Technische Daten – Nissan 370Z Pack 7Gang AT



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Nissan 370Z – Pack – 7-Gang Automatik
Erhältlich seit: 2013 – Facelift
Motortyp: 60° V6 Saugmotor, Leichtmetall, Variable Ventilsteuerung Zeit & Hub, 24 Ventile, Bohrung 95,5 mm, Hub 86 mm
Hubraum in ccm³: 3.696
max. Leistung bei min-1: 241 kW / 328 PS bei 7.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 363 Nm bei 5.200 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Heckantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 7-Gang Automatik, Schaltpaddel
Getriebeart, optional: 6-Gang Manuell
Leergewicht: 1.526 kg
maximale Zuladung: 188 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 5.6 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 250 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 252 km/h
Tankvolumen 72 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 245 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: G
cW-Wert: 0.29
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  15.3 l / 100km
Normverbrauch außerorts  7.8 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  10.5 l / 100km
km-Stand Testbeginn:
km-Stand Testende:
Bereifung: Sommerräder VA: 245/40-19  HA:275/35-19 Bridgestone Potenza
Garantie: 3 Jahre – oder 100.000 km
Basispreis: Von 32.900 € – 6-Gang Manuell bis 44.900 Nismo

Nissan 370Z Heck Spoiler

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Nissan 370Z – Fahrspaß-Oase oder Fata Morgana?

Er grummelt, er schnauft und dann brüllt er frei heraus. Was ein frei saugender V6 mit ordentlich Hubraum klanglich anstellen kann, ist im sonst so einfältigen Alltag von vernünftigen Autos eine Oase der Fahrfreude. Ausgerechnet Nissan, die Marke die mit dem Elektro-Kompakten Leaf einen auf „vernünftig“ macht, hat diesen wundervoll unvernünftigen Sportler mit grob geschnitztem V6-Motor im Programm.

Hubraum ist gleich Fahrspaß

Nissan 370Z Seitenansicht Test

Im Fahrbericht:

Nissan 370Z

Fahrspaß-Oase oder Fata Morgana? 

Lange Haube und kurze Überhänge und dazwischen einer intimer Platz für zwei. Der Nissan 370Z bietet genau so viel Raum wie man benötigt um zwei Menschen eine Portion Fahrspaß einzuschenken. Die lange Haube  wird eingerahmt von den markant geschnittenen Scheinwerfern und seit dem letzten Facelift blitzen LED-Tagfahrlichter an den Rändern der Stoßstange. Das Design ist pur und spricht den deutlichen Dialekt eines sportlichen Coupés.  Das Heck des 370 wird fast nur von den obszön breiten Hüften der hinteren Kotflügel geformt. Den Abschluss bilden Rückleuchten die den Z-Schwung der Frontscheinwerfer wieder aufnehmen. Zwei große runde Auspuffrohre , ein dezenter Flügel und eine im „Formel-1-Design“ platzierte Nebelschlussleuchte runden das gelungene Design des handlichen 370Z ab.

Nissan hat dem kleinen Bruder des Nissan GT-R ein paar optische Leckerlis gegönnt. In den Kotflügeln vorne blinkt es nicht, ohne jedes Mal auf den „Z-Ursprung“ hinzuweisen und die Türgriffe wirken wie kleine Aluminium-Kunstwerke. Japanische Coupés – die liebe zum Detail wächst…

Der Nissan 370Z – Pack – 7-Gang Automatik

Nissan 370Z Fahrbericht Albumfoto

Ein Tag in der Eifel

Einsteigen, Bremse treten, Startknopf drücken – dem tiefen brummen des V6 lauschen. Durchatmen, den Gurt fest an sich heran ziehen, den Wählhebel auf „D“ und langsam vom Parkplatz gerollt. Der Nissan 370Z hat alle Talente um die Welt drumherum vergessen zu lassen. Ein Sportler für den Ausgleich von Kopf und Geist. Ein kleine Insel der Fahrfreude im Alltag der trostlosen Einheitskisten. Dank der drei Zusatz-Instrumente auf dem Armaturenbrett kennt der Z-Pilot den genauen Zeitpunkt wenn das Motoröl in den Adern des V6 auf Betriebstemperatur kommt. Die erste lange Gerade, der Drehzahlmesser springt frei über die Skala. Der Motorsound wechselt vom rauchigen Timbre des Hubraumprotz zum aggressiven brüllen eines frei saugenden Sportmotors. Bei 7.000 Umdrehungen blitzt die rote LED im Drehzahlmesser auf und mahnt zum schnellen Wechsel der Gangstufen. Vierter Gang – der Japaner lässt die Baumwipfel der Eifelwälder im Zeitraffertempo vorbei wedeln, hartes anbremsen vor der ersten Kehre. Der mit 53 zu 47 Prozent fast optimal ausbalancierte 370Z lässt unter der maximalen Verzögerung der Brembo-Bremse die Hinterachse des 1.5 Tonnen Sportlers leicht werden.

An der Vorderachse verbeißen sich 245 Bridgestone-Reifen in die Asphaltflicken.  An der Hinterachse muss das 275 Millimeter breite schwarze Gold mehr arbeiten als es aus der Kehre wieder heraus geht. Mit 328 PS bei 7.000 Umdrehungen und dem Druck von 363 Nm bei 5.200 Umdrehungen wird der Spurt aus der Kurve zu einem Duell mit der Physik. Wer es hier zu sportlich mit dem Gaspedal meint, der erlebt wie die zwei Walzen am Heck den Ausfallschritt üben und sich in der Frage der Haftung geschlagen geben müssen.

Ohne ESP lässt sich der weite Schwung der Hinterachse in fast jeder Kurve provozieren – mit einer entblößenden Ehrlichkeit erzählt der 370Z dann von seiner Leidenschaft zum Drift.

Pilotenkanzel

Der Blick schweift über die lange Haube, das Lenkrad liegt gut in der Hand und die Schaltpaddel der 7-Gang Automatik sind griffgünstig und feststehend an der Lenksäule montiert. Einzig der Raum für den Fahrer könnte ein wenig mehr Variabilität vertragen. Das Lenkrad eventuell ein wenig näher zum Oberkörper und den Schultern noch ein wenig mehr Seitenhalt in den Sportsitzen gegönnt. Fahrer und Beifahrer sitzen dicht an der Hinterachse.  Ein intimer Augenblick für den Landstraßenritt.

Nach einigen Kurven haben sich Fahrer und Beifahrer auf den Schwung des Z eingeschossen, mit dem richtigen Moment an Last und Druck zieht der Z eine saubere Linie über die Eifelstraßen.

Spaß zu zweit, kann so einfach sein.

Nissan 370Z Innenraum Lenkrad Automatik

Downsizing ist für Baumkuschler

Mit dem frei saugenden V6 Motor hat Nissan ein Urvieh von Motor im Programm. Ehrlich, ein wenig rauh, aber immer da wenn man die Leistung fordert. Der intern VQ37VHR getaufte Motor hat nicht nur üppig Hubraum eingeschenkt bekommen (3.7 Liter) sondern kommt mit Vierventil-Technik und voll variabler Ventilsteuerung. Im Falle des Nissan VVL werden nicht nur die Zeiten der Öffnung, sondern auch die Größe des Ventilhubs stufenlos variiert. Das führt zu einem fulminanten Drehmomentverlauf bei gleichzeitig gesteigerter Drehfreude. Zwei Eigenschaften die sich eigentlich gegenseitig ausschließen.

Eine Start-Stopp-Automatik für den Motor,  ist im 370Z nicht vorgesehen. Wofür auch? Das sportliche Coupé will ausgeführt werden und sich nicht im Stopp&Go Verkehr deutscher Innenstädte die Reifen eckig stehen.

Der Testwagen war mit der 7-Gang Automatik ausgerüstet. Ein klassisches Wandlergetriebe und kein Doppelkupplungsgetriebe, aber mit der Fähigkeit, die Gänge binnen 500 Millisekunden zu wechseln. Zudem überbrückt die Automatik den Wandler, um so das Gefühl einer direkten Verbindung zwischen Motor und Achse zu vermitteln. Im Ergebnis dieser Bemühungen, fühlt sich das Automatik-Getriebe im manuellen Modus also nicht so weich und matschig an, wie man das bei einem Automatikgetriebe erst einmal fürchtet. Zudem wechselt es im M-Modus nicht von alleine in den nächsthöheren Gang, sondern überlässt dem Fahrer das Kommando.

