Dunlop stattet Top-Teams auf der Nordschleife aus

  • Dunlop kommt als Titelverteidiger zur VLN und zum 24h-Rennen
  • Top-Teams mit Audi R8 LMS und Porsche 911 GT3 R am Start
  • Dunlop unterstützt erneut das Team „Care for Climate“ um Rapper Smudo
  • Auftakt zur VLN-Langstreckenmeisterschaft am 24. März

Mit dem Auftaktrennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft endet am Samstag, 24. März, die Winterpause auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Für Dunlop beginnt damit ein Jahr der Titelverteidigung, denn im vergangenen Jahr schaffte die Marke in der Grünen Hölle ein grandioses Double. Nun gehen die Rennreifen mit dem gelb-schwarzen Label auf der Flanke als Vorjahressieger in der VLN-Langstreckenmeisterschaft als auch beim 24h-Rennen Nürburgring (10. bis 13. Mai 2018) an den Start. Beim Motorsport-Marathon setzte sich 2017 der Dunlop-bereifte Land-Audi R8 LMS mit der #29 nach unerwarteten Wetterkapriolen in einem dramatischen Finale durch. Nach packenden 158 Runden (4.009,724 km) auf der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt holte das Audi Sport Team Land den Sieg. Auch in der Vorbereitung auf den Langstreckenklassiker 2018 begleitet Dunlop Top-Teams von Audi. Die werksunterstützten Audi R8 LMS von Phoenix Racing und WRT werden bei den kommenden VLN-Läufen ausgerüstet. Aber auch die beiden privat eingesetzten Audi R8 von Car Collection starten in der VLN und beim 24h-Rennen auf Dunlop.

Porsche 911 auf Dunlop
Darüber hinaus rüstet Dunlop zum ersten Mal auch Porsche 911 GT3 R auf der Nordschleife aus. Nach intensiven Reifentests in der zweiten Hälfte der vergangenen VLN-Saison rollen 2018 die beiden 911er von Frikadelli Racing mit GT3-Rennreifen von Dunlop. Des Weiteren arbeiten die Reifenexperten aus Hanau auf der legendären Nordschleife eng mit dem Porsche-Team GetSpeed in der GT3-Klasse zusammen. Und der nagelneue Porsche 911 GT3 Cup MR (991) von Uwe Alzen Automotive kämpft auf Dunlop in der SP7-Klasse um den Sieg. Wie in den vergangenen Jahren ist Dunlop der Reifenpartner der Scuderia Cameron Glickenhaus. Der US-Amerikaner James Glickenhaus vertraut bei seinem Individual-Sportwagen SCG003C, der im vergangenen Jahr beim 24h-Rennen die Bestzeit im Top-30-Qualifying fuhr und die Pole Position holte, traditionell auf Dunlop. Erstmals wurde damit der von Glickenhaus einige Jahre zuvor gestiftete Wanderpokal für den schnellsten Nordschleifenpiloten der Saison auf Dunlop-Reifen geholt – auch in dieser besonderen Wertung um die prestigeträchtige „Glickenhaus Trophy“ sind die Hanauer also Titelverteidiger.

Dunlop ist Titelverteidiger in der VLN
Auf der längsten und härtesten Rennstrecke der Welt ist Dunlop stets eine feste Größe bei zahlreichen Privatteams, die um den Klassensieg auf der Nürburgring-Nordschleife kämpfen. So hat zum Beispiel der Dunlop-bereifte Ferrari 458 von racing one eine große Fan-Gemeinde am Ring. Weiterhin ist die sportliche Reifenmarke der Technical Partner von BMW Motorsport und damit exklusiver Reifenpartner des BMW M235i Racing Cup. Die teilnehmerstärkste Klasse der VLN geht geschlossen auf Dunlop an den Start. Mit einem BMW M235i Racing gewannen Dunlop und Bonk Motorsport Im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge den Titel in Europas populärster Langstreckenserie.

Des Weiteren unterstützt Dunlop erneut das Team um Rapper Smudo und Ex-DTM-Fahrer Thomas von Löwis of Menar. Der Musikstar wird dabei 2018 nicht nur auf der Bühne mit den „Fantastischen Vier“ antreten. Denn er und seine Teamkollegen bekommen 2018 Zuwachs im Fuhrpark und setzen drei Fahrzeuge ein. Neben dem bekannten Porsche Cayman der Klasse Alternative Treibstoffe (AT) setzt das Team „Care for Climate“ auch einen Cayman GT4 Clubsport sowie einen Porsche 911 GT3 Cup der neuesten Generation ein.

Michelin Drivestyle – Wenn der Ring ruft (Anzeige)

Wir sagen nur fünf Wörter: Mercedes-AMG GT-R. Dies allein reicht, um die Nackenhaare
wohlwollend aufzustellen. Wenn dann noch der Nürburgring im selben Atemzug erwähnt
wird, dann ist es vorbei.

Die Vorfreude kennt keine Grenzen. Die beiden TV-Moderatoren
Matthias Malmedie und Helge Thomsen haben es gut. 585 PS unter dem Allerwertesten ist
alles, was sie zum Glücklichsein brauchen. Neidfaktor 300. Nach einem kurzen Tankstopp
geht es endlich in die „grüne Hölle“. Am Eingang der Nordschleife checken sie erstmal den
verrücktesten Parkplatz der Welt ab. Race Cars, Track Toys, jede Menge GT’s, Hot Hatches
und natürlich: die leidenschaftlichen Besitzer, die ihre „Spielzeuge“ unseren begeisterten
Moderatoren nur zu gerne vorführen.

Was sie nicht erwartet haben: ein Golfkart zwischen all den PS-starken Fahrzeugen. Was soll
der kleine Flitzer denn auf der berühmten Nordschleife? Zum Glück tatsächlich nur als
Golfkart dienen, denn der Besitzer, kein geringerer als Celebrity Golf Coach & AMG
Ambassador Robert Baker, wird kurzerhand von Matthias im Mercedes-AMG GT-R entführt
und auf die berühmt berüchtigte Tour über die Rennstrecke mitgenommen. Die Fahrt seines
Lebens, die er so schnell wohl nicht vergessen wird.

Nun endlich dürfen die beiden auch alleine auf die Strecke und verlangen dem Mercedes-
AMG GT-R alles ab. Natürlich für eine Wette um die wohlverdienten Getränke im Anschluss.
Für den Michelin Pilot Sport Cup 2 Reifen ist dieser Extremtest natürlich kein Problem,
wurde dieser zusammen mit Mercedes schon ausgiebig auf ebendieser Strecke getestet. Nur
Helges Magen überlebt die Tour mit Matthias am Steuer nicht unbeschadet. Der muss in der
Pistenklause beruhigt werden, wo sie abermals auf Robert Baker treffen. Dieser holt sie als
Gegenleistung für die adrenalingeladene Tour auf der Rennstrecke direkt aufs Grün zu einer
Runde Cross Golf. Natürlich auch hier nicht ganz ohne Hintergedanken: Der Verlierer muss
anschließend „XXX ist der Beste“ auf die Nordschleife schreiben.

Strafe muss natürlich sein. Doch wer wird der Verlierer sein? Das erfahrt ihr in unserem
Video. Zu guter Letzt verpflichtet Robert die beiden dazu, einen guten Freund, der extra aus
Frankreich kommt und noch nie auf einer deutschen Autobahn gefahren ist, abzuholen und
ihm zu zeigen, was es heißt, keine Geschwindigkeitsbegrenzung zu haben. Das lassen sich die
beiden ja nicht zwei Mal sagen und freuen sich darauf. Doch erstmal muss der Verlierer auf
der Nordschleife antanzen und den Namen des Gewinners drauf schreiben. Schaut euch das
Video an und erfahrt, wer dies sein wird. Viel Spaß dabei.

N24h: Schnitzer-BMW mit der Nummer 43 im ersten Qualifying an der Spitze

  • Augusto Farfus fährt in der Nacht die Bestzeit

  • Platz zwei für Bentley Team Abt

  • Noch zwölf Plätze im Top-30-Qualifying frei

Das BMW Team Schnitzer hat sich beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Donnerstagabend im ersten Qualifying die vorläufige Trainingsbestzeit gesichert. DTM-Pilot Augusto Farfus, der 2010 als erster Brasilianer das 24h-Rennen gewonnen hatte, unterbot im BMW M6 GT3 mit der Nummer 43 wenige Minuten vor Ende des Qualifyings in 8:22,307 Minuten die vorherige Bestzeit seines Teamkollegen Antonio Felix da Costa (Portugal) nochmals um eine Zehntelsekunde. Das Quartett des Rekordsiegerteams Schnitzer, zu dem auch noch Timo Scheider (Braubach) und Alex Lynn (Großbritannien) gehören, war eine knappe Sekunde schneller als der Abt-Bentley mit der Nummer 38 von Christer Jöns (Ingelheim), Christian Mamerow (Waltrop), Jordan Lee Pepper (Südafrika) und Christopher Brück (Köln), die 8:23,255 Minuten benötigten.

„Heute zählt das noch nicht wirklich viel. Wir sind jetzt mit der Nummer 43 Erster, das 42er-Auto ist auch vorne mit dabei. Für heute ist das okay, aber wir müssen morgen sicherstellen, dass wir das Top-30-Qualifying erreichen, um dann um die Pole Position kämpfen zu können“, sagte Farfus.

Die beiden erstplatzierten Autos nahmen damit beide Kurs auf einen Platz im Top-30-Qualifying. Bislang sind nach den Ergebnissen aus den ersten beiden VLN-Läufen und dem 24h-Qualifikationsrennen 18 der begehrten 30 Tickets für das Einzelzeitfahren um die Pole Position und die besten Startplätze vergeben. Dazu gehört auch der am Abend drittplatzierte zweite Schnitzer-BMW mit der Nummer 42, in dem Doppelstarter Farfus gemeinsam mit DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth), Tom Blomqvist (Großbritannien) und Martin Tomczyk (Kolbermoor) fährt. Die 30 schnellsten Fahrzeuge erhalten neben dem Startrecht im Top-30-Qualifying auch für das Rennen eine blaue Lampe hinter der Frontscheibe, durch die sie für langsamere Fahrzeuge im Rückspiegel besser zu erkennen sind.

Am Freitagmorgen steht von 9:30 bis 11:30 Uhr das zweite Qualifying an, danach wird nach den Zeiten aus beiden Qualifikations-Sitzungen die Reihenfolge ermittelt, nach der die noch offenen Plätze im Top-30-Qualifying vergeben werden. Die Start-Reihenfolge im Einzelzeitfahren wird traditionell am Freitag von 15:00 bis 15:40 Uhr im ring°boulevard öffentlich ausgelost. Die Jagd nach der Pole Position beginnt dann um 19:50 Uhr; Fans können das Geschehen live im Free-TV bei RTL NITRO oder mit zahlreichen zusätzlichen Onboard-Kameraeinstellungen im Livestream auf www.24h-rennen.de verfolgen.

 

 

Titelbild: 24 Stunden Nürburgring 2017, Nürburgring-Nordschleife – Foto: Gruppe C Photography

Shell Helix Heartbeat Challenge 2016

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Kennt Ihr das? Ihr sitzt mit weit aufgerissenen Augen auf dem Beifahrersitz, seid bleich geworden und denkt nur: „Ich will hier raus!“. Und spätestens wenn der gute Kumpel, der gerade fährt, sagt: „Puh, das war aber knapp!“, wisst Ihr zwei Dinge. Erstens, ob Ihr bei extremen Fahrmanövern cool bleibt und zweitens, dass man solche Fahrten lieber einem Profi überlässt. Einem Mann, wie etwa Augusto Farfus, seines Zeichens BMW Werksfahrer. In der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016 konnten drei Kandidaten eine exklusive Mitfahrt im BMW M4 DTM auf dem legendären Nürburgring gewinnen – der gefährlichsten Rennstrecke der Welt. Ob sie dabei cool geblieben sind?

Ob Matthias Malmedie genauso cool bleiben würde, wie die drei Gewinner?

Viele Video-Beiträge beweisen es: Die Nordschleife ist nicht nur einen der legendärsten Rennstrecken dieser Welt, sondern auch eine der gefährlichsten. Wer es hier auf dem Beifahrersitz eines Rennwagens schafft, es nicht mit der Angst zu bekommen, dürfte zu den besonders abgebrühten Kandidaten gehören. Etwa so, wie die drei Gewinner der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016.

Are you cool?

Sie wurden in einem BMW M4 DTM von Augusto Farfus pilotiert und konnten die „Grüne Hölle“ hautnah erleben. Der Rennsport-Bolide holt aus seinem 4.0 Liter V8 satte 480 PS, die auf einen tiefen Schwerpunkt und wenig Gewicht treffen. Allein bei diesen technischen Daten cool zu bleiben, ist eine schwierige Hürde. Wer dabei am coolsten bleibt? Das sieht man im Video.

