Vierzylinder-Coupés die 118 kW/160 PS des Sechszylinder-Camaro, dessen Verkaufszahlen in den Keller stürzten. Für Chevrolet Anlass, das Sportcoupé 2002 einzustellen.

Doch das Segment feierte mit Nissan Z, Mazda RX und Ford Mustang ein Comeback. Da muss noch was gehen, dachte Chevrolet und transformierte die Formen des 1969er Camaro ins 21. Jahrhundert. Neben gelungener Optik gab es mehr PS pro Dollar als je zuvor. Die Bestien mit 318 kW/432 PS-Herzen brüllten nach Burnouts, zur Freude ihrer meist extrovertierten Fahrer endlich auch wieder in Deutschland. Noch besser macht es heute der sechste Camaro, der 2017 auch als ZL1 kommt – 478 kW/650 PS stark und 300 km/h schnell! (Wolfram Nickel/SP-X)

Test: Ford Mustang 5.0 GT

Über 50 Jahre baut FORD bereits den legendären Mustang. Aber wir mussten lange auf ihn warten. Zu ungehobelt? Zu derbe? Zu durstig? Die Gründe, uns den Mustang vor zu enthalten, können vielfältig gewesen sein – aber sie sind endgültig Geschichte. Seit dem letzten Jahr gibt es das legendäre „Pony-Car“ nun auch ganz offiziell beim Ford-Händler. Die Zeit der US-Importe ist damit vorbei. Doch was kauft man sich da eigentlich? Ein Stück US-Kultur?

US-Boy sucht Fan

Test Ford Mustang 5.0 GT

Das Design des Mustang ist eine stete und vor allem sehr gelungene Evolution des klassischen Pony-Cars. Ohne die eigene Historie zu verleugnen, erfindet sich der Mustang dennoch immer wieder neu. Zwei Türen, ein flaches Dach, eine lange Motorhaube und mit 4,80 Metern alles, nur nicht klein. Unter der langen Haube gibt es eine Alternative. Es muss eine Entscheidung getroffen werden. Ein 2.3 Liter Vierzylinder – oder? ODER! Immer oder! Der Mustang braucht den V8, er will den V8. Auch wenn ein kleiner Vierzylinder mit Turboaufladung sparsamer sein könnte. Der V8 gehört zum Mustang.

Test Fahrbericht 003 Ford Mustang GT 5 Liter V8

 

Klare Botschaft

Die Grundform des Mustang, das stramm und sportlich auf der Gasse stehende Coupé, ist eine klare und deutliche Ansage. Da muss man sich nicht weiter in die Details begeben. An der Flanke weist eine 5.0 auf die inneren Werte hin. Nur die Ford-Pflaume, die verkneift man sich. Selbst am Kühlergrill prangt nicht das Ford-Logo, sondern ein Pferd im vollen Galopp, mit wehendem Schweif. Der Mustang. Kein Pony!

Die Ansage ist jedoch auch im Innenraum recht deutlich. „This is ‚america“. Da sieht dann verchromtes Plastik eben auch aus wie verchromtes Plastik. Und hartes Plastik ist hartes Plastik. Über die Verarbeitung lässt man sich auch nicht aus. Aber immerhin, die Show stimmt. Die Cockpit- und Ambientebeleuchtung lässt sich in drölfzig verschiedenen Farben einstellen, im „My Colour“-Modus sogar mit ganz individueller Note. Und wer im Dunkeln die Türen öffnet, dem wird das Mustang-Zeichen auf den Asphalt oder Bordstein geworfen. Show muss sein.

Dass er die ganz große Show unterstützt, zeigt das „Line-Lock“ Feature. Modus aktiviert und der Mustang blockiert nur die Vorderachse. Die Hinterachse darf dann im Burn-out die edlen Pirelli P Zero in Rauch verwandeln. Wozu das gut ist? Na – fragen Sie mal ihren 18-Jahre alten Junior …

Test Fahrbericht 002 Ford Mustang GT 5 Liter V8

Hier spielt die Musik

Es geht eben nichts über Hubraum. Und 5 Liter sind etwas, damit kann man dann auch arbeiten. Dem Achtender ist die Lebensfreude in den Block gegossen. Der Sound alleine ist die unfassbare Show. „Goosebumps“ nennt der Amerikaner die „Hummel-Titten“ auf dem Arm. Emotionen sind Klang, Klang ist emotional. Und das passt beim Ford Mustang. Der V8 reagiert ungewohnt leichtfüßig auf den Fahrerwunsch nach Drehzahl. Mal eben die Drehzahlmesser-Nadel schwindlig drehen lassen. Dem V8 alter Schule ist selbst das nicht fremd. Untermalt vom Brummel-Brabbel-Jubel-Sound des V8-Motors. So kann man das machen.

Es gäbe da eine Automatik. Echte Männer aber, die schalten von Hand.

Selbst wenn es ein wenig widerborstig ist, wie im Ford Mustang. Man verspürt die massiven Kräfte, die sich bewegen lassen müssen. Einfach mal locker die Kupplung lupfen? Durchaus nicht ganz simpel. Der Mustang spielt im Bereich Schaltung und Getriebe den Macho. Lässt seine Gene durchblicken.

Doch wie könnte man ihm bei diesem Klang irgend etwas übel nehmen? Sein Durchzug ist klassisch in Richtung Drehzahl orientiert. Man ist von den vielen Turbodiesel und deren Drehmoment-Fülle schlicht versaut, kurz kommt der Gedanke auf: Wozu sollte man sich auf einen Saugmotor-V8 einlassen, wenn Turbomotoren heute einfach alles besser können? Und dann vibriert ab gut 160 km/h auch noch die Motorhaube. Es ist viel Wind, der sich da irgendwo sammelt und dem Fahrer von Potentialen in der Aerodynamik berichten will. Doch wozu der Feinschliff, wenn man unter der Haube mit 421 PS und 530 Nm protzt?

Test Fahrbericht 012 Ford Mustang GT 5 Liter V8

Der Doppel-Whopper

Die vibrierende Motorhaube gehört zu den Punkten, die man einfach akzeptiert. Geschenkt. Dass der Mustang aber bei Tempo 260 über eine Bodenwelle hüpft wie ein schlecht getunter Golf GTI , ist bedenklich. Es gibt da eine Stelle auf der Autobahn A3 zwischen Flughafen-Frankfurt und Aschaffenburg, da stellt sich eine Querfuge in den Weg des ambitionierten Linke-Spur-Piloten. Es gibt Autos, die bringen bei 260 km/h dort nicht mal die Wimpern zum zucken. Der Mustang drückt sich kurz in die Federn, verliert dann ein wenig Traktion, die Traktionskontrolle will regulierend eingreifen und würgt dem Motor gleich einmal die ganze Leistung weg. Der Fahrer hängt sich derweil in die Gurte. Schafft das Vertrauen? Auf jeden Fall zeigt es wieder, in welche Richtung der Mustang geht. Wer ihn zügig bewegen will, braucht Eier. Punkt.

Fünf Fahrmodi lassen sich beim Mustang abrufen, Normal, Sport, Sport plus und Rennstrecke sowie Schnee/Nässe. Wer sich daran versucht, verstellt die Parameter für Lenkung, Gasannahme, Schaltzeitpunkte und ESP-Auftrag. Wobei die Übersetzung für „Track“ (Rennstrecke) mit dem Begriff Gelände im Testwagen noch immer den gleichen Fehler enthielt wie bereits im vergangenen Jahr zur Premiere des Ford Mustang in Deutschland.