Leistungsdaten:

PS

328

bei 7.000 U/min

Drehmoment

363

bei 5.200 U/min

Höchstgeschwindigkeit

250

km/h abgeregelt

Nissan 370Z V6 Motor Domstrebe

Das der 370Z nicht nur sportlich aussieht, sich sportlich anhört, sondern auch so fährt – dafür ist unter anderem auch eine Differentialsperre an der Hinterachse verantwortlich. Die lässt nicht nur die Möglichkeit für wundervolle Drifts zu, sondern sorgt dafür, dass beim harschen Gas-Einsatz am Kurvenausgang nicht die ganze Kraft am Kurveninneren Rad in teuren Gummirauch aufgeht.

In der „Pack-Ausstattung“ sind die wunderschönen 19″ RAYS-Leichtmetallfelgen enthalten:

Nissan 370 19 Zoll Rays Leichtmetallfelgen

Vorteile – Nachteile – Fazit … auf der nächsten Seite geht es weiter.

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100.000 Teilnehmer bei der GT ACADEMY in Deutschland 2013

Die Online-Qualifikation der GT Academy 2013 ist beendet, die Teilnehmer für das nationale Finale stehen fest. Allein in Deutschland hat die spektakuläre Rennfahrer-Talentsuche von Nissan und PlayStation® die Hoffnungen von rund 100.000 Gamern geweckt. Die 16 Besten aus dem Online-Wettbewerb ziehen jetzt in die nächste Runde und treffen im August beim nationalen Finale auf acht Wildcard-Qualifikanten der Live-Events. Hier geht es nun um zwölf Plätze für das Race Camp im englischen Silverstone.

GT Academy - Von der Spielekonsole ins Rennfahrzeug

Beim im August anstehenden nationalen Finale wird nicht nur die Geschicklichkeit der Bewerber in der virtuellen Welt von Gran Turismo 6 getestet. Auch ihre physische Stärke sowie ihr Können am Steuer eines richtigen Nissan 370Z Nismo müssen sie hier bei verschiedenen Prüfungen unter Beweis stellen. Die zwölf Fähigsten ziehen anschließend weiter in die letzte und entscheidende Runde der GT Academy: Das Race Camp im englischen Silverstone.

In den vergangenen fünf Jahren hat die GT Academy das Auswahlverfahren weiter optimiert und verschärft. Immerhin lockt auch in diesem Jahr ein Preis, der den Traum eines Gamers Wirklichkeit werden lässt: Die Teilnahme an einer europäischen Rennserie in der Saison 2014 mit einem Nissan GT-R Nismo GT3.

Peter Pyzera Nissan GT AcademyErst am vergangenen Wochenende hat Peter Pyzera (Sieger der GT Academy 2012) bei den 24 Stunden im belgischen Spa bewiesen: Die Verwandlung vom Gamer auf virtuellen Strecken zum echten Rennfahrer funktioniert. Zusammen mit seinen Teamkollegen – allesamt Absolventen verschiedener europäischer GT Academys – gelang ihm mit dem dritten Platz im Klassement der Sprung auf das Podium, im Gesamtklassement langte es damit zu Rang sieben.

Darren Cox, Motorsport Direktor von Nissan Global, ist seit Gründung ein leidenschaftlicher Begleiter der GT Academy Champions und legt große Hoffnung darauf, auch beim diesjährigen Wettbewerb ein neues Talent zu finden: „Dank der GT Academy hat die Motorsportwelt einige fantastische neue Rennfahrer dazugewonnen. Wir sind auch in diesem Jahr zuversichtlich einen weiteren, grandiosen jungen Fahrer zu finden. Mit unserer fünfjährigen Erfahrung haben wir die besten Mittel, um aus einem virtuellen Racer einen herausragenden Rennfahrer ans Licht zu bringen. Und wir haben die nächste Zeit noch viel vor: Gerade haben wir verkündet, dass einige der Champions in Australien, Amerika und Japan Tests fahren werden.“

Mehr als 765.000 Spieler aus 18 europäischen Teilnehmerländern haben sich diesmal für die preisgekrönte GT Academy begeistert. Weltweit haben rund 1,35 Millionen die Demoversion von Gran Turismo 6 heruntergeladen, um auf der realistischen Simulation der Silverstone Rennstrecke mit elektrischen Nissan Leaf oder dem Supersportwagen Nissan GT-R auf Zeitenjagd zu gehen.

Die Rangliste der Online-Qualifikation der GT Academy 2013 gibt es auf www.gran-turismo.com. Die Demoversion von Gran Turismo läuft Ende August ab. Spieler aus der ganzen Welt haben daher noch einen Monat Zeit, die neuen Grafiken und Rennautos zu testen.

Näheres zur GT Academy unter www.facebook.com/GTAcademy, eu.gran-turismo.com oderwww.twitter.com/GTAcademy.

Angefahren: Nissan Juke Nismo

Und mit zehn PS mehr soll aus dem Juke ein NISMO-Sportwagen werden? Meine Stirn wirft bei diesem Gedanken ernste Falten auf – und könnte man mich nun in meinen Gedanken versunken beobachten, vermutlich würde man mir meine Skepsis ansehen. Natürlich machen zehn PS mehr keinen Sportwagen aus dem „merkwürdigen“ aber kompakten Crossover. Der Juke polarisiert, bereits seit seinem erscheinen vor drei Jahren spaltet er nach bester Oppositionsführer-Manier die Autofahrer der Nation in zwei Lager: Die einen können mit dem froschgesichtigen Kompakt-Crossover gar nichts anfangen und andere sind froh über diesen frischen Designer-Crossover im Markt der kompakten Steilheck-Modelle.

Nismo Juke – Ein erster Fahrbericht

In meinem Fahrbericht über den 190 PS starken und mit Torque-Vectoring ausgerüsteten Juke habe ich bereits erwähnt, was ich am kleinen Nissan-Crossover liebenswert fand und was mich schlicht gestresst hatte. Da war diese unsägliche stufenlose Automatik, ein launiger Motor mit mächtigem Durst und dann diese Funzel-Hauptscheinwerfer im Froschgesicht, die nur mit H4-Leuchtmittel bestückt sind. Ich kann es nicht fassen, aber selbst der NISMO hat noch immer diese „Funzeln“ an seiner Front. Ich könnte mit dem leicht schielenden Froschblick gut leben, würden die Scheinwerfer wenigstens ein ordentliches Licht abgeben.

Positiv in Erinnerung ist mir der Allradantrieb des ungewöhnlichen Kompakt-SUV geblieben. Dank einer Technik die sich Torque-Vectoring nennt, ist die Hinterachse des Juke in der Lage, in den Kurven eine zusätzliche Portion Kraft an das jeweils Kurven äußere Rad zu liefern. Das sorgt für eine launige und wirklich unterhaltsame Fahrdynamik, die ich dem hochbeinigen Juke nicht zugetraut hätte.

Nissan Juke Nismo Blog Frontansicht

Mit, ohne Allrad

Doch ausgerechnet diesen launigen Allradantrieb hat man mir für die erste Ausfahrt mit dem NISMO-Sportmodell nicht gegönnt. Vermutlich weil die 4×4 Variante nur mit dem CVT-Getriebe verfügbar ist und das überschaubare Leistungsplus damit noch weniger erfahrbar schien.

Was also macht einen normalen Juke, zu einem NISMO-Juke? 