Klar ist aber, dass eine Menge Spaß und adrenalinreiche Action mit von der Partie waren. Möchte man jeden Tag auf den Rennstrecken dieser Welt dabei sein, sollte man sich aber auch im Klaren darüber sein, dass man über eine extreme Fitness verfügen muss – so wie Augusto Farfus. Um sich fit zu halten, geht der Profi-Rennfahrer jeden Tag laufen. Doch nicht nur der Fahrer muss leistungsstark sein, sondern auch das Auto und deshalb bekommt der BMW M4 DTM die besten Zutaten spendiert, die einen Rennwagen überhaupt erst zu einem DTM-Boliden machen. Und dazu zählt auch das Motorenöl – besonders wichtig, damit alles wie geschmiert läuft.

Shell Helix Ultra gibt (Erd-)Gas

Was wenige wissen: Ein Rennwagen muss mit so wenig Schmierstoffen, wie nur irgend möglich auskommen, um Gewicht zu sparen. Was sogar noch weniger wissen: Shell Helix Ultra wird aus Erdgas hergestellt. Durch einen innovativen Prozess wird dieses Gas jedoch in kristallklares Grundöl umgewandelt, das zu 99,5 Prozent rein ist. Der Vorteil: Eine verbesserte Reinigungs- und Schutzwirkung, aus der ein unübertroffener Schutz vor Schlammbildung resultiert. Kein anderes Motorenöl bietet bessere Reinigungseigenschaften. Nur so wird vermieden, dass Schmutzpartikel verklumpen, Schlamm bilden und in der Folge die Motorleistung negativ beeinträchtigen.

Da würde Malmedie am liebsten selbst am Steuer sitzen. Kein wunder bei einem V8 mit 480 PS

Weiterer Vorteil des Shell Helix Ultra: Man muss weniger Nachfüllen. Dank einer speziellen Formel fallen bis zu 50 Prozent geringere Verdampfungsverluste an, vergleicht man das High-End-Produkt mit minderwertigeren Ölen. Zudem ist das Ultra Helix auch bei extremen Temperaturen einsatzbereit – selbst bei minus 40 Grad Celsius. Die Viskosität, also die Fließgeschwindigkeit ist jederzeit optimal, was eine kürzere Aufwärmzeit des Motors zur Folge hat. Und nur dann kann ein Aggregat, wie etwa der 4.0 Liter Achtzylinder im BMW M4 DTM seine volle Leistung bringen. Und dass Shell Helix Ultra bestens funktioniert, sieht man schon daran, dass es bereits im zweiten Jahr der Partnerschaft zwischen Shell und BMW keine Probleme bereitet.

Ein Blick ins Cockpit

So cool, wie Shell und BMW die Herausforderungen des Rennsports meistern, mussten die Beifahrer erstmal sein. Unterstützt wurden sie dabei vom Auto-Experten und TV-Moderator Matthias Malmedie. Der Petrolhead war ganz in seiner Materie, schließlich ging es um einen PS-starken Boliden und eine legendäre Rennstrecke. Ob Ihr genauso cool bei der Fahrt über die Nordschleife bleiben würdet, wie die drei Gewinner der Heartbeat Challenge 2016, könnt ihr überprüfen, indem Ihr euch virtuell mit ins Auto setzt. Ein echter Höllenritt!

Und als Special-Addon – ein Interview mit Augusto Farfus;

Augusto, wie war´s nach über 20 Jahren mit deinem DTM-Renntaxi auf die Nordschleife zurückzukehren?
Antwort: „Unglaublich! Der Tag wird mir lange in Erinnerung bleiben. Das Team hat einen super Job gemacht und meine Beifahrer waren große Klasse.
Die Strecke ist etwas ganz besonders und bereitet mir sehr viel Fahrspaß. Das DTM-Renntaxi wurde speziell an die Bedingungen der Nordschleife angepasst und so würde ich es die perfekte Rückkehr auf die Nordschleife nennen. Ich hoffe, es dauert nicht wieder so lange bis zum nächsten Mal.

Um mal einen deiner Beifahrer zu zitieren: Du bist einfach „crazy“! Was war deiner Meinung nach noch ausschlaggebend dafür, dass der Shell BMW M4 DTM zu Höchstleistungen auflief?
Antwort: „Es ist nicht nur der Fahrer, der hier „crazy“ sein muss. Nur wer ein starkes Team im Hintergrund hat, dass das Auto und seine Bedürfnisse versteht, kann auch auf der Strecke die beste Performance hinlegen.
Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team und verstehen uns Blind und das ist unbezahlbar. Wenn dazu noch Verlass auf den Motor ist, kann nichts mehr schiefgehen.

Worauf kommt es beim Fahren auf dem Nürburgring/der Grünen Hölle an?
Antwort: „Kontrolle und Konzentration sind hier die Zauberworte. Wer das Auto versteht und kontrollieren kann, kann auf der Strecke alles geben und so die beste Zeit einfahren.
Durch die vielen Kurven ist der Streckenverlauf am Nürburgring sehr anspruchsvoll, nur einmal falsch abgebremst oder zu spät eingelenkt und du landest im Kiesbett.“

Was ist bei der Verwendung von Motorenöl zu beachten – dein ganz persönlicher Tipp?
Antwort: „Motorenöl wird oft unterschätzt. Man kann es nicht sehen, also ist es für viele Autofahrer unwichtig. Aber das ist eine falsche Annahme! Das richtige Motorenöl trägt zur Erhaltung des Motors, aber auch zur Steigerung Performance bei. Aufgrund seiner reinen Basis ist Shell Helix Ultra mit der Shell Pure Plus Technology daher meine klare Empfehlung, denn egal wofür und unter welchen Bedingungen, Shell Helix Ultra hat mich noch nie hängen lassen.“

TMG GT86 Cup: Amweg/Lampert sind fast am Ziel

Der TMG GT86-Cup ist so hart umkämpft, wie kaum eines seiner VLN-Pendants in der Saison 2016. Immer wieder taten sich neue Teams durch ansprechende Leistung auf der Nürburgring-Nordschleife hervor und übernahmen die Spitze des Cup-Klassements. Im neunten Lauf, dem vorletzten des Jahres, scheint nun aber eine kleine Vorentscheidung gefallen: Zum dritten Mal in Folge erreichten Manuel Amweg und Thomas Lampert die Ziellinie als erster der Toyota-Meute, feierten den fünften Klassensieg der Saison und haben nun 17 Punkte auf ihre ärgsten Rivalen, Nils Jung und Florian Wolf, Vorsprung.

Die Erleichterung war in der Box des Toyota Swiss Racing Teams groß, als der TMG GT86 Cup mit der Startnummer 535 nach 23 Runden als Sieger abgewunken wurde. In den letzten zwei Runden des Vier-Stunden-Rennens hatte einsetzender Regen vor allem im Bereich der Grand-Prix-Strecke den Fahrern noch einmal alles abverlangt. „Aber da hatten wir schon genug Vorsprung und ich konnte das Rennen kontrolliert zu Ende fahren“, sagte Manuel Amweg, der den Schluss-Stint übernommen hatte.

Schon beim Start war das Team angesichts der noch feuchten Strecke auf Nummer sicher gegangen. „Mit Blick auf die Gesamtwertung haben wir uns entschieden, das Rennen mit Regenreifen aufzunehmen. Weil die Fahrbahn aber recht schnell abtrocknete, wechselten wir nach nur einer Runde frühzeitig auf Trockenreifen. Rückblickend betrachtet haben wir diesmal alles richtig und die Fahrer ein guten Job gemacht“, zog Teamchef Hannes Gautschi zufrieden Bilanz.

Nicht ganz so zufrieden zeigte sich Nils Jung nach dem Rennen. „Leider konnten wir in der Anfangsphase des Rennens das Tempo der Cup-Spitze nicht mitgehen. Dabei haben wir viel Boden verloren. In der zweiten Rennhälfte konnten wir zwar wieder einiges aufholen, aber Amweg/Lampert waren da bereits uneinholbar enteilt.“ Für Jung/Wolf und das Ring Racing-Team ist jedoch noch nicht alles verloren. 20 Punkte gibt es beim Saisonfinale am 22. Oktober noch im Maximalfall zu gewinnen.  Allerdings würde die Schweizer wohl nur noch ein Ausfall daran hindern, den TMG GT86-Cup nach zehn VLN-Läufen in Empfang zu nehmen.

Mit der Gesamtwertung haben Achim Wawer und Eric Curran von Mathol Racing nichts zu tun, gingen Wawer Anfang doch zum ersten Mal in der VLN an den Start. Umso überraschender, dass das Duo auf Anhieb auf das Podium, Platz drei, fuhr. „Die Jungs haben wirklich einen guten Job gemacht“, lobte Alexander Fielenbach aus der Teamorganisation von Mathol Racing.

おめでとうございます – Lexus holt ersten VLN-Sieg nach Asien

Das Farnbacher-Team ist immer für eine Überraschung gut: Fünf Jahre, nachdem die Mannschaft rund um Teamchef Horst Farnbacher den ersten Ferrari-Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring holte, sorgte das Team aus Lichtenau beim 9. Lauf 2016 für die nächste Premiere: Dominik und Mario Farnbacher errangen im Lexus RC-F GT Prototyp den ersten Sieg für einen asiatischen Automobilhersteller. Nach 28 Runden betrug ihr Vorsprung auf Alexander Sims und Stef Dusseldorp im BMW M6 GT3 von ROWE-Racing 33,551 Sekunden. Auf Platz drei beendeten Christopher Mies und Connor De Phillippi im Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport das Rennen; im Ziel hatte das in diesem Jahr bereits zweimal siegreiche Duo 41,947 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

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„Das ist ein fantastischer Erfolg, der Lohn von fast zwei Jahren harter Arbeit“, freute sich Horst Farnbacher nach dem Rennen, wohlwissend, dass seinem Team gerade etwas Großartiges gelungen war. Die Nürburgring Nordschleife gilt nicht nur in Deutschland und Europa als Königin aller Rennstrecken, auch im Reich der Mitte genießen Fahrer, die in der „Grünen Hölle“ siegreich sind, hohes Ansehen. Dementsprechend wurde der Sieg an der Boxenmauer von allen Beteiligten frenetisch gefeiert. „Ich kann kaum fassen, was uns heute gelungen ist“, gestand Mario Farnbacher. Der Erfolg kommt allerdings nicht von ungefähr. Seit der Saison 2015 ist Farnbacher-Racing mit dem Lexus regelmäßig in der Langstreckenmeisterschaft am Start und hat die Entwicklung des RC-F auf dem Weg zum GT3-Boliden konsequent vorangetrieben. „Die Zusammenarbeit zwischen Lexus in Japan, Toyota in Köln und unserem Team war perfekt“, erklärte Dominik Farnbacher. „An dem heute erstmals eingesetzten Prototyp ist fast alles neu, und er lässt sich viel komfortabler fahren. Mit dem Vorgänger mussten wir immer viel Risiko gehen, um schnell zu sein. Das ist bei dem neuen Modell deutlich entspannter.“ Das Geheimnis des Erfolgs war einerseits die perfekte Taktik des Teams (mit dem Wechsel von Regen- auf Trockenreifen lag man in Runde zwei goldrichtig.), andererseits die konstante Leistung der Fahrer, die sich über das 4 Stunden-Rennen keine Fehler erlaubten, während die Mitstreiter bei schwierigen Wetterbedingungen strauchelten.

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Zu den Favoriten mit kleineren Problemen zählten die zweifachen Sieger der Saison Mies und De Phillippi. Der US-Amerikaner erlebte in der Startphase des Rennens einen „big moment“, als er eingangs Brünnchen die Streckenbegrenzung streifte. „Ich fahre gerne, wenn es regnet“, erklärte De Philippi, „aber diese Mischverhältnisse mit halb nasser, halb trockener Piste waren extrem schwierig.“ Sein Teamgefährte nahm das Ergebnis gelassen. „Wir können mit Platz drei zufrieden sein“, bekannte Mies. „Wir sind zwei Rennen nicht in der VLN am Start gewesen. Die Spitzengruppe ist so eng beieinander, dass uns die acht Stunden Renndistanz am Ende einfach fehlen.“ Ebenfalls zufrieden zeigten sich Sims und Dusseldorp über Platz zwei. „Gerade in der Schlussphase wurde es noch einmal extrem spannend, als wieder leichter Regen einsetzte“, gestand Dusseldorp. „Da muss man einfach hellwach sein, immerhin haben wir zu diesem Zeitpunkt voll gepushed, um Platz zwei gegen den Land-Audi abzusichern.“

Dass er ein echter Regenspezialist ist, stellte Norbert Siedler im Zeittraining unter Beweis. Im Porsche 911 GT3 R holte der Österreicher die Pole-Position für das Frikadelli Racing Team. Im Rennen belegten er und Patrick Huisman am Ende Rang sieben. Neben Farnbacher, Land und Frikadelli sammelten auch Uwe Alzen und Lance David Arnold im Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing sowie Jesse Krohn, Victor Bouveng und Christian Krognes im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop Führungskilometer. Während für den Haribo-AMG das Rennen nach einem Kühlerschaden infolge einer Kollision in der Startphase vorzeitig beendet war, belegte der Walkenhorst-BMW am Ende Rang fünf hinter dem Audi R8 LMS von Phoenix Racing.