Doch es muss nicht immer schnell sein. Souveränes Cruisen beherrscht der mittlerweile meistverkaufte Sportwagen der Welt ebenso. Das zügelt auch ein wenig den Durst des wilden Pferdes, der sich während unseres Tests zwischen 11,9 und 16,6 Litern pro 100 Kilometer bewegte und damit streckenweise sogar unter dem Normverbrauch.

Die Starrachse ist zwar nicht mehr an Bord – aber auch die Einzelradaufhängung ist eher für den US-Style of Drive entwickelt. Dafür kommen die deutschen Ford Mustang in Serie mit dem Performance-Paket. Das besitzt nicht nur die modifizierte Fahrwerksabstimmung, zusätzliche Streben im Motorraum und einen größeren Stabi an der Hinterachse, sondern auch die standfeste Brembo-Bremsanlage.

Beim schnellen Ausflug über winklige Landstraßen fehlt dem Mustang ein wenig das Feingefühl in der Lenkung. Vor allem in der Mittellage lässt sich kaum feststellen, was nun genau das Zentrum ist. ESP off und das Thema mit der Mittellage ist eh Geschichte. Der Mustang lässt sich dank seines aggressiv am Gas hängenden V8 im Prinzip zu jeder Zeit einfach quer um die Ecke werfen. Dass der Mustang kein Leichtgewicht ist, es spielt beim Quertreiben keine so große Rolle.

Fazit

Er ist eine Ikone. Er bleibt eine Ikone. Und wäre der Innenraum nicht mit den üblichen Unzulänglichkeiten gesegnet, wäre er übersichtlicher, leichter zu schalten und weniger durstig – es würde dennoch nicht mehr Spaß machen. Der Mustang lebt von seinem V8 und wer sich für die Ikone entscheidet, der kann nur eine Wahl treffen: Handschalter + V8. Punkt.

Test Fahrbericht 001 Ford Mustang GT 5 Liter V8

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Ford Mustang GT 5.0
Motor V8, Saugmotor, Direkteinspritzer
Hubraum 4.951 ccm³
Leistung 421 PS @ 6.600 U/min
Kraft 530 Nm @ 4.250 U/min
Getriebe 6-Gang Getriebe, manuell
Antriebsachse Heckantrieb, mech. Differentialsperre

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe  4.78, 1.91, 1.38
Radstand 2.720 mm
Leergewicht 1.720 kg
Wendekreis 12,2 m
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 4,9 sec
Normverbrauch 13,5l /100 km

[/toggle]

[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 12-13 l / 100 km
Öko-Experte 9,2 l / 100 km
Außendienst-Modus 21 l / 100 km
 Neue Normrunde (klein) 10,8 l / 100 km

[/toggle]

 

(Fotos: Ford)

Pkw-Bestseller im März – Ford-Aufgalopp bei den Sportwagen

Der Ford Mustang ist der Überraschungs-Bestseller des Monats März. Mit 780 Neuzulassungen setzt er sich laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) an die Spitze der Sportwagenklasse und lässt deutsche Konkurrenten wie den Vormonatsprimus Audi TT und die Dauerspitzenreiter Porsche 911 sowie Mercedes E-Klasse Coupé hinter sich. Zwar ist das als Coupé und Cabrio erstmals über Ford in Deutschland angebotene Muscle Car bereits seit Anfang 2015 offiziell auf dem deutschen Markt, flächendeckend verfügbar ist es aber erst seit dem Jahreswechsel – was zum Teil auch die Neuzulassungsspitze zu Frühjahrsbeginn erklären dürfte.

In den anderen Fahrzeugklassen bleibt der Spitzenreiter im März der gleiche wie im Februar. VW dominiert mit Up, Polo, Golf und Passat erneut die Segmente vom Kleinstwagen bis zur Mittelklasse. Dazu kommen das Auslaufmodell Tiguan bei den Geländewagen und die beiden Raumfahrzeuge Touran und Multivan bei den großen Vans und den Nutzfahrzeugen. In der oberen Mittelklasse liegt der Audi A6 an der Spitze, in der Oberklasse die S-Klasse von Mercedes. Den Podestplatz bei den SUV hält weiter der Ford Kuga, bei den kleinen Vans die Mercedes B-Klasse. Wie seit Jahren gewohnt bleibt zudem der Fiat Ducato das beliebteste Basisfahrzeug für Reisemobile.

Hidalgo: Ein besonderer Mustang!

3000 Meilen bis zum Ruhm, so der Untertitel eines Films in dem der Mustang Hidalgo die Hauptrolle spielt. Wer sich für Filme interessiert, Hildalgo wer bei dem Begriff Mustang sofort an den Sportwagen aus den USA denkt, der bleibt hier und liest weiter.

Hildalgo, ein Mustang mit einer ganz besonderen Lackierung

Torsten Meyer ist Mustang-Fan und stolzer Besitzer des wilden Pferdes. Der V8-Brummer aus den USA war ihm jedoch noch nicht außergewöhnlich genug und so entschied er sich für eine ganz besondere Lackierung.

Ab 28° fallen die Hüllen

Ist es kälter als 28° trägt der Mustang ein ganz gewöhnliches Farbkleid. Mattes Schwarz. Sieht böse aus. Passt durchaus auch zum „Wildpferd“. Doch der Lack reagiert auf Wärme. Man kennt diesen Effekt von Modellautos von früher. Torsten Meyer hat den Ford Mustang vom Graffiti Artist René Turrek gestalten lassen. Ob er „Mut hätte“, fragte der Farben-Künstler den Mustang-Besitzer. Hat er. Und so gab Torsten Meyer den Mustang für knapp 14 Tage in das Atelier von Turrek und wartete gespannt auf das Ergebnis.

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Amerikanisches Auto, amerikanisches Design

Das Ergebnis hat Torsten schlicht umgehauen. Der Effekt mit dem „Farbwechsel“ aufgrund von Temperaturen haben die beiden mit einem Effektlack realisiert. Das Design ist ein Turrek „Original“. Amerikanische Flaggen, die Umrisse des Mustangs Hidalgo, Stars & Stripes auf dem US-Musclecar. Ein spektakuläres Design, ein spektakulärer Effektlack, auf einem grandiosen Fahrzeug.

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Schaut Euch das Video an:

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Hidalgo: Der „coole“ Mustang. Foto: J. Morris
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Hidalgo: Der „coole“ Mustang. Foto: J. Morris
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Hidalgo: Der „coole“ Mustang. Foto: J. Morris

gamescom: Interview Ken Block

Mit High Speed zur gamescom!

Wir treffen Ken Block zum Exklusiv-Interview.

In Köln sind auch außerhalb des Karnevals bunte fröhliche Menschen unterwegs, sagt man. Einmal im Jahr wird es allerdings noch bunter, schriller, wenn im August in den Kölner Messehallen die gamescom stattfindet. Die mittlerweile weltgrößte Messe für Computer- und Konsolenspiele, zieht jährlich tausende Menschen an. In diesem Jahr ist mit 345.000 Besuchern sogar wieder ein neuer Rekord zu verzeichnen. Darunter sind neben visuell „normalen“ Besuchern auch Elfen, Zauberer und Kämpfer. Viele der Besucher kommen in wunderschönen und aufwendigen Kostümen ihrer virtuellen Helden.