Nissan Juke Nismo in Fahrt

NISMO:

Will man als Mittel-Europäer verstehen, was NISMO für Nissan bedeutet, muss man zurück in das Jahr 1964 springen, als in Japan eine Firma die später von Nissan übernommen wurde (Prince Motor Company) für Rennsportzwecke einen großen Motor in ein kleines Auto packte. Was sich so „easy“ anhört, führte zu massiven Umbauten am Fahrzeug an sich, aber am Ende war es die Geburtsstunde des Nissan Skyline 2000 GT. Bei seinem ersten Renneinsatz schlug sich dieser Sportler wacker und die Erfolge legten die Keimzelle für den späteren Mythos des Nissan Skyline GT-R. Geboren wurde zu dieser Zeit auch der „NISsan MOtorsport Geist“, bis heute ein steter Quell für sportliche Ausnahme-Talente.  (Nissan NISMO Geschichte)

Meinen ersten Kontakt mit NISMO hatte ich virtuell, auf der Sony-Playstation Konsole. Und da es nicht nur mir so ging, gibt es mittlerweile im dritten Jahr, eine GT-Academy – bei der die Besten „virtuellen Rennfahrer“ die Chance bekommen, echte Rennfahrer zu werden. Aber auch das ist eine andere Geschichte .. zurück zum Nissan Juke NISMO 🙂

nissan Juke nismo Cockpit Playstation

Meine Erwartungen:

Denke ich an NISMO, denke ich an Sportwagen. Da ich selbst schon erfahren konnte, wie verrückt – im positiven Sinne – dieses japanische Unternehmen sein kann (ich erinnere an den Juke-R) – habe ich mich auf alles vorbereitet. Nur nicht auf eine Enttäuschung.

Nissan Juke Nismo Bewegtes Bild Rückansicht

Womit er mich überrascht hat:

Positiv fallen die Veränderungen im Innenraum auf. Der schwarze Himmel aus einem Filz ähnlichen Material, die Alcantara Einlagen im Lenkrad und den Türverkleidungen. Sowie die wirklich bequemen, neuen Sportsitze mit viel Seitenhalt. Ganz klar – im Innenraum hat der erste NISMO die Erwartungen erfüllt und stellt sich ganz klar als das Top-Modell der Juke-Baureihe dar.

Das Lenkgefühl profitiert auf den ersten Metern von einem direkteren Feedback. Die neuen 18 Zoll Alufelgen sollen nicht schwerer sein als die bisherigen 17 Zoll Felgen und die 225/45-18 Zoll Sportbereifung tut ihr übriges um dem Fahrer einen gesteigerten sportlichen Anspruch zu vermitteln.

Negativ fällt der Kompromiss auf, den man eingehen muss – um einem hochbeinigen Crossover SUV, egal wie kompakt er ist, eine sportliche Gangart an zu erziehen.  Durch den notwendigen extrem steifen Stabilisator an der Vorderachse (Wankneigung minimieren) verliert der Juke Nismo in engen Kurven relativ früh die Traktion am Kurven inneren Rad. Ein sportliche Kurvenwutz wird der Juke auch in der Nismo-Version nicht.

Nissan Juke Mitfahrt Foto

Was ich vermisst habe:

Den tieferen Sinn. Nein, ich verstehe nicht, weswegen man den Mythos NISMO mit dem, in meinen Augen denkbar ungeeignetsten Nissan-Modell einführen will. Ich verstehe durchaus den Wunsch, NISMO einer breiten Käuferschicht zugängig machen zu wollen. Und es ist auch schön, wenn man einen Hersteller findet, der seine Sportmarke preislich nicht völlig abgehoben positioniert. Aber wie viel Sport bleibt bei einem Juke-Nismo übrig? Die Leistungssteigerung fällt anderswo in die Kategorie: Serienstreuung. Und weil man das anscheinend selbst auch so sieht, wird man noch in diesem Jahr eine weitere Variante mit noch einmal 10 % mehr Leistung nachschieben. Dieses Modell soll dann auch – noch einmal – sportlicher werden.

Ist der Nismo-Juke also nur eine Marketing-Aktion? Ja. 

Die Fakten:

In der Preisliste wird der NISMO als Top-Modell positioniert und steht damit oberhalb der Tekna-Variante. Zudem wird das Modell als „all inklusive“ Fahrzeug angeboten, es gibt keine Aufpreisliste.  Rote Spiegelkappen, graphitgraue Schweller und LED-Tagfahrlicht. Dazu eine große Auspuffblende und rote Streifen.

200 PS stark, 250 Nm kräftig.  1.300 Kilogramm schwer (2WD). cW-Wert 0,35.  215 km/h schnell und in 7.8 Sekunden auf Tempo 100.  26.400 € Startpreis für den Juke NISMO mit Frontantrieb und manuellem Sechsgang-Getriebe

Nissan Juke Nismo Bergpanorama

Wieso kann der Juke-NISMO dennoch erfolgreich werden?

Es gibt viele Autokäufer denen es egal ist, wie viel vom sportlichen Versprechen der Optik am Ende in Querdynamik umgesetzt wird. Es gibt viele Autokäufer denen LED-Tagfahrlichter wichtiger sind, als die H4-Scheinwerfer-Technik.  Diese Autos werden wegen einem Bauchgefühl gekauft. Wegen dem Versprechen, dass diese bereits in der Garage und vor den Nachbarn abgeben und nicht, ob sie dieses Versprechen auch einlösen können.

Der Juke ist ein wunderbarer Querschläger im automobilen Alltag der ansonsten doch so einheitlichen Steilheck-Modelle. Seine per Grundkonfiguration unsinnige Kombination aus sportlichem Coupé-Design für die Fahrgastzelle und SUV-typisch hoch sitzender Karosserie passt zum ungewöhnlichen Gesicht und der Rückleuchten-Persiflage.

Der 200 PS 1.6er Turbo ist in der Version mit manuellem Getriebe und Frontantrieb nicht so durstig wie das getestete 4WD-Modell im letzten Jahr und ganz unter uns – wann war ein NISMO so günstig in der Anschaffung und im Unterhalt, wie dieser Juke?

Fazit:

Viel Verpackung, wenig Inhalt und dennoch eine echte Chance, für das – was an NISMO noch folgen wird, den Weg zu bereiten. Und ich denke da nur an den 370Z – doch zu diesem Fahrzeug, in einem anderen Beitrag dann mehr.

Für diese Testfahrt wurde ich vom Hersteller eingeladen. Der Hersteller hat alle Reisekosten übernommen. Der Hersteller hat jedoch bewusst Abstand von jeglicher Beeinflussung genommen.

Nissan 370Z Nismo

Am Anfang des Jahres hatte Nissan in Deutschland den Juke Nismo vorgestellt.  Bereits damals war abzusehen, der Juke wird ganz sicher nicht der einzige Vertreter der  „Nissan Motorsport Philosophie“ auf unseren Straßen bleiben.

NISMO 370Z – Der Sportwagen-Macho

Mit vollen Hosen lässt es sich gut stinken, davon war ich vor zwei Jahren bei meiner ersten Tour mit dem „normalen“ 370Z bereits überzeugt. Der „Z“ ist ein Vertreter der klassischen Sportwagenlehre: Saugmotor mit viel Hubraum vorne und Antrieb über die breit bereifte Hinterachse.  Downsizing? Fehlanzeige!

 „Der Macho, ein offensiver draufgängerische Typ mit der Neigung zu prestigeträchtigen Statussymbolen. „

Wem der normale 370Z, der im übrigen im Preis gesenkt wurde und nun bei 32.900 € anfängt, zu wenig „Macho“ ist, der hat auf den NISMO Z gewartet.

Nismo 370 Z Seite Vogelsang

Der Grundcharakter des 370Z wurde mit der Veredelung zum Nismo nicht verändert – lediglich in Details angeschärft. So betont die neue Frontschürze den sportlichen Anspruch und verleiht mit der in Anthrazit abgesetzten markanten Spoiler-Lippe das Leistungsplus. Auffällig ist die extrem saubere Gestaltung der Front. Keine unnötigen Lufteinlässe, keine Spielereien aus Kunststoffblenden im Maschengitter-Look.

Nimso 370Z Front Design

In der Heckansicht domienieren drei Veränderungen den 370Z Nismo. Der große zweifarbige Heckflügel, die senkrechten Entlüftungsschlitze für das hintere Radhaus und die beiden voluminösen Auspuffrohre. Und wer genau schaut, der erkennt in den Details die rote Nismo-Linie, die sich in der Front versteckt hat und auch im Heck, ganz dezent entlang des Diffusors zieht.

Nismo 370Z Heck Auspuff

Performance-Fakten:

V/max:

250 km/h

0-100 km/h:

5,2 Sek.