Es gab noch mehr geglückte Premieren: Bruno Spengler und der KTM X-Bow GT4.
Nach seiner Nordschleifen-Rennpremiere war DTM-Pilot Bruno Spengler überwältigt; der Kanadier in Diensten von BMW absolvierte im BMW M235i Racing Cup-Fahrzeug zwölf Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Sprintkurs und Nordschleife. „Eine vollkommen neue Erfahrung“, bilanzierte er. „Ich habe noch nie so häufig in den Rückspiegel geschaut wie heute. Aber das Rennen lief absolut problemlos, so dass ich sehr zufrieden bin.“

Ebenfalls erfolgreich verliefen die ersten Rennkilometer in der „Grünen Hölle“ für die beiden KTM X-Bow GT4. Über weite Strecken lieferten sich Christopher Haase und Arne Hoffmeister einen direkten Schlagabtausch mit Ferdinand und Johannes Stuck. Am Ende standen die Positionen 16 und 17 zu Buche – der Doppelsieg in der GT4-Klasse war obligatorisch.

Nachdem erste Entscheidungen in der VLN bereits beim achten Lauf gefallen waren, wurde beim DMV 250-Meilen eine weitere Meisterschaft entschieden. David Griesner, Juha Hanonen und Roger Vögeli sicherten sich den Klassensieg im Opel Astra OPC Cup und machten so den dritten Titel für Lubner-Motorsport fix. „Ein tolles Rennen“, freute sich Griesner. „Jetzt können wir den letzten Lauf in zwei Wochen vollkommen entspannt angehen und genießen. Das Team und wir Fahrer haben über das komplette Jahr starke Leistungen abgeliefert und können jetzt verdient feiern.“

Das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 22. Oktober statt. Der 41. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

VLN 9: KTM X-Bow GT4 mit Einstand nach Maß

Sechs von zuvor acht Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endeten in der Klasse SP10 mit einem Aston Martin Vantage V8-Sieg. Im neunten Rennen des Jahres 2016 traten jedoch zwei außergewöhnliche Neulinge auf den Plan. Und die feierten ein Debüt, dass sich sehen lassen konnte. Die beiden KTM X-Bow GT4 mit Christopher Haase und Arne Hoffmeister sowie Johannes und Ferdinand Stuck fuhren den Mitbewerbern förmlich auf und davon und feierten nach vier Stunden auch im Gesamtklassement mit dem 16. und 17. Platz ein beachtliches Ergebnis.

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„War echt geil, wie wir da gemeinsam um die Strecke geflogen sind. Ich hoffe, das sah auch von außen so gut aus, wie es sich im Auto angefühlt hat! Der X-Bow ist ein superschnelles Auto und macht brutal viel Spaß“, sagt ein glücklicher Hoffmeister, der mit seinem Isert Motorsport-Teamkollegen Haase den Grundstein für den späteren Klassensieg bereits im Zeittraining legte. Vor den Stuck-Brüdern im Schwesterauto, eingesetzt vom True Racing Team, stellten sie den Nordschleifen-Neuling auf die Pole-Position. „Gerade im Regen war es gut, vorne mehr oder weniger frei fahren zu können“, sagte Haase, der auf nasser Fahrbahn den ersten Stint den Anfang machte und in Ferdinand Stuck einen gleichwertigen Gegner fand.

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Eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassensieg stellte letztlich der frühe Boxenstopp der Stuck-Brüder dar. Auf abtrocknender Strecke wollte man so früh wie möglich bessere Zeiten fahren, im Team von „Isert Motorsport“ entschied man hingegen, dass Startfahrer Christopher Haase etwas länger draußen bleiben sollte.

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Als nach rund zwei Stunden in beiden Autos die Fahrer getauscht wurden, lieferten sich die beiden X-Bows eine packenden Zweikampf. 20 Minuten vor dem Ende schienen die Stuck-Brüder den Klassensieg für sich verbuchen zu können. Aufgrund des früheren ersten Reifenwechsels und dem damit verbundenen früheren Auftanken musste man jedoch zu einem kurzen „Splash & Dash“ an die Box – und verlor den möglichen Premieren-Sieg in letzter Minute. „Das war ein geiler Start im Regen! Ich bin gut weggekommen und hab‘ dann auf abtrocknender Strecke einen guten Speed gefunden. Mit den Slicks am Auto hatte ich einen schönen Fight mit dem Schwesterauto“, berichtet Ferdinand Stuck und sein Bruder ergänzt: „Als ich eingestiegen bin, hat mir Ferdi gesagt, ich kann volle Attacke fahren. Das habe ich gemacht, lief nach drei Runden auf das Schwesterauto auf, fand aber zunächst keinen Weg vorbei. Als ich es endlich geschafft hatte, musste ich an die Box.“

VLN 9: Ein Tag für die Geschichtsbücher

Der neunte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2016 endete mit einer Überraschung. Ganz oben auf dem Podest feierten Dominik und Mario Farnbacher und sorgten damit für eine doppelte VLN-Premiere. So wurde den Brüdern erstmals der Kranz des Gesamtsiegers über die Schultern gehängt, sie verewigten sich als 214. und 215. Rennsieger in den Geschichtsbüchern der Langstreckenserie. Einen langersehnten Erfolg, den sie im Lexus RC-F GT Prototyp herausfuhren und damit im gleichen Atemzug für ein weiteres historisches VLN-Kapitel sorgten. So war es nicht nur der erste VLN-Gesamtsieg eines Lexus, sondern der erste eines asiatischen Herstellers überhaupt.

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Nicht über den Gesamtsieg, jedoch über ihren 20. Klassensieg durften sich derweil Thomas Gerling und Hajo Müller (Foto, Mitte) freuen. Müller steuerte gemeinsam mit Dominik Thiemann und Jens Riemer den BMW E36 in der Klasse V5 als erster Teilnehmer über die Ziellinie – ein Kunststück das dem Trio bereits zum fünften Mal in dieser Saison gelang. Gerling behauptete sich gemeinsam mit Harald Hennes und Thomas Kappeler in der Cup2-Klasse. Das Trio feierte im Porsche 991 GT3 Cup ebenfalls den fünften Klassensieg in diesem Jahr.

Für drei Piloten endete der neunte VLN-Lauf mit dem zehnten Klassensieg ihrer Karrieren: Stephan Epp gewann im Renault Clio Cup Avia Racing gemeinsam mit Gerrit Holthaus die Klasse SP3, Joachim Nett ließ mit Bruder Jürgen im Bonk Motorsport-Peugeot 306 S16 die Konkurrenten in der V3 hinter sich, und Thomas von Löwis of Menar steuerte mit den Kollegen Axel Duffner und Daniel Schellhaas den Care for Climate Porsche Cayman GT4 in der SPAT zum Sieg.

In der SP10 sorgte Anfang Oktober zudem ein weiterer Hersteller für Aufsehen. KTM gab bei der VLN mit dem X-Bow GT4 sein Debüt – Christopher Haase und Arne Hoffmeister sorgten mit dem Klassensieg für ein äußerst gelungenes.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Dunlop und Walkenhorst Motorsport beim 6h-Rennen erneut auf dem VLN-Podium

–  7. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
– Walkenhorst-BMW M6 GT3 mit #36 nach Platz drei nun Spitzenreiter in der VLN-Speed-Trophäe
– Alexander Mies / Michael Schrey sind weiter VLN-Tabellenführer

Dunlop und das Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop schafften beim siebten Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erneut den Sprung auf das Siegerpodium. Der BMW M6 GT3 mit der #36 von BMW-Werksfahrer Jörg Müller, BMW-Motorsport-Junior Jesse Krohn (Finnland), Victor Bouveng (Schweden) und Felipe Fernández Laser (Leipzig) wurde beim „6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ Dritter. Das Rennen über die Distanz von sechs Stunden ist das längte der VLN-Saison. Beim Saisonhöhepunkt markierte der M6 GT3 im schwarz-gelben Dunlop-Design mit 8:04.638 Minuten die schnellste Rennrunde in der „Grünen Hölle“ und übernahm mit der dritten Podestplatzierung in Folge die Führung in der VLN-Speed-Trophäe. In dem hart umkämpften Rennen, in dem die Führung zwischen fünf Teams insgesamt 16 Mal wechselte, lag die #36 acht Runden in Führung. Frank Stippler, Anders Fjordbach (Dänemark) und Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock belegten im Dunlop-bereiften Audi R8 LMS von Phoenix Racing in dem abwechslungsreichen Rennen den vierten Rang.

Rennbericht Fotos VLN 290 ROWE 6-Stunden VLN 7

Bonk-Motorsport-Piloten auf dem Weg zum VLN-Titel
Den Sieg in der Klasse der BMW M235i Racing Cup, die exklusiv von Dunlop ausgerüstet wird, sicherten sich Alexander Mies und Michael Schrey von Bonk Motorsport. Mit dem siebten Sieg im siebten Rennen stellten die VLN-Tabellenführer zugleich die Weichen im Kampf um die Meisterschaft: Mies / Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel in der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 zu sichern.

VLN: Dramatischer Sieg für Porsche beim 6-Stunden Rennen

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wurde seinem Ruf als Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft gerecht. Das Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum ist das längste der VLN-Saison, und seine Schlussphase war von einem äußerst packenden Kampf um den Sieg geprägt. Bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife fuhren Patrick Pilet und Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing zum ersten Porsche-Sieg der Saison. Dabei errangen der Franzose und der Deutsche einen neuen Distanzrekord für das 6h-Rennen: Sie legten in 43 Runden 1.047,394 Kilometer zurück.

Rennbericht Fotos VLN 123 ROWE 6-Stunden VLN 7

Auf Platz zwei wurden Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth abgewunken, die nach dem Sieg im vorangegangenen Rennen die Performance des Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abermals unter Beweis stellten. Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser feierten im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurden Vierte. Den schnellsten Audi R8 LMS pilotierten Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock vom Team Phoenix-Racing auf Rang vier. So lautet die Bilanz: vier GT3-Sportwagen von vier deutschen Automobilherstellern auf den ersten vier Positionen.

Rennbericht Fotos VLN 047 ROWE 6-Stunden VLN 7

Die Schlussphase des Rennens geriet zum echten Rennkrimi: Manthey-Racing ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. Die Jungs haben alles richtig gemacht und sind sensationelle Zeiten gefahren. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

„Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, erklärte Bergmeister im Ziel. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen. Hinzu kommt, dass das Team mit einer perfekten Strategie und sehr guten Boxenstopps die Grundlage für diesen Sieg gelegt hat.“

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Die dramatische Schlussphase wird auch Arnold lange in Erinnerung bleiben. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, kriege ich sicherlich graue Haare“, meinte er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance. Heute war das Glück auf unserer Seite, wir hatten unsererseits auch schon oft genug Pech.“

Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

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Hinter dem Spitzenquartett fuhr ROWE RACING beim „Heimspiel“ – der Mineralölhersteller begleitet das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen als Titelsponsor – auf den fünften Rang. Philipp Eng, Stef Dusseldorp und „Iain Wright“ setzten sich im BMW M6 GT3 mit einem Vorsprung von fast drei Minuten gegen die Sechstplatzierten „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon durch. Bei seiner Premiere im BMW M6 GT3 fuhr das Frikadelli Racing Team mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler auf den siebten Rang.

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Ein Rekord für die Ewigkeit: Opel Manta geht ins Motorsport-Geschichtsbuch ein
Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten fuhren beim Saisonhighlight ein geschichtsträchtiges Rennen. Beim 111. VLN-Einsatz des betagten Opel Manta durchbrachen sie nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife – ein Rekord, der wohl nie einem anderen Rennauto gelingen wird. Nach 35 Runden überquerten sie zudem als Sieger der Klasse H2 die Ziellinie. Für Doppelstarter Strycek immer noch nicht genug: Zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, konstatierte er bei der Siegerehrung.

Die Tabellenführer siegen weiter: Mies/Schrey auch über sechs Stunden nicht zu bremsen
In Sachen Meisterschaft ist beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen eine Vorentscheidung gefallen. Was zu Beginn der Saison kaum jemand für möglich gehalten hat, ein Durchmarsch im stets sehr stark besetzten BMW M235i Racing Cup, wird langsam aber sicher Realität. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren für Bonk-Motorsport den siebten Klassensieg im siebten Rennen ein. Indes mussten die direkten Verfolger in der Fahrerwertung weiter Federn lassen. Mies/Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel zu sichern.

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Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. September statt. Der 48. ADAC Barbarossapreis führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs zeigt der Sender SPORT1 am 10. September um 12:30 Uhr.

 

 

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Bärenstark: Haribo Racing feiert ersten Mercedes-Sieg 2016 in der VLN

Großer Jubel im Haribo Racing Team, dem Sieger des 39. RCM DMV Grenzlandrennens: Nach 4:00:21,323 Stunden wurde Uwe Alzen im Mercedes-AMG GT3 als Erster abgewinkt. Zusammen mit Jan Seyffarth und Lance David Arnold stand so für die in Bonn beheimatete Equipe nicht nur der erste Mercedes-AMG-Sieg in der VLN-Saison 2016 zu Buche, sondern auch der erste Teamerfolg seit dem achten Lauf 2010. Damals triumphierten Lucas Luhr und Richard Westbrook im Porsche 911 GT3 R ebenfalls in markanter Goldbären-Optik. Auf den Plätzen zwei und drei beendeten die beiden BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop das Rennen. Den Markenmix an der Spitze rundeten der Falken-Porsche 911 GT3 R und der Audi R8 LMS von Twin Busch Motorsport auf den Positionen vier und fünf ab. Alexander Mies und Michael Schrey verteidigten die Tabellenführung – souverän fuhr das Duo in der hart umkämpften Cup5-Klasse (BMW M235i Racing Cup) zum sechsten Klassensieg in Folge.