Einer davon ist Ken Block. Der US-amerikanische Rallye- und Rallyecrossfahrer, der mit seinen „Gymkhana-Videos“ zum YouTube-Star avancierte. Race- & Speed-Fans werden wohl seinen auf der Messe ausgestellten Ford Mustang, ein Einzelstück mit Allradantrieb, als Anlaufstelle haben und versuchen möglichst schnell dorthin zu gelangen, um ein Autogramm oder „Hoonigan“-Shirt zu bekommen.

Schnelligkeit verbindet alle Besucher der gamescom, den gerade im Online-Gaming-Bereich, ist eine schnelle Internetverbindung unentbehrlich. Ob beim Fantasykampf mit dem Zauberschwert gegen die dunkle Macht oder ganz speziell bei Online-Rennspielen. Wer hier nicht auf eine schnelle Datenleitung zurückgreifen kann, hat schon verloren, wenn die Startampel auf Grün springt. Hier sind schnelle Reaktionen und schnelles Material gefragt. Keiner weiß das besser als Ken Block, der aktuell führende in der amerikanischen RallyeCross-Meisterschaft. So wirbt die Race-Internet-Ikone seit Beginn des Jahres für Unitymedia, einem Anbieter von schnellen Datenleitungen. Zuerst wird er im Kino und Web in einem 30-sekündigen Unitymedia-Spot zu sehen sein und drückt für den Anbieter von High-Speed-Internet-Leitungen förmlich aufs Gas.

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Für uns die Möglichkeit, Ken Block während der gamescom im schicken Kölner mediaLoft von Unitymedia exklusiv treffen und interviewen zu können:

mab:
Ken, nebenan ist die gamescom, die weltgrößte Spielemesse, warst du schon dort?

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Ja, gestern war ich schon einmal wegen „Need for Speed“ dort. Das Spiel wurde zwar vor 3 Monaten angekündigt, aber gestern war der erste große PR-Tag, mit mir und Magnus Walker. In der neuesten Ausgabe des Rennspiels gibt es verschiedene Spielmodi wie „Speed“, „Style“, „Outlaw“ usw. und Magnus und ich stehen jeweils für eine der insgesamt fünf Spielmodi.

mab:
Warst du schon mal auf einer Gamesmesse?

KB:
Nein, das war für mich das erste Mal und es macht mir riesigen Spaß dort, die Leute zu sehen, die Fans und auch mal ein wenig zu spielen. Es war ein schöner lustiger Tag gestern und ich freue mich auch heute schon auf meinen Besuch dort.

mab:
Wie ist es, dass eigene Auto virtuell nachgebaut zu sehen und kannst du das Gefühl beschreiben, wie es ist, zu sehen, dass tausende von Game- und Racefans nun als „Ken Block“ virtuell Gas geben?

KB:
Obwohl ich seit Jahren in das Thema „Video-Rennspiele“ involviert bin, ist es für mich immer noch faszinierend, eine „digitale Kopie“ von mir, bzw. meinem Auto zu sehen. Das viele tausend Gamer dann versuchen wie ich zu driften und zu fahren, dass ist immer wieder ein unbeschreibar tolles Gefühl, vor allem diese Faszination daran teilen zu können.

mab:
Hast du auch Videogames gespielt?

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Ich bin mit Videospielen aufgewachsen. Wobei mich immer fast nur für Rennspiele interessierten. Das ist auch heute noch so.

mab:
Du hast Millionen von Follower bei Facebook und Instagram. Welche Bedeutung hat social media für dich?

KB:
Für mich ist es eine großartige Möglichkeit den Fans zu zeigen, was ich als Rennfahrer alles erlebe. Ich selbst bin ein Fan von Michael Schumacher, Colin McRae oder auch Tommi Mäkinnen, diesen ganzen Jungs aus der Vergangenheit. Als Fan hatte man damals nur die Möglichkeit sie beim Rennen, ihrem Beruf, zu sehen. Heute ist das anders. Ich freue mich das ich allen Fans die Möglichkeit mit einem Blick „behind the scenes“ geben kann, was ich alles erleben darf, außerhalb des Rennfahrens.

mab:
Wieviele Stunden verbringst du am Tag im Internet?

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(lacht) Ok, auf alle Fälle zu viel, aber zwei Stunden am Tag muss ich mindestens online sein, um meine ganzen beruflichen Dinge erledigen zu können. Kontakte zu den Sponsoren und meine weiteren Aufgaben im Berufsleben, außer Rallye fahren. (lacht) Ja, ich habe ein vielfältiges Leben und bin immer beschäftigt, aber das gefällt mir so.

mab:
Wie bist du auf die Idee zu den Gymkhana Videos gekommen?

KB:
Es gab solche Videos im Skate- und Snowboarding-Bereich schon. In diesen Bereichen gab es Wettkämpfe und die besten Szenen wurden als Highlights auf einer DVD angeboten. So kamen wir auf die Idee, dies mit einem Auto zu produzieren und als Video ins Internet zu stellen. Eine großartige Möglichkeit für uns zu zeigen was wir können und Motorsport-Fans Unterhaltung zu bieten.

mab:
Hast du jemals gedacht, so erfolgreich mit deinen Videos zu werden?

KB:
Ganz klar, nein! Wir die im Motorsportbereich arbeiten, sehen diese Dinge, wie in den Gymkhana-Videos, das Driften usw. ja fast täglich, für uns ist das normal. Das eine so breite Masse daran auch gefallen hat war mir nicht bewusst und ich freue mich, dass ich diese Arbeit und diese Videos machen darf.

mab:
Was macht dir mehr Spaß, eine Rallye zu fahren im Kampf um tausendstel Sekunden oder das reine Driften?

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Ich bin aufgewachsen in den 80ern und 90ern als Rallyefahrzeuge noch richtig herum rutschten, aber heute, die Aufhängung, die Reifen, alles ist so gut das die Autos kaum noch schleudern. So sind es für mich zwei Welten, ich liebe das Driften wie in den Gymkhana-Videos, aber ich bin auch begeistert von einem modernen Rallyeauto mit dem du exakt im Wettkampf auf Zeit fahren musst. Aktuell führe ich die amerikanische Rallyecrossmeisterschaft an, ich liebe das Schleudern von Autos, aber tief in mir drin, bin ich ein Wettkämpfer.

mab:
Wenn ein junger Racefan mit dem Driften anfangen möchte, welche Tipps hast du?

KB:
Ich werde oft gefragt wie man am besten anfangen soll und ich kann nur sagen,
der beste Weg ist in einer professionellen Rallyeschule zu starten. Ich war auch in einer Rallyeschule in den USA und profitiere noch heute von dem Basiswissen, was mir dort beigebracht wurde. Ob Rallyeschule oder Driftschule, wichtig ist, das man von Anfang an die richtigen Dinge von einem Profi erklärt und beigebracht bekommt. Auf keinen Fall sollte man selbst auf öffentlichen Straßen oder Plätzen üben. Es ist gefährlich und man lernt nichts. Unbedingt direkt zu einem Profi gehen. Das ist der einzige Weg.

mab:
Vielen Dank für das Gespräch.

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Das Interview führte mabAWR-Reporter Bernd Schweickard

 

 

[notification type=“notification_info“ ]Text: Bernd Schweickard | Foto: Unitymedia[/notification]

Erste Fahrt: Ford Mustang – nicht nur eine Legende

Ford startet nach fünf Jahrzehnten die offizielle Vermarktung des Mustang auch in Europa.
Jetzt auch offiziell im europäischen Vertrieb
Jetzt gibt es den Mustang auch offiziell im europäischen Vertrieb.