Leistung:

344 PS

Motor des 370Z Nismo

Mit einer Leistungssteigerung von 16 PS kann man mich nicht beeindrucken – ob 328 PS im normalen Z oder 344 PS im Nismo nun,  dass wichtigste am Z ist der Charakterzug des frei saugenden V6-Motors. Dank dem mächtigen Hubraum von 3.7 Liter, hat der Sauger auch ohne Aufladung genug Bumms durch das ganze Drehzahlband. Rau aber gleichmäßig zieht es die Kolben durch alle Drehzahlbereiche.  Kurzhubig ausgelegt orgelt der V6 jubilierend, in allen Gängen, dem Drehzahllimit bei 7.400 Umdrehungen entgegen. Wie es sich für einen sportlichen Saugmotor gehört – liegt das Drehmoment (371 Nm) erst im letzten Drittel der Drehzahlleiter an (5.200 Umdrehungen).

Hinterachse Nismo

Rote Bremssättel haben noch jedes Auto schneller gemacht – hier die Hinterachse des 370Z Nismo.

Nismo Fahrverhalten

Fette 19 Zoll Felgen und eine Mischbereifung mit 245/40-19 auf der Vorderachse und 285/35-19 auf der Hinterachse.  Dank einer fast neutralen Gewichtsverteilung, dem freud- und kraftvoll zum Werke gehenden Motor und dem erneut angepassten Fahrwerkssetup, marschiert der NISMO Z wie ein Boden-Luft-Marschflugkörper über die Landstraßen.  Er wirkt dabei nicht fein und diffizil sondern nachdrücklich kraftvoll, ein wenig rau im Umgang und er verlangt am Lenkrad nach einem echten Macher. Der 370Z ist auch als Nismo eher Macho denn Feingeist. Aber er liefert eine ehrliche Vorstellung ab.

Auf Landstraßen diktieren die Ausreißversuche der Mopped-Fahrer vor einem das Kurven-Tempo und auch hier gilt: Der Z ist eine ehrliche Haut. Voller Tatendrang lässt er sich in die Kurven werfen, bleibt lange auf beiden Achsen neutral und schenkt tiefes Vertrauen in sein Fahrwerkssetup. Wer die Haftgrenze der 285er Potenza an der Hinterachse durch voreilige Drehmoment-Attacken überschreitet, der erlebt einen sanft auskeilenden Sportwagen, der durch gefühlvolles öffnen der Lenkung leicht zu beherrschen bleibt. Dies alles geschieht jedoch nur nach dem ausdrücklichen Wunsch des Fahrers. Die Kraft – den 1.6 Tonnen schweren Zweisitzer auch nahezu im rechten Winkel über die Landstraßen zu prügeln – ist einfach immer vorhanden.

Nismo Wildleder Lenkrad

Leder und Alcantara am Steuer, rote Ziernähte und ein klar auf den Fahrer ausgerichtetes Cockpit. Auch im inneren des Nismo-Z stehen die Zeichen auf Sport. Der Drehzahlmesser in der Mitte der drei Rund-Instrumente besitzt eine Schaltlampe – hier soll der Fahrer jedoch nicht zum Sprit sparen animiert werden, der Schaltblitz ist nur dafür da, dass man nicht zu übereifrig in den Drehzahlbegrenzer hüpft.

Sechsgang Schaltgetriebe

Sechs manuelle Gänge, die durchaus mit ein wenig Kraft bedient werden wollen. Auch hier spricht der Z die deutliche Sprache eines „Männer-Mobils“. Alles ein wenig mehr zum „anpacken“ ausgelegt. Der Knopf rechts, mit dem Schaltschema, aktiviert die Synchro-Rev Funktion des Z. Hierbei sorgt die Elektronik beim schalten für Zwischengas und immer passenden Drehzahlen. Praktisch beim herunterschalten – effektvoll in der Akustik und nützlich auf der Rennstrecke, um das entlastete Heck nicht durch das Bremsmoment des Motors beim Schaltvorgang aus der Balance zu bekommen.

Pro-Tipp: „Echte Machos schalten Synchro-Rev natürlich aus und geben selbst Zwischengas!“

Pro-pro-Tipp: Lasst es an, der ungeübte Macho bekommt das lange nicht so gut hin, wie der Nissan selbst…

Nismo 370Z Fahrbericht

Fazit:

Brutal viel „Bumms“ zum Kampfpreis

Nissan tut gut daran den Sportwagen-Pathos NISMO nach Deutschland zu bringen. Mit dem 370Z bietet der japanische Automobil-Hersteller einen Sportwagen der „alten Schule“ an. Mit der NISMO Variante will Nissan die Idee des „Sportwagens für jedermann“ weiter ausbauen. Denn der Gedanke hinter NISMO ist nicht die Leistungssteigerung um jeden Preis – viel PS für viel Geld – sondern der pure Fahrspaß zu einem erschwinglichen Preis. Und selbst der Aufpreis von 9.000 € gegenüber dem Nissan 370Z Pack macht aus dem NISMO-Z noch keinen unfinanzierbaren Sportwagen-Traum.

 

Die Preise: 44.900 € für den Z-Nismo. 35.900 €für den 370Z Pack und unglaubliche 32.900 € für die Nissan 370 Z Basisvariante!

 

  • Modellbezeichnung: Nissan 370 Z
  • Ausstattung:  NISMO
  • Testwagenpreis: 44.900 €
  • Kilometerstand:  noch nicht eingefahren
  • Hubraum: 3.696 ccm³
  • Bauart: 6-Zylinder Saugmotor 60°V
  • Drehmoment:  371 Nm – 5.200 Umdrehungen
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Heckantrieb

24h Nürburgring 2013 – Impressionen vom Montagmorgen

Der Nissan 370Z mit der Startnummer 370 kommt zum planmäßigen Boxenstopp zu den tapferen Schraubern in der Nissan-Box. Nachdem es in der Nacht noch Probleme mit den Temperaturen des Differentials gab, sind diese nun behoben und der Zweitürer dreht unermüdlich seine Runden durch den, noch immer anhaltenden, Regen.

Mehr über den 370Z mit der passenden Startnummer, gibt es auch auf dem Twitter-Profil von Sebastian.  (Sebastian ist als Blogger direkt für Nissan in der Box tätig.)

 

Im Fahrbericht: Nissan Juke 1.6 DIG-T 4×4 – Ein Juke kommt selten allein

Der Nissan Juke polarisiert – und das ist ihm Segen und Fluch zugleich. Während die einen ihn für einen übermäßig aufgepumpten Kleinwagen halten und im Design für misslungen erachten, finden ihn andere Betrachter gerade wegen der unkonventionellen Form interessant und ansprechend.

Ich gehöre zu denen, dem der Nissan Juke gefällt. Sein Herausstechen aus dem alltäglichen automobilen Allerlei, Nissans mutiges Crossover-Desig…

NISSAN Micra DIG-S im Fahrbericht

Seit 4 Generationen gibt es den Nissan Micra auf unseren Straßen und schon immer war er der Liebling der Frauen.

NISSAN Micra DIG-S im Fahrbericht

Das letzte Modell buhlte mit weichen Linien und einer Formensprache mit ausgeprägten Rundungen um die Sympathien der Käufer. Doch mit diesem leicht kindlichen Schema ist nun Schluss! Die Vierte Generation erlaubt sich nur noch mi…

Fahrbericht Nissan Pathfinder

Respekt.

Eigentlich hat jeder Respekt vor dem Nissan Pathfinder. Wer mit dem Pathfinder auf dem Supermarktparkplatz nach einer freien Lücke sucht, dem wird niemand die anvisierte Parkbucht vor der Kühlerburg wegnehmen. Der Pathfinder steht massiv wie eine Wohnzimmer-Wand Eiche rustikal im Straßenverkehr und auf eine Kraftprobe will es in der Welt der Limousinen- und Familienkombis, eine Etage tiefer, niemand ankommen lassen.

Nissan Pathfinder - Der findet seinen Weg! Immer.
Nissan Pathfinder – Der findet seinen Weg! Immer.