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VLN Saison 2016, 39. RCM DMV Grenzlandrennen – Die Top 3 des Rennens! 

Vier Stunden packende Rennaction auf der schönsten und anspruchvollsten Rennstrecke bei sommerlichen Temperaturen – das war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer rund um die 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. In 28 Rennrunden wechselte die Führung nicht weniger als neun Mal. Neben den Siegern und den Zweitplatzierten Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller im Walkenhorst-BMW sammelten auch der Audi R8 LMS von Phoenix Racing und der Porsche 911 GT3 R des Wochenspiegel Team Manthey Führungskilometer. Während der Phoenix-Audi nach einem technischen Defekt in Runde 25 vorzeitig die Segel streichen musste, kam der Wochenspiegel-Porsche auf Platz acht.

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Im Ziel betrug der Vorsprung von Uwe Alzen 12,090 Sekunden auf Müller. „Wir mussten am Ende etwas mit dem Treibstoff haushalten, weil wir nicht hundertprozentig sicher waren, ob der Sprit noch für eine weitere Runde reichen würde“, erklärte Arnold. „Am Ende sprang ein fantastischer Sieg heraus. Die Pace in der Langstreckenmeisterschaft ist enorm, und ehe wir am Ende das Rennen kontrolliert nach Hause fahren konnten, mussten wir jede Runde ‚all in’ gehen.“ Alzen ergänzte: „Ich wollte auf keinen Fall etwas riskieren. Auch wenn ich am Ende etwas Tempo rausgenommen haben, ist jede Runde in der ‚Grünen Hölle’ extrem anspruchsvoll.“

Krognes/Bouveng/Müller waren mit Platz zwei am Ende sehr zufrieden. Im Zeittraining am Samstagmorgen hatte Krognes mit einer Fabelzeit von 7:56,642 Minuten die Pole-Position errungen. Das ist neuer, inoffizieller Rundenrekord; offizielle Rekorde werden nur im Rennen gefahren. Auch hier fuhr das Trio mit 8:02,914 Minuten die schnellste Runde aller Teams. „Auf eine Runde ist der BMW M6 GT3, der erst in diesem Jahr debütierte, schon richtig schnell“, sagte Müller. „Das Team arbeitet nun akribisch daran, diesen Speed auch über die Distanz umzusetzen. Wir haben diesbezüglich wieder große Schritte nach vorne gemacht, was die Positionen zwei und drei eindrucksvoll zeigen.“

Sein erstes Top-3-Ergebnis in der VLN feierte Michele Di Martino zusammen mit Matias Henkola und Jordan Tresson. Di Martino, im vergangenen Jahr noch Junior-Champion in der VLN und Meister im BMW M235i Racing Cup, ist der Sprung in den GT3-Boliden geglückt. „Ich bin wahnsinnig happy“, sagte der 23-Jährige. „Ich habe mich an das Fahrzeug gewöhnt. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber generell komme ich nach sieben Rennen schon sehr gut zurecht.“

Enge Entscheidung im TMG-Cup, souveräner Sieg in der BMW-Cup-Klasse
Hart umkämpft war die Entscheidung im TMG GT86 Cup: Nils Jung und Florian Wolf setzten sich mit nur 0,117 Sekunden Vorsprung gegen Manuel Amweg und Thomas Lampert vom Toyota Swiss Racing Team durch. Umso deutlicher war der Vorsprung im BMW M235i Racing Cup. Alexander Mies und Michael Schrey dominieren die Klasse auch weiterhin souverän. Im Ziel lag das Bonk-Motorsport-Duo 41,041 Sekunden vor Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid – Honert Motorsport. Mit ihrem sechsten Klassensieg in Folge bauten Mies/Schrey die Tabellenführung in der Meisterschaft aus. Mit 58,44 Punkten beträgt der Vorsprung auf Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana vom Team Pixum Team Adrenalin Motorsport 4,79 Punkte. Claudius Karch und Ivan Jacoma, die ihrerseits im Porsche Cayman R von Mathol Racing fünf Rennen lang das Geschehen in der Klasse V6 bestimmt hatten, schieden erstmals in dieser Saison vorzeitig aus und fielen vom zweiten auf den zehnten Rang in der Meisterschaft zurück.

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N24h: 4.800 Dunlop-Rennreifen für das härteste Rennen der Welt

Das 24h-Rennen ist das größte Rennen der Welt. Rund 160 Teams stellen sich am letzten Mai-Wochenende (26. – 29. Mai) auf der legendären Nordschleife der größten Herausforderung für Mensch und Material im Motorsport. Dunlop rüstet in der „Grünen Hölle“ zahlreiche Teams im Kampf um die prestigeträchtige Langstreckenkrone aus. Mit insgesamt 13 Lkw, darunter elf Vierzigtonner, kommt Dunlop zu den 24 Stunden. Knapp 4.800 Rennreifen werden zu dem einzigartigen Langstreckenrennen in der Eifel transportiert. Dunlop hat neben 3.500 Slicks auch 1.300 Regenreifen im Gepäck. Hinzu kommen zwei weitere Auflieger mit voll ausgestatteten Arbeitsplätzen für die Ingenieure und Techniker.

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Bei der 44. Auflage des Langstreckenklassikers gehen Rennwagen wie der Aston Martin V12 Vantage GT3, der Audi R8 LMS, der BMW Z4 GT3, der brandneue BMW M6 GT3 und die drei Individual-Sportprototypen der Scuderia Cameron Glickenhaus auf Dunlop ins Rennen. Neben den Profiteams vertrauen auf der Nordschleife aber auch zahlreiche ambitionierte Privatiers im Kampf um den Klassensieg auf Rennreifen, die in Hanau produziert werden. Und so unterschiedlich wie die Fahrzeugtypen sind auch die Dunlop-Reifen, die an dem Mega-Wochenende im Einsatz sein werden. Es wird ein breites Spektrum unterschiedlicher Reifendimensionen zur Verfügung gestellt: Von der kleinsten Dimension 205/60 R17 für einen Renault Clio bis zum großen Hinterreifen eines GT3-Boliden der Dimension 310/710 R18 reicht das Angebot. Während der kleine profillose Clio-Reifen acht Kilogramm wiegt, bringt ein bulliger GT3-Slick etwa 12 Kilogramm auf die Waage.

Doch nicht nur der materielle Aufwand für den Motorsport-Marathon ist enorm. Das größte Rennen des Jahres ist auch für die Dunlop-Mannschaft eine ganz besondere Herausforderung. Zum Team gehören mehr als 30 Ingenieure, Fachmonteure und Servicepersonal, die beim 24h-Rennen im Fahrerlager am Nürburgring in mehreren Schichten rund um die Uhr arbeiten. Um für die Dunlop-Teams einen technischen Service auf höchstem Niveau zu bieten, werden gleich drei Montagebänder in der „Dunlop-City“ aufgebaut.

Die Nürburgring-Nordschleife ist die härteste und längste Rennstrecke der Welt. Der Reifen wird extrem belastet. Die Nordschleife bietet insgesamt 73 Kurven (davon 33 links und 40 rechts). Hier und da räubern die Piloten über die Kerbs. Hinzu kommen Passagen mit ausgeprägter Kompression. Wenn Federwege am Anschlag sind, dann muss der Reifen die Dämpfungsarbeit übernehmen. Auch die extremen Vollgaspassagen geben keine Zeit zum Verschnaufen. In einer Runde legt ein Reifen auf der Nordschleife 40.000 Umdrehungen zurück – ein weltweit einzigartiger Wert.

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TOYOTA GAZOO Racing auf Titeljagd am Nürburgring

Ein rundes Jubiläum feiert TOYOTA GAZOO Racing beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (26. bis 29. Mai 2016): Das Motorsport-Team des japanischen Automobilherstellers startet bereits zum zehnten Mal beim Langstreckenklassiker in der grünen Hölle – und hat ein Quintett und zwei Premieren im Gepäck.

Bereits vor dem eigentlichen Rennen feiert der Lexus LC seine Deutschland-Premiere auf der Nordschleife: Neben anderen Lexus Modellen startet das Luxus-Coupé, das 2017 auf den Markt kommt, beim Prolog am Samstag. Angetrieben wird der markant gezeichnete 2+2-Sitzer von einem 5,0-Liter-Achtzylinder, der eine Leistung von 351 kW/477 PS entwickelt und 527 Nm Drehmoment an die Hinterräder schickt – ideale Voraussetzungen für einen Start auf der wohl anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Fahrer und Fahrzeug müssen auf jeder Runde 17-prozentige Steigungen, Gefälle von elf Prozent und einen Höhenunterschied von insgesamt 300 Metern bewältigen.

Wenn die mehr als 160 gemeldeten Teilnehmer des 44. Langstreckenrennens dann um 15.10 Uhr auf ihre Einführungsrunde gehen, sind folgende Fahrzeuge dabei: Neben den Sportwagen Lexus RC und Lexus RC F sowie der Sportlimousine IS F gibt der Toyota C-HR Racing sein Renndebüt. Die Motorsport-Version des neuen Crossover-Modells geht mit der Startnummer 326 ins Rennen und wird von Masahiko Kageyama, Kumi Sato und Tomoyuki Katayama gesteuert.

ADAC Zurich 24h Qualifikationsrennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.04.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien

Im Lexus RC F #36, der für TOYOTA GAZOO Racing with TOM´s startet, sind die Japaner Takeshi Tsuchiya, Kazuya Oshima, Takuto Iguchi und Tatsuya Kataoka unterwegs. Kazuya Oshima fährt zeitweise auch im Lexus IS F CCS-R mit der Startnummer 135, den er sich mit Yoshinobu Katsumata und Masahiko Kageyama teilt. Für den Lexus RC #188 sind Takayuki Kinoshita, Takamitsu Matsui, Naoya Gamo und „Morizo“ gemeldet. Ausserdem wird Ring Racing mit zwei ISF CCS-R (#52 und #53) an den Start gehen.

Wie in den Vorjahren setzen sich die Fahrer-Teams somit aus Toyota Mitarbeitern aus der japanischen Konzernzentrale zusammen, die Rennluft schnuppern und die einzigartige Atmosphäre auf dem legendären Eifelkurs kennenlernen möchten. Die während des Langstreckenklassikers gesammelten Erkenntnisse fließen in die Entwicklung von Serienfahrzeugen ein.

Doch das ist noch nicht das komplette Toyota-Aufgebot, das die 44. Ausgabe des Langstrecken-Klassikers in der Eifel bestreiten wird. Ebenfalls am Start sind zwei TMG GT86 CS-V3. Diese 200 PS starken Coupés sorgen ansonsten in dem von der Toyota Motorsport GmbH im Rahmen der Langstrecken Meisterschaft Nürburgring (VLN) ausgetragenen GT86 CS-V3 Cup auf der Nordschleife für packenden Motorsport. Eingesetzt werden beide Markenpokal-Coupés mit Boxermotor vom Team Pit Lane – AMC Sankt Vith, das im GT86 CS-V3 Cup zu den Top-Teams gehört. Und Teamchef Olivier (Belgien) wird in einem der Autos selbst ins Lenkrad greifen.

Der TMG GT86 CS-V3 ist ein seriennaher Rennwagen mit Ersatzteil-Service und technischem Support vor Ort und bietet damit die perfekte Basis für optimalen und kostengünstigen Motorsport.

 


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24h-Rennen am Nürburgring: Die Glickenhaus-Trophy

Das 24h-Rennen auf den Nürburgring ist jedes Jahr wieder ein Highlight und erregt mit seinen vielen Ausfällen natürlich das Aufsehen der Rennwelt. Es ist mitunter das härteste Rennen der Welt. Deshalb hat James Glickenhaus nun einen Preis initiiert, der diejenigen ehren soll, die sich an an der Nordschleife hervorgetan haben. So ist diese Trophäe als Wanderpokal vorgesehen und wird in diesem Jahr zum ersten Male vergeben. Bekommen wird ihn in diesem Jahr der Pilot, der sich beim Top 30-Qualifying des 24h-Rennens als Schnellster hervortut.

James Glickenhaus ist der Nordschleife seit Jahren verfallen – keine andere Rennstrecke hat eine größere Sog-Wirkung auf den amerikanischen Regisseur und Produzenten. Wahrscheinlich hat er, dadurch inspiriert, seinen eigenen Rennstall gegründet: Die „Sucderia Cameron Glickenhaus“. Seine drei eigene Prototypen starten in der SP-X Klasse und finden sich in bester Gesellschaft wieder. Schließlich ist das Fahrerlager des Nürburgrings gespickt mit klangvollen Namen und gilt als heiliger Boden des Rennsports. Schön, dass das Reglement auch kleine Teams zulässt, die sich mit den Großen im Rennsport messen können.

