Pressepräsentation Lexus NX 200t: Attraktives Angebot

600 Neuzulassungen des NX 300h hat sich Lexus für dieses Jahr in Deutschland zum Ziel gesetzt. 400 Bestellungen sollen für das kompakte Hybrid-SUV bereits vorliegen. Für Lexus besonders erfreulich: Die Kundschaft des NX ist jünger, und es handelt sich zu 80 Prozent um Neukunden. Wer es beim Antrieb gern etwas klassischer mag, dem offerieren die Japaner nun auch einen175 kW / 238 PS starken Turbobenziner. Während der 300h auf den IS 300h als Spender zurückgreifen konnte, ist das Aggregat des NX 200t eine komplette Neuentwicklung.

Auch wenn man anderes vermuten würde, der Benziner ist nicht das neue Basismodell der Baureihe. Im Gegenteil: Er ist wegen des neu entwickelten Antriebaggregates und der 41 Mehr-PS ausstattungsbereinigt sogar rund 1650 Euro teurer. Dennoch dürfen auch 42 000 Euro für die Basisversion mit reinem Frontantrieb als attraktives Angebot gelten. Dafür bekommt der Käufer ein gut ausgestattetes SUV mit auffälligem Design und hoher Fahrdynamik.

Innen empfängt der NX Fahrer und Mitfahrer (ausstattungsabhängig) mit gefälligem Lederambiente, akzentuiert abgesetztem Metall-, Karbon- oder Holzdekor und einem Touchpad für die einfache und schnelle Bedienung des Displays in der Mittelkonsole. Die Rundinstrumente sind schnörkellos und klassisch gehalten. Zwischen ihnen liegt das 4,2 Zoll große Multiinformations-Display. Optional kann für den NX ein noch größeres Head-up-Display bestellt werden, das auch Navigationsanweisungen wiedergibt. Die mächtige Mittelkonsole wirkt selbstbewusst, die Vordersitze sind extrem bequem. Auch hinten lässt sich komfortabel mitreisen, allerdings finden die Füße unter den Vordersitzen nur eingeschränkt Platz. Mit 580 Litern inklusive einer riesigen Wanne unter dem Boden herrscht im Gepäckabteil keine Enge.

Der neue Motor begeistert vor allem durch seine spontane Gasannahme. Das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern hält der 2,0-Liter-Motor von 1650 bis 4000 Umdrehungen in der Minute. Er harmoniert hervorragend mit der ebenfalls neuen Sechs-Stufen-Automatik, die erfreulich rasch die Gasbefehle in der jeweils passenden Übersetzungsstufe umsetzt. Dazu gesellt sich ein sportiver Sound. Die Lenkkräfte und das Ansprechverhalten des Vierzylinders lassen sich über die drei Fahrstufen „Eco“, „Normal“ und „Sport“ dem persönlichen Geschmack anpassen.

Lexus bietet den 200t sowohl als Fronttriebler als auch mit voll variablem und sperrbarem Allradantrieb an. Das Angebot an Sonderausstattungen reicht vom elektrisch betätigten Glas-Schiebe-Hebedach über die 360-Grad-Kamera und die Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-und-Go-Funktion bis hin zum Hotspot im Auto. Als Topvarianten können sich die Kunden zwischen den Varianten F Sport und Luxury Line entscheiden. Äußerlich unterscheiden sich beide vor allem durch den im ersten Fall Kühlergrill mit Wabenstruktur und schwarze Außenspiegelkappen sowie eine etwas andere Frontspoilerlippe.

Während die Luxury Line beispielsweise über Annehmlichkeiten wie ungemein bequeme Komfortsitze und elektrisch neigungsverstell- und umklappbare Rücksitzlehnen sowie ein High-End-Soundsystem und eine Heckkamera verfügt, bringt der F Sport unter anderem noch körperbetontere Sitze, einen schwarzen Dachhimmel und Schaltpaddles am Lenkrad mit. Ihm bleiben außerdem der zusätzliche Fahrmodus Sport+ und das adaptive Dämpfungssystem vorbehalten, dessen Spannbreite von neun auf 30 Stufen erweitert wurde. Im Zusammenspiel mit den serienmäßigen Querdämpfern wird die Wankneigung des SUV spürbar im Zaum gehalten. So lässt sich der F Sport noch deutlich flotter über enge Landstraßen bewegen als die ohnehin schon nicht undynamische Luxury Line. Das straffere Sportfahrwerk nimmt außerdem kurze Stöße nicht ganz so krumm wie die Standardfederung, die mehr auf Komfort geeicht ist.