Selbst so große Laderaums_Nissan_Pathfinder 250Brummer wie der BMW X5 und der Audi Q7 wirken vom Fahrerplatz des Nissan Pathfinder mit einem Mal deutlich handlicher. Und wer um den Pathfinder herum geht, der stellt fest, drüber hinweg schauen ist für viele Menschen nicht mehr möglich. Und so beeindruckt der Pathfinder mit einer Kühlerburg an der Front und einem steilen Heckabschluss in der Größe eines Din-Norm Garagentores. Hinter dem Pathfindereigenen Garagentor befindet sich eine große Ladebucht ,  die die praktischen Talente des großen Nissan unterstreicht.

Das es manchmal mit dem Respekt ein wenig hapert liegt also nicht am Pathfinder an sich, sondern ist eine simple Problematik in Gebieten mit hohem Waldanteil. Nicht einmal bis zur Halbzeit des Testes hat es gedauert, bis der Erste keinen Respekt vor dem großen Japaner hatte.  Früh morgens auf den ersten Metern der geplanten Verbrauchsmessfahrt hat ein Reh die Vorfahrtsregeln auf der Bundesstraße mißachtet und den Pathfinder von links kommend in seiner Einrollrunde ausgebremst.

Der Schaden für das beteiligte Reh war endgültig in seiner Wirkung, der Schaden am Pathfinder überschaubar.  An dieser Stelle sei gesagt, das Reh muss in eindeutiger Suizidaler-Handlungsabsicht unterwegs gewesen sein, ein Zusammentreffen mit dem Reh war leider nicht mehr vermeidbar.

Für den Rest des Testzeitraumes war die Front des Pathfinder durch eine gesplitterte Kunststoffstoßstange auf der rechten Hälfte entstellt, weswegen im Falle des Pathfinders auch kaum Bilder aus einer eigenen Fotosession vorhanden sind.

Von diesem Reh-Kontakt abgesehen, war der Umgang mit dem Pathfinder stets von Respekt geprägt.

Der Nissan Pathfinder ist kein verweichlichter SUV und auch kein Crossover der unter mangelnder Persönlichkeit leiden müsste. Der Pathfinder ist ein echter Offroader.  Aufgebaut auf einem Leiterrahmen mit ordentlich Federweg, echtem Allrad und großen Böschungswinkeln.

Der Pathfinder sieht nicht nur aus wie ein Geländewagen, er ist ein Geländewagen.

Geländewagen-Style mit Extra-Platz
Geländewagen-Style mit Extra-Platz

Mit 4,81m ist der große Geländewagen in der Nissan-Familie nicht größer als ein durchschnittlicher Familienkombi. Dank der aufrichtigen Außengestaltung mit steilen Scheiben und großen Flächen, bietet der Pathfinder im Inneren jedoch genug Platz um bis zu 7 Personen mit Gepäck von A nach B zu befördern. Auf der Fahrt zwischen Startort und Bestimmungsort ist der mit einem 2,5l Vierzylinder Turbodiesel zum Test angetretene Offroader nicht unbedingt auf befestigte Wege angewiesen. Wo ein Pathfinder fährt, muss kein Asphaltband liegen. Dank den langen Federwegen, der üppigen Bodenfreiheit von knapp 23cm und dem Allrad-Antrieb mit zuschaltbarer Übersetzung findet der große Japaner seinen Weg. Nomen est omen.

Der Antrieb unseres Testfahrzeuges wurde von einem 2.5 Liter großen Vierzylinder-Turbodiesel übernommen. Mit 190PS und 450Nm ausreichend stark um den immerhin 2.2 Tonnen schweren Offroader zügig über Teerbänder und überzeugend über unbefestigte Wege zu befördern. Hierbei macht der langhubige Diesel aus seinem Selbstzünderprinzip kein Geheimnis.  Mit deutlichem nageln und leicht ruppigem Benehmen passt der rustikale Motor zum herben Anspruch des Offroaders.

Wo 2.2 Tonnen durch die Landschaft beschleunigt und der Luftwiderstand eines Einfamilien-Hauses überwunden werden muß, da darf man keine Wunder beim Verbrauch erwarten. Der Pathfinder nimmt sich, was er braucht um seine Aufgaben zu erfüllen. Wer den Tempomat bei Autobahnfahrten auf 115km/h eingestellt lassen kann, der wird den  Verbrauch auf knapp unter 8l bekommen. Da der Pathfinder trotz seiner enormen Grundfläche  jedoch für Tempo 185 km/h  gut ist und dabei durch enorme Fahrstabilität überzeugt, sind 10-11 Liter auf Langstrecken eher zu erwarten. Überland und auf ländlichen Touren lässt es sich unter 9 liter auf 100km auskommen. In der Stadt sind 12,5l auf 100km zu erwarten.

Der Pathfinder überzeugt somit im Gelände und als Reisefahrzeug für die ganze Familie, will seine Arbeit jedoch angemessen entlohnt wissen. 

Pathfinder-Multimedia_250Die gefahrene Ausstattungsvariante LE mit dem optionalen Executive-Paket macht aus dem herben Offroader-Talent einen angenehmen Begleiter für den Alltag. Wer den Stau umfahren will, der hat im Pathfinder die notwendigen Mittel zur Verfügung um dies auch abseits der ausgeschilderten Straßen zu tun. Wer im Staut steht und seine Zeit vertreiben will, der sollte nicht am Executive-Paket sparen und sich den Komfort und die Talente des darin enthaltenen Multimedia-Systemes gönnen.

Nissan bietet im Pathfinder ein modernes Multimedia-System mit Navigation und Festplatte an. In Verbindung mit dem optionalen Bose-Soundpaket lässt sich die Wartezeit im Stau durch überzeugende Musik-Darbietungen erträglicher gestalten.  Wer alleine unterwegs ist und die 7-Sitzigen Talente des Pathfinder ungenutzt lässt, der kann sich mit dem Sprachassistenten des Multimedia-Systemes unterhalten.  Hier war besonders angenehm wie perfekt die Steuerung des Systemes, enthalten ist hier auch eine Freisprecheinrichtung via Bluetooth,  funktioniert.

 

Im Innenraum dominieren eine pragmatische Materialwahl und überzeugen praktische Talente. Nutzen vor Schein, war wohl der Leitsatz der Entwickler.

Auch wenn das Reh keinen Respekt vor dem heran nahenden Pathfinder hatte, das Fazit zum Pathfinder fällt dennoch deutlich aus:

Respektabler Offroader mit echten Talenten für die Langstrecke und wenn es nach dem Kollegen Jan geht, dann ist er auch ein Freund abseits des „rechten Weges“.

 

Nissan Juke im Fahrbericht

Mit dem Nissan Juke verbinde ich immer zuerst ein Tier: Den Frosch. Dabei sollen seine Hauptscheinwerfer an die Rallye-Autos der wilden 80ziger erinnern. Nun – man kann nicht alles auf den ersten Blick erkennen, vor allem, wenn man mit alten H4 Scheinwerfern auf die Reise geschickt wird. Read more

Drag-Race zwischen Nissan GT-R und Lamborghini Aventador

Leistung und noch ein wenig mehr Leistung.

Der aktuelle Lamborghini Aventador ist mit seinem 6.5l V12 Motor und heftigen 700PS ganz sicher nicht untermotorisiert. Und ganz nebenbei, dank Allradantrieb schafft der Aventador den Sprint von 0 auf 100 in 2.9 Sekunden.

Das müsste reichen um alles andere kalt zu stellen, oder?

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Abschied

Time to say …

Den gestrigen Montag habe ich damit verbracht den Nissan 370Z zurück nach Brühl zu bringen und dafür den Nissan Juke mit zu nehmen.

Beim umsteigen vom Z in den Juke erlebt man eine Art „Kastration“ – der Juke ist sofort eine völlig andere Welt. Mein gerade erst zurecht gerücktes Weltbild von japanischen KFZ-Innenräumen, Materialanmutung und Verarbeitung wird auf eine harte Probe gestellt.

Der ausführliche Testbericht zum 370Z ist wie immer im Testfahrer-Blog zu finden:

klick mich – lies mich – Nissan 370Z Testbericht

Ob ich über den Juke einen ähnlich euphorischen Bericht schreiben kann? Ich habe derzeit starke Zweifel daran. Zu krass unterscheiden sich meine aktuelle Meinung vom Juke mit dem Selbstbild der Nissan-Marketingexperten zum Juke.  Und dann liefert mir der Juke auch noch jede Menge Munition für sachliche Kritik. Ganz unter uns: 9,1l Verbrauch auf 100km, bei einer Strecke von 430km die ich so gut wie NUR mit Tempomat 120 gefahren bin – das ist absurd. Da hätte der 370Z weniger gebraucht.