Umso mehr soll die Glickenhaus-Trophy eine Ehrung für diejenigen sein, die es mit der anspruchsvollsten Strecke der Welt aufnehmen wollen. Diese Anregung nahm der Organisator, der ADAC Nordrhein, begeistert wahr, da solch ein Preis natürlich viel über die Strahlkraft der Nordschleife aussagt. Dementsprechend freut sich der ADAC über die Initiative und sieht den Pokal als Ansporn. Präsentiert wird die Trophäe unmittelbar vor dem Qualifying und hat einen Ehrenplatz auf einem Podest auf der Start-Ziel-Geraden. Die Übergabe der Glickenhaus-Trophy findet direkt nach dem Qualifying bei der Pole-Position Pressekonferenz statt. Kein geringerer als James Glickenhaus höchstpersönlich überreicht den Preis für den schnellsten Fahrer. Das will sich der passionierte Rennsport-Fan nicht nehmen lassen.

Klingmann: Der Werkspilot über den BMW M6 GT3

Jens Klingmann ist Werksfahrer und wird beim 44. 24h-Rennen am Nürburgring einen BMW M6 GT3 pilotieren. Vielversprechend sitzt dem Team der erreichte Dreifachsieg bei der VLN als Wohlstandspolster auf der Schulter, das hoffentlich nicht zu sicher macht. Im Interview mit dem Werkspiloten machte es aber nicht den Anschein. Jens Klingmann erzählt über die Entwicklung vom BMW Z4 GT3 zum Nachfolger, dem BMW M6 GT3.

So ist der aktuelle Rennbolide von Grund auf neu und teilt sich fast keinerlei Komponenten mit dem Vorgänger. Von Anbeginn eingebunden in die Entwicklung, erzählt Klingmann von ersten Testfahrten, Neuerungen und Schwierigkeiten. Für das kommende 24h-Rennen gibt der Rennfahrer zu bedenken, dass der M6 GT3 im Konkurrenzumfeld das jüngste Fahrzeug sei – und versucht den VLN-Dreifachsieg damit in seiner Wirkung etwas abzumildern.

Umso überraschter war er beim ersten Renneinsatz und noch mehr bei ersten Tests auf dem Nürburgring, die im Regen stattfanden. Doch das Auto zeigte sich in Bestform. Irritiert habe ihn anfänglich nur, dass der M6 größer sei als der Z4 und man sich deshalb nicht in jede kleine Lücke quetschen könne. Doch daran habe er sich gewöhnt. Wichtiger sei es, die immer noch bestehenden kleinen Baustellen am Auto zu beheben. So arbeite das Team aktuell beispielsweise noch an der Traktionskontrolle.

Ein Tribut, das der vollständigen Neuentwicklung gezollt wird, schließlich übernimmt der M6 nichts von seinem Vorgänger, dem BMW Z4 GT3. Er verfügt über einen besseren Motor, einen V8 Biturbo, der noch Potential nach oben habe und ein satteres Drehmoment böte. Außerdem sei das ABS vollkommen neu und besser. Hinzu komme, dass der BMW M6 GT3 nun viel mehr Einstellmöglichkeiten habe. Stellt sich nur die Frage, ob der Bolide auch fit für das anstehende Langstreckenrennen ist– trotz der vielen Verbesserungen.

Der Werkspilot weicht ein wenig aus, sagt aber, dass das Fahrzeug einen großen Schritt voran gemacht habe und vielleicht in einem Jahr in seiner Entwicklung weiter wäre – vielleicht aber auch nicht. Immerhin sieht er den Rennwagen als konkurrenzfähig an. Gefallen habe ihm, welche Entwicklung der M6 hingelegt hat. Anfangs war er nur ein Auto, ohne ABS oder sonst irgendetwas, das nur zum Daten-Sammeln genutzt wurde. So hätte das erste Platz nehmen auf einem Holz-Sitz stattgefunden, bei dem nur festgelegt wurde, auf welcher Höhe das Lenkrad installiert werden solle oder welche Knöpfe wo angebracht werden müssten. Zu der Zeit waren Rundenzeiten noch zweitrangig – ganz im Gegenteil zum 24h-Rennen.

Vollgas Party für die Fans beim 24-Stunden-Rennen 2016

Wenn sich am Donnerstag (26. Mai) zum ersten Mal die Räder auf der Nordschleife drehen, dann haben viele Fans längst ihre Positionen bezogen: Schon Tage vor Beginn des Events füllen sich rund um die längste Rennstrecke der Welt die Campingzonen, und die Eifelwälder werden zum Paradies für den Motorsporturlaub der besonderen Art.

Unzählige Grillfeuer, Zeltstädte und fantasievoll gestaltete Claims der Fangruppen sorgen für eine einzigartige Festivalatmosphäre, die weltweit einzigartig ist. Für diese treuen Fans gibt es ein Super-Programm.

Bereits am Mittwochnachmittag fahren Rennwagen in Fahrzeugkorsos ins benachbarte Adenau, um dort beim Adenauer Racing Day auf der Hauptstraße bewundert zu werden. Autogrammstunden und Talkrunden bei diesem Prolog markieren den Start in das Rennwochenende, das am Donnerstagmorgen traditionell von der Leistungsprüfung der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) eröffnet wird.

Als sportliche Höhepunkte folgen das Nachtqualifying des 24h-Rennens (Donnerstagabend), Qualifying und Mannschafts-Zeitfahren in der TourenwagenWeltmeisterschaft WTCC (Freitagmittag) sowie das Top-30-Qualifying des 24h-Rennens (Freitagabend). Ebenfalls am Freitagabend lockt die Falken Drift Show die Zuschauermassen in die Müllenbachschleife. Der Samstag bietet mit den beiden Läufen der WTCC (ab 11:20 Uhr) ein Highlight, bevor das 24h-Rennen um 15:30 Uhr gestartet wird

iRacing richtet virtuelle VLN aus

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gibt es künftig auch virtuell. Ab kommendem Sonntag bietet die Plattform iRacing Computerspielern die Möglichkeit, ihren Idolen auf der legendären Nürburgring Nordschleife nachzueifern. Acht Rennen stehen in der Premierensaison auf dem Programm.

„Unsere User kriegen einfach nicht genug von der Nordschleife, daher war die Nachfrage nach einem virtuellen Pendant der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring groß“, sagt Tony Gardner, Präsident von iRacing. „Ich bin davon überzeugt, dass die Sim-Racer begeistert sein werden.“

Dass Rennsimulationen schon lange nicht mehr nur Computerfreaks vorbehalten sind, beweisen viele Rennfahrer, die sich in der virtuellen Welt auf die realen Rennen vorbereiten. Einer von ihnen ist Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel. „Ich kenne beide Seiten“, sagt er. „Die virtuelle VLN bietet Sim-Racern in der ganzen Welt einen ganz neuen Weg, die Faszination der VLN zu erleben.“

Die Rennen 2016 im Überblick
15. Mai, 4 Stunden
26. Juni, 4 Stunden
17. Juli, 4 Stunden
21. August, 4 Stunden
4. September, 6 Stunden
9. Oktober, 4 Stunden
23 Oktober, 4 Stunden

Weitere Informationen gibt es unter www.iracing.com.

Der Zeitplan zum 24-Stunden Rennen 2016

Donnerstag, 26. Mai 2016

  • 11:10 Nordschleife: Rundstrecken Challenge Leistungsprüfung (190 Min.)
  • 10:00 – 10:50 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Freies Training
  • 11:30 – 12:30 Gesamtkurs: WTCC / ETCC Test
  • 13:15 – 15:15 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Qualifying
  • 15:45 – 17:25 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Freies Training
  • 18:00 – 18:30 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Qualifying 1
  • 8:45 – 19:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCC  1. Freies Training
  • 20:00 – 23:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 1. Qualifying

Freitag, 27. Mai 2016

  • 08:15 – 09:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Freies Training
  • 09:30 – 11:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 2. Qualifying
  • 11:55 – 12:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 1. Rennen (30 Min.)
  • 12:45 – 13:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCCQualifying
  • 14:10 – 14:50 Gesamtkurs: WTCC Mannschaftszeitfahren
  • 16:20 – 19:20 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Rennen (180 Min.)
  • 19:50 – 20:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Top – 30 – Qualifying
  • 20:40 – 21:30 Pit – Walk 24h – Rennen
  • 20:40 – 21:45 Falken Drift Show in der Müllenbachschleife

Samstag, 28. Mai 2016

  • 09:15 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Warm – up
  • 09:55 – 10:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 2. Rennen (30 Min.)
  • 11:25 – 11 :50 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 1. Rennen (3 Runden)
  • 12:45 – 13:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Rennen (3 Runden)
  • 13:45 – 15:00 Event: Startaufstellung zum 24h-Rennen
  • 15:10 ADAC Zurich 24h – Rennen Einführungsrunde
  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen  Start zum Rennen

Sonntag, 29. Mai 2016

  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen Zieleinlauf Rennen

Dunlop Reifenentwicklung – Aus der grünen Hölle auf die Straße

Die Nordschleife fordert Fahrern, Autos und Reifen alles ab. Ständig wechselnde Beläge und ruppige Bodenwellen prägen die schwerste und längste Rennstrecke der Welt und begründen ihren Nimbus. Nur ein Pneu, der hier stets für ein Maximum an Grip sorgt, kann seinen Fahrer auch zum Sieg führen. Der Reifenhersteller Dunlop nutzt den Motorsport auf dem Ring als Test- und Prüffeld auch für seine Kollektion für die Straße und hat in diesen Tagen mal zum Blick hinter die Kulissen und in die Boxen eingeladen.

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Das Know-how, das Dunlop an der Rennstrecke erwirbt, fließt ständig in die Serienreifenentwicklung der Hanauer ein.

Windböen fegen gefrierenden Regen durch die Boxengasse. Die „Grüne Hölle“, wie der Formel -1-Pilot Jackie Stewart die Nordschleife mal genannt hat, ist bekannt für ihre Wetterkapriolen. Noch am Morgen hatte ein schmales Band von blauem Himmel die Hoffnung geweckt, mit Frank Stippler ein paar Runden auf der knapp 21 Kilometer langen Strecke in der Hocheifel drehen zu können. Doch der Profirenn- und Testfahrer für die sportlichsten Serienmodelle und GT3 Fahrzeuge von Audi winkt jetzt ab. Er wird Recht behalten, das Asphaltband mit seinen viel verheißenden 87 Kurven bleibt heute den ganzen Tag gesperrt. Leider.

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Neben dem M6 GT3 setzt das Team um Henry Walkenhorst auch einen BMW Z4 GT3 und zwei M235i Racing auf der Nordschleife ein.
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Die Dunlop bereiften Sportprototypen des US-Amerikaners James Glickenhaus sorgen für Furore.

Bleibt der offene Grand-Prix-Kurs. Hier heizen im Minutentakt zwei neue Walkenhorst-BMW M6 GT3 und zwei Renn-Exoten der Scuderia Cameron Glickenhaus über die Strecke vorbei an den wenigen geöffneten Boxen. Doch das ist nur ein kleiner Ausschnitt an Modellen, für die Dunlop Rennreifen liefert. Nach der Verlagerung der Reifenproduktion für den Automobilsport nach Hanau begleitet Dunlop die Werkseinsätze von Aston Martin im Langstreckensport für dem Aston Martin V 12 Vantage GT3, von Audi für den R8 LMS, von Ford für den GT, für den Ferrari 458, den Lexus RC F und den BMW Z 4 GT3. Das Know-how, das auf der Rennstrecke gesammelt wird, fließt dabei ständig auch in die Dunlop-Serienentwicklung ein.

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Glatt wie ein Kinderpopo: Der Slick für die trockene Rennstrecke.

„ Für die Verwendung auf der normalen Straße muss die Motorport-Technologie natürlich angepasst werden“, erklärt Michael Bellmann, Marketing- Manager für die Marke Dunlop, vor den akkurat aufgestapelten Reifensätzen in der Box. Auf der einen Seite die Slicks, glatt wie ein Kinderpopo, die ausschließlich auf trockener Straße zum Einsatz kommen, außen Semi-Slicks mit ihrem Wasser ableitenden Profil und in der Mitte schließlich „echte“ Regenreifen. Jedes Profil und jeder Einsatzzweck verlangt zusätzlich nach Spezialausführungen mit entsprechender Gummi-Mischung. Die Rillen für den Wasserablauf werden in zeitaufwändiger Handarbeit mit Messern ins Gummi geschnitten. „Nein, ein Lehrberuf ist der Reifenschnitzer nicht“, lacht Michael Bellmann und schüttelt den Kopf. „Die meisten Schnitzer haben ihr Talent durch Zufall entdeckt und sind jetzt wahre Künstler.“

In Windeseile müssen während eines Rennens bei einem Wetterumschwung die Reifen gewechselt werden. Das geht natürlich bei einem Straßenreifen gar nicht, schmunzelt Bellmann, wird aber schnell wieder ernst: „Im Gegensatz zum Rennreifen muss ein Straßenreifen all die unterschiedlichen Eigenschaften für alle Bedingungen in einem Reifen verbinden und sie mit weiteren Alltagseigenschaften wie Komfort und Abrollgeräusch verbinden“. Das hört sich nach der Quadratur des Kreises an.

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Der Walkenhorst BMW M6 GT3 im spektakulären „Jawbreaker-Design“.