Wer hierzulande einen Mustang kaufen wollte, musste zum Importeur gehen und ein dem europäischen Markt angepasstes Fahrzeug erwerben. Dem macht Ford nun ein Ende und übernimmt die Vermarktung selbst. Das im US Staat Michigan gebaute Pony Car wird bereits in Übersee für den europäischen Markt gerüstet und zum Beispiel mit dem „Performance Paket“ – hier werden Handling- und Bremseigenschaften verbessert – serienmäßig versehen. Die beiden Fahrzeugvarianten „Fastback“ – Coupé und „Convertible“ – Cabriolet sind über die Ford Stores erhältlich. Die Einstiegspreise für den 2.3 Liter EcoBoost und den V8 sind mit € 35.000 und € 40.000 sehr moderat und lassen auf gute Verkaufszahlen hoffen.

Das Pony Car
Das Pony Car.

Wie schon die Luxuslinie „Vignale“ möchte Ford sein Fahrzeug mit Legenden-Status über die neu gebildeten Stores vertreiben. In Deutschland soll es insgesamt 90 Händlerstützpunkte geben. „Sollten loyale Ford-Kunden dennoch zu dem Händler ihres Vertrauens gehen wollen, so werden sie auch dort einen Mustang bekommen“, betont Ralph Caba (Direktor für Öffentlichkeitsarbeit der Ford-Werke GmbH) bei der Produktpräsentation in Hohenkammer bei München. Der amerikanische Autobauer möchte noch viel mehr Kunden Zugriff auf sein Sportfahrzeug geben, als es in den letzten fünf Jahrzehnten möglich war. Die Erfolgsgeschichte des Mustang begann bereits 1964 in Amerika und fasziniert seit je her nicht nur Ford-Kunden.

Bei der Planung gingen die Vertriebler sehr vorsichtig zu Werke. Einschätzungen zu Folge möchte man im laufenden Kalenderjahr 3.000 Fahrzeuge in Deutschland verkaufen; im Folgejahr sollen es weitere 4.000 Autos werden. Bereits jetzt wurden in Deutschland 1.800 Fahrzeuge bestellt.

Die nicht zu starke Motorisierung mit nur 317 Pferdestärken
Die nicht zu starke Motorisierung mit nur 317 Pferdestärken.

Der Mustang wird mit zwei Benzinern in zwei Karosserievarianten und Leistungsstufen sowie Antriebsarten angeboten. Der 2.3 Liter EcoBoost Motor mit 233 kW (317 PS) ist der erste Turbo Motor, der werksseitig in einem Mustang zum Einsatz kommt. Aggregat Nummer Zwei, ein gewohnter V8 Motor, verzeichnet 310 kW (421 PS). Das Drehmoment der beiden Motoren klingt nach richtig viel Kraft. So bringt der 2,3 Liter- 432 Newtonmeter bei 3.000 Umdrehungen und der 5,0 Liter-Motor ganze 532 Newtonmeter bei 4.250 Umdrehungen auf die Straße.

Dennoch erfüllen beide Benziner die Euro-6-Norm. Mit dem serienmäßigen Sechs-Gang-Schaltgetriebe sind die ersten Testfahrten um München Fahrspaß pur. Die sehr direkte Lenkung und die Fahrwerksabstimmung, die speziell den europäischen und insbesondere den deutschen Ansprüchen gerecht wird, lassen den Mustang gerade bei höherer Geschwindigkeit sehr souverän über die Teststrecken galoppieren. Die straffen Sportsitze unterstützen uns dabei mit gutem Seitenhalt.

Auch in Punkto Komfort-Assistenz soll der Mustang nicht zurückstecken. Aus diesem Grund stattete man das Fahrzeug unter anderem mit der Power-Startfunktion, einem schlüsselfreien Starten sowie einem schlüsselfreien Ent- und Verriegeln aus. Weitere Features sind eine elektrische Servolenkung, Scheibenwischer mit Regensensor, Berganfahr-Assistent, Rückfahrkamera, Geschwindigkeitsregelanlage sowie Xenon-Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer. Das Infosystem SYNC 2 hält auch beim Sportwagen Einzug und so erleben wir ein 8-Zoll-Touchscreen und Sprachsteuerung. Auch hier optional erhältlich das Ford Navigationssystem.

Motorisierungen zu einem erschwinglichem Preis
Motorisierungen zu einem erschwinglichem Preis.

Startet der EcoBoost (2,3 Liter, 233 kW, 317 PS) bei € 35.000, so erhält man bereits für € 5.000 mehr das 5,0 Liter V8 Aggregat (310 kW, 421 PS). Beide Motorisierungen werden dabei mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe serienmäßig ausgestattet. Preise zu allen anderen Optionen bzw. dem Sechs-Stufen-Automatikgetriebe sind bei Bedarf anzufragen.

Fazit:

Alles in allem liegt Ford mit dem Mustang weiterhin auf Legenden-Status und bietet seinen Kunden einmal mehr die volle Bandbreite des Ford Services. Dabei liegt man beim Preis in einem akzeptablen Rahmen.

Ford Mustang 2,3 l EcoBoost und Mustang GT 5,0 l Ti-VCT-V8 „Fastback“

Verkaufsstart:  Frühjahr 2015
Basispreis:  35.000 € / 40.000 €
Motorleistung:  233 kW (317 PS) / 310 kW (421 PS)
Antrieb und Getriebe:  Sechs-Gang-Schaltgetriebe
Beschleunigung:  5.9 / 4.9 Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  8.0 / 13.5 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  234 / 250 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.784, 1.916, 1.381, 2.720 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild:Stefan Beckmann

Endlich: Erster Test des neuen Ford Mustang!

München – Erster Test

Lange hat es gedauert. Gefühlte 100 Motorshows und Automobil-Messen hat uns Ford hingehalten. Uns „das Pony“ immer wieder schmackhaft gemacht. Ausgehungert sind wir. Wollen endlich die pure V8-Gewalt aus den USA. Jetzt präsentieren die Ford-Boys endlich „das Pony“ für Europa. Und sie knallen es uns mit einem Sonderpreis um die Ohren: 40.000 € für ein V8-Coupé mit manueller Sechsgangschaltung und Heckantrieb. Wer da noch nach den US-Importpreisen von Mustang V6-Coupés schielt, der kauft auch Gammelfleisch beim Discounter.Warum das so ist, das erklären wir in unserem Fahrbericht!

Endlich!

Erste Testfahrt im Ford Mustang

Ford Mustang 201503 fahrberanstaltung fotos hersteller

Und der Haifisch, der hat Zähne

Der Mustang ist lebendiges US-Kulturgut. Die erste Fahrt erlebt man idealerweise im V8-Fastback. Im Kopf spielt sich der Film „Bullitt“ oder „Gone in 60 seconds“ ab. Die lange Motorhaube zittert der „german Autobahn“ entgegen. Lange Haube, hoher Kühlergrill. Dazu von der Seite die obligatorische Haifisch-Schnauze des Mustangs. Beim Design haben die Ford-Leute kraftvoll in die Schublade Heritage gelangt und es tatsächlich geschafft, den typischen Mustang-Look in den Crashtest und Fußgänger-Schutz der Neuzeit zu transferieren. OP mehr als gelungen, der Mustang macht uns aber bereits seit gut 2 Jahren auf jeder neuen Autoshow mehr an!