Nun gut, ich gebe dem Juke eine Chance – die hat jeder verdient.

 

 

 

Elektromobil - Nissan Leaf

Nissan macht sich über den Volt / Ampera lustig.

In Amerika ist vieles anders – unter anderem darf man dort so genannte vergleichende Werbung bringen. Und mitunter führt das zu unterhaltsamen Spots. So auch jetzt mal wieder.

Auf youtube lässt sich der Spot von Nissan anschauen, in dem diese den Benzin-Betriebenen Range-Extender des Chevrolet Volk aka Opel Ampera ironisch mit dem Voll-Elektro-Mobil Nissan Leaf vergleichen.

Üblicherweise folgt auf so einen „Angriff“ immer auch ein Werbespot des Angegriffenen – und unter uns, natürlich bieten reine Elektro-Autos genug Angriffsfläche um diesen Spot zu kontern. Aber unter Werbern gilt wohl noch immer: Auch schlechte Werbung ist Werbung und Hauptsache die Marke bleibt im Gespräch.

Lustig ist der Nissan Leaf Spot trotzdem!

Danke für die Information!

Nissan Micra

Er ist der Liebling der Frauen.

Die Rede ist nicht von George oder Bruce, sondern von Micra – Nissan Micra.  Der Micra ist bereits in der 4.ten Generation auf unseren Straßen unterwegs und ich hatte heute kurz die Gelegenheit ein paar Meter mit dem Nissan Micra 1.2 DIG-S CVT zu fahren.

Den Kurzbericht zu dieser Testfahrt gibt es  dort: http://www1.die-testfahrer.de/autotest/nissan-micra/

 

Danke für die Information!
Danke für die Information!
Abschied

Nissan 370Z im Fahrbericht

Wer denkt bei einem  sportlichen Coupe mit Heckantrieb und V6 Sportmotor sofort an einen Nissan?
Sie etwa?

Also ich nicht.
Die ersten Modelle die mir in den Kopf kommen sind Fahrzeuge von Porsche, Mercedes, BMW und Audi. Wenn man dann noch darüber nachdenkt, wer eigentlich noch einen freisaugenden und vom Downsizing-Trend verschont gebliebenen 6-Zylinder Sportmotor anbietet, dann, ja dann, wird die Wahl schon ganz schön eng.

Denn z.Bsp. Audi, vertraut in seinem vergleichbaren TT-RS, auf einen quer eingebauten 5 Zylinder Turbo, BMW Z4  und Mercedes SLK sind zugleich Cabrio und Coupé und nicht in einer “entweder/oder” Version verfügbar. Auch hier ist der Vergleich dann nicht mehr wirklich fair.

Und so ist der Nissan 370Z eigentlich nur mit dem Porsche Cayman S zu vergleichen.
Aber moooooment!  Auch hier tut man sich schwer einen Vergleich zu ziehen, denn der Nissan 370Z ist im Gegensatz zum Porsche ein echter “Volks-Sportler” –   oder wo sonst bekommt man für unter 40.000€ einen 328 PS starken – astreinen – Sportler geliefert?

Der Cayman S, obwohl mit 8 PS weniger am Start, kostet mindestens 62.000€ und damit wenigstens  15.000€ mehr als der Nissan 370Z.  So sprechen beide am Ende doch vermutlich völlig unterschiedliche Käuferschichten an, oder?

Doch – wen  spricht der Nissan 370Z denn nun eigentlich an?
Auch 40.000€ sind ja nun fern ab eines Impulskaufes aus dem Bauch heraus, so wie einem das manchmal an einer Supermarkt-Kasse passiert.

Und Kritiker werden so gleich anmerken: “Ja aber –  auch wenn der Nissan 22.000€ billiger ist, der ist ja gar nicht vergleichbar mit einem Porsche”.  Nun – nach fast 3.000km in meinem  370Z -Testwagen würde ich das so nicht mehr unterschreiben. Vor meiner Testfahrt hätte ich es vermutlich genauso gesehen.

Gleich zu Beginn meine größte Überraschung:

Der Innenraum und die Verarbeitung.

Die Zeiten in denen man den Geruch von ausdünstenten Weichmachern aus den Hartplastiken als erstes Sinneserlebnis in einem japanischen Neuwagen wahrnahm, sind wohl vorbei – doch selbst Materialwahl und Verarbeitung sind mittlerweile auf einem Niveau, auf dem es einem schwer fällt noch eine ernsthafte Kritik anbringen zu können. Und so hat mich der 370Z sofort mit seiner astreinen Verarbeitung überrascht. Und auch das Alcantara-Imitat in der Türverkleidung schmeichelt den Händen – obwohl es kein echtes Alcantara ist.

Platz genommen in Sitzen mit (wie immer bei Japanern) zu geringer Oberschenkelauflage, fühlt man sich im Z sofort “aufgenommen” und integriert. Die Zeiten von Zündschlüssel und Co sind nun wohl auch vorbei und so belässt man die Fernbedienung in der Hosentasche und startet den Boliden auf Knopfdruck.

Unter der vorderen Haube, die im übrigen wie Türen und die Heckklappe aus Aluminium besteht, erwacht ein 3,7 Liter großer V6 Saugmotor der “alten Schule”. Und wenn ich an dieser Stelle von der “alten Schule” schreibe, dann meine ich damit nicht, daß der Motor mit “alter Technik” an den Start rollt, sondern auf derzeit aktuelle Trends im Motorenbau wie Downsizing und Aufladung in x-facher Variation verzichtet.

Vorne werden die 6 kurzhubigen Brennräume noch nach alter Otto-Manier frei-saugend mit dem Brennstoff-Gemisch gefüllt. Das man hierbei auf etwas verzichten müsste, ist völlig absurd. Bereits auf den ersten Metern überfallen einen massive Zweifel an der Sinnhaftigkeit von kleingeschrumpften Motoren.

328 PS bei 7.000 Umdrehungen pro Minute – das ist fernab jedweden Verzichts, oder?

Und so wie der mit 11 zu 1 verdichtete 24-Ventiler zu Werke geht, so kann das eben nur ein Hubraumstarker Sportmotor. Ohne jegliche Anfahrschwäche oder irritierende Drehmomentverzögerungen begeistert das Voll-Amluminium-Triebwerk mit einer, jederzeit per Gaspedal, abrufbaren Leistung.
Nissan hat dem Motor des 370Z nicht nur viel Hubraum spendiert, sondern viel Intelligenz in die Zylinderköpfe gepackt. Dort arbeiten voll-variable Ventile, die nicht nur den Hub nach Bedarf einstellen, sondern auch ähnlich dem bekannteren VTEC Prinzip von HONDA, die Öffnungszeiten der Drehzahl und den Lastzuständen anpasst. Das Ergebnis von viel Hubraum und den  24 fleissigen Ventilen mit ihrer intelligenten Technik,  ist ein begeisternder Motorsound und ganz nebenbei 363Nm Drehmoment bei 5.200 Umdrehungen/Min.

Damit wäre Punkt 1 auf der “Must have” Liste für sportliche Coupes abgehakt:
Ein faszinierender Motor mit genug Leistung.

Kommen wir zu Punkt 2. Dem Fahrwerk.

Ein sportliches Coupé kann nur ein Antriebskonzept haben: Heckantrieb. Ob der Motor dabei klassisch unter der vorderen Haube zuhause ist, oder hinter dem Fahrer,  egal – Hauptsache das Layout trennt die Lenkung von der Antriebsachse.

Der Nissan 370Z war in seiner Testkonfiguration als “Sexy Biest” mit den 19” Rays Felgen zum Test gekommen und bot mit den geschmiedeten Alufelgen nicht nur vom Design her eine besondere Show (8 Zoll breit vorne, 10 Zoll hinten). Dank der optionalen 245er Bereifung auf der Vorderachse und den 275ern auf der Hinterachse waren die Grundlagen für eine überzeugende Vorstellung auf der Straße bereits übererfüllt.  Denn anders als viele Eisdielen-Sportler hat Nissan dem 370Z zusätzlich auch noch eine echte Hinterachssperre spendiert. (So etwas bekommt man üblicherweise sonst auch nur in einem Porsche).
In Verbindung mit dem ausgewogenen Fahrwerks-Setup, der gegenüber dem direkten Vorgänger 350Z verbreiterten Spur (+55mm an der Hinterachse) und dem verkürzten Radstand (-100mm) lässt es sich mit 370Z herzerfrischend um die Kurven tanzen.