Einer der beiden Walkenhorst BMW M 6 GT3 mit besonders grimmiger Optik und mit grünlich gelb funkelndem LED-Licht nimmt jetzt die Kurve aus der Boxengasse hinein in die Box. Ohne viel Zeit zu verlieren, checkt das Team den Luftdruck und wechselt dann die Reifen. Stille Kommandos reichen zur Verständigung, jeder Handgriff sitzt. Der Fahrer liefert ein Stück Papier ab, sein Bewertungsbogen, auf dem der Copilot während der Fahrt festgehalten hat, wie sich die Reifen während der Strecke verhalten haben. Die Dunlop-Ingenieure werten nach jedem Testlauf zahlreiche Parameter aus, um die Reifen-Performance zu überwachen und zu analysieren. Neben harten Fakten wie den Rundenzeiten, der Reifentemperatur oder dem Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenschulter des Reifens betrachten die Experten auch das Reifenlaufbild und führen Verschleißmessungen durch. Hinzu kommen die Telemetriedaten des Autos. Von ganz entscheidender Bedeutung ist natürlich der ganz persönliche Eindruck des Fahrers. Nur wenn er sich ganz sicher auf der Strecke fühlt, sind auch Bestzeiten erreichbar. Eine Kombination aus all diesen Faktoren erlaubt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und gibt der Reifenmannschaft die Marschroute für die nächsten Set-up- bzw. Entwicklungsschritte vor.

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Ein Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren in der Rennsport- und Straßenreifen-Entwicklung ist der Dunlop Sport Maxx Race, der den Spagat schafft, einen Supersportwagen auf der Rennstrecke zu bewegen, ohne dafür im Straßenverkehr Kompromisse zu erzwingen. Möglichen machen das im Rennsport erprobte und von hier abgeleitete Hightech-Materialien wie spezielle Haftharze und hochfeste, hitzebeständige Kunstfasern sowie moderne Konstruktionselemente. Haftharze verbessern die Traktion durch Mikroverzahnung vom Reifen mit der Fahrbahnoberfläche. Dadurch wird eine extrem starke Straßenhaftung erzielt, die Grundlage für außergewöhnliche Beschleunigung und Bremspower. Hochfeste, hitzebeständige Kunstfasern mit hoher Zugkraft verhindern, dass der Reifen bei hoher Geschwindigkeit „wächst“ und dadurch die Aufstandsfläche kleiner wird und so physikalisch die Performance abnimmt. Durch diese Kunstfasern wird die Reifendehnung bei Fliehkräften begrenzt, das ermöglicht eine konstantere Aufstandsfläche auch bei hohen Geschwindigkeiten. Eine optimierte Reifenkontur und spezielle Seitenwandkonstruktionen führen zu einer besseren Druckverteilung innerhalb der Aufstandsfläche und damit zu verbessertem Handling.

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Geschäftig wuseln die Mechaniker um den knallgelben Glickenhaus SCG003C.
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Neben dem Kohlefaser-Schalensitz im SCG003C : der Nürburgring im skizzenhaften Überblick.

Eine Box weiter bellt unter der an einen Le Mans Prototypen erinnernden Hülle des Glickenhaus SCG003C der Sechszylinder BiTurbo nochmal kurz auf, bevor die Mechaniker vom Teamstandort in Turin Hand anlegen an der etwa zwei Millionen US Dollar teuren Einzelanfertigung und sie auf Herz und Nieren prüfen. Auch die Schuderia Cameron Glickenhaus, abgekürzt SCG, von der sich der Name des Rennwagens ableitet, wird von Dunlop ausgestattet. Schon seit je her ist Dunlop eine feste Größe bei zahlreichen Privatteams, die um den Klassensieg kämpfen. „Im internationalen und nationalen Spitzensport werden in diesem Jahr neben dem 24h-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Le Mans auch der deutsche Lauf zur FIA-Langstrecken-WM auf der Grand-Prix-Strecke zu den Saisonhöhepunkten der Hanauer gehören“, freut sich Michael Bellmann, während der Glickenhaus sich mit Regenreifen wieder in Richtung Grand Prix-Strecke verabschiedet.

 

 

 

 

 

Text: Solveig Grewe, Fotos: Dunlop und Solveig Grewe

VLN Lauf 2 – 2016: Masse und Klassen

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring geht in die zweite Runde. Ein Blick auf die Spitze und in die Tiefe des imposanten Teilnehmerfeldes verspricht: viel Action und Spannung. Mehr als 190 Fahrzeuge sind für das 41. DMV 4-Stunden-Rennen, den zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016, genannt – gut 20 mehr als beim Saisonstart vor vier Wochen. Die Sieger des Auftaktrennens, Frank Stippler und Anders Fjordbach im Phoenix-Audi R8 LMS, müssen sich wieder gegen eine große Konkurrenz durchsetzen, wollen sie ihren Erfolg wiederholen: In der SP9 werden rund 25 GT3-Team an den Start gehen und den Gesamtsieg ins Visier nehmen.

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 06 SB-Medien

Wenn im Anschluss an das Zeittraining (8:30 Uhr bis 10 Uhr) um Punkt 12 Uhr die Startampel erlischt, stürzen sich aber auch in den kleineren Klassen eine Vielzahl von Teams in den Kampf im Positionen und Punkte. Allen voran im BMW M235i Racing Cup, der mit über 20 Teilnehmern die zweitstärkste Klasse des Samstags sein dürfte und schon beim Saisonauftakt für hochklassige Renn-Action sorgte.

Blick in die Klassen

Neben der V5 sind es erneut die Cup-Klassen, die einen Großteil des Teilnehmerfeldes ausmachen. Wie eng es dort zugeht, zeigte die Münchner Klassen-Fahrt schon beim Saisonauftakt. Die Protagonisten des ersten Laufes werden auch diesmal um den Klassensieg fahren. Und der könnte in dieser Saison doppelt wertvoll sein, sofern es ein Team schafft, sich als Seriensieger durchzusetzen, um so ein gewichtiges Wörtchen im Kampf um den VLN-Meistertitel mitreden zu können.

Ein Ziel, dem das Duo Alexander Mies und Michael Schrey von Bonk Motorsport nach dem ersten Lauf am nächsten zu sein schient. Den Auftaktsieg zu wiederholen, wird jedoch alles andere als leicht. Einzelkämpfer Stefan van Campenhoudt (Team Schirmer) zeigte bereits in der Vorsaison mit sieben V4-Klassensiegen, aus welchem Holz er geschnitzt ist; der Belgier verpasste im ersten Saisonrennen den Cup 5-Sieg nur um etwas mehr als zehn Sekunden. Ein weiterer Top-Favorit dieser Klasse ist das Team Scheid-Honert Motorsport mit Thomas Jäger und Rudi Adams; Youngster Jäger und Routinier Adams glitt beim Auftakt der Sieg nur wegen einer Zeitstrafe durch die Finger.

Wie zu erwarten, steigen derweil in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing die Starterzahlen: Waren es bei der Premiere des neuen Cups Anfang April noch zehn Autos, werden es beim zweiten Rennen wohl schon 13 sein. Mehr Konkurrenz also für die beiden Auftaktsieger Marc Hennerici und Moritz Oberheim (Raceunion Teichmann Racing), die sich unter anderem mit ihren härtesten Konkurrenten, Kai Riemer und Arndt Meier von Arkenau Motorsport, auseinanderzusetzen haben werden.

Großer Andrang herrscht ebenfalls wieder in der Klasse V5: 15 Teams treten dort im Kampf um den Klassensieg an. Allen voran Dominik Thiemann, Hajo Müller und Jens Riemer, die im BMW E36 den Erfolg vom Auftakt wiederholen möchten. Neben den bekannten Widersachern wie Christian Büllesbach, Andreas Schettler und Daniel Zils (Pixum Team Adrenalin Motorsport) bekommt es das Trio in der V5 mit einem namhaften Profi zu tun: DTM-Pilot Edoardo Mortara startet im Porsche Cayman des Team Prosport-Performance, gemeinsam mit Robin Frijns und Thomas Bolz.

Blick auf die Spitze

Masse und Klasse auch in den leistungsstärksten Klassen, der SP9 und der SPX, in denen, zusammengerechnet, über 30 Fahrzeuge am Start sein werden. So will Phoenix Racing erneut ganz vorne im Gesamtklassement mitmischen. Doch allein die markeninterne Konkurrenz ist schon groß: Das belgische Team WRT setzt unter anderem auf René Rast, Pierre Kaffer und Nico Müller, den letztjährigen Sieger des 24h-Rennens. Und natürlich sind die Busch-Zwillinge Dennis und Marc, zusammen mit Christian Mamerow, im neuen Audi R8 LMS mit von der Partie.

Wie das Twin Busch Team gehört auch Frikadelli Racing zu den VLN-Stammkunden. Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huismann und Norbert Siedler wollen endlich einmal das volle Potenzial ihres neuen Porsche 911 GT3 R auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Kurzanbindung unter Beweis stellen. Genau so wie Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg, die das Auftaktrennen vergessen machen wollen, in dem der Porsche 911 GT3 R des Wochenspiegel Team Manthey nach einem Unfall sehr früh ausschied. Probleme im ersten Lauf hatte auch Manthey Racing: Reifenschäden an beiden Werks-911 verhinderten eine Top-Platzierung. In den zweiten Lauf schickt der Rennstall aus Meuspath drei neue GT3-Porsche. Im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports will das Trio Peter Dumbreck, Wolf Henzler und Alexandre Imperatori deutlich besser abschneiden als auf 18 Rang im ersten Lauf.

Den Audi und Porsche steht eine Mercedes-AMG GT3-Flotte im Kampf um den Gesamtsieg gegenüber. Allen voran die Autos von Black Falcon und Team Haribo Racing. Das Black-Falcon-Quartett Bernd Schneider, Maro Engel, Adam Christodoulou und Manuel Metzger lieferte sich beim Auftakt der VLN mit dem Haribo-Quartett Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Jan Seyffarth ein sehenswertes Duell bis zur letzten Runde und sicherte sich schließlich den dritten Rang.

Auch die BMW-Teams wollen ihre Performance auf der Nordschleife deutlich verbessern. Für Rowe Racing gehen Klaus Graf und Maxime Martin sowie Alexander Sims und Philipp Eng in den neuen BMW M6 GT3 an den Start. Walkenhorst Motorsports setzt, unter anderem, auf die Paarung Matias Henkola und Michele di Martino, die mit dem siebten Platz beim Saisonauftakt das beste BMW-Resultat erzielten.

Während Jürgen Alzen und Philipp Wlazik in ihrem Ford GT – genau wie die beiden Exoten der Scuderia Cameron Glickenhaus – für Aufsehen sorgen wollen, sammelt Aston Martin beim zweiten Saisonrennen die ersten VLN-Kilometer des Jahres. Matthias Lauda und Richie Stanaway sowie Darren Turner und Nicki Thiim debütieren in den neuen Aston Martin Vantage GT3 auf der Nordschleife.

 

 

Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Mercedes-Doppelsieg beim 24h-Prolog

  • HTP Motorsport und Haribo Racing – AMG auf den ersten beiden Plätzen
  • Erster Podiumserfolg für den BMW M6 GT3 auf der Nordschleife: Rowe Racing holt Platz 3
  • Heiße Phase der 24h-Vorbereitung (26. – 29. Mai) eingeläutet

Zwei Mercedes-AMG GT3 eroberten beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen die ersten beiden Plätze. Für das Team HTP Motorsport gingen Maximilian Buhk (Schwarzenbeck), Christian Vietoris (Gönnersdorf), Thomas Jäger (Putzbrunn), Dominik Baumann (AUT) bei der Generalprobe für das ADAC Zurich 24h-Rennen (26. – 29. Mai 2016) als Sieger durchs Ziel.

Nach sechs Stunden auf der 25,378 km langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife lagen sie 54.109 Sekunden vor den Markenkollegen des Haribo Racing Teams – AMG mit Uwe Alzen (Betzdorf), Lance David Arnold (Duisburg), Maximilian Götz (Uffenheim), Jan Seyffarth (Querfurt). Die Polesitter von Rowe Racing eroberten den dritten Platz: Alexander Sims (Großbritannien), Philipp Eng (Düsseldorf), Maxime Martin (Belgien) holten damit in einem turbulenten Rennen die erste Podiumsplatzierung für den BMW M6 GT3 bei einem Rennen in der „Grünen Hölle“.

Alle Informationen zum 24h-Qualirennen und zum 24h-Rennen gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de.

 

 

 

Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

 

VLN 2016: Vielfalt im Starterfeld

Mit Begriffen wie „Einzigartig“ sollte man vorsichtig sein. Großartig, wunderbar, das Beste. Schnell übertönt man mit allzu bunten Floskeln und ausufernden Metaphern den eigentlichen Inhalt und erntet am Ende nur mildes lächeln. Bei der VLN am Nürburgring darf man jedoch von einem „Einzigartigen Starterfeld“ sprechen. Am vergangenen Samstag (2. April) ist die VLN in die neue Saison gestartet und konnte nicht nur ein Rekordfeld an gemeldeten Fahrern verkünden, sondern auch ein Starterfeld von besonderer Güte und – viel wichtiger – von einer „einzigartigen“ Vielfalt!

VLN 2016 – Das Motorsport-Universum startet in die neue Saison

Der mein-auto-blog Überblick zum „bunten Starterfeld“ 2016. Und bunt sind hier nicht nur die Lackierungen!