Heckschwenk: Kann er

Die erste wichtige Fahrveranstaltung für den Ford Mustang und das auf deutschem Boden. Kein Flug nach Barcelona, dafür tauschen wir den Sonnenschein mit freier Autobahn und Regen mit der Chance zum Driften durch Oberbayern. Der Mustang ist mit seiner neuen Hinterachse – die Starrachse musste einer aufwendigen Einzelradaufhängung mit Integrallenkern weichen – optimal gerüstet für den Ausflug ins winklige Eck rund um den Tegernsee. Fiese Frostaufbrüche? Egal. Nur zu feucht sollte es nicht werden, denn dann hält die 275 Pirelli P-Zero nichts mehr in der Spur. Und ich rede hier nicht von „Kupplung schnalzen“ lassen, einfach durchbeschleunigen im dritten Gang. Bei 4.250 Umdrehungen (Revolutions per Minute) schüttelt der 5.0 V8 mit seinen dann anliegenden 530 Nm die Haftung einfach von der Hinterachse und zuckt, grummelt, faucht und bollert im feinstem V8-Timbre quer in Fahrtrichtung.

Wer sich dem Proll-Faktor von rauchenden Reifen ergeben will, dem hat Ford mit der Line-Lock Funktion via Bordcomputer eine pubertäre Spielhilfe an die Hand gegeben. Ohne die Hinterradbremse und die Radlager der Hinterachse zu grillen, lässt sich so per Bremsdruck nur die Vorderachse sperren und die Hinterachse bis zu 15 Sekunden in beißend grauen Reifenqualm hüllen. Ford spricht vom „Anwärmen“ der Hinterachse – mal schauen, was die örtlichen Wachtmeister sagen …

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V8 oder EcoBoost

Blasphemie – ein Turbo-Vierzylinder im „Mustang“. Mein erster Gedanke. Mein zweiter Gedanke: Hm, ohne den schweren V8 auf der Vorderachse könnte selbst ein US-Pony zum Fahrspaß-Bringer werden. Zumal der 2.3 Liter EcoBoost Vierzylinder mit 317 PS und 432 Nm nicht wirklich als „lendenschwach“ betitelt werden kann. Er bietet – vor allem beim Drehmoment – deutlich mehr als der in den USA angebotene 3.7 Liter V6-Benziner.

Zweiter Blick in die technischen Daten:Der V8 Mustang wiegt nur 65 Kilogramm mehr als der Vierzylinder-Kollege. Das erklärt den Fahreindruck des V8. Ford hat es geschafft, den V8 nicht allzu weit über die Vorderachse hinaus wandern zu lassen. Das hilft bei den Achslastverteilungen. Die 255er Reifen auf der Vorderachse und die wirklich gelungene Abstimmung des Fahrwerks lassen den Mustang fast schon handlich wirken. Sportlich allemal. Dank Sperr-Differential an der Hinterachse lassen sich fast beliebige Driftwinkel zaubern und halten.

Neben dem V8 aus den USA zaubert einem das manuelle Sechsgang-Getriebe ein Grinsen in das Gesicht. Ford hat sich beim Fahrwerk und dessen Auslegung am europäischen Sportwagen-Firmament orientiert, das bringt Fahrfreude. Und das Schaltgetriebe wurde auch mit einem Seitenblick auf die Besten konstruiert, knackig, direkt, zackig zu schalten. Das passt!

Der Mustang fährt sich so, wie man das als Europäer immer erträumt hat. Und das nicht nur geradeaus. Die Lenkung lässt sich, dem Spieltrieb seiner Entwickler sei Dank, in drei Stufen in der Wirkung einstellen. Unnötig, ja. Aber wenn man nur wenige Stunden mit einem neuen Auto hat, dann probiert man tatsächlich alle drei Stufen aus.

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Im Gelände-Modus

Gleich vier Stufen gibt es im „Fahrdynamik-Modus“. Normal, Sport+, Gelände und Winter. Gelände? Ja 😉 – irgendwer bei Ford Europa hatte bei der Bedienung des „Bing-Translators“ wenig Glück und übersetzte die „Track“ Einstellung, also den Rennstrecken-Modus, in Gelände. Wir haben bei der ersten Testrunde eher einen Bogen um Offroad-Strecken gemacht. Trotzdem gern genutzt, die  „Track-Einstellung“.

Doch Vorsicht. Der Track-Modus lässt bereits einiges an Heckschwenks und Driftwinkeln zu. Wer jetzt, auf regennasser Straße, noch das ESP vollständig deaktiviert, der sollte wissen, wie man „übersteuern“ kontrolliert. Das Pony tritt nämlich zackig und effektvoll aus!

Leder: Hat er

Die Ausstattung der Mustangs ist vollständig. Allerdings wirkt das verwendete Leder, ebenso wie die verchromten Taster und Rändelrädchen, billig. Gut. 421 PS, V8, Heckantrieb, volle Hütte – da wollen wir über diese Kleinigkeiten nicht meckern. Das würde auch bedeuten, man hätte den Mustang nicht verstanden. Er will nicht die Premium-Mitbewerber durch Premium-Verarbeitung ausstechen, er will tief in die Seelen der Downsizing geschundenen Großserien-Käufer krabbeln. Sein V8 Brabbeln ist ehrlich, echt. Und selbst mit dem 2.3 Liter Vierzylinder-Turbo macht der Mustang Laune. So richtig Laune.

Durst: Geht

Wer den V8 an der kurzen Leine hält, der galoppiert mit weniger als 9 Litern durch die Landschaft. Die sparsame Tour gelingt mit dem 2.3 Liter Turbo natürlich noch ein wenig besser. 8 Liter im NEFZ gibt FORD für den EcoBoost an. Kann man schaffen. Muss man nicht. Der 2.3 Liter ist ein toller Motor, aber im Mustang wird man auf deutschen Straßen vermutlich zu 2/3 den V8 antreffen. Wenn man mal einen Mustang trifft.

Performance-Paket vs. Import V6

Der Ford Mustang regt die Gemüter an und in den Foren des Internets wird heiß über die Preise diskutiert. Dabei zeigt sich: Nichts kann so billig sein, als dass nicht noch jemand mit einem billigeren Preis kontern will. Der Import-Preis eines US-Modells mit V6 liegt netto bei knapp über 20.000 US-Dollar. Dazu kommen Fracht, Steuern und Gebühren und am Ende hat man die US-Brot und Butter-Version. Dazu muss man sagen: Die hat die gleiche sexy Hülle, ist aber weit entfernt von dem, was wir hier gefahren sind. Die von deutschen Ford-Händlern verkauften „Ponys“ kommen alle in Serie mit dem für die USA optionalen „Ford Performance Paket“ und das macht Sinn. Verstärkte Bremsen, steifere Fahrwerksbuchsen und eine sportlichere Fahrwerksabstimmung erlauben den direkten Wettbewerb mit den deutschen Premium-Gegnern. Der V8-Mustang in deutscher Spezifikation ist kein Vergleich zum lendenschwachen US-V6-Pony.

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Fazit:

Ford Mustang: So fühlt sich nur das Pony an!

40.000 € sind eine Kampfansage, nur 3.000 Stück für Europa aber auch. Wer sich heute für einen Mustang aus dem Verkaufsraum des Ford-Händlers entscheidet – ausgestellt werden die „Ponys“ im übrigen nur in „Ford-Stores“ (bestellt werden können die Kult-Kisten aber überall dort, wo es auch neue Fiestas und Transits gibt) –  wer sich also heute für einen neuen Mustang entscheidet, der wird warten müssen. Mindestens 6 Monate, denn die erste Schiffsladung der US-Kult-Coupés (und Cabrios) ist bereits ausverkauft.