Beinahe fällt man in eine Entscheidungskrise. Was gefällt einem besser?

  • Das kraftvolle heraus beschleunigen aus dem Drehzahlkeller, begleitet vom brüllen des Sportmotors?
  • Oder das hinein bremsen in die Kurven, dank der leistungsfähigen Bremsanlage jederzeit eine beeindruckende Vorstellung?
  • Oder die im Anschluss an die Verzögerung ultrapräzise einlenkende Vorderachse?
  • Oder doch eher das ehrliche und neutralem Kurven-Verhalten? Im übrigen lässt sich das Heck mit gezielten Gas-Stößen zwar über die Haftgrenze hinaus treiben, aber so lange der Pilot am Volant Herr seiner selbst bleibt, nutzt er die Hinterachse mit ihrem ehrlichen und unkapriziösen Charakter nur zur Formvollendung der Kurvenlinie.

Eine Entscheidung für die Bevorzugung eines einzelnen Dynamik-Abschnitts scheint unmöglich und so lässt sich am Ende des Tages nur das Gesamtbild der 370Z Vorstellung als Ganzes eine Würdigung zu.

Was Nissan hier im Angebot hat, ist meiner Meinung nach, einer der am heftigsten unterschätzten Wahlmöglichkeiten im Umfeld der Sportlichen Coupés und ein Underdog der von der Klischeebefreiten Selbstsicherheit seines Fahrers zeugt.

Und damit wären Punkt 1 und 2 auf der “Must have” Liste für Sport-Coupés mit Bravour abgehakt.

  • Faszinierender Motor mit genug Leistung
  • Ehrliches Fahrwerk, grandiose Fahrdynamik

Kommen wir zu Punkt 3:  Dem Design.

Von vorne Haifisch, von hinten Jennifer Lopez.
Wenn Männer an der Ampel den Daumen nach oben zeigen und selbst emanzipierte Frauen neidfrei dem Auto nachschauen, dann würde ich diese Tatsachen als “Pluspunkt” für das Design des 370Z verbuchen.
Japanischen Automobilherstellern kann man vieles nachsagen, aber selten eine Formensprache die über viele Jahre eine durchgehende Linie zwischen den Vorgängern und den Nachfolgern erkennen lässt. Das hat Nissan beim 370Z anders gemacht. Der Ur-,Ur-,Ur-Opa (der 370Z ist bereits in der 6.ten Generation unterwegs!) ist der Datsun 240Z der auch als Nissan Fairlady verkauft wurde. Und beide Autos eint noch immer die klassische Sportwagen-Ausgestaltung mit einer dominanten Motorhaube, einem knackigen Hintern und einer übersichtlichen Fahrerkabine.
Kurze Überhänge sind in Verbindung mit der klar gezeichneten Hüfte ein Designmerkmal des Z, das in seiner aktuellen Ausbaustufe durch dynamisch gezeichnete Scheinwerfer-Elemente unterstützt wird.

“To de-sign oder nicht sein” – Natürlich liegt es immer im Auge des Betrachters ob ein Auto den “Will–ich–haben” Faktor hat, oder nicht. Der Nissan 370Z hat ,dank der Erfüllung der 3 wichtigsten Disziplinen im Sportwagenbau, für mich alle Faktoren erfüllt.

  • Faszinierender Motor mit genug Leistung
  • Ehrliches Fahrwerk, grandiose Fahrdynamik
  • Geiles Design

Für die Auto-Nerds unter Euch die wichtigsten Technik-Features im Überblick:

Nissan 370Z Coupé Pack 7G AT

  • zweitüriger, zweisitziger Sportwagen, Heckantrieb, Motor vorne
  • 7-Gang Automatik – Schalt-Paddle am Lenkrad
  • Länge/Breite/Höhe: 4.250 mm/ 1.845 mm/ 1.310 mm
  • Radstand:  2.550 mm
  • Motor:
  • Saugrohreinspritzung, Variable Ventilsteuerzeiten und Ventilhub
  • Hubraum:  3.696 ccm
  • Leistung: 241 kW/328 PS bei 7.000 Umdrehungen pro Minute
  • max. Drehmoment: 363 Newtonmeter bei 5.200 Umdrehungen pro Minute
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h | abgeriegelt
  • Beschleunigung 0-100 km/h: 5,6 s lt. Werk  |  6.1 Sekunden  gemessen
  • Test-Verbrauch:
  • 12,3 l/100 km Schnitt über Distanz
  • 9.0 l/100km minimal
  • 15.6 l/100km maximal
  • CO2-Ausstoß: 245 g/km | (nach Normverbrauch)
  • Schadstoffklasse:  Euro 5
  • Fahrwerk:
  • VA: Doppelquerlenker Aluminium – Stabilisator
  • HA: Multilenker Aluminium – Stabilisator – mechanische Diff.-Sperre
  • VA: 245/40-19
  • HA: 275/35-19
  • Bridgestone Potenza RE050
  • Ausstattung: (Serie, Auswahl):
  • Der Testwagen war in der “Pack” Variante mit optionalen 19 Zoll Felgen und dem famosen HDD-Navigations-System im Test.
  • Llthermometer
  • Klimaanlage
  • eleketrische Fensterheber
  • Xenon-Licht
  • eleketrische  Sitzverstellung
  • Tempomat
  • Wartungsintervalle: alle 15 tkm oder 12 Monate
  • Gewichte/Zuladung:
  • Leergewicht: 1.612 kg (Automatik-Version)
  • zul. Gesamtgewicht: 1.800 kg
  • Zuladung: 217 kg
  • Kofferraumvolumen: 235 l
  • Versicherungseinstufung:  Haftpflicht: 15 | VK: 28 | TK: 27
  • Preise:
  • “Bang4Buck”  118€ je PS
  • Basismodell: ab 38.750 Euro
  • Testwagen: Euro 47.900
  • Topmodell: ab 41.250 Euro

Für die Finanz-Profis noch ein Blick auf die Kosten-Seite:
Berechnungsgrundlage hierfür sind 15.000 km im Jahr und eine Versicherungseinstufungen auf 50%, sowie der Kraftstoffverbrauch nach dem Durchschnitts-Verbrauch während des Testzeitraum.

400€ per Monat sind für die Unterhaltung des Nissan zu rechnen. Enthalten sind hierbei 99€ für die Versicherung, 240€ für Sprit, 21€ für die KFZ-Steuer und 40€ für die Wartung. Nicht enthalten sind 308 € für den Wertverlust.
(Daten: www.autokostencheck.de)

Fazit:
Der Nissan 370Z ist ein verlockendes Angebot – einen günstigeren Sportwagen der 330PS Liga findet man nicht und im Alltag ist der Preisvorteil des Nissan nicht mit Nachteilen verbunden. Sportliches Design gepaart mit ordentlich Leistung,  zu diesem Preis – eine echte Kaufempfehlung.

 

Edit: Daten für Wertverlust korrigiert. 

Auch mit Allradantrieb braucht man Winterreifen.

Der Sommer ist endlich zurück (auf jeden Fall für mich, ich fliege nämlich gerade nach Afrika ;)) – und mit der Rückkehr des Sommers wird es Zeit über den Winter nach zu denken 😉 .. oder?

Allradantrieb? Oft genug ein Retter in der Not. Die Möglichkeit die Antriebsleistung auf alle 4 Räder zu verteilen sorgt üblicherweise dafür, dass man mit weniger Leistungsverlust und vollem Grip die Kraft seines Sportboliden auf die Straße bekommt.

Mit den falschen Reifen bringt allerdings auch der ausgefuchsteste Allradantrieb nichts – selbst wenn es sich um das perfekte System des Nissan GT-R handelt.

Eventuell sollten sich auch Sportwagenfahrer mit Allrad für den Winter mal umschauen was der Reifenhändler des eigenen Vertrauens so an Winterreifen im Angebot hat.