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 06 SB-Medien
Die erste Startgruppe zum ersten Lauf 2016. Vorneweg die GT3-Fahrzeuge. Und alles von Rang und Namen ist dabei: Die neuen Audi R8, der Bentley, die frischen AMG GTs, die BMW M6 GT3 und Porsches 991. Dazwischen: Ein Ford GT aus der VLN-Klasse SP-X.
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 08 SB-Medien
Konrad Motorsport hat einen Lamborghini Huracan nach GT3-Reglement mitgebracht. Am Ende auf P20 im Ziel! Mehr als nur ein Achtungserfolg!
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 09 SB-Medien
Dabei sein. Als Vorletzter in der Wertung, aber man ist in der Wertung! Der Opel Calibra vom MSC Adenau eingesetzt. Die Bestzeit? Eine 10:49.665
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 10 SB-Medien
Der „Außergewöhnliche“. Noch immer nach SP-X Reglement eingestuft, der Scuderia Glickenhaus SSCG3. Mit einer Bestzeit von 8:17.024 schon richtig schnell unterwegs. Bei Rennen 1 leider nicht im Ziel.
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 14 SB-Medien
Aus der neuen Armada von BMW M6 GT3, der Walkenhorst M6 „powered by Dunlop“ mit der Startnummer #36.
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 18 SB-Medien
Mit einem P16 im Ergebnis von lauf 1, bereits wieder gut unterwegs: Der Lexus RC-F nach GT3-Reglement. Eingesetzt vom Team Farnbacher. Am Steuer die beiden Brüder Farnbacher Dominik und Mario. Beste Zeit in diesem Rennen, eine 8:14.982
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 29 SB-Medien
Die Cup5-Klasse. Eine Armada von baugleichen BMW M235i auf Dunlop-Reifen. Eine Klasse die Spannung pur bietet.
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 30 SB-Medien
Das Team Phoenix setzt auf den neuen Audi R8 GT3, bereift mit DUNLOP-Reifen. Damit ist das Phoenix-Team eines der Top-Teams in der SP9, das mit dem Reifengold aus Hanau unterwegs ist. An diesem ersten Wochenende war damit immerhin bereits auf Anhieb der Gesamtsieg möglich!
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 32 SB-Medien
Auch Porsche bietet einen GT3-Renner an. Der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer #911 wird von Manthey-Racing eingesetzt. Am Steuer der Franzose Patrick Pilet und der Neuseeländer Earl Bamber.
VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 41 SB-Medien
Und auch das findet man: Neue TCR-Renner. In diesem Fall die SEAT Leon TCR. In Front der Leon von „mathilda racing“ mit der Startnummer #330

 

Alle Fotos: Stefan Baldauf / Guido ten Brink

Startaufstellung VLN Lauf 6 – 22.08.2015

Motorsport-Wochenende vom feinsten! Rund um die Trier und die Panzerplatte startet der zweite Wertungstag der Rallye-Deutschland, in Spa-Franchorchamps fahren die F1-Piloten und am Nürburgring startet das 6. VLN-Rennen des Jahres 2015! 

Wunderbares Wetter in der Eifel und ein Starterfeld das es in sich hat. Die Startaufstellung für den38. RCM DMV-Lauf in der Eifel sieht wie folgt aus:

vln lauf 6

Wer nicht live vor Ort sein kann, der findet den VLN-Livestream hinter diesem Link!

VLN: Mercedes will in die Sieger-Riege

Neben faszinierenden Boliden und mitreißender Rennaktion auf der schönsten Rennstrecke der Welt ist vor allem die Vielfalt ein herausstechendes Prädikat der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Fahrer aus unterschiedlichsten Nationen steuern einen mannigfaltigen Fabrikat-Mix verschiedenster Hersteller durch die ‚Grüne Hölle’. Eine bunte Mischung, die sich auch auf dem Podium in der Saison 2015 widerspiegelt. In den bisher vier gewerteten Rennen standen dort Audi, Porsche, BMW und Ford jeweils einmal ganz oben. Beim sechsten VLN Lauf möchte sich nun auch der verbleibende große deutsche Hersteller einen Gesamtsieg sichern: Vier Fahrerteams rechnen sich im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 besonders gute Chancen aus. Doch die Konkurrenz ist auch am Samstag, dem 22. August, groß, wenn um 12 Uhr das 38. RCM DMV Grenzlandrennen gestartet wird. Dann wird sich in dem vierstündigen Wettkampf auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und legendärer Nordschleife zeigen, ob sich ein weiteres Siegerteam in den Annalen der VLN-Saison 2015 verewigt oder es einen Wiederholungstäter geben wird.

So werden vor allem Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huismann im Frikadelli-Porsche sowie Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Jesse Krohn im Walkenhorst BMW versuchen, Mercedes-Benz in die Suppe zu spucken und den zweiten Saisonsieg zu ergattern. Der Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport gewann den vierten Lauf und untermauerte seine Ambitionen mit dem dritten Platz im fünften. Der 911 GT3 R von Frikadelli-Racing feierte beim dritten Lauf den 200. VLN-Sieg eines Zuffenhauseners und ist immer auf Angriff gepolt. Den von ‚H&R Spezialfedern’ beworbenen Ford GT muss die Konkurrenz spätestens seit dem vergangenen VLN-Rennen mit auf der Rechnung haben. Dominik Schwager und Uwe Alzen pilotierten die Eigenkonstruktion von Alzens Bruder Jürgen zum Sieg. Das Erfolgsduo geht im Grenzlandrennen jedoch getrennte Wege. Während Schwager mit Robert Renauer – der Porsche-Fahrer wird erstmals in einem Ford Platz nehmen – einen neuen Teamkollegen zur Seite hat, versucht sich Alzen diesmal im Mercedes-Benz SLS von Haribo Racing. Somit hat der 48-Jährige die Möglichkeit, sich in zwei aufeinanderfolgenden Rennen, in zwei unterschiedlichen Fabrikaten den zweiten Sieg zu holen. Das Cockpit Alzen, Marco Holzer und Mike Stursburg ist eines der heißen Eisen im Kampf um den ersten Mercedes-Benz-Gesamtsieg in dieser Saison.

Ein weiteres ist der SLS von Rowe Racing. Klaus Graf und Christian Hohenadel freuten sich bereits im zweiten VLN-Lauf über den dritten Platz und wollen nun ganz oben stehen. Zumal der Start bei der vierten Ausgabe aufgrund eines Unfalls im Qualifying nicht zustande kam. Rowe-Teamchef Hans Peter Naundorf: „Deshalb sind wir jetzt umso motivierter. Wir haben in dieser Saison immer wieder sehr gute Leistungen gezeigt, konnten uns aber nicht mit dem entsprechenden Ergebnis belohnen. Das wollen wir ändern und mit Klaus und Christian um den Gesamtsieg mitfahren.“ Chancen rechnen sich zudem der Ex-DTM-Pilot Renger van der Zande, Johannes Siegler und Peter Schmidt im Car Collection SLS aus. Das vierte Team im Bunde der hoffnungsvollen Mercedes-Benz-Starter kommt aus Meuspath: Hubert Haupt, Adam Christodoulou und Andreas Simonsen wollen für Black Falcon ganz vorne mitmischen.

Dieses Ziel verfolgen die regelmäßigen VLN-Starter Martin Ragginger und Alexandre Imperatori im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports ebenfalls. Beide haben ein potentes Auto, landeten schon häufiger auf dem Podium, warten aber immer noch auf den ersten Sieg. Auf diesen schielen auch die beiden Crews der Audi R8 LMS ultra. Die Brüder Dennis und Marc Busch mit Marc Basseng sowie das Phoenix-Cockpit Christian Mamerow, Nikolaus Mayr-Melnhof und Frank Stippler gehören beim Grenzlandrennen zum engeren Favoritenkreis. Gute Karten hat mit Sicherheit auch der Lexus RC-F GT3 von Farnbacher-Racing. Bei der zweiten VLN-Teilnahme überhaupt startete das neue Kundenprojekt der Japaner gleich mal richtig durch: Dominik und Mario Farnbacher fuhren im vergangenen Rennen auf den unerwarteten zweiten Rang. Am 22. August muss Dominik jedoch ohne seinen Bruder auskommen. Für Mario wird der Japaner Akira Iida ins Volant greifen.

Das Kräftemessen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. So gingen in der Saison 2015 bereits 704 Starter aus 37 Nationen an den Start und stürzten sich unter anderem Motorsportler aus Tansania, Israel, Thailand, dem Tschad, Neuseeland, Ecuador, China und Malaysia in das Abenteuer der ‚Grünen Hölle’. Die Besucher erleben bei den Rennen zudem ein extrem breites Marken-Spektrum. Fahrzeuge von 20 Herstellern waren in diesem Jahr bereits auf dem anspruchsvollen Eifelkurs vertreten.

Die derzeit erfolgreichsten Teilnehmer der VLN-Saison 2015 kommen allesamt aus Deutschland und sind in einem französischen beziehungsweise japanischen Auto unterwegs. Nach vier gewerteten Läufen führen Dirk und Tim Gronek die VLN-Gesamtwertung an. Die beiden Piloten aus Melle starten in ihrem Renault Clio in der gut besetzten Klasse SP3 und sind dort das Maß aller Dinge. Nach jedem Lauf standen die Brüder ganz oben auf dem Podium und haben bereits 37,69 Punkte gesammelt. Ihnen auf den Fersen – mit 37,04 Zählern – sind Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz. Auch sie dominieren ihre Klasse bisher nach Belieben. Für Dörr Motorsport holten beide in ihrem Toyota GT 86 bei jedem VLN-Lauf den Sieg der TMG GT 86 Cup-Klasse. Das letzte Wort ist bei vier ausstehenden Rennen in dieser Beziehung aber noch lange nicht gesprochen. Es geht eng zu in der VLN – in den unterschiedlichen Klassen und dem Gesamttableau. So wird auch das 38. RCM DMV Grenzlandrennen am 22. August mit knallhart geführten Duellen, einigen Überraschungen, strahlenden Siegern und vor allem einer Vielfalt aufwarten, die den Besuchern der Langstrecken Meisterschaft Nürburgring erstklassige Motorsport-Unterhaltung bietet.

VLN 2015: Uwe Alzen und Dominik Schwager siegen im Ford GT

Den fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird so schnell niemand vergessen. Bei strahlendem Sonnenschein boten die Fahrerinnen und Fahrer in der ‚Grünen Hölle’ Motorsport vom Allerfeinsten: Drei Marken auf dem Podium und Fahrzeuge aus vier unterschiedlichen Klassen innerhalb der Top 6 – das war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Zudem brachte auch Lauf fünf neue Sieger hervor: Uwe Alzen (Betzdorf) und Dominik Schwager (München) entschieden den 47. ADAC Barbarossapreis im Ford GT für sich. Bei seinem ersten Einsatz in der laufenden Saison war der schwarze Supersportwagen von Jürgen Alzen Motorsport unter der Bewerbung H&R Spezialfedern das Maß der Dinge. Bereits bei seinem letzten Nordschleifen-Einsatz, dem Finale 2014, war der Ford GT nicht zu schlagen. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die zweitplatzierten Dominik (Ansbach) und Mario Farnbacher (Lichtenau) 14,592 Sekunden. Das Brüderpaar errang beim erst zweiten Einsatz des neuen Lexus RC-F GT3 den ersten Podestrang. Dass sie keine Eintagsfliege sind, stellten Michela Cerruti (Italien), Jesse Krohn (Finnland) und Felipe Fernándes Laser (Leipzig) unter Beweis. Das Trio im BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurde auf Platz drei abgewinkt. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens zeigt der Sender Sport1 am 8. August um 17:00 Uhr.