Und der neue Ford Mustang ist eine klare Kaufempfehlung. Noch einmal V8, noch einmal purer Sound. Die V6-Importmodelle sollte man meiden wie das Gammelfleisch beim Discounter. Dann doch lieber den 2.3 Liter EcoBoost Turbo inklusive Performance-Paket.

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

Ford Mustang GT Fastback

5.0 V8 Performance – 6-Gang manuell

Bauart Achtzylinder, V-Motor, Voll-Aluminium
Hubraum 4.951 ccm³
Leistung 421 PS / 6.500 U/min
Kraft 530 Nm / 4.250 U/min
Getriebe 6-Gang manuell
Antriebsachse Hinterachse, Sperr-Differential

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.784, 1.916, 1.394
Radstand 2.720
Leergewicht 1.720
 Wendekreis 12,2 m
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 4,9 sec
Normverbrauch 13.5 l/100 km

[/toggle]

[toggle title=“Kosten“]

Basispreis 40.000 €
Testwagenpreis
Versicherung HP 19 / VK 28 / TK 27
KFZ-Steuer
Rabatt-Chance gering
Wiederverkaufswert hoch

KFZ-Versicherungsrechner

[/toggle]

Premium – Galerie – Ford Mustang

News: Neuer Mustang spurtet in unter fünf Sekunden auf 100 km/h

Erstmals in seiner 50-jährigen Modellgeschichte kann der neue Mustang in Deutschland ganz offiziell bei speziell qualifizierten Ford Store-Vertriebspartnern geordert werden. Ford bietet den Sportwagen mit zwei Motoren (2,3-Liter als Ford Mustang und 5,0-Liter als Ford Mustang GT) sowie in zwei Karosserie-Versionen (Fastback-Coupé und Convertible-Cabrio) an. Dabei haben Kunden jeweils die Wahl zwischen einer manuellen Sechsgang-Schaltung und einem sechsgängigen Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad. Und mit gut 2.200 Vorbestellungen legt der Ford Mustang einen „mustanggültigen“ Start in Europa hin!

Weniger als 5 Sekunden bis Tempo 100

Neuer Ford Mustang spurtet auf die Pole-Position!

Bereits die Einstiegsmotorisierung, der 2,3 Liter große EcoBoost-Turbo, mobilisiert 233 kW (317 PS) – und damit mehr als mancher Wettbewerber. Das maximale Drehmoment von 432 Nm liegt schon bei 3.000/min an. Allen sportlichen Attributen zum Trotz begnügt sich der hochmoderne Vierzylinder mit einem moderaten Durchschnittsverbrauch von 8,0 l/100 km und emittiert im Mittel 179 Gramm CO2 pro Kilometer. In Verbindung mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt das 2,3 Liter große EcoBoost-Triebwerk den Ford Mustang als Fastback-Coupé in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

 

Ohne Achtzylinder nicht denkbar

Darüber hinaus steht ein Achtzylinder zur Wahl. Der 5,0 Liter große Ti-VCT-Motor mit variablen Ansaugwegen und variabler Nockenwellensteuerung vereint eine Spitzenleistung von 310 kW (421PS) mit einem maximalen Drehmoment von 530 Nm. In Verbindung mit diesem Triebwerk und manueller Sechsgang-Schaltung durchbricht der Mustang GT bei Bedarf die 100-km/h-Schallmauer aus dem Stand in 4,8 Sekunden. Damit ist der neue Mustang das bislang schnellste europäische Großserienmodell der Marke mit dem blauen Oval – lediglich der 2005 in einer Kleinserie angebotene Supersportwagen Ford GT absolvierte den Standardsprint in noch kürzerer Zeit.

Die fortschrittliche, ausschließlich für die V8-Version erhältliche „Launch Control“ unterstützt den Fahrer und sorgt so für den perfekten Start. Diese Startautomatik erleichtert unter allen Bedingungen die optimale Beschleunigung aus dem Stand.

Besonderer Clou: Der Mustang GT (V8-Motor) hat serienmäßig das sogenannte „Line Lock“-System an Bord, das den Fahrer beim Aufwärmen der angetriebenen Hinterräder unterstützt. Es aktiviert ausschließlich die vorderen Bremsen und erleichtert damit den sogenannten „Burn-out“, mit dem die Hinterräder auf Temperatur gebracht werden können.

Über spezielle Kippschalter in der Mittelkonsole kann der Fahrer unterschiedliche Fahrprogramme auswählen. Insgesamt stehen vier Fahrmodi zur Verfügung: „Normal“ über „Sport+“ und „Track“ bis „Schnee/Nass“ für glatte oder regnerische Fahrbahnbedingungen.

Der neue Mustang legt bei Bedarf einen echten Katapultstart hin und drückt den Fahrer beim Beschleunigen mit Wucht in den Sitz.

Alle neuen für den europäischen Markt vorgesehene Mustang verfügen serienmäßig über ein spezielles Performance-Paket, das Handling und Bremseigenschaften verbessert. Dieses umfasst unter anderem eine Sportbremsanlage sowie eine verbesserte Kühlleistung für höhere Dauerlast, zum Beispiel im Rennstreckenbetrieb. Mit seinem agilen Handling und der hohen Fahrdynamik überzeugt der neue Mustang auch anspruchsvolle Sportfahrer.

Er kombiniert agiles Handling mit hohem Komfort. An der Vorderachse kommt eine Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen an doppelten Kugelgelenken und Rohr-Querstabilisator zum Einsatz. Die Hinterachse zeichnet sich durch eine neu konstruierte Integrallenker-Einzelradaufhängung mit unterem Querlenker, zentralem Integrallenker und Spurstangen aus Aluminium aus. Diese Bauweise reduziert die ungefederten Massen und verbessert auf diese Weise Handling und Komfort gleichermaßen.

Im Vergleich zum Vorgänger punktet der neue Ford Mustang durch die Verwendung von hochfesten Stählen und moderner Laser-Schweißtechnik mit einer um 28 Prozent größeren Verwindungssteifigkeit.

Durch Aluminium gefertigte Teile verfügt die jüngste Generation des Sportwagens über eine gewichtsoptimierte Karosserie.

Am Ford-Standort Flat Rock im US-Bundesstaat Michigan hat die Fertigung der speziell für den europäischen Markt produzierten Mustang-Modelle bereits begonnen.

Bereits die europäische Mustang-Basisversion liefert Ford inklusive des hochmodernen Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC 2 aus. Es erlaubt die Einbindung mobiler Medienplayer und Smartphones.

 

Der neue Mustang kann seit 2. März offiziell in Deutschland bestellt werden.

Als Fastback-Coupé mit effizientem 2,3 Liter großem EcoBoost-Triebwerk steht der neue Mustang ab 35.000 Euro zur Wahl.

Mit klassischem 5,0-Liter-V8 bietet Ford den speziell für europäische Anforderungen modifizierten Sportwagen ab 40.000 Euro an. Cabrio-Versionen sind ab 39.000 Euro erhältlich. Alle Antriebsvarianten besitzen ab Werk ein verbrauchssenkendes Start-Stopp-System.