Deutschen Kunden dürfte in allen Fällen die bei 200 km/h abgeregelte Höchstgeschwindigkeit des NX 200t ein leichter Dorn im Auge sein, aber eben nur den Deutschen. Lexus verweist auf die kompakte Bauweise des Motors, dessen thermische Belastung zugunsten der Dauerhaltbarkeit nicht unnötig belastet werden soll. Auch auf eine Stopp-Start-Automatik verzichtet Lexus im Gegensatz zu Japan und China auf den europäischen Märkten und in den USA. Technische Gründe gibt es dafür also nicht. Zehn Gramm CO2 ließen sich damit vielleicht pro Kilometer einsparen – wohlgemerkt unter Laborbedingungen. Lexus-Deutschlandchef Ferry Franz führt Komfortgründe ins Feld. Und angesichts des sanft laufenden Zweiliters muss man ihm beipflichten. Nein, der sollte sich wirklich nicht an jeder zweiten Ampel schütteln müssen. Wer an der Tankstelle sparen und die Umwelt entlasten will, für den gibt es ja den – zumal auch noch günstigeren – Hybrid.

 

 

(ampnet/jri)

Premiere: Lexus NX

Er kommt spät, aber dafür optisch extrem aggressiv. Von der sonst so typisch japanischen Zurückhaltung keine Spur beim neuen kompakten SUV der Toyota-Edeltochter Lexus.

Vorstellung Lexus NX

Mit frischem, sportlichen Design in die SUV-Klasse:

Futuristisch und dynamisch bis aggressiv wirkt seine Front, er könnte so auch gut in einem Sci-Fi-Film die Hauptrolle übernehmen, aber der Lexus NX kommt nicht zum Schauspiel auf die Straße, er will die Käufer von seinen Fähigkeiten überzeugen. Neben dem üblichen Hybrid-Antrieb, hat Lexus auch einen ganz neuen Antriebsstrang mitgebracht. Seine scharf zugeschnittenen LED-Scheinwerfer blicken teuflisch drein, sein Diablo-Grill erinnert an die Brüder aus den Baureihen IS und GS. Das Ziel der Attacke ist klar: Vom Volkswagen Tiguan, dem Audi Q3 über BMW X3 bis hin zum Mercedes-Benz GLA, der neue Lexus NX will sich mit den Platzhirschen des Segments um Marktanteile balgen.

Lexus wäre nicht der japanische Premium-Hersteller der er ist, würde er nicht auch auf die Details achten. Der NX bekam versteckte Türschlösser mit integrierter Beleuchtung und strahlt auch im Innenraum eine sportliche Finesse aus, die sich mit der gewohnt guten Verarbeitung um die Anerkennung durch den Fahrer buhlt. Ein ordentliches Platz-Angebot wollten die Japaner den Käufern des neuen NX bieten und schufen dabei einen Innenraum der in seiner Klasse für aufsehen sorgen wird.

Jetzt auch mit Turboschub:

Eher ungewöhnlich, aber genau richtig in der Zeit. Der neue Antriebsstrang der Japaner, der im Lexus NX seine Premiere feiert: Neben den erwarteten Hybrid-System, dass man auch aus dem IS 300h kennt, bekommt der NX als NX 200t einen Vierzylinder-Turbomotor  mit 238 PS. Dieser neue Benziner wird über eine neue 6-Stufen-Automatik an den Antriebsstrang angebunden und sowohl als Crossover mit Frontantrieb erhältlich sein, als auch in einer typischen SUV-Version mit Allradantrieb. Dies gilt auch für den 197 PS starken Hybriden, der mit 120 g CO² je Kilometer zum besonders effizienten und Emissionsarmen SUV wird.

Beiden Varianten gemein soll die angeborene Fahrdynamik sein. Basierend auf einer besonders Verwindungssteifen Karosse und in Zusammenarbeit mit elektronisch geregelten Dämpfern, wird das adaptiv arbeitende Fahrwerk für minimierte Wankneigungen und maximierten Fahrspaß sorgen – soweit die Versprechen der Lexus-Techniker.