So wie der Nissan GT-R Fahrer hier in diesem Video:

 

Hinweis: Dieser Beitrag erschien ursprünglich unter: http://autofahrer-zeitung.de/mit-sommerreif…-zaubern-83808

Bloglight im Juni: Nissan

Jeden Monat wieder, so natürlich auch im Juni. Das Bloglight. Und in diesem Monat fiel die Wahl der Autoblogger auf den Automobilhersteller Nissan.

Wieso, weshalb und warum – das lest ihr im Bloglight des Monats:

NISSAN im Bloglight

Es wäre eine leichte Sache die Wahl zum Juni-Bloglight damit zu erklären, dass man bei NISSAN den Mut hatte, einen von 2 Juke-R in die Hand von einigen Bloggern zu geben. Aber es liegt nicht nur an diesem einen Event. Wobei natürlich die Fahrt im 485PS starken Juke-R ein Erlebnis der besonderen Art war.

Nissan hat sich das Juni-Bloglight noch mit einigen anderen Taten gesichert. Da wäre zum Beispiel der Nissan-Deltawing, der die 24h von LeMans mit einem völlig neuen Rennwagen-Konzept in Angriff nahm. Oder den Mut, beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring, mit 2 fast im Serientrimm startenden Nissan GT-R anzutreten.

Freunde von sportlichen Fahrzeuge und Freunde des Motorsports kamen bei der Japanischen Marke in den letzten Wochen also voll auf ihre Kosten.   Für mich persönlich fiel die Wahl vor allem deswegen auf Nissan, weil die Deutsche Presse-Abteilung schon früh den Mut hatte, Testwagen und Testtermine auch an Blogger zu vergeben.

Für mich als kleinen und freien Motorjournalisten sind diese Unternehmen, Firmen wie Nissan, mit ihrem großem Herzen und dem Mut auch neue Wege zu gehen, besonders wichtig.

Und das sich dieses Engagement auszahlt, davon können viele Fahrberichte von mir und mehrere 10-Tausend Klicks auf eben diesen Berichten erzählen. Um ganz ehrlich zu sein: Für mich war Nissan noch nie eine interessante Marke. Nicht bis zum dem Tag als ich Anfing professionell zu bloggen und darauf angewiesen war, den eigenen Automobil-Hersteller Horizont zu erweitern.  Auf einmal musste ich meine Vorurteile neu überdenken und alles auf den Prüfstand stellen, was ich so bis dato an Meinungen gesammelt hatte.

Heraus gekommen sind bis heute folgende Fahrberichte über die Marke Nissan:

Eines der kontroversesten Autos:  Der Juke | Fahrbericht

 

Eines der Autos mit großem, ehrlichen und sportlichen Charakter: Der 370Z | Fahrbericht

 

Einer der größten Frauenversteher: Der Micra DIG-S | Fahrbericht

Und der große raue Bursche mit dem liebenswerten Kern: Der Pathfinder | Fahrbericht

 

Daneben gab es eben auch den Juke-R, dessen Präsentation ich in Malaga im letzten Jahr live erleben durfte und vor ein paar Wochen, live und selbst fahren konnte. Das ist Erlebnis der besonderen Art gewesen – die GT-R Fahrt im Anschluss war auch nicht völlig langweilig.

 

Nissan – man versteht es nun – ist zu Recht das aktuelle Bloglight! Und das sehen andere Blogger genauso:

Mehr über die bisherigen Bloglights auf: http://blogger-auto-award.de/

 

 

 

nissan micra dig-s test fahrbericht

Nissan Micra im Test

Den Nissan Micra mit dem 98PS Kompressor-Motor konnte ich bereits zweimal fahren. Einmal bei einer Roadtour von Nissan und einmal als Testfahrzeug.  Meinen Fahrbericht zum Nissan Micra DIG-S findet man auf die-Testfahrer.de

Smartpit.de

Smartpit konnte den Micra DIG-S nun auch fahren. Eine prima Sache der Nissan-Presseabteilung. Hier wurde immerhin einem Blogger, der eigentlich über eine spezielles Modell bloggt, die Möglichkeit gegeben über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Interessant finde ich ebenso die Tatsache, das smartpit auch den größten Kritikpunkt des Micra am Schalthebel festmacht. Seine Beschreibung trifft es ganz gut, lest selbst nach.  Nun sind wir allerdings beide den absolut gleichen Testwagen gefahren und ich hoffe wirklich, wir sind nur durch einen Mangel an diesem speziellen Testwagen irritiert.

Ansonsten ist der Micra DIG-S auch in seinen Augen ein gelungenes Stadtmobil..doch lest einfach selbst 😉

juke-blog-mein-auto-nissan

Noch ein Juke-Tester, glücklich?

Im Bereich der B-Segment Fahrzeuge ist der Crossover von Juke bis heute eine einziger, aber wenig artige Erscheinung. Den 1.6 Turbo mit 190PS durfte ich ja bereits fahren und musste feststellen, wie durstig auch „kleine“ Fahrzeuge werden können.

Für mich persönlich wäre der 190PS Juke nichts – schlichtweg zu durstig und mit der CVT in den spannenden Augenblicken ein wenig merkwürdig im Feeling. Dieses Gummibandgefühl der stufenlosen Automatik und das beim sportiven beschleunigen damit verbundene gleichbleibende Geräusch ist einfach nervig.  Wobei der Juke ja auch ganz besondere Qualitäten. So kann ich über das Fahrwerk und den Allradantrieb mit Torque-Vectoring nur positiv berichten.

Mein hoch geschätzter Kollege Can (sprich: Tschan) hat auf seinem Blog nun auch einen Fahrbericht über den 1.6 Turbo Juke veröffentlicht. Wie immer sind auch die Fotos gut geworden – was nicht wundert – bei einem Mediengestalter 😉

Also los, hüpft rüber und werft einen Blick auf seinen Fahrbericht…

 

Kennt ihr eigentlich die abgedrehteste Juke-Version? Den Juke-R? Nicht? Na dann lasst Euch überraschen..!

Dr. Zeltsam – oder wie ich lernte japanische Sport-Coupés zu mögen.

Ich war gestern sehr glücklich darüber, den von Nissan bereitgestellten 370Z in Brühl

Nissan 370Z

abholen zu können. Meine Erfahrungen mit potenten japanischen Sport-Coupés ist durchaus überschaubar – umso größer war die Erwartungshaltung.

In einer schnöden Halle steht das Schmuckstück und wartet auf die liebevolle Entführung in das Reich des Testfahrers. Vor dem Einstieg bereit mich das Kleinhirn, basierend auf der Erfahrung von 20 Jahren Vorurteilen, bereits darauf vor, dass der Innenraum vermutlich wieder einmal – typisch japanisch – den Haptik-Verwöhnten Mittel-Europäer nicht zufriedenstellen wird.

Noch bevor ich realisiert habe, daß der Zündschlüssel nur in der Hose getragen werden muss um das Auto zu öffnen, macht sich so etwas wie Enttäuschung breit. Denn – wenn der Innenraum nun wirklich wieder dem schnöden japanische Pragmatismus fröhnt, dann wäre das für die aufregende Karosserie einfach nur schade.

Die Parklücke in der das Sport-Coupé für mich bereit gestellt wurde, wird den Türen – die Coupétypisch lang sind, nicht ganz gerecht und doch fädel ich mich irgendwie hinter das Lenkrad. Als ich noch dachte, puh – ich muss abnehmen, macht sich bereits eine Meldung von der linken Hand im Hirn breit: „Fingerspitzen an Kleinhirn, Fingerspitzen an Kleinhirn: Es fühlt sich an wie Alcantara an den Türen.“ – Kleinhirn an Fingerspitzen: „Das glaubt ihr doch selbst nicht!“ Kleinhirn an Augen: „Orientiert euch mal, die Finger melden Alcantara, ich glaub das nicht!

An dieser Stelle erspare ich Euch weitere Details aus meinem Kopf – es bleibt festzuhalten: Der Nissan 370Z ist noch bevor der Startknopf gedrückt wurde, eine echte Überraschung. 

Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier und natürlich nach der Testfahrt im ausführlichen Testbericht auf www.die-Testfahrer.de