[notification type=“notification_info“ ]Die Ford Mustang Ausstellungs- und Testfahrzeuge stehen bei den FordStores ab Ende Mai bereit – eine Liste der laufend wachsenden Anzahl von FordStores in Deutschland findet sich auf der Ford-Homepage www.ford.de und ist über folgenden Link abrufbar: http://www.ford.de/Pkw-Modelle/FordMustang (Stichwort: teilnehmende Ford Partner). Die offizielle Markteinführung des neuen Ford Mustang ist für Mitte des Jahres geplant, die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich bereits im Juni an die Kunden ausgeliefert.[/notification]

 

 

News: Ford Mustang kann ab 2. März bestellt werden

Bei Ford kann ab 2. März 2015 der Mustang bestellt werden. Die offizielle Markteinführung ist für Mitte des Jahres geplant, die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich bereits im Juni an die Kunden ausgeliefert. Die neu etablierten Ford-Stores bilden das Rückgrat für die Präsentation der ame-rikanischen Sportwagenikone. Sie bieten den Kunden über eine Auswahl von Ausstellungsfahrzeu-gen und Testfahrten hinaus ein neues und besonderes Marken- und Serviceerlebnis. Die Ausstel-lungs- und Testfahrzeuge stehen ab Ende Mai bereit.

Angeboten wird der Mustang als Fastback (Coupé) mit 2,3 Liter großem Vier-Zylinder-Triebwerk zu Preisen ab 35.000 Euro. Er leistet 231 kW / 314 PS und hat einen Normdurchschnittsverbrauch von 8,0 Litern.) Die GT-Version mit klassischem 5,0-Liter-V8 ist 5000 Euro teurer und bringt 308 kW / 418 PS sowie ein maximales Drehmoment von 524 Newtonmetern mit. Die Höchstgeschwin-digkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Für die Cabrios (Convertible) werden jeweils 4000 Euro mehr verlangt. Alternativ zum Schalt- steht ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe mit Schalt-wippen am Lenkrad zur Wahl.

Die von Ford für den europäischen Markt spezifizierten Modelle haben serienmäßig ein sogenanntes Performance-Paket an Bord. Es verbessert das Handling des Sportwagens ebenso wie seine Bremseigenschaften und sorgt für eine höhere Kühlleistung. Das Paket beinhaltet eine modifizierte Abstimmung des Fahrwerks und eine zusätzliche Abstützung zwischen oberer Radaufhängung und Motorraum-Stirnwand sowie verstärkte Stabilisatoren hinten. Auch die Fahrer-Assistenz-Systeme und die elektrische EPAS-Servolenkung zeichnen sich durch eine spezielle europäische Abstimmung aus.

Ford liefert den Mustang serienmäßig mit Geschwindigkeitsregelanlage und dem sprachgesteuerten Kommunikations- und Entertainmentsystems Sync 2 inklusive Touchscreen aus. Optional steht ein Premium-Sound-System mit zwölf Lautsprechern und Ford-Navigationssystem zur Verfügung.

 

(ampnet/jri)

Detroit Auto Show 2015: Größer, stärker, schneller

Die USA sind zurück an der automobilen Weltspitze. Nach den Krisenjahren 2008 und 2009 wächst der Pkw-Markt wieder rasant, 2014 auf über 16,5 Millionen Fahrzeuge. Tendenz weiter steigend. Entsprechend ambitioniert zeigt sich die Branche auf der Detroit Auto Show – und setzt dabei wieder auf pure Größe.

Zuletzt war ein wenig Langeweile eingekehrt in den Hallen des Cobo Center: Vor allem die mit Staatsgeld gestützten Autohersteller General Motors und Chrysler spielten die bescheidene Karte, zeigten Kleinwagen und Ökoautos. Ford und Toyota konzentrierten sich auf ihre Kernmodelle, die auch in der Krise noch einigermaßen zu verkaufen waren.

In diesem Jahr sieht das anders aus. Cadillac etwa stellt den 477 kW/649 PS starken BMW-M5-Konkurrenten CTS-V vor, bei Ford könnte ein Nachfolger des Supersportlers GT40 oder zumindest ein weiteres leistungsstarkes Mustang-Derivat auf die Bühne rollen und Toyota – in den USA dank seiner lokalen Werke längst so etwas wie ein „domestic manufacturer“ – dürften den Monster-Pick-up Tacoma im Gepäck haben. In eine ähnliche Kerbe schlägt Nissan mit dem für europäische Verhältnisse ebenfalls gigantischen Titan. Generell versprechen Pick-ups wieder ein gutes Geschäft – den niedrigen Spritpreisen sei Dank.

Auch Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Center of Automotive Research hält die anhaltend günstigen Preise für Kraftstoffe für eine der Triebfedern des Marktes. Darüber hinaus seien die durch Einwanderung ständig wachsende Bevölkerung, die boomende US-Wirtschaft und Innovationen im IT-Sektor wichtige Erfolgsfaktoren. „Bereits im Jahre 2016 wird nach unseren Prognosen der US-Automarkt mit einem neuen Verkaufsrekord von 17,45 Millionen Neuwagen abschließen“, sagt er voraus.

Die deutschen Hersteller wollen da nicht hintan stehen. Statt wie zuletzt vor allem kleinere und günstigere Fahrzeuge fahren sie in diesem Jahr ebenfalls ihre großen Modelle vor. Audi etwa präsentiert das komplett neue Luxus-SUV Q7, Mercedes zeigt mit dem GLE Coupé die sportliche Version seiner mittlerweile in GLE umbenannte M-Klasse. Und BMW-Tochter Mini hat mangels größerer Modelle zumindest die John-Cooper-Works-Krawallversion seines Kleinwagens im Programm.

Aber auch die japanischen Hersteller bringen emotionale und sportliche Kost nach Amerika: Honda lässt den schnellen Klassiker NSX als Hybrid auferstehen. Die Serienversion des japanischen Supersportlers debütiert unter dem amerikanischen Label Acura. Zwei Elektromotoren und ein Verbrenner, wohl ein doppelt aufgeladener V6-Mittelmotor, sorgen für den Vortrieb. Lexus hat weitere hochmotorisierte Konkurrenz für Audi, BMW und Mercedes angekündigt. Dabei handelt es sich um die Hochleistungsvariante des GS, den GS F, mit einer Leistung von 348 kW/473 PS.

Ganz ignoriert werden darf aber auch in diesem Jahr das grüne Gewissen nicht. Chevrolet stellt zumindest die zweite Generation seines Elektro-Autos Volt vor. Allerdings wird es vom Volt diesmal kein Opel-Schwestermodell geben: Der Ampera hat zumindest vorerst ausgedient.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Ford Mustang 2015 mit V6 Motor startet bei 17.819 Euro

Wer sich jetzt für den neuen Ford Mustang interessiert, kann das 2015er Modell für 17.819 € bestellen. Theoretisch. Denn dieser Preis gilt natürlich nur für die USA und in Dollar sind das 24.425$.  Wenn der neue Mustang im nächsten Jahr ganz offiziell zu uns nach Deutschland kommt, dann wird sich die US-Ikone fern ab von diesem Schnäppchen-Preis bewegen. Zur Erinnerung, für 17.819 € bekommt der deutsche Autokäufer nicht einmal den Ford Fiesta in der ST-Version. Von so viel automobiler Leidenschaft zu einem derart guten Kurs, können deutsche Autokäufer nur träumen.