Kabellos glücklich:

Neue Technik-Features im Innenraum. Das Premium-Navigationssystem lässt sich über ein neues Touchpad bedienen und im Stadtverkehr wird die 360° Kamera für zusätzliche Übersicht sorgen. Und ganz neu in dieser Klasse: Die Smartphone-Ladeschale die über eine Induktions-Ladung verfügt. Ohne Kabel, einfach das Smartphone einlegen und laden lassen.  Vom Abbiegelicht, zum Pre-Crash-System bis hin zu den üblichen Verdächtigen im Feld der Assistenzsysteme, dem Spurwechselwarner und Totwinkel-Assistenten – der neue Lexus NX fährt mit einem vollständigen Angebot an Komfort- und Sicherheits-Systemen vor.

 

Der Hybrid-NX wird es ab Oktober 2014 geben, der NX200t wird ab Februar 2015 auf dem deutschen Markt angeboten. Die Preise sind bislang nicht bekannt, unter 30.000 € wird jedoch nichts passieren, so meine Vermutung.

Lexus NX: Jetzt wird’s Kompakt

Lexus erreicht mit seiner neuesten Serienversion des NX ein neues Level und steigt damit in das wachsende Segment der Kompakt-SUV ein. Basierend auf dem Konzeptfahrzeug LF-NX wirkt der kleine Kompakte sehr hochwertig und dürfte im Großstadtdschungel so manche Blicke auf sich ziehen. Seine betont kantigen Linien sorgen für einen ordentlichen Auftritt des Offroaders. Ein markentypischer Diabolo-Kühlergrill, der bis hoch in die Motorhaube gezogen ist, sorgt für die nötige Durchsetzungskraft. Diese setzt sich auch im Heck markant fort. Flache LED-Scheinwerfer mit abgesetzten LED-Tagfahrlichtern verleihen ihm dabei einen betont aggressiven Blick, der im Rückspiegel der anderen für den nötigen Wiedererkennungswert sorgen wird. Laut Lexus bietet der NX zudem noch den größten Gepäckraum seiner Klasse und somit großzügige Gepäckmitnahme.

Luxuriöses Shopping im Großstadtdschungel? Ja, bitte!

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Fahrinsassen finden in bequemen Sportsitzen Platz und dürfen sich von einem neuen Bedienkonzept faszinieren lassen. Im NX kommt anstelle des Lexus-typischen Mauszeigers, ein Touchpad zum Einsatz. Ein Breitbild-Infotainment-Monitor steht frei und wirkt dabei wie ein kleiner Flachbild-Fernseher. Nur hochwertige Materialien wie mattes Holz und zweifarbiges Leder samt farblich abgesetzten Nähten kommen hier zum Einsatz. Im Fond ist für ausreichend Platz gesorgt, sodass sich auch Sitzriesen im neuen NX wohlfühlen. Überall findet sich die klassische Lexus Designsprache L-finesse weg vom futuristisch anmutenden Concept Car. Zusätzliche hochwertige Details wie eine Analoguhr zwischen den Lüftungsgittern und die elektrisch betriebene Heckklappe werten den Edel-Kompakten nochmals zusätzlich auf.

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Was die technischen Daten anbelangt, so wollten die Japaner nicht so recht damit herausrücken. Fakt ist, dass der Lexus NX mit zwei Benzinmotoren (ein Sauger und ein Turbo) sowie mit einem Hybrid-Motor (NX 300h) zu haben sein wird. Dieser besteht aus einem Atkinson-Benzinmotor mit 2,5-Liter-Hubraum, einem Generator, einem Elektromotor und natürlich einer Hybridbatterie. Der vermutlich aus dem Lexus IS 300h übernommene Motor bringt es auf stolze 223 PS. In Deutschland wird das edle Gefährt wohl hauptsächlich als Hybrid mit einem 2,5-Liter-Vierzylinder und einer Leistung von rund 200 PS auf den Markt kommen. Zusätzlich kann man noch zwischen einem Front- und einem Allrad-Antrieb wählen. Ebenfalls vorgesehen für den deutschen Markt ist ein neuer Zweiliter-Turbo, der auf knapp 240 PS gepusht wird. Eine 6-Stufen-Automatik drückt hier die Kraft auf die Räder.

Ab wann und für wie viel es den sportlichen Crossover geben wird, ist noch nicht bekannt. Man darf also gespannt sein, wann der eigentümliche Edel-Kompakte auf den Markt geworfen wird.