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Der Sieger von VLN 2- 2015 | Foto: SB-Medien Stefan Baldauf

Von der Pole-Position aus gestartet setzte sich Nordschleifen-Spezialist Uwe Alzen an die Spitze des Feldes. Insgesamt führten er und Schwager 17 von 28 Runden das Klassement an. Die Führung wechselte über die Distanz von vier Stunden sechs Mal. Der Sieg geriet auf der Strecke zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Dass es am Ende doch noch einmal richtig eng wurde, dafür sorgten zwei Strafen, die die Rennleitung verhängte. Aufgrund der Unterschreitung der Mindeststandzeit beim ersten Boxenstopp erhielt Alzen eine Stop-and-Go-Strafe; wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in einer Slow Zone wurden am Ende 95 Sekunden auf die Fahrzeit addiert. Der komfortable Vorsprung des Ford-Duos war so gleich doppelt wichtig, denn Schwager ging mit einem Doppelstint an seine Grenzen. Im Ziel musste sich der Münchner einige Minuten setzen, um durchzuatmen. „Im Auto ging es noch“, sagte er. „Aber ich war schon glücklich, dass ich nicht in einen Zweikampf verwickelt war und das Rennen verhältnismäßig einfach nach Hause fahren konnte.“ Zufrieden über seinen elften Sieg war Uwe Alzen: „Damit hat sicherlich niemand gerechnet – wir sind absolut happy.“

Das Farnbacher-Team errang einen großartigen Erfolg – den ersten Podestplatz eines asiatischen Automobilherstellers seit dem Saisonfinale 1979. „Wir sind selber etwas überrascht, aber sehr glücklich“, sagte Mario Farnbacher. „Nach der Premiere beim vergangenen Rennen haben wir Lexus umfangreiches Feedback gegeben und die Techniker haben alle unsere Wünsche umgesetzt. Wir fahren auch die verbleibenden fünf VLN-Rennen – vielleicht geht da sogar noch ein bisschen mehr.“

Nach ihrem Premierensieg beim vierten Rennen war das Walkenhorst-Team glücklich über einen erneuten Podestrang. „Wir hatten gegen den Ford GT heute keine Chance“, räumte Laser ein. „Nach einem Unfall im Streckenabschnitt Kesselchen war ich in der Schlussphase mit einer beschädigten Frontpartie unterwegs und konnte den Lexus vor uns nicht voll attackieren. Trotzdem sind wir sehr zufrieden. Wir haben ein sehr gutes Setup erarbeitet und unsere Tendenz zeigt weiter nach oben.“

Hinter dem Führungstrio belegten Dominik Baumann (Österreich), Anders Burchardt (Norwegen) und Maximilian Sandritter (Raublingen) in einem weiteren BMW Z4 GT3, eingesetzt von dem BMW Sports Trophy Team Schubert, Rang vier. Fünfte wurden Christoph Breuer (Nettersheim) und Le-Mans-Sieger Nick Tandy (Großbritannien) in einem SP7-Porsche von Manthey-Racing, vor dem Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey mit den Fahrern Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Mayen) und Jochen Krumbach (Eschweiler). Die ersten sechs Positionen des Gesamtklassements gingen also an Fahrzeuge der Klassen SP-X, SP9, SP7 und SP-PRO.

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Das VLN-Feld in seiner Vielfalt, in nur einem Foto! | Foto: SB-Medien Stefan Baldauf

Der inoffizielle Titel des Halbzeitmeisters geht an Dirk und Tim Groneck (beide Melle), die Meister der Saison 2013. Mit ihrem Renault Clio feierten sie den vierten Klassensieg bei den VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum (SP3). Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Arne Hoffmeister (Niederdorfelden) und Fabian Wrabetz (Bad Soden), die in der TMG-Cup-Klasse ebenfalls zum vierten Mal triumphierten, beträgt 0,65 Punkte. Trotz mehr Teilnehmern in der Klasse – in der Langstreckenmeisterschaft erhalten die Fahrer die meisten Punkte, die die meisten Fahrer unter Ihresgleichen hinter sich lassen – konnte das Toyota-Duo die Spitzenposition nicht einnehmen. Die VLN-Junior-Trophäe führt Timo Hilgert (Rheinböllen) an, der zusammen mit Christian Büllesbach (Königswinter) und Andreas Schettler (Baden-Baden) im BMW Z4 des Pixum Team Adrenalin Motorsport in der Klasse V5 auf Platz zwei fuhr. In der VLN-Produktionswagen-Trophäe liegt der Niederländer Stefan van Campenhoudt, der als Solist in der Klasse V4 seinen dritten Sieg feierte.

Der sechste Lauf des Jahres, das 38. RCM DMV Grenzlandrennen, findet am 22. August statt.

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Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

VLN 5 – Start-Ziel Sieg für die Alzen-Bande!

Manche Geschichte im Leben, die glaubt man einfach nicht. Da zieht sich Jürgen Alzen nach den Querelen rund um die Sicherheits-Diskussionen zum Thema Nordschleife von der VLN zurück, weil das ja alles ein „Kindergarten“ ist. Jetzt bei Lauf 5 bringt Jürgen Alzen den schwarzen Ford GT wieder in die Eifel, will selbst jedoch nicht fahren. Also engagiert er seinen Bruder Uwe, den Nordschleifen-Experten vor dem Herren. Zusammen mit Dominik Schwager sollten die beiden den Ford GT im fünften VLN-Lauf pilotieren. Vor allem für die Fans und natürlich für den Hauptsponsoren seines Teams: H&R.

Und was macht die Alzen-Truppe? Sie stellen den Ford GT mit einer 8:08.022 auf die Pole, knapp vor dem Walkenhorst BMW Z4 „powered by Dunlop“ (8:08.630) – den Siegern des VLN-Lauf 4. Die Top 4 vervollständigen der Wochenspiegel-Porsche mit Weiss, Kainz und Krumbach sowie dem einzigen SLs an diesem Wochenende mit Mattschull, Ehret und van der Zande. Und auf Top 5? Der noch in der SP-X fahrende Lexus RC-F GT3 von Farnbacher Racing mit den beiden Farnbacher-Brüdern am Steuer. Die Quali-Zeit des japanischen Boliden lag mit einer 8:14.314 bereits respektabel unter der Zeit des folgenden BMW Z4 des Schubert-Teams.

Nicht ganz so gut lief es im Training für das Frikadelli-Team, eine 8:20.490 dürfte dem Anspruch der Mannschaft rund um Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huisman nicht ganz gerecht geworden sein.

Lauf 5 – Die Halbzeit in der VLN-Saison 2015

Das Rennen wurde klar dominiert von der wieder am Start stehenden Truppe rund um Jürgen Alzen. Ein Start-Ziel Sieg dürfte nicht viel deutlicher zu gestalten sein. Dabei war das Rennen des Ford GT in der SP-X nicht gänzlich frei von Problemen. Ein Kontakt mit einem BMW in der Hohenrain-Schikane, nach nicht einmal einer Stunde im Rennen, führte zu einem Boxenstopp – die Unterschreitung der Mindeststandzeit dort kurz darauf auch noch zu einer Stop-and-Go Strafe. Zur Rennhälfte waren die Probleme für den schwarzen Renner mit der silbernen H&R-Beschriftung jedoch wieder vergessen – auf dem zu diesem Augenblick führenden BMW Z4 von Walkenhorst „powered by Dunlop“ machte der Alzen-Ford teilweise bis zu 7 Sekunden je Runde gut! Der Alzen-Ford hielt durch, die beiden Top-Piloten knallten unfassbar gute Zeiten in den Eifel-Asphalt und holten sich am Ende den verdienten Sieg!

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Ein besonderes Rennen fuhr auch der Farnbacher Lexus RC-F GT3. Aus den Top5 gestartet, nach dem Boxenstopp der Alzen-Trupp nach nur 45 Minuten im Rennen als Spitzenreiter aus der „Grünen Hölle“ zurück auf Start-Ziel, im Rennen mit dem Phoenix-Audi bis auf die untere Lackschicht gekämpft – fährt der Japan-Brummer am Ende auf Platz 2 ins Ziel und das mit nur 14.5 Sekunden Rückstand nach 4 Stunden!

Und die schnellste Frikadelle der Welt? Ein Einschlag nach knapp 90 Minuten im Rennen im Bereich Galgenkopf beendete das Rennen für Abbelen, Schmitz und Huisman.

Das Podium vervollständigen die BMW-Piloten aus dem Team Walkenhorst. Die Sieger des VLN-Lauf Nummer 4, Cerruti, Krohn und Laser beenden VLN-Lauf 5 auf dem dritten Platz.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien | Stefan Baldauf

VLN 4: Erster Sieg für Walkenhorst Motorsport

Die 46. Adenauer ADAC Worldpeace Trophy wird als eines der heißesten Rennen in die Geschichte der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eingehen. Temperaturen von deutlich über 30°C brachten in der an sich schon anspruchsvollen ‚Grünen Hölle’ Mensch und Material an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Und auch die Sieger vom Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop werden ihren Weg in die Analen finden. Der private Rennstall aus Melle im Kreis Osnabrück feierte mit dem Fahrertrio Michela Cerruti (Italien), Felipe Fernándes Laser (Leipzig) und Jesse Krohn (Finnland) seinen ersten Sieg. Zudem ist Cerruti erst die zweite Frau, die in der 39-jährigen Geschichte der einzigartigen Nordschleifen-Rennserie die oberste Stufe des Siegerpodestes erklimmen konnte. Hinter dem BMW Z4 GT3 fuhren Peter Dumbreck (Großbritannien) und Alexandre Imperatori (China) im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports auf Rang zwei. Das Podium komplettierten Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Barweiler) und Patrick Huisman (Niederlande) im GT3-Elfer von Frikadelli Racing, die nach dem 200. Porsche-Sieg beim letzten Rennen nun erneut ein Top-Ergebnis feierten. Der Sender Sport1 zeigt am 11. Juli um 12:35 Uhr eine 30-minütige Zusammenfassung vom vierten VLN-Lauf.

VLN lauf 45D2_9651 Copyright Stefan Baldauf SB-Medien  Rennbericht

„Wir können unser Glück noch gar nicht fassen – ein Wahnsinnsgefühl“, freute sich Teamchef Walkenhorst, der im Schwesterfahrzeug der Sieger auf Position neun ins Ziel kam. „Wir sind seit vielen Jahren in der VLN beheimatet und feiern heute unseren ersten Sieg. Ein Moment, an den wir uns noch lange erinnern werden.“ Das Siegerteam überzeugte im Rennen über die Distanz von vier Stunden vor allem durch konstant schnelle Rundenzeiten, eine gelungene Taktik und einen tadellos laufenden BMW Z4 GT3. Für das Sport-Coupé aus München war es der fünfte VLN-Sieg. „Unser Fahrzeug ist eine bekannte Größe und gerade bei diesen Temperaturen funktionieren unsere Reifen perfekt“, sagte Laser. „Zudem sind wir ein sehr homogenes Fahrertrio – schnell und immer mit einem Auge auf dem Verbrauch.“ Die 28-jährige Italienerin Cerruti ergänzte: „Ich bin sehr stolz, dass ich nach Sabine Schmitz nun die zweite Frau bin, die ein VLN-Rennen gewinnen konnte. Persönlich hatte ich nicht so früh mit unserem ersten Sieg gerechnet. Aber jetzt wissen wir ja, wie es geht und ich hoffe, dass wir auch weiterhin erfolgreich sein werden.“

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Für die gelungene Premiere auf dem Podium erntete Cerruti viel Lob von der unangefochtenen ‚First Lady’ des Nürburgrings, Sabine Schmitz: „Ich freue mich sehr für Michela. Je mehr Mädels in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Podium stehen, desto besser.“ Zu ihrem eigenen Rennen sagte die Lokalmatadorin: „Das war heute eine sehr anstrengende Nummer. Umso wichtiger war es, dass unser Porsche heute sehr komfortabel zu fahren war, was bei diesen Bedingungen eine große Rolle gespielt hat. Platz drei ist ein tolles Ergebnis.“ Mit den hochsommerlichen Temperaturen zu kämpfen hatten auch die Zweitplatzierten. Und nach einem Unfall im Zeittraining klagte Dumbreck über Schmerzen im Handgelenk. „Das hat mich aber im Rennen nicht gestört – da war die Hitze viel, viel schlimmer. Es war einfach anstrengend.“ Mit dem hervorragenden zweiten Platz knüpfte das Team Falken Motorsports an den Podestplatz beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring an. „Das war sehr wichtig und ich hoffe, dass es bald mit unserem ersten Sieg klappt. Den hat vor allem das Team endlich mal verdient.“

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Hinter den drei bestplatzierten Teams fuhren Georg Weiss (Monschau), Jochen Krumbach (Eschweiler) und Oliver Kainz (Kottenheim) im Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey auf Rang vier, gefolgt vom Christoph Breuer (Nettersheim), Michael Christensen (Dänemark) und Richard Lietz (Österreich) in einem weiteren Manthey-Porsche. Auf Position sechs pilotierten Christian Mamerow (Waltrop) und Ferdinand Stuck (Österreich) den schnellsten Audi R8 LMS ultra.

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Für Aufsehen sorgte die Rennpremiere des Mercedes-AMG GT3. Bernd Schneider (Schweiz), der sich das Cockpit des brandneuen GT3-Boliden mit Thomas Jäger (München) und Jan Seyffarth (Leimbach) teilte, fuhr mit einer Bestzeit von 8:02,897 Minuten die Pole-Position heraus. In der Anfangsphase rangierten die Sternfahrer in der Spitzengruppe, wurden dann aber durch ein defektes Radlager zu einem unplanmäßigen Stopp gezwungen. Die verbleibende Distanz nutzte das Mercedes-AMG Test Team, um weitere Daten zu sammeln. „Ich bin sehr zufrieden und es wird nicht unser letzter Auftritt bei der VLN gewesen sein“, sagte Tobias Moers, CEO Mercedes-AMG, der persönlich an den Nürburgring gereist war, um die Rennpremiere vor Ort zu erleben. Ebenfalls zum ersten Mal in der Langstreckenmeisterschaft im Renneinsatz unterwegs waren die beiden neuen Lexus RC F GT3. Mit je 28 Runden spulten die beiden Boliden genau so viele Runden ab wie die Rennsieger und belegten am Ende die Plätze zehn und elf.

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Nach vier von zehn Rennen haben die Meister von 2013, Dirk und Tim Groneck (beide Melle), im Renault Clio die Tabellenführung in der Langstreckenmeisterschaft übernommen. Das Brüderpaar errang den dritten Klassensieg bei den VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum.

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Der fünfte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, der 47. ADAC Barbarossapreis, beschließt am 1. August die erste Saisonhälfte. Das Rennen führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife.

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Robert Kah.