 

Im wilden Galopp – Ford Mustang 2015 – Auch für Deutschland

Der Ford Mustang ist so amerikanisch wie der Big Mäc und die Coca Cola. Aber bislang war der Mustang kein offizieller Exportschlager. Während verschiedene Ausprägungen der US-Kultur, von Fastfood über Disneyland bis hin zum iPhone, einen globalen Eindruck und unbeschränkte „Haben wollen“ Gelüste ausgelöst haben. War der Ford Mustang bislang ein Verkaufsschlager mit Heimatzwang, den man nicht offiziell nach Europa exportieren wollte.

2015 wird alles anders – Der Mustang galoppiert nach Europa.

Und nach Deutschland.

Man muss keine Elvis Presley-Gedächtnisfrisur tragen, oder in Nord-Amerika aufgewachsen zu sein, um dem Mythos von US-Kultmobilen zu verfallen. Es scheint als hätten dies nun auch die Strategen in Dearborn verstanden und sie haben ein einsehen. Nach 50 Jahren bringen sie uns das Pony. Sowohl als Cabrio, als auch in der traditionellen Coupéform.

FORD 2014 165 go further

Auf dem Niveau von deutschen Sportwagen

Anders als Coca-Cola und der BigMäc, gelten Bescheidenheit und leise Töne nicht zu den Exportschlagern der Amerikaner in toto und so legen sie sich die Meßlatte für den „One Ford – one World Mustang“ extrem hoch. Auf dem Niveau von arrivierten Sportlern will der Mustang zu Hause sein. Um das zu erreichen , flog nach mehr als 9 Millionen verkauften Modellen, seit dem Start 1964, die hintere Starrachse raus, statt dessen spricht Ford von „moderner Fahrwerkstechnik“ und einer Integrallenker-Hinterachse. An der Front kommen doppelte Querlenker zum Einsatz.

Die Power bleibt

Die Ankündigung, unter der Haube des kommenden Welt-Mustang auch einen Vierzylinder zu verbauen, sorgte für Sorgesfalten auf der Stirn. Nicht nur bei Ford-Mustang-Fans, auch bei mir. Gehört zu einem ordentlichen Pony-Car doch das blubbern eines Achtzylinders der mit mehr Hubraum gesegnet ist, als der Super-Kingsize-Cola-Becher bei McDonalds aufnehmen kann. Und dabei bleibt es. Die Europäische-Topmotorisierung ist ein 5.0 Liter großer V8 Motor mit stolzen 426 PS und 529 Nm Drehmoment.

Der EcoBoost-Vierzylinder mit Turboaufladung verfügt über 2.3 Liter Hubraum, was im Gegensatz zu den bisherigen Ford-Ecoboost-Motoren ein ordentliches Plus an Hubraum bedeutet. Das Ergebnis sind dann auch, nicht wirklich vom Hunger gezeichnete 309 PS und mehr als 400 Nm Drehmoment. Und je länger ich über diese Ausbeute des Turbo-Vierzylinders nachdenke, desto spannender finde ich diese Kombination. Denn der kleine Vierzylinder wird gegenüber dem V8 mit einem Gewichtsvorteil antreten. Und bei einem kraftvollen Coupé mit klassischem Layout, sprich Motor vorne und Antrieb hinten – könnte ein kräftiger – aber leichter – Vierzylinder für eine ausgewogene Gewichtsverteilung stehen.

Doch bis es hier zum Test kommt, muss noch viel Geduld aufgebracht werden. Der „Ford Mustang 2015“ kommt eben auch erst 2015 zu uns nach Deutschland. Das werden harte Monate für die Fans des wilden Galoppers.

FORD 2014 105 go further

Zu den technischen Daten [klick]

 

 

canon

 

 

Weltpremiere des neuen Ford Mustang – große Galerie

Mehr Power, mehr Leidenschaft, mehr Ford.

One Ford und nun auch One Mustang. Es ist eine der Premieren für das kommende Jahr. Doch Ford wollte die Mustang-Fans rund um die Welt nicht weiter warten lassen und hat bereits heute die Schleier gelüftet.

Die Weltpremiere des neuen FORD Mustang.

Ein Edel-Hengst der in der Zukunft auch bei uns in Europa zum Erfolg der Marke beitragen soll.  Bevor ich in die Tiefe gehe, gibt es über 50 Fotos von der Premiere in Barcelona. Genießt die optischen Highlights des Ford Mustang Cabrios und des Zweitürigen Coupé.

 

 

canon

 

 

 

 

 

FORD schickt das Pony nach Europa

Bill Ford, der Executive Chairman der Ford Motor Company, wird am Donnerstag, 5. Dezember, in Barcelona/Spanien,
die nächste Generation des Ford Mustang enthüllen.

Die Veranstaltung trägt den Namen: „Go Further“

„Wir sind sehr oft gefragt worden, wann der Ford Mustang in den europäischen Handel kommt“, sagte Stephen Odell, Executive Vice President, Ford of Europe, Middle East and Africa. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Bill Ford diese Frage nun am 5. Dezember persönlich beantwortet, denn es steht fest: Der neue Ford Mustang wird zum ersten Mal auch in Europa erhältlich sein“.

Wer sich das ganze live anschauen will, der braucht nur seinen Browser zu öffnen und folgende Adresse einzutippen:

http://www.gofurtherlive2013.com/

Am kommenden Donnerstag (5.12.) ist es dann um 13 Uhr soweit.

Wer sich erst einmal einstimmen will, der sollte sich das Video zur fast 50-Jahre währenden Geschichte des Ford Mustang anschauen:

Live-Bilder und erste Eindrücke wird es dann am Donnerstagabend von mir geben!

Dodge auto magnus münchen

5 Jahre Auto Magnus – US-Car Profi!

US-Fahrzeuge haben einen großen V8-Motor und blubbern auf der Straße und beim cruisen ordentlich vor sich hin – ein einfaches Klischee und doch wird es immer wieder erfüllt.

Wie aber erfüllt man sich seinen ganz eigenen Wunsch nach einen US-Car? Einem Pony, also einem Original US-Mustang oder einem legendären Dodge Challenger? Wie kommt man an den Neuwagen? Und wer kümmert sich um den Transport?

In München gibt es bereits seit 5 Jahren einen zuverlässigen Ansprechpartner der sich dank seines Service und der attraktiven Preisen zu einem Spezialisten entwickelt hat. 5 Jahre Auto Magnus und nun wird gefeiert!

Um dieses 5-Jährige Jubiläum gebührend zu feiern, bietet das Team von Auto Magnus seinen Kunden im Oktober 2012 ganz besondere Aktion an: Ab einem Kaufpreis von 35.000€ kann der stolze Autokäufer aus 3 interessanten Aktionen auswählen:

  • einem professionellen Fotoshooting mit dem eigenen Fahrzeug,
  • einem Sportwagen-Wochenende mit Dodge Challenger, Chevrolet Camaro oder Ford Mustang GT oder
  • einem Formeltraining auf dem Nürburgring inklusive Übernachtung für zwei Personen.

Zusätzlich erhält der Käufer des teuersten, im Oktober bei Auto Magnus erworbenen Fahrzeuges einen Gutschein im Wert von 1.500 Euro für einen Hin- und Rückflug in die USA und 500 Euro Taschengeld für die Urlaubskasse.

 

Ich persönlich stehe ja schon auf diesen Dodge Challenger, ich denke es wird Zeit mal nach zu schauen was der bei Auto Magnus kostet.

Neben der Webseite hat man bei Auto Magnus natürlich auch eine Facebook-Seite!